STERNAD, Michael (Heimgartenweg 9, Klagenfurt, A-9020, AT)
| ANSPRÜCHE 1. Steuerbarer Drehregler (5), insbesondere für Drehschalter, mit zumindest einer abstützbaren, fernbedienbaren Antriebseinheit (18), dadurch gekennzeichnet, dass der Drehregler (5) zumindest ein Bedienteil aufweist, das als drehknopfförmiges, die Antriebseinheit (18) umgebendes Gehäuse (17) ausgeführt ist, wobei Bedienteil und Antriebseinheit (18) drehfest und lösbar auf einer Schalterwelle (16) anordenbar sind. 2. Steuerbarer Drehregler (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Antriebseinheit (18) verbundene erste Positionsgebereinheit (25) vorgesehen ist. 3. Steuerbarer Drehregler (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine mit der Schalterwelle (16) verbindbare zweite Positionsgebereinheit (25') vorgesehen ist. 4. Drehregler (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Antriebseinheit (18) um einen Elektromotor handelt, wobei im montierten Zustand des Drehreglers (5) die Motorwelle (21) parallel oder normal zur Schalterwelle (16) verläuft. 5. Drehregler (5) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Motorwelle (21) und Schalterwelle (16) zumindest ein Getriebe angeordnet ist. 6. Drehregler (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (18) über zumindest ein Stützelement abstützbar ist. 7. Drehregler (5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement zumindest eine Stütze (19) und zumindest ein Bodenelement (20) aufweist, wobei das Bodenelement (20) im montierten Zustand des Drehreglers (5) in einer Ebene normal auf die Schalterwelle (16) verläuft. 8. Drehregler (5) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (17) aus zumindest einem ersten Gehäuseteil (17') und einem drehbaren zweiten Gehäuseteil (17") besteht, wobei der erste Gehäuseteil (17') als Stütze (19) des Stützelements zur Abstützung der zumindest einen Antriebseinheit (18) fungiert und über eine lösbare Befestigungsvorrichtung mit dem Bodenelement (20) verbunden ist. 9. Drehregler (5) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (20) einen ersten, statischen Bodenelementteil (20') und einen im ersten Bodenelementteil (20') beweglich gelagerten zweiten Bodenelementteil (20") aufweist, wobei der erste Bodenelementteil (20') im montierten Zustand des Drehreglers (5) in einer Ebene normal auf die Schalterwelle (16) verläuft und der zweite Bodenelementteil (20") mit einer Schalterwelle (16) form- und/ oder kraftschlüssig verbindbar ist. 10. Drehregler (5) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bodenelementteil (20") mit dem zweiten Gehäuseteil (17") und/oder der zumindest einen Antriebseinheit (18) verbindbar ist. 11. Drehregler (5) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zweiten Bodenelementteil (20") und dem zweiten Gehäuseteil (17") eine erste Unterbrechervorrichtung (31) vorgesehen ist und/oder dass zwischen dem zweiten Bodenelementteil (20") und der zumindest einen ersten Antriebseinheit (18) eine zweite Unterbrechervorrichtung (32) vorgesehen ist. 12. Drehregler (5) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste (18) und eine zweite Antriebseinheit (18') vorgesehen sind, wobei die Schalterwelle (16) über die erste Antriebseinheit (18) antreibbar ist und die erste Antriebseinheit (18) im ersten Gehäuseteil (17') angeordnet ist und eine zweite Antriebseinheit (18') im zweiten Gehäuseteil (17") angeordnet ist, wobei mit der zweiten Antriebseinheit (18') der zweite Gehäuseteil (17") antreibbar ist. 13. Drehregler (5) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Gehäuseteil (17") weiters zumindest eine Drehwinkelgebereinheit (34) angeordnet ist und der zweite Gehäuseteil (17") über zumindest eine dritte Unterbrechervorrichtung (33) von der zweiten Antriebseinheit (18') entkoppelbar ist. 14. Drehregler (5) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Antriebseinheit (18) ein erstes Getriebe (35) zugeordnet ist und der zweiten Antriebseinheit (18') ein zweites Getriebe zugeordnet ist. 15. Drehregler (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Drehregler (5) zumindest eine Steuerungsvorrichtung (28) vorgesehen ist. 16. Drehregler (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass er zumindest eine Kommunikationseinheit (30) aufweist, die zur drahtlosen Kommunikation eingerichtet ist, und des Weiteren zumindest eine Antenne und zumindest eine Energiespeichervorrichtung vorgesehen sind. 17. Drehregler (5) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiespeichervorrichtung als wiederaufladbarer Akku ausgeführt ist und zumindest eine Ladevorrichtung aufweist. 18. Drehregler (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Drehregler (5) zumindest eine Identifikationseinheit (37), beispielsweise ein RFID-Modul, vorgesehen ist. 19. Drehregler (5) nach einem der Ansprüche 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Identifikationseinheit (37') im Drehregler (5) und eine zweite Identifikationseinheit (37") im Bodenelement (20) angeordnet sind. 20. System (1) zur Ansteuerung zumindest einer Schalterwelle (16), umfassend: - zumindest einen steuerbaren Drehregler (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, und - zumindest eine Steuereinheit (2) mit zumindest einer Verarbeitungsvorrichtung (6), zumindest einer Speichervorrichtung (7) und zumindest einer Kommunikationsvorrichtung (8) zur Kommunikation mit den steuerbaren Drehreglern (5). 21. System (1) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass des Weiteren zumindest ein Bediengerät (4) vorgesehen ist. 22. System (1) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Bediengerät (4) um einen MIDI-Controller handelt. 23. System (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (2) zumindest eine Update-Schnittstelle (10) aufweist, über die das System (1) mit dem Internet verbindbar ist. 24. System (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Bus-System (26) vorgesehen ist, über das die Steuereinheit (2) mit zumindest einem Drehreglern (5) verbunden ist. 25. System (1) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Bus-System (26) in der Steuereinheit (2) angeordnet ist. 26. System (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsvorrichtung (8) der Steuereinheit (2) zur drahtlosen Kommunikation eingerichtet ist und zumindest eine Kommunikationsantenne (9) aufweist und zumindest ein steuerbarer Drehregler (5) nach Anspruch 7 vorgesehen ist. 27. System (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheiten (2) als Steuermodule ausgeführt und genau einem Drehregler (5) zugeordnet sind und das System des Weiteren eine Modulaufnahmevorrichtung umfasst, in die die Steuermodule lösbar eingebracht werden können. |
Die Erfindung betrifft einen steuerbaren Drehregler, insbesondere für Drehschalter, mit zumindest einer abstützbaren, fernbedienbaren Antriebseinheit. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein System zur Ansteuerung von Schalterwellen, insbesondere von Drehschaltern.
Bei einem Drehschalter handelt es sich allgemein um ein elektrotechnisches Bauteil, bei dem Schaltzustände durch mechanische Drehbewegung einstellbar sind. Insbesondere wird in weiterer Folge auf eine spezielle Ausführungsform eines Drehschalters, nämlich ein Drehpotentiometer, Bezug genommen, bei dem ein Drehknopf mechanisch über eine Welle mit einem Potentiometer kombiniert ist. Der Begriff Potentiometer bezeichnet in den weiteren Ausführungen ein elektrisches Widerstandsbauelement, dessen Widerstandswerte über Bedienelemente mechanisch (hier insbesondere durch Drehen) veränderbar sind.
Potentiometer werden in einer Vielzahl von elektrischen Geräten eingesetzt, beispielsweise zur Lautstärkeregelung in Radios oder zur Abstimmung des Sounds von analogen Effektgeräten oder Verstärkern bei E-Gitarren oder anderen elektrisch verstärkten Musikinstrumenten.
Allerdings besteht die Problematik, dass man solche Potentiometer händisch verstellen muss. Gerade im Musikbereich, wo die oben genannten Effektgeräte zum Einsatz kommen, besteht oft der Bedarf, dass während eines Musikstücks die Einstellungen des Effektgeräts geändert werden müssen. Da das nicht möglich ist, müssen mehrere Effektgeräte mit verschiedenen Einstellungen verwendet werden, was hohe Kosten verursacht, die insbesondere für Hobbymusiker problematisch sind.
Die US 2007/0176729 AI zeigt eine Lösung, bei der ein Effektgerät über einen abgesetzt angeordneten Drehknopf verstellt werden kann. Die DE 103 00 507 AI beschreibt eine Fernbedienungsnachrüstung von Subwoofern, bei der Drehknöpfe für beispielsweise Volumen und Phase mittels Motoren betätigt werden.
Zwar sind schon sehr verbreitet digitale Effektgeräte im Einsatz, die in Sekundenbruchteilen zwischen verschiedenen Sounds hin- und herschalten können. Jedoch ist die Tonqualität bei solchen digitalen Effektgeräten nicht so gut wie bei analogen, da digitale Effektgeräte analoge Effektgeräte nur imitieren. Die gesamte Signalkette von einem Musikinstrument wie einer Gitarre, bzw. deren Tonabnehmer, bis hin zum Verstärker (auch analog, da fast immer Röhrenverstärker verwendet werden) ist analog. Somit sollten auch die dazwischen geschalteten Effekte analoger Natur sein. Bei der Digitalisierung von Daten oder Informationen, wie es im vorliegenden Fall die Töne vom Tonabnehmer sind, gibt es immer einen Informationsverlust, d.h. Informationen gehen verloren und die Qualität des Signals (hier: des Tons) sinkt. Hochwertige D/ A- und A/ D-Signalwandler, die digitale Information in analoge Information und umgekehrt umwandeln, sind sehr teuer und kosten von EUR 500 aufwärts.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Lösung bereitzustellen, mit der Potentiometer auf einfache und reproduzierbare Weise eingestellt werden können.
