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Title:
CONNECTION BLOCK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/015887
Kind Code:
A2
Abstract:
The connection block is a connection block for the electrical wiring and cabling of interfaces to a modular terminal block (12) and a printed circuit board (14) mounted on said terminal block. The modules (27) form, by way of their module housings (28), a conductor housing (46) for a large number of conductors (44) which are separately conducted out of the conductor housing (46) in the form of conductor pins (74). The printed circuit board (14) has plug-through contacts (168) with which it is plugged onto the separate conductor pins (74). An orientation plate (158) with passage holes (164) is provided for positioning the conductor pins (74), and accordingly the conductors (74) are held in the conductor housing (46) such that they can firstly withstand the forces acting on them when the orientation plate (134) and the printed circuit board (14) are fitted, and secondly can yield for corrective orientation.

Inventors:
CORRELL, Michael, Anthony (244 Cedar Avenue, Hershey, PA, 17033, US)
Application Number:
EP2008/006304
Publication Date:
February 05, 2009
Filing Date:
July 31, 2008
Export Citation:
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Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO. KG (Flachsmarktstr. 8, Blomberg, 32825, DE)
CORRELL, Michael, Anthony (244 Cedar Avenue, Hershey, PA, 17033, US)
International Classes:
H01R12/58; H01R9/24; H01R13/514; H01R13/66
Foreign References:
DE4303717A11994-08-11
DE4438806C11996-03-21
EP0918385A11999-05-26
EP0726624A11996-08-14
Attorney, Agent or Firm:
ELBERTZHAGEN, Otto (Thielking & Elbertzhagen, Gadderbaumer Strasse 14, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Anschlussblock für die elektrische Verdrahtung und Verkabelung von Schnittstellen mit einem Klemmenblock (12), der ein Leitergehäuse (46) mit einer Mehrzahl von Klemmen (24) und einen an das Leitergehäuse (46) an der klemmenabgewand- ten Seite anschließende Aufnahmebereich (22) mit einer darauf aufgesetzten Leiterplatte (14) umfaßt, auf der eine mehrpolige Steckvorrichtung

(16) eines Steckverbinders angeordnet ist, wobei durch das Leitergehäuse (46) an die Klemmen (24) angeschlossene Leiter (44) hindurchgeführt sind, die andernends an die Leiterplatte (14) ange- schlössen sind, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von zu dem Klemmenblock (12) aneinander angereihten Modulen (27) mit Modulgehäusen (28) , die jeweils scheibenförmig und miteinander identisch sind, von denen jedes zwei oder mehrere, in Etagen übereinander angeordnete Klemmen (24) aufweist, wobei die an die Klemmen (24) angeschlossenen Leiter (44) im Aufnahmebereich (22) der Leiterplatte (14) aus jedem Modulgehäuse (28) als Lei- terstifte (74) herausgeführt sind, wobei die Leiterstifte (74) aller Module (27) ein Leiter- stiftfeld (156) mit vorgegebener Anordnung und Ausrichtung der Leiterstifte (74) ergeben und die Leiterplatte (14) in gleicher Anordnung lötfreie Durchsteckkontakte (168) aufweist, mittels derer sie auf die Leiterstifte (74) des Leiterstiftfeldes (156) kontaktierend aufgesetzt ist.

2. Anschlussblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

dass im Aufnahmebereich (22) für die Leiterplatte (14) eine horizontale Auflagefläche (150) gebildet ist, aus der die Leiterstifte (74) in vertikaler Richtung nach oben herausragen, wobei die Leiterplatte (14) parallel zur Auflagefläche (150) ausgerichtet ist.

3. Anschlussblock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen der Leiterplatte (14) und der Auflagefläche (150) eine Ausrichtplatte (158) mit Durchgangslöchern (164) in gleicher Anordnung wie die Durchsteckkontakte (168) der Leiterplatte befindet, wobei die. Leiterstifte (74) durch die Durchgangslöcher (164) der Ausrichtplatte (158) hindurchtreten.

4. Anschlussblock nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter (44) anschließend an die Leiterstifte (74) einen vertikalen Leiterabschnitt (72) und daran anschließend einen horizontalen Leiterabschnitt (70) aufweisen, die zwischen vertikalen Wänden (101, 103) und horizontalen Wänden (56, 100, 102) im Inneren der Modulgehäuse (28) in vertikaler Richtung unverschieblich gehalten sind.

5. Anschlussblock nach Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterabschnitte (70, 72) der Leiter (44) in horizontaler Richtung zumindest quer zur Scheibenebene der Modulgehäuse (28) verschieblich gehalten sind.

6. Anschlussblock nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterabschnitte (70, 72) der Leiter (44) als Flachstäbe ausgebildet sind, deren Ebene quer zur Scheibenebene der Modulgehäuse (28) liegt.

7. Anschlussblock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Leiterabschnitte (72) der Leiter (44) in Gleitsitzen zwischen Abstandshaltern (104, 106, 108) an den horizontalen Wänden (56, 100, 102) gehalten sind.

8. Anschlussblock nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Modulgehäuse (28) zur Sicherung der Leiterplatte (14) an ihrer von den Durchsteckkontakten (168) abliegenden Seite Verriege- lungsfinger (98) angeordnet sind, wobei die Verriegelungsfinger (98) der Modulgehäuse (28) des Klemmenblocks (12) eine gemeinsame Verriegelung (152) bilden.

9. Anschlussblock nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Aufnahembereichs (22) der Leiterplatte (14) an jedem Modulgehäuse (28) des Klemmenblocks (12) schwenkbare Abdeckteile (134) vorgesehen sind, die gemeinsam eine Abdeckung (154) bilden, welche bis zur überdeckung der über die Leiterplatte (14) vorstehenden oberen Enden (126) der Leiterstifte (74) niederschwenkbar ist.

10. Anschlussblock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Abdeckteilen (134) der Modulgehäuse

(28) Hakenstege (140) angeordnet sind und an jeweils einem der oberen Leiterstiftenden

(126a) ein verjüngter Halsabschnitt (130) zum

Hintergreifen durch den zugehörigen Hakensteg

(140) vorhanden ist.

11. Anschlussblock nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (27) mittels RastvorSprüngen

(42, 99, 142) und Rastöffnungen (40, 97, 144) miteinander sowie mit Endplatten (30, 32) an den Enden des Kontaktblocks (12) verrastbar sind.

12. Anschlussblock nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterstifte (74) Kontaktabschnitte (128) aufweisen, die im Presssitz in den Durchsteckkontakten (168) der Leiterplatte (14) angeordnet sind.

13. Verfahren zur Montage eines Anschlussblocks gemäß zumindest den Merkmalen der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtplatte (158) in einer Ausfüh- rung mit zu ihrer Unterseite hin sich trichterartig erweiternden Durchgangslöchern (164) verwendet wird und mit diesen Durchgangslöchern (164) fluchtend mit den Leiterstiften (74) oberhalb des Leiterstiftfeldes (156) ausgerich- tet und mit ihrer Unterseite voran soweit abgesenkt wird, bis die Leiterstifte (74) in

die Durchgangslöcher (164) eingeführt und durch diese hindurchgetreten sind, wonach die Leiterplatte (14) mit ihren Durchsteckkontakten (168) in gleicher Weise ausgerichtet und abgesenkt wird bis die Kontaktierung zwischen den Leiterstiften (74) und den Durchsteckkontakten (168) hergestellt ist.

