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Title:
COOLING ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/069305
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cooling assembly comprising an evaporation cooling unit (1) having an evaporation water circuit and a heat exchanger (8), exposed to the evaporation water circuit, for the medium to be cooled. The evaporation water circuit has a collection tank (16), an evaporation water pump (17), an evaporation water distributor (14) and an evaporation section (15) exposed to an air flow (L). The heat exchanger (8) is arranged in the collection tank (16), and the water in the collection tank flows around the heat exchanger. The collection tank (16) comprises a plurality of sub-tanks (23) which are delimited from one another, and the heat exchanger (8) comprises a plurality of heat exchanger segments (24) which are fluidically connected in series and arranged in different sub-tanks (23). Evaporation water collected downstream of the evaporation section (15) is applied to the sub-tanks (23) in parallel. The inflow region (34) and outflow region (46) of the evaporation water in a sub-tank (23) are offset, in opposite directions to each other, in relation to the inlet and outlet, in each case, of the associated heat exchanger segment (24). Each of the individual sub-tanks (23) contains a sequence of flow-guiding elements (37) having passage cross-sections (39, 41) offset vertically with respect to one another.

Inventors:
CABERO, Laurentino, Oskar (Platanenstr. 14, Landsberg am Lech, 86899, DE)
Application Number:
EP2017/075787
Publication Date:
April 19, 2018
Filing Date:
October 10, 2017
Export Citation:
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Assignee:
CABERO WÄRMETAUSCHER GMBH & CO. KG (Jesenwanger Strasse 50, Grafrath, 82284, DE)
International Classes:
F28C1/00
Foreign References:
FR2331257A71977-06-03
CH684966A51995-02-15
JPS5237249A1977-03-23
DE3807784A11989-09-21
DE2842411A11979-04-12
DE3807784A11989-09-21
CH684966A51995-02-15
JPS5237249A1977-03-23
KR20040052638A2004-06-23
Attorney, Agent or Firm:
GRÄTTINGER MÖHRING VON POSCHINGER PATENTANWÄLTE PARTNERSCHAFT (Wittelsbacherstraße 2b, Starnberg, 82319, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Kühlaggregat, umfassend eine Verdunstungskühleinheit (1) mit einem Verdunstungswasserkreislauf und einem diesem ausgesetzten Wärmetauscher (8) für das zu kühlende Medium, wobei der

Verdunstungswasserkreislauf ein Sammelbecken (16), eine Verdunstungswasserpumpe (17), einen

Verdunstungswasserverteiler (14) und eine einer Luftströmung (L) ausgesetzte Verdunstungsstrecke (15) aufweist und der Wärmetauscher (8) in dem

Sammelbecken (16) angeordnet und von dem dort vorhandenen Wasser umspült ist, mit den folgenden Merkmalen :

das Sammelbecken (16) umfasst mehrere voneinander abgegrenzte Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) ; der Wärmetauscher (8) umfasst mehrere

strömungstechnisch in Reihe geschaltete, in

unterschiedlichen Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) angeordnete Wärmetauschersegmente (24; 24a, 24b, 24c, 24d) ;

die Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) werden zueinander parallel von nach der Verdunstungsstrecke (15) aufgefangenem Verdunstungswasser beaufschlagt; Zuströmbereich (34) und Abströmbereich (46) des Verdunstungswassers in dem jeweiligen Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) sind entgegengerichtet zueinander versetzt zu Eintritt und Austritt des jeweils zugeordneten Wärmetauschersegments (24; 24a, 24b, 24c, 24d) ;

in den einzelnen Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) ist jeweils eine Abfolge von Strömungsleitelementen (37) mit vertikal zueinander versetzten

Durchtrittsquerschnitten (39, 41) angeordnet.

2. Kühlaggregat nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass an zumindest einem der

Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) ein

Oberflächenskimmer (52) vorgesehen ist.

3. Kühlaggregat nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass der Oberflächenskimmer (52) einen seitlich neben den Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) angeordneten Skimmerkanal (51) umfasst.

4. Kühlaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) einen zur Seite geneigten Boden (40) oder Bodenabschnitt aufweist.

5. Kühlaggregat nach Anspruch 4, dadurch

gekennzeichnet, dass an dem Tiefpunkt des geneigten Bodens (40) bzw. Bodenabschnitts mindestens ein Schlammablass (48) angeordnet ist.

