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Title:
COOLING STATION FOR RECEIVING A RACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/034546
Kind Code:
A3
Abstract:
The aim of the invention is to create a device which allows a chilled material to be transported to a place of utilization with little effort and be reliably and energy-efficiently cooled at the place of utilization. Said aim is achieved by a cooling station for receiving a rack that is provided with receiving devices for a chilled material. Said cooling station comprises at least one fan for generating a circulating air flow through the rack, at least one cooler for cooling the circulating air flow, and a housing that surrounds a space for accommodating the rack on at least three sides.

Inventors:
KONRAD, Claus (Remchinger Strasse 4, Kämpfelbach, 75236, DE)
WIRTH, Peter (Mühläcker 34, Eppingen, 75031, DE)
BÖSS, Ralf (Grabenstrasse 3A, Kraichtal, 76703, DE)
Application Number:
EP2007/007935
Publication Date:
March 27, 2008
Filing Date:
September 12, 2007
Export Citation:
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Assignee:
BLANCO CS GMBH + CO KG (Flehinger Strasse 59, Oberderdingen, 75038, DE)
KONRAD, Claus (Remchinger Strasse 4, Kämpfelbach, 75236, DE)
WIRTH, Peter (Mühläcker 34, Eppingen, 75031, DE)
BÖSS, Ralf (Grabenstrasse 3A, Kraichtal, 76703, DE)
International Classes:
F25D15/00; F25D3/06; F25D17/06
Domestic Patent References:
WO1994013184A11994-06-23
WO1997009575A11997-03-13
Foreign References:
CH602047A51978-07-31
US3690118A1972-09-12
US5403997A1995-04-04
DE19755468A11999-06-24
EP1308116A12003-05-07
US5655595A1997-08-12
FR2689222A11993-10-01
US20030140638A12003-07-31
Attorney, Agent or Firm:
HÖRNER, Andreas et al. (HOEGER, STELLRECHT & PARTNERUhlandstrasse 14c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Kühlstation zur Aufnahme eines Gestells (302), das Aufnahmen für ein Kühlgut aufweist, wobei die Kühlstation (124, 132) mindestens ein Gebläse (314) zur Erzeugung eines Umluftstroms durch das Gestell (302) und mindestens einen Kühler (316) zum Kühlen des Umluftstroms umfasst und wobei die Kühlstation (124, 132) ein Gehäuse (292) umfasst, das einen Aufnahmeraum (300) zur Aufnahme des Gestells (302) auf mindestens drei Seiten umgibt.

2. Kühlstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlstation (124, 132) verfahrbar ist.

3. Kühlstation nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlstation (124, 132) mit Laufrollen (304) versehen ist.

4. Kühlstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (292) der Kühlstation (132) den Aufnahmeraum (300) zur Aufnahme des Gestells (302) auf mindestens vier Seiten umgibt.

5. Kühlstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlstation (124, 132) einen Schalter aufweist, der beim Einbringen des Gestells (302) in die Kühlstation (124, 132) selbsttätig die Erzeugung eines gekühlten Umluftstroms durch das Gestell (302) aktiviert.

6. Kühlstation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter als ein Magnetschalter ausgebildet ist.

7. Kühlstation nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter einen Reed-Kontakt umfasst.

8. Kühlstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (316) als ein Wärmetauscher ausgebildet ist, der kaltsei- tig einen mehrphasigen, fließfähigen Kälteträger enthält.

9. Kühlstation nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlstation (124, 132) eine Vorrichtung zum Zirkulierenlassen des Kälteträgers durch den Kühler (316) zugeordnet ist.

10. Kühlstation nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlstation (124, 132) durch mindestens eine Kälteträgerleitung (184, 186) mit einer externen Kälteträger-Quelle (144) und/oder einer externen Kälteträger-Senke (144) verbindbar ist.

11. Kühlstation nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Kälteträgerleitung (184, 186) flexibel ausgebildet ist.

12. Kühlstation nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der mehrphasige, fließfähige Kälteträger ein Binäreis ist.

13. Kühlstation nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlstation (124, 132) mindestens eine Ausblasöffnung (308, 338) zum Ausblasen gekühlter Umluft in das Gestell (302) aufweist.

14. Kühlstation nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlstation (124, 132) mindestens eine Ansaugöffnung (340) zum Ansaugen von Umluft aus dem Gestell (302) aufweist.

15. Kombination aus einer Kühlstation nach einem der Ansprüche 1 bis 14 und einem Gestell (302), das Aufnahmen für ein Kühlgut aufweist und derart in den Aufnahmeraum (300) der Kühlstation (124, 132) einbringbar ist, dass die Kühlstation (124, 132) das Gestell (302) auf mindestens drei Seiten umgibt.

16. Kombination nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (302) verfahrbar ist.

17. Kombination nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell mit Laufrollen (350) versehen ist.

18. Kombination nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Aufnahmeraum (300) der Kühlstation (124, 132) eingebrachte Gestell (302) auf mindestens einer Seite für die Entnahme von Kühlgut aus den Aufnahmen für das Kühlgut zugänglich ist.

19. Kombination nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Aufnahmeraum (300) der Kühlstation (124, 132) eingebrachte Gestell (302) auf mindestens zwei Seiten für die Entnahme von Kühlgut aus den Aufnahmen für das Kühlgut zugänglich ist.

20. Kombination nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen des Gestells (302) zur Aufnahme von Gastro- norm-Behältern ausgebildet sind.

21. Kombination nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlgut Speisen und/oder Getränke umfasst.

22. Kombination nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (302) als ein Regalwagen (122, 130) ausgebildet ist.

23. Portioniersystem für eine Großküche, umfassend mindestens eine Kühlstation (124, 132) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 und/oder mindestens eine Kombination nach einem der Ansprüche 15 bis 22.

Description:

Kühlstation zur Aufnahme eines Gestells

Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der Kühlung von Kühlgut.

Es ist bekannt, für die Speisenportionierung in der Gemeinschaftsverpflegung wärmeisolierte, aktiv gekühlte Speisentransportwagen einzusetzen, aus denen gekühlte Speisen und/oder Getränke für die Portionierung auf Tabletts entnommen werden können. Solche Transportwagen mit aktiver Kühlung sind aufgrund des integrierten Kälteaggregats kompliziert aufgebaut und aufwendig in der Herstellung, beanspruchen viel Platz und weisen ein hohes Gewicht auf. Ferner muss ein hoher Aufwand getrieben werden, um die integrierten elektrischen Komponenten vor der bei der Reinigung verwendeten Flüssigkeit zu schützen.

Ferner ist es bekannt, bei der Speisenportionierung fahrbare Regalwagen ohne Kühlvorrichtung einzusetzen, die aus einem Kühlraum an ein Speisentransportband gefahren werden, um dort das an den Regalwagen aufgenommene Kühlgut auf Tabletts zu portionieren. Um das Kühlgut kühlzuhalten, können hierbei flexible Hauben eingesetzt werden, die den Luftaustausch mit der Umgebung zumindest teilweise unterbinden.

Solche Regalwagen ohne Kühlung müssen in gekühlter Umgebung eingesetzt werden, um eine ununterbrochene Kühlkette bei der Speisenverteilung zu gewährleisten. Das Arbeiten in gekühlter Umgebung stellt jedoch eine erhöhte Belastung für das Bedienungspersonal dar und erfordert zudem einen hohen Energieeinsatz, da sehr große Räume gekühlt werden müssen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, ein Kühlgut mit geringem Aufwand zu einem Verwendungsort zu transportieren und an dem Verwendungsort zuverlässig und energieeffizient zu kühlen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Kühlstation zur Aufnahme eines Gestells, das Aufnahmen für ein Kühlgut aufweist, wobei die Kühlstation mindestens ein Gebläse zur Erzeugung eines Umluftstroms durch das Gestell und mindestens einen Kühler zum Kühlen des Umluftstroms um- fasst und wobei die Kühlstation ein Gehäuse umfasst, das einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Gestells auf mindestens drei Seiten umgibt.

Das in dem Aufnahmeraum aufgenommene Gestell ist durch das Gehäuse der Kühlstation auf mindestens drei Seiten, beispielsweise nach links, nach hinten und nach rechts, gegenüber der wärmeren Umgebung abgeschottet, so dass das Kühlgut gegen Wärmezufuhr aus der wärmeren Umgebung geschützt ist.

Ferner wird durch den gekühlten Umluftstrom, der das Gestell mit dem daran aufgenommenen Kühlgut durchsetzt, ein Kaltluftschleier über und durch das Gestell gelegt, durch den das Kühlgut auf den verbleibenden Seiten gegenüber der wärmeren Umgebung abgeschottet ist.

