Schmid, Kurt (Panholzerweg 20/3, Linz, A-4030, AT)
| 1. | Kontaktiereinrichtung (1) für kartenförmige Informationsträger (2) mit einem elek tronischen Datenspeicherelement, das eine kontaktbehaftete Schnittstelle mit mehreren elek trischen Kontaktierungsflächen (5) aufweist, umfassend ein Gehäuse oder einen Aufnahme körper (6) zur zumindest teilweisen Aufnahme oder Halterung einer Kontaktvorrichtung (13) mit mehreren blockbzw. matrixartig angeordneten Kontaktelementen (14), die mit den Kontaktierungsflächen (5) eines Informationsträgers (2) in Kontaktverbindung versetzbar sind, wobei das Gehäuse oder der Aufnahmekörper (6) wenigstens ein Positioniermittel für Kantenbereiche (29,30) eines zuführbaren Informationsträgers (2) aufweist, um die Kontak tierungsflächen (5) eines zuzuführenden Informationsträgers (2) relativ zu den Kontaktele menten (14) kontaktierend positionieren zu können, und eine Länge (7) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) größer bemessen ist als eine Breitenabmessung eines zuführbaren, kar tenförmigen Informationsträgers (2), dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse oder Aufnah mekörper (6) quer zu dessen Längsmittelachse (33) ein schlitzförmiger Durchbruch (35) aus gebildet ist, in dem wenigstens ein Anschlagelement (26) mit zumindest einer Anschlagkante (31,32) für Kantenbereiche (29,30) eines zuführbaren Informationsträgers (2) ausgebildet ist und diese zumindest eine Anschlagkante (31,32) schräg bzw. geneigt zur Längsmittelachse (33) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) verläuft, so daß ein kontaktierend positionierter Informationsträger (2) schräg zur Längsmittelachse (33) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) ausgerichtet ist und daß die Kontaktvorrichtung (13) oder deren Kontaktelemente (14) in entsprechendem Ausmaß zur Längsmittelachse (33) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) schräggestellt ist/sind und die wenigstens eine schräggestellte Anschlagkante (31,32) eine ZuführbewegungPfeil (12) eines Informationsträgers (2) in den Durchbruch (35) in Zu sammenwirken mit zwei rechtwinkelig zueinander verlaufenden Kantenbereichen (29,30) eines kartenförmigen Informationsträgers (2) relativ zum Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) begrenzt. |
| 2. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei An schlagkanten (31,32) in einem Winkel (34) von in etwa 90° zueinander ausgerichtet sind und somit die Begrenzungsanschläge für zwei im rechten Winkel zueinander verlaufende Kanten bereiche (29,30) eines zuzuführenden Informationsträgers (2) bilden. |
| 3. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines von zwei zueinander distanzierten Anschlagelementen (26) als Winkelanschlag (54) mit zwei winkelig zueinander verlaufenden Begrenzungskanten (55,56) gebildet ist. |
| 4. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Winkel (57) zwischen den zwei Begrenzungskanten (55,56) des Winkelanschlages (54) 90° oder 90° bis 150° beträgt. |
| 5. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelanschlag (54) um eine vertikal zu einer Auflageebene (36) für einen Informationsträ ger (2) verlaufende Schwenkachse (59) verschwenkbar gelagert ist. |
| 6. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (35) durch das Gehäuse oder den Aufnahme körper (6) die Auflageebene (36) und wenigstens eine der Anschlagkanten (31,32) zur exak ten Positionierung eines zur Kontaktierung vorgesehenen Informationsträger (2) bildet. |
| 7. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagelemente (26) oder Anschlagkanten (31,32) im Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) derart plaziert und ausgerichtet sind, daß der auf die Zu führrichtungPfeil (12) bezogene, vordere Eckbereich (37) eines kontaktierend plazierten Informationsträgers (2) über eine Außenumgrenzung oder Mantelfläche (38) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) vorragt. |
| 8. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zu kontaktierender Informationsträger (2) durch Verdrehung um eine imaginäre Vertikalachse zu seinen Flachseiten oder um die Schwenkachse (59) des Winkelanschlages (54) in die gegenüber der Längsmittelachse (33) des Gehäuses oder Auf nahmekörpers (6) schräggestellte Kontaktierungsposition gelangt. |
| 9. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Erfassungsvorrichtung (42) zur Ermittlung der Einnahme der ordnungsgemäßen Kontaktierungsposition eines Informationsträgers (2) ausgebildet ist. |
| 10. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Erfas sungsvorrichtung (42) durch wenigstens ein Schaltelement (43,44) gebildet ist. |
| 11. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltele ment (43,44) dem Anschlagelement (26) zugeordnet ist. |
| 12. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (43,44) im Ruhezustand gegenüber der Anschlagkante (31,32) des Anschlag elementes (26) vorspringt und bei kontaktierend positioniertem Informationsträger (2) betätigt ist. |
| 13. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem verschwenkbaren Winkelanschlag (54) ein Schaltelement (44) zu geordnet ist, das in jener Winkelstellung, in welcher ein Informationsträger (2) kontaktierend positioniert ist, betätigt ist. |
| 14. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Anschlagelement (26) zumindest ein Schaltelement (43, 44) zugeordnet und eine von einem Informationsträger (2) ordnungsgemäß eingenommene Kontaktierungsposition bei Betätigung beider Schaltelemente (43,44) erkannt ist. |
| 15. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse oder der Aufnahmekörper (6) stiftförmig ausge bildet ist und dessen dazu quer verlaufender Durchbruch (35) als Anschlagelement (26) und schlitzförmige Einführöffnung (9) für den Eckbereich (37) eines kartenförmigen Informati onsträgers (2) mit SmartCardbzw. ScheckkartenFormat dimensioniert ist. |
| 16. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbar gelagerte Winkelanschlag (54) mittels we nigstens einem Federmittel (60) in eine zum Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) nächstoder anliegende Ruhestellung gedrückt oder zumindest teilweise in eine in die Einführöffnung (9) eingezogene Ausgangsposition gedrängt ist. |
| 17. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse oder der Aufnahmekörper (6) als tragbarer Gegen stand für den persönlichen oder alltäglichen Gebrauch ausgebildet ist. |
| 18. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse oder der Aufnahmekörper (6) als Schreibutensil (45), beispielsweise als Kugelschreiber, ausgebildet ist. |
| 19. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Taschenmesser als Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) ein gesetzt ist. |
| 20. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der den Einführschlitz bildende Durchbruch (35) im Gehäuse oder Auf nahmekörper (6) einen zu bearbeitenden Informationsträger (2) in den quer zur Zuführrich tungPfeil (12) verlaufenden Richtungen begrenzt und gegenüber der Kontaktiervorrich tung (13) im wesentlichen unverschiebbar positioniert. |
| 21. | Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß an wenig stens einer Wandung des Durchbruches (35) warzenförmige Erhebungen und/oder elastisch nachgiebige Kartenführungen angeordnet sind und die Kontaktelemente (14) federelastisch nachgiebig in die Einführöffnung (9) bzw. in den Durchbruch (35) ragen. |
| 22. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelanschlag (54) haken, L, oder dreieckförmig ausgebildet ist und via der gehäuseseitigen Schwenkachse (59) gegenüber der Mantelfläche (38) des stab oder stiftförmigen Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) ausund einschwenkbar ist. |
| 23. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (59) in einem randseitigen Bereich des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) ausgebildet ist. |
| 24. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (59) im Bereich der auf die ZuführrichtungPfeil (12) bezogenen Austrittsöffnung für den Eckbereich (37) aus dem Durchbruch (35) ausge bildet ist. |
| 25. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese in einer elektronischen Leseeinheit (46) zur Ausführung von Lese und/oder Schreibvorgängen gegenüber dem elektronischen Datenspeicherelement eines zu verarbeitenden Informationsträgers (2) integriert ist. |
| 26. | Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teilbereich des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6), insbesondere ein Bereich um den Durchbruch (35) oder die Anschlagelemente (26), trans parent oder lichtdurchlässig ausgebildet ist. |
| 27. | Leseeinheit (46) mit elektronischen Schaltkreisen (17) zumindest zum Lesen von kartenförmigen Informationsträgern (2) mit einem elektrisch zu kontaktierenden elektroni schen Datenspeicherelement, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Kontaktiereinrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche aufweist. |
| 28. | Leseeinheit nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß diese länglich, insbe sondere stiftoder stabförmig ausgebildet ist. |
| 29. | Leseeinheit nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Schreibutensil (45), beispielsweise in Form eines Kugelschreibers, ausgebildet ist. |
| 30. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekenn zeichnet, daß diese eine Anzeigeeinheit (66), beispielsweise ein LCDDisplay, umfaßt. |
| 31. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 30, dadurch gekenn zeichnet, daß diese eine Schnittstelle (18) zu einer übergeordneten Recheneinheit (19), insbe sondere ein sogenanntes HOSTInterface, umfaßt. |
| 32. | Leseeinheit nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle (18) durch eine kontaktbehaftete Schnittstelle, insbesondere durch eine USBSchnittstelle (48), gebildet ist. |
| 33. | Leseeinheit nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle (18) durch eine drahtlose Schnittstelle, insbesondere nach dem BluetoothStandard, gebildet ist. |
| 34. | Leseeinheit nach Anspruch 31 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle (18) durch eine Funkübertragungsschnittstelle gebildet ist. |
| 35. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 34, dadurch gekenn zeichnet, daß diese wenigstens ein von einem Benutzer betätigbares Bedienelement (69) zur Beeinflussung ihrer Betriebszustände oder ihres Betriebsverhaltens aufweist. |
| 36. | Leseeinheit nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienelement (69) als Schalter, Taster (70) oder als Auswahlrad (71) ausgebildet ist. |
| 37. | Leseeinheit nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienele ment (69) zur Auswahl, Bestätigung und/oder zur Eingabe eines Codes, insbesondere eines PINCodes, vorgesehen ist. |
| 38. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 37, dadurch gekenn zeichnet, daß diese eine Schreibmine (51,65) oder einen Filzstift oder einen Schreibtintenbe hälter zum Schreiben auf Papier umfaßt. |
| 39. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 38, dadurch gekenn zeichnet, daß sie einen Haltebügel (74) zur Befestigung an Kleidertaschen oder dgl. aufweist. |
| 40. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 39, dadurch gekenn zeichnet, daß ein Betätigungselement (50) zum Einund Ausfahren der Schreibmine (51) ein zusätzliches oder das einzige Bedienelement (69) zur Beeinflussung des Betriebsverhaltens der Leseeinheit (46) darstellt. |
| 41. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 40, dadurch gekenn zeichnet, daß die Spitze der Schreibmine (65) als Bedienelement (69) in Art eines Zeigegerä tes bzw. Rollballes ausgebildet ist. |
| 42. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 41, dadurch gekenn zeichnet, daß sie wenigstens einen Sensor (75) zur Erfassung biometrischer Merkmale um faßt. |
| 43. | Leseeinheit nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß der biometrische Sensor (75) durch einen Fingerprintsensor gebildet ist. |
| 44. | Leseeinheit nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß der biometrische Sensor (75) durch ein Mikrofon und einen nachgeschalteten Auswerteschaltkreis zur Stimmenerken nung und/oder Spracherkennung gebildet ist. |
| 45. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 44, dadurch gekenn zeichnet, daß ein zuführbarer Informationsträger (2) zur Identifizierung und/oder Authentifi zierung eines Benutzers herangezogen ist. |
| 46. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 45, dadurch gekenn zeichnet, daß ein Sicherheitsmodul in Form eines SAMModules integriert ist. |
| 47. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 46, dadurch gekenn zeichnet, daß eine Schaltvorrichtung (85) oder ein entsprechender Sensor zur Erfassung des Vorhandenseins eines Informationsträgers (2) und zur Steuerung der Energieversorgung der Leseeinheit (46) ausgebildet ist. |
| 48. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 47, dadurch gekenn zeichnet, daß diese elektrochemische Spannungsquellen (76), insbesondere Akkumulatoren (77) oder Batterien, zur autarken Stromversorgung umfaßt. |
| 49. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 48, dadurch gekennzei chnet, daß diese einer Basisstation (67) zur Aufladung der Akkumulatoren (77) zuordenbar ist. |
| 50. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 49, dadurch gekenn zeichnet, daß eine Aufladung der Akkumulatoren (77) durch elektromagnetische Wechselfel der einer Sendeund/oder Empfangsvorrichtung (81) der Basisstation (67) durchführbar ist. |
| 51. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 50, dadurch gekenn zeichnet, daß mittels einer Sendeund/oder Empfangsvorrichtung (79) für elektromagnetische Felder in Bezug zu einer stationären Basisstation (67) eine Datenkommunikation zu einer übergeordneten Recheneinheit (19) via einer Verbindung über ein Kabel (20) aufbaubar ist. |
| 52. | Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 27 bis 51, dadurch gekenn zeichnet, daß unter Verwendung der Basisstation (67) eine Synchronisation und/oder ein Ab gleich von im Lesegerät (46) und/oder am Informationsträger (2) hinterlegten Daten mit in der übergeordneten Recheneinheit (19) hinterlegten Daten durchführbar ist. |
Die US 6,070, 797 A beschreibt einen tragbaren Leser für Chipkarten, insbesondere für soge- nannte Smart-Cards. Dieser Leser weist ein blockförmiges Gehäuse auf, an dessen Oberseite eine LCD-Anzeige ausgebildet ist und dessen Rück-bzw. Unterseite einen oder mehrere elektrische Kontakte aufweist, welche mit den elektrischen Kontaktstellen auf einer entspre- chenden Chipkarte elektrisch verbindbar sind, wenn die Karte gegenüber dem Leser entspre- chend ausgerichtet wird. Zur vereinfachten Positionierung dieser Karte relativ zum blockför- migen Gehäuse des Lesers ist am Gehäuse zumindest ein begrenzt verstellbar gelagertes Po- sitionierelement ausgebildet. Zusätzlich zu diesem gegenüber dem Gehäuse des Lesers ver- stellbaren Positionierelement kann auch ein fixes Positionierelement in Form einer Anschlag- kante für eine auszulesende Karte ausgebildet sein. Um mit den Kontaktstellen der Chipkarte kontaktieren zu können, ist der Leser mit seinen elektrischen Kontakten auf die entsprechende Flachseite der Chipkarte aufzulegen und auszurichten. Nachteilig ist dabei, daß die Kontakte an der Unterseite des Lesers ständig zugreifbar sind und dadurch äußeren Einflüssen, wie z. B.