Diese Aufgabe wird mit einem eingangs erwähnten steuerbaren Drehregler erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Drehregler zumindest ein Bedienteil aufweist, das als dreh- knopfförmiges, die Antriebseinheit umgebendes Gehäuse ausgeführt ist, wobei Bedienteil und Antriebseinheit drehfest und lösbar auf einer Schalterwelle anordenbar sind.
Dank der Erfindung ist es möglich, Drehschalter, insbesondere Drehpotentiometer, reproduzierbar auf gewisse Werte einzustellen. Der steuerbare Drehregler kann einfach auf die Schalterwelle aufgebracht werden, ohne dass massive bauliche Veränderungen an dem Gerät mit dem Drehschalter vorgenommen werden müssen. Bei Drehpotentiometern mit einer Drehwelle und einem darauf angeordneten Drehknopf wird der Drehknopf abgenommen und der Drehregler auf die Drehwelle aufgesteckt. Die drehfeste Verbindung zwischen dem Drehregler und der Schalterwelle erlaubt ein Antreiben der Schalterwelle durch die Antriebseinheit und das Drehen der Schalterwelle auf eine beliebige Schalterstellung.
Dank dem drehknopfförmigen, die Antriebseinheit umgebenden Gehäuse ist eine Bedienung wie bei gewöhnlichen Drehschaltern möglich. Grundsätzlich kann das Bedienteil aber beliebig ausgeführt sein, beispielsweise auch als Drehrad oder Hebel.
Zu diesem Zweck ist die Antriebseinheit abstützbar, beispielsweise, indem sie auf das Schaltergehäuse aufgeklebt oder anders form- bzw. kraftschlüssig, in jedem Fall aber fest und vorzugsweise lösbar, verbunden wird. Unter dem Begriff Schaltergehäuse sind hier alle Gehäuse zu verstehen, die den Drehschalter, auf dem der steuerbare Drehregler aufgebracht wird, umgeben - wenn beispielsweise der Drehschalter in einem Verstärker eingebaut ist, handelt es sich um das Verstärkergehäuse, ist der Drehschalter in einem analogen Effektgerät eingebaut, handelt es sich um das Gehäuse des Effektgeräts. Jedenfalls ist der Bereich, auf dem die Antriebseinheit abstützbar ist, danach auszusuchen, dass er unbewegt bleibt, wenn sich die Schalterwelle dreht. Aufgrund der Fernbedienbarkeit, beispielsweise über Kabel, die auch die Energieversorgung des Drehreglers sicherstellen, kann die Schalterwelle auf beliebige Stellungen gebracht werden.
Durch die erfindungsgemäße Lösung lässt sich beispielsweise das Handling von analogen Effektgeräten bei E-Gitarren bzw. von Verstärkern deutlich erleichtern. Dank der Fernbedienbarkeit kann die Antriebseinheit - beispielsweise über eine Steuereinheit - derart angesteuert werden, dass bestimmte Einstellungen des Drehschalters des Geräts (z.B. Effektgerät oder Verstärker) rasch und reproduzierbar realisiert werden können. Der Benutzer des (z.B.) Effektgeräts muss also nicht mehr händisch die Einstellungen verändern, sondern kann über Ansteuern der Antriebseinheit diese Änderungen rasch vornehmen.
Heutzutage gibt es kein System, welches das Handling analoger Effektgeräte in solcher Weise erleichtert. Die Tonqualität wird durch das Nachrüsten nicht beeinträchtigt, was für Profimusiker und Tonstudiobetreiber sehr wichtig ist.
Beispielsweise können während einem Musikstück, insbesondere bei einem Auftritt, unproblematisch Änderungen an den Einstellungen der Effektgeräte vorgenommen werden, da dieser Vorgang rasch durchgeführt werden kann. Es ist auch nicht mehr nötig, die verwendeten Effektgeräte redundant auszuführen (da verschiedene Sounds voreingestellt werden müssen), wodurch es zu einer Kosteneinsparung kommt.
Günstigerweise ist in dem Drehregler eine mit der Antriebseinheit verbundene erste Positionsgebereinheit vorgesehen. Die Positionsgebereinheit kann auch mit einem mit der Antriebseinheit gekoppelten Bauteil verbunden sein. Auch Varianten mit einer mit der Antriebseinheit und einem damit gekoppelten Bauteil verbundenen Positionsgebereinheit sind möglich. In einer weiteren Variante der Erfindung ist zumindest eine mit der Schalterwelle verbindbare zweite Positionsgebereinheit vorgesehen. Über diese Positionsgebereinheiten ist ermittelbar, wie weit die Schalterwelle, auf die der Drehregler aufgesteckt wird, verdreht wird, bzw. durch die Antriebseinheit des Drehreglers verstellt werden soll. Der Positionsgeber hat also die Funktion, die aktuelle Position der Schalterwelle und /oder der Antriebseinheit zu erfassen. Diese Daten können dann - beispielsweise über eine Steuereinheit - weiter verarbeitet werden. Die Positionsgebereinheit kann als separates Hardware-Bauteil ausgeführt sein, das mit der Antriebseinheit verbunden ist und die Bewegung der Antriebseinheit und /oder der Schalterwelle ermittelt. In einer Variante der Erfindung kann die Positionsgebereinheit aber auch softwaremäßig realisiert sein, beispielsweise in einer Steuereinheit, mit der der Drehregler verbindbar ist. Gemäß einer Variante der Erfindung ist es möglich, die Steuereinheit innerhalb des Drehreglers zu platzieren. Bei der Antriebseinheit handelt es sich um einen Elektromotor, wobei im montierten Zustand des Drehreglers die Motorwelle parallel oder normal zur Schalterwelle verläuft. Im zweiten Fall, bei dem die Motorwelle normal zur Schalterwelle verläuft, kann entsprechend eine Kraftumlenkung vorgesehen sein, beispielsweise über ineinandergreifende Zahnräder oder Umlenkungen mit Riemen. Bei dem Motor kann es sich um verschiedenste Motorenbauarten handeln, beispielsweise Piezo-, DC-, Servo-, Schritt- oder Hohlwellen- oder Tor- quemotoren.
Allgemein wird günstigerweise eine Antriebseinheit mit hohem Drehmoment verwendet, um ein präzises Schalten des Drehreglers, auch in kleinen Schritten, zu ermöglichen. In so einem Fall ist es von Vorteil, wenn zwischen dem Elektromotor und der Schalterwelle zumindest ein Getriebe angeordnet ist. Damit können bei Bedarf die Eigenschaften des Antriebs auf die Anforderungen der Erfindung angepasst werden. Generell ist es günstig, wenn zwischen Motorwelle und Schalterwelle zumindest ein Getriebe angeordnet ist. Bei dem Getriebe kann es sich um eine mehrstufige Variante handeln, um eine optimales Übersetzungsverhältnis zu erreichen. Es sind verschiedene Bauarten möglich, wie z.B. Planetengetriebe, Schneckengetriebe, Stirnradgetriebe, Riementrieb und Kombinationen dieser.
Um die Abstützbarkeit der Antriebseinheit sicherzustellen und somit Drehfestigkeit sicherzustellen, kann beispielsweise ein Stützelement vorgesehen sein, sodass die Antriebseinheit über das zumindest ein Stützelement abstützbar ist. Das Stützelement kann beispielsweise als L-förmige Stütze ausgeführt sein, die an einem Ende fest mit der Antriebseinheit verbunden ist. Am Stützelement können weiters beispielsweise auch Teile von mindestens einem Getriebe, Teile des Positionsgebers etc. drehfest angebracht werden. Das andere Ende der Stütze kann zur Abstützung mit einem festen Körper nahe der Schalterwelle verbunden werden, beispielsweise mit dem Gehäuse des Geräts, in dem der zur Schalterwelle gehörige Schalter untergebracht ist. Vorzugsweise wird das Stützelement lösbar und beschädigungsfrei befestigt, beispielsweise mittels Verkleben, Anlöten oder ähnlichen Methoden.
Günstigerweise weist das Stützelement zumindest eine Stütze und zumindest ein Bodenelement auf, wobei das Bodenelement im montierten Zustand des Drehreglers in einer Ebene normal auf die Schalterwelle verläuft. Das Bodenelement kann beispielsweise ringförmig (die Schalterwelle umgebend) ausgeführt sein. Damit steht auch eine größere Fläche zur Befestigung zur Verfügung. Die Stütze (die auch hier beispielsweise L-förmig ausgeführt sein kann) und das Bodenelement sind bevorzugt fest miteinander verbunden.
Über das Bodenelement ergibt sich auch eine weitere Lösung für eine feste Abstützung des Drehreglers, die bei analogen Effektgeräten, Verstärkern und ähnlichen Geräten verwendbar ist: Üblicherweise sind hier Drehschalter mit Sechskantmuttern im Gerät montiert; daher lässt sich hier eine form- und/-oder kraftschlüssige Verbindung realisieren, indem der Drehregler so auf die Schalterwelle aufgebracht wird, dass das Bodenelement mit der Sechskantmutter festgeschraubt wird.
