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Title:
CONNECTING PROFILED ELEMENT FOR CONNECTING SHEET PILES TO CARRIER ELEMENTS, AND COMBINED SHEET PILING COMPRISING ONE SUCH CONNECTING PROFILED ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/111315
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a rod-type connecting profiled element (10) for connecting sheet piles to carrier elements. Said connecting profiled element (10) comprises a central strip (12) that separates two opposing connecting profiled elements (16, 18) which respectively comprise an opening (24, 42), and respectively forms part of both connecting profiled elements (16, 18). One connecting profiled element is embodied as a plug-in profiled element (16) for the carrier element, and the other connecting profiled element is embodied as a receiving profiled element (18) for a lock of a sheet pile to be connected. The central strip (12) comprises, on the sides of the receiving profiled element (18), a central section (14) having a straight plane inner wall (26) to which a first short end section (32) is connected on one side, said short end section protruding past the central section (14) at an angle of approximately 90°, and being connected thereto by means of a transition section (36) having an inner wall with a cross-section that follows a quadrant. A hook strip (34) is arranged on the other side of the plane central section (14) as a second end section oriented in the same direction as the first end section (32), said hook strip being formed by a first strip section (38) having an approximately semi-circular cross-section, and a second essentially straight adjacent strip section (40) which is oriented towards the central section (14) of the central strip (12).

