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Title:
COOKING APPLIANCE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/156864
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to provide a cooking appliance having improved characteristics regarding ease of use, a cooking appliance, in particular a cooking surface device, is proposed, comprising a power unit (10), a communication unit (12) for receiving at least one piece of information from a data network (14), and a control unit (16), which is designed to change at least one operating parameter of the power unit (10) at least according to the at least one piece of information.

Inventors:
ANTON FALCON, Daniel (Santa Orosia, 28-6ºA, Zaragoza, E-50010, ES)
BUÑUEL MAGDALENA, Miguel Angel (Julian Sanz Ibañez, 42-8ºF, Zaragoza, E-50017, ES)
DE LA CUERDA ORTIN, Jose Maria (Antonio Saura, 2 - 7ºD, Zaragoza, E-50018, ES)
GARCIA JIMENEZ, Jose-Ramon (C/Maestre Racional, 21 - CASA 18, Zaragoza, E-50009, ES)
GARCIA MARTINEZ, Jose Andres (Jorge Sanchez Candial, 5-5°B, Zaragoza, E-50014, ES)
GARDE ARANDA, Ignacio (Maurice Ravel, 31-5ºB, Zaragoza, E-50012, ES)
HERNANDEZ BLASCO, Pablo Jesus (Bulevar de Cuarte nº 7, 1ºC, Cuarte de Huerva, E-50410, ES)
LLORENTE GIL, Sergio (Juan Carlos I Borbón, 45-4°D, Zaragoza, E-50009, ES)
LORENTE PEREZ, Alfonso (La Ventana Indiscreta, 24-1ºH, Zaragoza, E-50019, ES)
MURESAN, Paul (Nuestra Señora del Pilar, nr. 22, La Cartuja, E-50720, ES)
ORTIZ SAINZ, David (Monasterio de Siresa4, Pinseque, E-50298, ES)
PEINADO ADIEGO, Ramon (Avda. San José, 66-1ºA, Zaragoza, E-50008, ES)
PINA GADEA, Carmelo (Cesáreo Alierta, 38-40 Esc.3, 2ºD Zaragoza, E-50008, ES)
PUYAL PUENTE, Diego (Valle de Zuriza, 25 - Esc.7 6ºB, Zaragoza, E-50014, ES)
RIVERA PEMAN, Julio (Emperador Tiberio, 2 Casa 1, Cuarte de Huerva, E-50410, ES)
Application Number:
IB2012/052293
Publication Date:
November 22, 2012
Filing Date:
May 09, 2012
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
ANTON FALCON, Daniel (Santa Orosia, 28-6ºA, Zaragoza, E-50010, ES)
BUÑUEL MAGDALENA, Miguel Angel (Julian Sanz Ibañez, 42-8ºF, Zaragoza, E-50017, ES)
DE LA CUERDA ORTIN, Jose Maria (Antonio Saura, 2 - 7ºD, Zaragoza, E-50018, ES)
GARCIA JIMENEZ, Jose-Ramon (C/Maestre Racional, 21 - CASA 18, Zaragoza, E-50009, ES)
GARCIA MARTINEZ, Jose Andres (Jorge Sanchez Candial, 5-5°B, Zaragoza, E-50014, ES)
GARDE ARANDA, Ignacio (Maurice Ravel, 31-5ºB, Zaragoza, E-50012, ES)
HERNANDEZ BLASCO, Pablo Jesus (Bulevar de Cuarte nº 7, 1ºC, Cuarte de Huerva, E-50410, ES)
LLORENTE GIL, Sergio (Juan Carlos I Borbón, 45-4°D, Zaragoza, E-50009, ES)
LORENTE PEREZ, Alfonso (La Ventana Indiscreta, 24-1ºH, Zaragoza, E-50019, ES)
MURESAN, Paul (Nuestra Señora del Pilar, nr. 22, La Cartuja, E-50720, ES)
ORTIZ SAINZ, David (Monasterio de Siresa4, Pinseque, E-50298, ES)
PEINADO ADIEGO, Ramon (Avda. San José, 66-1ºA, Zaragoza, E-50008, ES)
PINA GADEA, Carmelo (Cesáreo Alierta, 38-40 Esc.3, 2ºD Zaragoza, E-50008, ES)
PUYAL PUENTE, Diego (Valle de Zuriza, 25 - Esc.7 6ºB, Zaragoza, E-50014, ES)
RIVERA PEMAN, Julio (Emperador Tiberio, 2 Casa 1, Cuarte de Huerva, E-50410, ES)
International Classes:
H05B1/02; H02J3/12; H05B6/06
Foreign References:
EP2112861A12009-10-28
US20110095017A12011-04-28
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Gargerätevorrichtung, insbesondere Kochfeldvorrichtung, mit einer Leistungsein- heit (10), einer Kommunikationseinheit (12) zum Empfang wenigstens einer Information aus einem Datennetzwerk (14) und einer Steuereinheit (16), die dazu vorgesehen ist, zumindest in Abhängigkeit von der wenigstens einen Information, zumindest eine Betriebskenngröße der Leistungseinheit (10) zu verändern.

Gargerätevorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Betriebskenngröße eine Leistungskenngröße ist, welche eine maximale Leistung der Leistungseinheit (10) festlegt.

Gargerätevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationseinheit (12) dazu vorgesehen ist, die Steuereinheit (16) mit einem intelligenten Stromnetz (18) zu verbinden.

Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Eingabeeinheit (20) zur Eingabe von Betriebskenngrößen der Leistungseinheit (10).

Gargerätevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die

Steuereinheit (16) dazu vorgesehen ist, zumindest in Abhängigkeit von mindestens einer Information, die die Steuereinheit (16) über die Eingabeeinheit (20) bezieht, die wenigstens eine Betriebskenngröße der Leistungseinheit (10) zu verändern.

6. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausgabeeinheit (22) zur Ausgabe von Betriebskenngrößen der Leistungseinheit (10).

7. Gargerätevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

Steuereinheit (16) dazu vorgesehen ist, einen aktuellen Wert der wenigstens einen Betriebskenngröße über die Ausgabeeinheit (22) auszugeben.

8. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationseinheit (12) zumindest teilweise einstückig mit der Steuereinheit (16) ausgebildet ist.

9. Verfahren mit einer Gargerätevorrichtung, insbesondere einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Leistungseinheit (10), bei dem wenigstens eine Information aus einem Datennetzwerk (14) empfangen wird und zumindest in Abhängigkeit von der wenigstens einen Information zumindest eine Betriebskenngröße der Leistungseinheit (10) verändert wird.

10. Gargerät, insbesondere Kochfeld (24), mit einer Gargerätevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8.

Description:
Gargerätevorrichtung

Es sind Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen und Wäschetrockner bekannt, welche an ein intelligentes Stromnetz anschließbar sind und eine entsprechende Kommunikationseinheit aufweisen, die ein Senden von Daten an und einen Empfang von Daten aus dem intelligenten Stromnetz gestattet. Hierdurch kann ein Betriebsvorgang zeitverzögert gestartet werden, um Leistung aus einem Stromnetz erst dann aufzunehmen, wenn das Stromnetz durch Verbraucher relativ wenig belastet ist.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine Gargerätevorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Bedienkomforts bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 und des Verfahrensanspruchs 9 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.

