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Patent Searching and Data


Title:
CONTAINER COMPRISING AN ARCHED BOTTOM FOR RECEIVING COOKING GOODS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/092387
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a container for receiving cooking goods, particularly pre-conditioned cooking goods, which are to be cooked, especially cooked to completion, in a cooking space that is impinged upon by circulating hot air and/or steam. Said container comprises an essentially circumferential upper rim, a bottom which is lowered relative to said rim, and side walls. The bottom is provided with at least one arch which is raised, particularly in a continuous manner, especially towards the center of the container.

Inventors:
Kramer, Gerhard (Bahnhofstrasse 38, Penzing, 86929, DE)
Wallenwein, Katharina (Ringstrasse 30, Weil, 86947, DE)
Imgram, Judith (Untere Hauptstrasse 89, Freising, 85354, DE)
Jürgens, Andrea (Aubing-Ost-Strasse 15A, München, 81245, DE)
Greiner, Michael (Untere Hauptstrasse 8, Freising, 85354, DE)
Klouda, Jaroslav (Dallmayrstrasse 15, Fürstenfeldbruck, 82256, DE)
Klasmeier, Jürgen (Dresdener Strasse 11, Buchloe, 86807, DE)
Application Number:
PCT/EP2003/002605
Publication Date:
November 13, 2003
Filing Date:
March 13, 2003
Export Citation:
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Assignee:
RATIONAL AG (Iglinger Strasse 62, Landsberg/Lech, 86899, DE)
Kramer, Gerhard (Bahnhofstrasse 38, Penzing, 86929, DE)
Wallenwein, Katharina (Ringstrasse 30, Weil, 86947, DE)
Imgram, Judith (Untere Hauptstrasse 89, Freising, 85354, DE)
Jürgens, Andrea (Aubing-Ost-Strasse 15A, München, 81245, DE)
Greiner, Michael (Untere Hauptstrasse 8, Freising, 85354, DE)
Klouda, Jaroslav (Dallmayrstrasse 15, Fürstenfeldbruck, 82256, DE)
Klasmeier, Jürgen (Dresdener Strasse 11, Buchloe, 86807, DE)
International Classes:
A21B3/13; A21B3/15; A47J37/01; A21B3/00; A47J37/01; (IPC1-7): A21B3/15; A47J37/01
Attorney, Agent or Firm:
Weber-bruls, Dorothée (Boehmert & Boehmert, Hollerallee 32, Bremen, 28209, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Behälter zur Aufnahme von, insbesondere vorpräpariertem, Gargut, das in einem mit zirkulierender Heißluft und/oder Dampf beaufschlagbaren Garraum zu garen, insbe sondere fertig zu garen, ist, mit einem oberen im wesentlichen umlaufenden Rand (6), einem gegenüber diesem Rand (6) abgesenkten Boden (2,2') und Seitenwänden (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (2,2') mindestens eine, insbesondere sich zur Behältermitte, insbesondere kontinuierlich, erhöhende Wölbung (4,4') enthält und der abgesenkte Bereich zumindest eine sich, insbesondere über die Breite des abge senkten Bereichs, insbesondere durchgehend, erstreckenden Bodenwelle (7) aufweist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung (4,4') im Querschnitt, insbesondere in Längsund/oder Querausdehnung des Behälters (1, 1'), die Form eines Kreisoder Ellipsenbogenabschnitts oder eines stumpfen Winkels einnimmt.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung (4,4') die Form eines Kugelsegments, eines Segments, eines abgeflach ten Kegels oder einer abgeflachten Pyramide aufweist und insbesondere eine konvexe Form einnimmt.
4. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Bodenwellen (7) vorliegen, wobei die Bodenwellen (7) beabstandet, insbesondere im wesentlichen parallel beabstandet, angeordnet sind.
5. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieser im wesentlichen ein dreidimensionales Drahtgeflecht, insbesondere zum For men des Bodens (2,2') und/oder der Seitenwände (3) aufweist.
6. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1, 1') in Form eines nach oben offenen Einschubs mit einem oberen, umlaufenden Rand (6), für einen Längsund/oder Quereinschub in Einschubschienen, wie Schienen eines Einhängegestells an Garraumwänden oder dergleichen ausgebildet ist.
7. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Haltegriff an dem Behälter, der vorzugsweise formund/oder kraft schlüssig an den Behälter lösbar anbringbar ist.
Description:
Behälter mit Bodenwölbung zur Aufnahme von Gargut Beschreibung Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter zur Aufnahme von, insbesondere vorpräpa- riertem, Gargut, das in einem mit zirkulierender Heißluft und/oder Dampf beaufschlagbaren Garraum zu garen, insbesondere fertig zu garen, ist, mit einem oberen im wesentlichen um- laufenden Rand, einem gegenüber diesem Rand abgesenkten Boden und Seitenwänden.