Verschmutzungen, mechanischen Krafteinwirkungen und Berührungen durch den Benutzer ausgesetzt sind, wodurch längerfristig Kontaktierungsprobleme auftreten können.
Die US 5,821, 516 A beschreibt einen weiteren tragbaren Leser für Chipkarten. Dieser Leser ist schlitzlos ausgeführt und es sind der kartenförmige Datenträger und der Leser schichtartig übereinander zu legen und per Fingerdruck aneinander zu drücken, um eine Kontaktverbin- dung aufzubauen. Als Positionierhilfsmittel des Lesers gegenüber der Karte sind an dessen Unterseite leistenförmige Führungen ausgebildet. Diese Führungsleisten können optional auch von einer nachgiebigen Schicht aus Kunststoff überbrückt sein. Die Kontaktelemente des Lesers können dabei via einen manuell zu betätigenden Schalter gegenüber dessen Ge- häuse aus-und eingefahren werden. Gemäß einer anderen Ausführungsform wird der Leser schräg über die Kartenoberfläche aufgelegt und tritt dabei mit dem Chip auf dem kartenför- migen Datenträger in Verbindung. Mittels einem vom Benutzer zu betätigenden Schalter an der Oberseite des Gehäuses kann der Leser aktiviert werden. Nachteilig ist dabei, daß das
exakte Ausrichten des kartenförmigen Datenträgers gegenüber dem Leser mühselig bzw. zeit- aufwendig ist, und der Leser und der kartenförmige Datenträger stets aneinander gedrückt werden müssen, um die Verbindung zwischen dem Leser und dem kartenförmigen Datenträ- ger aufrecht zu erhalten. Zudem verlangt der Kommunikationsaufbau zwischen dem Leser und dem kartenförmigen Datenträger dem Benutzer einiges an Geschicklichkeit ab.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kontaktiereinrichtung für kar- tenförmige Informationsträger zu schaffen, die eine hohe Alltagstauglichkeit aufweist und in der Handhabung möglichst problemlos ist. Eine weitere, eigenständige Aufgabe der Erfin- dung liegt darin, eine Leseeinheit für kartenförmige Informationsträger zu schaffen, die kom- pakt aufgebaut ist und den Anforderungen häufigen Gebrauchs gerecht wird.
Eine Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die sich durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 1 ergebenden Vorteile liegen darin, daß eine derar- tige Kontaktiereinrichtung besonders kompakt aufgebaut werden kann und daher ohne we- sentliche Einschränkungen besonders komfortabel getragen bzw. problemlos in Taschen von Kleidungsstücken eingesteckt werden kann. Insbesondere ist es dadurch ermöglicht, die Kon- taktiereinrichtung ständig bei sich tragen zu können, wodurch die jeweiligen Funktionen bzw. die Nutzungsmöglichkeiten der jeweiligen Kontaktiereinrichtung jederzeit verfügbar sind. Die bevorzugt fixen Anschlagelemente der Kontaktiereinrichtung erleichtern dabei die exakte Positionierung bzw. Ausrichtung eines zu bearbeitenden, insbesondere eines zu lesenden In- formationsträgers relativ zum langgestreckten Gehäuse oder Aufnahmekörper der Kontak- tiereinrichtung. Durch starre bzw. feste Anschlagkanten der Anschlagelemente ist aber auch ein überaus robuster Aufbau der Kontaktiereinrichtung möglich geworden. Insbesondere ist die Gefahr eines Abbrechens oder Verbiegens von Teilen der Kontaktiereinrichtung kaum gegeben. Die erfindungsgemäße Kontaktiereinrichtung kann also problemlos in Taschen oder dgl. eingesteckt werden, ohne daß eine allzu hohe Gefahr von Beschädigungen besteht. Zu- dem begünstigen die Anschlagelemente eine mühelose und intuitive Positionierung des Infor- mationsträgers gegenüber den elektrischen Kontaktelementen. Weiters ist von Vorteil, daß vom Benutzer keinerlei Haltekräfte aufgewendet werden müssen, damit der Informationsträ- ger und die Kontaktiereinrichtung in der ordnungsgemäß kontaktierenden Position verbleiben können. Insbesondere kann die Kontaktiereinrichtung mitsamt dem kartenförmigen Datenträ- ger beiseite gelegt werden, ohne daß die Verbindung zwischen dem Informationsträger und der Kontaktiereinrichtung abbricht. Wesentlich ist weiters, daß trotz der kompakten Abmes- sungen der Kontaktiereinrichtungen keine filigranen Positioniermittel erforderlich sind, wel-
che bei Unachtsamkeit in der Handhabung der Kontaktiereinrichtung leicht beschädigt oder deformiert werden könnten. Wesentlich ist auch, daß die elektrischen Kontaktelemente der Kontaktiereinrichtung innerhalb eines Durchbruches des Gehäuses angeordnet sind, und somit vor äußeren Krafteinwirkungen oder sonstigen Einflüssen geschützt sind. Die Gefahr einer Beschädigung, insbesondere des Zerkratzens oder Verbiegens der Kontaktelemente ist also weitgehendst beseitigt. Zudem wird dadurch erreicht, daß die empfindlichen Kontaktelemente vor direktem Zugriff bzw. vor Fingerabdrücken geschützt sind, wodurch längerfristig eine gute Kontaktierung mit den Kontaktierungsflächen eines kartenförmigen Informationsträgers gewährleistet werden kann. Die mechanisch besonders einfachen, baulichen Maßnahmen be- wirken eine relativ hohe Robustheit bzw. Alltagstauglichkeit und gewährleisten eine langfri- stige Funktionstüchtigkeit und Positioniergenauigkeit für zu bearbeitende Informationsträger, wobei durch die besondere Anordnung bzw. Ausrichtung der Anschlagelemente auch ein kompakter Aufbau des Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers ermöglicht ist.
Vorteilhaft ist bei der Ausgestaltung nach Anspruch 2, daß der kartenförmige Informations- träger mit einem seiner Eckbereiche voran, mühelos in den schlitzförmigen Durchbruch im Gehäuse bzw. im Aufnahmekörper eingeschoben werden kann, und in seiner endanschlagbe- grenzten Stellung die ordnungsgemäße Kontaktierungsposition vorliegt. Das Zuführen eines Informationsträgers zur Kontaktiereinrichtung ist also besonders einfach zu bewerkstelligen.
Die Ausbildung nach Anspruch 3 begünstigt eine taktile Erkennung der ordnungsgemäßen Kontaktierungsposition, da der kartenförmige Informationsträger in allen quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Richtungen eindeutig positioniert wird.
Die Weiterbildungen gemäß Anspruch 4 gestatten entweder eine ausschließlich lineare Zu- führbewegung des Informationsträgers oder aber eine kombinierte, lineare und rotatorische Zuführbewegung zur Einnahme der ordnungsgemäßen Kontaktierungsposition.
Die mögliche Weiterbildung gemäß Anspruch 5 ermöglicht eine definierte, zwangsgeführte Verschwenkung des Informationsträgers relativ zur Kontaktiereinrichtung, so daß das Auffin- den der Kontaktierungsposition nochmals erleichtert wird.
Eine einfache Halterung bzw. Aufnahme des eingeführten Informationsträgers in der Kontak- tiereinrichtung sowie eine einfache, gegenseitige Positionierung wird durch die Ausgestaltung nach Anspruch 6 erzielt.
Durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 7 oder 8 wird einerseits ein besonders schlanker bzw. schmaler Aufbau der Kontaktiereinrichtung ermöglicht und darüber hinaus die Auffin- dung der ordnungsgemäßen Kontaktierungsposition zwischen der Kontaktiereinrichtung und einem entsprechenden Informationsträger erleichtert. Das Einführen des Informationsträgers in den Durchbruch der Kontaktiereinrichtung wird dabei durch die vergleichsweise große Ein- führöffnung erleichtert.
Von Vorteil ist weiters eine mögliche Weiterbildung nach Anspruch 9, da dadurch eine Be- aufschlagung des Informationsträgers mit elektrischer Energie oder eine Einleitung von be- stimmten Betriebsfunktionen der Kontaktiereinrichtung automatisiert bzw. gezielt gesteuert werden kann.
Eine baulich einfache und zuverlässige Erfassungsvorrichtung ist in Anspruch 10 angegeben.
Eine einfache Detektierung eines ordnungsgemäß zugeführten Informationsträgers wird durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 11 erzielt.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 12 wird das physische Vorliegen eines Information- strägers an der ordnungsgemäßen Kontaktierungsposition in einfacher Art und Weise erkannt.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 13 wird mit Vorteil ausgenutzt, daß sobald der Winkel- anschlag die definierte Drehwinkelstellung eingenommen hat, dies ein Anzeichen dafür ist, daß der zugeführte Informationsträger die vorgesehene Kontaktierungsposition eingenommen hat.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 14 wird auch bei einer Positionierung mit größeren Freiheitsgraden in der Beweglichkeit des Informationsträgers eine zuverlässige Detektierung der ordnungsgemäßen Kontaktierungsposition ermöglicht.
Ein besonders kompakter und handlicher Aufbau einer Kontaktiereinrichtung, welche die un- eingeschränkte Bearbeitung (Lesen und/oder Schreiben) relativ großer kartenförmiger Infor- mationsträger im Format einer standardisierten Smart-Card bzw. Chipkarte ermöglicht, ist durch die Maßnahmen nach Anspruch 15 erzielbar. Insbesondere können dadurch die relativ großen, allgemein gebräuchlichen Smart-Cards bzw. Chipkarten mühelos dieser vergleichs- weise kompakt aufbauenden Kontaktiereinrichtung zugeführt werden.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 16 wird einerseits stets ein definierter Konfigurati- onszustand der Kontaktiereinrichtung sichergestellt bzw. ein raumsparender und vor Beschä- digungen oder Brüchen sicherer Ausgangszustand hergestellt.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 17 kann die Funktionalität der Kontaktiereinrichtung nochmals gesteigert werden und kann durch dessen Multifunktionalität die Bereitschaft zum nahezu ständigen Beisichtragen der Kontaktiereinrichtung nochmals erhöht werden.
Eine praktikable Weiterbildung der Kontaktiereinrichtung ist im Anspruch 18 oder 19 ange- geben.
Eine sichere Positionierung und Halterung eines Informationsträgers quer zu seiner Längs- richtung wird durch die Ausgestaltung nach Anspruch 20 mit einfachen Maßnahmen wir- kungsvoll erzielt.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 21 können auch geringfügig verformte oder in ihrer Stärke bzw. Dicke uneinheitliche Informationsträger problemlos verarbeitet werden.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 22 wird automatisch mit der Zuführbewegung eines entsprechenden Informationsträgers eine Ausschwenkbewegung des verstellbaren Anschlag- elementes bewirkt, so daß eine separate manuelle Verstellung in seine Aktivposition erübrigt ist.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 23 oder 24 kann der Winkelanschlag relativ großzü- gig dimensioniert werden, wodurch dessen Positioniergenauigkeit für den Informationsträger relativ hoch ausfallen kann.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 25 können im Datenspeicherelement eines Informa- tionsträgers hinterlegte Daten ausgelesen und/oder unsichtbar im Datenspeicherelement hin- terlegt werden.
Die vorteilhafte Ausgestaltung gemäß Anspruch 26 kann den manuellen Positioniervorgang eines Informationsträgers gegenüber der Kontaktiereinrichtung deutlich erleichtern.
Eine eigenständige Lösung einer der Aufgaben der Erfindung ist durch die Ausbildung gemäß
Anspruch 27 gegeben.
Die sich aus der Merkmalskombination dieses Anspruches ergebenden Vorteile liegen darin, daß durch die angegebene Kontaktiereinrichtung eine robuste und kompakte, elektronische Leseeinheit geschaffen werden kann, die für den alltäglichen Gebrauch bestens geeignet ist und eine langfristige Funktionstauglichkeit gewährleisten kann.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 28 wird trotz des kompakten Aufbaus ein gutes Handling der Leseeinheit sichergestellt.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 29 wird eine praktikable elektronische Leseeinheit geschaffen, da damit auch manuelle Schreibtätigkeiten vorgenommen werden können.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 30 können relevante Daten bzw. Betriebszustände direkt am Gehäuse der Leseeinheit ausgegeben und visuell erfaßt werden.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 31 ist ein einfacher Datenaustausch bzw. Datenab- gleich mit einer stationären Recheneinheit ermöglicht.
