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Title:
CONNECTING ELEMENT FOR TUBULAR PROFILES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/041307
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a connecting element (30, 30') for tubular profiles (12) for connecting the latter to one another on the end sides, wherein the connecting element (30, 30') is composed of a sheet-like material and is designed as a multi-dimensionally interlaced surface object which consists of at least two flat pieces (31, 32, 32'), on the circumference of which receiving slots (34) are provided, in which a wall (15) of the tubular profile (12) can be accommodated in such a manner that the tubular profile (12) is held simultaneously on the inner lateral surface (16) thereof and on the outer lateral surface (17) thereof. The invention furthermore relates to a blank cut out, pre-punched and/or sketched out from a sheet-like material for forming at least part of a connecting element (30, 30') for the tubular profiles. The invention also relates to a panel element for a multi-dimensional profile arrangement, comprising tubular profiles (12) and connecting elements (30, 30'), wherein the tubular profiles (12) are joined together by means of at least one connecting element (30, 30'), wherein the panel element can be inserted into at least one of the surfaces framed by the tubular profiles (12).

Inventors:
GROENEVELD, Thomas (Elsterstraße 36, Leipzig, 04109, DE)
GROENEVELD-DEUSSEN, Eva (Elsterstraße 36, Leipzig, 04109, DE)
Application Number:
DE2017/100738
Publication Date:
March 08, 2018
Filing Date:
September 01, 2017
Export Citation:
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Assignee:
GROENEVELD, Thomas (Elsterstraße 36, Leipzig, 04109, DE)
GROENEVELD-DEUSSEN, Eva (Elsterstraße 36, Leipzig, 04109, DE)
International Classes:
F16B7/04; E04B1/19
Domestic Patent References:
WO1999013954A11999-03-25
Foreign References:
US4065220A1977-12-27
US2027885A1936-01-14
US20140270914A12014-09-18
US3913289A1975-10-21
US6179681B12001-01-30
US20090166356A12009-07-02
CH429317A1967-01-31
EP0007065A11980-01-23
NL1004046C11998-03-18
NL1016054C22002-03-01
US3648404A1972-03-14
US3830011A1974-08-20
US4551127A1985-11-05
DE20221433U12005-11-24
DE3910304A11990-10-04
DE2651656A11978-05-18
DE3943364A11991-07-04
DE20106446U12001-10-04
EP0164271B11989-10-04
US4642063A1987-02-10
CN101678241B2011-10-05
US20120184174A12012-07-19
US5049105A1991-09-17
US4764143A1988-08-16
US20160303487A12016-10-20
US20140270914A12014-09-18
Attorney, Agent or Firm:
GOTTFRIED, Hans-Peter (Hamburger Str. 10, Dresden, 01067, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verbindungselement für rohrförmige Profile zu deren endseitiger Verbindung untereinander, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (30, 30') aus einem flächigen Werkstoff besteht und als ein mehrdimensional verschränktes Flächenobjekt ausgeführt ist, das aus wenigstens zwei Flachstücken (31 , 32, 32') besteht, an deren Umfang Aufnahmeschlitze (34) vorgesehen sind, in denen eine Wand (15) des rohrförmigen Profils (12) in der Weise aufnehmbar ist, dass das rohrförmige Profil (12) zugleich an seiner Innenmantelfläche (16) und seiner Außenmantelfläche (17) gehalten wird.

2. Verbindungselement nach Anspruch 1 , wobei als flächige Werkstoffe Papier, Karton oder Pappe vorgesehen sind.

3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, wobei als rohrförmige Profile (12) nachgenutzte Papprohre vorgesehen sind.

4. Verbindungselement nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei ein drittes Flachstück (36, 36') zu dem in das zweite Flachstück (32, 32') eingesteckten ersten Flachstück (31) hinzugefügt ist.

5. Verbindungselement nach Anspruch 4, wobei das dritte Flachstück (36, 36') zweiteilig ausgeführt und mittels Kurzschlitzen (35) geschlitzt ist und von zwei Seiten her auf das erste Flachstück (31) in dort eingebrachte Kurzschlitze (35) eingefügt ist.

6. Verbindungselement nach Anspruch 5, wobei wenigstens eine Sicherungsnase (37) im ersten und/oder zweiten Teil des dritten Flachstücks (36') vorgesehen ist, die zum Aufbau des verschränkten Flächenobjekts durch wenigstens eine Ausnehmung (39) im zweiten Flachstück (32') hindurchführbar ist, und die in wenigstens eine mit der einen Sicherungsnase (37) korrespondierende Sicherungskerbe (38) im jeweils anderen Teil des dritten Flachstücks (36') einführbar ist.

7. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, das aus mittels Langschlitzen (33) ineinandergesteckten Flachstücken (31 , 32, 32', 36, 36') oder entlang der Langschlitze getrennten Flachstücken (31 , 32, 32'), die an den Trennkanten zusammengefügt werden, besteht.

8. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei die Flachstücke (31 , 32, 32', 36, 36') miteinander mittels einer oder mehrerer Klebenähte verklebt sind.

9. Zuschnitt aus einem flächigen Material, ausgeschnitten, vorgestanzt und/oder vorgezeichnet zur Ausbildung zumindest eines Teils eines dreidimensionalen Objekts, dadurch gekennzeichnet, dass das dreidimensionale Objekt ein Verbindungselement (30, 30') nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ist.

10. Paneelelement für eine mehrdimensionale Profilanordnung, umfassend rohrförmige Profile (12) und Verbindungselemente (30, 30'), wobei die rohrförmigen Profile (12) mittels der Verbindungselemente (30, 30') zu einem Rahmen zusammengefügt sind und in wenigstens eine der durch die rohrförmigen Profile (12) umrahmten Flächen das Paneelelement (52) einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (30, 30') gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgeführt sind.

1 1. Paneelelement nach Anspruch 10, wobei wenigstens eines der Paneelelemente (52) vorgesehen ist, das an wenigstens einer Ecke über eine Einfachstecklasche (56) verfügt, die in den Paneelschlitz (58) des Verbindungselements (30, 30') einführbar ist.

12. Verwendung nachgenutzter Papprohre als rohrförmige Profile (12) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8.

Description:
Verbindungselement für rohrförmige Profile

Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement für rohrförmige Profile zu deren endseitiger Verbindung untereinander, insbesondere mittels Steckverbindung. Dazu sind Rohre mit beliebigem Querschnitt vorgesehen.

Stand der Technik

Derartige Verbindungselemente sind aus dem Stand der Technik bekannt. So stellt die Druckschrift CH 429 317 A eine Rohrverbindung für den Gestellbau vor, bei der zur lösbaren Verbindung erster Enden von Rohren miteinander ein Verbindungskopf mit je einer Gewindebohrung zu jedem solchen Profilende vorgesehen ist, die in dessen Achsrichtung verläuft und in welcher eine in das Rohrende hineinragende Kopfschraube eingeschraubt ist.

Aus der Druckschrift EP 0 007 065 A1 ist ein Ausstellungsmöbel bzw. Wohnmöbel sowie Spiel- und Sportgerät bekannt, das zylindrische Verbindungsrohre und Steckverbinder umfasst, die je mindestens zwei an ein Ansatzteil angeformte zylindrische Verbinderstutzen aufweisen. Steckeinheiten sind je durch die Steckverbindung eines Verbinderstutzens und das an ihn angesteckte Ende eines Verbindungsrohres gebildet. Jedes der beiden Enden jedes Verbindungsrohres weist wenigstens einen Wanddurchbruch und jeder Verbinderstutzen zumindest einen Wanddurchbruch auf, von denen der im radial inneren Teil jeder Steckeinheit ausgebildete Wanddurchbruch mit einer von der Kreisform abweichenden Querschnittsform versehen ist. Die Fertigung der Verbindung ist jedoch sehr aufwändig.

Weitere mechanische Verbindungssysteme, bei denen zumeist ein Verbindungselement in eine Rohröffnung geklemmt wird, offenbaren die Druckschriften NL 1004046 C, NL 1016054 C, US 3 648 404 A, US 3 830 011 A und US 4 551 127 A.

Auch die Druckschrift DE 202 21 433 U1 beschreibt ein Verbindungssystem. Dabei sind eine feste Verbindung zwischen zumindest einem ersten und einem zweiten länglichen magnetischen Modul miteinander und mit einem ferromagnetischen Modul umfasst, wobei diese Module miteinander magnetisch in einer Konstruktion, einer Gitterstrukturanordnung, verankerbar sind. Um die vorgesehene Funktion realisieren zu können, sind jedoch Magnete erforderlich. Eine weitere Verbindung mittels Magnetkraft beschreibt die Druckschrift DE 39 10 304 A1 mit einem Baukasten, bestehend aus Bauelementen und Kupplungen. Die Bauelemente weisen ferromagnetische Kontaktflächen auf und die Kupplungen sind als Permanentmagnete ausgeführt oder enthalten solche. Die Bauelemente können über die Kupplungen durch magnetische Haftung lösbar miteinander verbunden werden. Auch hierbei sind Magnete unabdingbar.

Die Druckschrift DE 26 51 656 A1 beschreibt einen Bauelementensatz für ein Konstruktionsspiel mit wenigstens zwei jeweils mehrfach vorhandenen Arten von Bauelementen, die durch Steckverbindungen verbindbar sind, wobei eines der Bauelemente ein Steckstab und die anderen Bauelemente mindestens zwei in beliebigem Winkel zueinander stehende Steckkupplungen aufweisen, mit welchen die Enden der Steckstäbe zusammenpassen. Dabei bestehen die Steckstäbe aus Holz, während die als Verbindungsstücke dienenden, massiven Bauelemente aus Kunststoff gefertigt sein können. Solche Verbindungsstücke benötigen viel Platz zur Lagerung.

