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Title:
CONSTRUCTION KIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/169649
Kind Code:
A1
Abstract:
A modular construction kit (1) for the tailored production of shelves, carriages, workstations, storage units and similar structures comprises at least two profiled rails (2, 2', 2'', 2' '', 2'' '') that each have at least two outer surfaces (3) which extend in the longitudinal direction and which have grooves arranged therebetween, wherein in each case two outer surfaces (3) are mounted substantially at the same distance from one another along the outer sides of the individual rails (2, 2', 2'', 2'' ', 2'' ''), and wherein the construction kit (1) comprises at least one connector (6, 7, 8) for interconnecting the rails (2, 2', 2'', 2' '', 2'' '') with two connector halves (11, 12), wherein the first rail is connected at its end side to a longitudinal side of the second rail and wherein the connector halves (11, 12) have first connection pieces with clamping jaws which can be clamped between the outer surfaces (3) into the grooves, with the result that the first and the second rail (2, 2', 2'', 2'' ', 2'' '') are interconnectable by the connector in different radial directions of one of the two rails (2, 2', 2'', 2' '', 2'' '').

Inventors:
OROZ, Marco (Sonnenweg 12, Aystetten, 86482, DE)
Application Number:
EP2016/000639
Publication Date:
October 27, 2016
Filing Date:
April 19, 2016
Export Citation:
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Assignee:
OROZ, Marco (Sonnenweg 12, Aystetten, 86482, DE)
International Classes:
F16B7/04; E04B1/58; E04B2/76; F16B12/32; A47B13/06; A47B47/02; F16B7/02
Foreign References:
DE19855928A12000-06-08
FR2581717A11986-11-14
Attorney, Agent or Firm:
PRÜNTE, Peter (Sparing Röhl Henseler GbR, Gögginger Strasse 86, Augsburg, 86199, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Modularer Bausatz (1 ) für die maßgeschneiderte Herstellung von Regalen, Wagen, Arbeitsplätzen, Lagereinheiten und konstruktiven Strukturen, der zumindest einen ersten und einen zweiten profilierten Holm (2, 2', 2", 2"', 2"") umfasst, die jeweils zumindest zwei sich in Längsrichtung erstreckende äußere Flächen (3) mit zwischen diesen angeordneten Nuten aufweisen, wobei jeweils zwei äußere Flächen (3) im Wesentlichen im gleichen Abstand zu einander entlang der Außenseiten der einzelnen Holme (2, 2', 2", 2" 2"") angebracht sind, und wobei der Bausatz (1 ) zumindest einen Verbinder (6, 7, 8) zur wechselseitigen Verbindung der Holme (2, 2', 2", 2"', 2"") mit zwei Verbinderhälften (1 1 , 12) umfasst, wobei der erste Holm (2, 2', 2", 2'", 2"") an seiner Stirnseite mit einer Längsseite des zweiten Holms (2, 2', 2", 2"', 2"") verbunden ist und wobei die Verbinderhälften (1 1 , 12) erste Anschlussstücke (13, 14) mit Spannbacken (17, 18) aufweisen, die zwischen den äußeren Flächen (3) in den Nuten einspannbar sind, wodurch der erste und der zweite Holm (2, 2', 2", 2"', 2"") durch den Verbinder (6, 7, 8) entlang verschiedener radialer Richtungen eines der beiden Holme (2, 2', 2", 2"', 2"") wechselseitig verbindbar sind; wobei wenigstens der erste Holm (2, 2', 2", 2"', 2"") außerdem einen sich koaxial im Inneren erstreckenden Hohlkanal (10) aufweist, wobei die Nuten jeweils einen Sitz für die Verbindung mit Paneelen, Zubehörteilen und Werkzeugen unterschiedlichen Typs bilden, die an den Holmen (2, 2', 2", 2"', 2"") verankerbar sind, wobei die Verbinderhälften (1 1 , 12) zweite Anschlussstücke (19, 20) umfassen, die aus zwei getrennten, zueinander im Wesentlichen symmetrischen Backen gebildet sind, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind und die an den Innenwänden des Hohlkanals (10) festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Gelenk am Übergang von den ersten Anschlussstücken (13, 14) zu den zweiten Anschlussstücken (19, 20) einer an wenigstens einer der Verbinderhälften (1 ) angebrachten und gegenüber der Befestigungsrichtung geneigten Gleitfläche (29, 29') an der jeweils anderen Verbinderhälfte (12) ein Vorsprung (30, 30') gegenüberliegt.

2. Bausatz (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Gleitfläche als schiefe Ebene ausgebildet ist oder eine konvexe oder eine konkave Krümmung hat.

3. Bausatz (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Vorsprung als Quader mit abgerundeten Kanten, als Halbkugel oder als Halbzylinder ausgebildet ist.