14. Verfahren nach Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet, dass solche Leiterstifte (74) vorgesehen werden, die nach oben hin sich verjüngende Oberenden (126) aufweisen.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausrichtplatte (158) solche Durchgangslöcher (164) vorgesehen werden, die an der oberen Plattenseite (162) einen Durchmesser gleich dem Durchmesser der Durchsteckkontakte (168) der Leiterplatte (14) haben.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtplatte (158) auf eine Vorposition abgesenkt wird, in der sie von den Kontaktabschnitten (128) an den Leiterstiften (74) gehalten wird, wonach sie unter Mitnahme auf die aufgesetzte Leiterplatte (14) bis zur Auflage auf der Auflagefläche (150) weiter abgesenkt wird und mit ihren Durchgangslöchern (164) Halsabschnitte (122) der Leiterstifte (74), die einen kleineren Durchmesser als die Durchgangslöcher (164) haben, mit einem Spiel umgibt.

Description:

Anschlussblock

Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf einen Anschlussblock für die elektrische Verdrahtung und Verkabelung von Schnittstellen. Hierbei geht es in der Regel um den Anschluss eines hochpoligen Steckverbinders an die Verdrahtung einer elektrischen Einrichtung.

Hintergrund der Erfindung

Ein derartiger Anschlussblock weist einen Klemmenblock auf, der ein Leitergehäuse mit einer Mehrzahl von Klemmen und einen an das Leitergehäuse an der klemmenabgewandten Seite anschließenden Aufnahme- bereich mit einer darauf aufgesetzten Leiterplatte umfaßt. Auf der Leiterplatte ist eine mehrpolige Steckvorrichtung eines Steckverbinders angeordnet, und es sich durch das Leitergehäuse an die Klemmen angeschlossene Leiter hindurchgeführt, die anderen- ends an die Leiterplatte angeschlossen sind. Die Leiter sind aus dem Leitergehäuse freiliegend herausgeführt und so angeordnet, daß sie mit Kon- takten der Leiterplatte in Eingriff gelangen können.

Modulare Anschlussblöcke sind aus einem Modulstapel gebildet, der aus einer Anzahl von gleichen Schei- ben oder Modulen besteht. Jedes Modul weist eine Anzahl von Klemmen und eine entsprechende Anzahl von Leitern auf. Die Module sind aneinander angereiht, wobei Endplatten den Modulstapel schließen und einen Klemmenblock bilden.

Die Leiterplatte ist mit den Leitern des Modul-

stapeis oder Klemmenblocks verbunden. Die Leiter erstrecken sich durch plattierte Kontaktlöcher oder durch Durchsteckkontakte in der Leiterplatte hindurch, sie verbinden somit die Klemmen des Klemmen- blocks mit der Leiterplatte elektrisch.

Die Module weisen Modulgehäuse auf, deren Breiten aufgrund von Herstellungstoleranzen variieren. Folglich variiert die Gesamtlänge des den Klemmen- block bildenden Modulstapels, es variert auch die Positionierung der Module im Stapel unter verschiedenen Modulstapeln. Ein Modulstapel kann aus einer relativ großen Anzahl von Modulen bestehen, wobei der Toleranzzuwachs entlang eines Modulstapels eine umso größere Fehlausrichtung der mit der Leiterplatte zu kontaktierenden Leiter verursacht . Die Anordnung der freistehendenLeiter entspricht dann nicht genau der vorbestimmten Anordnung der Durchsteckkontakte an der Leiterplatte.

Die Leiterplatte wird über dem aus dem Modulstapel gebildeten Klemmenblock angeordnet, wobei die Durchsteckkontakte über den freistehenden Leitern positioniert werden. Da die Modulstapel und damit die Klemmenblocks immer länger werden, können Herstellungstoleranzen dazu führen, dass zumindest einige Leiter nicht genau auf die Durchsteckkontakte in der Leiterplatte ausgerichtet sind. Die fehlausgerichteten Leiter können während des Fügens beschädigt werden oder können sogar verhindern, dass die Leiterplatte installiert werden kann.

Die Leiterplatte wird in Richtung des aus dem Modulstapel gebildeten Klemmenblocks bewegt, wobei die Leiter in die Durchsteckkontakte der Leiterplatte eintreten sollen. Die Leiter und Durchsteck-

kontakte sind so bemessen, dass sie einen Presssitz erzeugen, der die Leiter mit der Leiterplatte elektrisch verbindet.

Die zwischen den Leitern und der Leiterplatte erzeugten Presssitze bringen Kräfte auf die Leiter auf, die dazu führen, dass sich die Leiter innerhalb der Leitergehäuse des Klemmenblocks verbiegen oder abgelenkt werden. Sind die Modulstapel länger und nimmt damit die Anzahl der Leiter zu, macht es die Ablenkung der Leiter noch schwieriger, eine korrekte Leiterausrichtung während der Installation aufrechtzuerhalten. Die Leiter können entweder beschädigt werden oder die Fügekräfte können zuläs- sige Grenzwerte überschreiten.

Die aus den Modulstapeln gebildeten Klemmenblocks weisen Abdeckungen auf, die zur Abdeckung der Leiter und des Kontaktbereichs der Leiterplatte ge- schlössen werden. Die Abdeckungen werden durch die Endplatten, die am Modulstapel angeordnet werden, nachdem die Leiterplatte installiert ist, geschlossen gehalten. Bei längeren Modulstapeln besteht die Tendenz, daß sich die Abdeckung zwischen den End- platten nach oben krümmt, wodurch die Kontakte freigelegt werden.

Folglich besteht ein Bedarf, einen modularen Anschlussblock zu schaffen, der ein aus einem Modul- Stapel gebildeten Klemmenblock aufweist, der eine genaue Ausrichtung der Leiter auf die Durchsteckkontakte der Leiterplatte trotz der erwähnten Toleranzen ermöglicht. Weiter sollen die Leiter in den einzelnen Modulgehäusen besser abgestützt wer- den, um einer Ablenkung der Leiter während der der Leiterplattenmontage entgegenzuwirken. Auch die

Abdeckung des Leiterplattenanschlussbereichs soll, soweit es eine dauerhafte Schließung betrifft, verbessert werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Der modulare Anschlussblock weist eine Mehrzahl von zu dem Klemmenblock aneinander angereihten Modulen mit Modulgehäusen auf, die jeweils scheibenförmig und miteinander identsich sind. Jedes Modulgehäuse ist mit Klemmen versehen, die in zwei oder mehreren Etagen übereinander angeordnet sind. Die an die Klemmen angeschlossenen Leiter im Aufnahmebereich der Leiterplatte sind aus jedem Modul als Leiterstifte herausgeführt, und die Leiterstifte aller Module ergeben ein Leiterstiftfeld mit vorgegebener Anordnung und Ausrichtung der Leiterstifte. Die Leiterplatte weist in gleicher Anordnung lötfreie Durchsteckkontakte auf, mittels derer sie auf die

Leiterstifte des Leiterstiftfeldes kontaktierend aufgesetzt ist.

Ein solcher Anschluss ist mit einer Mehrzahl von Modulen versehen, die in Längsrichtung des Klemmenblocks miteinander fluchten. Für die an den einzelnen Modulen freistehenden zwei oder mehreren Leiter, die sich zu dem Leiterstiftfeld des gesamten Klemmenblocks ergänzen, ist ein Ausrichtelement vorgesehen, welches mit den Leiterstiften des Lei- terstiftfeldes in Eingriff gebracht wird, um die freistehenden Leiter in derjenigen vorbestimmten Anordnung zu positionieren, die für die Kontaktie- rung der Durchsteckkontakte der Leiterplatte er- forderlich ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben die freistehenden Leiterstifte des Leiterstiftfeldes eine gewisse Bewegungsfreiheit in Bezug auf die Modulgehäuse, um es zu ermöglichen, dass das Ausrichtelement die Leiter ohne sie zu verformen positioniert.

