| Patentansprüche 1. Verbindungssystem (37) zumindest aufweisend ein Rastsystem (20) und ein unterhalb des Rastsystems (20) angeordnetes Eingreifsystem (17), wobei das Rastsystem (20) zumindest einen rückstellbaren Rastmechanismus (18) und eine komplementäre Rastaufnahme (19) zur Aufnahme des Rastmechanismus (18) aufweist und wobei das Eingreifsystem (17) zumindest ein Eingreifteil (15) und eine komplementäre Eingreifteilaufnahme (16) zur Aufnahme des Eingreifteils (15) aufweist, wobei das Verbindungssystem zweiteilig ausgestaltet ist und ein erstes Verbindungsteil (3) zumindest entweder den Rastmechanismus (18) oder die Rastaufnahme (19) und entweder das Eingreifteil (15) oder die Eingreifteilaufnahme (16) aufweist, und wobei das zweite Verbindungsteil (11) die jeweils komplementären Teile des Rastsystems (20) und des Eingreifsystems (17) aufweist, wobei das erste Verbindungsteil (3) lösbar oder unlösbar in, an oder auf einem Fahrzeug (2) befestigbar ist und das zweite Verbindungsteil (11) zumindest über das Rastsystem (20) und das Eingreifsystem (17) lösbar mit dem ersten Verbindungsteil (3) verbindbar ist. 2. Verbindungssystem (37) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastmechanismus (20) mittels eines Stellmechanismus rückstellbar ist. 3. Verbindungssystem (37) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder zweite Verbindungsteil (3, 11) eine Grundplatte (25) aufweist, wobei die Grundplatte (25) zumindest Teile des Rastsystems (20) und des Eingreifsystems (17) umfasst. 4. Verbindungssystem (37) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungsteil (3) lösbar oder unlösbar mit einem Kupp- lungsmechanismus (21) verbunden ist. 5. Verbindungssystem (37) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder das zweite Verbindungsteil (3, 11) eine Aufnahme für eine Energieversorgung aufweisen. 6. Verbindungssystem (37) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Verbindungsteil (20) ein Transportmittel (1) angeordnet ist. 7. Erstes Verbindungsteil (3) für ein Verbindungssystem (37) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , wobei das Verbindungsteil (3) zumindest eine Rastaufnahme (19) und eine Eingreifteilaufnahme (16) aufweist. 8. Zweites Verbindungsteil (11) für ein Verbindungssystem (37) nach einem der Ansprü- che 1 bis 11 , wobei das Verbindungsteil (11) zumindest einen Rastmechanismus (18) und ein Eingreifteil (15) aufweist. 9. Transportvorrichtung (1) zumindest umfassend ein Lademittel (6) und ein Verbindungssystem (37) vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Verbin- dungssystem (37) zumindest ein Rastsystem (20) und ein unterhalb des Rastsystems (20) angeordnetes Eingreifsystem (17) aufweist, wobei das Rastsystem zumindest einen rückstellbaren Rastmechanismus (18) und eine komplementäre Rastaufnahme (19) zur Aufnahme des Rastmechanismus (18) aufweist und wobei das Eingreifystem (17) zumindest ein Eingreifteil (15) und eine komplementäre Eingreifteilaufnahme (16) zur Aufnahme des Eingreifteils (15) aufweist, wobei das Verbindungssystem (37) zweiteilig ausgestaltet ist und ein erstes Verbindungsteil (3) zumindest entweder den Rastmechanismus (18) oder die Rastaufnahme (19) und entweder das Eingreifteil (15) oder die Eingreifteilaufnahme (16) aufweist, und wobei das zweite Verbindungsteil (11) die jeweils komplementären Teile des Rastsystems (20) und des Eingreifsystems (17) aufweist, wobei das erste Verbindungsteil (3) lösbar oder unlösbar in, an oder auf einem Fahrzeug (2) befestigbar ist und das Lademittel (6) zumindest das zweite Verbindungsteil (11) aufweist, wobei das Lademittel (6) zumindest mittels des zweiten Verbindungsteils (1 1) an dem ersten Verbindungsteil (3) befestigbar ist. 10. Transportvorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Lademittel (6) modular aufgebaut ist, wobei verschiedene Funktionsmodule an dem Lademittel (6) befestigbar sind. 11. Transportvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeich- net, dass die Transportvorrichtung (1) zumindest ein Teil einer Gruppe zumindest umfassend einen Deckel (7), eine Ablagevorrichtung, ein Sitz, ein Kindersitz, eine Kindersitzaufnahmevorrichtung, eine Leiter, eine Trittleiter, einen Grill, eine Musikanlage, ei- nen Lautsprecher, eine Medienwiedergabevorrichtung, eine Batterie, einen Akkumulator, eine Kondensator, eine Aufnahme für eine Medienwiedergabevorrichtung, einen Monitor, einen Fahrradträger, einen Trolley, einen Griff (8), eine Signalvorrichtung einen Skiträger und eine sonst wie gestaltete Halterung umfasst. 12. Transportvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Griff (8) mit einem Stellmechanismus verbunden ist. 13. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeich- net, dass ein Fußpedal mit einem Stellmechanismus verbunden ist. 14. Transportvorrichtung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Stellmechanismus der Rastmechanismus (18) betätigt werden kann. 15. Transportvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (1) ein Fahrzeug umfasst. 16. Verwendung eines Verbindungssystems (37) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Befestigung von zumindest einer Transportvorrichtung (1) an einem Fahrzeug (2). 17. Verfahren zur Verbindung eines Lademittels (6) einer Transportvorrichtung (1) mit einem Fahrzeug (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (1) ein Verbindungssystem (37) aufweist, wobei das Verbindungssystem (37) zumindest ein Rastsystem (20) und ein unterhalb des Rastsystems (20) angeordnetes Eingreifsystem (17) aufweist, wobei das Rastsystem (20) zumindest einen rückstellbaren Rastmechanismus (18) und eine komplementäre Rastaufnahme (19) zur Aufnahme des Rastmechanismus (18) aufweist und wobei das Eingreifsystem (17) zumindest ein Eingreifteil (15) und eine komplementäre Eingreifteilaufnahme (16) zur Aufnahme des Eingreifteils (15) aufweist, wobei das Verbindungssystem (37) zweiteilig ausgestaltet ist und ein erstes Verbindungsteil (3) die Rastaufnahme (19) und die Eingreifteilaufnahme (16) und ein zweites Verbindungsteil (1 1) den Rastmechanismus (18) und das Eingreifteil (15) aufweist, wobei das erste Verbindungsteil (3) lösbar oder unlösbar in, an oder auf einem Fahrzeug (2) befestigbar ist und das Lademittel (6) zumindest das zweite Verbindungsteil (11) aufweist, wobei in einem ersten Schritt das erste Verbindungsteil (3) lösbar oder unlösbar an dem Fahrzeug (2) befestigt wird und in einem zweiten Schritt das Lademittel (6) mittels des zweite Verbindungsteils (11) mit dem ersten Verbindungsteil (3) verbunden wird. 18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Lademittel (6) über ein Lager aus einer Ausgangslage um 2° bis 90° gekippt wird und bei einer Bewegung in Richtung der Ausgangslage das Eingreifteil (15) in die Eingreifteilaufnahme (16) ein- geführt wird. 19. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass nach einem Einführen des Eingreifteils (15) in die Eingreifteilaufnahme (16) das Lademittel (6) über die Eingreifteilaufnahme (16) in Richtung des ersten Verbindungsteils (3) ge- kippt wird, bis der Rastmechanismus (18) in die Rastaufnahme (19) einrastet. 20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lösen des Lademittels (6) von dem Fahrzeug (2) ein Stellmechanismus betätigt wird, der den Rastmechanismus (18) zurückstellt, sodass das Lademittel (6) über die Ein- greifteilauf nähme (16) von dem ersten Verbindungsteil (3) weg abgekippt werden kann. |
Die Erfindung betrifft ein Verbindungssystem mit zwei insbesondere komplementären Verbindungsteilen und eine Transportvorrichtung mit einem Verbindungssystem. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Verwendung des Verbindungssystems und ein Verfahren eins Lademittel einer Transportvorrichtung mit einem Fahrzeug.
Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, die es ermöglichen einen Stauraum beziehungsweise eine Transportvorrichtung an einem Fahrzeug zu befestigen. Beispielsweise sind sogenannte Dachboxen bekannt, die auf einem Dachgepäckträger befestigbar sind. Weiterhin sind Anhängerkupplungsträger bekannt, die insbesondere zur Aufnahme von Fahrrädern verwendet werden. Auch ist beispielsweise von der Firma Thule eine sogenannte Heckbox bekannt, die unter der Bezeichnung "BackUp 900" im Handel ist. Die Heckbox wird mittels Knebelmuttern auf einen Anhängerkupp- lungsträger befestigt.
Allen bekannten Systemen zur Erweiterung eines Laderaumes beziehungsweise zum Transport von beispielsweise sperrigen Gut ist gemein, dass eine Montage an das Fahrzeug einen großen Aufwand erfordert. Auch ist eine Demontage des zusätzlichen Lade- raumes oder des Transporthilfsmittels aufwändig.
Aufgabe ist es, ein Verbindungssystem und ein Transportsystem zur Verfügung zu stellen, das die oben genannten Nachteile vermeidet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mittels einem Verbindungssystem nach Anspruch 1 , einem Verbindungsteil nach Anspruch 7, einem Verbindungsteil nach Anspruch 8, einer Transportvorrichtung nach Anspruch 9, einer Verwendung eines Verbindungssystems nach Anspruch 16 und einem Verfahren zur Verbindung eines Lademittels einer Transportvorrichtung mit einem Fahrzeug nach Anspruch 17 gelöst.
Es wird ein Verbindungssystem zumindest aufweisend ein Rastsystem und ein unterhalb des Rastsystems angeordnetes Eingreifsystem vorgeschlagen, wobei das Rastsystem zumindest einen rückstellbaren Rastmechanismus und eine komplementäre Rastaufnahme zur Aufnahme des Rastmechanismus aufweist und wobei das Eingreifsystem zumin- dest ein Eingreifteil und eine komplementäre Eingreifteilaufnahme zur Aufnahme des Eingreifteils aufweist. Das Verbindungssystem ist zweiteilig ausgestaltet und ein erstes Verbindungsteil weist zumindest entweder den Rastmechanismus oder die Rastaufnahme und entweder das Eingreifteil oder die Eingreifteilaufnahme auf. Das zweite Verbindungsteil weist die jeweils komplementären Teile des Rastsystems und des Eingreifsystems auf. Das erste Verbindungsteil ist lösbar oder unlösbar in, an oder auf einem Fahrzeug befestigbar und das zweite Verbindungsteil ist zumindest über das Rastsystem und das Ein- greifsystem lösbar mit dem ersten Verbindungsteil verbindbar. In einer bevorzugten Ausgestaltung weist das erste Verbindungsteil die Rastaufnahme und die Eingreifteilaufnahme und das zweite Verbindungsteil den Rastmechanismus und das Eingreifteil auf.
Unter einem Fahrzeug kann ein Landfahrzeug, ein Wasserfahrzeug oder ein Luftfahrzeug verstanden werden. Insbesondere ist ein Personenkraftwagen, ein Lastkraftwagen, ein Transporter, ein Panzer, einen Zug, ein Boot, ein Segelboot, eine Jacht, ein Sportflugzeug, ein Linienflugzeug, ein Blimp, ein Ballon und/oder ein Zeppelin unter einem Fahrzeug zu verstehen.
Vorteil der vorgeschlagenen Vorrichtung ist, dass eine Trennung zwischen einem am Fahrzeug befestigbaren ersten Verbindungsteil und eine beispielsweise an einer Transportvorrichtung befestigbaren zweiten Verbindungsteil vorgenommen wird. Das Rastsystem in Verbindung mit dem Eingreifsystem ermöglichen eine schnelle Verbindung der Verbindungsteile.
Weiterhin vorteilhaft ist, dass das Ei ng reif System unterhalb des Rastsystems angeordnet ist. Hierdurch wird eine Aufnahme der Gewichtskraft beispielsweise des an dem zweiten Verbindungsteil angeordneten Transportmittels durch das Eingreifsystem und insbesondere durch die Eingreifteilaufnahme ermöglicht. Das Rastsystem nimmt insbesondere ein Moment auf, das durch eine Masse beispielsweise eines an dem zweiten Verbindungsteil angeordneten Transportmittels auf das Verbindungssystem wirkt. Vorzugsweise ist das Eingreifsystem für eine Gewichtskraft von zumindest 600 Newton, insbesondere zumindest 1200 Newton, bevorzugt zumindest 2400 Newton ausgelegt. Das Rastsystem ist für ein Moment von zumindest 600 Newtonmeter, insbesondere zumindest 2400 Newtonme- ter, bevorzugt zumindest 4800 Newtonmeter ausgelegt. Das Eingreifsystem und das Rastsystem beziehungsweise das Verbindungssystem ist durch eine Einwirkung einer Kraft und/oder eines Momentes im Bereich des ausgelegten Kraft- beziehungsweise Momentbereiches nicht lösbar und/oder zerstörbar.
Vorzugsweise kann ein Lösen der Verbindungsteile voneinander durch Betätigung eines Mechanismus vorzugsweise durch Rückstellen des Rastmechanismus erfolgen. Die Beta- tigung des Mechanismus erfordert eine Kraft unter 600 Newton, vorzugsweise unter 60 Newton, weiterhin bevorzugt weniger als 10 Newton.
In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Rastmechanismus zumindest einen Rast- bolzen und eine Feder aufweist, wobei der Rastbolzen mittels der Feder in eine Rastposition bewegbar ist. Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass der Rastmechanismus mittels eines Stellmechanismus rückstellbar ist. Insbesondere ist der Rastmechanismus manuell, vorzugsweise mechanisch rückstellbar. In einer weiteren Ausgestaltung ist ein insbesondere elektrisch betriebener Aktuator vorgesehen, mittels dem eine Rückstellung des Rastmechanismus vorgenommen werden kann. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Rastsystem zumindest zwei Rastmechanismen und komplementäre Rastaufnahmen aufweist. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Rastsystem drei, vier, fünf oder mehr als fünf Rastmechanismen und Rastaufnahmen aufweist.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Stellmechanismus einen Bow- denzug aufweist. Insbesondere ist vorgesehen, dass der Stellmechanismus mittels eines Motors, eines Magneten, eines Schalters oder mittels eines handbetreibbaren Betätigungsmittel betreibbar ist. Vorzugsweise kann ein Betätigungsmittel mit einem Bowden- zug wirkverbunden sein, sodass eine Betätigung des Stellmechanismus und somit ein Trennen des Verbindungssystems von dem Verbindungssystem beabstandet erfolgen kann.
In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass sich das Eingreifteil ausgehend von dem ersten oder zweiten Verbindungsteil nach unten erstreckt. Das Eingreifteil ist in einer Varian- te plattenförmig ausgestaltet. Insbesondere ist das Eingreifteil wesentlich breiter als hoch, vorzugsweise mehr als 5 mal, weiterhin bevorzugt mehr als 10 mal breiter als hoch. Das Eingreifteil weist in einer Ausgestaltung eine Länge von etwa zwei Zentimetern auf. In einer weiteren Ausgestaltung weist das Eingreifteil eine Länge von zumindest zwei Zentimetern, bevorzugt zumindest 5 Zentimetern, weiterhin bevorzugt von zumindest 10 Zen- timetern auf. Es ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das Eingreifteil eine Dicke von etwa 1 Millimeter bis etwa 8 Millimeter aufweist. Insbesondere ist eine Dicke von 2 Millimeter bis 5 Millimeter vorgesehen. Besonders bevorzugt ist eine Dicke von 3 Millimeter. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das Eingreifteil zylindrisch ausgestaltet ist, insbesondere ist eine grade kreiszylindrische Formgebung vorgesehen. Auch sind andere geometrische Ausgestaltungen vorgesehen. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Eingreifsystem mehr als ein Eingreifteil aufweist. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Eingreifsystem mehr als eine Eingreifteilauf- nähme aufweist. Insbesondere ist vorgesehen, dass mehrere Eingreifteile in eine Eingreifteilaufnahme eingreifen. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass jedem Eingreifteil eine komplementäre Eingreifteilaufnahme zugeordnet ist.