Inventors:
Heindl, Richard (Kemnatenstrasse 43, München, 80639, DE)
Wendt, Rob R. (297 Pacific Street, Brooklyn, NY, 11201, US)
Wall, Georg (Hans-Grässel-Weg 20, München, 81375, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/004757
Publication Date:
November 24, 2005
Filing Date:
May 02, 2005
Export Citation:
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Assignee:
PILEPRO LLC (1601 Mount Rushmore Road, Suite 3-263 Rapid City, SD, 57701, US)
Heindl, Richard (Kemnatenstrasse 43, München, 80639, DE)
Wendt, Rob R. (297 Pacific Street, Brooklyn, NY, 11201, US)
Wall, Georg (Hans-Grässel-Weg 20, München, 81375, DE)
International Classes:
E02D5/06; (IPC1-7): E02D5/06
Foreign References:
DE19716685A1
DE19543084A1
NL278975A
DE20121712U1
Attorney, Agent or Firm:
Weigel, Matthias (Heimeran-Strasse 35, München, 80339, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verbindungsprofil mit gleichbleibendem Querschnitt zum Anschließen von Spundbohlen an Trägerelemente, insbesondere DoppelTTräger, zum Aufbau einer KombiSpundwand aus Trägerelementen und jeweils zwischen zwei Träger¬ elementen eingesetzten Spundbohlen, wobei das Verbindungsprofil (10; 50; 70; 90; 110) eine zentrale Stegleiste (12; 76; 102; 116) aufweist, die zwei gegenüber¬ liegende Anschlussprofile (16, 18; 52, 54; 72, 74; 92, 94; 112, 114) mit jeweils ei¬ nem Maul (24, 42; 82; 106) voneinander trennt und jeweils Teil beider Anschluss profile (16, 18; 52, 54; 72, 74; 92, 94; 112, 114) ist, wobei das eine Anschlussprofil als Aufsteckprofil (16; 54; 74; 94; 114) für das Trägerelement (28) und das andere Anschlussprofil als Aufnahmeprofil (18; 52; 72; 92; 112) für ein Schloss (48) einer anzuschließenden Spundbohle (46) ausgebildet ist und das Aufnahmeprofil (18; 52; 72; 92; 112) an jeder Seite der zentralen Stegleiste (12; 76; 102; 116) Endab schnitte aufweist, von denen zumindest ein Endabschnitt als Hakenleiste (34; 104; 124) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Stegleiste (12; 76; 102; 116) auf Seiten des Aufnahmeprofils (18; 52; 72; 92; 112) einen Mittel abschnitt (14) mit einer geraden ebenen Innen wand (30) aufweist, an die sich auf einer Seite ein erster kurzer Endabschnitt (32; 100; 120) anschließt, der in einem Winkel von ca. 90° von dem Mittelabschnitt (14) wegragt und mit diesem durch einen Übergangschnitt (36) verbunden ist, dessen Innenwand im Querschnitt einem Viertelkreis folgt, dass auf der anderen Seite des ebenen Mittelabschnittes (14) als zweiter, in die gleiche Richtung wie der erste Endabschnitt (32; 100; 120) weisender Endab¬ schnitt die Hakenleiste (34; 104; 124) angeordnet ist, die durch einen im Quer¬ schnitt etwa halbkreisförmigen ersten Leistenabschnitt (38) und einen sich daran anschließenden zweiten im wesentlichen geraden Leistenabschnitt (40) gebildet ist, der so abgebogen ist, dass er auf den Mittelabschnitt (14) der zentralen Steg leiste (12; 76; 102; 116) gerichtet ist.
2. Verbindungsprofil nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Leistenabschnitt (40) der Hakenleiste (34) auf den Bereich der zentralen Stegleiste (12; 76; 102; 116) gerichtet ist, in dem diese in den Übergangsabschnitt (36) zu dem ersten Endabschnitt (32) übergeht.
3. Verbindungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des ersten kurzen Endabschnitts (32; 100; 120) und das Ende des zwei¬ ten, im wesentlichen geraden Leistenabschnittes (40) der Hakenleiste (30; 104; 124) von der ebenen, geraden Innenwand (30) des Mittelabschnittes (14) der zentralen Stegleiste (12; 76; 102; 116) etwa den gleichen Abstand aufweisen.
4. Verbindungsprofil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab¬ stand des Endes des zweiten, im wesentlichen geraden Leistenabschnittes (40) der Hakenleiste (34; 104; 124) von der geraden ebenen Innenwand (30) des Mit telabschnittes (14) dieser zentralen Stegleiste (12; 76; 102; 116) geringfügig grö¬ ßer ist als der Abstand des Endes des ersten kurzen Endabschnittes (32; 100; 120).
5. Verbindungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des zweiten Leistenabschnittes (40) der Haken¬ leiste (34; 104; 124) etwa auf Höhe der Mitte des Mittelabschnittes (14) der zent¬ ralen Stegleiste (12; 76; 102; 116) liegt.
6. Verbindungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeprofil (18; 52; 72; 92; 112) in seinen Dimen¬ sionen zur Aufnahme eines Schlosses (48) einer anzuschließenden LARSSENU Spundbohle (46) ausgebildet ist.
7. Verbindungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsteckprofil (16; 94; 114) durch die zentrale Stegleis¬ te (12; 102; 116), eine von einer Seite der zentralen Stegleiste (12; 102; 116) in einem Winkel von 90° abgehende erste gerade Maulleiste (20; 96; 118) und eine von der anderen Seite der zentralen Stegleiste (12) ausgehende, in Richtung auf die erste gerade Maulleiste (20; 96; 118) abgeknickte zweite Maulleiste (22; 98; 122) begrenzt ist.
8. Verbindungsprofil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ge¬ knickte zweite Maulleiste (22) und der kurze erste Endabschnitt (32) unmittelbar benachbart zueinander angeordnet sind.
9. Verbindungsprofil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem Winkel von 90° von der zentralen Stegleiste (102; 116) abstehende erste gerade Maulleiste (96; 118) und der kurze erste Endabschnitt (100, 120) unmittel¬ bar benachbart zueinander angeordnet sind.
10. Verbindungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass das Aufsteckprofil (54) einen etwa schwalbenschwanzförmigen Innenquerschnitt (60) hat, welcher durch die zentrale Stegleiste sowie zwei spie¬ gelsymmetrisch aufeinander zulaufende, von den beiden Kanten der zentralen Stegleiste abstehende, abgeknickte Maulleisten (56, 58) begrenzt ist.
11. Verbindungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass das Aufsteckprofil (74) im Querschnitt des Verbindungsprofils (70) gesehen zwei von der Stegleiste (76) abstehende, zumindest annähernd parallel zueinander verlaufende Maulleisten (78, 80) aufweist, zwischen die das Träger element (28) mit einem Befestigungsabschnitt einzuführen ist.
12. Verbindungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsteckprofil (114) und das Aufnahmeprofil (112) rela¬ tiv zueinander versetzt an der zentralen Stegleiste (116) ausgebildet sind.
13. KombiSpundwand, die aus Trägerelementen (28), insbesondere DoppelT Trägern, und jeweils mindestens einer zwischen zwei Trägerelementen (28) an¬ geordneten Spundbohle (46) gebildet ist, wobei zum miteinander Verbinden der Trägerelemente (28) mit der Spundbohle (46) ein zwischen diesen angeordnetes Verbindungsprofil (10; 50; 70; 90; 120) vorgesehen ist, an welchem ein mit einem an der Spundbohle (46) ausgebildeten Schloss (48) in Eingriff stehendes Auf¬ nahmeprofil (18; 52; 72; 92; 112) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (10; 50; 70; 90; 120) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist.
14. KombiSpundwand nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zu¬ mindest das mit dem Verbindungsprofil (10; 50; 70; 90; 120) in Eingriff stehende Schloss der Spundbohle (46) ein LARSSENSchloss (48) ist.
Description:
Verbindungsprofil zum Anschließen von Spundbohlen an Trägerelemente sowie Kombi-Spundwand mit einem derartigen Verbindungsprofil

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungsprofil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum Anschließen von Spundbohlen an Trägerelemente, insbesonde¬ re zum Anschluss an Doppel-T-Träger. Des weiteren betrifft die Erfindung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13 eine Kombi-Spundwand mit einem derartigen Verbindungsprofil.

