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Title:
CONTROL DEVICE AND METHOD FOR CONTROLLING AN ELECTROPHOTOGRAPHIC PRINTER OR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/076199
Kind Code:
A1
Abstract:
A method for controlling an electrophotographic printer (10) or copier, comprising a developer station (20, 22, 24, 26, 28) used to develop a latent charge image on a photoconductor (16) with toner. During the printing process, the toner discharge from the developer station (46) is detected and in the event that the detected toner discharge meets a predetermined first regeneration criterion, a developer regeneration process (48) is started, wherein a charge image is produced on the photoconductor, the charge image is developed and the developed image is removed by a cleaning device without being reprinted on a recording medium, and wherein new toner is introduced into the devloper station. During the printing process it is possible to determine, on the basis of printing data, which developer stations are required to print the data. If it is established that a developer station is not or was not required for a predefined period of time, said developer station is placed in a standby position by stopping the mechanical drives of certain developer stations.

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Inventors:
Kreiter, Alexander (Südring 1, Wörth, 85457, DE)
Schwarz-kock, Thomas (Bahnweg 7, Marzling, 85417, DE)
Höllig, Uwe (Heldackerweg 4a, München, 81827, DE)
Lay, Heinrich (Altdorferstrasse 8, Töging am Inn, 84513, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/001174
Publication Date:
August 18, 2005
Filing Date:
February 04, 2005
Export Citation:
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Assignee:
OCÉ PRINTING SYSTEMS GMBH (Siemensallee 2, Poing, 85586, DE)
Kreiter, Alexander (Südring 1, Wörth, 85457, DE)
Schwarz-kock, Thomas (Bahnweg 7, Marzling, 85417, DE)
Höllig, Uwe (Heldackerweg 4a, München, 81827, DE)
Lay, Heinrich (Altdorferstrasse 8, Töging am Inn, 84513, DE)
International Classes:
G03G9/00; G03G15/00; G03G15/08; G03G21/00; G06K15/12; (IPC1-7): G06K15/12; G03G9/00; G03G15/00; G03G21/00
Foreign References:
DE10212840A12003-10-09
DE19900164A12000-07-27
DE19643135A11997-04-30
DE10041621A12002-03-07
DE4325681A11994-02-10
Attorney, Agent or Firm:
Schaumburg, Karl-heinz (Postfach 86 07 48, München, 81634, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zum Steuern eines elektrofotografischen Dru ckers (10) oder Kopierers, der mindestens eine Entwickler station (20,22, 24,26, 28) zum Entwickeln eines latenten Ladungsbildes auf einem Fotoleiter (16) mit Toner hat, bei dem während des Druckbetriebs der Toneraustrag aus der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) erfasst wird und bei dem für den Fall, dass der erfasste Toneraustrag ein vorbestimmtes erstes Regenerationskriterium erfüllt, ein EntwicklerRegenerationsprozess (48) gestartet wird, in welchem ein Ladungsbild auf dem Fotoleiter (16) erzeugt wird, das Ladungsbild von der Entwicklerstation entwickelt wird und das entwickelte Bild von einer Reinigungsvorrich tung (32,38) entfernt wird, ohne auf einen Aufzeichnungs träger (34) umgedruckt zu werden, und in welchem neuer Toner in die Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) eingeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der mittlere Toner austrag für Zeitintervalle vorbestimmter Länge ermittelt wird, und bei dem das erste Regenerationskriterium erfüllt ist, wenn der mittlere Toneraustrag für eine vorbestimmte An zahl aufeinanderfolgender Zeitintervalle unter einem vor bestimmten Schwellenwert lag.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Drucker (10) oder Kopierer ein Transferband (30) hat, auf welches im normalen Betrieb das entwickelte Tonerbild von dem Fotoleiter (16) umgedruckt wird, und von dem das umge druckte Tonerbild auf den Aufzeichnungsträger (34) umge druckt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem im Entwickler Regenerationsprozess (48) das entwickelte Bild ganz oder teilweise auf das Transferband (30) umgedruckt wird und der umgedruckte Anteil des Bildes von einer Transferband Reinigungsvorrichtung (38) vom Transferband (30) entfernt wird, und bei dem der nicht umgedruckte Anteil des Bildes von einer FotoleiterReinigungsvorrichtung (32) vom Fotoleiter (16) entfernt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem im Entwickler Regenerationsprozess (48) das entwickelte Bild zu 75 % bis 100 % auf das Transferband (30) umgedruckt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei dem im EntwicklerRegenerationsprozess (48) das Transferband (30) vom Transportweg der Aufzeichnungsträger (34) fortbewegt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem im EntwicklerRegenerationsprozess (48) ganzflächige Muster mit einer Flächendeckung von 10 % bis 50 % auf dem Fotoleiter erzeugt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Toneraustrag an Hand von Druckdaten ermittelt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der Toneraustrag ermittelt wird, indem die gedruckte oder zu druckende Pixelanzahl gewichtet mit ihrer Einfärbungsstufe aufsum miert wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das einen Vorbereitungsmodus (164) vorsieht, in den der Dru cker (10) oder Kopierer vor Beginn des Druckbetriebs ge bracht wird, und bei dem der Drucker (10) oder Kopierer zu Beginn des EntwicklerRegenerationsprozesses (48) in den Vorberei tungsmodus (164) gebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Vorbereitungs modus (164) eine oder mehrere der folgenden Operationen umfasst : Hochfahren der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28), Funktionstest der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28), Aktivieren des Entwicklers, Kalibrierung von Betriebsparametern.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Drucker oder Kopierer mehrere Entwicklerstationen (20,22, 24,26, 28) umfasst, deren Toneraustrag jeweils erfasst wird, und bei dem für den Fall, dass der Entwickler Regenerationsprozess (48) für eine Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) gestartet wird, überprüft wird, ob der erfasste Toneraustrag der übrigen Entwicklerstationen (20, 22,24, 26,28) ein zweites Regenerationskriterium er füllt, und bei dem für Entwicklerstationen (20,22, 24,26, 28), bei denen das zweite Regenerationskriterium erfüllt ist, eben falls ein EntwicklerRegenerationsprozess (48) gestartet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 2 und Anspruch 12, bei dem das zweite Regenerationskriterium erfüllt ist, wenn der mitt lere Toneraustrag für eine vorbestimmte Anzahl aufeinan derfolgender Zeitintervalle, die geringer ist als die Anzahl beim ersten Regenerationskriterium, unter einem vorbestimmten Schwellenwert lag.
14. Verfahren zum Steuern eines elektrofotografischen Druckers (10) oder Kopierers, der mindestens zwei Entwick lerstationen (20,22, 24,26, 28) zum Entwickeln eines latenten Ladungsbildes auf einem Fotoleiter (16) hat, bei dem während des Druckbetriebs (172) an Hand der Druck daten ermittelt wird, welche Entwicklerstationen (20,22, 24,26, 28) zum Drucken der Daten benötigt werden, und falls festgestellt wird, dass eine Entwicklerstation (20, 22,24, 26, 28) für eine vorbestimmte Zeitspanne nicht benötigt wurde oder wird, diese Entwicklerstation in einen Bereitschaftszustand versetzt wird, in dem zumindest ein Teil der mechanischen Antriebe der Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) gestoppt sind.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem in dem Bereit schaftszustand die funktionellen Spannungen der Entwick lerstation (20,22, 24,26, 28) so geschaltet sind, dass kein Tonerübertrag zwischen der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) und dem Fotoleiter (16) stattfinden kann.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, bei dem die Ent wicklerstation (20,22, 24,26, 28) im Bereitschaftszu stand von dem Fotoleiter (16) weggeschwenkt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die Entwicklersta tion (20,22, 24,26, 28) während des Bereitschaftszustan des vom Fotoleiter weggeschwenkt wird, wenn die zeitliche Dauer des Bereitschaftszustandes einen vorbestimmten Schwellenwert übersteigt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, bei dem der Bereitschaftszustand beendet wird, wenn an Hand der Druckdaten festgestellt wird, dass die Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) zum Drucken der Daten benötigt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem die Druckdaten so weit vorausschauend analysiert werden, dass das Zeitinter vall zwischen der Analyse der Druckdaten und dem Zeit punkt, zu dem das diesen Daten entsprechende Bild von der zugehörigen Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) zu entwickeln ist, ausreicht, um diese Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) aus dem Bereitschaftszustand in den Druck betriebszustand zu versetzen.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19, bei dem während des Bereitschaftszustandes einer Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) der darin enthaltene Entwickler in vorbestimmten Intervallen aktiviert wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem ermittelt wird, wie oft oder wie lange der Entwickler während eines Be reitschaftszustandes aktiviert wurde, und falls die Anzahl der Aktivierungen bzw. die Dauer der Aktivierung einen vorbestimmten Schwellenwert übersteigt, für die Dauer des Bereitschaftszustandes keine weiteren Aktivierungen durchgeführt werden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 21, bei dem im Drucker (10) oder Kopierer mindestens zwei Druckwerke (12,14) mit jeweils einer eigenen Elektrofotografie Einrichtung vorgesehen sind, und bei dem zumindest ein Teil der Komponenten der Elektrofo tografieEinrichtung heruntergefahren wird, wenn die letz te Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) des Druckwerks (12,14) in den Bereitschaftszustand versetzt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 und einem der Ansprüche 14 bis 22.