Auf den durch den Kaltluftschleier abgeschotteten Seiten ist das Gestell mit dem daran aufgenommenen Kühlgut frei zugänglich, so dass ein ergonomisches Arbeiten und eine leichte Entnahme des Kühlguts aus dem Gestell möglich ist.

Das Gestell zur Aufnahme des Kühlguts hat lediglich mechanische Tragefunktion und kann daher sehr einfach aufgebaut sein. Insbesondere muss dieses

Gestell weder elektrische Komponenten noch irgendwelche Kühlvorrichtungen aufweisen.

Vor dem Einbringen in den Aufnahmeraum der Kühlstation kann das Gestell mit dem daran aufgenommenen Kühlgut beispielsweise in einem Kühlraum oder einem Kühlhaus aufbewahrt werden.

Dadurch ist gewährleistet, dass die Kühlkette weder während der Lagerung noch während der Weiterverwertung, insbesondere Portionierung, des Kühlguts unterbrochen wird.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kühlstation ist vorgesehen, dass die Kühlstation verfahrbar ist, um die Kühlstation flexibel einsetzen und beispielsweise an verschiedenen Stellen eines Speisentransportbandes positionieren zu können.

Die Verfahrbarkeit der Kühlstation kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Kühlstation mit Laufrollen versehen ist.

Das an dem Gestell aufgenommene Kühlgut ist besonders wirksam gegen eine Wärmezufuhr aus der Umgebung geschützt, wenn das Gehäuse der Kühlstation den Aufnahmeraum zur Aufnahme des Gestells auf mindestens vier Seiten umgibt.

Die den Aufnahmeraum der Kühlstation umgebenden Gehäusewände sind vorzugsweise mit einer Wärmeisolation versehen.

Um zu erreichen, dass der gekühlte Umluftstrom nur dann erzeugt wird, wenn er zur Erzeugung eines Kaltluftschleiers über einem in die Kühlstation eingebrachten Gestell benötigt wird, ist es günstig, wenn die Kühlstation einen Schalter aufweist, der beim Einbringen des Gestells in die Kühlstation selbsttätig die Erzeugung eines gekühlten Umluftstroms durch das Gestell aktiviert.

Ein solcher Schalter kann insbesondere als ein Magnetschalter ausgebildet sein.

Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Schalter einen Reed-Kontakt umfasst, der beim Einbringen des Gestells in den Aufnahmeraum der Kühlstation aufgrund der Anwesenheit eines an dem Gestell angeordneten Magneten einen elektrischen Kontakt schließt und dadurch die Umluftkühlungseinrichtung, insbesondere das Gebläse und den Kühler, aktiviert.

Grundsätzlich kann der Kühler in beliebiger Weise aufgebaut und die Kühlwirkung des Kühlers in beliebiger Weise erzielt werden. Beispielsweise könnte der Kühler als der Verdampfer eines Kälteaggregats ausgebildet sein.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass der Kühler als ein Wärmetauscher ausgebildet ist, der kaltseitig einen mehrphasigen, fließfähigen Kälteträger enthält.

Der mehrphasige Kälteträger, der insbesondere eine feste Eisphase enthalten kann, die in einer flüssigen Phase suspendiert ist, ist fließfähig, insbesondere pumpfähig, und kann daher von einer externen Kälterträger-Quelle zu der Kühlstation zugeführt werden, so dass innerhalb der Kühlstation keinerlei Kälteaggregat vorhanden sein muss.

Ein mehrphasiger Kälteträger kann Wärme aus dem Umluftstrom aufnehmen und in latente Wärme umwandeln, indem ein Teil der festen Phase des Kälteträgers geschmolzen wird, ohne dass sich hierbei die Temperatur des Kälteträgers verändert, jedenfalls solange die feste Phase des Kälteträgers nicht vollständig geschmolzen ist.

Ein solcher Latentkälteträger weist eine vergleichsweise hohe spezifische Energiedichte auf.

Durch die Verwendung eines mehrphasigen Kälteträgers, der eine definierte Abschmelztemperatur aufweist, auf der Kaltseite des Kühlers der Kühlstation kann auf eine Temperaturregelung des Umluftstroms verzichtet werden.

Grundsätzlich könnte die Kaltseite des Wärmetauschers als ein Kälteträger- Speichertank ausgebildet sein, in welchem der einmal eingefüllte Kälteträger ruht, bis seine Wärmeaufnahmekapazität erschöpft ist.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass der Kühlstation eine Vorrichtung zum Zirkulierenlassen des Kälteträgers durch den Kühler zugeordnet ist. Dadurch wird erreicht, dass die Kaltseite des Wärmetauschers stets eine besonders hohe Wärmeaufnahmekapazität aufweist.

Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Kühlstation durch mindestens eine Kälteträgerleitung mit einer externen Kälteträger-Quelle und/oder einer externen Kälteträger-Senke verbindbar ist.

Dadurch kann der mehrphasige fließfähige Kälteträger von der externen Kälteträger-Quelle bezogen werden und muss nicht in der Kühlstation selbst

hergestellt oder regeneriert werden. Ferner kann verbrauchter Kälteträger an die externe Kälteträger-Senke abgegeben werden.

Wenn vorteilhafterweise mindestens eine Kälteträgerleitung flexibel ausgebildet ist, kann die Kühlstation in unterschiedlichen Positionen relativ zu der externen Kälteträger-Quelle bzw. relativ zu der externen Kälteträger-Senke angeordnet werden, was die Verwendungsflexibilität der Kühlstation erhöht.

Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass der mehrphasige, fließfähige Kälteträger ein Binäreis ist.

Binäreis (auch bekannt als Flow Ice oder Smart Ice) ist ein fließfähiges und pumpfähiges, zweiphasiges Gemisch aus einer festen Eisphase und einer flüssigen Wasser/Alkohol-Phase (welche also Wasser und einen Alkohol als gefrierpunkterniedrigenden Stoff enthält), in der die Eisphase suspendiert ist.

Die Schmelztemperatur der Eisphase hängt von der Art des verwendeten Alkohols (beispielseweise Ethanol) um vom gewählten Alkoholanteil ab.

Wird dieses Binäreis zur Kühlung des Umluftstroms verwendet, so nimmt das Binäreis Wärme aus dem Umluftstrom auf und wandelt sie in latente Wärme des Binäreises um, indem ein Teil der Eisphase des Binäreises geschmolzen wird, ohne dass sich hierbei die Temperatur des Binäreises verändert, jedenfalls solange die Eisphase des Binäreises nicht vollständig geschmolzen ist.

Binäreis eignet sich aufgrund dieser Eigenschaften und aufgrund seiner Pumpfähigkeit in idealer Weise dazu, in der erfindungsgemäßen Kühlstation als Latentkälteträger verwendet zu werden.

Durch seinen Eisanteil weist das Binäreis ferner eine vergleichsweise hohe spezifische Energiedichte auf.

Um den Umluftstrom durch das in dem Aufnahmeraum der Kühlstation aufgenommene Gestell zu erzeugen, kann vorgesehen sein, dass die Kühlstation mindestens eine Ausblasöffnung zum Ausblasen gekühlter Umluft in das Gestell aufweist.

Ferner kann vorgesehen sein, dass die Kühlstation mindestens eine Ansaugöffnung zum Ansaugen von Umluft aus dem Gestell aufweist.

Anspruch 15 ist auf eine Kombination aus einer erfindungsgemäßen Kühlstation und mindestens einem Gestell, das Aufnahmen für ein Kühlgut aufweist und derart in den Aufnahmeraum der Kühlstation einbringbar ist, dass die Kühlstation das Gestell auf mindestens drei Seiten umgibt, gerichtet.

Ein solches Gestell ist vorzugsweise verfahrbar, um beispielsweise aus einem Kühlraum zu der Kühlstation verfahren zu werden.

Diese Verfahrbarkeit kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass das Gestell mit Laufrollen versehen ist.

Um ein ergonomisches Arbeiten bei der Entnahme von Kühlgut durch eine Bedienungsperson aus den Aufnahmen des in den Aufnahmeraum der Kühlstation eingebrachten Gestells zu ermöglichen, ist es günstig, wenn das in den Aufnahmeraum der Kühlstation eingebrachte Gestell auf mindestens einer Seite für die Entnahme von Kühlgut aus den Aufnahmen für das Kühlgut zugänglich ist.

Besonders günstig ist es für eine freie Zugänglichkeit zu dem an dem Gestell aufgenommenen Kühlgut, wenn das in den Aufnahmeraum der Kühlstation eingebrachte Gestell auf mindestens zwei Seiten für die Entnahme von Kühlgut aus den Aufnahmen für das Kühlgut zugänglich ist, beispielsweise von vorne und von oben.

Die Kühlung des Kühlguts an dem Gestell kann besonders effizient erfolgen, wenn der Aufnahmeraum der Kühlstation so an die Form des Gestells angepasst ist, dass das Gestell vollständig von dem Aufnahmeraum aufgenommen wird.

