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Title:
CONTROL BOX WITH CABLE-STRAIN RELIEF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/095462
Kind Code:
A1
Abstract:
A control box, in particular for adjustable furniture parts, e.g. height-adjustable tables, comprising: a control-box housing and a power plug in a wall of the control-box housing, wherein the control-box housing has a strain-relief device for a power cable with a power-cable socket for connection to the power plug, characterized in that the strain-relief device has an in particular channel-like power-cable-clamping guide, which is arranged in the control-box housing upstream of the power plug, as seen in the plug-in direction of the power-cable socket, so as to run transversely to the plug-in direction, and is arranged beneath the power plug such that the power-cable socket, when plugged into the power plug, closes the power-cable-clamping guide on the upper side at least to some extent such that the associated power cable does not pass out of the power-cable-clamping guide.

Inventors:
HOFFMANN, Jan (Pappelstr. 82, Bremen, 28199, DE)
Application Number:
DE2017/100941
Publication Date:
May 31, 2018
Filing Date:
November 07, 2017
Export Citation:
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Assignee:
OELSCHLÄGER METALLTECHNIK GMBH (Hertzstraße 1-3, Hoya, 27318, DE)
International Classes:
A47B9/00; H01R13/639
Foreign References:
US20100233898A12010-09-16
US20170214201A12017-07-27
CH689683A51999-08-13
EP2452589B12014-06-18
Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT ANWALTSPARTNERSCHAFT MBB (Hollerallee 32, Bremen, 28209, DE)
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Claims:
Ansprüche

Steuerkasten (10), insbesondere für ein- bzw. verstellbare Möbelteile, wie z. B. in der Höhe ein- bzw. verstellbare Tische, umfassend:

- ein Steuerkasten-Gehäuse (12) und

- einen Netzstecker (26) in einer Wand des Steuerkasten-Gehäuses (12),

wobei das Steuerkasten-Gehäuse (12) eine Einrichtung zur Zugentlastung für ein Netzkabel (36) mit einer Netzkabelbuchse (28) zur Verbindung mit dem Netzstecker (26) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Zugentlastung eine, insbesondere rinnenförmige, Netzkabelklemmführung (34) aufweist, die in Steckrichtung der Netzkabelbuchse (28) vor dem Netzstecker (26) sowie quer zur Steckrichtung verlaufend im Steuerkasten-Gehäuse (12) und so unterhalb des Netzsteckers (26) angeordnet ist, dass die Netzkabelbuchse (28), wenn sie in den Netzstecker (36) gesteckt ist, die Netzkabelklemmführung (34) an der Oberseite zumindest teilweise verschließt derart, dass das zugehörige Netzkabel (36) nicht aus der Netzkabelklemmführung gelangt.

Steuerkasten (10) nach Anspruch 1, wobei die Netzkabelklemmführung (34) mindestens zwei gegenüberliegende, vorzugsweise sich parallel zueinander erstreckende, Klemmnasen, Klemmwände (32, 32) oder -backen aufweist.

Steuerkasten- System, umfassend einen Steuerkasten (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2 und ein Netzkabel (36) mit einer Netzkabelbuchse (28).

Steuerkasten- System nach Anspruch 3, wobei das Netzkabel (36) in der Netzkabelklemmführung (34) klemmend geführt ist und die Netzkabelbuchse (28), die Netzkabelklemmführung (34) in Einsteckrichtung vollständig abdeckend, unter Bildung einer Schlaufe im Netzkabel (36) in dem Netzstecker (26) steckt.

Anordnung aus einem Steuerkasten (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2 und einem Netzkabel (36) mit einer Netzkabelbuchse (28), wobei das Netzkabel (36) in der Netzkabelklemmführung (34) klemmend geführt ist und die Netzkabelbuchse (28), die Netzkabelklemmführung (34) in Einsteckrichtung vollständig abdeckend, unter Bildung einer Schlaufe im Netzkabel (36) in dem Netzstecker (26) steckt.

Description:
Steuerkasten mit Kabelzugentlastung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steuerkasten, insbesondere für ein- bzw. verstellbare Möbelteile, wie z. B. in der Höhe ein- bzw. verstellbare Tische, umfassend: ein Steuerkasten- Gehäuse und einen Netzstecker in einer Wand des Steuerkasten-Gehäuses, wobei das Steuerkasten-Gehäuse eine Einrichtung zur Zugentlastung für ein Netzkabel mit einer Netzkabelbuchse zur Verbindung mit dem Netzstecker aufweist, ein Steuerkasten-System mit demselben und eine Anordnung aus dem Steuerkasten und einem Netzkabel mit einer Netzkabelbuchse.

