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Title:
CONVEYING A MATERIAL TO BE CONVEYED
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/206383
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a conveying system (1) for conveying a material to be conveyed along a conveying path. The conveying system (1) comprises a system housing (3) having a conveying chamber (5), in which the conveying path is arranged, and having at least one secondary chamber (6 to 8), which is connected to the conveying chamber (5) by at least one passage opening and has a fluid atmosphere that is physically and/or chemically different from the fluid atmosphere in the conveying chamber (5). The at least one passage opening (9, 10) and the fluid atmospheres in the conveying chamber (5) and the at least one secondary chamber (6 to 8) are designed to set a defined fluid flow in the system housing (3).

Inventors:
ROSENFELLNER, Gerald (Schulstraße 12, 3355 Ertl, 3355, AT)
Application Number:
EP2018/061298
Publication Date:
November 15, 2018
Filing Date:
May 03, 2018
Export Citation:
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Assignee:
PRIMETALS TECHNOLOGIES AUSTRIA GMBH (Turmstraße 44, 4031 Linz, 4031, AT)
International Classes:
F27B19/02; F27B9/04; F27D3/00; F27D7/04
Foreign References:
EP1898170A22008-03-12
DE10023702A12001-11-22
US20160069615A12016-03-10
US20040063058A12004-04-01
US20010051323A12001-12-13
US20040063058A12004-04-01
Attorney, Agent or Firm:
ZUSAMMENSCHLUSS METALS@LINZ (Intellectual Property Upstream IP UP, Turmstraße 44, 4031 Linz, 4031, AT)
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Claims:
Patentansprüche

1. Förderanlage (1) zum Fördern eines Förderguts entlang eines Förderwegs, die Förderanlage (1) umfassend ein

Anlagengehäuse (3) mit einer Förderkammer (5) , in der der Förderweg angeordnet ist, und mit wenigstens einer

Nebenkammer (6 bis 8), die durch wenigstens eine

Durchlassöffnung (9, 10) mit der Förderkammer (5) verbunden ist und eine sich von einer Fluidatmosphäre in der

Förderkammer (5) physikalisch und/oder chemisch

unterscheidende Fluidatmosphäre aufweist, wobei die

wenigstens eine Durchlassöffnung (9, 10) und die

Fluidatmosphären in der Förderkammer (5) und in der

wenigstens einen Nebenkammer (6 bis 8) zur Einstellung eines definierten Fluidstroms in dem Anlagengehäuse (3) ausgebildet sind,

dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer

Nebenkammer (6 bis 8) wenigstens eine Komponente (48, 54) einer Fördermechanik zur Förderung des Förderguts angeordnet ist .

2. Förderanlage (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Anlagengehäuse (3)

wenigstens einen Fluideinlass (21, 22) und wenigstens einen Fluidauslass (17 bis 19) aufweist und bis auf den wenigstens einen Fluideinlass (21, 22) und den wenigstens einen

Fluidauslass (17 bis 19) fluiddicht ausgeführt ist. 3. Förderanlage (1) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermechanik einen

Zugmitteltrieb mit wenigstens einem in einer Nebenkammer (6 bis 8) angeordneten Zugmittel (48) aufweist, mit dem

Trägerelemente (46) zur Förderung des Förderguts bewegbar sind.

4. Förderanlage (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (46) die Förderkammer (5) von einer Nebenkammer (6), in der wenigstens ein Zugmittel (48) angeordnet ist, trennen. 5. Förderanlage (1) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (46) in der Förderkammer (5) angeordnet sind und durch eine

Durchlassöffnung (9) in wenigstens eine Nebenkammer (7, 8) hineinragen .

6. Förderanlage (1) nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (46) in wenigstens eine seitlich an der Förderkammer angeordnete Nebenkammer (7, 8) hineinragen, in der wenigstens ein

Zugmittel (48) angeordnet ist.

7. Förderanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein FluidkreislaufSystem (11), welches wenigstens eine Nebenkammer (6 bis 8) umfasst und zur Leitung eines Fluids durch wenigstens eine Durchlassöffnung (9, 10) aus der Nebenkammer (6 bis 8) in die Förderkammer (5) ausgebildet ist.

8. Förderanlage (1) nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass das FluidkreislaufSystem (11) wenigstens einen Wärmetauscher (27) zur Kühlung eines einer Nebenkammer (6 bis 8) zugeführten Fluids aufweist.

9. Förderanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Fluidwiederverwertungseinheit (70) zur Aufnahme von Fluid aus der Förderkammer (5) und

Rückspeisung von Fluid in die Förderkammer (5) .

10. Förderanlage (1) nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass die

Fluidwiederverwertungseinheit (70) eine

Fluidreinigungseinheit (72) zur Reinigung des aus der

Förderkammer (5) aufgenommenen Fluids aufweist.

11. Förderanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Regelungssystem (80) zur Regelung eines Fluidstroms von wenigstens einer Nebenkammer (6 bis 8) in die Förderkammer (5) in Abhängigkeit von einem

Differenzdruck zwischen einem Druck in der Nebenkammer (6 bis 8) und einem Druck in der Förderkammer (5) .

12. Verfahren zum Betrieb einer gemäß einem der

vorhergehenden Ansprüche ausgebildeten Förderanlage (1), wobei in jeder Nebenkammer (6 bis 8) ein höherer Fluiddruck als in der Förderkammer (5) eingestellt wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass Fluid aus der Förderkammer (5) durch eine Fluidwiederverwertungseinheit (70) direkt oder/und über wenigstens eine Nebenkammer (6 bis 8) in die

Förderkammer (5) rückgespeist wird.

14. Verfahren nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet, dass Fluid in der

Fluidwiederverwertungseinheit (70) vor der Rückspeisung in die Förderkammer gereinigt wird.

Description:
Beschreibung

Fördern eines Förderguts Die Erfindung betrifft eine Förderanlage und ein Verfahren zum Fördern eines Förderguts.

Insbesondere betrifft die Erfindung das Fördern von reaktivem und/oder heißem und/oder abrasivem Fördergut. Unter einem reaktiven Fördergut wird hier ein Fördergut verstanden, das chemisch oder/und physikalisch mit die Förderanlage

umgebenden Umgebungsstoffen, beispielsweise mit Luft,

insbesondere mit dem Sauerstoff der Luft, reagiert. Bei dem Fördern derartigen Förderguts werden verschiedene

Anforderungen an eine Förderanlage gestellt. Bei der

Förderung heißen Förderguts wird auch die Fördermechanik der Förderanlage hohen Temperaturen ausgesetzt, so dass sie gekühlt werden oder aus teuren hitzebeständigen Materialien gefertigt sein muss. Bei der Förderung reaktiven Förderguts kann, beispielsweise durch chemische Reaktionen des

Förderguts mit beispielsweise Sauerstoff aus der Umgebung, aus dem Fördergut gesundheitsschädliches und/oder

umweltschädliches Gas entweichen, und/oder das Fördergut kann sich durch die Reaktionen stark erhitzen, was zu

Materialschädigungen des Förderguts und/oder zu

Sicherheitsproblemen führen kann. Um den Kontakt reaktiven Förderguts beispielsweise mit Sauerstoff zu vermeiden, wird oft ein Inertgas, beispielsweise Stickstoff, eingesetzt, um Sauerstoff aus der Umgebung des Förderguts fernzuhalten.