4. Bausatz (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderhälften (1 1 , 12) durch Schraubverbindungen, Rast-, Klemm- oder Bajonettverbindungen miteinander gegenüber den Holmen (2, 2', 2", 2'", 2"") fixierbar sind.

5. Bausatz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Konturen der Holme (2, 2 2", 2"', 2"") sich im Bereich der Verbinder (6, 7, 8) an deren Außenwänden wenigstens teilweise fortsetzen.

6. Bausatz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder (6, 7, 8) wie die Holme (2, 2', 2", 2"', 2"") mit Nuten und diese begrenzenden äußeren Flächen (3) ausgestattet sind, wobei die Nuten und die äußeren Flächen (3) mit den Nuten bzw. den äußeren Flächen (3) des jeweils sich anschließenden Holms fluchten.

7. Verbinder (6, 7, 8), insbesondere zum Einsatz in einem Bausatz (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, zur wechselseitigen Verbindung zweier profilierter Holme (2, 2', 2", 2m, 2""), die jeweils zumindest zwei sich in Längsrichtung erstreckende äußere Flächen (3) mit zwischen diesen angeordneten Nuten aufweisen, wobei jeweils zwei äußere Flächen (3) im Wesentlichen im gleichen Abstand zu einander entlang der Außenseiten der einzelnen Holme (2, 2', 2", 2"', 2"") angebracht sind, wobei der Verbinder (6, 7, 8) zwei Verbinderhälften (11 , 12) umfasst, die jeweils ein erstes Anschlussstück (13, 14) mit Spannbacken aufweisen, wobei diese zwischen den äußeren Flächen (3) in den Nuten einspannbar sind, wodurch der erste und der zweite Holm (2, 2', 2", 2'", 2"") durch den Verbinder (6, 7, 8, 32) entlang verschiedener radialer Richtungen eines der beiden Holme (2, 2', 2", 2'", 2"") wechselseitig verbindbar sind; wobei wenigstens der erste Holm (2, 2', 2", 2'", 2"") außerdem einen sich koaxial im Inneren erstreckenden Hohlkanal (10) aufweist, wobei die Nuten jeweils einen Sitz für die Verbindung mit Paneelen, Zubehörteilen und Werkzeugen unterschiedlichen Typs bilden, die an den Holmen (2, 2', 2", 2"', 2"") verankerbar sind, wobei die Verbinderhälften (11 , 12) zweite Anschlussstücke (19, 20) umfassen, die aus zwei getrennten zueinander wenigstens im Wesentlichen symmetrischen Backen gebildet sind, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind und deren in den Hohlkanal

(10) hineinragende Enden durch Verbinden der beiden Verbinderhälften auseinanderdrückbar und an den Innenwänden des Hohlkanals (10) festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Gelenk am Übergang von den ersten Anschlussstücken (13, 14) zu den zweiten Anschlussstücken (19, 20) einer an wenigstens einer der Verbinderhälften

(11) angebrachten und gegenüber der Befestigungsrichtung geneigten Gleitfläche (29, 29') an der jeweils anderen Verbinderhälfte (12) ein Vorsprung (30, 30') gegenüberliegt.

8. Verbinder (6, 7, 8) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das

Gelenk durch wenigstens je einen an jeder Backe angeordneten Ansatz mit halbkreisförmiger Rundung oder mit halbkugelförmiger Rundung und einer an die Rundung angepassten Aussparung gebildet ist oder dass halbkreisförmige Vorsprünge oder halbkugelförmige Vorsprünge der einen Backe auf ebenen Flächenbereichen der jeweils anderen Backe aufliegen.

9. Verbinder (6, 7, 8) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderhälften (11 , 12) jeweils durch eine Schraube, insbesondere in Verbindung mit einer Mutter, miteinander verbindbar sind, wobei die Schraube durch beide Verbinderhälften (11 , 12) hindurchsteckbar ist.

10. Verbinder (6, 7, 8) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung des Schraubenkopfes einer mit einer Mutter verschraubbaren Schraube eine an die seitliche Kontur des Schraubenkopfes angepasste Bohrung vorgesehen ist.

11. Verbinder (6, 7, 8) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderhälften (11 , 12) auf ihrer einen Seite durch ein Fixiermittel in einem Hohlkanal (10) eines ersten Holms (2") fixierbar sind und auf ihrer anderen Seite radial zur Längsachse des ersten Holms (2") mit den an ihren Anschlussstücken angebrachten Spannbacken in den Nuten des zweiten Holms (2') fixierbar sind, wobei die Verbinderhälften (11 , 12) durch eine Schraube (15) miteinander radial zur Längsachse des ersten Holms (2") miteinander verschraubbar sind.

12. Verbinder (6, 7, 8) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderhälften (11 , 12) im Bereich der zweiten Anschlussstücke (19, 20) mit wenigstens einer Leiste (31) oder einem anderen Vorsprung ausgestattet sind, die den Kontakt zwischen dem jeweiligen Anschlusstück (19, 20) und der Wandung des Hohlkanals (10) herstellen.

