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Patent Searching and Data


Title:
CONTROL METHOD FOR AN ELECTRIC POWER TOOL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/202776
Kind Code:
A1
Abstract:
A power tool (1) has a tool holder (4), an electric motor (5) for driving the tool holder (4) in rotation, a handle (8) for guiding the power tool (1) during operation, and a main switch (9) for switching on the electric motor (5). The power tool (1) executes the following control method. The main switch (9) is scanned to see whether it has been actuated. A start inhibitor (13) transmits a blocking signal (16) to a motor controller if the main switch (9) is actuated before the power tool (1) has been connected to the power supply (10). An activator (19) receives signals (26) from a control unit (22, 10) separate from the electric power tool (1), compares the received signals (26) with a predefined signature and transmits a release signal (20) to the motor controller (12) if the received signal (26) corresponds to the predefined signature. The motor controller (12) switches on the electric motor in response to the actuation of the main switch (9), under the additional condition that the start inhibitor (13) is not transmitting a blocking signal (16) or the activator (19) is transmitting a release signal (20).

Inventors:
MÖSSNANG, Franz (Leitershoferstrasse 18, Stadtbergen, 86391, DE)
KOCK, Laurent-Sebastian (Kampenwandstrasse 15, Poing, 85586, DE)
NEUPER, Karl (Voralsweg 1, 6832 Röthis, 6832, AT)
Application Number:
EP2016/063590
Publication Date:
December 22, 2016
Filing Date:
June 14, 2016
Export Citation:
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Assignee:
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT (Feldkircherstr. 100, 9494 Schaan, 9494, LI)
International Classes:
B25F5/00; H02H11/00
Foreign References:
DE19616851A11996-10-31
US4086643A1978-04-25
DE4429206A11996-03-14
US20020117902A12002-08-29
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Steuerungsverfahren für eine elektrische Werkzeugmaschine mit den Schritten:

Abtasten, ob ein Hauptschalter (9) betätigt ist,

Übermitteln eines Sperrsignals (16) an eine Motorsteuerung (12) durch eine

Anlaufsperre (13), wenn vor Anschließen der Werkzeugmaschine (1 ) an die

Stromversorgung (9) der Hauptschalter (8) betätigt ist,

Empfangen von Signalen (26) einer von der elektrischen Werkzeugmaschine (1 ) getrennten Steuereinheit (24),

Vergleichen der empfangenen Signale (22) mit einem Freischaltcode,

Übermitteln eines Freigabesignals (18) an die Motorsteuerung (1 1 ), wenn das empfangene Signal (26) mit dem Freischaltcode übereinstimmt,

Einschalten eines Elektromotors (5) der elektrischen Werkzeugmaschine (1 ) durch die

Motorsteuerung (12) ansprechend auf das Betätigen des Hauptschalters (9), wenn die

Anlaufsperre (12) kein Sperrsignal (15) übermittelt oder wenn die Freischaltung (17) ein

Freigabesignal (18) übermittelt.

Steuerungsverfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (22) das Signal (26) mit dem Freischaltcode drahtlos übermittelt.

Steuerungsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch kennzeichnet, dass das Signal (26) mit dem Freischaltcode drahtlos empfangen wird.

Steuerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (22) mit dem Freischaltcode wenigstens einen Steuercode übermittelt und die Motorsteuerung (12) basierend auf dem Steuercode eine Drehzahl, eine

Drehbeschleunigung und/oder ein Drehmoment einstellt.