Ferner entsteht bei der Förderung von Fördergut oft Staub, der ebenfalls gesundheitsschädlich und/oder umweltschädlich wirken und/oder schädlich für Teilkomponenten der

Förderanlage sein kann, und abgezogen und entsorgt werden muss .

US 2004/0063058 AI offenbart einen Mehrzonen-Konvektionsofen, in dem Gas von einer Kühlkammer des Ofens in eine oder mehrere Heizzonen des Ofens geleitet wird, um ein spezifisches thermisches Profil bereitzustellen. Das Gas, das von der Kühlkammer in die eine oder die mehreren Heizzonen eingeführt wird, ist von der gleichen Art von Gas, das in den Wärmezonen vorhanden ist, und ist typischerweise Stickstoff.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Förderanlage und ein Verfahren zum Fördern eines Förderguts anzugeben, die insbesondere hinsichtlich der Förderung von reaktivem, heißem und/oder abrasivem Fördergut verbessert sind.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß hinsichtlich der

Förderanlage durch die Merkmale des Anspruchs 1 und

hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmale des Anspruchs 12 gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Eine erfindungsgemäße Förderanlage zum Fördern eines

Förderguts entlang eines Förderwegs umfasst ein

Anlagengehäuse mit einer Förderkammer, in der zumindest der Förderweg angeordnet ist, und mit wenigstens einer

Nebenkammer, die durch wenigstens eine Durchlassöffnung mit der Förderkammer verbunden ist und eine sich von einer

Fluidatmosphäre in der Förderkammer physikalisch und/oder chemisch unterscheidende Fluidatmosphäre aufweist. Die wenigstens eine Durchlassöffnung und die Fluidatmosphären in der Förderkammer und in der wenigstens einen Nebenkammer sind zur Einstellung eines definierten Fluidstroms in dem

Anlagengehäuse ausgebildet.

Unter einer Kammer eines Anlagengehäuses wird hier ein im Wesentlichen abgeschlossener Hohlraum des Anlagengehäuses verstanden. Unter einer Fluidatmosphäre in einer Kammer werden die chemischen und physikalischen Eigenschaften, beispielsweise die chemische Zusammensetzung, der Druck oder die Temperatur, eines Fluids verstanden, das sich in der Kammer befindet. Unter einem Fluid wird ein Gas oder eine Flüssigkeit verstanden.

Eine erfindungsgemäße Förderanlage ermöglicht also einen definierten Fluidstrom in einem Anlagengehäuse der

Förderanlage. Dies wird durch eine Aufteilung des

Anlagengehäuses in eine Förderkammer und wenigstens eine Nebenkammer erreicht, die voneinander verschiedene

Fluidatmosphären aufweisen und durch wenigstens eine

Durchlassöffnung verbunden sind. Die Anordnung des Förderwegs in einer Förderkammer ermöglicht eine weitgehende Kapselung des Förderwegs gegenüber der Umgebung, so dass das Fördergut gegenüber Umgebungsstoffen und insbesondere Sauerstoff aus der Umgebung weitgehend abgeschottet ist. Die Einstellung eines definierten Fluidstroms durch die voneinander

verschiedenen Fluidatmosphären in der Förderkammer und der wenigstens einen Nebenkammer ermöglicht zusätzlich das

Fernhalten von Umgebungsstoffen und insbesondere von

Sauerstoff aus dem Bereich des Förderguts, sowie die

definierte Ableitung von gesundheitsschädlichen und/oder umweltschädlichen Gasen und Staub mit dem Fluidstrom aus der Förderkammer .

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das

Anlagengehäuse wenigstens einen Fluideinlass und wenigstens einen Fluidauslass aufweist und bis auf den wenigstens einen Fluideinlass und den wenigstens einen Fluidauslass fluiddicht ausgeführt ist. Unter Fluiddichtheit wird hier eine einer technischen Spezifikation genügende Fluiddichtheit

verstanden. Durch diese weitgehend fluiddichte Ausführung des Anlagengehäuses wird ein Austreten von Fluid aus dem

Anlagengehäuse auf die Fluidauslässe begrenzt, so dass eine nur relativ geringe Menge von Fluid aus dem Anlagengehäuse entweicht. Ferner ermöglicht der Austritt von Fluid durch die definierten Fluidauslässe, aus dem Anlagengehäuse

austretendes Fluid gezielt wenigstens teilweise aufzufangen und dem Anlagengehäuse wieder zuzuführen. Dadurch werden der Verbrauch und die Kosten des eingesetzten Fluids vorteilhaft „

reduziert. Die weitgehend fluiddichte Ausführung des

Anlagengehäuses reduziert außerdem vorteilhaft das Eindringen von die Förderanlage umgebenden Umgebungsstoffen in das

Anlagengehäuse .

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass ein im Bereich eines Förderweganfangs des Förderwegs angeordnetes Förderkammerende der Förderkammer geschlossen oder

verschließbar ist. Dadurch kann die Richtung des Fluidstroms in einfacher Weise der Transportrichtung des Förderguts angeglichen werden.

Die Erfindung sieht ferner vor, dass in wenigstens einer Nebenkammer wenigstens eine Komponente einer Fördermechanik zur Förderung des Förderguts angeordnet ist. Dies ermöglicht vorteilhaft, empfindliche Komponenten der Fördermechanik nicht in der Förderkammer, sondern in einer Nebenkammer anzuordnen und dadurch dem Einfluss von hohen Temperaturen, Staub und/oder korrosiven Gasen in der Förderkammer zu entziehen. Mit anderen Worten können Komponenten der

Fördermechanik vor der oft widrigen Fluidatmosphäre in der Förderkammer durch Auslagerung in eine Nebenkammer geschützt werden. Ferner kann die Anordnung von Komponenten der

Fördermechanik in einer Nebenkammer genutzt werden, um diese Komponenten in der Nebenkammer relativ einfach zu kühlen, beispielsweise durch in die Nebenkammer geleitetes Fluid oder/und durch eine separate Kühlvorrichtung.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Fördermechanik einen Zugmitteltrieb mit wenigstens einem in einer Nebenkammer angeordneten Zugmittel aufweist, mit dem Trägerelemente zur Förderung des Förderguts bewegbar sind. Das Fördergut wird beispielsweise direkt durch die

Trägerelemente oder in an den Trägerelementen angeordneten Behältern transportiert. Dabei trennen die Trägerelemente beispielsweise die Förderkammer von einer Nebenkammer, in der wenigstens ein Zugmittel angeordnet ist. Alternativ sind die Trägerelemente in der Förderkammer angeordnet und ragen durch eine Durchlassöffnung in wenigstens eine Nebenkammer hinein, insbesondere in eine seitlich an der Förderkammer angeordnete Nebenkammer, in der ein Zugmittel angeordnet ist.