Bei dem Ausrichtelement handelt es sich um eine Ausrichtplatte mit einer Dicke, die geringer als der überstand ist, mit dem die Leiter aus den Leitergehäusen herausragen. Die Ausrichtplatte weist eine Vielzahl von öffnungen auf, welche die Leiter aufnehmen, wobei die Positionierungsflächen durch die Wandflächen dieser öffnungen gebildet werden. Die Ausrichtplatte ist in Richtung zu dem Leitergehäuse des Klemmenblocks hin beweglich, damit die Leiterstifte durch die öffnungen der Platte hindurchtreten können. Danach wird die Leiterplatte mit ihren Durchsteckkontakten mit den Leiterstiften verbunden, wobei sich die Leiterplatte über der Ausrichtplatte befindet. Die öffnungen der Ausrichtplatte weisen vorzugsweise vergrößerte Mündungen auf, um die Leiterstifte aufzunehmen, was die automatische Installation der Ausrichtplatte er- leichtert.

Die freistehenden Leiterstifte weisen vorzugsweise verschmälerte Leiterabschnitte auf, die sich in den öffnungen der Ausrichtplatte befinden, wenn die Ausrichtungsplatte an den Modulgehäusen anliegt. Die verschmälerten Leiterabschnitte berühren die Wände der öffnungen der Ausrichtplatte nicht, sie stehen nicht hiermit in Eingriff, weswegen die Ausrichtplatte in Bezug auf die Leiterstifte sozu- sagen "schwebt", wenn die Leiterplatte auf die Leiterstifte aufgesteckt ist. Die Ausrichtplatte

bleibt ein Teil der gesamten Anordnung, indem sie zwischen einer Auflagefläche am Leitergehäuse der Module und der Leiterplatte verbleibt.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Leiter so bemessen, dass sie Presssitze sowohl mit dem Ausrichtelement, der Ausrichtplatte und der Leiterplatte einnehmen. Diese Presssitze bringen während der Installation des Ausrichtele- mentes und der Leiterplatte Lasten auf die Leiterstifte auf.

Vorzugsweise weist jedes Modulgehäuse ein Leitergehäuse auf, welches ein oder mehrere Wände umfaßt, welche die Leiter abstützen. Infolgedessen werden von diesen Wänden die auf die Leiterstifte und damit auf die gesamten Leiter durch die Presssitze übertragenen Kräfte abgeleitet. In bevorzugten Ausführungsformen erstreckt sich jede dieser Wände über die gesamte Breite des jeweiligen Modulgehäuses, und die Wand ist auf beiden Seiten abgestützt, wenn das Modulgehäuse in den Modulstapel integriert ist. Stützstege oder ausgerichtete Stützelemente, die auf die externen Leiterab- schnitte und -stifte ausgerichtet sind, können die Kräfte direkt auf eine äußere Wand der Modulgehäuse übertragen.

Jedes Leitergehäuse weist vorzugsweise ein Ab- deckungselement auf, das zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position beweglich ist, um die

Leiter abzudecken, die sich aus dem Modulgehäuse heraus erstrecken. Die Abdeckungselemente aller

Modulgehäuse stehen entlang des Modulstapels oder Klemmenblocks miteinander in Eingriff, um gemeinsam eine Abdeckung zu bilden, die zwischen der offenen

und der geschlossenen Position beweglich ist. Der Modulstapel weist eine Anzahl von Halteelementen für die Abdeckungselemente auf, die entlang des Stapels angeordnet sind und die mit der Abdeckung in Eingriff kommen und diese festhalten, wenn sich die Abdeckung in der geschlossenen Position befindet. So wird die Abdeckung an mehreren Punkten zwischen den Endplatten des Modulstapels geschlossen gehalten und ist gegen ein öffnen gesichert.

In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung weist jedes Abdeckungselement an den Modulgehäusen ein Halteelement auf, so dass jedes Abdeckungs- element in der festgehaltenen Position zusätzlich gehalten wird. Bei diesem Halteelement handelt es sich vorzugsweise um einen der freiliegenden Leiterabschnitte, die sich aus dem Leitergehäuse heraus erstrecken. Das Abdeckungselement und der Leiterabschnitt weisen zusammenwirkende Halteglie- der auf, die miteinander in Eingriff stehen, um das Abdeckungselement in seiner geschlossenen Position zu halten.

Der modulare Anschlussblock der vorliegenden Erfin- düng weist eine Anzahl von Vorteilen auf. So kann der modulare Stapel, der Klemmenblock, länger gemacht und mit mehr scheibenförmigen Modulen versehen werden, wobei das Ausrichtungselement, die Ausrichtplatte, sicherstellt, dass die freistehen- den Leiterstifte des Leiterstiftfeldes beschädigungsfrei in Kontakt mit den Durchsteckkontakten der Leiterplatte treten können. So kann die Leiterplatte mittels einer automatischen Maschinenanlage sogar bei langen Modulstapeln zuverlässig instal- liert werden.

Der Ablenkung oder Biegung der Leiter innerhalb des Leitergehäuses des Modulstapels während der Installation des Ausrichtungselements und der Leiterplatte wird durch Abstützen der Leiter an Wänden und an anderen Stützelementen im Leitergehäuse entgegengewirkt. Dies hilft, die automatische Montage der Ausrichtplatte und der Leiterplatte zu erleichtern, selbst wenn die gesamte Modulanordnung eine große Anzahl von Leitern aufweist.

Die Abdeckung bleibt entlang ihrer Länge zuverlässig geschlossen, sobald sie ihre Schließlage eingenommen hat. Die dichte Folge der Abdeckungshalte- elemente entlang der Länge der Abdeckung verhindert eine Krümmung und damit Lücken in der Abdeckung. Weil die Leiter selbst die Halterung für die Abdeckung bilden, sind keine Modifikationen an der Leiterplatte zur Bildung von Halteelemente erforderlich. Das Abdeckungselement jedes Modulgehäuses wird unabhängig von den Abdeckungselementen der anderen Module geschlossen gehalten.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die die Vorderseite eines modularen Anschlussblocks gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, die die Rückseite des Anschlussblocks zeigt;

Fig. 3 ist ähnlich zu Fig. 1, die den Anschluss- block an einer DIN-Schiene angebracht darstellt;

Fig. 4 ist ähnlich zu Fig. 2, die den Anschluss- block an der DIN-Schiene angebracht darstellt;

Fig. 5 ist eine Ansicht von Fig. 1 in auseinandergezogener Anordnung;

Fig. 6 ist eine vertikale Schnittansicht eines Abschnitts einer Endplatte und eines Modul- stapeis, der einen Teil des Anschlussgehäuses des Anschlussblocks bildet;

Fig. 7 ist eine Ansicht einer Modulanordnung in auseinandergezogener Anordnung, die einen Teil des Modulstapels des Anschlussblocks bildet;

Fig. 8 ist eine Seitenansicht der Modulanordnung;

Fig. 9 ist eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts von Fig. 8, die die Leiter darstellt, die sich aus dem Modulgehäuse erstrecken;

Fig. 10 ist ähnlich zu Fig. 9, jedoch eine perspektivische Ansicht;

Fig. 11 ist ähnlich zu Fig. 10, stellt jedoch mehrere der Modulanordnungen nebeneinander zu- sammengefügt dar, um einen Teil des Modul- stapeis zu bilden;

Fig. 12 stellt den Modulstapel und die Ausrichtplatte auf die Leiter des Modulstapels ausgerichtet vor der Installation der

