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Patent Searching and Data


Title:
CONNECTION DEVICE FOR CONNECTING A CONDUCTOR END
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/105824
Kind Code:
A1
Abstract:
Connection device for connecting a conductor end (3), which has a housing (1) and, in the housing (1), a busbar portion (6), a clamping spring arrangement (4) and a rotary lever arrangement (5), wherein the clamping spring arrangement (4) can be rotated, with the aid of the rotary lever arrangement (5), from an open position into a contact position in which the conductor end (3) is contacted, wherein the rotary lever arrangement (5) has a rotary lever element (50) which is mounted in the housing (1) so as to be rotatable in or on a preferably central portion (500) and which has the axis of rotation (D2), and wherein the rotary lever element (50) has an eccentric portion (502) which has a control cam (503) along which the clamping spring arrangement (4) slides during a movement into the end contact position, wherein the eccentric portion (502) engages by way of a guide means, such as by way of a projection or a pin (504) inserted therein or the like, into a slotted link (18) of the housing (1), and wherein a clamping and/or latching means are or is formed on the eccentric portion (502), and wherein the slotted link (18) of the housing (1) is aligned with a slotted link (60) in the busbar portion (6), in which the fixing position for the clamping and/or latching means is formed.

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Inventors:
STJEPANOVIC, Karlo (Libellenweg 12, Bielefeld, 33609, DE)
FEHLING, Stephan (Hans-Hüls-Str. 6, Lage, 32791, DE)
CLASSEN, Constantin (Peckenweg 7, Detmold, 32758, DE)
WALDHOFF, Marco (Am Kösterberg 6, Steinheim, 32839, DE)
Application Number:
EP2018/082074
Publication Date:
June 06, 2019
Filing Date:
November 21, 2018
Export Citation:
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Assignee:
WEIDMÜLLER INTERFACE GMBH & CO. KG (Klingenbergstr. 16, Detmold, 32758, DE)
International Classes:
H01R4/48; H01R9/26
Domestic Patent References:
WO2013185893A12013-12-19
Foreign References:
DE20312123U12003-10-09
DE102006018157A12007-11-08
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
SPECHT, Peter et al. (Loesenbeck - Specht - Dantz, Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Anschlussvorrichtung zum Anschluss eines Leiterendes (3), die ein Gehäuse (1 ) aufweist sowie im Gehäuse (1 ) einen Stromschienenabschnitt (6), eine Klemmfederanordnung (4) und eine Drehhebelanordnung (5), wobei die Klemmfederanordnung (4) mit Hilfe der Drehhebelanordnung (5) aus einer Of fenstellung in eine Kontaktstellung drehbar ist, in welcher das Leiterende (3) kontaktiert ist, wobei die Drehhebelanordnung (5) ein Drehhebelelement (50) aufweist, das in oder an einem vorzugsweise zentralen Abschnitt (500) dreh bar im Gehäuse (1 ) gelagert ist und die Drehachse (D2) aufweist und dass das Drehhebelelement (50) einen Exzenterabschnitt (502) aufweist, der eine Steuerkurve (503) aufweist, an welcher die Klemmfederanordnung (4) bei ei nem Bewegen in die Endkontaktstellung entlang gleitet, dadurch gekenn zeichnet, dass der Exzenterabschnitt (502) mit einem Führungsmittel wie mit einem Vorsprung oder einem in ihn eingesetzten Stift (504) oder dgl. in eine Kulisse (18) des Gehäuses (1 ) eingreift und dass an dem Exzenterabschnitt (502) ein Klemm und/oder Rastmittel ausgebildet ist, und das die Kulisse (18) des Gehäuses (1 ) mit in einer Kulisse (60) in dem Stromschienenabschnitt (6) fluchtet, in welcher die Fixierposition für das Klemm- und/oder Rastmittel aus gebildet ist.

2. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel und das Klemm- und/oder Rastmittel von ein und demselben Element - beispielsweise von dem Stift, insbesondere einem metallischen Stift - gebildet werden.

3. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kulisse (60) in dem jeweiligen Stromschienenabschnitt (6) eine Stelle, insbesondere Engstelle oder eine Übertotpunktstellung, auf weist, in welcher das Klemm- und/oder Rastmittel, insbesondere der Stift (504), beim Erreichen der Endkontaktstellung lagesicher fixiert ist, so dass die Fixierung der Endkontaktstellung an dem metallischen Stromschienenab schnitt (6) erfolgt.

4. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klemmfederanordnung eine oder mehrere Klemmfe dern (41 , 42) aufweist, die jeweils als Blattfedern ausgelegt sind und jeweils wenigstens einen Klemmschenkel (410, 420) und wenigstens einen Betäti gungsschenkel (411 , 421 ) aufweisen.

5. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der wirksame Hebelarm, mit dem der Exzenterabschnitt im Bereich seiner Steuerkurve auf den Betätigungsschenkel oder einen Feder träger (41 1 , 421 ) einwirkt, beim Bewegen in die Kontaktstellung größer wird.

6. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass das Drehhebelelement (50) einen Betätigungsabschnitt (501 ) aufweist.

7. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drehhebelanordnung (5) und die Klemmfederanord nung (4) bei dem Drehen aus der Offenstellung in die Kontaktstellung die glei che Drehrichtung (DR) aufweisen.

8. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stromschienenabschnitt (6) im Querschnitt trogförmig, insbesondere V- oder U-förmig ausgestaltet ist, wobei das Leiterende (3) senkrecht zu diesem Querschnitt in den Stromschienenabschnitt (6) einführ bar ist und dass die Klemmfederanordnung (4) dazu ausgelegt ist, jedenfalls abschnittsweise in den Stromschienenabschnitt (6) quer zur Leitereinführrich tung eingeschwenkt zu werden, um das Leiterende (3) in der Endkontaktstel lung in den trogförmigen Stromschienenabschnitt (6) zu drücken, um diesen in diesem Bereich zu kontaktieren.

9. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der wenigstens eine Klemmschenkel (410, 420) und der wenigstens eine Betätigungsschenkel (41 1 , 421 ) winklig, vorzugsweise spitz winklig in einem Winkel zwischen 5° und 85°, zueinander ausgerichtet sind und über einen Biegebereich (412, 422) miteinander verbunden sind, wobei der Biegebereich (412, 422) wenigstens einer der Blattfedern an einem Feder träger (45) anliegt.

10. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drehachse D1 der Klemmfederanordnung (4) sowie Abschnitte der Klemmfederanordnung (4) oberhalb des zu kontaktierenden Leiterendes (3) und oberhalb des jeweiligen Stromschienenabschnittes (6) angeordnet sind und dass die Drehhebelanordnung (5) eine Drehachse D2 aufweist, die oberhalb der Drehachse D1 der Klemmfederanordnung (4) liegt.

11.Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federträger (45) einstückig mit dem Gehäuse (1 ) aus gebildet ist.

12. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federträger (45) als separates Teil zu dem Gehäuse (1 ) ausgebildet ist und dass die Klemmfederanordnung (4) an dem Federträ ger (45) vormontierbar ist und dass vorzugsweise die vormontierte Einheit se parat oder mit dem Stromschienenabschnitt (6) in das Gehäuse (1 ) einsetzbar und dort befestigbar ist, beispielsweise kraft- und/oder formschlüssig, insbe sondere klemmend und/oder rastend.

13. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federträger (45) im Gehäuse schwenkbar angeordnet ist.

14. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Exzenterabschnitt (502) auf den Federträger 45 ein wirkt und diesen mit der Klemmfederanordnung (4) dreht.

15. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klemmfedern (41 , 42) ineinander gelegt so angeordnet sind, dass ihre Biegebereiche (412, 422) ineinander liegen und genau oder im Wesentlichen dieselbe Drehachse D1 bzw. D1‘ aufweisen.

16. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Betätigungsschenkel (41 1 , 421 ) und/oder die Klemm schenkel (410, 420) der Blattfedern (41 , 42) verschieden lang sind.

17. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federträger (45) einen abgerundeten Zapfenabschnitt (451 ) aufweist, um den-die Klemmfedern (41 , 42) in ihren Biegebereichen

(41 1 , 412) drehbar sind.

18. Anschlussvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der oder die Betätigungsschenkel (41 1 , 421 ) an ihren freien Enden gekröpft ausgebildet sind, um an der Steuerkurve (503) zu glei ten.

Description:
Anschlussvorrichtung zum Anschluss eines Leiterendes

Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung zum Anschluss eines Leiterendes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Derartige Anschlussvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik zwar bekannt.

Die bekannten Anschlussvorrichtungen sind aber hinsichtlich ihrer Handhabung und ihres konstruktiven Aufbaus gerade bei der Kontaktierung von Leitern größeren Durchmessers nur schwierig betätigbar und daher verbesserungsbedürftig.

Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der Erfindung, eine hinsichtlich ihrer Handhabung und ihres konstruktiven Aufbaus verbesserte Anschlussvorrichtung zu schaffen.

Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.

Die Erfindung schafft eine Anschlussvorrichtung zum Anschluss eines Leiterendes, die ein Gehäuse aufweist sowie im Gehäuse einen Stromschienenabschnitt, eine Klemmfederanordnung und eine Drehhebelanordnung, wobei die Klemmfederanord nung mit Hilfe der Drehhebelanordnung aus einer Offenstellung in eine Kontaktstel lung drehbar ist, in welcher das Leiterende kontaktiert ist. Dabei weist die Drehhe belanordnung ein Drehhebelelement auf, das in oder an einem vorzugsweise zentra len Abschnitt drehbar im Gehäuse gelagert ist und die Drehachse aufweist, wobei das Drehhebelelement ferner einen Exzenterabschnitt aufweist, der eine Steuerkurve aufweist, an welcher die Klemmfederanordnung bei einem Bewegen in die Endkon taktstellung entlang gleitet.

Dabei greift der Exzenterabschnitt mit einem Führungsmittel wie mit einem Vor sprung oder einem in ihn eingesetzten Stift oder dgl. in eine Kulisse des Gehäuses ein und an dem Exzenterabschnitt ist ein Klemm- und/oder Rastmittel ausgebildet, das in der Kulisse beweglich ist, wobei die Kulisse des Gehäuses mit in einer Kulisse in dem Stromschienenabschnitt fluchtet, in welchem eine Fixierposition für das Klemm- und/oder Rastmittel ausgebildet ist. Derart können in einfacher Weise sowohl ein sicheres Kontaktieren eines Leiters und ein sicheres Lösen des Leiters aus der End-Kontaktstellung erfolgen.

Besonders vorteilhaft ist, dass die Fixierung der Endkontaktstellung dauerhaft sicher an der metallischen Stromschiene und nicht oder nicht nur im Kunststoffgehäuse er folgt.

Nach einer bevorzugten Ausgestaltung können das Führungsmittel und das Klemm- und/oder Rastmittel von ein und demselben Element - beispielsweise von einem Stift, insbesondere einem metallischen Stift - gebildet werden.

Dabei bietet die Anbringung eines Stiftes an dem Exzenterabschnitt und die Ausbil dung der Raststellung in der Kulisse des Stromschienenabschnittes eine besonders einfache Variante zur Realisierung einer Fixierung der Federanordnung in der End kontaktstellung, die auch einer leichten und gleichmäßigen Bedienbarkeit beim Her stellen der Kontaktstellung und beim Lösen derselben resultiert.

Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Klemm und/oder Rastmittel ein Stift, insbesondere ein metallischer Stift, ist, welcher in der Kulisse in eine Fixierposition beweglich ist.

Es ist vorteilhaft vorgesehen, dass die Kulisse im Gehäuse vor dem Erreichen der Raststellung in eine korrespondierende Kulisse in dem jeweiligen Stromschienenab schnitt übergeht bzw. in diesem endet und dass diese Kulisse eine Stelle, insbeson dere Engstelle oder eine Übertotpunktstellung, aufweist, in welcher der Stift beim Er reichen der Endkontaktstellung lagesicher fixiert ist, so dass die Fixierung der End kontaktstellung dauerhaft sicher an dem metallischen Stromschienenabschnitt er folgt. Gerade zum Lösen der End-Kontaktstellung ist es lediglich notwendig, mit ei nem Drehen der Drehhebelanordnung den Stift aus der Raststellung hinter der Eng stelle der Kulisse in der Stromschiene zu bewegen.

Derart drücken beim Erreichen der Endkontaktstellung der oder die Klemmschenkel auf das Leiterende drücken, wobei ergänzend vorzugsweise die Klemmfederanord- nung und/oder die Drehhebelanordnung mittels einer Verriegelungsvorrichtung form- und/oder kraftschlüssig an einem Widerlager verriegelt sind.

Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Federanordnung eine oder mehrere Klemmfedern aufweist und dass beim Erreichen der Endkontaktstellung einer oder zwei Klemmschenkel auf das Leiterende drücken.

Nach einer bevorzugtem, im Rahmen dieser Schrift aber nicht zwingenden, Ausge staltung können die Drehhebelanordnung und die Klemmfederanordnung - zumin dest bei dem Drehen aus der Offenstellung in die Kontaktstellung oder stets - die gleiche Drehrichtung aufweisen. Es ist aber auch möglich, dass sie entgegengesetz te Drehrichtungen aufweisen

Wenn sie gleiche Drehrichtungen aufweisen, ist daran besonders vorteilhaft, dass es möglich wird, die Betätigungskräfte relativ gering zu gestalten.

Es kann zum Erreichen hoher Kontaktkräfte und niedriger Betätigungskräfte sowie eines kompakten, schmalen Aufbaus vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Drehach se D1 der Klemmfederanordnung sowie Abschnitte der Klemmfederanordnung ober halb des zu kontaktierenden Leiterendes und oberhalb des jeweiligen Stromschie nenabschnittes angeordnet sind und dass die Drehhebelanordnung eine Drehachse D2 aufweist, die oberhalb der Drehachse D1 der Klemmfederanordnung liegt.

Nach einer weiteren bevorzugten Variante kann der Stromschienenabschnitt im Querschnitt trogförmig, insbesondere V- oder U-förmig ausgestaltet sein, wobei das Leiterende senkrecht zu diesem Querschnitt in den Stromschienenabschnitt einführ bar ist und wobei die Klemmfederanordnung dazu ausgelegt ist, jedenfalls ab schnittsweise in den Stromschienenabschnitt quer zur Leitereinführrichtung einge schwenkt zu werden, um das Leiterende in der Endkontaktstellung in den trogförmi gen Stromschienenabschnitt zu drücken, um diesen zu kontaktieren. Denn für eine derartige konstruktive Ausgestaltung ist die Erfindung besonders gut geeignet.

Es kann weiter vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Drehhebelanordnung ein Dreh hebelelement aufweist, das in oder an einem vorzugsweise zentralen Abschnitt drehbar im Gehäuse gelagert ist und die Drehachse aufweist und dass das Drehhe belelement einen Exzenterabschnitt aufweist, der - vorzugsweise an seiner der Klemmfederanordnung zugewandten Seite - eine Steuerkurve aufweist, an welcher der oder die Betätigungsschenkel der Klemmfedern oder ein drehbarer Federträger/- halter bei einem Bewegen in die Endkontaktstellung entlang gleiten.

Zum Gewährleisten einer gut geführten Bewegung in die und aus der Endkontaktstel lung kann vorgesehen sein, dass der Exzenterabschnitt mit einem Vorsprung oder einem in ihn eingesetzten Stift oder dgl. in eine Kulisse des Gehäuses eingreift, und zwar insbesondere in eine bogenförmige Kulisse.

Zum Sichern der Endkontaktstellung kann vorgesehen sein, dass in der Endkontakt stellung die Klemmfederanordnung und/oder der Betätigungsschenkel zusätzlich mit einer Verriegelungsvorrichtung form- und/oder kraftschlüssig fixiert sind, beispiels weise an dem Stromschienenabschnitt oder an einem anderen Element.

Dazu kann an dem Exzenterabschnitt ein Klemm und/oder Rastmittel, beispielsweise der bereits erwähnte Stift, ausgebildet sein, der in der Kulisse in eine Fixierposition beweglich ist, wobei es vorteilhaft ist, wenn die Fixierposition in dem - vorzugsweise metallischen - Stromschienenabschnitt ausgebildet ist, da derart auch dauerhaft eine hohe Kontaktkraft sichergestellt werden kann.

Es kann weiter vorteilhaft vorgesehen sein, dass der oder die Betätigungsschenkel an ihren freien Enden gekröpft ausgebildet ist, um an der Steuerkurve zu gleiten.