Mit Trägerelementen, Spundbohlen und den zuvor beschriebenen Verbindungs¬ profilen können sogenannte Kombi-Spundwände aufgebaut werden, wobei jeweils zwischen zwei benachbarten Trägerelementen eine oder mehrere Spundbohlen eingesetzt sind. Zum Verbinden der Trägerelemente mit den Spundbohlen dient ein Verbindungsprofil mit einer zentralen Stegleiste, welche zwei zueinander ent- gegengesetzt ausgebildete Anschlussprofile mit jeweils einem Maul voneinander trennt und jeweils Teil beider Anschlussprofile ist. Das eine Profil ist üblicherweise als Aufsteckprofil für das Trägerelement und das andere Anschlussprofil als Auf¬ nahmeprofil für ein Schloss einer anzuschließenden Spundbohle ausgelegt. Das Aufnahmeprofil hat zwei von der zentralen Stegleiste ausgehende Endabschnitte, wobei zumindest ein Endabschnitt als Hakenleiste ausgebildet ist.

Ein derartiges Verbindungsprofil ist beispielsweise in der DE-U 1-201 21 712 be¬ schrieben.

Bei den bekannten Kombi-Spundwänden besteht das Problem, dass die mitein¬ ander in Eingriff stehenden Schlösser der Spundbohlen sowie die mit den Schlös¬ sern der Spundbohlen in Eingriff stehenden Aufnahmeprofile der Verbindungspro¬ file aufgrund der Gestaltung der Schlösser und der Aufnahmeprofile in Längsrich¬ tung der Spundbohlen betrachtet allenfalls in einem sehr beschränkten Umfang gegeneinander verschwenkt werden können. Insbesondere bei Spundbohlen mit sogenannten LARSSEN-Schlössern besteht das zuvor beschriebene Problem, da durch die Gestaltung der LARSSEN-Schlösser ein gegeneinander Verschwenken der miteinander verbundenen Spundbohlen und Verbindungsprofile bisher kaum oder allenfalls in sehr eingeschränktem Umfang möglich war. Gerade das gegen¬ einander Verschwenken der einzelnen Komponenten der Kombi-Spundwände ist jedoch von besondere Wichtigkeit, da beispielsweise aufgrund ungleichmäßiger Bodenbeschaffenheiten die Spundwände und Trägerelemente beim Einrammen in den Boden dazu neigen, auszuweichen oder in Längsrichtung betrachtet zu ver¬ winden. Besteht nun keine ausreichende Schwenkbarkeit zwischen den miteinan¬ der in Eingriff stehenden Schlössern, besteht die Gefahr, dass die Schlösser aus den Aufnahmeprofilen springen und die Kombi-Spundwand nicht ordnungsgemäß errichtet werden kann.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verbindungsprofil bzw. eine Kombi- Spundwand mit einem derartigen Verbindungsprofil anzugeben, durch dessen Verwendung eine Kombi-Spundwand bzw. die verglichen mit den bekannten Kombi-Spundwänden einfacher zu errichten ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verbindungsprofil mit den Merk¬ malen nach Anspruch 1 gelöst. Ferner wird die Aufgabe durch eine Kombi-Spund- wand mit den Merkmalen nach Anspruch 13 gelöst.

Erfindungsgemäß weist die zentrale Stegleiste des Verbindungsprofils auf Seiten des Aufnahmeprofils einen Mittelabschnitt mit einer geraden ebenen Innenwand auf, an die sich auf einer Seite ein erster kurzer Endabschnitt anschließt, der in einem Winkel von ca. 90° von dem Mittelabschnitt wegragt und mit diesem durch einen Übergangsabschnitt verbunden ist, dessen Innenwand im Querschnitt etwa einem Viertelkreis folgt. Auf der anderen Seite des geraden ebenen Mittelab¬ schnittes ist als zweiter in die gleiche Richtung wie der erste Abschnitt weisender Endabschnitt eine Hakenleiste angeordnet. Die Hakenleiste wird durch einen im Querschnitt etwa halbkreisförmigen ersten Leistenabschnitt und einen sich daran anschließenden zweiten im wesentlichen geraden Leistenabschnitt gebildet, der so von einem ersten Leistenabschnitt abgebogen ist, dass er auf den Mittelab¬ schnitt der zentralen Stegleiste gerichtet ist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Aufnahmeprofils für das Schloss einer anzuschließenden Spundbohle, insbesondere einer anzuschließenden Spundbohlen mit LARSSEN-Schlössern, wird erreicht, dass das Schloss in einem weiten Bereich in dem Aufnahmeprofil verschwenkt werden kann. Der mögliche Schwenkwinkel liegt in einem Bereich von über 60°. Durch diesen großen Schwenkwinkel ist es möglich, dass beim Errichten einer Kombi-Spundwand be- nachbarte Trägerelemente, z. B. Doppel-T-Träger, zueinander in großen Winkeln verdreht sein können, ohne dass es beim Niederrammen der Spundbohlen zu Spannungen innerhalb der Kombi-Spundwand kommt. Diese möglichen großen Schwenkwinkel zwischen Trägerelementen und Spundbohlen gestatten es auch, innerhalb des Verlaufes einer Kombi-Spundwand zwischen aneinander anschlie- ßenden Wandabschnitten mit großen Schwenkwinkeln verschwenkt zu errichten, ohne dass zusätzliche Verbindungselemente innerhalb der Spundwand nötig sind.