Unter einer formschlüssigen Verbindung ist hier eine Verbindung zu verstehen, bei der Druckkräfte normal zu den Flächen der Verbindungspartner wirken und ein Zusammenwirken der Verbindungspartner bewirken. Weisen die Verbindungspartner beispielsweise zwei zueinander koaxiale Verbindungsflächen auf, besteht Formschluss in Richtung der zur Zylinderachse senkrechten Ebene. Beispiele für formschlüssige Verbindungen sind Nut- Federverbindungen, Zahnkupplungen oder Zapfenwellverbindungen.
Kraftschlüssige Verbindungen setzen eine Normalkraft auf die miteinander zu verbindenden Flächen voraus - der Kraftschluss bleibt bestehen, solange die durch die Haftreibung bewirkte Gegenkraft nicht überschritten wird.
In einer Variante der Erfindung besteht das Gehäuse aus zumindest einem ersten Gehäuseteil und einem drehbaren zweiten Gehäuseteil, wobei der erste Gehäuseteil als Stütze des Stützelements zur Abstützung der zumindest einen Antriebseinheit fungiert und über eine lösbare Befestigungsvorrichtung mit dem Bodenelement verbunden ist. Der erste Gehäuseteil ist dabei statisch, bleibt also bei Bedienung des Drehreglers unbewegt, wobei die Bedienung über den drehbaren zweiten Gehäuseteil erfolgt.
Die lösbare Verbindung zwischen erstem Gehäuseteil und Bodenelement kann auf verschiedene Arten erfolgen - beispielsweise über eine Schraubverbindung, eine Rast- oder eine Zapfen-Nutverbindung, wo entsprechend am ersten Gehäuseteil Zapfen und am Bodenelement korrespondierende Nuten (oder umgekehrt) angeordnet sind. Die lösbare Anordnung des Gehäuses auf dem Bodenelement hat den Vorteil, dass einerseits das Bodenelement am Gerät verbleiben kann, während der übrige Drehregler (bzw. das Gehäuse) abgenommen werden können - beispielsweise zum Tauschen defekter Geräte oder wenn ein Drehregler mit autarker Energieversorgung (siehe unten) aufgeladen werden soll.
In einer weiteren Variante der Erfindung weist das Bodenelement einen ersten, statischen Bodenelementteil und einen im ersten Bodenelementteil beweglich gelagerten zweiten Bodenelementteil auf, wobei der erste Bodenelementteil im montierten Zustand des Drehreglers in einer Ebene normal auf die Schalterwelle verläuft und der zweite Bodenelementteil mit einer Schalterwelle form- und /oder kraftschlüssig verbindbar ist. Bei dem ersten, statischen Bodenelementteil handelt es sich beispielsweise um ein ringförmiges Element, das rund um die Schalterwelle angeordnet werden kann und eine zwar lösbare, aber feste Verbindung zwischen Drehregler und Anwendungsort ermöglicht. Die drehbare Lagerung des zweiten Bodenelementteils erfolgt beispielsweise durch Gleitlagerung - dazu können beide Elementteile aus gleitmodifizierten Kunststoffen gefertigt sein. Der erste, statische Bodenelementteil ist wie weiter oben beschrieben mit dem ersten Gehäuseteil verbindbar, während der zweite Bodenelementteil form- und /oder kraftschlüssig mit der Schalterwelle verbindbar ist - möglich sind hier beispielsweise Verbindungen über schraubbare Klemmböcke, aushärtende Massen, die eine zwar lösbare, aber form- und /oder kraftschlüssige Verbindung zwischen Bodenelementteil und Schalterwelle erlauben, und ähnliches.
Diese Variante hat ebenfalls den Vorteil der übrigen Varianten, dass nämlich der Drehregler auf Schalterwellen mit verschiedenen Durchmessern bzw. verschiedenen Längen angeordnet werden kann.
Zur Verstellung der Schalterwelle ist der zweite Bodenelementteil mit dem zweiten Gehäuseteil und /oder der zumindest einen Antriebseinheit verbindbar. Damit lässt sich einerseits über den zweiten Gehäuseteil die Schalterwelle bedienen, andererseits kann die Antriebseinheit zur Verstellung der Schalterwelle verwendet werden.
In einer Variante der Erfindung ist dazu zwischen dem zweiten Bodenelementteil und dem zweiten Gehäuseteil eine erste Unterbrechervorrichtung vorgesehen und /oder ist zwischen dem zweiten Bodenelementteil und der zumindest einen ersten Antriebseinheit eine zweite Unterbrechervorrichtung vorgesehen. Durch die Unterbrechervorrichtungen kann jeweils eine form- und /oder kraftschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen Elementen hergestellt bzw. unterbrochen werden. Die kann beispielsweise durch Magnetschalter, Reibungskontakte und ähnliches erfolgen. Wenn ein mit der ersten Antriebseinheit verbundenes Getriebe vorgesehen ist (siehe unten), kann die zweite Unterbrechervorrichtung auch zwischen Getriebe und zweitem Bodenelementteil angeordnet sein.
In einer weiteren Variante der Erfindung sind eine erste und eine zweite Antriebseinheit vorgesehen, wobei die Schalterwelle über die erste Antriebseinheit antreibbar ist und die erste Antriebseinheit im ersten Gehäuseteil angeordnet ist und eine zweite Antriebseinheit im zweiten Gehäuseteil angeordnet ist, wobei mit der zweiten Antriebseinheit der zweite Gehäuseteil antreibbar ist. Durch das Vorsehen von zwei Antriebseinheiten können die Schalterwelle und der zweite Gehäuseteil separat voneinander bewegt werden - dies ist beispielsweise günstig beim Kalibrieren oder Fernbedienen des Drehreglers. Soweit vorher der Begriff „Antriebseinheit" verwendet wird, umfasst er sowohl die erste als auch die zweite oben genannte Antriebseinheit.
Günstigerweise ist im zweiten Gehäuseteil weiters zumindest eine Drehwinkelgebereinheit angeordnet und der zweite Gehäuseteil ist über zumindest eine dritte Unterbrechervorrichtung von der zweiten Antriebseinheit entkoppelbar. Dadurch kann der zweite Gehäuseteil unabhängig von der Antriebseinheit bewegt werden, bzw. können Einstellungen vorgenommen werden, die über die Drehwinkelgebereinheit aufgezeichnet und verarbeitet werden - beispielsweise Einstellungen, die später mittels der (ersten) Antriebseinheit an der Schalterwelle vorgenommen werden sollen. Falls die zweite Antriebseinheit ein zweites Getriebe aufweist (siehe unten), kann entsprechend auch die dritte Unterbrechervorrichtung die Verbindung zwischen diesem zweiten Getriebe und dem zweiten Gehäuseteil entkoppeln.
In einer Variante der Erfindung ist der ersten Antriebseinheit ein erstes Getriebe zugeordnet ist und der zweiten Antriebseinheit ein zweites Getriebe zugeordnet. Dadurch kann der Betrieb des Drehreglers optimal gestaltet werden.
In einer Variante der Erfindung ist im Drehregler zumindest eine Steuerungsvorrichtung vorgesehen. Diese Steuerungsvorrichtung kann mit der Antriebseinheit verbunden sein und dient zur Steuerung der Antriebseinheit. Mit der Steuerungsvorrichtung können des Weiteren Einstellungen des Drehreglers bzw. der Antriebseinheit gespeichert werden, beispielsweise in einem integrierten Speichermodul. Dank einer solchen Steuerungsvorrichtung kann der Drehregler von außen besser angesteuert werden, beispielsweise über ein Bus-System wie CAN in einem Daisy-Chain-System (also eine serielle Kopplung von Drehreglern); dafür sind dann die entsprechenden Anschlüsse im Drehregler vorzusehen.
Wie eingangs erwähnt, erfolgt grundsätzlich die Kommunikation mit dem Drehregler über eine Kabelverbindung. Über solche Kabelverbindungen können die Drehregler beispielsweise auch über ein Bus-System angesteuert werden. Mittels Kabeln wird der Regler auch mit Energie versorgt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Signalübertragung ab einer gewissen- Kabellänge an Qualität verliert, bzw. dass es zu Zeitverzögerungen aufgrund der Übertragungsstrecke kommen kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Drehregler zumindest eine Kommunikationseinheit auf, die zur drahtlosen Kommunikation eingerichtet ist, und des Weiteren sind zumindest eine Antenne und zumindest eine Energiespeichervorrichtung vorgesehen. Die Kommunikationseinheit bzw. die Antenne sollen dabei so ausgeführt sein, dass eine bidirektionale Kommunikation zwischen Drehregler und Steuereinheit möglich ist. Die Energiespeichervorrichtung kann beispielsweise als Batterie oder als wieder aufladbarer Akku (z.B. Akkubag) ausgebildet sein. Die Kommunikationseinheit kann mit der Antriebseinheit und /oder mit der im Drehregler untergebrachten Steuerungsvorrichtung verbunden sein. In einer Variante der Erfindung ist die Energiespeichervorrichtung als wiederaufladba- rer Akku ausgeführt und weist zumindest eine Ladevorrichtung auf. Über die Ladevorrichtung kann der Akku wieder aufgeladen werden - entweder konventionell über eine Steckerverbindung, die mit einer Energiequelle verbindbar ist, oder über ein berührungsloses Induktionsladeverfahren bekannter Art.