Elektrische Werkzeugmaschine (1 ) mit einem Maschinengehäuse (7), an dem ein Handgriff (8) zum Führen der Werkzeugmaschine (1 ) im Betrieb vorgesehen ist, einem Werkzeughalter (4) zum Haltern eines Werkzeugs (2) auf einer Arbeitsachse (3), einem Elektromotor (5), einem Werkzeughalter (4), der durch den Elektromotor (5) um eine Arbeitsachse (3) rotierend angetrieben ist, einer Motorsteuerung (12),

einem Hauptschalter (9) zum Betätigung durch den Anwender,

einem Anschluss (14) zum Verbinden der elektrischen Werkzeugmaschine (1 ) mit einer Stromversorgung (10), einer Anlaufsperre (13), die ein Sperrsignal (16) an die Motorsteuerung (12) übermittelt, wenn vor Anschließen der Werkzeugmaschine (1 ) an die Stromversorgung (10) der Hauptschalter (9) betätigt ist,

eine Freischaltung (19), die einen Empfänger (29) zum Empfangen von Signalen (26) einer von der elektrischen Werkzeugmaschine (1 ) getrennte Steuereinheit (22) und einen Decoder (32) zum Vergleichen eines empfangenen Signals (26) mit einem

Freischaltcode aufweist und die ein Freigabesignal (20) an die Motorsteuerung (12) bei Übereinstimmen des empfangenen Signals mit dem Freischaltcode übermittelt, wobei die Motorsteuerung (12) ansprechend auf ein Betätigen des Hauptschalters (9) den Elektromotor (5) einschaltet, wenn die Anlaufsperre (13) kein Sperrsignal (16) übermittelt oder wenn die Freischaltung (19) ein Freigabesignal (20) übermittelt.

Elektrische Werkzeugmaschine (1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (29) einen Funkempfänger (30), einen Demodulator (31 ) zum Extrahieren von auf die Stromversorgung (10) aufgeprägter Signale (26) oder eine Steckverbindung (28) an der Außenseite des Maschinengehäuses (7) aufweist.

Elektrische Werkzeugmaschine (1 ) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die getrennte Steuereinheit (22) einen Speicher (33) mit hinterlegten Steuercodes aufweist, wobei die Motorsteuerung (12) ansprechend auf einen von der Steuereinheit (22) übermittelten Steuercode die Drehzahl, die Drehbeschleunigung und/oder das Drehmoment einstellt.

Description:
Steuerungsverfahren für eine elektrische Werkzeugmaschine

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuerungsverfahren für eine elektrische, handgehaltene Werkzeugmaschine.

Handgehaltene Werkzeugmaschinen sind mit einer Anlaufsperre versehen, wie aus der US 2012 306291 A1 bekannt. Die Anlaufsperre verhindert, dass die Werkzeugmaschine beim Einstecken der Netzversorgung bei gedrücktem Hauptschalter anläuft.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG Die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine hat einen Werkzeughalter, einen Elektromotor zum rotierenden Antreiben des Werkzeughalters, einen Handgriff zum Führen der Werkzeugmaschine im Betrieb, einen Hauptschalter zum Einschalten des Elektromotors. Die Werkzeugmaschine führt folgendes Steuerungsverfahren aus. Der Hauptschalter wird abgetastet, ob er betätigt ist. Eine Anlaufsperre übermittelt an eine Motorsteuerung ein Sperrsignal, wenn vor Anschließen der Werkzeugmaschine an die Stromversorgung der Hauptschalter betätigt ist. Eine Freischaltung empfängt Signale einer von der elektrischen Werkzeugmaschine getrennten Steuereinheit, vergleicht die empfangenen Signale mit einer vorgegebenen Signatur und übermittelt ein Freigabesignal an die Motorsteuerung, wenn das empfangene Signal mit der vorgegebenen Signatur übereinstimmt. Die Motorsteuerung schaltet den Elektromotor ansprechend auf das Betätigen des Hauptschalters ein, unter der zusätzlichen Bedingung dass die Anlaufsperre kein Sperrsignal übermittelt oder die Freischaltung ein Freigabesignal übermittelt.