Das Gestell kann in besonders einfacher Weise mit Kühlgut bestückt werden, wenn die Aufnahmen des Gestells für die Aufnahme von Gastronormbehältern ausgebildet sind.

Das an den Aufnahmen des Gestells aufgenommene Kühlgut umfasst vorzugsweise Speisen und/oder Getränke.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Gestell als ein Regalwagen ausgebildet ist, an welchem Speisenbehälter, Getränkebehälter oder Tabletts einhängbar sind.

Die erfindungsgemäße Kühlstation und die erfindungsgemäße Kombination aus einer erfindungsgemäßen Kühlstation und einem Gestell, das Aufnahmen für ein Kühlgut aufweist und derart in den Aufnahmeraum der Kühlstation einbringbar ist, dass die Kühlstation das Gestell auf mindestens drei Seiten umgibt, eignen sich insbesondere zur Verwendung als Komponenten eines Portioniersystems für eine Großküche.

Ein solches Portioniersystem kann außer der Kühlstation und dem an die Kühlstation andockbaren Behälter noch weitere Komponenten umfassen, insbesondere ein Speisentransportband, mindestens einen fahrbaren Spender und mindestens eine an den fahrbaren Spender angepasste zentrale Kühlstation mit einem Andockplatz zum Andocken des fahrbaren Spenders für eine Umluft - kühlung eines Aufnahmeraums des Spenders.

Das erfindungsgemäße Konzept bietet den Vorteil, dass das mit dem Kühlgut bestückte Gestell von einem beliebigen Standort zu der Kühlstation bewegt werden kann, ohne dass irgendeine Kühlvorrichtung mit dem Gestell mitbewegt werden muss.

Das Gestell kann daher klein, leicht und handlich bei relativ hoher Ladekapazität ausgebildet sein.

Dadurch, dass an dem Gestell kein Kälteaggregat erforderlich ist, erzeugt das Gestell keine Abwärme. Die Umgebung des Gestells wird daher nicht mit abzuführender Abwärme belastet.

Das Gestell wird während der Portionierung in dem Aufnahmeraum der Kühlstation weiter kühlgehalten, ohne dass die Umgebung der Kühlstation gekühlt werden muss und das Bedienungspersonal der Kälte ausgesetzt wäre.

Vor der Portionierung kann das Gestell in einem Kühlraum oder einem Kühlhaus abgestellt werden, wo es zusammen mit dem daran angeordneten Kühlgut gekühlt wird.

Dabei kann das Kühlgut platzsparend in Gastronormbehältern an dem Gestell aufgenommen sein.

Das Gestell samt der daran angeordneten Gastronormbehälter wird zur Portionierung in die bei einem gekühlten Speisentransportband stehende Kühlstation gefahren. Von hier aus werden die Speisen aus dem Gestell heraus portioniert, wobei das Kühlgut durch die Kühlstation gegen eine Erwärmung geschützt ist.

Die Kälte aus dem Kühler der Kühlstation wird durch die Umluftkühlung dem Kühlgut in dem Aufnahmeraum der Kühlstation punktgenau zugeführt, so dass große Bereiche eines Portionierzentrums, in dem eine solche Kühlstation angeordnet ist, ungekühlt bleiben können. Dies spart Energie und vermeidet es, das Bedienungspersonal das Portionierzentrums der Kälte auszusetzen.

Bei Verwendung von Binäreis zur Kühlung des Umluftstroms liegt die sich im Aufnahmeraum der Kühlstation ergebende Temperatur bei einer korrekten Auslegung des Kühlers, bei einem adäquaten Verhältnis von Kühlerleistung zu Kühlbedarf und bei einer Binäreistemperatur von ungefähr -3°C immer im Bereich zwischen 0 0 C und 10 0 C.

Aufgrund der hohen Energiedichte des Binäreises gegenüber herkömmlichen flüssigen Kälteträgern muss bei Verwendung von Binäreis nur ein erheblich geringerer Volumenstrom durch den Kühler zirkuliert werden, was sich positiv auf die Energiebilanz des Systems auswirkt.

Mittels der erfindungsgemäßen Kühlstation kann die Temperatur des Kühlguts im Aufnahmeraum der Kühlstation sowohl gehalten als auch abgesenkt werden.

Besonders günstig ist es, wenn die Umluftkühlung des Gestells erst bei Bedarf gestartet wird, nämlich wenn das Gestell in die Kühlstation eingebracht worden ist.

Das Kühlgut im Aufnahmeraum der Kühlstation wird von der Umluft direkt angeströmt und daher in sehr effizienter Weise gekühlt, so dass kurze Kühlzyklen realisierbar sind.

Das Gestell kann klein und wendig ausgebildet sein, da es keine eigene Kühltechnik enthält.

Wenn kein Kühlbedarf vorhanden ist, da kein Gestell in den Aufnahmeraum der Kühlstation eingebracht worden ist, wird die Umluftkühlung der Kühlstation mittels eines Schalters abgeschaltet.

Die Verwendung von Binäreis als mehrphasiger, fließfähiger Kälteträger bietet den Vorteil, dass dieser Kälteträger Wärme aus der Umluft als latente Wärme aufnimmt und so in dem Kühler der Kühlstation kaltseitig stets eine für die Kühlung von Lebensmitteln optimale Temperatur von ungefähr -3°C herrscht, ohne dass hierfür eine Temperaturregelung erforderlich ist, was einen sehr einfachen Aufbau der erfindungsgemäßen Kühlstation ermöglicht.

Nur dann, wenn ein in die Kühlstation eingebrachtes Gestell permanent gekühlt werden soll, muss eine zyklische Abtauung angesteuert werden.

Die Wärmemenge, die von Binäreis aufgenommen werden kann, ohne die Kühlwirkung des Binäreises zu beeinträchtigen, ist deutlich höher als bei Kälteträgern ohne Phasenübergang. Der für die Kühlung der Umluft erforderliche

Volumenstrom des Kälteträgers durch den Kühler der Kϋhlstation ist daher bei Verwendung von Binäreis deutlich geringer.

Dennoch kann statt Binäreis auch ein anderer fließfähiger Kälteträger, beispielsweise ein Wasser-Sole-Gemisch ohne Phasenwechsel oder ein herkömmliches, einphasiges Kältemittel, zur Kühlung der Umluft verwendet werden.

Die erfindungsgemäße Kühlstation eignet sich insbesondere zur Verwendung bei der Speisenportionierung in der Gemeinschaftsverpflegung, insbesondere in Zentralküchen, Großkliniken, etc.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen.

In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine schematische Draufsicht von oben auf ein Portioniersystem für eine Großküche mit einer zentralen Kühlstation und einem Speisentransportband, längs dessen ein Tablettstapelwagen, ein Servierwagen, mehrere Geschirr- und Speisenspender, eine niedrige mobile Kühlstation mit einem eingeschobenen niedrigen Regalwagen, eine hohe mobile Kühlstation mit einem eingeschobenen hohen Regalwagen und ein Tabletttransportwagen angeordnet sind;

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Binäreis-

Versorgungssystems für die zentrale Kühlstation, für eine hohe mobile Kühlstation und für eine niedrige mobile Kühlstation;

Fig. 3 eine schematische Draufsicht von oben auf eine zentrale Kühlstation mit sechs Andockplätzen für fahrbare Spender;

Fig. 4 einen schematischen vertikalen Schnitt durch einen Andockplatz einer zentralen Kühlstation;

Fig. 5 einen schematischen vertikalen Längsschnitt durch einen fahrbaren Spender mit einem aufgelegten Verschlussdeckel;

Fig. 6 einen schematischen vertikalen Schnitt durch einen Andockplatz einer zentralen Kühlstation mit einem daran angedockten, fahrbaren Spender;

Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs I aus Fig. 6;

Fig. 8 einen schematischen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines fahrbaren Spenders, dessen Andockstellen mit Verschlussklappen versehen sind, wobei die Verschlussklappen sich in einer Schließstellung befinden;

Fig. 9 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs II aus Fig. 8, wobei die dargestellte Verschlussklappe sich in einer Offenstellung befindet;

Fig. 10 einen schematischen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform eines fahrbaren Spenders, auf den ein Verschlussdeckel aus Plexiglas aufgelegt ist;

Fig. 11 einen schematischen vertikalen Schnitt durch einen Andockplatz einer zentralen Kühlstation und einen daran angedockten fahrbaren Spender, auf den kein Verschlussdeckel aufgelegt ist, wobei ein Verschlussdeckel schwenkbar an der zentralen Kühlstation gehalten ist und sich in einer Offenstellung befindet, in welcher eine obere Zugangsöffnung des fahrbaren Spenders offen ist;

