| Ansprüche: 1. Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Behälter (1 ) eine Getränkeportion enthalten ist und dass der Behälter (1 ) zum Entnehmen der gefrorenen Getränkeportion offenbar ist. 2. Behälter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter durch Aufreißen eines Verschlussdeckels (3) offenbar ist. 3. Behälter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1 ) aus zwei Halbschalen (9) gebildet ist. 4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (9) über Umfangsflansche (5), insbesondere lösbar, miteinander verbunden sind. 5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenform des Behälters (1 ) an die Form von Gebinden für Getränke angelehnt ist. 6. Behältern nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen des Innenraumes des Behälters (1 ) annähernd dem Volumen herkömmlicher Eiswürfel entspricht. 7. Behältern nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Behälter (1 ) miteinander verbunden sind, wobei die Verbindung zum Abtrennen eines Behälters vorbereitet ist. 8. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Verbindung von zwei Behältern (1 ) eine Sollbruchstelle (7), wie eine Perforation oder eine Schwächungslinie, vorgesehen ist. 9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Behälter (1 ) Symbole und/oder Zeichen vorgesehen sind. 10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Symbole und/oder Zeichen Aufdrucke sind. 11. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Symbole und/oder Zeichen eingeformte Symbole und/oder Zeichen sind, die in den Innenraum des Behälters (1 ) und/oder nach außen des Behälters (1 ) vorstehen. 12. Behälter nach Anspruch 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Symbole und/oder Zeichen am Boden Behälters (1 ) vorgesehen sind. 13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Symbole und/oder Zeichen an der Verschlussfolie (3) vorgesehen sind. 14. Behälter nach Anspruch 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Symbole und/oder Zeichen an wenigstens einer der den Behälter (1) bildenden Halbschalen (9) vorgesehen sind. 15. Verwendung von Behältern nach einem der Ansprüche 1 bis 14 zum Kühlen von Getränken, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1 ) mit der in ihm enthaltenen Getränkeportion gekühlt wird bis die im Behälter (1 ) enthaltene Getränkeportion gefroren ist, dass die gefrorene Getränkeportion aus dem Behälter (1) entnommen wird, dass die gefrorene Getränkeportion in ein zu kühlendes Getränk eingebracht wird und dass die Getränkeportion schmelzen gelassen wird, wobei dem Getränk Wärme entzogen wird, so dass ein gekühltes Getränk erhalten wird. |
Die Erfindung betrifft einen Behälter enthaltend eine Getränkeportion und dessen Verwendung, wie in den einleitenden Teilen der unabhängigen Ansprüche definiert.
Es ist bekannt zum Kühlen von Getränken Eiswürfel zu verwenden. Eiswürfel werden üblicherweise in Eiswürfelbehältern hergestellt, indem diese mit Wasser gefüllt und dann gekühlt werden bis das Wasser friert. Solche Eiswürfelbehälter sind beispielsweise offene Tassen mit Unterteilungen, sodass Eiswürfel entstehen, oder Kunststoffbeutel mit Unterteilungen des Innenraums, wobei im Wesentlichen polsterförmige Eiswürfel gebildet werden.
Wenn zum Kühlen eines Getränkes Eiswürfel verwendet werden, ist es oft nachteilig bzw. unerwünscht, dass das Getränk durch das beim Schmelzen entstehende Wasser verändert, z.B. verdünnt, wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter und dessen Verwendung vorzuschlagen, mit dem das genannte Problem nicht auftritt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit den Gegenständen der unabhängigen Ansprü- che.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Da in dem erfindungsgemäßen Behälter eine Getränkeportion enthalten ist, und diese Getränke- portion gefroren werden kann, kann diese gefrorene Getränkeportion zum Kühlen eines Getränkes verwendet werden. Dabei ist es ausgeschlossen, dass das Getränk, wenn es erfindungsgemäß gekühlt wird, mit Wasser verdünnt wird, da aus der gefrorenen Getränkeportion, wenn diese beim Kühlen des Getränkes durch die dem Getränk entzogene Wärme schmilzt, ausschließlich das Getränk selbst entsteht.