13. Verbinder (6, 7, 8) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Anschlussstücke (19, 20), bezogen auf die Längsachse des Hohlkanals (10), jeweils nur einseitig und im Wechsel zueinander mit der wenigstens einen Leiste (31) oder dem anderen Vorsprung ausgestattet sind.

Description:
Beschreibung

Bausatz

Die Erfindung bezieht sich auf einen modularen Bausatz für die maßgeschneiderte Herstellung von Regalen, Wagen, Arbeitsplätzen, Lagereinheiten und konstruktiven Strukturen, wie z. B. Maschinengestellen und Einhausungen, die zumindest einen ersten und einen zweiten profilierten Holm umfassen. Derartige Holme weisen jeweils zumindest zwei sich in Längsrichtung erstreckende äußere Flächen mit zwischen diesen angeordneten Nuten, d. h. mit mindestens einer Nut, auf, wobei jeweils zwei äußere Flächen im Wesentlichen im gleichen Abstand zu einander entlang der Außenseiten der einzelnen Holme angebracht sind, und wobei der Bausatz zumindest einen Verbinder zur wechselseitigen Verbindung der Holme mit zwei Verbinderhälften umfasst, wobei der erste Holm an seiner Stirnseite mit einer Längsseite des zweiten Holms verbunden ist und wobei die Verbinderhälften erste Anschlussstücke mit Spannbacken aufweisen, die zwischen den äußeren Flächen in den Nuten einspannbar sind, wodurch der erste und der zweite Holm durch den Verbinder entlang verschiedener radialer Richtungen eines der beiden Holme wechselseitig verbindbar sind; wobei wenigstens der erste Holm außerdem einen sich koaxial im Inneren erstreckenden Hohlkanal aufweist, wobei die Nuten jeweils einen Sitz für die Verbindung mit Paneelen, Zubehörteilen und Werkzeugen unterschiedlichen Typs bilden, die an den Holmen verankerbar sind. Hierbei umfassen die Verbinderhälften zweite Anschlussstücke, die aus zwei getrennten, zueinander im Wesentlichen symmetrischen Backen gebildet sind, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind und die an den Innenwänden des Hohlkanals festklemmbar sind

BESTÄTIGUNGSKOPIE Aus der EP 2 425 748 B1 ist ein modularer Bausatz bekannt, der für die Herstellung von Wagen, Arbeitsplätzen, Lagereinheiten und ähnlichen Strukturen vorgesehen ist, wobei der Bausatz zumindest einen ersten und einen zweiten profilierten Holm umfasst, der jeweils zumindest acht geformte Scheitelpunkte aufweist, die im Wesentlichen im gleichen Abstand voneinander entlang der seitlichen Flächen der einzelnen Holme angebracht sind, sowie zumindest einen Verbinder für die wechselseitige Verbindung dieser Holme, wobei zumindest ein Verbinder im Wesentlichen aus zwei Verbinderhälften besteht, und wobei die Endteile der Verbinderhälften eine Form aufweisen, die komplementär zu den besagten Seiten der Scheitelpunkte ist, um jeweils Sparinbacken zu bilden, deren Form komplementär zu den Scheitelpunkten ist, die Stützschultern für die Spannbacken bilden und zum Einklemmen des zweiten Holms durch den Verbinder dienen, wobei der erste Holm und der zweite Holm entlang von acht verschiedenen radialen Richtungen wechselseitig durch den Verbinder verbunden werden können. Hierbei weist dieser Holm außerdem einen Hohlkanal auf, der sich koaxial im Inneren befindet, sowie zumindest vier Nuten in Längsrichtung, die im gleichen Abstand voneinander entlang der Seitenfläche angeordnet und jeweils durch Paare der besagten Scheitelpunkte begrenzt sind, wobei einer der Schlitze einen Sitz für die Verbindung von Verbinderhälften, Paneelen, Zubehörteilen und Werkzeugen unterschiedlichen Typs bildet, die an dem besagten Holm verankert werden müssen. Der bekannte Bausatz ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderhälften einander gegenüberliegen, um jeweils mit ihren Innenwänden einen inneren Sitz für die Aufnahme eines Endteils des ersten Holms zu begrenzen und die jeweils umfassen, vorstehend aus der jeweiligen Innenwand: entweder einen Vorsprung mit im Wesentlichen parallelepipedaler Form, wobei das besagte Endteil des besagten ersten Holm auf alle Vorsprünge der besagten Verbinderhälften ruht nach möglicher Belastung quer zur Achse des ersten Holms und des zweiten Holm, um so wechselseitige Oszillationsbewegungen zu begrenzen, wobei die besagten Verbinderhälften eine im Wesentlichen halbzylindrische Form aufweisen und zwischen sich einen im Wesentlichen zylindrischen Sitz bilden für das Endteil des ersten Holms, der dazwischen auf einer Ebene im rechten Winkel zur Längsachse des besagten zweiten Holms blockiert wird, der von den besagten Spannbacken eingeklemmt wird; oder einen Drehpunkt, der sich in einer im Wesentlichen senkrechten Richtung von der gesagten jeweiligen Innenwand erstreckt, wobei das besagte Endteil des besagten ersten Holms im Gelenk verbunden werden kann mit den Verbinderhälften über die Drehpunkte, wobei der erste Holm mit dem zweiten Holm in einer Vielzahl von Ebenen verbunden werden kann, die unterschiedliche Neigungen zur Längsachse der letzteren aufweisen.

