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Title:
COOKING AND/OR BAKING OVEN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/005457
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a cooking and/or baking oven mainly intended for bread that comprises baking space (3) which is located in a housing and which is coated with heat-resistant accumulation members (29) for accumulating heat and moisture, wherein said baking space comprises a loading opening that can be closed with a door. A heater or heating device, that can for example be made in the shape of a gas burner (31, 32), is placed within said baking space (3). This heater or heating device for the baking space (3) includes at least one radiating member, such as a burner (33, 34), which has an extended surface area and is designed for producing and emitting thermal radiation essentially in the infrared spectrum. An control device is used for monitoring and controlling the temperature during the whole baking process.

Inventors:
Riener, Karl Stefan (Müllerviertel 20 Micheldorf, A-4563, AT)
Application Number:
PCT/AT1998/000177
Publication Date:
February 04, 1999
Filing Date:
July 20, 1998
Export Citation:
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Assignee:
Riener, Karl Stefan (Müllerviertel 20 Micheldorf, A-4563, AT)
International Classes:
A21B1/04; A21B2/00; F24C15/34; A21B1/00; A21B2/00; F24C15/00; (IPC1-7): F24C15/34; A21B1/04; A21B2/00
Attorney, Agent or Firm:
Secklehner, Günter (Pyhrnstrasse 1 Liezen, A-8940, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Bratund/oder Backofen, insbesondere für Brot, mit einem in einem Ge häuse angeordneten Backraum, der mit hitzebeständigen und wärmebzw. feuchtig keitsspeichernden Speicherelementen ausgekleidet ist, mit einer durch eine Türe ver schließbaren Beschickungsöffnung sowie mit einer Aufheizbzw. Heizvorrichtung für den Backraum und einer dieser zugehörenden Steuervorrichtung, dadurch gekennzeich net, daß die Aufheizbzw. Heizvorrichtung ein Strahlungselement zur Erzeugung und Abstrahlung von überwiegend im infraroten Wellenbereich liegender Wärmestrahlung ausgebildet ist.
2. Bratund/oder Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlungselement durch einen Niedertemperaturinfrarotstrahler gebildet ist.
3. Bratund/oder Backofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dal3 das Strahlungselement durch einen Flächenbrenner (33,34) eines Gasbrenners (31,32) gebildet ist.
4. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Flamme des Gasbrenners (31,32) bis zu 1273 K beträgt.
5. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Energiequelle für den Aufheizbzw. Heizvorgang elektrischer Strom verwendet wird.
6. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungselemente bzw. Flächenbrenner (33,34) unter einem Winkel (37), der kleiner ist als 90°, in Richtung auf die durch den Flächenbrenner (33,34) zu erwärmenden Bereiche von Speicherelementen (29) ge neigt ist.
7. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zumindest einer der beiden Sei tenwände (6,7) des Bratund/oder Backofens (1) eine Aufheizbzw. Heizvorrichtung mit in Richtung mehrerer Bereiche der Speicherelemente (29) im Inneren des Back raums (3) ausgerichteten Aufheizbzw. Heizelemente bzw. Flächenbrenner (33,34) vorgesehen sind.
8. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherelemente (29) durch Schamotte oder Ziegel oder Backsteine gebildet sind.
9. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Speicherelemente (29) zu mindest so groß ist, daß in den Speicherelementen (29) zumindest jene Energie gespeichert wird, die dem Wärmeenergieverbrauch für einen Bratund/oder Backvor gang entspricht.
10. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bratund/oder Backvorgangs die Energiezufuhr für die Aufheizbzw. Heizvorrichtung unterbrochen ist.
11. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesamtgewicht der Speicherelemente (29) pro Kilogramm Bratund/oder Backgut 20 kg bis 80 kg beträgt.
12. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Wärmekapazität des Mate rials für die Auskleidung des Backraums (3) bei einem Temperaturbereich von 273 K bis 373 K 0,5 kJ/kgK bis 1,2 kJ/kgK beträgt.
13. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Aufheizbzw. Heizelemente in einer der gegenüberliegenden Seitenwände (6,7) des Backraums (3) angeordnet sind.
14. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlungselement bzw. der Flächen brenner (33,34) in Richtung auf die den Boden des Bratund/oder Backofens (1) bildenden Speicherelemente (29) gerichtet ist.
15. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (46) mit einer fernbe tätigbaren Verriegelungsvorrichtung (13) zwischen der Türe (10) und dem Gehäuse (2) verbunden ist.
16. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (13) bei abge schaltetem Brenner freigegeben ist.
17. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Unterbrechungsventil für die Gaszufuhr bei geöffnetem Türverschluß aktiviert ist.
18. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasversorgung der Brenner bei Erreichen einer voreingestellten PlanTemperatur abgestellt wird.
19. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (46) Einstellorgane für die PlanTemperatur im Backraum (3) und/oder den Speicherelementen (29) aufweist.
20. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichen der PlanTemperatur im Back raum (3) die Türe (10) geöffnet ist.
21. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Meßwertgeber (50,53), z. B. Thermoele mente, Strahlungspyrometer zum Erfassen der Temperatur des Materials der Speicher elemente (29) und/oder der Backraumatmosphäre und/oder des Backbzw. Bratgutes im Innenraum des Backraums (3) angeordnet sind.
22. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über die Backdauer und/oder bei geöffneter Türe (10) keine Wärme in den Backraum (3) zugeführt wird.
23. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Backraum (3) eine Einbringvorrichtung (23) für Flüssigkeit (24), insbesondere eine Sprühdüse für Wasser oder Wasserdampf angeordnet ist.
24. Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zufuhrleitung für Verbrennungsluft ein Luftregelorgan angeordnet wird.
25. Bratund/oder Backofen, insbesondere für Brot mit einem in einem Ge häuse angeordneten Backraum, der mit hitzebeständigen und wärmebzw. feuchtig keitsspeichernden Speicherelementen ausgekleidet ist, mit einer durch eine Türe ver schließbaren Beschickungsöffnung sowie mit einer Aufheizbzw. Heizvorrichtung für den Backraum und einer dieser zugehörigen Steuervorrichtung, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in Teilbereichen der Oberfläche des Backraums (3), z. B. der Bodenplatte (8) und/oder der Abdeckung (9), Speicherelemente (29) mit Oberflächenvergrößerungen (59) ange ordnet sind.
26. Bratund/oder Backofen nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenvergrößerungen (59) auf den einzelnen Speicherelementen (29) unter schiedliche Abmessungen hinsichtlich ihrer Höhe (72) der Wellenberge bzw. Tiefe (73) der Wellentäler aufweisen und/oder ein Abstand (74) von einander unmittelbar benachbarter Wellenberge bzw. Wellentäler in einer quer zu deren Längsrichtung verlaufenden Richtung unterschiedlich ist.
27. Bratund/oder Backofen nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekenn zeichnet, daß zumindest in einem Teilbereich der Oberfläche des Backraums (3) Speicherelemente (29) angeordnet sind, die jeweils für sich Wellenberge bzw. Wellen täler mit unterschiedlichen Abmessungen hinsichtlich der Höhe (72) bzw. Tiefe (73) und/oder deren Abstände (74) quer zu deren Längsrichtung aufweisen.
28. Verfahren zum Backen und/oder Braten in einem Bratund/oder Back ofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Bratund/oder Backvorgang benötigte Energie zum Aufheizen der Speicherelemente vor dem Bratund/oder Backvorgang zugeführt wird, daß darauf diese Energiezufuhr abgestellt wird und daß zum Braten und/oder Backen überwiegend die von den Speicherelementen abgegebene Strahlungswärme ausgenutzt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 28 zum Backen und/oder Braten in einem Brat und/oder Backofen nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 27, dadurch gekenn zeichnet, daß das Gewicht des Bratund/oder Backgutes an das zur Verfügung stehende Gesamtgewicht an Speicherelementen angepaßt wird, sodaß während des Bratund/oder Backvorganges keine zusätzliche Energiequelle für die Aufheizbzw. Heizvorrichtung benötigt wird.
30. Verfahren nach Anspruch 28 und/oder 29 zum Backen und/oder Braten in einem Bratund/oder Backofen nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 27, da durch gekennzeichnet, daß die zuzuführende Energiemenge zur Aufheizung der Speicherelemente größer ist als der Wärmeverbrauch durch das Bratund/oder Back gut während des Bratund/oder Backvorganges, sodaß zumindest die Wärmeverluste, die z. B. wegen der zu leistenden Volumenarbeit auftreten, abgedeckt werden können.
31. Verfahren nach einem oder mehreren Ansprüchen 28 bis 30, dadurch ge kennzeichnet, daß der Wirkungsgrad der Aufheizbzw. Heizvorrichtung bei der Er mittlung der benötigten Energiemenge berücksichtigt wird.
Description:
Brat-und/oder Backofen Die Erfindung betrifft einen Brat-und/oder Backofen, insbesondere für Brot, wie er in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bzw. 25 beschrieben ist, sowie ein Verfahren zum Braten und/oder Backen mit diesem Ofen wie es im Oberbegriff des Anspruches 28 be- schrieben ist.

