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Patent Searching and Data


Title:
COOLING-OPTIMISED HOUSING OF A MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/197158
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a cooling structure over a surface of a housing (1) of a dynamo-electric rotational machine (M, MG). By means of an additive production method, at least one material is applied layer-by-layer to the surface of the housing (1), leaving out at least one predefined region. As a result of the application of material, at least two elevations (4, 41, 42, 43, 6) are formed, wherein a cooling channel (3, 31) is formed by leaving out a predefined region. The elevations are formed in such a way that a cooling channel is formed at least between two elevations. The invention also relates to a cooling structure (K) produced in such a way, to a housing (1) and to a dynamo-electric machine (M, MG).

Inventors:
BOTT, Erich (Mönchbergstr. 4, Hollstadt, 97618, DE)
SEUFERT, Reiner (Frankenstraße 21, Salz, 97616, DE)
VOLLMER, Rolf (Espenlaubstraße 13, Gersfeld, 36129, DE)
Application Number:
EP2019/057675
Publication Date:
October 17, 2019
Filing Date:
March 27, 2019
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Werner-von-Siemens-Straße 1, München, 80333, DE)
International Classes:
H02K5/18; H02K5/20; H02K9/06; H02K15/14
Foreign References:
JP2009165294A2009-07-23
CN204349706U2015-05-20
DE102011108221A12013-01-24
Other References:
"5 Motor Frame Design", 31 January 2014, CRC PRESS, Boca Raton, London, New York, ISBN: 978-1-4200-9143-4, article TONG WEI: "5 Motor Frame Design", pages: 259 - 208, XP055417601, DOI: 10.1201/b16863-6
ANONYMOUS: "Generatives Fertigungsverfahren - Wikipedia", 19 February 2017 (2017-02-19), Internet citation, pages 1 - 6, XP055404628, Retrieved from the Internet [retrieved on 20170907]
None
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer Kühlstruktur auf einer Oberfläche eines Gehäuses (1) einer dynamoelektrischen rota torischen Maschine (M,MG), welche als permanenterregte Syn chronmaschine mit Selbstkühlung mit dem Kühlmittel Luft aus geführt ist,

dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines additiven Ferti gungsverfahrens schichtweise wenigstens ein Material auf die Oberfläche des Gehäuses (1) unter Aussparung wenigstens eines vorgegebenen Bereichs, vorzugsweise mehrerer vorgegebener Be reiche, aufgebracht wird,

wobei durch das Aufbringen von Material wenigstens zwei Erhe bungen (4,41,42,43,6) gebildet werden,

wobei durch das Aussparen eines vorgegebenen Bereichs ein Kühlkanal (3,31) gebildet wird,

wobei die Erhebungen derart gebildet werden, dass zumindest zwischen zwei Erhebungen ein Kühlkanal ausgebildet wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das additive Fertigungs verfahren das MPA-Verfahren ist.

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Er hebungen (4,41,42,43,6) derart gebildet werden, dass die Er hebungen sich wenigstens im Wesentlichen in Richtung einer Maschinenachse (A) erstrecken.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Er hebungen (4,41,42,43,6) derart gebildet werden, dass die Er hebungen sich von einem vorderen axialen Ende der Maschine (M,MG) zu einem hinteren axialen Ende der Maschine erstre cken .

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Er hebungen (4,41,42,43,6) als parallel zu der Maschinenachse (A) verlaufende Rippen (4,41) gebildet werden.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Er hebungen (4,41,42,43,6) als wellenförmige Rippen (42) oder spiralförmige Rippen gebildet werden.

7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Erhebungen

(4,41,42,43,6) als Zapfen (43) gebildet werden, wobei wenigs tens zwei Zapfen aneinandergereiht zu einer Zapfenreihe, vor zugsweise wenigstens im Wesentlichen in Richtung der Maschi nenachse (A) , angeordnet werden.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 7, wobei die Zapfen (43) zweier bezüglich einer Umfangsrichtung (U) gegen überliegender Zapfenreihen gegenständig oder wechselständig angeordnet werden.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei wenigs tens eine Erhebung (4,41,42,43,6), insbesondere eine Rippe (4,41), aufweisend wenigstens einen Vorsprung in Umfangsrich tung (U) und/oder wenigstens einen Vorsprung in Gegenumfangs richtung gebildet wird.

