Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
COOLING SYSTEM FOR DRINK BOTTLES RECEIVED IN BOTTLE CRATES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/211163
Kind Code:
A1
Abstract:
In a cooling system (7) for drink bottles received in bottle crates, in addition to the bottle crate (2, 4) a tray (2) consisting of a base having peripheral side walls for the crate (4) is provided, and the crate (4) can be fitted and releasably fastened on the tray. Between the box base and the tray base (12) a storage space is formed, which for example serves as a collecting basin for melt water which originates from ice cubes that have been packed into the crate (4) filled with drinks.

Inventors:
SÖHLEMANN, Stefan (Reicheteile 15, Landsberg, 86899, DE)
SCHEUERER, Stefan (Von-Branca-Str. 30, Gröbenzell, 82194, DE)
Application Number:
EP2019/060628
Publication Date:
November 07, 2019
Filing Date:
April 25, 2019
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SCHOELLER ALLIBERT GMBH (Sacktannen 1, Schwerin, 19057, DE)
International Classes:
F25D3/08; B65D6/00; B65D21/02; B65D71/70; F25D31/00
Foreign References:
US20090320517A12009-12-31
US20070074532A12007-04-05
US3974658A1976-08-17
US3465948A1969-09-09
DE202009005310U12009-10-01
EP2889567A12015-07-01
DE213775U1
Attorney, Agent or Firm:
BOCKHORNI & BRÜNTJEN PARTNERTSCHAFT PATENTANWÄLTE MBB (Elsenheimerstr. 49, München, 80687, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Kühlsystem für in Flaschenkästen (4) aufgenommene Getränkeflaschen, umfassend einen Flaschenkasten (4) aus einem Boden mit umlaufenden Seitenwänden und ein Tray (2) mit einem Trayboden ( 12) mit umlaufenden Traywänden ( 14-20), auf dem der Flaschenkasten (4) mit seinem Kastenboden derart anordbar ist, dass der Kasten mit dem Tray einen Spei cherraum bildet,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Flaschenkasten (4) in das Tray (2) über einen Teil seiner Höhe einstellbar ist, insbesondere mit Stecksitz, oder dass der Flaschenkasten (4) auf dem oberen Trayrand auf- setzbar ist und insbesondere mit einer Stapelschulter (8) in das Tray eintaucht, und dass der Kasten auf dem Tray lösbar befestigbar ist, wobei die lösbare Befestigung von Tray (2) und Kasten (4) durch Haltebügel (6) erfolgt.

2. System nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kastenboden und dem Trayboden ein Speicherraum gebildet ist.

3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tray (2) wasser haltend ausgebildet ist, insbesondere der Trayboden und die Trayseitenwände ( 14-20) ge- schlossenwandig ausgebildet sind.

4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Volu men des Speicherraums von 1 ,5 bis 7 1, insbesondere 2 bis 5 1, reicht.

5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Trays (2) an ihrem bodenseitigen Rand mit einem der Kontur des oberen Rands des Kastens entsprechenden Stapelrand ausgebildet ist.

6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Tray (2) Stützglieder (24) vorgesehen sind, welche zur Sicherstellung des Speicherraums die Einstelltiefe des Flaschenkastens (4) in das Tray (2) begrenzen oder zur Kompatibilität des Trays mit nur jeweils einem Kastentyp vorgesehen sind.

7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützglieder (24) durch Vorsprünge, insbesondere säulen- oder pinolenartige Vorsprünge, insbesondere in Art von Hohlprofilen, am Trayboden und/oder an den Traywänden ( 14-20) gebildet sind.

8. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Kompati bilität zur Einstellung nur bestimmter Flaschenkästen die Stützglieder (24) derart auf dem Trayboden angeordnet sind, dass diese mit am Kasten (4) ausgebildeten Elementen Zusam menwirken.

9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützglieder (24) von den Traywänden weg nach innen gerückt angeordnet sind und vorzugsweise in Hohlprofile eingreifen, die an den Innenwänden des Kastens (4) mit Abstand zueinander ausgebildet sind.

10. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (4) derart in das Tray (2) eingestellt ist, dass der Kasten (4) mit an der Unterseite des Kastenbodens vorgesehenen und nach unten vorspringenden Stegen oder Rippen, insbe sondere Stapelrippen, auf dem Trayboden aufsitzt, wobei vorzugsweise die Stege oder Rip pen umlaufend oder abschnittsweise an der Unterseite des Kastenbodens angeordnet sind.

1 1. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebügel (6) in Art von Klammern ausgebildet sind.

12. System nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Haltebü gel (6) verwendet sind, die einander gegenüberliegend an den Seitenwänden von Tray und/oder Kasten angeordnet sind.

13. System nach Anspruch 1 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebügel (6) in Öffnungen von Trayseitenwänden und/oder Kastenseitenwänden oder am oberen Kasten rand zur Befestigung anordbar sind.

14. System nach einem der Ansprüche 1 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hal tebügel (6) über jeweils ein Scharniergelenk, insbesondere Steckscharniergelenk, insbesonde re an einer Trayseitenwand befestigbar sind.

