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Title:
CONVERTING BLOCKED COMPRESSED AIR ENERGY INTO MECHANICAL ROTATIONAL ENERGY BY MEANS OF A COMPRESSED AIR TURBINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/091163
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a compressed air turbine (1) with a rotor chamber (3) and a compressed air rotor (2) which is mounted in the rotor chamber in a rotational manner about a central rotational axis and which is formed completely from a single piece. The rotor contains at least one axially and/or radially formed control channel or compressed air chamber (2/F), the inner part of which is connected to the compressed air supply channel (7), and two screw-on covers with individual reference signs, such as (4/A) and (4/B) for example, one of which, (4/B) for example, has a central and circular opening for the compressed air valve (4/F), said compressed air valve being fluidically connectable to an air pump or a compressed air tube. The compressed air turbine is used to convert blocked compressed air energy into mechanical rotational energy. The axial length of the control channel or compressed air chamber (2/F) is functionally shorter than the axial length of the compressed air rotor (2) while the entire slot-shaped cross-sectional opening (2/C) of the control channel or compressed air chamber (2/F) on the compressed air rotor (2) is provided at an angle of 90° relative to the rotor axis for example. Because the entire slot-shaped cross-sectional opening (2/C) of the control channel or compressed air chamber (2/F) preferably forms a right angle of 90° relative to the axial radial center of the compressed air rotor (2), the compressed air in the control channel or compressed air chamber (2/F) can rotate the compressed air rotor (2) about the central rotational axis. The additional components are two rolling bearings (8) and an annular graphite journal (6), the outer contour or individual contours of which must integrate with the inner contour of the rotor chamber (3). Lastly, the outer contour or the individual identical contours of the guide shaft (2/D) and the holding shaft (2/E), which are made, shaped, and machined from the additional axial sub-component at both ends of the compressed air rotor (2), must integrate hermetically with the inner contour of the circular and central outlet opening on the screw-on cover (4/C) and an outlet opening (6/A) on the graphite journal for the guide shaft (2/D) and with the circular rolling bearing inner rings (8/B) in the center of the two rolling bearings (8). The compressed air turbine (1) additionally contains a cylindrical blocking oil container (9) which is circular in the axial direction of the guide shaft (2/D) and which is paired with a screw-on cover (9/A) at the end of the guide shaft (2/D). The right-angular oil supply channel (9/B) of the blocking oil container opens into the rotor chamber (3) where a graphite journal (6) and a rolling bearing inner ring (8/B) contact each other such that the graphite journal (6) does not allow the compressed air to flow out.

Inventors:
AKAR, Mehmet Ali (Maltepe Feyzullah Mahallesi, Bitki Sokak Yosun Apt. Kat:3 Nr.:10, Maltepe/İstanbul, TR)
Application Number:
TR2015/000349
Publication Date:
June 01, 2017
Filing Date:
November 26, 2015
Export Citation:
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Assignee:
AKAR, Mehmet Ali (Maltepe Feyzullah Mahallesi, Bitki Sokak Yosun Apt. Kat:3 Nr.:10, Maltepe/İstanbul, TR)
International Classes:
F03G7/10; F01C1/02; F03B17/04
Foreign References:
DE102008053215A12010-04-29
FR2342410A11977-09-23
AU6528074A1975-08-07
FR2566845A11986-01-03
Other References:
None
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Claims:
ntansprüche:

