WEBER, Ludwig (Bürgermeister-Weiss-Str. 4, Mindelheim, 87719, DE)
| Patentansprüche 1. Gargerätekombination (1 ) die wenigstens zwei Gargeräte (3, 5) aufweist, die jeweils einen Garraum (7, 8), der mit einer Tür (9, 10) verschließbar ist und eine Abführleitung (45, 46) zur Ausleitung von Luft, Wrasen und sonstigen Flüssigkeiten aus dem Garraum (7, 8) aufweisen, die ein nach oben gerichtetes Abluftrohr (37, 39) umfasst, wobei die wenigstens zwei Gargeräte (3, 5) übereinander angeordnet sind und auf dem oberen Gargerät (3) eine erste Kondensationsvorrichtung (21 ) zum Kondensieren von Flüssigkeit aus der Abluft eines Gargerätes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere, zweite Kondensationsvorrichtung (27) oberhalb des unteren Gargeräts (5) und unterhalb des oberen Gargeräts (3) vorgesehen ist, dass die erste Kondensationsvorrichtung (21 ), die oberhalb des oberen Gargeräts (3) angeordnet ist, ausschließlich mit dem Abluftrohr (37) des oberen Gargeräts (3) verbunden ist, und dass die zweite Kondensationsvorrichtung (27), die oberhalb des unteren Gargeräts (5) angeordnet ist, ausschließlich mit dem Abluftrohr (39) des unteren Gargeräts (5) verbunden ist. 2. Gargerätekombination nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der zweiten Kondensationsvorrichtung (27) der Höhe des Zwischenraums zwischen dem unteren und dem oberen Gargerät (3, 5) entspricht. 3. Gargerätekombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des oberen Anschlusses (36, 38) eines jeden Abluftrohres (37, 39) ein Temperatursensor (51 ) zum Erfassen der Ablufttemperatur vorgesehen ist. 4. Gargerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Kondensatablassleitung (49, 50) der ersten bzw. zwei- ten Kondensationsvorrichtung (21 , 27) mit dem Abluftrohr (37, 39) des oberen bzw. unteren Gargeräts (3 bzw. 5) zur Einleitung des Kondensats in das Abluftrohr (37 bzw. 39) verbunden ist. 5. Gargerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Frischwasserzuführleitung (51 , 53) an dem Abluftrohr (37, 39) angeschlossen ist, wodurch bei Bedarf Kühlwasser zum Abkühlen der Abluft in das Abluftrohr (37, 39) zuführbar ist. 6. Gargerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Abluftrohr (37, 39) in dessen unterem Bereich, in den die Abluft aus dem Garraum einführbar ist, eine Wärmetauschereinrichtung (55) zum Abkühlen der Abluft vorgesehen ist. 7. Gargerätekombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauschereinrichtung (55) einen Rohrstutzen (57) aufweist, der um das Abluftrohr (37, 39) herum angeordnet ist und durch den Kühlwasser von oben nach unten (59, 61 ) durchleitbar ist. 8. Gargerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kondensationsvorrichtung (27) eine wenigstens dreiseitige abnehmbare Verwendung (28, 29) aufweist, die bündig an das obere und untere Gargerät (3, 5) anschließt. 9. Gargerätekombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verblendung (28) an der Vorderseite, also zwischen den Türen (9, 10) der Gargeräte (3, 5) Lüftungsschlitze (30) zum Eintritt von Umgebungsluft zu Kühlung der zweiten Kondensationsvorrichtung (27) aufweist. |
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gargerätekombination, die wenigstens zwei Gargeräte aufweist, die jeweils einen Garraum, der mit einer Tür verschließbar ist und eine Abführleitung zur Ausleitung von Luft, Wrasen und sonstigen Flüssigkeiten aus dem Garraum aufweisen. In den Gargeräten ist ein nach oben gerichtetes Ab- luftrohr vorhanden, das zur Ausleitung der Abluft aus dem Garraum dient.