Durch die großen möglichen Schwenkwinkel zwischen Verbindungsprofilen, Trä¬ gerelementen und Spundbohlen wird auch vermieden, dass beim Niederrammen der einzelnen Elemente so hohe Spannungen auftreten, dass die ineinander grei¬ fenden Schlösser der Trägerelemente, der Spundbohlen und der Verbindungspro¬ file aufspringen und dort die Stabilität der Kombi-Spundwand bzw. deren Dichtig¬ keit gefährden.

Bei dem erfindungsgemäßen Verbindungsprofil ist das Anschlussprofile so aus¬ gebildet, dass die einzelnen Elemente der Kombi-Spundwand sicher niederge¬ rammt werden können, wobei Abweichungen der Spundwand von Sollmaßen in weiten Bereichen aufgefangen werden können. Ferner ermöglicht das erfindungsgemäße Verbindungsprofil innerhalb der Kombi- Spundwand zwischen benachbarten Trägerelementen, insbesondere Doppel-T- Trägern, hohe Schwenkwinkel für die eingesetzten Spundbohlen. Schwenkbewe- gungen zwischen benachbarten Trägerelementen und auch Schwenkbewegungen zwischen den Spundbohlen und den an diesen eingehängten Trägerelementen können beispielsweise beim Niederrammen der Trägerelemente in den Unter¬ grund auftreten, wenn der Untergrund durch Felsformationen, Findlinge und ähnli- ches eine unregelmäßige Bodenbeschaffenheit hat. Hierdurch können die Träger¬ elemente und Spundbohlen beim Niederrammen um ihre Längsachse verdreht oder tordiert werden. Derartige Verdrehungen oder Verwindungen werden durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Verbindungsprofile aufgefangen. Im Gegensatz hierzu lassen herkömmliche Verbindungsprofile häufig nur einen ganz geringen Schwenkwinkel zu, so dass die Spundbohlen beim Niederrammen aus den Verbindungsprofilen herausspringen und die Spundwand an diesen Stellen nicht mehr dicht und insbesondere nicht flüssigkeitsdicht ist. Außerdem ist die Stabilität der Spundwand nicht mehr in dem berechneten Maße gegeben, wenn die Schlösser der Spundbohlen aus den Verbindungsprofilen beim Niederrammen herausspringen.

Dadurch dass durch die erfindungsgemäßen Verbindungsprofile zwischen den Trägerelementen und den angeschlossenen Spundbohlen große Schwenkwinkel möglich sind, können diese auch bewusst eingesetzt werden, um z.B. in einem Kreis oder anderen geschlossenen Formationen verlaufende Kombi-Spundwände oder Kombi-Spundwände mit einem deutlichen Eck ohne zusätzliche Bauelemen¬ te zu errichten.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei- bung, der Zeichnung sowie den Unteransprüchen.

So ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der zweite im we¬ sentlichen gerade Leistenabschnitt der Hakenleiste so weit abgebogen, dass er auf den Bereich der zentralen Stegleiste gerichtet ist, in dem diese in den Über- gangsabschnitt zu dem ersten Endabschnitt übergeht. Für den Anschluss von Spundbohlen, insbesondere von Spundbohlen mit LARS- SEN-Schlössern, muss ein ausreichend großes Maul am Anschlussprofils vorge¬ sehen sein, so dass auf der einen Seite die Spundbohle einfach in das An¬ schlussprofil einzufügen ist, andererseits beim Niederrammen das Schloss der Spundbohle nicht aus dem Anschlussprofil springen kann. Dies wird im wesentli¬ chen dadurch erreicht, dass das Verbindungsprofil das Schloss der anzuschlie¬ ßenden Spundbohle großzügig und weit umgreift, wobei sicher gestellt ist, dass bei den extremen Schwenkwinkeln zwischen Verbindungsprofil und angeschlos¬ sener Spundbohle stets eine Drei-Punkt-Verbindung zwischen den beiden Teilen vorliegt. Eine solche Drei-Punkt-Verbindung verhindert beim Niederrammen ein Aufspringen der ineinander greifenden Schlösser, so dass stets die Stabilität der Kombi-Spundwand und deren Flüssigkeitsdichtigkeit gewährleistet bleiben.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform haben das Ende des ersten kurzen Endabschnittes und das Ende des zweiten im wesentlichen geraden Lei¬ stenabschnittes der Hakenleiste von dem ebenen geraden Mittelabschnitt der zentralen Stegleiste etwa den gleichen Abstand, wobei der Abstand des Endes der Hakenleiste bevorzugt geringfügig größer ist als der Abstand des Endes des ersten kurzen Endabschnittes von der zentralen Stegleiste.