10. Kühlstruktur (K) auf einer Oberfläche eines Gehäuses (1) einer dynamoelektrischen rotatorischen Maschine (M,MG) herge stellt mittels des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis

9.

11. Gehäuse (1) aufweisend eine Kühlstruktur (K) nach An spruch 10.

12. Gehäuse (1) nach Anspruch 11 umgeben von einer Haube (2,5,51) .

13. Gehäuse nach einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei die Haube (5,51) mittels eines additiven Fertigungsverfahrens ge fertigt ist.

14. Dynamoelektrische rotatorische Maschine (M,MG) mit einem Gehäuse (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13.

Description:
Beschreibung

Kühloptimiertes Gehäuse einer Maschine

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Kühlstruktur auf einer Oberfläche eines Gehäuses einer dyna moelektrischen rotatorischen Maschine.

Bei luftgekühlten dynamoelektrischen rotatorischen Maschinen, insbesondere Elektromotoren, wird Wärme über eine möglichst große Gehäuseoberfläche in Verbindung mit einer Luftströmung abgeführt. Hierzu werden mit Kühlrippen versehene Gehäuse verwendet .

Eine Herstellung derartiger Gehäuse ist jedoch erst ab großen Stückzahlen wirtschaftlich. Zudem kann bei der Herstellung nicht flexibel auf unterschiedliche Umweltbedingungen eines Kunden eingegangen werden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Herstel lung zu verbessern.

Die Lösung der Aufgabe gelingt durch ein Verfahren gemäß An spruch 1, d. h. ein Verfahren zur Herstellung einer Kühl struktur auf einer Oberfläche eines Gehäuses einer dynamo elektrischen rotatorischen Maschine, welche als permanenter regte Synchronmaschine mit Selbstkühlung mit dem Kühlmittel Luft ausgeführt ist, wobei mittels eines additiven Ferti gungsverfahrens schichtweise wenigstens ein Material auf die Oberfläche des Gehäuses unter Aussparung wenigstens eines vorgegebenen Bereichs, vorzugsweise mehrerer vorgegebener Be reiche, aufgebracht wird, wobei durch das Aufbringen von Ma terial wenigstens zwei Erhebungen gebildet werden, wobei durch das Aussparen eines vorgegebenen Bereichs ein Kühlkanal gebildet wird, wobei die Erhebungen derart gebildet werden, dass zumindest zwischen zwei Erhebungen ein Kühlkanal ausge bildet wird. Ferner gelingt die Lösung der Aufgabe durch eine Kühlstruktur gemäß Anspruch 10, d.h. eine Kühlstruktur auf einer Oberflä che eines Gehäuses einer dynamoelektrischen rotatorischen Ma schine hergestellt mittels des Verfahrens nach einem der An sprüche 1 bis 9.

Zudem gelingt die Lösung der Aufgabe durch ein Gehäuse gemäß Anspruch 11, d.h. ein Gehäuse aufweisend eine Kühlstruktur nach Anspruch 10.

Außerdem gelingt die Lösung der Aufgabe durch eine dynamo elektrische rotatorische Maschine gemäß Anspruch 14, d.h. ei ne dynamoelektrische rotatorische Maschine mit einem Gehäuse nach einem der Ansprüche 11 bis 13.

Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise zur Herstel lung einer Kühlstruktur auf einer Oberfläche eines Gehäuses einer selbstgekühlten dynamoelektrischen rotatorischen Ma schine, insbesondere eines Motors, eingesetzt. Jedoch kann es auch bei eigengekühlten und fremdgekühlten, insbesondere fremdbelüfteten, Maschinen eingesetzt werden.

Die Erfindung begünstigt eine Entwärmung über Konvektion und/oder Strahlung.

Als Kühlmittel wird vorzugsweise ein Fluid eingesetzt. Es können Gase wie beispielsweise Luft oder auch Liquide wie beispielsweise Wasser oder ein Wasser-Glykol-Gemisch einge setzt werden.

Vorteilhaft wird die Kühlstruktur auf der Oberfläche des Ge häuses eines Servomotors ausgebildet.

Die Kühlstruktur bewirkt vorzugsweise eine Vergrößerung der Oberfläche des Gehäuses, wodurch Wärme besser und schneller abgeführt werden kann. Das Kühlmittel durchströmt hierzu die Kühlkanäle und führt die Wärme ab. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen .

In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das additive Fertigungsverfahren das MPA-Verfahren .