Die Klemmfederanordnung kann einen Federträger aufweisen. Der Federträger kann einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet sein. Der Federträger kann aber auch - wenn ein Betätigungsschenkel an ihm drehfest angeordnet ist - die Funktion dieses Betätigungsschenkels ganz oder teilweise mit übernehmen. Er bildet dann im Sinne der Ansprüche einen Teil der Klemmfederanordnung.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entneh men. Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben, wobei auch weitere vorteilhafte Varianten und Ausgestaltungen diskutiert werden. Es sei betont, dass das nachfolgend diskutierte Ausführungsbeispiel die Erfindung nicht abschließend beschreiben soll, sondern dass auch nicht dargestellte Varianten und Äquivalente unter die Ansprüche fallen.

Es zeigen:

Fig.1 a in a) eine Schnittansicht einer Reihenklemme mit erfindungsgemäßen An schlussvorrichtungen, von denen sich die eine in einer ersten - geschlos senen - Betriebsstellung befindet, ohne dass in sie ein Leiterende einge führt ist und von denen sich die andere zweite Anschlussvorrichtung in ei ner geöffneten ersten Betriebsstellung beim Einführen des Leiterendes be findet und in b) bis e) die Reihenklemme aus Fig. 1 , wobei sieb die zweite Anschlussvorrichtung jeweils in zeitlich aufeinander folgenden Schritten in eine Kontaktstellung bewegt wird bzw. ist, welche in Fig. 1 e) erreicht ist und in f) eine Seitenansicht der Reihenklemme in der Betriebsstellung aus e) ohne ggf. noch seitlich angebrachte/ausgebildete Seitenwand und in g) eine Ausschnittsvergrößerung einer Reihenklemme, die im Wesentlichen nach Fig. 1 f) ausgebildet ist;

Fig. 2 in a) bis f) einen Ausschnitt der Ansicht aus Fig. 1 a mit der ersten An schlussvorrichtung, in verschiedenen Betriebsstellungen, in welchen die von a) bis e) - ohne Leiter - von einer Offenstellung in eine Kontaktstel lung bewegt wird; und

Fig. 3 in a) bis d) bewegliche Elemente einer Variante der Anschlussvorrichtung aus Fig. 2 in verschiedenen Betriebsstellungen, in welchen die Anschluss vorrichtung von a) bis d) - ohne Leiter - von einer Offenstellung in eine Kontaktstellung bewegt wird; und

Fig. 4 eine Sprengansicht einer Reihenklemme nach Art der Fig. 1.

Zur Vereinfachung ist in Fig. 1 ein kartesisches Koordinatensystem X/Z eingezeich net, wobei die Richtung senkrecht zur Blattebene als die„Y-Richtung“ bezeichnet wird. Die Leitereinführrichtung wird nachfolgend als die„X-Richtung“ bezeichnet. Fig.1 zeigt ein Gehäuse 1 , das hier als ein Klemmengehäuse ausgebildet ist. In dem Gehäuse sind eine oder mehrere - hier zwei - Anschlußvorrichtungen 2 zum An schluss eines jeweiligen Leiterendes 3 angeordnet. Dabei ist in Fig. 1 nur eines die ser Leiterenden 3 dargestellt. Bei den Leiterenden 3 kann es sich um (vorzugsweise abisolierte) Einzeladern oder Mehrfach- bzw. Litzenleiter oder beispielsweise um vercrimpte Aderenden aus einem gut elektrisch leitenden Material - wie Kupfer - handeln.

Das Gehäuse 1 besteht aus elektrisch isolierendem Material, insbesondere aus ei nem nicht leitenden Kunststoff. Das Gehäuse 1 ist hier scheibenartig aufgebaut und ist vorzugsweise senkrecht zur Leitereinführrichtung in Y-Richtung anreihbar ausge staltet. Die Begriffe rechts, links, oben und unten beziehen sich auf die Darstellung der Figuren und ändern sich entsprechend bei einer Bewegung des Gehäuses 1 im Raum.

Das Gehäuse 1 kann einen Befestigungsfuß 1 1 aufweisen. Hier ist dieser zum Auf setzen, insbesondere Aufrasten, auf eine (nicht dargestellte, beispielsweise im Quer schnitt hutförmige) Tragschiene ausgebildet. Das Gehäuse 1 weist ferner eine Ober seite 12 auf (dies ist die vom Befestigungsfuß 1 1 abgewandte Seite) sowie zwei Einsteckseiten 13, 14. In einem (gedachten) Koordinatensystem wird die Richtung, senkrecht zur Bildebene als Y-Richtung bezeichnet (in dieser Richtung erstreckt sich die Tragschiene), die Richtung senkrecht zur Tragschiene (in Fig. 1 die Richtung ver tikal nach oben) als Z-Richtung und die dazu senkrechte Richtung (in Fig. 1 nach links) als X-Richtung. Die beiden Leiterenden 3 sind in und gegen die X-Richtung bewegbar. Die Leitereinführrichtung des rechten Leiterendes 3 in die rechte An schlussvorrichtung 2 ist somit die X-Richtung und die Leitereinführrichtung des linken (hier nicht dargestellten) Leiterendes in die linke Anschlussvorrichtung 2 ist die -X- Richtung.

Die Anschlussvorrichtungen 2 können gleich ausgebildet sein oder relativ zueinander eine Symmetrie aufweisen, so eine Spiegelsymmetrie zur gedachten Ebene z-z‘ senkrecht zur Zeichnungsebene. Hierdurch sind zwei Leiterenden 3 gut und einfach von gegenüberliegenden Seiten her in das Gehäuse 1 einführbar und in diesem von der jeweiligen Anschlussvorrichtung 2 kontaktierbar. Dies ist beispielsweise vorteil- haft bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - 3 umgesetzt worden. Es können ferner ein, wie dargestellt zwei oder auch mehr der Anschlussvorrichtungen in einem Ge häuse angeordnet sein, so auch nebeneinander (z.B. bei einem mehrteiligen Gehäu- se1 ).

