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Patent Searching and Data


Title:
CONTAINER FOR THE DRY STORAGE OF A PACKAGING MATERIAL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/121582
Kind Code:
A1
Abstract:
A container for the dry storage of a packaging material, comprising a first chamber (1) for storing a first packaging material and a second chamber (2) for storing a desiccant, wherein said second chamber (2) is delimited by a partition element (3), which allows a gas passage, and wherein a flow connection can be produced between said first chamber (1) and said second chamber (2), is characterized, in regard to the object of configuring and refining a container such that a permanently dryly stored packaging material can be mixed shortly before use with an exactly metered quantity of a second packaging material, by a third chamber (4) for receiving a second packaging material, which can have a flow connection to the first chamber (1) such that the packaging materials come into contact with one another.

Inventors:
TIESBERGER, Kai (Holbeinstr. 5d, Niedernhausen, 65527, DE)
Application Number:
EP2009/002375
Publication Date:
October 08, 2009
Filing Date:
April 01, 2009
Export Citation:
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Assignee:
FRIEDRICH SANNER GMBH & CO. KG (Schillerstr. 76, Bensheim, 64625, DE)
TIESBERGER, Kai (Holbeinstr. 5d, Niedernhausen, 65527, DE)
International Classes:
B65D51/28; B65D51/30; B65D51/24
Attorney, Agent or Firm:
REISER, Tonio (Patentanwaltskanzlei Reiser, Ehretstrasse 12, Weinheim, 69469, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Behälter zum trockenen Aufbewahren eines Verpackungsguts, umfassend eine erste Kammer (1) zum Aufbewahren eines ersten Verpackungsguts und eine zweite Kammer (2) zur Aufbewahrung eines Trockenmittels, wobei die zweite Kammer (2) durch ein Trennelement (3) begrenzt wird, welches einen Feuchtigkeitsdurchtritt erlaubt, und wobei zwischen der ersten

Kammer (1) und der zweiten Kammer (2) eine Strömungsverbindung herstellbar ist, gekennzeichnet durch eine dritte Kammer (4) zur Aufnahme eines zweiten Verpackungsguts, die mit der ersten Kammer (1) derart strömungsverbindbar ist, dass die Verpackungsgüter miteinander in Kontakt treten.

2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsverbindung zwischen der ersten (1) und der dritten Kammer (4) nach Unterbrechung der Strömungsverbindung zwischen der ersten (1) und der zweiten Kammer (2) herstellbar ist.

3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Grundkörper (5), der mit einem Verschluss (6) verbunden ist.

4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kammer (1) dem Grundkörper (5) und die zweite (2) und die dritte Kammer (4) dem Verschluss (6) zugeordnet sind.

5. Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (6) eine Verbindungshülse (7) und eine

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Außenkappe (8) aufweist, die relativ zum Grundkörper (5) und relativ zueinander bewegbar sind.

6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkappe (8) über einen Freiweg relativ zum Grundkörper (5) und zur Verbindungshülse (7) bewegbar ist, ohne die Verbindungshülse (7) zu bewegen, und nach Durchlaufen des Freiwegs die Verbindungshülse (7) mitnimmt und diese ebenfalls relativ zum Grundkörper (5) bewegt.

7. Behälter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkappe (8) und der Verbindungshülse (7) Mitnehmermittel (9) zugeordnet sind.

8. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungshülse (7) und die Außenkappe (8) einen ersten Verbindungskanal (10) zur Strömungsverbindung zwischen erster Kammer (1) und zweiter Kammer (2) ausbilden, der durch Bewegen, insbesondere Verdrehen, der Außenkappe (8) relativ zur Verbindungshülse (7) durch eine erste Dichtlippe (11) verschließbar ist.

9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verbindungskanal (10) durch eine zweite Dichtlippe (12) gegen die Atmosphäre, nämlich die Umgebungsluft, abdichtbar ist.

10. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Verbindungshülse (7) und dem Grundkörper (5) ein zweiter Verbindungskanal (13) zur

Strömungsverbindung zwischen erster Kammer (1) und dritter Kammer (4) ausgebildet ist, der durch Bewegen, insbesondere

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Verdrehen, der Außenkappe (8) relativ zur Verbindungshülse (7) durch eine dritte Dichtlippe (14) freigebbar ist.

11. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kammer (1) durch eine vierte

Dichtlippe (15) gegen die Atmosphäre, nämlich die Umgebungsluft, abdichtbar ist.

12. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungshülse (7) ein Innengewinde

(16) und ein Außengewinde (17) aufweist, wobei das Innengewinde (16) mit einem Gewinde (18) des Grundkörpers (5) in Eingriff steht und das Außengewinde ( 17) mit der Außenkappe (8) in Eingriff steht.

13. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungshülse (7) insbesondere vier radial abragende Stege (19) angeordnet sind, die durch Ausnehmungen (20) voneinander beabstandet sind.

14. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenkappe (8) eine Wand (21) mit Durchbrechungen (22) ausgebildet ist.

15. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenkappe (8) ein Topf (23) ausgebildet ist.

16. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in die Außenkappe (8) ein Deckel (24) eingeklipst ist, der zusammen mit dem Trennelement (3) die zweite Kammer (2) ausbildet.

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17. Behälter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass dem Deckel (24) eine fünfte Dichtlippe (25) zugeordnet ist.

18. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (3) als Pappscheibe ausgestaltet ist.

19. Behälter nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (24) eine Farbe aufweist, die als

Codierung dient.

20. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (5) zumindest teilweise transparent ausgebildet ist.

21. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Kammer (1) ein Verpackungsgut aufbewahrt ist, welches als Feststoff ausgestaltet ist.

22. Behälter nach Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Kammer (1) gefriergetrocknete Formkörper aufbewahrt sind.

23. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass in der dritten Kammer (4) ein Verpackungsgut aufbewahrt ist, welches als Flüssigkeit ausgestaltet ist.

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24. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 23, gekennzeichnet durch einen Aufbau aus vier zusammensteckbaren Bauteilen (5, 7, 8, 24).

25. Behälter nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile (5, 7, 8, 24) spritzgusstechnisch hergestellt sind.

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Description:

Patentanmeldung

Anmelder: Friedrich Sanner GmbH 8s Co KG

Behälter zum trockenen Aufbewahren eines Verpackungsguts

Die Erfindung betrifft einen Behälter zum trockenen Aufbewahren eines Verpackungsguts, umfassend eine erste Kammer zum Aufbewahren eines ersten Verpackungsguts und eine zweite Kammer zur Aufbewahrung eines Trockenmittels, wobei die zweite Kammer durch ein Trennelement begrenzt wird, welches einen Feuchtigkeitsdurchtritt erlaubt, und wobei zwischen der ersten Kammer und der zweiten Kammer eine Strömungsverbindung herstellbar ist.

Derartige Behälter werden zum Aufbewahren von Verpackungsgütern verwendet, die in einer trockenen Atmosphäre gelagert werden müssen. Hierfür wird ein Trockenmittel verwendet, welches Feuchtigkeit absorbieren kann und dadurch in der ersten Kammer eine Atmosphäre schafft, die nur eine geringe Luftfeuchte aufweist.

Aus dem Stand der Technik sind auch Behälter bekannt, in denen in einer ersten Kammer ein trockenes Verpackungsgut und in einer zweiten Kammer eine Flüssigkeit gelagert ist. Derartige Behälter werden verwendet, um dem Verbraucher Stoffe bereitzustellen, die erst kurz vor Gebrauch durch Mischen eines trockenen Verpackungsguts mit der Flüssigkeit hergestellt werden. Die bekannten Behälter können jedoch keine dauerhafte Aufbewahrung eines Verpackungsguts in trockener Atmosphäre sicherstellen, da ständig feuchte Luft in die

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Kammer hineindiffundieren kann, in der das trocken zu lagernde Verpackungsgut aufbewahrt wird.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass ein dauerhaft trocken aufbewahrtes Verpackungsgut kurz vor Gebrauch mit einer vorab dosierten Menge eines zweiten Verpackungsguts gemischt werden kann.

Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Danach ist ein Behälter der eingangs genannten Art gekennzeichnet durch eine dritte Kammer zur Aufnahme eines zweiten Verpackungsguts, die mit der ersten Kammer derart strömungsverbindbar ist, dass die Verpackungsgüter miteinander in Kontakt treten.

In erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass die Ausbildung eines Behälters, der drei Kammern aufweist, erlaubt, zwei

Verpackungsgüter in exakt vordefinierten Mengen miteinander zu mischen. Des Weiteren ist erkannt worden, dass ein drei Kammern aufweisender Behälter eine dauerhaft trockene Aufbewahrung eines Verpackungsguts erlaubt, welches beispielsweise mit einer Flüssigkeit gemischt werden muss, bevor es zur Anwendung kommen kann.

Dabei ist ganz konkret erkannt worden, dass trotz Ausbildung einer dritten Kammer, in der beispielsweise eine Flüssigkeit gelagert ist, durch die zweite Kammer stets sichergestellt werden kann, dass in der ersten Kammer für die gewünschte Aufbewahrungsdauer eine trockene Atmosphäre herrscht. Daher ist eine dauerhafte trockene

Aufbewahrung eines Verpackungsguts bei problemloser Mischbarkeit mit einem zweiten Verpackungsgut gewährleistet.

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Die Strömungsverbindung zwischen der ersten und der dritten Kammer könnte nach Unterbrechung der Strömungsverbindung zwischen der ersten und der zweiten Kammer herstellbar sein. Durch diese konkrete Ausgestaltung wird sichergestellt, dass das

Trockenmittel in der zweiten Kammer nicht mit dem Verpackungsgut in der dritten Kammer in Kontakt treten kann. Exotherme Reaktionen, die beispielsweise bei einem Kontakt des Trockenmittels mit Flüssigkeiten auftreten, können durch diese Ausgestaltung ausgeschlossen werden.

Der Behälter könnte einen Grundkörper aufweisen, der mit einem Verschluss verbunden ist. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, die Strömungsverbindung zwischen erster und dritter Kammer herzustellen bzw. durch Betätigung des Verschlusses die

Strömungsverbindung zwischen erster und zweiter Kammer zu unterbrechen.

Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass die erste Kammer dem Grundkörper und die zweite und die dritte Kammer dem Verschluss zugeordnet sind. Durch diese konkrete Ausgestaltung ist es möglich, den Verschluss vom Grundkörper zu entfernen und die erste Kammer dem Zugriff einer Person freizugeben. Ganz konkret ist hierbei denkbar, dass das zweite Verpackungsgut aus der dritten Kammer in die erste Kammer strömt und sich mit dem ersten Verpackungsgut durchmischt. Danach kann der Verschluss entfernt werden, so dass die Person den fertig abgemischten Stoff zum Verbrauch problemlos aus dem Grundkörper entnehmen kann. Dabei ist denkbar, dass die erste Kammer schalenartig ausgebildet ist und einen cremeartigen Stoff aufnimmt.

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Der Verschluss könnte eine Verbindungshülse und eine Außenkappe aufweisen, die relativ zum Grundkörper und relativ zueinander bewegbar sind. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, allein durch Drehen der Außenkappe Strömungsverbindungen innerhalb des Behälters zu unterbrechen oder herzustellen.

Dabei könnte die Außenkappe über einen Freiweg relativ zum Grundkörper und zur Verbindungshülse bewegbar sein, ohne die Verbindungshülse zu bewegen, und nach Durchlaufen des Freiwegs die Verbindungshülse mitnehmen und diese ebenfalls relativ zum Grundkörper bewegen. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt es, Strömungsverbindungen innerhalb des Behälters herzustellen oder zu unterbrechen, in dem die Außenkappe über einen Freiweg relativ zum Grundkörper bewegt wird. Innerhalb des Behälters kommt es dann zu einer Durchmischung der beiden Verpackungsgüter. Durch weiteres Bewegen der Außenkappe nimmt die Außenkappe die Verbindungshülse sodann mit und bewegt diese ebenfalls relativ zum Grundkörper, so dass Außenkappe und Verbindungshülse gemeinsam vom Grundkörper entfernt werden können. Der fertig abgemischte Stoff kann dann von einer Person problemlos aus dem Grundkörper, der vorzugsweise eine schalenartige erste Kammer aufweist, entnommen werden.

Der Außenkappe und der Verbindungshülse könnten Mitnehmermittel zugeordnet sein. Die Mitnehmermittel dienen der Herstellung eines Eingriffs zwischen Außenkappe und Verbindungshülse, nachdem die Außenkappe einen Freiweg durchlaufen hat.

