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Patent Searching and Data


Title:
CONSTRUCTION PROTECTION AND DRAINAGE PLATE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/014341
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a construction protection and drainage plate (1). Said plate is provided with regularly arranged grids of drainage channels in the form of rectangles and/or squares and/or rhombuses on its top (2) and bottom (3) surfaces, said drainage channels being worked into the plate, preferably by milling. The grids on the surfaces of the plate are laterally offset in the longitudinal direction (A) and crosswise (B), preferably each by half the length of one side of a grid element. The milling process is controlled in such a way that the depth of the drainage channels milled in on both sides always extends beyond the centre line (M) by approximately 2-3 mm. This way, openings (4) are produced on the lines of intersection, forming a number of regularly arranged passages of small area for the liquid.

Application Number:
PCT/EP1999/006228
Publication Date:
March 16, 2000
Filing Date:
August 25, 1999
Export Citation:
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Assignee:
Gefinex, Gesellschaft Für Innovative Extrusionsprodukte Mbh (Rote Erde 6 Steinhagen, D-33803, DE)
International Classes:
E02D31/02; (IPC1-7): E02D31/02
Foreign References:
DE9316588U1
DE3513611A1
US5056281A
EP0102408A1
EP0357921A1
DE3407184A1
DE9101883U1
DE19610413A1
EP0127824A2
DE4003875A1
DE3513611A1
DE4441645A1
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Claims:
Patentansprüche
1. Bauschutzund Drainageplatte, bestehend aus einem Kunststoffschaumkörper (1) mit einem System von sich kreuzenden Drainrillen, die in Form eines zweidimen sionalen geometrischen Musters rasterförmig sowohl auf der Oberseite (2) als auch auf der Unterseite (3) der Platte angeordnet sind, robe. das Muster von rechteckigen oder quadratischen oder rautenförmigen Rasterefementen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterelemente auf der Unterseite der Platte (3) gegenüber den auf der Oberseite (2) befindlichen Rasterelementen seitlich versetzt sind, vorzugsweise um eine halbe Seiteniänge eines Rasterelements so wohl in Längs (A) ais auch in Querrichtung (B) der Platte, und daß die Drainrillen über die Mittelebene der Platte (M) hinausgehende EinschnittTiefen aufweisen, wodurch an den Überschneidungslinien der Drainriffen Durchbrüche (4) entstehen, die eine Vielzahl von kleinflächigen und regelmäßig angeordneten Flüssigkeits durchgängen bilden.
2. Bauschutzund Drainageplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drainrillen durch einen oder mehrere Fräsvorgänge hergestellt sind.
3. Bauschutzund Drainageplatte nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch wasserdurchlässige Beschichtungen an einer oder beiden Plattenoberseiten, vor zugsweise aus in Beschichtungsmörtel eingebetteten Gewebelagen oder aus EpoxydQuarzsand.
4. Bauschutzund Drainageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, daß eine Oberfläche der Platte durch Aufkleben oder Aufkaschieren mit einer partikelsperrenden, wasserdurchlässigen Abdeckung aus Kunstfaser vlies oder Textil oder anderen vergleichbaren Stoffen versehen ist.
5. Bauschutzund Drainageplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die partikelsperrende, wasserdurchlässige Abdeckung an mindestens einer Plat tenkante seitlich übersteht.
Description:
Bauschutz-und Drainageplatte Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Bauschutz-und Drainageplatte, die in der Bauwirtschaft zur Feuchtigkeitsisolierung von erdberührten Flächen, z. B. von Souterrain-oder Keller- wänden, und zum Schutz der auf die Wände aufgebrachten wasserabweisenden Isolier- schichten, z. B. aus Bitumen, gegen mechanische Beschädigung eingesetzt wird.

Diese Platte besteht überlicherweise aus einem Kunststoffschaumkörper mit ein- oder beidseitig aufkaschierter Gewebelage. Sie ist häufig an ihrer Oberfläche mit Drain- rillen oder Drainkanälen versehen, die der raschen Abführung von Sickerwasser und Feuchtigkeit dienen. Zum Schutz der Drainrillen vor Verstopfungen, z. B. durch Sand, Schlamm oder Mörtelreste, ist auf der wandfernen Oberfläche der Bauschutz-und Drai- nageplatte eine Schicht aus einem partikelsperrenden und feuchtigkeitsdurchlässigen Vlies oder einem anderen Textil angebracht, vorzugsweise durch Aufkleben oder Auf- kaschieren.

Derartige Bauschutz-und Drainageplatten sind Gegenstand einer Reihe von in- und ausländischen Druckschriften : In der DE 34 07 184 A1 wird eine Bauschutz-und Drainageplatte aus Kunststoff- hartschaum beschrieben, die auf einer oder auf beiden Seiten zur Abstandshaltung und somit zur Feuchtigskeitsisolierung mit regelmäßig angeordneten Noppen versehen ist.

Aus der DE 91 01 883 U1 ist eine Bauschutz-und Drainageplatte mit einer profilierten Oberfläche in Form von vertikalen Wellen bekannt.

Gemäß der EP 0 127 824 A2 werden zur Ableitung von Sickerwasser die Ober- flächen von Bauschutz-und Drainageplatten mit Drainage-und Verbindungskanälen versehen, und die DE 196 10 413 A1 beschreibt einen spezifischen Verlauf und eine besondere Anordnung der Drainagekanäle, insbesondere zur Gewährleistung einer guten Kommunikation zwischen den Drainagekanälen benachbarter Platten.