Zum Fertiggaren von insbesondere vorpräpariertem Gargut, wie vorblanchierten Pommes Frittes, Kroketten, Kartoffelbällchen, Kartoffelkeilen oder dergleichen, werden zur Zeit zum Beispiel Einschübe in Form von granitemaillierten Behältern, CNS-Blechen oder gelochten Aluminium-Platten, beispielsweise in sogenannten Kombi-Öfen, bei denen sowohl mit Heiß- <BR> <BR> luft als auch mit Dampf gegart werden kann, verwendet (s. a. "Handbuch ClimaPlus Combi", 04/97, Rational Großküchentechnik GmbH). Diese bekannten Einschübe haben den Nachteil, daß meist nur eine einlagige Schüttung zur Anwendung kommt, um zu gewährleisten, daß das Gargut mit einem möglichst großen Bereich seiner Oberflächen mit Heißluft beim Fertiggaren im direkten Kontakt kommen kann. Zudem besteht bei derartigen Einschüben die Gefahr, daß diejenigen Oberflächen des Garguts, die in direktem Kontakt mit einer Einschubfläche stehen, ähnlich wie Bratkartoffeln"gebraten"werden, wobei sich dieser"Brat-Effekt"durch Abtrop- fen des Frittierfetts verstärkt.

In der US 4,052, 589 A werden stapelbare Tabletts bzw. Einschübe mit mindestens zwei Ver- tiefungen zur Aufnahme von Gargut beschrieben, und zwar zum parallelen Garen und/oder Kühlen von vorpräparierten Essensportionen.

Die DE 39 36 907 AI offenbart eine Form zum Garen von Back-oder Bratgut, insbesondere für Geflügel, Fisch und Fleisch, in einem Backofen. Um ein gleichmäßiges Garen zu ge- währleisten weist die Form einen Bereich zur Lagerung des Back-oder Bratguts auf, der als Wärmespeicherelement und/oder Hohlkörper ausgebildet ist. Mindestens der Hohlkörper um- faßt mindestens eine in den Hohlkörper einmündende Lufteintrittsöffnung.

Die DE 199 06 181 AI betrifft eine Ökogrillpfanne aus Alufolie zur Aufnahme von Grillgut, in Form einer Schale mit wellenförmigen Bodenausformungen und sich abwechselnden Tä- lern und Erhebungen. Durch besondere Ausformungen von Durchlüftungsöffnungen in den Flanken der Erhebungen soll ein Abtropfen von Fett in eine Feuerstelle vermieden, jedoch eine Luftzirkulation erzwungen werden.

In der DE 198 60 009 AI wird ein Behälter zur Aufnahme von Lebensmitteln beschrieben, der als dreidimensionales Drahtgeflecht ausgeformt ist, das vorzugsweise wellige, kegelför- mige, pyramidenförmige oder wellenförmige Unebenheiten aufweist, wodurch zu garende Lebensmittel in einer Vielzahl von unterschiedlichen Stellungen relativ zueinander und/oder dem Drahtgeflecht zu liegen kommen. Auf diese Weise wird insbesondere ein paralleles An- liegen von Lebensmitteln aneinander und/oder an einer Behälterwand vermieden.

In der WO 00/57709 wird ein Ofen beschrieben, mit dem Gargut auf Essens-oder Kochtem- peratur gehalten wird. Dieser Ofen hat mehrere Einschübe, in die Behälter zur Aufnahme von Lebensmittel geschoben werden können. Diese Behälter haben jeweils einen flachen Boden.

Gemäß der WO 93/21807 kann ein Frittierkorb mit einem halbkreisförmigen Querschnitt verwendet werden, der drehbar um eine an seiner Oberkante befindlichen Achse in das Frit- tierfett eingetaucht werden kann, so daß Lebensmittel darin schwimmen. Dieses Gargerät soll besonders leicht zu reinigen sein.

Der DE 43 01 806 A ist ein Kochgerät zum Garen von Lebensmitteln zu entnehmen, das unter anderem einen in einen trogförmigen Behälter einhängbaren Siebkorb aufweist. Der Siebkorb ist aus einem mit Durchbrüchen versehenen Flachmaterial gefertigt und weist einen tra- pezförmigen Querschnitt auf. Der Siebkorb ist mit einer Vielzahl von Löchern versehen, wo- bei die Lochgröße von den zu garenden Lebensmitteln abhängt. Der Siebboden dieses Sieb- korbes ist wie bei vielen herkömmlichen Garbehältnissen flach ausgestaltet.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den gattungsgemäßen Behälter derart weiterzu- entwickeln, daß die Nachteile des Stands der Technik überwunden werden, insbesondere ein verbesserter und gleichmäßiger Wärmeeintrag sichergestellt ist, eine Fettanhäufung insbeson- dere im mittleren Bereich des Behälters vermieden wird und verkürzte Garzeiten bei gleich- zeitig hoher Garqualität ermöglicht werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Boden mindestens eine, insbe- sondere sich zur Behältermitte, insbesondere kontinuierlich, erhöhende Wölbung enthält mit zumindest einer sich, insbesondere über die Breite des abgesenkten Bereichs, insbesondere durchgehen, erstreckende Bodenwelle im abgesenkten Bereich.