Würde nun ein Drehregler in der oben geschilderten drahtlosen Variante von seinem zugehörigen Bodenelement abgenommen (z.B. Volume-Regler- Verstärker) und auf einem andern Bodenelement angeordnet werden (z.B. Gain-Regler- Verzerrer), würde dieser nach wie vor Befehle und Informationen als Volume-Regler des Verstärkers empfangen und aussenden. Um eine einwandfrei Zuordnung der beliebig aufgesetzten Drehregler auf das Bodenelementteil sicherzustellen, kann deshalb im Drehregler zumindest eine Identifikationseinheit, beispielsweise ein RFID-Modul, vorgesehen sein, um eine entsprechende Zuordnung zum entsprechenden Bodenelement und somit die Zuordnung zu einer Schalterwelle realisieren zu können. Der aufgesetzte Drehregler würde nun auf die für diese Schalterwelle entsprechenden Daten empfangen bzw. ausgeben.
Günstigerweise ist dabei eine erste Identifikationseinheit im Drehregler und eine zweite Identifikationseinheit im Bodenelement angeordnet. Vorzugsweise handelt es sich dabei wieder um RFID-Module. Damit ist die Identifikation der einzelnen Bauteile in einem großen System wesentlich erleichtert.
Die Aufgabe der Erfindung wird weiters durch ein eingangs erwähntes System gelöst, umfassend zumindest einen steuerbaren Drehregler nach einer der oben genannten Ausführungsformen, und zumindest eine Steuereinheit mit zumindest einer Verarbeitungsvorrichtung, zumindest einer Speichervorrichtung und zumindest einer Kommunikationsvorrichtung zur Kommunikation mit den steuerbaren Drehreglern.
Dank dieser Lösung ist es möglich, einen oder mehrere der oben beschriebenen Drehregler anzusteuern und die damit verbundenen Drehschalter rasch und reproduzierbar auf verschiedene Einstellungen zu bringen. Die jeweiligen Einstellungen der Drehschalter werden über die Verarbeitungsvorrichtung ermittelt und eingestellt. Die Ermittlung erfolgt beispielsweise über eine Positionsgebereinheit, die vorteilhafterweise mit der Antriebseinheit verbunden ist und Drehbewegungen des Drehreglers an die Verarbeitungsvorrichtung übermittelt, die diese in Positionen umwandelt. Eine solche Positionsgebereinheit kann aber auch softwaremäßig in der Steuereinheit realisiert sein, wo sie die Bewegungen der Antriebseinheit in den Drehreglern aufzeichnet und in Stellungen der Schalterwellen umwandelt. Die Einstellungen der Drehschalter (also ihr Winkel) können in der Speichervorrichtung gespeichert werden und damit beliebig oft wiedergegeben werden. Über die Kommunikationsvorrichtung, die beispielsweise über eine Kabelverbindung mit den Drehreglern kommuniziert, werden die jeweiligen Signale übermittelt. Gleichzeitig werden so die Regler mit Energie versorgt.
Vorteilhafterweise ist in dem System zumindest ein Bediengerät vorgesehen. Das Bediengerät ist von einem Benutzer bedienbar und günstigerweise mit der Steuereinheit verbunden. Bei Verwendung eines solchen Geräts, das beispielsweise über ein Fußpedal bedienbar ist, können die in der Speichervorrichtung gespeicherten Einstellungen für die Drehregler über Betätigung des Bediengeräts aufgerufen werden. Damit kann eine Vielzahl von Drehreglern verwaltet werden, ohne dass der Benutzer mit der Hand die Steuereinheit oder gar den Drehregler bedienen muss.
In einer Variante der Erfindung handelt es sich bei dem Bediengerät um einen MIDI- Controller. MIDI ist ein Protokolltyp, der in der Musikindustrie (MIDI = Musical Instrument Digital Interface) vielseitig Verwendung findet und dafür insbesondere bei Verwendung der Erfindung im Zusammenhang mit analogen Effektgeräten günstig ist: heutzutage benutzen Musiker oftmals ein sog. MIDI-Board (mit besagter Pedalsteuerung) bei Live-Shows und auch im Studio als Umstellungsmöglichkeit für seine zahlreichen Effektgeräte/Verstärker. Durch die Verwendung von MIDI können problemlos auch weitere Effektgeräte angeschlossen werden.
In einer weiteren Variante der Erfindung weist die Steuereinheit zumindest eine Update- Schnittstelle auf, über die das System mit dem Internet verbindbar ist. Damit können eventuelle Updates der das System betreffenden Software einfach durchgeführt werden. Weiters ist es damit theoretisch möglich, das System auch im abgesetzten Betrieb über Remote Control zu betreiben: der Bediener der Steuereinheit kann sich also weit entfernt befinden.
In dem System kann auch ein Bus-System vorgesehen sein, über das die Steuereinheit mit zumindest einem Drehregler verbunden ist. Günstigerweise ist das Bus-System in der Steuereinheit angeordnet. Bei dem Drehregler muss es sich dabei um eine Ausführungsform mit Steuerungsvorrichtung handeln, damit die über das Bus-System übertragenen Steuerbefehle korrekt ausgeführt werden können. Des Weiteren können über das Bus-System auch über bidirektionalen Datenverkehr Daten vom Drehknopf zu anderen Teilnehmern im Netzwerk gesendet und/ oder empfangen werden.
Die Kommunikationsvorrichtung der Steuereinheit kann auch zur drahtlosen Kommunikation eingerichtet sein und zumindest eine Kommunikationsantenne aufweisen, wobei das System zumindest einen der oben genannten Drehregler aufweist, der zur drahtlosen Kommunikation eingerichtet ist.
In einer weiteren Variante der Erfindung sind die Steuereinheiten als Steuermodule ausgeführt und genau einem Drehregler zugeordnet, und das System umfasst des Weiteren eine Modulaufnahmevorrichtung, in die die Steuermodule lösbar eingebracht werden können. Die Steuermodule können dabei beispielsweise als Steckkarten ausgeführt sein. Damit lässt sich das System modular erweitern - theoretisch ist die Zahl der anschließbaren Potentiometerregler unbegrenzt. Die Erfindung stellt damit ein modulares System zur automatischen Ansteuerung von Potentiometern an. Es gibt keine klanglichen Verluste oder ungewollte Änderungen des Sounds.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. In dieser zeigt schematisch:
Fig. 1 das erfindungsgemäße System,
Fig. 2 ein Beispiel für eine Frontplatte einer Steuereinheit des erfindungsgemäßen Systems,
Fig. 3 eine diagrammatische Darstellung der Komponenten des erfindungsgemäßen Systems,
Fig. 4A und 4B den Drehknopf eines Drehschalters in einer Draufsicht (Fig. 4A) und einer Seitenansicht (Fig. 4B),
Fig. 5A und 5B einen erfindungsgemäßen steuerbaren Drehregler in einer perspektivischen Darstellung (Fig. 5A) und einer Seitenansicht (Fig. 5B),
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Inneren eines erfindungsgemäßen Drehreglers,
Fig. 7 eine Darstellung der Unterseite eines erfindungsgemäßen Drehreglers,
Fig. 8A eine halbtransparente Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Drehreglers,
Fig. 8B eine halbtransparente Ansicht eines erfindungsgemäßen Drehreglers von seiner Unterseite, Fig. 9 eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen steuerbaren Drehreglers in Seitenansicht,
Fig. 9Aeine Schnittansicht des Drehreglers aus Fig. 9,
Fig. 10A und 10B Detailansichten von Varianten der Unterbrechervorrichtungen, und
Fig. 11 eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen steuerbaren Drehreglers in einer Schnittansicht entlang der Längsachse.
In den Figuren sind verschiedene Varianten der erfindungsgemäßen Lösung dargestellt.
Das erfindungsgemäße System 1 zur Ansteuerung zumindest einer Schalterwelle ist in Fig. 1 anhand des Beispiels eines Effektgeräts für eine elektrische Gitarre gezeigt, wobei das Effektgerät Drehpotentiometer zur Einstellung der Effekte verwendet. Natürlich kann das erfindungsgemäße System auch für Drehschalter in anderen Zusammenhängen verwendet werden.
In Fig. 1 ist eine Steuereinheit 2 dargestellt, die mit einer Reihe von analogen Effektgeräten 3, 3', 3", 3'" verbunden ist. Der Sound der Effektgeräte 3, 3', 3", 3"' wird dabei durch Potentiometer mit Drehknöpfen als Bedienelemente verstellt. Beispielsweise können auch sogenannte„Wah-Wah"-Pedale, Pedale zur Ansteuerung der Lautstärke, u.ä., ebenfalls durch eine passende Ansteuerung eingestellt werden. Das erste Effektgerät 3, das beispielhaft herausgegriffen ist, weist die erfindungsgemäßen Drehregler 5 auf. Dabei ist der Bedienteil drehknopfförmig ausgeführt - es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Ausführung des Bedienteils nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt.
