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Patent Searching and Data


Title:
CONNECTION DEVICE FOR CONNECTION TO A WORKSPACE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/025445
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a connection device (100) for connection to a workspace (120), having a first frame (102) for the connection of the connection device (100) to a passage to the workspace (120), a second frame (103), a connecting device (104) which connects the first frame (102) to the second frame (103), and having at least one opening (133) for sucking or blowing air out of or into the workspace (120). The connection device makes it possible to ventilate and vent workspaces even under confined space conditions.

Inventors:
KROLLE, Christian (Drostenstraße 50, Bocholt, 46399, DE)
Application Number:
EP2018/070742
Publication Date:
February 07, 2019
Filing Date:
July 31, 2018
Export Citation:
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Assignee:
DECONTA GMBH (Im Geer 20, Isselburg, 46419, DE)
International Classes:
E04G21/24; B08B15/02; B09B3/00; E04G21/32; E04G23/08; E04H1/12
Domestic Patent References:
WO2004011163A12004-02-05
Foreign References:
EP0178091A11986-04-16
US20140179216A12014-06-26
US4675923A1987-06-30
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
RÄTSCH, Caroline (RÄTSCH:IP, Kaiser-Wilhelm-Ring 35, Düsseldorf, 40545, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Anschlussvorrichtung (100) zum Anschluss an einen Arbeitsraum (120), umfassend

- einen ersten Rahmen (102) für den Anschluss der Anschlussvorrichtung (100) an einen Durchgang zum Arbeitsraum ( 120 ) ,

- einen zweiten Rahmen (103),

- eine Verbindungseinrichtung (104), die den ersten Rahmen (102) mit dem zweiten Rahmen (103) verbindet, und

- mindestens eine Öffnung (133) zum Absaugen oder Ein- blasen von Luft aus dem oder in den Arbeitsraum (120) .

Anschlussvorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (104) derart ausgebildet ist, dass der erste Rahmen (102) in Richtung auf den zweiten Rahmen (103) beweglich ist.

Anschlussvorrichtung (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Rahmen (103) eine Tür (107) aufweist, die schwenkbar mit dem zweiten Rahmen verbunden ist. Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung (133) in der Verbindungseinrichtung (104) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise auf der einen Seite der Verbindungseinrichtung mindestens eine erste Öffnung und auf der gegenüberliegenden Seite der Verbindungseinrichtung mindestens eine zweite Öffnung vorgesehen ist.

Anschlussvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von dem ersten Rahmen (102) eine Anschlusseinrichtung (109) abgeht, die flexi¬ bel, vorzugsweise als Plane oder Folie, ausgebildet ist.

Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsein¬ richtung (104) zumindest teilweise aus einem flexiblen Material gefertigt ist, wobei vorzugsweise das flexible Material eine Folie oder eine Plane ist.

Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung (133) der Verbindungseinrichtung (104) eine Öffnungsebene definiert und dass sich der erste Rahmen (102) in einer Rahmenebene erstreckt, wobei die Öff¬ nungsebene in einem Winkel zwischen 60-120°, vorzugs¬ weise zwischen 80-100°, insbesondere von ca. 90° zu der Rahmenebene angeordnet ist.

Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungs¬ einrichtung (104) jeweils mindestens ein Anschlussrahmen (124) ausgebildet ist, der die mindestens eine Öffnung (133) bildet. Anschlussvorrichtung (100) nach Anspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der jeweilige Anschlussrahmen (124) mindestens ein Gelenk (126), vorzugsweise zwei Gelenke aufweist, wodurch der Anschlussrahmen faltbar ausgebil det ist.

Anschlussvorrichtung (100) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (126) durch die Verbin¬ dungseinrichtung (104) gebildet wird, die einen Freiraum (127) des Anschlussrahmens (124) überbrückt.

11. Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung (133), vorzugsweise jede Öffnung, mit einer funktionalen Abdeckung belegbar oder belegt ist, wobei vorzugsweise die jeweilige funktionale Abdeckung eine Filtereinrichtung (114), eine Einrichtung zum unidirek- tionalen Einlass von Luft, eine Blindabdeckung (117) oder ein Schlauchanschluss (113) ist.

Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 10 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die funktionale Abdeckung einen abgewinkelten Schenkel (131) aufweist, der den Anschlussrahmen (124) nach innen übergreift und vorzugsweise das Gelenk (126) überbrückt.

Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an die Anschluss¬ vorrichtung eine Saugvorrichtung (111) zur Absaugung von Luft aus dem Arbeitsraum (120) angeschlossen ist, die vorzugsweise über einen Schlauch (112) oder ein Rohr an die Anschlussvorrichtung (100) angeschlossen oder anschließbar ist.

Anschlussvorrichtung (100) nach Anspruch 13, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schlauch (112) oder das Rohr einen Strömungskanal schafft, der durch die Verbindungs¬ einrichtung (104) hindurchgeht.

Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den zweiten Rah men (103) ein Duschraum angeschlossen ist, der lösbar mit dem zweiten Rahmen (103) verbunden ist.

16. Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, gekennzeichnet durch einen Schlauch (122) oder ein Rohr, der bzw. das mit der Saugvorrichtung (111) in Strömungsverbindung steht und ein freies Ende (123) zum Absaugen von Luft aus dem Arbeitsraum (120) aufweist, wobei vorzugsweise die Mindestlänge des Schlauchs (122) bzw. des Rohrs 2 bis 8 m beträgt.

Anschlussvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Rahmen (102) und dem zweiten Rahmen (103) ein

vorzugsweise schwenkbarer Spannschenkel (132) angeordnet ist, mittels dessen der erste Rahmen auf Abstand zu dem zweiten Rahmen gehalten wird.

Description:
A n s c h 1 u s s v o r r i c h t u n g zum Anschluss an

einen A r b e i t s r a u m

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung zum

Anschluss an einen Arbeitsraum. Unter Arbeitsraum wird im Sinne der Erfindung insbesondere ein kontaminierter Bereich verstanden. Die Erfindung ist beispielsweise gerichtet auf Arbeitsräume, in denen

asbesthaltiges Material abgebaut wird. Die Erfindung kann auch dort zum Einsatz kommen, wo die Luft in einem

Arbeitsraum gereinigt werden soll.