Zugmitteltriebe und damit bewegte Trägerelemente eignen sich unter anderem aufgrund ihrer Robustheit und ihres geringen Wartungsbedarfs besonders gut zum Transport von reaktivem, heißem und/oder abrasivem Fördergut. Die Anordnung eines Zugmittels in einer Nebenkammer schützt das Zugmittel vor hohen Temperaturen, Staub und/oder korrosiven Fluiden in der Förderkammer. Bei einer Trennung der Förderkammer von einer Nebenkammer, in der wenigstens ein Zugmittel angeordnet ist, durch die Trägerelemente können die Trägerelemente neben dem Transport des Förderguts gleichzeitig zur Abschottung der Nebenkammer von der Förderkammer eingesetzt werden. Bei der Anordnung eines Zugmittels in einer seitlich an der

Förderkammer angeordneten Nebenkammer wird das Zugmittel räumlich weiter von dem Fördergut getrennt, was insbesondere bei dem Transport heißen Förderguts vorteilhaft ist, da das Zugmittel in diesem Fall von dem Fördergut weniger stark erhitzt wird und somit auch weniger stark gekühlt werden muss .

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass eine Öffnungsweite wenigstens einer Durchlassöffnung entlang des Verlaufs der Durchlassöffnung variiert. Bereiche einer

Nebenkammer mit schmaleren Durchlassöffnungen eignen sich besonders vorteilhaft zur Kühlung von dort angeordneten

Komponenten der Fördermechanik mit in die Nebenkammer

geleitetem Fluid, da sich in diesen Bereichen besonders hohe Fluidströme des Fluids ergeben. Ferner eignen sich Bereiche einer Nebenkammer mit schmaleren Durchlassöffnungen besonders vorteilhaft für die Einleitung von Fluid in die Nebenkammer, weil in diesen Bereichen weniger Fluid aus der Nebenkammern in die Förderkammer strömt als in Bereichen mit weiteren Durchlassöffnungen, so dass das eingeleitete Fluid über größere Bereiche der Nebenkammer verteilt werden kann.

Bereiche mit weiteren Durchlassöffnungen eignen sich dagegen vorteilhaft, um gezielt größere Mengen von Fluid in die Förderkammer zu leiten und dadurch den Fluidstrom in der Förderkammer stärker zu beeinflussen. Daher können durch gezielte Variation der Öffnungsweite einer Durchlassöffnung geeignete Bereiche der Nebenkammer zur Kühlung von

Komponenten der Fördermechanik oder von anderen Komponenten der Förderanlage, beispielsweise den oben genannten

Trägerelementen, zur Positionierung von Fluideinlässen und zur Beeinflussung des Fluidstroms in dem Anlagengehäuse definiert werden.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht eine

Kühlvorrichtung zur Kühlung wenigstens einer Nebenkammer vor. Dadurch können insbesondere in der Nebenkammer angeordnete Komponenten der Fördermechanik gekühlt werden, wenn eine Kühlung durch das Fluid nicht vorgesehen oder nicht

ausreichend ist.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht ein

FluidkreislaufSystem vor, welches wenigstens eine Nebenkammer umfasst und zur Leitung eines Fluids durch wenigstens eine Durchlassöffnung aus der Nebenkammer in die Förderkammer ausgebildet ist. Durch ein derartiges FluidkreislaufSystem kann vorteilhaft der Verbrauch von Fluid weiter gesenkt werden, da aus einer Nebenkammer abgeführtes Fluid über das FluidkreislaufSystem wieder einer Nebenkammer zugeführt wird, so dass dieses Fluid in dem FluidkreislaufSystem verbleibt.

Das FluidkreislaufSystem kann wenigstens einen Wärmetauscher zur Kühlung eines einer Nebenkammer zugeführten Fluids aufweisen. Dadurch kann das durch den Wärmetauscher

abgekühlte und danach in eine Nebenkammer geleitete Fluid vorteilhaft auch zur Kühlung von in der Nebenkammer

angeordneten Komponenten der Fördermechanik eingesetzt werden .

Ferner kann die Förderanlage eine

Fluidwiederverwertungseinheit zur Aufnahme von Fluid aus der Förderkammer und Rückspeisung von Fluid in die Förderkammer aufweisen, wobei die Rückspeisung von Fluid direkt oder/und über das FluidkreislaufSystem erfolgen kann. Die

Fluidwiederverwertungseinheit kann eine

Fluidreinigungseinheit zur Reinigung des aus der Förderkammer aufgenommenen Fluids aufweisen. Dadurch kann aus der

Förderkammer austretendes oder abgezogenes Fluid wenigstens teilweise aufgefangen und wieder verwertet werden, indem es in die Förderkammer rückgespeist wird. Der

Fluidwiederverwertungseinheit braucht Fluid dabei nicht direkt aus Förderkammer zugeführt werden, sondern Fluid kann auch aus der Förderkammer in ein der Förderanlage

nachgeschaltetes Aggregat, beispielsweise in einen Bunker, in den das Fördergut gefördert wird, abgegeben werden, und der Fluidwiederverwertungseinheit aus diesem Aggregat zugeführt werden. Dadurch kann der Verbrauch von Fluid weiter

vorteilhaft gesenkt werden. Da aus der Förderkammer

austretendes oder abgezogenes Fluid oft Staub und/oder aus dem Fördergut entwichenes Gas enthält, kann eine

Fluidreinigungseinheit zur Reinigung des aus der Förderkammer aufgenommenen Fluids vorteilhaft sein.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht ein

Regelungssystem zur Regelung eines Fluidstroms von wenigstens einer Nebenkammer in die Förderkammer in Abhängigkeit von einem Differenzdruck zwischen einem Druck in der Nebenkammer und einem Druck in der Förderkammer vor. Dadurch kann der Fluidstrom vorteilhaft erforderlichenfalls besonders genau eingestellt werden.

Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betrieb einer erfindungsgemäßen Förderanlage wird in jeder Nebenkammer ein höherer Fluiddruck als in der Förderkammer eingestellt.

Dadurch wird erreicht, dass Fluid aus jeder Nebenkammer in die Förderkammer strömt und nicht umgekehrt aus der

Förderkammer in eine Nebenkammer. Der gegenüber der

Förderkammer höhere Fluiddruck in jeder Nebenkammer und die daraus resultierende Fluidströmung aus jeder Nebenkammer in die Förderkammer verhindern vorteilhaft auch das Eindringen von aus dem Fördergut entwichenem Fluid und/oder von bei dem Transport des Förderguts entstehendem Staub in eine

Nebenkammer . Eine Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass Fluid aus der Förderkammer durch eine Fluidwiederverwertungseinheit direkt oder/und über wenigstens eine Nebenkammer in die Förderkammer rückgespeist wird. Dadurch kann der Verbrauch von Fluid vorteilhaft gesenkt werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass Fluid in der

Fluidwiederverwertungseinheit vor der Rückspeisung in die Förderkammer gereinigt wird. Dadurch kann vorteilhaft vermieden werden, dass mit dem rückgespeisten Fluid Staub und/oder aus dem Fördergut entwichenes Fluid in die

Förderkammer gelangt.

Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im

Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung von

Ausführungsbeispielen, die im Zusammenhang mit den

Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei zeigen:

FIG 1 schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Förderanlage mit einem ersten Ausführungsbeispiel eines FluidkreislaufSystems ,

FIG 2 schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel einer

Förderanlage,

FIG 3 eine perspektivische Darstellung eines dritten

Ausführungsbeispiels einer Förderanlage,

FIG 4 eine Schnittdarstellung der in Figur 3

dargestellten Förderanlage, FIG 5 ein Blockdiagramm eines zweiten

Ausführungsbeispiels eines FluidkreislaufSystems einer

Förderanlage, FIG 6 ein Blockdiagramm eines dritten

Ausführungsbeispiels eines FluidkreislaufSystems einer

Förderanlage,

FIG 7 ein Blockdiagramm eines vierten

Ausführungsbeispiels eines FluidkreislaufSystems einer

Förderanlage,

FIG 8 ein Blockdiagramm eines fünften

Ausführungsbeispiels eines FluidkreislaufSystems einer

Förderanlage, und

FIG 9 eine Schnittdarstellung eines vierten

Ausführungsbeispiels einer Förderanlage.

Einander entsprechende Teile sind in den Figuren mit

denselben Bezugszeichen versehen.

Figur 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Förderanlage 1 zum Fördern eines Förderguts entlang eines Förderwegs. Die Förderanlage 1 umfasst ein

Anlagengehäuse 3, das eine Förderkammer 5 und eine

Nebenkammer 7 aufweist. In der Förderkammer 5 ist zumindest der Förderweg angeordnet. Die Nebenkammer 7 ist seitlich an der Förderkammer 5 angeordnet und ist durch mehrere

Durchlassöffnungen 9 mit der Förderkammer 5 verbunden. Ferner weist die Förderanlage 1 ein FluidkreislaufSystem 11 auf, welches die Nebenkammer 7 umfasst und zur Leitung eines Fluids, beispielsweise eines Inertgases, durch die

Durchlassöffnungen 9 aus der Nebenkammer 7 in die

Förderkammer 5 ausgebildet ist. Strömungsrichtungen des Fluids sind in Figur 1 durch Pfeile angedeutet. Statt mehrerer Durchlassöffnungen 9 kann auch eine durchgehende schlitzartige Durchlassöffnung 9 vorgesehen sein.

Das Fördergut ist beispielsweise ein reaktives und/oder heißes und/oder abrasives Fördergut. Insbesondere kann aus dem Fördergut gesundheitsschädliches und/oder

umweltschädliches Fluid entweichen, das daher nicht

unkontrolliert in die Umgebung entweichen soll. Ferner kann bei dem Transport des Förderguts in der Förderkammer 5 Staub entstehen .

Die Förderkammer 5 und die Nebenkammer 7 weisen sich

physikalisch und/oder chemisch unterscheidende

Fluidatmosphären auf. Insbesondere weist die Fluidatmosphäre in der Nebenkammer 7 einen höheren Fluiddruck als die

Fluidatmosphäre in der Förderkammer 5 auf. Dadurch wird erreicht, dass Fluid durch die Durchlassöffnungen 9 aus der Nebenkammer 7 im Wesentlichen in die Förderkammer 5 strömt und nicht umgekehrt aus der Förderkammer 5 in die

Nebenkammer 7. Die Fluidatmosphäre in der Förderkammer 5 kann insbesondere bei einem heißem Fördergut eine gegenüber der Fluidatmosphäre in der Nebenkammer 7 höhere Temperatur aufweisen und/oder aus dem Fördergut entwichenes Gas und/oder bei dem Transport des Förderguts entstehenden Staub

enthalten. Der höhere Fluiddruck in der Nebenkammer 7 und die daraus resultierende Fluidströmung aus der Nebenkammer 7 in die Förderkammer 5 verhindern vorteilhaft auch das Eindringen dieses Gases und/oder Staubes aus der Förderkammer 5 in die Nebenkammer 7.

Der Förderweg verläuft in der Förderkammer 5 zwischen einem ersten Förderkammerende 13 und einem zweiten

Förderkammerende 15. Im Bereich des ersten

Förderkammerendes 13 wird Fördergut in die Förderkammer 5 eingebracht. An dem zweiten Förderkammerende 15 wird das Fördergut aus der Förderkammer 5 ausgegeben. Das erste

Förderkammerende 13 ist beispielsweise geschlossen oder verschließbar ausgebildet, während das zweite Förderkammerende 15 einen ersten Fluidauslass 17 aufweist, durch den Fluid aus der Förderkammer 5 ausströmt,

beispielsweise zusammen mit dem Fördergut. Das

Anlagengehäuse 3 weist ferner einen zweiten Fluidauslass 18 auf, durch den in dem FluidkreislaufSystem 11 zirkulierendes Fluid aus der Nebenkammer 7 abgeführt wird. Darüber hinaus kann das Anlagengehäuse 3 weitere Fluidauslässe 19 aufweisen, durch die Fluid aus der Förderkammer 5 abgezogen werden kann, beispielsweise wenn ein Fluiddruck in der Förderkammer 5 einen Druckschwellenwert überschreitet (derartige

Fluidauslässe 19 können beispielsweise jeweils ein

Sicherheitsorgan, beispielsweise ein Sicherheitsventil, aufweisen, beispielsweise wenn eine Sicherheitsstudie dies als notwendig erachtet) . Das Anlagengehäuse 3 weist ferner einen ersten Fluideinlass 21 auf, durch den in dem

FluidkreislaufSystem 11 zirkulierendes Fluid in die

Nebenkammer 7 eingespeist wird. Ferner kann das

Anlagengehäuse 3 weitere Fluideinlässe 22 aufweisen, durch die der Förderkammer 5 Fluid zugeführt werden kann,

beispielsweise um einen Fluidstrom in der Förderkammer 5 zu beeinflussen. Bis auf die Fluidauslässe 17 bis 19 und die Fluideinlässe 21, 22 ist das Anlagengehäuse 3 fluiddicht ausgeführt. Bei anderen Ausführungsbeispielen können der erste Fluideinlass 21 und/oder der zweite Fluidauslass 18 auch an anderen Stellen als an den in Figur 1 gezeigten

Stellen der Nebenkammer 7 angeordnet, beispielsweise

gegenüber Figur 1 miteinander vertauscht, sein.

