Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
COOLING DEVICE COMPRISING A COOLANT EVAPORATOR ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/050542
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cooling device (100) comprising a coolant evaporator assembly (115), wherein the coolant evaporator assembly (115) has a first assembly region (117) with a coolant evaporator (123) for cooling air and a second assembly region (119) with a fan (127) for conveying air, wherein the first and second assembly region (117, 119) are fluidically connected via an air channel (143), the fan (127) is fluidically connected to the air channel (143), in order to supply air from the first assembly region (117) to the second assembly region (119), and a heating element (141) for heating the coolant evaporator (123) is arranged in the first assembly region (117). The heating element (141) is designed to heat the coolant evaporator (123) during a defrosting process, in order to melt ice accumulated on the coolant evaporator (123). The first assembly region (117) has a receiving region (135), arranged above the coolant evaporator (123), wherein the receiving region (135) is designed to receive the water vapour generated by the heating element (141) during the melting process.

Inventors:
ARBOGAST MARKUS (DE)
CIFRODELLI FRANK (DE)
WEHLAUCH MARCUS (DE)
WIEDENMANN FELIX (DE)
Application Number:
EP2016/070768
Publication Date:
March 30, 2017
Filing Date:
September 02, 2016
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (DE)
International Classes:
F25D17/04; F25D17/06; F25D21/04; F25D21/14
Foreign References:
EP1538409A22005-06-08
US4312190A1982-01-26
US2539813A1951-01-30
US20020184900A12002-12-12
FR2560365A11985-08-30
DE102011117930A12013-04-11
JP2015000303A2015-01-05
Download PDF:
Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Kältegerät (100) mit einem Kältemittelverdampferaggregat (1 15), wobei das Kältemittelverdampferaggregat (1 15) einen ersten Aggregatbereich (1 17) mit einem Kältemittelverdampfer (123) zum Kühlen von Luft und einen zweiten Aggregatbereich (1 19) mit einem Lüfter (127) zum Fördern von Luft aufweist, wobei der erste und zweite Aggregatbereich (1 17, 1 19) durch einen Luftkanal (143) fluidtechnisch verbunden sind, wobei der Lüfter (127) mit dem Luftkanal (143) fluidtechnisch verbunden ist, um Luft aus dem ersten Aggregatbereich (1 17) dem zweiten Aggregatbereich (1 19) zuzuführen, und wobei in dem ersten Aggregatbereich (1 17) ein Heizelement (141 ) zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers (123) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (141 ) ausgebildet ist, den Kältemittelverdampfer (123) während eines Abtauvorgangs zu erwärmen, um an dem Kältemittelverdampfer (123) angelagertes Eis zu schmelzen, und dass

der erste Aggregatbereich (1 17) einen Aufnahmebereich (135) aufweist, welcher oberhalb des Kältemittelverdampfers (123) angeordnet ist, wobei der Aufnahmebereich (135) ausgebildet ist, den durch das Heizelement (141 ) während des Schmelzens erzeugten Wasserdampf aufzunehmen.

Kältegerät (100) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Aufnahmebereich (135) als ein U-förmig gebogener Siphon zur Aufnahme von Wasserdampf ausgebildet ist, wobei der U-förmig gebogene Siphon insbesondere an einer Oberseite (133) des ersten Aggregatbereichs (1 17) angeordnet ist.

Kältegerät (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aggregatbereich (1 17) von dem zweiten Aggregatbereich (1 19) durch eine Trennwand (121 ) getrennt ist, wobei die Trennwand (121 ) insbesondere als eine thermisch leitende Trennwand (121 ) ausgebildet ist.

4. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (141 ) unterhalb des Kältemittelverdampfers (123) in dem ersten Aggregatbereich (1 17) angeordnet ist.

5. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aggregatbereich (1 17) eine Wasserableitöffnung zum Ableiten von Wasser aus dem ersten Aggregatbereich (1 17) aufweist, wobei die Wasserableitöffnung insbesondere an einer Unterseite (137) des ersten Aggregatbereichs (1 17) angeordnet ist.

6. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kältemittelverdampferaggregat (1 15) eine Zuführleitung

(129) zum Zuführen von Luft in den ersten Aggregatbereich (1 17) aufweist, wobei die Zuführleitung (129) mit dem ersten Aggregatbereich (1 17) durch eine Eingangsöffnung (130) fluidtechnisch verbunden ist, und wobei die Eingangsöffnung

(130) insbesondere an einer Oberseite (133) des ersten Aggregatbereichs (1 17) angeordnet ist.

7. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aggregatbereich (1 17) mit dem Luftkanal (143) durch eine Ausgangsöffnung (139) fluidtechnisch verbunden ist, wobei die Ausgangsöffnung (139) insbesondere an einer Unterseite (137) des ersten Aggregatbereichs (1 17) angeordnet ist.

8. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelverdampfer (123) eine Vorderseite (145) aufweist, welche einem Kühlbereich (1 1 1 ) des Kältegeräts (100) zugewandt ist, wobei der Luftkanal (143) an der Vorderseite (145) des Kältemittelverdampfers (123) angeordnet ist, um den ersten Aggregatbereich (1 17) und den zweiten Aggregatbereich (1 19) fluidtechnisch zu verbinden.

9. Kältegerät (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelverdampfer (123) eine Rückseite (149) aufweist, welche einer Rückwand (107) des Kältegeräts (100) zugewandt ist, wobei der Luftkanal (143) an der Rückseite (149) des Kältemittelverdampfers (123) angeordnet ist, um den ersten Aggregatbereich (1 17) und den zweiten Aggregatbereich (1 19) fluidtechnisch zu verbinden.

