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Title:
CONNECTION MODULE FOR CONNECTING AN ELECTRIC CONDUCTOR, AND DEVICE WITH AN EXTERNAL BUSBAR PIECE AND A CONNECTION MODULE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/154709
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a connection module for connecting an electric conductor to an external busbar piece which is not part of the connection module by means of a spring-force clamping, having the following features: a) the connection module has at least one clamping spring and an insulating material housing which at least partly surrounds the clamping spring, b) the insulating material housing is equipped with a clamping point position at which a clamping point for securely clamping the electric conductor to the external busbar piece is formed by means of a clamping limb of the clamping spring when the external busbar piece is connected to the connection module, c) the insulating material housing has a conductor insertion opening that allows the electric conductor, which is to be securely clamped by means of the clamping limb, to be inserted into the clamping point position, and d) the insulating material housing has a busbar piece insertion opening that allows the external busbar piece, on which the electric conductor is to be securely clamped by means of the clamping limb, to be inserted into the clamping point position. The invention additionally relates to a device comprising an external busbar piece and such a connection module which is plugged onto the external busbar piece.

Inventors:
KÖLLMANN HANS-JOSEF (DE)
Application Number:
EP2019/052387
Publication Date:
August 15, 2019
Filing Date:
January 31, 2019
Export Citation:
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Assignee:
WAGO VERWALTUNGS GMBH (DE)
International Classes:
H01R4/48
Foreign References:
US5975940A1999-11-02
US20090264027A12009-10-22
US20070072481A12007-03-29
DE102013101409A12014-08-14
EP3139444A12017-03-08
DE202015105022U12016-12-23
DE102013101406A12014-08-14
Attorney, Agent or Firm:
GRAMM, LINS & PARTNER PATENT- UND RECHTSANWÄLTE PARTGMBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Anschlussbaustein (1 ) zum Anschließen eines elektrischen Leiters mittels

Federkraftklemmung an ein externes Stromschienenstück (30), das nicht Teil des Anschlussbausteins (1 ) ist, mit folgenden Merkmalen:

a) der Anschlussbaustein (1 ) weist wenigstens eine Klemmfeder (4) und ein die Klemmfeder (4) zumindest teilweise umgebendes Isolierstoffgehäuse (2) auf,

b) im Isolierstoffgehäuse (2) ist eine Klemmsteilen-Position (26) vorhanden, an der eine Klemmstelle (32) zum Festklemmen des elektrischen Leiters an dem externen Stromschienenstück (30) mittels eines Klemmschenkels (43) der Klemmfeder (4) gebildet ist, wenn das externe Stromschienen- stück (30) mit dem Anschlussbaustein (1 ) verbunden ist,

c) das Isolierstoffgehäuse (2) weist eine Leitereinführungsöffnung (20) auf, die ein Einführen des mittels des Klemmschenkels (43) festzuklemmen- den elektrischen Leiters zu der Klemmsteilen-Position (26) ermöglicht, d) das Isolierstoffgehäuse (2) weist eine Stromschienenstück-Einführungs- öffnung (27) auf, die ein Einführen des externen Stromschienenstücks (30), an dem der elektrische Leiter mittels des Klemmschenkels (43) fest- geklemmt werden soll, zu der Klemmsteilen-Position (26) ermöglicht.

2. Anschlussbaustein nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der An- schlussbaustein (1 ) stromschienenlos ausgebildet ist. 3. Anschlussbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Klemmsteilen-Position (26) durch die Formgebung der Klemmfeder (4), durch die Formgebung des Isolierstoffgehäuses (2) und/oder die Anordnung der Klemmfeder (4) im Isolierstoffgehäuse (2) defi niert ist.

4. Anschlussbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Anschlussbaustein (1 ) als weiteres Bauteil ein Betäti gungselement (5) aufweist, insbesondere einen Betätigungshebel oder einen Betätigungsdrücker, mit dem der Klemmschenkel (43) der Klemmfeder (4) durch manuelle Betätigung auslenkbar ist, um die Klemmstelle (32) zu öff- nen.

5. Anschlussbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Isolierstoffgehäuse (2) eine erste Anlagefläche (21 ) aufweist, an der das externe Stromschienenstück (30) anlegbar ist.

6. Anschlussbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Isolierstoffgehäuse (2) eine zweite Anlagefläche (22) aufweist, an der eine mit dem externen Stromschienenstück (30) verbundene

Anlagezunge (31 ) anlegbar ist.

7. Anschlussbaustein nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

Klemmfeder (4) einen Anlageschenkel (40) aufweist, über den die Klemmfe- der (4) gegenüber der Kraft des Klemmschenkels (43) abstützbar ist, wobei der Anlageschenkel (40) an der Anlagezunge (31 ) abgestützt ist, wenn das externe Stromschienenstück (30) mit der damit verbundenen Anlagezunge (31 ) mit dem Anschlussbaustein (1 ) verbunden ist. 8. Anschlussbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Anschlussbaustein (1 ) ein Übergehäuse aufweist, das wenigstens einen Teil des Isolierstoffgehäuses (2) umgibt.

9. Anschlussbaustein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergehäuse einen Leiteranschlag für den anzuklemmenden elektrischen Leiter bildet und/oder für eine Erhöhung der mechanischen Festigkeit des Anschlussbausteins (1 ) und/oder für die Erzeugung vorgegebener Kriech- und Luftstrecken eingerichtet ist. 10. Anschlussbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Isolierstoffgehäuse (2) eine oder zwei an gegenüber- liegenden Seitenwänden angeordnete, sich in Leitereinsteckrichtung (L) er- streckende Ausnehmungen (25) aufweist, in denen ein Isoliermantel eines an der Klemmstelle (32) angeklemmten elektrischen Leiters platzierbar ist.

11. Einrichtung mit einem externen Stromschienenstück (30) und einem An- schlussbaustein (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbaustein (1 ) mittels seiner Stromschie- nenstück-Einführungsöffnung (27) auf das externe Stromschienenstück (30) aufgesteckt ist, sodass an der Klemmstellen-Position (26) die Klemmstelle (32) zum Festklemmen des elektrischen Leiters an dem externen Strom- schienenstück (30) mittels des Klemmschenkels (43) der Klemmfeder (4) ge- bildet ist.

12. Einrichtung nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Anlage- schenkel (40) an der Anlagezunge (31 ) abgestützt ist.

Description:
Anschlussbaustein zum Anschließen eines elektrischen Leiters sowie Einrichtung mit einem externen Stromschienenstück und einem Anschlussbau- stein

Die Erfindung betrifft einen Anschlussbaustein zum Anschließen eines elektri- schen Leiters mittels Federkraftklemmung an ein externes Stromschienenstück, das nicht Teil des Anschlussbausteins ist. Die Erfindung betrifft außerdem eine Einrichtung mit einem externen Stromschienenstück und einem derartigen An- schlussbaustein, der auf das externe Stromschienenstück aufgesteckt ist.

Bekannt sind beispielsweise Leiteranschlussklemmen mit Federkraftklemmung, die einen vollständigen Kontakteinsatz mit einer Klemmfeder und einem Strom- schienenstück aufweisen, wie z.B. in der DE 10 2013 101 406 A1 beschrieben. In solchen Fällen ist das Stromschienenstück Teil der Leiteranschlussklemme, d.h. permanent zumindest teilweise innerhalb der Leiteranschlussklemme angeordnet, sodass jederzeit eine Klemmstelle an dem Stromschienenstück innerhalb der Lei teranschlussklemme vorhanden ist, an die ein elektrischer Leiter mittels eines Klemmschenkels der Klemmfeder angeklemmt werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das technische Gebiet der Leiteran- schlusstechnik mittels Federkraftklemmung um eine vorteilhafte neue Variante zu bereichern.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Anschlussbaustein zum Anschließen eines elektrischen Leiters mittels Federkraftklemmung an ein externes Stromschienen- stück, das nicht Teil des Anschlussbausteins ist, mit folgenden Merkmalen:

a) der Anschlussbaustein weist wenigstens eine Klemmfeder und ein die Klemm- feder zumindest teilweise umgebendes Isolierstoffgehäuse auf,

b) im Isolierstoffgehäuse ist eine Klemmstellen-Position vorhanden, an der eine Klemmstelle zum Festklemmen des elektrischen Leiters an dem externen Stromschienenstück mittels eines Klemmschenkels der Klemmfeder gebildet ist, wenn das externe Stromschienenstück mit dem Anschlussbaustein ver- bunden ist,

c) das Isolierstoffgehäuse weist eine Leitereinführungsöffnung auf, die ein Ein- führen des mittels des Klemmschenkels festzuklemmenden elektrischen Lei- ters zu der Klemmstellen-Position ermöglicht,

d) das Isolierstoffgehäuse weist eine Stromschienenstück-Einführungsöffnung auf, die ein Einführen des externen Stromschienenstücks, an dem der elektri sche Leiter mittels des Klemmschenkels festgeklemmt werden soll, zu der Klemmstellen-Position ermöglicht.