Der Spielzeugbausatz aus Rohren und Eckverbindern zur Erstellung von dreieckigen, viereckigen und mehreckigen Flächen- und Volumenfiguren nach Druckschrift DE 39 43 364 A1 sieht überspannbare Flächen vor. Die Eckverbinder sind als eine Kugel ausgeführt, die aus vier oder acht Segmenten besteht, die konzentrisch auf ein Mittelteil gesteckt und fest mit diesem verbunden sind. Zum Überspannen sind Pappe oder flexible Stoffe vorgesehen. An den Ecken der Pappen oder flexiblen Stoffe befindliche elastische Elemente werden mit Halterungen an den Eckverbindern unter Zugspannung verbunden. Alternativ sind die Pappen und die flexiblen Stoffe an den Ecken beschnitten und weisen an jeder Ecke ein Aufnahmeloch für ein elastisches Element, das aus einem Steckzapfen mit Schlüssellochverriegelung und einer elastischen Schlaufe besteht, auf. Somit werden in jedem Fall zusätzliche Elemente erforderlich. Einen weiteren Vorschlag für ein Spielzeug enthält die Druckschrift DE 201 06 446 IM . Dabei sollen Toilettenpapierrollen als Spielzeug und/oder Steckverbindung genutzt werden. Die Toilettenpapierrollen sind durch ein Schraub- und/ oder Steck- und/ oder sonstiges System miteinander verbindbar, wobei jedoch nichts konkret dargelegt ist, wie die Erfindung ausführbar sein soll. Als Material sind angegeben: Holz, Metall, Kunststoff, Glas, Keramik. Demnach sind zusätzliche Materialien nötig, um die Erfindung, soweit diese überhaupt offenbart ist, auszuführen. Weitere Spielzeugbausätze zeigen die Druckschriften WO 1999/013954 A1 , EP 0 164 271 B1 , US 4 642 063 A, CN 101678241 B, US 2012/0184174 A1 , US 5 049 105 A und US 4 764 143 A.

Auch die Druckschriften US 2016/0 303 487 A1 (vgl. Figuren 26 - 33, Fig. 38) und US 2014/0 270 914 A1 (vgl. Figuren 5 - 12) beschreiben Möglichkeiten zur Verbindung von Rohren mit einem Verbindungselement, das aus flachen Zuschnitten besteht. Nachteilig ist jedoch, dass das Verbindungselement das Rohr nur an seiner Innenwand trägt, wo sich Verbindungselement und Rohr berühren. Somit sichert allein die Steifigkeit des Rohrs den Reibverbund. Die schränkt den Einsatz der Rohre ein und führt zu einer Verformung der Rohre, ohne dass ein sicherer Halt zwischen Verbindungselement und Rohr gewährleistet werden kann. Außerdem ist das Verbindungselement jeweils nur für einen bestimmten - durch die Maße des Elements festgelegten - Nenndurchmesser des Rohrs geeignet, da Rohre mit auch nur minimal größerem Durchmesser nicht mehr zuverlässig gehalten werden.

Die nach dem Stand der Technik vorgeschlagenen Verbindungselemente sind voluminös und benötigen daher viel Platz bei Transport und Lagerung. Sie sind nur mittels eines aufwändigen Formgebungsprozesses herstellbar und daher teuer. Die einfach und günstig herstellbaren Lösungen wiederum bieten keinen sicheren Halt zwischen Verbindungselement und Rohr.

Aufgabe der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verbindungselement vorzuschlagen, das einfach und kostengünstig herstellbar ist und leicht transportiert und gelagert werden kann sowie weiterhin einen sicheren Halt zwischen Verbindungselement und Rohren unterschiedlicher Steifigkeit und auch bei Durchmesserabweichungen gewährleistet.