Am Beispiel eines höhenverstellbaren Tisches mit einer Tischplatte, die auf einem Untergestell montiert ist, soll die vorliegende Erfindung hergeleitet werden. Das Untergestell weist längenverstellbare Tischbeine auf. Die Längenverstellung der Tischbeine und damit die Höhenverstellung des Tisches erfolgt über Motoren, die über Steuerkästen angesteuert werden. Zur Stromversorgung weisen die Steuerkästen Netzstecker (Einbaustecker), die von der Außenseite des Steuerkasten-Gehäuses zugänglich sind, auf.

Bei Gehäusen für elektrische Geräte sind Zugentlastungen insbesondere für ein Netzkabel grundsätzlich bekannt. Die Zugentlastung erfolgt häufig in Form von Metall- oder Kunststoffschellen. Es gibt aber auch schellen- oder schraubenlose Zugentlastungen. Beispielsweise aus der CH 689 683 A5 ist ein Gehäuse mit einer Vorrichtung zur Kabelzugentlastung bekannt. Mit der bekannten Kabelzugentlastung soll das Herausziehen eines Kabels aus einem Apparatgehäuse verhindert werden. Dies wird dadurch erreicht, dass zwei mit einem Gehäuseteil verbundene Klemmflügel vorgesehen sind. Diese Klemmflügel weisen Kanten auf, die zueinander parallel sind und einen gegenseitigen Abstand aufweisen, der kleiner ist als der Durchmesser des Kabels. Die Klemmflügel stehen schräg in Richtung zum Gehäuseinneren. Wird das Kabel zwischen die parallelen Kanten gedrückt, wird dieses dadurch verformt. Dadurch entsteht eine Kraft, die das Kabel hält. Beim Versuch das Kabel aus dem Apparat herauszuziehen wird dieses durch die entstandene Reibung zwischen der Oberfläche des Kabels und den Kanten der Klemmflügel gehalten.

Aus der EP 2 452 589 Bl ist eine Kabelzugentlastung für einen Steuerkasten bekannt. Der Steuerkasten weist eine oder mehrere Kabel- oder Leitungsführungen zum Führen einer Leitung/eines Kabels zwischen zwei Verbindungsseiten des Steuerkasten-Gehäuses auf, wobei die Leitungsführungen als integraler Teil der Außenseite des Steuerkasten-Gehäuses ausgestaltet sind. Zudem weist die Kabel- oder Leitungsführung mindestens ein Befestigungselement für eine Leitung auf. Die bekannt Zugentlastung dient jedoch nicht zur Zugentlastung für ein Netzkabel, erfordert eine komplexere Gestaltung des Steuerkasten- Gehäuses und ist auch in der Handhabung nicht einfach, da das jeweilige Kabel umständlich in die Kabelführung auf einer Außenseite des Steuerkasten-Gehäuses„eingelegt" werden muss und dementsprechend auch nur mit einem größeren Aufwand dort wieder herausnehmbar ist.

Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, bei einem Steuerkasten der eingangs genannten Art eine einfacher gestaltete Zugentlastung für eine Netzkabel bereitzustellen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei dem Steuerkasten gemäß der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Einrichtung zur Zugentlastung eine, insbesondere rinnenförmige, Netzkabelklemmführung aufweist, die in Steckrichtung der Netzkabelbuchse vor dem Netzstecker sowie quer zur Steckrichtung verlaufend im Steuerkasten-Gehäuse und so unterhalb des Netzsteckers angeordnet ist, dass die Netzkabelbuchse, wenn sie in den Netzstecker gesteckt ist, die Netzkabelklemmführung an der Oberseite zumindest teilweise verschließt derart, dass das zugehörige Netzkabel nicht aus der Netzkabelklemmführung gelangt. Ganz allgemein kann das Steuerkasten-Gehäuse ein Gehäuse für irgendein elektrisches Gerät sein. Zudem kann die Zugentlastung nicht nur für ein Netzkabel, sondern grundsätzlich für ein beliebiges elektrisches Kabel vorgesehen sein.

Ferner können der Netzstecker (z.B. Einbaustecker) oder allgemeiner die Anschlussbuchse (Gerätesteckdose) im Steuerkasten-Gehäuse und die Netzkabelbuchse des Netzkabels auch miteinander vertauscht werden, das heißt die männliche und weibliche Ausführung miteinander vertauscht werden.

Vorzugsweise ist die Einrichtung zur Zugentlastung integral mit dem Steuerkasten-Gehäuse ausgebildet, beispielsweise als integraler Teil einer Außenseite.

Des Weiteren wird diese Aufgabe durch ein Steuerkasten- System, umfassend einen Steuerkasten nach einem der Ansprüche 1 oder 2 und ein Netzkabel mit einer Netzkabelbuchse, gelöst.

Schließlich wird diese Aufgabe auch gelöst durch eine Anordnung aus einem Steuerkasten nach einem der Ansprüche 1 oder 2 und einem Netzkabel mit einer Netzkabelbuchse, wobei das Netzkabel in der Netzkabelklemmführung klemmend geführt ist und die Netzkabelbuchse, die Netzkabelklemmführung in Einsteckrichtung vollständig abdeckend, unter Bildung einer Schlaufe im Netzkabel in dem Netzstecker steckt.