Die Anschlussvorrichtungen 2 weisen jeweils eine Klemmfederanordnung 4 und eine Drehhebelanordnung 5 auf. Zudem weisen sie jeweils einen Stromschienenabschnitt 6 auf, gegen welche das jeweilige Leiterende mittels der Klemmfederanordnung pressbar bzw. drückbar ist. Die Klemmfederanordnung 4 wirkt jeweils nach Art einer Druckfeder.

Nach Fig. 1 sind die Stromschienenabschnitte 6 einstückig miteinander ausgestaltet, so dass die beiden Anschlussvorrichtungen 2 durch eine hier einstückige Strom schiene leitend verbunden sind. Derart wird eine Durchgangsklemme ohne einen elektrischen Funktionsbaustein zwischen den beiden Anschlussvorrichtungen reali siert. Es wäre auch denkbar, die beiden Stromschienenabschnitte 6 als separate Stromschienen auszubilden, die miteinander direkt oder über wenigstens ein elektri sches oder elektronisches Bauelement leitend miteinander verbunden werden.

Die Stromschienenabschnitte 6 weisen vorzugsweise im Querschnitt eine V- oder U- Form auf (Siehe auch Fig. 1 f). Die Flaupterstreckungsrichtung der Stromschienenab schnitte 6 ist senkrecht zu diesem V- oder U-Querschnitt die X-Richtung. In die An schlussvorrichtungen 2 wird jeweils parallel zu dieser Flaupterstreckungsrichtung (+X, -X) das jeweilige Leiterende 3 eingeführt. Das Gehäuse 1 weist dazu in Verlän gerung des jeweiligen Stromschienenabschnittes 6 jeweils eine Einführöffnung 17 für den Leiter auf. Die V- oder U-Form kann sich über die gesamte Länge der Strom schienenanordnung in Haupterstreckungsrichtung erstrecken oder aber über einen Teil der Länge.

Die Klemmfederanordnung 4 ist derart ausgelegt, dass sie zum Einführen des jewei ligen Leiterendes 3 aus dem Stromschienenabschnitt 6 herausschwenkbar ist, so dass ein Leiterende 3 durch die Einführöffnung 17 in den jeweiligen Stromschienen abschnitt 6 einführbar ist. Zum Kontaktieren des Leiters wird die Klemmfederanord nung 4 als Ganzes in Richtung und zum Teil in den Stromschienenabschnitt 6 ge- schwenkt, wobei das Leiterende 3 kontaktiert wird. Die Klemmfederanordnung 4 nimmt in der Kontaktstellung schließlich eine fixierte Position ein und presst das Lei terende 3 gegen den jeweiligen Stromschienenabschnitt 6 aus elektrisch gut leiten dem Material, so dass wenigstens eine Kontaktstelle gebildet wird, durch welche ein elektrischer Strom fließen kann.

Die Klemmfederanordnung 4 besteht aus einer oder mehreren Klemmfedern 41 , 42 (siehe dazu auch Fig. 2a und 3a), die als Blattfedern ausgelegt sind. Nach Fig.1 sind zwei Blattfedern vorgesehen welche der Erzeugung einer genügenden Kontaktkraft dienen. Diese Blattfedern weisen jeweils wenigstens einen Klemmschenkel 410, 420 und wenigstens einen Betätigungsschenkel 41 1 , 421 auf. Der wenigstens eine Klemmschenkel 410, 420 und der wenigstens eine Betätigungsschenkel 41 1 , 421 sind winklig, vorzugsweise spitzwinklig in einem Winkel zwischen 5° und 85°, zuei nander ausgerichtet. Sie sind ferner vorzugsweise jeweils über einen Biegebereich 412, 422 bzw. eine Art Radius miteinander verbunden. Der Biegebereich 412, 422 liegt vorzugsweise an einem Federträger 45 an. In Fig. 2 und 3 ist das Leiterende jeweils nicht dargestellt, was die Drehbewegung der Klemmfederanordnung 4 besser veranschaulicht, die sonst von dem Einwirken des Klemmschenkels 3 auf das Leiter ende 3 beeinflusst ist. Daneben gibt es eine weitere Blattfeder 43, die eine Rückstell feder ist. Sie wird vorzugsweise auch an dem Federträger 45 vormontiert, stützt sich an diesem und den Klemmfedern ab und kann beim Bewegen in die Kontaktstellung gespannt werden, um die Klemmfedern 41 , 42 beim Lösen der Klemmstellung bzw. nach dem Lösen derselben zurückzustellen.

Der Federträger 45 kann einstückig mit dem Gehäuse 1 ausgebildet sein oder als separates Teil zu dem Gehäuse. Ist er separat zu dem Gehäuse 1 ausgebildet, ist es vorteilhaft, wenn die Klemmfederanordnung 4 an dem Federträger 45 vormontierbar ist und wenn dann die vormontierte Einheit separat in das Gehäuse 1 einsetzbar und dort befestigbar ist, beispielsweise kraft- und/oder formschlüssig, insbesondere klemmend und/oder rastend. Der Federträger 45 kann auch im Gehäuse ver- schwenkbar angeordnet sein. Er kann dann sogar - wenn der Betätigungsschenkel an ihm drehfest angeordnet ist - die Funktion dieses Betätigungsschenkels 410 ganz oder teilweise mit übernehmen. Diese Funktion zeigt Fig. 3. Er bildet dann im Sinne der Ansprüche einen Teil der Klemmfederanordnung 4. Der Federträger 45 kann auch an der Stromschiene vormontierbar sein, und zwar vorzugsweise jeweils in Schlitzen 62 der Stromschienenabschnitte 6.