10. Kältegerät (100) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kältemittelverdampferaggregat (1 15) einen weiteren Luftkanal (143) aufweist, welcher den ersten Aggregatbereich (1 17) und den zweiten Aggregatbereich (1 19) fluidtechnisch verbindet, wobei der weitere Luftkanal (143) an der Vorderseite (145) oder an der Rückseite (149) des Kältemittelverdampfers (123) angeordnet ist. 1 1 . Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kältemittelverdampferaggregat (1 15) eine Abtrennung aufweist, welche zwischen dem Kältemittelverdampfer (123) und dem Luftkanal (143) angeordnet ist, wobei die Abtrennung insbesondere aus einem thermisch leitenden Material besteht.

12. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kältegerät (100) eine Anzahl von Belüftungskanälen (147) aufweist, welche den zweiten Aggregatbereich (1 19) mit einem Kühlbereich (1 1 1 ) des Kältegeräts (100) fluidtechnisch verbinden.

13. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelverdampfer (123) Lamellen (125) aufweist, um einen wirksamen Wärmeaustausch zwischen dem Kältemittelverdampfer (123) und der Luft zu ermöglichen.

14. Verfahren (200) zum Entfernen von Eis in einem Kältemittelverdampferaggregat (1 15) eines Kältegeräts (100), wobei das Kältemittelverdampferaggregat (1 15) einen ersten Aggregatbereich (1 17) mit einem Kältemittelverdampfer (123) zum Kühlen von Luft und einen zweiten Aggregatbereich (1 19) mit einem Lüfter (127) zum Fördern von Luft aufweist, wobei der erste und zweite Aggregatbereich (1 17, 1 19) durch einen Luftkanal (143) fluidtechnisch verbunden sind, wobei der Lüfter (127) mit dem Luftkanal (143) fluidtechnisch verbunden ist, um Luft aus dem ersten Aggregatbereich (1 17) dem zweiten Aggregatbereich (1 19) zuzuführen, wobei in dem ersten Aggregatbereich (1 17) ein Heizelement (141 ) zum Erwärmen des Kaltemittelverdampfers (123) angeordnet ist, wobei das Heizelement (141 ) ausgebildet ist, den Kältemittelverdampfer (123) während eines Abtauvorgangs zu erwärmen, um an dem Kältemittelverdampfer (123) angelagertes Eis zu schmelzen, und wobei der erste Aggregatbereich (1 17) einen Aufnahmebereich (135) aufweist, welcher oberhalb des Kältemittelverdampfers (123) angeordnet ist, und wobei der Aufnahmebereich (135) ausgebildet ist, den durch das Heizelement (141 ) während des Schmelzens erzeugten Wasserdampf aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Deaktivieren (201 ) des Kältemittelverdampfers (123);

Deaktivieren (203) des Lüfters (127); und

Aktivieren (205) des Heizelements (141 ) zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers (123) während des Abtauvorgangs, um an dem Kältemittelverdampfer (123) angelagertes Eis zu schmelzen, wobei der durch das Heizelement (141 ) während des Schmelzens erzeugte Wasserdampf in dem Aufnahmebereich (135) aufgenommen wird.

Verfahren (200) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren (200) ferner die folgenden Schritte umfasst, welche sich an das Aktivieren (205) des Heizelements (141 ) anschließen:

Aktivieren (207) des Kältemittelverdampfers (123); und

Aktivieren (209) des Lüfters (127), wobei der Lüfter (127) nach einem Zeitintervall nach dem Aktivieren (207) des Kältemittelverdampfers (123) aktiviert wird.

Description:
Kältegerät mit einem Kältemittelverdampferaggregat

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem Kältemittelverdampferaggregat.

Beim Betrieb des Kältemittelkreislaufes eines Kältegerätes wird der Kühlbereich des Kältegeräts gekühlt. Der Kältemittelkreislauf umfasst unter anderem einen Kältemittelverdampfer, an dessen abgekühlter Oberfläche sich Eis anlagern kann. Um das Eis von der Oberfläche des Kältemittelverdampfers zu entfernen werden Heizelemente zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers verwendet. Der während des Schmelzvorgangs entstehende Wasserdampf kann jedoch an den kalten Oberflächen eines Lüfters des Kältegeräts kondensieren und gefrieren, wodurch sich Eisanlagerung an dem Lüfter bilden können.

In der DE 10 201 1 1 17 930 A1 ist ein Kältegerät mit einem Kältemittelkreislauf beschrieben, wobei das Kältegerät einen Kühlluftkanal aufweist, in welchem ein Kältemittelverdampfer und ein Ventilator angeordnet ist, wobei der Ventilator von dem Kältemittelverdampfer räumlich beabstandet ist.

In der JP 2015 000 303 A ist ein Kältegerät mit einem Lüfter offenbart, welcher einen Luftstrom einem Kältemittelverdampfer zuführt, wobei die abgekühlte Luft durch einen Luftkanal einer Kühlkammer zugeführt wird. Das Kältegerät weist ferner eine Heizung auf, welche ausgebildet ist, die den Kältemittelverdampfer umgebende Luft zu erwärmen.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kältegerät mit einem Kältemittelverdampferaggregat mit einem Lüfter anzugeben, wobei Eisanlagerungen an dem Lüfter reduziert werden.

Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen nach den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung und der Zeichnungen.