Die Steuereinheit 2 ist mit einem Bediengerät 4 verbunden. Bei dem Bediengerät 4 kann es sich beispielsweise um einen MIDI-Controller handeln. Grundsätzlich sind aber beliebige Lösungen möglich, die eine Änderung der Einstellungen der Steuereinheit 2 zulassen. Wie aus dem strichlierten Pfeil erkennbar ist, können über das Bediengerät 4 Befehle an die Steuereinheit 2 übermittelt werden.
Fig. 2 zeigt die Frontplatte einer Steuereinheit 2. In Fig. 3 ist die Steuereinheit 2 in einer diagrammatischen Darstellung abgebildet. Neben der dargestellten Variante einer„stationären" Steuereinheit 2, die also irgendwo positioniert werden kann, kann die Steuereinheit 2 auch als tragbare Variante, bzw. als„Handheld", in einer handlichen Baugröße ausgeführt sein. Diese Variante ist in den Figuren nicht dargestellt. Die Darstellung in Fig. 3 zeigt in einem Ausführungsbeispiel die Komponenten des erfindungsgemäßen Systems 1. Abgebildet sind dabei beispielhaft ein Drehregler 5 sowie eine Steuereinheit 2. Natürlich umfasst das erfindungsgemäße System 1 mehr als einen Drehregler 5, zur Veranschaulichung ist aber nur ein einziger Drehregler 5 dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Hauptbestandteile der Steuereinheit 2, nämlich zumindest eine Verarbeitungsvorrichtung 6 und zumindest eine Speichervorrichtung 7. Die gesamte Software, die für den Betrieb des erfindungsgemäßen Systems benötigt wird, befindet sich üblicherweise in der Steuereinheit 2 - die Drehregler 5 also solche sind (zumindest im vorliegenden Ausführungsbeispiel)„dumm". Weiter unten ist eine Variante beschrieben, in denen Teile der Steuerungselektronik auf die Drehregler 5 ausgelagert sind. In einem solchen Fall läuft dann auch die entsprechende Software auf den Drehreglern 5 selbst.
In einer weiteren Variante der Erfindung kann auch überhaupt die Steuereinheit 2 eingespart werden, sodass das System rein über die Drehregler 5 funktioniert. Dabei sind sämtliche Komponenten der Steuereinheit 2 bzw. deren Funktionen in den Drehreglern 5 angeordnet, sodass die Steuereinheit 2 entfallen kann.
Die Steuereinheit 2 umfasst als wichtigen Punkt die Antriebssteuerung, also die Elektronik, die die Antriebseinheit in den Drehreglern 5 (siehe beispielsweise Fig. 6 bzw. zugehörige Beschreibung) steuert und sie auf eine vorgegebene Position bringt. Diese Elektronik ist in der Verarbeitungsvorrichtung 6 untergebracht. Diese Elektronik ermittelt auch die Stellwerte des Drehreglers 5, beispielsweise, indem sie die Informationen einer in die Antriebseinheit 18 integrierten (bzw. mit dieser verbundenen) ersten Positionsgebereinheit 25 (in Fig. 3 nur angedeutet) in Stellungen bzw. Drehwinkel des Drehschalters umwandelt.
Diese erste Positionsgebereinheit 25 kann beispielsweise als Encoder oder Resolver, aber auch softwaremäßig (z.B. als Schrittzähler) in der Steuereinheit 2 realisiert sein. Grundsätzlich sind dem Fachmann Antriebseinheiten 18 mit zugehörigen Positionsgebereinheiten bekannt. Es kann auch eine zweite Positionsgebereinheit 25' vorgesehen sein, die mit der Schalterwelle 16 verbindbar ist.
Über die erste 25 oder zweite Positionsgebereinheit 25' wird die aktuelle Position der Schalterwelle 16 und/oder der Antriebseinheit 18 (bzw. deren Motorwelle) erfasst. Wenn eine manuelle Einstellung der Drehposition vorgenommen wurde, muss diese eindeutig quantifizierbar sein um digital verarbeitet werden zu können. Zudem kann die erste Positionsgebereinheit 25 bei der Positionierung der Antriebseinheit 18 unterstützen, indem z.B. eine referenzierte Schalter- bzw. Wellenposition angegeben wird. Dies kann beispielsweise durch eine mechanische Anschlagerkennimg (bei min und max der Schalterwelle, wo also die Schalterwelle aus mechanischen Gründen nicht weiter drehbar ist) durch eine Stromschwellenerkennung des Motors /Motorelektronik realisiert werden. Optimale Wirkung ist mit einer Abweichung der Positionsgebereinheiten 25, 25' von max. 1° absolut von der Soll- bzw. Ist-Position sichergestellt.
Über entsprechende Software in der Verarbeitungsvorrichtung 6 können auch verschiedene Programme gefahren werden, beispielsweise, dass ein Drehregler 5 eines Potentiometers mit einer gewissen Frequenz eine bestimmte Zeit lang zwischen zwei verschiedenen vorgegebenen Drehwinkeln hin- und herpendelt. Hier besteht auch die Möglichkeit, dass man als zeitgebende Einheit ein Taktsignal, welches über MIDI gesendet werden kann, heranzieht (MIDI - Clock). Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Drehregler 5 von einer bestimmten Drehposition in einer vorgegebenen Zeit zum linken Anschlag geht (Null) - Fade-Out.
Die Steuereinheit 2 umfasst weiters eine Kommunikationsvorrichtung 8, über die die Steuereinheit 2 mit den Drehreglern 5 kommuniziert. Strichliert ist in Fig. 3 weiters eine Kommunikationsantenne 9 angedeutet, die mit der Kommunikationsvorrichtung 8 verbunden ist - sie ist vorzusehen, wenn die Kommunikationsvorrichtung 8 drahtlos kommuniziert. Die Kommunikationsvorrichtung 8 ist zur bidirektionalen Kommunikation zwischen Drehreglern 5 und Steuereinheit 2 ausgelegt.
Die Steuereinheit 2 umfasst des Weiteren optional eine Update-Schnittstelle 10 für Software- Updates über das Internet. Diese Update-Schnittstelle 10 kann als Ethernet, USB, WLAN o.ä. ausgeführt sein. Damit ist es möglich, Software bzw. zusätzliche Features zu updaten. Über diese Schnittstelle lässt ist auch ein abgesetzter Betrieb („Remote control") realisieren.
Üblicherweise ist zwischen Drehreglern 5 und Steuereinheit 2 eine Kabelverbindung (in den Figuren nicht dargestellt) vorgesehen. Diese Kabelverbindung überträgt Befehle der Verarbeitungsvorrichtung 6 der Steuereinheit 2 und versorgt die Drehregler 5 mit Energie. In einer Variante der Erfindung kann eine kabellose bzw. drahtlose Verbindung bestehen; in diesem Fall sind in den Drehreglern 5 eine Kommunikationseinheit 30 (in Fig. 3 strichliert eingezeichnet) und eine separate (vorzugsweise wieder aufladbare) Energieversorgung vorzusehen. Um im Falle einer drahtlosen Kommunikation eine eindeutige Identifikation der Drehregler 5 zu gewährleisten, kann eine Identifikationseinheit 37 vorgesehen werden, die beispielsweise als RFID-Modul ausgeführt sein kann. Eine erste Identifikationseinheit 37' kann im Drehregler 5 angeordnet sein, während eine zweite Identifikationseinheit 37" im Bodenelement 20 angeordnet wird. Damit ist eine eindeutige Zuordnung von Drehreglern 5, welche auf verschiedene Bodenelementteilen angeordnet und somit je einer Schalterwelle zugeordnet sind möglich.
In der Speichervorrichtung 7 der Steuereinheit 2 sind nun für jeden Drehregler 5 die vom Benutzer voreingestellten Einstellungen (z.B. in Form der Auslenkungswinkel) gespeichert. Jedem gespeicherten Datensatz ist eine Speichernummer zugewiesen, die über ein Display 11 an der Steuereinheit 2 ablesbar ist - das in Fig. 1 (und Fig. 2) abgebildete Display 11 zeigt den Wert„19". Es können verschiedene Displaytypen zur Anwendung kommen, beispielsweise auch LCD-, LED-, OLED- oder Touch-Displays.
Wie in Fig. 2 zu sehen ist, umfasst das Bedienfeld für den Benutzer eine Reihe von Tasten und ein Display zur Anzeige und Eingabe zusätzlicher Informationen; hier sei nur beispielhaft der Anschluss 4' für den MIDI-Controller genannt, sowie die Drehregleranschlüsse 5'. Die weiteren Anzeigen sind im Rahmen der vorliegenden Ausführungen nicht von Belang und werden daher nicht näher erläutert.
In einer Variante der Erfindung, die ebenfalls in Fig. 3 dargestellt ist, umfasst das System 1 weiters ein Bus-System 26, z.B. ein CAN-Bus. CAN hat gegenüber gewöhnlichen Protokollen folgende Vorteile: Hohe Störungssicherheit durch differentes Signale (2 Adern); ermöglicht weitere Übertragungsstrecken (allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit); einfaches Hinzufügen/Entfernen von Knoten (bzw. Drehreglern 5); Echtzeitfähigkeit. Prinzipiell könnte das aus dem Stand der Technik bekannte Token-Ring-Prinzip für eine weitgehend ausfallsichere Kommunikation verwendet werden.