Bei Gargeräten, insbesondere solchen, in denen mit zusätzlichem Dampf gegart wird, wie dies bei Kombidämpfern der Fall ist, sollte der im Garraum befindliche Dampf, insbesondere aus Sicherheitsgründen, vor dem Öffnen der Garraumtür ab- geführt werden. Das Abführen nach oben in die Umgebung des Gargerätes ist jedoch nachteilig, so dass Kondensationsvorrichtungen entwickelt wurden, um die Feuchtigkeit der Abluft zu entziehen und sodann nur die entfeuchtete Abluft in die Umgebung wieder abzugeben. Eine derartige Kondensationsvorrichtung ist beispielsweise aus dem Deutschen Gebrauchsmuster DE 203 17 601 U1 der Anmelde- rin bekannt, auf das hier Bezug genommen wird.
Die Kondensationsvorrichtung zum Kondensieren von Feuchtigkeit aus der Abluft des Gargerätes ist auf dem Gargerät angeordnet.
Moderne Anforderungen an die derzeitige Küchentechnik im professionellen Bereich, wie beispielsweise der Gastronomie, haben zur Lösung von Gargerätekombinationen geführt, bei denen wenigstens zwei, in ihren Abmessungen ggf. unterschiedliche Gargeräte übereinander angeordnet sind, mit dem Ziel, beide Gargeräte unabhängig voneinander zu betreiben.
Eine Gargerätekombination des Standes der Technik weist zum Entfeuchten der Abluft eine Kondensationsvorrichtung oberhalb des oberen Gerätes auf, der die Abluft aus beiden Gargeräten zugeführt wird, um diese Abluft zu entfeuchten. Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass die Kondensationsvorrichtung so dimensioniert sein muss, dass sie den Abluftstrom aus beiden Gargeräten gleichzeitig entfeuchten kann, was eine entsprechende Baugröße erfordert, wobei zusätzlich der Nachteil besteht, dass die Kondensationsvorrichtung bei voller Leistung betrieben werden muss, wenn die Abluft aus nur einem Gargerät entfeuchtet werden soll.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Gargerätekombination zu schaffen, bei der die oben genannten Nachteile vermieden werden und die eine effiziente und platzsparende Entfeuchtung der Abluft aus beiden Gerä- ten und unabhängig voneinander ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist eine weitere, zweite Kondensationsvorrichtung oberhalb des unteren Gargeräts und unterhalb des oberen Gargeräts vorgesehen, wobei die erste Kondensationsvorrichtung, die oberhalb des oberen Gargeräts angeordnet ist, ausschließlich mit dem Abluftrohr des oberen Gargeräts verbunden ist, und die zweite Kondensationsvorrichtung, die oberhalb des unteren Gargeräts angeordnet ist, ausschließlich mit dem Abluftrohr des unteren Gargeräts verbunden ist.
Dadurch wird vorteilhafterweise erreicht, dass die jeweilige Kondensationsvorrichtung an die Baugröße des zugeordneten Gargerätes anpassbar ist und nur dann in Betrieb gesetzt werden muss, wenn eine entsprechende Entfeuchtung der Abluft erfolgen soll.
Weiterhin ergibt sich der große Vorteil, dass die zweite Kondensationsvorrichtung äußerst platzsparend in den Zwischenraum zwischen dem unteren und dem oberen Gargerät eingesetzt werden kann, wodurch die Bauhöhe der Gargerätekombination nicht bzw. nur unwesentlich vergrößert wird. Insbesondere wird das dadurch er- reicht, dass die Höhe der zweiten Kondensationsvorrichtung im Wesentlichen in der Höhe des Zwischenraums zwischen unterem und oberem Gargerät entspricht. Der Vorteil ist deshalb auch besonders groß, weil der Zwischenraum zwischen den Geräten in jedem Falle vorgehalten werden muss, um die Installation für die Zufuhr von Strom, Wasser, Reinigungsmittel, ggfls. Gas bzw. auch die notwendige Abfuhr unterzubringen. Dies führt somit zu einer optimalen Nutzung dieses Installationsraums.
Zur optimierten Steuerung der Kondensationsvorrichtung ist unterhalb des oberen Anschlusses eines jeden Abluftrohres ein Temperatursensor zum Erfassen der Ab- lufttemperatur vorgesehen. Mit der erfassten Temperatur ist es möglich, auf die
Temperatur der Abluft entsprechend einzuwirken, d.h. sie entsprechend abzukühlen.