Gemäß einem Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Kältegerät mit einem Kältemittelverdampferaggregat gelöst, wobei das Kältemittelverdampferaggregat einen ersten Aggregatbereich mit einem Kältemittelverdampfer zum Kühlen von Luft und einen zweiten Aggregatbereich mit einem Lüfter zum Fördern von Luft aufweist, wobei der erste und zweite Aggregatbereich durch einen Luftkanal fluidtechnisch verbunden sind, wobei der Lüfter mit dem Luftkanal fluidtechnisch verbunden ist, um Luft aus dem ersten Aggregatbereich dem zweiten Aggregatbereich zuzuführen, und wobei in dem ersten Aggregatbereich ein Heizelement zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers angeordnet ist, wobei das Heizelement ausgebildet ist, den Kältemittelverdampfer während eines Abtauvorgangs zu erwärmen, um an dem Kältemittelverdampfer angelagertes Eis zu schmelzen, und wobei der erste Aggregatbereich einen Aufnahmebereich aufweist, welcher oberhalb des Kältemittelverdampfers angeordnet ist, wobei der Aufnahmebereich ausgebildet ist, den durch das Heizelement während des Schmelzens erzeugten Wasserdampf aufzunehmen.

Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass durch das Heizelement an dem Kältemittelverdampfer angelagertes Eis geschmolzen werden kann, und der während des Schmelzens entstehende Wasserdampf in dem Aufnahmebereich des ersten Aggregatbereichs aufgenommen werden kann. Durch die Aufnahme des Wasserdampfs in dem Aufnahmebereich wird verhindert, dass der Wasserdampf aus dem ersten Aggregatbereich durch den Luftkanal in den zweiten Aggregatbereich gefördert wird und an dem Lüfter kondensiert und gefriert, wodurch eine Eisbildung an dem Lüfter reduziert werden kann.

In herkömmlichen Kältemittelverdampferaggregaten ist der Lüfter oberhalb des Kältemittelverdampfers angeordnet, wobei der Lüfter die Luft durch den Kältemittelverdampfer ansaugt. Bei einem Abtauvorgang wird der Kältemittelverdampfer erwärmt, wodurch Wasserdampf aufsteigt und an dem Lüfter kondensieren und gefrieren kann. Dadurch können sich Eisanlagerungen bilden, wodurch der Betrieb des Lüfters gestört werden kann.

In dem erfindungsgemäßen Kältemittelverdampferaggregat sind der Kältemittelverdampfer und der Lüfter in räumlich voneinander getrennten Aggregatbereichen angeordnet, welche durch einen Luftkanal miteinander fluidtechnisch verbunden sind. In dem ersten Aggregatbereich ist ferner ein Heizelement, wie z.B. eine Strahlungsheizung oder eine elektrische Kontaktheizung, angeordnet, um den Kältemittelverdampfer während eines Abtauvorgangs zu erwärmen. Während des Abtauvorgangs entsteht sowohl Wasser als auch Wasserdampf, wobei insbesondere das entstehende Wasser in dem ersten Aggregatbereich von dem Kältemittelverdampfer aus nach unten abfließt. Der während des Abtauvorgangs entstehende Wasserdampf steigt in dem ersten Aggregatbereich nach oben und sammelt sich in dem oberhalb des Kältemittelverdampfers angeordneten Aufnahmebereich. Bei einem erneuten Aktivieren des Kältemittelverdampfers nach dem Abtauvorgang strömt der Wasserdampf an dem Kältemittelverdampfer vorbei und gefriert an der kalten Oberfläche des Kältemittelverdampfers, wodurch die Feuchtigkeit in der geförderten Luft signifikant reduziert wird. Somit wird durch die Aufnahme des Wasserdampfs in dem oberhalb des Kältemittelverdampfer angeordneten Aufnahmebereich verhindert, dass der Wasserdampf nach dem Ende der Abtauphase aus dem ersten Aggregatbereich durch den Luftkanal in den zweiten Aggregatbereich überführt wird, und dort gegebenenfalls an dem Lüfter kondensieren und gefrieren kann. Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also ein Kältegerät, das zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination, eine Gefriertruhe oder ein Weinkühlschrank.