Sinngemäß kann die Erfindung dazu herangezogen werden, gekühlte Mischgetränke (aus mindestens zwei Komponenten) herzustellen, indem eine Komponente des Mischgetränkes als Getränkeportion gefroren und zum Kühlen der anderen Komponente oder der anderen Komponenten des Mischgetränkes verwendet wird.
Die erfindungsgemäße Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters mit der in ihm enthaltenen Getränkeportion ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Behälter enthaltene Getränkeportion durch Kühlen gefroren wird, dass die Getränkeportion im gefrorenen Zustand aus dem Behälter nach dem Öffnen desselben entnommen wird und dass die gefrorene Geträn- keportion in das zu kühlende Getränk gegeben wird, wobei die Getränkeportion dieselbe Zu- sammensetzung wie das Getränk aufweist oder aber - für den Fall des Herstellens von Mischgetränken - eine Komponente des Mischgetränkes bildet, worauf die Getränkeportion schmelzen gelassen wird und die dafür erforderliche Schmelzwärme dem zu kühlenden Getränk oder der Komponente (den Komponenten) eines Mischgetränkes entzogen wird, so dass dessen Tempera- tur sinkt.
Wenn gemäß einer Ausführungsform der Erfindung die am Behälter vorgesehenen Aufschriften als in das Innere des Behälters vorstehende Zeichen oder Symbole sind, ergeben sich in der gefrorenen Getränkeportion entsprechende vertiefte Aufschriften.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele von Behältern, wobei grundsätzlich anzumerken ist, dass der erfindungsgemäße Behälter an sich eine beliebige Form haben kann, wobei unter anderem in Betracht gezogen ist, dass der Behälter eine Form und/oder Ausstattung hat, die an die Form von Originalgetränkebehältern, Flaschen, Dosen oder sonstigen Gebinden angepasst ist oder dieser entspricht aber eben verkleinert ist. Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Behälter in Seitenansicht, Fig. 2 -eine Draufsicht zu Fig. 1 ,
Fig. 3 ieine andere Ausführungsform in Draufsicht,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht,
Fig. 5 5 verschiedene Beispiele für Aufschriften auf den erfindungsgemäßen Behälter,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters in Draufsicht, Fig. 7 eine Seitenansicht zu Fig. 6,
Fig. 8 eine flaschenförmige Ausführungsform eines Behälters in Draufsicht,
Fig. 9 eine Seitenansicht zu Fig. 8,
Fig. 10 eine andere Ausführungsform eines flaschenförmigen Behälters in Draufsicht,
Fig. 11 eine Seitenansicht hierzu,
Fig. 12 in Draufsicht einen dosenförmigen Behälter und
Fig. 13 eine Seitenansicht hierzu.
Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform bestehen die erfindungsgemäßen, eine Getränkeportion aufnehmenden Behälter 1 aus tiefgezogener Kunststofffolie, die an ihrer Oberseite durch eine Verschlussfolie 3, die beispielsweise mit den Rändern 5 (Flansche) der einzelnen Behälter 1 durch Verschweißen verbunden ist, geschlossen sind. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass in den Rändern 5 zwischen den einzelnen Behältern 1 Trennlinien 7 vorgesehen sind, damit einzelne Behälter 1 von der Anordnung aus beispielsweise neun Behältern 1 abgetrennt werden können, wenn die in einem Behälter 1 enthaltene, gefrorene Getränkeportion zum Kühlen eines Getränkes verwendet werden soll. Wie oben erwähnt, sind die Behälter 1 mit einer Getränkeportion oder einer Portion einer Komponente eines Mischgetränkes gefüllt und werden in einem Kühlschrank (Gefrierfach) oder in einer Tiefkühltruhe oder in einen Tiefkühlschrank gegeben, damit der Inhalt der Behälter 1 friert. Sobald dies geschehen ist, kann nach Bedarf einer oder mehrere der Behälter 1 von der Gruppe aus Behältern abgetrennt, der Behälter 1 durch Abziehen der Verschlussfolie 3 geöffnet und die gefrorene Getränkeportion in das zu kühlende Getränk gegeben werden.