Die Verbindungshülse und die Außenkappe könnten einen ersten Verbindungskanal zur Strömungsverbindung zwischen erster Kammer und zweiter Kammer ausbilden, der durch Bewegen, insbesondere Verdrehen, der Außenkappe relativ zur Verbindungshülse durch eine

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erste Dichtlippe verschließbar ist. Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, dass die erste Kammer z.B. während Lagerung oder Transport mit der zweiten Kammer verbunden ist, in der das Trockenmittel lagert, so dass das Trockenmittel die erste Kammer trocken halten kann. Erst durch Betätigung der Außenkappe bewirkt eine Dichtlippe den Verschluss des Verbindungskanals, so dass von der ersten Kammer kein Verpackungsgut, insbesondere jedoch keine Flüssigkeit, zum Trockenmittel gelangen kann.

Der erste Verbindungskanal könnte durch eine zweite Dichtlippe gegen die Atmosphäre abdichtbar sein. Diese konkrete Ausgestaltung stellt sicher, dass das Innere des Behälters auch gegen Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft abgeschirmt wird.

Zwischen der Verbindungshülse und dem Grundkörper könnte ein zweiter Verbindungskanal zur S trömungs Verbindung zwischen erster Kammer und dritter Kammer ausgebildet sein, der durch Bewegen, insbesondere Verdrehen, der Außenkappe relativ zur Verbindungshülse durch eine dritte Dichtlippe freigebbar ist. Hierdurch ist es möglich, das erste Verpackungsgut mit einem zweiten Verpackungsgut zu mischen. Durch Bewegen, z.B. durch Verdrehen der Außenkappe relativ zur Verbindungshülse kann eine dritte Dichtlippe in axialer Richtung derart verfahren werden, dass sich der zweite Verbindungskanal zwischen erster Kammer und dritter Kammer ausbildet. Eine vordosierte Menge des zweiten

Verpackungsguts kann sodann durch den zweiten Verbindungskanal in die erste Kammer hineinströmen und mit dem ersten Verpackungsgut in Kontakt treten.

Dabei könnte die erste Kammer durch eine vierte Dichtlippe gegen die Atmosphäre abdichtbar sein. Die vierte Dichtlippe stellt dauerhaft

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sicher, dass aus der Umgebungsluft kein Wasserdampf in die erste Kammer eindringt.

Die Verbindungshülse könnte ein Innengewinde und ein Außengewinde aufweisen, wobei das Innengewinde mit einem Gewinde des Grundkörpers in Eingriff steht und das Außengewinde mit der Außenkappe in Eingriff steht. Vorteilhaft erlauben Gewinde eine Bewegung der Außenkappe relativ zur Verbindungshülse bzw. relativ zum Grundkörper allein durch Drehen. Die Verwendung von Gewinden erlaubt des Weiteren, den Gewinden unterschiedliche

Steigungen aufzuprägen. Hierdurch ist realisierbar, dass die relative Verdrehung der Außenkappe zur Verbindungshülse unter geringerem Kraftaufwand durchführbar ist als die Verdrehung der Verbindungshülse relativ zum Grundkörper.

In der Verbindungshülse könnten insbesondere vier radial abragende Stege angeordnet sein, die durch Ausnehmungen voneinander beabstandet sind. Durch diese konkrete Ausgestaltung ist es möglich, die dritte Kammer durch einen Stopfen zu verschließen, der von den Stegen gehalten wird. Dabei ist der Stopfen mit der Verbindungshülse verbunden. Durch axiale Bewegung der Außenkappe relativ zur Verbindungshülse öffnet der Stopfen die dritte Kammer, so dass das zweite Verpackungsgut durch die Ausnehmungen zwischen den Stegen in die erste Kammer einströmen kann.

In der Außenkappe könnte eine Wand mit Durchbrechungen ausgebildet sein. Die Durchbrechungen erlauben die Ausbildung des ersten Verbindungskanals zur Herstellung einer Strömungsverbindung zwischen erster Kammer und zweiter Kammer.

In der Außenkappe könnte ein Topf ausgebildet sein. Die Ausbildung eines Topfes erlaubt das Verschließen des Topfes durch einen Stopfen.

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Hierdurch ist es möglich, die dritte Kammer derart topfartig auszubilden, dass sie durch einen Stopfen verschlossen wird. Dabei ist der Topf in der Außenkappe ausgebildet und der Stopfen mit der Verbindungshülse verbunden. Durch axiale Bewegung der Außenkappe relativ zur Verbindungshülse kann der Stopfen aus dem Topf gezogen werden. Hierdurch ist eine Strömungsverbindung zwischen erster Kammer und dritter Kammer realisierbar.