Im Unterschied zu den aus dem Stand der Technik bekannten Leiteranschluss- klemmen weist der Anschlussbaustein somit keinen vollständigen Kontakteinsatz auf, da das für die Bildung der Klemmstelle erforderliche Stromschienenstück nicht Teil des Anschlussbausteins ist. Im Isolierstoffgehäuse ist lediglich eine Klemm- stellen-Position vorhanden, somit eine Stelle oder ein Bereich, an der die ge- wünschte Klemmstelle zum Festklemmen des elektrischen Leiters gebildet werden kann, z.B. im Sinne eines Platzhalters, wenn das externe Stromschienenstück mit dem Anschlussbaustein verbunden ist. Hierfür weist das Isolierstoffgehäuse defi- nierte Einführungsöffnungen für den elektrischen Leiter und das externe Strom- schienenstück auf, sodass diese beiden Elemente die Klemmstellen-Position auf einfache Weise erreichen können und dort miteinander elektrisch kontaktiert wer- den, indem der Klemmschenkel den elektrischen Leiter am externen Stromschie- nenstück festklemmt. Die Klemmstelle kann somit zwischen dem Klemmschenkel und dem externen Stromschienenstück gebildet sein, wenn das externe Strom- schienenstück mit dem Anschlussbaustein verbunden ist.

Ein solcher Anschlussbaustein kann sehr einfach und kostengünstig bereitgestellt werden. Im einfachsten Fall kann der Anschlussbaustein nur mit den Bauteilen Isolierstoffgehäuse und Klemmfeder bereitgestellt werden. Das Isolierstoffgehäuse besteht aus einem isolierenden Material, z.B. aus Kunststoff. Beispielsweise kann das Isolierstoffgehäuse als Kunststoff-Spritzgussbauteil bereitgestellt werden. Dementsprechend kann der Anschlussbaustein auch im Hinblick auf das Isolier stoffgehäuse einfach und kostengünstig ausgebildet sein. Es ist insbesondere kein schwerer und aufwändiger Metallrahmen erforderlich. Insofern könnte man sagen, dass der Anschlussbaustein selbst im Unterschied zum Stand der Technik nicht elektrisch leitend ist. Erst bei Anbringung des An- schlussbausteins an das externe Stromschienenstück kann ein leitender Kontakt zwischen einem in dem Anschlussbaustein aufgenommenen elektrischen Leiter und dem externen Stromschienenstück hergestellt werden.

Ferner ist je nach Leiterquerschnitt die geringstmögliche Teilung konstruierbar, da der Außendurchmesser des Isoliermantels des anzuschließenden elektrischen Leiters selbst die Teilung vorgibt und einen Teil der Außenwand des Anschluss- bausteins bilden kann. Die Ausnehmungen des Isolierstoffgehäuses sowie der ge- samte Anschlussbaustein können dafür so geformt sein, dass auch eine Einfüh- rung und/oder ein Einsetzen von Leiterplattenfingern als elektrische Leiter möglich ist.

Des Weiteren kann der Anschlussbaustein über unterschiedliche Anreihmöglich- keiten verfügen, die einen flexiblen Aufbau und eine flexible Konfektionierung er- möglichen. Der Anschlussbaustein ist beliebig einsetzbar, z.B. für Potenzialvertei- ler, Durchführklemmen, Industriesteckverbinder.