Das Ende des zweiten Leistenabschnittes der Hakenleiste liegt bevorzugt etwa in Höhe der Mitte des Mittelabschnittes der zentralen Stegleiste, wodurch ein ausrei¬ chend großes Maul insbesondere für das Einhängen von Spundbohlen mit LARS- SEN-Schlössem ausgebildet ist.

Das an dem Verbindungsprofil vorgesehene Aufsteckprofil kann je nach verwen¬ detem Trägerelement unterschiedlich ausgebildet sein. Kommt das Verbindungs¬ profil beispielsweise mit einem Trägerelement zum Einsatz, bei dem am Träger¬ element im Querschnitt etwa keilförmige Befestigungsabschnitte vorgesehen sind, beispielsweise Keulenträger, ist das Aufsteckprofil bei einer besonders bevorzug¬ ten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbindungsprofils durch die zent- rale Stegleiste, eine von einer Seite der zentralen Stegleiste in einem Winkel von 90° abgehende erste gerade Maulleiste und eine von der anderen Seite der zent¬ ralen Stegleiste ausgehende, in Richtung auf die erste gerade Maulleiste abge¬ knickte zweite Maulleiste begrenzt.

Bei einer alternativen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbindungsprofils hat das Aufsteckprofil einen im Querschnitt etwa schwalbenschwanzförmigen In¬ nenquerschnitt, welcher durch die zentrale Stegleiste sowie zwei spiegelsymme¬ trisch aufeinander zulaufende, von den beiden Kanten der zentralen Stegleiste abstehende, abgeknickte Maulleisten begrenzt ist. Durch den im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Innenquerschnitt kann das Verbindungsprofil gleich¬ falls an Trägerelementen befestigt werden, deren Befestigungsabschnitte im Au¬ ßenquerschnitt keilförmig sind. Durch die schwalbenschwanzförmige Gestaltung des Innenquerschnitts ist es jedoch möglich, das Verbindungsprofil mit dem Maul des Aufnahmeprofils sowohl vom Trägerelement wegzeigend als auch zum Trä¬ gerelement hingewandt an dem keilförmigen Befestigungsabschnitt zu befestigen, ohne dass hierzu Verbindungsprofile mit unterschiedlich ausgebildeten Aufsteck¬ profilen bereitgestellt werden müssen. Die beiden Maulleisten verlaufen bezogen auf die Flachseite der zentralen Stegleiste vorzugsweise mit einem Neigungswin- kel in einem Bereich von etwa 30 bis 50°, wobei der Neigungswinkel besonders bevorzugt bei 35° liegt.

Kommt dagegen ein Trägerelement zum Einsatz, bei dem die Befestigungsab¬ schnitte im Querschnitt etwa rechteckig sind, hat das Aufsteckprofil bei einer wei- teren alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbindungsprofils im Querschnitt gesehen zwei von der Stegleiste abstehende, zumindest annä¬ hernd parallel zueinander verlaufende Maulleisten, zwischen die das Trägerele¬ ment mit seinem Befestigungsabschnitt einzuführen ist.

Bei einer weiteren besonders bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbindungsprofils sind das Aufsteckprofil und das Aufnahmeprofil relativ zuein- ander versetzt an der zentralen Stegleiste ausgebildet. Hierdurch wird erreicht, dass das Trägerelement und die Spundbohle versetzt zueinander miteinander verbunden werden können, um einen möglichst gleichmäßigen Verlauf der Kombi- Spundwand entlang einer vorgegebenen Richtung zu erreichen.

Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung gemäß Anspruch 13 eine Kombi-Spundwand, bei der das erfindungsgemäße Verbindungsprofil zum Einsatz kommt.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles sowie meh¬ reren Abwandlungen von diesem unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher er¬ läutert. Hierin zeigt:

Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemä- ßen Verbindungsprofils;

Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Verbindungsprofil in an einem Doppel-T-Träger und an einem LARSSEN-Schloss einer Spundbohle be¬ festigtem Zustand;

Fig. 3 eine Draufsicht auf ein erstes abgewandeltes Ausführungsbeispiel des er¬ findungsgemäßen Verbindungsprofils, das ein im Innenquerschnitt schwal- benschwanzförmiges Aufsteckprofil hat;

Fig. 4 eine Draufsicht auf ein zweites abgewandeltes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verbindungsprofils, das ein im Innenquerschnitt recht¬ eckiges Aufsteckprofil hat;

Fig. 5 eine Draufsicht auf ein drittes abgewandeltes Ausführungsbeispiel des er- findungsgemäßen Verbindungsprofils, bei dem das Aufsteckprofil vergli- chen mit dem in Fig. 1 gezeigten Verbindungsprofil spiegelverkehrt an der zentralen Stegleiste vorgesehen ist;

Fig. 6 eine Draufsicht auf ein viertes abgewandeltes Ausführungsbeispiel des er- findungsgemäßen Verbindungsprofils, bei dem das Aufsteckprofil vergli¬ chen mit dem in Fig. 1 gezeigten Verbindungsprofil spiegelverkehrt und be¬ züglich des Aufnahmeprofils in Längsrichtung der zentralen Stegleiste ver¬ setzt an der Stegleiste ausgebildet ist; und

Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Teil einer Kombi-Spundwand mit zwei Trägerele¬ menten und zwei zwischen diesen eingesetzten Z-Spundbohlen mit LARS- SEN-Schlössem, wobei die beiden in den Fig. 1 und 5 gezeigten Verbin¬ dungsprofile zum Einsatz kommen.

In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verbin¬ dungsprofils 10 gezeigt. Das Verbindungsprofil 10 weist eine zentrale Stegleiste 12 mit einem geraden, ebenen Mittelabschnitt 14 auf, die zwei Anschlussprofile, ein Aufsteckprofil 16 und ein Aufnahmeprofil 18, von einander trennt.

Das Aufsteckprofil 16 wird durch die zentrale Stegleiste 12, eine von einer, in der Fig. 1 unteren Kante in einem Winkel von 90° abgehende erste gerade Maulleiste 20 und eine von der anderen Seite der zentralen Stegleiste 12 ausgehende in Richtung auf die erste gerade Maulleiste 20 abgeknickte zweite Maulleiste 22 be¬ grenzt. Die beiden Maulleisten 20 und 22 enden etwa in einer parallel zu der zent- ralen Stegleiste 12 verlaufenden Ebene und schließen gemeinsam mit dieser ein Maul 24 mit einem etwa trapezförmigen Querschnitt ein. Dieser trapezförmige Querschnitt ist an den Querschnitt eines Befestigungsabschnittes 26 eines Dop¬ pel-T-Trägers 28 angepasst, so dass das Aufsteckprofil 16 mit geringem Spiel auf den Doppel-T-Träger 28 aufgesteckt werden kann, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Das Aufnahmeprofil 18 wird begrenzt durch eine gerade, ebene Innenwand 30 des Mittelabschnittes 14 der zentralen Stegleiste 12, einen auf der einen, in Fig. 1 oben gezeigten Seite sich an den Mittelabschnitt 14 anschließenden kurzen End¬ abschnitt 32 und eine von der gegenüber liegenden Seite des Mittelabschnittes 14 ausgehenden Hakenleiste 34. Die gerade ebene Innenwand 30 geht auf Seiten des kurzen Endabschnittes 32 in einen Übergangsabschnitt 36 über, der im Quer¬ schnitt etwa einem Viertelkreis folgt. Der kurze Endabschnitt 32 steht etwa senk¬ recht auf der gedachten Mittelebene des Mittelabschnittes 14.

Die gegenüberliegende Hakenleiste 34, die quasi einen zweiten, in die gleiche Richtung wie der erste Endabschnitt 32 weisenden Endabschnitt bildet, weist ei¬ nen im Querschnitt etwa halbkreisförmigen ersten Leistenabschnitt 38 und einen sich daran anschließenden im wesentlichen geraden zweiten Leistenabschnitt 40 auf, der stark abgebogen ist, so dass er auf den ebenen Mittelabschnitt 14 der zentralen Stegleiste 12 gerichtet ist. Verlängert man die Mittellinie des geraden zweiten Leistenabschnittes 40, so trifft er die ebene Innenwand 32 des Mittelab¬ schnittes 14 etwa in dem Bereich, in dem der Mittelabschnitt 14 in den Über¬ gangsabschnitt 36 des kurzen ersten Endabschnittes 32 übergeht.

Das Ende des kurzen Endabschnittes 32 liegt etwa in einer Ebene parallel zu der ebenen Innenwand 32, in der auch das Ende des zweiten geraden Leistenab¬ schnittes 40 gelegen ist. Der Abstand des Endes des zweiten geraden Leistenab¬ schnittes 40 zu der Innenwand 30 des Mittelabschnittes 14 der zentralen Stegleis¬ te 12 kann ein wenig größer sein als der Abstand des Endes des kurzen Endab- Schnittes 32 zu dieser ebenen Innenwand 30.