Ausrichtplatte dar;

Fig. 13 stellt die Ausrichtplatte am Modulstapel installiert dar, um die Leiter des Modulstapels anzuordnen;

Fig. 14 ist eine vergrößerte teilweise Schnittansicht ähnlich zu Fig. 11, wobei jedoch die Ausrichtplatte wie in Fig. 13 gezeigt installiert ist;

Fig. 15 stellt die gedruckte Leiterplatte des Anschlussblocks auf die Leiter des Modulstapels ausgerichtet vor der Installation der gedruckten Leiterplatte dar;

Fig. 16 stellt die gedruckte Leiterplatte am Modulstapel installiert und die Ausrichtplatte am Modulstapel dar,-

Fig. 17 ist eine vergrößerte teilweise Schnitt- ansieht ähnlich zu Fig. 14, wobei jedoch die gedruckte Leiterplatte und die Ausrichtplatte wie in Fig. 16 gezeigt installiert sind;

Fig. 18 ist eine teilweise Seitenansicht des Modulstapels, wobei die Ausrichtplatte und die gedruckte Leiterplatte installiert und die Kontaktabdeckung in ihrer geöffneten Position sind; und

Fig. 19 ist ähnlich zu Fig. 18, stellt jedoch die Kontaktabdeckung in ihrer geschlossenen Position dar.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Fig. 1 und 2 stellen einen Anschlussblock 10 gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Der Anschlussblock 10 umfaßt einen Klemmenblock 12 und eine gedruckte Leiterplatte 14, die am Klemmenblock 12 fest angebracht ist. Eine Anzahl von elektrischen Leitern 44 erstreckt sich vom Klemmenblock 12 bis zu recht- eckigförmig angeordneten Durchsteckkontakten 168 in der Leiterplatte 14, wie nachstehend genauer beschrieben wird. Die Leiter verbinden die Klemmen des Klemmenblocks 12 und die Leiterplatte 14 elektrisch miteinander.

Die gedruckte Leiterplatte 14 ist mit einer Steckvorrichtung 16 eines Steckverbinders versehen, der zur Aufnahme einer mit dem Anschlussblock 10 anzuschließenden, elektrischen Komponente dient. Die Steckvorrichtung 16 ist an der Leiterplatte 14 befestigt, es können auch Leiterplatten mit anderen Arten von Steckverbindern neben dem Klemmenblock 12 vorgesehen werden, um den Anschlussblock 10 mit anderen Arten von elektrischen Bauteilen zu verbinden.

Der Anschlussblock 10 ist vorzugsweise zum Anbringen an einer herkömmlichen DIN-Schiene ausgebildet und weist eine DIN-Verriegelung 18 zum Anbringen des Anschlussblocks an der DIN-Schiene auf.

Der Klemmenblock 12 weist einen vorderen Eingabe/ Ausgabe-Bereich 20 und einen hinteren Aufnahme- ereich 22 auf, welcher die gedruckte Leiterplatte 14 aufnimmt. Der Eingabe/Ausgabe-Bereich 20 ist mit einer Anzahl von Klemmen 24, wie Klemmhülsen, versehen, die in mehreren Ebenen oder Etagen angeord-

net sind. Der dargestellte Klemmenblock 12 ist ein dreietagiger Klemmenblock, andere Ausführungsformen können mehr oder weniger Etagen aufweisen. Die elektrischen Leiter 44 erstrecken sich durch den Klemmenblock 12 hindurch und verbinden die Klemmen 24 elektrisch mit der Leiterplatte 14.

Fig. 3 und 4 stellen den an einer DIN-Schiene 26 angebrachten Anschlussblock 10 dar. Die Schiene 26 weist Montageflansche 26', 26 '' auf. Der Anschlussblock 10 hakt sich an dem einen Flansch 26' ein und die DIN-Verriegelung 18 hintergreift den anderen Flansch 26 •' der Schiene 26.

Der Klemmenblock 12 weist eine modulare Konstruktion auf und besteht aus einer Anzahl von identischen Scheiben oder Modulen 27, die zwischen linken und rechten Endplatten 30 und 32 angeordnet sind, siehe Fig. 5 und 6. Die Module 27 weisen jeweils ein Gehäuse 28 auf, welches mit einem Satz von Klemmen 24 versehen ist. Der dargestellte Klemmenblock 12 besteht aus zehn Modulen 27. Andere Ausführungsformen für den Anschlussblock können mehr oder weniger Module 27 aufweisen. Alle Module 27 wirken auch in der Weise zusammen, um die DIN- Verriegelung 18 zu halten.

Jedes Modul 27 umfaßt eine Scheibe oder ein Gehäuse 28 mit mehreren Etagen, im vorliegenden Fall sind drei Etagen mit drei Klemmen 24 vorgesehen. Das dargestellte Modul 27 ist entsprechend ein dreieta- giges Modul, wobei jede Etage eine Klemme 24 hält.

Andere Ausführungsformen des Moduls 27 können mehr oder weniger Etagen oder andere Anordnungen von

Klemmen 24 aufweisen.

Das Modulgehäuse 28 ist ein integrales einteiliges Element, das aus nicht leitendem Kunststoff gebildet ist. Es weist zwischen einer ersten Seite 34 und einer zweiten, entgegengesetzten Seite 36 eine gleichmäßige Breite oder Dicke auf. An den Seiten 34 und 36 jedes Modulgehäuses 28 findet sich eine Anzahl von von einander beabstandeten Rastelementen 38, um ein Modul 27 mit einem benachbarten Modul 27 oder mit einer der Endplatten 30 oder 32 lage- richtig verbinden zu können. Die Rastelemente 38 umfassen Rastöffnungen 40, die einer Seite des jeweiligen Moduls 27 zugewandt sind, und Rastvorsprünge 42, die an der anderen, gegenüberliegenden Seite des Moduls vorstehen, siehe Fig. 7. Die Rast- vorsprünge benachbarter Module 27 oder der betreffenden Endplatten 30, 32 werden in die Rastöffnungen 40 eingesteckt, um den Klemmenblock 12 zu bilden.

Fig. 7 - 10 stellen Einzelheiten eines Moduls 27 dar, das in einer Mehr- oder Vielzahl den Klemmenblock 12 bildet. Drei Leiter 44a, 44b, 44c verbinden die drei Klemmen 24 des Moduls 27 elektrisch mit der gedruckten Leiterplatte 14.

Das Modulgehäuse 28 umfaßt ein vorderes Leitergehäuse 46, welches die Klemmen 24 und Leiter 44 aufnimmt. Es weist ferner einen Basisabschnitt 48 auf, der das Modulgehäuse 28 an der DIN-Schiene 26 abstützt.

Das vordere Leitergehäuse 46 erstreckt sich über die volle Breite des Modulgehäuses 28. Die erste Gehäuseseite 34 ist durch eine Seitenwand 50 ge- schlössen. Die zweite Gehäuseseite 36 ist offen, so dass die Leiter 44 und die Klemmen 24 in das

Modulgehäuse 28 eingesetzt werden können. Wenn die Module 27 zu einem Stapel zusammengefügt werden, um den Klemmenblock 12 zu bilden, wird die offene Gehäuseseite 36 durch eine benachbarte Modulseiten- wand 50 oder durch die Endplatte 32 geschlossen, siehe Fig.6.

Das vordere Leitergehäuse 46 weist eine vordere Wand 52, eine hintere vertikale Wand 54 und eine untere horizontale Wand 56 auf. Eine vertikale Endwand 58 erstreckt sich von der unteren Wand 56 zu einer oberen horizontalen Wand 60, die sich von der Endwand 58 bis zur Fußkante der vertikalen Wand 54 erstreckt.