Fig. 12 einen der Fig. 11 entsprechenden schematischen vertikalen

Schnitt durch einen Andockplatz einer zentralen Kühlstation und einen daran angedockten fahrbaren Spender, wobei der an der zentralen Kühlstation schwenkbar gehaltene Verschlussdeckel in eine Schließstellung geschwenkt worden ist, in welcher der Verschlussdeckel eine obere Zugangsöffnung des fahrbaren Spenders verschließt;

Fig. 13 eine schematische perspektivische Darstellung einer hohen mobilen Kühlstation, in welche ein hoher Regalwagen einschiebbar ist;

Fig. 14 eine schematische Draufsicht von vorne auf die hohe mobile Kühlstation aus Fig. 13, wobei ein Teil der Rückwand der Kühlstation entfernt worden ist, um die Kühlschlangen eines Kühlers der Kühlstation zu zeigen;

Fig. 15 eine schematische perspektivische Darstellung eines hohen Regalwagens;

Fig. 16 eine schematische perspektivische Darstellung einer Kombination aus einer hohen mobilen Kühlstation und einem in die Kühlstation eingeschobenen hohen Regalwagen;

Fig. 17 eine schematische Draufsicht von vorne auf die Kombination aus der hohen mobilen Kühlstation und dem in die Kühlstation eingeschobenen hohen Regalwagen;

Fig. 18 eine schematische, teilweise geschnittene Draufsicht von unten auf die Kombination aus der hohen mobilen Kühlstation und dem in die Kühlstation eingeschobenen hohen Regalwagen, in welcher ein die Kühlstation und den Regalwagen durchsetzender Umluftstrom durch Pfeile schematisch dargestellt ist;

Fig. 19 eine schematische perspektivische Darstellung einer niedrigen mobilen Kühlstation;

Fig. 20 eine schematische perspektivische Darstellung eines niedrigen

Regalwagens; und

Fig. 21 eine schematische perspektivische Darstellung der niedrigen mobilen Kühlstation aus Fig. 19, in welcher zusätzlich der bei eingeschobenem niedrigen Regalwagen den Regalwagen durchsetzende Umluftstrom durch Pfeile dargestellt ist.

Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.

Ein in Fig. 1 als Ganzes dargestelltes Portioniersystem 100 zum Portionieren von Speisen und/oder Getränken in einer Großküche umfasst ein umluftgekühltes Speisentransportband 102, dessen Durchlaufrichtung durch Pfeile 104 angegeben ist.

In einem Anfangsbereich 106 (in der Darstellung der Fig. 1 unten) werden Tabletts, die von einer an der Stelle 108 stehenden Bedienungsperson einem Tablettstapelwagen 110 entnommen werden, auf das Speisentransportband 102 aufgesetzt und mit ungekühlten Speisen, Getränken oder Geschirr von einem Servierwagen 112 bestückt.

Auf die von dem Speisentransportband 102 in der Durchlaufrichtung 104 geförderten Tabletts werden von einer an der Stelle 114 stehenden Bedienungsperson gekühlte Speisen, Getränke und/oder Geschirr aus einem neben dem Speisentransportband 102 stehenden fahrbaren Spender 116, dessen obere Zugangsöffnung 118 frei zugänglich ist, aufgesetzt.

Auf die längs der Durchlaufrichtung 104 des Speisentransportbands 102 weiter geförderten Tabletts werden von einer an der Stelle 120 befindlichen Bedienungsperson Speisen aus Gastronormbehältern, die an einem niedrigen Regalwagen 122 eingehängt sind, aufportioniert.

Der niedrige Regalwagen 122 ist in eine niedrige mobile Kühlstation 124 eingeschoben, welche einen gekühlten Umluftstrom durch den niedrigen Regalwagen 122 erzeugt.

Auf die in der Durchlaufrichtung 104 des Speisentransportbands 102 weiter geförderten Tabletts werden von einer an der Stelle 126 befindlichen Bedienungsperson weitere Speisen, Getränke und/oder Geschirrteile aus einem zweiten fahrbaren Spender 116', dessen obere Zugangsöffnung 118 frei zugänglich ist, aufgesetzt.

Auf die in der Durchlaufrichtung des Speisentransportbands 102 weiter geförderten Tabletts werden von einer an der Stelle 128 befindlichen Bedienungsperson gekühlte Speisen aus Gastronormbehältern, die an einem hohen Regalwagen 130 eingehängt sind, aufportioniert.

Der hohe Regalwagen 130 ist in eine hohe mobile Kühlstation 132 eingeschoben, welche einen kühlen Umluftstrom durch den hohen Regalwagen 130 erzeugt.

In einem Endbereich 134 des Speisentransportbands 102 werden die fertig bestückten Tabletts von einer an der Stelle 136 befindlichen Bedienungsperson von dem Speisentransportband 102 abgenommen und in die Aufnahmekammer eines mittels Binäreis vorgekühlten Tabletttransportwagens 138 eingebracht.

Im Abstand von dem Speisentransportband 102 ist eine zentrale Kühlstation 140 angeordnet, die mehrere, beispielsweise fünf, Andockplätze 142 zum Andocken von fahrbaren Spendern 116 umfasst, wobei die zentrale Kühlstation 140 jeweils einen kühlen Umluftstrom durch jeden der angedockten fahrbaren Spender 116 erzeugt.

Die zum Kühlen oder Kühlhalten erforderliche Kälte wird allen kühlenden Elementen des Portioniersystems 100 mittels eines mehrphasigen, fließfähigen Kälteträgers, insbesondere in Form eines Binäreises, zugeführt.

Das Binäreis-Versorgungssystem 144 des Portioniersystems 100 ist in Fig. 2 schematisch dargestellt und umfasst einen Prozesstank 146, der als Hauptspeicher für das Binäreis dient und in welchem das Binäreis mittels motorisch

angetriebener Rotoren 148 kontinuierlich umgewälzt wird, um eine möglichst homogene Binäreismischung in dem Prozesstank 146 zu erhalten.

In einem Primärkreislauf 150 wird Binäreis aus dem Prozesstank 146 mittels einer Primärpumpe 152 zu einem Eiserzeuger 154 mit einem motorisch angetriebenen Mischer 156, welcher zugleich angefrorenes Eis von der Innenwand des Eiserzeugers 154 abschabt, und von dort zurück in den Prozesstank 146 gefördert.

Der Eiserzeuger 154 wird mittels einer konventionellen Kälteerzeugungseinrichtung 158 gekühlt, welche einen Kältemittelkreislauf 160 mit einem Kältemittelverdichter 162, einem Kondensator 164 und einer Entspannungsdrossel 166 umfasst.

Das mittels der von der Kälteerzeugungseinrichtung 158 zugeführten Kälte in dem Eiserzeuger 154 erzeugte und in dem Prozesstank 146 gespeicherte Binäreis wird in einem Sekundärkreislauf 168 zirkuliert und von dort an lokale Verbraucherkreisläufe 174 der niedrigen mobilen Kühlstation 124, der hohen mobilen Kühlstation 132 und der zentralen Kühlstation 140 abgegeben. Geschmolzenes Binäreis aus diesen lokalen Verbraucherkreisläufen 174 wird vom Sekundärkreislauf 168 aufgenommen und in den Prozesstank 146 gefördert.

Der Sekundärkreislauf 168 umfasst eine Zirkulationsleitung 170, welche ausgehend vom Prozesstank 146 an den Stellplätzen der niedrigen mobilen Kühlstation 124 und der hohen mobilen Kühlstation 132 entlang des Speisentransportbandes 102 vorbei und von dort zur zentralen Kühlstation 140 und zurück in den Prozesstank 146 führt. In der Zirkulationsleitung 170 ist eine Sekundärpumpe 172 angeordnet, welche das Binäreis aus dem Prozesstank 146 durch die Zirkulationsleitung 170 umwälzt.

Jeder der Verbraucherkreisläufe 174 ist an die Zirkulationsleitung 170 über eine von derselben abzweigende Zweigleitung 176 angeschlossen, welche an einen ersten Eingang 178 eines Dreiwegeventils 180 angeschlossen ist.

Von einem Ausgang 182 des Dreiwegeventils 180 führt jeweils eine Binäreis- Vorlaufleitung 184 zu einem Binäreis-Vorlaufanschluss des jeweiligen Kälteverbrauchers, beispielsweise der niedrigen mobilen Kühlstation 124.

Innerhalb des jeweiligen Verbrauchers ist ein Leitungssystem vorgesehen, das das Binäreis von dem Binäreis-Vorlaufanschluss durch einen Kälteverbraucher, insbesondere einen Kühler, leitet und zu einem Binäreis-Rücklaufanschluss des jeweiligen Verbrauchers zurückführt.