Eine jede Kondensationsvorrichtung weist eine Kondensatabführleitung zum Abfüh- ren der durch die Kondensationsvorrichtung gesammelten Kondensate auf. Vorteilhafterweise ist die Kondensatabführleitung der ersten bzw. zweiten Kondensationsvorrichtung mit dem Abluftrohr des oberen bzw. unteren Gargeräts zur Einleitung des Kondensats in das Abluftrohr verbunden. Somit wird auf gerätetechnisch einfache Weise das gesamte Kondensat, das sich sowohl in der Kondensationsvorrich- tung des jeweiligen Gargeräts als auch in dem Abluftrohr selbst bildet nach unten abgeführt.
Um zu verhindern, dass die in dem Abluftrohr eingeführte Abluft am Eintritt in die Kondensationsvorrichtung zu heiß ist, was mittels des Temperatursensors festge- stellt werden kann, ist an dem Abluftrohr eine Wasserzuführleitung angeschlossen, wodurch bei Bedarf Kühlwasser zum Abkühlen der Abluft in das Abluftrohr zuführbar ist.
Weiterhin ist zum Abkühlen der aus dem Garraum abgeleiteten Abluft im unteren Bereich des Abluftrohrs eine Wärmetauschereinrichtung vorgesehen. Vorteilhafterweise weist die Wärmetauschereinrichtung einen Rohrstutzen auf, der um das Abluftrohr herum angeordnet ist und durch den Kühlwasser von oben nach unten durchleitbar ist. Das nach Wärmetausch erwärmte Kühlwasser wird anschließend zur Dampferzeugung genutzt, wodurch bei dessen Aufheizung entsprechend Ener- gie eingespart werden kann.
Mit weiterem Vorteil weist die zweite Kondensationsvorrichtung eine wenigstens dreiseitige abnehmbare Verblendung auf, die bündig an das obere und untere Gargerät anschließt. Dadurch ergeben sich durchgehende Seitenwände der Gargeräte- kombination und auch eine entsprechend saubere Verblendung der Frontseite zwischen oberer und unterer Tür der beiden Gargeräte, was aufgrund der optisch einwandfreien Ausgestaltung eine Unterstützung des Kaufentschlusses des Kunden ermöglicht. Herkömmliche Geräte weisen Kondensationsvorrichtungen an deren Oberseite auf, die über die Kontur des Gerätes, insbesondere an der Vorderseite deutlich überstehen können. Derartige überstehende Kanten sind für den Einbau zwischen den beiden Gargeräten nicht nur aus Gründen der Unfallgefahr und Nicht- Einsehbarkeit des zu beschickenden Garraums völlig ungeeignet. Vorteilhafterweise wird durch die vorgeschlagene erfinderische Lösung die uneingeschränkte Nutzung jeder Arbeitshöhe ermöglicht.
Um einfach und wirksam kühlende Umgebungsluft der zweiten Kondensationsvorrichtung zuzuführen, weist die Verblendung im Bereich zwischen oberer und unterer Tür der Gargeräte Lüftungsschlitze zum Eintritt von Umgebungsluft auf. Dadurch kann vorteilhafterweise nicht nur beim oberen Gargerät sondern auch beim unteren Gargerät beim Öffnen der Türe schlagartig aufsteigender Dampf bzw. feuchte heiße Luft zumindest großen Teils in die zweite Kondesationvorrichtung eingesogen werden und wird an der ungefährlichen Rückseite bzw. auch seitlich im rückwärtigen Bereich im Gemisch mit weiter angesaugter Umgebungsluft wieder ausgebracht, wobei sie vorher mittels der zweiten Kondensationsvorrichtung ggfls. zumindest teilweise entfeuchtet werden konnte.
Weiter Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeich- nungen. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Gargerätekombination, gebildet aus zwei übereinander angeordneten Gargeräten in Richtung aus vorne oben links;
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Gargerätekombination von
Fig. 1 , jedoch mit explosionsartig versetzten Verblendungselementen der Kondensationsvorrichtungen; Fig. 3 eine Frontansicht der Gargerätekombination von Fig. 1 mit entfernter
Verblendung der Kondensationsvorrichtungen;
Fig. 4 eine Teilschnitt-Seitenansicht der erfindungsgemäßen Gargerätekom- bination, in der schematisch das Abluftrohr des jeweiligen Gargeräts mit einzelnen Anschlüssen dargestellt ist; und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht, die Kondensationsvorrichtung des oberen Gargeräts mit Abführleitung aus dem Garraum und Abluftrohr.