Insbesondere für geringe Stückzahlen von dynamoelektrischen rotatorischen Maschinen ist dies vorteilhaft.

Es können hohe Werkzeugkosten reduziert werden, die bei einem Aluminiumdruckguss des Gehäuses anfallen würden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, auch in großer Stückzahl gefer tigte Standard-Gehäuse mittels des additiven Fertigungsver fahrens zu modifizieren. Beispielsweise kann eine selbstge kühlte Maschine, insbesondere ein Servomotor, so modifiziert werden, dass eine effiziente Fremdbelüftung erreicht wird. Dies schafft Kostenvorteile.

Beim MPA-Verfahren (Metall-Pulver-Auftrags-Verfahren) wird ein Hauptgas, vorzugsweise Wasserdampf, in einer Lavaldüse beschleunigt. Kurz vor dem Lavalpunkt werden Pulverpartikel injiziert. Die Pulverpartikel werden auf Überschallgeschwin digkeit beschleunigt und treffen so auf einem Substrat oder einem Bauteil auf. Die hohe kinetische Energie des Pulverpar- tikels wird beim Aufprall in Wärme umgewandelt, wodurch der Partikel anhaftet. Da die Pulverpartikel nicht aufgeschmolzen werden, findet nur ein geringer Energieeintrag in das Bauteil statt. Beim MPA-Verfahren können mehrere Düsen gleichzeitig verschiedene Pulverpartikel auftragen. Somit kann auch ein Bauteil geschaffen werden, das wenigstens zwei unterschiedli che Materialien aufweist.

Jedoch sind auch andere additive Fertigungsverfahren möglich. Beispielsweise ist das additive Fertigungsverfahren ein 3D- Metal-Print-Verfahren (3DMP) , ein additives Lichtbogen- Schweiß-Verfahren, ein Laser-Auftrag-Schweiß-Verfahren, ein Plasma-Pulver-Auftrag-Schweiß-Verfahren, ein DMD-Verfahren (Direct Metal Deposition) oder ein LMD-Verfahren (Laser Metal Deposition) .

Das additive Verfahren bietet den Vorteil, dass dieses dazu ausgebildet ist, voll automatisiert abzulaufen. Dies ermög licht ein prozesssicheres Verfahren. Zudem bietet das additi ve Verfahren den Vorteil, dass insbesondere Kleinserien und/oder Prototypen flexibel und schnell gefertigt werden können, auch unter Berücksichtigung geänderter Geometrien.

Als Material für die additive Fertigung wird vorzugsweise Aluminium oder Kupfer oder deren Legierungen eingesetzt.

Kupfer bietet den Vorteil, dass es eine hohe Wärmeleitfähig keit aufweist und somit Wärme schnell und effektiv abgeführt werden kann. Kupfer bringt daher Vorteile mit sich, wenn Wär me über lange Strecken geleitet werden muss.

Aluminium ist hingegen kostengünstig. Vorzugsweise weist auch das Gehäuse Aluminium auf, sodass kein Materialübergang ent steht .

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden die Erhebungen derart gebildet, dass die Erhebungen sich wenigstens im Wesentlichen in Richtung einer Maschinen achse erstrecken.

Vorzugsweise werden die Erhebungen als Rippen bzw. Kühlrip pen, die sich wenigstens im Wesentlichen in Richtung der Ma schinenachse erstrecken, ausgebildet. Dies gewährleistet eine schnelle Abführung von Wärme mittels des Kühlmittels durch den zwischen zwei Kühlrippen ausgebildeten Kühlkanal.

Jedoch können die Erhebungen auch als Kühlrippen ausgebildet sein, die in einem Winkel zwischen 0° und 180°, vorzugsweise zwischen 80° und 100°, ausgebildet sind. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden die Erhebungen derart gebildet, dass die Erhebungen sich von einem vorderen axialen Ende der Maschine zu einem hinteren axialen Ende der Maschine erstrecken.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden die Erhebungen als parallel zu der Maschinenachse ver laufende Rippen gebildet werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden Erhebungen als wellenförmige oder spiralförmige Rippen gebildet werden.

Wellenförmige Rippen haben den Vorteil, dass eine Luftströ mung entlang der Rippen verwirbelt wird. Ein Wärmeübergang auf eine turbulente Luftströmung ist hierbei effizienter als auf eine laminare Luftströmung.

Spiralförmige Rippen sind vorteilhaft wie ein mehrgängiges Gewinde geformt.