Ohne dass ein Widerspruch zu den vorherigen Erläuterungen vorliegt, kann der Anschlussbaustein auch eine eigene Stromschiene oder ein Stromschienenstück aufweisen, die oder das Teil des Anschlussbausteins ist, jedoch nicht in der Art, dass damit die Klemmstelle zum Festklemmen des elektrischen Leiters gebildet wird.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anschlussbaustein stromschienenlos ausgebildet ist. In diesem Fall weist der An- schlussbaustein überhaupt keine eigene Stromschiene oder Stromschienenstück auf. Auch dies ist förderlich für eine einfache und kostengünstige Ausgestaltung des Anschlussbausteins. Das externe Stromschienenstück kann beispielsweise wie eine Steckzunge aus- gebildet sein oder eine solche Steckzunge aufweisen, die in die Stromschienen- stück-Einführungsöffnung eingesteckt werden kann. Diese Steckzunge kann bei spielsweise ähnlich wie ein Kontaktstift oder ein flacher Messerkontakt eines Steckverbinders ausgebildet sein.

Wie erwähnt, kann die Klemmstellenposition eine einzige, genau definierte Stelle im Isolierstoffgehäuse sein, oder ein bestimmter definierter Bereich im Isolierstoff- gehäuse, beispielsweise ein Toleranzbereich beim Einführen des externen Strom- schienenstücks, mit der die Klemmstelle gebildet werden kann.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Klemmstellen-Position durch die Formgebung der Klemmfeder, durch die Formge- bung des Isolierstoffgehäuses und/oder die Anordnung der Klemmfeder im Isolier- stoffgehäuse definiert ist. Beispielsweise wird die Klemmstellen-Position durch die Lage des Klemmschenkels und insbesondere die Lage einer Klemmkante des Klemmschenkels, die an dessen freien Ende angeordnet sein kann, zumindest in einem gewissen Bereich festgelegt. Weiterhin definiert die Formgebung des Iso- lierstoffgehäuses, insbesondere die Lage innerer Wände und/oder der nachfol- gend erläuterten ersten und zweiten Anlageflächen, eine solche Klemmstellen-Po- sition, sowie die Lage und Anordnung der Leitereinführungsöffnung und der Stromschienenstück-Einführungsöffnung.

Zum Öffnen der Klemmstelle kann die Klemmfeder, z.B. der Klemmschenkel, durch ein externes Werkzeug betätigt werden, z.B. durch einen Schraubendreher.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anschlussbaustein als weiteres Bauteil ein Betätigungselement aufweist, insbe- sondere einen Betätigungshebel oder einen Betätigungsdrücker, mit dem der Klemmschenkel der Klemmfeder durch manuelle Betätigung auslenkbar ist, um die Klemmstelle zu öffnen. Dies hat den Vorteil, dass der Anschlussbaustein be- reits eine eigene Betätigungsmöglichkeit zum Öffnen der Klemmstelle aufweist, nämlich das Betätigungselement, das somit Teil des Anschlussbausteins ist. Wird ein Betätigungsdrücker eingesetzt, kann dieser z.B. linear verschieblich in dem Isolierstoffgehäuse gelagert sein. Wird ein Betätigungshebel eingesetzt, kann die ser beispielweise verschwenkbar in dem Isolierstoffgehäuse gelagert sein.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Isolierstoffgehäuse eine erste Anlagefläche aufweist, an der das externe Strom- schienenstück anlegbar ist. Auf diese Weise wird eine Verschiebbarkeit des Iso- lierstoffgehäuses und damit des gesamten Anschlussbausteins gegenüber dem externen Stromschienenstück begrenzt. Das externe Stromschienenstück kann dabei insbesondere mit seiner der Klemmstelle abgewandten Seite, d.h. derjeni- gen Seite, an der nicht der elektrische Leiter an der dem externen Stromschienen- stück aufliegt, an die erste Anlagefläche anlegbar sein.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Isolierstoffgehäuse eine zweite Anlagefläche aufweist, an der eine mit dem exter- nen Stromschienenstück verbundene Anlagezunge anlegbar ist. Auf diese Weise wird die erwähnte Verschiebbarkeit des Isolierstoffgehäuses gegenüber dem ex- ternen Stromschienenstück in der entgegengesetzten Richtung begrenzt. Um eine mechanische Überbestimmung zu vermeiden, kann das Isolierstoffgehäuse so ausgelegt sein, dass immer nur eine der ersten und zweiten Anlageflächen mit dem jeweiligen Gegenstück, d.h. entweder dem externen Stromschienenstück o- der der Anlagezunge, zur Anlage kommen kann. Die zweite Anlagefläche kann z.B. als eine der ersten Anlagefläche gegenüberliegende Anlagefläche ausgebildet sein. Das externe Stromschienenstück kann beispielsweise wie eine Kontaktzunge aus- gebildet sein oder eine solche Kontaktzunge aufweisen. Das externe Stromschie- nenstück kann auch die Anlagezunge aufweisen, d.h. aus einem Stück mit der An- lagezunge gebildet sein. Alternativ kann die Anlagezunge auch Teil eines anderen Bauteils als das externe Stromschienenstück sein.

