Karl-heinz, Fimpel
Walter, Gieseler
Klaus, Kochend�rfer
Heinrich, Steegm�ller
Helmut, Collmer
Ulrich (deceased).
Rosemarie (Erbin von COLLMER
Ulrich (verstorben) BURGER
Karl-heinz, Fimpel
Walter, Gieseler
Klaus, Kochend�rfer
Heinrich, Steegm�ller
Helmut
| 1. | Fördereinrichtung zum Transport von Werkstücken, insbe¬ sondere Werkstückträgern, mit parallelen Transporthahnen, die je ein außenliegendes Förderband, vorzugsweise ein üher Rollen geführtes, endloses Gurthand, und je ein innenliegen¬ des, mit Abstand vom Gurtband angeordnetes Rollensystem ha¬ ben, sowie mit mindestens einem zwischen den Transportbahnen angeordneten Querförderer, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen ( 1 , 15, 16, 17) des Querförderers (3) die innen¬ liegenden Rollensysteme (10, 11) kreuzt und den Freiraum zwi¬ schen den Rollensystemen und den außenliegenden Gurtbändern ( k, 5) der Transportbahnen (l, 2) üherbrückt, und daß eine Hubeinrichtung (255 26) zum ein oder heidseitigen Anhehen hzw. Absenken des Querförderers vorgesehen ist. |
| 2. | Fördereinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zwei unabhängig voneinander betatighare Hubeinrichtungen (25s 26) vorgesehen sind, die an je einem Ende des Tragrah¬ mens angreifen. |
| 3. | Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die die Rollensysteme (10, 11) tragenden Schie¬ nen (12 bzw. 13) der Transportbahnen (1, 2) mit Aussparungen (21, 22 bzw. 23, 2k ) zum Durchtritt des Tragerahmens ( 1 , 15, . 6 , 7) des Querfδrderers (3) versehen sind. k. |
| 4. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da¬ durch gekennzeichnet, daß der Tragerahmen ( i k , 15, 16, 17) des Querförderers (3) zwei parallele Schienen ( 1 k , 15) hat, von denen die eine Schiene ( 1 k) Umlenkrollen für ein end¬ loses Gurtband (18) trägt, während an der anderen Schiene (15) ein Rollensystem (20) gelagert ist. |
| 5. | Fördereinrichtung nach Anspruch k , dadurch gekennzeich¬ net, daß das Gurtband (18) üher eine Rolle (1 a) läuft, die von einem im Tragrahmen ( 1 , 15 » 16, 17) verankerten Motor (19) antreibbar ist. |
| 6. | Fördereinrichtung nach Anspruch k oder 5, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die in Bewegungsrichtung der zugeführ¬ ten Werkstücke erste Schiene ( 1 k ) des Tragrahmens ( 1 , 15» 16, 17) im Bereich der Transporthahn (1 ) als Anschlag für die Werkstückträger ausgebildet ist. |
| 7. | Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (25» 26) an Querstegen (16, 17) des Tragerahmens ( 1 k , 15, 16, 17) angreift. |
| 8. | Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (25» 26) auf drei Vertikalstellungen des Tragerahmens ( 1 , 15, 16, 17) ein¬ stellbar ist. |
| 9. | Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querförderer (3) im Bereich des Werkstückauflage an der Kreuzungsstelle mit der Zuführ Transporthahn (1) einen Anschlag (31) aufweist. |
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Fördereinrichtung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei bekannten flexihlen Transport- und Montagesystemen sind mehrere, in einer Ehene parallel zueinander angeordnete Transport- bzw. Montagebahnen üher rechtwinkelig zu diesen angeordneten Querförderern miteinander verbunden. Mittels sogenannter Üherschieber werden die Werkstückträger von einer Trans¬ portbahn auf den hierzu rechtwinkelig laufenden Querför¬ derer geschehen. Die Üherschieber bestehen aus seitlich der Bahnen angeordneten Hydraulik- oder Pneu atikeinrich- tungen, deren