Es sind schon die unterschiedlichsten Ausführungsvarianten von Brat-und/oder Back- öfen bekannt, bei welchen die Zufuhr der zum Braten und Backen bzw. Garen benötig- ten Wärmemenge während des Brat-und/oder Backvorganges mittels Gasbrenner, Elektroheizkörper bzw. sonstiger wärmetauschererzeugter Wärme erfolgt. So sind neben Infrarotöfen, bei welchen das Brat-und/oder Backgut mit Infrarotstrahlung be- aufschlagt wird, auch sogenannte Heißluftöfen, bei welchen entsprechend erhitzte Luft durch den Brat-bzw. Backraum durchgeleitet wird, aber auch Brat-und/oder Backvor- richtungen, bei welchen das zu garende, bratende oder backende Gut einer elektromag- netischen Strahlung, wie beispielsweise Mikrowellenstrahlung unterworfen wird, be- kannt. Nachteilig ist bei den meisten Öfen, daß trotz der verschiedenen, eingesetzten Technologien zur Wärmeenergiezufuhr ein gleichmäßiger Temperaturverlauf während des Brat-und/oder Backvorganges meist nicht beibehalten werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brat-und/oder Backvorrichtung sowie ein Verfahren zum Braten und/oder Backen zu schaffen, womit über die Brat-und/oder Backzeit eine möglichst gleichmäßige Wärmeabgabe ermöglicht wird.

Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale im Kennzeichenteil des An- spruches 1 gelöst. Vorteilhaft ist hierbei, daß über den gesamten Backraum, der mit auf annähernd gleiche Temperatur erhitzten Speicherelementen ausgekleidet ist, eine gleichmäßige Temperatur besteht und die Wärmemenge durch Strahlungswärme in das Brat-und/oder Backgut eingebracht wird. Die damit erreichte gleichmäßige und gute Wärmeeinbringung über das gesamte Volumen des Brat-bzw. Backgutes führt zu sehr guten Brat-bzw. Backergebnissen, bei teilweise verringerter Back-und/oder Bratzeit.

Vorteilhaft ist auch die Ausführungsform nach Anspruch 2, da dadurch eine schonende Erhitzung der Speicherelemente gewährleistet werden kann.

Mit besonderem Vorteil wird eine Ausführungsvariante nach Anspruch 3 eingesetzt, weil durch die grol3flächigen Brenner die Zeitdauer des Aufheizvorganges entschei-

dend verkürzt werden kann.

Vorteilhaft ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 4, da damit die Dauer der Auf- heizung sowie die Temperaturbelastung der Speicherelemente variabel gestaltet und den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann.

Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 5, da dadurch eine Be- lastung der Umgebungsatmosphäre am Aufstellungsort des Brat-und/oder Backofens zur Gänze vermieden wird.

Durch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 6 und 7 ist es mit Vorteil möglich, den Speicherelementen im Backraum in kurzer Zeit und mit großer Effizienz die für den Brat-und/oder Backvorgang benötigte Energie zur Verfügung zu stellen.

Vorteilhaft ist eine Ausführungsvariante nach Anspruch 8, da damit ein hervorragen- der Körper zur Wärmespeicherung zur Verfügung steht.

Durch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 9 bis 12 wird mit Vorteil erreicht, daß die für den Brat-und/oder Backvorgang benötigte Wärmeenergie vollständig in den Speicherelementen gespeichert werden kann, sodaß auf eine zusätzliche Wärme- erzeugung während des Brat-und/oder Backvorgangs verzichtet werden kann.

Vorteilhaft ist die Ausführung nach Anspruch 13, da dadurch der gesamte Backraum gleichmäßig und mit hoher Energieausbeute erhitzt werden kann.

Durch die Ausbildung nach Anspruch 14 wird erreicht, daß sowohl die Speicherele- ment im Bodenbereich des Brat-und/oder Backofens als auch die Speicherelemente im Bereich der Abdeckung des Ofens wegen der Reflexion der Wärmestrahlung bzw. der Abstrahlung von Wärme aus dem Bodenbereich mit geringem Energieaufwand gleich- mäßig erhitzt werden.

Durch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 15 bis 17 wird ein hoher Beitrag zur Vermeidung von unbeabsichtigten Unfällen mit offenen Flammen bzw. heißen Ober- flächen geleistet, da einerseits eine Beschickungsöffnung während des Betriebes der Heizquelle fest am Gehäuse des Brat-und/oder Backofens verriegelt ist, und anderer- seits bei Verwendung eines Brenners mit offenen Flammen die Zufuhr von Brennstoff bei geöffneter Beschickungsöffnung unterbrochen ist.

Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach den Ansprüchen 18 bis 20, da damit die Überhitzung des Brat-und/oder Backofens, speziell der Speicherelemente, und somit eine Beschädigung des Brat-und/oder Backofens wirkungsvoll verhindert wird.

Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 21 ist von Vorteil, daß dadurch ein kontrollierter Aufheiz-bzw. Back-und/oder Bratvorgang ermöglicht wird.

Gemäß einer Ausbildung nach Anspruch 22 wird eine Verschwendung von Heizener- gie wirkungsvoll verhindert und außerdem die Sicherheit für das Bedienungspersonal erhöht..

Mit besonderem Vorteil wird eine Weiterbildung nach Anspruch 23 eingesetzt, wenn zu erwarten ist, daß das Brat-und/oder Backgut während des Brat-und/oder Backvor- ganges übermäßig stark austrocknet.

Vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform nach Anspruch 24, da damit die Temperatur der Brenner auf einfache Weise geregelt werden kann.

Die Aufgabe der Erfindung wird aber auch eigenständig durch die Merkmale im An- spruch 25 gelöst. Vorteilhaft ist dabei, daß durch derart ausgebildete Speicherelemente im speziellen durch die Oberflächenvergrößerungen einerseits die Wärmeübertragung auf das Brat-und/oder Backgut verbessert werden kann und dal3 es andererseits durch die Beeinflussung der Größe und Ausbildung der Oberfläche der Speicherelemente möglich ist, auf die Klimatisierung des Backraumes günstig einzuwirken. Zudem wird erreicht, daß nach beendetem Garvorgang das Brat-und/oder Backgut leichter von der Oberfläche der Speicherelemente zu lösen ist.

Von Vorteil sind weiters Ausbildungen nach den Ansprüchen 26 und 27, wonach er- reicht werden kann, daß die Übertragung von Wärme bzw. Feuchtigkeit in horizontaler Richtung auf das Brat-und/oder Backgut deutlich verbessert ist. Zusätzlich kann die Energieabgabe während des Backprozesses positiv beeinflußt werden.

Die Aufgabe der Erfindung wird aber auch eigenständig durch die Merkmale im An- spruch 28 gelöst. Vorteilhaft ist dabei, daß das Brat-und/oder Backgut langsam und gleichmäßig mit sinkender Temperatur gegart wird und zudem das Brat-und/oder Backgut nicht mit den Rauchgasen in Berührung kommt.

Besonders vorteilhaft werden aber auch Ausführungsformen nach den Ansprüchen 29 bis 31 eingesetzt, da damit sichergestellt wird, daß die gesamte für den Brat-und/oder Backvorgang benötigte Energie zur Verfügung gestellt wird.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigen : Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Backofen in vereinfachter, schematischer Darstel- lung ; Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Backofen, in Seitenansicht, geschnitten, gemäß den Linien II-II in Fig. 1, in vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 3 den erfindungsgemäßen Backofen nach Fig. 1 und Fig. 2, in Stirnansicht, geschnitten, gemäß der Linien III-III in Fig. 1 ; Fig. 4 eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Brat-und/oder Backofens, in Stirnansicht, geschnitten ; Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brat-und/oder Backofens, in Draufsicht, geschnitten, in vereinfachter, schematischer Dar- stellung ; Fig. 6 eine andere Ausführungsform eines Brat-und/oder Backofens gemäß der Er- findung, in Stirnansicht, geschnitten, mit in mehreren Ebenen übereinander angeordneten Brat-und/oder Backbereichen ; Fig. 7 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brat-und/oder Backofens, in Seitenansicht, geschnitten, in vereinfachter, schematischer Darstellung, bei der die Aufheizeinrichtung als Einschubaggregat ausge- bildet ist ; Fig. 8 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brat-und/oder Backofens, in Stirnansicht, geschnitten und vereinfachter, schematischer Darstellung ;

Fig. 9 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brat-und/oder Backofens, in Draufsicht und vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 10 eine Ausführungsform der Speicherelemente, in Stirnansicht, geschnitten ; Fig. 11 eine andere Ausführungsform der Speicherelemente ; Fig. 12 eine weitere Ausführungsvariante der Speicherelemente ; Fig. 13 eine andere Ausführungsform von Speicherelementen in schematischer, ver- einfachter, in Stirnansicht geschnittener Darstellung ; Fig. 14 eine andere Ausführungsform von Speicherelementen in schematischer, ver- einfachter, in Stirnansicht geschnittener Darstellung ; Fig. 15 eine andere Ausführungsform von Speicherelementen in schematischer, ver- einfachter, in Stirnansicht geschnittener Darstellung.

Einführend sei festgehalten, daß in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsfor- men gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeich- nungen übertragen werden können. Weiters können auch Einzelmerkmale aus den ge- zeigten unterschiedlichen Ausfiihrungsbeispielen für sich eigenständige erfindungsge- mäße Lösungen darstellen.

In den Fig. 1 bis 3 ist ein erfindungsgemäßer Brat-und/oder Backofen 1, bestehend aus einem Gehäuse 2 und einem von dem Gehäuse 2 umschlossenen Backraum 3, ge- zeigt. Das Gehäuse 2 besteht aus einer Vorderwand 4, einer Rückwand 5, zwei diese verbindenden Seitenwänden 6,7, einer Bodenplatte 8 und einer Abdeckung 9, welche den Backraum 3 umschließen. Weiters ist in der Vorderwand 4 eine mit einer Türe 10 verschließbare Beschickungsöffnung 11 angeordnet, durch welche ein Einbringen bzw.

Ausbringen einer Brat-und/oder Backware, beispielsweise Brot, Gebäck, gebratenes Fleisch oder dergleichen ermöglicht wird. Diese Türe 10 ist durch Lagerungen 12, ins- besondere Scharniere schwenkbar am Brat-und/oder Backofen 1 gelagert und wird mittels einer Verriegelungsvorrichtung 13, welche z. B. als Hebelgriff ausgebildet sein

kann, am Gehäuse 2 verriegelt.

Selbstverständlich können diese Lagerungen 12 und die Verriegelungsvorrichtung 13 an beliebiger Stelle entlang des Umfangs der Türe 10 angeordnet sein. Der Brat-und/ oder Backofen 1 kann, um eine für das Bedienungspersonal angenehme Arbeitshöhe zu erreichen, auf einem fahrbaren Unterbau 14 stehen. Denkbar sind jedoch auch Ausfüh- rungsvarianten mit feststehenden Unterbauten oder ähnlichen, dem gleichen Zweck dienenden Abstützungselementen. Außerdem ist es möglich, den Unterbau mit einer Höhenverstellung auszurüsten. Weiters kann der Unterbau 14, wie in Fig. 1 gezeigt, mit Zwischenablagen 15 ausgerüstet sein, um beispielsweise ein Aufnehmen von Back- blechen zu ermöglichen.