Der Abbau von asbesthaltigem Material erfordert unter gesundheitlichen Gesichtspunkten besonders hohe

sicherheitstechnische Maßnahmen. Einzelne Asbestteilchen sind bei ihrem Abbau teilweise nur wenige Mikrometer groß und so leicht, dass sie schweben und leicht in die Lunge von Menschen gelangen, was zu einem hohen Gesundheitsrisiko führen kann. Mit Wasser können die Asbestteilchen jedoch gut gebunden und damit auch abgewaschen werden.

Mit Asbest kontaminierte Bereiche müssen bei

Sanierungsarbeiten ständig unter Unterdruck gehalten werden, um zu vermeiden, dass das Asbest beim Abbau aus dem

kontaminierten Bereich austritt.

In der Praxis werden an mit Asbest kontaminierte

Arbeitsräume Personenschleusen angeschlossen, durch die hindurch Personen, die in dem Arbeitsraum Arbeitsmaßnahmen durchführen, in den Arbeitsraum hinein- und aus ihm

heraustreten. Personenschleusen können einen Duschraum aufweisen, in dem sich die Person abduschen, um an ihnen haftende Asbestteilchen zu binden und abzuwaschen. An die Personenschleusen werden Saugvorrichtungen angeschlossen, die den Arbeitsraum unter Unterdruck halten.

Derartige Personenschleusen sind häufig recht komplex aufgebaut. Entsprechend aufwändig ist deren Aufbau und

Abbau. Bei größeren Sanierungsmaßnahmen, also

Sanierungsmaßnahmen von größeren Objekten, die mit einem entsprechend hohen Personal- und Zeitaufwand einhergehen, steht der Aufbau und Anschluss auch von komplexen

Personenschleusen in einem angemessenen Verhältnis. Bei kleineren Sanierungsmaßnahmen, wie sie beispielweise in einzelnen Räumen von Wohnungen erforderlich sind, ist der Einsatz bekannter Personenschleusen unverhältnismäßig aufwendig. Es kann der Fall auftreten, dass bekannte

Personenschleusen so groß sind, dass ein Anschluss an den Arbeitsraum gar nicht möglich ist.

Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, auch bei kleineren

Sanierungsmaßnahmen eine sichere Absaugung des Arbeitsraumes zu ermöglichen. Zur Lösung der Aufgabe wird eine Anschlussvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen. Die vorgeschlagene Anschlussvorrichtung zum Anschluss an einen Arbeitsraum umfasst erfindungsgemäß

- einen ersten Rahmen für den Anschluss der

Anschlussvorrichtung an einen Durchgang zum Arbeitsraum,

- einen zweiten Rahmen,

- eine Verbindungseinrichtung zur Verbindung des ersten Rahmens mit dem zweiten Rahmen, und

- mindestens eine Öffnung zum Einlass oder Auslass von Luft in den oder aus dem Arbeitsraum.

Um die Anschlussvorrichtung im Bereich eines Durchgangs an den Arbeitsraum anzuschließen, weist die

Anschlussvorrichtung einen ersten Rahmen auf. Der erste Rahmen kann an oder in dem Durchgang befestigt werden, so dass im Arbeitsraum tätige Personen über den Durchgang und die Anschlussvorrichtung aus dem Arbeitsraum gelangen. Dabei betreten sie zunächst einen Übergangsbereich, der durch die Verbindungseinrichtung begrenzt wird, die sich zwischen dem ersten Rahmen und dem zweiten Rahmen erstreckt. Über die Verbindungseinrichtung kann die Anschlussvorrichtung optimal an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Erfindungsgemäß weist die Anschlussvorrichtung mindestens eine Öffnung zum Einlass oder Auslass von Luft in den oder aus dem Arbeitsraum auf. Die erfindungsgemäße

Anschlussvorrichtung schafft also einerseits die Möglichkeit eines Austritts von Personen aus dem oder deren Eintritt in den Arbeitsraum. Andererseits stellt sie die Möglichkeit einer Absaugung des Arbeitsraumes zur Verfügung. Eine derartige Absaugung wird man beispielsweise bei Arbeitsräumen vornehmen, in denen bei Sanierungsarbeiten gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt oder abgebaut werden .

Im Rahmen der Entwicklung wurde festgestellt, dass

erfindungsgemäß auch ein Einbringen von Luft in en

Arbeitsraum vorteilhaft sein kann, nämlich dann, wenn der Arbeitsraum kontaminiert ist und durch das Einbringen von gereinigter Luft rein gehalten werden soll. Eine derartige Anwendung ist beispielsweise im Zusammenhang mit

kontaminierten Krankenzimmern denkbar, bei denen auf einfache Weise zunächst die kontaminierte Luft durch das Einblasen von gereinigter Luft aus dem Arbeitsraum entweicht und der Arbeitsraum sodann durch ein andauerndes Einblasen von gereinigter Luft rein gehalten wird.

Der erste Rahmen dient zum Anschluss an den Arbeitsraum. Der zweite Rahmen dient vorteilhaft zur Stabilisierung der

Anschlussvorrichtung und/oder zur Schaffung eines Eintritts in die Anschlussvorrichtung. Die Verbindungseinrichtung hält den ersten und den zweiten Rahmen im eingebauten Zustand zweckmäßig auf Abstand und schafft vorteilhaftweise einen - wenn auch nur kurzen - Gang, durch den eine Person

hindurchtreten kann.

Vorzugsweise ist die Verbindungseinrichtung derart

ausgebildet, dass der erste Rahmen in Richtung auf den zweiten Rahmen beweglich ist. Hierdurch ist die

Anschlussvorrichtung zusammenklappbar, was insbesondere insoweit vorteilhaft ist, als hierdurch die

Anschlussvorrichtung transportabel wird. Sie kann also einfach zu dem betreffenden Arbeitsraum gebracht, ggf.

getragen, und dort aufgebaut werden. Vorteilhafterweise können der erste Rahmen und der zweite Rahmen zur Auflage aufeinander gebracht werden, wobei zwischen ihnen ggf. die Verbindungseinrichtung verbleibt. Eine derartige

Konstruktion ist sehr kompakt und einfach.

In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der zweite Rahmen eine Tür aufweist, die schwenkbar mit dem zweiten Rahmen verbunden ist. Hierdurch kann man einerseits vorteilhaft den Arbeitsraum verschließen. Andererseits baut eine derartige Konstruktion sehr kompakt und ist einfach aufgebaut. Vorteilhafterweise wirkt der zweite Rahmen als Türzarge. Die Tür ist vorteilhafterweise an dem zweiten Rahmen angelenkt. Der zweite Rahmen kann umlaufend

ausgebildet sein. Dann weist er zwei Vertikalholme und zwei Querholme auf. Die Tür dichtet zweckmäßig gegen diese Holme ab .

