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Patent Searching and Data


Title:
CONTAINER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/051720
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a container, especially a container for storing and transporting shoes. The container can be used in various relative positions of two preferably equal partial volumes (TV1, TV2) of the container. At least one of these positions has a striking form which is particularly suitable for presentation purposes. The container can preferably be folded from a flat section.

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JPH0617691An assembly box
Inventors:
Galter, Siegfried (Zollernring 20 Ulm, 89073, DE)
Application Number:
PCT/EP2001/015066
Publication Date:
July 04, 2002
Filing Date:
December 19, 2001
Export Citation:
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Assignee:
Galter, Siegfried (Zollernring 20 Ulm, 89073, DE)
International Classes:
B65D5/46; B65D5/52; B65D85/18; (IPC1-7): B65D85/18; B65D5/46; B65D5/52
Foreign References:
DE19904969A1
US2446366A
GB1152168A
FR2719287A1
US4256223A
Attorney, Agent or Firm:
Weber, Gerhard (Rosengasse 13 Ulm, 89073, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Behälter, dessen Behältervolumen aus zwei Teilvolumina (TV1, TV2) zu sammengesetzt ist, welche in einer ersten Position entlang einer Trennfläche zusammensto ßen und gemeinsam einen im wesentlichen quaderförmigen Körper mit einer Deckfläche, einer dazu parallelen Grundfläche sowie Deckfläche und Grundfläche verbindenden Seitenwänden bilden, wobei die Trennflä che die Grundfläche entlang einer Falzlinie (FL) und die Deckfläche ent lang einer Trennlinie (TL) zumindest annähernd diagonal schneidet und in jeweils zwei Teilflächen (GF1, GF2 bzw. DF1, DF2) unterteilt, welche entlang der Trennlinie trennbar und entlang der Falzlinie gelenkig schwenkbar zueinander verbunden sind und welche durch Schwenken um die Falzlinie in eine zweite Position mit einander gegenüberliegenden Teilflächen der Grundfläche bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Stützelement (TF1, BU1, ZF) vorhanden ist, welches in der zweiten Position des Behälter bei des sen Aufstellung bei der einer Aufstellfläche zugewandten kurzen Seiten fläche (SF21) des zweiten Teilvolumens mit dem ersten Teilvolumen eine Standebene bildet und das erste Teilvolumen an einer von dem zweiten Teilvolumen beabstandeten Stelle abstützt (Fig. 9).
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement eine zu einer Kante der kurzen Quaderseite des zweiten Teilvolumens pa rallele Stützkante (SK1) aufweist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stüt element mit dem ersten Teilvolumen verbunden und relativ zu diesem schwenkbar ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement durch einen Fortsatz der Teilfläche (DF1) der Deckfläche des ersten Teilvolumens ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (TF1) parallel zu der Teilfläche (DF1) der Deckfläche des ersten Teilvolumens ausrichtbar ist.
6. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Teilfläche (DF1) der Deckfläche in einer Zusatzfläche (ZF) fortsetzt, welche in der Quaderform des Behälters um eine mit der Trennlinie in der Flächenprojekti on im wesentlichen zusammenfallende weitere Falzlinie schwenkbar und die zweite Teilfläche (DF2) der Deckfläche überdecken kann und welche in der zweiten Position des Behälters an der ersten Teilfläche (DF1) der Deckfläche anliegt und das Stützelement bildet.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kannten der Zusatzfläche senkrecht zur Flächenebene abstehende Randfalze vorge sehen sind, welche in der ersten Position des Behälters die Außenkanten der zweiten Teilfläche (DF2) der Deckfläche umgreifen.
8. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement durch eine Fortsatzfläche (TF1) der ersten Teilfläche (DF1) gebildet ist, wel che senkrecht zur ersten Teilfläche der Deckfläche das zweite Teilvolumen abdecken kann.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilvolumina gleich geformt und in der ersten Position achssymmetrisch zueinander bezüglich einer Mittelachse (MA) des Körpers angeordnet sind.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und/oder die zweite Position der Teilvolumina durch Elemente des Behälters stabilisiert ist.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Teilflächen der Deckfläche in die Trennfläche fortsetzen (TF1, TF2) und die Teilvolumina separat abdecken.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Teilflächen (DF1, DF2) der Deckfläche in Form von Stecklaschen (TF1, TF2) zur Grundfläche hin fortsetzen und die Stecklaschen durch die Grundfläche hindurchragen.
13. Behälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Grundfläche hindurchragenden Abschnitte der Laschen als Griffbügel (BU) ausgeformt sind.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzlinie in einem Winkel (WS) von höchstens 75°, insbesondere höch stens 60° auf die Seitenkanten der Grundfläche stößt.
15. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Falzlinie um höchstens 15° gegen die Richtung der Flä chendiagonalen der Grundfläche winkelversetzt ist.
16. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Faltung aus einem ebenen Zuschnitt aufbaubar ist.
17. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch Karton als Material.
18. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch die Verwendung als Präsentationsaufbau mit einer Aufstellfläche zugewandter kurzer Seitenfläche (SF21) des zweiten Teilvolumens und Abstützung gegen die Aufstellfläche auf Seiten des ersten Teilvolumens durch das wenigstens eine Stützelement.
Description:
Bezeichnung Behälter Beschreibung Die Erfindung betrifft einen Behälter mit einem in zwei Teilvolumina teilbaren Behältervolumen, insbesondere zur paarweisen Aufnahme von Schuhen.

