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Title:
CONTAINER FOR WIRE-DRAWING MEANS IN DRY WIRE-DRAWING MACHINES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/104791
Kind Code:
A1
Abstract:
A container (4) for wire-drawing means in dry wire-drawing machines is proposed, through which container (4) the wire which is to be drawn and is guided through a inlet hole (5) and an outlet hole (7) in the container walls can be drawn in a pulverulent or pasty lubricant, and a wire-drawing die (1) is arranged in the region of the wire outlet side, with its receptacle (6) connected downstream. Here, a circulatory flow (13), generated by the drawing movement of the wire (3), of the lubricant is caused during operation by a corresponding continuous internal-contour formation in the container (4) which is closed on all sides and has a filling apparatus (16).

Inventors:
KOCH, Wolfgang (Ringstrasse 37, Hemer, 58675, DE)
Application Number:
EP2007/052458
Publication Date:
September 20, 2007
Filing Date:
March 15, 2007
Export Citation:
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Assignee:
KOCH, Wolfgang (Ringstrasse 37, Hemer, 58675, DE)
International Classes:
B21C3/14; B21C9/00; B21C3/00; B21C9/00
Attorney, Agent or Firm:
SCHRÖTER, Martin (Im Tückwinkel 22, Iserlohn, 58636, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Drahtziehmittelbehälter an Drahttrockenziehmaschinen, durch den der durch eine Eintritts- und eine Austrittsbohrung in den Behälter- Wandungen geführte, zu ziehende Draht in einem pulvrigen oder pastenartigen Schmiermittel hindurchziehbar ist und im Bereich der Drahtaustrittsseite ein Ziehstein mit seiner Aufnahme nachgeschaltet angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem allseitig geschlossenen Behälter (4) mit einer Einfüllvorrichtung (16) durch eine entsprechende stetig gekrümmte Innenkonturausbildung

(41 1 , 42, 9) eine über die Ziehbewegung des Drahtes (3) erzeugte Umlaufströmung (13) des Schmiermittels erfolgt.

2. Drahtziehmittelbehälter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeich- net, dass die Einfüllvorrichtung ein Einfülltrichter (16) ist, der oberhalb des zu ziehenden Drahtes (3) angeordnet ist und dass zwischen dem Draht (3) und dem Einfülltrichter (16) ein stromlinienförmiger Einsatz (17) im im Längsschnitt gesehenen mit einer ovalen Innenkontur ausgebildeten Behälters (4) angeordnet ist, der mit der abgerundeten Innenkontur (41 1 ) eines oberen Abschnittes (41 ) des Behälters (4) einen Strömungskanal (8) bildet, wobei die Innenkontur (41 1 ) stetig gekrümmt in den Wandungsbereich (42) einläuft, in dem die Drahtaustrittsbohrung (7) vorgesehen ist.

3. Drahtziehmittelbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkontur (43) des Behälters (4) quer zur Ziehrichtung des Drahtes (3) sich nach unten verjüngend ausgebildet ist.

4. Drahtziehmittelbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass die Innenkontur (43) etwa eiförmig ausgebildet ist.

5. Drahtziehmittelbehälter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass außen unmittelbar am Behälter (4) im Bereich der Drahtaustrittsbohrung (7) der den Draht (3) formende Ziehstein (1 ) mit seinem Ziehsteinhalter (6) angeordnet ist.

Description:

Drahtziehmittelbehälter an Drahttrockenziehmaschinen

Die Erfindung betrifft einen Drahtziehmittelbehälter an Drahttrockenziehmaschinen, durch den der durch eine Eintritts- und eine Austrittsbohrung in den Behälterwandungen geführte, zu ziehende Draht in einem pulvrigen oder pastenartigen Schmiermittel hindurchziehbar ist und im Bereich der Drahtaustrittsseite ein Ziehstein mit seiner Aufnahme nachgeschaltet angeordnet ist.