Zufolge der Ausgestaltung nach Anspruch 32 können standardisierte Schnittstellen für eine nahezu uneingeschränkte Anbindung an eine Vielzahl von Systemen bzw. gebräuchlicher Recheneinheiten genutzt werden. Darüber hinaus ist eine benötigte Kommunikationsverbin- dung besonders problemlos und komfortabel herstellbar.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 33 oder 34 ist auch während einer aktiven Daten- übertragung eine uneingeschränkte Mobilität innerhalb der maximalen Reichweite der Funk- übertragung ermöglicht. Zudem ist der manuelle Aufwand zur Herstellung der Datenübertra- gungsverbindung überaus gering und sind keine zusätzlichen Mittel, wie beispielsweise Ka- belverbindungen, zum Aufbau der Übertragungsstrecke erforderlich.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 35 oder 36 kann das Betriebsverhalten der Leseein- heit den jeweiligen Erfordernissen in einfacher Art und Weise angepaßt werden bzw. kann dadurch gezielt aus den zur Verfügung stehenden Funktionalitäten ausgewählt bzw. der inter- essierende Datensatz abgerufen werden.
Durch die mögliche Weiterbildung nach Anspruch 37 kann in einfacher Art und Weise eine personalisierte Leseeinheit geschaffen werden, welche nur durch Kenntnis des entsprechen- den Freischalt-Codes genutzt werden kann.
Die Nützlichkeit der elektronischen Leseeinheit kann durch die Weiterbildung nach Anspruch 38 weiter gesteigert werden.
Durch die vorteilhafte Weiterbildung nach Anspruch 39 wird eine Grundlage für eine gesi- cherte Aufbewahrung der Leseeinheit in Taschen des Benutzers geschaffen.
Die Weiterbildung nach Anspruch 40 oder 41 ermöglicht in Anlehnung an übliche, mechani- sche Betätigungs-bzw. Funktionselemente eines Kugelschreibers, eine effektvolle Bedienung der Leseeinheit.
Durch die vorteilhafte Weiterbildung nach einem oder mehreren der Ansprüche 42 bis 44 kann eine zuverlässige Prüfung der Nutzungsberechtigung der Leseeinheit bzw. eine Absiche- rung der mit der Leseeinheit abrufbaren Funktionen bzw. ausführbaren Aktionen gegenüber unbefugten Personen erfolgen.
Durch die mögliche Ausgestaltung nach Anspruch 45 oder 46 kann gleichfalls eine Überprü- fung der Nutzungsberechtigung bzw. eine Überprüfung der Identität des Benutzers der Lese- einheit vorgenommen werden.
Durch die vorteilhafte Weiterbildung nach Anspruch 47 kann das Vorhandensein des Infor- mationsträgers zuverlässig detektiert werden und der Energieverbrauch der Leseeinheit im Stand-by-Betrieb minimiert werden.
Ein unabhängiger, kabelloser Betrieb der Leseeinheit ist durch die Ausgestaltung nach An- spruch 48 gewährleistet.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 49 oder 50 wird eine Kombination zwischen statio- närer Haltevorrichtung und Aufladevorrichtung für die Leseeinheit erzielt, wodurch die Ge- fahr des Verlegens der Leseeinheit minimiert wird und eine stets betriebsbereite Leseeinheit zufolge ausreichend aufgeladener Akkumulatoren erzielt wird.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 51 kann in einfacher Art und Weise eine Aufnahme bzw. Halterung für die Leseeinheit geschaffen werden, über welche in einfacher Art und Weise auch eine Kommunikationsverbindung zu einer übergeordneten Recheneinheit aufbau- bar ist.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 52 können unterschiedlich aktuelle Datenbestände zwischen der Leseeinheit bzw. dessen Informationsträger und der übergeordneten Rechenein- heit in einfacher Art und Weise abgeglichen bzw. auf den letztgültigen Stand gebracht wer- den.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 eine Ausgestaltung der Kontaktiereinrichtung mit einem dazu schräggestellt zuzu- führenden, kartenförmigen Informationsträger in Draufsicht und vereinfachter Darstellung ; Fig. 2 die Kontaktiereinrichtung gemäß Fig. 2 mit einem bis zu den Anschlagelementen eingeschobenen und sich in Kontaktposition befindlichen, kartenförmigen Infor- mationsträger ; Fig. 3 ein schematisiert dargestelltes Anwendungsbeispiel der Kontaktiereinrichtung für kartenförmige Informationsträger ; Fig. 4 die Kontaktiereinrichtung als Leseeinheit für kartenförmige Informationsträger mit einer anderen Ausführungsform von starren Anschlagelementen, in verein- fachter, schematischer Draufsicht ; Fig. 5 eine andere Ausführungsform der als Schreibutensil ausgebildeten Leseeinheit mit einer weiteren Ausgestaltung der starren Anschlagelemente, in vereinfachter, schematischer Draufsicht ; Fig. 6 eine weitere Ausführung der Leseeinheit mit einem im schlitzförmigen Durch-
bruch zur Aufnahme des Informationsträgers verschwenkbar gelagerten Winke- lanschlag und einer feststehenden Anschlagkante in Draufsicht und vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 7 eine weitere Ausführungsform für vergleichsweise kleinformatige oder großfor- matige kartenförmige Informationsträger in vereinfachter, schematischer Drauf- sicht ; Fig. 8 eine weitere Ausführungsform der Kontaktiereinrichtung bzw. Leseeinheit mit einer dieser zugeordneten Basisstation, welche mit einer übergeordneten Rechen- einheit verbindbar ist, in vereinfachter, schematischer Darstellung.
Einführend sei festgehalten, daß in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfin- dungsgemäße Lösungen darstellen.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit für kartenförmige Informationsträger 2 veranschaulicht. Diese Kontaktier- einrichtung 1 ist dabei durch ein kompaktes elektronisches Modul bzw. Gerät gebildet, mit welchem übliche Informationsträger 2 in Form von kartenförmigen Datenträgern verarbeitet, d. h. zumindest gelesen oder aber auch mit entsprechenden Daten beschrieben werden können.
Unter Informationsträger 2 sind bevorzugt standardisierte Datenkarten bzw. sogenannte "Smart-Cards"mit darauf angeordnetem bzw. integriertem elektronischen Chip 3 zu verste- hen. Dieser elektronische Chip 3 bzw. der dementsprechende Elektronikschaltkreis umfaßt einen Mikrorechner und einen diesem Mikrorechner zugeordneten, elektronischen Datenspei- cher. Derartige Informationsträger 2 mit einem elektronischen Chip 3 werden auch als intelli- gente Datenkarten bzw. Datenträger bezeichnet, da mittels dem Mikrorechner und dem Da- tenspeicherelement Rechen-bzw. Vergleichsoperationen ausgeführt werden können. Hierfür
umfaßt der Chip 3 bevorzugt einen programmgesteuerten Mikrorechner, welcher entspre- chend den Vorgaben im auszuführenden Softwareprogramm arbeitet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 3 ist eine tragbare, kompakte Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit zur Verarbeitung von Informationsträgern 2 bzw.
Kartenkörpern aus Kunststoff mit Abmessungen von in etwa 85 mm mal in etwa 54 mm bzw. entsprechend den standardisierten Dimensionen sogenannter Chipkarten, schematisch veran- schaulicht.
Im Datenspeicherelement des Chip 3 sind im Vergleich zu herkömmlichen Magnetkarten je- denfalls relativ große Datenmengen hinterlegbar. Zudem kann durch die rechnerbedingte "Intelligenz"der Chipkarte hohen Sicherheitsanforderungen Rechnung getragen werden.
Damit der elektronische Chip 3 des Informationsträgers 2 mit peripheren elektronischen Ein- heiten in Verbindung treten kann, ist-wie an sich bekannt-an wenigstens einer Flachseite des Informationsträgers 2 ein Kontaktfeld 4 ausgebildet. Dieses Kontaktfeld 4 umfaßt meh- rere, insbesondere wenigstens zwei, üblicherweise aber sechs oder acht Kontaktierungsflä- chen 5, welche als elektrische Schnittstelle zu peripheren Einheiten des Chips 3 dienen.
Neben den sogenannten Chipkarten oder SIM-Karten bzw. den kartenförmigen Informations- trägern 2 wie sie in ISO 7816/1 definiert sind, ist es selbstverständlich auch möglich, die Kontaktiereinrichtung 1 bzw. die nachfolgend beschriebene Leseeinheit für sonstige digitale Speicherkarten auszulegen. So ist es zum Beispiel auch möglich, als kartenförmige Informati- onsträger 2 sogenannte Smart-Media Cards (SMC), Compact Flash Cards (CF), Multi Media Cards (MMC) oder sogenannte Memory-Sticks einzusetzen und die Kontaktiereinrichtung 1 bzw. die Leseeinheit für die jeweilige kontaktbehaftete Schnittstelle zu dimensionieren.
Die Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit besteht u. a. aus einem länglichen bzw. stabför- migen Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 als Träger für die nachfolgend noch beschriebene Kontaktvorrichtung und als Haltemittel für einen einzuführenden Informationsträger 2. Eine Länge 7 dieses bevorzugt aus Kunststoff gebildeten Aufnahmekörpers 6 beträgt ein Mehrfa- ches einer Breite 8 des Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6. Eine Breite 8 des Aufnahmekör- pers 6 kann beispielsweise lediglich in etwa 15 mm bis 25 mm betragen und die Länge des stift-bzw. stabförmigen Aufnahmekörpers 6 beträgt in der Regel mehr als etwa 70 mm.
Im Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 ist wenigstens eine Einführöffnung 9 zum bedarfsweisen Einschieben bzw. Einstecken eines kartenförmigen Informationsträgers 2 ausgebildet. Die Einführöffnung 9 ist bevorzugt schlitzförmig ausgebildet und derart dimensioniert, daß eine Stirnseite bzw. eine Breitseite 10 des Informationsträgers 2 zumindest teilweise in die schlitz- förmige Einführöffnung 9 bzw. in den Aufnahmekörper 6 eingesteckt werden kann. Die Breiten-und Höhenabmessungen der schlitzförmigen Einführöffnung 9 sind demnach annä- hernd gleich oder geringfügig größer als die stirnseitigen Abmessungen des kartenförmigen Informationsträgers 2 an dessen Breitseite 10. Somit weist die Einführöffnung 9 eine Breite von in etwa 55 mm und eine der Kartendicke entsprechende Höhe von mehr als etwa 1 mm auf.
Vorteilhafterweise verläuft eine Längserstreckung 11 eines der Kontaktiereinrichtung 1 bzw.
Leseeinheit zugeführten Informationsträgers 2 winkelig zur Längserstreckung bzw. Länge 7 des Aufnahmekörpers 6. D. h. eine Zuführrichtung-gemäß Pfeil 12-des kartenförmigen In- formationsträgers 2 kann in etwa querverlaufend zur Länge 7 des Aufnahmekörpers 6 vorge- sehen sein-in der kontaktierenden Endlage ist die Längsachse des Informationsträgers 2 dann jedenfalls schräg zum länglichen Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 ausgerichtet, wie dies aus Fig. 2 deutlich ersichtlich ist.
Damit die handliche Leseeinheit mit dem Chip 3 des Informationsträgers 2 in Kommunikati- onsverbindung treten kann, ist in der Einführöffnung 9 des Aufnahmekörpers 6 eine Kontakt- vorrichtung 13 angeordnet. Diese Kontaktvorrichtung 13 besteht aus einer Mehrzahl von block-bzw. matrixartig angeordneten Kontaktelementen 14. Diese Kontaktelemente 14 sind üblicherweise durch eine Mehrzahl federelastisch gelagerter bzw. federelastisch nachgiebiger Kontaktfahnen gebildet, wobei die Kontaktvorrichtung 13 auch als standardmäßig verfügba- rer, vorgefertigter Kontaktblock ausgeführt sein kann. Die Kontaktvorrichtung 13 umfaßt we- nigstens zwei, üblicherweise sechs oder acht Kontaktelemente 14, welche derart positioniert sind, daß diese mit den jeweiligen Kontaktierungsflächen 5 eines zu verarbeitenden Informa- tionsträgers 2 in elektrische Kontaktverbindung treten können. Die Kontaktvorrichtung 13 stellt also eine kontaktbehaftete Schnittstelle 15 zum Chip 3 eines zu verarbeitenden Informa- tionsträgers 2 dar.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Kontaktiereinrichtung 1 ist die kontaktbehaftete Schnittstelle 15 bzw. deren Kontaktvorrichtung 13 über mehrere Leitungen 16 mit einem in- nerhalb des Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6 angeordneten, elektronischen Schaltkreis 17
verbunden. Dieser Schaltkreis 17 kann dabei durch einen Mikrorechner oder durch eine fix programmierte Gatteranordnung mit interner Logik gebildet sein. Bevorzugt ist dieser elek- tronische Schaltkreis 17 vom Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 allseitig umgeben bzw. in diesem integriert oder eingespritzt, um vor äußeren Einflüssen bestmöglich geschützt zu sein.
Der Schaltkreis 17 kann dabei eine programmierte Intelligenz aufweisen und selbst bestimmte Rechenoperationen und/oder kryptographische Verschlüsselungen und/oder Prüfaufgaben ausführen, oder aber auch als einfache Interfacelogik mit vorgegebenen Schaltzustandsabläu- fen in Art einer"State-Machine"ausgeführt sein.
Bevorzugt umfaßt die elektronische Kontaktiereinrichtung 1 bzw. die entsprechende Leseein- heit neben der ersten, kontaktbehafteten Schnittstelle 15 zum Chip 3 eines Informationsträgers 2 weiters zumindest eine weitere Schnittstelle 18. Diese Schnittstelle 18 kann dabei als draht- gebundene oder auch als drahtlose Schnittstelle 18 ausgebildet sein, wie dies in Fig. 3 veran- schaulicht ist. Über diese externe, drahtlose Schnittstelle 18 ist die Kontaktiereinrichtung 1 mit einer übergeordneten Recheneinheit 19, wie z. B. einem Personal Computer, einem Laptop oder einer sonstigen Recheneinheit für allgemeine Verwendungszwecke, verbindbar.