Als nächstliegender Stand der Technik ist WO 00/34670 A1 anzusehen. Dort wird eine Verbindung zwischen zwei Profilstäben offenbart, die mittels eines jeweils zwei Zangenschenkel und zwei Klemmbacken umfassenden Verbinders miteinander verbunden sind. Die beiden Klemmbacken stützen einander über jeweils eine an ihnen angebrachte Anformung gegeneinander ab. Die beiden Anformungen bilden ein Schwenkgelenk. Wenn die Zangenschenkel auf der einen Seite von dem Schwenkgelenk durch ein Fixierelement wie eine Schraube zusammengedrückt werden, werden die Klemmbacken auseinandergedrückt und fixieren dadurch den Verbinder in einer Innenwand eines Profilstabs.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Bausatz zu schaffen, dessen Verbinder einen ausreichend festen Sitz in dem Hohlkanal eines Holms in dem Bausatz gewährleistet. Diese Aufgabe wird gelöst, wie in Patentanspruch 1 angegeben.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, wie in Patentanspruch 1 angegeben.

Dadurch, dass im Gelenk am Übergang von den ersten zu den zweiten Anschlussstücken einer an wenigstens einer der Verbinderhälften angebrachten und gegenüber der Befestigungsrichtung geneigten Gleitfläche an der jeweils anderen Verbinderhälfte ein Vorsprung gegenüberliegt, gleitet die wenigstens eine Gleitfläche der einen Verbinderhälfte an dem wenigstens einen Vorsprung ab, wenn die beiden Verbinderhälften durch eine Schraube oder ein anderes Befestigungsmittel zueinander fixiert werden. Es hat sich herausgestellt, dass auf diese Weise ein besserer Presssitz mit einer höheren Haltekraft der zweiten Anschlussstücke der Verbinderhälften in dem Hohlkanal erreicht wird als ohne das Vorhandensein der wenigstens einen Gleitfläche in Verbindung mit dem wenigstens einen Vorsprung.

Dadurch, dass die Verbinderhälften, wenn sie die beiden Holme zueinander fixieren, an ihrer einen Seite in das Innere des einen Holms, d. h. in dessen Hohlkanal eingreifen und auf der anderen Seite mit den Spannbacken in die Nuten an der Außenseite des anderen Holms hineingreifen, ist es nicht erforderlich, dass sie die äußeren Konturen der Holme übergreifen. Erfindungsgemäß wird somit im Verbindungsbereich der Holme weniger Platz beansprucht als bei herkömmlichen Verbindungen zwischen den Holmen eines modularen Bausatzes. Ein Vorteil der Erfindung besteht somit darin, dass eine Verbindung unter den Profilen mittels Verbindern geschaffen wird, deren Außenkonturen nicht über die Außenkonturen der Holme hinausragen.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.

Vorzugsweise ist die wenigstens eine Gleitfläche als schiefe Ebene ausgebildet, oder sie weist eine konvexe oder eine konkave Krümmung auf. Vorteilhaft ist es ebenso, wenn der wenigstens eine Vorsprung als Quader mit abgerundeten Kanten, als Halbkugel oder als Halbzylinder ausgebildet ist.

Vorzugsweise lassen sich die Verbinderhälften des Bausatzes durch Schraubverbindungen, Rast-, Klemm- oder Bajonettverbindungen miteinander gegenüber den Holmen fixieren. Dadurch werden stabile und leicht wieder lösbare Verbindungen geschaffen.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich die äußeren Konturen der Holme im Bereich der Verbinder an deren Außenwänden wenigstens teilweise fortsetzen. Dann bilden die Verbinder einen weitgehend fließenden Übergang mit den Holmen aus. Ebenso ist es von Vorteil, wenn die Verbinder wie die Holme mit Nuten und diese begrenzenden äußeren Flächen ausgestattet sind, wobei die Nuten und die äußeren Flächen mit den Nuten bzw. den äußeren Flächen des jeweils sich anschließenden Holms fluchten. Dann lassen sich rechteckige Platten bis in die zwischen den Verbindern und den Holmen gebildeten Ecken hineinschieben und mittels des Bausatzes geschlossene Wände bilden.

Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Verbinder, insbesondere zum Einsatz in einem Bausatz, wie er oben beschrieben ist, zur wechselseitigen Verbindung zweier profilierter Holme, die jeweils zumindest zwei sich in Längsrichtung erstreckende äußere Flächen mit zwischen diesen angeordneten Nuten aufweisen, wobei jeweils zwei äußere Flächen im Wesentlichen im gleichen Abstand zu einander entlang der Außenseiten der einzelnen Holme angebracht sind, wobei der Verbinder zwei Verbinderhälften umfasst, die jeweils ein erstes Anschlussstück mit Spannbacken aufweisen, wobei diese zwischen den äußeren Flächen in den Nuten einspannbar sind, wodurch der erste und der zweite Holm durch den Verbinder entlang verschiedener radialer Richtungen eines der beiden Holme wechselseitig verbindbar sind; wobei wenigstens der erste Holm außerdem einen sich koaxial im Inneren erstreckenden Hohlkanal aufweist, wobei die Nuten jeweils einen Sitz für die Verbindung mit Paneelen, Zubehörteilen und Werkzeugen unterschiedlichen Typs bilden, die an den Holmen verankerbar sind. Hierbei umfassen die Verbinderhälften zweite Anschlussstücke, die aus zwei getrennten zueinander wenigstens im Wesentlichen symmetrischen Backen gebildet sind, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind und deren in den Hohlkanal hineinragende Enden durch Verbinden der beiden Verbinderhälften auseinanderdrückbar und an den Innenwänden des Hohlkanals festklemmbar sind. Erfindungsgemäß ist der Verbinder dadurch gekennzeichnet, dass im Gelenk am Übergang von den ersten Anschlussstücken zu den zweiten Anschlussstücken einer an wenigstens einer der Verbinderhälften angebrachten und gegenüber der Befestigungsrichtung geneigten Gleitfläche an der jeweils anderen Verbinderhälfte ein Vorsprung gegenüberliegt. In vorteilhafter Weise ist der Verbinder dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk durch wenigstens je einen an jeder Backe angeordneten Ansatz mit halbkreisförmiger Rundung oder mit halbkugelförmiger Rundung und einer an die Rundung angepassten Aussparung gebildet ist oder dass halbkreisförmige Vorsprünge oder halbkugelförmige Vorsprünge der einen Backe auf ebenen Flächenbereichen der jeweils anderen Backe aufliegen.

Eine einfach lösbare Verbindung der beiden Verbinderhälften wird dadurch geschaffen, dass die Verbinderhälften jeweils durch eine Schraube, insbesondere in Verbindung mit einer Mutter, miteinander verbindbar sind, wobei die Schraube sich durch beide Verbinderhälften hindurchstecken lässt.

Um eine mit einer Mutter verschraubbare Schraube in dem Verbinder zu fixieren, lässt sich vorsehen, dass der Schraubenkopf von einer an seine seitliche Kontur angepasste Bohrung aufgenommen wird.

Von Vorteil ist es auch, wenn die Verbinderhälften im Bereich der zweiten Anschlussstücke mit wenigstens einer Leiste oder einem anderen Vorsprung ausgestattet sind, die den Kontakt zwischen dem jeweiligen Anschlusstück und der Wandung des Hohlkanals herstellen.

Ebenso lässt sich mit Vorteil vorsehen, dass die zweiten Anschlussstücke, bezogen auf die Längsachse des Hohlkanals, jeweils nur einseitig und im Wechsel zueinander mit der wenigstens einen Leiste oder dem anderen Vorsprung ausgestattet sind.

Durch die Erfindung wird ein Bausatz mit runden oder eckigen, vorzugsweise viereckigen, Konstruktionsprofilen, insbesondere aus Leichtmetall, vorzugsweise aus Aluminium, geschaffen, der für den individuellen maßgenauen Bau von Maschinengestellen, Schutz-Einhausungen, Tischgestellen, Regalen und ähnlichen Bauwerken oder Modulen eingesetzt werden kann. Die Profile der Holme weisen ringsherum, beispielsweise unter Winkeln von 45° oder 90°, Nuten auf, beispielsweise acht Nuten. Diese dienen zur Aufnahme von Nutensteinen mit einem Gewinde oder Ähnlichem zur Befestigung verschiedener Komponenten wie Winkel, Scharniere, usw.. Außerdem können diese Nuten Schutzscheiben oder Zäune aufnehmen. Die Profile lassen sich in verschiedenen Durchmessern fertigen, beispielsweise mit 40, 60, 80 oder 100 mm, wenn es sich um Rundprofile handelt. Im Falle von Vierkantprofilen, insbesondere von Rechteckprofilen, werden Größen von beispielsweise 40 mm x 40 mm, 60 mm x 60 mm, 80 mm x 80 mm, 60 mm x 40 mm, 80 mm x 60 mm, 90 mm x 45 mm, etc. gefertigt. Die Nuten haben beispielsweise eine Breite von 5, 6, 8 oder 10 mm.