Bei bekannten Drahttrockenziehmaschinen ist jeweils vor dem Ziehstein ein Behälter zur Aufnahme eines pulvrigen Schmiermittels (Ziehpulver) vorgeschaltet. Der durch einen solchen Ziehmittelbehälter laufende Draht wird mit dem im Behälter befindlichen Ziehmittel beschichtet und dient zur Schmierung während des Verformungsprozesses im Ziehstein, der dem Behälter in einer entsprechenden Ziehsteinaufnahme nachgeschaltet an- geordnet ist. Die bekannten Drahtziehmittelbehälter sind rechteckige, meist aus Grauguss gegossene Konstruktionen, die an der Oberseite mit einem Deckel verschließbar sein können. Jeweils an den Kopfwänden sind im unteren Bereich koaxial die Drahteintritts- und gegenüber liegend die Drahtaustrittsbohrung vorgesehen, hinter der der Ziehstein angeordnet ist, in der Regel mit Abstand. Dabei ist der Ziehstein in einem Ziehsteinhalter auswechselbar aufgenommen, wobei im Einlaufbereich des Ziehsteinhalters ein kurzer Einlaufzylinder gebildet ist. Während des Produktionsvorganges (Ziehvorgang) muss ein solcher Drahtziehmittelbehälter ausreichend mit dem pulvrigen Drahtziehmittel gefüllt sein, wobei zusätz- lieh darauf zu achten ist, dass das pulvrige Drahtziehmittel nicht den Ein- lauf zum Ziehstein so blockiert, dass nicht genügend Beschichtungsmate- rial auf dem Draht vorhanden ist. Sollte der Austausch von Drahtziehmittel vor dem Ziehstein nicht kontinuierlich erfolgen, wird das auf dem Draht haftende Ziehmittel wieder abgestreift. Der Draht wird dann mit „trocken- blanker" Oberfläche durch den Ziehstein gezogen mit einem erhöhten Ziehsteinverschleiß und häufig auch mit verminderter Drahtqualität zumindest im Oberflächenbereich. Es ist daher auch bereits vorgeschlagen worden, in einem solchen Drahtziehmittelbehälter elektrisch angetriebene Rührwerke einzusetzen, die jedoch zu erhöhten Kosten führen.

Bei diesen bekannten Drahtziehmittelbehältern zeigt es sich außerdem, dass das über den durchgezogenen Draht transportierte pulvrige Ziehmittel sich vor der Drahtaustrittsseite im Behälter aufstaut und sich nach oben aufbaut, so dass es zum unerwünschten Austritt des Ziehmittels im offenen oberen Bereich des Behälters kommt, wodurch nicht unbeträchtliche Ziehmittelverluste entstehen und die Maschinenumgebung verschmutzt wird.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Drahtziehmittelbehälter vorzuschlagen, bei dem die aufgezeigten Nachteile von Behältern nach dem Stand der Technik vermieden werden und auf den Einsatz von elektrisch betriebenen Rührwerken verzichtet werden kann.

Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung mit einem Drahtziehmittelbehälter mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Ein solcher erfindungsgemäßer Drahtziehmittelbehälter ist bezüglich seiner Innenkonturen so ausgebildet, dass sich durch den Transport des pulvrigen oder pastenartigen Drahtziehmittels über den durchgezogenen Draht nicht nur die Mitnahme ausreichenden Materiales auf dem Draht in Richtung auf den Ziehstein ein- stellt, sondern dass überschüssiges Drahtziehmittel im Umlauf, also rückströmend in Behälter umgewälzt wird und dabei dem kontinuierlich zuströmenden Drahtziehmittel wieder zugemischt wird. Dadurch wird verhindert, dass sich dieses Drahtziehmittel vor dem Ziehstein aufbaut und sich dort gegebenenfalls festsetzt. Da der Behälter an seiner obigen Seite ge- schlössen ist, kann dieses zurückgeführte Ziehmittel auch nicht austreten. Dabei ist es wichtig, dass im Bereich des Umlaufstromes Toträume vermieden werden, beispielsweise durch abgerundete Ausbildung der Innenkonturen.

Bevorzugt soll ein Drahtziehmittelbehälter gemäß Anspruch 2 Einsatz finden, bei dem durch entsprechende Anordnung eines etwa stromlinienförmigen Einsatzes unter einem Einfülltrichter und oberhalb des durchzuziehenden Drahtes mit der stetig abgerundeten Innenkontur in Ziehrichtung gesehen ein geeigneter Strömungskanal gebildet ist. Dieser Strömungs- kanal läuft mit der Innenkontur des Behälters des oberen Abschnittes allmählich stetig in den Wandungsbereich mit der Drahtaustrittsbohrung ein. Bei einer Stromlinienform soll das Ziehmittel in Form eines Pulvers oder

einer Paste sich an die umströmte Kontur des Einsatzes anlegen, ohne dass es zu größeren Verwirbelungen kommt.