Wie Fig. 2 zeigt, wird durch eine solche Konfiguration des Aufnahmeprofils 18 ein Maul 42 mit einer Maulöffnung 44 zwischen den Enden dieses Endabschnittes 32 und des zweiten Leistenabschnittes 40 gebildet, in dem eine Z-Spundbohle 46 mit ihrem LARSSEN-Schloss 48 großzügig aufgenommen wird. In dem Aufnahmeprofil 18 sind extreme Schwenkwinkel von bis zu 70° möglich, wie durch die punktierte und gestrichelte Andeutung des LARSSEN-Schlosses 48 der Z-Spundbohle 46 angedeutet ist. Dabei liegt das LARSSEN-Schloss 48 der Z-Spundbohle 46 stets an drei Punkten an der Innenwand des Aufnahmeprofils 18 an, so dass ein sicherer Halt gegeben und ein Herausspringen des LARSSEN- Schlosses 48 aus dem Aufnahmeprofil 18 während des Niederrammens verhin¬ dert ist.

Im Vorhergehenden ist das Aufsteckprofil 16 mit einem trapezförmigen Quer- schnitt dargestellt. Es ist natürlich möglich, hier auch entsprechend dem jeweiligen Trägerelement 28 im Querschnitt angepasste, andere Aufsteckprofile zu verwen¬ den.

So ist in Fig. 3 eine abgewandelte Ausführungsform des Verbindungsprofils 10 gezeigt. Bei diesem Verbindungsprofil 50 entspricht das Aufnahmeprofil 52 in sei¬ ner Gestaltung dem Aufnahmeprofil 18 des Verbindungsprofils 10. Wesentlicher Unterschied zu dem Verbindungsprofil 10 besteht in der Ausbildung des Aufsteck¬ profils 54, mit dem das Verbindungsprofil 50 an dem Doppel-T-Träger 28 zu be¬ festigen ist.

So verlaufen die beiden Maulleisten 56 und 58 des Aufsteckprofils 54 jeweils un¬ ter einem Winkel von etwa 35° aufeinander zu, so dass das Aufsteckprofil 54 im Innenquerschnitt 60 etwa schwalbenschwanzförmig ist. Durch die schwalben- schwanzförmige Gestaltung des Aufsteckprofils 54 kann das Verbindungsprofil 50 sowohl mit der Maulöffnung 62 des Aufnahmeprofils 54 nach innen oder, wie durch die gestrichelte Darstellung angedeutet ist, nach außen gewandt am Befes¬ tigungsabschnitt 26 des Doppel-T-Trägers 28 befestigt werden.

In Fig. 4 ist eine zweite Abwandlung des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Verbin- dungsprofils 10 gezeigt. Auch bei diesem abgewandelten Verbindungsprofil 70 entspricht das Aufnahmeprofil 72 dem Aufnahmeprofil 18. Das Aufsteckprofil 74 des Verbindungsprofils 70 weist allerdings zwei von der zentralen Stegleiste 76 abstehende Maulleisten 78 und 80 auf, die etwa recht¬ winklig von der Stegleiste 76 abstehen und spiegelsymmetrisch zueinander aus- gebildet sind. Hierdurch ergibt sich ein im Querschnitt etwa rechteckiges Maul 82 zum Aufstecken auf einen im Querschnitt etwa rechteckigen Befestigungsab¬ schnitt eines nicht dargestellten Trägerelementes, wie einem herkömmlichen Doppel-T-Träger.

In Fig. 5 ist eine dritte Abwandlung des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Verbin¬ dungsprofils 10 gezeigt. Auch bei diesem Verbindungsprofil 90 entspricht das Aufnahmeprofil 92 in seiner Ausbildung dem Aufnahmeprofil 18. Auch der Innen¬ querschnitt des Aufsteckprofils 94 entspricht dem Innenquerschnitt des Aufsteck¬ profils 16. Allerdings sind die beiden Maulleisten 96 und 98 gegenüber den Maul- leisten 20 und 22 des Aufsteckprofils 16 bezüglich des Aufnahmeprofils 18 spie¬ gelverkehrt ausgebildet.

So geht der Endabschnitt 100 des Aufnahmeprofils 92 in die etwa rechtwinklig von der zentralen Stegleiste 102 abstehende Maulleiste 96 über, während die Haken- leiste 104 in die abgewinkelte Maulleiste 98 des Aufsteckprofils 94 übergeht. Hier¬ durch wird erreicht, dass das Verbindungsprofil 90 mit dem Maul 106 seines Auf¬ steckprofils 94 nach innen gewandt am Doppel-T-Träger 28 befestigt werden kann.