Eingangs wurde bereits die mindestens eine Öffnung erwähnt, durch die hindurch Luft in den Arbeitsraum eingelassen oder aus dem Arbeitsraum ausgelassen werden kann. Vorzugsweise wird die Luft eingeblasen oder herausgesaugt. In diesem Zusammenhang wird es als vorteilhaft angesehen, dass die mindestens eine Öffnung in der Verbindungseinrichtung ausgebildet ist. Auf diese Weise kann der Übergangsbereich, der sich zwischen dem ersten Rahmen und dem zweiten Rahmen erstreckt, zum Abführen der aus dem Arbeitsraum abgesaugten Luft und/oder zum Einlass von Frischluft genutzt werden. Insoweit kann der Aufbau der Personenschleuse sehr kompakt gehalten werden. Außerdem bietet die Öffnung in der

Verbindungseinrichtung die Möglichkeit, die Luft seitlich abzuführen oder einzuführen. Dies spart Platz, was

insbesondere vorteilhaft bei beengten örtlichen Bedingungen ist . Der durch die Verbindungseinrichtung geschaffene

Übergangsbereich weist demnach bevorzugt eine Tiefe auf, die es ermöglicht, die mindestens eine Öffnung in der

Verbindungseinrichtung auszubilden. Die Tiefe der

Verbindungseinrichtung entspricht dabei dem Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Rahmen. Vorzugsweise weist die Verbindungseinrichtung eine Tiefe auf, die im eingebauten Zustand der Anschlussvorrichtung mindestens der Breite der Öffnung entspricht.

Die Verbindungseinrichtung weist vorteilhafterweise zwei Seitenwände auf, die einander gegenüberliegen. Die

mindestens eine Öffnung ist vorzugsweise in einer der

Seitenwände ausgebildet.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf derselben Seite der

Verbindungseinrichtung mindestens eine weitere Öffnung vorgesehen ist. Sofern die erste Öffnung für Abluft

verwendet wird, kann die weitere Öffnung für Zuluft

verwendet werden. Beide Öffnungen gehen vorteilhaft seitlich von der Anschlussvorrichtung ab. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch

gekennzeichnet, dass auf der einen Seite der

Verbindungseinrichtung mindesten eine erste Öffnung und auf der gegenüberliegenden Seite der Verbindungseinrichtung mindestens eine weitere Öffnung vorgesehen ist. Eine derartige Konstruktion macht die erfindungsgemäße

Anschlussvorrichtung universell einsetzbar, da - je nach örtlicher Beschaffenheit - Luft durch die eine Seite der Verbindungseinrichtung oder die andere Seite eingebracht oder abgezogen werden kann. Besonders vorteilhaft ist es, wenn auf jeder Seite der Verbindungseinrichtung zwei

Öffnungen ausgebildet sind. Durch die eine Öffnung wird zum Beispiel Luft abgesogen und durch die andere Öffnung wird Luft eingelassen. Alternativ kann vorgesehen sein, durch die eine Öffnung (saubere) Luft einzubringen und durch die andere Öffnung (ggf. verunreinigte) Luft auszulassen. Die beiden Öffnungen auf den anderen Seite sind vorteilhaft verschließbar, wie es im Folgenden noch näher ausgeführt wird. Sie können bei anderen räumlichen Bedingungen, bei denen ein Anschluss von Saug- oder Blasgeräten nur auf der anderen Seite der Verbindungseinrichtung möglich ist, zum Einsatz kommen, was eine universelle Einset zbarkeit der Anschlussvorrichtung begünstigt.

Der Rahmen weist vorzugsweise zwei Vertikalholme auf, die im eingebauten Zustand aufrechtstehen und vorteilhaft über mindestens einen Querholm verbunden oder verbindbar sind. Die Vertikalholme sind vorzugsweise mit dem mindestens einen Querholm fest verbunden. Dies erleichtert den Aufbau vor Ort und schafft eine steife Konstruktion und gilt insbesondere dann, wenn der Rahmen vier Holme (zwei Vertikalholme und zwei Querholme) aufweist. Vorzugsweise ist der Rahmen fest mit der Verbindungseinrichtung verbunden.

Um eine gewisse Formsteifigkeit des Rahmens zu gewährleisten wird vorgeschlagen, dass der Rahmen zumindest teilweise aus Metall gefertigt ist. Insbesondere kann der Rahmen aus Stahl oder Aluminium bestehen. Letzteres weist ein leichtes spezifisches Gewicht auf, so dass die Anschlussvorrichtung leicht zu transportieren ist. Damit die Anschlussvorrichtung betriebssicher betrieben werden kann, muss der erste Rahmen an den (bestehenden) Durchgang angeschlossen werden. In einem einfachen Fall wird der erste Rahmen an oder auf den Durchgang mittels eines Klebebands geklebt. Ein derartiger Verbund ist dann

unproblematisch, wenn die Größe des Rahmens der Größe des Durchgangs entspricht.

Allerdings wird angestrebt, dass die erfindungsgemäße

Anschlusseinrichtung an verschiedene Größen von Durchgängen anschließbar ist. Insoweit wird es als vorteilhaft

angesehen, wenn von dem ersten Rahmen eine

Anschlusseinrichtung abgeht, die flexibel ausgebildet ist. Bei der Anschlusseinrichtung kann es sich um eine Plane oder eine Folie handelt, die sich bevorzugt im Wesentlichen in der Ebene des Rahmens erstreckt. Die Anschlusseinrichtung erstreckt sich vorteilhafterweise seitlich von dem Rahmen in der Ebene des Rahmens. Sofern also ein Durchgang breiter und/oder höher ausgebildet ist als der erste Rahmen, kann der Größenunterschied durch die Anschlusseinrichtung überbrückt werden. Die Flexibilität der Anschlusseinrichtung vereinfacht den Anschluss an den Durchgang. Beispielsweise wird die Plane einfach an die den Durchgang begrenzende Wand oder Zarge geklebt oder genagelt. Hierdurch wird eine im Wesentlichen luftdichte Verbindung geschaffen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Verbindungseinrichtung der Anschlussvorrichtung zumindest teilweise aus einem flexiblen Material.