Die für den Brat-bzw. Backvorgang benötigte Energie kann über Gasaufheiz-bzw.

Gasheizeinrichtungen 16 zugeführt werden, die seitlich im Backraum 3 vor den Seiten- wänden 6,7 angebracht sein können. Kleinere Ofen können, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, über Leitungen 17 mit einer Gasflasche 18 verbunden sein. Denkbar ist aber auch, daß derartige Ofen an eine zentrale Gasversorgungsanlage angeschlossen werden. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Versorgung der Gasaufheiz-bzw.

Gasheizeinrichtung 16 mit gasförmigem Brennstoff 19 gewährleistet.

Um die Heizleistung der Gasaufheiz-bzw. Gasheizeinrichtungen 16 regulieren zu kön- nen, ist im Gasversorgungssystem ein Regelventil 20, welches durch ein Absperrventil 21 gebildet sein kann, angeordnet. Selbstverständlich können aber auch alle anderen möglichen Regelventile aus dem Stand der Technik Verwendung finden.

Um die bei der Verbrennung des gasförmigen Brennstoffes 19 in den Gasaufheiz-bzw.

Gasheizeinrichtungen 16 entstehenden Rauchgase abführen zu können, ist durch die Abdeckung 9 ein Ableitungsrohr 22 für die entstandenen Rauchgase durchgeführt.

Um im Backraum 3 des Brat-und/oder Backofens 1 die Luftfeuchtigkeit anpassen zu können, können in der Abdeckung 9 mehrere, jedoch vorzugsweise zwei Einbringvor- richtungen 23 für eine Flüssigkeit 24, insbesondere Wasser vorgesehen sein. Diese Einbringvorrichtungen 23 sind durch Sprühdüsen für Wasser oder Wasserdampf ausge- bildet und falls erforderlich schwenkbar. Natürlich ist auch eine Anordnung der Ein- bringvorrichtungen 23 in allen anderen Wänden des Gehäuses 2 möglich, nur erscheint eine Anordnung in der Abdeckung 9 als vorteilhaft, da dadurch die bestmögliche Ver- teilung der Flüssigkeit 24 auf die den Backraum 3 begrenzenden Speicherelemente ge-

währleistet ist. Diese Einbringvorrichtungen 23 können über Leitungen 25 mit einem Druckversorgungssystem 26, welches durch eine Hydropumpe 27 oder ein Leitungs- system gebildet sein kann, mit der Flüssigkeit 24 versorgt werden, welche zum Bei- spiel aus einem Tank 28 entnommen wird.

Wie aus Fig. 2 und Fig. 3 zu ersehen ist, sind die Innenflächen des Gehäuses 2 mit hitzebeständigen und wärme-bzw. feuchtigkeitsspeichernden Speicherelementen 29 ausgekleidet, welche durch ihre Oberflächen 30 den Backraum 3 begrenzen. Diese Speicherelemente 29 können aus Schamottestein, Keramiksteinen, Sandstein, insbe- sondere jedoch Ziegelstein, Backstein gebildet sein, und müssen eine Wärmespeicher- kapazität aufweisen, die die Durchführung von zumindest einem vollständigen Brat- und/oder Backvorgang ermöglicht.

Die Gasaufheiz-bzw. Gasheizeinrichtung 16 ist besser aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen und umfaßt Gasbrenner 31,32, die mit Flächenbrennern 33,34 ausgestattet sind. Die Flächenbrenner 33,34 erstrecken sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, über einen Groß- teil eine Länge 35 eines Backraums 3. Selbstverständlich ist es auch möglich, in jeder Seitenwand 6,7 mehrere Gasbrenner 31,32 mit ihren Flächenbrennern 33,34 in Längsrichtung der Seitenwand 6,7 hintereinander entweder unmittelbar aneinander- stoßend oder mit Abstand voneinander anzuordnen.

Die Gasbrenner 31 und 32 bzw. die Flächenbrenner 33,34 sind, wenn diese in ein- ander gegenüberliegenden Seitenwänden 6,7 angeordnet sind, schräg zu einer Boden- fläche 36 geneigt. Dies bedeutet, daß die Flächenbrenner 33,34 mit der Bodenfläche 36 einen Winkel 37 einschließen, der kleiner 90° ist. Dieser Winkel 37 ist derart be- messen, daß, vor allem dann, wenn die Flächenbrenner 33,34 überwiegend zur Ab- gabe von Strahlungswärme ausgebildet sind, eine gesamte Innenbreite 38 des Back- raums 3 durch die von den Flächenbrennern 33,34 abgestrahlte Wärmeenergie abge- deckt ist. Dabei kann der Winkel 37 so gewählt werden, daß sich die Strahlungszonen der einander gegenüberliegenden Flächenbrennern 33,34 im Bereich einer Mittelachse 39 des Backraums 3 im Bereich der Bodenfläche 36 berühren bzw. zumindest gering- fügig überschneiden, sodaß eine gleichmäßige Erwärmung der Bodenfläche 36 erzielt wird. Eine dem Backraum 3 zugewandte Oberfläche 40 der Abdeckung 9 wird einer- seits durch die von der Bodenfläche 36 reflektierte Wärmestrahlung und andererseits durch die von den Speicherelementen 29 im Bereich der Bodenplatte 8 abgestrahlte Strahlungswärme erhitzt.

In Richtung des Backraums 3 kann den Gasbrennern 31,32 eine Schutzverkleidung, beispielsweise ein feinmaschiges Gitter 41 vorgeordnet sein. Zwischen den Speicher- elementen 29, mit welchen ein Großteil des Backraums 3 ausgekleidet ist, und einer Abdeckung 9 sowie der Bodenplatte 8 können, um während einer längeren Betriebs- dauer Wärmeabstrahlungsverluste möglichst gering zu halten, Isolierelemente 42, z. B.

Steinwolleplatten oder hochtemperaturfeste Faserplatten oder dergleichen angeordnet sein. Vor allem zwischen den Isolationselementen 42 und den Speicherelementen 29 kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn, wie dies alternativ möglich ist, eine Re- flexionsschicht 43 für die Wärmestrahlung, beispielsweise eine entsprechende Metall- schicht oder Metallfolie angeordnet wird.

Um mit den Gasbrennern 31,32, wenn diese im Bereich der Seitenwände 6,7 wegen der größeren Länge 35 gegenüber einer Innenbreite 38 angeordnet sind, auch ein aus- reichendes Erhitzen der Speicherelemente 29 im Bereich einer Rückwand 5 bzw. einer Innenverkleidung der Türe 10 zum Backraum 3 zu erzielen, ist es auch möglich, die Gasbrenner 31,32 bzw. deren Flächenbrenner 33,34 in einer winkeligen Stellung zur Seitenwand 6,7 anzuordnen, sodaß die Wärmestrahlung direkt auf die Speicherele- mente 29 in diesen Bereichen auftrifft. Zur Regelung der Abfuhr der Abgase von den Gasbrennern 31,32 bzw. gegebenenfalls zur Temperaturregelung im Backraum 3 ist in einem Ableitungsrohr 22 für die Rauchgase eine verstellbare Klappe 44 angeordnet.