6. Kühlaggregat nach Anspruch 5, dadurch

gekennzeichnet, dass der mindestens eine

Schlammablass (48) an einen seitlich neben den Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) angeordneten Schlammkanal (49) angeschlossen ist.

7. Kühlaggregat nach einem der Ansprüche 4 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei nebeneinander angeordneten Teilbecken (23a, 23d; 23b, 23c) die beiden zugeordneten Böden (40) bzw. Bodenabschnitte nach außen hin geneigt sind.

8. Kühlaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der einzelnen Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) zu einem

jeweiligen Zuströmbereich (34) für das aufgefangene Verdunstungswasser zum zugeordneten Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) hin geneigte Auffangflächen (33) angeordnet sind.

9. Kühlaggregat nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass an den Zuströmbereichen (34) für das aufgefangene Verdunstungswasser zum

zugeordneten Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) Filterelemente angeordnet sind.

10. Kühlaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass die Verdunstungsstrecke (15) mindestens einen unterhalb des

Verdunstungswasserverteilers (14) angeordneten

Füllkörper (18) umfasst.

11. Kühlaggregat nach Anspruch 10, dadurch

gekennzeichnet, dass für mehrere Teilbecken (23) ein gemeinsamer Füllkörper (18) vorgesehen ist.

12. Kühlaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

dadurch gekennzeichnet, dass seitlich neben den Teilbecken (23; 23a, 23b, 23c, 23d) ein Pumpentank (56) angeordnet ist, an den mindestens zwei

Teilbecken (23a, 23b; 23c, 23d) über jeweils einen Abströmbereich (46) des Verdunstungswassers

angeschlossen sind.

13. Kühlaggregat nach Anspruch 12, dadurch

gekennzeichnet, dass bei zwei paarweise

nebeneinander angeordneten Teilbecken (23a, 23d; 23b, 23c) zwei seitlich angeordnete Pumpentanks (56) vorgesehen sind.

14. Kühlaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass der Eintritt (26) und der Austritt (29) des Wärmetauschers (8) für das zu kühlende Medium auf der gleichen Seite des

Sammelbeckens (16) angeordnet sind.

15. Kühlaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich zur

Verdunstungskühleinheit (1) eine Trockenkühleinheit (2) umfasst, die alternativ oder additiv zur

Verdunstungskühleinheit zuschaltbar ist und einen weiteren Wärmetauscher (4) für das zu kühlende

Medium aufweist.

Description:
Kühlaggregat

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühlaggregat, umfassend eine Verdunstungskühleinheit mit einem

Verdunstungswasserkreislauf und einem diesem ausgesetzten Wärmetauscher für das zu kühlende Medium, wobei der

Verdunstungswasserkreislauf ein Sammelbecken, eine

Verdunstungswasserpumpe, einen

Verdunstungswasserverteiler und eine einer Luftströmung ausgesetzte Verdunstungsstrecke aufweist und der

Wärmetauscher in dem Sammelbecken angeordnet und von dem dort vorhandenen Wasser umspült ist.

Bei üblichen auf dem Prinzip der Nasskühlung beruhenden Kühlaggregaten (vgl. beispielsweise DE 2842411 AI) erfolgt eine Berieselung eines das zu kühlende Medium führenden Wärmetauschers mit dem auf der

Verdunstungsstrecke gekühlten Verdunstungswasser. Darüber hinaus wurde bereits die vorstehend definierte Bauweise vorgeschlagen, bei der der das zu kühlende Medium

führende Wärmetauscher in dem Sammelbecken, in welchem das Verdunstungswasser nach der Verdunstungsstrecke aufgefangen wird, angeordnet ist und von dem dort

vorhandenen Wasser umspült wird (vgl. beispielsweise DE 3807784 AI, CH 684966 A5 und JP S52-37249 A) . Durch das vollständige Eintauchen des Wärmetauschers in das aufgefangene Verdunstungswasser soll die Gefahr, dass sich auf dem Wärmetauscher Verkrustungen und Ablagerungen bilden, reduziert werden. In der Praxis hat sich das Konzept allerdings, soweit ersichtlich, bisher nicht durchsetzen können. Zur Klimatisierung und Reinigung von Raumluft wird nach der KR 1020040052638 A Wasser in die mittels eines

Gebläses durch einen Luftbefeuchter geführte Luft

eingedüst. Das im Kreislauf geführte Wasser wird mittels eines Wärmetauschers, welcher Teil eines Kältekreislaufs ist und in das am Boden des Luftbefeuchters aufgefangene überschüssige Wasser eintaucht, gekühlt. Die so

befeuchtete und gekühlte Luft wird über einen

Dampfabscheider sowie ein Heiz- und ein Kühlregister geführt .

Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, ein praxistaugliches und insbesondere hinsichtlich der Effizienz verbessertes Kühlaggregat der eingangs

angegebenen Bauweise bereitzustellen.

Gelöst wird diese Aufgabenstellung gemäß der vorliegenden Erfindung durch das in Anspruch 1 angegebene

Kühlaggregat. Das erfindungsgemäße, der eingangs

dargelegten Bauweise entsprechende Kühlaggregat zeichnet sich somit weiterhin dadurch aus, dass das Sammelbecken mehrere voneinander abgegrenzte Teilbecken umfasst, dass der Wärmetauscher mehrere strömungstechnisch in Reihe geschaltete, in unterschiedlichen Teilbecken angeordnete Segmente umfasst, dass die Teilbecken zueinander parallel von nach der Verdunstungsstrecke aufgefangenem

Verdunstungswasser beaufschlagt werden, dass

Zuströmbereich und Abströmbereich des Verdunstungswassers in dem jeweiligen Teilbecken entgegengerichtet zueinander versetzt sind zu Eintritt und Austritt des jeweils zugeordneten Wärmetauschersegments und dass in den einzelnen Teilbecken jeweils eine Abfolge von

Strömungsleitelementen mit vertikal zueinander versetzten Durchtrittsquerschnitten angeordnet ist. Besonders charakteristisch für das erfindungsgemäße Kühlaggregat ist demnach die Unterteilung des Sammelbeckens in mehrere voneinander getrennte Teilbecken, die von dem

aufgefangenen Verdunstungswasser in dem Sinne

strömungstechnisch (nicht zwingend geometrisch!) parallel beaufschlagt werden, dass sich das insgesamt aufgefangene Verdunstungswasser auf die verschiedenen Teilbecken aufteilt. Den Teilbecken sind dabei unterschiedliche Segmente des - in mehrere strömungstechnisch in Reihe geschaltete Wärmetauschersegmente unterteilten - Wärmetauschers für das zu kühlende Medium zugeordnet. Das Verdunstungswasser "regnet" dabei nicht ungeordnet in das jeweilige Teilbecken hinein; vielmehr erfolgt eine räumlich geordnete Zufuhr des dem jeweiligen Teilbecken zufließenden Verdunstungswassers an einem definierten Zuströmbereich. Vergleichbares gilt für die räumlich geordnete Abführung des das jeweilige Teilbecken

verlassenden Verdunstungswassers an einem definierten Abströmbereich. Zwischen dem Zuströmbereich und dem

Abströmbereich stellt sich eine Strömung des durch das betreffende Teilbecken hindurchfließenden, dabei das zugeordnete Wärmetauschersegment umspülenden

Verdunstungswassers ein, wobei die durch den

Zuströmbereich und den Abströmbereich definierte

Fließrichtung der Verdunstungswasserströmung

entgegengerichtet ist zu der Durchströmungsrichtung des zugeordneten Wärmetauschersegments mit dem zu kühlenden Medium, wie sie durch die räumliche Anordnung von

Eintritt und Austritt des jeweils zugeordneten

Wärmetauschersegments definiert ist. Die weiterhin erfindungsgemäß vorgesehenen Strömungsleitelemente sorgen dabei für einen Kreuzgegenstrom von zu kühlendem Medium (in dem Wärmetauschersegment) und Verdunstungswasser (in dem Teilbecken) , und zwar mit einem vertikalen Auf und Ab der Verdunstungswasserströmung. Anders als bei benetzten Wärmetauschern, die dem Luftstrom ausgesetzt sind, ist bei der Erfindung durch die "Unterwasseranordnung" des Wärmetauschers die Gefahr der Bildung von (für die

Wärmeübertragung extrem schädlichen) Verkrustungen auf der Oberfläche der Wärmetauscherrohre vernachlässigbar.