Lösung

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verbindungselement für rohrförmige Profile zu deren endseitiger Verbindung untereinander, das aus einem flächigen Werkstoff besteht. Es ist ausgeführt aus einem oder mehreren zusammensteckbaren Zuschnitten. Bevorzugt sind als flächige Werkstoffe Papier, Karton oder Pappe und/oder als rohrförmige Profile nachgenutzte Papprohre, wie sie von Toilettenpapier oder Küchenrollen bekannt sind, vorgesehen. Solche Materialien sind leicht verfügbar, kostengünstig und umweltfreundlich, vor allem handelt es sich bei den verschiedenen Rollenkernen um Abfall, der mittels der Erfindung einer Wiederverwendung zugeführt werden kann.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht ein Verbindungselement vor, das als verschränktes Flächenobjekt ausgeführt ist. Bei dieser Ausgestaltung sind wenigstens zwei mittels Langschlitzen über Kreuz ineinandergesteckte Zuschnitte, als Flachstücke bezeichnet, vorgesehen, die das Verbindungselement bilden. Die Flachstücke weisen ihrerseits Aufnahmeschlitze für die Aufnahme von rohrförmigen Profilen auf, in denen die Wand des rohrförmigen Profils insbesondere form- und/oder reibschlüssig aufnehmbar ist. Ein Untermaß in der Breite der Aufnahmeschlitze der Flachstücke bezüglich der Wandstärke der rohrförmigen Profile sorgt für eine ausreichend große Pressung und Reibung zwischen dem Verbindungselement und dem rohrförmigen Profil. Die Aufnahmeschlitze können an den äußeren Enden eine kleine V-förmige Aufweitung aufweisen, die das Aufstecken der rohrförmigen Profile, z. B. der Papprollen, erleichtert. Die Aufnahmeschlitze, aber auch alle anderen beschriebenen Schlitze, können durch Modifikationen für einen verbesserten Halt der darin eingeschobenen Objekte (z. B. Laschen, Profile, Flachstücke) sorgen. Hierzu zählen Ausführungen mit gewellten oder gezahnten Kanten der Schlitze, aber auch Ausführungen, die für eine Verankerung von Rastnasen an den Laschen vorgesehen sind.

Das verschränkte Flächenobjekt hat den Vorteil, dass jedes rohrförmige Profil an vier Stellen seiner Wand innen und außen gehalten wird, was die Stabilität der Steckverbindung, insbesondere gegenüber Abzugskräften, erhöht. Zudem sind eine besonders einfache Fertigung und Montage möglich, v. a. da keine zusätzlichen Elemente benötigt werden.

Um in alle drei Raumrichtungen rohrförmige Profile an das aus Flachstücken zusammengesetzte Verbindungselement ansetzen zu können, hat sich ein drittes Flachstück als vorteilhaft erwiesen, das zu dem ersten Flachstück, bevorzugt ebenfalls durch Einstecken, hinzugefügt ist, nachdem das erste mit dem zweiten Flachstück zusammengefügt wurde. Das dritte Flachstück ist bevorzugt zweiteilig ausgeführt, so dass es leicht eingesetzt werden kann. Es ist hierzu durch Kurzschlitze geschlitzt und wird von zwei gegenüberliegenden Seiten her auf das erste, hierzu vorbereitete Flachstück in dort eingebrachte korrespondierende Kurzschlitze eingefügt.

Sicherungsnasen sind nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung im ersten und/oder zweiten Teil des dritten Flachstücks vorgesehen. Diese sind zum Aufbau des verschränkten Flächenobjekts durch Ausnehmungen im zweiten Flachstück hindurchführbar. Sie sind in mit den Sicherungsnasen korrespondierende Sicherungskerben in dem jeweils anderen Teil des dritten Flachstücks einführbar. Die zusätzlichen Sicherungsnasen befinden sich an den geraden Seiten der beiden Teile des dritten Flachstücks, die in die zusätzlichen Ausnehmungen im zweiten Flachstück greifen und dadurch vorteilhafter Weise bei entsprechender Ausführung bis in das gegenüberliegende Teil hineingreifen, wo sich die zusätzlichen Sicherungskerben befinden. Hierdurch wird eine erhöhte Positionsstabilität der beiden Teile des dritten Flachstücks erreicht.

Eine weitere Variante der Erfindung weist den Unterschied auf, dass die Flachstücke nicht nur zusammengesteckt, sondern (z. B. bereits während der Produktion) zusammengeklebt werden. Hierfür wird vorteilhafter Weise in einer bevorzugten Ausführungsform die Form der Flachstücke zur Aufnahme von Klebstoff leicht verändert, auch können einige Teile zweigeteilt bereitgestellt werden. Die Klebung erfolgt bevorzugt so, dass das Produkt dennoch flach zusammenlegbar ist. Beim Aufbau werden dann nur die entsprechenden Flächen ausgeklappt und das Verbindungselement dadurch aufgerichtet. Für die Verklebung sind je nach technischem Erfordernis zusätzliche Klebestege an anderen Teilen zu ergänzen.