Durch diese weitgehend fluiddichte Ausführung des

Anlagengehäuses 3 wird ein Austreten von Fluid aus dem

Anlagengehäuse 3 auf die Fluidauslässe 17 bis 19 begrenzt, so dass eine nur relativ geringe Menge von Fluid aus dem

Anlagengehäuse 3 entweicht. Ferner wird der Nebenkammer 7 aus dem zweiten Fluidauslass 18 abgeführtes Fluid durch das

FluidkreislaufSystem 11 über den ersten Fluideinlass 21 wieder zugeführt. Überdies kann aus dem ersten

Fluidauslass 17 und/oder wenigstens einem weiteren

Fluidauslass 19 austretendes Fluid gegebenenfalls wenigstens teilweise aufgefangen, dem FluidkreislaufSystem 11 zugeführt (gegebenenfalls nach einer Reinigung, siehe dazu Figur 2 und Figur 8) und wiederverwertet werden. Insgesamt kann dadurch die dem Anlagengehäuse 3 zuzuführende Menge von Fluid relativ gering gehalten werden. Dadurch werden der Verbrauch von Fluid und die Kosten für das Fluid vorteilhaft reduziert.

Ein weiterer Vorteil der weitgehend fluiddichten Ausführung des Anlagengehäuses 3 und des gegenüber der Förderkammer 5 höheren Fluiddrucks in der Nebenkammer 7 ist, dass aus dem Fördergut entwichenes gesundheitsschädliches und/oder

umweltschädliches Fluid ebenfalls nur an den

Fluidauslässen 17, 19 aus der Förderkammer 5 austreten und dort entsorgt werden kann. Gleiches gilt für Staub, der sich in der Förderkammer 5 befindet.

In der Nebenkammer 7 sind beispielsweise Komponenten einer Fördermechanik zur Förderung des Förderguts angeordnet.

Das FluidkreislaufSystem 11 führt Fluid durch die

Nebenkammer 7 hindurch, durch den zweiten Fluidauslass 18 aus der Nebenkammer 7 heraus und, beispielsweise mittels

Rohrleitungen, über eine Strömungsmaschine 25 und optional über einen Wärmetauscher 27 durch den ersten Fluideinlass 21 wieder in die Nebenkammer 7 hinein. Ferner weist das

FluidkreislaufSystem 11 eine Fluidzuführung 29 auf, durch die dem FluidkreislaufSystem 11 Fluid zuführbar ist, insbesondere um Fluid zu ersetzen, das aus der Nebenkammer 7 durch die Durchlassöffnungen 9 in die Förderkammer 5 abgegeben wird. Die Strömungsmaschine 25 ist ein Gebläse oder eine Pumpe, je nachdem, ob das Fluid ein Gas oder eine Flüssigkeit ist. Der optionale Wärmetauscher 27 dient der Kühlung des Fluids. Er ist besonders in Fällen vorteilhaft, in denen in der

Förderkammer 5 ein heißes Fördergut transportiert wird und in der Nebenkammer 7 zu kühlende Komponenten einer

Fördermechanik zur Förderung des Förderguts angeordnet sind. In diesen Fällen kann das in die Nebenkammer 7 geleitete und durch den Wärmetauscher 27 abgekühlte Fluid vorteilhaft auch zur Kühlung der in der Nebenkammer 7 angeordneten Komponenten der Fördermechanik eingesetzt werden. Alternativ oder

zusätzlich kann die Förderanlage eine (nicht dargestellte) separate Kühlvorrichtung zur Kühlung der Nebenkammer 7 aufweisen. Beispielsweise kann die Kühlvorrichtung ein mit einem Kühlmittel befüllbares Kühlrohr oder mehrere Kühlrohre aufweisen, wobei sich wenigstens ein Kühlrohr innerhalb der Nebenkammer 7 befinden kann.

Figur 2 zeigt schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Förderanlage 1. Die Förderanlage 1 unterscheidet sich von dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel im

Wesentlichen durch eine Fluidwiederverwertungseinheit 70 zur Aufnahme von durch den Fluidauslass 17 aus der Förderkammer 5 austretendem Fluid. Die Fluidwiederverwertungseinheit 70 weist eine Fluidreinigungseinheit 72 zur Reinigung des aus der Förderkammer 5 aufgenommenen Fluids auf. Ein Teil des gereinigten Fluids wird über einen Fluideinlass 22 direkt in die Förderkammer 5 rückgespeist. Der andere Teil des

gereinigten Fluids wird indirekt in die Förderkammer 5 rückgespeist, indem er dem FluidkreislaufSystem 11 über die Fluidzuführung 29 zugeführt wird. Im Idealfall wird

sämtliches aus der Förderkammer 5 austretendes Fluid in die Förderkammer 5 rückgespeist, so dass keine weitere

Einspeisung von Fluid in die Förderanlage 1 erforderlich ist.

Abwandlungen des in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiels können vorsehen, dass die Fluidwiederverwertungseinheit 70 alternativ oder zusätzlich aus einem anderen Fluidauslass 19 aus der Förderkammer 5 austretendes Fluid aufnimmt. Ferner kann vorgesehen sein, dass Fluid alternativ oder zusätzlich durch den Fluidauslass 17 direkt in die Förderkammer 5 rückgespeist wird. Weitere Abwandlungen des in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiels können vorsehen, dass Fluid entweder nur indirekt über das FluidkreislaufSystem 11 oder nur direkt in die Förderkammer 5 rückgespeist wird. Ferner kann Fluid statt über die Fluidzuführung 29 an einer anderen Stelle dem FluidkreislaufSystem 11 zugeführt werden, beispielsweise vor dem Wärmetauscher 27, um das Fluid

abzukühlen. Des Weiteren kann die Fluidreinigungseinheit 72 entfallen, wenn eine Reinigung des Fluids nicht erforderlich ist .

Die Figuren 3 und 4 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel einer Förderanlage 1 zum Fördern eines Förderguts entlang eines Förderwegs. Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Förderanlage 1. Figur 4 zeigt eine Schnittdarstellung der Förderanlage 1.

Die Förderanlage 1 umfasst ein Anlagengehäuse 3, das eine Förderkammer 5, drei Nebenkammern 6 bis 8 und zwei

Zusatzkammern 31, 32 aufweist.