Der Binäreis-Rücklaufanschluss ist an eine Binäreis-Rücklaufleitung 186 angeschlossen, welche zu einer Verzweigung 188 führt.

Von der Verzweigung 188 führt eine Binäreis-Rückführleitung 190 zu einem zweiten Eingang des Dreiwegeventils 180, so dass sich ein geschlossener Verbraucherkreislauf 174 ergibt.

Ferner führt von der Verzweigung 188 eine Binäreis-Abführleitung 192 zurück zu der Zirkulationsleitung 170 des Sekundärkreislaufs 168.

Zum Zuführen von frischem Binäreis aus dem Sekundärkreislauf 168 zu dem jeweiligen Verbraucherkreislauf 174 wird das jeweilige Dreiwegeventil 180 in einen Zustand geschaltet, in welchem der erste Eingang des Dreiwegeventils 180 mit dessen Ausgang verbunden ist, so dass frisches Binäreis über die Zweigleitung 176 in die Binäreis-Vorlaufleitung 184 gelangt.

In der Binäreis-Vorlaufleitung 184 ist eine Pumpe 194 angeordnet, welche das Binäreis aus der Binäreis-Vorlaufleitung 184 in den jeweiligen Verbraucher, beispielsweise in die niedrige mobile Kühlstation 124, fördert.

Da in diesem Befüllungszustand des Verbraucherkreislaufs 174 der zweite Eingang des Dreiwegeventils 180, an dem die Binäreis-Rückführleitung 190 angeschlossen ist, verschlossen ist, wird zugleich mit der Zufuhr von frischem Binäreis über die Zweigleitung 176 verbrauchtes, geschmolzenes Binäreis durch die Binäreis-Abführleitung 192 in die Zirkulationsleitung 170 des Sekundärkreislaufs 168 und von dort in den Prozesstank 146 zurückgefördert.

Wenn die gewünschte Menge von frischem Binäreis dem Verbraucherkreislauf 174 zugeführt worden ist, wird das Dreiwegeventil 180 in einen Zustand geschaltet, in dem dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang verbunden und der erste Eingang 178 des Dreiwegeventils 180 geschlossen ist.

In diesem Zustand wird das Binäreis mittels der Pumpe 194 im geschlossenen Verbraucherkreislauf 174 durch den jeweiligen Verbraucher, beispielsweise die niedrige mobile Kühlstation 124, umgewälzt.

Das Umschalten des Dreiwegeventils 180 zwischen seinen beiden Zuständen kann beispielsweise aufgrund des Signals eines Temperatursensors ausgelöst werden, der eine Temperatur innerhalb des Kälteverbrauchers oder die Temperatur des Binäreises an einer Stelle des Verbraucherkreislaufs 174 misst.

Da die Verzweigung 188 des Verbraucherkreislaufs 174 tiefer liegt als die Zirkulationsleitung 170 des Sekundärkreislaufs 168, tritt aufgrund der Schwerkraftwirkung im wesentlichen kein Binäreis aus dem Verbraucherkreislauf 174

in die Zirkulationsleitung 170 des Sekundärkreislaufs 168 aus, solange der Verbraucherkreislauf 174 durch das Dreiwegeventil 180 geschlossen ist und Binäreis von der Verzweigung 188 durch die Binäreis-Rückführleitung 190 zurück in die Binäreis-Vorlaufleitung 184 gelangen kann.

Die Verbraucherkreisläufe 174 der niedrigen mobilen Kühlstation 124, der hohen mobilen Kühlstation 132 und der zentralen Kühlstation 140 sind alle im wesentlichen gleich aufgebaut und funktionieren in der vorstehend beschriebenen Weise.

Die zu den mobilen Kühlstationen 124 und 132 führenden Binäreis-Vorlaufleitungen 184 und Binäreis-Rücklaufleitungen 186 sind vorzugsweise flexibel ausgebildet, um die mobilen Kühlstationen 124 und 132 in unterschiedlichen Positionen relativ zu der Zirkulationsleitung 170 des Sekundärkreislaufs 168 anordnen zu können.

Außer den vorstehend genannten Kälteverbrauchern können auch noch weitere Verbraucher 196, beispielsweise das Speisentransportband 102, ein anderes gekühltes Portionier- oder Transportband, einer oder mehrere Kühlräume, einer oder mehrere Kühlschränke usw., mittels eines Verbraucherkreislaufs 174 mit zirkulierendem Binäreis versorgt und über jeweils eine Zweigleitung 176 und eine Binäreis-Abführleitung 192 mit der Zirkulationsleitung 170 des Sekundärkreislaufs 168 verbunden sein.

Der Aufbau der zentralen Kühlstation 140 wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 7 näher erläutert.

Die zentrale Kühlstation 140 umfasst mehrere Andockplätze 142 zum Andocken jeweils eines fahrbaren Spenders 116, wie er in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist.

Dabei können, wie beispielsweise in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, mehrere, beispielsweise fünf, Andockplätze 142 linear nebeneinander angeordnet sein.

In den Fig. 1 und 2 sind jeweils drei der Andockplätze 142 mit angedockten Spendern 116 besetzt, während zwei weitere Andockplätze 142 frei sind.

Es ist auch möglich, jeweils zwei Andockplätze 142 mit ihren Rückseiten gegeneinander zu stellen, so dass sie aus einander entgegengesetzten Richtungen mit jeweils einem Spender 116 angefahren werden können, wie dies in Fig. 3 beispielhaft für insgesamt sechs Andockplätze 142 dargestellt ist, von denen jeweils zwei paarweise mit ihren Rückseiten gegeneinander gestellt sind.

Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, umfasst jeder Andockplatz 142 der zentralen Kühlstation 140 ein Tragegestell 198 mit Stützen 200, mit denen sich die zentrale Kühlstation 140 an einem Untergrund abstützt, und mit im wesentlich horizontal und quer zu einer Längsrichtung 230 der zentralen Kühlstation 140 verlaufenden Querträgern 202, welche als Führungseinrichtungen für einen an den Andockplatz 142 heranzufahrenden Spender 116 dienen.

Zwei im wesentlichen horizontal und senkrecht zu den Querträgern 202 verlaufende Längsträger 204 tragen ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 206, das eine Bodenwand 208, eine vertikale Rückwand 210, eine vertikale Vorderwand 212, nicht dargestellte vertikale Seitenwände und eine vertikale Deckenwand 214 umfasst.

Alle Wände des Gehäuses 206 sind jeweils mit einer Innenverkleidung 216 und einer Außenverkleidung 218 aus einem metallischen Blech und einer zwischen der Innenverkleidung 216 und der Außenverkleidung 218 angeordneten Wärmeisolierung 220 versehen.

Die dem jeweils angedockten Spender 116 zugewandte Vorderwand 212 weist eine erste Andockstelle 222 in Form eines Lufteinlasses 224 und eine darunter liegende zweite Andockstelle 226 in Form eines Luftauslasses 228 auf.

Beide Andockstellen 222, 226 umfassen jeweils eine im wesentlichen rechteckige, sich in der Längsrichtung 230 der zentralen Kühlstation 140 erstreckende Luftdurchtrittsöffnung, die mittels jeweils einer Verschlussklappe 232 verschließbar ist, wenn gerade kein Spender 116 an dem betreffenden Andockplatz 142 angedockt ist.

Jede der Verschlussklappen 232 ist an dem Gehäuse 206 so um eine horizontal und parallel zur Längsrichtung 230 der zentralen Kühlstation 140 verlaufende Drehachse drehbar gehalten, dass die Verschlussklappe 232 von der in Fig. 4 dargestellten Schließstellung, in welcher die Verschlussklappe 232 die Durchtrittsöffnung der jeweiligen Andockstelle 222 bzw. 226 verschließt, nach innen in die in Fig. 7 dargestellte Offenstellung, in welcher die Verschlussklappe 232 die Durchtrittsöffnung der jeweiligen Andockstelle 222 bzw. 226 freigibt, drehbar ist.

Damit die Verschlussklappe 232 beim Andocken des Spenders 116 selbsttätig von der Schließstellung in die Offenstellung gedreht wird, ist jede Verschlussklappe 232 mit jeweils zwei in der Längsrichtung der Verschlussklappe 232 voneinander beabstandeten Betätigungsvorsprüngen 234 versehen, die im

Schließzustand der Verschlussklappe 232 etwas über den öffnungsquerschnitt der Luftdurchtrittsöffnung nach außen hinausragen und vom Spender 116 in den Innenraum des Gehäuses 206 verdrängt werden, wenn der Spender 116 gegen die Vorderwand 212 des Andockplatzes 142 gefahren wird (siehe Fig. 6 und 7).

Durch diese Verdrängung der Betätigungsvorsprünge 234 wird die jeweilige Verschlussklappe 232 um ihre Drehachse von der Schließstellung in die Offenstellung gedreht.