Sofern die Verklebung zum Einsatz kommt, können alternativ zur Verklebung kompletter Flachstücke auch Verbindungselemente auf Basis von Flachstücken so hergestellt werden, dass keine Langschlitze zum Einsatz kommen. Stattdessen sind die Flachstücke im Wesentlichen in Richtung der Langschlitze und über diese hinaus komplett zertrennt, z. B. auseinandergeschnitten, so dass sich Trennkanten herausbilden. An diesen Trennkanten bzw. Schnittkanten werden die Flachstücke zusammengefügt, bevorzugt miteinander verklebt. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch einen Zuschnitt aus einem flächigen Material, ausgeschnitten, vorgestanzt und/oder mit vorgezeichneten Schnitt- und/oder Faltlinien zur Ausbildung zumindest eines Teils eines dreidimensionalen Objekts, wobei das dreidimensionale Objekt ein Verbindungselement, ausgeführt als ein verschränktes Flächenobjekt, ist. Ein vorgezeichneter oder vorgestanzter Zuschnitt muss vom Anwender noch in die vorgesehen Kontur, z. B. durch Ausschneiden oder Ausbrechen, gebracht werden. Der Verkauf als Zuschnitt ist besonders vorteilhaft, da der Versand einfach und die Herstellungskosten niedrig sind. Die Aufgabe der Erfindung wird außerdem gelöst durch eine mehrdimensionale Profilanordnung, umfassend rohrförmige Profile und Verbindungselemente gemäß vorheriger Beschreibung, wobei die rohrförmigen Profile mittels wenigstens eines Verbindungselements in einer Art wie zuvor beschrieben zusammengefügt sind. In wenigstens eine der durch die rohrförmigen Profile umrahmten Flächen kann bei der Profilanordnung ein Paneelelement eingesetzt sein. Paneele mit beliebiger Grundform können genutzt werden, um die offenen Flächen, die beim Bauen von Konstruktionen aus Papprohren und Verbindungselementen zwischen den Papprohren als den Rahmenelementen bestehen bleiben, zu schließen. Sie sind bevorzugt an die Maße herkömmlicher Rollen (z. B. von Toilettenpapierrollen oder Küchenpapierrollen) angepasst, können aber leicht mit einfachen Mitteln (Schere, Cutter) an andere Maße angepasst werden. Die im Folgenden beschriebenen Paneele sind auf die erfindungsgemäßen Verbindungselemente abgestimmt, so dass eine (kinder-)leichte Anwendung sichergestellt ist. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht wenigstens ein Paneelelement vor, das an wenigstens einer Ecke über eine Einfachstecklasche verfügt, die in einen vorbereiteten oder vorhandenen Schlitz des Verbindungselements einführbar ist. Es ist vorgesehen, gesonderte Paneelschlitze für die Anbringung der Paneele in das Verbindungselement einzubringen. In den Schlitzen klemmt die Einfachstecklasche durch einen Kraft- bzw. Reibschluss fest und hält das Paneel in seiner vorgesehenen Position. Auch für diese Schlitze sind die zuvor beschriebenen Möglichkeiten zur Verbesserung des Reibschlusses anwendbar. Ein Paneel hat typischerweise vier Ecken und ist quadratisch oder rechteckig. Die Erfindung umfasst jedoch auch andere Formen, z. B. Dreiecke. Erfindungsgemäß ist auch die Verwendung eines Verbindungselements oder einer mehrdimensionalen Anordnung, wie zuvor beschrieben, als Spielzeug, Konstruktionselement, Möbel, Lehrmittel, Baumaterial oder Kunstobjekte. Anwendung

Kinder lieben es, zu bauen, zu konstruieren, zu gestalten. Die Erfindung fördert die Kreativität der Kinder, da dieses Bausystem aus den einfachsten Materialien besteht, für viele unterschiedliche Konstruktionen verwendbar ist und auch z. B. durch Bemalen, beliebiges Kürzen der Rollen, der Verbindungselemente und der Paneele mit einer Schere oder durch Hinzufügen anderer Materialien individuell weiterentwickelt werden kann. Darüber hinaus ist das System für Kinder gut verständlich und leicht anzuwenden. Es entstehen schnell große Gebilde, wodurch das eigene Werk nach kurzer Zeit sichtbar und nutzbar wird. Im Spiel können die rohrförmigen Profile mit Hilfe der Verbindungselemente zu beliebigen Figuren verbunden werden. Das System kann als Bausystem für Kinder verwendet werden, um beispielsweise Spielhäuser, Kaufläden, Ritterburgen, Kaspertheater, Raketen, Raumschiffe oder auch Phantasiegebilde zu bauen. Auch für den Aufbau von Möbeln bilden die Verbindungselemente mit den rohrförmigen Profilen eine Struktur, die zudem mit den Paneelen verkleidet werden kann, um zu einem geeigneten Möbel zusammengestellt zu werden. Hierbei kommt eine Nutzung z. B. für den Bau von Messeständen, Theken, Trennwänden, Möbeln und auch Modellen zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge in Betracht.