In die Außenkappe könnte ein Deckel eingeklipst sein, der zusammen mit dem Trennelement die zweite Kammer ausbildet. Ein einklipsbarer Deckel erlaubt die Zuordnung verschiedener Trockenmitteltypen zu unterschiedlichen Verpackungsgütern und eine kostengünstige Herstellung.

Vor diesem Hintergrund könnte dem Deckel eine fünfte Dichtlippe zugeordnet sein. Die fünfte Dichtlippe verhindert, dass Wasserdampf aus der Umgebungsluft in das Innere des Behälters eindringen kann.

Das Trennelement könnte als Pappscheibe ausgestaltet sein. Eine Pappscheibe ist kostengünstig und erlaubt eine Diffusion von Wasserdampf zum Trockenmittel.

Der Deckel könnte eine Farbe aufweisen, die als Kodierung dient. Durch diese Ausgestaltung kann der Behälter für einen bestimmten Gebrauch gekennzeichnet werden.

Der Grundkörper könnte zumindest teilweise transparent ausgebildet sein. Hierdurch ist es möglich, das erste Verpackungsgut zu betrachten. Des Weiteren ist es möglich, die Durchmischung des ersten Verpackungsguts mit dem zweiten Verpackungsgut zu beobachten. Gegebenenfalls kann eine Person den Behälter schütteln oder rütteln, bis die Durchmischung homogen erfolgt ist. Durch den

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transparenten Grundkörper kann die Einstellung einer Homogenisierung beobachtet werden.

In der ersten Kammer könnte ein Verpackungsgut aufbewahrt sein, welches als Feststoff ausgestaltet ist. Vorteilhaft kann der Feststoff durch das Trockenmittel der zweiten Kammer dauerhaft trocken aufbewahrt werden.

Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass in der ersten Kammer gefriergetrocknete Formkörper aufbewahrt sind. Diese können in der ersten Kammer dauerhaft trocken aufbewahrt werden. Gerade in der Kosmetik wird es gewünscht, solche Formkörper, beispielsweise in Kugelform, erst kurz vor dem Gebrauch mit einer Flüssigkeit in Kontakt zu bringen, so dass ein Gel oder eine Creme entsteht.

Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass in der dritten Kammer ein Verpackungsgut aufbewahrt ist, welches als Flüssigkeit, insbesondere als Wasser oder als Wasser mit Zusatzstoffen, ausgestaltet ist. In der dritten Kammer ist eine exakt vordosierte Menge an Flüssigkeit lagerbar, die mit dem ersten Verpackungsgut in Kontakt treten kann.

Der Behälter könnte aus vier zusammensteckbaren Bauteilen aufgebaut sein. Durch diese konkrete Ausgestaltung ist ein problemlos und kostengünstig zusammenfügbarer Behälter geschaffen. Auf raffinierte Weise ist ein Behälter aus sehr wenigen Bauteilen gefertigt, der eine Vielzahl von Funktionen erfüllen kann.

Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass die Bauteile spritzgusstechnisch hergestellt sind. Die spritzgusstechnische Fertigung der Bauteile erlaubt eine kostengünstige Fertigung des

Behälters. Die Bauteile können in zusammengefügtem Zustand einen Behälter mit einer Vielzahl von Funktionen bilden.

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Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/ oder bildlich dargestellten

Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von der Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.

In der Zeichnung zeigen

Fig. 1 eine Schnittansicht eines Behälters, bei dem die erste

Kammer mit der zweiten Kammer strömungsverbunden ist,

Fig. 2 eine Schnittansicht des Behälters gemäß Fig. 1 , bei dem die dritte Kammer mit der ersten Kammer strömungsverbunden ist,

Fig. 3 einen Behälter gemäß Fig. 1 und 2, bei dem der

Verschluss vom Grundkörper abgenommen ist,

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Bauteile, aus denen der

Behälter gemäß Fig. 1 bis 3 gefertigt ist,

Fig. 5 zwei Ansichten des Behälters gemäß Fig. 1 bis 4,

Fig. 6 eine Seitenansicht und eine Schnittansicht des Behälters entlang der Linie E-E,

Fig. 7 drei Ansichten der Verbindungshülse und

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Fig. 8 drei Ansichten der Außenkappe.