15. System nach einem der Ansprüche 1 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Be festigung mittels der Haltebügel (6) durch Formschluss, Rastverschluss und/oder Federvor spannung erfolgt.

16. System nach einem der Ansprüche 1 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hal tebügel (6) innerhalb des Systems in unterschiedlichen Längen bereitgestellt oder längenver stellbar sind, insbesondere aufgrund Zweiteilung und Ausbildung von beabstandeten Rastöff nungen in einem Teil und Ausbildung komplementärer Einrastglieder im anderen Teil.

17. Tray für die Verwendung in einem System nach einem der Ansprüche 1 bis 15 , dadurch gekennzeichnet, dass das Tray (2) aus einem Trayboden (12) und umlaufenden Trayseitenwänden (14-20) gebildet ist, wobei der Trayboden und die Trayseitenwände was serhaltend, insbesondere geschlossenwandig, ausgebildet sind, und wobei der obere Rand der Traywände die Stützfläche für das aufsetzbare Tray bildet oder das Tray mit Stützgliedern (24) am Trayboden und/oder den Trayseitenwänden ( 14-20) versehen ist, deren obere Stirn seiten (28) für die Bildung eines Speicherraums unterhalb des oberen Trayrands angeordnet sind.

18. Tray nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Tray (2) mit Haltebügeln (6) versehen ist, die vorzugsweise über Scharniergelenke mit dem Tray verbindbar, oder in Öffnungen in der Trayseitenwand einhängbar oder einsteckbar sind.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Kühlsystem gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie ein Tray für die Verwendung in einem solchen Kühlsystem.

Die Getränkeindustrie muss an sich stets einen Fokus auf die Bedürfnisse ihrer Kunden bzw. Verbraucher haben, da die Marktakzeptanz von Getränken auch von den Bedürfnissen der Kunden abhängig ist. So ist es allgemein bekannt, dass in heißen Jahreszeiten die Konsumen ten Getränke gerne gekühlt trinken. Dies bereitet keine Probleme zu Hause oder in Gastwirt schaften, da man dann Getränke zuvor im Kühlschrank gekühlt bereithalten kann. Anders sieht dies allerdings aus, wenn man Partys außerhalb der eigenen vier Wände feiert, etwa an einem See oder einem Fluss, wo mit elektrischen Anschlüssen nicht zu rechnen ist. Bis jetzt ist diesbezüglich noch kein geeignetes Kühlsystem im Handel bzw. auf dem Markt, mit dem in einfacher Weise diesem Bedürfnis der Verbraucher nach gekühlten Getränken in heißen Jahreszeiten gerecht werden kann. Zwar gab es verschiedene Ansätze, die sich jedoch letztendlich in der Praxis nicht durchset zen konnten, weil sie entweder zu umständlich und aufwendig oder zu wenig funktional wa ren.

So sind beispielsweise als Schwimmkörper ausgebildete Kühlvorrichtungen entwickelt wor den, etwa gemäß DE 20 2009 005 310 Ul , bei denen ein balgenartiger Schwimmkörper an seinem unteren Ende mit einen Aufnahmekäfig bildenden Haltegurten versehen ist, so dass ein Getränkekasten von oben in den Schwimmgurt eingesetzt werden kann. Abgesehen davon, dass bei fließendem Gewässer der Getränkekasten von der Strömung weggerissen und mitge nommen werden kann, ist mit einer solchen Schwimmvorrichtung allenfalls eine Kühlung der Getränke auf die vorherrschende Wassertemperatur möglich, was in der Regel in heißen Jah reszeiten mit Temperaturen oberhalb von 20° einen entsprechenden Kühleffekt bewerkstelli gen kann.

Schließlich ist ein Kühlsystem mit einem wannenförmigen Aufsatz für einen Getränkekasten bekannt (EP 2 889 567 Al), der im Bodenbereich hülsenförmige Aufnahmen für das Eintau chen von Flaschenhälsen aufweist. Zum Kühlen der Getränke wird die Wanne von oben auf den Kasten aufgesetzt, wobei die Flaschenhälse in die hülsenförmigen Aufnahmen der Wanne eintauchen können und schließlich die Wanne mit Eis zwecks Kühlung gefüllt werden kann. Nachteilhaft ist hierbei, dass die für das Tragen der Getränkekästen erforderlichen Grifföff nungen durch die eingesteckte Wanne überdeckt werden, so dass das Handling derartiger Kästen beeinträchtigt wird. Zudem kann beim Tragen des Kastens mit der aufgesetzten Wan ne das Eis bzw. das Eiswasser beim Transport des Kastens nach außen wegschwappen. Auch die Entnahme der gekühlten Getränke ist schwierig, weil stets die Wanne zuvor ausgehoben und dann passgerecht wieder aufgesetzt werden muss.