Vorzugsweise ist das flexible Material eine Folie oder eine Plane. Zum Transport kann die Anschlussvorrichtung

zusammengefaltet bzw. zusammengelegt werden, so dass

Transport und/oder Lagerung vereinfacht werden. Vor diesem Hintergrund wird es als vorteilhaft angesehen, wenn zum Transport der Anschlussvorrichtung der erste Rahmen in

Richtung auf den zweiten Rahmen bewegbar ist. Die

Verbindungseinrichtung faltet sich aufgrund ihrer

Flexibilität zusammen, wodurch die Größe der

Anschlussvorrichtung reduziert wird.

Die Folie oder Plane besteht vorzugsweise aus Kunststoff, da dieser in der Regel luftundurchlässig ist. Kontaminiertes Material kann demnach die Folie oder Plane nicht

durchdringen. Ferner ist Kunststoff

feuchtigkeitsunempfindlich und robust, was für eher raue Betriebsbedingungen auf einer Baustelle vorteilhaft ist. Der Kunststoff kann faserverstärkt sein.

Die Verbindungseinrichtung ist bevorzugt flexibel

ausgebildet. Insbesondere kann das Material der

Verbindungseinrichtung flexibel sein. Um der

Verbindungseinrichtung gleichwohl einen gewissen Halt zu geben, ist sie vorzugsweise fest mit dem ersten Rahmen und vorzugsweise dem zweiten Rahmen verbunden.

Bevorzugt definiert die mindestens eine Öffnung der

Verbindungseinrichtung eine Öffnungsebene und der erste Rahmen bildet eine Rahmenebene, die geneigt gegenüber der Öffnungsebene ist. Vorzugsweise wird aus dem Arbeitsraum abgesaugte Luft seitlich aus dem sich zwischen dem ersten Rahmen und dem zweiten Rahmen erstreckenden Übergangsbereich abgeführt. Der Winkel, den die Öffnungsebene und die

Rahmenebene einschließen, beträgt vorzugsweise zwischen 60- 120°, weiterhin vorzugsweise zwischen 80-100°,

beispielsweise ca. 90°. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Verbindungseinrichtung bevorzugt flexibel ausgebildet ist, so dass die vorstehenden Angaben Ungefährangaben sind.

Eine seitliche Anordnung der mindestens einen Öffnung in Bezug auf die Ebene des ersten Rahmens besitzt den Vorteil, dass das Abführen der aus dem Arbeitsraum abgesaugten kontaminierten Luft bzw. der Einlass von Frischluft selbst dann gewährleistet ist, wenn die Anschlussvorrichtung in einem engen Flur aufgebaut ist.

In wesentlicher Weiterbildung der Erfindung wird

vorgeschlagen, dass in der Verbindungseinrichtung jeweils mindestens ein Anschlussrahmen ausgebildet ist, der die mindestens eine Öffnung bildet. Der Anschlussrahmen

ermöglicht den Anschluss eines Rohres oder eines Schlauches Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die

Verbindungseinrichtung flexibel ausgebildet ist und insoweit eine unmittelbare Befestigung aufgrund der Flexibilität schwierig wäre. Sofern zwei Anschlussrahmen vorgesehen sind, kann der zweite Anschlussrahmen zum Einsatz eines Filters und/oder einer Einrichtung zum unidirektionalen Einlass von Frischluft dienen. Eine vorteilhaft Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung zwei Seitenwände aufweist, in denen jeweils mindestens ein

Anschlussrahmen ausgebildet ist. Dies gestattet eine

flexible Absaugung (oder eine entsprechende Einbringung von Luft) von der einen Seite oder der anderen Seite der

Verbindungseinrichtung . Zweckmäßig weist der Anschlussrahmen für seine

Anschlussfunktion eine gewisse Steifigkeit auf. Er kann vorteilhaft aus Metall, insbesondere aus Stahl oder

Aluminium bestehen. Damit die Verbindungseinrichtung für den Transport der

Anschlussvorrichtung verkleinert werden kann, weist der Anschlussrahmen vorzugsweise mindestens ein Gelenk auf, wodurch der Anschlussrahmen faltbar ist. Dies ermöglicht es, dass die Verbindungseinrichtung ebenfalls faltbar oder klappbar ist. Der erste Rahmen ist damit auf den zweiten Rahmen bringbar, wodurch sich die Anschlussvorrichtung für den Transport erheblich verkleinern lässt.

Das Gelenk kann beispielsweise durch die

Verbindungseinrichtung gebildet werden, die einen Freiraum des Anschlussrahmens überbrückt. Mit anderen Worten, der Anschlussrahmen ist geteilt ausgebildet. Dort, wo der

Anschlussrahmen den Freiraum - also eine Lücke - lässt, befindet sich die Verbindungseinrichtung, die vorzugsweise Flexibel ausgebildet ist. Dieser Freiraum schafft eine gewisse Toleranz zwischen den Teilen des Anschlussrahmens, so dass ein Falten des Anschlussrahmens beim Zusammenlegen der Anschlussvorrichtung problemlos möglich ist.

Des Weiteren umfasst die Anschlussvorrichtung

vorteilhafterweise eine Filtereinrichtung und/oder eine Einrichtung zum unidirektionalen Einlass von Luft. Mittels der Filtereinrichtung kann insbesondere der Eintritt von Partikeln und/oder Schwebeteilchen aus der umgebenden

Raumluft in die Anschlussvorrichtung und damit in den

Arbeitsraum verhindert werden, so dass über die

Filtereinrichtung sichergestellt ist, dass die zugeführte Frischluft nicht verunreinigt ist.

Die alternativ oder ergänzend vorgesehene Einrichtung zum unidirektionalen Einlass von Luft kann der Versorgung des Arbeitsraums mit Frischluft dienen, wobei zugleich

sichergestellt ist, dass - unabhängig von den diesseits und jenseits der Einrichtung herrschenden Druckverhältnissen - lediglich Luft eingelassen, jedoch nicht ausgelassen wird. Dies kann zum Beispiel durch schwenkbare Klappen („Flaps") realisiert werden.

Aufgrund ihrer Funktion ist bzw. sind die Filtereinrichtung und/oder die Einrichtung zum unidirektionalen Einlass von Luft bevorzugt in die Öffnung (hier: Einlassöffnung) der Verbindungseinrichtung eingesetzt oder einsetzbar. Zur

Verbindung mit der Verbindungseinrichtung kann ein

Anschlussrahmen verwendet werden, wie er vorstehend bereits beschrieben worden ist und der vorzugsweise die

Einlassöffnung bildet.