In einer bevorzugten Ausgestaltung weist das erste und/oder zweite Verbindungsteil eine Grundplatte auf, wobei die Grundplatte zumindest Teile des Rastsystems und des Eingreifsystems umfasst. Vorzugsweise ist das Eingreifteil von einer Grundplatte des jeweiligen Verbindungsteils beabstandet angeordnet. In einer weiteren Ausgestaltung ist das Eingreifteil eine Ausprägung der Grundplatte insbesondere ragt das Eingreifteil ausge- hend von der Grundplatte nach unten. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das Eingreifteil ein Teil der Grundplatte ist, das vorzugsweise zumindest einmal abgekantet oder gebogen ist. Weiterhin ist in einer Variante vorgesehen, dass das Eingreifteil auf die Grundplatte aufgesetzt ist. Das Eingreifteil kann auf verschiedene Weisen mit der Grundplatte verbunden sein, beispielsweise geklebt, verschweißt, geschraubt, genie- tet oder gelötet. Auch andere Verbindungsarten sind vorgesehen.
In einer weiteren Variante ist vorgesehen, dass die Eingreifteilaufnahme eine Ausnehmung in der Grundplatte umfasst. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Eingreifteilaufnahme ein an der Grundplatte angebrachtes Bauteil aufweist.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Rastaufnahme an der Grundplatte angeordnet ist. Vorzugsweise umfasst die Rastaufnahme eine Ausnehmung der Grundplatte. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Grundplatte in einem Randbereich abgekantet. Vorzugsweise ist die Rastaufnahme im abgekanteten Teilbereich der Grund- platte angeordnet. Insbesondere ist die Rastaufnahme in einem oberen Randbereich der Grundplatte angeordnet, weiterhin bevorzugt ist die Rastaufnahme an einem seitlichen Randbereich angeordnet, vorzugsweise sind Rastaufnahmen an beiden seitlichen Randbereichen angeordnet.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass die Grundplatte zumindest des ersten und/oder des zweiten Verbindungsteils einen Sensor aufweist, insbesondere zur Überprüfung der Verbindung der Verbindungsteile. Weiterhin ist vorgesehen, dass zumindest ein Verbindungsteil beziehungsweise das Verbindungssystem eine Diebstahlsicherung aufweist, beispielsweise ausgestaltet als ein Schloss oder ein Sensor einer Alarmanlage.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das erste Verbindungsteil lösbar oder unlösbar mit einem Kupplungsmechanismus verbunden ist. Insbesondere weist das erste Verbindungsteil einen Kupplungsmechanismus auf. Vorzugsweise ist der Kupplungsmechanismus für eine Personenkraftwagen-Anhängerkupplung vorgesehen. Insbesondere kann der Kupplungsmechanismus an einer Personenkraftwagen- Anhängerkupplung befestigt werden. Der Kupplungsmechanismus weist insbesondere einen Schnellverschluss auf. Vorzugsweise kann der Kupplungsmechanismus auf eine Anhängerkupplung geklemmt werden. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Kupplungsmechanismus für eine Lastkraftwagen-Anhängerkupplung, eine Traktor-Anhängerkupplung oder eine sonstige Anhängerkupplung befestigbar ist. In einer Variante ist vorgesehen, dass der Kupplungsmechanismus an einer Reling beispielsweise eines Bootes befestigbar ist.
In einer weiteren Variante ist vorgesehen, dass das erste Verbindungsteil direkt und nicht über eine Anhängerkupplung an einem Fahrzeug befestigt wird. Das erste Verbindungsteil kann beispielsweise angeschraubt oder angeschweißt werden. Insbesondere kann das erste Verbindungsteil statt einer Anhängerkupplung an dem Fahrzeug befestigt werden. Beispielsweise kann das erste Verbindungsteil an einer Stoßstange befestigbar sein, In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das erste Verbindungsteil in einem Flugzeug befestigt wird. Beispielsweise kann mittels des ersten Verbindungsteils ein Servierwagen, der das zweite Verbindungsteil des Verbindungssystems aufweist fixiert werden.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das erste und/oder das zweite Verbindungsteil eine Aufnahme für eine Energieversorgung aufweisen. Insbesondere weist das Verbindungsteil eine Aufnahme für eine Bordnetzversorgung auf. Weiterhin bevorzugt ist eine Buchse zum Anschluss an eine Bordnetzversorgung, insbesondere eines Perso- nenkraftwagen. Weiterhin bevorzugt ist ein Stecker zum Anschluss an eine Bordnetzversorgung, insbesondere eines Personenkraftwagen. Insbesondere ist eine 7-polige und/oder eine 13-polige Aufnahme für die Bordnetzversorgung vorgesehen.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das erste Verbindungsteil und das zweite Verbindungsteil komplimentäre Steckverbinder zur Energie- und/oder Datenübertragung aufweisen. Insbesondere ist ein Stecker-Buchse-System zwischen den Verbindungsteilen vorgesehen. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise das erste Verbindungsteil mit der Bordnetzversorgung gekoppelt werden kann. Wird das zweite Verbindungsteil an dem ersten Verbindungsteil angeordnet, wird automatisch bei der Verbindung oder in einem nachfolgenden Schritt das zweite Verbindungsteil über das erste Verbindungsteil mit der Bordnetzversorgung gekoppelt. Vorzugsweise ist auf diese Weise eine Energieversorgung von beispielsweise Leuchten oder Signalanlagen, die an dem zweiten Verbin- dungsteil oder an einer Transportvorrichtung, die das zweite Verbindungsteil aufweist, angeordnet sind. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Energie- und/oder Signalübertragung über Kontaktplatten, Induktion, Funk oder sonstigen Energie- und/oder Signalübertragungsvorrichtungen vorgenommen wird. Beispielsweise ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Transporteinrichtung zumindest eine Batterie oder einen Akkumulator umfasst. Die Batterie kann zur Pufferung der Energieversorgung der Transporteinheit dienen. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Batterie durch einen vom Fahrzeug gespeisten Strom geladen wird. Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass bei einem Bedarf die in der Batterie gespeicherte Energie an das Fahrzeug abgegeben werden kann. Beispielsweise kann auf diese Weise eine Reichweite eines Elektrofahrzeuges erhöht werden. Alternativ oder zusätzlich zur Batterie ist in einer Variante vorgesehen, dass zur Energiespeicherung oder -pufferung zumindest ein Kondensator vorgesehen ist.
In einer bevorzugten Variante ist vorgesehen, dass an dem zweiten Verbindungsteil eine Transporteinrichtung angeordnet ist. Insbesondere ist die Transporteinrichtung lösbar oder unlösbar beispielsweise an dem zweiten Verbindungsteil angeordnet. Beispielsweise kann die Transportvorrichtung einen Werbeträger aufweisen. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Transportvorrichtung einen Fahrradträger umfasst. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Transporteinrichtung eine Kiste umfasst, die insbesondere mittels eines Deckels veschließbar ist. Der Deckel kann gemäß einer Weiterbildung mittels zumindest eines Schaniers an der Kiste angeordnet sein. Die Kiste umfasst zumindest ein Material aus einer Gruppe von Holz, Aluminium, Stahl, Kunststoff, glasfaserverstärkter Kunststoff, kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff und/oder andere Verbundwerkstoffe. Auch kann die Transportvorrichtung einen Grill, beispielsweise einen Gas-, Elektro- oder Kohlegrill und/oder einen Trolley umfassen.
Ein weiterer Gedanke der Erfindung umfasst ein erstes Verbindungsteil, wobei das Verbindungsteil zumindest eine Rastaufnahme und eine Eingreifteilaufnahme aufweist. Ins- besondere weist das erste Verbindungsteil eine Vorrichtung zum Anbinden an ein Fahrzeug auf, vorzugsweise eine Kupplungsvorrichtung.