Wenn der fahrbare Spender 216 von dem Andockplatz 142 entfernt wird, dreht sich jede Verschlussklappe 232 unter Einwirkung der Schwerkraft von der Offenstellung in die Schließstellung, in welcher die Verschlussklappe 232 die Durchtrittsöffnung der jeweils zugeordneten Andockstelle 222 bzw. 226 verschließt, zurück.

Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, sind im Innenraum des Gehäuses 206 jedes Andockplatzes 142 zwischen der oberen ersten Andockstelle 222 und der unteren zweiten Andockstelle 226 ein Luftleitblech 236, ein Gebläse 238 und ein Kühler 240 angeordnet.

Der Kühler 240 ist als ein Wärmetauscher ausgebildet und enthält Wärmetauscherschlangen, die kaltseitig mit Binäreis gefüllt sind, das in dem der zentralen Kühlstation 140 zugeordneten Verbraucherkreislauf 174 durch die zentrale Kühlstation 140 umgewälzt wird.

Dabei können die Kühler 240 der verschiedenen Andockplätze 142 in Reihe geschaltet oder parallel zueinander geschaltet sein.

Um an dem Kühler 240 gebildetes Kondenswasser aus dem Gehäuse 206 des Andockplatzes 142 abführen und sammeln zu können, ist am Boden des Gehäuses 206 eine Auffangwanne 242 angeordnet, deren Bodenfläche zu einer Mündungsöffnung eines Sammelrohrs 244 hin geneigt ist, wobei das Sammelrohr 244 sich durch die Bodenwand 208 des Gehäuses 206 hindurch bis in einen an dem Traggestell 198 eingehängten Kondensatsammelbehälter 246 erstreckt, welcher beispielsweise als ein Gastronorm-Speisenbehälter ausgebildet sein kann.

Der an den Andockplatz 142 der zentralen Kühlstation 140 andockbare Spender 116 ist im einzelnen in Fig. 5 dargestellt und als ein fahrbarer Behälter 247 ausgebildet und umfasst ein im wesentlichen quaderförmiges, wärmeisoliertes Gehäuse 248, das an seiner Unterseite mit Laufrollen 250 versehen ist, mittels welcher der Spender 116 über einen Untergrund verfahrbar ist.

Der von dem Gehäuse 248 umgebene Aufnahmeraum 252 zur Aufnahme eines Kühlguts ist über eine Zugangsöffnung 118 an der Oberseite des Spenders 116 zugänglich, um Kühlgut in den Aufnahmeraum 252 einzubringen oder aus dem Aufnahmeraum 252 zu entnehmen.

Diese obere Zugangsöffnung 118 ist mittels eines auf das Gehäuse 248 auflegbaren, wärmeisolierten Verschlussdeckels 254 verschließbar.

Im Aufnahmeraum 252 ist eine das Kühlgut tragende Bühne 256 angeordnet, die an mehreren vertikalen Führungsstäben 258 höhenverschieblich geführt ist.

Eine im angedockten Zustand des Spenders 116 dem Andockplatz 142 der zentralen Kühlstation 140 zugewandte Vorderwand 260 des Gehäuses 248 des

Spenders 116 ist mit einer ersten Andockstelle 262 in Form eines Luftauslasses 264 und mit einer darunter liegenden zweiten Andockstelle 266 in Form eines Lufteinlasses 268 versehen.

Jede der Andockstellen 262, 266 des Spenders 116 umfasst einen Luftdurch- trittskanal, durch welchen der Aufnahmeraum 252 mit der Außenseite des Gehäuses 248 des Spenders 116 verbunden ist.

Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind diese Luftdurchtrittska- näle permanent geöffnet.

Der Spender 116 wird mit Geschirr, Kaltspeisen oder Kaltgetränken bestückt und anschließend an einen freien Andockplatz 142 der zentralen Kühlstation 140 angedockt, indem er mit der Vorderwand 260 seines Gehäuses 248 voran gegen die Vorderwand 212 des Gehäuses 206 des Andockplatzes 142 gefahren wird.

Zum Anschieben und Steuern des fahrbaren Spenders 116 dient ein Schiebegriff 270, der an einer Rückwand 272 des Gehäuses 248 des Spenders 116, welche der Vorderwand 260 abgewandt ist, angeordnet ist.

Beim Einfahren des Spenders 116 in den Andockplatz 142 kommt die erste Andockstelle 262 des Spenders 116 in Kontakt mit der ersten Andockstelle 222 des Andockplatzes 142 und die zweite Andockstelle 266 des Spenders in Kontakt mit der zweiten Andockstelle 226 des Andockplatzes 142, so dass gegenüber der Umgebung abgedichtete Luftführungskanäle entstehen, durch welche der Innenraum des Gehäuses 206 des Andockplatzes 242 mit dem Aufnahmeraum 252 des fahrbaren Spenders 116 verbunden ist.

Während des Andockens werden die Betätigungsvorsprünge 234 an den Verschlussklappen 232 der Andockstellen 222 und 226 des Andockplatzes 142 von den Andockstellen 262 bzw. 266 des Spenders 116 verdrängt, so dass die Verschlussklappen 232 von ihrer Schließstellung in ihre Offenstellung bewegt werden und die Luftführungskanäle zwischen dem Spender 116 und dem Andockplatz 142 geöffnet sind.

Wenn der Spender 116 an den Andockplatz 142 angedockt ist, wird mittels des Gebläses 238 ein Umluftstrom erzeugt, welcher von dem Gebläse 238 durch den Kühler 240 und durch die zweiten Andockstellen 226 und 266 in einen Bereich zwischen einer Bodenwand 274 des Gehäuses 248 des Spenders 116 und einem darüber angeordneten Bodenblech 276 und von dort in die Rückwand 272 des Spenders 116 gelangt.

Durch Luftdurchtrittsöffnungen 278, die über die gesamte Höhe der Rückwand 272 verteilt sind, gelangt die Umluft über die gesamte Höhe des Aufnahmeraums 252 hinweg in den Aufnahmeraum 252 hinein, um das dort befindliche Kühlgut zu kühlen.

Durch Luftdurchtrittsöffnungen 280, die über die gesamte Höhe der Vorderwand 260 des Gehäuses 248 des Spenders verteilt sind, gelangt die Umluft aus dem Aufnahmeraum 252 in die Vorderwand 260 des Spenders 116 und von dort über die erste Andockstelle 262 des Spenders 116 und die erste Andockstelle 222 des Andockplatzes 142 zurück zum Gebläse 238, wodurch der Umluftkreislauf geschlossen ist.

Der Umluftstrom ist in Fig. 6 schematisch durch die Pfeile 282 dargestellt.

Die Kühlung der Umluft erfolgt dabei durch Wärmeabgabe in dem als Wärmetauscher ausgebildeten Kühler 240 an das den Kühler 240 kaltseitig durchströmende Binäreis.

Durch die Verwendung von Binäreis als Kälteträger ist keine Temperaturregelung der Umluftkühlung erforderlich. Das Binäreis zirkuliert permanent durch den Kühler 240 des Andockplatzes 142.

Der Spender 116 bleibt unter fortgesetzter Umluftkühlung an dem Andockplatz 142 der zentralen Kühlstation 140 angedockt, bis er zur Entnahme des darin enthaltenen Kühlguts an das Speisentransportband 102 geschoben wird.

Dadurch, dass die Zugangsöffnung 118 des Spenders 116 im angedockten Zustand durch den wärmeisolierten Verschlussdeckel 254 abgedeckt ist, ist ein energiesparender Kühlungsbetrieb gewährleistet.

Am Speisentransportband 102 ist in der Regel keine weitere Kühlung des Spenders 116 notwendig, da das Kühlgut, insbesondere das gekühlte Geschirr, durch seine hohe spezifische Wärmekapazität genügend Kälte gespeichert hat, um während des relativ kurzen Zeitraums des Portionierens am Speisentransportband 102 ausreichend kalt, das heißt bei einer Temperatur von weniger als 8°C, zu bleiben.

Für die Portionierung am Speisentransportband 102 wird der Verschlussdeckel 254 abgenommen, um durch die Zugangsöffnung 118 auf das Kühlgut im Aufnahmeraum 252 zugreifen zu können.

Eine in den Fig. 8 und 9 dargestellte zweite Ausführungsform eines fahrbaren Spenders 116 unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen und in den

Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform dadurch, dass die Luftdurchtritts- kanäle der ersten Andockstelle 262 und der zweiten Andockstelle 266 nicht permanent offen, sondern im abgedockten Zustand mittels jeweils einer Verschlussklappe 284 verschlossen sind.