Um einen möglichst luftdichten Abschluss des Arbeitsraums zu gewährleisten, muss die vorstehend beschriebene

Anschlussvorrichtung einerseits den Auslass abgesaugter Luft und andererseits den Einlass von Frischluft ermöglichen.

Dasselbe gilt, wenn frische Luft durch eine erste Öffnung in den Arbeitsraum eingeblasen wird und die Luft durch eine zweite Öffnung aus dem Arbeitsraum herausgelassen wird. Die Verbindungseinrichtung der Anschlussvorrichtung weist hierzu bevorzugt mindestens eine Einlass- und eine Auslassöffnung auf .

Vorzugsweise sind auf jeder Seite der Verbindungseinrichtung genau eine Einlassöffnung und genau eine Auslassöffnung vorgesehen, die in eingebautem Zustand der

Anschlussvorrichtung übereinander angeordnet sind, so dass die Einlassöffnung in Bodennähe und die Auslassöffnung in Deckennähe zu liegen kommen. Die bodennahe Anordnung der Einlassöffnung besitzt den Vorteil, dass (ggf.

gesundheitsschädliche) Partikel, die sich hinter der

Einlassöffnung auf dem Boden abgesetzt haben, von der einströmenden Luft mitgerissen und zurück in den Arbeitsraum getragen werden, um dort mit der Luft abgesaugt zu werden. Die deckennahe Anordnung der Auslassöffnung besitzt den Vorteil, dass hieran angeschlossene Schläuche oder Rohre keine Stolperfalle darstellen. Die beidseitige Anordnung an der Verbindungseinrichtung jeweils einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung hat den Vorteil, dass die Anschlussvorrichtung besonders gut an die örtlichen Verhältnisse anpassbar ist. Beim Aufbau der Anschlussvorrichtung kann kurzfristig entschieden werden, ob - je nach Platzverhältnisses des Bestands - zur einen Seite oder zur anderen Seite abgesaugt (oder alternativ

eingeblasen) werden soll. Die jeweils anderen Öffnungen werden dann geschlossen. Vorzugsweise sind sämtliche

Öffnungen mit einem Anschlussrahmen ausgestattet. In die Anschlussrahmen, die nicht benutzt werden, wird dann eine Blindabdeckung eingesetzt.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung,

vorzugsweise jede Öffnung, mit einer funktionalen Abdeckung verschließbar oder verschlossen ist, wobei vorzugsweise die jeweilige funktionale Abdeckung eine Filtereinrichtung, eine Einrichtung zum unidirektionalen Einlass von Luft, eine Blindabdeckung oder ein Rohranschluss ist. Bei dem

Rohranschluss kann es sich um einen Anschluss für ein

Saugrohr oder ein Zuluftrohr handeln. Eine derartige

Ausführungsform gestattet maximale Anschlussfreiheit.

Insbesondere kann die Zuluft und die Abluft auf der einen Seite der Verbindungseinrichtung erfolgen. Dann sind die anderen beiden Öffnungen durch die Blindabdeckung

verschlossen. Sofern die räumlichen Gegebenheiten einen Anschluss auf der anderen Seite der Verbindungseinrichtung zulassen, erfolgt die Zuluft und die Ablauft auf der anderen Seite, und die freien Öffnungen werden durch die

Blindabdeckung verschlossen.

Es wird als vorteilhaft vorgeschlagen, dass die funktionale Abdeckung zweckmäßig einen abgewinkelten Schenkel aufweist, der den Anschlussrahmen nach innen übergreift. Hierdurch kann sich die Abdeckung an dem Anschlussrahmen abstützen. Sofern die Anschlussrahmen ein Gelenk aufweisen, ist der Anschlussrahmen naturgemäß instabiler als wenn ein kein Gelenk aufweist. Insoweit wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Schenkel das Gelenk übergreift. Hierdurch versteift der Schenkel den Anschlussrahmen und damit die gesamte

Verbindungseinrichtung . Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass an die Anschlussvorrichtung eine Saugvorrichtung angeschlossen ist, mittels welcher Luft aus dem Arbeitsraum absaugbar ist. Die Saugvorrichtung ist hierzu, vorzugsweise über einen Schlauch oder ein Rohr, an die

Anschlussvorrichtung angeschlossen oder anschließbar. Der Anschluss der Saugvorrichtung an die Anschlussvorrichtung über einen Schlauch oder ein Rohr ermöglicht eine beliebige Platzierung der Saugvorrichtung in Bezug auf die

Anschlussvorrichtung, so dass die Platzierung an die

örtlichen Gegebenheiten optimal angepasst werden kann.

Vorzugsweise stellt der Schlauch bzw. das Rohr einen

Strömungskanal zur Verfügung, der durch die Verbindungseinrichtung hindurchgeht. Die Luft aus dem

Arbeitsraum wird also vorteilhaft durch die

Verbindungeinrichtung hindurch abgesaugt und eingeführt.

Die erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung dient zum

Anschluss an einen Arbeitsraum. Durch die Öffnungen kann der Arbeitsraum abgesaugt oder mit Frischluft beaufschlagt werden. Sofern die Anschlussvorrichtung dazu verwendet wird, aus einem Arbeitsraum gesundheitsschädliche Stoffe

abzusaugen, die beispielsweise bei Sanierungsarbeiten freigesetzt werden, kann es erforderlich werden, dass zusätzliche Maßnahmen zur Säuberung der in dem Arbeitsraum arbeitenden Personen vorgenommen werden. Dies gilt

insbesondere dann, wenn es sich bei den

gesundheitsschädlichen Stoffen um Asbest handelt. In diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen, dass an den zweiten Rahmen eine Duscheinrichtung angeschlossen ist, die lösbar mit dem zweiten Rahmen verbunden ist. Die Duscheinrichtung gestattet es, dass sich die Personen nach dem Verlassen des

Arbeitsraumes abduschen. Zusammen mit der Duscheinrichtung bildet die Anschlussvorrichtung eine Personenschleuse.

Die Schleusenfunktion wird bei der vorgeschlagenen

Personenschleuse über die Duscheinrichtung realisiert, die einen Eingang und vorzugsweise einen Ausgang aufweist.