Es wird eine Gargerätevorrichtung, insbesondere eine Kochfeldvorrichtung, vorgeschlagen mit einer Leistungseinheit, einer Kommunikationseinheit zum Empfang wenigstens einer Information aus einem Datennetzwerk und einer Steuereinheit, die dazu vorgesehen ist, zumindest in Abhängigkeit von der wenigstens einen Information, zumindest eine Betriebskenngröße der Leistungseinheit zu verändern. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet und/oder programmiert verstanden werden. Unter einer„Leistungseinheit" soll insbesondere diejenige Einheit eines Gargeräts verstanden werden, welche in zumindest einem Betriebszustand eine höchste Leistungsaufnah- me aufweist und vorzugsweise zu einer Beheizung vorgesehen ist. Unter einer„Kommunikationseinheit" soll insbesondere eine von einer Eingabeeinheit verschiedene Einheit verstanden werden, die mit anderen Geräten, insbesondere einer von der Steuereinheit verschiedenen Recheneinheit und/oder einem Stromzähler, kommuniziert, insbesondere über Kabel und vorzugsweise zumindest streckenweise kabellos, und die insbesondere wenigstens eine Information von dort bezieht. Insbesondere ist das andere Gerät ein Gerät in einem Datennetzwerk, insbesondere im Internet und/oder in einem Heimnetzwerk und/oder in einem intelligenten Stromnetz. Unter einer„Eingabeeinheit" soll hier und im Folgenden insbesondere eine Bedieneinheit verstanden werden, die zu einer Eingabe und/oder Änderung eines Betriebsparameters durch einen Bediener vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die Eingabeeinheit zu einer manuellen Eingabe und/oder Änderung, insbesondere mittels hierfür bereitgestellter Bedienelemente, vorgesehen. Unter einem„intelligenten Stromnetz" soll insbesondere eine kommunikative Vernetzung und/oder Steuerung von Stromerzeugern, elektrischen Energiespeichern, elektrischen Verbrauchern und/oder Netzbetriebsmitteln in Energieübertragungsnetzen und/oder Energieverteilungsnetzen einer Elektrizitätsversorgung verstanden werden. Unter einer„Steuereinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, die Leistungseinheit zu steuern und/oder zu regeln. Vorzugsweise umfasst die Steuereinheit eine Recheneinheit, insbesondere eine Mikroprozessoreinheit, und insbesondere eine von der Recheneinheit verschiedene Speichereinheit, in der besonders vorteilhaft ein Steuer- und/oder Regelprogramm abgespeichert ist. Unter einer„Betriebskenngröße" soll insbesondere eine physikalische Größe eines Betriebszustands der Leistungseinheit verstanden werden. Ein Wert der Betriebskenngröße ist vorzugsweise stets von Null verschieden. Die Betriebs- kenngröße ist insbesondere von einer logischen Größe, welche insbesondere lediglich zwei Werte annehmen kann, verschieden. Die Betriebskenngröße ist insbesondere von einer logischen Größe verschieden, welche einen Einschaltzustand der Leistungseinheit kennzeichnet. Durch eine solche Ausgestaltung kann ein vorteilhaft höherer Bedienkomfort erreicht werden. Insbesondere kann eine Fernsteuerung und/oder Fernwartung eines die Gargerätevorrichtung aufweisenden Gargeräts ermöglicht werden.

In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die wenigstens eine Betriebskenngröße eine Leistungskenngröße ist, welche eine maximale Leistung der Leistungseinheit festlegt. Vorzugsweise handelt es sich bei der Leistungskenn- große um einen elektrischen Maximalstrom, welcher maximal der Leistungseinheit bereitgestellt werden kann, insbesondere durch eine Stromversorgung eines Privathaushalts. Hierdurch kann eine automatische Anpassung einer Maximalleistung eines Gargeräts vorgenommen werden, insbesondere an eine elektrische Hausinstallation. Insbesondere können Daten zur verfügbaren Maximalleistung einzelner an die Hausinstallation angeschlossener Verbraucher in dem Datennetzwerk verfügbar sein, wobei die Kommunikationseinheit auf diese Daten zugreifen kann.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kommunikationseinheit dazu vorgesehen ist, die Steuereinheit mit einem intelligenten Stromnetz zu verbinden. Hierdurch können Energiekosten reduziert werden, da in Abhängigkeit von einer Verfügbarkeit von elektrischer Leistung im Stromnetz und somit in Abhängigkeit vom Preis pro elektrische Energieeinheit eine bestimmte Leistung maximal für die Leistungseinheit bereitgestellt werden kann. Wenn das Gargerät als Backofen mit Py- rolysefunktion ausgebildet ist, kann eine pyrolytische Selbstreinigung vorzugsweise dann erfolgen, wenn eine relativ hohe Verfügbarkeit von elektrischer Leistung im Stromnetz gegeben ist. Des Weiteren kann im Falle einer Stromkontingentierung, wenn ein Gesamtstromverbrauch aller an eine Hausinstallation angeschlossenen Verbraucher unter einem Grenzwert liegen soll, eine Maximalleistung des Gargeräts zur Einhaltung des Grenzwerts begrenzt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Gargerätevorrichtung eine Eingabeeinheit zur Eingabe von Betriebskenngrößen der Leistungseinheit aufweist. Hierdurch kann ein Bedienkomfort besonders vorteilhaft gesteigert werden, da eine von der Kommunikationseinheit bezogene Einstellung der zumindest einen Betriebskenngröße bei Bedarf durch einen Bediener überschrieben werden kann. So kann beispielsweise eine Leistungskenngröße durch einen Bediener manuell erhöht werden, wenn dies für einen Garvorgang nötig ist.