Die Werkzeugmaschine schützt den Anwender zuverlässig vor einem versehentlichen Anlaufen, das insbesondere beim Einstecken eines Netzsteckers der Werkzeugmaschine auftreten kann. Die Werkzeugmaschine kann auch ferngesteuert ein- und ausgeschaltet werden, indem die Anlaufsperre durch ein entsprechend codiertes Signal ausgeschaltet wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen und Figuren. In den Figuren zeigen:

Fig. 1 eine elektrische Bohrmaschine

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Fig. 1 zeigt eine elektrische Bohrmaschine 1 als Beispiel für elektrische handgehaltene Werkzeugmaschinen mit einem rotierenden Werkzeug 2. Die elektrische Bohrmaschine 1 hat einen um eine Arbeitsachse 3 rotierenden Werkzeughalter 4 zum Aufnehmen eines Werkzeugs 2. Das Werkzeug 2 kann ein Bohrer, ein Schrauberbit, ein Schleifkopf etc. sein. Der Werkzeughalter 4 ist mit einem Elektromotor 5 gekoppelt, welcher den Werkzeughalter 4 um die Arbeitsachse 3 rotierend antreiben kann. Der Elektromotor 5 ist neben anderen Komponenten eines Antriebsstrangs 6, z.B. einem Getriebe, einer Rutschkupplung, in einem Maschinengehäuse 7 angeordnet. Ein Handgriff 8 an dem Maschinengehäuse 7 ermöglicht dem Anwender die elektrische Bohrmaschine 1 während des Betriebs zu halten und zu führen. Ein Hauptschalter 9 ist an oder in der Nähe des Handgriffs 8 vorgesehen, über welchen der Elektromotor 5 ein- und ausschaltbar ist. Eine Stromversorgung 10 der elektrischen Bohrmaschine 1 erfolgt über eine Netzleitung 11. Andere gleichartige, rotierende, handgehaltene Werkzeugmaschinen sind unter anderem ein Elektroschrauber, ein Trennschleifer und eine Kreissäge.

Der Elektromotor 5 wird von einer Motorsteuerung 12 angesteuert. Die Motorsteuerung 12 tastet den Hauptschalter 9 ab. Der Hauptschalter 9 ist im einfachsten Fall ein monostabiler, elektrischer Taster, der in einer Grundstellung elektrische Kontakte öffnet und einer betätigten Stellung die elektrischen Kontakte schließt. Der elektrische Taster kann ein binäres Signal ausgeben, welches nur zwischen der Grundstellung der betätigten Stellung unterscheidet. Alternativ kann der Taster ein kontinuierliches oder codiertes Signal ausgeben, welches Aufschluss über die Andruckkraft auf den Taster oder den Betätigungsweg des Tasters ermöglicht. Beispielsweise enthält der Taster eine elektrische Schleifbahn auf der ein Kontakt gleitet, wodurch sich in Abhängigkeit des Betätigungswegs des Kontakts ein veränderlicher Widerstandswert ergibt. Eine Feder setzt den Taster in die Grundstellung, wenn der Hauptschalter 9 unbetätigt ist. Vorteilhafterweise versorgt die Motorsteuerung 12 den Elektromotor 5 mit Strom, wenn der Hauptschalter 9 in der gedrückten Stellung mit den geschlossenen Kontakten ist, und die Motorsteuerung 12 trennt den Elektromotor 5 von der Stromversorgung 10, wenn der Hauptschalter 9 in der Grundstellung mit den geöffneten Kontakten ist. Die Motorsteuerung 12 enthält eine Anlaufsperre 13, die ein unbeabsichtigtes Anlaufen des Elektromotors 5 verhindert. Ein unbeabsichtigtes Anlaufen könnte sich ereignen, wenn der Anwender den Netzstecker 14 der Bohrmaschine 1 in die Steckdose steckt und der Hauptschalter 9 in der gedrückten Stellung blockiert ist. Der Anwender hat hierbei typischerweise die Bohrmaschine 1 nur nachlässig in der Hand, wodurch das rotierende Werkzeug 2 ihn unmittelbar oder mittelbar verletzten kann.