Zum Einführen der Anlagezunge in das Isolierstoffgehäuse kann eine weitere Ein- führungsöffnung in dem Isolierstoffgehäuse ausgebildet sein. Alternativ kann auch die Stromschienenstück-Einführungsöffnung entsprechend groß dimensioniert sein, so dass sie auch zum Einführen der Anlagezunge dienen kann. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Klemmfeder einen Anlageschenkel aufweist, über den die Klemmfeder gegenüber der Kraft des Klemmschenkels abstützbar ist, wobei der Anlageschenkel an der Anlagezunge abgestützt ist, wenn das externe Stromschienenstück mit der damit verbundenen Anlagezunge mit dem Anschlussbaustein verbunden ist. Auf diese Weise kann die Klemmfeder zwischen der Anlagezunge und dem externen Strom- schienenstück eingespannt sein, sodass im Wesentlichen keine Federkraft auf das umgebende Isolierstoffgehäuse übertragen wird. Ist ein elektrischer Leiter an der Klemmstelle festgeklemmt, so stützt sich die Klemmfeder auf der Seite des

Klemmschenkels über den elektrischen Leiter auf dem externen Stromschienen- stück ab. In beiden Fällen wird somit das Isolierstoffgehäuse, das z.B. aus Kunst- stoff bestehen kann, vor einer Belastung mit der Federkraft geschont. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anschlussbaustein ein Übergehäuse aufweist, das wenigstens einen Teil des Iso- lierstoffgehäuses umgibt. Das Übergehäuse kann insbesondere als optionale Er- weiterung zum Anschlussbaustein angeboten werden, sodass der Anwender je nach Einsatzzweck auswählen kann, ob der Anschlussbaustein mit oder ohne Übergehäuse eingesetzt wird. So kann das Isolierstoffgehäuse beispielsweise sehr materialsparend realisiert werden, wodurch in bestimmten Anwendungsfällen aber möglicherweise keine ausreichende Isolation gegenüber den stromführenden Elementen vorhanden ist. Durch das zusätzliche Verwenden des Übergehäuses kann der Anschlussbaustein aufgerüstet werden, um auch solche Anforderungen zu erfüllen. Das Übergehäuse kann z.B. über Rastelemente mit dem Isolierstoffge- häuse verbunden werden.

Zudem ist durch die minimale Ausbildung des Isolierstoffgehäuses eine hohe Pa- ckungsdichte benachbarter Anschlussbausteine möglich, da die Teilung auf be- nachbarte Isolierstoffgehäuse reduziert werden kann.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Übergehäuse einen Leiteranschlag für den anzuklemmenden elektrischen Leiter bildet und/oder für eine Erhöhung der mechanischen Festigkeit des Anschlussbau- steins und/oder für die Erzeugung vorgegebener Kriech- und Luftstrecken einge- richtet ist. Auf diese Weise kann der Anschlussbaustein nach Wahl des Anwen- ders und mit wenig Aufwand auf den gewünschten Anwendungszweck hin opti- miert werden.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Isolierstoffgehäuse eine oder zwei an gegenüberliegenden Seitenwänden ange- ordnete, sich in Leitereinsteckrichtung erstreckende Ausnehmungen aufweist, in denen ein Isoliermantel eines an der Klemmstelle angeklemmten elektrischen Lei- ters platzierbar ist. Auf diese Weise kann ein sehr schmal bauender Anschluss- baustein realisiert werden, der die geringstmögliche Teilung bei Aneinanderrei- hung mehrerer Anschlussbausteine nebeneinander ermöglicht. Die eingangs genannte Aufgabe wird außerdem gelöst durch eine Einrichtung mit einem externen Stromschienenstück und einem Anschlussbaustein der zuvor er- läuterten Art, wobei der Anschlussbaustein mittels seiner Stromschienenstück-Ein- führungsöffnung auf das externe Stromschienenstück aufgesteckt ist, sodass an der Klemmstellen-Position die Klemmstelle zum Festklemmen des elektrischen Leiters an dem externen Stromschienenstück mittels des Klemmschenkels der