Ein weiterer Gedanke der Erfindung umfasst ein zweites Verbindungsteil, wobei das Verbindungsteil zumindest einen Rastmechanismus und ein Eingreifteil aufweist. Insbesonde- re weist das zweite Verbindungsteil eine Transportvorrichtung auf. Ein weiterer Gedanke der Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung umfassend ein Lademittel und ein Verbindungssystem. Das Verbindungssystem weist zumindest ein Rastsystem und ein unterhalb des Rastsystems angeordnetes Eingreifsystem auf, wobei das Rastsystem zumindest einen rückstellbaren Rastmechanismus und eine komplementäre Rastaufnahme zur Aufnahme des Rastmechanismus aufweist und wobei das Eingreifsystem zumindest ein Eingreifteil und eine komplementäre Eingreifteilaufnahme zur Aufnahme des Eingreifteils aufweist. Das Verbindungssystem ist zweiteilig ausgestaltet und ein erstes Verbindungsteil weist zumindest entweder den Rastmechanismus oder die Rastaufnahme und entweder das Eingreifteil oder die Eingreifteilaufnahme auf. Das zwei- te Verbindungsteil weist die jeweils komplementären Teile des Rastsystems und des Eingreifsystems auf, wobei das erste Verbindungsteil lösbar oder unlösbar in, an oder auf einem Fahrzeug befestigbar ist und das Lademittel zumindest das zweite Verbindungsteil aufweist, wobei das Lademittel zumindest mittels des zweiten Verbindungsteils an dem ersten Verbindungsteil befestigbar ist.
Vorteilhaft an der vorgeschlagenen Transportvorrichtung ist, dass das Lademittel, das beispielsweise als Kiste ausgebildet sein kann, mittels des Verbindungssystems einfach und sicher mit einem Fahrzeug verbunden werden kann. Insbesondere kann das erste Verbindungsteil an dem Fahrzeug belassen werden, wenn das Lademittel abgekoppelt wurde. Auf diese Weise wird ein schnelles Ankoppeln und Abkoppeln des Lademittels beispielsweise an eine Anhängerkupplung möglich. Eine aufwändige Befestigung des Lademittels an der Anhängerkupplung, wie sie beispielsweise aus dem Stand der Technik bekannt ist, entfällt. Das Lademittel wird lediglich über das Eingreifsystem und das Rastsystem mit dem ersten Verbindungsteil und somit mit dem Fahrzeug verbunden. Dies ist werkzeugfrei möglich. Besonders bevorzugt braucht insbesondere für die Befestigung des Lademittels am ersten Verbindungsteil keine Manipulation der Verbindungsteile vorgenommen werden. Es wird lediglich das Eingreifteil in die Eingreifteilaufnahme geführt und danach der Rastmechanismus mit der Rastaufnahme verbunden. Das Einrasten erfolgt vorzugsweise automatisch.
In einer weiteren Ausgestaltung umfasst das Lademittel einen Fahrradträger, einen Gepäckträger, einen Korb, einen Intermediate BuIk Container - IBC, einen Eimer, eine Sackkarre, einen Koffer, einen Trolley, eine Flagge, einen Sack, eine Schubkarre und/oder Dekoration beziehungsweise einen Werbeträger. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vor- gesehen, dass das Lademittel ein Fahrrad, einen Rollstuhl und/oder einen Roller umfasst. Auch sieht eine weitere Ausgestaltung vor, dass das Lademittel Geräte umfasst oder dass mittels des Lademittels Geräte transportiert werden können, beispielsweise zumindest eine Leiter, zumindest ein Sportgerät und/oder ein Kamerastativ, in einer Weiterbildung kann das Lademittel eine Kamera, vorzugsweise eine Filmkamera oder eine Fotokamera aufnehmen. Weiterhin bevorzugt kann die Kamera mittels der Ladevorrichtung bedient, insbesondere geschwenkt werden. Weiterhin bevorzugt kann die Ladevorrichtung fernbe- dient, insbesondere aus einem Fahrzeug heraus bedient werden. Die Transportvorrichtung und insbesondere das Lademittel weist in einer Variante eine Datenübertragungsvorrichtung auf. In einer Ausgestaltung ist eine funk- oder kabelgebundene Datenübertragungsvorrichtung vorgesehen. Insbesondere weist die Datenübertragungsvorrichtung einen Bus, vorzugsweise einen Feldbus, weiterhin bevorzugt einen serieller Bus, wie bei- spielsweise ein Controller Area Network - CAN auf.
Das Lademittel kann Kunststoff und/oder Metall umfassen. Insbesondere umfasst das Lademittel ein Material zumindest aus der Gruppe thermoplastischer Kunststoff, glasfaserverstärkter Kunststoff, kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff, Kohlenstofffaser, Aluminium, Stahl und/oder andere Verbundwerkstoffe. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vor- gesehen, dass das Lademittel zumindest eine Batterie, einen Akkumulator und/oder einen Kondensator umfasst.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist die Transportvorrichtung ein oben beschriebenes Verbindungssystem auf. Vorzugsweise kann das Transportmittel mittels des Verbindungssystems an einem Fahrzeug befestigt werden.
In einer weiteren Variante des Transportmittels ist insbesondere das Lademittel modular aufgebaut ist, wobei verschiedene Funktionsmodule an dem Lademittel befestigbar sind. Insbesondere ist eine Vergrößerung oder eine Verkleinerung eines Ladevolumens vorge- sehen, wobei beispielsweise ein Aufsatzteil auf dem Lademittel befestigt wird. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das Lademittel formsymmetrisch ausgestaltet ist, was eine einfache Montage von Einzelteilen des Ladesystems und/oder des Transportsystems ermöglicht.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Transporteinrichtung einen Trol- ley umfasst. Dieser ist in einer Ausgestaltung abnehmbar vom Transportmittel oder vom Lademittel ausgestaltet. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass dieser nicht zerstörungsfrei lösbar insbesondere mit dem Lademittel oder einem Bodenteil eines Lademittels verbunden ist. In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Trolley einen Antrieb aufweist. Insbesondere umfasst der Trolley ein Behältnis und zumindest ein Rad, vorzugsweise zwei Räder, in einer weiteren Ausgestaltung mehr als zwei Räder. Weiterhin kann der Trolley einen Griff umfassen, dieser ist beispielsweise an einer den Rädern abgewandten Seite am Behältnis angeordnet. In einer weiteren Ausgestaltung ist der Griff an einer den Rädern zugewandten Seite am Behältnis angeordnet. Auch ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass der Griff mittig zwischen der den Rädern abgewandten Seite und der den Rädern zugewandten Seite angeordnet ist. Weiterhin kann mittels des Grif- fes der Rastmechanismus, beispielsweise zum Lösen der Rastverbindung betätigt werden. Auch ist in einer Variante vorgesehen, dass der Griff verstellbar am Lademittel angeordnet ist, insbesondere höhenverstellbar. Beispielsweise kann der Griff beispielsweise in einer Transportstellung, vorzugsweise nach Verbindung des Lademittels mit dem ersten Verbindungsteil über das Lademittel und insbesondere über das Behältnis verschwenkt werden.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Transportvorrichtung, insbesondere die Ladevorrichtung, vorzugsweise das Behältnis zumindest einen Deckel, eine Ablagevorrichtung, ein Sitz, ein Kindersitz, eine Kindersitzaufnahmevorrichtung, eine Leiter, eine Trittleiter, einen Grill, eine Musikanlage, einen Lautsprecher, eine Medienwiederga- bevorrichtung, eine Aufnahme für eine Medienwiedergabevorrichtung, eine Batterie, einen Akkumulator, einen Kondensator, einen Monitor, einen Fahrradträger, einen Motor, ein Leuchtmittel, einen Container, einen Korb, einen Käfig, insbesondere für Tiere, einen Skiträger und/oder eine sonst wie gestaltete Halterung umfasst. Unter einem Container ist insbesondere ein Behältnis für insbesondere gekühltes Speditionsgut, Briefpost, Lebensmittel und so weiter zu verstehen.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Transportvorrichtung eine Signalvorrichtung aufweist. Vorzugsweise weist die Transportvorrichtung Lichter, einen Kennzeichenhalter und/oder eine Kennzeichenleuchte auf. Vorzugsweise ist die Transportvorrichtung derart ausgestaltet, dass diese gemäß der Straßenverkehrsordnung zum Transport von Gütern verwendet werden kann. Insbesondere ist eine Signalvorrichtung, wie beispielsweise eine Lichtanlage gemäß Straßenverkehrsordnung vorgesehen. Weiterhin weist die Transportvorrichtung zumindest einen Reflektor auf. In einer weiteren A- usgestaltung ist vorgesehen, dass die Transportvorrichtung zumindest einen Magnethalter oder zumindest einen Klemmhalter, beispielsweise für ein Kennzeichen und/oder eine Hinweis- oder Warntafel aufweist.