Das Bus-System 26 ist beispielsweise in der Steuereinheit 2 angeordnet und dient der Kommunikation mit den Drehreglern 5. Dabei sind die Drehregler 5 über das Bus-System 26 mit der Steuereinheit 2 verbunden, beispielsweise über ein Daisy-Chain-System, bei dem die Drehregler 5 miteinander verbunden sind und nur ein Drehregler mit der Steuereinheit verbunden wird. Auf diese Weise lässt sich einerseits Kabel einsparen, andererseits bleibt die Verkabelung überschaubar und optisch ansprechender. Des Weiteren kann durch das Vorsehen eines Bus-Systems 26 der Abstand zwischen den Drehreglern 5 und der Steuereinheit 2 stark erhöht werden, da die Reichweite vergrößert wird.
Über die Kabelverbindungen 27 werden Informationen zwischen der Steuereinheit 2 und den Drehreglern ausgetauscht. Zusätzlich erfolgt die Energieversorgung über eine separate Kabelverbindung. Grundsätzlich kann, je nach Auswahl des Protokolls /der Komunikati- onsplattform, das Signal auf die spannungsversorgenden Leiter aufmoduliert werden. Somit könnte mindestens ein Leiter, über welchen das Bus-System realisiert wird, entfallen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind diese Verbindungen nicht eingezeichnet. Zu den Kabelverbindungen 27 ist zu sagen, dass diese idealerweise so ausgelegt werden sollen (beispielsweise durch Wahl des Kabelquerschnitts), dass gleichzeitiges Ansteuern von ca. 50 Drehreglern möglich ist.
Da bei einer Ansteuerung über ein Bus-System 26 nur Informationen übermittelt werden können (uni- oder bidirektional), kann es notwendig sein, die Drehregler 5 mit separaten Steuerungen in Form einer Steuerungsvorrichtung 28 auszustatten. Diese Steuerungsvorrichtung 28 dient dabei zur Steuerung der Antriebseinheit genauso wie zur Durchführung der ordnungsgemäßen Kommunikation mit der Steuereinheit 2 und kann sämtliche„Logik" (z.B. als MikroController ausgeführt) des Drehreglers 5 beinhalten. Entsprechend muss auch die Steuereinheit 2 für die Kommunikation mittels Bus-System 26 eingerichtet sein.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass solche Steuerungsvorrichtungen natürlich auch vorgesehen sein können, wenn kein Bus-System 26 verwendet wird. Die Steuerungs Vorrichtung 28 kann auch mit einem Speichermodul 29 versehen bzw. gekoppelt sein, um Einstellungen und Signale zu speichern.
Ist der Drehregler 5 wie oben beschrieben als„intelligentes" Bauteil (also mit Steuerungsvorrichtung 28) ausgeführt, welches über ein Bus-System wie z.B. CAN angesteuert wird, so können vorteilhafter Weise die Verarbeitungsvorrichtung 6, die Speichervorrichtung 7 und eine Kommunikationsvorrichtung 6 direkt im Drehregler 5 integriert sein. Die Steuereinheit 2 hat dann günstiger Weise eine weitere Kommunikationsvorrichtung, um über das entsprechende Bus-System mit den Drehreglern 5 zu kommunizieren.
Bei Verwendung eines Bus-Systems 26 sind im Prinzip zwei Varianten möglich:
1) Die Einstellungen der Drehregler 5 werden in der Speichervorrichtung 7 der Steuereinheit 2 gespeichert. Bei Aufrufen der Einstellungen, beispielsweise durch Aktivieren des entsprechenden MIDI-Speicherplatzes, übermittelt die Steuereinheit 2 die eine eindeutige Information, welche Drehregler 5 nun aktiviert werden müssen (z.B. Identifikation durch eine erste Identifikationseinheit 37' im Drehregler 5 und eine zweite Identifikationseinheit 37" im Bodenelement 20 - beispielsweise sind die Identifikationseinheiten 37', 37" als RFID-Module ausgeführt) bzw. welche Potentiometerwellen nun gedreht werden müssen. Die entsprechenden Einstellungen (z.B. Winkelwerte) werden anschließend an die Drehregler 5 gesendet, bzw. es wird die Antriebseinheit 18 zwecks der Einnahme dieser Einstellung aktiviert. Die Steuerungsvorrichtung 28 im Drehregler dient dann hauptsächlich zur ordnungsgemäßen Kommunikation zwischen Drehregler 5 und Steuereinheit 2 über das Bus-System 26 und zur ordnungsgemäßen Ansteuerung der Antriebseinheit 18.
2) Die Einstellungen der Drehregler 5 werden in der Steuerungsvorrichtung 28 (bzw. im zugeordneten Speichermodul 29) geordnet abgelegt. Bei Änderung der Einstellungen der Drehregler 5 durch den Benutzer wird nur der Speicherplatz der einzustellenden Werte genannt, das Aufrufen und korrekte Einstellen der Drehpositionen erfolgt dann durch den Drehregler 5 bzw. seine Steuerungsvorrichtung 28.
In einer Variante der Erfindung (in den Figuren nicht dargestellt) ist die Anzahl der kontrollierbaren Drehregler 5 modular erweiterbar. Dazu sind die Steuereinheiten als Steuermodule ausgeführt (z.B. in Form von Steckkarten) und das System 1 umfasst weiters eine Modulaufnahmevorrichtung, in die die Steuermodule lösbar eingebracht werden können. Jedes Steuermodul ist genau einem Drehregler 5 zugeordnet und umfasst alle oben genannten Komponenten der Steuereinheit 2.
Das System gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel funktioniert nun, indem man über das Bediengerät 4 (z.B. MIDI-Controller) einen Befehl eingibt (beispielsweise tritt man mit dem Fuß auf einen Schalter). Zu beachten ist, dass es bereits verschiedene MIDI-Stecker und damit verschiedene Protokolle gibt, wie z.B. Ethernet MIDI, Wireless MIDI, etc.. Das Bediengerät 4 gibt dann den Befehl (z.B. Einstellung„A") an alle angeschlossenen Geräte weiter, welche dann alle die jeweils für„A" vordefinierten Einstellungen aufrufen.
Grundsätzlich ist es auch möglich, anstatt MIDI andere Bediengeräte zu verwenden, die beispielsweise über Bluetooth, LAN, WLAN, USB, etc. kommunizieren können.
Die typische Verwendung des erfindungsgemäßen Systems umfasst also die folgenden Schritte - im Folgenden dargelegt anhand der beispielhaften Anwendung auf ein analoges Effektgerät:
Zuerst werden die ursprünglich auf den Drehpotentiometern des Effektgeräts 3 vorhanden Drehknöpfe abgenommen und die erfindungsgemäßen Drehregler 5 drehfest aufgesteckt;
An den Drehreglern 5 werden die gewünschten Einstellungen vorgenommen; dabei kann eventuell softwaremäßig eine Drehunterstützung vorgesehen sein, indem mögliche Drehwiderstände des Drehreglers (z.B. Reibungsmoment von Getriebe oder Motor) durch Verwendung der Antriebseinheit 18 reduziert werden: sobald also am Drehregler 5 eine Bewegung (beispielsweise Drehen durch einen Benutzer) registriert wird, unterstützt die Antriebseinheit 18 diese Bewegung - je nach Beschleunigung oder Verzögerung reagiert die Software und entsprechend die Antriebseinheit 18, der gesamte Drehregler 5 dreht sich und der Benutzer hat das Gefühl eines sehr leichtgängigen Einstellvorgangs (kann durch Verwendung von kraft- und /oder formschlüssigen Kopplungen entfallen); günstigerweise werden die Werte der Einstellungen über Positionsgebereinheiten in den Drehreglern 5 ermittelt;
Diese Einstellungen (Positionen bzw. Winkel der Drehregler 5) werden in der Speichervorrichtung 7 der Steuereinheit 2 (oder, wie oben bei Verwendung eines Bus- Systems beschrieben, im Speichermodul 29 der Steuerungsvorrichtung des Drehreglers 5) gespeichert und ihnen wird eine Speichernummer (im vorliegenden Fall: eine MIDI-Nummer) zugewiesen;
Über das Bediengerät 4 (bzw. auch über Steuertasten 12, 13 an der Steuereinheit 2 - siehe auch Fig. 2) kann beispielsweise mit einem Klick auf ein Bodenpedal die MIDI- „Nummer" in der Steuereinheit 2 geändert werden, was zur Folge hat, dass der Drehregler 5 mittels Aktivierung seiner Antriebseinheit die auf dieser„Nummer" gespeicherten Position einnimmt.
Die weiteren Figuren behandeln nun genauer die erfindungsgemäßen Drehregler 5. Die Komponenten Steuerungsvorrichtung 28 und Speichermodul 29 sowie die Kommunikationseinheit 30, die in Fig. 3 dargestellt sind, sind aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Figuren 4A bis 8B nicht dargestellt.
Fig. 4A und Fig. 4B zeigen vorerst einen herkömmlichen Drehschalter 14 von oben (Fig. 4A) bzw. von der Seite (Fig. 4B). In Fig. 4B ist der Drehknopf 15 zu sehen, der auf einer Schalterwelle 16 drehfest aufgesteckt ist. Zur Verwendung der erfindungsgemäßen Drehregler 5 muss dieser Drehknopf 15 entfernt werden.