Die DE 79 15 826 U1 beschreibt einen schachtelartigen Behälter für Versand-, Lager-und Verkaufszwecke, bei welchem ein quaderförmiger Behälter durch eine diagonale Trennebene in zwei Halbschalen aufteilbar ist. Ein ähnlicher Behälter, bei welchem die Seitenwände nicht exakt rechtwinklig sind und die Trennebene gering von der Diagonalen abweicht, ist aus der DE 298 225 504 U1 bekannt. Aus der US 2,790,542 ist es bekannt, die zwei Halbschalen eines diagonal geteilten quaderförmigen Behälters an zwei recht- eckigen Längsseiten erneut zusammenzusetzen und über Laschen zu einem parallelogrammförmigen Präsentationsständer zu verbinden.

Die DE 199 04 969 A1 zeigt einen Schuhverpackungsbehälter in Form eines durch eine gegen eine Diagonale gedrehte Trennebene in zwei Teile geteilten Schaumstoff-Hohlquaders, dessen Teile jeweils einen Schuh eines Paares auf- nehmen und an einer Seite entlang der Trennebene durch ein Klebeband ver- bunden sind, so dass die beiden Halbschalen um die durch das Klebeband überbrückte Linie relativ zueinander verschwenkbar sind.

Quaderförmige Behälter mit zwei entlang einer zu zwei Quaderflächen paralle- len Mittelebene aneinanderliegenden und um eine in der Mittelebene liegende Verbindungsnaht gegeneinander verschwenkbaren quaderförmigen Teilvolumi- na sind z. B. aus FR 27 30 699 A1, US 4,256,223, DE 19 92 451 U1 und US 3,677,458 bekannt.

Die DE 90 10 977 U1 zeigt einen einstückigen Verpackungskarton für Schuhe, dessen quaderförmiges Unterteil durch eine zweigeteilte Deckelanordnung ab- geschlossen ist, welche durch eine kantenparallele Mittellinie oder eine Diago- nale in zwei Deckelhälften unterteilt ist, wobei die beiden Deckelhälften jeweils entlang einer Quaderkante mit dem Unterteil verbunden sind und zum Öffnen um die Quaderkante schwenkbar sind.

Ein aus der DE 196 21 281 A1 bekannter Behälter für Schuhe weist an einer Seite eines quaderförmigen Grundkörpers einen ausklappbaren Deckel auf.

Eine in der US 4,917,290 beschriebene Schuhschachtel nimmt in zwei relativ zueinander schwenkbaren Teilvolumina je einen von zwei Schuhen auf, wobei sowohl die Teilvolumina als auch ein von diesen gebildeter Gesamtkörper eine nicht quaderförmige Gestalt mit trapezförmigen Seitenflächen besitzt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen vorteilhaften neuartigen, ins- besondere für Schuhpaare geeigneten Behälter anzugeben.

Die Erfindung ist im unabhängigen Patentanspruch 1 beschrieben. Die abhän- gigen Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Behälters.

Der erfindungsgemäße Behälter zeichnet sich durch seine vielseitige Verwend- barkeit aus, wobei in der ersten Position der beiden Teilvolumina der zusam- mengesetzte quaderförmige Körper wieder die bekannten Vorteile geringen Platzbedarfs bei Transport und Lagerung und hoher Stabilität in gestapelter Anordnung aufweist, und in der zweiten Position eine in verschiedener Aus- richtung einsetzbare, praktische und durch ihre Auffälligkeit vor allem zu Ge- staltungs-und Präsentationszwecken besonders geeignete Form vorliegt.

Durch das erfindungsgemäß vorgesehene zusätzliche Stützelement ist vorteil- hafterweise insbesondere auf einfache Art eine weitere Ausrichtung des Be- hälters in der zweiten Position der Teilvolumina möglich in der Form, daß der Behälter mit einer Seitenfläche der Quaderform einer Aufstellfläche zugewandt auf dieser aufgestellt wird. Vorzugsweise steht der Behälter flächig mit der Quaderseite auf der Aufstellfläche. In dieser Ausrichtung des Behälters in der zweiten Position ist eines der beiden Teilvolumina, dessen Quader- Seitenfläche, welche insbesondere die kurze Quader-Seitenfläche bei diago- naler Führung der Trennfläche ist, eine Standebene bestimmt und mit dieser auf einer Aufstellfläche aufsteht, stabil stehend, wogegen das andere Teilvolu- men die Aufstellfläche nicht oder lediglich mit einer Eckkante berührt und an- sonsten von der Aufstellfläche ohne weitere Abstützung nach oben strebt so dass der Behälter u. U. nicht in dieser Aufstellung ohne weiteres stehen bleibt.

Durch das weitere Stützelement wird dieses andere Teilvolumen gegen die Aufstellfläche abgestützt. Das Stützelement endet mit einem Stützpunkt, einer Stützkante und/oder einer Stützfläche in der durch die der Aufstellungsfläche zugewandten Seitenfläche des einen Teilvolumens bestimmten Standebene.