24. Verfahren nach Anspruch 23, bei dem während des Be reitschaftszustandes einer Entwicklerstation (20,22, 24, 26,28) der Entwickler so lange in vorbestimmten Interval len aktiviert wird, bis das erste Regenerationskriterium erfüllt ist, dann in der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) für die verbleibende Dauer des Bereitschaftszustandes keine weite ren Entwickleraktivierungen durchgeführt werden und mit dem EntwicklerRegenerationsprozess so lange gewartet wird, bis die Entwicklerstation zum Entwickeln benötigt wird oder bis eine andere Entwicklerstation des Druckers oder Kopierers einen EntwicklerRegenerationsprozess (48) startet.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13 und Anspruch 2'4, bei dem für den Fall, dass der Entwickler Regenerationsprozess (48) für eine Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) gestartet wird, die Entwickler Regenerationsprozesse (48) der weiteren Entwicklerstatio nen (20,22, 24,26, 28), deren erfasster Toneraustrag das zweite oder das erste Regenerationskriterium erfüllt, in folgender Reihenfolge durchgeführt werden : 1. Entwicklerstationen, die sich nicht im Bereit schaftszustand befinden, 2. Entwicklerstationen, die sich im Bereitschaftszu stand befinden und das erste Regenerationskriterium nicht erfüllen, und 3. Entwicklerstationen, die sich im Bereitschaftszu stand befinden und die das erste Regenerationskrite rium erfüllen.
26. Steuerungseinrichtung für einen elektrofotografischen Drucker (10) oder Kopierer, der mindestens eine Entwick lerstation (20,22, 24,26, 28) zum Entwickeln eines la tenten Ladungsbildes auf einem Fotoleiter (16) mit Toner hat, wobei die Steuerungseinrichtung geeignet ist, während des Druckbetriebs den Toneraustrag aus der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) zu erfassen und für den Fall, dass der erfasste Toneraustrag ein vorbe stimmtes erstes Regenerationskriterium erfüllt, einen EntwicklerRegenerationsprozess (48) zu starten, in welchem ein Ladungsbild auf dem Fotoleiter (16) erzeugt wird, das Ladungsbild von der Entwicklerstation entwickelt wird und das entwickelte Bild von einer Reinigungsvorrich tung (32,38) entfernt wird, ohne auf einen Aufzeichnungs träger (34) umgedruckt zu werden, und in welchem neuer Toner in die Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) eingeführt wird.
27. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 26, die geeignet ist, den mittleren Toneraustrag für Zeitintervalle vorbe stimmter Länge zu ermitteln, und bei der das erste Regenerationskriterium erfüllt ist, wenn der mittlere Toneraustrag für eine vorbestimmte An zahl aufeinanderfolgender Zeitintervalle unter einem vor bestimmten Schwellenwert lag.
28. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 26 oder 27, wobei der Drucker (10) oder Kopierer ein Transferband (30) hat, auf welches im normalen Betrieb das entwickelte Tonerbild von dem Fotoleiter (16) umgedruckt wird, und von dem das umgedruckte Tonerbild auf den Aufzeichnungsträger (34) umgedruckt wird.
29. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 28, wobei im Ent wicklerRegenerationsprozess (48) das entwickelte Bild ganz oder teilweise auf das Transferband (30) umgedruckt wird und der umgedruckte Anteil des Bildes von einer TransferbandReinigungsvorrichtung (38) vom Transferband (30) entfernt wird, und wobei der nicht umgedruckte Anteil des Bildes von einer FotoleiterReinigungsvorrichtung (32) vom Fotoleiter (16) entfernt wird.
30. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 29, wobei im Ent wicklerRegenerationsprozess (48) das entwickelte Bild zu 75 % bis 100 % auf das Transferband (30) umgedruckt wird.
31. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 30, die veranlasst, dass im Entwickler Regenerationsprozess (48) das Transferband (30) vom Trans portweg der Aufzeichnungsträger (34) fortbewegt wird.
32. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 31, die den Toneraustrag an Hand von Druckdaten ermittelt.
33. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 32, die den Toner austrag ermittelt, indem sie die gedruckte oder zu dru ckende Pixelanzahl gewichtet mit ihrer Einfärbungsstufe aufsummiert.
34. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 33, die einen Vorbereitungsmodus (164) vorsieht, in den sie den Drucker (10) oder Kopierer vor Beginn des Druckbe triebs bringt, und die den Drucker (10) oder Kopierer zu Beginn des Ent wicklerRegenerationsprozesses (48) in den Vorbereitungs modus (164) bringt.
35. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 34, bei der der Vorbereitungsmodus (164) eine oder mehrere der folgenden Operationen umfasst : Hochfahren der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28), Funktionstest der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28), Aktivieren des Entwicklers, Kalibrierung von Betriebsparametern.
36. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 35, wobei der Drucker oder Kopierer mehrere Entwicklersta tionen (20,22, 24,26, 28) umfasst, deren Toneraustrag jeweils erfasst wird, und die, für den Fall, dass sie den Entwickler Regenerationsprozess (48) für eine Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) startet, überprüft, ob der erfasste Toner austrag der übrigen Entwicklerstationen (20,22, 24,26, 28) ein zweites Regenerationskriterium erfüllt, und die für Entwicklerstationen (20,22, 24,26, 28), bei denen das zweite Regenerationskriterium erfüllt ist, eben falls einen EntwicklerRegenerationsprozess (48) startet.
37. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 27 und Anspruch 36, wobei das zweite Regenerationskriterium erfüllt ist, wenn der mittlere Toneraustrag für eine vorbestimmte An zahl aufeinanderfolgender Zeitintervalle, die geringer ist als die Anzahl beim ersten Regenerationskriterium, unter einem vorbestimmten Schwellenwert lag.
38. Steuerungseinrichtung für einen elektrofotografischen Drucker (10) oder Kopierer, der mindestens zwei Entwick lerstationen (20,22, 24,26, 28) zum Entwickeln eines latenten Ladungsbildes auf einem Fotoleiter (16) hat, die geeignet ist, während des Druckbetriebs (172) an Hand der Druckdaten zu ermitteln, welche Entwicklerstationen (20,22, 24,26, 28) zum Drucken der Daten benötigt wer den, und falls sie ermittelt, dass eine Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) für eine vorbestimmte Zeitspanne nicht benö tigt wurde oder wird, zu veranlassen, dass diese Entwick lerstation in einen Bereitschaftszustand versetzt wird, in dem zumindest ein Teil der mechanischen Antriebe der Ent wicklerstation (20,22, 24,26, 28) gestoppt sind.
39. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 38, wobei in dem Bereitschaftszustand die funktionellen Spannungen der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) so geschaltet, sind, dass kein Tonerübertrag zwischen der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) und dem Fotoleiter (16) stattfinden kann.
40. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 38 oder 39, wobei die Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) im Bereit schaftszustand von dem Fotoleiter (16) weggeschwenkt wird.
41. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 40, die veran lasst, dass die Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) während des Bereitschaftszustandes vom Fotoleiter wegge schwenkt wird, wenn die zeitliche Dauer des Bereitschafts zustandes einen vorbestimmten Schwellenwert übersteigt.
42. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 41, die veranlasst, dass der Bereitschaftszustand beendet wird, wenn sie an Hand der Druckdaten feststellt, dass die Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) zum Drucken der Daten benötigt wird.
43. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 42, die geeignet ist, die Druckdaten so weit vorausschauend zu analysieren, dass das Zeitintervall zwischen der Analyse der Druckdaten und dem Zeitpunkt, zu dem das diesen Daten entsprechende Bild von der zugehörigen Entwicklerstation (20,22, 24, 26,28) zu entwickeln ist, ausreicht, um diese Entwickler station (20,22, 24,26, 28) aus dem Bereitschaftszustand in den Druckbetriebszustand zu versetzen.
44. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 43, die veranlasst, dass während des Bereitschaftszustan des einer Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) der darin enthaltene Entwickler in vorbestimmten Intervallen akti viert wird.
45. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 44, die ermittelt, wie oft oder wie lange der Entwickler während eines Be reitschaftszustandes aktiviert wurde, und falls die Anzahl der Aktivierungen bzw. die Dauer der Aktivierung einen vorbestimmten Schwellenwert übersteigt, veranlasst, dass für die Dauer des Bereitschaftszustandes keine weiteren Aktivierungen durchgeführt werden.
46. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 45, wobei im Drucker (10) oder Kopierer mindestens zwei Druckwerke (12,14) mit jeweils einer eigenen Elektrofoto grafieEinrichtung vorgesehen sind, und wobei die Steuerungseinrichtung veranlasst, dass zumindest ein Teil der Komponenten der ElektrofotografieEinrichtung heruntergefahren wird, wenn die letzte Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) des Druckwerks (12,14) in den Be reitschaftszustand versetzt wird.
47. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 37 und einem der Ansprüche 38 bis 46.
48. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 47, die veran lasst, dass während des Bereitschaftszustandes einer Ent wicklerstation (20,22, 24,26, 28) der Entwickler so lange in vorbestimmten Intervallen aktiviert wird, bis das erste Regenerationskriterium erfüllt ist, dann in der Entwicklerstation (20,22, 24,26, 28) für die verbleibende Dauer des Bereitschaftszustandes keine weite ren Entwickleraktivierungen durchgeführt werden und mit dem EntwicklerRegenerationsprozess so lange gewartet wird, bis die Entwicklerstation zum Entwickeln benötigt wird oder bis eine andere Entwicklerstation des Druckers oder Kopierers einen EntwicklerRegenerationsprozess (48) startet.
49. Steuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 36 oder 37 und Anspruch 48, die für den Fall, dass der Entwickler Regenerationsprozess (48) für eine Entwicklerstation (20, 22,24, 26,28) gestartet wird, veranlasst, dass die Ent wicklerRegenerationsprozesse (48) der weiteren Entwick lerstationen (20,22, 24,26, 28), deren erfasster Toner austrag das zweite oder das erste Regenerationskriterium erfüllt, in folgender Reihenfolge durchgeführt werden : 1. Entwicklerstationen, die sich nicht im Bereit schaftszustand befinden, 2. Entwicklerstationen, die sich im Bereitschaftszu stand befinden und das erste Regenerationskriterium nicht erfüllen, und 3. Entwicklerstationen, die sich im Bereitschaftszu stand befinden und die das erste Regenerationskrite rium erfüllen.
Description:
Beschreibung Steuerungseinrichtung und Verfahren zum Steuern eines elektrofotografischen Druckers oder Kopierers Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steu- ern eines elektrofotografischen Druckers oder Kopierers, der mindestens eine Entwicklerstation zum Entwickeln eines latenten Ladungsbildes auf einem Fotoleiter mit Toner hat.