Durch das funktional-synergetische Zusammenwirken dieser Charakteristika lässt sich in Anwendung der vorliegenden Erfindung ein Kühlaggregat von bisher nicht erreichbarer Effizienz realisieren, das zudem allen sonstigen

praxisrelevanten Anforderungen - sowohl hinsichtlich der Herstellung (z. B. Kosten), als auch hinsichtlich des Betriebs (z. B. Raumbedarf, Zuverlässigkeit,

Wartungsaufwand) - genügt. Gerade hinsichtlich eines störungsfreien wartungsarmen Betriebs zeigt die

vorliegende Erfindung beachtliche Vorteile gegenüber dem Stand der Technik. Beispielsweise lässt sich bei

erfindungsgemäßen Kühlaggregaten eine extrem wirksame Reinigung des nach dem Passieren der Verdunstungsstrecke, wo durch die Luftströmung Fremdkörper in das

Verdunstungswasser gelangen können, aufgefangenen

Verdunstungswassers erreichen, bevor dieses dem

Verdunstungswasserverteiler zugeführt wird. Dies ist ein bedeutender Aspekt. Denn nicht nur werden so Störungen und hierdurch verursachte Betriebsunterbrechungen

vermieden; auch kann eine besonders feine und somit effiziente Verrieselung bzw. Zerstäubung des

Verdunstungswassers in dem Verdunstungswasserverteiler erfolgen, was wiederum einen entsprechend geringen Raumbedarf der Verdunstungsstrecke zur Folge hat und so eine kompakte Bauweise des Kühlaggregats ermöglicht.

Eine erste bevorzugte Weiterbildung der Erfindung

zeichnet sich dadurch aus, dass an zumindest einem der Teilbecken ein Oberflächenskimmer vorgesehen ist, der besonders bevorzugt einen seitlich neben den Teilbecken angeordneten Skimmerkanal umfasst. So lässt sich,

unterstützt durch die vertikal mäandernde Strömung des Verdunstungswassers in dem Teilbecken, für eine wirksame Abscheidung von Schwebstoffen und sonstigen

aufschwimmenden Verunreinigungen des Verdunstungswassers sorgen. Der Skimmerkanal kann sich dabei insbesondere über mehrere durch die Strömungsleitelemente definierte Kammern des betreffenden Teilbeckens erstrecken; so erfolgt eine mehrstufige Abscheidung leichter, d. h.

schwimmfähiger Verunreinigungen. Besonders bevorzugt ist mittels einer Steuerung der Wasserspiegel in dem

Sammelbecken bzw. in einzelnen Teilbecken oder Gruppen von Teilbecken einstellbar. So kann er zum Abschlämmen oberflächlicher, schwimmender Verunreinigungen über die Oberflächenskimmer intermittierend angehoben und hernach wieder abgesenkt werden. So wird der Verlust von

Verdunstungswasser über die Oberflächenskimmer minimiert, ohne die Wirksamkeit der Reinigung des

Verdunstungswassers herabzusetzen. Eine alternierende derartige Abschlämmung von Schwebstoffen aus einzelnen Teilbecken oder Gruppen von Teilbecken ist dabei

besonders günstig, weil in diesem Falle das nur

bereichsweise Anheben des Wasserspiegels ohne externe Wasserzufuhr, allein durch Umverteilung des aufgefangenen Verdunstungswassers (z. B. Aufstauen einer Seite)

auskommt . Gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung der

Erfindung weist zumindest eines der Teilbecken einen zumindest zur Seite geneigten Boden oder Bodenabschnitt auf. Insbesondere kann der gesamte Boden des betreffenden Teilbeckens zur Seite geneigt sein. Durch eine solche Neigung zumindest eines Teilbecken-Bodenabschnitts kann, unterstützt durch die vertikal mäandernde Strömung des Verdunstungswassers in dem Teilbecken, für eine wirksame Abscheidung von Sinkstoffen und anderen nicht

schwimmfähigen Verunreinigungen des Verdunstungswassers gesorgt werden. Hierzu ist besonders bevorzugt an dem Tiefpunkt des jeweiligen geneigten Bodens bzw.

Bodenabschnitts mindestens ein Schlammablass angeordnet. Der betreffende Schlammablass ist vorzugsweise an einen seitlich neben den Teilbecken angeordneten Schlammkanal angeschlossen. Der Schlammkanal kann sich dabei

insbesondere über mehrere durch die Strömungsleitelemente definierte Kammern des betreffenden Teilbeckens

erstrecken, wobei mehrere Schlammablässe an ihn

angeschlossen sind; so erfolgt eine mehrstufige

Abscheidung schwerer, d. h. nicht schwimmfähiger

Verunreinigungen .