Die Erfindung betrifft eine Druckluftturbine (1 ), insbesondere für Umwandlung von eingesperrter Druckluftenergie in mechanische Drehenergie, umfassend einen Rotorraum (3), einen im Rotorraum (3) um eine zentrische Achse drehbar gelagerten Druckluftrotor (2) und eine mit dem Druckluftrotor (2) fest verbundene Leitwelle (2/D) zum Halten und zur Übertragung von Drehbewegung, sowie eine Haltewelle (2/E) zum Halten des Druckluftrotors (2) im Rotorraum(3), und die weiteren Bestandteile, wie z.B. einen ringförmigen Graphitzapfen (6) und einen Druckluftzufuhrkanal (7), der den kürzesten Weg zum Steuerungskanal bzw. zum Druckluftraum (2/F) aufweist. Der komplett aus einem Stück gefertigte Druckluftrotor (2) enthalt mindestens einen axial und/oder radial ausgebildeten Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F), dessen Länge funktionsgemäß kürzer als die axiale Länge des Druckluftrotors (2) ist, während bspw. die als eine Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) am Druckluftrotor (2) in einem Winkel von 90° zur Rotorachse untergebracht ist. Da die als Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) vorzugsweise zum axialen Radiusmittelpunkt des Druckluftrotors (2) einen rechten Winkel von 90° bildet, kann die gesperrte Druckluft im Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) den Druckluftrotor (2) um die Drehachse in Rotation versetzen, weil der Aufbau des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) am Druckluftrotor (2) derartig verformt ist, dessen Gestaltung eine Art„Ungleichgewichtsvorgang" verursacht. Beispielweise weist die als Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) einen funktionsgemäßen Öffnungsdurchmesser auf, dessen lineare untere Kontur in axialer und/oder radialer Richtung die linearen Fortsetzungen (2/G) der Außenseiten der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) im Druckluftrotor (2) nicht überschreitet, d.h. die genannten benachbarten Parallellinien schneiden sich gegenseitig bzw. weisen gemeinsame Grenzlinie oder Punkte auf. Die Druckluftturbine (1 ) enthält zwei Schraubdeckel mit ihren einzelnen Bezugszeichen, wie z.B. (4/A) und (4/B), von denen (4/B) gleichzeitig eine zentrische und kreisförmige Öffnung des Druckluftventils (4/F) aufweist, das strömungstechnisch mit einer Luftpumpe oder einem Druckluftschlauch verbunden sein kann oder verbindbar ist. Der weitere Aufbau der Druckluftturbine (1 ) weist gleichzeitig zwei Wälzlager (8) auf, deren Außenkonturen mit der Innenkontur des Rotorraums (3) integrieren können, sowie eine Haltewelle (2/E) und eine Leitwelle (2/D) und aus dem weiteren axialen Teilbestand des Druckluftrotors (2) an seinen beiden Enden gefertigt, geformt und bearbeitet sind, passen mit der Innenkontur des ringförmigen Graphitzapfens (6) und mit den beiden Wälzlagerinnenringen (8/B) zusammen.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen in einem Rotorraum (3) um eine Drehachse zentrisch drehbar gelagerten und komplett aus einem Stück gefertigten Druckluftrotor (2) aufweist, der mindestens einen axial und/oder radial durchgebohrten Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) enthält, dessen innerer Teil mit einem Druckluftzufuhrkanal (7) und mit einer Druckluftversorgung verbunden ist, besitzt eine Haltewelle (2/E) und eine Leitwelle (2/D), so dass diese aus einem weiteren axialen Teilbestand des Druckluftrotors (2) an seinem Ende gefertigte, geformte und bearbeitete und den Druckluftrotor (2) im Gleichgewicht haltende und die Rotationsbewegung des Druckluftrotors (2) zum gewünschten Punkt weiterleitende Leitwelle (2/D) aufweist, worin ein in der axialen Richtung der Leitwelle (2/D) kreisförmig ausgebildeter zylinderförmiger Sperrölbehälter (9) untergebracht ist, welchem ein Schraubdeckel (9/A) am Ende der Leitwelle (2/D) zugeordnet ist, mündet dessen rechtwinklige Ölzufuhrkanal (9/B) in den Rotorraum (3) ein, wo ein Graphitzapfen (6) und ein Wälzlagerinnenring (8/B) sich gleich berühren, dadurch die eingesperrte Druckluft nicht ausströmt. Die axial-zentrische und zylinderförmige Durchgangsbohrung in der Haltewelle (2/E) und im Druckluftrotor (2) reicht sich weiterhin bis zum Mittelpunkt des Druckluftrotors (2) und bildet einen Teil des Druckluftzufuhrkanals (7). Der Druckluftzufuhrkanal (7) bildet weiterhin am Mittelpunkt des Druckluftrotors (2) eine rechtwinklig geformte pneumatische Einleitungsverbindung, die schließlich in den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) einmündet, wodurch die Druckluft in den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) einströmt.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen Rotorraum (3) enthält, worin ein komplett aus einem Stück gefertigter Druckluftrotor (2) integriert und drehbar gelagert ist, sowie eine Haltewelle (2/E), und eine Leitwelle (2/D), und auch zwei Wälzlager (8) mit einem ringförmigen Graphitzapfen (6) integriert gelagert sind, weist Außenschraubengewinden (4/G) an den beiden Endteilen des Rotorraums (3) auf, die mit den Innenschraubengewinden (4/E) der beiden Rotordeckel ineinander integrierbar sind. Die beiden Wälzlageraußenringe (8/A) sind im Rotorraum (3) fest, starr und dicht gelagert.