Die Anlaufsperre 13 ermittelt die zeitliche Reihenfolge zweier Ereignisse, nämlich des Bereitstellens der Energieversorgung und des Betätigens des Hauptschalters 9. Die Anlaufsperre 13 gibt ein Entsperrsignal 15 aus, wenn der Hauptschalter 9 betätigt wird, nachdem die Stromversorgung 10 bereitgestellt ist. Die Anlaufsperre 13 gibt ein Sperrsignal 16 aus, wenn der Hauptschalter 9 bereits betätigt ist, bevor die Stromversorgung 10 bereitgestellt wird. Die Anlaufsperre 13 wechselt von dem Sperrsignal 16 zu dem Entsperrsignal 15, wenn bei bestehender Stromversorgung 10 der Hauptschalter 9 gelöst wird. Die Motorsteuerung 12 empfängt an einem Eingang 17, die von der Anlaufsperre 13 ausgegebenen Signale. Liegt das Entsperrsignal 15 an, startet die Motorsteuerung 12 den Elektromotor 5 entsprechend dem gedrückten Hauptschalter 9. Liegt das Sperrsignal 16 an, hält die Motorsteuerung 12 den Elektromotor 5 von der Stromversorgung 10 getrennt. Falls die Motorsteuerung 12 kein Signal an dem Eingang 17 empfängt, wird vorsorglich der Elektromotor 5 ebenfalls von der Stromversorgung 10 getrennt gehalten.

Die Anlaufsperre 13 hat beispielsweise ein Register, das bei fehlender oder nicht ausreichender Stromversorgung 10 der elektrischen Bohrmaschine 1 automatisch auf einen Nullwert fällt. Das Register ist beispielsweise ein kleiner Kondensator, der sich über einen Widerstand entlädt. Das Register wird auf einen Einswert gesetzt und gehalten, nachdem die Anlaufsperre 13 für eine Mindestdauer mit Strom versorgt ist. Das Register wird jedoch nur auf den Einswert gesetzt, wenn der Hauptschalter 9 in der unbetätigten Grundstellung ist. Die Anlaufsperre 13 gibt das Sperrsignal 16 bei dem Nullwert und das Entsperrsignal 15 bei dem Einswert aus.

Aus Sicht des Anwenders lässt sich die Bohrmaschine 1 nicht starten, wenn beim Einstecken des Netzsteckers 14 bereits der Hauptschalter 9 gedrückt ist. Nach einem Loslassen des Hauptschalters 9 und erneuten Betätigen startet die Bohrmaschine 1. Im Regelfall bemerkt der Anwender die Anlaufsperre 13 nicht, da typischerweise zuerst der Netzstecker 14 in eine Steckdose 18 gesteckt wird, um die Stromversorgung 10 bereitzustellen, bevor der Anwender die Bohrmaschine 1 in die Hand nimmt und den Hauptschalter 9 betätigt. Die Motorsteuerung 12 ist mit einer Freischaltung 19 versehen. Die Freischaltung 19 hat im inaktiven Zustand keinen Einfluss auf die Motorsteuerung 12 und die Anlaufsperre 13. Die Freischaltung 19 überbrückt in einem aktiven Zustand die Anlaufsperre 13. Die Motorsteuerung 12 verbindet den Elektromotor 5 mit der Stromversorgung 10 unabhängig von der Reihenfolge der zwei Ereignisse: Bereitstellen der Energieversorgung und Betätigen des Hauptschalters 9. Die Freischaltung 19 gibt beispielsweise im aktiven Zustand ein Freigabesignal 20 aus, welches dem Eingang 21 der Motorsteuerung 12 zugeführt wird. Das Freigabesignal 20 der Freischaltung 19 und das Entsperrsignal 15 der Anlaufsperre 13 sind gleich. Die Motorsteuerung 12 unterscheidet die beiden Signale nicht und startet entsprechend den Elektromotor 5 bei betätigtem Hauptschalter 9. Die elektrische Bohrmaschine 1 kann nun durch externes Ab- und Zuschalten der Stromversorgung 10 ein- und ausgeschaltet werden. Dies ist beispielsweise hilfreich, wenn die Bohrmaschine 1 in einem Bohrständer gehaltert ist. Falls ein Sperrsignal 16 der Anlaufsperre 13 an der Motorsteuerung 12 anliegt, kann die Motorsteuerung 12 regelmäßig prüfen, ob ein Freigabesignal 20 an dem Eingang 21 anliegt. Das Freigabesignal 20 kann verzögert zu dem Sperrsignal 16 übermittelt werden, z.B. um nach einem Bereitstellen eines Versorgungsstroms andere Aktionen auszuführen, bevor sich der Elektromotor 5 der Bohrmaschine 1 dreht. Vorzugsweise wird das Freigabesignal 20 erst mit dem Abfall der Stromversorgung 10 zurückgesetzt.