Jede der Verschlussklappen ist um eine horizontal und parallel zur Vorderwand 260 des Gehäuses 248 des Spenders 116 verlaufende Drehachse so drehbar an dem Gehäuse 248 gehalten, dass die Verschlussklappe 284 aus der in Fig. 8 dargestellten Schließstellung, in welcher die Verschlussklappe 284 den Luft- durchtrittskanal der jeweils zugeordneten Andockstelle 262 bzw. 266 verschließt, in die in Fig. 9 dargestellte Offenstellung drehbar ist, in welcher die Verschlussklappe 284 den betreffenden Luftdurchtrittskanal freigibt.

Um zu erreichen, dass sich die Verschlussklappen 284 beim Andocken des Spenders 116 an die zentrale Kühlstation 140 jeweils selbsttätig von der Schließstellung in die Offenstellung drehen, ist jede der Verschlussklappen 284 mit einem oder mehreren Betätigungsvorsprüngen 286 versehen, die zumindest im Schließzustand etwas über den öffnungsquerschnitt des jeweils zugeordneten Luftdurchtrittskanals nach außen hinausragen und beim Andocken des Spenders 116 an die zentrale Kühlstation 140 von der jeweils zugeordneten Andockstelle 222 bzw. 226 des Andockplatzes 142 der zentralen Kühlstation 140 in den Innenraum des Spenders 116 hinein verdrängt werden, wodurch die jeweilige Verschlussklappe 284 selbsttätig von der Schließstellung in die Offenstellung gedreht wird.

Beim Abdocken des Spenders 116 von dem Andockplatz 142 drehen sich die Verschlussklappen 284 aufgrund der Einwirkung der Schwerkraft wieder von

der Offenstellung in die Schließstellung zurück, so dass die Luftdurchtrittska- näle der Andockstellen 262, 266 des Spenders 116 geschlossen sind, wenn der Spender 116 von der zentralen Kühlstation 140 abgedockt ist.

Im übrigen stimmt die in den Fig. 8 und 9 dargestellte zweite Ausführungsform eines Spenders 116 hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der in den Fig. 5 und 6 dargestellten ersten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.

Diese zweite Ausführungsform eines Spenders 116 mit Verschlussklappen 284 kann zusammen mit einer zentralen Kühlstation 140, die ebenfalls Verschlussklappen 232 an ihren Andockstellen 222, 226 aufweist, oder aber mit einer alternativen zentralen Kühlstation 140, deren Lufteinlässe 224 und Luftauslässe 228 permanent offen sind, verwendet werden.

Eine in Fig. 10 dargestellte dritte Ausführungsform eines fahrbaren Spenders 116 unterscheidet sich von den beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsformen dadurch, dass statt eines undurchsichtigen Verschlussdeckels 254 aus einer Metallblech-Verkleidung und einer im Innenraum der Verkleidung angeordneten Wärmeisolierung ein Verschlussdeckel 254" aus einem transparenten Material, beispielsweise aus Plexiglas, auf das Gehäuse 248 des Spenders 116 aufgelegt ist, um dessen obere Zugangsöffnung 118 im an die zentrale Kühlstation 140 angedockten Zustand zu verschließen.

Die Verwendung eines transparenten Verschlussdeckels 254' bietet den Vorteil, dass durch einen Blick durch den Verschlussdeckel 254' leicht ermittelt werden kann, welches Kühlgut in dem betreffenden Spender 116 enthalten ist, so dass mit Leichtigkeit der richtige Spender 116 ausgewählt werden kann,

welcher an das Speisentransportband 102 zu fahren ist, wenn gerade mehrere fahrbare Spender 116 an die zentrale Kühlstation 140 angedockt sind.

Im übrigen stimmt die in Fig. 10 dargestellte dritte Ausführungsform eines fahrbaren Spenders 116 hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der in den Fig. 5 und 6 dargestellten ersten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.

Eine in den Fig. 11 und 12 dargestellte zweite Ausführungsform einer zentralen Kühlstation 140 unterscheidet sich von der in den Fig. 3, 4, 6 und 7 dargestellten ersten Ausführungsform dadurch, dass sie zusätzlich einen wärmeisolierten Verschlussdeckel 288 umfasst, der um eine horizontal und parallel zur Längsrichtung 230 der zentralen Kühlstation 140 ausgerichtete Schwenkachse 290 schwenkbar an der Oberseite des Gehäuses 206 eines Andockplatzes 142 gehalten ist.

Dieser Verschlussdeckel 288 dient dazu, die obere Zugangsöffnung 118 eines an die zentrale Kühlstation 140 angedockten Spenders 116 zu verschließen, wenn der betreffende Spender 116 keinen eigenen Verschlussdeckel 254 aufweist.

Vor dem Andocken eines solchen Spenders 116 befindet sich der Verschlussdeckel 288 in der in Fig. 11 dargestellten Offenstellung, in welcher der Verschlussdeckel 288 den Zugang zu dem Andockplatz 142 für einen einzuschiebenden Spender 116 freigibt.

Nach dem Andocken des Spenders 116 wird der Verschlussdeckel 288 aus seiner Offenstellung in die in Fig. 12 dargestellte Schließstellung geschwenkt, in welcher der Verschlussdeckel 288 auf dem Gehäuse 248 des Spenders 116

aufliegt und die obere Zugangsöffnung 118 des Spenders 116 verschließt, so dass die durch den Aufnahmeraum 252 des Spenders 116 hindurchgeführte Umluft nicht in die Umgebung entweichen kann.

Im übrigen stimmt die in den Fig. 11 und 12 dargestellte zweite Ausführungsform einer zentralen Kühlstation 140 hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der in den Fig. 3, 4, 6 und 7 dargestellten ersten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.

Aufbau und Funktion der hohen mobilen Kühlstation 132 werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 13 bis 18 erläutert:

Die hohe mobile Kühlstation 132 umfasst ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 292 mit einer wärmeisolierten vertikalen linken Seitenwand 294a, einer wärmeisolierten vertikalen rechten Seitenwand 294b, einer die beiden Seitenwände an ihren hinteren Enden miteinander verbindenden wärmeisolierten vertikalen Rückwand 296 und einer auf den oberen Rändern der Seitenwände 294a, 294b und der Rückwand 296 ruhende wärmeisolierte horizontale Deckenwand 298.

Das Gehäuse 292 umgibt somit auf vier Seiten, nämlich von links, von rechts, von hinten und von oben, einen Aufnahmeraum 300 zur Aufnahme eines fahrbaren Gestells 302 in Form eines hohen Regalwagens 130.

Das Gehäuse 292 der hohen mobilen Kühlstation 132 weist weder eine Bodenwand noch eine Vorderwand auf, so dass der Aufnahmeraum 300 nach unten und nach vorne hin offen ist und der hohe Regalwagen 130 von vorne in den Aufnahmeraum 300 hineingefahren werden kann.

Das Gehäuse 292 ist an seiner Unterseite mit mehreren, beispielsweise vier, Laufrollen 304 versehen, mittels welcher die hohe mobile Kühlstation 132 über einen Untergrund verfahren werden kann.

Die linke Seitenwand 294a des Gehäuses 292 ist auf ihrer dem Aufnahmeraum 300 zugewandten Innenseite mit einem ausblasseitigen Luftleitblech 306 versehen, welches mehrere, beispielsweise zwei, sich über im wesentlichen die gesamte Höhe der Seitenwand 294a erstreckende Reihen von Ausblasöffnungen 308 aufweist.

Entsprechend ist die rechte Seitenwand 294b des Gehäuses 292 an ihrer dem Aufnahmeraum 300 zugewandten Innenseite mit einem ansaugseitigen Luftleitblech 310 versehen, das mit mehreren, beispielsweise zwei, sich über im wesentlichen die gesamte Höhe der rechten Seitenwand 294b erstreckenden Reihen von Ansaugöffnungen aufweist.

An der vorderen Stirnseite der rechten Seitenwand 294b ist ferner ein Schalter 312 angeordnet, mittels dessen die nachstehend noch zu beschreibende Umluftkühlvorrichtung der hohen mobilen Kühlstation 132 ein- bzw. ausgeschaltet werden kann.

Alternativ zu einem solchen manuell zu betätigenden Schalter 312 kann auch vorgesehen sein, dass die hohe mobile Kühlstation 132 einen einen Reed- Kontakt umfassenden Magnetschalter aufweist, der bei eingefahrenem Regalwagen 130 aufgrund der Anwesenheit eines an dem Regalwagen 130 angeordneten Magneten einen elektrischen Kontakt schließt und dadurch die Umluftkühlvorrichtung der hohen mobilen Kühlstation 132 aktiviert.