Weist das erfindungsgemäße Kühlaggregat zwei - bezogen auf die Längsorientierung der Wärmetauschersegmente - nebeneinander angeordneten Teilbecken auf, so sind die beiden zugeordneten Böden bzw. Bodenabschnitte besonders bevorzugt nach außen hin geneigt. Dies erweist sich als vorteilhaft im Hinblick auf eine gute Zugänglichkeit von Schlammabläufen, die den Schlammablässen oder

gegebenenfalls vorgesehenen Schlammkanälen zugeordnet sind und durch die hindurch der an den beiden Böden abgeschiedene Schlamm abgezogen wird. Zwingend ist eine Orientierung der Bodenneigung seitlich nach außen

indessen nicht. Vielmehr kommt beispielsweise auch eine umgekehrte, zur Mitte hin orientierte Neigung in

Betracht. In diesem Falle könnte sogar zwischen zwei nebeneinander angeordneten Reihen von Teilbecken ein einziger, gemeinsamer Schlammkanal ausreichen.

Eine wiederum andere bevorzugte Weiterbildung der

Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass oberhalb der einzelnen Teilbecken Auffangflächen für das

Verdunstungswasser angeordnet sind, welche zu einem jeweiligen Zuströmbereich für das aufgefangene

Verdunstungswasser zum zugeordneten Teilbecken hin geneigt sind. Das nach dem Passieren der

Verdunstungsstrecke auf die Verdunstungswasser- Auffangflächen niedergehende Verdunstungswasser wird auf diese Weise zuverlässig der jeweiligen Zuströmöffnung zugeleitet, wo die weiter oben bereits beschriebene gerichtete Durchströmung des betreffenden Teilbeckens mit Verdunstungswasser beginnt. Die Verdunstungswasser- Auffangflächen sind bevorzugt eben, so dass auf ihnen ein möglichst gleichmäßiger Wasserfilm besteht und das aufgefangene Verdunstungswasser in das jeweils

zugeordnete Teilbecken auf dessen gesamter Breite

eingeleitet wird. Von ganz besonderem Vorteil ist, wenn an den Zuströmbereichen für das aufgefangene

Verdunstungswasser zum jeweils zugeordneten Teilbecken Filterelemente angeordnet sind. Diese können insbesondere auf das (frühzeitige) Entfernen vergleichsweise grober Verschmutzungspartikel ausgelegt sein. Gemäß einer nochmals anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfasst die Verdunstungsstrecke mindestens einen unterhalb des Verdunstungswasserverteilers

angeordneten Füllkörper. Der benetzte Füllkörper erhöht die Verweildauer des Verdunstungswassers in der

Verdunstungsstrecke, was sich effizienzsteigernd auswirkt und vergleichsweise kleine Baugrößen ermöglicht.

Insbesondere kann dabei für mehrere Teilbecken ein gemeinsamer Füllkörper vorgesehen sein.

Weist das erfindungsgemäße Kühlaggregat mindestens zwei - bezogen auf die Längsorientierung der

Wärmetauschersegmente - hintereinander angeordnete

Teilbecken auf, so ist besonders bevorzugt seitlich neben den Teilbecken ein Pumpentank angeordnet, an den die mindestens zwei Teilbecken über jeweils einen

Abströmbereich des Verdunstungswassers angeschlossen sind und aus dem das Verdunstungswasser mittels der

Verdunstungswasserpumpe abgezogen wird. Die

Abströmbereiche sind dabei besonders bevorzugt bodennah in einer den jeweiligen Pumpentank von den benachbarten Teilbecken trennenden Seitenwand angeordnet. Weist das Kühlaggregat zwei - bezogen auf die Längsorientierung der Wärmetauschersegmente - nebeneinander angeordnete Reihen von Teilbecken auf, so sind besonders bevorzugt zwei seitlich angeordnete Pumpentanks vorgesehen. Zwingend ist dies indessen nicht. Vielmehr kommt beispielsweise auch in Betracht, zwischen zwei nebeneinander angeordneten Reihen von Teilbecken einen einzigen, gemeinsamen

Pumpentank anzuordnen.