Fig. 1 zeigt einen Behälter zum trockenen Aufbewahren eines Verpackungsguts, umfassend eine erste Kammer 1 zum Aufbewahren eines ersten Verpackungsguts und eine zweite Kammer 2 zum

Aufbewahren eines Trockenmittels, wobei die zweite Kammer 2 durch ein Trennelement 3 begrenzt wird, welches das Trockenmittel in der zweiten Kammer hält, jedoch einen Feuchtigkeitsdurchtritt erlaubt, um die erste Kammer 1 trocken zu halten. Hierzu ist von der ersten Kammer 1 zu der zweiten Kammer 2 eine kanalförmige

Strömungsverbindung vorgesehen. Diese ermöglicht es, dass in die erste Kammer 1 eingetretene Feuchtigkeit, z.B. durch Luftbewegung oder Diffusion, zu dem Trockenmittel in der zweiten Kammer 2 gelangen und dort gebunden werden kann. Der Behälter weist zudem eine dritte Kammer 4 zur Aufnahme eines zweiten Verpackungsguts auf, die mit der ersten Kammer 1 derart strömungsverbindbar ist, dass die Verpackungsgüter miteinander in Kontakt treten können.

Auf diese Weise können zwei unterschiedliche Verpackungsgüter in den Kammern 1 und 2 gelagert bzw. transportiert und zu dem gewünschten Zeitpunkt zusammengebracht werden. Beispielsweise können, je nach dem gewünschten Verwendungszweck, die Verpackungsgüter als Flüssigkeit, Pulver, Granulat und/ oder Formkörper ausgebildet sein. Dabei können beide Verpackungsgüter entweder gleicher Art (z. B. können beide Pulver oder beide Flüssigkeiten sein) oder verschiedener Art (z. B. das eine ein Formkörper oder Pulver, das andere eine Flüssigkeit) sein.

Die Strömungsverbindung zwischen der ersten Kammer 1 und der dritten Kammer 4 ist nach Unterbrechung der Strömungsverbindung zwischen der ersten Kammer 1 und der zweiten Kammer 2 herstellbar.

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Der Behälter weist einen Grundkörper 5 auf, der mit einem Verschluss 6 verbunden ist. Dabei ist die erste Kammer 1 dem Grundkörper 5 zugeordnet und die zweite Kammer 2 und die dritte Kammer 4 sind dem Verschluss 6 zugeordnet.

Der Verschluss 6 weist eine Verbindungshülse 7 und eine Außenkappe 8 auf, die relativ zum Grundkörper 5 und relativ zueinander bewegbar sind.

Dabei ist die Außenkappe 8 über einen Freiweg relativ zum

Grundkörper 5 und zur Verbindungshülse 7 bewegbar, ohne die Verbindungshülse 7 zu bewegen. Nach Durchlaufen des Freiwegs nimmt die Außenkappe 8 die Verbindungshülse 7 mit und bewegt diese ebenfalls relativ zum Grundkörper 5. Hierfür sind der Außenkappe 8 und der Verbindungshülse 7 Mitnehmermittel 9 zugeordnet.

Die Verbindungshülse 7 und die Außenkappe 8 bilden einen ersten Verbindungskanal 10 zur Strömungsverbindung zwischen erster Kammer 1 und zweiter Kammer 2 aus, der durch Verdrehen der Außenkappe 8 relativ zur Verbindungshülse 7 durch eine erste Dichtlippe 11 verschließbar ist, welche einen zwischen der Verbindungshülse 7 und der Außenklappe 8 ausgebildeten Spalt, der Teil des Verbindungskanals 10 ist, abdichtet.

Der erste Verbindungskanal 10 ist darüber hinaus durch eine zweite Dichtlippe 12 gegen die Atmosphäre, nämlich die Umgebungsluft, abdichtbar. Die zweite Dichtlippe 12 ist zwischen der Verbindungshülse 7 und der Außenkappe 8 angeordnet.

Zwischen der Verbindungshülse 7 und dem Grundkörper 5 ist ein zweiter Verbindungskanal 13 zur Strömungsverbindung zwischen

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erster Kammer 1 und dritter Kammer 4 ausgebildet, der durch Verdrehen der Außenkappe 8 relativ zur Verbindungshülse 7 durch eine dritte Dichtlippe 14 freigebbar ist.