Die Umluftkühlvorrichtung der hohen mobilen Kϋhlstation 132 ist in deren Rückwand 296 angeordnet und umfasst mehrere, beispielsweise vier, Umluftgebläse 314 sowie einen stromabwärts von den Umluftgebläsen 314 angeordneten Kühler 316, der als ein Wärmetauscher ausgebildet ist und ein Kühlerpaket aus einer oder mehreren Kühlschlangen 318 umfasst, welche von Binäreis durchströmbar sind und über ein Binäreis-Vorlaufrohr 320 an einen Binäreis-Vorlaufanschluss 322 und über ein Binäreis-Rücklaufrohr 324 an einen Binäreis-Rücklaufanschluss 326 angeschlossen sind.

Der Binäreis-Vorlaufanschluss 322 ist an der Außenseite der rechten Seitenwand 294b angeordnet, als Schnellverschlussventil ausgebildet und mit der Binäreis-Vorlaufleitung 184 eines der hohen mobilen Kühlstation 132 zugeordneten Verbraucherkreislaufs 174 des Binäreis-Versorgungssystems 144 verbindbar.

Der Binäreis-Rücklaufanschluss 326 ist ebenfalls an der Außenseite der rechten Seitenwand 294b angeordnet, als Schnellverschlussventil ausgebildet und mit der Binäreis-Rücklaufleitung 186 des der hohen mobilen Kühlstation 132 zugeordneten Verbraucherkreislaufs 174 des Binäreis- Versorgungssystems 144 verbindbar.

Da die hohe mobile Kühlstation 132 auf den Laufrollen 304 verfahrbar ist, sind die Binäreis-Vorlaufleitung 184 und die Binäreis-Rücklaufleitung 186 des der hohen mobilen Kühlstation 132 zugeordneten Verbraucherkreislaufs 174 vorzugsweise flexibel ausgebildet, um die hohe mobile Kühlstation 132 in unterschiedlichen Positionen relativ zu der Zirkulationsleitung 170 des Sekundärkreislaufs 168 des Binäreis-Versorgungssystems 144 anordnen zu können.

Unterhalb des Kühlers 316 ist an der Rückwand 296 des Gehäuses 292 der hohen mobilen Kühlstation 132 ein Kondenswasser-Sammelbehälter 328 eingehängt, welcher an dem Kühler 316 kondensiertes Kondenswasser aufnimmt und beispielsweise als ein Gastronorm-Speisenbehälter ausgebildet sein kann.

Der in den Aufnahmeraum 300 der hohen mobilen Kühlstation 132 einzuschiebende hohe Regalwagen 130 ist in Fig. 15 einzeln dargestellt.

Der Regalwagen 130 umfasst einen ersten Rahmen 330a und einen zweiten Rahmen 330b, die jeweils aus zwei vertikalen Trägern 332 und aus drei die vertikalen Träger 332 miteinander verbindenden horizontalen Trägern 334 zusammengesetzt sind, sowie eine Vielzahl von jeweils einen vertikalen Träger 332 des ersten Rahmens 330a und des zweiten Rahmens 330b miteinander verbindenden horizontalen Einhängeleisten 336, welche einander paarweise gegenüberliegen und an welchen Tabletts und/oder Speisenbehälter und/oder Getränkebehälter eingehängt werden können.

An den unteren Enden der vertikalen Träger 332 ist jeweils eine Laufrolle 350 angeordnet, um den hohen Regalwagen 130 über einen Untergrund verfahren zu können.

Der hohe Regalwagen 130 wird mit dem Kühlgut bestückt und in einem Kühlraum oder Kühlhaus zwischengelagert.

Für die Portionierung wird der hohe Regalwagen 130 mit dem daran angeordneten Kühlgut aus dem Kühlraum bzw. dem Kühlhaus zum Speisentransportband 102 gefahren und in den Aufnahmeraum 300 der hohen mobilen Kühlstation 132 eingefahren.

Nach Aktivierung der Umluftkühlung der hohen mobilen Kühlstation 132 mittels des Schalters 312 erzeugen die Umluftgebläse 314 einen Umluftstrom, der mittels des Kühlers 316 gekühlt wird.

Wie aus den Fig. 17 und 18, in denen der Umluftstrom schematisch durch die Pfeile 329 dargestellt ist, zu ersehen ist, gelangt die gekühlte Umluft vom Kühler 316 in die linke Seitenwand 294a, von dort durch die Ausblasöffnungen 308 in dem ausblasseitigen Luftleitblech 306 in den Aufnahmeraum 300 und somit zu dem an dem hohen Regalwagen 130 eingehängten Kühlgut, aus dem Aufnahmeraum 300 durch die Ansaugöffnungen in dem ansaugseitigen Luftleitblech 310 in die rechte Seitenwand 294b des Gehäuses 292 der hohen mobilen Kühlstation 132 und von dort zurück zu den Umluftgebläsen 314, so dass der Umluftkreislauf geschlossen ist.

Durch den so im Aufnahmeraum 300 erzeugten Kaltluftschleier wird das an dem hohen Regalwagen 130 eingehängte Kühlgut gegenüber der warmen Umgebung abgeschottet.

Ferner ist der in den Aufnahmeraum 300 eingeschobenen hohe Regalwagen 130 auf vier Seiten, nämlich nach links, nach hinten, nach rechts und nach oben, durch die wärmeisolierten Wände 294a, 294b, 296 und 298 des Gehäuses 292 der hohen mobilen Kühlstation 132 gegenüber der wärmeren Umgebung abgeschottet.

Von der Vorderseite der hohen mobilen Kühlstation 132 her ist jedoch der hohe Regalwagen 130 für die Entnahme von Kühlgut durch eine Bedienungsperson frei zugänglich, so dass ein ergonomisches Arbeiten möglich ist.

Die in den Fig. 19 bis 21 dargestellte niedrige mobile Kühlstation 124 unterscheidet sich von der in den Fig. 13 bis 18 dargestellten hohen mobilen Kühlstation 132 dadurch, dass sie keine Deckenwand aufweist, so dass die niedrige mobile Kühlstation 124 den in den Aufnahmeraum 300 der niedrigen mobilen Kühlstation 124 einzuschiebenden niedrigen Regalwagen 122 nur von drei Seiten, nämlich von links, von rechts und von hinten, umgibt, während der eingeschobene Regalwagen 122 nach vorne und nach oben hin für die Entnahme von Kühlgut durch eine Bedienungsperson frei zugänglich ist.

Ferner wird bei der niedrigen mobilen Kühlstation 124 die gekühlte Umluft durch Ausblasöffnungen 338 an beiden Seitenwänden 294a und 294b in den Aufnahmeraum 300 und damit, bei eingeschobenem Regalwagen 122, auf das Kühlgut geblasen und durch Ansaugöffnungen 340 an der Innenseite der Rückwand 296 aus dem Aufnahmeraum 300 abgesaugt (siehe Fig. 21, in welcher der Umluftstrom durch die Pfeile 329 schematisch dargestellt ist).

Dementsprechend sind in der Rückwand 296 des Gehäuses 292 der niedrigen mobilen Kühlstation 124 zwei jeweils Umluftgebläse und einen Kühler umfassende Umluftkühlvorrichtungen vorhanden, nämlich eine Umluftkühlvorrichtung zwischen den Ansaugöffnungen 340 und den Ausblasöffnungen 338 der linken Seitenwand 294a und eine Umluftkühlvorrichtung zwischen den Ansaugöffnungen 340 und den Ausblasöffnungen 338 in der rechten Seitenwand 294b.

Der in die niedrige mobile Kühlstation 124 einzuschiebende niedrige Regalwagen 122 ist in Fig. 20 einzeln dargestellt und umfasst einen ersten Rahmen 342a und einen zweiten Rahmen 342b, die jeweils aus zwei horizontalen Trägern 344 und vier die horizontalen Träger 344 miteinander verbindenden vertikalen Trägern 346 zusammengesetzt sind, sowie eine Vielzahl von den ersten

Rahmen 342a und den zweiten 342b miteinander verbindenden Einhängeleisten 348, die einander jeweils paarweise gegenüberstehen und zum Einhängen von Tabletts, Speisenbehältern und/oder Getränkebehältern dienen.

An seiner Unterseite ist der Regalwagen 122 mit vier Laufrollen 350 versehen, mittels welcher der Regalwagen 122 über einen Untergrund verfahrbar ist.

An seiner Oberseite trägt der Regalwagen 122 einen Ständer 352 mit einem gegen die Horizontale geneigten Auflagerahmen 354 zum Auflegen von Tabletts, Speisenbehältern und/oder Getränkebehältern in einer gegen die Horizontale geneigten Stellung, was die Entnahme von zu kühlenden Speisen und/oder Getränken aus den an dem Auflagerahmen 354 aufgelegten Behältern erleichtert.

Im übrigen stimmt die in den Fig. 19 bis 21 dargestellte niedrige mobile Kühlstation 124 hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der in den Fig. 13 bis 18 dargestellten hohen mobilen Kühlstation 124 überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.




 
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