Zusätzlich oder alternativ zur drahtlosen Schnittstelle 18 ist es selbstverständlich auch mög- lich, die Schnittstelle 18 als drahtgebundenes Interface auszubilden. Dabei ist ein Kabel 20 vorzusehen, über welches die Schnittstelle 18 der Leseeinheit mit einer geeigneten, kontakt- behafteten Schnittstelle 21 einer Recheneinheit 19 verbindbar ist. Die Schnittstelle 21 der Re- cheneinheit 19 kann beispielsweise durch eine serielle Schnittstelle (RS232) oder eine paral- lele Schnittstelle gebildet sein.
Idealerweise ist die Schnittstelle 18 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der entsprechenden Leseeinheit durch eine Steckverbindungsvorrichtung 22 zur Ankopplung derselben an eine USB- (Universal Serial Bus) Schnittstelle der Recheneinheit 19 gebildet. Die Steckverbin- dungsvorrichtung 22 an der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit kann dabei zur di- rekten Ankopplung bzw. zum direkten Einstecken derselben an eine das USB-Protokoll unter- stützende Schnittstelle 21 der Recheneinheit 19 ausgebildet sein und/oder mittels einem USB- fähigen Kabel 20 an die Recheneinheit 16 anschließbar sein.
Sofern die Schnittstelle 18 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit als drahtlose Daten- schnittstelle ausgebildet ist, können Signale bzw. Daten zwischen der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit und der übergeordneten Rechnereinheit 19 draht-bzw. kabellos übertra-
gen werden. Eine derartige Schnittstelle 18 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit kann dabei zur Aussendung und/oder zum Empfang optischer Signale, insbesondere von In- frarot-Signalen, ausgebildet sein. Gemäß einer verbesserten Ausführungsform ist die drahtlose Schnittstelle 18 durch wenigstens eine Antenne zur Übertragung und/oder zum Empfang elektromagnetischer Wellen ausgebildet. In diesem Fall ist der Antenne eine Modulator-und/ oder eine Demodulator-Schaltung vor-bzw. nachgeordnet. Idealerweise ist die drahtlose Schnittstelle 18 durch eine standardisierte Schnittstelle zur Funkdatenübertragung, beispiels- weise durch eine sogenannte Bluetooth-Schnittstelle, gebildet. Vorteilhaft ist dabei, daß diese Technologie die problemlose Anbindung an eine Vielzahl von Recheneinheiten 19, wie z. B.
Personal-Computer, Handheld-Computer, Organizer, Mobiltelefone oder sonstige elektroni- sche Geräte erlaubt, nachdem keine Verkabelung erforderlich ist, um die Kommunikations- verbindung zur Kontaktiereinrichtung 1 bzw. zu der diese umfassenden Leseeinheit aufbauen zu können.
Anstelle eines Personal-Computers als Recheneinheit 19 ist die erfindungsgemäße Kontaktier- einrichtung 1 bzw. Leseeinheit selbstverständlich auch an jede andere Recheneinheit 19, bei- spielsweise an einen Laptop, eine Workstation, ein Mobiltelefon, einen mobilen Organizer bzw. einen sonstigen Handheld-PC anbindbar, sofern diese elektronische Recheneinheit 19 über die jeweiligen Spezifikationen zur Verbindung mit der Kontaktiereinrichtung 1 bzw.
Leseeinheit verfügt.
Im Regelfall ist die Recheneinheit 19 über wenigstens ein Kommunikationsmittel 23 mit ei- nem globalen Kommunikationsnetzwerk 24, beispielsweise mit dem sogenannten Internet, verbindbar. Das Kommunikationsmittel 23 kann dabei zur Übertragung von Daten und/oder Audio-undl oder Videosignalen vorgesehen und beispielsweise durch ein sogenanntes Mo- dem 25 gebildet sein. Das Modem 25 kann dabei zur drahtgebundenen und/oder drahtlosen Fernübertragung sowie zum Empfangen von Daten bzw. Signalen via dem Kommunikations- netzwerk 24 ausgebildet sein. Die Recheneinheit 19 umfaßt bevorzugt wenigstens eine nicht dargestellte Eingabevorrichtung, beispielsweise eine Tastatur oder ein Touch-Pad und eine der Einfachheit halber nicht dargestellte Ausgabevorrichtung, z. B. einen Monitor oder ein Display.
Ein im Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 angeordneter Schaltkreis 17 ist einerseits mit der Kontaktvorrichtung 13 und andererseits mit einer drahtlosen und/oder drahtgebundenen Schnittstelle 18 zu einer übergeordneten Recheneinheit 19 verbunden. Der Schaltkreis 17
stellt insbesondere eine Interfacelogik dar, welche mit der kartenseitigen, kontaktbehafteten Schnittstelle 15 sowie mit der rechnerseitigen Schnittstelle 18 elektrisch verbunden ist und wenigstens als Interpreter zwischen einem für die erste Schnittstelle 15 gültigen Kommunika- tionsprotokoll und einem dazu unterschiedlichen Kommunikationsprotokoll für die zweite Schnittstelle 18 dient. Der Schaltkreis 17 ist also wenigstens dazu vorgesehen, die Kompati- bilität bzw. Verträglichkeit der ersten Schnittstelle 15 zu einem Informationsträger 2 gegen- über der zweiten Schnittstelle 18 zu einer übergeordneten Recheneinheit 19 und umgekehrt herzustellen.
Die Einführöffnung 9 ist bevorzugt als sich durch das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 erstreckende Ausnehmung ausgebildet. D. h. eine Länge bzw. Tiefe der schlitzförmigen Ein- führöffnung 9 für den kartenförmigen Informationsträger 2 erstreckt sich durchgehend über die gesamte Breite 8 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit, so daß die Einführöffnung 9 als Durchgangsschlitz durch das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 bezeichnet werden kann. Ein zu verarbeitender Informationsträger 2 ist also durch die Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit bzw. den Aufnahmekörper 6 hindurchsteckbar und ragt somit im Betriebs- bzw. Einsatzzustand gemäß Fig. 2 durch die Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit bzw. den Aufnahmekörper 6 hindurch. Insbesondere durchquert ein zu bearbeitender, kartenförmi- ger Informationsträger 2 das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit quer zu dessen Länge 7.
Um den kartenförmigen Informationsträger 2 mit dessen elektrischen Kontaktierungsflächen 5 in bezug zur Kontaktvorrichtung 13 der Kontaktiereinrichtung 1 exakt und mühelos positio- nieren zu können, ist am Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 wenigstens ein Anschlagelement 26 ausgebildet. Dieses Anschlagelement 26 begrenzt die Einschubtiefe des kartenförmigen Informationsträgers 2 relativ zur Einführöffnung 9 bzw. relativ zur Kontaktvorrichtung 13.
Insbesondere limitiert das Anschlagelement 26 eine Durchsteckweite 27 für den Informations- träger 2 ausgehend vom Einführbereich der schlitzförmigen Einführöffnung 9. Das wenig- stens eine Anschlagelement 26 begrenzt also einen Überstand 28 des kartenförmigen Infor- mationsträgers 2 gegenüber einem auf die Zuführrichtung-Pfeil 12-bezogenen Austrittsbe- reich des Informationsträgers 2 aus der schlitzförmigen Einführöffnung 9.
Das Gehäuse oder der Aufnahmekörper 6 weist also wenigstens ein Anschlagelement 26 für wenigstens einen Kantenbereich 29,30 eines zur Zufuhr vorgesehenen Informationsträgers 2 auf. Diese, bevorzugt rechtwinkelig zueinander ausgerichteten Anschlagelemente 26 des Ge-
häuses oder Aufnahmekörpers 6 der Leseeinheit, sind vorgesehen, um die Kontaktierungsflä- chen 5 eines zuzuführenden Informationsträgers 2 gegenüber den Kontaktelementen 14 der Leseeinheit bzw. der Kontaktiereinrichtung 1 exakt und mühelos positionieren zu können.
Wie aus den Darstellungen weiters eindeutig zu entnehmen ist, ist eine Länge 7 des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 größer bemessen, als eine Breitseite 10 eines zuführbaren, karten- förmigen Informationsträgers 2 im Format einer standardisierten Smart-Card, welche den kartenförmigen Informationsträger 2 darstellen kann.
Wesentlich ist, daß Anschlagkanten 31, 32 des wenigstens einen Anschlagelementes 26 oder Anschlagkanten 31, 32 zweier Anschlagelemente 26 schräg bzw. geneigt zu einer Längsmit- telachse 33 des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 verlaufen. D. h. die Anschlagkanten 31,32 des bzw. der gehäuseseitigen Anschlagelemente 26 verlaufen nicht rechtwinkelig oder nicht parallel zur Längsmittelachse 33 des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6.
Wenigstens zwei der am Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 ausgebildeten Anschlagkanten 31, 32 sind in einem annähernd rechten Winkel 34 zueinander ausgerichtet bzw. schließen diese Anschlagkanten 31,32 einen annähernd rechten Winkel 34 ein. Insbesondere sind zwei im Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 zueinander distanzierte Anschlagkanten 31,32 annähernd rechtwinkelig zueinander ausgerichtet, um als Begrenzungsanschläge für zwei im rechten Winkel zueinander verlaufenden Kantenbereiche 29,30 eines zuzuführenden Informationsträ- gers 2 fungieren zu können.
Eine Distanz zwischen den Anschlagkanten 31,32 bzw. zwischen den Anschlagelementen 26 ist dabei derart gewählt, daß wenigstens eine der schräg gestellten Anschlagkanten 31,32 eine Zuführbewegung eines Informationsträgers 2 in Querrichtung zum Gehäuse oder Aufnahme- körper 6 begrenzt. D. h. ein entsprechender kartenförmiger Informationsträger 2 kann mittels den schräg gestellten Anschlagelementen 26 nicht zur Gänze durch das Gehäuse oder den Aufnahmekörper 6 geschoben werden, sondern ist dessen Zuführbewegung in Zuführrichtung, gemäß Pfeil 12, anschlagbegrenzt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführung sind die Anschlagelemente 26 bzw. die Anschlagkan- ten 31,32 durch starre bzw. unbewegliche Kanten bzw. Fortsätze oder sonstige Elemente des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 gebildet. Insbesondere wenn die Einführöffnung 9 für den Informationsträger 2 als sich in Zuführrichtung-gemäß Pfeil 12-verjüngender Durchbruch
35 durch das Gehäuse oder den Aufnahmekörper 6 ausgebildet ist, so sind die Anschlagkan- ten 31,32 bevorzugt durch die den Durchbruch 35 begrenzenden Wandungen gebildet, wie dies aus den Fig. 1 und 2 deutlich ersichtlich ist. Dieser Durchbruch 35 durch das Gehäuse oder den Aufnahmekörper 6 bildet bevorzugt eine Auflageebene 36 für wenigstens eine Flachseite des Informationsträgers 2 und wenigstens eine der Anschlagkanten 31,32 zur ord- nungsgemäßen Positionierung eines zur Kontaktierung vorgesehen Informationsträgers 2 aus.
Anstelle der Ausbildung geradliniger, relativ weitreichender Anschlagkanten 31,32 können diese selbstverständlich auch durch mehrere einzelne, beispielsweise abgerundete, Anschlag- fortsätze bzw. Positionierzapfen gebildet sein.
Insbesondere soll sich der Durchbruch 35 im Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 ausgehend vom Zuführbereich für den Informationsträger 2 in Richtung zum gegenüberliegenden Aus- trittsbereich für den Informationsträger 2 aus dem Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 verjün- gen. Somit ist ein Öffnungsquerschnitt des Durchbruches 35 im Austrittsbereich kleiner be- messen als ein Öffnungsquerschnitt des Durchbruches 35 im Zuführbereich für einen karten- förmigen Informationsträger 2.
Wesentlich ist weiters, daß die Kontaktvorrichtung 13 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit in Draufsicht auf ihre Kontaktelemente 14 gegenüber der Längsmittelachse 33 ebenso in entsprechendem Ausmaß schräg gestellt ist. Dadurch wird erreicht, daß die Kon- taktelemente 14 bei entsprechend den Vorgaben der Anschlagelemente 26 schiefwinkelig positioniertem bzw. schräg eingeführtem Informationsträger 2 mit den jeweils vorgesehenen Kontaktierungsflächen 5 im Kontaktfeld 4 des kartenförmigen Informationsträgers 2 ord- nungsgemäß kontaktieren können. D. h. die Schrägstellung bzw. schiefwinkelige Ausrichtung der Kontaktelemente 14 ist derart gewählt, daß eine ordnungsgemäße Kontaktierung erfolgt und zwischen den einzelnen Kontaktierungsflächen 5 des Informationsträgers 2 keine Kurz- schlüsse und auch keine Fehlkontaktierungen auftreten.
Anstelle der Schrägstellung des gesamten Kontaktblockes bzw. der gesamten Kontaktiervor- richtung 13 gegenüber der Längsmittelachse 33 ist es selbstverständlich auch möglich, ledig- lich deren einzelne Kontaktelemente 14 derart zu positionieren, daß diese bei entsprechend schiefwinkelig eingesetzten Informationsträger 2 zuverlässig und ordnungsgemäß mit dessen Kontaktierungsflächen 5 kontaktieren können. Die einzelnen Kontaktelemente 14 können hierfür unterschiedliche Längen und/oder Abwinkelungen aufweisen, um mit der jeweiligen
Kontaktierungsfläche 5 eines zugeführten Informationsträgers 2 ordnungsgemäß kontaktieren zu können.
Die Dimensionen der Kontaktiereinrichtung 1 und die Anschlagelemente 26 oder Anschlag- kanten 31,32 im Durchbruch 35 des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 sind derart plaziert und ausgerichtet, daß ein auf die Zuführrichtung-Pfeil 12-bezogener, vorderer Eckbereich 37 eines kontaktierend plazierten Informationsträgers 2 über eine Außenumgrenzung bzw.