Im Hinblick auf eine vorteilhafte Einbettung des

erfindungsgemäßen Kühlaggregats in eine technische Umgebung ist, gemäß einer wiederum anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung, von Vorteil, wenn der

Eintritt und der Austritt des Wärmetauschers für das zu kühlende Medium auf der gleichen Seite des Sammelbeckens angeordnet sind. Auf der den Anschlüssen des

Wärmetauschers gegenüberliegenden Seite des Sammelbeckens ist in diesem Falle mindestens eine Umlenkung vorgesehen. So ergeben sich die weiter oben bereits mehrfach

erläuterten Bauweisen, bei denen mindestens zwei - bezogen auf die Längsorientierung der

Wärmetauschersegmente - nebeneinander angeordnete

Teilbecken existieren.

Im Interesse einer hohen Flexibilität bei

wirkungsgradoptimierter Anpassbarkeit des Kühlaggregats an die jeweilige Betriebssituation umfasst das

Kühlaggregat besonders bevorzugt - zusätzlich zur

Verdunstungskühleinheit - eine Trockenkühleinheit, die alternativ oder additiv zur Verdunstungskühleinheit zuschaltbar ist und einen weiteren Wärmetauscher für das zu kühlende Medium aufweist. Mittels einer Ventilgruppe lässt sich bedarfsabhängig eine Beaufschlagung des

Wärmetauschers der Verdunstungskühleinheit und/oder eine Beaufschlagung des Wärmetauschers der Trockenkühleinheit einstellen. Diese Weiterbildung zeichnet sich im Übrigen durch einen minimalen Wasserverbrauch und eine maximale Ausfallsicherheit aus.

Einzelne Komponenten der Verdunstungskühleinheit sind besonders bevorzugt durch entsprechende Wartungsöffnungen in dem Gehäuse erreichbar bzw. einzeln herausnehmbar. Sie können in Form von Einschubkassetten ausgeführt sein. Dies kommt einer einfachen und unkomplizierten Wartung entgegen und steigert auf diese Weise

Betriebssicherheit und Verfügbarkeit.

Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten bevorzugten

Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt

Fig. 1 in teilweise schematischer Ansicht einen

Schnitt durch ein erfindungsgemäßes, eine

Verdunstungskühleinheit und eine

Trockenkühleinheit umfassendes Kühlaggregat, Fig. 2 in perspektivischer Ansicht schräg von oben das

Sammelbecken der Verdunstungskühleinheit des

Kühlaggregats nach Fig. 1 samt Aufsatz,

Fig. 3 in gleicher perspektivischer Ansicht das

Sammelbecken nach Fig. 2 ohne Aufsatz, Fig. 4 aus einer anderen Perspektive, wiederum schräg von oben, das Sammelbecken nach den Figuren 2 und 3 ,

Fig. 5 in perspektivischer Ansicht schräg von unten das Sammelbecken (teilweise ohne Boden) nach den Figuren 2 bis 4.

Das in Fig. 1 veranschaulichte, der Kühlung eines zu kühlenden Mediums dienende Kühlaggregat umfasst zwei Kühleinheiten, nämlich einerseits eine

Verdunstungskühleinheit 1 und andererseits eine

Trockenkühleinheit 2. Die Trockenkühleinheit 2 - sie ist, da es auf ihre Details vorliegend nicht ankommt und sie daher dem hinlänglich bekannten Stand der Technik

entsprechen kann, nur ausschnittsweise dargestellt - umfasst insbesondere ein Lufteintrittsöffnungen

aufweisendes Gehäuse 3, einen Wärmetauscher 4 für das zu kühlende Medium und Ventilatoren 5. Auch die Verdunstungskühleinheit 1 umfasst ein

Lufteintrittsöffnungen 6 aufweisendes Gehäuse 7, einen Wärmetauscher 8 für das zu kühlende Medium und

Ventilatoren 9. Der Wärmetauscher 4 der

Trockenkühleinheit 2 und der Wärmetauscher 8 der

Verdunstungskühleinheit 1 sind über eine

Leitungsanordnung 10 mit darin angeordneten Ventilen 11 untereinander und mit dem Vorlauf 12 und dem Rücklauf 13 für das zu kühlende Medium verbunden.