Nachstehend wird die Erfindung in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Bausatzes mit mehreren Holmen und mit diese verbindenden, verschiedenartig ausgestalteten Verbindern,

Fig. 1a den Bausatz gemäß Fig. 1 in der Draufsicht und teilweise in perspektivischer Ansicht,

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines zwei Verbinderhälften aufweisenden Verbinders mit zylindrischer Außenkontur zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Stirnseite eines ersten Holms mit der Längsseite eines anderen Holms unter einem rechten Winkel,

Fig. 3 den Verbinder gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht,

Fig. 4 eine der Verbinderhälften des Verbinders von der Innenseite mit einem Gelenk,

Fig. 4a das Gelenk gemäß Fig. 3 im Detail,

Fig. 5 eine stirnseitige Draufsicht auf den Verbinder,

Fig. 6 eine seitliche Draufsicht auf den Verbinder gemäß Fig. 2,

Fig. 6a ein Detail der Draufsicht auf den Verbinder gemäß Fig. 6 im Bereich der Gelenke, Fig. 6b ein Detail der Draufsicht auf den Verbinder gemäß Fig. 6 im Bereich der Leisten zur Herstellung der Verbindung zwischen dem Verbinder und einem Hohlkanal eines Holms,

Fig. 7 eine perspektivische Draufsicht auf einen stirnseitig auf einen Holm aufgesteckten Verbinder, wobei der Holm in Längsrichtung entlang einer Achse VII - VII aus Fig. 1 geschnitten ist,

Fig. 8 den Verbinder und den Holm gemäß Fig. 7 in der Draufsicht, wobei der Holm ebenfalls geschnitten dargestellt ist,

Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Verbinderhälfte mit auf der Außenseite ihres zweiten Anschlussstücks angebrachten Vorsprüngen , Fig. 10 eine seitliche Draufsicht auf beide Verbinderhälften, in gegenüber der

Darstellung von Fig. 9 um 90° gedrehter Ansicht,

Fig. 11 eine Schnittansicht der Verbinderhälften gemäß einer Schnittlinie AA aus Fig. 10 in der Position vor dem Schließen, wobei die

Verbinderhälften im Gelenk am Übergang von den ersten

Anschlussstücken zu den zweiten Anschlussstücken jeweils mit einer gegenüber der Befestigungsrichtung geneigten Gleitfläche und mit einem dieser jeweils gegenüberliegenden Vorsprung ausgestattet sind, in einer Gesamtansicht,

Fig. 11a ein Detail aus Fig. 11 , in der die Position einer der Gleitflächen und des zugehörigen Vorsprungs zueinander dargestellt sind, Fig. 12 die Schnittansicht der Verbinderhälften wie in Fig. 11 , jedoch in der geschlossenen Position in einer Gesamtansicht und

Fig. 12a ein Detail aus Fig. 12, in der die Position einer der Gleitflächen und des zugehörigen Vorsprungs zueinander dargestellt sind.

Ein modularer Bausatz 1 (Fig. 1) umfasst eine Mehrzahl oder eine Vielzahl profilierter Holme 2, wenigstens jedoch zwei Holme 2, die zumindest vier geformte und sich in Längsrichtung erstreckende äußere Flächen 3 aufweisen, welche jeweils Nuten 4 überragen, die zwischen den Flächen 3 verlaufen. Anstelle geformter, d. h. gekrümmter Flächen, d. h. solcher Flächen, die eine Krümmung nach Art der Krümmung eines Kreises oder einer Ellipse haben, lassen sich auch Profile mit ebenen Flächen einsetzen. Profile mit ausschließlich ebenen Flächen sind Rechteckprofile, wie sie in Fig. 14 dargestellt sind.

Die Nuten 4 dienen zum Einspannen von Platten oder Paneelen 5, zur Befestigung von Werkzeugen oder zur Herstellung einer Verbindung mit Rädern, Radachsen, Wagen, Arbeitseinheiten, Lagerplätzen oder ähnlichen Strukturen in einem industriellen Ambiente oder in einem Büro- oder Wohnambiente. Ebenso dienen die Nuten 4 dazu, über Verbinder 6, 7, 8, 8' Verbindungen mit jeweils weiteren Holmen 2 herzustellen.

Die Verbinder 6 dienen zür Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Holmen 2' und 2", die unter einem rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Die Verbinder 7 dienen dazu, Verbindungen zwischen zwei Holmen 2' und 2"' herzustellen, die unter einem von einem rechten Winkel abweichenden Winkel herzustellen, die im Bereich zwischen etwa 0° und 180° zueinander angeordnet sind. Die Verbinder 8 dienen dazu, eine Verbindung zwischen zwei parallel, zueinander verlaufenden Holmen 2' und 2"" zu bilden.