Die Transportvorrichtung ist insbesondere für einen Transport im öffentlichen Straßenver- kehr geeignet. Vorzugsweise weist die Transportvorrichtung eine maximale Breite von 3 Metern, vorzugsweise unter 2,5 Metern, weiterhin bevorzugt etwa 0,5 Meter auf. Die maximale Höhe des Transportmittels ist in einer Ausgestaltung kleiner 4 Meter, weiter bevor- zugt, kleiner 2 Meter, besonders bevorzugt etwa 0,75 Meter. Eine maximale Tiefe des Transportmittels ist kleiner 3 Meter, weiterhin bevorzugt kleiner gleich 1 Meter, besonders bevorzugt etwa 0,4 Meter. Eine lichte Höhe des Transportmittels über einer Fahrbahn nach einer Montage insbesondere an einer Personenkraftwagen-Anhängerkupplung be- trägt etwa 2 Zentimeter bis etwa 40 Zentimeter, besonders bevorzugt etwa 10 Zentimeter bis etwa 30 Zentimeter, weiterhin bevorzugt etwa 10 Zentimeter bis etwa 15 Zentimeter.
Die Transportvorrichtung kann einen Griff aufweisen. Insbesondere ist der Griff mit einerm Stellmechanismus verbunden. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass ein Fußpedal mit einem Stellmechanismus verbunden ist. Mittels des Griffes oder des Fußpedals beziehungsweise des Stellmechanismus kann beispielsweise das Rastsystem gelöst werden. Insbesondere kann mittels des Stellmechanismus der Rastmechanismus betätigt werden. In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass mittels des Griffes oder des Fußpedals respektive des Stellmechanismus das Rastsystem beispielsweise gegen ein versehentliches Lösen arretiert werden kann.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Transportvorrichtung ein Fahrzeug umfasst. Beispielsweise umfasst die Transporteinrichtung einen Elektroscooter, der an einem PKW befestigt und mitgeführt werden kann. Insbesondere ist vorteilhaft, dass wenn die Transporteinrichtung ein Fahrzeug umfasst, eine leichtere Fortbewegung mit der vom transportierenden Fahrzeug, wie beispielsweise einem PKW gelösten Transportvorrichtung möglich ist. Beispielsweise ist unter einem Fahrzeug ein Roller, ein elektrisch angetriebener Roller, ein Fahrrad, ein Rollstuhl und/oder ein anderes Fahrzeug zu verstehen. In einer Weiterbildung kann die Transportvorrichtung ein Zwei-, Drei- oder Vierrad, einen Rollstuhl, eine Gehhilfe oder einen Rolator umfassen. Weiterhin ist vorgesehen, dass die Transportvorrichtung ein Golfmobil oder zumindest eine Maschine, wie beispielsweise einen Rasenmäher, einen Staubsauger oder ein Stromaggregat umfasst oder transportiert. Auch ist in einer Variante vorgesehen, dass die Transportvorrichtung für den militärischen Bereich einsetzbar ist. So sieht eine weitere Variante vor, dass die Trans- portvorrichtung Waffen, Waffensysteme, Roboter, Drohnen und/oder Minensuchgeräte umfasst oder transportiert. Auch ist eine besonders bevorzugte Ausgestaltung für die Verwendung im humanitären Bereich, wie beispielsweise für Sanitäter, Notärzte, Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk ausgestaltet. In einer weiteren Variante ist vorgesehen, dass die Transportvorrichtung ein Elektro-Mobil, ein Schneemobil, ein Wassermobil oder ein Flugmobil umfasst. Ein weiterer Gedanke der Erfindung umfasst eine Verwendung eines oben beschriebenen Verbindungssystems zur Befestigung von zumindest einer Transportvorrichtung an einem Fahrzeug.
Ein weiterer Gedanke der Erfindung umfasst ein Verfahren zur Verbindung eines Lademittels einer Transportvorrichtung mit einem Fahrzeug, wobei die Transportvorrichtung ein Verbindungssystem aufweist, wobei das Verbindungssystem zumindest ein Rastsystem und ein unterhalb des Rastsystems angeordnetes Eingreifsystem aufweist, wobei das Rastsystem zumindest einen rückstellbaren Rastmechanismus und eine komplementäre Rastaufnahme zur Aufnahme des Rastmechanismus aufweist und wobei das Eingrei- fystem zumindest ein Eingreifteil und eine komplementäre Eingreifteilaufnahme zur Aufnahme des Eingreifteils aufweist. Das Verbindungssystem ist zweiteilig ausgestaltet und ein erstes Verbindungsteil, die Rastaufnahme und die Eingreifteilaufnahme und ein zweites Verbindungsteil den Rastmechanismus und das Eingreifteil aufweist. Das erste Ver- bindungsteil ist lösbar oder unlösbar in, an oder auf einem Fahrzeug befestigbar und das Lademittel weist zumindest das zweite Verbindungsteil auf. In einem ersten Schritt wird das erste Verbindungsteil lösbar oder unlösbar an dem Fahrzeug befestigt und in einem zweiten Schritt wird die Ladevorrichtung mittels des zweite Verbindungsteils mit dem ersten Verbindungsteil verbunden. Beispielsweise wird das Lademittel über ein Lager aus einer Ausgangslage um 2° bis 90° vorzugsweise 2° bis 60° gekippt und bei einer Bewegung in Richtung der Ausgangslage das Eingreifteil in die Eingreifteilaufnahme eingeführt wird. In einer Ausgestaltung, in der das Lademittel zumindest ein Rad, vorzugsweise zwei Räder aufweist, wird das Lademittel über eine Achse zumindest eines Rades gekippt oder in eine gewünschte Position gebracht. Auch ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das Lademittel zumindest über eine Kufe, eine Schiene, einen Halter oder zumindest einen Fuß gekippt oder in die gewünschte Position gebracht wird, wobei vorzugsweise das Lademittel die Kufe, die Schiene, den Halter oder den Fuß aufweist. Hierzu ist in der Regel kein großer Kraftaufwand notwendig. Nach dem Kippen des Lademittels wird das Lademittel zum ersten Verbindungsteil bewegt, vorzugsweise wird das Lademittel zum ers- ten Verbindungsteil im gekippten Zustand gefahren beziehungsweise gerollt. Das Eingreifteil, das in einer Ausgestaltung am zweiten Verbindungsteil beziehungsweise am Lademittel angeordnet ist, wird in die Eingreifteilaufnahme geführt. Hierzu reicht es vorzugsweise aus, das ganze Lademittel zu bewegen. Eine Manipulation direkt am Eingreifsystem ist nicht notwendig. In einer Ausgestaltung ist das Eingreifsystem selbstzentrierend ausges- taltet, sodass ein leicht schräges Einführen des Eingreifteils in die Eingreifteilaufnahme automatisch korrigiert wird. Ist das Eingreifsystem verbunden, ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das Lademittel über das Eingreifsystem zum ersten Verbindungsteil hin gekippt wird, das heißt, dass das Eingreifsystem als Lager für eine Kippbewegung dient. Insbesondere wird durch die Kippbewegung über das Eingreifsystem das Lademittel angehoben, das heißt von einem Untergrund weg bewegt. Unter einer Ausgangslage soll hier zu verstehen sein, dass das Lademittel aufrecht steht. Insbesondere ist das Lademit- tel aufrecht, wenn eine Hochachse des Lademittels weitgehend die gleiche Ausrichtung aufweist, wie wenn das Lademittel mit dem ersten Verbindungsteil verbunden ist.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass der oben beschriebene Bewegungsablauf nicht von dem Lademittel beziehungsweise von dem zweiten Verbindungsteil ausgeführt wird, sondern das erste Verbindungsteil entsprechend bewegt wird. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass beide Teile abwechselnd oder gleichzeitig bewegt werden, um die oben beschriebene Verbindung herzustellen.