Ferner betrifft sie eine Steuerungseinrichtung für einen solchen Drucker oder Kopierer.

Bekannte Verfahren der eingangs genannten Art sehen typi- scherweise unterschiedliche Betriebszustände oder Be- triebsmodi vor, die der Drucker oder Kopierer im Betrieb annehmen kann. Beispiele'für derartige Betriebszustände sind ein Standby-Modus, in dem typischerweise die funktio- nellen Spannungen und Ströme der Entwicklerstationen, die zum Entwickeln eines Ladungsbildes benötigt werden, abge- schaltet sind und die mechanischen Antriebe der Entwick- lerstation gestoppt sind. Ein derartiger Standby-Modus wird typischerweise eingenommen, wenn der Drucker oder Kopierer eingeschaltet ist, jedoch noch keine Druckdaten vorliegen.

Ein weiterer üblicher Betriebszustand ist der Druckbe- triebsmodus, in dem typischerweise sämtliche funktionelle Spannungen und Ströme der Entwicklerstationen auf Nominal- parameter geschaltet sind und sämtliche Antriebe mit Nomi- nalparametern laufen. Ein derartiger Druckbetriebsmodus wird üblicherweise gestartet, sobald Druckdaten vorliegen, und beibehalten, solange die Druckdaten vorliegen. Während dieses Druckbetriebs laufen wie gesagt die Antriebe sämt- licher Entwicklerstationen im Normalbetrieb, d. h. sämtli- che Mischvorrichtungen wie Schaufelräder, Paddelräder, Mischbagger und dergleichen zum Durchmischen des Entwick- lers und sämtliche Vorrichtungen zum Antragen des Entwick-

lers aus der Entwicklerstation an den Fotoleiter sind während des Druckbetriebs-Modus in Betrieb.

Während eines solchen Druckbetriebes kann es vorkommen, dass eine oder mehrere Entwicklerstationen für längere Zeit nur einen sehr geringen oder auch gar keinen Toner- austrag hat. Mit dem Begriff"Entwickler"ist in der vor- liegenden Schrift entweder ein Gemisch aus Toner-und Trägerteilchen oder ein Einkomponentenentwickler gemeint.

Im Falle des Einkomponentenentwicklers bezeichnen die Begriffe"Entwickler"und"Toner"das Gleiche. Der Fall geringen oder verschwindenden Toneraustrages tritt relativ häufig bei Farbdruckern bzw. -kopierern ein, bei denen für jede Farbkomponente (Cyan, Gelb, Magenta und Schwarz) eine eigene Entwicklerstation vorgesehen ist, und zwar dann, wenn die Druckdaten für längere Zeit eine Farbkomponente nicht oder nur in geringem Umfang enthält. Ein anhaltend geringer Toneraustrag kann aber auch bei Einfarbendruckern auftreten, nämlich wenn eine Vielzahl von aufeinanderfol- genden Druckseiten mit wenig Inhalt gedruckt wird.

Es hat sich gezeigt, dass beim Druckbetrieb mit anhaltend geringem Toneraustrag der Entwickler relativ rasch altert bzw. beschädigt wird, d. h. in der Entwicklerstation ver- schleißt und nur noch zu schlechten Druckergebnissen führt. Falls eine Entwicklerstation während des Druckbe- triebs für längere Zeit nicht benötigt wird, ist zudem sie selbst einem unnötigen Verschleiß unterworfen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Steuerungseinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, das bzw. die den Verschleiß des Entwicklers und/oder des Gerätes verringert.

Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Steuerungseinrichtung mit den Merkmalen des

Anspruchs 26 gelöst. Ferner wird diese Aufgabe gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 14 und durch eine Steuerungsein- richtung mit den Merkmalen des Anspruchs 38 gelöst. Beide Aspekte können jedoch in einer vorteilhaften Weiterbildung in einem gemeinsamen Verfahren bzw. einer einzigen Steue- rungseinrichtung vereinigt sein. Vorteilhafte Weiterbil- dungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Bei dem Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung wird während des Druckbetriebs der Toneraustrag aus der Entwicklerstation erfasst und für den Fall, dass der er- fasste Toneraustrag ein vorbestimmtes erstes Regenerati- onskriterium erfüllt, ein Entwickler-Regenerationsprozess gestartet, in welchem ein Ladungsbild auf dem Fotoleiter erzeugt wird, das Ladungsbild von der Entwicklerstation entwickelt wird und das entwickelte Bild von einer Reini- gungsvorrichtung entfernt wird, ohne auf einen Aufzeich- nungsträger umgedruckt zu werden, und in welchem neuer Toner in die Entwicklerstation eingeführt wird. Dabei ist das Regenerationskriterium zunächst nicht näher be- schränkt, jedoch ist es so geartet, dass es auf einen anhaltend geringen Toneraustrag hinweist.

Im Rahmen der erfindungsgemäßen Lösung kann das entwickel- te Ladungsbild von einer Reinigungsvorrichtung direkt vom Fotoleiter entfernt werden, es kann jedoch auch zunächst ganz oder teilweise auf einen Zwischenträger umgedruckt werden und von diesem durch eine Reinigungsvorrichtung entfernt werden. Es ist in den Ansprüchen 1 und 26 bewusst offengelassen, ob es sich um eine Reinigungsvorrichtung des Fotoleiters, eines eventuell verwendeten Zwischenträ- gers oder beides handelt. Wesentlich ist lediglich, dass im Entwickler-Regenerationsprozess das entwickelte Bild weder direkt noch indirekt auf einen Aufzeichnungsträger umgedruckt wird.

Durch dieses Verfahren kann einem Verschleiß bzw. einer Beschädigung des Entwicklers somit vorgebeugt werden, indem der Toneraustrag überwacht wird, und für den Fall, dass er anhaltend gering ist, im Entwickler- Regenerationsprozess ein künstlicher Tonerdurchsatz her- vorgerufen wird. Dazu wird im Entwickler- Regenerationsprozess ein"künstliches"oder"willkürli- ches"Ladungsbild auf dem Fotoleiter erzeugt, das Ladungs- bild von der Entwicklerstation entwickelt und neuer Toner in die Entwicklerstation eingeführt. Das entwickelte Bild wird nicht auf einen Aufzeichnungsträger umgedruckt, so dass kein Aufzeichnungsträgerausschuss entsteht. Statt dessen wird das entwickelte Bild von einer Reinigungsvor- richtung entfernt, wie unten näher erläutert wird.

Das erste Regenerationskriterium ist so gewählt, dass es den Regenerationsprozess rechtzeitig einleitet, bevor der Entwickler beschädigt ist oder altert, jedoch nicht unnö- tig früh, um den Tonerausschuss gering zu halten und den Druckbetrieb nicht unnötig zu unterbrechen. In die Wahl des ersten Regenerationskriteriums fließen somit typi- scherweise Eigenschaften des Druckers oder Kopierers und des Entwicklers und empirische Größen ein.

In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens wird der Toneraustrag für Zeitintervalle vorbestimmter Länge ermittelt und ist das erste Regenerationskriterium er- füllt, wenn der mittlere Toneraustrag für eine vorbestimm- te Anzahl aufeinanderfolgender Zeitintervalle unter einem vorbestimmten Schwellenwert lag. Ein kurzzeitig erhöhter Toneraustrag in einer Phase mit sonst niedrigem Toneraus- trag, der nicht ausreicht, um den Entwickler nachhaltig zu regenerieren, wird bei geeigneter Länge der Intervalle nicht ausreichen, um den Mittelwert des Toneraustrags für dieses Intervall über den Schwellenwert anzuheben. In einem solchen Fall wird der Bedarf für einen Regenerati- onsprozess weiterhin als bestehend angesehen. Wenn hinge-

gen der Mittelwert des Toneraustrags während eines dieser Intervalle über dem Schwellenwert liegt, wird davon ausge- gangen, dass der Entwickler ausreichend regeneriert wurde und es zunächst keines weiteren Regenerationsprozesses bedarf.

Vorzugsweise wird der Toneraustrag an Hand von Druckdaten ermittelt. Dabei wird vorzugsweise die zu druckende oder gedruckte Pixelanzahl gewichtet mit ihrer Einfärbungsstufe aufsummiert. Dies stellt eine technisch sehr einfache Art dar, den Toneraustrag aus der Entwicklerstation zu ermit- teln.