Ferner sind Kreuzverbinder 8' vorhanden, die zwei zueinander beabstandete und unter einem 90°-Winkel zueinander angeordnete Holme 2 und 2"" miteinander verbinden. Der in Fig. 1 dargestellte Kreuzverbinder 8' umfasst zwei Elemente 8a und 8b, die übereinstimmende äußere Konturen aufweisen und um 90° zueinander versetzt ineinandergesteckt und zusätzlich miteinander verschraubt sind. Zur Herstellung der Steckverbindung dient beispielsweise ein aus dem Element 8a in Längsrichtung in einen Hohlkanal des Elements 8b hineinragender und diesen ausfüllender Vorsprung, der durch die Schrauben in dem Hohlkanal fixierbar ist.

Die Holme 2 sind stirnseitig beispielsweise von einer Abdeckplatte 9 abgedeckt, die das Eindringen von Verschmutzungen in einen Hohlkanal 10 verhindert, der zentral im Inneren der Holme 2 verläuft. In einem ähnlich zu dem Bausatz 1 aufgebauten Bausatz 1' (Fig. 1a) besteht der Kreuzverbinder 8' aus zwei Elementen 8a' und 8b', die aufgebaut sind, wie in Fig. 15a bis 15e dargestellt. Die beiden Elemente 8a' und 8b'sind durch vorzugsweise elastische Zwischenstücke 8c miteinander verbunden. Durch eine Schraube 8d sind sie miteinander verbunden. Das Element 8a' lässt sich mit seinen Spannbacken 17, 18 auf einen Holm 2 aufschieben. Bei der Herstellung der Schraubverbindung mit dem Element 8b' wird es so verspannt, dass auch die Spannbacken 17, 18 eine feste Verbindung mit dem Holm 2 bilden.

Der Verbinder 6 umfasst zwei Verbinderhälften 11 , 12 (Fig. 2 bis 8), die über eine Schraube 15 miteinander verbunden oder verbindbar sind. Die Verbinderhälften 11 , 12 umfassen jeweils erste Anschlussstücke 13, 14 zur Verbindung mit einer Außenwand eines Holms 2' (Fig. 1 , 1a), wobei die Außenwand eine Mantelwand eines Zylinders mit kreisförmigem, elliptischem, ovalem oder rechteckigem Grundschnitt ist, oder wobei der Holm 2 plane, jeweils mit den Nuten 4 versehene Außenflächen aufweist.

Die Schraube 15 wird durch eine Bohrung 16 durch die beiden Verbinderhälften 11 , 12 hindurchgesteckt und mit einer Mutter verschraubt. Alternativ weist die Verbinderhälfte 14, die der Seite gegenüberliegt, an der die Schraube 15 hineingesteckt wird, ein Gewinde zum Festschrauben der Schraube 15 auf. Durch den Schraubvorgang werden die Anschlussstücke 13, 14 derart zusammenbewegt, dass endseitig an ihnen angebrachte Spannbacken 17, 18 seitlich an einer zwischen ihnen befindlichen äußeren Fläche 3 des Holms 2' in den diese begrenzenden Nuten 4 eingespannt werden und dadurch eine stabile und feste Verbindung mit dem Holm 2' herstellen.

Durch die Verschraubbewegung werden gleichzeitig zweite Anschlussstücke 19, 20 auseinanderbewegt, dergestalt, dass sie gegen die einander gegenüberliegenden Innenwände des Hohlkanals 10 angedrückt werden. Um eine hohe lineare Anpresskraft auf die Innenwände aufbringen zu können, sind die Anschlussstücke 19, 20 vorzugsweise mit wenigstens einer Leiste 21 , 22 oder einem anderen Vorsprung ausgestattet, die den Kontakt zwischen dem jeweiligen Anschlusstück 19, 20 und der Wandung herstellt. Die zweiten Anschlussstücke 9, 20 bilden somit Spannbacken oder Backen aus, um eine Verbindung zwischen dem Verbinder 11 und einem stirnseitig mit diesem zu verbindenden Holm 2" zu verbinden.