In einer vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts ist der Aufnahmebereich als ein U- förmig gebogener Siphon zur Aufnahme von Wasserdampf ausgebildet, wobei der U- förmig gebogene Siphon insbesondere an einer Oberseite des ersten Aggregatbereichs angeordnet ist.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den U-förmig gebogenen Siphon eine besonders wirksame Aufnahme von Wasserdampf während des Abtauvorgangs erreicht wird. Insbesondere weist der U-förmig gebogene Siphon eine umgedrehte U- Form auf. Insbesondere ist der U-förmig gebogene Siphon an einer Oberseite des ersten Aggregatbereichs angeordnet. Dadurch kann sich der Wasserdampf an der obersten Stelle des Siphons sammeln, ohne aus dem Siphon zu entweichen. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts ist der erste Aggregatbereich von dem zweiten Aggregatbereich durch eine Trennwand getrennt, wobei die Trennwand insbesondere als eine thermisch leitende Trennwand ausgebildet ist. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Trennwand zwischen dem ersten Aggregatbereich und dem zweiten Aggregatbereich verhindert wird, dass während des Aktivierens des Heizelements von dem Kältemittelverdampfer verdampfter Wasserdampf aus dem ersten Aggregatbereich in den zweiten Aggregatbereich gelangen kann. Durch eine thermisch leitende Trennwand kann unter anderem die zur Verfügung stehende Fläche für einen Wärmeaustausch des Kältemittelverdampfers erhöht werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts ist das Heizelement unterhalb des Kältemittelverdampfers in dem ersten Aggregatbereich angeordnet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die genannte Anordnung des Heizelements in dem ersten Aggregatbereich der Kältemittelverdampfer wirksam erwärmt werden kann und der dadurch entstehende Wasserdampf ungehindert in dem ersten Aggregatbereich nach oben aufsteigen kann, um in dem Aufnahmebereich aufgenommen zu werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist der erste Aggregatbereich eine Wasserableitoffnung zum Ableiten von Wasser aus dem ersten Aggregatbereich aufweist, wobei die Wasserableitoffnung insbesondere an einer Unterseite des ersten Aggregatbereichs angeordnet ist.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Anordnung der Wasserableitoffnung an der Unterseite des ersten Aggregatbereichs bei der Erwärmung des Kältemittelverdampfers entstehendes und in dem ersten Aggregatbereich nach unten fließendes Wasser wirksam durch die Wasserableitoffnung aus dem ersten Aggregatbereich abgeleitet werden kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältemittelverdampferaggregat eine Zuführleitung zum Zuführen von Luft in den ersten Aggregatbereich auf, wobei die Zuführleitung mit dem ersten Aggregatbereich durch eine Eingangsöffnung fluidtechnisch verbunden ist, und wobei die Eingangsöffnung insbesondere an einer Oberseite des ersten Aggregatbereichs angeordnet ist.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass Luft durch die Zuführleitung und durch die Eingangsöffnung wirksam dem Kältemittelverdampfer in dem ersten Aggregatbereich zugeführt werden kann, wodurch eine wirksame Abkühlung der Luft sichergestellt werden kann. Durch die Anordnung der Eingangsöffnung an der Oberseite des ersten Aggregatbereichs wird insbesondere sichergestellt, dass Luft in dem ersten Aggregatbereich von der Oberseite des ersten Aggregatbereichs zu einer Unterseite des ersten Aggregatbereichs strömt, so dass während des Abtauvorgangs in dem ersten Aggregatbereich aufsteigender Wasserdampf nicht in den zweiten Aggregatbereich gelangen kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts ist der erste Aggregatbereich mit dem Luftkanal durch eine Ausgangsöffnung fluidtechnisch verbunden, wobei die Ausgangsöffnung insbesondere an einer Unterseite des ersten Aggregatbereichs angeordnet ist.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die durch den Kältemittelverdampfer abgekühlte Luft aus dem ersten Aggregatbereich durch die Ausgangsöffnung und durch den Luftkanal wirksam in den zweiten Aggregatbereich gefördert werden kann. Durch die Anordnung der Ausgangsöffnung an der Unterseite des ersten Aggregatbereichs wird insbesondere sichergestellt, dass Luft in dem ersten Aggregatbereich von einer Oberseite des ersten Aggregatbereichs zu der Unterseite des ersten Aggregatbereichs strömt, so dass während des Abtauvorgangs entstehender Wasserdampf nicht in den zweiten Aggregatbereich gelangen kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist der Kältemittelverdampfer eine Vorderseite auf, welche einem Kühlbereich des Kältegeräts zugewandt ist, wobei der Luftkanal an der Vorderseite des Kältemittelverdampfers angeordnet ist, um den ersten Aggregatbereich und den zweiten Aggregatbereich fluidtechnisch zu verbinden. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Anordnung des Luftkanals an der Vorderseite des Kaltemittelverdampfers die zum Wärmeaustausch zur Verfügung stehende Fläche des Kältemittelverdampfers erhöht wird, wodurch sich der Wirkungsgrad des Kältemittelkreislaufs erhöht. Zudem ergibt sich durch die Anordnung des Luftkanals auf der dem Kühlbereich des Kältegeräts zugewandten Vorderseite des Kältemittelverdampfers eine vorteilhafte Isolierung des Kühlbereichs gegenüber dem Kältemittelverdampfer.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist der Kältemittelverdampfer eine Rückseite auf, welche einer Rückwand des Kältegeräts zugewandt ist, wobei der Luftkanal an der Rückseite des Kältemittelverdampfers angeordnet ist, um den ersten Aggregatbereich und den zweiten Aggregatbereich fluidtechnisch zu verbinden.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Anordnung des Luftkanals an der Rückseite des Kältemittelverdampfers die zum Wärmeaustausch zur Verfügung stehende Fläche des Kältemittelverdampfers erhöht wird und der Luftkanal besonders bauraumoptimiert in dem Kältemittelverdampferaggregat angeordnet werden kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältemittelverdampferaggregat einen weiteren Luftkanal auf, welcher den ersten Aggregatbereich und den zweiten Aggregatbereich fluidtechnisch verbindet, wobei der weitere Luftkanal an der Vorderseite oder an der Rückseite des Kältemittelverdampfers angeordnet ist. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den weiteren Luftkanal neben dem Luftkanal eine besonders wirksame Leitung von Luft aus dem ersten Aggregatbereich in den zweiten Aggregatbereich sichergestellt wird.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältemittelverdampferaggregat eine Abtrennung auf, welche zwischen dem Kältemittelverdampfer und dem Luftkanal angeordnet ist, wobei die Abtrennung insbesondere aus einem thermisch leitenden Material besteht. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Abtrennung eine wirksame räumlich Trennung zwischen dem Kältemittelverdampfer und dem Luftkanal sichergestellt wird. Wenn die Abtrennung aus einem thermisch leitenden Material besteht, wird zudem die zum Wärmeaustausch zur Verfügung stehende Fläche des Kältemittelverdampfers erhöht.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältegerät eine Anzahl von Belüftungskanälen auf, welche den zweiten Aggregatbereich mit einem Kühlbereich des Kältegeräts fluidtechnisch verbinden. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die durch den Lüfter angesaugte Luft von dem zweiten Aggregatbereich aus durch die Belüftungskanäle in den Kühlbereich des Kältegeräts gefördert werden kann. Insbesondere kann das Kältegerät einen Belüftungskanal oder eine Vielzahl von Belüftungskanälen aufweisen, um die geförderte Luft verschiedenen Kühlfächern des Kühlbereichs zuzuführen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist der Kältemittelverdampfer Lamellen auf, um einen wirksamen Wärmeaustausch zwischen dem Kältemittelverdampfer und der Luft zu ermöglichen. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Lamellen ein besonders wirksamer Wärmeaustausch zwischen dem Kältemittelverdampfer und der Luft ermöglicht wird.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Entfernen von Eis in einem Kältemittelverdampferaggregat eines Kältegeräts gelöst, wobei das Kältemittelverdampferaggregat einen ersten Aggregatbereich mit einem Kältemittelverdampfer zum Kühlen von Luft und einen zweiten Aggregatbereich mit einem Lüfter zum Fördern von Luft aufweist, wobei der erste und zweite Aggregatbereich durch einen Luftkanal fluidtechnisch verbunden sind, wobei der Lüfter mit dem Luftkanal fluidtechnisch verbunden ist, um Luft aus dem ersten Aggregatbereich dem zweiten Aggregatbereich zuzuführen, wobei in dem ersten Aggregatbereich ein Heizelement zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers angeordnet ist, wobei das Heizelement ausgebildet ist, den Kältemittelverdampfer während eines Abtauvorgangs zu erwärmen, um an dem Kältemittelverdampfer angelagertes Eis zu schmelzen, und wobei der erste Aggregatbereich einen Aufnahmebereich aufweist, welcher oberhalb des Kältemittelverdampfers angeordnet ist, und wobei der Aufnahmebereich ausgebildet ist, den durch das Heizelement während des Schmelzens erzeugten Wasserdampf aufzunehmen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst; Deaktivieren des Kältemittelverdampfers; Deaktivieren des Lüfters; und Aktivieren des Heizelements zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers während des Abtauvorgangs, um an dem Kältemittelverdampfer angelagertes Eis zu schmelzen, wobei der durch das Heizelement während des Schmelzens erzeugte Wasserdampf in dem Aufnahmebereich aufgenommen wird.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das erfindungsgemäße Verfahren während des Abtauvorgangs an dem Kältemittelverdampfer angelagertes Eis wirksam geschmolzen werden kann und der dabei erzeugte Wasserdampf wirksam in dem Aufnahmebereich aufgenommen werden kann. Somit kann der Wasserdampf nicht in den zweiten Aggregatbereich gelangen und es kann sich kein Eis an dem Lüfter anlagern.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens umfasst das Verfahren ferner die folgenden Schritte, welche sich an das Aktivieren des Heizelements anschließen; Aktivieren des Kältemittelverdampfers; und Aktivieren des Lüfters, wobei der Lüfter nach einem Zeitintervall nach dem Aktivieren des Kältemittelverdampfers aktiviert wird.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das zeitlich versetzte Aktivieren des Lüfters nach dem Aktivieren des Kältemittelverdampfers, der Kältemittelverdampfer wirksam abgekühlt wurde. Somit wird nach dem Aktivieren des Lüfters die geförderte Luft zuerst über die abgekühlte Oberfläche des Kältemittelverdampfers geleitet, wodurch der in der Luft enthaltene Wasserdampf an der abgekühlten Oberfläche des Kältemittelverdampfers als Eis angelagert wird und somit ein trockener Luftstrom dem Lüfter in dem zweiten Aggregatbereich zugeführt wird.

Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kältegerätes;

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats;

Fig. 3a eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats gemäß einer ersten Ausführungsform in einer seitlichen Schnittansicht;

Fig. 3b eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats gemäß einer zweiten Ausführungsform in einer seitlichen Schnittansicht; Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats; und

Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Entfernen von Eis in einem Kältemittelverdampferaggregat eines Kältegeräts.

Fig. 1 zeigt einen Kühlschrank stellvertretend für ein allgemeines Kältegerät 100 mit einer Kältegerätetür 101 und mit einer Geräteaußenwand 103. Die Geräteaußenwand 103 umfasst eine Oberwand 105, eine Rückwand 107, Längswände 109 und eine Unterwand 1 10 des Kältegeräts 100, welche den Kühlbereich 1 1 1 abschließen. An der Vorderseite 1 13 des Kältegeräts 100 ist die Kältegerätetür 101 angeordnet. Das Kältegerät 100 umfasst einen oder mehrere Kältemittelkreisläufe mit jeweils einem Kältemittelverdampfer, Kältemittelverdichter, Kältemittelverflüssiger und Drosselorgan. Der Kältemittelverdampfer ist ein Wärmeaustauscher, in dem das flüssige Kältemittel durch Wärmeaufnahme von dem zu kühlenden Medium, z.B. Luft, verdampft wird. Der Kältemittelverdichter ist ein mechanisch betriebenes Bauteil, das Kältemitteldampf vom Kältemittelverdampfer absaugt und bei einem höheren Druck zum Kältemittelverflüssiger ausstößt. Der Kältemittelverflüssiger ist ein Wärmeaustauscher, in dem nach der Kompression das verdampfte Kältemittel durch Wärmeabgabe an ein äußeres Kühlmedium, z.B. Luft, verflüssigt wird. Das Kältegerät 100 umfasst einen Lüfter, welcher ausgebildet ist, dem Kältemittelverdampfer einen Luftstrom zuzuführen. Durch den Luftstrom kommt es zu einer wirksamen Wärmezufuhr zu dem Kältemittelverdampfer. Das Drosselorgan ist eine Vorrichtung zur ständigen Verminderung des Druckes durch Querschnittsverengung. Das Kältemittel ist ein Fluid, das für die Wärmeübertragung in dem Kältemittelkreislauf verwendet wird, das bei niedrigen Temperaturen und niedrigem Druck des Fluides Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck des Fluides Wärme abgibt, wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluides inbegriffen sind.

Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats. Das in dem Kältegerät 100 angeordnete Kältemittelverdampferaggregat 1 15 weist einen ersten Aggregatbereich 1 17 und einen zweiten Aggregatbereich 1 19 auf, welche voneinander durch eine Trennwand 121 räumlich getrennt sind. In dem ersten Aggregatbereich 1 17 ist ein Kältemittelverdampfer 123 angeordnet, welcher mit einem in Fig. 2 nicht dargestellten Kältemittelkreislauf verbunden ist, und welcher ausgebildet ist, zugeführte Luft abzukühlen. An dem Kältemittelverdampfer 123 sind Lamellen 125 angeordnet, um einen wirksamen Wärmeaustausch zwischen dem Kältemittelverdampfer 123 und der zugeführten Luft zu ermöglichen.

Der erste Aggregatbereich 1 17 und der zweite Aggregatbereich 1 19 sind durch einen Luftkanal fluidtechnisch miteinander verbunden, wobei der Luftkanal in Fig. 2 nicht dargestellt ist. In dem zweiten Aggregatbereich 1 19 ist ein Lüfter 127 zum Fördern von Luft angeordnet, welcher ausgebildet ist, einen Luftstrom zu erzeugen, um Luft aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 durch den in Fig. 2 nicht dargestellten Luftkanal in den zweiten Aggregatbereich 1 19 zu fördern. Dazu wird Luft in einer Strömungsrichtung 131 aus Zuführleitungen 129 durch Eingangsöffnungen 130 in den oberen Bereich des ersten Aggregatbereichs 1 17 des Kältemittelverdampferaggregats 1 15 gefördert. An einer Oberseite 133 des ersten Aggregatbereichs 1 17 sind oberhalb des Kältemittelverdampfers 123 Aufnahmebereiche 135 angeordnet, durch welche die geförderte Luft in den ersten Aggregatbereich 1 17 geleitet wird. Die in den ersten Aggregatbereich 1 17 geleitete Luft wird von der Oberseite 133 des ersten Aggregatbereichs 1 17 zu einer Unterseite 137 des ersten Aggregatbereichs 1 17 geleitet, wobei die Luft an dem Kältemittelverdampfer 123 vorbeiströmt, und Wärme an den Kältemittelverdampfer 123 abgibt. Die dem ersten Aggregatbereich 1 17 zugeführte Luft tritt durch eine Ausgangsöffnung 139, welche an der Unterseite 137 des ersten Aggregatbereichs 1 17 angeordnet ist, in einer Strömungsrichtung 131 aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 wieder aus. Die aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 durch die Ausgangsöffnung 139 austretende Luft wird mittels des Lüfters 127 durch einen in Fig. 2 nicht dargestellten Luftkanal in den zweiten Aggregatbereich 1 19 gesaugt. Durch Belüftungskanäle, welche ebenfalls in Fig. 2 nicht dargestellt sind, kann die durch den Lüfter 127 angesaugte abgekühlte Luft in den Kühlbereich 1 1 1 des Kältegeräts 100 geleitet werden.

Ferner ist unterhalb des Kältemittelverdampfers 123 ein Heizelement 141 angeordnet, welches ausgebildet ist, den Kältemittelverdampfer 123 zu erwärmen. Das Heizelement 141 kann insbesondere eine Strahlungsheizung oder eine elektrische Kontaktheizung umfassen. Aufgrund des durch den Kältemittelverdampfer 123 verursachten Kühleffekts kann sich die in der Luft vorhandene Luftfeuchtigkeit als Eis an dem Kältemittelverdampfer 123 anlagern und dadurch die Leistung des Kältemittelverdampfers 123 beinträchtigen. Aus diesem Grund wird der Kältemittelverdampfer 123 in regelmäßigen Abständen während eines Abtauvorgangs abgetaut. Durch das Heizelement 141 kann der Kältemittelverdampfer 123 erwärmt werden, wodurch das an dem Kältemittelverdampfer 123 angelagerte Eis schmilzt, und dass dadurch entstehende Wasser durch eine in Fig. 2 nicht dargestellten Wasserableitung aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 abgeleitet werden kann. Durch das Erwärmen des Kältemittelverdampfers 123 durch das Heizelement 141 wird aufgrund der wirksamen Heizleistung des Heizelements 141 ein Teil des Eises an dem Kältemittelverdampfer 123 verdampft. Der dadurch entstehende Wasserdampf steigt in dem ersten Aggregatbereich 1 17 nach oben und sammelt sich in den Aufnahmebereichen 135 oberhalb des Kältemittelverdampfers 123. Die Aufnahmebereiche 135 sind insbesondere als U-förmig gebogene Siphons ausgebildet, welche an der Oberseite 133 des ersten Aggregatbereichs 1 17 angeordnet sind. Der aufsteigende Wasserdampf sammelt sich an der obersten Stelle in den Siphons.