Die Förderkammer 5 ist ringförmig mit zwei horizontal verlaufenden Horizontalabschnitten 34, 36 und zwei vertikal verlaufenden Umlenkabschnitten 38, 40 ausgebildet. Ein unterer Horizontalabschnitt 34 verläuft unterhalb eines oberen Horizontalabschnitts 36 und von diesem beabstandet. Die Umlenkabschnitte 38, 40 bilden sich gegenüber liegende Förderkammerenden 13, 15 der Förderkammer 5 und verbinden die beiden Horizontalabschnitte 34, 36 jeweils miteinander. Der Förderweg verläuft in dem oberen Horizontalabschnitt 36 der Förderkammer 5 zwischen einem von einem ersten

Umlenkabschnitt 38 gebildeten ersten Förderkammerende 13 und einem von einem zweiten Umlenkabschnitt 40 gebildeten zweiten Förderkammerende 15. In der Nähe des ersten

Förderkammerendes 13 weist das Anlagengehäuse 3 einen

oberhalb des oberen Horizontalabschnitts 36 angeordneten Chargiereinlass 42 auf, durch den Fördergut in die

Förderkammer 5 eingebracht wird. Im Bereich des zweiten

Förderkammerendes 15 weist das Anlagengehäuse 3 eine

unterhalb des zweiten Umlenkabschnitts 40 angeordnete

AbwurfÖffnung 44 auf, durch die Fördergut aus der

Förderkammer 5 ausgegeben wird. , c

15

Die Nebenkammern 6 bis 8 sind jeweils ebenfalls ringförmig ausgebildet. Die Förderkammer 5 verläuft um eine erste

Nebenkammer 6 herum, wobei eine Unterseite des oberen

Horizontalabschnitts 36, eine Oberseite des unteren

Horizontalabschnitts 34 und die beiden Umlenkabschnitte 38, 40 der Förderkammer 5 an die erste Nebenkammer 6 grenzen. Eine zweite Nebenkammer 7 und die dritte Nebenkammer 8 sind an verschiedenen Seiten der ersten Nebenkammer 6 angeordnet und grenzen jeweils an eine Außenseite der ersten

Nebenkammer 6 entlang deren gesamten ringförmigen Verlaufs.

Die Förderkammer 5 und die erste Nebenkammer 6 sind

voneinander durch Trägerelemente 46 getrennt, mit denen das Fördergut transportiert wird. Das Fördergut wird

beispielsweise direkt durch die Trägerelemente 46 oder in an den Trägerelementen 46 angeordneten Behältern transportiert. Die Trägerelemente 46 sind beispielsweise als Trägerplatten ausgeführt. In der ersten Nebenkammer 6 sind Zugmittel 48 angeordnet, die jeweils innerhalb der ersten Nebenkammer 6 entlang deren ringförmigen Verlaufs umlaufen und mit den Trägerelementen 46 verbunden sind. Die Zugmittel 48 sind beispielsweise als Antriebsketten ausgebildet. Mit den

Zugmitteln 48 sind die Trägerelemente 46 entlang eines geschlossenen Wegs, der den Förderweg umfasst, in dem

Anlagengehäuse 3 bewegbar. Jedes Zugmittel 48 verläuft unterhalb des oberen Horizontalabschnitts 36 und oberhalb des unteren Horizontalabschnitts 34 der Förderkammer 5 geradlinig zwischen zwei Umlenkbereichen 50, 52, die sich jeweils im Bereich eines Förderkammerendes 13, 15 befinden und in denen das Zugmittel 48 umgelenkt wird.

Die Zugmittel 48 werden jeweils über zwei Antriebsräder 54 angetrieben, die jeweils in einem Umlenkbereich 50, 52 der Zugmittel 48 angeordnet sind. Die Zugmittel 48 und

Antriebsräder 54 bilden einen Zugmitteltrieb, mit dem die

Trägerelemente 46 bewegt werden. An jedem Umlenkbereich 50, 52 ist eine der beiden Zusatzkammern 31, 32 angeordnet, in der die Antriebsräder 54 dieses Umlenkbereichs 50, 52 angeordnet sind. Jede Zusatzkammer 31, 32 grenzt an die erste Nebenkammer 6 und weist für jedes der in ihr angeordneten Antriebsräder 54 Verbindungsöffnungen 56 zu der ersten

Nebenkammer 6 auf, durch die das Antriebsrad 54 in die erste Nebenkammer 6 hineinragt.

Die zweite Nebenkammer 7 und die dritte Nebenkammer 8 sind jeweils durch eine beispielsweise ringförmig umlaufende, schlitzartige Durchlassöffnung 9 mit der Förderkammer 5 und mit der ersten Nebenkammer 6 verbunden. Durch diese

Durchlassöffnungen 9 ragen die Trägerelemente 46 in die zweite Nebenkammer 7 und in die dritte Nebenkammer 8 hinein. In der zweiten Nebenkammer 7 und in der dritten Nebenkammer 8 sind jeweils Führungsräder 58 angeordnet, mit denen die

Trägerelemente 46 geführt werden. Wenigstens eine

Nebenkammer 6 bis 8 kann ferner zusätzlich durch wenigstens eine weitere Durchlassöffnung 10 mit der Förderkammer 5 verbunden sein. Beispielsweise können weitere

Durchlassöffnungen 10 zwischen der ersten Nebenkammer 6 und der Förderkammer 5 durch Spalte zwischen den

Trägerelementen 46 realisiert sein.

Analog zu dem in Figur 1 dargestellten ersten

Ausführungsbeispiel weist das Anlagengehäuse 3

Fluidauslässe 17 bis 19 und Fluideinlässe 21, 22 auf. Ein erster Fluidauslass 17 fällt beispielsweise mit der

AbwurfÖffnung 44 zusammen. Ferner können die zweite

Nebenkammer 7 und/oder die dritte Nebenkammer 8 wenigstens einen zweiten Fluidauslass 18 aufweisen, und/oder die

Förderkammer 5 kann wenigstens einen weiteren Fluidauslass 19 aufweisen. Ferner können die zweite Nebenkammer 7 und/oder die dritte Nebenkammer 8 wenigstens einen ersten

Fluideinlass 21 aufweisen, und/oder die Förderkammer 5 und/oder die erste Nebenkammer 6 und/oder wenigstens eine Zusatzkammer 31, 32 können wenigstens einen weiteren

Fluideinlass 22 aufweisen, wobei beispielsweise der

Chargiereinlass 42 ein Fluideinlass 22 sein kann. Wie in dem in Figur 1 dargestellten ersten

Ausführungsbeispiel ist das Anlagengehäuse 3 bis auf die Fluidauslässe 17 bis 19 und die Fluideinlässe 21, 22

fluiddicht ausgeführt, wodurch die bereits oben beschriebenen Vorteile hinsichtlich eines reduzierten Bedarfs an Fluidmenge und eines kontrollierten Abführens und Entsorgens von Gas und Staub aus der Förderkammer 5 resultieren.

Ferner weisen die Förderkammer 5 und die Nebenkammern 6 bis 8 wie in dem in Figur 1 dargestellten ersten

Ausführungsbeispiel sich physikalisch und/oder chemisch unterscheidende Fluidatmosphären auf. Insbesondere weisen die Fluidatmosphären in jeder mit der Förderkammer 5 durch wenigstens eine Durchlassöffnung 9, 10 verbundenen

Nebenkammer 6 bis 8 einen höheren Fluiddruck als die

Fluidatmosphäre in der Förderkammer 5 auf. Dadurch wird erreicht, dass Fluid, Staub und aus dem Fördergut entwichenes Gas nicht unmittelbar aus der Förderkammer 5 in die

Nebenkammern 6 bis 8 strömen und in der Förderkammer 5 kontrolliert zu den Fluidauslässen 17 bis 19 strömen. Ferner können die in den Nebenkammern 6 bis 8 angeordneten

Komponenten der Fördermechanik, insbesondere die Zugmittel 48 und Antriebsräder 54, durch in die Nebenkammern 6 bis 8 geleitetes Fluid gekühlt werden. Die Öffnungsweiten der