Bei dem Steuerkasten kann vorgesehen sein, dass die Netzkabelklemmführung mindestens zwei gegenüberliegende, vorzugsweise sich parallel zueinander erstreckende, Klemmnasen oder -backen aufweist. Schließlich kann bei dem Steuerkasten- System vorgesehen sein, dass das Netzkabel in der Netzkabelklemmführung klemmend geführt ist und die Netzkabelbuchse, die Netzkabelklemmführung in Einsteckrichtung vollständig abdeckend, unter Bildung einer Schlaufe im Netzkabel in den Netzstecker steckt.

Der vorliegenden Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass durch die spezielle Anordnung und Ausrichtung einer Kabelklemmführung im Verhältnis zum Netzstecker im Steuerkasten-Gehäuse das Steuerkasten-Gehäuse nur geringfügig abgeändert werden muss, so dass dies mit keinem großen Kostenaufwand verbunden ist, und die Zugentlastung auf einfache Weise, unter Einbeziehung der Netzkabelbuchse, realisiert und auch wieder rückgängig gemacht werden kann.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Ansprüche und der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel anhand der schematischen Zeichnungen im Detail erläutert wird. Dabei zeigt:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht von einem Steuerkasten-Gehäuse auf eine

Verbindungsseite mit einem Netzstecker;

Figur 2 eine ähnliche perspektivische Ansicht wie Figur 1, aber mit einem bereits in eine

Netzkabelklemmführung eingelegten Netzkabel;

Figur 3 eine ähnliche perspektivische Ansicht wie Figur 2, aber mit nunmehr auch in den

Netzstecker gesteckter Netzkabelbuchse des Netzkabels; und

Figur 4 eine Teilschnittansicht entlang der Linie IV-IV in Fig. 3. Figur 1 zeigt einen riegeiförmigen Steuerkasten 10 zur Steuerung eines höhenverstellbaren Tisches (nicht gezeigt). Der Steuerkasten 10 weist ein Steuerkasten-Gehäuse 12 mit gegenüberliegenden Verbindungsseiten 14 und 16, auf denen elektrische Kabel angeschlossen werden können, und einer Oberseite 18 sowie einer Unterseite 20 und Seitenwänden 22, 24 auf.

Ferner weist der Steuerkasten 10 in der Verbindungsseite 14 in diesem Beispiel mittig einen Netzstecker (Einbaustecker) 26 zur Versorgung einer in dem Steuerkasten 10 befindlichen Steuerung etc. (nicht gezeigt) mit elektrischer Energie auf. Der Netzstecker 26 ist so angeordnet, dass eine Netzkabelbuchse 28 (siehe Figuren 2 und 3) eines Netzkabels 36 (siehe Figuren 2 und 3) in diesem Beispiel im Wesentlichen normal zur Verbindungsseite 14 in den Netzstecker 26 gesteckt werden muss.

Die Verbindungsseite 14 weist einen unteren Vorsprung 30 auf, der sich in diesem Beispiel über die gesamte Breite der Verbindungsseite 14 etwas unterhalb des Netzsteckers 26 erstreckt. Auf dem Vorsprung sind mittig zwei einander gegenüberliegend, zueinander parallel verlaufende Vorsprünge bzw. Klemmwände 32, 32 als Teil einer Netzkabelklemmführung 34 zur Klemmführung des Netzkabels 36 angeordnet, wobei die Klemmwände in diesem Beispiel unterschiedliche Geometrien aufweisen. Die Höhe der Klemmwände 32 ist so gewählt, dass der Netzstecker 26 noch für die Netzkabelbuchse 28 zugänglich ist. Durch geeignete Wahl des Abstands a (s. Figur 4) zwischen den beiden Klemmwänden 32, 32 in Bezug auf das zu verwendende Netzkabel 36, vorzugsweise gleich der Dicke d des Netzkabels 36 (s. Figur 4) oder etwas geringer, wird die Klemmführwirkung erreicht.

In Figur 2 ist das Netzkabel 36 bereits in die Netzkabelklemmführung 34 gelegt worden und wird somit darin durch Klemmung fixiert. Das Netzkabel 36 mit der Netzkabelbuchse 28 ist so in der Netzkabelklemmführung 34 angeordnet, dass die Netzkabelbuchse 28 noch unter Bildung einer Schlaufe (siehe Figur 3) in den Netzstecker 26 gesteckt werden kann (siehe Figur 3).

Wie sich auch unter Hinzuziehung der Figur 4 ergibt, wird in dem in Figur 3 gezeigten Zustand das Netzkabel 36 durch die eingesteckte Netzkabelbuchse 28 daran gehindert, wieder aus der Netzkabelklemmführung 34 nach oben hinauszugelangen.

Die in der vorliegenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.




 
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