Die Verdunstungskühleinheit 1 umfasst einen

Verdunstungswasserkreislauf mit einem Verdunstungswasser verrieselndem Verdunstungswasserverteiler 14, einer

Verdunstungsstrecke 15, einem Sammelbecken 16 für

aufgefangenes Verdunstungswasser, und einer

Verdunstungswasserpumpe 17, mittels derer aus dem

Sammelbecken 16 abgezogenes Verdunstungswasser dem

Verdunstungswasserverteiler 14 zugeführt wird. In

üblicher Weise ist auch, ohne dass dies gezeigt wäre, eine Einspeisung für Wasser zum Ersatz des

Wasserverbrauchs vorgesehen. Die - einen Füllkörper (Päd)

18 aufweisende - Verdunstungsstrecke 15 ist dabei der (aufwärts gerichteten) Luftströmung L ausgesetzt, die durch die (Lichteinfall verhindernde Jalousien

aufweisenden) Lufteintrittsöffnungen 6 in das Gehäuse 7 eintritt und dieses über die Ventilatoren 9 wieder verlässt .

Der Wärmetauscher 8 ist in dem Sammelbecken 16 der

Verdunstungskühleinheit 1 angeordnet und von dem dort vorhandenen Wasser umspült. Sämtliche Wärmetauscherrohre

19 - diese sind aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Fig. 3 und 5 gar nicht und in Fig. 4 nur teilweise dargestellt - befinden sich somit unterhalb des

Wasserspiegels 20 des in dem Sammelbecken 16 befindlichen Verdunstungswassers .

Mittels einer Längstrennwand 21 und einer Quertrennwand 22 ist das Sammelbecken 16 in vier voneinander

abgegrenzte Teilbecken 23 unterteilt. Der Wärmetauscher 8 durchzieht alle vier Teilbecken 23a, 23b, 23c und 23d. In jedem der vier Teilbecken 23 ist somit ein zugeordnetes Wärmetauschersegment 24 angeordnet, wobei allerdings jeweils zwei Wärmetauschersegmente 24a und 24b bzw. 24c und 24d an der Quertrennwand 22 dergestalt baulich ineinander übergehen, dass die Wärmetauscherrohre 19 durch die Quertrennwand 22 unterbrechungsfrei hindurch treten. Die vier Wärmetauschersegmente 24a, 24b, 24c und 24d sind strömungstechnisch in Reihe geschaltet. So gelangt das über den an einer ersten Stirnseite 25 des Sammelbeckens 16 angeordneten Eintritt 26 in den

Wärmetauscher 8 eintretende zu kühlende Medium über das erste und das zweite Wärmetauschersegment 24a und 24b, die an der gegenüberliegenden zweiten Stirnseite 27 des Sammelbeckens 16 angeordnete Umlenkung 28 und das dritte und das vierte Wärmetauschersegment 24c und 24d zum wiederum an der ersten Stirnseite 25 des Sammelbeckens 16 angeordneten Austritt 29.

Das Verdunstungswasser, das die Verdunstungsstrecke 15 passiert hat, gelangt dergestalt in das Sammelbecken 16, dass die vier Teilbecken 23a, 23b, 23c und 23d zueinander strömungstechnisch parallel von jenem aufgefangenen

Verdunstungswasser beaufschlagt werden. Das aus dem

Füllkörper 18 abtropfende Verdunstungswasser gelangt somit nur jeweils zu einem der vier Teilbecken 23. Ein oberhalb des Sammelbeckens 16 angeordneter Aufsatz 30 (vgl. Fig. 2) mit einem Quertrennwand-Oberteil 31 und einem Längstrennwand-Oberteil 32 weist vier

Auffangflächen 33 auf, jeweils eine oberhalb eines zugeordneten Teilbeckens 23. Die im Wesentlichen ebenen Auffangflächen 33 sind dabei dergestalt geneigt

angeordnet, dass das durch sie aufgefangene

Verdunstungswasser zu einem sich quer über die Breite des entsprechenden Teilbeckens 23 erstreckenden

Zuströmbereich 34 für das Verdunstungswasser in das betreffende Teilbecken 23 geleitet wird. Jeweils am

Ablaufbereich 35 der Auffangfläche 33 ist dabei ein als Filterrinne 36 ausgeführtes Filterelement angeordnet.