Die vordere Wand 52 bildet eine mehretagige Anordnung von Fächern 62, die jeweils eine Klemme 24 aufnehmen. Die dargestellten Klemmen 24 sind herkömmliche Schraubklemmen mit Schrauben 64, welche die Leiter 44 klemmen und die Klemmhülsen der Klemmen 24 gegen die elektrischen Leiter verspannen, die in die Klemmhülsen eingesetzt werden. Jedes Fach 62 ist mit einer vorderen öffnung 66 zum Aufnehmen eines elektrischen Leiters und ferner mit einer Bohrung 68 versehen, welche die jeweilige Schraube 64 mit einem Presssitz aufnimmt. Das jeweils höhere Fach 62 ist fortschreitend in Richtung der Rückwand 54 zurückversetzt, um einen Werkzeugzugang zu den Schrauben 64 zu ermöglichen.

Die Leiter 44 sind gebogene Flachleiter oder -schienen mit einem rechteckigen Querschnitt. Jeder Leiter 44a, 44b, 44c weist ein Anschlussende 45 auf, das sich hin zum Klemmhülsen-Fach 62 er- streckt. Weiter weist jeder Leiter 44a, 44b, 44c einen horizontalen Abschnitt 70 und einen vertika-

len Abschnitt 72 auf, letzterer ist um 90° vom horizontalen Abschnitt 70 nach oben hin abgewinkelt. Der obere Endabschnitt jedes vertikalen Abschnitts 72 ist mit einem verringerten Querschnitt versehen, der einen Stiftabschnitt bildet und somit einen Leiterstift 74 definiert.

Die Leiterstifte 74a, 74b, 74c erstrecken sich aus dem Modulgehäuse 28 nach oben heraus durch offene Schlitze 76 in der horizontalen Wand 60 hindurch. Der Leiterstift 74a, der am weitesten von der vertikalen Wand 54 beabstandet ist, ragt aus dem Modulgehäuse 28 weiter vor als die anderen Stifte 74b und 74c. Die Leiterstifte 74a, 74b, 74c sind um einen vorbestimmten Abstand entlang einer geraden Linie angeordnet, die sich senkrecht von der vertikalen Wand 54 weg erstreckt. Hierdurch definieren die Leiterstifte 74a, 74b, 74c eine lineare Stiftanordnung oder ein Stiftfeld 77, siehe Fig. 9.

Der Basisabschnitt 48 des Modulgegäuses 28 umfaßt eine Bodenwand 78, die sich entlang des Bodens des Modulgehäuses 28 erstreckt, ferner eine Endwand 80 und eine horizontale Wand 82, welche die untere Wand 56 und die Endwand 80 verbindet. Die Bodenwand 78 stützt das Modulgehäuse 28 an den Schienenflanschen 26', 26' ' ab und weist einen "T" -Schlitz 84 und einen "L" -Schlitz 86 auf, welche die DIN- Verriegelung 18 aufnehmen. Ein Haken 88 erstreckt sich von der Endwand 80 bis unter die Bodenwand 78, so dass er unter den DIN-Schienenflansch 26' ' greifen kann.

Die horizontalen Wände 56 und 82 sind in Abstand von der Bodenwand 78 angeordnet. Ein mittiger Steg

90 (siehe auch Fig. 11) erstreckt sich zwischen den

horizontalen Wänden 56, 82 und der Bodenwand 78 für zusätzliche Steifigkeit. Vertikale Stützstege 92a, 92b, 92c und 92d erstrecken sich zwischen der horizontalen Wand 56 und der Bodenwand 78 über die volle Breite des Modulgehäuses 28. Der Stützsteg 92a liegt direkt unter der vorderen Gehäuseendwand 58.

Eine hintere Wand 94 benachbart zur Endwand 80 er- streckt sich von der horizontalen Wand 82 nach oben. Ein hinterer, schwenkbarer Verriegelungsann 96 im Bereich der hinteren Wand 94 trägt einen Verriegelungsfinger 98, der bis über die hintere Wand 94 ragt. Der Verriegelungsfinger 98 ist mit einer Rastöffnung 97 und einem Rastvorsprung 99 (siehe Fig. 7, ähnlich der Rastöffnung 40 und dem Rastvorsprung 42) versehen, diese wirken mit Rastöffnungen und RastvorSprüngen eines benachbarten Moduls 27 oder einer Endplatte 30, 32 zusammen, um die Verriegelungsfinger 98 miteinander zu verbinden, wenn das betreffende Modul 27 einen Teil des Klemmenblocks 12 bildet.

Die Leiter 44a, 44b, 44c sind in der Einbaulage miteinander verschachtelt, wobei die horizontalen Leiterabschnitte 70a - 70c miteinander parallel sind und ebenfalls die vertikalen Leiterabschnitte 72a - 72c miteinander parallel sind.

Das Anschlussende 45 jedes Leiters 44 wird in die jeweilige Klemme 24 in herkömmlicher Weise eingeführt, die das Vorderende des Leiters 44 hält.

Der Leiter 44a wird im vorderen Leitergehäuse 46 zwischen der Wand 56 und einer horizontalen Wand 100 angeordnet. Der Leiter 44b wird zwischen der

Wand 100 und einer horizontalen Wand 102 und der Leiter 44c wird zwischen der Wand 102 und der Wand 60 angeordnet. Die Wände 100, 102 befinden sich im Inneren des vorderen Leitergehäuses 46 und er- strecken sich von der Seitenwand 50 über die volle Breite des Modulgehäuses 28. Der horizontale Abschnitt 70a des Leiters 44a ist an der Bodenwand 56 des vorderen Leitergehäuses 46 abgestützt. Die horizontalen Abschnitte 70b, 70c der anderen Leiter 44b, 44c sind an der Wand 100 bzw. an der Wand 102 abgestützt .

Vertikale Wände 101, 103 trennen auch die vertikalen Abschnitte 72 der Leiter 44. Die Wand 101 liegt direkt über dem Stützsteg 92b. Die Wand 103 liegt direkt über dem Stützsteg 92c. Die Wände 101, 103 sind entsprechend den horizontalen Wänden 100, 102 voneinander beabstandet und erstrecken sich vertikal zur Wand 60, siehe Fig. 9. Die vertikalen Wände 101, 103 befinden sich im Inneren des vorderen Leitergehäuses 46 und erstrecken sich von der Seitenwand 50 über die volle Breite des Modulgehäuses 28. Der vertikale Abschnitt 72a des Leiters 44a liegt zwischen den Wänden 58 und 101, und der vertikale Abschnitt 72b des Leiters 44b ist zwischen den Wänden 101 und 103 angeordnet.

Jede Wand 56, 100 und 102 weist eine Anzahl von gleichen Abstandshaltern 104, 106, 108 auf, welche die Leiter 44 zwischen diesen Wänden halten und abstützen, siehe Fig. 10. Jeder Abstandshalter 104, 106, 108 erstreckt sich von der Seitenwand 50 in Richtung der gegenüberliegenden Seite des Modulgehäuses 28 und ist mit einer schmalen Fläche versehen, die der offenen Seite des Modulgehäuses 28 zugewandt ist, um die Einführung der Leiter 44 in das Modulgehäuse 28 zu erleichtern.

Die Wand 56 ist mit drei voneinander beabstandeten Abstandshaltern 104a, 104b und 104c versehen, diese befinden sich jeweils an der Oberseite der Wand 56 jeweils unmittelbar über einem der Stützstege 92b, 92c und 92d, siehe Fig. 10.