Fig. 5A zeigt eine perspektivische Ansicht eines Drehreglers 5, wobei insbesondere sein Gehäuse 17 zu erkennen ist. Das Gehäuse 17 ist dabei drehknopfförmig und die Antriebseinheit umgebend ausgeführt. In einer Variante der Erfindung weist das Gehäuse 17 einen ersten Gehäuseteil 17' und einen zweiten Gehäuseteil 17" auf - der zweite Gehäuseteil 17" ist drehbar im ersten Gehäuseteil 17' gelagert. Fig. 5B zeigt einen Drehregler, der auf eine Schalterwelle 16 aufgesteckt ist.
Fig. 6 zeigt das Innere eines erfindungsgemäßen Drehreglers 5, der auf eine Schalterwelle 16 aufgesteckt ist: Im Inneren befindet sich eine Antriebseinheit 18, beispielsweise ein Elektromotor. Grundsätzlich können verschiedene Motortypen zum Einsatz kommen, beispielsweise Piezo-, DC-, Servo-, Schritt-, Hohlwellen- - oder Torquemotoren. Die Motorwelle 21 verläuft normal zur Schalterwelle 16, zur Umlenkung sind ein erstes Zahnrad 22 und ein Antriebszahnrad 23 vorgesehen. Das Antriebszahnrad 23 ist drehfest mit der Schalterwelle 16 verbunden. Das Antriebszahnrad 23 kann für beliebige Schalterwellenformen und -durchmesser optimiert werden. Wie schon erwähnt, ist auch eine direkte Übertragung des Motormoments auf die Schalterwelle 16 möglich, indem die Antriebseinheit 18 so montiert wird, dass die Motorwelle 21 parallel zur Schalterwelle 16 verläuft. Auch durch das Vorsehen eines Getriebes kann die Funktion unterstützt werden. Bei dem Getriebe kann es sich um eine mehrstufige Variante handeln, um eine optimales Übersetzungsverhältnis zu erreichen. Es sind verschiedene Bauarten möglich, wie z.B. Planetengetriebe, Schneckengetriebe, Stirnradgetriebe, Riementrieb und Kombinationen dieser.
Die Antriebseinheit 18 ist über ein Stützelement abgestützt, wobei das Stützelement aus einer L-förmigen Stütze 19 und einem Bodenelement 20 besteht. Stütze 19 und Bodenelement 20 sind fest miteinander verbunden. Das Bodenelement 20 ist kreisförmig ausgeführt, wobei in seiner Mitte die Schalterwelle 16 hindurchragt; das Bodenelement 20 ist in einer Ebene normal auf die Schalterwellel6 und vergrößert die Auflagefläche des Stützelements. Zur Abstützung kann das Bodenelement mit dem Schaltergehäuse (nicht dargestellt) verbunden werden, beispielsweise durch Kleben, Löten oder ähnliche Methoden, die das Schaltergehäuse nicht beschädigen und eine rückstandsfreie Entfernung erlauben.
Unter dem Begriff Schaltergehäuse sind hier alle Gehäuse zu verstehen, die den Drehschalter, auf dem der steuerbare Drehregler aufgebracht wird, umgeben - wenn beispielsweise der Drehschalter in einem Verstärker eingebaut ist, handelt es sich um das Verstärkergehäuse, ist der Drehschalter in einem analogen Effektgerät eingebaut, handelt es sich um das Gehäuse des Effektgeräts. Jedenfalls ist der Bereich, auf dem die Antriebseinheit abstützbar ist, danach auszusuchen, dass er unbewegt bleibt, wenn sich die Schalterwelle dreht. Durch die Abstützung der Antriebseinheit 18 ist sichergestellt, dass das Motormoment ordnungsgemäß auf die Schalterwelle 16 übertragen wird.
Die Gehäusehalterung 24 verbindet das Gehäuse (in Fig. 6 nicht dargestellt) drehfest mit der Schalterwelle 16. Im vorliegenden Fall ist die Halterung direkt an der Schalterwelle 16 befestigt; in weiteren Ausführungsformen kann die Gehäusehalterung 24 auch am Antriebszahnrad 23 oder (wenn keine Kraftumlenkung und /oder Getriebevorrichtungen verwendet werden) direkt an der Motorwelle 21 befestigt sein. Durch Drehen des Gehäuses wird einerseits die Schalterwelle 16 gedreht, andererseits wird die Motorwelle 21 mitbewegt, sodass die Winkelbewegung des Drehreglers 5 ermittelbar ist. Dies erfolgt durch Auswertung in der Steuereinheit 2, eventuell unter Benutzung eines Positionsgeberelements (nicht dargestellt) im Drehregler 5, der die Winkelveränderung ermittelt und an die Steuereinheit 2 überträgt. In Fig. 6 hat der Drehregler 5 also zwei„Berührpunkte" mit seiner Umgebung: Einerseits die drehfeste (aber lösbare) Verbindung mit der Schalterwelle 16 über die Gehäusehai terung 24 und das Antriebszahnrad 23, andererseits die Abstützung über das Stützelement mit L- förmiger Stütze 19 und Bodenelement 20.
In Fig. 8A ist noch einmal dargestellt, wie das Stützelement, bestehend aus L-förmiger Stütze 19 und Bodenelement 20, mit der Antriebseinheit 18 (strichliert dargestellt) verbunden ist und diese abstützt. Die Gehäusehalterung 24 ist ebenfalls dargestellt. In Fig. 8B ist erkennbar, wie die Gehäusehalterung 24 einerseits mit dem Gehäuse 17 verbunden ist, andererseits aber die Schalterwelle 16 umfasst und drehfest mit dieser verbunden ist. In Fig. 8B ist das Bodenelement 20 nicht dargestellt; dies geschieht einerseits aus Gründen der Übersichtlichkeit, andererseits handelt es sich dabei um eine Variante der Erfindung, bei der das Stützelement nur aus der L-förmigen Stütze 19 besteht. Diese Variante ist auch in Fig. 7 dargestellt.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in den genannten Figuren die Kabel zur Ansteue- rung bzw. Energieversorgung der Drehregler 5 nicht dargestellt. Es sei auch noch einmal auf die Variante der Erfindung verwiesen, bei der die Steuerung kabellos erfolgt und die Drehregler 5 dementsprechend mit Sende-Empfangseinrichtungen und Energieversorgungseinrichtungen auszustatten sind, was ebenfalls nicht dargestellt ist. Die Sende- Empfangseinrichtungen sowohl der Drehregler 5 als auch der Steuereinheit 2 sind vorteilhafterweise als bidirektionale Module (also sowohl zum Senden als auch zum Empfangen) auszuführen.
Bei einer solchen funkgesteuerten Variante kann als Netzwerkprotokoll ZigBee gemäß dem Stand der Technik zum Einsatz kommen. ZigBee ist speziell für Vorrichtungen mit Funksteuerung ausgelegt, die über begrenzte Spannungs- und Stromversorgung (z.B. mittels Batterie oder Akku) verfügen. Zudem erlaubt ZigBee den Aufbau eines Baum-Netzwerks wie auch vermaschte Netzwerke.
In Fig. 9 ist eine Variante der Erfindung dargestellt, bei der das Gehäuse 17 des Drehreglers 5 aus einem ersten Gehäuseteil 17' und einem zweiten Gehäuseteil 17" besteht. Fig. 9A zeigt eine Schnittdarstellung der Variante aus Fig. 9, wobei der Schnitt entlang der Längsachse des Drehreglers 5 verläuft.
Der erste Gehäuseteil 17' dient zur Abstützung der zumindest einen Antriebseinheit 18 und übernimmt damit die Funktion der Stütze 19 (siehe beispielsweise Fig. 6, 7 8A und 8B). Der erste Gehäuseteil 17' bleibt während des Bedienens des Drehreglers 5 unbewegt. Neben der Antriebseinheit 18 dient er zur Befestigung weiterer Komponenten wie Getriebe 35, Positi- onsgebereinheit 25 usw.; der zweite Gehäuseteil 17" ist drehbar - die Bedienung durch den Benutzer erfolgt also in dieser Variante durch Drehen des zweiten Gehäuseteils 17".
Die Befestigung des Drehreglers 5 gemäß dieser Variante erfolgt durch das Bodenelement 20, das lösbar, aber fest mit dem Gerät verbunden ist, dessen Schalterwelle 16 betätigt werden soll. Der erste Gehäuseteil 17' ist lösbar mit dem Bodenelement 20 verbunden. Für diese Verbindung sind verschiedene Varianten möglich:
Beispielsweise kann eine Schraubverbindung zum Einsatz kommen, mit Gewindekomponenten bekannter Art jeweils am ersten Gehäuseteil 17' und am Bodenelement 20. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Montage mit wenigem oder gar Bruchteilen von Umdrehungen möglich ist - das Gewinde ist entsprechend auszulegen.
Eine andere mögliche Lösung ist ein Schnappverschluss mit korrespondierenden Rastelementen am ersten Gehäuseteil 17' und am Bodenelement 20, wobei durch Betätigen der Rastelemente ein Lösen des ersten Gehäuseteils 17' und damit des Drehreglers 5 vom Bodenelement 20 möglich ist.