Das Stützelement kann hierzu insbesondere eine Stützlinie bilden, welche in der Standebene parallel zu Kanten der auf der Aufstellfläche aufstehenden Quader-Seitenfläche des einen Teilvolumens verläuft. Vorzugsweise ist ein sol- ches Stützelement als Flächenfortsatz einer der Teilflächen der geteilten Deck- fläche ausgebildet.

Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausführungsform kann dieser Flächenfortsatz zugleich einen in der ersten Position des Behälters durch die Grundfläche durchsteckbaren Bügel zum tragen des Behälters bilden. Eine andere bevor- zugte Ausführungsform weist einen solchen Flächenfortsatz der Teilfläche der Deckfläche eines ersten Teilvolumens auf, welcher in der ersten Position mit der Quaderform des Behälters die andere Teilfläche der Deckfläche eines zweiten Teilvolumens überdecken und vorteilhafterweise mittels eines Randfal- zes deren Quaderkanten umgreifen kann.

Der Behälter ist vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus einem ebenen Zuschnitt auffaltbar und kann in der aufgefalteten Lage durch Verkleben oder Einstecken von einzelnen Elementen stabilisiert sein. Der ebene Zuschnitt er- gibt einen besonders geringen Platzbedarf vor der Auffaltung des Behälters.

Der Behälter kann auch aus mehreren, vorteilhafterweise wenigen separaten Teilen gebaut sein. Als kostengünstiges Material für den Behälter bietet sich Karton an, wobei aber durch die besondere Gestalt des Körpers insbesondere in der zweiten Position der Teilvolumina und/oder gemäß einer Weiterbildung mit einem Tragebügel in der ersten Position zur Unterstützung der Auffälligkeit des Behälters auch andere Materialien, insbesondere Kunststoff, auch transpa- rent, Metall, Kombinationen solcher Werkstoffe untereinander und/oder mit Textilien und Geweben mit höheren Materialkosten gerechtfertigt und ange- messen sein können. Der Behälter kann ganz oder in Teilflächen auch aus tex- tilem Material, Leder etc. bestehen, welches durch seinen eigenen Aufbau oder durch Stützrahmen, Stützflächen oder dgl. hinreichend flächenformstabil ist.

Günstigerweise kann das Material auch waschbar und/oder abwaschbar sein.

Dies ist insbesondere vorteilhaft für den Einsatz des Behälters zur regelmäßi- gen Verwendung als tragbarer Behälter, beispielsweise als Sportschuh-Tasche.

Eine vorteilhafte Ausführung des Behälters sieht vor, daß der Behälter durch die Art der Verbindung seiner die Teilvolumina bildenden Flächen bzw. Teilflä- chen zerstörungsfrei wieder in die Form des flachen Zuschnitts rückführbar ist und auch wieder aus diesem Zuschnitt in die Behälterform gebracht werden kann, beispielsweise durch Steckverbindungen, Druckknopfverbindungen oder insbesondere Klettverbindungen. Der Behälter ist dadurch außerhalb von Ge- brauchszeiten mit besonders geringem Platzbedarf zur Zwischenlagerung ge- eignet.

Der erfindungsgemäße Behälter ist besonders geeignet für die Aufnahme von Schuhpaaren, wobei die Teilvolumina mit annähernd dreieckförmiger Teil- Grundfläche besonders günstig an die Grundform von Schuhen mit geringer Höhe im Bereich der Schuhspitze und demgegenüber größerer Höhe im Ab- satzbereich angepaßt ist und jedes der beiden vorzugsweise gleich geformten Teilvolumina einen Einzelschuh des Paares aufnimmt. Jedes Teilvolumen kann zur Trennfläche hin separat abgedeckt sein, insbesondere durch ein die Deck- fläche zur Grundfläche hin fortsetzendes Trennflächenelement.

Die erste und/oder die zweite Position der Teilvolumina kann durch Elemente des Behälters wie z. B. umfaltbare und/oder in Schlitze einsteckbare Laschen usw., ineinander verhakbare Laschen, welche in der Ausformung eines ebenen Zuschnitts bereits berücksichtigt sein können, aber auch Zusatzelemente wie Klettverschlüsse, Ösen und Bänder usw. stabilisiert sein.

Eine Weiterbildung sieht vor, daß Stecklaschen in Fortsetzung der Teilflächen der Deckfläche entlang der Trennfläche zur Grundfläche hin durch einen Schlitz in der Grundfläche hindurch gesteckt werden können und als Griffe über die Grundfläche hinausragen, wobei die über die Grundfläche hinausragenden Teile insbesondere als Bügel mit einer Aussparung ausgeführt sein können.

Der quaderförmige Körper kann dann mit nach oben weisender Grundfläche an den Griffabschnitten der Stecklaschen getragen werden.

In der zweiten relativen Position der Teilvolumina kann der Behälter auch mit den der Trennfläche entfernten Ecken der Seitenwände auf einer Standfläche aufgestellt sein und mit der Trennfläche nach oben weisen. Bei abgedeckten Teilvolumina kann die Trennfläche als Ablagefläche dienen, beispielsweise zur Präsentation von Schuhen. Der Abstand der auf der Standfläche aufstehenden Ecken in einer zur Falzlinie parallelen Richtung beträgt vorzugsweise wenig- stens 40 % der Länge der Trennfläche in Richtung der Falzlinie, so daß eine ausreichende Standfestigkeit des Behälters in dieser Position gegeben ist. Die Ecken können abgeplattet oder gerundet ausgeführt sein.