Wenn der Drucker oder Kopierer mehrere Entwicklerstationen umfasst, wird vorzugsweise der Toneraustrag jeder dieser Entwicklerstationen erfasst und für den Fall, dass der Entwickler-Regenerationsprozess für eine Entwicklerstation gestartet wird, überprüft, ob der erfasste Toneraustrag der übrigen Entwicklerstationen ein zweites Regenerations- kriterium erfüllt, und für Entwicklerstationen, bei denen das zweite Regenerationskriterium erfüllt ist, ebenfalls ein Entwickler-Regenerationsprozess gestartet. Das zweite Regenerationskriterium weist darauf hin, dass ein Entwick- ler-Regenerationsprozess zwar noch nicht erforderlich ist, jedoch in absehbarer Zeit erforderlich werden könnte. Da für jeden Regenerationsprozess der Druckbetrieb unterbro- chen werden muss, ist es vorteilhaft, auf diese Weise mehrere Regenerationsprozesse unmittelbar hintereinander auszuführen, d. h. zeitlich zu konzentrieren.

Das zweite Regenerationskriterium kann eine abgeschwächte bzw. weniger restriktive Version des ersten Regenerations- kriteriums sein. Im Zusammenhang mit dem oben erwähnten vorteilhaften Beispiel für das erste Regenerationskriteri- um kann das zweite Regenerationskriterium verlangen, dass der mittlere Toneraustrag für eine vorbestimmte Anzahl aufeinanderfolgender Zeitintervalle, die geringer ist als

die Anzahl der Zeitintervalle beim ersten Regenerations- kriterium, unter einem vorbestimmten Schwellenwert lag.

Das Verfahren gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung be- trifft Drucker oder Kopierer, die mindestens zwei Entwick- lerstationen zum Entwickeln eines latenten Ladungsbildes auf einem Fotoleiter haben. Gemäß dem zweiten Erfindungs- aspekt wird während des Druckbetriebs an Hand der Druckda- ten ermittelt, welche Entwicklerstationen zum Drucken der Daten benötigt werden, und falls festgestellt wird, dass eine Entwicklerstation für eine vorbestimmte Zeitspanne nicht benötigt wurde oder wird, diese Entwicklerstation in einen Bereitschaftszustand versetzt wird, in dem zumindest ein Teil der mechanischen Antriebe der Entwicklerstation gestoppt sind.

In diesem Bereitschaftszustand werden somit die mechani- schen Komponenten der Entwicklerstation geschont und ihr Verschleiß verringert. Gleichzeitig wird der in der Ent- wicklerstation enthaltene Entwickler geschont, weil dieser durch ein fortwährendes Mischen und Aktivieren, das im Druckbetrieb durchgeführt wird, beschädigt wird bzw. al- tert. Insofern ist der zweite Aspekt mit dem ersten Aspekt der Erfindung inhaltlich eng verwandt. Während der erste Aspekt der Erfindung wie oben beschrieben einen neuartigen Sonderbetriebszustand zum Regenerieren und dadurch Schonen des Entwicklers bei anhaltend geringem Toneraustrag be- trifft, betrifft der zweite Aspekt der Erfindung einen neuartigen Sonderbetriebszustand zum Schonen des Entwick- lers und der Entwicklerstation, für den Fall, dass die Entwicklerstation länger als eine vorbestimmte Zeitspanne nicht benötigt wird.

Im Bereitschaftszustand ist die Entwicklerstation vorzugs- weise so geschaltet, dass kein Tonerübertrag zwischen der Entwicklerstation und dem Fotoleiter stattfinden kann, beispielsweise durch geeignete Wahl der funktionellen

Spannungen und Ströme. In einer vorteilhaften Weiterbil- dung wird die Entwicklerstation im Bereitschaftszustand von dem Fotoleiter weggeschwenkt.

Vorzugsweise wird der Bereitschaftszustand beendet, wenn an Hand der Druckdaten festgestellt wird, dass die Ent- wicklerstation zum Drucken der Daten benötigt wird. Dabei werden die Druckdaten vorzugsweise so weit vorausschauend analysiert, dass das Zeitintervall zwischen der Analyse der Druckdaten und dem Zeitpunkt, zu dem das diesen Daten entsprechende Bild von der zugehörigen Entwicklerstation zu entwickeln ist, ausreicht, um diese Entwicklerstation aus dem Bereitschaftszustand in den Druckbetriebszustand zu versetzen.

Üblicherweise muss der Entwickler in der Entwicklerstation aktiviert werden, um zum Entwickeln des latenten Ladungs- bildes auf den Zwischenträger übertragen werden zu können.

Bei einem Entwicklergemisch aus Toner-und Trägerteilchen besteht diese Aktivierung üblicherweise in einem Durchmi- schen des Entwicklergemisches, bei dem sich die Tonerteil- chen an den Trägerteilchen triboelektrisch aufladen. Vor- zugsweise wird während des Bereitschaftszustands einer Entwicklerstation der darin enthaltene Entwickler in vor- bestimmten Intervallen aktiviert. Dann ist der Entwickler unmittelbar einsatzbereit, wenn die Entwicklerstation aus dem Bereitschaftszustand in den Druckbetriebszustand zu- rückgeholt wird.

In einer vorteilhaften Weiterbildung wird gezählt, wie oft der Entwickler während eines Bereitschaftszustandes akti- viert wurde, und falls die Anzahl oder Gesamtdauer der Aktivierungen einen vorbestimmten Schwellenwert über- steigt, werden für die Dauer des Bereitschaftszustandes keine weiteren Aktivierungen durchgeführt. Dann bleibt bei Bereitschaftszuständen kürzerer Dauer der Entwickler stets funktionsbereit, während bei Bereitschaftszuständen länge-

rer Dauer auf Aktivierungen verzichtet wird, um den Ent- wickler zu schonen.

Wie oben bereits erwähnt wurde, sind die beiden Aspekte der Erfindung nahe verwandt und lassen sich, ebenso wie die geschilderten vorteilhaften Weiterbildungen, miteinan- der auf vorteilhafte Weise kombinieren. Zum Beispiel wird in einer vorteilhaften Weiterbildung, die beide Aspekte der Erfindung beinhaltet, während des Bereitschaftszustan- des einer Entwicklerstation der Entwickler so lange in vorbestimmten Intervallen aktiviert, bis das erste Regene- rationskriterium erfüllt ist, woraufhin in der Entwickler- station für die verbleibende Dauer des Bereitschaftszu- standes keine weiteren Entwickleraktivierungen durchge- führt werden und mit dem Entwickler-Regenerationsprozess so lange gewartet wird, bis die Entwicklerstation zum Entwickeln benötigt wird oder bis eine andere Entwickler- station des Druckers oder Kopierers einen Entwickler- Regenerationsprozess startet.

Auf diese Weise wird einerseits der Entwickler während eines längeren Bereitschaftszustandes geschont, anderer- seits der Druckbetrieb nicht für einen Entwickler- Regenerationsprozess unterbrochen, so lange sich die Ent- wicklerstation im Bereitschaftszustand befindet, d. h. so lange sie zum Entwickeln nicht benötigt wird. Somit können die Regenerationsprozesse zeitlich besser konzentriert werden und kann die Anzahl der Unterbrechungen des Druck- betriebs verringert werden.

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden auf das in den Zeichnungen dargestellte be- vorzugte Ausführungsbeispiel Bezug genommen, das an Hand spezifischer Terminologie beschrieben ist. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass der Schutzumfang der Erfindung dadurch nicht eingeschränkt werden soll, da derartige Veränderungen und weitere Modifizierungen am gezeigten

Verfahren und der gezeigten Steuerungseinrichtung sowie derartige weitere Anwendungen der Erfindung, wie sie darin aufgezeigt sind, als übliches derzeitiges und künftiges Fachwissen eines zuständigen Fachmanns angesehen werden.

Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, nämlich Figur 1 ein Blockdiagramm, das die Bestandteile eines Verfahrens nach einer Weiterbildung der Erfin- dung zeigt, Figur 2 ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zur Auswer- tung des Toneraustrags zeigt, Figur 3 ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zum Verwal- ten von Zuständen einer Entwicklerstation zeigt, Figur 4 ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zur Bereit- schaftsverwaltung zeigt, Figur 5 ein Flussdiagramm, das die zeitliche Synchroni- sierung von Entwickler-Regenerationsprozessen bei mehreren Entwicklerstationen eines Druckers zeigt, Figur 6 ein Flussdiagramm, das die Einbindung eines Ver- fahrens nach einer Weiterbildung der Erfindung in ein herkömmliches Verfahren zum Steuern eines Druckers zeigt, und Figur 7 eine Schnittdarstellung eines Druckers ist In Figur 7 ist ein Drucker 10 in einer Schnittdarstellung gezeigt. Der Drucker 10 hat ein oberes Druckwerk 12 und ein unteres Druckwerk 14, die gleich aufgebaut sind, und deren Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeich-

net werden. Die Druckwerke 12 und 14 haben jeweils ein Fotoleiterband 16, das von einer nicht im Detail darge- stellten Aufladevorrichtung elektrisch aufgeladen wird, und das zur Erzeugung eines Ladungsbildes von einem Zei- chengenerator 18 durch Beleuchtung punktweise entladen wird.

Das Fotoleiterband 16 läuft an fünf Entwicklerstationen 20,22, 24,26 und 28 vorbei, von denen in Figur 7 nur diejenige mit Bezugszeichen 20 detailliert dargestellt ist, und die übrigen symbolisch durch Dreiecke dargestellt sind. Die Entwicklerstationen 20 bis 28 sind jeweils zum Entwickeln einer Farbkomponente eines Farbbildes bestimmt.

Die Farbkomponenten werden vorzugsweise durch die Farben Cyan, Gelb, Magenta, Schwarz und eine Schmuckfarbe gebil- det, sie können aber auch jede andere Farbe sein.