Die horizontale Wand 100 weist drei Abstandshalter 106a, 106b und 106c auf, die an beiden Seiten dieser Wand 100 vorstehen und sich in Richtung zu den Wänden 56 und 102 hin erstrecken. Bei den Abstandshaltern 106a, 106b handelt es sich um zwei Abstandshalter mit geringem Abstand voneinander, wobei der Abstandshalter 106a über dem Stützsteg 92c liegt. Der Abstandshalter 106c ist von den Abstandshaltern 106a, 106b mit Abstand angeordnet und befindet sich über dem Stützsteg 92d.

Die Wand 102 weist zwei Abstandshalter 108a, 108b mit geringem Abstand voneinander auf, diese stehen an beiden Seiten der Wand 102 vor und sind den Wänden 100 und 60 zugewandt. Der Abstandshalter 108a befindet sich über dem Stützsteg 92d.

Die Wand 60 weist einen Abstandshalter 118 auf, der von der Unterseite dieser Wand 60 absteht. Der Abstandshalter 118 ist der Wand 102 zugewandt und befindet sich direkt über dem Stützsteg 92d, siehe Fig. 9.

Wandansätze 112, 114 in Form von Wandverdickungen schließen an die Abstandshalter 106a, 106b und 108a, 108b an, siehe Fig.11. Diese Wandansätze erstrecken sich von der Seitenwand 50 des Modulgehäuses 28 aus und stehen mit kurzer Länge seitlich über die Abstandshalter 106a, 106b und 108a, 108b auf beiden Seiten der Wände 100, 102 über.

Die Abstandshalter 106, 108 verhindern eine vertikale Verlagerung der Leiter 44. Der Leiter 44a ist im Gleitsitz zwischen den Abstandshaltern 104 und 106 gehalten. Der Leiter 44b ist im Gleitsitz zwischen den Abstandshaltern 106 und 108 gehalten. Der Leiter 44c ist im Gleitsitz zwischen dem Abstandshalter 108 und dem Abstandshalter 118 gehalten. Die Gleitsitze zwischen den Leitern 44 und den Abstandshaltern 104, 106, 108 verhindern eine ver- tikale Verschiebung der Leiter 44 und ermöglichen dennoch eine seitliche Bewegung der Leiter 44 in Richtung zur Seitenwand 50 hin und von dieser weg.

Die Wände 100 und 102 sind jeweils mit einem Endan- satz 116 und 119 versehen, diese Endansätze 116,- 119 stehen an der betreffenden Wand 100, 102 zur. offenen Seite des Modulgehäuses 28 vor. Der Endansatz 116 liegt benachbart zu den Abstandshaltern 106a, 106b und befindet sich oberhalb des Stütz- Steges 92c. Der Endansatz 119 ist benachbart den Abstandshaltern 108a, 108b oberhalb des Stützsteges 92d angeordnet. Die Abstandshalter 106, 108 reichen nicht bis zu den Endansätzen 116, 119 hin. Schlitze 117, 115 (Fig. 11) sind in die Seitenwand 50 ein- geformt und auf die Endansätze 116, 119 ausgerichtet.

Jeder Leiterstift 74 weist einen verschmälerten Halsabschnitt 122 benachbart der Wand 60 und einen Kontaktabschnitt 124 auf, der sich vom Halsabschnitt 122 weg erstreckt und in ein sich verjüngendes Leiterende 126 übergeht. Der Kontaktabschnitt 124 ist mit zwei in vertikaler Richtung langgestreckten Kontaktflächen 128 an seinen gegen- überliegenden Seiten versehen. In der dargestellten Ausführungsform hat der Halsabschnitt 122 zwischen

dem Kontaktabschnitt 124 und der Wand 60 eine Länge von etwas mehr als 1 mm.

Der äußere Leiterstift 74a weist ferner einen zwei- ten Halsabschnitt 130 auf, der sich zwischen dem

Kontaktabschnitt 124 und dem oberen Leiterende 126 befindet. Von diesem Halsabschnitt 130 aus ragt das obere Leiterende 126 des Leiterstiftes 74a bis über die oberen Leiterenden 126b und 126c der anderen zwei Leiterstifte 74b, 74c hinaus.

Das Modulgehäuse 28 weist ein feststehendes Anlenk- element 132 auf, das sich von der Wand 60 zwischen dem inneren Leiterstift 74c und der vertikalen Wand 54 erstreckt. Das Anlenkelement 132 ragt über die Leiterstifte 74b, 74c nach oben hinaus. Ein Abdeckteil 134 ist am Anlenkelement 132 befestigt und erstreckt sich von diesem weg. Das Abdeckteil 134 ist mit dem Anlenkelement 132 mittels eines flexib- len Gelenks 136 verbunden. Das Anlenkelement 132, das Abdeckteil 134 und das Gelenk 136 reichen über die volle Breite des Modulgehäuses 28 zwischen den Seiten 34, 36.

Wenn das Gelenk 136 nicht umgelenkt ist, erstreckt sich das Abdeckteil 134 im wesentlichen parallel zur Wand 54. Das Gelenk 136 ermöglicht, dass das Abdeckteil 134 von der Wand 54 in Richtung der Leiterstifte 74 wegklappen kann. Das Gelenk 136 ist vorzugsweise als Materialsteg mit verringerter Dicke oder als relativ dünner Materialsteg zwischen dem Anlenkelement 132 und dem Abdeckteil 134 ausgebildet, wie in Fig. 19 gezeigt.

Das Abdeckteil 134 weist einen abgewinkelten Finger 138 an seinem freien Ende und zwei Hakenstege 140

auf, letztere sind vom Finger 138 aus gesehen nach innen hin angeordnet. Der Finger 138 ist mit einer Rastöffnung 142 und einem Rastvorsprung 144 (ähnlich der Rastöffnung 40 und dem Rastvorsprung 42) versehen, die mit Rastöffnungen und RastvorSprüngen des jeweils benachbarten Moduls 27 oder der betreffenden Endplatte 30, 32 zusammenwirken, um die Abdeckteile 134 des zusammengefügten Anschlussblocks 10 miteinander zu verbinden.

Das Zusammenfügen des Anschlussblocks 10 aus einem Satz von Modulen 27 wird als nächstes beschrieben. Die Leiter 44 und die Klemmhülsen 24 werden in jedem Modulgehäuse 28 installiert. Die Modulgehäuse 28 werden dann nebeneinander ausgerichtet und hiernach zusammengedrückt, um einen Block 146 zu bilden, wie er in Fig. 11 und 12 gezeigt ist. Die Modulgehäuse 28 werden nebeneinander entlang der Länge des Modulblocks 146 miteinander verbunden. Die ModulStecker 42 werden in den Modulbohrungen 40 aufgenommen, um die Module 27 oder Modulgehäuse 28 relativ zueinander auszurichten. Die Bohrungen 40 und Stecker 42 sind so bemessen, dass sie Presssitze bilden, die der Trennung der zusammengefügten Module 27 entgegenstehen.

Die Ansätze 116, 119 der Modulwände 100 und 102 werden passgenau in den Schlitzen 117, 115 der einander benachbarten Module 27 aufgenommen, wie in Fig. 11 gezeigt. Die Modulseitenwände 50 stützen die Ansätze 116, 119 ab, sie stützen auch die mit Ansätzen versehenen Enden der horizontalen Modul- wände 100, 102 ab. Die anderen Enden der horizontalen Modulwände 100, 102 werden durch die Seiten- wand 50 der Modulgehäuse 28 gestützt, von der aus sie sich erstrecken oder vorkragen. In dieser Weise

werden die horizontalen Wände 100, 102 der Modul- gehäuse 28 an beiden Enden abgestützt, wenn der Modulblock 146 zusammengefügt wird (mit Ausnahme der freiliegenden Bereiche der Wände 100, 102 desjenigen Moduls 27, das sich an einem der Enden des Modulblocks 146 befindet) .