Die Klemmfedern 41 , 42 der Blattfederanordnung sind vorzugsweise ineinander ge legt„stapelähnlich“ angeordnet. Dies bedeutet, dass ihre Biegebereiche 412, 422 ineinander liegen und genau oder im Wesentlichen dieselbe Drehachse D1 bzw. D1‘ aufweisen. Die Stützkontur weist dabei einen abgerundeten Zapfenabschnitt 451 auf, um den sich die Klemmfedern 41 , 42 in ihren Biegebereichen 41 1 , 412 drehen kön nen. Der Federträger 45 dient dabei in dem Bereich, in welchem der Biegebereich 412, 422 an ihr anliegt, bolzenähnlich als Drehlager für die Klemmfederanordnung bzw. für die eine oder mehreren Einzelfedern bzw. Klemmfedern der Klemmfederan ordnung 4.

Vorzugsweise sind die Betätigungsschenkel 41 1 , 421 und/oder die Klemmschenkel 410, 420 der Blattfedern 41 , 42 verschieden lang. Sind die Betätigungsschenkel 41 1 , 421 verschieden lang, ermöglicht dies, auf einfache Weise Leiterenden 3 verschie denen Durchmessers sehr gut an jeweils dafür gut geeigneten Positionen zu kontak tieren. Denkbar ist es auch, ein einzelnes Leiterende 3 mit zwei oder mehr Blattfe dern an verschiedenen Stellen zu kontaktieren.

Die Klemmfederanordnung 4 ist vorzugsweise derart ausgerichtet, dass der Biegebe reich 412, 422 der jeweiligen Leitereinführöffnung 17 am nächsten liegt, so dass sich der Klemmschenkel 410, 420 ausgehend von dem Biegebereich 412, 422 von der Leitereinführöffnung 17 weg erstreckt. Der jeweilige Klemmschenkel 410, 420 und der jeweilige Betätigungsschenkel 41 1 , 421 liegen somit vorzugsweise spitzwinklig zur Leitereinführrichtung (X-Richtung).

Die Drehachsen D1 der Klemmfederanordnung(en) 4 sowie Abschnitte der Klemm federanordnung 4 liegt/liegen im Bereich der Stützkontur bzw. die Stützkontur liegt in Z-Richtung - also hier senkrecht zum Befestigungsfuß bzw. zur Tragschiene - ober halb des zu kontaktierenden Leiterendes 3 und oberhalb des jeweiligen Stromschie nenabschnittes 6. In Z-Richtung oberhalb der Klemmfederanordnung 4 ist ferner die jeweilige Drehhebelanordnung 5 angeordnet, die eine Drehachse D2 aufweist. Die Drehachse D2 liegt in Z-Richtung oberhalb der Drehachse D1 der Klemmfederano rdnung.

Insgesamt wird eine Anordnung derart geschaffen, dass in dem Gehäuse 1 bei jeder Anschlussvorrichtung 2 die Stromschienenanordnung 6 unten angeordnet ist und mit ihrer offenen Seite des V- oder U-förmigen Querschnitts zu der jeweiligen Klemmfe deranordnung 4 gerichtet ist, so dass der oder die Klemmschenkel 410, 420 in die Stromschienenanordnung einschwenkbar ist/sind. Zudem ist die Drehachse D2 der Drehhebelanordnung 5 oberhalb der Klemmfederanordnung 4 ausgebildet und an geordnet. Dabei sind die Drehrichtungen DR der Drehhebelanordnung 5 und DR der Klemmfederanordnung 4 gleichsinnig bzw. gleichgerichtet. So drehen sie sich bei der in Fig. 1 linken Anschlussvorrichtung jeweils zum Kontaktieren im Uhrzeigersinn und bei der in Fig. 1 rechten Anschlussvorrichtung 2 jeweils zum Kontaktieren gegen den Uhrzeigersinn. Zum Lösen werden sie jeweils in umgekehrter Richtung gedreht. Die se vorteilhafte Funktionalität sei nachfolgend näher erläutert.

Mit der Drehhebelanordnung 5 kann die Klemmfederanordnung 4 aus einer Offen stellung (Fig. 1 a) (über mehrere Zwischenschritte der Fig. 1 b bis 1d, Fig.2a bis 2e, Fig. 3a bis 3e) bis in eine Kontaktstellung (Fig. 1 e, 2e, 3d) verschwenkt werden. Die Drehhebelanordnung 5 weist eine exzenterartige Formgebung auf. Die Drehhebela nordnung 5 weist ein vorzugsweise scheibenartiges Drehhebelelement 50 auf, das in oder an einem vorzugsweise zentralen Abschnitt 500 drehbar im Gehäuse 1 gelagert ist und die Drehachse D2 aufweist. Dies ist auf verschiedene Weise realisierbar. Bei spielsweise kann das Drehhebelelement 50 auf einen Zapfen im Gehäuse 1 aufge setzt sein oder von diesem durchsetzt sein und/oder es kann in eine Drehaufnahme kontur 15 des Gehäuses 1 - eine Aufnahme - eingesetzt sein, die es jedenfalls ab schnittsweise am Außenumfang umgibt.