horizontal ausfahrende Stößel das Werkstück bzw. dessen Träger von der Transportbahή auf " den Querfδr- derer schieben. Durch die DE-OS 30 12 355 ist eine Vor¬ richtung zum Umsetzen von Werkstückträgern, Werkstücken oder dergleichen hei zueinander q_uer oder parallel ange¬ ordneten Transportbändern " bekannt geworden, bei welcher im Freiraum zwischen den Bändern einer Doppelgurt-Band¬ anlage eine Umsetzeinrichtung mit wenigstens einem recht¬ winkelig zum Doppelgurthand verlaufenden Umsetzhand ange¬ ordnet ist. Diese Umsetzeinrichtung kann an Kreuzungsstel-
len von quer zueinander verlaufenden Bandanlagen einge¬ setzt werden und ermöglicht einen problemlosen Ühergang der Werkstückträger von einem Transporthand zum anderen. Die Vorrichtung läßt sich auch zum Umsetzen von Werkstück¬ trägern hei parallel zueinander verlaufenden Transportbän¬ dern verwenden, jedoch müssen hierbei die Transportbänder bzw. Transportbahnen unmittelhar nebeneinander gestellt werden.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Fördereinrichtung mit den kennzeich¬ nenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß der Querfδrderer zugleich die Funktion von Umsetzern übernimmt, wobei ein Umsetzen sowohl von der ei¬ nen als auch von der anderen Transporthahn her möglich ist. Somit lassen sich mehrere Möglichkeiten des Transports von Werkstücken " bzw. Werkstückträgern mit der Einrichtung durchführen. Insgesamt ergibt sich durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Querfδrderers ein kostengünstiger, übersichtlicher und funktionsicherer sowie flexihler Auf¬ bau der Anlage, da der Querförderer beliehige Abstände zwischen zwei parallelen Transportbahnen zu überbrücken vermag.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegehenen Fördereinrichtung mög¬ lich. Eine " besonders vorteilhafte Aushildung der Kreu¬ zungsstelle zwischen Querfδrderer und Transportbahnen be¬ steht darin, daß die die Rollensysteme tragenden Schie¬ nen der Transportbahnen mit Aussparungen zum Durchtritt des Tragrahmens des Quer örderers versehen sind. Vorteil¬ haft ist weiterhin, daß die am Tragrahmen des Querfδrde¬ rers angreifende Hubeinrichtung auf drei Vertikalstel-
lungen des Tragrahmens einstellbar ist. Dadurch können die Werkstücke bzw. deren Träger entweder " beide Umsetz—- stellen passieren oder sie können an einer Umsetzstelle angehalten werden und schließlich an der einen oder an¬ deren Umsetzstelle an den Querfδrderer üoergehen werden. Die Transportmittel des Querfδrderers entsprechen zweck¬ mäßigerweise denjenigen der Transportbahnen. Hierzu hat der Tragrahmen des Querfδrderers zwei parallele Schie¬ nen von denen die eine Schiene Umlenkrollen für ein end¬ loses Gurthand trägt, während an der anderen Schiene ein Rollensystem gelagert ist. Zum Anhalten der Werkstückträ¬ ger ist die in Bewegungsrichtung der zugeführten Werk¬ stücke erste Schiene des Tragrahmens im Bereich der Trans¬ portbahn als Anschlag ausgebildet.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeich¬ nung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung unter Angabe weiterer Vorteile näher erläutert. Die Fi¬ gur zeigt die für die Erfindung wesentlichen Teile ei¬ ner Fördereinrichtung im perspektivischer Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsheispiels
Die erfindungsgemäße Fördereinrichtung besteht im wesent¬ lichen aus zwei parallelen Transportbahnen 1 " , 2 und einem diese verbindenden Querförderer 3. Die beiden parallelen Transportbahnen 1 , 2 haben je ein außenliegendes, ange¬ triebenes Gurtband h bzw. 5, das über Umlenkrollen β bzw. 7 läuft, die in Pro ilschienen 8 " bzw. 9 mit rechteckigem Querschnitt gelagert sind. Die Antriehsmit el für die Gurtbänder h , ~ sind der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Außerdem haben die Transportbahnen 1 , 2 je ein innenliegendes Rollensystem mit Auflage- und Fuhrungs-
- k -
rollen 10 hzw. 11 für nicht gezeigte Werkstückträger. Die Rollen 10, 11 sind mit geringem Ahstand voneinander an je einer Winkelschiene 12 bzw. 13 gelagert. Die Profil¬ schiene und die Winkelschiene einer jeden Transporthahn sind auf gleicher Höhe liegend an einem nicht dargestell¬ ten Gestell befestigt und verlaufen in einem durch Stege oder dergleichen vorgegebenen Ahstand parallel zueinan¬ der. Die Werkstückträger liegen auf den Gurtbändern h hzw. 5 und auf den mit einseitig angebrachten Schultern versehenen Rollen 10 hzw. 11 auf und werden mit einer durch den Vorschub der Gurtbänder k , ~ vorgegebenen Ge¬ schwindigkeit transportiert. Die Transportrichtung der beiden Bahnen 1, 2 ist durch Pfeile markiert und kann ent¬ gegengesetzt oder gleichlaufend sein.
Die heiden Transportbahnen 1 , 2 sind durch den bereits erwähnten Querförderer 3 miteinander verbunden, der den Ahstand zwischen den Bahnen überbrückt und mit dessen Hilfe Werkstückträger von der Bahn 1 auf die Bahn- 2 um¬ gesetzt werden können. Im einzelnen hat der Querförderer 3 einen Tragerahmen aus zwei parallel zueinander angeord¬ neten Schienen 1 , 15, die durch zwei Stege 16, 17 mitein¬ ander verbunden sind. Die Schiene i k ist als Profilschiene mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet und mit einem über Umlenkrollen laufenden Gurtband 18 versehen. Dieses Band wird durch einen am Tragerahmen, verankerten, Motor 19 über eine Rolle 19a angetrieben. Die Schiene 15 ist eine Winkel¬ schiene, an welcher mit geringem Abstand voneinander Auf¬ lage- und Führungsrollen 20 für die Werkstückträger gela¬ gert sind. Der Querfδrderer 3 und die Transportbahnen 1 , 2 haben somit einen identischen Aufhau.
Wie .aus der Zeichnung ersichtlich, kreuzen die Schienen 1 , 1 mit dem Gurtband 18 hzw. den Rollen 20 die innen¬ liegenden Rollensysteme 10, 11 und üherbrücke ' n den Frei¬ raum zwischen diesen Rollensystemen und den außenliegen¬ den, die Gurthänder k hzw. 5 tragenden Schienen 8, 9 der beiden Transportbahnen 1, 2. Hierzu sind die Winkelschie¬ nen 12, 13 mit Aussparungen hzw. Trennungen 21, 22 bzw. 23 . 2k für den Durchtritt der Schienen 1 , 1 des Quer- fδrderers 3 versehen.
Dem Querförderer sind ferner zwei unabhängig voneinander hefätighare Hubeinrichtungen 25 » 26 zum vertikalen Bewe¬ gen desselben zugeordnet. Diese greifen nahe der beiden Enden des Tragerahmens an den dort angebrachten Querste¬ gen 16, 17 an. Als Hubvorrichtungen dienen vorzugsweise Pneumatik- oder Hydraulikaggregate, welche einen Zylinder 27 hzw. 28 und einen darin geführten Kolben hahen, dessen Kolhenstange 29 bzw. 30 an dem Quersteg 16 hzw. 17 gelen¬ kig befestigt ist.
Jede Hubeinrichtung ist unabhängig von der anderen auf drei definierte Vertikalstellungen des Querfδrderers 3 einstellbar. In der unteren Stellung liegen das Gurtband 18 und die Rollen 20 tiefer als die Teile k, • 10 und 9, 11 der Transportbahnen 1 bzw. 2. In diesem Fall beeinflußt der Querfδrderer 3 die Transportrichtung der von der Transportbahn 1 oder von der Transportbahn 2 herangeführ¬ ten Werkstückträger nicht.