Letzterer kann durch den zweiten Rahmen geschaffen werden. Vorzugsweise sind der Eingang und der Ausgang über Eck angeordnet. Auf diese Weise kann eine Personenschleuse auf engsten Raum realisiert werden.

Saugvorrichtungen sind aus dem Stand des Technik auch als Unterdruckhaltegräte bestens bekannt. In Weiterbildung bekannter Saugvorrichtungen weist die Saugvorrichtung einen Wassertank auf, der in Leitungsverbindung mit dem Duschraum der Duscheinrichtung steht. Über den Wassertank und die Leitungsverbindung ist der Duschraum mit Wasser versorgbar.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Wassertank in einem ersten Gehäuse der Saugvorrichtung aufgenommen und über eine Zuleitung befüllbar, die durch ein zweites Gehäuse hindurchgeführt ist, das auf dem ersten Gehäuse angeordnet ist, so dass die Zuleitung an einer Oberseite des zweiten Gehäuses mündet. Der Wassertank kann somit bodennah

angeordnet werden, so dass auch der Schwerpunkt der

Saugvorrichtung bodennah angeordnet ist. Dadurch sinkt die Gefahr, dass die Saugvorrichtung umkippt. Da die Zuleitung bis an die Oberseite des zweiten Gehäuses geführt ist, kann dennoch die Befüllung des Wassertanks von der Oberseite her vorgenommen werden, was die Handhabung vereinfacht und den Komfort erhöht.

Im zweiten Gehäuse ist vorzugsweise eine Steuerung der Saugvorrichtung aufgenommen, so dass mit der Steuerung verbundene Bedienelemente ebenfalls in einem oberen Bereich der Saugvorrichtung angeordnet und somit leicht zugänglich sind .

Zum Absaugen der Luft aus dem Arbeitsraum kommt

vorteilhafterweise ein Schlauch oder ein Rohr zum Einsatz. Vorzugsweise steht der Schlauch oder das Rohr in

Strömungsverbindung mit der Saugvorrichtung und weist ein freies Ende zum Absaugen von Luft aus dem Arbeitsraum auf. Das freie Ende wird hierzu einfach in den Arbeitsraum gelegt, so dass hierüber Luft aus dem Arbeitsraum abgesaugt werden kann. Bevorzugt ist der Schlauch bzw. das Rohr zumindest abschnittsweise flexibel ausgeführt, so dass die Lage des Schlauchs bzw. des Rohrs in Bezug auf den

Arbeitsraum durch Bewegen des freien Endes verändert werden kann. Um das freie Ende möglichst weit in den Arbeitsraum hineinzulegen, wird vorgeschlagen, dass die Mindestlänge des Schlauchs bzw. des Rohrs zwischen 2 und 8 m beträgt.

Die erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung wird wie folgt verwendet. Zunächst wird die Anschlussvorrichtung zu dem Arbeitsraum gebracht. Vorzugsweise ist sie zunächst

zusammengeklappt und wird erst vor Ort aufgeklappt. Sodann wird sie an einen Durchgang des Arbeitsraumes angeschlossen. Hierzu weist sie vorzugsweise die Anschlusseinrichtung auf, die beispielsweise mit einer den Durchgang bildenden Wand oder Zarge verklebt wird. Schließlich kann in dem

Arbeitsraum befindliche Luft durch eine in der

Anschlussvorrichtung, vorzugsweise in der

Verbindungseinrichtung, ausgebildete Auslassöffnung aus dem Arbeitsraum abgesaugt werden.

Zum Absaugen wird vorzugsweise ein Schlauch oder ein Rohr mit einem ersten Ende zur Verbindung mit der

Anschlussvorrichtung und einem freien Ende zur Platzierung im Arbeitsraum verwendet, wobei vorzugsweise das freie Ende entfernt von dem Durchgang platziert wird, beispielsweise im Bereich einer den Arbeitsraum begrenzenden Wand, die dem Durchgang in den Arbeitsraum gegenüberliegt. Das freie Ende des Schlauchs oder Rohrs wird demnach möglichst weit weg von dem Durchgang platziert, um einerseits Luft auch aus

entlegenen Ecken des Arbeitsraums abzusaugen und

andererseits, um kontaminierte Luft von dem Durchgang wegzusaugen. Im Übrigen wird so sichergestellt, dass keine Frischluft abgesaugt wird, die vorzugsweise im Bereich des Durchgangs in den Arbeitsraum, vorzugsweise durch die

Verbindungseinrichtung hindurch, eingelassen wird.

Bevorzugt wird in den Arbeitsraum durch mindestens eine in der Verbindungseinrichtung ausgebildete Öffnung Frischluft eingelassen. Der Einlass von Frischluft stellt sicher, dass die abgezogene - kontaminierte - Luft aus dem Arbeitsraum durch Frischluft ersetzt wird. Hierdurch kann der

Kontaminationsgrad der Luft in dem Arbeitsraum insgesamt gering gehalten werden.

Vorzugsweise wird die Frischluft über eine Einlassöffnung eingelassen, die ebenfalls in der Verbindungseinrichtung der Anschlussvorrichtung ausgebildet ist und in der vorteilhaft eine Filtereinrichtung und/oder eine Einrichtung zum

unidirekt ionalen Einlass von Luft eingesetzt ist. Dadurch ist sichergestellt, dass nur gefilterte Luft eingelassen wird bzw. bei ungünstigen Druckverhältnissen keine

kontaminierte Luft über die Einlassöffnung aus dem

Arbeitsraum nach außen gelangen kann.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines

Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der anhängenden Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:

Fig. 1 in schemat ischer Darstellung eine erste

perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung von einer Seite; Fig. 2 in schemat ischer Darstellung eine zweite

perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung von der anderen Seite; Fig. 3 in schematischer Darstellung eine Ansicht der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung von dem

Arbeitsraum aus gesehen; Fig. 4 eine erste Detailansicht der erfindungsgemäßen

Anschlussvorrichtung; und

Fig. 5 eine zweite Detailansicht der erfindungsgemäßen

AnschlussVorrichtung .

Figur 1 zeigt eine Anschlussvorrichtung 100, die an eine Wand 101 eines Arbeitsraumes, der hinter der Wand 101 liegt, angeschlossen ist.