Das Drehhebelelement 50 weist einen Betätigungsabschnitt 501 auf, der vorzugs weise von außerhalb des Gehäuses 1 , insbesondere an einer Öffnung 16 an der Oberseite 12 des Gehäuses 1 - zugänglich ist. Der Betätigungsabschnitt 501 kann beispielsweise als ein radial von dem zentralen Abschnitt 500 vorstehender Ansatz ausgebildet sein oder als eine Öffnung in dem Bereich 500, die ein Ansetzen eines Werkzeuges, insbesondere eines Schraubendrehers oder dgl. erlaubt. Er kann auch in und/oder gegen die Drehrichtung im Zusammenspiel mit einer Öffnung 1 6 des Ge häuses, aus dem er vorsteht, als Anschlag zur Drehwinkelbegrenzung dienen (Siehe jeweils Fig. 2a).

Das Drehhebelelement 50 weist ferner einen Exzenterabschnitt 502 auf. Der Exzen terabschnitt 502 ist hier als eine Art Arm ausgestaltet, der sich exzentrisch, hier im Wesentlichen tangential, zum zentralen Abschnitt 500 radial nach außen erstreckt.

Der Exzenterabschnitt 502 weist an seiner der Klemmfederanordnung 4 zugewand ten Seite eine Art Steuerkurve 503 auf, an welcher der oder die Betätigungsschenkel 41 1 , 412 der Klemmfedern 41 , 42 zur Anlage gebracht werden können.

Der Exzenterabschnitt 502 kann mit einem Vorsprung oder einem in ihn eingesetzten Stift 504 oder dgl. in eine Kulisse, insbesondere eine bogenförmige Kulisse 18, des Gehäuses 1 eingreifen, was eine besonders sichere und gleichmäßige Öffnungsbe wegung sicherstellt.

Im vollständig geöffneten Zustand kann der Exzenterabschnitt 502 an den Betäti gungsschenkeln 41 1 anliegen. Dies ist aber nicht unbedingt erforderlich (Fig. 2a). Es ist vielmehr auch denkbar - wie in Fig. 1 a dargestellt - dass er in der vollständigen Öffnungsposition etwas beabstandet zu der Klemmfederanordnung 4 liegt.

Die Klemmfederanordnung 4 kann - beispielsweise mit einer Hilfsfeder (hier nicht dargestellt) - in der Öffnungsposition der Fig. 2 gehalten sein oder mit dem Leiteren de 3 in diese bewegt werden, wenn die Drehhebelanordnung 5 in ihre Öffnungsposi tion gedreht ist, in welcher der Exzenterabschnitt 502 nach oben (von dem Strom schienenabschnitt 6 weg) gedreht ist.

In der Position der Fig. 1 a gibt die Drehhebelanordnung 5 insofern die Klemmfeder anordnung 4 frei, so dass diese von einem Werkzeug oder dem Leiter in einer Dreh richtung„-DR“ - in Fig. 2a oder 3a links herum oder in Fig. 1 a bei der rechten An schlussvorrichtung rechts herum - verschwenkt werden kann. Hierdurch kann in die entsprechende - in Fig. 1 a die rechte oder in Fig. 2a die linke- Anschlussvorrichtung ein Leiterende 3 eingeführt werden. Zum Herstellen der Kontaktstellung wird jetzt die Drehhebelanordnung 5 in einer Drehrichtung„DR“ entgegengesetzt zur Drehrichtung„-DR“ gedreht, so dass der Ex zenterabschnitt 502 mit der Steuerkurve 503 an der Klemmfederanordnung 4 zur An lage kommt (Fig. 2b). Bei einem Weiterdrehen in Drehrichtung DR (Fig. 1 d, 1 d, 2b, c, 3b, c) wirkt der Exzenterabschnitt 501 wie ein Drehhebel - hier wie ein immer länger werdender Drehhebel - auf den oder die Betätigungsschenkel 41 1 , 412 ein. Hier wirkt er auf den äußeren Betätigungsschenkel 41 1 ein und drückt diesen in -Z- Richtung nach unten (hier also in Richtung der Tragschiene nach unten). Hierdurch wird die gesamte Klemmfederanordnung 4 in einer zur Drehrichtung DR gleichgerich teten Drehrichtung DR gedreht. Dies drückt den oder die Klemmschenkel 410 immer stärker radial gegen das Leiterende 3 und drückt dieses gegen den zugehörigen Stromschienenabschnitt 6.

Besonders vorteilhaft ist, dass durch die gleichgerichteten Drehrichtungen die zur Betätigung notwendigen Kräfte relativ gering sind.

Dies geht insbesondere aus einem Vergleich der Figuren 1 b bis 1 f - rechte Seite der dargestellten Reihenklemme - hervor. Denn diese Figuren zeigen, dass der Punkt bzw. der Bereich, an welchem der Exzenterabschnitt 501 jeweils die Klemmfederan ordnung 4 berührt, von Bild zu Bild mit dem zunehmenden Schliessen bzw. Andrü cken der Klemmfederanordnung 4 an den Leiter radial weiter an dem Exzenterab schnitt 501 nach außen wandert. Hier geschieht dies solange, bis der Stift 504 im ra dial äußersten Bereich des Exzenterabschnittes 501 erreicht ist.

In Fig. 1 ist die Endkontaktstellung in Fig.1 f erreicht. In dieser Position können der Betätigungsschenkel 41 1 , 421 und/oder die Drehhebelanordnung 5 zusätzlich form- und/oder kraftschlüssig fixiert sein, beispielsweise an dem Stromschienenabschnitt 6 oder an einem anderen Element, so dass eine besonders stabile Endkontaktstellung realisiert wird, die sich auch unter höheren Beanspruchungen nicht löst.

Die in den vorstehenden Absätzen beschriebenen Vorteile wurden nach dem Stand der Technik nicht oder nicht genügend erkannt, da dort andere, weniger wichtige Punkte bei der konstruktiven Umsetzung in den Mittelpunkt gestellt worden sind. Hiervon wendet sich die Erfindung ab und stellt stattdessen das sichere Erreichen einer gleichmäßigen Beschaltungsbewegung und Entschaltungsbewegung und das Erreichen einer niedrigen Be- und Entschaltkraft und das Erreichen einer hohen Kon taktkraft in der Endkontaktstellung in den Mittelpunkt.

