LANG, Andreas (Rostockerstr. 51, Stuttgart, 70376, DE)
GREIF, Tobias (Brettachstr. 12, Backnang, 71522, DE)
LANG, Andreas (Rostockerstr. 51, Stuttgart, 70376, DE)
| Ansprüche 1 . Fördereinrichtung, umfassend: ein Gestell (2), und eine Transportgurteinheit (3), wobei die Transportgurteinheit (3) aufweist: einen ersten Seitenholm (4) und einen zweiten Seitenholm (5), eine Antriebsrolle (6), die im ersten Seitenholm (4) und im zweiten Seitenholm (5) fest gelagert ist, eine Spannrolle (8), die im ersten Seitenholm (4) und im zweiten Seitenholm (5) verstellbar gelagert ist, einen geschlossenen Transportgurt (10), der um die Antriebsrolle (6) und die Spannrolle (8) herum angeordnet ist, und eine Klemmvorrichtung (1 1 ) mit einem ersten Klemmelement (12) und einem zweiten Klemmelement (13), welche an der Spannrolle (8) angeordnet ist, wobei die Spannrolle (8) mittels des ersten Klemmelements (12) und des zweiten Klemmelements (13) an den Seitenholmen (4, 5) werkzeuglos einstellbar und fixierbar ist. 2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das erste Klemmelement (12) in einen ersten Endbereich (14) der Spannrolle (8) und das zweite Klemmelement (13) in einen zweiten Endbereich (15) der Spannrolle (8) werkzeuglos einschraubbar ist. 3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Klemmelement (12) und das zweite Klemmelement (13) als Flügelmutter oder als Schnellverschlusshebel ausgebildet sind. 4. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Endbereiche (14, 15) der Spannrolle (8) jeweils zwei einander gegenüberliegende Abflachungen (16) mit jeweils einem Absatz (17) aufweisen. 5. Fördereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Klemmelemente (12, 13) einen jeweils einer Stirnseite (18, 19) der Spannrolle (8) zugewandten Bundbereich (20, 21 ) aufweisen und die ersten und zweiten Seitenholme (4, 5) zwischen dem Bundbereich (20, 21 ) und dem Absatz (17) der Endbereiche (14, 15) klemmen. 6. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend eine erste und zweite Versteileinrichtung (22) mit jeweils einer Gewindespindel (24) mit einer Rändelmutter (26) zur werkzeuglosen Verstellung des ersten und des zweiten Endbereichs (14, 15) der Spannrolle (8) in Längsrichtung der Transportgurteinheit (3), wobei die Versteileinrichtung (22) im ersten und zweiten Seitenholm (4, 5) angeordnet ist. 7. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportgurteinheit (3) werkzeuglos mit dem Gestell (2) verbindbar und lösbar ist. 8. Fördereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten und zweiten Seitenholm (4, 5) Fixiervorrichtungen (30) vorgesehen sind, welche mittels einem dritten und vierten Klemmelement (32) mit dem Gestell (2) werkzeuglos verbindbar sind. 9. Fördereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiervorrichtung (30) eine Passschraube (34) mit einer Flügelmutter (35) umfasst, welche in einer Aufnahme (36) des Gestells (2) werkzeuglos fixierbar und lösbar ist. 10. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Gestell (2) mehrere Transportgurteinheiten (3) platzierbar sind. |
Fördereinrichtung Stand der Technik
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung mit einer
Transportgurteinheit zum Transport von Gütern.
Fördervorrichtungen des Standes der Technik, weisen im Wesentlichen einen geschlossenen Transportgurt auf, der zwischen zwei Umlenkrollen umläuft, von denen eine fest gelagert und antrieben wird und die andere in Längsrichtung zum Spannen und Justieren verstellbar gelagert ist. Hierbei erfolgt die
Montage/Demontage und Justierung der Spannrolle bei einem erforderlichen
Wechsel des Transportgurts im Allgemeinen werkzeuggebunden, was mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist.
Offenbarung der Erfindung
Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 weist demgegenüber den Vorteil auf, dass sie ein Gestell und eine Transportgurteinheit umfasst, wobei die Transportgurteinheit einen ersten Seitenholm und einen zweiten Seitenholm, eine Antriebsrolle, die im ersten Seitenholm und im zweiten Seitenholm fest gelagert ist, und eine Spannrolle aufweist, die im ersten Seitenholm und im zweiten Seitenholm verstellbar gelagert ist. Ferner weist die Fördervorrichtung einen geschlossenen Transportgurt auf, der um die Antriebsrolle und die Spannrolle herum angeordnet ist, sowie eine Klemmvorrichtung mit einem ersten Klemmelement und einem zweiten Klemmelement auf, welche an der Spannrolle angeordnet ist, wobei die Spannrolle mittels des ersten Klemmelements und des zweiten Klemmelements an den Seitenholmen werkzeuglos einstellbar und fixierbar ist. Hierdurch wird eine
Montage/Demontage der Spannrolle für einen erforderlichen Transportgurtwechsel, und das anschließende Spannen des Transportgurts sowie Justieren der Spannrolle ohne den Einsatz von speziellen Werkzeugen in wesentlich kürzerer Zeit ermöglicht.
Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
Vorzugsweise ist das erste Klemmelement in einen ersten Endbereich der Spannrolle und das zweite Klemmelement in einen zweiten Endbereich der Spannrolle
werkzeuglos einschraubbar. Hierdurch wird eine kompakte Bauform mit einer minimalen Anzahl von Bauteilen erreicht. Weiterhin bevorzugt sind das erste
Klemmelement und das zweite Klemmelement als Flügelmutter oder als
Schnellverschlusshebel ausgebildet. Durch die Formgebung wird eine gute manuelle Bedienung der Klemmelemente ohne großen Kraftaufwand und mit einer
ausreichenden Hebelwirkung zum Spannen und Fixieren der Spannrolle sichergestellt. Ferner sind die vorzugsweise aus Edelstahl gefertigten Flügelmuttern leicht zu reinigen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weisen die ersten und zweiten Endbereiche der Spannrolle jeweils zwei einander gegenüberliegende
Abflachungen mit jeweils einem Absatz auf. Hierdurch wird eine exakte Führung im Inneren der Seitenholme bei einer Verschiebung der Spannrolle zum Spannen des
Transportgurts in Längsrichtung gewährleistet. Außerdem wird durch die Absätze auf der Achse eine gute Anlagefläche für die axial einwirkende Klemmkraft in Bezug auf die jeweils gegenüberliegende Fläche der Seitenholme erreicht. Weiterhin bevorzugt weisen die ersten und zweiten Klemmelemente einen jeweils einer
Stirnseite der Spannrolle zugewandten Bundbereich auf, und klemmen die ersten und zweiten Seitenholme zwischen dem Bundbereich und dem Absatz der Endbereiche. Durch die Bundbereiche der Klemmelemente wird auf bauteilminimierte Weise eine homogene Übertragung der beim Einschrauben der Klemmelemente erzeugten Klemmkaft auf die Seitenholme und die Absätze der Spannrollenachse erreicht.
Vorzugsweise umfasst die Fördereinrichtung ferner eine erste und zweite
Versteileinrichtung mit jeweils einer Gewindespindel mit einer Rändelmutter zur werkzeuglosen Verstellung des ersten und des zweiten Endbereichs der Spannrolle in Längsrichtung der Transportgurteinheit, wobei die Versteileinrichtung im ersten und zweiten Seitenholm angeordnet ist. Hierdurch wird eine werkzeuglose exakte
Feineinstellung bzw. Winkelausrichtung auf beiden Seiten der Achse der Spannrolle in Bezug auf den Transportgurt mit geringem manuellen Kraftaufwand ermöglicht. Ferner sind die im Inneren der Seitenholme angeordneten Bauteile der Versteileinrichtung vor Verschmutzung geschützt und weisen eine hohe Dauerhaltbarkeit auf. Zyklische
Wartungs- oder Reinigungsarbeiten sind hierfür nicht erforderlich.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die
Transportgurteinheit werkzeuglos mit dem Gestell verbindbar und lösbar. Weiterhin bevorzugt sind Fixiervorrichtungen am ersten und zweiten Seitenholm vorgesehen, welche mit einem dritten und vierten Klemmelement mit dem Gestell werkzeuglos verbindbar sind. Hierdurch wird ein rascher und kostengünstiger Austausch der Transportgurteinheit ohne Werkzeugeinsatz ermöglicht. Darüber hinaus werden dadurch die Rüstzeiten bei einem Maschinenumbau wesentlich verkürzt.