Mantelfläche 38 des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 vorragt. D. h. im ordnungsgemäß pla- zierten bzw. eingesetzten Zustand eines Informationsträgers 2 steht der auf die Zuführrichtung - Pfeil 12-bezogene vordere Eckbereiche 37 des Informationsträgers 2 gegenüber dem Ge- häuse bzw. dem Aufnahmekörper 6 hervor. Bei der Ausbildung eines Durchbruches 35 im Gehäuse oder Aufnahmekörpers 6 ragt also der auf die Zuführrichtung-gemäß Pfeil 12- vordere Eckbereich 37 des kartenförmigen Informationsträgers 37 aus dem schlitzförmigen Durchbruch 35 heraus. Bevorzugt ragt jener Eckbereich 37 des kartenförmigen Information- strägers 2 vor, welcher vergleichsweise am nächsten zum Chip 3 bzw. zu dessen Kontaktfeld 4 liegt.
Alternativ ist es selbstverständlich auch möglich, den hierzu benachbarten Eckbereich an der gleichen Breitseite 10 des kartenförmigen Informationsträgers 2 als Einführecke bzw. Ein- führspitze in das Gehäuse oder den Aufnahmekörper 6 heranzuziehen. Diese würde aber et- was weitläufiger zueinander distanzierte Anschlagelemente 26 bzw. Anschlagkanten 31,32 oder einen breiteren Aufnahmekörper 6 erfordern.
Durch die Anschlagelemente 26 ist es möglich, daß eine auf eine Zuführrichtung-Pfeil 12- eines Informationsträgers 2 bezogene Breite 8 des Gehäuses oder des Aufnahmekörpers 6 nur in etwa einer in gleicher Richtung gemessenen Erstreckung 39 der Kontaktvorrichtung 13 oder der feldförmigen Kontaktierungsflächen 5 entspricht. Wesentlich ist, daß durch die An- ordnung und Ausrichtung der Anschlagelemente 26 eine Breite 8 des Gehäuses bzw. Auf- nahmekörpers 6 kleiner bemessen sein kann, als ein Abstand 40 zwischen dem linken Rand bzw. einer zum Chip 3 nächstliegenden Breitseite 10 des Informationsträgers 2 und einer da- von abgewandten, rechten Begrenzung 41 des Kontaktfeldes 4 des Chip 3.
In der ordnungsgemäßen Kontaktierungsposition des kartenförmigen Informationsträgers 2 durchdringt dieser dann das Gehäuse oder den Aufnahmekörper 6 und stehen dabei bevorzugt zumindest drei Ecken des rechteckigen, kartenförmigen Informationsträgers 2 vom Gehäuse
oder Aufnahmekörper 6 ab.
Durch die zuvor erwähnten Mittel bzw. Baumaßnahmen lassen sich besonders kompakte Lese- einheiten bzw. Kontaktiereinrichtungen 1 schaffen, welche aufgrund ihrer geringen Abmes- sungen einfach eingesteckt und von einem Anwender komfortabel am Körper getragen wer- den können.
Gemäß einer möglichen Ausgestaltungsvariante, wie sie in den Fig. 1 und 2 schematisch ver- anschaulicht wurde, ist zur funktionssicheren bzw. ordnungsgemäßen und in der Handhabung besonders einfachen Positionierung eines zu kontaktierenden Informationsträgers 2 in bezug zur Kontaktvorrichtung 13 bzw. Schnittstelle 15 im Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 wenig- stens ein fixes bzw. starres Anschlagelement 26 ausgebildet. Dieses im Gehäuse bzw. im Aufnahmekörper 6 ausgebildete Anschlagelement 26 begrenzt in dem in Fig. 2 veranschau- lichten betriebsbereiten Zustand die Durchsteckweite 27 eines zu kontaktierenden Informati- onsträgers 2 gegenüber dem länglichen Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6.
Bevorzugt kann die Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit weiters wenigstens eine Erfas- sungsvorrichtung 42 zur Ermittlung der Einnahme der ordnungsgemäßen Kontaktierungspo- sition eines geeigneten Informationsträgers 2 aufweisen. Diese Erfassungsvorrichtung 42 ist bevorzugt durch wenigstens ein Schaltelement 43,44 gebildet. Anstelle der Ausbildung we- nigstens eines elektrischen Schaltelementes 43,44 zur Detektierung bzw. Sicherstellung eines ordnungsgemäß zugeführten Informationsträgers 2 ist es selbstverständlich auch möglich, jeg- liche anderen aus dem Stand der Technik bekannten Erfassungsvorrichtungen 42 zur Zu- stands-bzw. Positionserkennung vorzusehen. Demgemäß ist es selbstverständlich auch mög- lich, nach optischem, induktivem, kapazitive, resestivem oder sonstigem Wirkungsprinzip arbeitende Erfassungsvorrichtungen 42 vorzusehen.
Die jeweilige Erfassungsvorrichtung 42 ist dabei entweder mit dem elektronischen Schaltkreis 17 der Leseeinheit und/oder direkt mit der Schnittstelle 18 zu einer übergeordneten Rechen- einheit 19 verbunden, um somit entsprechende Zustandssignale weiterleiten zu können.
Bevorzugt ist das Schaltelement 43 oder 44 dem Anschlagelement 26 möglichst nahe zuge- ordnet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ragt ein Betätigungsorgan des Schaltele- mentes 43 und/oder 44 im Ruhezustand, d. h. bei entferntem oder bei nicht ordnungsgemäß eingesetztem Informationsträger 2 gegenüber der betreffenden Anschlagkante 31 oder 32 des
Anschlagelementes 26 vor. Bei plangemäß, insbesondere bei kontaktierend positioniertem Informationsträger 2 wird das Schaltelement 43 entsprechend betätigt oder umgeschaltet bzw. wird dabei dessen Betätigungsorgan in die aktive Stellung überführt.
Grundsätzlich ist es ausreichend, lediglich ein Schaltelement 43,44 vorzusehen, welches von einer Anschlagkante 31 oder 32 des kartenförmigen Informationsträgers 2 betätigbar ist. Be- vorzugt sind jedoch zwei Erfassungsvorrichtungen 42 bzw. zwei Schaltelemente 43,44 vor- zusehen. Insbesondere ist jedem der beiden Anschlagelemente 26 zumindest ein Schaltele- ment 43,44 zugeordnet. Eine von einem Informationsträger 2 eingenommene Kontakte- rungsposition wird nämlich erst dann als ordnungsgemäß erkannt, wenn beide Schaltelemente 43,44 entsprechend betätigt sind bzw. die entsprechenden Schaltzustände einnehmen. Die Schaltelemente 43,44 können dabei durch Schließer-und/oder Öffnerkontakte gebildet sein.
Bei der Ausbildung zweier Erfassungsvorrichtungen 42 bzw. Schaltelemente 43,44 können fehlerhaft bzw. ungenau zugeführte Informationsträger 2 sicher erkannt werden. Unpräzise zugeführte Informationsträger 2 können somit erkannt werden und es ist erst dann die vorge- sehene Funktion der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit erziel-bzw. einleitbar, nachdem der Informationsträger 2 ordnungsgemäß justiert wurde.
Jedenfalls wird ein zu bearbeitender Informationsträger 2 einerseits via die Wandungen der Einführöffnung 9 bzw. des Durchbruches 35 und/oder mittels innerhalb der Einführöffnung 9 angeordneter Vorsprünge bzw. dementsprechender warzenartiger Erhebungen und anderer- seits über die Anschlagelemente 26 relativ zum Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 exakt in Höhen-, Seiten-und Längsrichtung gegenüber der Kontaktvorrichtung 13 bzw. gegenüber dem dementsprechenden Kontaktblock positioniert. D. h. ein der Kontaktiereinrichtung 1 zu- zuführender Informationsträger 2 ist nicht bloß auf die Kontaktvorrichtung 13 frei aufgelegt, sondern hat im wesentlichen lediglich einen in und entgegen der Zuführrichtung-gemäß Pfeil 12-verlaufenden Freiheitsgrad der Bewegung.
In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Ausgestaltung der Kontaktiereinrichtung 1 schematisch vereinfacht dargestellt. Für vorhergehend bereits beschriebene Teile der Kontaktiereinrich- tung 1 werden jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet und es sind vorhergehende Beschrei- bungsteile sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragbar.
Bei dieser Ausgestaltung ist die Kontaktiereinrichtung 1 in Anlehnung an die Form eines Schreibutensils 45 ausgebildet. Insbesondere ist die Kontaktiereinrichtung 1 in einem stift-
artigen Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 integriert und es sind zudem elektrische Kompo- nenten zur Verwendung als elektronische Leseeinheit 46 für den Chip 3 eines zuführbaren Informationsträgers 2 im bzw. am stiftförmigen Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 vorgesehen.
Um den Chip 3 entsprechend ansteuern bzw. ansprechen zu können, umfaßt die stiftartige Leseeinheit 46-wie vorhergehend bereits erwähnt-den elektronischen Schaltkreis 17, wel- cher einerseits mit der Kontaktvorrichtung 13 in Verbindung steht und andererseits mit we- nigstens einer kontaktbehafteten und/oder einer kontaktlosen Schnittstelle 18, wie z. B. einer Antenne 47, zu einer peripheren elektronischen Recheneinheit verbunden ist. Dieser elektro- nische Schaltkreis 17 innerhalb des stiftförmigen Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6 stellt quasi den Interpreter bzw. die Interfacelogik zwischen der kontaktbehafteten Schnittstelle 15 zu einem geeigneten Informationsträger 2 und wenigstens einer beliebig ausgestalteten Schnittstelle 18 zu einer elektronischen Peripherieeinheit dar. Sofern die Leseeinheit 46 eine drahtlose Schnittstelle 18 mit einer Antenne 47 zur Aussendung und/oder zum Empfang elek- tromagnetischer Wellen, beispielsweise gemäß dem Bluetooth-Standard, aufweist, so umfaßt der Schaltkreis 17 auch eine elektronische Modulator-und/oder Demodulator-Schaltung. Be- vorzugt ist dieser Schaltkreis 17 dann durch einen standardmäßig verfügbaren Bluetooth-Chip gebildet. Die drahtlose Schnittstelle 18 kann jedenfalls lediglich als unidirektionaler Übertra- gungskanal und/oder auch als bidirektionaler Übertragungskanal zum Empfangen und Senden von Informationen bzw. Daten gegenüber einer elektronischen Peripherieeinheit, wie z. B. einem Transaktionsterminal, einem Personal-Computer, einem mobilen Organizer oder dgl., vorgesehen sein. Die externe Schnittstelle 18 der Leseeinheit 46 ist dazu vorgesehen, Daten aus dem Chip 3 eines zuführbaren Informationsträgers 2 auszulesen und/oder auf den Chip 3 eines entsprechenden Informationsträgers 2 zu schreiben bzw. vorhandene Daten zu verän- dern. Derartige Manipulationen des Chip 3 sind allgemein üblich und werden in vielen aus dem Stand der Technik bekannten Einsatzgebieten angewandt, so daß nicht näher darauf ein- gegangen wird.
Zusätzlich oder alternativ zu einer drahtlosen Funkschnittstelle mit einer Antenne 47, welche bevorzugt innerhalb des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 angeordnet bzw. darin integriert ist, kann eine kontaktbehaftete Schnittstelle 18, bevorzugt in Form einer USB-Schnittstelle 48, ausgebildet sein. Eine derartige USB-Schnittstelle 48 ist idealerweise in einem stirnseiti- gen Endbereich der als Schreibutensil 45 ausgeführten Leseeinheit 46 angeordnet. Diese USB-Schnittstelle 48 weist einen Steckbereich mit mehreren Kontaktfahnen 49 auf, welche mit einer korrespondierenden USB-Schnittstelle einer Rechnereinheit oder mit einem geeig- neten USB-Kabel 20 gemäß den Spezifikationen für eine USB-Kopplung von elektrischen
Komponenten verbindbar ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform kann die USB-Schnittstelle 48 ähnlich einem Betätigungselement 50 eines herkömmlichen Schreibutensils 45, beispielsweise eines Kugel- schreibers, ausgeformt sein. Die USB-Schnittstelle 48 ist in ihrer Form also mit einem Betäti- gungselement 50 zum Aus-und Einfahren einer Schreibmine 51 gegenüber dem Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 vergleichbar, und weist bevorzugt die Form einer aus dem Video-Be- reich bekannten Mini-USB-Schnittstelle auf. Die USB-Schnittstelle 48 kann dabei lediglich eine Attrappe für ein Betätigungselement 50 der Schreibmine 51 darstellen, oder aber auch als funktionstüchtiges Betätigungselement 50 des Schreibutensils 45 bzw. der Schreibmine 51 ausgeführt sein.
Die externe Schnittstelle 18 zu peripheren elektronischen Einheiten, welche die Daten eines der Kontaktiereinrichtung 1 zugeführten Informationsträgers 2 auslesen und/oder verändern können bzw. sollen, kann aber auch als einfache Steckbuchse 52 ausgebildet sein, welche wenigstens zwei elektrische Kontakte umfaßt. In diese Steckbuchse 52 am Gehäuse bzw. Auf- nahmekörper 6 der Leseeinheit 46 ist ein entsprechender Stecker, beispielsweise ein soge- nannter Bananenstecker, mit Kabelverbindung zu einer übergeordneten elektronischen Aus- werteeinheit bedarfsweise ein-und aussteckbar. Über diese als Steckbuchse 52 ausgebildete Schnittstelle 18 kann auch eine Versorgung des Schaltkreises 17 und/oder des Chips 3 eines Informationsträgers 2 mit elektrischer Energie erfolgen bzw. kann über diese Kontakte eine Kommunikation bzw. Datenübertragung zwischen dem Chip 3 bzw. dem Schaltkreis 17 und einer übergeordneten Recheneinheit 19-Fig. 3-aufgebaut werden.