Klemmfeder gebildet ist. Auch hierdurch können die zuvor erläuterten Vorteile rea- lisiert werden.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anlageschenkel an der Anlagezunge abgestützt ist.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Verwen- dung von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen

Figur 1 - einen Anschlussbaustein in Seitenansicht und

Figur 2 - den Anschlussbaustein gemäß Figur 1 in der Blickrichtung A und

Figur 3 - den Anschlussbaustein gemäß Figur 1 in der Blickrichtung B und Figur 4 - den Anschlussbaustein gemäß Figur 1 in der Blickrichtung C.

Die Figuren zeigen den Anschlussbaustein in den verschiedenen Betrachtungs- richtungen in einer teiltransparenten Darstellung, d.h. derart, dass zum Teil ver- deckte Bauteile gestrichelt dargestellt sind. Die in den Figuren verwendeten Be- zugszeichen haben folgende Bedeutung:

Bezugszeichenliste:

1 Anschlussbaustein

2 Isolierstoffgehäuse

3 Stromschiene

4 Klemmfeder

5 Betätigungselement

20 Leitereinführungsöffnung

21 erste Anlagefläche

22 zweite Anlagefläche

23 Prüfstiftöffnung

24 Leitereinführ-Hilfselement

25 Ausnehmungen

26 Klemmstellen-Position

27 Stromschienenstück-Einführungsöffnung

30 Stromschienenstück

31 Anlagenzunge

32 Klemmstelle

40 Anlageschenkel

41 Fixierzunge

42 Federbogen

43 Klemmschenkel

44 Klemmkante

50 manueller Betätigungsbereich

51 Seitenwangen

52 Federmitnehmer

L Leitereinführrichtung Der in den Figuren dargestellte Anschlussbaustein 1 weist ein Isolierstoffgehäuse 2 und eine zumindest überwiegend innerhalb des Isolierstoffgehäuses 2 angeord- nete Klemmfeder 4 sowie ein in diesem Fall als Betätigungshebel ausgebildetes Betätigungselement 5 auf.

Das Isolierstoffgehäuse 2 weist eine Leitereinführungsöffnung 20 auf, durch die ein elektrischer Leiter in einer Leitereinführrichtung L in das Isolierstoffgehäuse 2 eingeführt werden kann und zu einer nachfolgend noch näher erläuterten Klemm- stellen-Position 26 geführt werden kann. Auf der der Leitereinführungsöffnung 20 gegenüberliegenden Seite des Isolierstoffgehäuses 2 weist dieses eine Strom- schienenstück-Einführungsöffnung 27 auf, durch die ein externes Stromschienen- stück 30 in das Isolierstoffgehäuse 2 eingeführt werden kann und ebenfalls zu der Klemmstellen-Position 26 geführt werden kann.

Das Isolierstoffgehäuse 2 weist außerdem eine erste Anlagefläche 21 auf, an der das externe Stromschienenstück innerhalb des Isolierstoffgehäuses 2 daran anlie- gen kann. Das Isolierstoffgehäuse 2 weist außerdem eine zweite Anlagefläche 22 auf, an der eine mit dem externen Stromschienenstück 30 verbundene Anlage- zunge 31 innerhalb des Isolierstoffgehäuses 2 zur Anlage mit dem Isolierstoffge- häuse 2 kommen kann.

Auf der Seite der Leitereinführungsöffnung 20 weist das Isolierstoffgehäuse eine Prüfstiftöffnung 23 auf, z.B. zwischen der Leitereinführungsöffnung 20 und einem manuellen Betätigungsbereich 50 des Betätigungselements 5. Durch die Prüfstif- töffnung 23 kann ein Prüfstift eingeführt werden und mit der Klemmfeder 4 in Kon- takt gebracht werden, z.B. an dem Federbogen 42.