Die erste Kammer 1 ist durch eine vierte Dichtlippe 15 gegen die Atmosphäre, nämlich die Umgebungsluft, abdichtbar. Die vierte Dichtlippe 15 ist in einem Kontaktbereich zwischen dem Grundkörper 5 und der Verbindungshülse 7 angeordnet.

Die Verbindungshülse 7 weist ein Innengewinde 16 und ein

Außengewinde 17 auf, wobei das Innengewinde 16 mit einem Gewinde 18 des Grundkörpers 5 in Eingriff steht und das Außengewinde 17 mit der Außenkappe 8 in Eingriff steht.

In der Verbindungshülse 7 sind vier radial abragende Stege 19 angeordnet, die durch Ausnehmungen 20 voneinander beabstandet sind.

In der Außenkappe 8 ist eine Wand 21 mit Durchbrechungen 22 ausgebildet. In der Außenkappe 8 ist ein Topf 23 ausgebildet.

In die Außenkappe 8 ist ein Deckel 24 eingeklipst, der zusammen mit dem daran festgelegten Trennelement 3 die zweite Kammer 2 ausbildet. In der zweiten Kammer 2 ist das Trockenmittel (nicht dargestellt) gelagert. Dem Deckel 24 ist eine fünfte Dichtlippe 25 zugeordnet. Das Trennelement 3 ist als Pappscheibe ausgestaltet. Der Deckel 24 weist eine Farbe auf, die als Kodierung dient.

Der Grundkörper 5 ist zumindest teilweise transparent ausgebildet.

Der Behälter besteht aus vier zusammensteckbaren Bauteilen, nämlich dem Grundkörper 5, der Außenkappe 8, der

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Verbindungshülse 7 und dem Deckel 24, dem bereits das Trennelement 3 fest zugeordnet ist. Die genannten Bauteile sind spritzgusstechnisch aus Kunststoff hergestellt.

Um Wiederholungen zu vermeiden, sei zur Beschreibung der in Fig. 2 bis 8 gezeigten Bezugszeichen auf die Ausführungen zu Fig. 1 verwiesen. Alle Bezugszeichen, die in Fig. 1 identisch aufgeführt sind, kennzeichnen jeweils in den Fig. 2 bis 8 gezeigte identische Bauteile des Behälters.

Fig. 2 zeigt den Behälter gemäß Fig. 1 , wobei die

Strömungsverbindung zwischen der ersten Kammer 1 und der dritten Kammer 4 nach Unterbrechung der Strömungsverbindung zwischen der ersten Kammer 1 und der zweiten Kammer 2 hergestellt ist. Die Außenkappe 8 wurde über einen Freiweg relativ zum Grundkörper 5 und zur Verbindungshülse 7 bewegt, ohne die Verbindungshülse 7 zu bewegen. Der erste Verbindungskanal 10 zwischen erster Kammer 1 und zweiter Kammer 2 ist durch Verdrehen der Außenkappe 8 relativ zur Verbindungshülse 7 durch die erste Dichtlippe 11 verschlossen. Die erste Dichtlippe 11 liegt an einer Innenwandung der

Verbindungshülse 7 an. Hierdurch ist keine Strömungsverbindung zwischen erster Kammer 1 und zweiter Kammer 2 mehr möglich.

Zwischen der Verbindungshülse 7 und dem Grundkörper 5 ist der zweite Verbindungskanal 13 ausgebildet, der eine

Strömungsverbindung zwischen erster Kammer 1 und dritter Kammer 4 herstellt. Durch Verdrehen der Außenkappe 8 relativ zur Verbindungshülse 7 hat die dritte Dichtlippe 14 den zweiten Verbindungskanal 13 freigegeben. Durch die Ausnehmungen 20 zwischen den Stegen 19 kann nun das zweite Verpackungsgut aus der dritten Kammer 4 in die erste Kammer 1 strömen. Dabei ist die erste

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Kammer 1 durch die vierte Dichtlippe 15 gegen die Atmosphäre, nämlich die Umgebungsluft, abgedichtet.