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen als eine Schlitze in axialer oder/und radialer Richtung des Druckluftrotors (2) ausgebildeten Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) beinhaltet, dessen axiale Länge funktionsgemäß kürzer als die axiale Länge des Druckluftrotors (2) ist, während bspw. die als Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) am Druckluftrotor (2) in einem Winkel von 90° zur Rotorachse untergebracht ist. Der Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) weist einen funktionsgemäßen Öffnungsdurchmesser auf, dessen lineare untere Kontur in axialer und/oder radialer Richtung die linearen Fortsetzungen (2/G) der Außenseiten der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) im Druckluftrotor (2) nicht überschreitet, d.h. die genannten benachbarten Parallellinien schneiden sich gegenseitig bzw. weisen gemeinsame Grenzlinie oder Punkte auf. Der Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) weist einen funktionsgemäßen Öffnungsdurchmesser auf, dessen lineare untere Kontur in axialer und/oder radialer Richtung die linearen Fortsetzungen (2/G) der Außenseiten der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) im Druckluftrotor (2) nicht überschreitet, d.h. die genannten benachbarten Parallellinien schneiden sich gegenseitig bzw. weisen gemeinsame Grenzlinie oder Punkte auf. Da die als Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) vorzugsweise zum axialen Radiusmittelpunkt des Druckluftrotors (2) einen rechten Winkel von 90° bildet, verursacht dessen Gestaltung eine Art „Ungleichgewichtsvorgang", so dass die gesperrte Druckluft im Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) den Druckluftrotor (2) um die Drehachse in Rotation versetzen kann.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einem weiteren axialen Teilbestand des Druckluftrotors (2) an seinem Ende gefertigte, geformte und bearbeitete und den Druckluftrotor (2) im Gleichgewicht haltende Haltewelle (2/E) aufweist, worin ein zylinderförmiger Druckluftzufuhrkanal (7) in der zentrisch-axialen Richtung der Haltewelle (2/E) ausgebildet ist, und dass die Außenkontur der kreisförmigen Haltewelle (2/E) mit dem ringförmigen Wälzlagerinnenring (8/B) hermetisch integriert ist.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einem weiteren axialen Teilbestand des Druckluftrotors (2) an seinem Ende gefertigte, geformte und bearbeitete und den Druckluftrotor (2) im Gleichgewicht haltende und auch die Rotationsbewegung des Druckluftrotors (2) zum gewünschten Punkt weiterleitende Leitwelle (2/D) aufweist, worin ein in der axialen Richtung der Leitwelle (2/D) ein kreisförmig ausgebildeter zylinderförmiger Sperrölbehälter (9) untergebracht ist, welchem ein Schraubdeckel (9/A) am Ende der Leitwelle (2/D) zugeordnet ist, mündet deren rechtwinklige Ölzufuhrkanal (9/B) in den Rotorraum (3) ein, woran ein Graphitzapfen (6) und ein Wälzlagerinnenring (8/B) sich gleich berühren, dadurch die eingesperrte Druckluft nicht ausströmt.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen zwischen der kreisförmigen Öffnung des Druckluftventils (4/F) und dem Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) durchgebohrten, und dünnen Druckluftzufuhrkanal (7) aufweist, der als eine axial- zentrische und zylinderförmige Durchgangsbohrung in der Haltewelle (2/E) und weiterhin im Druckluftrotor (2) ausgebildet ist, reicht sich zuerst bis zum Mittelpunkt des Druckluftrotors (2), wo der Druckluftzufuhrkanal (7) weiterhin eine rechtwinklig geformte pneumatische Einleitungsverbindung bildet, die schließlich in den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) einmündet, wodurch die Druckluft in den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) einströmt.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen Schraubdeckel (4/B) enthält, dessen spiralförmige Innenschraubengewinden (4/E) mit den Außenschraubengewinden (4/G) an den beiden Endteilen des Rotorraums (3) hermetisch zu verschrauben sind, und die genannten eingebauten Nachbarbestandteile zweckmäßig zueinander keine Lücken aufweisen, so dass die eingesperrte Druckluft dadurch nicht ausströmt, und dass der Schraubdeckel (4/B) gleichzeitig eine kreisförmige und zentrische Öffnung des Druckluftventils (4/F) bildet, worin ein Druckluftventil angebracht ist, welche eine lückenlose Integration aufweisen. Die beiden Wälzlageraußenringe (8/A) sind im Rotorraum (3) fest, starr und dicht gelagert, während die einzelnen Wälzlagerinnenringe (8/B) mit der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) fest zusammenpassen und synchronisch rotieren können, so dass die beiden Wälzlageraußenringe (8/A) hierzu mit den inneren Seiten der einzelnen Schraubdeckeln, wie z.B. (4/A) und (4/B), in Kontakt stehen, damit die Drehbewegung des Druckluftrotors (2) frei 280 und reibungslos stattfindet.