In der zweiten relativen Position der Teilvolumina kann der Behälter auch mit der Standfläche zugewandter Trennfläche aufgestellt sein und mit den Ecken der Seitenflächen nach oben weisen. Die nach oben weisenden Seitenflächen, insbesondere die weniger steil ausgerichteten Seitenflächen können als Ab- stellfläche beispielsweise für Schuhe dienen.

Die dekorative Form und vielseitige Verwendbarkeit des Behälters in der zwei- ten Position der Teilvoluminsa, insbesondere der durch die Erfindung geschaf- fenen neuen Aufstellmöglichkeit macht diesen attraktiv zur Verwendung über die Funktion als Lagerbehälter und Transportbehälter hinaus, so daß eine län- gere Nutzungsdauer bis zur Entsorgung erreicht und/oder der Behälter zusätz- lich als Raum-Gestaltungselement und Präsentationsobjekt eingesetzt werden kann.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt Fig. 1 eine Schrägansicht einer Grundform des erfindungsgemäßen Behäl- ters Fig. 2 eine Ansicht zu Fig. 1 parallel zur Trennfläche Fig. 3 eine Zwischenposition Fig. 4 eine zweite Endposition Fig. 5 eine Aufstellposition in Seitenansicht zu Fig. 4 Fig. 6 eine zweite Aufstellposition Fig. 7 einen Behälter mit einem angeformten Tragegriff Fig. 8 einen ebenen Zuschnitt zu Fig. 7 Fig. 9 eine besonders vorteilhafte Präsentationsaufstellung eines Behälters Fig. 10 eine Behälterform mit nicht exakt rechteckigem Grundriss Fig. 11 eine bevorzugte Ausführung in Quaderform Fig. 12 den Behälter nach Fig. 11 mit teilweise aufgeklappter Zusatzfläche Fig. 13 den aufgestellten Behälter in Frontansicht Fig. 14 den aufgestellten Behälter in Seitenansicht Die Fig. 1 zeigt in Schrägansicht eine einfache und bevorzugte Grundausfüh- rung eines erfindungsgemäßen Behälters, der in der skizzierten ersten Position einen quaderförmigen Körper mit einer Grundfläche, einer dazu parallelen Deckfläche und vier Seitenwänden bildet und dessen Behältervolumen durch eine bezüglich Deckfläche und Grundfläche zwischen Eckkanten ET diagonal verlaufende ebene Trennfläche TF in zwei Teilvolumina TV1 und TV2 aufgeteilt ist, welche in der Ansicht nach Fig. 2 mit Blickrichtung parallel zur Trennfläche TF anschaulich getrennt erscheinen. Die Ebene der Trennfläche bildet mit der Deckfläche eine Trennlinie TL zwischen Teilflächen DF1 und DF2 der Deckflä- che und mit der Grundfläche eine Falzlinie FL zwischen zwei Teilflächen GF1 und GF2 der Grundfläche.

Die Teilvolumina TV1, TV2 können vorteilhafterweise durch jeweils eigene Trennflächenelemente TF1, TF2, welche vorzugsweise entlang von Knicklinien an der Trennlinie TL die Deckflächen DF1 bzw. DF2 zur Grundfläche hinfortset- zen, separat abgeschlossen sein. Die Trennflächenelemente können sich, wie in Fig. 2 skizziert, wiederum in Laschen LA fortsetzen, welche im gegebenen Beispiel parallel zur Grundfläche eingesteckt sind.

Die beiden Teilvolumina TV1 und TV2 sind entlang der Trennlinie TL und den Eckkanten ET trennbar und entlang der Falzlinie relativ zueinander aus der in Fig. 1 und Fig. 2 skizzierten ersten Position heraus schwenkbar, wobei, wie in Fig. 3 anhand einer Zwischenposition veranschaulicht, die Trennflächenele- mente TF1 und TF2 auseinanderrücken und die Teilflächen GF1 und GF2 sich aufeinander zu bewegen, bis sie sich in einer zweiten Position als Endposition wie in Fig. 4 skizziert unmittelbar gegenüberstehen. Die Teilvolumina sind über die Trennflächenelemente TF1, TF2 separat von oben zugänglich oder schließbar, wobei sich im geschlossenen Zustand die Trennflächenelemente über die Laschen LA gegen weiteres Eindrücken in die Teilvolumina an den jetzt zur Vertikalen geneigten Seitenflächen abstützen können. Die relative La- ge der beiden Teilvolumina des Behälters in der ersten Position nach Fig. 1 und Fig. 2 und/oder in der zweiten Position nach Fig. 4 kann durch nicht im einzel- nen eingetragene Elemente des Behälters formschlüssig und/oder kraftschlüs- sig stabilisiert sein.