Bei der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung handelt es sich um ein System zur Verbindung von Papprollen. Das System in dieser Ausführungsform besteht aus Papprollen (z. B. Kerne von Küchenrollen, Toilettenpapierrollen und Plotterpapierrollen bis hin zu Teppichrollen zum Aufbau großer Strukturen), den Verbindungselementen (bevorzugt ebenfalls aus Pappe) und, falls vorgesehen, den Paneelen (bevorzugt ebenfalls aus Pappe). Es handelt sich um ein Stecksystem, bei dem die Papprollen an die Verbindungselemente gesteckt werden und dadurch beliebige Konstruktionen entstehen. Die Paneele können ebenso angesteckt werden, um z. B. Wände zu schließen. Vorteile der Erfindung

Nachfolgend werden weitere Vorteile der Erfindung benannt. Das erfindungsgemäße System in seiner bevorzugten Ausführungsform ist in hohem Maße umweltverträglich, da

• alle Elemente aus nachwachsenden Rohstoffen (Pappe) bestehen;

• alle Elemente aus recyceltem und recycelbarem Material (Pappe) bestehen;

• Papprollen in allen Haushalten, v. a. in Haushalten mit Kindern, in großen Mengen anfallen und mit der Erfindung diese Abfallprodukte auf einfachste Weise in größeren Mengen wiederverwendet und einem sinnvollen Zweck zugeführt werden;

• alle Elemente nach der Benutzung einfach im Papiermüll entsorgt werden können, da sie aus Pappe bestehen. Das System ist preiswert, da die Herstellungskosten der Erfindung relativ gering sind und somit der Preis für viele Einkommensschichten und ebenso Kindertageseinrichtungen sowie Schulen attraktiv ist. Die Papprollen fallen in großen Mengen kostenlos an und können von Familien, Großeltern, Schulen etc. gesammelt werden. Das gemeinsame Sammeln kann darüber hinaus das Gemeinschaftsgefühl fördern.

Die Erfindung ist in ihrer Herstellung, Lagerung und im Versand effizient, da die Elemente, insbesondere die Zuschnitte für die Verbindungselemente und die Aufnahmekörper, in der Herstellung technisch wenig kompliziert sind und daher mit herkömmlichen Maschinen, wie sie z. B. aus der Verpackungsindustrie bekannt sind, in großen Mengen produziert werden können. Die Zuschnitte bzw. die flachgelegten Verbindungselemente sind flach und klein. Sie können daher kostensparend gelagert und versendet werden. Die mehrdimensionale Profilanordnung, wie die Erfindung sie vorsieht, weist eine hohe Stabilität und Sicherheit auf. Die mit dem System aufzubauenden Konstruktionen sind in sich weitgehend stabil. Die einzelnen Elemente können aber zusätzlich mit handelsüblichem Kleber verklebt werden, um die Stabilität noch weiter zu erhöhen. Durch die Paneele wird die Stabilität der gebauten Konstruktion weiter erhöht. Trotz seiner hohen Stabilität ist das System, insbesondere in der bevorzugten Ausgestaltung, leicht, da alle Elemente aus Pappe bestehen. Dadurch entsteht keine Verletzungsgefahr, wenn ein Teil herunterfällt oder während des Aufbaus etwas umfällt.

Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass mit einem einzigen Verbindungselement, ausgeführt und vorgesehen für einen bestimmten Nenndurchmesser des rohrförmigen Profils, auch elastisch verformbare rohrförmige Profile mit nach oben von dem Nenndurchmesser abweichendem Durchmesser eingesetzt werden können. Infolge der Klemmung in den Aufnahmeschlitzen stützt sich ein rohrförmiges Profil mit Übermaß in seinem Durchmesser mit seiner Außenmantelfläche ebenso in den Aufnahmeschlitzen ab, wie es bei einem rohrförmigen Profil mit Untermaß mit seiner Innenmantelfläche der Fall ist. Das rohrförmige Profil selbst wird dabei leicht elastisch deformiert, wobei die mit der Deformation einhergehende stärkere Kraftwirkung auf den Aufnahmeschlitz zu einer erhöhten Reibung zwischen Mantelfläche und Aufnahmeschlitz führt und damit zugleich den Halt des rohrförmigen Profils in den Aufnahmeschlitzen weiter verbessert.

Ein rohrförmiges Profil, das nur im Inneren gehalten wird, wie es beim Stand der Technik der Fall ist, kann zwar bei Untermaß gegenüber dem Nenndurchmesser noch gehalten werden, nicht hingegen bei Übermaß.