Durchlassöffnungen 9, 10 können entlang der Verläufe der

Durchlassöffnungen 9, 10 variieren. Beispielsweise können die schlitzartigen Durchlassöffnungen 9 in den

Umlenkbereichen 50, 52 der Zugmittel 48 weiter sein als zwischen den Umlenkbereichen 50, 52. Bereiche der

Nebenkammern 6 bis 8 mit schmaleren Durchlassöffnungen 9, 10 eignen sich besonders vorteilhaft zur Kühlung von dort in den Nebenkammern 6 bis 8 angeordneten Komponenten der

Fördermechanik wie der Zugmittel 48 und Antriebsräder 54 mit Fluid, da sich in diesen Bereichen besonders hohe Fluidströme des Fluids ergeben. Ferner eignen sich Bereiche der

Nebenkammern 6 bis 8 mit schmaleren Durchlassöffnungen 9, 10 besonders vorteilhaft für die Einleitung von Fluid in die Nebenkammern 6 bis 8, weil in diesen Bereichen weniger Fluid , n

aus den Nebenkammern 6 bis 8 in die Förderkammer 5 strömt als in Bereichen mit weiteren Durchlassöffnungen 9, 10, so dass das eingeleitete Fluid über größere Bereiche der

Nebenkammern 6 bis 8 verteilt werden kann.

Analog zu dem in Figur 1 dargestellten ersten

Ausführungsbeispiel kann auch das in den Figuren 3 und 4 gezeigte Ausführungsbeispiel ein FluidkreislaufSystem 11 aufweisen, um den Fluidstrom zu steuern und zu optimieren. Die Figuren 4 bis 7 zeigen Blockdiagramme verschiedener

Ausführungsformen derartiger FluidkreislaufSysteme 11.

Das in den Figuren 3 und 4 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Förderanlage 1 kann in verschiedener Weise abgewandelt werden. Beispielsweise können Zugmittel 48 unterhalb, oberhalb und/oder seitlich der Förderkammer 5 angeordnet sein oder/und es kann eine andere Anzahl von Zugmitteln 48 vorgesehen sein, beispielsweise nur ein Zugmittel 48. Ferner können separate Zusatzkammern 31, 32 für die Antriebsräder 54 entfallen. Des Weiteren kann der Förderweg statt horizontal auch unter einem Winkel zur Horizontalen verlaufen oder einen von einem geraden Verlauf abweichenden Verlauf,

beispielsweise einen S- oder Z-förmigen Verlauf, aufweisen, wobei das Anlagengehäuse 3 dem Verlauf des Förderwegs

entsprechend ausgeführt ist. Ferner kann der Fluidauslass 17 auch als ein (weiterer) Fluideinlass betrieben werden.

Figur 5 zeigt ein FluidkreislaufSystem 11, in das die

Nebenkammern 6 bis 8 und die Zusatzkammern 31, 32 integriert sind. Das FluidkreislaufSystem 11 leitet Fluid durch jede Nebenkammer 6 bis 8 und jede Zusatzkammer 31, 32 hindurch, führt Fluid aus den Nebenkammern 6 bis 8 und den

Zusatzkammern 31, 32 ab und leitet es über eine

Strömungsmaschine 25 und optional über einen Wärmetauscher 27 den Nebenkammern 6 bis 8 und/oder den Zusatzkammern 31, 32 wieder zu. Aus den Nebenkammern 6 bis 8 wird ferner Fluid durch die Durchlassöffnungen 9, 10 in die Förderkammer 5 geleitet. Das FluidkreislaufSystem 11 weist eine Fluidzuführung 29 auf, durch die dem FluidkreislaufSystem 11 Fluid zuführbar ist, insbesondere um Fluid zu ersetzen, das aus den Nebenkammer 6 bis 8 durch die Durchlassöffnungen 9, 10 in die Förderkammer 5 abgegeben wird. Die erste

Nebenkammer 6 weist einen höheren Fluiddruck als die anderen Nebenkammern 7, 8, die Zusatzkammern 31, 32 und die

Förderkammer 5 auf, so dass Fluid aus der ersten

Nebenkammer 6 in die anderen Nebenkammern 7, 8, die

Zusatzkammern 31, 32 und die Förderkammer 5 strömt. Ferner weisen die zweite Nebenkammer 7 und die dritte Nebenkammer 8 einen höheren Fluiddruck als die Förderkammer 5 auf, so dass Fluid aus der zweiten Nebenkammer 7 und der dritten

Nebenkammer 8 in die Förderkammer 5 strömt.

Figur 6 zeigt ein FluidkreislaufSystem 11, das sich von dem in Figur 5 gezeigten FluidkreislaufSystem 11 lediglich dadurch unterscheidet, dass die Nebenkammern 6 bis 8 und die Zusatzkammern 31, 32 einen gleichen Fluiddruck aufweisen, so dass zwischen den Nebenkammern 6 bis 8 und den

Zusatzkammern 31, 32 Fluid ausgetauscht wird. Der Fluiddruck in den Nebenkammern 6 bis 8 ist wiederum höher als in der Förderkammer 5, so dass so dass Fluid aus jeder Nebenkammer 6 bis 8 in die Förderkammer 5 strömt.

Figur 7 zeigt ein FluidkreislaufSystem 11, das sich von dem in Figur 6 gezeigten FluidkreislaufSystem 11 lediglich durch ein Regelungssystem 80 zur Regelung von Fluidströmen zwischen den Nebenkammern 6 bis 8 und der Förderkammer 5

unterscheidet. Das Regelungssystem 80 umfasst

Druckmessvorrichtungen 82 zum Erfassen von Drücken in den Nebenkammern 6 bis 8 und der Förderkammer 5 sowie

Steuereinheiten 84 zur Überwachung von Differenzdrücken zwischen diesen Drücken und zur Regelung der Fluidströme zwischen den Nebenkammern 6 bis 8 und der Förderkammer 5 in Abhängigkeit von den Differenzdrücken. Die Regelung der

Fluidströme erfolgt mittels einer Ansteuerung von

Steuerventilen 86 des FluidkreislaufSystems 11. Figur 8 zeigt ein FluidkreislaufSystem 11, das sich von dem in Figur 7 gezeigten FluidkreislaufSystem 11 lediglich dadurch unterscheidet, dass durch Fluidauslässe 17, 19 aus der Förderkammer 5 austretendes Fluid durch eine

Fluidwiederverwertungseinheit 70 teilweise aufgefangen und dem FluidkreislaufSystem 11 wieder zugeführt wird. Optional kann die Fluidwiederverwertungseinheit 70 eine

Fluidreinigungseinheit 72 aufweisen, durch die aus der

Förderkammer 5 ausgetretenes Fluid gereinigt wird,

beispielsweise von aus dem Fördergut entwichenem Gas und/oder von Staub, bevor es dem FluidkreislaufSystem 11 zugeführt wird .