Vorzugsweise umfasst die Fixiervorrichtung eine Passschraube mit einer Flügelmutter, welche in einer Aufnahme des Gestells werkzeuglos fixierbar und lösbar ist. Aufgrund der Ausbildung als Flügelmutter wird das Aufbringen der zur Befestigung der
Transportgurteinheit am Gestell erforderlichen manuellen Kraft erleichtert und sichergestellt. Ferner weist die Fixiervorrichtung einen kompakten und kostengünstigen
Aufbau mit einer minimalen Anzahl von Bauteilen auf. Weiter bevorzugt sind am Gestell mehrere Transportgurteinheiten platzierbar. Durch den modularen Aufbau wird ein Maschinenstillstand bei erforderlichen Reparatur- und/oder Wartungsarbeiten auf ein Minimum verkürzt. Durch den Einsatz von Flügelmuttern aus Edelstahl auch für die Befestigung der Transportgurteinheit am Gestell werden die Reinigung bzw. die hygienischen Eigenschaften der gesamten Maschineneinheit erheblich verbessert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist: eine perspektivische Darstellung einer Transportgurteinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, Figur 2 eine perspektivische Teilansicht der Transportgurteinheit,
Figur 3 eine schematische Schnittdarstellung einer Spannrolle der
Transportgurteinheit,
Figur 4 eine perspektivische Darstellung der Fördereinrichtung mit einem Gestell,
Figur 5 eine perspektivische Darstellung einer Fixiervorrichtung der
Fördereinrichtung am Gestell, und
Figur 6 eine alternative Ausführungsform der Fixiervorrichtung.
Ausführungsform der Erfindung
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 6 eine
Fördereinrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Detail beschrieben.
Wie aus der perspektivischen Darstellung des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung 1 von Figur 1 ersichtlich, umfasst die Fördereinrichtung 1 ein Gestell 2, auf dem eine Transportgurteinheit 3 befestigt ist. Die Transportgurteinheit 3 weist einen ersten Seitenholm 4 und einen zweiten Seitenholm 5 sowie eine Antriebsrolle 6 auf, die in den ersten und zweiten Seitenholmen 4, 5 fest gelagert ist und von einem Motor M angetrieben wird. Die Transportgurteinheit 3 weist zudem eine Spannrolle 8 auf, die in den ersten und zweiten Seitenholmen 4, 5 verstellbar gelagert ist, sowie einen geschlossenen Transportgurt 10 auf, der um die Antriebsrolle 6 und die Spannrolle 8 herum angeordnet ist. Wie aus Figur 1 weiter ersichtlich, weist die Transportgurteinheit 3 eine Klemmvorrichtung 1 1 mit einem ersten Klemmelement 12 und einem zweiten Klemmelement 13 auf, welche in diesem Ausführungsbeispiel als Flügelmuttern ausgebildet sind. Alternativ können die Klemmelemente 12, 13 auch als Schnellverschlusshebel ausgebildet sein. Das erste Klemmelement 12 ist hierbei in einen ersten Endbereich 14 der Spannrolle 8 eingeschraubt und das zweite Klemmelement 13 ist in einen zweiten Endbereich 15 der Spannrolle 8 eingeschraubt. Die Klemmelemente 12, 13 können somit werkzeuglos von Hand in die Endbereiche 14, 15 der Spannrolle 8 eingeschraubt werden.
Wie aus der Schnittansicht der Spannrolle 8 von Figur 3 ersichtlich, weist der erste Endbereich 14 der Spannrolle 8 zwei einander gegenüberliegende
Abflachungen 16 mit jeweils einem Absatz 17 auf, welche an Innenflächen 4a des ersten Seitenholms 4 bündig anliegen. In gleicher weise ist der zweite Endbereich 15 der Spannrolle 8 ebenfalls mit zwei gegenüberliegenden
Abflachungen 16 mit jeweils dem Absatz 17 ausgebildet, welche an Innenflächen 5a des zweiten Seitenholms 5 bündig anliegen. Wie aus Figur 2 ersichtlich, ist der Endbereich 14 der Spannrolle 8 aufgrund der Abflachungen 16 in Richtung eines Doppelpfeils P zum Spannen bzw. Entspannen des Transportgurts 10 innerhalb des ersten Seitenholms 4 verschiebbar. Gleichermaßen ist auch der Endbereich 15 der Spannrolle 8 innerhalb des zweiten Seitenholms 5 verschiebbar.
Die ersten und zweiten Klemmelemente 12 und 13 (Figur 3) weisen einen Bundbereich 20 bzw. 21 auf, welcher beim hier dargestellten eingeschraubten Zustand an einer Stirnseite 18 bzw. 19 der Spannrolle 8 anliegt. Wie aus Figur 3 ferner ersichtlich, klemmen die eingeschraubten ersten und zweiten
Klemmelemente 12 und 13 die ersten und zweiten Seitenholme 4 und 5 zwischen ihrem Bundbereich 20 bzw. 21 und dem jeweiligen Absatz 17 der Endbereiche 14, 15 ein und fixieren dadurch die Spannrolle 8. Wie aus Figur 2 weiter ersichtlich, weist die Transportgurteinheit 3 zudem eine erste Versteileinrichtung 22 mit einer Gewindespindel 24 auf, die im ersten Seitenholm 4 angeordnet ist. Mittels einer am ersten Seitenholm 4 abgestützten bzw. geführten Rändelmutter 26 ist die Gewindespindel 24 in Richtungen des Doppelpfeils P werkzeuglos und rein manuell verstellbar. Durch entsprechendes Drehen der Rändelmutter 26 und Verschieben der am Endbereich 14 der
Spannrolle 8 anliegenden Gewindespindel 24 ist eine Feineinstellung bzw. exakte Winkelausrichtung des auf der Seite des ersten Seitenholms 4 angeordneten Endbereichs 14 der Spannrolle 8 möglich. Es sei angemerkt, dass auf der gegenüberliegenden Seite im zweiten Seitenholm 5 eine identisch ausgebildete zweite Versteileinrichtung mit einer Gewindespindel mit einer
Rädelmutter zur Feineinstellung und Winkelausrichtung des Endbereichs 15 der Spannrolle 8 angeordnet ist, welche in der Darstellung von Figur 2 nicht sichtbar ist. Somit kann eine beidseitige exakte Einstellung und Ausrichtung der
Spannrolle 8 nach einem Transportgurtwechsel werkzeuglos vorgenommen werden.
Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung der Fördereinrichtung 1 mit einem Gestell 2, auf dem die oben beschriebene Transportgurteinrichtung 3 und zwei benachbart hintereinander angeordnete Transportgurteinrichtungen 3.1 und 3.2 gleicher Bauart befestigt sind. Zu besseren Übersichtlichkeit sind in Figur 4 nur bei der Transportgurteinrichtung 3 die wesentlichen sichtbaren Bauteile mit Bezugszeichen gekennzeichnet. Wie aus Figur 4 ersichtlich, ist der erste
Seitenholm 4 der Transportgurteinrichtung 3 mittels zweier Fixiervorrichtungen 30 mit je einem dritten Klemmelement 32 am Gestell 2 befestigt. Obwohl in Figur 4 nicht sichtbar, ist der gegenüberliegende zweite Seitenholm 5 der
Transportgurteinrichtung 3 mittels zweier identischer Fixiervorrichtungen und Klemmelemente gleichermaßen am Gestell 2 befestigt.
In Figur 5 ist der Aufbau der Fixiervorrichtung 30 perspektivisch dargestellt. Die Fixiervorrichtung 30 umfasst eine Passschraube 34 mit einer Flügelmutter 35. Die Passschraube 34 ist mit dem Seitenholm 4 fest verbunden und wird in einem Langlochbereich 37 einer Aufnahme 36 geführt und mit der Flügelmutter 35 fixiert. Die Aufnahme 36 weist hierbei den Langlochbereich 37 auf, der eine werkzeuglose und rein manuelle Justierung zwischen dem Gestell 2 und dem Seitenholm 4 in Längsrichtung der Transportgurteinheit 3 ermöglicht.
Wie aus Figur 4 weiter ersichtlich, ist ein erster Seitenholm 4.1 der
Transportgurteinheit 3.1 mittels zweier Fixiervorrichtungen 40 mit je einem vierten Klemmelement 45 am Gestell 2 befestigt, von denen eine in Figur 6 detailliert dargestellt ist. Hierbei sei angemerkt, dass ein gegenüber angeordneter zweiter Seitenholm 5.1 der Transporteinrichtung 3.1 mittels identischen hier nicht sichtbaren Fixiervorrichtungen am Gestell 2 befestigt ist.
Die in Figur 6 gezeigte alternative Ausführungsform der Fixiervorrichtung 40 weist einen Ankerstift 43 mit einem Querstück 44 auf, welcher an einer
Aufnahme 46 des Gestells 2 befestigt ist. In das Querstück 44 ist eine Flügelschraube 45 mit einer Spitze 47 eingeschraubt, welche den Ankerstift 43 samt Aufnahme 46 an einem ersten Seitenholm 4.1 fixiert.
Die Fixiervorrichtungen 30 und/oder 40 können ferner auch zur Befestigung von in Figur 4 dargestellten Führungsholmen 48 der Transportgurteinrichtung 3.2 Verwendung finden, die an deren Seitenholmen beidseitig befestigt sind.
Aufgrund der bei der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung als Flügelmuttern oder Schnellverschlusshebel ausgebildeten Klemmelemente 12, 13 und Fixierungsvorrichtungen 30, 40 wird sowohl der Transportgurtwechsel der Transportgurteinheit als auch die Befestigung einer oder mehrerer
Transportgurteinheiten an einem gemeinsamen Gestell 2 durchgehend werkzeuglos und in wesentlich kürzerer Zeit ermöglicht. Zudem werden dadurch die hygienischen Eigenschaften erheblich verbessert und die Reinigung der gesamten Maschinenanordnung wesentlich erleichtert.
Next Patent: DEVICE FOR REGULATING THE LINEAR STABILITY OF A BELT