Die Rastvorsprünge 99 der Verriegelung werden in Rastöffnungen 97 aufgenommen und verbinden die einander benachbarten Verriegelungsarme 96. Die Abdeckteile 134 weisen Rastvorsprünge 144 und Rastöffnungen 142 auf, welche die Stecker 144 aufnehmen und so die benachbarten Abdeckteile 134 miteinander verbinden.

Die Wände 60 und 94 der einzelnen Modulgehäuse 28 schließen aneinander an, um eine durchgehende Wandung 148 (Fig. 12) und eine horizontale Wandfläche 150 der Auflagefläche (Fig. 14) zu bilden, die sich beide über die Länge des Modulblocks 146 erstrecken. Die miteinander verbundenen Verriegelungsarme 96 und die miteinander verbundenen Abdeckteile 134 ergänzen sich zu einer Verriegelung 152 und einer Abdeckung 154, siehe Fig. 12. Sowohl die Verriegelung 152 als auch die Abdeckung 154 erstrecken sich über die Länge des Modulblocks 146. Die Verriegelungsfinger 98 sind oberhalb der Wand 148 in Abstand von dieser angeordnet, wenn die Verriegelung 152 nicht geschlossen ist. Die Abdeck- teile 134 oder die Abdeckung 154 erstrecken sich senkrecht zur Wandfläche 150 und parallel zur hinteren Wand 54 , wenn die Abdeckung 154 sich nicht in der Schließlage befindet.

Die einzelnen Stiftfelder 77 der Module 27 bilden zusammen ein rechteckförmiges Stiftfeld 156, in

welchem die Leiterstifte 74 in zueinander senkrechten Reihen und Kolonnen angeordnet sind. Der nominale Reihenabstand zwischen den benachbarten, einzelnen Stiftfeldern 77 ist gleich der nominalen Dicke eines Moduls 27 oder eines Modulgehäuses 28.

Die Leiterplatte 14 wird am Modulblock 146 vorzugsweise mittels einer automatischen Maschinenanlage vor der Befestigung der beiden Endplatten 30, 32 angebracht. Herstellungstoleranzen akkumulieren sich gemäß der Anzahl von Modulen 27, welche den gesamten Modulblock 146 bilden. Hierdurch variieren die Abstände der einzelnen Stiftfelder 77 in den verschiedenen Bereichen des Modulblocks 146, was es schwierig macht, mittels der automatischen Maschinenanlage die Leiterplatten 14 störungsfrei am Modulblock 146 anzubringen.

Deshalb wird eine Ausrichtplatte 158 verwendet, um alle Leiterstifte 74 des gesamten Stiftfeldes 156 genau zu positionieren, siehe Fig. 12 - 14. Dies dient dazu, die Abweichungen in den Positionen der einzelnen Stiftstellen aufgrund der Herstellungstoleranzen und der unvermeidlichen Schwankungen in der Dicke der Module 27 oder Modulgehäuse 28 auszugleichen. Die Ausrichtplatte 158 wird auf das Stiftfeld 156 aufgesetzt, um die Leiterstifte 74 des Stiftfeldes 156 hiermit in Eingriff zu bringen und dadurch entsprechend einem Lochbild in der Aus- richtplatte 158 zu positionieren, bevor die Befestigung der Leiterplatte 14 erfolgt.

Die Ausrichtplatte 158 besteht vorzugsweise aus einem nicht leitenden Kunststoff und weist im wesentlichen ebene, miteinander parallele untere und obere Seiten 160, 162 auf, womit eine durch-

gehend gleiche Dicke der Ausrichtplatte 158 gegeben ist. Die Dicke der Ausrichtplatte 158 ist erheblich geringer als der überstand, mit welchem die Stifte 74 an der Wand- oder Auflagefläche 150 vertikal nach oben aus den Modulen 27 vorstehen.

Die Ausrichtplatte 158 enthält eine Anzahl von das Lochbild ergebenden Durchgangslöchern 164, welche die Leiterstifte 74 aufnehmen. Die Durchgangslöcher 164 sind in einem rechteckförmigen Lochbild angeordnet, welches mit dem Bild von Durchsteckkontakten 168 in der gedruckten Leiterplatte 14 identisch ist. Die Löcher 164 in der Ausrichtplatte 158 in der Reihen- und Kolonnennanordnung haben Reihen- und Kolonnenabstände, die denen der Durchsteckkontakte 168 der gedruckten Leiterplatte 14 (Fig. 15) entsprechen.

Die Ausrichtplatte 158 wird oberhalb des Stiftfeldes 156 angeordnet, wie es Fig. 12 zeigt. Hierbei befinden sich die Plattenlöcher 164 fluchtend über den jeweils zugehörigen Leiterstiften 74. Die Ausrichtplatte 158 wird in Richtung zur horizon- talen Auflagefläche 150 parallel gehalten und in Richtung zu dieser Fläche 150 abgesenkt, wobei die Leiterstifte 74 in den Plattenlöchern 164 aufgenommen werden. Die Ausrichtplatte 158 wird in Richtung zur Auflagefläche 150 soweit bewegt, bis sie eine Bereitschaftsposition geringfügig oberhalb der Wandfläche 150 einnimmt, wie in Fig. 13 und 14 gezeigt.

Die Plattenlöcher 164 der Ausrichtplatte 158 weisen Anschrägungen oder erweiterte öffnungen 166 an der Unterseite 160 der Ausrichtplatte 158 auf. Kragen

169 umgeben jedes Plattenloch 164 an der Oberseite 162 der Platte 158. Die erweiterten öffnungen 166 der Plattenlöcher 164 und die sich verjüngenden Leiterenden 126 der Leiterstifte 74 wirken zusara- men, um die Leiterstifte 74 sicher in die Plattenlöcher 164 einzuführen. Die Leiter 44 können sich innerhalb eines Moduls 27 um einen begrenzten Abstand zu beiden Seiten des Moduls 27 hin bewegen, um zu ermöglichen, dass sich die Leiterstifte 74 auf die Plattenlöcher 164 ausrichten und in diese eintreten.

Entsprechend den Darstellungen in Fig. 13 und 14 befindet sich die Ausrichtplatte 158 mit einem Abstand von 1 mm oberhalb der Auflagefläche 150, wenn die Platte 158 die Bereitschaftsposition einnimmt. Die Kontaktabschnitte 124 der Leiterstifte 74 erstrecken sich von den öffnungen 166 durch die Plattenlöcher 164 hindurch und ragen oberseitig aus der Ausrichtplatte 158 heraus, wie Fig. 14 zeigt. Die Plattenlöcher 164 sind so bemessen, dass sie die Kontaktabschnitte 124 der Leiterstifte 74 mit einem leichten Presssitz aufnehmen, der die Ausrichtplatte 158 in der Bereitschaftsposition an den Leiterstiften 74 hält, wodurch die Leiterstifte 74 durch die Ausrichtplatte 158 genau positioniert sind.

Die Leiterplatte 14 wird an dem Modulblock 146 angebracht, nachdem sich die Ausrichtplatte 158 in der Bereitschaftsposition befindet, siehe Fig. 15 und 16. Die Leiterplatte 14 weist die Durchsteckkontakte 168 auf, welche die Leiterstifte 74 aufnehmen, um die Durchsteckkontakte 168 der Leiter- platte 14 mit den Klemmen 24 im vorderen Leitergehäuse 46 zu verbinden. Die Durchsteckkontakte

168 insgesamt sind in der Leiterplatte 14 in Rechteckform angeordnet.