Nachfolgend seien weitere konstruktive Varianten beschrieben, mit denen die Erfin dung ergänzend optimiert werden kann.

So können der oder die Betätigungsschenkel 41 1 , 421 an ihren freien Enden ge kröpft ausgebildet sein, um ein gutes Gleiten der Steuerkurve an dem oder den Betä tigungsschenkeln 41 1 , 421 sicherzustellen.

Beim Erreichen der Endkontaktstellung drücken der oder die Klemmschenkel 410, 420 auf das Leiterende (Fig. 1 d, e), bis vorzugsweise die Klemmfederanordnung 4 und/oder die Drehhebelanordnung 5 form- und/oder kraftschlüssig an einem Wider lager festgelegt wird/werden.

Bevorzugt ist dazu vorgesehen, dass an dem Exzenterabschnitt 502 ein Rastmittel, beispielsweise der bereits erwähnte Stift 504, ausgebildet ist, der in der Kulisse 18 in eine Fixierposition beweglich ist. Besonders bevorzugt ist diese Fixierposition in der Stromschiene ausgebildet. Es kann dazu vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Kulis se 18 im Gehäuse vor dem Erreichen der Raststellung in eine korrespondierende Kulisse 60 in dem jeweiligen Stromschienenabschnitt 6 übergeht bzw. in diesem en det. Dabei kann die Kulisse 60 in dem jeweiligen Stromschienenabschnitt eine Eng stelle 61 oder eine Übertotpunktstellung aufweisen, in welcher der Stift 504 beim Er reichen der Endkontaktstellung lagesicher fixiert, insbesondere verrastet, ist. Beson ders gut ist dies in Fig. 1 g zu erkennen. Die Kulisse 18 fluchtet mit der Kulisse 60. Gerade zum Lösen der End-Kontaktstellung ist es lediglich notwendig, mit einem Drehen der Drehhebelanordnung 5 den Stift aus der Raststellung hinter der Engstelle 61 der Kulisse 60 in der Stromschiene zu bewegen.

Besonders vorteilhaft ist, wenn die Fixierung der Endkontaktstellung dauerhaft sicher an der metallischen Stromschiene 6 und nicht im Kunststoffgehäuse 1 erfolgt. Dabei bietet die Anbringung eines Stiftes 504 an dem Exzenterabschnitt und die Ausbildung der Raststellung in der Kulisse 60 des Stromschienenabschnittes 6 eine besonders einfache Variante zur Realisierung einer Fixierung der Federanordnung in der End- kontaktstellung, die auch einer leichten und gleichmäßigen Bedienbarkeit beim Her stellen der Kontaktstellung und beim Lösen derselben resultiert. Vorteilhaft ist insbe sondere auch, dass zum Lösen aus der End-Kontaktstellung kein Rasthaken oder dgl. an der Federanordnung aus einer Verriegelungsposition gelöst werden muss.

Nach Fig. 3 ist vorgesehen, dass der Federträger 45 im Gehäuse 1 verschwenkbar angeordnet ist. Er übernimmt dann - da hier der Betätigungsschenkel an ihm drehtest angeordnet ist - die Funktion dieses Betätigungsschenkels 41 1 ganz oder teilweise mit. Diese Funktion zeigt Fig. 3. Der Exzenterabschnitt 502 wirkt hier über einen Teil der Drehbewegung auf den Federträger 45 bzw. auf einen Arm 452 des Federträgers und dreht die Kontaktfeder mit. Der oder die Klemmschenkel liegen frei und wirken nach wie vor als Klemmfederschenkel. Der Federträger 45 bildet insofern hier auch einen Teil der Klemmfederanordnung 4.

Fig. 4 veranschaulicht ergänzend anhand einer Sprengansicht den Aufbau einer Rei henklemme nach Art der Fig. Gut zu erkennen ist der scheibenartige Aufbau des Gehäuses 1 in anreihbarer Ausgestaltung. Zudem ist hier gut zu erkennen, dass das scheibenartige Gehäuse 1 mehrteilig aufgebaut sein kann. Das Gehäuse 1 kann bei spielsweise - wie dargestellt - aus zwei Halbschalen 101 und 102 zusammengesetzt sein. In einer oder beiden der Halbschalen 101 , 102 kann die die Kulisse 18 ausge bildet sein, welche hier an einem ihrer Enden jeweils mit der Kulisse 60 in dem jewei ligen Stromschienenabschnitt 6 fluchtet. Die andere Halbschale ist hier als Rück wand ausgebildet.

Bezugszeichenliste

Gehäuse 1

Anschlußvorrichtungen 2

Leiterende 3

Klemmfederanordnung 4

Drehhebelanordnung 5

Stromschienenabschnitt 6

Befestigungsfuß 1 1

Oberseite 12

Einsteckseiten 13, 14

Drehaufnahmekontur 15

Öffnung 16

Einführöffnung 17

Kulisse 18

Blattfedern 41 , 42

Klemmschenkel 410, 420

Betätigungsschenkel 41 1 , 421

Biegebereich 412, 422

Drehhebelelement 50

Abschnitt 500

Betätigungsabschnitt 501

Exzenterabschnitt 502

Steuerkurve 503

Stift 504

Kulisse 60

Engstelle 61

Schlitze 62

Federträger 45

Zapfenabschnitt 451

Federträgerarm 452

Drehachse D1 bzw. D1‘