Die Leseeinheit 46 erfüllt bevorzugt auch die Funktionen eines Kugelschreibers, Minenblei- stifts oder eines Filzstiftes und ist dabei in seinen Abmessungen und/oder Formen einem der- artigen Schreibutensil 45 zumindest ähnlich. Die schlitzförmige Einführöffnung 9 für einen karten-bzw. blattförmigen Informationsträger 2 ist bevorzugt in dem von einer Schreibspitze 53 abgewandten Abschnitt des als elektronische Leseeinheit 46 fungierenden Schreibutensils 45 vorgesehen. Eine Breite 8 bzw. ein dementsprechender Durchmesser des stiftförmigen Aufnahmekörpers 6 für die Kontaktiereinrichtung 1 entspricht in etwa einer diagonalen Er- streckung 39 des Kontaktfeldes 4 des Chips 3 in Zuführrichtung-gemäß Pfeil 12-des kar- tenförmigen Informationsträgers 2. Eine Breite 8 bzw. ein Durchmesser der stiftförmigen Leseeinheit 46 kann daher lediglich in etwa 15 bis 20 mm betragen. Insbesondere kann die parallel zur Zuführrichtung-gemäß Pfeil 12-gemessene Dimension des stiftförmigen Auf-
nahmekörpers 6 in etwa der auf die gleiche Richtung bezogenen Abmessung der Kontaktvor- richtung 13 bzw. des dementsprechenden Kontaktblockes entsprechen. Es können also ähn- lich einem Schreibutensil 45 besonders schlanke bzw. kleinformatige Gehäuse bzw. Aufnah- mekörper 6 zumindest als Kontaktiereinrichtung 1 für kartenförmige Informationsträger 2 eingesetzt werden.
Um einen kartenförmigen Informationsträger 2 im ISO-Standardformat gegenüber der Kon- taktvorrichtung 13 der stiftartigen Leseeinheit 46 derart plazieren zu können, daß eine ord- nungsgemäße und mühelose Kontaktierung des Kontaktfeldes 4 des Chips 3 am Information- sträger 2 gegenüber der gehäuseseitigen Kontaktvorrichtung 13 gewährleistet ist, ist am Auf- nahmekörper 6 der Leseeinheit 46 wiederum wenigstens ein unbewegliches Anschlagelement 26 ausgebildet.
Insbesondere sind im Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 zwei Anschlagelemente 26 ausgebil- det. Einer der beiden Anschlagelemente 26 ist dabei als Winkelanschlag 54 mit zwei winkelig zueinander verlaufenden Begrenzungskanten 55,56 gebildet. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, können diese den Winkelanschlag 54 bildenden Begrenzungskanten 55,56 im wesentlichen rechtwinkelig zueinander verlaufen.
Alternativ ist es aber auch möglich, einen Winkel 57 zwischen den zwei Begrenzungskanten 55,56 des Winkelanschlages 54 bzw. des demgemäßen Anschlagelementes 26 zwischen 90° und 150° festzulegen, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Ein derartiger Winkelanschlag 54 in der Einführöffnung 9 für den kartenförmigen Informati- onsträger 2 erleichtert eine exakte Positionierung des Kontaktfeldes 4 des Informationsträgers 2 gegenüber der Kontaktvorrichtung 13. Insbesondere ist es ermöglicht, den Informationsträ- ger 2 besonders rasch und mühelos in jene Position zu versetzen, in welcher der kontakte- haftete Chip 3 am Informationsträger 2 mit der Leseeinheit 46 bzw. deren Kontaktiereinrich- tung 1 ordnungsgemäß und zuverlässig elektrisch verbunden ist.
Die Funktion bzw. Verwendung der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit 46, gemäß Fig.
4, ist dabei folgendermaßen : Ein kartenförmiger Informationsträger 2 ist schiefwinklig zur Längsmittelachse 33 der stab- bzw. stiftförmigen Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit 46 zuzuführen. Insbesondere ist
der kartenförmige Informationsträger 2 mit jener Breitseite 10 voran, welche zum Chip 3 bzw. zu dessen Kontaktfeld 4 am nächsten liegt, so weit in die Einführöffnung 9 bzw. in den Durchbruch 35 einzuführen, bis zueinander distanzierte Kantenbereiche 29,30 des Informai- onsträgers 2 an den zueinander distanzierten Anschlagelementen 26, insbesondere an einem geradlinigen Anschlagelement 26 und am Winkelanschlag 54, auftreffen bzw. anliegen. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4 ist dabei eine exakt vorbestimmte, schiefwinkelige Zufüh- rung des Informationsträgers 2 in einem bestimmten Zuführwinkel 58 gegenüber der Längs- mittelachse 33 der Leseeinheit 46 erforderlich. Dieser Zuführwinkel 58 zwischen der Längs- achse des Informationsträgers 2 zu einer Querachse zur Längsmittelachse 33 der Leseeinheit 46 kann dabei in etwa 10° bis 80°, bevorzugt in etwa 30° bis 45°, betragen.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 5 kann der kartenförmige Informationsträger 2 bezugneh- mend auf seine Längsachse auch rechtwinkelig zur Längsmittelachse 33 der Leseeinheit 46 zugeführt bzw. in dessen Einführöffnung 9 bzw. Durchbruch 35 eingeführt werden. Die Zu- führbewegung des Informationsträgers 2 im rechten Winkel zur Längsmittelachse 33 wird via die Anschlagelemente 26 schließlich begrenzt und es ist sodann der kartenförmige Informai- onsträger 2 geführt und begrenzt durch den Winkelanschlag 54 soweit zu verdrehen, bis die ordnungsgemäße Kontaktierung des Kontaktfeldes 4 mit der Kontaktvorrichtung 13 eintritt.
Insbesondere ist der kartenförmige Informationsträger 2 innerhalb seiner Auflageebene 36 bzw. parallel zu dessen Flachseiten in etwa um den Zuführwinkel 58 zu drehen bzw. zu kip- pen, um in die ordnungsgemäße Kontaktierungsposition zu gelangen.
Diese Kontaktierungsposition kann wiederum durch wenigstens eine Erfassungsvorrichtung 42 detektiert werden. Diese Erfassungsvorrichtungen 42 sind bevorzugt durch die Schaltele- mente 43,44 gebildet, welche erst betätigt werden, wenn der kartenförmige Informationsträ- ger 2 seine ordnungsgemäße, schiefwinkelige Ausrichtung gegenüber der Längsmittelachse 33 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit 46 einnimmt.
Auch hierbei ist die Kontaktvorrichtung 13 der Leseeinheit 46 bzw. der Kontaktiereinrichtung 1 schräg bzw. schiefwinkelig zur Längsmittelachse 33 des stift-bzw. stabförmigen Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 ausgerichtet. Die wenigstens eine Erfassungsvorrichtung 42 ist, wie schematisch veranschaulicht wurde, mit dem elektronischen Schaltkreis 17 leitungsverbun- den, um die entsprechenden Erfassungs-bzw. Zustandssignale weiterleiten zu können. Bevor- zugt wird erst dann, wenn die ordnungsgemäße Position des Informationsträgers 2 detektiert ist, eine Energie-bzw. Signalübertragung von der Leseeinheit 46 zum Chip 3 oder umgekehrt
vorgenommen. Dadurch werden Kurzschlüsse bzw. fehlerhafte Energiebeaufschlagungen des Chips 3 am Informationsträger 2 vermieden.
In Fig. 6 ist eine andere Ausgestaltung der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit 46 ge- zeigt. Die vorhergehenden Beschreibungen sind dabei sinngemäß auf gleiche Teile mit glei- chen Bezugszeichen übertragbar.
Bei dieser Ausführungsform der Kontaktiereinrichtung 1 in der Leseeinheit 46 ist ein An- schlagelement 26 vorgesehen, welches gleichfalls als Winkelanschlag 54 ausgebildet ist. Die- ser Winkelanschlag 54 ist dabei um eine vertikal zur Auflageebene 36 bzw. um eine vertikal zur Flachseite eines zuführbaren Informationsträgers 2 verlaufende Schwenkachse 59 ver- schwenkbar gelagert. Der Winkelanschlag 54 umfaßt wiederum im wesentlichen rechtwinke- lig zueinander ausgerichtete Begrenzungskanten 55,56, welche als Aufnahme-bzw. Positio- nieranschlag für einen Eckbereich 37 des kartenförmigen Informationsträgers 2 dienen.
Dieser verschwenkbare Winkelanschlag 54 ist bevorzugt innerhalb der Einführöffnung 9 für den Informationsträger 2 angeordnet. Der Winkelanschlag 54 kann dabei haken-, L-, oder dreieckförmig ausgebildet sein und via die gehäuseseitige Schwenkachse 59 je nach gewählter Dimensionierung gegenüber der Mantelfläche 38 des stab-oder stiftförmigen Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 bedarfsweise aus-und einschwenkbar sein. Vorteile in der Dimensionie- rung ergeben sich, wenn die Schwenkachse 59 für den Winkelanschlag 54 in einem randseiti- gen Bereich des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 ausgebildet ist. Vor allem dann, wenn die Schwenkachse 59 im Bereich der auf die Zuführrichtung-Pfeil 12-bezogenen Austrittsöff- nung des Durchbruches 35 ausgebildet ist, lassen sich relativ großzügig dimensionierte Win- kelanschläge 54 aufbauen, welche eine hohe Positioniergenauigkeit und Robustheit erzielen können.
Sofern der Winkelanschlag 54 in seiner Verschwenkbarkeit um die Schwenkachse 59 be- grenzt wird, wie dies mit strichlierten Linien angedeutet wurde, ist es nicht zwingend erfor- derlich, ein weiteres, eigenständiges Anschlagelement 26 vorzusehen. Für die Erzielung einer hohen Robustheit und Positioniergenauigkeit kann es jedoch vorteilhaft sein, ein weiteres An- schlagelement 26 in Art einer schräg verlaufenden Anschlagkante 31 vorzusehen, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht wurde. Wesentlich ist, daß der Informationsträger 2 im Bereitschafts- zustand für zum Auslesen und/oder zum Hinterlegen von Daten schiefwinkelig, also von 90° abweichend, zur Längsmittelachse 33 der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit 46
ausgerichtet ist und dem Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 mit einfachen technischen Mitteln mühelos und positionsgenau zugeführt werden kann.
Selbstverständlich ist es aber auch möglich, sowohl dem Winkelanschlag 54 einen dessen Verschwenkbarkeit begrenzenden Anschlag zuzuordnen, als auch eine die Verschwenkbewe- gung des Informationsträgers 2 begrenzende Anschlagkante 31 im bzw. am Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 vorzusehen.
Wesentlich ist, daß ein zu kontaktierender Informationsträger 2 durch Verdrehung um eine reale Schwenkachse 59 oder um eine gedachte bzw. imaginäre Vertikalachse zu seinen Flach- seiten (siehe Fig. 5) in die gegenüber der Längsmittelachse 33 des Gehäuses oder Aufnahme- körpers 6 schräggestellte Kontaktierungsposition gelangt.
Optional kann auch bei dieser Ausführungsform der Leseeinheit 46 wenigstens eine Erfas- sungsvorrichtung 42 zur Erkennung einer ordnungsgemäß eingenommenen Position eines Informationsträgers 2 ausgebildet sein. Die Erfassungsvorrichtung 42 bzw. deren Schaltele- ment 44 kann dabei auch dem verschwenkbaren Winkelanschlag 54 zugeordnet sein und in jener Drehwinkelstellung, in welcher ein entsprechender Informationsträger 2 kontaktierend positioniert ist, entsprechend betätigt bzw. beaufschlagt werden. Alternativ oder in Kombina- tion dazu ist es auch möglich, im Bereich der schräg verlaufenden Anschlagkante 31 des wei- teren Anschlagelementes 26 eine Erfassungsvorrichtung 42, beispielsweise ein Schaltelement 43, vorzusehen.
Optional kann der verschwenkbar gelagerte Winkelanschlag 54 mittels wenigstens einem Federmittel 60 in eine definierte Ausgangsstellung gedrängt werden. Diese Ausgangsstellung soll die Zufuhr eines Informationsträgers 2 erleichtern bzw. die Handhabung der Leseeinheit 46 weiter vereinfachen. Dieses Federmittel 60 kann in Abhängigkeit der Dimensionierung des Winkelanschlages 54 auch bewirken, daß der Winkelanschlag 54 stets zumindest teilweise in die, in die Einführöffnung 9 eingezogene Ausgangsstellung gedrängt wird. Ist also der Lese- einheit 46 kein Informationsträger 2 zugeführt, so befindet sich der Winkelanschlag 54 auto- matisch in der eingefahrenen Ausgangsposition, so daß die Gefahr einer Beschädigung der Leseeinheit 46 minimiert ist.
Bevorzugt ist wenigstens ein Federmittel 60 ausgebildet, über welches der Winkelanschlag 54 federbelastet in die eingezogene Ausgangs-bzw. Ruheposition gedrückt wird. Das Federmit-
tel 60 kann dabei durch eine sogenannte Teller-oder auch durch eine Schraubenfeder gebildet sein. Alternativ dazu ist es auch möglich, als Federmittel 60 einen gummielastischen Block oder dgl. vorzusehen, welcher an einer Widerlagerfläche des Winkelanschlages 54 anliegt und dabei eine Kraftwirkung ausübt, die den Winkelanschlag 54 in die eingefahrene Stellung drängt. Es ist aber auch möglich, ein gummielastisches Band vorzusehen, mit welchem der Winkelanschlag 54 in die eingefahrene Stellung gezogen wird.