Insbesondere eine Fertigung wellenförmiger bzw. spiralförmi ger Rippen kann nicht durch konventionelle Verfahren, wie z. B. durch Druckguss, jedoch durch das erfindungsgemäße Verfah ren erfolgen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden die Erhebungen als Zapfen gebildet, wobei wenigstens zwei Zapfen aneinandergereiht zu einer Zapfenreihe, vorzugs weise wenigstens im Wesentlichen in Richtung der Maschinen achse, angeordnet werden.

Dies bringt eine Verwirbelung der Luftströmung mit sich, eine Vergrößerung der Gehäuseoberfläche. Zugleich wird im Gegen satz zu Rippen Material eingespart.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden die Zapfen zweier bezüglich einer Umfangsrichtung ge- genüberliegender Zapfenreihen gegenständig oder wechselstän dig angeordnet.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird wenigstens eine Erhebung, insbesondere eine Rippe, auf weisend wenigstens einen Vorsprung in Umfangsrichtung

und/oder wenigstens einen Vorsprung in Gegenumfangsrichtung gebildet. Vorteilhaft ist die Gegenumfangsrichtung zur Um fangsrichtung entgegengesetzt.

Diese Ausführungsform bringt eine Vergrößerung der Gehäuse oberfläche mit sich, durch welche Wärme optimal abgegeben werden kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die beschriebene Kühlstruktur auf einem Gehäuse ausgebil det. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Er findung ist das Gehäuse von einer Haube umgeben.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Haube mittels eines additiven Fertigungsverfahrens gefertigt .

Vorteilhaft wird die Haube mittels der bereits weiter oben erwähnten additiven Fertigungsverfahren gefertigt.

Die Erfindung bietet den Vorteil, dass je nach Größe der Ma schine, Kühlungsart, abzuführender Wärme und/oder verwendeter Materialien, insbesondere des Gehäuses, die Kühlstruktur op timal angepasst werden kann.

Ferner bietet die Erfindung den Vorteil, dass Wärme aus der dynamoelektrischen rotatorischen Maschine (insbesondere aus Wicklung und Blechpaket) über die Erhebungen, welche die Oberfläche des Gehäuses vergrößern, aus der Maschine hinaus geführt und über die von Fluiden, insbesondere Luft, durch strömten Kühlkanäle abgeführt wird. Die Kühlstruktur kann mittels des erfindungsgemäßen Verfah rens schnell und günstig an kundenspezifische Vorgaben oder Umweltbedingungen angepasst werden.

Beispielsweise können die Erhebungen je nach Anwendungsgebiet dicker oder dünner ausgebildet werden. Die Kühlkanäle können bei staubigen Anwendungsgebieten z. B. glatt und verstop fungsarm ausgebildet werden, bei korrosiven Umgebungseinflüs sen können sie veredelt werden.

Ferner können verschiedene Materialien für die Ausbildung der Erhebungen verwendet werden. Zudem können Materialmischungen verwendet werden oder Materialgradienten in den Erhebungen realisiert werden.

Bypässe zur Reduktion von Schwingungen und Geräuschen können außerdem leicht realisiert werden.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und er läutert. Es zeigen:

FIG 1 einen Ablauf eines Verfahrens zur Herstellung einer

Kühlstruktur auf einer Oberfläche eines Gehäuses einer dynamoelektrischen rotatorischen Maschine,

FIG 2 einen Querschnitt durch eine Ausgestaltung eines kreuz förmigen Gehäuses einer dynamoelektrischen rotatori schen Maschine mit einer Kühlstruktur K und einer Hau be,

FIG 3 einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestaltung ei nes kreisförmigen Gehäuses der dynamoelektrischen rota torischen Maschine mit der Kühlstruktur und einer Hau be,

FIG 4 einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestaltung des kreuzförmigen Gehäuses der dynamoelektrischen rotatori- sehen Maschine mit der Kühlstruktur und einer additiv gefertigten Haube,

FIG 5 einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestaltung des kreuzförmigen Gehäuses der dynamoelektrischen rotatori schen Maschine mit der Kühlstruktur und einer additiv gefertigten Haube (Kühlstruktur umfasst Rippen und T- Rippen) ,

FIG 6 einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestaltung des kreuzförmigen Gehäuses der dynamoelektrischen rotatori schen Maschine mit der Kühlstruktur und einer additiv gefertigten Haube (Kühlstruktur umfasst L-Rippen) ,

FIG 7 eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung einer dynamo

elektrischen rotatorischen Maschine mit Gehäuse mit pa rallel ausgebildeten Rippen,

FIG 8 eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung einer dynamo

elektrischen rotatorischen Maschine mit Gehäuse mit wellenförmig ausgebildeten Rippen und

FIG 9 eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung einer dynamo

elektrischen rotatorischen Maschine mit Gehäuse mit Zapfen .