Als vorteilhaft erweist es sich, gemäß Anspruch 3 die Innenkontur des Be- hälters quer zur Ziehrichtung des Drahtes sich nach unten verjüngend abgerundet auszubilden, beispielsweise in der Form eines Ei.

Vorteilhaft ist es, den Ziehstein möglichst direkt hinter der Drahtaustrittsbohrung anzuordnen, beispielsweise durch direkte Anordnung des Zieh- Steins hinter der Austrittsbohrung. Damit wird die Festsetzung von verhärtetem Ziehmittel innerhalb dieses Einzugsbereiches vermieden.

Anhand eines abgebildeten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 einen schematischen Längsschnitt durch einen

Drahtziehmittelbehälter, der entsprechend an Draht- trockenziehmaschinen angeordnet werden kann

und

Figur 2 einen Schnitt nach der Linie A - A in Figur 1.

Der erfindungsgemäße Drahtziehmittelbehälter 4 ist während des Betrie- bes der Drahttrockenziehmaschine geschlossen. Der Draht 3 läuft durch die Eintrittsbohrung 5 in der entsprechenden Wandung ein und tritt an der gegenüberliegenden Wandungsseite aus und wird dann über den nachgeschalteten Ziehstein 1 im Ziehsteinhalter 6 gezogen. Der Drahtziehmittelbehälter ist dabei mit pulvrigem oder pastenartigem Ziehmittel teilweise gefüllt. Die Einfüllung bzw. Nachfüllung erfolgt über den Einfülltrichter 16 in Richtung des Pfeiles 15.

Der in Pfeilrichtung 14 gezogene Draht 3 beschichtet sich in dem mit Ziehmittel teilweise gefüllten Behälter 4 und erzwingt eine Strömung des pulvrigen Ziehmittels in Richtung auf den Ziehstein 1. Vor dem Einlauf in die Drahtaustrittsbohrung 7, also unmittelbar vor dem Ziehstein 1 baut sich abgestreiftes Ziehmittel auf und wird aufgrund des abgerundeten

Wandungsbereiches 42 nach oben in den Bereich des oberen Abschnittes 41 des Behälters 4 gedrängt, der wiederum eine stetig abgerundete Kontur zeigt. Um eine geordnete Strömung in Rückwärtsrichtung zu erreichen, ist mit Hilfe des stromlinienförmigen Einsatzes 17 und der Innenkontur des oberen Abschnittes 41 1 ein Strömungskanal 8 gebildet, in dem das überschüssige Drahtziehmittel in Pfeilrichtung 13 zurückströmt. über die ebenfalls abgerundete Umlenkkontur 9 wird dieses zurückgeführte Ziehmittel wiederum in Richtung auf den Draht 3 geführt und vermengt sich dabei mit dem aus dem Trichter 16 zuströmenden Ziehmittel.

Wie aus Figur 2 ersichtlich, ist der Querschnitt des Behälters 4, also die Innenkontur 43 quer zur Ziehrichtung sich nach unten verjüngend abgerundet ausgebildet, etwa in Ei-Form. Auch durch diese Formgebung wird erreicht, dass zurückströmendes Ziehmittel jeweils nach unten in den Be- reich des Drahtes 3 geführt wird.

Zweckmäßigerweise ist der untere Bereich des Einfülltrichters 16 nahe an den Einsatz 17 herangeführt und weist eine abgerundete Außenkontur auf, deren Haupterstreckung in Strömungsrichtung liegt, also beispiels- weise eine abgerundete Langloch- oder Ovalform hat, so dass das Schmiermittel den unteren Bereich des Einfülltrichters 16 umströmt und durch die Umströmung das aus dem Trichter ausströmende Schmiermittel mitgezogen und vermischt wird.

Bezugszeichenliste

Ziehstein

Draht

Drahtziehmittelbehälter oberer Abschnitt Innenkontur Wandungsbereich Innenkontur

Drahteintrittsbohrung

Ziehsteinhalter

Drahtaustrittsbohrung

Strömungskanal

Umlenkkontur

Umlaufströmungsrichtung

Ziehrichtung

Ziehmitteleinfüllrichtung

Einfülltrichter

Einsatz