In den Zeichnungen sind gleiche Elemente mit den gleichen Bezugsziffern versehen.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Gargerätekombination 1 in perspektivischer Ansicht von vorne und links dargestellt. Die Gargerätekombination 1 weist ein oberes Gargerät 3 und ein unteres Gargerät 5 auf. Beide Gargeräte 3 und 5 sind in im Beispielsfalle als Kombidämpfer ausgebildet. Sie weisen einen Garraum 7 bzw. 8 auf, zu dem Zutritt durch eine Gargerätetür 9 bzw. 10 ermöglicht wird. Das obere Gargerät 3 weist ein Bedienfeld 1 1 und das untere Gargerät 5 weist ein Bedienfeld 12 auf. Weiterhin weist das obere Gargerät insbesondere für die Reinigung des Garraums 7 eine Handbrause 13 und das untere Gargerät 5 eine entsprechende Handbrause 14 auf. Jedes Gargerät 3 und 5 weist zwei Seitenwände auf, von denen die linke 15 bzw. 16 in Fig. 1 ersichtlich ist.
Das obere Gargerät 3 weist eine erste Kondensationsvorrichtung 21 auf. Im darge- stellten Beispielsfalle ist die obere Kondensationsvorrichtung 21 ähnlich jener ausgebildet, wie sie aus dem Deutschen Gebrauchsmuster DE 203 17 601 111 bekannt ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich sind deren Seitenmaße den Seitenmaßen des oberen Gargeräts 3 angepasst. Zum Zuführen von Kühlungsluft zu den Ventilatoren 23 befindet sich an der Oberseite im Vorderen Bereich der oberen Kondensationsvorrich- tung 21 , also quasi oberhalb der Tür 9 ein Lüftungsgitter 25, das zum Zutritt von Umgebungsluft zu der oberen Kondensationsvorrichtung 21 dient. Sie tritt an der Rückseite bzw. ggfls. auch seitlich im rückwärtigen Bereich des Gargeräts wieder aus. Zwischen dem oberen Gargerät 3 und dem unteren Gargerät 5 ist eine zweite Kondensationsvorrichtung 27 vorgesehen. Sie ist dabei so ausgestaltet, dass sie in den Zwischenraum 4 zwischen dem oberen Gargerät 3 und dem unterem Gargerät 5 passt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich weist die zweite Kondensationsvorrichtung 27 eine Verblendung 28 und 29 auf, die mit den Wänden des oberen Gargeräts 3 und des unteren Gargeräts 5 bündig abschließt, wodurch ebene Seitenflächen der gesamten Gargerätekombination 1 geschaffen werden. Wie weiter aus Fig. 1 ersichtlich, weist die zweite Kondensationsvorrichtung 27 an der Vorderseite ebenfalls ein Lüftungsgitter 30 auf, das ebenfalls für den Zutritt von Umgebungsluft zu den dahinter Ne- genden Lüftern (hier nicht dargestellt) dient.
Das untere Gargerät 5 steht, wie in Fig. 1 dargestellt und in an sich üblicher Weise, auf vier Füßen 31 , von denen zwei in Fig. 1 ersichtlich sind.
Es wird nunmehr Bezug genommen auf Fig. 2, in der die Gargerätekombination 1 in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt ist. Die Verblendung der ersten Kondensationsvorrichtung 21 mit ihren seitlichen Verblendungselementen 22 und dem vorderen Verblendungselement 24 ist explosionsartig nach oben abgehoben, und die Verblendung der zweiten Kondensationsvorrichtung 27 mit ihren seitlichen Elementen 29 und dem vorderen Element 28 ist seitlich abgehoben. Dadurch wird der Aufbau der ersten Kondensationsvorrichtung 21 bzw. der zweiten Kondensationsvorrichtung 27 besser ersichtlich. Beide Kondensationsvorrichtungen 21 und 27 weisen einen Plattenkondensator 33 bzw. 34 auf, der näher unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschrieben werden wird.