FIG 1 zeigt einen Ablauf eines Verfahrens zur Herstellung ei ner Kühlstruktur auf einer Oberfläche eines Gehäuses einer dynamoelektrischen rotatorischen Maschine.

In Verfahrensschritt S1 wird ein Gehäuse einer dynamoelektri schen rotatorischen Maschine bereitgestellt. In Verfahrens schritt S2 wird eine Schicht eines Materials, vorzugsweise Aluminium, unter Aussparung wenigstens eines vorgegebenen Be reichs, vorzugsweise mehrerer vorgegebener Bereiche, aufge bracht. Die Bildung von Erhebungen wird durch ein schichtwei ses Aufbringen von Material bewerkstelligt, weshalb vorzugs weise weitere Schichten aufgebracht werden. F? kennzeichnet die Frage, ob die Erhebungen bereits wie ge wünscht gebildet wurden. Wenn nein - mit n gekennzeichnet - wird in Verfahrensschritt S2 eine weitere Schicht des Materi als aufgetragen.

Wenn ja - mit j gekennzeichnet - wird die Kühlstruktur auf der Oberfläche des Gehäuses in Verfahrensschritt S3 fertig gestellt. Es ist kein Aufbringen einer weiteren Material schicht nötig.

Es kann zudem noch eine spanende Bearbeitung der aufgebrach ten Erhebungen erfolgen, z. B. eine Gewindebohrung.

FIG 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Ausgestaltung eines kreuzförmigen Gehäuses 1 einer dynamoelektrischen rotatori schen Maschine M mit einer Kühlstruktur K und einer Haube 2. Das Gehäuse 1 ist in der Figur kreuzförmig ausgestaltet. Je doch sind auch andere Gehäuseformen möglich.

Auf der Oberfläche des Gehäuses 1 sind Erhebungen ausgebil det, die mittels des in FIG 1 beschriebenen additiven Ferti gungsverfahrens gebildet wurden. Die Erhebungen sind in der Figur als Rippen 4 ausgebildet, die einer Oberflächenvergrö ßerung des Gehäuses 1 dienen. Zwischen zwei Rippen befindet sich ein Kühlkanal 3, der von Fluiden zur Kühlung durchströmt werden kann. Vorzugsweise wird der Kühlkanal 3 von Luft durchströmt. Die Rippen 4 sind in definierten Abständen ent lang einer Umfangsrichtung U ausgebildet.

Die Rippen 4 erstrecken sich vorzugsweise wenigstens im We sentlichen in Richtung einer Maschinenachse. Die Rippen 4 sind vorzugsweise parallel zu einer Maschinenachse ausge führt. Die Rippen 4 erstrecken sich vorzugsweise von einem vorderen axialen Ende der Maschine M zu einem hinteren axia len Ende der Maschine M. Die Figur zeigt zudem die Haube 2, die mittels eines Befesti gungsmittels B, z. B. einer Schraube, am Gehäuse 1 befestigt ist .

FIG 3 zeigt einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestal tung eines kreisförmigen Gehäuses 11 der dynamoelektrischen rotatorischen Maschine M mit der Kühlstruktur K und einer Haube 2. Das Gehäuse 11 ist in der Figur im Gegensatz zu FIG 2 kreisförmig ausgestaltet.

FIG 4 zeigt einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestal tung des kreuzförmigen Gehäuses 1 der dynamoelektrischen ro tatorischen Maschine M mit der Kühlstruktur K und einer addi tiv gefertigten Haube 5. Die additiv gefertigte Haube 5 bie tet den Vorteil, dass Wärme besser abgeleitet werden kann, da sie am Gehäuse angebunden ist und daher eine Wärmeableitung noch effizienter ist. Vorteilhaft wird die additiv gefertigte Haube 5 während des additiven Fertigungsverfahrens schicht weise auf die Oberfläche des Gehäuses aufgebracht.