Die Anschlussstücke 19, 20 liegen entweder als eigene Bauelemente in den Verbinderhälften 11 , 12 oder sind einteilig mit den Anschlussstücken 13, 14 verbunden. Ein Gelenk 23 zur Ermöglichung einer Schwenkbewegung der beiden Verbinderhälften 11 , 12 zueinander umfasst je einen an jeder Backe am Übergang von den Anschlussstücken 13, 14 zu den Anschlussstücken 19, 20 angeordneten Ansatz 24, 25 (Fig. 5) mit halbkugelförmiger Rundung und einer an die Rundung angepassten Aussparung oder einer Auflage oder einer planen Auflagefläche. Die Anpassung zwischen den Ansätzen 24 und 25 ist vorzugsweise derart, dass bei Annäherung der beiden Verbinderhälften 11 , 12 während eines Fixierungsvorgangs, insbesondere durch eine Schraubverbindung, die beiden Verbinderhälften 11 , 12 geringfügig seitlich zueinander versetzt werden, so dass die Anschlussstücke 19, 20 mit ihren Wänden 19a bzw. 20b gegen die Innenwände des Hohlkanals 10 gedrückt werden. Vorzugsweise weisen die Anschlussstücke 19, 20 von den Wänden 19a, 20b hervorragende Vorsprünge wie Leisten oder Lamellen 19b auf, die sich in die Oberfläche der jeweils gegenüberliegenden Wand des Hohlkanals 10 hineindrücken, so dass eine sehr feste Verbindung zwischen den Anschlussstücken 19, 20 und dem Hohlkanal 10 zustande kommt und damit zwischen den Profilen 2' und 2", die durch die Verbinderhälften 11 , 12 und eine Schraubverbindung miteinander verbunden werden.

Gemäß der Erfindung ist auch der Einsatz eines Winkelverbinders 7 (Fig. 1) vorgesehen. Der Winkelverbinder 7 ist aufgebaut aus einem Anschlusselement 26 (Fig. 9 bis 11 ; 16a bis 16e) in Verbindung mit einem verschwenkbaren Klemmelement 27 und einem weiteren Anschlusselement 26' (vgl. Fig. 1 , 1a). Das Klemmelement 27 ist über eine Schwenkwelle 28 schwenkbar mit dem Anschlusselement 26 verbunden ist, Das Anschlusselement 26 umfasst zwei Verbinderhälften 29, 30, deren äußere Konturen im Wesentlichen denen der ersten Anschlussstücke 13, 14 der Verbinderhälften 11 , 12 des Verbinders 6 entsprechen und wie diese Spannbacken 17, 18 zum Einspannen in die Nuten 4 des Holms 2' aufweisen. Das Klemmelement 27 hat nach Art einer äußeren Fläche 3 eines Holms 2 eine Außenfläche 31 und hat seinerseits an beiden Seiten Spannbacken 32, 33, die geeignet ist, um von den Spannbacken des Anschlusselements 26' hintergriffen zu werden, wie in Fig. 1 , 1a dargestellt. Auf diese Weise bildet eine Kombination der beiden Anschlusselemente 26 und 26' sowie des Klemmelements 27 (Fig. 1 , 1a) den Winkelverbinder 7 aus.

Ein Fig. 1 , 1a dargestellter Doppelverbinder 8 besteht lediglich aus zwei Verbinderhälften 37, 38, die an ihren Enden jeweils Spannbacken zum Einstecken in die Nuten 3 zweier parallel zueinander orientierter Holme 2' und 2"" aufweisen. Die Verbinderhälften 37, 38 werden durch eine Schraube 15 gesichert.

Im Bereich des Übergangs zwischen den Anschlussstücken 13, 19 bzw. 14, 20 sind die Verbinderhälften 11 , 12 (Fig. 9, 10) jeweils mit einer Gleitflächen 29, 29' und jeweils mit einem Vorsprung 30 bzw. 30' ausgestattet. Gegenüber der durch eine Schraubverbindung zwischen den beiden Verbinderhälften vorgegebenen Befestigungsrichtung A sind die Verbinderhälften 11 , 12 vor dem Schließvorgang zunächst leicht versetzt zueinander angeordnet (Fig. 11 , 11a), wobei die Gleitflächen 29, 29' und die zugehörigen Vorsprünge 30, 30' jeweils so einander gegenüberliegen, dass sich beim Schraubvorgang gleichzeitig eine Gleitbewegung vollzieht, die zu der geschlossenen Position (Fig. 12, 12a) führt, in der die Gleitflächen 29, 29' und die Vorsprünge 30, 30' jeweils leicht versetzt zueinander angeordnet sind.

In dieser versetzten Position werden an den Seitenwänden der Anschlussstücke 19, 20 im Wechsel einander versetzt gegenüberliegend angebrachte Lamellen 31 (Fig. 10) oder sonstige Vorsprünge infolge der Versatzbewegung in eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung mit den Innenwänden des Hohlkanals 10 gebracht, wodurch eine feste Verbindung der Verbinderhälften 11 , 12 in dem Hohlkanal 10 gewährleistet wird. Durch die beim Schraubvorgang gleichzeitig vollzogene Spreizbewegung der zweiten Anschlussstücke 19, 20 werden die Vorsprünge 33, 34 oder Lamellen ebenfalls in die Innenwände des Hohlkanals 10 hineingedrückt.