Übersicht über die Zeichnungen

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen:

Fig. 1 : schematisch in perspektivischer, teilweise transparenter Darstellung eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements;

Fig. 2: schematisch eine Ausführungsform eines ersten Flachstücks eines erfindungsgemäßen Verbindungselements;

Fig. 3: schematisch eine Ausführungsform eines zweiten Flachstücks eines erfindungsgemäßen Verbindungselements;

Fig. 4: schematisch eine Ausführungsform eines dritten, zweigeteilten Flachstücks eines erfindungsgemäßen Verbindungselements;

Fig. 5: schematisch in Detaildarstellung eine Ausführungsform eines beliebigen Flachstücks;

Fig. 6: schematisch eine weitere Ausführungsform eines ersten Flachstücks eines erfindungsgemäßen Verbindungselements;

Fig. 7: schematisch eine weitere Ausführungsform eines zweiten Flachstücks eines erfindungsgemäßen Verbindungselements;

Fig. 8: schematisch eine weitere Ausführungsform eines dritten, zweigeteilten Flachstücks eines erfindungsgemäßen Verbindungselements;

Fig. 9: schematisch in perspektivischer transparenter Darstellung eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements mit eingesetztem Paneelelement mit Einfachstecklasche;

Fig. 10: schematisch in Vorderansicht eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Paneelelements mit Einfachstecklasche und

Fig. 11 : schematisch in Vorderansicht eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Paneelelements mit umgelegter Einfachstecklasche.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Fig. 1 zeigt schematisch in perspektivischer, teilweise transparenter Darstellung eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements 30, 30', ausgeführt als verschränktes Flächenobjekt, mit eingesetzten Papprohren 12. Anstelle der Papprohre 12 kommen natürlich auch andere rohrförmige Elemente in Betracht. Die Flachstücke 31 , 32, 32', 36, 36' sind wie weiter unten beschrieben zusammengefügt, wobei in der Darstellung die Teilung des dritten Flachstücks 36, 36' horizontal verläuft. In einige der Aufnahmeschlitze 34 sind Papprohre 12 eingesetzt. Dadurch werden die Papprohre 12 an der Innenmantelfläche 16 und der Außenmantelfläche 17 gleichzeitig sicher gehalten.

Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die rohrförmigen Profile, hier die Papprohre 12, auch dann noch sicher gehalten werden, wenn eine Durchmesserabweichung des rohrförmigen Profils vorliegt. Vor allem bei einen Durchmesser, der größer ist als vorgesehen, geht jeglicher Halt verloren, wenn vorgesehen ist, das rohrförmige Profil nur innen zu halten. Bei der vorliegenden Erfindung hingegen würde eine solches rohrförmiges Profil zwar geringfügige Abplattungen erhalten, ansonsten aber federnd gegen die Aufnahmeschlitze 34 gedrückt werden und sich darin verspannen. Dieses vorteilhafte Merkmal ermöglicht daher den Einsatz von rohrförmigen Profilen mit nach unten und oben abweichenden Durchmessern.

Fig. 2 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines ersten Flachstücks 31 als ein Bestandteil eines erfindungsgemäßen Verbindungselements 30, ausgeführt als verschränktes Flächenobjekt, d. h. zusammengefügt aus mehreren flächigen, ungefalteten Zuschnitten 31 , 32. Einer dieser Zuschnitte ist das erste Flachstück 31 , das einen Langschlitz 33 aufweist, der dem Zusammenfügen mit dem zweiten Flachstück 32 (vergleiche Fig. 3) dient. Die Flachstücke 31 , 32 werden zur Montage ineinandergeschoben, so dass sie im Wesentlichen rechtwinklig zueinander fixierbar sind. Weiterhin sind zwei Kurzschlitze 35 vorgesehen, die jeweils um 90° versetzt zu dem Langschlitz 33 angeordnet sind und sich, ebenso wie der Langschlitz 33, zum Rand des ersten Flachstücks 31 hin öffnen. Dadurch lassen sich über jeden der Kurzschlitze 35 eines der beiden Teile des dritten Flachstücks 36, 36' (vergleiche Figuren 4 und 8) anfügen.

Die Aufnahmeschlitze 34 dienen in dem später gebildeten Verbindungselement 30 der Aufnahme der rohrförmigen Profile. Dabei ist der Aufnahmeschlitz 34 so bemessen, dass die Wand 15 des rohrförmigen Elements in dem Aufnahmeschlitz 34 klemmt. Hierzu weist der Aufnahmeschlitz 34 ein Untermaß in Bezug zu der Wandstärke des rohrförmigen Profils auf, so dass es zu einer Klemmung und einem Reibschluss kommt. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, dass die Klemmung nicht nur an einer, der Innenmantelfläche 16 erfolgt, sondern an der Innenmantelfläche 16 und der Außenmantelfläche 17 zugleich. Dadurch wird das rohrförmige Profil noch besser und sicherer mit dem Verbindungselement 30 verbunden. Fig. 3 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines zweiten Flachstücks 32 des erfindungsgemäßen Verbindungselements 30. Das zweite Flachstück 32 weist ebenfalls einen Langschlitz 33 auf, mit dessen Hilfe es mit dem ersten Flachstück 31 (vergleiche Fig. 2) verbindbar ist. Es sind wiederum Aufnahmeschlitze 34 vorgesehen, deren Zweck bereits oben erläutert wurde.