Alternativ oder zusätzlich zu diesem Federmittel 60 können auch Rastelemente 61 vorgesehen sein, mit welchen der Winkelanschlag 54 gesichert in der Ausgangsposition gehaltert wird. Im einfachsten Fall sind diese Rastelemente 61 durch warzenförmige Erhebungen gebildet, wel- che im Verstellbereich des Winkelanschlages 54 angeordnet sind. Mittels dieser Rastelemente 61 ist gewährleistet, daß der Winkelanschlag 54 in der jeweiligen Stellung zuverlässig ver- harrt und erst bei Überschreiten einer vorbestimmten Verstellkraft über das Rastelement 61 hinwegbewegt wird und in eine andere Position bzw. Stellung überführt werden kann bzw. durch die wirkende Federkraft in eine andere Position verstellt wird. Bei der optionalen Aus- bildung wenigstens eines Schnapp-bzw. Rastelementes 61 ist vorteilhaft, daß das Anschla- gelement 26, insbesondere der Winkelanschlag 54 ausgeklappt werden kann und im ausge- klappten Zustand in dieser Aktivstellung verharrt, so daß aufeinanderfolgend beispielsweise mehrere Informationsträger 2 zugeführt werden können, ohne daß der Winkelanschlag 54 je- weils bewegt werden muß. Durch einfaches Um-bzw. Einklappen des Winkelanschlages 54 per Fingerdruck kann dann wieder die kompakte und gegebenenfalls ebenso über entspre- chende Rastelemente 61 gesicherte Ruhestellung des Winkelanschlages 54 eingenommen werden.
Die Federmittel 60 und Rastelemente 61 können dabei kombiniert als auch wahlweise einge- setzt werden. Als Rastelement 61 eignen sich warzenförmige Erhebungen und/oder korre- spondierende Vertiefungen bzw. Schaltnocken, Federzungen, Raststifte und ähnliche, in viel- fältigen Ausführungen aus dem Stand der Technik bekannte Elemente.
Bevorzugt sind die Rastelemente 61 im Schwenkbereich des Winkelanschlages 54 und zwar nahe dessen Lagerstelle bzw. Schwenkachse 59 ausgebildet.
Die Aktivierung des Winkelanschlages 54 kann dabei durch manuelles Ergreifen desselben erfolgen, oder aber auch mit der Einführbewegung eines Informationsträgers 2 gekoppelt werden. D. h., daß der Winkelanschlag 54 beim Einführen des entsprechenden Information-
strägers 2 in die Einführöffnung 9 automatisch in die ausgeschwenkte Stellung bzw. in seine Aktivstellung bewegt wird, indem zumindest eine seiner Begrenzungskanten 55,56 zwangs- weise verstellt wird bzw. ausklappt. Die Zuführbewegung des Informationsträgers 2 ist dabei also mit der anschlagbegrenzten Verschwenkbewegung des Winkelanschlages 54 bewegungs- gekoppelt. Es ist dabei lediglich darauf zu achten, daß die von eventuellen Federmitteln 60 und/oder von Rastelementen 61 auf den Winkelanschlag 54 einwirkenden Haltekräfte durch die Einschiebebewegung eines geeigneten Informationsträgers 2 problemlos überwunden werden können.
Der in Draufsicht L-bzw. hakenförmige Winkelanschlag 54 ist in der Ruhe-oder Ausgangs- position derart angeordnet, daß dessen von seinen beiden Schenkeln eingeschlossener Bereich zumindest großteils innerhalb der Einführöffnung 9 liegt. Ein erforderlicher Schwenkbereich für den Winkelanschlag 54 kann je nach Anordnung der Schwenkachse 59 10 ° bis 80 °, im Regelfall in etwa 45 °, betragen. Die auf die Kartenebene bezogene L-Form des Winkelan- schlages 54 mit der Schwenkachse 59 in den einander zugewandten Endbereichen der beiden Schenkel begünstigt dabei, daß die Zuführbewegung des Informationsträgers 2 mit der Aus- stellbewegung des Winkelanschlages 54 einhergeht.
Die in den Fig. 1 bis 6 gezeigte Ausführung der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit 46 kann für kartenförmige Informationsträger 2 mit der Größe einer Smart-Card bzw. im ISO- Format, oder aber für dazu vergleichsweise kleinformatigere Informationsträger 2, insbeson- dere für sogenannte SIM-Karten, vorgesehen sein. Wesentliche Änderungen sind hierbei nur in der Größe der Einführöffnung 9 und hinsichtlich der Dimensionierung und Anordnung der Anschlagelemente 26 vorzunehmen.
Wie aus Fig. 6 weiters ersichtlich ist, kann als kontaktbehaftete Schnittstelle 18 zur einer Re- cheneinheit und/oder zu einer nachfolgend noch beschriebenen Basisstation an der Mantelflä- che 38 des stiftförmigen Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6 auch wenigstens ein flächiges Kontaktelement ausgebildet sein. Diese Kontaktelemente schließen dabei bevorzugt bündig mit der Mantelfläche 38 ab und sind zur Erzielung einer langfristig guten Kontaktverbindung möglichst korrosions-bzw. oxidationsfest ausgebildet. Beispielsweise können die einzelnen Kontaktelemente vergoldet ausgebildet sein.
In Fig. 7 ist eine andere Ausgestaltung der Kontaktiereinrichtung 1 bzw. der Leseeinheit 46 gezeigt. Die vorhergehenden Beschreibungen sind dabei sinngemäß auf gleiche Teile mit
gleichen Bezugszeichen übertragbar.
Bei dieser Ausführungsform der Leseeinheit 46 bzw. Kontaktiereinrichtung 1 ist wesentlich, daß wahlweise großformatige Informationsträger 2 im standardisierten ISO-Format bzw. so- genannte Smart-Cards und auch vergleichsweise kleinformatigere Informationsträger 2 in Form von sogenannten SIM-Karten zuführbar sind.
Bei diesen kleinformatigeren Informationsträgern 2 in Form von sogenannten SIM-Karten kommt die Möglichkeit des Aufbaus einer besonders kompakten Kontaktiereinrichtung 1 bzw. Leseeinheit 46 zwar weniger zur Geltung, eine wahlweise Zufuhrmöglichkeit von klein- oder großformatigen Informationsträgern 2 zu einer Leseeinheit 46 bzw. Kontaktiereinrich- tung 1 ist dennoch von besonderem Vorteil. Hierfür umfaßt die Leseeinheit 46 neben den zu- vor beschriebenen Anschlagelementen 26 für einen großformatigen Informationsträger 2 zu- sätzlich wenigstens ein Positioniermittel 62 für einen kartenförmigen Informationsträger 2 im vergleichsweise kleineren SIM-Format. Dieses Positioniermittel 62 umfaßt wenigstens eine gegenüber der Längsmittelachse 33 schräg bzw. schiefwinkelig ausgerichtete Führungsleiste 63 für einen vergleichsweise kleinformatigeren Informationsträger 2.
Dieses Positioniermittel 62 kommt insbesondere dann zur Wirkung, wenn der Leseeinheit 46 ein kleinformatiger Informationsträger 2 zugeführt wird. Sofern der Leseeinheit 46 ein ver- gleichsweise großformatiger Informationsträger 2 im Form einer Smart-Card, insbesondere eine sogenannte Chip-Karte zugeführt wird, kommen diese im speziellen für eine SIM-Karte vorgesehenen Positioniermittel 62 nicht zur Geltung.
Das Positioniermittel 62 umfaßt im konkreten Fall zwei, im wesentlichen in der Breite der SIM-Karte zueinander beabstandete Führungsleisten 63,64. Diese Führungsleisten 63,64 gewährleisten, daß die SIM-Karte bzw. der kleinformatige Informationsträger 2 exakt in der vorgesehenen, schiefwinkeligen Zuführrichtung zur Längsmittelachse 33 der Kontaktvorrich- tung 13 bzw. der Leseeinheit 46 zuführbar ist. Insbesondere ermöglicht das Positioniermittel 62 mit den Führungsleisten 63,64 eine lineare, verdrehgesicherte und exakt ausgerichtete Zu- führung des kleinformatigen Informationsträgers 2 relativ zu den Kontaktelementen 14 der gehäuseseitigen Kontaktvorrichtung 13, obwohl die schlitzförmige Einführöffnung 9 auch für vergleichsweise großformatige Informationsträger 2 dimensioniert ist. Die Führungsleisten 63,64 für eine zu verarbeitende SIM-Plug-IN-Karte sind dabei innerhalb der schlitzförmigen Einführöffnung 9, welche eigentlich zur Zufuhr eines vergleichsweise großformatigeren In-
formationsträgers 2 dimensioniert ist, angeordnet bzw. ausgebildet.
Wesentlich ist dabei, daß keinerlei verstellbar, insbesondere verschwenkbar oder verschiebbar gelagerte Elemente erforderlich sind, um einen kontaktbehafteten Informationsträger 2 exakt gegenüber der Kontaktvorrichtung 13 positionieren zu können und zugleich relativ kompakte Gehäuseformen zu erzielen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung können zumindest Teilbereiche des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 transparent bzw. lichtdurchlässig ausgebildet sein. Insbesondere emp- fiehlt es sich, vor allem die Bereiche um den Durchbruch 35 bzw. die Mantelbereiche, welche die Einführöffnung 9 umgeben, transparent oder lichtdurchlässig zu gestalten. Dadurch kann eine exakte Positionierung eines kartenförmigen Informationsträgers 2 gegenüber den An- schlagelementen 26 bzw. gegenüber der Kontaktvorrichtung 13 nochmals deutlich erleichtert werden. Dieser transparente Teilbereich stellt dabei ein sogenanntes Sichtfenster zur noch einfacheren Positionierung des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 gegenüber dem kartenför- migen Informationsträger 2 dar.
In Fig. 8 ist eine mögliche Weiterbildung der Leseeinheit 46 mit der Kontaktiereinrichtung 1 für kartenförmige Informationsträger-nicht dargestellt-gezeigt. Die vorhergehenden Be- schreibungen sind dabei sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragbar.
Auch hierbei ist das Gehäuse bzw. der Aufnahmekörper 6 für die Kontaktiereinrichtung 1 im wesentlichen stift-oder stabförmig ausgebildet und umfaßt u. a. zwei starre, zueinander di- stanzierte Anschlagelemente 26 zur exakten Positionierung der Kontaktierungsflächen eines Informationsträgers relativ zur Tiefenrichtung des Durchbruches 35 durch das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6. Im Besonderen ist diese Leseeinheit 46 als Schreibutensil 45, bei- spielsweise in Form eines Kugelschreibers mit einer Schreibmine 65, ausgebildet.
Zusätzlich umfaßt diese Leseeinheit 46 eine Anzeigeeinheit 66 zur visuell erfaßbaren Dar- stellung von Informationen bzw. Daten. Bevorzugt ist diese Anzeigeeinheit 66 durch ein ein- oder mehrzeiliges LCD-Display gebildet. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anzei- geeinheit 66 durch beliebige, aus dem Stand der Technik bekannte Visualisierungselemente, beispielsweise durch Sieben-Segment-Anzeigen, LED-Anordnungen oder dgl. zu bilden.
Neben dieser optischen Ausgabevorrichtung ist es auch möglich, akustische Ausgabevorrich-
tungen, beispielsweise in Form von Summern, Lautsprechern oder dgl. an der Leseeinheit 46 vorzusehen, um damit akustische Signale, beispielsweise Piepstöne, Sprachinformationen oder dgl. auszugeben.
Ebenso umfaßt die stiftförmige Leseeinheit 46 eine Schnittstelle 18, insbesondere ein soge- nanntes HOST-Interface zur bedarfsweisen Verbindung mit einer übergeordneten Rechenein- heit 19. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Schnittstelle 18 drahtlos ausgebildet und zur Übertragung und/oder zum Empfang von Energie und/oder Daten in bezug zu einer korre- spondierenden Gegenstelle an einer Basisstation 67 vorgesehen. Diese Basisstation 67 bildet eine eigenständige Baueinheit, zu welcher die stiftförmige Leseeinheit 46 körperlich und/oder kommunikativ zuordenbar ist.
Zudem umfaßt die Leseeinheit 46 wenigstens eine Eingabevorrichtung 68 zur Eingabe von Daten und/oder zur Beeinflussung der Betriebszustände oder des Betriebsverhaltens der Lese- einheit 46 bzw. des integrierten Schaltkreises 17. Die Eingabevorrichtung 68 umfaßt dabei wenigstens ein von einem Benutzer betätigbares Bedienelement 69. Dieses Bedienelement 69 kann dabei als Schalter, Taster 70 und/oder als Auswahlrad 71 ausgebildet sein. Dieses we- nigstens eine Bedienelement 69 in beliebiger Ausgestaltung dient jedenfalls zur Bedienung der Leseeinheit 46 bzw. zur Beeinflussung dessen Betriebszustände. Zusätzlich kann das je- weilige Bedienelement 69 zur Auswahl, Bestätigung oder zur Eingabe eines Codes, insbeson- dere eines PIN-Codes, vorgesehen sein.
Bei Ausgabe eines Bedienmenüs über die Anzeigeeinheit 66 können die Bedienelemente 69 zur Menüführung bzw. Menüsteuerung herangezogen werden, wodurch auch bei einer Viel- zahl möglicher Funktionen der Leseeinheit 46 eine übersichtliche und einfache Bedienung ermöglicht ist.