Für FlAchendrainagen, z. B. bei Balkonen oder Terrassen, wird gemäß der DE 40 03 875 A1 an der Plattenoberfläche System von Drainagekanälen in Längs- oder Querrichtung vorgesehen, das auf der Unterseite der Platte zusätzlich entspre- chend angeordnete und der Verbindung der Drainagekanäle untereinander dienende Entwässerungsrillen aufweist.

Nach der DE 35 13 611 A1 enthält die Drainageplatte die Drainkanäle auf ihrer Unterseite, weshalb eine große Zahl von Plattendurchstanzungen erforderlich ist, damit das Sickerwasser durch die Platte hindurch in die Drainkanäle gelangen kann. In der DE 44 41 645 A1 werden für die Verwendung bei Balkon-oder Loggia-Abdeckungen mit Flüssigkeitsdurchgängen versehene Hartschaumplatten beschrieben, die an ihrer Unter- seite sich rechtwinklig kreuzende Nuten in der Drainageschicht aufweisen.

Ein wesentlicher Nachteil der nach dem Stand der Technik bisher bekannten Plat- ten, die gleichzeitig als Bauschutz-und Drainaigeplatte verwendet werden können, ist ihr komplizierter Aufbau. Er macht im allgemeinen eine Reihe von unterschiedlichen und besonders gestalteten Einzelkomponenten (wie z. B. Drainrillen, Drainkanäle, Nuten, spezielle Flüssigkeitsdurchgänge u.dgl.)erforderlich und verursacht deshalb einen rela- tiv hohen Produktionsaufwand.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst große und einfach kon- struierte Bauschutz-und Drainageplatte mit hoher Drainageleistung zu schaffen, die eine gleichmäßige Struktur aufweist und somit gleichförmig belastet werden kann. Zusätzlich sollte sie in möglichst wenigen Arbeitsgängen kostengünstig produziert werden können.

Diese Aufgabe wird mit einer Bauschutz-und Drainageplatte mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 5.

Als Bauschutz-und Drainageplatten werden erfindungsgemäß Platten extru- dierten Hartschaum-Polymerisaten verwendet, die im Vergleich zu herkömmlichen Plat- ten ein nur geringes Eigengewicht haben. Sie können auf ihren Oberseiten jeweils mit wasserdurchlässigen Beschichtungen, z. B. aus Epoxyd-Quarzsand oder in Beschich- tungsmörtel eingebetteten Gewebelagen o. a., beklebt oder kaschiert werden und sind auf diese Weise hinreichend stabil und belastbar.

Die Platten werden durch Einarbeiten der Drainrillen, vorzugsweise durch Fräsen, sowohl an ihrer Ober-als auch an ihrer Unterseite mit Drainrillen-Rastern in Form von Rechtecken oder Quadraten oder Rauten versehen. Sie sind anschließend ohne weitere Bearbeitungsvorgänge gebrauchsfertig und können wahlweise auf der später erdseitig auszurichtenden Fläche mit einer wasserdurchlässigen Vlies-oder Textilschicht beklebt oder kaschiert werden.

In einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung wird in die aus einem Kunststoffschaumkörper bestehende Bauschutz-und Drainageptatte, die auf beiden Seiten mit einer in Beschichtungsmörtel eingebetteten Gewebelage verstärkt ist, auf der Oberseite und auf der Unterseite je ein Raster von sich rechtwinklig überschneidenden, quadratischen Drainrillen eingefräst. Der Fräsvorgang wird so gesteuert, daß die Tiefe der beidseitig eingefrästen Drainrillen um jeweils etwa 2-3 mm über die Mittelebene der Platte hinausgeht.

Die nach Abschluß des Fräsens vorhandenen Drainrillen an den Oberseiten der Platte und die bei dem Vorgang entstandenen, regelmäßig angeordeneten Flüssig- keitsdurchgänge in Form kleiner rechteckiger Durchbrüche in der Mitte der Platte wer- den von Frässtaub befreit. Anschließend wird die Platte mit einem wasserdurchlässigen Vlies aus Textil oder aus Kunststoff-Fasern bekiebt bzw. kaschiert. Dabei werden Vlies- Größe und-Ausrichtung so gewählt, daß bei der späteren Montage auf der Baustelle durch Überlappen an den PlaKen-Stoßkanten ein nahtloser Anschluß an die nächste Platte gewährleistet ist und somit ein Plattenverbund entsteht.

Eine Ausführungsform der Erfindung wird in den Abbildungen beispielhaft veran- schaulicht, die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt.

Es zeigen : Fis. 1 : Eine schematische Darstellung der geometrischen Rasterelemente aus Drain- rillen in Form von regelmäßig angeordeneten Quadraten (a) oder Rechtecken (b) oder Rauten (c).

Fia. 2 : Die Anordnung der Drainrillen in Form von quadratischen Rastern auf der Ober- (2) und der Unterseite (3) der Drain-und Drainageplatte (1) sowie deren seitliche Verschiebung auf den PlaKenoberfiächen sowohl in Längs- (A) als auch in Quer- richtung (B). Durch die Trennlinie in der Mitte der Platte (M) wird das Prinzip der über die Plattenmitte hinausgehende Tiefe der Drainrillen und der damit entste- henden regelmäßigen Durchbrüche (4) im Mittelbereich der Platte dargestellt.