9. Druckluftturbine (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen Schraubdeckel (4/A) enthalt, dessen spiralförmige Innenschraubengewinden (4/E) mit den Außenschraubengewinden (4/G) an den beiden Endteilen des Rotorraums (3) hermetisch zu

285 verschrauben sind, und die eingebauten Nachbarbestandteile zweckmäßig zueinander keine

Lücken aufweisen, und dass der Schraubdeckel (4/A) gleichzeitig eine kreisförmige und zentrische Ausgangsöffnung am Schraubdeckel (4/C) für die Leitwelle (2/D) bildet. Die beiden Wälzlageraußenringe (8/A) sind im Rotorraum (3) fest, starr und dicht gelagert, während die einzelnen Wälzlagerinnenringe (8/B) mit der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) fest

290 zusammenpassen und synchronisch rotieren können, so dass die beiden Wälzlageraußenringe

(8/A) hierzu mit den inneren Seiten der einzelnen Schraubdeckeln, wie z.B. (4/A) und (4/B), in Kontakt stehen, damit die Drehbewegung des Druckluftrotors (2) frei und reibungslos stattfindet.

10. Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen ringförmigen Graphitzapfen (6) aufweist, dessen Außenkontur mit der Innenkontur des Rotorraums (3)

295 hermetisch zu integrieren ist, hat eine Funktion, die eingesperrte Druckluft nicht ausströmen zu lassen, so dass der Graphitzapfen (6) gleichzeitig eine kreisförmige und zentrische Ausgangsöffnung (6/A) für die Leitwelle (2/D) enthält, wodurch sich die Leitwelle (2/D) axial nach außen erstreckt, und eine fehlerfreie Anpassung aufweist.

Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese zwei gleiche Wälzlager (8) enthält, deren Wälzlageraußenringe (8/A mit der Innenkontur des Rotorraums (3) hermetisch zu integrieren sind, so dass die Wälzlageraußenringe (8/A) im Rotorraum (3) fest, starr und dicht gelagert sind, während die beiden Wälzlager (8) gleichzeitig zwei gleiche Wälzlageraußenringe (8/A) und Wälzlagerinnenringe (8/B) aufweisen, die mit der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) fest zusammenpassen und synchronisch rotieren können, so dass die beiden Wälzlager (8) dazu dienen, die Leitwelle (2/D) und die Haltewelle (2/E) zu fixieren, und ihre axialen Kräfte aufzunehmen, und gleichzeitig der Rotation der erwähnten beiden Wellen zu helfen. Die beiden Wälzlageraußenringe (8/A) sind im Rotorraum (3) fest, starr und dicht gelagert, während die einzelnen Wälzlagerinnenringe (8/B) mit der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) fest zusammenpassen und synchronisch rotieren können, so dass die beiden Wälzlageraußenringe (8/A) hierzu mit den inneren Seiten der einzelnen Schraubdeckeln, wie z.B. (4/A) und (4/B), in Kontakt stehen, damit die Drehbewegung des Druckluftrotors (2) frei und reibungslos stattfjndet.