FIG 5 zeigt einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestal tung des kreuzförmigen Gehäuses 1 der dynamoelektrischen ro tatorischen Maschine M mit der Kühlstruktur K und einer addi tiv gefertigten Haube 51. Die Kühlstruktur K umfasst Rippen 4 und T-Rippen 6 (aufweisend einen Vorsprung in Umfangsrichtung U und einen Vorsprung in Gegenumfangsrichtung) .

Die T-Rippe bietet eine erweiterte Oberflächenvergrößerung (größer als beispielsweise bei Zapfen) .

Die T-Rippen 6 sind vorzugsweise zur Schwingungs- und Ge räuschoptimierung mit der Haube 51 verbunden. Dies hat zudem den Vorteil, dass die Kühlkanäle 31 voneinander getrennt aus geführt sind und beispielsweise von verschiedenen Fluiden durchströmt werden können (z. B. wird ein erster Kühlkanal von Luft durchströmt und ein zweiter Kühlkanal von Wasser) oder von Fluiden in verschiedenen Richtungen durchströmt wer den können. FIG 6 zeigt einen weiteren Querschnitt durch eine Ausgestal tung des kreuzförmigen Gehäuses 1 der dynamoelektrischen ro tatorischen Maschine M mit der Kühlstruktur K und einer addi tiv gefertigten Haube 5. Die Kühlstruktur K umfasst L-Rippen 41, die eine erweiterte Oberflächenvergrößerung bieten (grö ßer als beispielsweise bei normalen Rippen) .

Die Figur zeigt zudem eine andere Ausführung der Haube 5: Die Haube 5 reicht nicht nur bis zum Rand des Gehäuses 1 (vgl.

FIG 4), sondern wird entlang des Gehäuses 1 ausgebildet.

FIG 7 zeigt eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung einer dy namoelektrischen rotatorischen Maschine mit Gehäuse MG mit parallel ausgebildeten Rippen 4. Die Rippen 4 sind in der Fi gur parallel zu einer Maschinenachse A auf der Oberfläche des Gehäuses von einem vorderen axialen Ende bis zu einem hinte ren axialen Endes des Gehäuses ausgebildet und stellen die Kühlstruktur K dar. Jedoch können die Rippen 4 auch in einem Winkel zur Maschinenachse A, also geschrägt, ausgebildet sein .

FIG 8 zeigt eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung einer dy namoelektrischen rotatorischen Maschine mit Gehäuse MG mit wellenförmig ausgebildeten Rippen 42. Die wellenförmig ausge bildeten Rippen 42 sind in der Figur parallel zu einer Ma schinenachse A auf der Oberfläche des Gehäuses von einem vor deren axialen Ende bis zu einem hinteren axialen Endes des Gehäuses ausgebildet und stellen die Kühlstruktur K dar. Je doch können die wellenförmig ausgebildeten Rippen 42 auch in einem Winkel zur Maschinenachse A, also geschrägt, ausgebil det sein.

FIG 9 zeigt eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung einer dy namoelektrischen rotatorischen Maschine mit Gehäuse MG mit Zapfen 43. Vorteilhaft sind die Zapfen entlang der Maschinen achse A ausgebildet. Die Zapfen 43 sind in der Figur gleich ständig angeordnet, können jedoch auch wechselständig oder in einer anderen Form angeordnet sein. Die Zapfen 43 sind auf der Oberfläche des Gehäuses wenigstens im Wesentlichen von einem vorderen axialen Ende bis zu einem hinteren axialen En des des Gehäuses ausgebildet und stellen die Kühlstruktur K dar .

Die Zapfen 43 können eine kreisförmige Bodenfläche (Bodenflä che ist die Fläche, an welcher der Zapfen und das Gehäuse an einander angrenzen) , eine ovale Bodenfläche, eine elliptische Bodenfläche, eine quadratische Bodenfläche, eine rechteckige Bodenfläche, eine quadratische Bodenfläche mit abgerundeten Ecken oder eine rechteckige Bodenfläche mit abgerundeten Ecken haben. Jedoch sind auch andere Formen möglich.

Es ist überdies möglich, vorzugsweise während des additiven Fertigungsverfahrens, die Kühlstruktur K, die andere Rippen arten (z. B. Rippen 4, L-Rippen 41, wellenförmige Rippen 42) oder Zapfen 43 umfasst, mit der jeweiligen Haube 5 bzw. 51 zu verbinden .