Die Leiterplatte 14 wird in eine Lage oberhalb des Modulblocks 146 gebracht, wobei ihre Durchsteckkontakte 168 axial fluchtend auf die Leiterstifte 74 am Modulblock 146 ausgerichtet sind. Die Ausrichtplatte 158 hat zuvor die Leiterstifte 74 genau so positioniert, dass sie an die Positionen der Durchsteckkontakte 168 der Leiterplatte 14 angepaßt sind, wie vorher bereits beschrieben. Die Verriegelung 152 wird geschwenkt, um sie von der Wand 148 weg in die Offenlage zu bewegen.

Die Leiterplatte 14 wird nun in horizontaler Lage auf die Ausrichtplatte 158 abgesenkt, wobei die Leiterstifte 74 in den Durchsteckkontakten 168 elektrisch kontaktierend aufgenommen werden. Die Leiterplatte 14 drückt die Ausrichtungsplatte 158 nach unten, bis diese auf der horizontalen Wandfläche 150 aufsitzt. Die Ausrichtplatte 158 und die Auflagefläche 150 halten zwischen sich das Vorderende der Leiterplatte 14. Das hintere Ende der Leiterplatte 14 wird an dem aufrechten Teil der Wandung 148 abgestützt. Die Verriegelung 152 wird in ihre Verriegelungsposition zurückgeschwenkt, so dass die Verriegelungsfinger 98 das hintere Ende der Leiterplatte 14 an der Wandung 148 festlegen.

Fig. 17 zeigt die Leiterstifte 74 in der Ausrichtplatte 158 und des weiteren die Leiterplatte 14, nachdem diese am Modulblock 146 angebracht ist. Die Leiterstifte 74 erstrecken sich sowohl durch die Ausrichtplatte 158 als auch durch die Leiterplatte 14 hindurch, wobei die oberen Enden der Leiterstifte 74 nach oben über die Leiterplatte 14 vor-

stehen. Die zweiten Halsabschnitte 130 der äußeren Leiterstifte 74a befinden sich hierbei oberhalb der Leiterplatte 14.

Die Kontaktabschnitte 124 der Leiterstifte 74 befinden sich im Presssitz mit den Innenwänden der Durchsteckkontakte 168 der Leiterplatte 14, wodurch die Leiterstifte 74 und die Durchsteckkontakte 168 einander elektrisch kontaktierend zusammengesteckt sind.

Wenn die Ausrichtplatte 158 von ihrer Bereitschaftsposition in Richtung zur Auflagefläche 150 bewegt wird, schiebt sich die Ausrichtplatte 158 entlang den Kontaktabschnitten 124 der Leiterstifte 74. Hiernach werden die Halsabschnitte 122 der Leiterstifte 74 innerhalb der Plattenlöcher 164 der Ausricht-platte 158 mit einem Spiel aufgenommen, so dass die Leiterstifte 74 die Ausrichtplatte 158 nicht mehr berühren oder mit dieser in formschlüssigem Eingriff stehen. Die Ausrichtplatte 158 übt somit keine Kräfte mehr auf die Leiterstifte 74 des gesamten Stiftfeldes 156 aus.

Die Presssitze, die sich bilden, wenn die Ausrichtplatte 158 und die Leiterplatte 14 am Modulblock 146 angebracht werden, übertragen vertikale Kräfte auf die Leiter 44. Diese vertikalen Kräfte werden wiederum von den Leitern 44 über die Abstandshalter 104, 106 und 108 auf die horizontalen Modulwände 56, 100 und 102 übertragen. Die Modulwände 100 und 102 sind an beiden Enden abgestützt, wie zuvor beschrieben, um die Leiter 44 zu halten und ein Ausweichen der Leiter 44, welches durch diese vertikalen Lasten verursacht wird, zu verhindern. Ferner sind die Abstandshalter 104, 106, 108 und

die Ansätze 116, 119 an den Modulwänden über den Stützstegen 92b, 92c, 92d angeordnet und übertragen die vertikalen Kräfte auf diese Stützstege und damit auf die Bodenwand 78.

Außerdem werden vertikale Lasten, die auf die Wandfläche 150 während der Montage aufgebracht werden können, über die vertikalen Wände 58, 101 und 103 ebenfalls auf die Bodenwand 78 übertragen.

Nachdem die Leiterplatte 14 am Modulblock 146 installiert ist, wird die Abdeckung 154 umgeklappt und gegen die Leiterplatte 14 abgesenkt, um die freiliegenden Enden der Leiterstifte 74 abzudecken. Fig. 18 und 19 zeigen die Abdeckung 154 vor und nach dem Schließen. Die Gelenke 136 als Filmscharniere, die sich entlang der Abdeckung 154 erstrecken, biegen sich, wenn die Abdeckung 154 in Richtung der Leiterplatte 14 umgeklappt. Die oberen Enden 126a der äußeren Leiterstifte 74a werden zwischen den Hakenstegen 140 aufgenommen. Die erwähnten Enden 126a drängen die Hakenstege 140 geringfügig auseinander, wenn dazwischen die Leiterstege 74a eintreten. Die Hakenstege 140 federn zurück, wenn ihre Haken die zweiten Halsabschnitte 130 der Leiterstifte 74a mit dem weiteren Schließen der Abdeckung 154 erreichen, wobei die Abdeckung 154 in der Schließlage eine im wesentlichen horizontale Position parallel zur Leiterplatte 14 einnimmt. Mittels der Hakenstege 140 wird die Abdeckung 154 an den Leiterstiften 74a fixiert und somit geschlossen gehalten.

Jedes Abdeckungselement 134, welches mit die Abdeckung 154 bildet, steht mit dem jeweiligen Leiterstift 74a mittels der Hakenstege 140 derart

in Eingriff, dass die Abdeckung 154 an mehreren, eng voneinander beabstandeten Punkten entlang ihrer Länge geschlossen gehalten wird. Die Finger 138 der Abdeckung 154 befinden sich in einem geringen Abstand von der Leiterplatte 14 , wenn die Abdeckung 154 geschlossen ist.

Die DIN-Verriegelung 18 wird in die "T"- und "L"- Schlitze 84, 86 eingefügt, die sich ebenfalls über die Länge des Modulblocks 146 erstrecken. Des weiteren werden die Endplatten 30, 32 an dem vervollständigten Anschlussblock 10 angebracht. Die Endplatten 30, 32 weisen jeweils eine Deckplatte 170 auf (siehe Fig. 5) , die über das benachbarte Abdeckteil 134 hinwegreicht, so dass sie sich über die seitlichen Endkanten der Abdeckung 154 hinweg erstreckt. Die Endplatten 30, 32 sind mit Rastvorsprüngen versehen, die in die Rastöffnungen 40 des benachbarten Modulgehäuses 28 eingesetzt sind, sie haben ferner Schlitze, um die vorstehenden Steckstifte und Ansätze aufzunehmen, die am benachbarten Modulgehäuse 28 vorstehen.

Die dargestellten Module 27 weisen jeweils drei Klemmen 24 und drei Leiter 44 auf. In anderen Ausführungsformen können hieran auch mehr oder weniger Klemmen und Leiter vorgesehen sein. Andere Arten von Klemmen und anderer Anordnung der Klemmen können für andere Ausführungsformen ebenfalls verwendet werden. Es ist auch nicht erforderlich, dass die Klemmen 24 in jedem der Module 27 identisch sind.