Insbesondere wird nach einem Einführen des Eingreifteils in die Eingreifteilaufnahme das Transportmittel über die Eingreifteilaufnahme in Richtung des ersten Verbindungsteils gekippt, bis der Rastmechanismus in die Rastaufnahme einrastet. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass zum Lösen des Transportmittels von dem Fahrzeug ein Stellmechanismus betätigt wird, der den Rastmechanismus zurück stellt, sodass das Transportmittel über die Eingreifteilaufnahme von dem ersten Verbindungsteil weg abge- kippt werden kann.
In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Transportmittel automatisch abgesetzt • beziehungsweise abgekoppelt wird. Insbesondere kann ein automatischer Absetzvorgang aus dem Fahrzeug heraus initialisiert werden. Auch ist in einer Ausgestaltung vorgese- hen, dass ein Absetzvorgang mittels einer Einrichtung am Transportmittel initialisiert werden kann. In einer weiteren Version ist vorgesehen, dass ein Ankoppelvorgang automatisiert abläuft. Insbesondere ist vorgesehen, dass zumindest ein autonomer oder semiautonomer insbesondere mobiler Roboter eine An- und/oder Abkopplung automatisch durchführt beziehungsweise sich selbst an- oder abkoppelt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den nachfolgenden Zeichnungen hervor. Die dort dargestellten Weiterbildungen sind jedoch nicht beschränkend auszulegen, vielmehr können die dort beschriebenen Merkmale untereinander und mit den oben beschriebenen Merkmalen zu weiteren Ausgestaltungen kombiniert werden. Des Weiteren sei darauf verwiesen, dass die in der Figurenbeschreibung angegebenen Bezugszeichen den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht beschränken, sondern lediglich auf die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele verweisen. Gleiche Teile oder Teile mit gleicher Funktion weisen im Folgenden die gleichen Bezugszeichen auf. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ablaufdiagramm, das eine Befestigung eines Lademittels an einem Fahrzeug beschreibt;
Fig. 2 ein Ablaufdiagramm, das die Verbindung zwischen den Verbindungssystemteilen beschreibt;
Fig. 3 ein erstes Verbindungsteil;
Fig. 4 ein zweites Verbindungsteil; FFiigg.. 55 eine Ausgestaltung eines Lademittel als Trolley;
Fig. 6 ein Trolley nach Fig. 5 im geöffneten Zustand;
Fig. 7 ein Trolley nach Fig. 5 und 6 am Heck eines Fahrzeugs;
Fig. 8 ein Lademittel ausgestaltet als Fahrzeug;
Fig. 9 ein Lademittel nach Fig. 8 im zusammengeklappten Zustand; FFiigg.. 1100 ein Fahrrad mit einem zweiten Verbindungsteil;
Fig. 11 eine weitere Ausgestaltung des ersten und zweiten Verbindungsteils;
Fig. 12 eine weitere Ausgestaltung des als Lademittel ausgestalteten Fahrzeugs;
Fig. 13 das Fahrzeug nach Fig. 12 in Transportstellung; und FFiigg.. 1144 einer Detailansicht eines als Fahrzeug ausgestalteten Lademittels.
Fig. 1 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm, in dem die Befestigung eines Transportmittels 1 an einem Fahrzeug 2 beschrieben wird. In einem ersten Schritt I wird ein erstes Verbindungsteil 3 mittels eines Schnellverschlusses 4 an eine Anhängerkupplung 5 eines Fahrzeugs 2 befestigt. Der Schnellverschluss 4 weist vorzugsweise einen Kniehebelver- Schluss auf. Das erste Verbindungsteil 3 kann am Fahrzeug verbleiben und ist insbesondere mittels eines Schlosses vor unbefugter Entnahme von der Anhängerkupplung geschützt.
Das Lademittel 6 kann gemäß Schritt Il befüllt werden. Hierzu ist ein Deckel 7, der an dem Lademittel 6 angeordnet ist, öffbar. Ein an dem Lademittel angeordneter Griff 8 kann in eine Offen-Stellung bewegt und dort fixiert werden, in welcher der Deckel 7 derart auf dem Griff 8 aufliegen kann, dass dieser eine Ablagefläche bildet.
Der Deckel 7 wird in Schritt IM geschlossen und der Griff 8 in eine Schiebe-Stellung be- wegt und dort fixiert, wobei der Griff in einem Winkel 9 von etwa 10° bis 50°, vorzugsweise etwa 45° aus einer Horizontallage 10 geschwenkt ist. In der Schiebe-Stellung ist der Griff 8 besonders geeignet, um das Lademittel 6 zu manövrieren. Schritt IV zeigt wie das Lademittel 6 zu einem Fahrzeug 2 geschoben wird. Das Lademittel 6 braucht nicht angehoben zu werden und ist mittels Rollen oder Räder bewegbar, ähnlich einem Trolley oder einer Sackkarre.
In Schritt V ist erkennbar, dass das Lademittel 6 mittels des an dem Lademittel 6 angeordneten zweiten Verbindungsteils 11 in gekippter Stellung mit dem ersten Verbindungsteil beziehungsweise mit dem Fahrzeug 2 verbunden wird. Insbesondere ist eine Eingreifverbindung vorgesehen.
Schritt VI zeigt wie das Lademittel 6 vollständig mit dem ersten Verbindungsteil 5 verbunden wird. Hierzu wird eine Kraft 12 auf den Griff 8 ausgeübt, sodass das Lademittel geführt über eine Verbindung zwischen dem ersten Verbindungsteil 3 und dem zweiten Verbindungsteil 11 angehoben wird. Besonders vorteilhaft ist, dass eine vergleichsweise ge- ringe Kraft 12 verwendet werden muss, um das Lademittel 6 anzuheben. Aufgrund eines Hebelverhältnisses, das durch diese Anordnung gebildet ist, benötigt ein Benutzer 13 nur die 0,1 -fache bis 0,5-fache Kraft, insbesondere nur ein Drittel der Gewichtskraft des Lademittels 6, um das Lademittel 6 anzuheben. Vorzugsweise ist eine wirksame Hebellänge des Kraftarms, auf den eine Kraft 12 durch den Benutzer 13 ausübbar ist, etwa 0,5 Meter bis etwa 1 ,5 Meter, vorzugsweise etwa 0,9 Meter bis etwa 1 ,2 Meter, weiterhin bevorzugt etwa 1 Meter bis etwa 1 ,1 Meter. Der Kraftarm ist die Strecke von Auflager zum Krafteinleitungspunkt der Kraft 12.
Das erste Verbindungsteil 3 und das zweite Verbindungsteil 11 sind derart ausgestaltet, dass diese verrasten, wird das Lademittel 6 in die in Schritt VI gezeigte angehobene Position gebracht. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Lademittel auch automatisch mit einem Bordnetz des Fahrzeugs 2 verbunden ist. Gegebenenfalls ist auch eine zweite Sicherung vorgesehen, die das Lademittel 6 im Falle eines Versagens eines Teils des Verbindungssystems 3, 11 vor einem Abreißen vom Fahrzeug und/oder einer Havarie schützt.