Vorteilhaft ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, zumindest in Abhängigkeit von mindes- tens einer Information, die die Steuereinheit über die Eingabeeinheit bezieht, die wenigstens eine Betriebskenngröße der Leistungseinheit zu verändern. Hierdurch kann ein Bedienkomfort vorteilhaft erhöht werden, da ein Bediener im Falle einer unvorteilhaft niedrigen Leistungskenngröße der Leistungseinheit ein manuelles Überschreiben der Leistungskenngröße vornehmen kann.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Gargerätevorrichtung eine Ausgabeeinheit zur Ausgabe von Betriebskenngrößen der Leistungseinheit umfasst. Unter einer „Ausgabeeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zu einer optischen und/oder akustischen und/oder taktilen und/oder elektroni- sehen Ausgabe einer Betriebskenngröße vorgesehen ist. Vorzugsweise umfasst die Ausgabeeinheit eine Anzeigeneinheit, vorzugsweise ein LCD-Display, und/oder eine Kommunikationsschnittstelle, die zu einer elektronischen Ausgabe der Betriebskenngröße vorgesehen ist. Mit Vorteil stellt die Kommunikationsschnittstelle die Betriebskenngröße in einer elektronischen Kodierung zur Verfügung, so dass sie elektronisch lesbar ist, insbesondere durch eine Recheneinheit und vorzugsweise zu einer Weiterverarbeitung durch die Recheneinheit. Hierdurch kann eine vorteilhafte Transparenz für einen Bediener geschaffen werden, so dass dieser zu jeder Zeit über den Betriebszustand der Leistungseinheit informiert ist und gegebenenfalls über die Eingabeeinheit intervenieren kann.

Vorteilhaft ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, einen aktuellen Wert der wenigstens einen Betriebskenngröße über die Ausgabeeinheit auszugeben. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Bedienkomfort erzielt werden, da ein Bediener zu jeder Zeit eine Information über die Betriebskenngröße erhalten kann.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kommunikationseinheit zumindest teilweise einstückig mit der Steuereinheit ausgebildet ist. Darunter, dass„die Kommunikationseinheit zumindest teilweise einstückig mit der Steuereinheit ausgebildet ist", soll insbesondere verstanden werden, dass die Kommunikationseinheit zumindest teilweise in der Steuereinheit integriert ist. Vorzugsweise sind die Kommunikationseinheit und die Steuereinheit innerhalb einer einzelnen elektronischen Baugruppe und vorzugsweise auf einer einzelnen elektronischen Leiterplatte angeordnet. Hierdurch kann ein Material- und Montageaufwand vorteilhaft reduziert werden. Ferner kann Gewicht eingespart werden. Des Weiteren wird ein Verfahren mit einer erfindungsgemäßen Gargerätevorrichtung, insbesondere einer Kochfeldvorrichtung, mit einer Leistungseinheit vorgeschlagen, bei dem wenigstens eine Information aus einem Datennetzwerk empfangen wird und zumindest in Abhängigkeit von der wenigstens einen Information zumindest eine Betriebskenngröße der Leistungseinheit verändert wird.

Ferner wird ein Gargerät, insbesondere ein Kochfeld, mit einer erfindungsgemäßen Gargerätevorrichtung vorgeschlagen.

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeich- nung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf ein Gargerät mit einer erfindungsgemäßen Gargerätevorrichtung und

Fig. 2 eine schematische Blockdarstellung der Gargerätevorrichtung.

Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein als Kochfeld 24 ausgebildetes Gargerät. Das Kochfeld 24 umfasst eine Kochfeldplatte 26, insbesondere aus einer Glaskeramik, auf der in bekannter Weise Heizzonen 28, 30, 32, 34 markiert sind. Die Kochfeld platte 26 ist in einem betriebsbereiten Zustand des Kochfelds 24 horizontal angeordnet und zu einem Aufstellen von Gargeschirr vorgesehen. Des Weiteren sind auf der Kochfeldplatte 26 in bekannter Weise berührungsempfindliche Bedienelemente 36 und ein Anzeigeelement 38 markiert. Das als Kochfeld 24 ausgebildete Gargerät umfasst ferner eine unterhalb der Kochfeld platte 26 angeordnete Gargerätevorrichtung (unterhalb der Kochfeldplatte 26 angeordnete Bauteile sind in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet). Die Gargerätevorrichtung umfasst eine Leistungseinheit 10, eine Kommunikationseinheit 12, eine Steuereinheit 16, eine Eingabeeinheit 20 und eine Ausgabeeinheit 22. Die Leistungseinheit 10 versorgt in wenigstens einem Betriebszustand den Heizzonen 28, 30, 32, 34 zugeordnete Heizeinheiten 40, 42, 44, 46 der Gargerätevorrichtung mit elektrischer Energie. Bei den Heizeinhei- ten 40, 42, 44, 46 kann es sich um beliebige, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende elektrische Heizeinheiten 40, 42, 44, 46 handeln, insbesondere um Widerstandsheizeinheiten, Strahlungsheizeinheiten und vorzugsweise Induktionsheizeinheiten. Die Kommunikationseinheit 12 ist einstückig mit der Steuereinheit 16 ausgeführt. Die Kommunikationseinheit 12 ist zu einer Verbindung mit einem Datennetzwerk 14 und zwar mit einem intelligenten Stromnetz 18 vorgesehen (vgl. Fig. 2). Die auf der Kochfeldplatte 26 markierten berührungsempfindlichen Bedienelemente 36 stehen mit der Eingabeeinheit 20 in kapazitiver Wirkverbindung. Eine Berührung der Bedienelemente 36 durch einen Bediener mit einem Finger wird durch die Eingabeeinheit 20 in bekannter Weise registriert. Die Eingabeeinheit 20 dient zur Eingabe von Betriebskenngrößen der Leistungseinheit 10. Das auf der Kochfeld platte 26 markierte Anzeigeelement 38 ist Teil der Ausgabeeinheit 22 und dient zur Ausgabe von Betriebskenngrößen der Leistungseinheit 10.