Die Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines Behälters nach Art der Fig. 4 mit ande- ren Seitenverhältnissen in der zweiten Position mit Blickrichtung parallel zu den Flächennormalen der Teilflächen von Grundfläche und Deckfläche und veran- schaulicht die teilweise Überlappung der einander zugewandten Teilflächen GF1, GF2 der Grundfläche. Der Behälter steht mit den der Trennfläche TF ab- gewandten Eckkanten E1 und E2 auf einer Standfläche ST auf und weist mit der Trennfläche nach oben. Bei geschlossenen Teilvolumina können die Trennflächenelemente TF1, TF2 als Ablagefläche für Gegenstände genutzt werden. Insbesondere können bei der bevorzugten Verwendung des Behälters als Schuhbehälter die Schuhe auf den Trennflächen präsentiert werden, wobei die auffällige Behälterform als zusätzlicher Blickfang wirkt. Für eine hohe Standfestigkeit ist es von Vorteil, wenn der Längsabstand DE der aufstehenden Eckkanten E1, E2 wenigstens 40 % der Länge LF der nach oben weisenden Trennfläche, jeweils parallel zur Richtung der Falzlinie FL beträgt. Die in Fig. 5 skizzierte Aufstellung des Behälters ist an sich aus der DE 199 04 969 A1 für den dort beschriebenen Schaumstoff-Hohlkörper bekannt.

Der in der zweiten Position der Teilvolumina gebildete Behälter kann, wie in Fig.

6 skizziert, auch in anderer Aufstellung mit einer Standfläche ST zuweisender Trennfläche aufgestellt sein und mit den der Trennfläche entfernten Eckkanten E1, E2 nach oben weisen. Auch hier ergibt sich eine auffallende Behälterform als Blickfang, die sich durch die veränderte Ausrichtung dem Betrachter als von Fig. 5 scheinbar völlig andere Form präsentiert, so daß gleiche Behälter in ver- schiedener Position und Ausrichtung eine Mehrzahl unterschiedlicher Gestal- tungselemente bieten. Insbesondere die weniger gegen die Horizontale ge- neigten der nach oben weisenden Seitenflächen können als Aufstellfläche bei- spielsweise für Schuhe verwandt werden.

Der in Fig. 7 skizzierte Behälter ist im wesentlichen quaderförmig mit einer in der skizzierten Darstellung nach oben weisenden Grundfläche und einer nach unten weisenden Deckfläche sowie verbindenden Seitenflächen, von welchen die kurze Quader-Seitenfläche SF11 und die lange Quader-Seitenfläche SF12 eines ersten Teilvolumens TV1 sichtbar sind. Die Deckfläche ist durch eine Trennfläche TL in zwei Teilflächen DF1 und DF2 unterteilt.

Parallel zu der Trennlinie verläuft in der Grundfläche eine Falzlinie FLS, welche die Grundfläche in eine Teilfläche GF1 und eine Teilfläche GF2 aufteilt. Die Teilvolumina TV1 und TV2 sind entlang der Trennlinie TL teilbar und entlang der Falzlinie FLS relativ zueinander verschwenkbar. Im Verlauf der Falzlinie FLS ist ein Schlitz SS eingebracht, durch welchen in Fortsetzung der Teilflä- chen DF1, DF2 ein Bügel BU mit einer Griffaussparung AU durchgesteckt ist.

Der Behälter ist in Fig. 7 in der ersten, quaderförmigen Position skizziert, in welcher er durch den durchgesteckten Tragebügel bequem tragbar ist. Die Tra- gebügel können in anderer Position in die Teilvolumina eingefaltet sein, so daß ein rein quaderförmiger und gut stapelbarer Behälter vorliegt.

In Fig. 8 ist ein ebener Zuschnitt, insbesondere aus Karton, skizziert, welcher ein Auffalten eines Behälters der in Fig. 7 skizzierten Art maschinell oder insbe- sondere auch von Hand ermöglicht. Mit unterbrochenen Linien sind vorbereitete Falzlinien eingezeichnet. Neben den aus der Quaderform ersichtlichen Flächen sind insbesondere Trennflächenelementen TF1 des ersten bzw. TF2 des zweiten Teilvolumens bedeutsam, welche sich entlang der Falzlinien von den die Deckfläche bildenden Teilflächen DF1 bzw. DF2 fortsetzen. In Verlängerung der Trennflächenelemente TF1, TF2 sind Tragebügel BU1, BU2 angeformt. In der Grundfläche ist in der die Teil-Grundflächen GF1 und GF2 trennenden Falzlinie, welche vorzugsweise als Doppelfalzlinie ausgeführt ist, ein Schlitz SS ausgebildet, durch welchen die Bügel BU1, BU2 von innen zur Bildung der in Fig. 7 skizzierten Behälterform durchgesteckt werden können. Die Bügel kön- nen auch in einer den Laschen LA in Fig. 2 und Fig. 3 entsprechenden Position eingesteckt sein. Hilfsflächen HFA1, HFA2, HFB, HFS sind insbesondere für die Auffaltung des Behälters von Hand und dessen Stabilisierung von Vorteil.

An den Seitenflächen SF11, SF21 sind Stecklaschen STL1 bzw. STL2 ange- formt, welche in Steckschlitze STS1 bzw. STS2 eingesteckt die mehreren die Teilvolumina TV1 bzw. TV2 begrenzenden Flächen auf einfache Weise lösbar zusammenhalten. Die an die Hilfsfläche HFA1 anschließenden Flächenab- schnitte SAH, KEF1 können vorteilhaft für eine bevorzugte Aufstellung des Be- hälters sein. Die Hilfsflächen HFB können zu einem Keil im Innern der Teilvo- lumina geformt sein. In einer der Hilfsflächen HFB ist ausdrückbar eine Absatz- Stützlasche FS vorbereitet.