Fig. 4 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines dritten, zweigeteilten Flachstücks 36 eines erfindungsgemäßen Verbindungselements 30. Beide Teile weisen Kurzschlitze 35 auf, mit denen sie mit dem ersten Flachstück 31 verbindbar sind. Dies erfolgt bevorzugt, nachdem das erste und das zweite Flachstück 31 , 32 miteinander verbunden wurden. Das dritte Flachstück 36 kann komplett oder zur Hälfte bei Bedarf beigefügt werden, nämlich wenn in der Richtung, in die das Flachstück 31 , 32 weist, rohrförmige Profile an das Verbindungselement 30 angefügt werden sollen.

Fig. 5 zeigt schematisch in Detaildarstellung einen Ausschnitt einer Ausführungsform eines Flachstücks 31 , 32, 32', 36, 36', wobei insbesondere der Aufnahmeschlitz 34 erkennbar ist. Dieser öffnet sich gegen den Rand des Zuschnitts, wobei die Öffnung keilförmig ausgebildet ist, um das Einführen des rohrförmigen Profils bei der Montage zu erleichtern. Fig. 6 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform eines ersten Flachstücks 31 eines erfindungsgemäßen Verbindungselements 30', ausgeführt als verschränktes Flächenobjekt. Das erste Flachstück 31 entspricht dem, das bereits zu Figur 2 beschrieben wurde. Fig. 7 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform eines zweiten Flachstücks 32' eines erfindungsgemäßen Verbindungselements 30'. Im Unterschied zum zweiten Flachstück 32 aus Fig. 3 weist das hier dargestellte neben dem Langschlitz 33 und den Aufnahmeschlitzen 34 noch Ausnehmungen 39 auf. Deren Funktion erschließt sich bei Betrachtung der Fig. 8, da die dort dargestellten Sicherungsnasen 37 durch die Ausnehmungen 39 hindurchgeführt werden können. Dies erfolgt bei der Verbindung des ersten Flachstücks 31 mit den beiden Teilen des dritten Flachstücks 36'. Fig. 8 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform eines dritten, zweigeteilten Flachstücks 36' des erfindungsgemäßen Verbindungselements 30'. Zusätzlich zu den Kurzschlitzen 35 und den Aufnahmeschlitzen 34 sind Sicherungsnasen 37 und, komplementär zu jeweils gegenüber anordenbaren Sicherungsnasen 37, Sicherungskerben 38 vorgesehen. Bei der Montage der beiden Teile des dritten Flachstücks 36' werden Sicherungsnasen 37 und Sicherungskerben 38 ineinander gefügt und bieten eine höhere Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Lösen der montierten Verbindung. Zudem erhöhen die Sicherungsnasen 37 auch die Sicherheit der Verbindung mit dem zweiten Flachstück 32', da die Sicherungsnasen 37 durch die Ausnehmungen 39 des zweiten Flachstücks 32' hindurchragen. Dadurch weist ein Verbindungselement 30' (vergleiche Fig. 1) eine erhöhte Festigkeit nach der Montage der Flachstücke 31 , 32', 36' auf. Fig. 9 zeigt schematisch in perspektivischer transparenter Darstellung eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungselements 30, 30' mit eingesetztem Paneelelement 52 mit Einfachstecklasche 56. Hier ist eine Eckgestaltung des Paneelelements 52 gezeigt, die kompatibel zu dem Verbindungselement 30, 30' ist. Dazu wird das Verbindungselement 30, 30' jedoch mit gesonderten Paneelschlitzen 58 versehen. In diese kann das Paneelelement 52 eingesetzt werden.

Fig. 10 zeigt schematisch in Vorderansicht eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Paneelelements 52 mit Einfachstecklasche 56 mit einer Faltlinie 29. Wird die Einfachstecklasche 56 entlang der Faltlinie 29 gefaltet, ergibt sich ein Paneelelement 52 gemäß Fig. 1 1. Diese zeigt schematisch in Vorderansicht eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Paneelelements 52 mit umgelegter Einfachstecklasche 56.

Bezugszeichenliste

10 Profilanordnung

12 rohrförmiges Profil, Papprohr

15 Wand

16 Innenmantelfläche

17 Außenmantelfläche

29 Faltlinie

30, 30' Verbindungselement verschränktes Flächenobjekt

31 erstes Flachstück

32, 32' zweites Flachstück

33 Langschlitz

34 Aufnahmeschlitz

35 Kurzschlitz

36, 36' drittes Flachstück

37 Sicherungsnase

38 Sicherungskerbe

39 Ausnehmung

52 Paneelelement mit Einfachstecklasche

56 Einfachstecklasche

58 Paneelschlitz