Wie aus Fig. 2 weiterhin ersichtlich, ist vor dem Plattenkondensator 33 der ersten Kondensationsvorrichtung 21 eine Leiste mit Ventilatoren 23 vorgesehen, die dazu dienen, Umgebungsluft anzusaugen und zu den Platten des Plattenkondensators 33 zwecks Wärmeaustausch zu fördern. Die zweite Kondensationsvorrichtung 27 weist ebenfalls vor dem Plattenkondensator 34 eine Leiste von Ventilatoren 35 auf, die dieselbe Aufgabe wie die Ventilatoren 23 haben.
Der obere Plattenkondensator 33 ist über einen Anschluss 36 mit einem Abluftrohr verbunden, wie dies weiter unten näher, durch Bezugnahme auf Fig. 4, beschrieben werden wird. Gleichermaßen ist der Plattenkondensator 34 der zweiten Kondensationsvorrichtung 27 über einen Anschluss 38 mit einem Abluftrohr 39 des unteren Gargeräts 5 verbunden.
Wie weiterhin aus Fig. 2 ersichtlich, ist hinter der zweiten Kondensationsvorrichtung 27 ein Ablassstutzen 21 vorhanden, der dazu dient, Flüssigkeiten aus dem oberen Gargerät 3 abzuleiten, was über eine Ablassleitung (nicht dargestellt) erfolgt.
Das obere Gargerät 3 stützt sich auf dem unteren Gargerät 5 über vier Füße 43 ab. Deren Länge ist dabei so bemessen, dass sie der Höhe der zweiten Kondensationsvorrichtung 27 entspricht.
In Fig. 3 ist die erfindungsgemäße Gargerätekombination 1 in Vorderansicht dargestellt, wobei die Verblendungen der beiden Kondensationsvorrichtungen 21 und 27 entfernt sind. Deutlich erkennt man, dass die Plattenkondensatoren 33 und 34 zum jeweiligen Anschluss 36 bzw. 38 nach unten geneigt angeordnet sind.
Es wird nunmehr Bezug genommen auf Fig. 4, die eine Ansicht der erfindungsgemäßen Gargerätekombination 1 analog zu jener von Fig. 2 zeigt, wobei die jeweilige Seitenwand 15 des oberen Gargeräts 3 bzw. 16 des unteren Gargeräts 5 teilweise weggebrochen ist und das Abluftrohr 37 des oberen Gargeräts 3 und das Abluftrohr 39 des unteren Gargeräts 5 schematisch dargestellt sind. Wie aus Fig. 4 ersichtlich weist das obere Gargerät eine Abführleitung 45 aus dem Garraum auf. Das untere Gargerät 5 weist eine entsprechende Abführleitung 46 auf. Über die Abführleitung 45 bzw. 46 wird sowohl Abluft als auch jegliche anfallende Flüssigkeit abgeführt und einem Siphon 47 zugeführt. In dem Siphon 47 werden Abluft und abfließende Flüssigkeit getrennt. Die Abluft wird zu dem Abluftrohr 37 bzw. 39 des oberen Gargeräts 3 bzw. des unteren Gargeräts 5 geleitet und steigt dort gemäß Kamineffekt nach oben. Über den Anschluss 36 bzw. 38 gelangt die Abluft sodann in den jeweiligen Plattenkondensator 33 bzw. 34 und worin die in der Abluft enthaltene Feuchtigkeit t kondensiert wird. Das dabei entstehende Kondensat wird über eine Ablassleitung 49 im oberen Gargerät 3 bzw. eine Ablassleitung 50 im unteren Gargerät 5 in das Abluftrohr 37 bzw. 39 zurückgeführt, worin es dann nach unten fließt. Jedes Abluftrohr 37 und 39 weist unterhalb des Anschlusses 36 bzw. 38 einen Temperatursensor 51 auf, der dazu dient, die Ablufttemperatur in diesem Bereich, also kurz vor Eintritt in den jeweiligen Plattenkondensator 33 bzw. 34 zu erfassen. Wird dabei festgestellt dass die Ablufttemperatur zu hoch ist, was die Effektivität der Kon- densationsvorrichtungen 21 bzw. 27 beeinträchtigen kann, so kann über eine Frischwasserzuführleitung 53 kühlendes Frischwasser in das Abluftrohr 37 bzw. 39 eingespritzt werden. Dadurch kann effektiv die zu heiße Abluft in dem Abluftrohr 37 bzw. 39 abgekühlt werden.