Diese kann durch manuelle oder vollautomatische Bedienung, beispielsweise über ei- nen Antrieb 45, durch eine Steuervorrichtung 46 selbsttätig verstellbar ausgebildet sein.

Die Steuervorrichtung 46 ist in bekannter Weise mit einem Energieversorgungssystem, insbesondere einem Leitungsnetz verbunden und weist bevorzugt einen Rechner sowie entsprechende Speicherbausteine und Bedienungselemente 47,48 sowie Eingabe- organe 49 und/oder einen Bildschirm zur Dateneingabe bzw. zur Wiedergabe von Meß- werten und Betriebsdaten auf.

Weiters sind in den Speicherelementen 29 ein oder mehrere Meßwertgeber 50, insbe- sondere Temperatursensoren, angeordnet, z. B. Thermoelemente, welche die Tempera- tur der Speicherelemente 29 über Leitungen 51,52 an die Steuervorrichtung 46 weiter- geben. Denkbar ist jedoch auch eine Ausführungsvariante, bei der die Temperatur des Brat-und/oder Backgutes mit berührungslos arbeitenden Strahlungspyrometern ge- messen wird. Im Backraum 3 kann ebenfalls ein Meßwertgeber 53 angeordnet sein, welcher die Lufttemperatur im Inneren des Backraums 3 mißt und über eine Leitung

54 ebenfalls mit der Steuervorrichtung 46 verbunden ist, wobei die Steuervorrichtung 46 durch eine Mikroprozessorsteuerung, Analog-Digitalsteuerung oder durch eine andere aus dem Stand der Technik bekannte Steuereinrichtung gebildet sein kann. Die- se Steuervorrichtung 46 kann über eine Leitung 55 mit dem Absperrventil 21 des Gas- versorgungssystems verbunden sein, wobei dieses Absperrventil 21 auch durch ein Magnetventil gebildet sein kann.

Der Arbeitsablauf beim Einsatz des erfindungsgemäßen Brat-und/oder Backofens 1 ist nun folgendermaßen. Je nach dem beispielsweise über Eingabeorgane 49 eingestellten gewünschten Brat-und/oder Backprogramm wird der Brat-und/oder Backofen 1 ent- sprechend vorgeheizt. Dazu werden die Gasbrenner 31,32 gezündet und geben über ihre Flächenbrenner 33,34 die Wärme an die Speicherelemente 29 im Bereich des Bodens bzw. im Bereich der Decke und gegebenenfalls Vorder-und/oder Rückwand 4, 5 ab.

Bevorzugt sind die Flächenbrenner 33,34 derart ausgebildet, daß die durch das Ver- brennen von Gas erzeugte Wärmeenergie über Strahlung im nicht sichtbaren Bereich des Wellenlängenspektrums, nämlich dem Infrarotbereich, an die Speicherelemente 29 abgegeben wird. Dies hat den Vorteil, daß der Wirkungsgrad der Energieausnutzung sehr hoch ist. Gleichzeitig wird nicht nur die Oberfläche der Speicherelemente 29, son- dern das gesamte Volumen dieser Speicherelemente 29 gleichmäßig durchgehend er- hitzt, sodaß eine hohe Wärmeenergie im Brat-und/oder Backofen 1 gespeichert wer- den kann.

Ist eine für den Brat-und/oder Backvorgang ausreichende Wärmeenergie in den Spei- cherelementen 29 eingebracht, wird die Gaszufuhr zu den Gasbrennern 31,32 unter- brochen und das Brat-und/oder Backgut, z. B. Brot 56 bzw. Gebäck 57 oder ein Braten 58 kann in den Backraum 3 eingebracht werden. In Abhängigkeit von den mit der Steuervorrichtung 46 eingestellten Brat-und/oder Backprogramm wird dann der Brat- und/oder Backvorgang eingeleitet, wobei die für das Braten oder Backen erforderliche Energie über die von den Speicherelementen 29 abgestrahlte Wärme in das Brat-bzw.

Backgut eingebracht wird. Während des Brat-und/oder Backvorganges sind üblicher- weise die Gasbrenner 31,32 nicht in Betrieb. Dadurch, daß die Wärmeenergie zuvor in die Speicherelemente 29 großflächig eingebracht wird, erfolgt auch eine großflächige Abstrahlung der Wärme über den gesamten Backraum 3 und wird ein gleichmäßiges Brat-und Backverhalten über die gesamte Oberfläche des Backraums 3 erzielt. Von besonderem Vorteil ist dabei auch, daß der Brat-und/oder Backvorgang mit kontinuier-

lich sinkender Temperatur erfolgt.

Vorteilhaft ist bei dieser Ausführungsvariante, bei welcher die Speicherelemente 29 mit den Gasbrennern 31,32 aufgeheizt werden, daß die beim Verbrennungsvorgang freiwerdende Feuchtigkeit in den Speicherelementen 29 vor allem dann, wenn es sich um poröse Materialien wie Ziegel oder Schamotte handelt, absorbiert werden kann, wodurch der Feuchtigkeitsentzug aus dem Brat-und/oder Backgut während des Brat- und/oder Backvorganges verringert wird bzw. kein Feuchtigkeitsentzug aus dem Brat- und/oder Backgut stattfindet.

Mittels den Meßwertgebern 50,53 können nicht nur während der Aufheizphase die IST-Temperaturen überwacht und an die Steuervorrichtung 46 weitergeleitet werden, um sie mit in der Steuervorrichtung 46 hinterlegten SOLL-Temperaturen zu verglei- chen und dementsprechend die Leistung der Gasbrenner 31,32 zu steuern, sondern ist es auch möglich, den Temperaturverlauf während des Brat-bzw. Backvorganges dem- entsprechend zu überwachen. So ist es unter anderem möglich, in Abhängigkeit vom jeweils vorhandenen Temperaturniveau während des Brat-, Gar-oder Backvorganges die Zeitdauer bis zur Beendigung des Brat-, Gar-oder Bratvorganges festzulegen und dementsprechend nach außen hin zu signalisieren.

Selbstverständlich ist es im Rahmen des Betriebes eines derartigen erfindungsgemäß ausgebildeten Brat-und/oder Backofens 1 auch möglich, während des Brat-, Gar-oder Backvorganges über die Einbringvorrichtung 23 zusätzlich Wasser oder Wasserdampf in den Backraum 3 einzubringen, um ein gewisses Verhältnis von Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Backraum 3 zu erzielen.