315 12. Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen in der axialen

Richtung der Leitwelle (2/D) kreisförmig ausgebildeten zylinderförmigen Sperrölbehälter (9) aufweist, welchem ein Schraubdeckel (9/A) am Ende der Leitwelle (2/D) zugeordnet ist, mündet dessen rechtwinklige Ölzufuhrkanal (9/B) in den Rotorraum (3) ein, woran ein Graphitzapfen (6) und ein Walzlagerinnenring (8/B) sich gleich berühren, dadurch die eingesperrte Druckluft nicht ausströmt.

13. Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen Olzufuhrkanal (9/B) am Ende des Sperrölbehalters (9) in der Leitwelle (2/D) aufweist, der in den Rotorraum (3) rechtwinklig einmündet, woran ein Graphitzapfen (6) und ein Walzlagerinnenring (8/B) sich gleich berühren, dadurch die eingesperrte Druckluft nicht ausströmt.

14. Druckluftturbine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass diese einen Schraubdeckel (9/A am zentrischen Ende des Sperrölbehälters (9) an der Außenseite aufweist, dadurch die eingesperrte Druckluft nicht ausströmt.

Description:
Beschreibung:

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Druckluftrotor (2) durch Druckluft in einem geschlossenen Rotorraum (3) betätigen zu lassen, ohne dass man Druckluft ununterbrochen ersetzt, was einen wertvollen Beitrag zur billigeren Energiegewinnung sowie zum sauberen Umweltproblem leistet. Die allgemeinbekannten und durch verschiedenartige Energiequellen, sowie durch Druckluft betriebenen Rotorarten brauchen selbstverständlich ein periodisches Ersetzen der Spannkraft. Jedoch ist es hier darauf gezielt, den Bau der Druckluftturbine (1 ) derartig zu verformen, damit die Drehbewegung durch Druckluft in einem geschlossenen Rotorraum (3) stattfindet, ohne die Druckluft wiederholt zu ersetzen. Günstig ist es, wenn der Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) aus einem einzigen Teilbestand des Druckluftrotors (2) stammt, und axial und/oder radial durchgebohrt ist, enthält mindestens einen axial und/oder radial ausgebildeten Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F), dessen Länge funktionsgemäß kürzer als die axiale Länge des Druckluftrotors (2) ist, während bspw. die als Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) am Druckluftrotor (2) in einem Winkel von 90° zur Rotorachse untergebracht ist. Da die als Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) ' vorzugsweise zum axialen Radiusmittelpunkt des Druckluftrotors (2) einen rechten Winkel von 90° bildet, kann die gesperrte Druckluft im Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) den Druckluftrotor (2) um die Drehachse in Rotation versetzen, weil der Aufbau des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) am Druckluftrotor (2) derartig verformt ist, dessen Gestaltung eine Art „Ungleichgewichtsvorgang" verursacht. Beispielweise die als Schlitze ausgebildete gesamte Durchschnittsöffnung (2/C) des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) weist einen funktionsgemäßen Öffnungsdurchmesser auf, dessen lineare untere Kontur in axialer und/oder radialer Richtung die linearen Fortsetzungen (2/G) der Außenseiten der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) im Druckluftrotor (2) nicht überschreitet, d.h. die genannten benachbarten Parallellinien müssen sich gegenseitig schneiden, bzw. gemeinsame Grenzlinie oder Punkte aufweisen.