Die Fig. 3 zeigt, dass auf der Verschlussfolie 3, welche die einzelnen Behälter 1 verschließt, ein Aufdruck - symbolisiert durch "Text" - angebracht sein kann.
Bei der in Fig. 4 in Seitenansicht gezeigten Ausführungsform eines Behälters 1 ist vorgesehen, dass im Boden des Behälters 1 und im Deckel eingeformte Zeichen und/oder Symbole vorgesehen sind, die in den Innenraum des Behälters 1 ragen (diese sind in Fig. 4 als "schwarze Trapeze" symbolisiert). Durch die eingeformten Zeichen und/oder Symbole ergeben sich in der gefrorenen Getränkeportion vertiefte Bereiche, deren Form und Anordnung den Zeichen und/oder Symbolen in der Verschlussfolie 3 und im Boden des Behälters 1 entsprechen.
Wenn die eingeformten Zeichen und/oder Symbole nach außen - also nicht in den Innenraum des Behälters 1 - vorstehend ausgebildet sind, ergeben sich an der Außenseite der gefrorenen Gebrauchspackungen vorspringende Bereiche, deren Form und Anordnung durch Zeichen und/oder Symbole in der Verschlussfolie 3 und/oder im Boden des Behälters 1 entspricht.
Es versteht sich, dass solche eingeformten Symbole und/oder Zeichen auch bei den Ausführungsformen der Fig. 5 bis 12 vorgesehen sein können.
In Betracht gezogen ist weiters, eingeformte und in den Innenraum des Behälters 1 und/oder nach außen vorspringende Symbole und/oder Zeichen nur in der Verschlussfolie 3, nur im Boden des Behälters oder nur in einer der Halbschalen 9 vorzusehen. Fig. 5 zeigt zehn verschiedene Beispiele für mögliche Aufschriften auf der Verschlussfolie 3 von Behältern 1 gemäß Fig. 1 oder 3.
Wie eingangs erwähnt, kann der Behälter 1 eine an sich beliebige Form besitzen, so zeigen Fig. 6 und 7 einen Behälter 1, der aus zwei Hälften (Halbschalen) 9 zusammengesetzt ist, wobei jede Hälfte 9 etwa wannenförmig ausgebildet ist und miteinander längs eines Umfangsflansches 5 lösbar miteinander verbunden sind, damit gefrorene Getränkeportionen bei Bedarf entnommen werden können.
Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters 1 , bei welcher dieser als Flasche ähnlich einer Coca Cola Flasche geformt ist und ebenfalls aus zwei Halb- schalen 9 besteht, die längs eines Flansches 5 miteinander verbunden sind. Für das Kühlen eines Getränkes, z.B. Coca Cola, werden die Halbschalen 9 voneinander getrennt und der gefrorene Behälterinhalt (gefrorene Portion Coca Cola) kann zum Kühlen von Coca Cola verwendet werden, ohne dass dieses verdünnt wird.
Das im Zusammenhang mit Fig. 8 und 9 für Coca Cola Beschriebene gilt für die Fig. 10 und 11 für Sekt oder Champagner oder Frizzante, in welchem Fall der Behälter 1 die Form einer Champagnerflasche hat. Die Form des Behälters 1 kann auch der Form einer Getränkedose angepasst sein, wie dies in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist. Auch hier kann die gefrorene Getränkeportion entnommen werden, nachdem die beiden Halbschalen 9 voneinander getrennt worden sind.
Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden.
Ein Behälter 1 ist mit einer Getränkeportion gefüllt. Der Behälter 1 wird gekühlt bis die Getränkeportion gefroren ist. Nach dem Öffnen des Behälters 1 wird die gefrorene Getränkeportion zum Kühlen eines mit der Getränkeportion identischen Getränkes verwendet. So wird eine Änderung der Zusammensetzung des Getränkes, z.B. ein Verdünnen durch schmelzendes Eis, verhindert, wenn das Getränk gekühlt wird.