In jedem der vier Teilbecken 23 sind

Strömungsleitelemente 37 in Form von im Wesentlichen vertikal und parallel zur Quertrennwand 22 orientierten (von den Wärmetauscherrohren 19 durchsetzten)

Strömungsleitblechen 38 angeordnet. Diese bilden eine Abfolge dergestalt, dass ihre Durchtrittsquerschnitte alternierend vertikal zueinander versetzt sind. Das dem jeweiligen Zuströmbereich 34 nächstliegende

Strömungsleitblech 38a weist einen bodennahen

Durchtrittsquerschnitt 39 auf, erstreckt sich aber nach oben über den Wasserspiegel 20 hinaus. Das nächstfolgende Strömungsleitblech 38b ist demgegenüber zum Boden 40 des Teilbeckens 23 hin dicht abgeschlossen, hat aber einen wasserspiegelseitigen Durchtrittsquerschnitt 41, indem sich seine Oberkante 42 knapp unterhalb des

Wasserspiegels 20 befindet. Für das nächstfolgende Paar von Strömungsleitblechen 38a, 38b gilt entsprechendes. So ist das jeweilige Teilbecken 23 mittels der Strömungsleitbleche 38 in eine Mehrzahl von Kammern 43, welche zur Bildung einer vertikalen Mäanderströmung im Wesentlichen vertikal von oben nach unten oder aber von unten nach oben durchströmt sind, unterteilt. Jeweils in jener Kammer 43, die dem jeweiligen Zuströmbereich 34 gegenüber liegt, ist in der Seitenwand 44 des

Sammelbeckens 16 ein Durchbruch 45 vorgesehen, der den Abströmbereich 46 des Verdunstungswassers aus dem

betreffenden Teilbecken 23 bildet. In jedem Teilbecken 23 sind der Zuströmbereich 34 und Abströmbereich 46 des Verdunstungswassers entgegengerichtet zueinander versetzt zu Eintritt und Austritt des jeweils zugeordneten

Wärmetauschersegments 24; die globale, durch die

Zuströmung des Verdunstungswassers zu dem betreffenden Teilbecken 23 und dessen Abströmung aus diesem definierte Fließrichtung des Verdunstungswassers in dem jeweiligen Teilbecken ist somit entgegengerichtet zu der

Fließrichtung des zu kühlenden Mediums in dem

zugeordneten Wärmetauschersegment 24.

Die vier Teilbecken 23 weisen jeweils einen nach außen hin zur Seite geneigten Boden 40 auf. An den beiden

Seitenwänden 44 des Sammelbeckens 16 sind bodennahe

Aussparungen 47 vorgesehen. Diese bilden Schlammablässe 48 für die betreffenden Kammern 43 des jeweiligen

Teilbeckens 23. Die Schlammablässe 48 kommunizieren mit einem seitlich neben den Teilbecken 23 angeordneten

Schlammkanal 49 mit einem an der ersten Stirnseite 25 des Sammelbeckens 16 angeordneten Schlammablauf 50.

Zu beiden Seiten des Sammelbeckens 16 erstrecken sich, außen an der betreffenden Seitenwand 44 nahe deren

Oberkante angeordnet, Skimmerkanäle 51. Diese sind jeweils Teil eines Oberflächenskimmers 52. Die

Skimmerkanäle 51 sind dabei, wenn der Wasserspiegel 20 des in dem Sammelbecken 16 vorhandenen

Verdunstungswassers durch entsprechende Einflussnahme einer Steuerung so weit angehoben wird, über Aussparungen 53 der Seitenwand 44 oberflächlich an die gefluteten Teilbecken angeschlossen. Sie weisen jeweils ein leichtes Gefälle und einen stirnseitigen Ablauf 54 auf.

Seitlich neben dem Sammelbecken 16, von den Teilbecken 23 durch die jeweilige Seitenwand 44 des Sammelbeckens 16 abgetrennt und durch zusätzliche Außenwände 55 definiert, sind zwei Pumpentanks 56 angeordnet. In diese münden die Abströmbereiche 46 des Verdunstungswassers der beiden jeweils benachbarten Teilbecken 23. An der ersten

Stirnseite 25 und der zweiten Stirnseite 27 des

Sammelbeckens 16 sind mit den Pumpentanks 56

kommunizierende Anschlussstutzen 57 für eine zu der

Verdunstungswasserpumpe 17 führende Leitungsanordnung 58 vorgesehen. Zum Spülen der Pumpentanks 56 dienen

Spülstutzen 59.

Lediglich zur Vermeidung von Missverständnissen ist darauf hinzuweisen, dass aus dem Umstand, dass nicht sämtliche Details in sämtlichen Figuren der Zeichnung veranschaulicht sind, keine Widersprüche oder dergleichen hergeleitet werden können. Entsprechendes gilt für das Verhältnis der diverse Details veranschaulichenden

Figuren 2 bis 5 im Verhältnis zu der teilweise

schematisch ausgeführten Fig. 1.