In Fig. 6 ist eine vierte Abwandlung des Verbindungsprofils 10 gezeigt, dessen Aufbau im wesentlichen dem Aufbau des in Fig. 5 gezeigten Verbindungsprofils 90 entspricht. Bei diesem Verbindungsprofil 110 ist ein dem Aufnahmeprofil 92 entsprechendes Aufnahmeprofil 112 vorgesehen. Auch die generelle Anordnung des Aufsteckprofils 114 entspricht der Anordnung des Aufsteckprofils 94. Aller- dings ist das Aufsteckprofil 114 gegenüber dem Aufnahmeprofil 112 entlang der zentralen Stegleiste 116 nach oben versetzt ausgebildet, so dass die in Fig. 6 un- ten gezeigte Maulleiste 118 in Längsrichtung der Stegleiste 116 betrachtet gegen¬ über dem Endabschnitt 120 des Aufnahmeprofils 112 nach oben versetzt ist, wäh¬ rend die Maulleiste 122 gegenüber der Hakenleiste 124 nach oben versetzt ist. Hierbei ist zu bemerken, dass je nach Einsatzzweck das Maß, um das das Auf- Steckprofil 114 gegenüber dem Aufnahmeprofil 112 versetzt ist, variieren kann.

In Fig. 7 ist ein Abschnitt einer Kombi-Spundwand gezeigt, die aus zwei Doppel-T- Trägern 28 und zwei Z-Spundbohlen 46 mit LARSSEN-Schlössern 48 gebildet ist, wobei die beiden unmittelbar zueinander benachbart angeordneten LARSSEN- Schlösser 48 Z-Spundbohlen 46 miteinander verhakt sind.

Zum Befestigen der in Fig. 7 links gezeigten Spundbohle 46 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel das Verbindungsprofil 90 (vgl. Fig. 5) verwendet, welches an den Befestigungsabschnitt 26 des Doppel-T-Trägers 28 eingehängt ist und mit dem LARSSEN-Schloss 48 der links gezeigten Z-Spundbohle 46 in Eingriff steht.

Die in Fig. 7 rechts gezeigte Z-Spundbohle 46 steht dagegen mit dem in Fig. 1 gezeigten Verbindungsprofil 10 in Eingriff, welches an dem rechts gezeigten Dop¬ pel-T-Träger 28 eingehängt ist.

Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungsprofile 10, 50, 70, 90 und/oder 110 können extreme Schwenkwinkel zwischen den LARSSEN-Schlös¬ sern der Z-Spundbohlen 46 und den Doppel-T-Trägern 28 realisiert werden. Hier¬ durch können in ihrem Verlauf geschlossene oder gekrümmte bzw. mit einem scharfen Eck versehene Kombi-Spundwände errichtet werden. Auch wenn beim Niederrammen einzelner Doppel-T-Träger 28 zwischen benachbarten Doppel-T- Trägern 28 die Abstände variieren oder die Doppel-T-Träger 28 gegeneinander verdreht sein sollten, können derartige Versetzungen durch Verwendung der er¬ findungsgemäßen Verbindungsprofile 10, 50, 70, 90 und/oder 110 ausgeglichen werden. Anstelle der gezeigten Z-Spundbohlen 46 können selbstverständlich auch U- Spundbohlen, die mit LARSSEN-Schlössern oder vergleichbar gestalteten Schlössern versehen sind, zum Errichten einer Kombi-Spundwand verwendet wer¬ den. Bezugszeichenliste:

10 Verbindungsprofil 12 zentrale Stegleiste 14 Mittelabschnitt 16 Aufsteckprofil 18 Aufnahmeprofil 20 Maulleiste 22 Maulleiste 24 Maul 26 Befestigungsabschnitt 28 Doppel-T-Träger 30 Innenwand 32 Endabschnitt 34 Hakenleiste 36 Übergangsabschnitt 38 erster Leistenabschnitt 40 zweiter Leistenabschnitt 42 Maul 44 Maulöffnung 46 Z-Spundbohle 48 LARSSEN-Schloss

50 Verbindungsprofil 52 Aufnahmeprofil 54 Aufsteckprofil 56 Maulleiste 58 Maulleiste 60 Innenquerschnitt 62 Maulöffnung 70 Verbindungsprofil 72 Aufnahmeprofil 74 Aufsteckprofil 76 zentrale Stegleiste 78 Maulleiste 80 Maulleiste 82 Maul

90 Verbindungsprofil 92 Aufnahmeprofil 94 Aufsteckprofil 96 Maulleiste 98 Maulleiste 100 Endabschnitt 102 zentrale Stegleiste 104 Hakenleiste 106 Maul

110 Verbindungsprofil 112 Aufnahmeprofil 114 Aufsteckprofil 116 zentrale Stegleiste 118 Maulleiste 120 Endabschnitt 122 Maulleiste 124 Hakenleiste




 
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