An jedem Abluftrohr 37 bzw. 39 befindet sich weiterhin eine Wärmetauschereinrichtung 55. Die Wärmetauschereinrichtung 55 weist einen Rohrstutzen 57 auf, der sich um das jeweilige Abluftrohr 37 bzw. 39 in dessen unteren Bereich erstreckt. Über eine Zuführleitung 59 wird Kühlflüssigkeit in den Rohrstutzen 57 geführt und fließt in dem Rohrstutzen 57 nach unten, wonach die Kühlflüssigkeit durch eine Abführlei- tung 61 wieder abgeführt wird. Die Kühlleistung der Wärmetauschereinrichtung 55 kann ebenfalls durch die mittels Temperatursensor 51 erfasste Temperatur beein- flusst werden. Das Abluftrohr 37 ist über einen Anschluss 63 mit dem Siphon 47 verbunden. Das Abluftrohr 39 ist über einen Anschluss 64 mit dem Siphon 47 verbunden.
Wie weiterhin aus Fig. 4 ersichtlich ist eine weitere Zuführleitung 65 zu dem Siphon 47 des oberen Gargeräts 3 bzw. eine Zuführleitung 66 zu dem Siphon 47 des unteren Gargeräts 5 vorgesehen. Die Zuführleitungen 65 und 66 sind jeweils mit einer Sammelleiste (nicht dargestellt) unterhalb der jeweiligen Tür 9 bzw. 10 zum Auffan- gen von an der Tür 9 bzw. 10 ablaufenden Kondensationsflüssigkeit verbunden, welche vollständig über die Zuführleitung 65 und 66 zu dem Siphon 47 abgeleitet werden und damit aus dem Gargerät ausbringbar sind.
Es wird nunmehr Bezug genommen auf Fig. 5, die schematisch den Plattenkonden- sator 33, der ersten Kondensationsvorrichtung 21 zeigt, der mit dem Abluftrohr 37 über den Anschluss 36 verbunden ist, welches wiederum mit dem Siphon 47 verbunden ist. Der Plattenkondensator 33 weist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 vier übereinander angeordnete Kondensatorplatten 69, 70, 71 und 72 auf. Der Anschluss 36 des Abluftrohrs 37 ist mit der obersten Kondensatorplatte 69 verbunden. Die Kondensatorplatte 69 ist über einen entsprechenden Verbindungskanal (nicht dargestellt) mit der Kondensatorplatte 70 verbunden, welche wiederum über einen entsprechenden Verbindungskanel (nicht dargestellt) mit der Kondensatorplatte 71 verbunden ist und die Kondensatorplatte 71 über einen entsprechenden Verbindungskanal mit der Kondensatorplatte 72 verbunden ist. Weiterhin sind Verbindungsleitungen für das Kondensat (nicht dargestellt) vorhanden, wie dies beispiels- weise in der DE 203 17 601 111 deutlich beschrieben ist. Zum Ablassen der entfeuchteten Abluft weist die untere Kondensatorplatte 72 einen Lüftungsschlitz (nicht dargestellt) auf und das aus den vier Kondensatorplatten ablaufende Kondensat wird gesammelt und über die Ablassleitung 49, das Abluftrohr 37 und dem Siphon 47 zu dem Ablassstutzen 41 abgeführt.
Mit der vorliegenden Erfindung wird somit eine Gargerätekombination geschaffen, bei der eine wirksame Entfeuchtung der Abluft vor Ablass in die Umgebung am jeweiligen Gargerät verwirklicht wird, wobei zudem ein äußerst platzsparender Aufbau der Gargerätekombination geschaffen wird, die in ihrer Bauhöhe oder die im wesent- liehen in ihrer Bauhöhe der Bauhöhe von zwei übereinander gestellten Gargeräten entspricht.