Zum Erzeugen einer Farbkomponente eines Druckbildes. wird von dem Zeichengenerator 18 ein Ladungsbild auf dem Foto- leiter 16 erzeugt, das der Farbkomponente entspricht, und dieses Ladungsbild wird von der zugehörigen Entwicklersta- tion mit Farbtoner entwickelt. Das so erhaltene Tonerbild der Farbkomponente wird an einer ersten Umdruckstelle 29 auf einen Zwischenträger, hier in Form eines Transferban- des 30, umgedruckt. Als Zwischenträger kann aber auch beispielsweise einen Zwischenträgertrommel verwendet wer- den. Der beim Umdruck auf dem Fotoleiter 16 verbleibende Resttoner wird von einer Reinigungsvorrichtung 32 vom Fotoleiterband 16 entfernt. Danach wird der Fotoleiter erneut aufgeladen, vom Zeichengenerator 18 das Ladungsbild für eine weitere Farbkomponente auf dem Fotoleiter 16 erzeugt, von der zugehörigen Entwicklerstation 20,22, 24, 26 oder 28 entwickelt und ebenfalls auf das Transferband 30 umgedruckt, und zwar dergestalt, dass sich die einzel- nen Farbkomponenten auf dem Transferband 30 zu einem Mehr- farbenbild überlagern.

Auf dem Transferband 30 werden also maximal fünf einfarbi- ge Bilder in den oben genannten Komponentenfarben zu einem mehrfarbigen Bild (Farbbild) überlagert. Dann wird das Transferband 30 an eine Papierbahn 34 angeschwenkt, und das Farbbild wird an einer zweiten Umdruckstelle 36 vom Transferband 30 auf die Papierbahn 34 umgedruckt. In der Darstellung von Figur 7 sind die Transferbänder 30 in dem an die Papierbahn 34 angeschwenkten Zustand gezeigt, in dem gleichzeitig die Vorder-und die Rückseite der Papier- bahn 34 bedruckt werden kann.

Der Resttoner, der nach dem Umdruck auf die Papierbahn 34 auf dem Transferband 30 verbleibt, wird von einer Trans- ferband-Reinigungsvorrichtung 38 entfernt. Die umgedruck- ten Farbbilder werden dann in einer Fixierstation 40 auf der Papierbahn 34 fixiert.

Bei einem üblichen Verfahren zum Steuern des Druckers 10 befinden sich sämtliche Entwicklerstationen 20,22, 24,26 und 28 während des Druckbetriebs in einem sogenannten "Farbbereitschaftszustand". Während des Farbbereitschafts- zustands sind die Entwicklerstationen 20,22, 24,26 und 28 mechanisch in eine Betriebsstellung an den Fotoleiter angeschwenkt. Sämtliche mechanischen Antriebe der Entwick- lerstationen laufen mit Nominalparametern. Zu den mechani- schen Antrieben gehören Antriebe für Mischvorrichtungen wie Paddelräder, Mischbagger und/oder Schnecken sowie Antriebe für Magnetwalzen und weitere funktionelle Walzen zur Entwicklung des Ladungsbildes. Lediglich die funktio- nellen Spannungen, d. h. die Spannungen, die zum Tonerüber- trag zwischen der Entwicklerstation 20,22, 24,26 bzw. 28 und dem Fotoleiterband 16 benötigt werden, sind noch so geschaltet, dass kein Tonerübertrag stattfinden kann. Aus diesem Farbbereitschaftszustand kann die Entwicklerstation in kürzester Zeit, typischerweise weniger als 0,2 Sekun- den, in den Entwicklungsbetrieb gebracht werden.

Das ständige Mischen des Entwicklers mit einem Paddelrad, einer Schnecke oder dergleichen ist wie oben erläutert nötig, um den Entwickler zu aktivieren. Je nach Beschaf- fenheit der Druckdaten kann es allerdings sein, dass eine Farbkomponente für länger anhaltende Zeit nur schwach vertreten ist. Dies führt zu einem anhaltend geringen Toneraustrag aus der zur Farbkomponente zugehörigen Ent- wicklerstation. Wenn der Entwickler bei anhaltend geringem Toneraustrag ständig durchmischt wird, wird er in verhält- nismäßig kurzer Zeit beschädigt und gestattet nur noch eine schlechte Druckbildqualität. Insbesondere kann der Fall auftreten, dass eine Farbkomponente für eine längere Zeit überhaupt nicht benötigt wird, weil die Druckdaten diese Farbkomponente für diese Zeit nicht vorsehen. Auch in diesem Fall wird der Entwickler von der Entwicklersta- tion, die sich in Farbbereitschaft befindet, ständig akti- viert und daher beschädigt bzw. einem Alterungsprozess unterworfen. Darüber hinaus wird die Entwicklerstation unnötigerweise betrieben, was ihren Verschleiß erhöht.

Das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt ein Verfahren zum Steuern des Druckers 10, das zu einem ver- minderten Verschleiß des Entwicklers und der Entwickler- stationen 20,22, 24,26 und 28 führt. Dieses Verfahren wird mit Hilfe einer elektronischen Steuerungseinrichtung durchgeführt, die in den Figuren nicht gezeigt ist.

In Figur 1 sind die wesentlichen Komponenten eines Verfah- rens zum Steuern des Druckers 10 nach einer Weiterbildung der Erfindung in einem Blockdiagramm dargestellt. Nach einem Start in Schritt 42 werden in Schritt 44 die Zähler BD und ts initialisiert, deren Funktion unten erläutert wird. Danach schreitet die Steuerung zu einer Toneraus- trags-Auswertungsprozedur 46 voran, in der ermittelt wird, ob der Toneraustrag aus der Entwicklerstation, auf die sich dieser Teil der Steuerung bezieht, für längere Zeit unter einem vorbestimmten Wert lag.

Falls dies der Fall ist, wird ein Entwickler- Regenerationsprozess 48 gestartet. Falls dies nicht der Fall ist, schreitet die Steuerung zu einer Zustandsverwal- tung 50 für die betreffende Entwicklerstation voran. In der Entwicklerstations-Zustandsverwaltung 50 wird über- prüft, ob die Entwicklerstation für eine vorbestimmte Zeitspanne nicht benötigt wurde oder wird. Falls dies nicht der Fall ist, kehrt die Steuerung zur Toneraustrags- Auswertung 46 zurück. Fall dies jedoch der Fall ist, wird die Entwicklerstation in einen Bereitschaftszustand ver- setzt, bei dem alle oder zumindest ein Teil der mechani- schen Antriebe der Entwicklerstation gestoppt sind, und die Steuerung schreitet zur Entwicklerstations- Bereitschaftsverwaltung 52 voran.

Während der Bereitschaftsverwaltung 52 wird überprüft, ob eine Farbanforderung für die Farbe der Entwicklerstation vorliegt, d. h. ob die Entwicklerstation in absehbarer Zeit benötigt wird. Wenn dies der Fall ist, schreitet die Steu- erung zu Schritt 54 voran, in dem die Entwicklerstation in den oben beschriebenen Farbbereitschaftszustand gebracht wird. Ferner kann unter unten näher erläuterten Umständen die Bereitschaftsverwaltung 52 auch aus einem Bereit- schaftszustand heraus einen Entwickler- Regenerationsprozess 48 starten.

In Figur 2 ist ein Flussdiagramm der Auswertungsprozedur 46 des Toneraustrags gezeigt. Nach einem Start in Schritt 56 wird während des Druckbetriebs (58) in Schritt 60 der mittlere Toneraustrag aus der betreffenden Entwicklersta- tion für ein Zeitintervall vorbestimmter Länge ermittelt.

In Schritt 62 wird der ermittelte mittlere Toneraustrag mit einem Schwellenwert y verglichen. Falls der mittlere Toneraustrag größer oder gleich dem Schwellenwert y ist, wird ein Regenerations-Überwachungszähler (RÜZ) in Schritt 64 auf 0 gesetzt, und die Steuerung schreitet zur Ent-

wicklerstations-Zustandsverwaltung 50 (siehe Figur 1) voran.

Falls der mittlere Toneraustrag in Schritt 62 geringer war als der Schwellenwert y, wird RÜZ in Schritt 66 um ein erstes Inkrement R1 erhöht. Dann wird in Schritt 68 über- prüft, ob RÜZ über einem Schwellenwert x liegt. Falls dies nicht der Fall ist, schreitet die Steuerung ebenfalls zur Entwicklerstations-Zustandsverwaltung 50 voran. Falls RÜZ jedoch in Schritt 68 den Schwellenwert x erreicht hat, ist ein erstes Regenerationskriterium erfüllt. Dieses erste Regenerationskriterium weist darauf hin, dass der mittlere Toneraustrag für eine gewisse Zeitdauer unter dem Schwel- lenwert y lag. Bei länger anhaltend geringem Toneraustrag würde der Entwickler in der Entwicklerstation beschädigt werden. Um dem vorzubeugen, wird demnach der Entwickler- Regenerationsprozess 48 (siehe auch Figur 1) gestartet.

Im Entwickler-Regenerationsprozess 48 (in den Diagrammen nicht gezeigt) wird der normale Druckbetrieb zunächst unterbrochen. Der Zeichengenerator 18 (siehe Figur 7) erzeugt ein künstliches, d. h. in den Druckdaten nicht vorgesehenes Ladungsbild auf dem Fotoleiter 16, das als ganzflächiges Muster mit einer Flächendeckung von 10 % bis 50 % ausgebildet ist. Das entwickelte Ladungsbild wird an der ersten Umdruckstelle 29 (siehe Figur 7) auf das Trans- ferband 30 umgedruckt.