In Fig. 4 ist ebenfalls eine Brat-und/oder Backofen 1 gezeigt. Die Speicherelemente 29 sind zumindest im Bereich der Abdeckung 9 mit Oberflächenvergrößerungen 59 versehen. Diese können beispielsweise als Rippen oder sonstige kugelkalotten-, kegel- oder kegelstumpfförmige Vorsprünge ausgebildet sein, die bevorzugt gleichmäßig über die dem Backraum 3 zugewandte Oberfläche 40 der Speicherelemente 29 angeordnet sind. Dadurch kann eine wesentlich größere Oberfläche 40 zur Abstrahlung von in den Speicherelementen 29 gespeicherter Wärmeenergie geschaffen werden, sodaß ein inten- siver Wärmeübergang zwischen den Speicherelementen 29 und dem Backgut erzielt wird.

Selbstverständlich wirkt diese größere Oberfläche 40 der Speicherelemente 29 auch

dazu, um in kürzerer Zeit eine größere Wärmemenge aufzunehmen.

Des weiteren ist gezeigt, daß es zur Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Tempera- tur im Backraum 3 auch möglich ist, durch entsprechende Luftfördereinrichtungen, beispielsweise einem Ventilator 60-wie mit strichlierten Linien dargestellt-die Luft im Backraum 3 umzuwälzen.

In diesem Ausführungsbeispiel ist nur an einer der beiden Seitenwände 6,7 ein Gas- brenner 31 angeordnet. Um nun eine gleichmäßige Aufheizung der Speicherelemente 29 im Bereich des Bodens der Seitenwände 6,7 und der Decke des Backraums 3 zu erzielen, weist dieser Gasbrenner 31 entweder mehrere Flächenbrenner 33 eines einzi- gen Gasbrenners 31 oder mehrere Gasbrenner 31 mit einzelnen Flächenbrennern 33 auf, die in zur Seitenwand 7 unterschiedlichen Raumrichtungen ausgerichtet sind. So kann beispielsweise ein Mittelbereich 61 des Gasbrenners 31 parallel zur Seitenwand 7 verlaufend angeordnet sein, um mit seiner Strahlungsfront die Speicherelemente 29 im Bereich der gegenüberliegenden Seitenwand 6 zu erhitzen. In dem diesen Mittelbe- reich 61 benachbarten Randbereichen 62 und 63 können die Flächenbrenner 33 jeweils so geneigt sein, daß sie in Richtung der Bodenfläche 36 bzw. der Oberfläche 40 der Decke des Backraums 3 gerichtet sind und der zwischen diesen gebildete Winkel 37 kleiner als 90° ist.

Durch diese Anordnung können die Speicherelemente 29 gleichmäßig erwärmt werden, wodurch beim nachfolgenden Brat-, Gar-bzw. Backbetrieb eine gleichmäßige Wärme- abgabe über den gesamten Innenraum des Backraums 3 möglich ist.

Wie durch dünne Linien schematisch angedeutet, können über den Randbereich 62 des Flächenbrenners 33 die Speicherelemente 29 im Bereich des Bodens des Backraums 3 erhitzt werden, während mit dem Mittelbereich 61 des Flächenbrenners 33 die dem Brenner gegenüberliegenden Speicherelemente 29 im Bereich der Seitenwand 6 und durch den Randbereich 63 des Flächenbrenners 33 die Speicherelemente 29 im Bereich der Decke des Backraums 3 erhitzt werden.

In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Brat-und/ oder Backofens 1 in Draufsicht dargestellt, aus der zu ersehen ist, daß die Möglichkeit besteht, die Flächenbrenner 33 nicht nur in den Bereichen der Seitenwände 6,7, son- dern auch im Bereich der Rückwand 5 anzuordnen. Um auch bei dieser Variante eine gleichmäßige Erwärmung des Backraumes 3 zu gewährleisten, ist der Flächenbrenner

33 wiederum in mehrere Segmente mit unterschiedlicher Ausrichtung aufgeteilt. Die beiden Randbereiche 62,63 sind bei dieser Ausführungsvariante ebenfalls für die Aufheizung der Speicherelemente 29 in den beiden Bereichen der Seitenwände 6,7 verantwortlich. Vorteilhaft bei dieser Variante ist, wenn der Mittelbereich 61 in einem Winkel kleiner 90° zur Bodenfläche 36 der Speicherelemente 29 im Bereich der Boden- platte 8 geneigt ist. Denkbar ist aber auch, daß insbesondere für kleinere Backraumvo- lumina die Aufheizung der Speicherelemente 29 mit einem Gasbrenner, dem nur ein Flächenbrenner zugeordnet ist, der zudem senkrecht stehen kann, möglich ist. Von Vorteil ist auch, wenn die Türe 10 auf der dem Backraum 3 zugewandten Seite mit re- flektierenden Metallschichten überzogen ist.

Die Versorgung des Gasbrenners 31 mit Brennstoff 19 erfolgt über eine Leitung 64, die durch die Rückwand 5 durchgeführt wird. Im Bereich der Mittelachse 39 ist das Ableitungsrohr 22 für die Rauchgase ebenfalls durch die Rückwand 5 durchgeleitet.

Da diese Bauart vorteilhafterweise für Brat-und/oder Backöfen 1 mit kleineren Dimen- sionen eingesetzt werden kann, also auch für Verwendung im privaten Bereich geeig- net ist, kann anstelle einer Vorderwand der Verschluß des Backraumes 3 mit der Tür 10 über Stege 65 erfolgen. Vor allem bei Verwendung im privaten Bereich ist es auch möglich, ein ungewolltes Öffnen der Türe 10 durch geeignete Schutzvorrichtungen zu verhindern.

Fig. 6 zeigt eine Ausführungsvariante in halb geschnittener Stirnansicht, in der das Brat-und/oder Backgut auf mehreren Etagen eingebracht werden kann. Die Türe 10 ist analog zu vorangehenden Beispielen über Lagerungen 12 mit dem Gehäuse 2 fest ver- bunden und ist mit Griffen 66 zum leichteren Herabklappen ausgerüstet.

Um auch hier wiederum für eine gleichmäßige Erwärmung der Speicherelemente 29 zu sorgen, sind über eine Höhe 67 mehrere Gasbrenner 31 mit zugeordneten Flächenbren- nern 33 angebracht. Aus den bereits genannten Gründen sind die Flächenbrenner 33 in einem Winkel 37, der kleiner 90° ist, gegen die horizontal verlaufenden Speicherele- mente 29 geneigt. Bei dieser Variante ist es auch möglich, die Flächenbrenner 33 mehrteilig mit einem Mittelbereich und mit Randbereichen auszuführen, wobei diese eine unterschiedliche Stellung zueinander einnehmen.