Die Freischaltung 19 kommuniziert mit einer externen Steuereinheit 22. Die Steuereinheit 22 ist beispielsweise als ein Steckmodul ausgebildet, das in den Stromversorgungspfad 10 der Bohrmaschine 1 geschaltet werden kann. Die Steuereinheit 22 hat beispielsweise eine Steckdose 23, in welche der Netzstecker 14 der Bohrmaschine 1 gesteckt werden kann, und einen Stecker 24, der einem Netzstecker nachempfunden in eine Steckdose 18 gesteckt werden kann. Die Steuereinheit 22 hat beispielsweise einen Spannungssensor 25, welcher das Anliegen einer Spannung in der Stromversorgung 10 erfasst. Die Steuereinheit 22 sendet aktiv ein Signal 26 mit einer Sendeeinheit 27, wenn eine Spannung anliegt. Die Sendeeinheit 27 kann ein Funksender sein, welcher das Signal 26 drahtlos übermittelt. Alternativ kann die Sendeeinheit 27 das Signal 26 auf den Versorgungsstrom modulieren. Ferner kann die Sendeeinheit 27 eine gesonderte kabelgebundene Verbindung mit der Bohrmaschine 1 aufweisen, welche beispielsweise in eine Steckverbindung 28 an dem Maschinengehäuse 7 gesteckt wird. Das Signal 26 enthält einen wenigstens einen Freischaltcode. Die Freischaltung 19 enthält einen Empfänger 29, der das Signal 26 empfängt. Der Empfänger 29 enthält je nach der vorgesehen Sendeeinheit 27 einen Funkempfänger 30, einen den Versorgungsstrom demodulierenden Demodulator 31 und/oder einen Steckverbindung 28 an dem Maschinengehäuse 7 auf. Der Empfänger 29 leitet das Signal 26 an einen Decoder 32 weiter. Der Decoder 32 vergleicht das Signal 26 mit einem Freischaltcode. Falls der Freischaltcode in dem Signal 26 enthalten ist, gibt der Decoder 32 das Freigabesignal 20 an die Motorsteuerung 12 aus. Alternativ sendet die Steuereinheit 22 ein Anfragesignal, sobald der Netzstecker 14 eingesteckt und eine Stromversorgung 10 der Bohrmaschine 1 etabliert ist. Die Steuereinheit 22 antwortet auf das Anfragesignal mit einem den Freischaltcode enthaltenden Signal 26.

Die externe Steuereinheit 22 kann zusätzlich zu dem Freischaltcode einen oder mehrere Steuerungscodes übermitteln, welche in einem Speicher 33 hinterlegt sind. Der Steuerungscode enthält beispielsweise Instruktionen mit welcher Drehzahl die Bohrmaschine 1 laufen soll oder mit welcher Drehbeschleunigung die Bohrmaschine 1 anlaufen soll oder welches maximale Drehmoment die Bohrmaschine 1 aufbringen soll. Die Steuerungscodes können beispielsweise dauerhaft in dem Speicher 33 hinterlegt sein und durch einen Wahlschalter 34 oder ein analoges Eingabefeld an der Steuereinheit 22 ausgewählt oder eingegeben werden können. Die Freischaltung 19 decodiert die übermittelten Steuerungscodes mittels des Decoders 32. Der Decoder 32 leitet entsprechende Steuerungssignale an die Motorsteuerung 12 weiter, die ansprechend auf die Steuerungssignale die Drehzahl einstellt, die Drehbeschleunigung limitiert bzw. das Drehmoment begrenzt.




 
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