Auf einer oder beiden Teil-Grundflächen kann ein Haftklebepunkt, Klettver- schlußpunkt oder dergleichen befestigt sein, welcher beim Anlegen der Teil- Grundfläche GF2 an die Teil-Grundfläche GF1 in aufgeklappten Zustand der zweiten Position des Behälters die Grundflächen GF1, GF2 in diesem Zustand mit einer begrenzten Haltekraft zerstörungsfrei lösbar zusammenhält. Gleiches kann bei den Teilflächenelementen TF1, TF2 auf den in der Quaderform anein- anderliegenden Seiten vorgesehen sein, um die Quaderform des Behälters weiter zu stabilisieren.

Von besonderer Bedeutung ist die Ausführung wenigstens einer, vorzugsweise beider die Teilflächen DF1, DF2 fortsetzenden Trennflächenelemente TF1, TF2 in der Art, dass eine Stützkante SK1 bzw. SK2 so ausgebildet ist, dass die Trennfläche mit der Stützkante ein Stützelement für die in Fig. 9 skizzierte Auf- stellposition ermöglicht. Bei dieser Aufstellposition ist die kurze Seitenfläche eines Teilvolumens, z. B. die Seitenfläche SF21 des zweiten Teilvolumens TV3 einer Aufstellfläche ST zugewandt, vorzugsweise flächig oder wenigstens mit einer Längskante auf dieser aufliegend. Das zweite Teilvolumen TV2, welches in der Zeichenebene hinter dem ersten Teilvolumen TV1 liegend gezeichnet ist, kann durch das Trennflächenelement TF2 verschlossen sein.

Das erste Teilvolumen ist von der Aufstellfläche nach oben beabtandet und läuft auf diese mit der schrägstehenden Seitenfläche SF12 nach unten zu, wo die Eckkante ET (U) auf der Aufstellfläche aufstehen kann. Das Trennflä- chenelement TF1 ist mit dem angeformten Bügel BU1 nach außen umgeschla- gen und an die Teilfläche DF1 des ersten Teilvolumens angelegt. Teilfläche DF1 und Bügel BU1 sind eben zueinander ausgerichtet.

Wesentlich ist, dass in der in Fig. 9A, 9B skizzierten Aufstellung die Stützkante SK1 des Trennflächenelements TF1 und/oder verlängerte Laschen LA und/oder bei entsprechender Abwandlung der Bügelform der Bügel BU1 wenig- stens punktuell auf der Aufstellfläche ST aufstehen und das von der Aufstelle- bene nach oben beabstandete Teilvolumen TV1 an einer dem zweiten Teilvo- lumen beabstandeten und von der unteren Eckkante ET (U) nach hinten ver- setzten Position abstützen. Die Abstützung kann wie entlang der Stützkante SK1 linienförmig, wie an dem Bügel BU1 annähernd punktförmig oder in nicht skizzierter Ausführung auch flächig sein. Die von der kurzen Seitenfläche SF21 des zweiten Teilvolumens und der Abstützung der das Stützelement TF1 mit SK1 und/oder BU1 aufgespannte Fläche schließt die Vertikalprojektion des Schwerpunkts des gesamten Behälters samt Inhalt ein, so dass der Behälter in dieser Aufstellung der zweiten Position der Teilvolumina stabil steht und in dem offenen ersten Teilvolumen TV1 die Ware, z. B. ein Schuh eines Paares an- sprechend präsentiert werden kann. Das zweite Teilvolumen kann durch das Trennflächenelement TF2 abgedeckt sein, welche dann vorteilhafterweise an ihrer dem Betrachter zugewandten Seite einen Hinweis auf die Beschaffenheit der Ware, auf den Hersteller etc. tragen kann.

Stützelemente mit der wesentlichen Funktion, dass das erste Teilvolumen an einer von dem zweiten Teilvolumen und der vorderen unteren Kante beabstan- deten Stelle abgestützt ist, können in einer Vielzahl von Ausführungen reali- sierbar sein. Vorzugsweise ist die kurze Seitenfläche des zweiten Teilvolumens im wesentlichen eben und flächig auf der Aufstellfläche aufliegend und Stütz- kante und/oder Stützpunkt (e) und/oder Stützfläche eines oder mehrerer Stüt- elemente sind in eine durch die kurze Seitenfläche SF21 bestimmten Stande- bene in der zweiten, aufgeklappten Position des Behälter legbar. Beispielswei- se kann für die in Fig. 9 skizzierte Situation zusätzlich zu oder anstelle von der Abstützung durch die Stützkante SK1 und/oder den Bügel BU1 auch in der an die Seitenfläche SF12 in dem Zuschnitt nach Fig. 8 anschließenden Hilfsfläche HFA1, welche während der Quaderform des Behälters entlang der Trennfläche verläuft oder innen an der Seitenfläche SF12 anliegt, eine umfaltbare Keilfläche KEFH ausgebildet ist, wobei in der aufgeklappten zweiten Position des Behäl- ters die Hilfsfläche HFA1 unter das erste Teilvolumen umgefaltet ist und die Keilfläche um die Falzlinie FH zu einem vertikalen Stützkeil unter der schräg verlaufenden langen Seitenfläche SF12 aufgefaltet ist. Eine solche Keilfläche kann auch durch eine sich seitlich an die Hilfsfläche HFA1 anschließende um- faltbare Keilfläche gebildet sein. In wieder anderer Ausführung kann die Hilfsfläche HFA1 von der Seitenfläche SF12 weg um einen weiteren umfaltba- ren Abschnitt SAH verlängert sein, welcher nach Umfaltung der Hilfsfläche HFA1 unter die Seitenfläche SF12 in Richtung dieser Seitenfläche SF12 als vertikale oder schräge Abstützung aufgefaltet wird. Ein in Richtung der Seiten- fläche SF12 aufgefalteter Flächenabschnitt von der Hilfsfläche HFA1 her kann durch Einstecken in einen Schlitz oder eine Aussparung in der Seitenfläche SF12 gesichert werden.

Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform mit einer seitlichen Fortsatzflä- che an der Hilfsfläche HFA1, z. B. in der Form einer Keilfläche KEF1, deren Verbindungskante HK mit der Hilfsfläche von einer Seite her einen Schlitz HS aufweist, vorzugsweise an einer von der Seitenfläche SF12 beabstandeten Po- sition. Die Fortsatzfläche und die Hilfsfläche werden bei geöffnetem Behälter für die Aufstellposition nach Fig. 9A nach hinten unten umgeschlagen und flach mit der Verbindungskante und dem Schlitz unter die Stützkante des Trennflä- chenelements TF1 positioniert. Durch leichtes Umbiegen eines hinteren Ab- schnitts HA der Fortsatzfläche im Bereich des Schlitzes HS wie in Fig. 9B legt sich die Schlitzkante leicht klemmend an das aufgeklappte Trennflächenele- ment TF1 an und hält TF1 zuverlässig in der an der Deckfläche DF1 anliegen- den Position. Eine Zwischenstellung beim Ausklappen von Hilfsfläche HFA1 mit Fortsatzfläche FS, letztere kann im geschlossenen Behälterzustand gegen die Hilfsfläche HFA1 umgefaltet innen an der Deckfläche DF1 anliegen, ist in Fig.

9A eingezeichnet.

Anstelle des von Hand auffaltbaren und zerstörungsfrei wieder zerlegbaren Be- hälters mit einem Zuschnitt nach Fig. 8 kann selbstverständlich auch ein ma- schinell aufzufaltender und/oder geklebter Behälter mit anderen ebenen Zu- schnitt vorgesehen sein.

Der durch Deckfläche und Grundfläche gegebene Grundriss des Behälters ist nicht notwendigerweise exakt rechteckig und die Trennfläche nicht zwingend exakt diagonal. Fig. 10 zeigt ein Beispiel für einen Grundriss mit wenigstens einer abgeschrägten Ecke und nicht exakt diagonal geführter Trennfläche. Der auch für solche Formen mögliche ebene Zuschnitt ist aber komplexer in der Auffaltung.

Weitere Varianten für die Ausbildung von Stützelementen für die beschreibene Funktion der Abstützung des ersten Teilvolumen in einer Fig. 9 entsprechenden Aufstellung sind möglich. Eine besonders vorteilhafte Ausführung ist in Fig. 11 bis Fig. 14 skizziert.

Die Fig. 11 zeigt einen Behälter in Schrägansicht. Der Behälter weist in Über- einstimmung mit den bereits beschriebenen Ausführungen als Behältereinhül- lende eine Quaderform auf, deren rechteckige Grundfläche durch eine Falzlinie FL in zwei Teilflächen GF1 und GF2 unterteilt ist. Der Behälter ist durch Umfal- zen entlang der Falzlinie FL in zwei entlang der Falzlinie zusammenhängende Teilvolumina aufteilbar, welche jeweils die dreiecksförmigen Teil-Grundflächen GF1 und GF2 als Grundriss haben. Die Teilvolumina sind der Grundfläche ab- gewandt durch entsprechend dreieckförmige Deckflächen DF1 und DF2 abge- schlossen. Die Teil-Deckfläche DF2, welche der Teil-Grundfläche GF2 gegen- übersteht, ist in der Position des Behälters nach Fig. 11 nicht sichtbar.

Die Teil-Deckfläche DF1 setzt sich entlang einer weiteren Falzlinie ZL, welche in der Projektion senkrecht zur Deckfläche mit der darunter verborgenen Trenn- linie TL zusammenfällt, in einer Zusatzfläche TF fort, welche die zweite Teil- Deckfläche DF2 überdeckt und in Größe und Form dieser im wesentlichen gleich ist. Die Zusatzfläche ZF weist entlang ihrer äußeren, der zusätzlichen Falzlinie ZL abgewandten Kanten senkrecht zur Flächenebene abstehende Randfalze RFL, RFK auf, welche die äußeren Kanten der Deckfläche DF2 in der in Fig. 11 skizzierten Position umgreifen. Die Randfalze können in dieser Position des Behälters insbesondere dazu dienen, durch leicht klemmendes Umgreifen des zweiten Teilvolumens entlang der Außenkanten der Teilfläche DF2 die Zusatzfläche ZF auf einfache Weise und zuverlässig in der zur Deck- fläche DF2 parallelen Position zu halten.