Anders als beim üblichen Umdruck während des Druckbetriebs können in einer ersten Ausführungsvariante die zum Umdruck an der ersten Umdruckstelle 29 relevanten Spannungen und Ströme so geschaltet werden, dass nur etwa 50 % des Toner- bildes vom Fotoleiter 16 auf das Transferband 30 umge- druckt wird. Das Transferband 30 wird außerdem von dem Transportweg der Papierbahn 34 fortbewegt, d. h. wegge- schwenkt, so dass kein Toner vom Transferband 30 auf die Papierbahn 34 gelangt. Statt dessen wird der umgedruckte

Anteil des Tonerbildes von der Transferband- Reinigungsvorrichtung 38 vom Transferband 30 abgereinigt.

Auf ähnliche Weise wird der nicht umgedruckte Anteil des Tonerbildes von der Fotoleiter-Reinigungsvorrichtung 32 vom Fotoleiter 16 abgereinigt. Durch den Umdruckwirkungs- grad an der ersten Umdruckstelle 29 von etwa 50 % wird die Reinigungsarbeit auf die beiden Reinigungsvorrichtungen 32 und 38 gleichmäßig verteilt.

In einer zweiten Ausführungsvariante werden die zum Um- druck an der ersten Umdruckstelle 29 relevanten Spannungen und Ströme so geschaltet, dass zwischen 75 % und 100 % des Tonerbildes vom Fotoleiter 16 auf das Transferband 30 umgedruckt wird. Dieser im Vergleich zur ersten Variante anteilsmäßig größere Umdruck bietet sich an, wenn zur Kalibrierung der elektrofotografischen Komponenten Toner- marken auf dem Fotoleiter 16 erzeugt und analysiert wer- den. Zur korrekten Analyse der Tonermarke ist es wichtig, dass der Fotoleiter, auf dem die Tonermarke erzeugt wird, frei von Resttoner ist. Wenn im Entwickler- Regenerationsprozess der Umdruckwirkungsgrad von dem Foto- leiter auf den Zwischenträger relativ gering ist, muss die Reinigungsvorrichtung 32 relativ viel Toner vom Fotoleiter 16 abreinigen, so dass nach einem Reinigungsdurchlauf (einem Umlauf des Fotoleiterbandes) möglicherweise noch zu viel Resttoner auf dem Fotoleiter 16 übrig sein könnte, um einen verlässliche Tonermarke erzeugen zu können. Daher wird bei der zweiten Ausführungsvariante im Entwickler- Regenerationsprozess ein höherer Umdruckwirkungsgrad von 75% bis 100% gewählt. Die verbleibenden weniger als 25% des Musters können dann von der Reinigungsvorrichtung 32 in einem Reinigungsumlauf gründlich abgereinigt werden.

Im Entwickler-Regenerationsprozess 48 wird ein künstlicher bzw. willkürlicher Toneraustrag aus der Entwicklerstation hervorgerufen. Außerdem wird eine entsprechende Menge frischen Toners in die Entwicklerstation nachgeliefert.

Durch diesen künstlichen Tonerdurchsatz wird einer Beschä- digung, einer Alterung bzw. einem Verschleiß des Entwick- lers in der Entwicklerstation vorgebeugt.

Zur Berechnung des mittleren Toneraustrags in Schritt 60 von Figur 2 wird an Hand der Druckdaten die Anzahl von Pixeln in der der Entwicklerstation entsprechenden Farbe gewichtet mit ihrer Einfärbungsstufe aufsummiert. Dies stellt eine einfache und hinreichend präzise Methode zum Ermitteln des Toneraustrags dar.

Bei dem Drucker 10 von Figur 7 werden zudem die Druckdaten in einem Seitenpuffer (nicht gezeigt) bereits einige Zeit vor dem Zeitpunkt abgelegt, an dem das diesen Daten ent- sprechende Bild von der Entwicklerstation zu entwickeln ist.

In Figur 3 ist ein Flussdiagramm der Entwicklerstations- Zustandsverwaltung 50 von Figur 1 gezeigt. Nach einem Start in Schritt 70 wird in Schritt 72 der Seitenpuffer mit den Druckdaten ausgewertet. In Schritt 74 wird an Hand der Druckdaten im Seitenpuffer festgestellt, ob eine Farb- anforderung für die betreffende Entwicklerstation vor- liegt, d. h. ob Druckdaten vorliegen, die mit der Farbe des Toners der Entwicklerstation zu entwickeln sind. Falls dies nicht der Fall ist, wird ein Zähler ts in Schritt 76 um ein Inkrement dt erhöht. Dann wird in Schritt 78 über- prüft, ob der Zähler ts kleiner oder gleich einem Schwel- lenwert tsmax ist. Falls dies der Fall ist, verlässt die Steuerung die Zustandsverwaltung 50 in Schritt 80. Die Steuerung könnte in Schritt 80 beispielsweise zur Toner- austrags-Auswertung 46 zurückkehren, aber der genaue Zu- sammenhang der einzelnen Verfahrensteile ist nicht näher spezifiziert. In jedem Fall können die Toneraustrags- Auswertung 46 und die Entwicklerstations- Zustandsverwaltung 50 parallel zueinander ablaufen.

Falls der Zähler ts in Schritt 78 den Schwellenwert tsmax jedoch erreicht hat, wird in Schritt 81 zunächst geprüft, ob Farbanforderungen für weitere Farben des Druckpfades vorliegen. Auf den Drucker 10 von Figur 7 bezogen bedeutet dies, dass nachgeprüft wird, ob weitere Entwicklerstatio- nen des gleichen Druckwerks 12 bzw. 14 benötigt werden.

Falls dies der Fall ist, startet die Steuerung in Schritt 82 die Bereitschaftsverwaltung 52 (siehe Figur 1) für die betreffende Entwicklerstation und versetzt diese Entwick- lerstation in den oben beschriebenen Bereitschaftszustand.

Falls jedoch in Schritt 81 festgestellt wurde, dass keine Farbanforderungen für sämtliche Entwicklerstationen 20, 22, 24, 26 und 28 des Druckpfades (d. h. Druckwerk 12 oder 14) vorliegen, wird in Schritt 84 ebenfalls die Bereit- schaftsverwaltung 52 gestartet und die Entwicklerstation in den Bereitschaftszustand versetzt. Außerdem wird jedoch in Schritt 86 die Elektrofotografie-Einrichtung des Druck- pfades ausgeschaltet. Bezogen auf den Drucker 10 von Figur 7 kann dieser Fall beispielsweise eintreten, wenn die Papierbahn 34 nur einfach bedruckt wird, also eines der Druckwerke 12 oder 14 nicht benutzt wird. In diesem Fall wird die Elektrofotografie-Einrichtung des nicht benötig- ten Druckwerks heruntergefahren, um deren Komponenten, z. B. den Fotoleiter 16, den Zeichengenerator 18, die Rei- nigungsvorrichtung 32 etc. zu schonen.

Kurz gesagt bewirken die Schritte 76 bis 86 der Zustands- verwaltung 50, dass eine Entwicklerstation in den Bereit- schaftszustand versetzt wird, wenn sie für längere Zeit, nämlich wenn ts größer tsmax ist, nicht benötigt wurde.

Dann kann mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Entwicklerstation auch für eine weitere Zeit nicht benötigt wird, so dass es sich lohnt, sie in den Bereitschaftszustand zu versetzen, um ihre mechani- schen Komponenten zu schonen.

Wenn in Schritt 74 der Zustandsverwaltung 50 von Figur 3 eine Farbanforderung für die betreffende Entwicklerstation festgestellt wird, wird der Zähler ts in Schritt 88 auf 0 gesetzt. Dann wird in Schritt 90 überprüft, ob die Ent- wicklerstation sich im Bereitschaftszustand befindet.

Falls dies nicht der Fall ist, wird die Zustandsverwaltung 50 in Schritt 92 verlassen.

Falls sich jedoch die Entwicklerstation im Bereitschafts- zustand befindet, wird in Schritt 92 überprüft, ob die Elektrofotografie-Einrichtung des Druckpfades bzw. Druck- werks, zu dem die betreffende Entwicklerstation gehört, ausgeschaltet ist. Falls die Elektrofotografie-Einrichtung ausgeschaltet ist, wird sie in Schritt 94 eingeschaltet.

Danach wird in Schritt 96 eine Farbanforderung an die Entwicklerstations-Bereitschaftsverwaltung 52 gesendet.

In Figur 4 ist die Entwicklerstations- Bereitschaftsverwaltung 52 von Figur 1 in einem Flussdia- gramm dargestellt. Nach einem Start in Schritt 98 wird in Schritt 100 ein Bereitschaftszähler BD initialisiert. In Schritt 102 wird der Zähler BD um das Inkrement dBD er- höht. In Schritt 104 wird überprüft, ob eine Farbanforde- rung für die betreffende Entwicklerstation vorliegt.

Falls dies nicht der Fall ist, wird in Schritt 106 über- prüft, ob der Zähler BD einem Schwellenwert r entspricht.

Falls dies nicht der Fall ist, kehrt die Steuerung zu Schritt 102 zurück.

Wenn der Zähler BD den Schwellenwert r erreicht hat, wird in Schritt 108 der Entwickler in der Entwicklerstation aktiviert.

In Schritt 110 wird der Regenerations-Überwachungszähler (RÜZ) um ein zweites Inkrement R2 erhöht, das von dem ersten Inkrement R1 aus dem Schritt 66 von Figur 2 ver-

schieden sein kann. Darauf wird in Schritt 112 überprüft, ob RÜZ noch kleiner ist als der Schwellenwert x, d. h. ob das erste Regenerationskriterium erfüllt ist.