Nach dem Ende des Abtauvorgangs und einem darauf folgenden erneuten Aktivieren des Kältemittelkreislaufs wird zuerst der Kältemittelverdampfer 123 aktiviert und heruntergekühlt, bevor der Lüfter 127 nach einem Zeitintervall aktiviert wird. Dadurch wird sich in den Aufnahmebereichen 135 befindender Wasserdampf durch den durch den Lüfter 127 erzeugten Luftstrom zuerst an dem abgekühlten Kältemittelverdampfer 123 vorbeigeleitet, wodurch der Wasserdampf an der kalten Oberfläche des Kältemittelverdampfers 123 kondensiert und sich als Eis anlagert. Folglich weist die durch die Ausgangsöffnung 139 aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 ausgeleitete Luft nur noch eine geringe Luftfeuchtigkeit auf, wenn sie anschließend durch den in Fig. 2 nicht dargestellten Luftkanal dem zweiten Aggregatbereich 1 19 zugeführt wird. Durch die Zuführung der trockenen Luft zu dem in dem zweiten Aggregatbereich 1 19 angeordneten Lüfter 127 kann ein Kondensieren von Wasserdampf an einem Lüfterrad oder an einer Lüftereinlaufdüse und eine darauf folgende Eisanlagerung an dem Lüfter 127 verhindert werden. Durch das Verhindern von Eisanlagerungen an dem Lüfter 127 können die Laufeigenschaften und das Geräuschniveau des Lüfters 127 stabil gehalten werden, und eine Beschädigung des Lüfters 127 kann verhindert werden.

Fig. 3a zeigt eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats gemäß einer ersten Ausführungsform in einer seitlichen Schnittansicht. Das Kältemittelverdampferaggregat 1 15 weist einen ersten Aggregatbereich 1 17 mit einem Kältemittelverdampfer 123 zum Kühlen von Luft auf. Ferner ist in Fig. 3a ein Heizelement 141 zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers 123 dargestellt, welches durch die Ausgangsöffnung 139, durch welche Luft aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 in einer Strömungsrichtung 131 ausgeleitet wird, gelegen ist. Der erste Aggregatbereich 1 17 ist durch die Ausgangsöffnung 139 mit einem Luftkanal 143 fluidtechnisch verbunden. Der Luftkanal 143 erstreckt sich von einer Unterseite 137 des ersten Aggregatbereichs 1 17 an der Vorderseite 145 des Kältemittelverdampfers 123 entlang bis zu dem zweiten Aggregatbereich 1 19. Der Luftkanal 143 ist mit dem zweiten Aggregatbereich 1 19 fluidtechnisch verbunden. Der Lüfter 127 in dem zweiten Aggregatbereich 1 19 saugt Luft aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 an, welche in der Strömungsrichtung 131 durch den Luftkanal 143 dem zweiten Aggregatbereich 1 19 zugeführt wird. Der zweite Aggregatbereich 1 19 ist wiederum mit Belüftungskanälen 147 fluidtechnisch verbunden, wobei die Belüftungskanäle 147 wiederum mit Kühlfächern eines Kühlbereichs 1 1 1 des Kältegeräts 100 fluidtechnisch verbunden sind. Dadurch kann der Lüfter 127 die geförderte Luft durch die Belüftungskanäle 147 in der Strömungsrichtung 131 dem Kühlbereich 1 1 1 wirksam zuführen. Durch die Abtrennung, welche zwischen der Vorderseite 145 des Kältemittelverdampfers 123 und dem Luftkanal 143 angeordnet ist, kann die Fläche des Kältemittelverdampfers 123, welche zum Wärmeaustausch zur Verfügung steht, vergrößert werden, wodurch sich die Wirksamkeit des Kältemittelverdampfers 123 erhöht. Weiterhin ergibt sich ein Vorteil bezüglich der Isolierung des Kältemittelverdampfers 123 gegenüber dem Kühlbereich 1 1 1. Dadurch dass der Luftkanal 143 zwischen dem Kältemittelverdampfer 123 und dem Kühlbereich 1 1 1 angeordnet ist, hat der Kältemittelverdampfer 123 und der Kühlbereich 1 1 1 keinen unmittelbaren Kontakt mehr zueinander. Dadurch kann der Effekt der statischen Kühlung des Kühlbereichs 1 1 1 durch den Kältemittelverdampfer 123 reduziert werden. In Abhängigkeit vom Temperaturniveau des Kältemittelverdampfers 123 kann unter Umständen auf eine weitere Isolierung verzichtet werden.

Fig. 3b zeigt eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats gemäß einer zweiten Ausführungsform in einer seitlichen Schnittansicht. Das Kältemittelverdampferaggregat 1 15 weist einen ersten Aggregatbereich 1 17 mit einem Kältemittelverdampfer 123 zum Kühlen von Luft auf, wobei der erste Aggregatbereich 1 17 durch eine Ausgangsöffnung 139 mit einem Luftkanal 143 fluidtechnisch verbunden ist. Der Luftkanal 143 erstreckt sich von der Unterseite 137 des ersten Aggregatbereichs 1 17 an der Rückseite 147 des Kältemittelverdampfers 123 bis zu dem zweiten Aggregatbereich 1 19 und ist mit dem zweiten Aggregatbereich 1 19 fluidtechnisch verbunden. Der Lüfter 127 saugt Luft aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 an, welche in der Strömungsrichtung 131 durch den Luftkanal 143 dem zweiten Aggregatbereich 1 19 zugeführt wird. Die angesaugte Luft kann durch mit dem zweiten Aggregatbereich 1 19 verbundenen Belüftungskanäle 147 in der Strömungsrichtung 131 einem Kühlbereich 1 1 1 des Kältegeräts 100 wirksam zugeführt werden.

Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Kältemittelverdampferaggregats. Das Kältemittelverdampferaggregat 1 15 weist einen ersten Aggregatbereich 1 17 mit einem Kältemittelverdampfer 123 zum Kühlen von Luft und einen zweiten Aggregatbereich 1 19 mit einem Lüfter 127 zum Fördern von Luft auf. Der erste Aggregatbereich 1 17 und der zweite Aggregatbereich 1 19 sind voneinander durch eine Trennwand 121 räumlich getrennt. Der Lüfter 127 saugt Luft durch Zuführleitungen 129, durch Eingangsöffnungen 130 und durch Aufnahmebereiche 135, insbesondere Siphons, in den oberen Bereich des ersten Aggregatbereichs 1 17 des Kältemittelverdampferaggregats 1 15. Die in den ersten Aggregatbereich 1 17 geleitete Luft wird von der Oberseite 133 des ersten Aggregatbereichs 1 17 zu einer Unterseite 137 des ersten Aggregatbereichs 1 17 an dem Kältemittelverdampfer 123 vorbei geleitet, wobei die Luft abgekühlt wird und durch eine Ausgangsöffnung 139 aus dem ersten Aggregatbereich 1 17 ausgeleitet wird.

Ferner ist unterhalb des Kältemittelverdampfers 123 ein Heizelement 141 angeordnet, wobei das Heizelement 141 ausgebildet ist, den Kältemittelverdampfer 123 zu erwärmen, um an dem Kältemittelverdampfer 123 angelagertes Eis zu entfernen. Dabei wird das angelagerte Eis durch das Heizelement 141 erwärmt, geschmolzen und teilweise verdampft. Der dadurch entstehende Wasserdampf steigt in dem ersten Aggregatbereich 1 17 nach oben und sammelt sich in den Aufnahmebereichen 135 oberhalb des Kältemittelverdampfers 123, welche insbesondere als U-förmig gebogene Siphons ausgebildet sind.

Nach dem Ende des Abtauvorgangs wird zuerst der Kältemittelverdampfer 123 aktiviert und nach einem Zeitintervall anschließend der Lüfter 127 aktiviert. Der in den Aufnahmebereichen 135 aufgenommene Wasserdampf wird durch den durch den Lüfter 127 erzeugten Luftstrom zuerst an dem abgekühlten Kältemittelverdampfer 123 vorbeigeleitet, wobei sich Eis an der kalten Oberfläche des Kältemittelverdampfers 123 anlagert, und folglich dem Lüfter 127 in dem zweiten Aggregatbereich 1 19 trockene Luft zugeführt wird.

Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Entfernen von Eis in einem Kältemittelverdampferaggregat eines Kältegeräts. Das Verfahren 200 umfasst die folgenden Schritte. Der erste Schritt umfasst das Deaktivieren 201 des Kältemittelverdampfers 123. Der zweite Schritt umfasst das Deaktivieren 203 des Lüfters 127. Insbesondere kann das Deaktivieren 203 des Lüfters 127 vor oder nach dem Deaktivieren 201 des Kältemittelverdampfers 123 oder gleichzeitig erfolgen. Der dritte Schritt umfasst das Aktivieren 205 des Heizelements 141 zum Erwärmen des Kältemittelverdampfers 123 während des Abtauvorgangs, um an dem Kältemittelverdampfer 123 angelagertes Eis zu schmelzen, wobei der durch das Heizelement 141 gleichzeitig erzeugte Wasserdampf in dem Aufnahmebereich 135 aufgenommen wird. An das Aktivieren 205 des Heizelements 141 schließt sich nach dem Abtauvorgang als vierter Schritt das Aktivieren 207 des Kältemittelverdampfers 123 und anschließend als fünfter Schritt das Aktivieren 209 des Lüfters 127 an, wobei der Lüfter 127 nach einem Zeitintervall nach dem Aktivieren 207 des Kältemittelverdampfers 123 aktiviert wird. Durch das zeitlich versetzte Aktivieren 209 des Lüfters 127 nach dem Aktivieren 207 des Kältemittelverdampfers 123 wird sichergestellt, dass der Kältemittelverdampfer 123 abgekühlt wurde, so dass sich der in dem Aufnahmebereich 135 aufgenommene Wasserdampf an der abgekühlten Oberfläche des Kältemittelverdampfers 123 anlagert und nicht in den zweiten Aggregatbereich 1 19 und zu dem Lüfter 127 gelangen kann.

Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.

Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale nicht beschränkt.

Bezugszeichenliste

100 Kältegerät

101 Kältegerätetür

103 Geräteaußenwand

105 Oberwand

107 Rückwand

109 Längswand

1 10 Unterwand

1 1 1 Kühlbereich

113 Vorderseite

1 15 Kältemittelverdampferaggregat

1 17 Erster Aggregatbereich

119 Zweiter Aggregatbereich

121 Trennwand

123 Kältemittelverdampfer

125 Lamellen

127 Lüfter

129 Zuführleitung

130 Eingangsöffnung

131 Strömungsrichtung von Luft

133 Oberseite des ersten Aggregatbereichs

135 Aufnahmebereiche

137 Unterseite des ersten Aggregatbereichs

139 Ausgangsöffnung

141 Heizelement

143 Luftkanal

145 Vorderseite des Kältemittelverdampfers

147 Belüftungskanal

149 Rückseite des Kältemittelverdampfers

200 Verfahren zum Entfernen von Eis in einem Kältemittelverdampferaggregat

201 Deaktivieren des Kältemittelverdampfers

203 Deaktivieren des Lüfters Aktivieren des Heizelements

Aktivieren des Kältemittelverdampfers Aktivieren des Lüfters