Da eine eventuelle Interaktion bezüglich der Druckluft außerhalb des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) . zu vermeiden ist, sind die Bestandteile, wie z.B. Rotorraum (3) und Druckluftrotor (2) zu fein und zu fehlerfrei zu integrieren, als dass die Drehbewegung des Druckluftrotors (2) gehemmt werden könnte. Hierzu ist es nennenswert, dass die Funktionen des Steuerungskanals (2/F) bzw. des Druckluftraums (2/F) in dieser Erfindung zusammengebracht und vereinigt sind, d.h. sie nehmen eine gemeinsame pneumatische Funktion zusammengesetzt auf, während diese beiden Fachwörter im konventionellen Bereich der Pneumatik unterschiedlich erfasst werden, und zwei unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Der Aufbau des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) am Druckluftrotor (2) ist derartig verformt, dessen Gestaltung eine Art „Ungleichgewichtsvorgang" verursacht, wenn Druckluft den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) nach unten drückt. Dadurch kommt die Rotationsbewegung des Druckluftrotors (2) um die Drehachse zustande, und der Druckluftrotor (2) läuft in Druckluftrichtung weiter, solange die einströmende und komprimierte Luft auf den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) wirkt. Gemäß der Erfindung ist 80 es auch erwähnenswert, dass je Verdichtungsgrad von Luftdruck höher ist, nimmt die Rotordrehzahl mehr zu. Diesbezüglich stellt auch Umfang des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) eine erhebliche Drehfunktion dar, wohingegen die Drehzahl des Steuerungskanals bzw. Druckluftraums (2/F) je nach Belastung etwas abnimmt. Sobald der Druckluftrotor (2) die gewünschte Drehzahl erreicht, ist das Druckluftventil in der Öffnung des Druckluftventils (4/F) abzuschalten, das 85 strömungstechnisch mit einer Luftpumpe oder einem Druckluftschlauch verbunden sein kann oder verbindbar ist, oder den Druckluftschlauch abzutrennen, während der Druckluftrotor (2) weiterläuft. Die Druckluftturbine (1 ) weist einen dünnen Druckluftzufuhrkanal (7) auf, der zwischen der Öffnung des Druckluftventils (4/F) und dem Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) durchgebohrt eine zylinderförmige Verbindung bildet. Die axial-zentrische und zylinderförmige Durchgangsbohrung in der 90 Haltewelle (2/E) und im Druckluftrotor (2) reicht sich weiterhin bis zum Mittelpunkt des Druckluftrotors (2) und bildet einen Teil des Druckluftzufuhrkanals (7). Der Druckluftzufuhrkanal (7) bildet weiterhin am Mittelpunkt des Druckluftrotors (2) eine rechtwinklig geformte pneumatische Einleitungsverbindung, die schließlich in den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) einmündet, wodurch die Druckluft in den Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F) einströmt. Der weitere 95 Aufbau der Druckluftturbine (1 ) enthält gleichzeitig zwei Wälzlager (8), deren Außenkonturen mit der Innenkontur des Rotorraums (3) zu integrieren sind, so dass ihre Wälzlageraußenringe (8/A) im Rotorraum (3) fest, starr und dicht stehen. Die beiden Wälzlagerinnenringe (8/B) funktionieren gleichzeitig als Wellerihalteöffnungen und sie können mit der Leitwelle (2/D) und der Haltewelle (2/E) zusammengepasst und synchronisch rotieren. Die beiden Wälzlager (8) dienen dazu, die Haltewelle

100 (2/E), und die Leitwelle (2/D) zu fixieren, und ihre axialen Kräfte aufzunehmen, sowie gleichzeitig die Rotation der erwähnten Wellen reibungslos zu ermöglichen. Da in Wälzlagern (8) zwischen einem Wälzlagerinnenring (8/B) und einem Wälzlageraußenring (8/A) rollende Kugel gelagert sind, verringern sie den Reibungswiderstand. Zusätzlich enthält die Druckluftturbine (1 ) einen in der axialen Richtung der Leitwelle (2/D) kreisförmig ausgebildeten zylinderförmigen Sperrölbehälter (9), welchem

105 ein Schraubdeckel (9/A) am Ende der Leitwelle (2/D) zugeordnet ist, mündet dessen rechtwinklige Ölzufuhrkanal (9/B) in den Rotorraum (3) ein, woran ein Graphitzapfen (6) und ein Wälzlagerinnenring (8/B) sich gleich berühren, so dass der Graphitzapfen (6) die Druckluft nicht ausströmen lässt. Die aus dem weiteren axialen Teilbestand des Druckluftrotors (2) an seinen beiden Enden gefertigten, geformten und bearbeiteten Rotorwellen, wie z.B. die Leitwelle (2/D) und die Haltewelle (2/E), halten