Falls RÜZ in Schritt 112 kleiner oder gleich x ist, also noch kein Entwickler-Regenerationsprozess nötig ist, kehrt die Steuerung zu Schritt 100 zurück. So lange in Schritt 104 keine Farbanforderung vorliegt, werden die Schritte 100 bis 112 wie oben beschrieben durchlaufen. Dabei wird in regelmäßigen Zeitintervallen, deren Länge durch die Variable r vorbestimmt ist, der Entwickler aktiviert (sie- he Schritt 108), wodurch der Entwickler zunächst einsatz- bereit gehalten wird.

Wenn in Schritt 112 festgestellt wird, dass RÜZ den Schwellenwert x erreicht hat, d. h. das erste Regenerati- onskriterium erfüllt ist, wird in Schritt 114 die Entwick- lerstation von dem Fotoleiter 16 abgeschwenkt. Obwohl in diesem Zustand das erste Regenerationskriterium erfüllt ist, wird der Regenerationsprozess 48 (siehe Figur 1) zunächst nicht gestartet. Statt dessen schreitet die Steu- erung zu dem Schritt 102 voran. In Schritt 102 wird der Zähler BD erneut um das Inkrement dBD erhöht, so dass er jetzt größer ist als r. Dies hat zur Folge, dass der Zäh- ler BD in Schritt 106 stets größer ist als r, und somit die Steuerung die Schritte 102,104 und 106 so lange zyk- lisch ausführt, bis in Schritt 104 eine Farbanforderung vorliegt. Insbesondere wird bis auf weiteres keine weitere Aktivierung des Entwicklers vorgenommen, weil der Schritt 108 nicht mehr erreicht wird, wodurch der Verschleiß und die Alterung des Entwicklers verringert wird.

Falls in Schritt 104 eine Farbanforderung vorliegt, wird zunächst in Schritt 116 geprüft, ob BD < r ist. Falls dies der Fall ist, ist keine weitere Aktivierung des Entwick- lers nötig. Der Zähler BD wird dann in Schritt 118 auf 0

gesetzt und die Entwicklerstation wird in den oben be- schriebenen Farbbereitschaftszustand 54 versetzt.

Falls der Zähler BD in Schritt 116 größer als r ist, wird die Entwicklerstation in Schritt 122 an den Fotoleiter 16 angeschwenkt und der Entwickler in Schritt 120 aktiviert.

Der Zähler BD wird in Schritt 124 gleich 0 gesetzt und der Entwickler-Regenerationsprozess 48 gestartet.

Wie dem Flussdiagramm von Figur 4 zu entnehmen ist, wird im Bereitschaftszustand der Entwicklerstation ein Entwick- ler-Regenerationsprozess 48 trotz Erfüllen des ersten Regenerationskriteriums so lange herausgezögert, bis eine Farbanforderung in Schritt 104 vorliegt, d. h. bis die Entwicklerstation tatsächlich wieder benötigt wird. Dies hat den Vorteil, dass der Druckbetrieb nicht unnötig un- terbrochen werden muss. Vielmehr ist es auf diese Weise möglich, die Regenerationsprozesse unterschiedlicher Ent- wicklerstationen miteinander zu synchronisieren, d. h. zeitlich möglichst zu konzentrieren, wie im Folgenden unter Bezugnahme auf Figur 5 näher erläutert wird.

Figur 5 zeigt an Hand eines Flussdiagramms, wie die Ent- wickler-Regenerationsprozesse 48 unterschiedlicher Ent- wicklerstationen miteinander synchronisiert werden können.

Das Synchronisierungsverfahren beginnt in Schritt 126 damit, dass der Regenerationsprozess 48 für eine der fünf Entwicklerstationen 20,22, 24,26 und 28 des oberen Druckwerks 12 oder des unteren Druckwerks 14 (Fig.

7) gestartet wird, beispielsweise durch den Schritt 68 in der Toneraustrags-Auswertung 46 von Figur 2. Die verschie- denen Entwicklerstationen des Druckwerkes 12 oder 14 wer- den im Flussdiagramm von Figur 5 durch eine Laufvariable bzw. Index i, i = 1... 5 gekennzeichnet. Die Zähler RÜZ und BD der i-ten Entwicklerstation werden ebenfalls mit dem Index i versehen und somit zu RÜZi und BDi.

In Schritt 128 wird für das obere bzw. erste Druckwerk 12 (DW1) und für das untere bzw. zweite Druckwerk 14 (DW2) für sämtliche Entwicklerstationen i = 1... 5 überprüft, ob der zugehörige Regenerations-Überwachungszähler (RÜZi) < xi-ci ist. Diese Ungleichung stellt für jede Entwick- lerstation ein zweites Regenerationskriterium dar, das weniger restriktiv ist als das erste Regenerationskriteri- um, das allgemein die Form RÜZi = xi hat (vgl. Fig. 2, Schritt 68). Dabei weist der Index i am Schwellenwert x darauf hin, dass unterschiedliche Schwellenwerte xi für die unterschiedlichen Entwicklerstationen vorliegen kön- nen. ci ist für jede Entwicklerstation i eine positive Zahl. Das zweite Regenerationskriterium ist demnach er- füllt, wenn ein Regenerationsprozess in der i-ten Entwick- lerstation zwar gegenwärtig noch nicht benötigt wird, jedoch in absehbarer Zeit, die durch die Variable ci rep- räsentiert wird, notwendig werden würde.

In Schritt 128 verzweigt sich die Steuerung in zwei Äste, nämlich einen ersten Ast, der in Schritt 130 beginnt und in dem die zeitliche Abfolge der Regenerationsprozesse desjenigen Druckwerks (DW1 oder DW2) festgelegt wird, zu dem die den Regenerationsprozess auslösende Entwicklersta- tion gehört, und einen in Schritt 132 beginnenden Ast, in dem die Reihenfolge der Regenerationsprozesse der Entwick- lerstationen des anderen Druckwerks (DW2 oder DW1) festge- legt wird.

Im Folgenden werden die Entwicklerstationen 20,22, 24,26 und 28 gemäß ihrem gegenwärtigen Zustand in folgende vier Klassen unterteilt : 1. Die Entwicklerstation, die den Regenerationsprozess ausgelöst hat. Sie wird in Fig. 5 gekennzeichnet durch i = m. Für sie gilt, BDm = 0 und RÜZm = xm.

2. Entwicklerstationen, die sich in der Toneraustrags- Auswertung 46 befinden und das zweite Regenerationskrite- rium erfüllen. Solche Entwicklerstationen sind in Fig. 5 gekennzeichnet durch i = n. Für sie gilt : BDn = 0 und RÜZn > xn-cn.

3. Entwicklerstationen, die sich im Bereitschaftszustand befinden, das zweite Regenerationskriterium erfüllen, aber das erste Regenerationskriterium nicht erfüllen. Solche Entwicklerstationen sind in Fig. 5 gekennzeichnet durch i = b. Für sie gilt : BDb < rb und RÜZb xb-cb.

4. Entwicklerstationen, die sich im Bereitschaftszustand befinden, die das erste Regenerationskriterium erfüllen, für die jedoch keine Farbanforderung vorliegt. Solche Entwicklerstationen sind mit i = w bezeichnet. Für sie gilt : BDw > r und RÜZw > xw.

Im linken Ast des Flussdiagramms von Figur 5 wird nach dem Schritt 130 in Schritt 134 der Entwickler- Regenerationsprozess für die m-te Entwicklerstation, d. h. für die den Regenerationsprozess auslösende Entwicklersta- tion, gestartet und RÜZm = 0 gesetzt. Parallel dazu wird in Schritt 136 für alle die Entwicklerstationen, die das zweite Regenerationskriterium erfüllen, überprüft, ob BDi = 0 ist. Falls dies der Fall ist, handelt es sich bei diesen Entwicklerstationen um Entwicklerstationen der zweiten Klasse, die mit i = n gekennzeichnet wurden. Für die Entwicklerstationen der zweiten Klasse wird der Ent- wickler-Regenerationsprozess mit zweiter zeitlicher Prio- rität, d. h. unmittelbar nach dem Regenerationsprozess der auslösenden, d. h. m-ten Entwicklerstation in Schritt 138 gestartet.

Falls in Schritt 136 festgestellt wird, dass BDi $ 0 ist, befindet sich diese Entwicklerstation im Bereitschaftszu- stand und fällt somit in die dritte oder vierte Klasse.

Damit bei solchen Entwicklerstationen ein Entwickler- Regenerationsprozess durchgeführt werden kann, müssen diese Entwicklerstationen zunächst aus dem Bereitschafts- zustand in den Farbbereitschaftszustand gebracht werden.

Da dies einige Zeit benötigten kann, ist es vorzuziehen, wie in Figur 5 gezeigt ist, zuerst den Entwickler- Regenerationsprozess für die Entwicklerstationen der ers- ten und der zweiten Klasse durchzuführen. Während der dazu benötigten Zeit können dann die Entwicklerstationen der dritten und der vierten Klasse aus dem Bereitschaftszu- stand in den Farbbereitschaftszustand gebracht werden.

In Schritt 138 wird zudem überprüft, ob BDi zu r ist. Falls dies der Fall ist, wird für die betreffende Entwicklersta- tion keine Toneraktivierung benötigt. Die Entwicklerstati- on gehört somit zur dritten Klasse (i=b) und ihr Entwick- ler-Regenerationsprozess wird in Schritt 140 mit dritter zeitlicher Priorität durchgeführt. Außerdem werden in Schritt 140 die Variablen bzw. Zähler BDb und RÜZb gleich 0 gesetzt.