Die Zusatzfläche ZF mit den Randfalzen kann aus der in Fig. 11 skizzierten Position durch Schwenken in Pfeilrichtung K1 um die zusätzliche Falzlinie ZL von der zweiten Deckfläche DF2 abgehoben und um 180° so weit geschwenkt werden, dass die Zusatzfläche ZF an der ersten Deckfläche DF1 des ersten Teilvolumens anliegt. In Fig. 12 ist eine Zwischenposition gezeichnet, in wel- cher die Zusatzfläche ZF um ca. 3/4 ihrer maximalen Schwenkbewegung auf- geklappt ist und dabei auch die Trennlinie TL sichtbar wird.

Die zwei Teilvolumina können durch Schwenken um die Falzlinie FL in der Grundfläche in Pfeilrichtung K2 in der beschriebenen Weise auseinanderge- klappt werden, wobei die zuvor aneinanderliegenden Eckkanten ET1, ET2 ge- trennt werden. Auch diese Schwenkbewegung K2 wird mit einem Schwenkwin- kel 180° ausgeführt, so dass die Teilflächen GF1, GF2 der Grundfläche im auf- geklappten Zustand aneinanderliegen. In diesem aufgeklappten Zustand ver- laufen die Eckkanten ET1, ET2 der beiden Teilvolumina fortgesetzt fluchtend miteinander. In der Projektion senkrecht zu Grund-und Deckflächen sind im vollständig aufgeklappten Zustand die Zusatzfläche ZF, die Grund-Teilfläche GF2 und die Deck-Teilfläche DF2 wieder deckungsgleich ausgerichtet. Insbe- sondere sind auch der kurze RFK der beiden Randfalze und die schmale Qua- derseite SF11 im wesentlichen in einer Ebene liegend. Das zweite Teilvolumen liegt zwischen der Zusatzfläche ZF und dem ersten Teilvolumen. Der Behälter kann damit in zu Fig. 8 entsprechender Weise auf eine Aufstellfläche ST auf- gestellt werden, dass die kurze Seitenfläche SF21 des zweiten Teilvolumens und der kurze Randfalz TFK auf der Standebene ST aufstehen. Die lange Sei- tenfläche SF12 des ersten Teilvolumens verläuft dann gegen die Horizontale geneigt und kann, wie aus Fig. 14 in Seitenansicht mit unterbrochener Linie eingezeichnet, einen Schuh als Ware WA in schräger Position, beispielsweise gehalten durch den an einem Stufenfalz FS anstossenden Absatz des Schuhs, präsentieren. Das zweite Teilvolumen kann in dieser Präsentationsposition durch eine weitere Fortsatzfläche TF2, welche entlang der Trennlinie TL mit der Teilfläche DF2 verbunden und bei Falzlinie FL der wie an sich im Hauptpatent beschrieben ein-oder durchgesteckt sein kann, geschlossen bleiben. Die wei- tere Fortsatzfläche TF2 kann in der geschlossenen Position nach Fig. 13, in welcher ein zweiter Schuh eines Paares im zweiten Teilvolumen verdeckt ist, den aufgeklappten Behälter gegen seitliche Scherkräfte stabilisieren.

Die Randfalze RFK, RFL dienen in dieser vollständig aufgeklappten Position primär zur Stabilisierung der Zusatzfläche ZF, welche die dem zweiten Teilvo- lumen abgewandte seitliche Stütze für das erste Teilvolumen bildet. In dem Bereich der Randfalze RFL, RFK können günstigerweise dabei auch noch ausfaltbare Kartonabschnitte enthalten sein, welche durch Umfalzen und Auf- stecken auf die weitere Falzlinie ZL, die um 180° gegen die Teilfläche DF1 ver- schwenkte Zusatzfläche in dieser Schwenkposition halten. Andere Haltemittel wie Klebepunkte oder Klett-Verchluss-Punkte an korrespondierenden Stellen von Teilfläche DF2 und Zusatzfläche ZF sind an sich bereits erwähnt worden und/oder bekannt. Mit derartigen Halteelementen kann prinzipiell auch die Zu- satzfläche ZF in der in Fig. 11 skizzierten geschlossenen Position gehalten sein.

Erfindungsgemäße Behälter können auch in der in Fig. 13 und Fig. 14 aufge- klappen Position vorteilhafterweise in der Art aneinandergerückt aufgestellt sein, dass sich in der Darstellung nach Fig. 13 links und/oder rechts weitere Behälter so anschließen, dass die Teil-Deckfläche DF2 eines Behälters an der Zusatzfläche ZF des unmittelbar benachbarten Behälters anliegt und von des- sen Randfalzen hinten und unten umgriffen wird.

Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbil- dungen entnehmbaren Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar. Die Erfindung ist nicht auf die beschriebe- nen Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar. Insbesondere sind neben den skizzierten Beispielen für ebene auffaltbare Querschnitte andere Lösungen möglich. In dem aufgefalteten Behälter können Teilflächen auch unlösbar ver- bunden, z. B. geklebt oder verklammert sein. Verläufe von Falzlinien, Trennlini- en, Trennflächen sind in Abweichung von dem skizzierten Beispielen einer gro- ßen Variationsbreite im Rahmen der Erfindung zugänglich.