Fig. 2 zeigt eine schematische Blockdarstellung der Gargerätevorrichtung. In zumindest einem Betriebszustand empfängt die Kommunikationseinheit 12 eine Information aus dem Datennetzwerk 14 und übermittelt diese an die Steuereinheit 16. In Abhängigkeit von der Information verändert die Steuereinheit 16 eine Betriebskenngröße der Leistungseinheit 10. Bei der Information kann es sich um einen Wert der Betriebskenngröße oder um eine Aufforderung zur Erhöhung oder Reduzierung der Betriebskenngröße handeln. Bei der Betriebskenngröße kann es sich um jede, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Betriebskenngröße der Leistungseinheit 10 handeln. Vorzugsweise handelt es sich bei der Betriebskenngröße jedoch um eine Leistungskenngröße, welche eine maximale Leistung der Leistungseinheit 10 festlegt. Bei konstanter Effektivspannung eines Stromversorgungsnetzes entspricht dies einer Festlegung eines maximalen Effektivstroms. Die Steu- ereinheit 16 gibt die Betriebskenngröße über die Ausgabeeinheit 22 an einen Bediener aus. Dieser hat mit Hilfe der Eingabeeinheit 20 die Möglichkeit, die aus dem Datennetzwerk 14 ermittelte Betriebskenngröße manuell zu überschreiben. In einem Betrieb der von der Leistungseinheit 10 mit Energie versorgten Heizeinheiten 40, 42, 44, 46 wird durch die Steuereinheit 16 sichergestellt, dass eine Gesamtleistungsaufnahme der Leistungseinheit 10 höchstens der Leistungskenngröße entspricht. Die Heizeinheiten 40, 42, 44, 46 werden gegebenenfalls mit einer unterhalb einer Soll-Leistung liegenden Ist-Leistung betrieben, wobei eine Entscheidung, welche der Heizeinheiten 40, 42, 44, 46 in ihrer Leistung reduziert wird, auf beliebiger, dem Fachmann als sinnvoll erscheinender Grundlage erfolgen kann. So kann es beispielsweise dem Bediener überlassen werden, welche der Heiz- einheiten 40, 42, 44, 46 in ihrer Leistung reduziert wird. Alternativ können die Leistungen der Heizeinheiten 40, 42, 44, 46 auch gleichmäßig reduziert werden. Ferner ist auch denkbar, dass eine automatische Priorisierung der Heizeinheiten 40, 42, 44, 46 vorgenommen wird, beispielsweise auf Grundlage einer Einschaltdauer, einer Soll-Leistung und/oder eines Garprogramms der betreffenden Heizeinheit 40, 42, 44, 46.

Bezugszeichen

10 Leistungseinheit

12 Kommunikationseinheit

14 Datennetzwerk

16 Steuereinheit

18 Intelligentes Stromnetz

20 Eingabeeinheit

22 Ausgabeeinheit

24 Kochfeld

26 Kochfeldplatte

28 Heizzone

30 Heizzone

32 Heizzone

34 Heizzone

36 Bedienelement

38 Anzeigeelement

40 Heizeinheit

42 Heizeinheit

44 Heizeinheit

46 Heizeinheit