Falls in Schritt 138 BDi größer als r ist, gehört die Entwicklerstation zur vierten Klasse, die durch i = w gekennzeichnet ist. Für sie wird in Schritt 142 zunächst der Toner aktiviert und BDw gleich 0 gesetzt. Anschließend wird für diese Entwicklerstationen in Schritt 144 mit vierter und somit geringster zeitlicher Priorität der Entwickler-Regenerationsprozess gestartet und der Zähler RÜZw gleich 0 gesetzt. Die zeitliche Bevorzugung der Ent- wicklerstationen der dritten Kategorie gegenüber denen der vierten Kategorie rechtfertigt sich darin, dass bei sol- chen der vierten Kategorie eine zusätzliche Toneraktivie- rung durchzuführen ist, die durchgeführt werden kann, während auf die Beendigung des Regenerationsprozesses der Entwicklerstation oder Entwicklerstationen der dritten Klasse gewartet wird.

Der rechte Zweig des Flussdiagramms von Figur 5 ist mit dem linken Zweig im Wesentlichen identisch, außer dass hier keine Entwicklerstation der ersten Klasse vorliegt, von der es immer nur eine gibt und die im linken Zweig behandelt wurde. Insbesondere entsprechen die Schritte 146 bis 154 des rechten Zweiges exakt den Schritten 136 bis 144 des linken Zweiges. In Schritt 156 wird gewartet, bis alle Entwickler-Regenerationsprozesse abgeschlossen sind.

Danach schreitet die Steuerung zur Toneraustrags- Auswertung 46 voran.

In Figur 6 ist ein Flussdiagramm gezeigt, an Hand dessen die Einbindung des in Figuren 1 bis 5 beschriebenen Aus- führungsbeispiels in eine bekannte Steuerung für einen Drucker erläutert wird. Die Steuerung beginnt in Schritt 158 mit dem Anschalten des Druckers 10. In Schritt 160 befindet sich der Drucker 10 in einem Standby-Modus und wartet auf Daten. Nachdem in Schritt 162 Druckdaten emp- fangen wurden, wird in den Schritten 164/1,164/2 und 164/3 in Entwicklerstationen 1 bis 3 ein Kalibrierungspro- zess ohne Toneraustrag durchgeführt. Der Übersichtlichkeit halber werden im Flussdiagramm von Figur 6 nur drei Ent- wicklerstationen berücksichtigt statt der fünf Entwickler- stationen pro Druckwerk von Figur 7.

Die Kalibrierung in Schritt 164 ist ein Vorbereitungsmo- dus, in den der Drucker 10 vor Beginn des Druckbetriebs gebracht wird. In dem Kalibrierungsschritt 164 werden Betriebsparameter kalibriert. Dabei wird ein Einschwing- vorgang für Regelkreise zum Regeln von Betriebsparametern, die beispielsweise die Aufladung des Fotoleiterbandes 16, die Entladung des Fotoleiterbandes 16, die Tonerkonzentra- tion im Entwicklergemisch oder die Einfärbung betreffen, durchgeführt. Nach Beendigung der Kalibrierung in Schritt 164 werden alle drei Entwicklerstationen in Schritten 166/1 bis 166/3 in den Farbbereitschaftszustand gebracht.

In Schritt 168 wird gewartet, bis alle drei Entwicklersta- tionen den Farbbereitschaftszustand angenommen haben. In Schritt 170 wird mit dem Aufheizen der Fixierstation 40 (siehe Figur 7) begonnen. In Schritt 172 befindet sich der Drucker 10 im Druckbetrieb, in dem Druckdaten vorliegen.

Falls die Druckdaten im Druckbetrieb abreißen, beginnt ein kurzer Nachlauf. Wenn die Druckdaten für länger als die Nachlaufzeit abbrechen, wird der Drucker in Schritt 174 angehalten. Nachdem der Drucker in Schritt 176 angehalten wurde, kehrt die Steuerung zu Schritt 160 zurück.

Die Tonerauswertung 46 und die Entwicklerstations- Zustandsverwaltung 50 laufen als eigenständige Prozesse neben dem Druckbetrieb (Schritt 172) ab und sind daher in Figur 6 separat aufgeführt. Die Entwicklerstations- Zustandsverwaltung 50 analysiert den Seitenpuffer der Druckdaten vorausschauend und wirkt auf das Verfahren ein, indem sie nicht benötigte Entwicklerstationen in den Be- reitschaftszustand versetzt bzw. bei Farbanforderung aus dem Bereitschaftszustand in die Farbbereitschaft versetzt.

Die Wechselwirkung der Entwicklerstations- Zustandsverwaltung 50 mit dem Verfahren von Figur 6 ist allgemein durch den Kreis"1"symbolisiert.

Insbesondere überwacht die Zustandsverwaltung 50 die Druckdaten während des Druckbetriebs (Schritt 172) und versetzt eine oder mehrere der Entwicklerstationen 1 bis 3 in Schritten 178/1 bis 178/3 gemäß dem in Figur 3 be- schriebenen Verfahren in den Bereitschaftszustand, wenn der Zähler ts den Schwellenwert tsmax erreicht hat (siehe Figur 3, Schritt 78). Diese Einwirkung auf den Druckbe- trieb ist in Figur 6 durch den Kreis"1-a"symbolisch dargestellt. Wenn eine Farbanforderung gemäß Schritt 104 von Figur 4 vorliegt, werden die Entwicklerstationen von der Zustandsverwaltung 50 aus dem Bereitschaftszustand geholt und über die Kalibrierung (Schritt 164) und die

Farbbereitschaft (Schritt 166) wieder in den Druckprozess gebracht.

Während der Kalibrierung (Schritt 164) werden typischer- weise Leerseiten gedruckt, d. h. es werden Ladungsbilder erzeugt, die entwickelt werden können, aber nicht umge- druckt werden. Beispielsweise können im Zuge der Kalibrie- rung Tonermarken gedruckt werden, die nicht umgedruckt werden. Es werden aber in der üblichen Kalibrierung keine ganzflächigen Tonermuster auf dem Fotoleiter 16, erzeugt, wie sie im Entwickler-Regenerationsprozess verwendet wer- den. Diese Kalibrierung wird in Figur 6 als"Kalibrierung ohne Toneraustrag"bezeichnet (siehe Schritt 164).

Falls nach Beendigung des Bereitschaftszustandes ein Ent- wickler-Regenerationsprozess ansteht, wird dieser reali- siert, indem die Kalibrierung in Schritt 164 mit Toneraus- trag durchgeführt wird. Auf diese Weise lässt sich der Regenerationsprozess auf einfache Weise mit einem Drucker- zustand bzw. Vorbereitungsmodus verknüpfen, der bei der Druckersteuerung ohnehin vorgesehen ist. Somit muss für die Toner-Regeneration kein neuer Druckerzustand implemen- tiert werden.

Ferner kann die Toneraustrags-Auswertung 46 während des Druckbetriebes (Schritt 172) feststellen, ob das erste Regenerationskriterium für eine Entwicklerstation, die sich nicht im Bereitschaftszustand befindet, erfüllt ist (vgl. Fig. 2, Schritt 68). In diesem Fall wird der Druck- betrieb (Schritt 172) unterbrochen und der Toner- Regenerationsprozeß durchgeführt, indem die Kalibrierung in Schritt 164 mit Toneraustrag durchgeführt wird, ohne die Entwicklerstation zuvor in den Bereitschaftszustand zu versetzen. Außerdem teilt die Toneraustrags-Auswertung 46 der Entwicklerstations-Zustandsverwaltung 50 die Notwen- digkeit des Regenerationsprozesses mit, die dann die Syn-

chronisierung eventuell anstehender Regenerationsprozesse der übrigen Entwicklerstationen gemäß Figur 5 übernimmt.

Obgleich in den Zeichnungen und in der vorhergehenden Beschreibung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel aufge- zeigt und detailliert beschrieben ist, sollte dies als rein beispielhaft und die Erfindung nicht einschränkend angesehen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nur das bevorzugte Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben ist und sämtliche Veränderungen und Modifizierungen, die derzeit und künftig im Schutzumfang der Erfindung liegen, geschützt werden sollen.

Bezugszeichenliste 10 Elektrofotografischer Drucker 12 Oberes Druckwerk 14 Unteres Druckwerk 16 Fotoleiterband 18 Zeichengenerator 20 bis 28 Entwicklerstation 29 Erster Umdruckbereich 30 Transferband 32 Fotoleiter-Reinigungsvorrichtung 34 Papierbahn 36 Zweiter Umdruckbereich 38 Transferband-Reinigungsvorrichtung 40 Fixierstation 42 Start des Verfahrens 44 Initialisierung der Zähler 46 Toneraustrags-Auswertung 48 Entwickler-Regenerationsprozess 50 Entwicklerstations-Zustandsverwaltung 52 Entwicklerstations-Bereitschaftsverwaltung 54 Farbbereitschaft 56 bis 68 Verfahrensschritte der Toneraustrag- Auswertung 46 70 bis 96 Verfahrensschritte der Entwicklerstations- Zustandsverwaltung 50 98 bis 124 Verfahrensschritte der Entwicklerstations- Bereitschaftsverwaltung 52 126 bis 156 Verfahrensschritte bei der Synchronisierung von Entwickler-Regenerationsprozessen 158 bis 178 Verfahrensschritte bei einer Implementierung in einem herkömmlichen Steuerungsverfahren