110 den Druckluftrotor (2) im Gleichgewicht, während die Leitwelle (2/D) zusätzlich die Rotationsbewegung des Druckluftrotors (2) zum gewünschten Punkt weiterleiten kann. Die erwähnte Haltewelle (2/E) und die Leitwelle (2/D), deren Außenkontur oder Konturen zueinander entsprechen, integrieren sich mit der Innenkontur des ringförmigen Graphitzapfens (6) und mit der Innenkontur der jeweiligen beiden kreisförmigen Wälzlager (8). Die hier dargestellte Druckluftturbine (1 ) weist zwei Schraubdeckel mit

115 ihren Bezugszeichen, wie z.B. (4/A) und (4/B), und einen Rotorraum (3) auf. Zum Einführen und Halten des Druckluftrotors (2) und zum Halten der weiteren Bestandteile beinhaltend weist der Rotorraum (3) an seinen beiden Endteilen geformte spiralförmige Außenschraubengewinden (4/G) auf, welche mit den spiralförmigen Innenschraubengewinden (4/E) der beiden Schraubdeckel, wie z.B. (4/A) und (4/B), hermetisch zu verschrauben sind, sodass die gesperrte Druckluft dadurch nicht 120 ausströmt, und die eingebauten Nachbarbestandteile zweckmäßig zueinander keine Lücken aufweisen. Der Schraubdeckel (4/B) bildet gleichzeitig eine zentrische und kreisförmige Öffnung des Druckluftventil (4/F), worin ein Druckluftventil angebracht ist, während der weitere Schraubdeckel (4/A) eine kreisförmige und zentrische Ausgangsöffnung am Schraubdeckel (4/C) für die Leitwelle (2/D) enthält, welche eine lückenlose Integration aufweisen müssen. Der oben erwähnte ringförmige

125 Graphitzapfen (6), dessen Außenkontur mit der Innenkontur des Rotorraums (3) hermetisch zu integrieren ist, hat eine Funktion, die Druckluft nicht ausströmen zu lassen. Gleichzeitig muss der ringförmige Graphitzapfen (6) eine kreisförmige und zentrische Ausgangsöffnung (6/A) für die Leitwelle (2/D) enthalten, wodurch sich die Leitwelle (2/D) axial nach außen erstreckt, und eine fehlerfreie Anpassung enthält.

130 Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleiche Bezugszeichen bedeuten ähnliche Bauteile.

Es zeigen:

Fig. 1 Druckluftturbine (1 )

Fig- 1 , 6, 7, 8 Druckluftrotor (2)

135 Fig. 2 Durchschnittsöffnung (2/C)

Fig. 6, 7, 8 Leitwelle (2/D)

Fig. 6, 7, 8 Haltewelle (2/E)

Fig. 6, 7, 8 Steuerungskanal bzw. Druckluftraum (2/F)

Fig. 2 Lineare Fortsetzung der Rotorwellen (2/G)

140 Fig. 9, Rotorraum (3)

Fig. 3 Schraubdeckel (4/A)

Fig. 4 Schraubdeckel (4/B)

Fig. 3 Ausgangsöffnung am Schraubdeckel (4/C)

Fig. 3, 4 Innenschraubengewinden (4/E)

145 Fig. 4 Die Öffnung des Druckluftventils (4/F)

Fig. 5 Außenschraubengewinden (4/G)

Fig. 9 Graphitzapfen (6)

Fig. 9 Ausgangsöffnung (6/A)

Fig. 6, 7 Druckluftzufuhrkanal (7)

150 Fig. 10 Wälzlager (8)

Fig. 10 Wälzlageraußenring (8/A)

Fig. 10 Wälzlagerinnenring (8/B)

Fig. 6 Sperrölbehälter (9)

Fig. 6 Schraubdeckel (9/A)

155 Fig. 6 Ölzufuhrkanal (9/B)