Bevorzugt ist gemäß der Erfindung, daß die Wölbung im Querschnitt, insbesondere in Längs- und/oder Querausdehnung des Behälters, die Form eines Kreis-oder Ellipsenbogenabschnitts oder eines stumpfen Winkels einnimmt.

Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Wölbung die Form eines Kugelseg- ments, eines Segments eines abgeflachten Kegels oder einer abgeflachten Pyramide aufweist und insbesondere eine konvexe Form einnimmt.

Erfindungsgemäß können eine Vielzahl von Bodenwellen vorliegen, wobei die Bodenwellen beabstandet, insbesondere im wesentlichen parallel beabstandet angeordnet sind.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Behälter im wesentlichen ein dreidimensionales Drahtgeflecht, insbesondere zum Formen des Bodens und/oder der Seiten- wände auf.

Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Behälter in Form eines nach oben offenen Einschubs mit einem oberen, umlaufenden Rand, für einen Längs-und/oder Quereinschub in Einschubschie- nen, wie Schienen eines Einhängegestells an Garraumwänden, vorgesehen.

Schließlich kann auch ein Haltegriff an dem Behälter, an der vorzugsweise form-und/oder kraftschlüssig an dem Behälter lösbar anbringbar ist, erfindungsgemäß vorgesehen sein.

Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß die Verwendung einer nach innen in Richtung zur Behältermitte ausgeführten Wölbung, insbesondere in Verbindung mit Bodenwellen, ein wesentlich verbesserter, nämlich effizienterer und gleichmäßiger, Wär- meeintrag in das Gargut ermöglicht wird, wodurch eine gesteigerte Garqualität bei gleichzei- tiger Reduzierung der Garzeit gelingt. Als besonders vorteilhaft hat sich überraschender Wei- se ebenfalls herausgestellt, daß durch die beschriebene Wölbung des Behälterbodens in der Mitte des Behälters, durch die die Beschickungshöhe in der Mitte wesentlich kleiner ist als in den umliegenden Randbereichen wird, auch im mittleren Bereich des Behälters eine ausrei- chende Luftzirkulation gewährleistet ist und eine Fettansammlung, wie in herkömmlichen Behältern häufig beobachtet, nicht stattfindet.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei- bung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von schematischen Zeichnungen im einzelnen erläutert werden. Dabei zeigt : Figur 1 eine Seitenansicht der Längsseite eines erfindungsgemäßen Behälters ; und Figur 2 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Behälter.

Die in Figur 1 gezeigte erfindungsgemäße Ausführungsform eines Behälters 1 zur Aufnahme von, insbesondere fertig, zu garenden Lebensmitteln, wie vorblanchierten, tiefgefrorenen Pommes Frittes, Kroketten, Kartoffelbällchen, Kartoffelkeilen oder dergleichen, ist in Form eines im wesentlichen rechteckigen Behältnisses ausgebildet, dessen Boden 2 sich an im we- sentlichen vertikale Seitenwände 3 anschließt und in seinem inneren Bereich sich zur Behäl- termitte kontinuierlich erhöhende Wölbung 4 aufweist. Die vom Boden 2 sich erstreckenden Seitenwände verfügen beispielsweise über eine Seitenhöhe von etwa 40 bis etwa 60 mm. Die Wölbung 4 des Behälterbodens 2 ist auch an ihrem höchsten Punkt 5 derart von der durch einen umlaufenden Seitenrand 6 aufgespannten Fläche entfernt, daß eine ausreichende Be- schickung mit Lebensmitteln auch in diesem Bereich möglich ist. Mit Hilfe des umlaufenden Randes 6 gelingt beispielsweise ein Längs-bzw. Quereinschub des Behälters 1 in Einschub- schienen innerhalb eines nicht gezeigten Garraums eines Ofens, in dem zur Garung Heißluft zirkuliert werden kann.

Figur 2 ist eine Draufsicht auf einen Behälter 1'in Anlehnung an Figur 1 zu entnehmen. Zu- sätzlich zu der Wölbung 4'sind auf der Bodenfläche 2'sechs parallel beabstandete Boden- wellen 7 ausgeformt. Die Bodenwellen 7 führen zu einer erheblich Vergrößerung der Gar- oberfläche und verhindern darüber hinaus ein großflächiges Aufliegen eines Garguts auf einer Unterlage. Insbesondere auch mit Hilfe der Bodenwellen 7 werden Luftwirbel am Behälter- boden 2 erzeugt, was zu einer verbesserten Luftzirkulation und damit auch zu einem befriedi- gendem Garerfolg führt.

Mit den gezeigten Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Behälters wird eine gleich- mäßige Fertiggarung bzw. Bräunung unter Vermeidung eines"Brat-Effekts"sowie eine An- sammlung einer übermäßigen Menge an Frittierfett zwischen den Lebensmitteln innerhalb des Behälters sichergestellt.

Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie in den Zeichnungen offen- barten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombi- nation für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen we- sentlich sein.

Bezugszeichenliste 1, 1'Behälter 2, 2'Boden 3 Seitenwand 4, 4'Wölbung 5 höchster Punkt der Wölbung 6 umlaufender Rand 7 Bodenwelle