Die erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung 100 weist einen ersten Rahmen 102 und einen zweiten Rahmen 103 auf. Beide Rahmen 102, 103 sind durch eine Verbindungseinrichtung 104 miteinander verbunden, die vorzugsweise flexibel ausgebildet ist. Hierbei kann es sich zum Beispiel um eine Plane, eine Folie oder einen Balg handeln, die zum Beispiel aus

Kunststoff bestehen können.

Der zweite Rahmen 103 weist zwei Vertikalholme 105 und zwei Querholme 106 auf, die zusammen den zweiten Rahmen 103 bilden. Der zweite Rahmen 103 besteht vorzugsweise aus

Metall, beispielsweise aus Aluminium. Auch der erste Rahmen 102 weist zwei Vertikalholme 105 und zwei Querholme 106 auf, die zusammen den ersten Rahmen 102 bilden. Der erste Rahmen 102 besteht vorzugsweise aus Metall, beispielsweise aus Aluminium . Der zweite Rahmen 103 weist bevorzugt eine Tür 107 auf, durch die eine Person durch die Anschlussvorrichtung 100 hindurchtreten kann. Die Tür 107 ist über Gelenke 108 schwenkbar mit dem zweiten Rahmen 103 verbunden.

Zum Anschluss der Anschlussvorrichtung 100 an den

Arbeitsraum weist die Anschlussvorrichtung eine

Anschlusseinrichtung 109 auf, bei der es sich beispielsweise um eine Plane, eine Folie oder einen Balg handeln kann. Die Anschlusseinrichtung 109 ist vorzugsweise flexibel

ausgebildet. Hierdurch ist die Anschlussvorrichtung 100 an verschiedene Größen von Durchgänge des Arbeitsraumes

anschließbar, wie es im Zusammenhang mit Figur 3 noch näher erläutert wird. Zur Befestigung der Anschlusseinrichtung 109 an der Wand 101 wird die Anschlusseinrichtung 109

beispielsweise mittels eines Klebebands 110 an die Wand geklebt. Hierdurch wird eine luft- und staubdichte

Verbindung geschaffen. Mit dem Bezugszeichen 111 ist eine Saugvorrichtung

gekennzeichnet, durch die Luft aus dem Arbeitsraum abgesaugt werden kann. Die Saugvorrichtung ist durch einen Schlauch 112 mit der Anschlussvorrichtung 100 verbunden. Hierzu weist die Anschlussvorrichtung 100 mindestens eine Öffnung auf, wie im Zusammenhang mit Figur 5 noch näher erläutert wird.

Vorzugsweise sind die Öffnungen in der

Verbindungseinrichtung 104 ausgebildet. Das dargestellte Ausführungsbeispiel weist vier Öffnungen auf, wobei zwei Öffnungen auf der in Figur 1 rechten Seite angeordnet sind und zwei Öffnungen auf der linken Seite, wie es aus Figur 2 ersichtlich ist. Die Öffnungen sind jeweils vorzugsweise mit einer funktionalen Abdeckung belegt. Im oberen Bereich der Anschlusseinrichtung 100 handelt es sich um einen

Schlauchanschluss 113. Im unteren Bereich handelt es sich um eine Filtereinrichtung 114. Über den Schlauchanschluss 113 kann der Schlauch 112 seitlich an die Verbindungseinrichtung 104 angeschlossen werden. Mittels der Saugvorrichtung 111 wird Luft aus dem Arbeitsraum abgesaugt. Durch die

Filtereinrichtung 114 tritt frische (nicht kontaminierte) Luft durch die Verbindungseinrichtung 104 hindurch in den Arbeitsraum.

Die Verbindungseinrichtung 104 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel flexibel ausgebildet, wohingegen die Rahmen 102 und 103 im Vergleich hierzu steif ausgebildet sind. Aufgrund der Flexibilität der Verbindungseinrichtung 104 können die beiden Rahmen 102 und 103 für den Transport der Anschlussvorrichtung 100 aufeinandergelegt werden. Zum Fixieren der beiden Rahmen 102, 103 ist eine

Fixiereinrichtung in Form einer Gurtverbindung 115

vorgesehen, durch die der erste Rahmen 102 und der zweite Rahmen 103 miteinander verbunden werden können. Zuvor müssen - damit die Verbindungseinrichtung 104 ausreichend beweglich ist - der Schlauchanschluss 113 und die Filtereinrichtung 114 entfernt werden. Mittels Handschlaufen 116 ist die Anschlussvorrichtung tragbar.

Es wird auf Figur 2 Bezug genommen, die das

Ausführungsbeispiel nach Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht von links zeigt. Aus dieser Ansicht wird deutlich, dass in der Verbindungseinrichtung 104 insgesamt vier

Öffnungen ausgebildet sind, wobei auf jeder Seite der

Verbindungseinrichtung zwei Öffnungen angeordnet sind. In Figur 2 sind die beiden linken Öffnungen jeweils durch eine funktionale Abdeckung belegt, und zwar vorliegend jeweils durch eine Blindabdeckung 117. Diese Blindabdeckungen 117 verschließen die Öffnungen der Verbindungseinrichtung 104 luft- und staubdicht, da bei dem dargestellten

Ausführungsbeispiel nicht die linken, sondern die rechten Öffnungen (Figur 1) eingesetzt werden. Bei anderen

räumlichen Gegebenheiten, bei denen beispielsweise auf der rechten Seite der Anschlussvorrichtung 100 nicht ausreichend Platz für den Anschluss eines Schlauches 112 ist, können die Blindabdeckungen 117 entfernt und durch andere funktionale Abdeckungen wie zum Beispiel den Schlauchanschluss 113 ersetzt werden. Hierzu sind die funktionalen Abdeckungen vorzugsweise lösbar mit der Anschlussvorrichtung 100, insbesondere mit der Verbindungseinrichtung 104, verbunden und weisen bevorzugt mindesten eine Verriegelungseinrichtung 118 auf. Durch Betätigen der Verriegelungseinrichtung 118 (hier: Drehen) kann die jeweilige funktionale Abdeckung abgenommen werden, wie es im Zusammenhang mit den Figuren 4 und 5 noch näher erläutert wird. Zum Abnehmen weist die Blindabdeckung 117 eine Griffmulde 119 auf.