In Fig. 7 ist als weiteres Beispiel eine Variante eines erfindungsgemäßen Brat-und/ oder Backofens l in Seitenansicht, geschnitten und vereinfacht dargestellt, bei der eine

Aufheizeinrichtung 68 als Einschubaggregat ausgeführt ist. Diese Ausführung wird be- sonders in Brat-und/oder Backöfen 1 von geringer Abmessung bzw. in Brat-und/oder Backofenbatterien mit Vorteil eingesetzt. Vor allem bei letzteren besteht der Vorteil darin, daß mit nur einer Aufheizeinrichtung 68 mehrere Brat-und/oder Backöfen, das heißt die Speicherelemente 29 in den Gehäusen 2, erhitzt werden können, sodaß die Investitionskosten einer derartigen Anlage im Vergleich zu mehreren vollausgerüste- ten Brat-und/oder Backöfen 1 geringer sind.

Nach dem Öffnen der Türe 10 (in Fig. 7 strichliert dargestellt) wird die Aufheizeinrich- tung 68, die eventuell höhenverstellbar gelagert sein kann, bis zu einem Anschlag 69 in das Innere des Backraumes 3 geschoben. Über ein Dichtungselement 70 wird der Brat-und/oder Backofen 1 gasdicht verschlossen. Die Gasversorgung erfolgt bei die- ser Variante vorteilhafterweise über die Gasflasche 18, die zusammen mit dem Ein- schubaggregat auf einer fahrbaren Transportvorrichtung montiert sein kann. Sobald der Brat-und/oder Backofen 1 auf Betriebstemperatur gebracht ist, wird die Aufheiz- einrichtung 68 entfernt, der Brat-und/oder Backofen 1 mit dem Brat-und/oder Back- gut beschickt und die Türe 10 verschlossen, sodaß der Brat-und/oder Backvorgang ge- startet werden kann.

Bezüglich der Anordnung der Speicherelemente 29 bzw. der Ausführung des Gasbren- ners 31 und des Flächenbrenners 33 gilt dasselbe wie in den voranstehenden Ausfüh- rungsbeispielen.

Während anhand der vorstehenden Ausführungsbeispiele durchgehend beschrieben wurde, daß die Energiezufuhr über Gasbrenner 31,32 erfolgt, ist es selbstverständlich ebenso möglich, jedwede andere Energiequelle zum Abgeben von Strahlungswärme, insbesondere im Infrarotbereich vorzusehen, und können dementsprechend Elektroheiz- körper mit einer entsprechenden Abstrahlungscharakteristik verwendet werden.

Da die Flächenbrenner 33,34 zum Teil vorzugsweise aus Keramikkörpern aufgebaut sind, ist es ebenso möglich, eine direkte Beheizung dieser Keramikkörper mit elektri- schem Strom vorzunehmen.

Ebenso besteht die Möglichkeit, anstelle von ebenen Flächenbrennern 33,34 solche mit gekrümmten Oberflächen zu verwenden, sodaß eine bessere Abstrahlung der Wär- me in unterschiedliche Raumrichtungen möglich ist.

Obwohl in allen beschriebenen Ausführungsvarianten die Speicherelemente 29 im Be- reich der Abdeckung 9 gekrümmt ausgeführt sind, ist es ebenso möglich, statt dessen ebenflächige Speicherelemente einzusetzen. Von Vorteil in den gekrümmten Ausfüh- rungen ist jedoch, das aufgrund der Reflexionscharakteristik der Wärmestrahlung auf eine Auskleidung der Seitenwände 6,7 mit Speicherelementen 29 weitestgehend ver- zichtet werden kann.

Denkbar ist auch, daß einzelne Brenner beweglich gelagert sind, wodurch ein Über- streichen des gesamten Backraumes 3 möglich wird.

In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Brat-und/ oder Backofens 1 in Stirnansicht geschnitten dargestellt. Da diese Ausführungs- variante im wesentlichen identisch ist zu den voranstehenden Ausführungsvarianten für Brat-und/oder Backöfen 1, wird auf eine vollkommene Beschreibung der einzel- nen Komponenten für einen derartigen Ofen verzichtet. Unterscheidendes und wesent- liches Merkmal bei dieser Ausführungsvariante ist, daß sämtliche im Backraum 3 an- geordnete Speicherelemente 29 mit Oberflächenvergrößerungen 59 versehen sind.

Diese Oberflächenvergrößerungen 59 sind dabei in Form einer Zick-Zack-Linie an jener Oberfläche 30 der Speicherelemente 29 angeordnet, welche auf das Innere des Backraumes 3 zeigt. Selbstverständlich besteht auch hier wiederum die Möglichkeit, dal3 nur einzelne der Speicherelemente 29 mit diesen Oberflächenvergrößerungen 59 versehen sind. Natürlich ist es auch möglich, Brat-und/oder Backöfen 1, welche auch an ihren Seitenwänden mit Speicherelementen 29 versehen sind, mit derartigen Ober- flächenvergrößerungen 59 in diesen Bereichen auszurüsten bzw. nur Teilbereiche von mit Speicherelementen 29 ausgekleideten Seitenwänden 6,7 (in Fig. 8 nicht gezeigt) zu versehen. Bevorzugt sind aber die Speicherelemente 29 im Bereich der Bodenplatte 8 und/oder der Abdeckung 9 mit solchen Oberflächenvergrößerungen 59 ausgestattet.

Diese Oberflächenvergrößerungen 59 verlaufen, wie dies besser aus Fig. 9 ersichtlich ist, welche eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Brat-und/oder Back- ofens 1 schematisch in Draufsicht zeigt, bevorzugt parallel zu einer Länge 71, welche zugleich die Länge des Backraumes 3 sein kann. Die Oberflächenvergrößerungen 59 verlaufen bevorzugt über die gesamte Innenbreite 38 des Backraumes 3. Natürlich ist es auch möglich, eine andere als die in Fig. 9 gezeigte Verlaufsrichtung für diese Ober- flächenvergrößerung 59 zu verwenden. Beispielsweise können die Oberflächenvergröße- rungen 59 parallel zur Innenbreite 38 verlaufen bzw. ist es möglich, daß die Oberflä- chenvergrößerungen 59 diagonal auf der durch die Länge 71 und die Innenbreite 38

aufgespannten Fläche verlaufen. Denkbar sind aber auch Ausführungsvarianten, bei de- nen die Oberflächenvergrößerungen 59 in Form eines Karos kreuzend angeordnet sind.

Aufgrund der vielfältigen Variationsmöglichkeiten der Anordnung der Oberflächenver- größerungen 59 im Backraum 3 ist es an dieser Stelle nur möglich, einzelne davon auf- zuzählen. Dies bedeutet jedoch nicht, daß andere als die aufgezählten Varianten nicht möglich bzw. vom Schutzumfang ausgeschlossen sind. Speziell ist es auch möglich, daß einzelne Bereiche bzw. ganze Oberflächen 30, welche auf den Backraum 3 zeigen, mit unterschiedlichen Anordnungen der Oberflächenvergrößerungen 59 versehen sind bzw. ist es auch möglich, daß beispielsweise im Bereich der Seitenwände auf die Aus- rüstung der Speicherelemente 29 mit den Oberflächenelementen 59 verzichtet wird.