In Schritt VII wird der Griff 8 in eine Fahrposition gebracht. Der Griff 8 ragt somit nicht mehr in Fahrzeugrichtung nach hinten, sondern nach vorne. Der Griff 8 ist derart am Lademittel angeordnet, dass dieser in verschiedene Positionen verschwenkbar ist. Insbe- sondere ist der Griff 8 in verschiedenen Positionen einrastbar beziehungsweise arretierbar. Vorzugsweise kann der Griff 8, das Lademittel 6, das Verbindungssystem 3, 11 und/oder der Deckel 7 abgeschlossen werden. Dies verhindert eine ungewollte Manipulation des Lademittels 6 beziehungsweise des Verbindungssystems 2, 11.
Ist das Lademittel 6 an dem Fahrzeug 2 befestigt, kann das Fahrzeug 2, wie in Schritt VIII angedeutet, bewegt werden.
Schritte IX bis XII zeigen ein Lösen des Lademittels von einem Fahrzeug. Hierzu wird in Schritt IX das Lademittel aufgeschlossen, was zumindest eine Manipulation des Lademittels 6 möglich macht. Weiterhin wird der Griff 8 in eine Schiebeposition bewegt. Es ist insbesondere vorgesehen, dass das Lademittel 8 nur demontiert werden kann, wenn der Griff 8 in der Schiebeposition ist.
Wie in Schritt X gezeigt wird eine Kraft 12 auf den Griff 8 ausgeübt. Dies soll unter anderem verhindern, dass das Lademittel beim Lösen unkontrolliert zu Boden fällt. Des weite- ren ist der Griff mit einem Stellmechanismus verbunden. Wird der Griff in Richtung der Kraft 12 um etwa 5 Millimeter bis etwa 50 Millimeter bewegt, wird der Stellmechanismus betätigt und die Rastverbindung gelöst. Das Lademittel 6 kann danach, wie in Schritt Xl gezeigt, behutsam über die noch bestehende Eingreifverbindung insbesondere auf die Räder des Lademittels abgesetzt werden.
Schritt XII zeigt, wie das Lademittel vollständig von dem ersten Verbindungsteil 3 gelöst ist. Das Lademittel kann nun fahrzeugunabhängig beispielsweise zum Transport oder zur Lagerung genutzt werden.
Fig. 2 zeigt schematisch ein Verbindungssystem zumindest umfassend ein erstes Verbindungsteil 3 und ein zweites Verbindungsteil 11. Das erste Verbindungsteil 3 ist an einer Personenkraftwagen-Anhängerkupplung 14 angeordnet. Das zweite Verbindungsteil 11 wird in Schritt A zum ersten Verbindungsteil 3 bewegt. Wie in Schritt B zu sehen ist, wird ein Eingreifteil 15 des zweiten Verbindungsteils 11 in eine aus dieser Perspektive nicht sichtbare Eingreifteilaufnahme 16 geführt. Sodann wird das Lademittel 6 zum ersten Verbindungsteil hin gekippt, wobei das Eingreifsystem 17, das die Eingreifteilaufnahme 16 und das Eingreifteil 15 umfasst, als Scharnier beziehungsweise Lager wirkt.
In Schritt C rastet ein Rastmechanismus 18, der an dem ersten Verbindungsteil 3 ange- ordnet ist, in eine Rastaufnahme 19, die an dem zweiten Verbindungsteil 11 angeordnet ist. Rastmechanismus 18 und Rastaufnahme 19 bilden ein Rastsystem 20. Fig. 3 zeigt eine beispielhafte weitere Ausgestaltung eines ersten Verbindungsteils 3. Das Verbindungsteil 6 weist eine Kupplungsvorrichtung 21 auf, die insbesondere von dem ersten Verbindungsteil 3 lösbar angeordnet ist. Mittels der Kupplungsvorrichtung kann das Verbindungsteil beispielsweise an eine Personenkraftwagen-Anhängerkupplung montiert werden. Bevorzugt ist eine Schnellkupplung, beispielsweise mit einem Kniehebel- Verschluss. Insbesondere ist die Kupplungsvorrichtung abschließbar.
Das erste Verbindungsteil 3 weist eine Rastaufnahme 19 und eine Eingreifteilaufnahme 16 auf. Weiterhin umfasst das erste Verbindungsteil 3 ein Anschlusskabel 22, mittels dem das erste Verbindungsteil mit einem Bordnetz des Fahrzeugs verbindbar ist. Des weiteren ist vorgesehen, dass das erste Verbindungsteil Kontaktelemente 23 aufweist, die beispielsweise über das Anschlusskabel 22 galvanisch direkt oder indirekt mit dem Bordnetz verbindbar sind. Die Kontaktelemente 23 sind in dieser Ausgestaltung als Kontaktplatten ausgebildet.
Es ist zu erkennen, dass unterhalb der Eingreifteilaufnahme 16 eine Materialverstärkung 24 angeordnet ist. Diese weist vorzugsweise eine Abrundung zumindest im Bereich der Eingreifteilaufnahme 16 auf. Die Materialverstärkung 24 erleichtert ein Einführen eines Eingreifteils 15 in die Eingreifteilaufnahme. Insbesondere ist die Eingreifteilaufnahme 16 und das komplementäre Eingreifteil 15 beziehungsweise das Eingreifsystem derart ausgestaltet, dass bei einem Einführen des Eingreifteils 15 in die Eingreifteilaufnahme 16 eine Selbstzentrierung stattfindet..
Fig. 4 zeigt ein zweites Verbindungsteil 11 mit einem Eingreifteil 15, einem Rastmecha- nismus 18 und Kontaktelementen 23. Das Eingreifteil 15 ist beabstandet von einer
Grundplatte 25 angeordnet. Es ist zu erkennen, dass das Eingreifteil 15 eine weitgehend rechteckige Grundfläche aufweist. Dies ist insbesondere vorteilhaft für eine Selbstzentrierung in einer Eingreifteilaufnahme 16, wie sie beispielsweise aus Fig. 3 hervorgeht.
Der Rastmechanismus 18 weist einen Bolzen 26 und eine Feder 27 auf, wobei die Feder 27 den Bolzen in einer definierten Position hält. Mittels eines Bowdenzuges 28 kann der Bolzen 26 zurückgestellt werden, das heißt entgegen einer Kraft, die von der Feder auf den Bolzen wirkt, bewegt werden.
Fig. 5 bis 7 zeigen verschiedene Stellungen, die der Griff 8 einnehmen kann: Fig. 5 zeigt das Lademittel 6 mit dem Griff 8 in Schiebestellung. Der Deckel 8 ist verschlossen und insbesondere über ein Schloss 29 abschließbar. Es ist zu erkennen, dass das Lademittel 6 Räder 30 aufweist, die an einem Bodenteil 31 angeordnet sind. Das Bodenteil 31 weist vorzugsweise ein anderes Material als ein Behältnis 32 auf, beispielswei- se umfasst das Bodenteil 31 zumindest ein Metall und das Behältnis 32 einen Kunststoff. Insbesondere ist das Behältnis 32 in das Bodenteil 31 eingesetzt.
Fig. 6 zeigt das Lademittel 6 in einer Offenstellung. Der Griff 8 ist in einer Position, in welcher der Deckel 8 aufgelegt werden kann. Insbesondere bildet der Deckel 8 eine Ablage- fläche 33.
Fig. 7 zeigt das Lademittel 6 in einer Transportposition. Der Griff 8 ist über das Lademittel 6 hinweg geschwenkt. Das Lademittel 6 ist mittels des Verbindungssystems 37, das der Einfachheit halber nicht dargestellt ist, an einem Fahrzeug 2 befestigt. Es ist zu erkennen, dass mittels des beschriebenen Transportmittels 1 eine mögliche Beladekapazität eines Fahrzeuges bestmöglich ausgeschöpft werden kann. Das Fahrzeug 2 kann Gut im Kofferraum, auf dem Dach und im Transportmittel 1 befördern. Besonders vorteilhaft ist, dass nach deutschem Recht im Gegensatz zu einem Anhänger kein besonderer Führerschein für das Führen eines solchen Transportsystems am PKW notwendig ist.
Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausgestaltung eines Lademittels 6 als Fahrzeug. Das Lademittel weist eine Plattform 34 auf, wobei die Plattform 34 wiederum Räder 30 aufweist. Die Plattform 34 ist klappbar an dem Lademittel 6 angeordnet und kann insbesondere in einer ersten und in einer zweiten Position arretiert werden. In der ersten Position, die in Fig. 8 dar- gestellt ist, kann ein Benutzer auf die Plattform 34 steigen und das Lademittel 6 nutzen wie einen Tretroller. Es kann beispielsweise auch ein Elektromotor an oder in dem Lademittel angeordnet sein, sodass eine Fortbewegung ohne Muskelkraft möglich ist. Ein Lenken wird beispielsweise mittels eines Gelenks 35 ermöglicht. Auch ist in einer Ausgestaltung eine Lenkachse vorgesehen, wobei beispielsweise ein Benutzer auf dem Ladegut sitzen kann.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das ein Behältnis eine Energieversorgung, beispielsweise einen Akkumulator aufweist. Weiterhin bevorzugt ist, dass zumindest eine Achse oder zumindest ein Rad, welches an der Plattform angeordnet ist, angetrieben wird. Fig. 9 zeigt das Lademittel aus Fig. 8, wobei die Plattform in einer zweiten Position angeordnet ist. Diese Position ist insbesondere für einen Transport mittels eines Fahrzeugs oder zur Verstauung des Lademittels vorgesehen. Auch kann das Lademittel in dieser Position schiebend bewegt werden.
Mittels dem beschriebenen Elektromobil aus Fig. 8 und 9 ist es beispielsweise Menschen mit eingeschränkter Mobilität, wie beispielsweise älteren Menschen oder Menschen mit Übergewicht möglich, auch größere Strecken zurückzulegen. Beispielsweise kann das Elektromobil an einem Personenkraftwagen befestigt und in einem Zielgebiet, wie bei- spielsweise einer Fußgängerzone vom Personenkraftwagen abgekoppelt werden. Das Elektromobil kann dann im Zielgebiet eingesetzt werden, um kleinere Strecken zurückzulegen.
Fig. 10 zeigt ein Anwendungsbeispiel für ein Verbindungssystem, wobei ein zweites Ver- bindungsteil an einem Fahrrad 36 befestigt ist. Mittels des zweiten Verbindungsteils 1 1 kann das Fahrrad ohne einen besonderen Fahrradträger an einem Fahrzeug befestigt werden. Beispielsweise kann das erste Verbindungsteil an einer Rückwand eines Caravans befestigt werden, sodass das Fahrrad ohne großen Aufwand mittels des Verbindungssystems an dem Caravan befestigt werden kann.
Fig. 11 zeigt das Verbindungssystem 37 mit dem ersten Verbindungsteil 3 und dem zweiten Verbindungsteil 11. Das zweite Verbindungsteil 11 weist ein Eingreifteil 15 auf, das an seinem unteren Ende trapezförmig ausgestaltet ist. Des Weiteren weist das zweite Verbindungsteil 11 ein Rastsystem 20 auf, das zwei Bolzen 26, die links und rechts an dem zweiten Verbindungsteil 11 angeordnet sind und jeweils eine Feder zur Rückstellung aufweisen. Wird der Bowdenzug 28 betätigt, so werden die Bolzen 26 entgegen der Federkraft zum Zentrum des zweiten Verbindungsteils 11 gezogen.
Das erste Verbindungsteil 3 umfasst eine Grundplatte 25 in der eine Eingreifteilaufnahme 16 angeordnet ist. Des Weiteren umfasst das erste Verbindungsteil 3 jeweils eine
Rastaufnahme an der rechten und linken Seite, die die Bolzen des zweiten Verbindungsteils aufnehmen können. An der Oberseite des ersten Verbindungsteils ist eine Zusatzsicherung 38 angebracht, die einen Sicherungsbolzen 39 aufweist, der in eine hier nicht dargestellte Öffnung des zweiten Eingreifteils eingreifen kann. Die Zusatzsicherung 38 soll verhindern, dass beispielsweise bei Versagen der Rückstellung der Bolzen 26 durch die Feder 27 ein Abfallen des Transportmittels verhindert wird. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass durch eine Drehung, beispielsweise einer 90°- oder einer 180°-Drehung der Zusatzsicherung der Sicherungsbolzen in die Öffnung des zweiten Verbindungsteils 11 eingreift.
Des Weiteren weist das erste Verbindungsteil 3 einen Schnellverschluss 4, der beispielsweise über einen Kniehebel das erste Verbindungsteil 3 auf vorzugsweise einer Anhän- gerkupplung befestigt. Eine Sicherungsöffnung 40 erlaubt beispielsweise die Anbringung eines Vorhängeschlosses an den Schnellverschluss 4, so dass der Schnellverschluss 4 nicht öffbar ist.
Fig. 12 zeigt einen Elektroscooter 41 mit einem Lademittel 6, an dem ein zweites Verbin- dungsteil 11 mit einem Eingreifteil 15 angeordnet ist. Der Elektroscooter 41 weist einen Nabenmotor 42 auf, der an der Nabe des Hinterrades 43 angeordnet ist. Des Weiteren weist der Elektroscooter in dieser Ausgestaltung zwei Vorderräder 44 auf, die lenkbar am Elektroscooter bzw. am Lademittel angeordnet sind. Zwei Lenkstangen 45 erlauben eine Lenkung der Vorderräder 44.
Fig. 13 zeigt den Elektroscooter 41 in zusammengeklappten Zustand. Es ist zu erkennen, dass das Hinterrad 43 über das Lademittel 6 verschränkt wird. Die Lenkstangen 45 sind derart angeordnet, dass diese das Hinterrad 43 zwischen sich aufnehmen können. So ist genügend Platz zwischen den Lenkstangen 45 vorgesehen, so dass das Hinterrad 43 dazwischen schwenkbar ist. Weiterhin ist vorgesehen, dass mittels der Lenkstangen das Lademittel mit dem zusammengeklappten Elektroscooter 41 wie ein Trolly bewegt werden kann. Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, dass Arretiermittel 46 die Lenkstangen 45 am Lademittel arretieren, so dass die Vorderräder 44 starr in Geradeausrichtung arretiert sind. Der so zusammengeklappte Elektroscooter, der somit auch als Transportmittel dient, kann mittels des zweiten Verbindungsteils 11 beispielweise an einem PKW angeordnet werden.
Fig. 14 zeigt eine Detailansicht mit Schnitt eines Lademittels 6. Zu erkennen ist ein Fußpedal 47, mit dem ein Bowdenzug 28 zur Rückstellung eines hier nicht gezeigten Rastmit- tels betätigt werden kann. So ist vorgesehen, dass, wenn das Lademittel an einem Fahrzeug befestigt ist, ein Benutzer das Fußpedal 47 vorzugsweise mit dem Fuß betätigt und damit das Rastmittel zurückstellt. Sodann kann das Lademittel 6 von dem ersten Verbindungsteil weggekippt werden.
Des Weiteren zeigt Fig. 14 Versteifungsrippen 48 auf, die eine Versteifung des Lademittels bewirken. Auch ist der Fig. 14 ein Akkumulator zu entnehmen, der beispielsweise, während das Lademittel 6 an einem Fahrzeug angekoppelt ist, durch eine elektrische Verbindung geladen zum Fahrzeug, wie beispielsweise PKW, aufgeladen wird. Ist der PKW beispielsweise ein Elektrofahrzeug, so kann mit der Zusatzbatterie eine größere Reichweite des Elektrofahrzeugs erzielt werden. Weiterhin kann beispielsweise der Akkumulator 49 dazu verwendet werden, um einen Caravan im Stationärbetrieb mit Strom zu versorgen. Auch ist vorgesehen, dass der Akkumulator für andere Zwecke verwendet wird. Beispielsweise zur Stromversorgung eines mit dem Lademittel 6 in Verbindung stehenden elektrischen Gerätes oder eines beispielsweise autarken Hauses. Insbesondere kann mittels zuminderst eines Lademittels 6 eine Einspeisung von Energie in ein Stromnetz erfolgen.