Das Isolierstoffgehäuse 2 weist an jeweiligen Seitenwänden Ausnehmungen 25 auf, die in Form eines Längsschlitzes ausgebildet sein können, der sich in Lei- tereinführöffnung L erstreckt. Die Ausnehmungen 25 können beispielsweise an der Leitereinführungsöffnung 20 beginnen und sich ein Stück entlang der Seiten- wände erstrecken, z.B. über einen Bereich von 20% bis 50% der Länge des Iso- lierstoffgehäuses 2, gemessen in Leitereinführungsrichtung L. Die Ausnehmungen 25 erlauben es, auch einen elektrischen Leiter mit großem Querschnitt einzufüh- ren, sodass die Leitereinführungsöffnung 20 praktisch ausgefüllt ist und sich der Isoliermantel des Leiters bis in die Ausnehmungen 25 erstreckt. Auf diese Weise wird ein Anschlussbaustein mit geringstmöglicher Teilung realisiert.

Wie die Figur 1 zeigt, kann das externe Stromschienenstück 30 Teil einer sich überwiegend außerhalb des Isolierstoffgehäuses 2 erstreckenden Stromschiene 3 sein, z.B. in Form einer aus der Stromschiene 3 herausgebogenen Kontaktzunge. Ebenso kann die Anlagezunge 31 Teil dieser Stromschiene 3 sein, beispielsweise ebenfalls in Form einer aus der Stromschiene 3 herausgebogenen Zunge. Die Stromschiene 3 mit dem externen Stromschienenstück 30 und der Anlagezunge 31 ist nur in der Figur 1 dargestellt, die Figuren 2 bis 4 zeigen dieses externe Bau- teil der besseren Übersichtlichkeit halber nicht. Die Klemmfeder 4 weist einen Anlageschenkel 40 auf, der an einem freien Ende der Klemmfeder 4 mit einer Fixierzunge 41 endet. Auf der anderen Seite schließt sich an den Anlageschenkel 40 der Federbogen 42 und daran wiederum der Klemmschenkel 43 an, der am freien Ende mit einer Klemmkante 44 endet. Die Klemmung eines anzuschließenden elektrischen Leiters erfolgt zwischen der Klemmkante 44 und einer Klemmstelle 32 des externen Stromschienenstücks 30. Dementsprechend erstreckt sich der Klemmschenkel 43 mit der Klemmkante 44 ebenfalls bis hin zur Klemmsteilen-Position 26.

In einem dem Klemmschenkel 43 gegenüberliegenden Bereich des Isolierstoffge- häuses 2, z.B. in einem Bodenbereich, kann ein in Leitereinführrichtung L rampen- förmig ansteigendes Leitereinführ-Hilfselement 24 angeordnet sein, das beispiels weise einstückig mit dem Isolierstoffgehäuse 2 ausgebildet sein kann. Durch das Leitereinführ-Hilfselement 24 wird ein einzusteckender elektrischer Leiter noch besser zur Klemmstelle 32 hingeführt.

Das Betätigungselement 5 weist den manuellen Betätigungsbereich 50 auf, z.B. in Form eines Hebelgriffs, von dem aus sich das Betätigungselement 5 über zwei Seitenwangen 51 über das Isolierstoffgehäuse 2 erstreckt und dieses zumindest zum Teil umgreift. An den Seitenwangen 51 ist jeweils an der Innenseite, d.h. an der zur Klemmfeder 4 gerichteten Seite, ein Federmitnehmer 52 angeordnet, z.B. einstückig daran angeformt. Wird das Betätigungselement 5 gegenüber der in Fi- gur 1 dargestellten Position entgegen der Uhrzeigerrichtung verschwenkt, so wird der Klemmschenkel 43 durch die Federmitnehmer 52 nach oben hin ausgelenkt, sodass die Klemmkante 44 von dem externen Stromschienenstück 30 abgehoben und fortbewegt wird. Auf diese Weise kann die Klemmstelle geöffnet werden, so- dass ein festgeklemmter elektrischer Leiter entfernt werden kann oder ein anzu- klemmender elektrischer Leiter leicht eingeführt werden kann. Die Klemmfeder 4 ist auf der Seite des Klemmschenkels 43 an dem externen

Stromschienenstück 30 aufgelagert, entweder direkt, wenn kein elektrischer Leiter festgeklemmt ist, oder indirekt über den elektrischen Leiter, wenn dieser an der Klemmstelle 32 angeordnet ist. Auf der Seite des Anlageschenkels 40 ist die Klemmfeder 4 an der Anlagezunge 31 aufgelagert, z.B. durch die Fixierzunge 41.