In der Mittelstellung ist der Tragerahmen des Querfδrde- rers 3 zumindest im 3ereich der Transportbahn 1 von der Hubeinrichtung 25 soweit angehoben, daß ein mit der Win¬ kelschiene verbundener Anschlag 31 in die 3ewegungsbahn eines auf der Transportbahn . herange ührten -Werkstück- trägers gelangt und diesen stoppt. In diesem Fall wird
der Werkstückträger auf der Transporthahn 1 angehalten, jedoch noch nicht quer dazu weitertransportiert. Die ev-- findungsgemäße Einrichtung dient somit auch als Stopper oder Vereinzeier für die Werkstückträger.
Soll der durch den Anschlag 31 angehaltene Werkstückträ¬ ger der Transporthahn 2 zugeführt werden, so wird durch entsprechende Ansteuerung . der Hubeinrichtungen 25, 26 der Querfδrderer 3 in seine ohere Stellung gehracht. Da- hei gelangen das Gurthand 18 und die Rollen 20 von unten her zur Anlage an den vom Anschlag 31 angehaltenen Werk¬ stückträger und liehen diesen vom Gύrtband k und von den Rollen 10 der Transportbahn 1 ah. Der abgehobene Werk¬ stückträger wird nun von dem- Gurtband 18 des Querförde¬ rers in Pfeilrichtung verschbhen " bis er durch einen mit der Hohlschiene 9 der Transporthahn 2 verbundenen, nicht dargestellten Anschlag gestoppt wird. In dieser Stellung liegt der Werkstückträger über dem Gurtband 5 und den Rollen 11 der Transportbahn 2 und kann durch Absenken des Querfδrderers 3 in seine mittlere Stellung auf die Teile 9, 11 aufgesetzt und antransportiert werden. Wäh¬ rend des Umsetzvorgangs wirkt der in die Transportbahn 1 hineinragende Teil der Hohlschiene 1 der Querfδrderers als Anschlag für auf der Transporthahn 1 herangeführte, weitere Werkstückträger. Sohald der auf dem Querförderer befindliche Werkstückträger den Bereich der Transportbahn 1 verlassen hat, kann das in die Transportbahn hineinra¬ gende Ende des Querförderers wieder in die Mittelstellung abgesenkt werden, so daß der nächste Werkstückträger vom Gurtband k der Transporthand 1 an den Anschlag 31 des Quer- fδrderers herangeführt wird.
Die unabhängig voneinander betätigbaren Kubeinrichtungen 25 » 26 können so gesteuert werden, daß der Tragerahmen des Querfδrderes wippenartig bewegt wird, wobei der Tra-
gerahmen wechselseitig zwischen seiner mittleren Stellung und seiner oberen Stellung pendelt, wenn ein Quertrans— port von Werkstückträgern stattfinden soll.
Es ist auch möglich, mehrere Werkstückträger auf dem Quer¬ fδrderer 3 zu speichern, indem die Hubvorrichtung 26 in der der oberen Stellung des Tragerahmens zugeordneten Position helassen und die Huhvorrichtung 25 den Tragerahmen mehrmals zwischen seiner mittleren und seiner oberen Stellung hin- und herhewegt, wodurch mehrere Werkstückträger auf den Quer¬ fδrderer gelangen, ohne von der Transporthahn 2 abtranspor¬ tiert zu werden. Ebenso ist es möglich, die Funktion der Transporthahnen 1 , 2 zu vertauschen, d.h. die Bahn 2 zum Zubringen und die Bahn 1 zum Abtransport der Werkstückträger zu benutzen. Es ist somit ein Durchlauf, ein Stop, ein Quer¬ transport, eine Vorvereinzelung, eine Vereinzelung und Ab¬ setzen von Werkstückträgern auf einer der Förderhahnen mög¬ lich.