Figur 9 zeigt eine Schnittdarstellung eines vierten

Ausführungsbeispiels einer Förderanlage 1. Dieses

Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen nur dadurch, dass die erste Nebenkammer 6 entfällt und sich die Förderkammer 5 in einen Bereich erstreckt, der bei dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel von der ersten Nebenkammer 6 eingenommen wird. Die Zugmittel 48, die in dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel in der ersten Nebenkammer 6 angeordnet sind, sind bei dem in Figur 9 gezeigten Ausführungsbeispiel in den Nebenkammern 7, 8 angeordnet, wobei in jeder dieser Nebenkammern 7, 8 ein

Zugmittel 48 angeordnet ist.

Analog zu dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten

Ausführungsbeispiel sind die Nebenkammern 7, 8 jeweils durch eine ringförmig umlaufende, schlitzartige Durchlassöffnung 9 mit der Förderkammer 5 verbunden. Durch diese

Durchlassöffnungen 9 ragen die Trägerelemente 46 in die

Nebenkammern 7, 8 hinein. In den Nebenkammern 7, 8 sind jeweils wiederum Führungsräder 58 angeordnet, mit denen die Trägerelemente 46 geführt werden.

Jedes Zugmittel 48 wird analog zu dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel über zwei Antriebsräder 54 angetrieben, die jeweils in einem Umlenkbereich 50, 52 des Zugmittels 48 angeordnet sind und mit dem Zugmittel 48 in Kontakt stehen. An jedem Umlenkbereich 50, 52 ist wiederum eine Zusatzkammer 31, 32 angeordnet, in der die

Antriebsräder 54 dieses Umlenkbereichs 50, 52 angeordnet sind. Jede Zusatzkammer 31, 32 grenzt an beide

Nebenkammern 7, 8 und weist für jedes der in ihr angeordneten Antriebsräder 54 Verbindungsöffnungen 57 auf, durch die das Antriebsrad 54 in diejenige Nebenkammer 7, 8 hineinragt, in der das mit dem Antriebsrad 54 verbundene Zugmittel 48 angeordnet ist.

Im Unterschied zu dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten

Ausführungsbeispiel begrenzen die Trägerelemente 46 nicht die Förderkammer 5, sondern sind von einer Förderkammerwand 60 der Förderkammer 5 beabstandet. Die Förderkammerwand 60 kann eine Wärmeisolationsschicht 62 aufweisen.

Durch die Verlagerung der Zugmittel 48 in die Nebenkammern 7, 8 vereinfacht sich die Konstruktion des Anlagengehäuses 3 gegenüber dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten

Ausführungsbeispiel durch den Wegfall der ersten

Nebenkammer 6, die in jenem Ausführungsbeispiel eine separate Zugmittelkammer für die Zugmittel 48 bildet. Darüber hinaus vereinfacht sich die Kühlung der Zugmittel 48 bei einem

Transport heißen Förderguts. Einerseits entfällt nämlich die Kühlung der ersten Nebenkammer 6. Andererseits werden die Zugmittel 48 bei einem Transport heißen Förderguts weniger stark erhitzt und müssen daher auch weniger stark gekühlt werden, da die Zugmittel 48 nun nicht mehr an einem mittleren Bereich der Trägerelemente 46 angeordnet sind, der durch das Fördergut besonders stark erhitzt wird, sondern an den kühleren Randbereichen der Trägerelemente 46 in einem

deutlich größeren Abstand zu dem Fördergut.

Durch die Beabstandung der Trägerelemente 46 von der

Förderkammerwand 60 bildet sich ferner oberhalb und unterhalb der Trägerelemente 46 eine weitgehend homogene Fluidatmosphäre aus, wodurch vorteilhaft insbesondere

Temperaturunterschiede und turbulente Strömungen innerhalb der Förderkammer 5 reduziert werden. Die Beabstandung der Trägerelemente 46 von der Förderkammerwand 60 und eine

Wärmeisolierung der Förderkammerwand 60 durch die

Wärmeisolationsschicht 62 reduzieren ferner vorteilhaft die Wärmeverluste aus der Förderkammer 5, so dass bei einem

Transport heißen Förderguts die Temperatur des Förderguts entlang des Förderwegs besser auf einem näherungsweisen konstanten Niveau gehalten werden kann.

Das in Figur 9 gezeigte Ausführungsbeispiel einer

Förderanlage 1 kann beispielsweise dahingehend abgewandelt werden, dass die Zusatzkammern 31, 32 entfallen.

Beispielsweise können die Nebenkammern 7, 8 vergrößert werden, so dass jedes Antriebsrad 54 in einer Nebenkammer 7, 8 angeordnet ist.

Ferner kann das Anlagengehäuse 3 zum Abführen von Fördergut ausgebildet sein, das beim Fördern entlang des Förderwegs von Trägerelementen 46 herunterfällt, damit die Förderkammer 5 nicht allmählich durch von Trägerelementen 46

herunterfallendes Fördergut verstopft wird. Dazu ist der Boden des oberen Bereichs der Förderkammer 5 beispielsweise wie in Figur 9 trogartig ausgebildet und gegenüber der

Horizontalen geneigt, so dass von Trägerelementen 46

herunterfallendes Fördergut zu einer Entsorgungsöffnung in der Förderkammerwand 60, beispielsweise in dem Boden des oberen Bereichs der Förderkammer 5, rutschen kann und durch die Entsorgungsöffnung aus der Förderkammer 5 abgeführt werden kann. Alternativ kann der Boden des oberen Bereichs der Förderkammer 5 auch eine durchgängige Entsorgungsöffnung aufweisen, unter der beispielsweise fluiddichte Schurren angeordnet sind, über die von Trägerelementen 46

herunterfallende Fördergut entsorgt wird. Auch die in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Anlagengehäuse 3 von

Förderanlagen 1 können in ähnlicher Weise zum Abführen von Fördergut ausgebildet sein, das beim Fördern entlang des Förderwegs von Trägerelementen 46 herunterfällt.

Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte

Ausführungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der

Erfindung zu verlassen.

Bezugs zeichenliste

I Förderanlage

3 Anlagengehäuse

5 Förderkammer

6 bis 8 Nebenkammer

9, 10 Durchlassöffnung

II FluidkreislaufSystem

13, 15 Förderkammerende

17 bis 19 Fluidauslass

21, 22 Fluideinlass

25 Strömungsmaschine

27 Wärmetauscher

29 Fluidzuführung

31, 32 Zusatzkammer

34, 36 Horizontalabschnitt

38, 40 Vertikalabschnitt

42 Chargiereinlass

44 AbwurfÖffnung

46 Trägerelement

48 Zugmittel

50, 52 Umlenkbereich

54 Antriebsrad

56, 57 Verbindungsöffnung

58 Führungsrad

60 Förderkammerwand

62 Wärmeisolationsschicht

70 Fluidwiederverwertungseinheit

72 Fluidreinigungseinheit

80 Regelungssystem

82 Druckmessvorrichtung

84 Steuereinheit

86 Steuerventil