Das Bodenelement 20 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel zweiteilig ausgeführt: Es weist einen ersten, statischen Bodenelementteil 20' und einen zweiten, im ersten Bodenelementteil 20' beweglich gelagerten Bodenelementteil 20" auf. Der erste Bodenelementteil 20' befindet sich im montierten Zustand des Drehreglers 5 in einer Ebene normal auf die Schalterwelle 16. Der zweite Bodenelementteil 20" ist im montierten Zustand form- und/oder kraftschlüssig mit der Schalterwelle 16 verbunden.
Für diese form- und/oder kraftschlüssige Verbindung zwischen Schalterwelle 16 und zweitem Bodenelementteil 20" gilt, dass sie lösbar und ohne Beschädigungen zu verursachen ausgeführt sein und einen guten Kraft- und /oder Formschluss auch bei verschiedenen Durchmessern, Formen und Höhen der Schalterwelle 16 erlauben soll. Die Verbindung kann beispielsweise ausgeführt werden mittels einem Material, das unter Sauerstoffeinfluss aushärtet und so zu einem Form- und /oder Kraftschluss zwischen Schalterwelle 16 und zweitem Bodenelementteil 20" führt. In einer weiteren Variante können im zweiten Bodenelementteil 20" schraubbare Klemmblöcke vorgesehen sein, mit denen eine Klemmverbindung zwischen Bodenelement und Schalterwelle 16 erzeugt werden kann. Die schraubbaren Klemmblöcke verlaufen dabei in einer Richtung normal zur Schalterwelle 16.
Der zweite Bodenelementteil 20" ist sowohl mit dem zweiten Gehäuseteil 17" als auch mit der Antriebseinheit 18 verbunden. So lässt sich einerseits die Schalterwelle 16 (über den zweiten Bodenelementteil 20") mittels dem zweiten Gehäuseteil 17", also dem drehbaren Element des Gehäuses 17, bedienen, andererseits lässt sich die Schalterwelle 16 mittels der Antriebseinheit 18 verstellen, beispielsweise auf eine vorprogrammierte Stellung.
Durch eine erste 31 und /oder eine zweite Unterbrechervorrichtung 32 kann jeweils eine form- und /oder kraftschlüssige Verbindung zwischen dem zweiten Bodenelementteil 20" und dem zweiten Gehäuseteil 17" (erste Unterbrechervorrichtung 31) bzw. dem zweiten Gehäuseteil 17" und der ersten Antriebseinheit 18 (zweite Unterbrechervorrichtung 32) - gegebenenfalls über ein Getriebe 35 - hergestellt bzw. unterbrochen werden.
Als Unterbrechervorrichtung 31, 32 eignen sich beispielsweise Bauteile, welche ein ähnliches Funktionsprinzip eines Magnetschalters haben, die durch Anlegen einer Spannung in eine kraft- und /oder formschlüssige Verbindung treten, ansonsten aber geöffnet und getrennt voneinander sind. Zur Übertragung bzw. Bereitstellung der Spannung können Schleifkontakte (in den Figuren nicht dargestellt) vorgesehen sein. Durch das alleinige Schließen der Unterbrechervorrichtung 32 kann mit Hilfe der Antriebseinheit 18 alleinig der zweite Gehäuseteile 17" bewegt (gedreht) werden.
Als Unterbrechervorrichtungen 31, 32 geeignet sind aber auch Anordnungen, die durch Federkraft zusammenwirken, aber durch Krafteinwirkung entgegen der Federkraft voneinander gelöst und unabhängig voneinander bewegt werden können.
In den Fig. 10A und 10B sind zwei derartige Lösungen schematisch gezeigt - Fig. 10A zeigt Magnetschalter als erste 31 und zweite Unterbrechervorrichtung 32; Fig. 10B zeigt eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung 32', wobei die aneinanderruhenden Oberflächen hohe Reibungswerte aufweisen, sodass bei Kontakt ein guter Form- und/oder Kraftschluss herrscht.
Eine weitere Variante der Erfindung ist in Fig. 11 dargestellt: Hier ist neben einer ersten Antriebseinheit 18 (wie oben beschrieben) eine zweite Antriebseinheit 18' vorgesehen. Die erste Antriebseinheit 18 dient zum Antreiben der Schalterwelle 16 und ist im ersten Gehäuseteil 17' angeordnet. Die zweite Antriebseinheit 18' befindet sich im Bereich des zweiten Gehäuseteils 17" und dient zum Antreiben desselben. Wie auch bei der Antriebseinheit für die Schalterwelle 16 kann hier zumindest ein Getriebe beliebiger Bauart zwischengeschaltet werden - ein erstes Getriebe 35 ist dann der ersten Antriebseinheit 18 zugeordnet, ein zweites Getriebe (in den Figuren nicht dargestellt) der zweiten Antriebseinheit 18'. Weiters ist im Bereich des zweiten Gehäuseteils 17" noch eine Drehwinkelgebereinheit 34 angeordnet. Der zweite Gehäuseteil 17" und die zweite Antriebseinheit 18' sind über eine dritte Unterbre- chervorrichtung 33 voneinander entkoppelbar.Durch diese Anordnung können auch einfachere, kleinere Elektromotoren (keine aufwändigen, teuren Hohlwellenmotoren) als Antriebseinheiten verwendet werden, weiters kann der zweite Gehäuseteil 17" unabhängig von der ersten Antriebseinheit 18 bzw. der Schalterwelle bewegt werden. Dies ist beispielsweise von Vorteil, wenn der Drehregler 5 als funkgesteuerte Variante ausgeführt ist - dann ist es getrennt möglich, die Potentiometerwelle als auch das zweite Gehäuseteile 17" anzusteuern. Im Betrieb wird beispielsweise der zweite Gehäuseteil 17" verdreht und die Antriebseinheit für die Potentiometerwelle muss entsprechend dieser Winkeländerung (durch Drehwinkelgebereinheit 34 aufgenommen) mitgedreht werden.
Ein großer Vorteil besteht darin, dass nach einem Aufsetzen eines Drehreglers 5 auf das Bodenelementteil 20, in beliebigen Winkel zur Schalterwelle 16, der zweite Gehäuseteil 17" unabhängig von der Schalterwelle 16 oder der Ansteuerung dieser, angesteuert und gedreht werden kann (z.B. zur Adjustierung von der visuellen Levelanzeige„Strich"). Somit kann die Antriebseinheit der Schalterwelle 16 sich lediglich im Rahmen der von dieser vorgegebenen mechanischen Anschläge bewegen - der zweite Gehäuseteil 17" kann bei Bedarf jedoch 360° Drehungen durchführen.
Um dem Bediener des Drehreglers 5 nun die Möglichkeit zu bieten, einen tatsächlichen Anschlag der Schalterwelle 16 auf einer min- oder max-Position, welche ja durch entsprechende Sensorik aufgenommen werden kann, anzuzeigen und zu verdeutlichen, ist die Möglichkeit eines Entgegen wir kens des zweiten Gehäuseteils 17" und somit der Aktivierung der entsprechenden Antriebseinheit entgegen einer von außen einwirkenden Kraft (Drehkraft) des Bedieners möglich.
Somit kann dem Bediener des Drehreglers 5 durch den zweiten Gehäuseteil 17" ein mechanischer Anschlag der Schalterwelle 16 verdeutlicht werden, welcher mit der Schalterwelle 16 in diesem Ausführungsbeispiel nicht direkt verbunden ist. Die Steuerung (Logik, Programm) kann z.B. mittels zumindest einer Steuervorrichtung 28 (z.B. zumindest ein MikroController) realisiert werden.
In Fig. 11 ist auch ersichtlich, wie der zweite Bodenelementteil 20" über schraubbare Klemmblöcke 36 an der Schalterwelle 16 fixierbar ist. Die Klemmblöcke 36 können dabei vom Benutzer befestigt werden. Die Klemmblöcke 36 bzw. deren Schraubelemente verlaufen in einer Richtung normal zur Schalterwelle 16. BEZUGSZEICHENLISTE
System
Steuereinheit
, 3', 3", 3'" Effektgerät
Bediengerät
' MIDI-Controller-Anschluss
Drehregler
' Drehregleranschluss
Verarbeitungsvorrichtung
Speichervorrichtung
Kommunikationsvorrichtung
Kommunikationsantenne
0 Update-Schnittstelle
1 Display
2, 13 Steuertaste
4 (herkömmlicher) Drehschalter
5 Drehknopf
6 Schalterwelle
7 Gehäuse
7' erster Gehäuseteil
7" zweiter Gehäuseteil
8 (erste) Antriebseinheit
8' zweite Antriebseinheit
9 (L-förmige) Stütze
0 Bodenelement
' erster Bodenelementteil
" zweiter Bodenelementteil
1 Motorwelle
erstes Zahnrad
Antriebszahnrad
Gehäusehalterung
erste Positionsgebereinheit zweite Positionsgebereinheit
Bus-System
Kabelverbindung
Steuerungsvorrichtung
Speichermodul
Kommunikationseinheit erste Unterbrechervorrichtung zweite Unterbrechervorrichtung dritte Unterbrechervorrichtung
Drehwinkelgebereinheit
Getriebe
schraubbarer Klemmblock
Identifikationseinheit
Next Patent: METHOD FOR PRODUCING A MULTI-LAYERED SLIDING BEARING