Figur 3 zeigt das Ausführungsbeispiel von hinten, also vom Arbeitsraum 120 aus gesehen. In dem Arbeitsraum 120 ist ein Durchgang ausgebildet, der durch eine Zarge 121 begrenzt wird. Wie aus dieser Ansicht gut zu erkennen, ist der erste Rahmen 102 kleiner als der durch die Zarge 121 begrenzte Durchgang. Zum luft- und staubdichten Anschluss der

Anschlussvorrichtung 100 an den Arbeitsraum 120 weist die Anschlussvorrichtung die bereits in Figur 1 beschriebene Anschlusseinrichtung 109 auf, die den Spalt zwischen dem zweiten Rahmen 102 und der Zarge 121 überbrückt. Die

Anschlusseinrichtung 109 wird (vom Arbeitsraum aus gesehen) außen an der Wand 101 befestigt, wie es zum Beispiel aus Figur 1 hervorgeht. Wie es ebenfalls aus Figur 1 hervorgeht, ist der Schlauch 112 an die Verbindungseinrichtung 104 angeschlossen. Der Schlauchanschluss 113 bildet einen Strömungskanal, der durch die Verbindungseinrichtung 104 hindurchgeht. Innenseitig geht von der Verbindungseinrichtung 104 ein weiterer

Schlauch 122 ab, der ein freies Ende 123 aufweist. Dieses freie Ende kann frei in dem Arbeitsraum 120 platziert werden. Vorzugsweise wird das freie Ende 123 möglichst weit weg von dem Durchgang platziert. Im Falle einer Absaugung ist somit sichergestellt, dass schädliche Partikel von dem Durchgang - wo sich die Frischluftzufuhr befindet - weggesogen werden, so dass gewährleistet werden kann, dass sich die schädlichen Partikel nicht im Durchgangsbereich ansammeln und bei Austreten aus dem Arbeitsraum 120

ungewollt aus dem Arbeitsraum ausgetragen werden. Der erste Schlauch 112 und der zweite Schlauch 122 können auch

einteilig ausgebildet sein. Es wird auf Figur 4 Bezug genommen, in dem die

Filtereinrichtung 114 in einem vergrößerten Maßstab

dargestellt ist. Die Filtereinrichtung 114 ist mit der

Verbindungseinrichtung 104 verbunden. Hierzu weist die

Verbindungseinrichtung 104 vorzugsweise mindestens einen Anschlussrahmen 124 auf. Der Anschlussrahmen 124 ist steifer ausgebildet als die Verbindungseinrichtung 104 und schafft die erforderliche Steifigkeit zur Aufnahme der

Filtereinrichtung 114. Zum Befestigen und Abnehmen der

Filtereinrichtung 114 weist diese die bereits im

Zusammenhang mit Figur 2 angesprochene

Verriegelungseinrichtung 118 auf. Hierbei handelt es sich um Drehknöpfe. Der Anschlussrahmen 118 besteht vorzugsweise aus Metall und ist zweckmäßig mittels Nieten 125 an der Verbindungseinrichtung 104 befestigt. Der Anschlussrahmen 118 begrenzt jeweils die Öffnung, wie sie aus Figur 5 noch deutlicher hervorgeht. Der Anschlussrahmen 124 weist mindestens ein Gelenk 126 auf, wodurch der Anschlussrahmen faltbar ist. Durch das Gelenk 126 können die beiden Rahmen 102 und 103 aufeinander gelegt werden. Vorliegend bildet der Anschlussrahmen 124 einen Freiraum 127. Dieser Freiraum wird durch die

Verbindungseinrichtung 104 überbrückt. Das Gelenk 126 wird also durch die Verbindungseinrichtung 104 gebildet. Eine derartige Konstruktion schafft eine gewisse Toleranz, wodurch die Rahmen 102, 103 besonders gut zusammenfügbar sind. Auch denkbar ist eine Konstruktion, bei der statt des Freiraumes 127 ein Gelenk vorgesehen ist, bei dem das rechte Rahmenteil 128 und das linke Rahmenteil 129 schwenkbar in Eingriff miteinander stehen.

Figur 5 zeigt die Filtereinrichtung 114 von der Seite des Arbeitsraumes aus. Hier wird deutlich, dass der

Anschlussrahmen 124 zwei Gelenke 126 aufweist. Diese

gestatten ein Zusammenklappen des Anschlussrahmens 124. Die Verriegelungseinrichtung 118 (Figur 4) hintergreift auf ihrer Innenseite den Anschlussrahmen jeweils mit einem

Reiber 130. Auf der unteren Seite weist die funktionale Abdeckung (hier: die Filtereinrichtung 114) einen

abgewinkelten Schenkel 131 auf, der den Anschlussrahmen 124 nach innen - also zum Arbeitsraum hin - übergreift und das Gelenk 126 überbrückt. Hierdurch wird das Gelenk 126

stabilisiert, was im aufgebauten Zustand der

Anschlussvorrichtung 100 erhebliche Vorteile aufweist.

Vorzugsweise ist an dem ersten Rahmen 102 ein Spannschenkel 132 angelenkt, der in Richtung auf den zweiten Rahmen 103 schwenkbar ist, oder umgekehrt. Auch dies trägt zur

Stabilisierung der Anschlussvorrichtung bei, da hierdurch die Verbindungseinrichtung 104 gestrafft wird. Der

Anschlussrahmen 124 bildet eine Öffnung 133, durch die vorliegend Luft aus der Umgebung in den Arbeitsraum eingesogen wird. Wie aus der Zusammenschau der vorherigen Figuren hervorgeht, weist das Ausführungsbeispiel vier Öffnungen auf. Erfindungsgemäß ist mindestens eine Öffnung vorgesehen .

Bezugszeichenliste

100 Anschlussvorrichtung

101 Wand

102 erster Rahmen

103 zweiter Rahmen

104 Verbindungseinrichtung

105 Vertikalholm

106 Querholm

107 Tür

108 Gelenk

109 Anschlusseinrichtung

110 Klebeband

111 Saugvorrichtung

112 Schlauch

113 Schlauchanschluss

114 Filtereinrichtung

115 Gurtverbindung

116 Handschlaufen

117 Blindabdeckung

118 Verriegelungseinrichtung

119 Griffmulde

120 Arbeitsraum

121 Zarge

122 Schlauch

123 Schlauchende

124 Anschlussrahmen

125 Niete

126 Gelenk

127 Freiraum

128 rechter Rahmenteil

129 linker Rahmenteil

130 Reiber

131 Schenkel

132 Spannschenkel

133 Öffnung