Fig. 3 zeigt den Behälter gemäß Fig. 1 und Fig. 2, wobei der Verschluss 6 vom Grundkörper 5 entfernt ist. Die Außenkappe 8 wurde über einen Freiweg relativ zum Grundkörper 5 und zur Verbindungshülse 7 bewegt, ohne die Verbindungshülse 7 zu bewegen. Nach Durchlaufen dieses Freiwegs hat die Außenkappe 8 die Verbindungshülse 7 mitgenommen und diese ebenfalls relativ zum Grundkörper 5 bewegt, so dass der Verschluss 6 insgesamt vom Grundkörper 5 entfernt ist. Eine Person kann nun aus der schalenartig ausgebildeten ersten Kammer 1 die fertig abgemischten Verpackungsgüter entnehmen und verbrauchen.

Fig. 4 zeigt, dass der Behälter im Wesentlichen aus vier Bauteilen zusammengefügt werden kann. Der Grundkörper 5, die Verbindungshülse 7, die Außenkappe 8 und der Deckel 24 können zu dem Behälter zusammengefügt werden. In Fig. 4 ist gezeigt, dass der Deckel 24 und das Trennelement 3 als separate Bauteile vorliegen. Das Trennelement 3 kann jedoch gemeinsam mit dem Deckel 24 als Einheit in die Außenkappe 8 eingeklipst werden.

Fig. 5 zeigt zwei Ansichten des Behälters gemäß Fig. 1 bis 4, nämlich in einer perspektivischen Ansicht (unten) und in einer Seitenansicht (oben).

Fig. 6 zeigt den Behälter gemäß Fig. 1 bis 5 in einer Seitenansicht und in einer Schnittansicht entlang der Linie E-E (unten). Der Behälter in Fig. 6 befindet sich in einem teilweise aufgeschraubten Zustand wie in Fig. 2 gezeigt.

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Fig. 7 zeigt mehrere Ansichten der Verbindungshülse 7, nämlich eine perspektivische Ansicht (links), eine Seitenansicht (unten rechts) und eine Draufsicht (oben rechts).

Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht (links), eine Seitenansicht (oben rechts) und eine Draufsicht (unten rechts) der Außenkappe 8.

Bei der Montage und Befüllung des hier beschriebenen Behälters wird wie folgt vorgegangen:

Zunächst wird das Trockenmittel in die zweite Kammer 2 im Deckel 24 eingebracht und mit dem Trennelement 3 verschlossen. Danach wird der Deckel 24 in die Außenkappe 8 eingeklipst.

Im Anschluss daran wird das zweite Verpackungsgut, nämlich insbesondere eine Flüssigkeit, in die dritte Kammer 4 der Außenkappe 8 eingefüllt. Darauf wird die Verbindungshülse 7 mit der Außenkappe 8 verschraubt, wobei die dritte Kammer 4 durch die dritte Dichtlippe 14 fluiddicht abgeschlossen wird.

In den Grundkörper 5, nämlich dessen schalenartige erste Kammer 1, wird das erste Verpackungsgut, z.B. gefriergetrocknete Kollagenkugeln, eingefüllt. Schließlich wird der Verschluss 6, der aus Außenkappe 8 und Verbindungshülse 7 besteht, mit dem Grundkörper 5 verschraubt. Dabei dichtet die vierte Dichtlippe 15 die erste Kammer 1 gegen die Atmosphäre, nämlich die Umgebungsluft, ab. Der fertige Behälter kann nun unter der Wirkung des Trockenmittels dauerhaft das erste Verpackungsgut, nämlich die gefriergetrockneten Kollagenkugeln, trocken aufbewahren. Zur Ausbildung eines Gels können die gefriergetrockneten Kollagenkugeln durch Verdrehen der Außenkappe 8 mit der Flüssigkeit in der dritten Kammer 4 zusammengebracht werden.

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Die Gewinde 16, 17 und 18 des Behälters sind in der dargestellten Ausführungsform als Rechtsgewinde ausgeführt. Hierdurch kann eine bedienende Person durch Drehen in nur einer Richtung den Verschluss 6 vom Grundkörper 5 entnehmen, um an die korrekt abgemischten Verpackungsgüter zu gelangen. Alternativ können die Gewinde 16, 17 und 18 als Linksgewinde ausgeführt sein. Andererseits können die Gewinde 16 und 18 auch als Rechtsgewinde ausgestaltet sein, während das Gewinde 17 als Linksgewinde ausgebildet ist (oder umgekehrt).

Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lehre wird einerseits auf den allgemeinen Teil der Beschreibung und andererseits auf die Patentansprüche verwiesen.

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