Der Vorteil des Anbringens der Oberflächenvergrößerungen 59 zumindest in jenen Teilbereichen des Backraumes 3, die mit den Speicherelementen 29 ausgekleidet sind, ist, daß damit einerseits jene Fläche, die zur Wärmeübertragung ausgenützt werden kann, vergrößert wird, sodaß damit die in den Speicherelementen 29, von den Gasbren- nern 31,32 erzeugte und über die Flächenbrenner 33,34 abgestrahlte Wärme besser ausgenutzt werden kann. Dadurch wird der Wirkungsgrad des Brat-und/oder Back- ofens 1 insgesamt verbessert. Andererseits steht damit aber auch ein Brat-und/oder Backofen 1 zur Verfügung, der sich durch eine bessere Klimatisierung der Atmosphäre im Backraum 3 auszeichnet. Somit kann auf diese Weise ein vorzeitiges Austrocknen des Brat-und/oder Backgutes verhindert werden, sodaß insgesamt erstmals ein Ergeb- nis erzielt werden kann, welches mit jenem vergleichbar ist, das mit Ofen aus Großmut- ters Zeiten erreicht wurde, allerdings mit dem Komfort, der durch die technische Aus- rüstung dieser neuen Generation von Brat-und/oder Backöfen 1 erreicht werden kann.

In den Fig. 10 bis 15 sind als Auswahl einer Fülle von Variationsmöglichkeiten für die technische Ausführung von Speicherelementen 29 mit Oberflächenvergrößerungen 59 einige Ausführungsformen derartiger Speicherelemente 29 schematisch im Querschnitt gezeigt. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, diese Oberflächenvergrößerungen 59, wie bereits erwähnt, in Form einer Zick-Zack-Linie auszuführen. Andererseits ist es auch möglich, letztere in Form von in eine Richtung weisenden Halbkreisen bzw. mit gekrümmten Oberflächen mit unterschiedlichen Radien, beispielsweise ellipsen- artig, parabelartig oder dgl., auszuführen. Selbstverständlich besteht auch die Möglich- keit, Oberflächenvergrößerungen 59 in Form von Wellenlinien, bei denen die Wellen- berge die selben Abmessungen haben wie die Wellentäler, anzuordnen. Diesbezüglich können selbstverständlich auch Oberflächenvergrößerungen 59 verwendet werden, bei

denen die Abmessungen benachbarter Wellenberge, wie eine Höhe 72, bzw. Wellen- täler, wie eine Tiefe 73 (stellvertretend in Fig. 13 dargestellt), alternierend regelmäßig oder zufallsverteilt unterschiedlich sein können. So ist es beispielsweise möglich, die Oberflächenvergrößerungen 59 so auszuführen, daß nach einer Reihe von Erhebungen mit kleineren Abmessungen solche mit größeren Erhebungen folgen und daß sich die- ses Muster in regelmäßigen Abständen wiederholt. Dadurch wird erreicht, daß das zu garende Brat-und/oder Backgut leichter von der Oberfläche der Speicherelemente 29 zu lösen ist.

Die unterschiedliche Höhe der Erhebungen sowie Abstände 74 (siehe Fig. 14) zwi- schen den selben können auch dazu dienen, um die Wärme und/oder Feuchtigkeit gleichmäßiger auch zwischen der Bodenplatte 8 und der Brat-und/oder Backware, z. B. dem Brot, zu verteilen. Dazu kommt, daß durch die Anordnung dieser Erhebungen bzw. die Bildung von mehreren Streifen mit unterschiedlich gestalteten Erhebungen hinsichtlich ihrer Abstände 75 bzw. Höhe 72 auch Kennzeichen auf dem Backgut, bei- spielsweise in Form von mehreren unterschiedlich gestalteten Steifen, angebracht wer- den können, um einen Qualitätsnachweis bzw. einen Herstellungsnachweis zu schaf- fen. Gleichzeitig kann der Backprozeß durch die bei unterschiedlicher Ausbildung der Wellenberge bzw. Wellentäler unterschiedliche Energieabgabe zusätzlich beeinflußt werden.

Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß aufgrund der Vielzahl an möglichen Ausfüh- rungsvarianten für Oberflächenvergrößerungen 59 hier nur einige wenige erwähnt wer- den können, um den Rahmen dieser Beschreibung nicht zu sprengen.

Abschließend sei der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, daß in den zuvor be- schriebenen Ausführungsbeispielen einzelne Teile unproportional dargestellt wurden, um das Verständnis der erfindungsgemäßen Lösung zu verbessern. Des weiteren kön- nen auch einzelne Teile der zuvor beschriebenen Merkmalskombination der einzelnen Ausführungsbeispiele im Verbindung mit anderen Einzelmerkmalen aus anderen Aus- führungsbeispielen eigenständige, erfindungsgemäße Lösungen bilden.

Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1,2,3 ; 4 ; 5 ; 6 ; 7 ; 8 ; 9 ; 10 ; 11 ; 12 ; 13 ; 14 ; 15 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.

Bezugszeichenaufstellung<BR> 1 Brat-und/oder Backofen 41 Gitter<BR> 2 Gehäuse 42 Isolierelement 3 Backraum 43 Reflexionsschicht 4 Vorderwand 44 Klappe 5 Rückwand 45 Antrieb 6 Seitenwand 46 Steuervorrichtung 7 Seitenwand 47 Bedienungselement 8 Bodenplatte 48 Bedienungselement 9 Abdeckung 49 Eingabeorgan 10 Türe 50 Meßwertgeber<BR> 11 Beschickungsöffnung 51 Leitung 12 Lagerung 52 Leitung 13 Verriegelungsvorrichtung 53 Meßwertgeber<BR> 14 Unterbau 54 Leitung 15 Zwischenablage 55 Leitung 16 Gasaufheiz-bzw. Gasheizeinrichtung 56 Brot 17 Leitung 57 Gebäck 18 Gasflasche 58 Braten <BR> <BR> 19 Brennstoff 59 Oberflächenvergrößerung 20 Regelventil 60 Ventilator 21 Absperrventil 61 Mittelbereich 22 Ableitungsrohr 62 Randbereich 23 Einbringvorrichtung 63 Randbereich 24 Flüssigkeit 64 Leitung 25 Leitung 65 Steg 26 Druckversorgungssystem 66 Griff<BR> 27 Hydropumpe 67 Höhe 28 Tank 68 Aufheizeinrichtung 29 Speicherelement 69 Anschlag 30 Oberfläche 70 Dichtungselement<BR> 31 Gasbrenner 71 Länge 32 Gasbrenner 72 Höhe 33 Flächenbrenner 73 Tiefe 34 Flächenbrenner 74 Abstand 35 Länge 75 Abstand 36 Bodenfläche 37 Winkel 38 Innenbreite 39 Mittelachse 40 Oberfläche