Sofern als Bedienelement 69 ein Auswahlrad 71 ausgebildet ist, ist dieses bevorzugt in dem von der Schreibmine 65 abgewandten Endbereich der stiftförmigen Leseeinheit 46 angeordnet und anstelle des üblichen Betätigungselementes zum Aus-und Einfahren der Schreibmine 65 vorgesehen. Das Auswahlrad 71 kann dabei neben der durch einen gekrümmten Pfeil ange- deuteten Drehbeweglichkeit um eine Drehachse 72 auch vertikal zu dessen Drehachse 72 ver- stellbar gelagert sein, wie dies durch den Doppelpfeil 73 veranschaulicht ist. Diese Vertikal- beweglichkeit gemäß Doppelpfeil 73 des Auswahlrades 71 wird bevorzugt zur Bestätigung bzw. zur Selektion einer bestimmten Funktion von aus einer Mehrzahl zur Verfügung stehen-
der Auswahlmöglichkeiten genutzt. Dieses verdrehbar gelagerte Auswahlrad 71 hat somit auch die Funktion eines Bestätigungs-bzw. Eingabeelementes, wenn es gemäß Doppelpfeil 73 betätigt wird.
Unabhängig davon können aber auch Bedienelemente 69 in Form von Pfeil-Tasten angeord- net sein, welche funktional mit Cursor-Tasten vergleichbar sind.
Mittels der Anzeigeeinheit 66 und unter eventueller Verwendung der Bedienelemente 69 sind zumindest manche der im Datenspeicherelement eines zugeführten Informationsträgers hin- terlegten Daten anzeig-bzw. visualisierbar. Insbesondere können über die Anzeigeeinheit 66 Restguthaben, Laufdauerbeschränkungen, Benutzerdaten, Transaktionsdaten, Daten zur Nut- zungshistory oder sonstige für den jeweiligen Verwendungszweck und/oder Anwendungsbe- reich relevante Daten visualisiert werden.
Gemäß einer möglichen Weiterbildung der stiftförmigen Leseeinheit 46 ist die Spitze der Schreibmine 65 als Bedienelement 69 ausgebildet, wodurch die Leseeinheit 46 in Art des zu- vor beschriebenen Zeigegerätes bzw. Rollballes bzw. als sogenannte"Mouse"verwendbar ist.
Alternativ ist es auch möglich, eine kombinierte optische Ausgabe-und Eingabevorrichtung in Art eines Touch-Screen an der Leseeinheit 46 vorzusehen. Dadurch kann die Zahl der Be- dienelemente 69 in Form von Tasten bzw. Druckknöpfen am Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 reduziert werden, so daß diese stiftförmige Leseeinheit 46 besonders kompakt ausgestaltet werden kann. Darüber hinaus kann ein hoher Bedienungskomfort der Leseeinheit 46 erzielt werden.
Zum sicheren Einstecken der als Schreibutensil 45 ausgebildeten Leseeinheit 46 kann am Ge- häuse bzw. Aufnahmekörper 6 ein bei Schreibstiften an sich üblicher Haltebügel 74 zur Befe- stigung an Kleidertaschen von Sakkos oder dgl. angeordnet sein.
Gemäß einer möglichen Ausgestaltung der stiftförmigen Leseeinheit 46 kann diese auch we- nigstens einen Sensor 75 zur Erfassung biometrischer Merkmale eines potentiellen Benutzers der Leseeinheit 46 umfassen. Dieser biometrische Sensor 75 kann dabei durch einen Finger- printsensor zur Aufnahme von Fingerabdrücken gebildet sein oder durch ein Mikrophon und einen nachgeschalteten Auswerteschaltkreis zur Erkennung von Stimmen und/oder zur Er- kennung von Sprachtext realisiert sein. Ein derartiger elektronischer Auswerteschaltkreis ist
bevorzugt Bestandteil des ebenso vom Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 aufgenommenen, elektrischen Schaltkreises 17 der Leseeinheit 46.
Mittels diesem biometrischen Sensor 75 ist es ermöglicht zu überprüfen, ob die eine Verwen- dungsabsicht zeigende Person berechtigt ist, die Leseeinheit 46 zu benutzen, um damit ver- schiedene Funktionen auszuführen bzw. bestimmte Aktionen einzuleiten. Insbesondere kann über diesen Sensor 75 der jeweilige Benutzer der Leseeinheit 46 identifiziert und/oder authen- tifiziert werden. Unabhängig davon ist es selbstverständlich auch möglich, einen der Leseein- heit 46 zuführbaren kartenförmigen Informationsträger zur Identifizierung und/oder Authenti- fizierung des Anwenders heranzuziehen und nach positivem Überprüfungsergebnis die Nut- zungsberechtigung für die Leseeinheit 46 zu erteilen.
Gemäß einer möglichen Ausgestaltung kann auch ein Sicherheitsmodul in Form eines SAM- Modules in die Leseeinheit 46 integriert sein. Ein derartiges SAM-Modul (Security Access Module bzw. Security Application Module) ist bevorzugt durch einen in die Leseeinheit 46 fix eingebauten Elektronikschaltkreis gebildet, welcher Sicherheitsaufgaben wahrnimmt.
Die zuvor beschriebenen elektrischen bzw. elektronischen Komponenten, wie Anzeigeeinheit 66, Eingabevorrichtung 68, Bedienelement 69 und Sensor 75 sind mit dem zentralen, elektri- schen Schaltkreis 17, welcher bevorzugt einen Mikrorechner umfaßt, leitungsverbunden. Die- ser Mikrorechner kann dabei softwaregesteuert ausgebildet sein und den zentralen Controller der Leseeinheit 46 darstellen.
Die kompakte, tragbare Leseeinheit 46 umfaßt weiters wenigstens eine elektrochemische Spannungsquelle 76 in Form von Akkumulatoren 77 bzw. Batterien. Bevorzugt werden je- doch Akkumulatoren 77 eingesetzt, welche über eine geeignete Ladestation, insbesondere via die Basisstation 67, nach-bzw. aufladbar sind. Die elektrochemischen Spannungsquellen 76 sind bevorzugt auswechselbar im Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 der Leseeinheit 46 ange- ordnet und können-wie schematisch dargestellt-durch sogenannte Knopfzellen gebildet sein. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, handelsübliche, stabförmige Akkumulatoren 77 mit zylinderförmiger Gestalt zu verwenden. Batterien bzw. Akkumulatoren 77 mit zylin- drischer Form eignen sich dabei besonders, in das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 der Leseeinheit 46 auswechselbar integriert zu werden und dabei eine hohe elektrische Leistung zur Verfügung zu stellen.
Wie vorhergehend bereits erläutert, kann die Leseeinheit 46 einer baulich eigenständigen, als Tischgerät ausgebildeten Basisstation 67 zugeordnet werden. Diese Basisstation 67 weist eine Ausnehmung 78 auf, in welche ein Teilbereich der Leseeinheit 46 eingesetzt werden kann.
Insbesondere ist der der Schreibmine 45 zugeordnete End-bzw. Spitzenbereich der stiftför- migen Leseeinheit 46 in die Ausnehmung 78 der Basisstation 67 einsteckbar. Mittels dieser Ausnehmung 78 wird eine Halterung bzw. Positionierung der Leseeinheit 46 gegenüber der Basisstation 67 erreicht. Die Ausnehmung 78 ist dabei in einem Oberflächenbereich der Ba- sisstation 67 angeordnet und derart ausgerichtet, daß eine weitgehendst vertikale bzw. stehen- de Positionierung bzw. Halterung der Leseeinheit 46 gegeben ist.
Die draht-bzw. kontaktlose Schnittstelle 18 der Leseeinheit 46, welche durch eine Antenne bzw. eine demgemäße Spule gebildet ist, befindet sich bei der Basisstation 67 zugeordneter Leseeinheit 46 weitgehendst innerhalb der Ausnehmung 78. Zur Übertragung und/oder zum Empfang von Daten und/oder elektrischer Energie zur bzw. von der Basisstation 67 umfaßt die Schnittstelle 18 wenigstens eine Sende-und/oder Empfangsvorrichtung 79 in Art einer Spule 80. Dieser Sende-und/oder Empfangsvorrichtung 79 der Leseeinheit 46 ist in der Ba- sisstation 67 eine korrespondierende Sende-und/oder Empfangsvorrichtung 81, insbesondere in Form einer weiteren Spule 82, zugeordnet. Die Sende-und/oder Empfangsvorrichtungen 79,81 bzw. deren Spulen 80,82 sind zum Empfang und/oder zur Aussendung elektromagne- tischer Felder ausgebildet. Zwischen den Spulen 80,82 kann dabei eine berührungslose Über- tragungsstrecke zur Übertragung von Energie und/oder Daten aufgebaut werden. Die der Ba- sisstation 67 zugeordnete Sende-und/oder Empfangsvorrichtung 81 ist bevorzugt nahe der Ausnehmung 78 plaziert bzw. ist die Ausnehmung 78 von der Spule 82 wenigstens teilweise umgeben.
Die in der Basisstation 67 integrierte Sende-und/oder Empfangsvorrichtung 81 ist mit einem im Gehäuse der Basisstation 67 angeordneten, elektronischen Schaltkreis 83 verbunden. Die- ser elektronische Schaltkreis 83 der Basisstation 67 dient zur Auswertung und/oder Umset- zung der zu übertragenden elektrischen Signale bzw. Daten zwischen der Leseeinheit 46 und einer übergeordneten, elektronischen Recheneinheit 19. Hierzu ist der Schaltkreis 83 bzw. die Basisstation 67 über das Kabel 20 mit einer geeigneten Schnittstelle 21 der Recheneinheit 19 verbunden, wie dies zuvor bereits erläutert wurde. Die Übertragungsstrecke zwischen der Re- cheneinheit 19 und der Basisstation 67 ist dabei bevorzugt als bidirektionale Datenübertra- gungsstrecke aufgebaut. Dieser Schaltkreis 83 kann auch als Interface-Elektronik zwischen der Leseeinheit 46 und der übergeordneten Recheneinheit 19 bezeichnet werden.
Weiters umfaßt die Basisstation 67 ein Netzteil 84 zur Umsetzung der von einem öffentlichen Energieversorgungsunternehmen bereitgestellten elektrischen Energie auf ein vom Schaltkreis 83 benötigtes Niveau. Das Netzteil 84 ist dabei ausgangsseitig mit dem Schaltkreis 83 verbun- den und eingangsseitig über eine Kabelverbindung an ein öffentliches Energieversorgungs- netz anschaltbar.
Um den Energieverbrauch der Leseeinheit 46 reduzieren zu können, kann in der Leseeinheit 46 wenigstens eine Schaltvorrichtung 85 oder ein entsprechender Sensor angeordnet sein, mit welcher das Vorhandensein bzw. die ordnungsgemäße Positionierung eines zugeführten Infor- mationsträgers 2 erfaßt werden kann. Diese Schaltvorrichtung 85 bzw. dieser Sensor ist mit der Spannungsquelle 76 bzw. dem Schaltkreis 17 gekoppelt und leitet erst bei Vorliegen einer exakten Positionierung eines geeigneten Informationsträgers eine Energieversorgung der elektrischen Komponenten der Leseeinheit 46 ein.
Wesentlich ist, daß unter Einbeziehung der Basisstation 67 eine Datenkommunikation zwi- schen der Leseeinheit 46 bzw. zwischen dem Datenspeicherelement oder Chip eines einge- setzten, kartenförmigen Informationsträgers und einer übergeordneten Recheneinheit 19, wie z. B. einem HOST-System bzw. einem PC, erfolgen kann. Zudem kann über die elektroma- gnetischen Wechselfelder der Basisstation 67 eine Auf-bzw. Nachladung der Akkumulatoren 77 bewirkt werden.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis des Aufbaus der Kontaktiereinrichtung 1 und der Leseeinheit 46 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2,3 ; 4,5 ; 6 ; 7 ; 8 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung 1 Kontaktiereinrichtung 2 Informationsträger 3 Chip 4 Kontaktfeld 5 Kontaktierungsfläche 6 Aufnahmekörper 7 Länge 8 Breite 9 Einführöffnung 10 Breitseite (der Karte) 11 Längserstreckung 12 Pfeil (Zuführrichtung) 13 Kontaktvorrichtung 14 Kontaktelement 15 Schnittstelle 16 Leitung 17 Schaltkreis 18 Schnittstelle 19 Recheneinheit 20 Kabel 21 Schnittstelle (der Recheneinheit) 22 Steckverbindungsvorrichtung 23 Kommunikationsmittel 24 Kommunikationsnetzwerk 25 Modem 26 Anschlagelement 27 Durchsteckweite 28 Überstand 29 Kantenbereich 30 Kantenbereich 31 Anschlagkante 32 Anschlagkante 33 Längsmittelachse 34 Winkel 35 Durchbruch 36 Auflageebene 37 Eckbereich 38 Mantelfläche 39 Erstreckung 40 Abstand 41 Begrenzung 42 Erfassungsvorrichtung 43 Schaltelement 44 Schaltelement 45 Schreibutensil 46 Leseeinheit 47 Antenne 48 USB-Schnittstelle 49 Kontaktfahne 50 Betätigungselement 51 Schreibmine 52 Steckbuchse 53 Schreibspitze 54 Winkelanschlag 55 Begrenzungskante 56 Begrenzungskante 57 Winkel 58 Zuführwinkel 59 Schwenkachse 60 Federmittel 61 Rastelement 62 Positioniermittel 63 Führungsleiste 64 Führungsleiste 65 Schreibmine 66 Anzeigeeinheit 67 Basisstation 68 Eingabevorrichtung 69 Bedienelement 70 Taster 71 Auswahlrad 72 Drehachse 73 Doppelpfeil 74 Haltebügel 75 Sensor 76 Spannungsquelle 77 Akkumulator 78 Ausnehmung 79 Sende-und/oder Empfangsvorrichtung 80 Spule
81 Sende-und/oder Empfangsvorrichtung 82 Spule 83 Schaltkreis 84 Netzteil 85 Schaltvorrichtung
Next Patent: METHOD AND DEVICE FOR IDENTIFYING AN OBJECT