Schließlich ist ein Kühlakku bekannt (DE 213 775 Ul), der analog eines Nagelbretts ausge bildet ist, das heißt eine Grundplatte aufweist, von der im Abstand befindliche pinolenartige Vorsprünge vorstehen, auf die der Kasten dann aufgesetzt werden kann. Der Akku kann vor Benutzung in einem Gefrierschrank über mehrere Stunden geeignet gekühlt werden. Es han delt sich hierbei im Prinzip um eine Kühlbox, die im Übrigen nur auf speziell zugerichtete Kästen angewendet werden kann. Derartige Kühl akkus können aber kaum bereits einsatzbe reit in Kiosken und dergleichen Verkaufsstätten, beispielsweise an Seen oder Meeressträn- den, einsatzbereit gehalten werden, so dass diese Lösung stets voraussetzt, dass man den na gelbrettartigen Kühlakku zuerst im eigenen Haus tiefkühlt und dann zur Nutzung mitnimmt.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein adäquates Kühlsystem zu schaffen, welches in einfacher Weise eine zuverlässige und langdauernde Kühlung von in Flaschenkästen aufgenommenen Getränkeflaschen ermöglicht und auch über entsprechende Akzeptanz im Handel verfügt, das heißt jederzeit für den Bedarf für den Kunden bereitgestellt werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet sind.

Nach Maßgabe der Erfindung weist das Kühlsystem ein Tray und einen Flaschenkasten für die Einstellung von Getränkeflaschen auf. Das Tray ist aus einem Boden mit umlaufenden Traywänden gebildet, auf den der Flaschenkasten mit seinem Kastenboden derart anordbar und lösbar befestigbar ist, dass Tray und Kasten miteinander einen Raum, insbesondere Spei cherraum, bilden und insbesondere zwischen dem Boden des auf oder in das Tray gesetzten Kastens und dem Trayboden ein separater Speicherraum gebildet wird, der beispielsweise ein Kühlmedium aufnehmen oder abtropfendes Eiswasser von Eiswürfeln aufnehmen kann, die beispielsweise in einen mit Getränkeflaschen gefüllten Kasten eingebracht sind.

Ein solches Kühlsystem lässt sich in vielfältiger Art und Weise praxisgerecht verwenden. Beispielsweise kann ein derartiges Tray bereits im Getränkehandel zur Sommerzeit bereitge stellt werden, das dann mit einem entsprechenden Getränkekasten, Wasserkasten oder Limo nadenkasten, gekauft werden kann. Es muss dann lediglich der Kasten auf das Tray gesetzt und befestigt werden, wonach dann Eis, insbesondere Eiswürfel, die an jeder Tankstelle be schafft werden können, zwischen die im Kasten befindlichen Getränkeflaschen gepackt wer den. Ein solches Kühlsystem lässt sich ohne Weiteres überall in einfacher Weise mitnehmen und hält die Getränke auch ohne vorhergehende Kühlung über viele Stunden auf geeignete Kühltemperatur. Tray im Sinne der Erfindung ist ein wannenartiger Behälter mit einem Tray boden und umlaufenden Seitenwänden, deren Höhe gleich oder weniger als ein Drittel der Höhe der Seitenwände üblicher Flaschenkästen beträgt, insbesondere kleiner oder gleich ei nem Viertel der Seitenwandhöhe solcher Kästen ist. Alternativ könnte das Tray auch mit Wasser befüllt und bis zum Gebrauch in einem Gefrier schrank positioniert werden, bis das Wasser in dem Tray gefroren ist. Zum Gebrauch wird dann das Tray als Unterlage für den Kasten verwendet, so dass auch hierdurch Getränke in einfacher Weise über viele Stunden lange gekühlt werden können. Nach einer alternativen Vorgehensweise können auch im Handel verfügbare Kühlpads verwendet und in das Tray eingelegt werden, und zwar durchaus auch in Kombination mit von oben in den Getränkekas ten eingepackten Eiswürfeln, so dass Getränke schnell und einfach gekühlt und über längere Zeitperioden auf geeignete Kühltemperatur gehalten werden können.

Im Rahmen der Erfindung ist es zweckmäßig, das Tray wasserhaltend auszubilden, was durch eine geschlossenwandige Ausbildung des Trays oder durch eine entsprechende Beschichtung oder ein Inlet erfolgen kann, insbesondere aber dadurch, dass der Trayboden und/oder die umlaufend angeordneten Seitenwände des Trays geschlossenwandig ausgebildet sind. Dadurch kann sichergestellt werden, dass sich Schmelzwasser von den Eiswürfeln im Spei cherraum sammeln kann und zur Kühlung bereitsteht. Zweckmäßigerweise ist der Boden des Flaschenkastens offen strukturiert, das heißt mit entsprechenden Durchbrüchen versehen, so dass Eiswasser von Eiswürfeln, die zwischen die Getränke gepackt worden sind, nach unten in das Tray abfließen und im dortigen Speicherraum gesammelt werden, so dass eine Küh lung sowohl von oben, also kastenseitig, wie auch von unten über das Tray möglich ist und damit auch ein lang dauernder Kühleffekt für Getränke bewerkstelligt wird.

Zweckmäßigerweise beträgt das Volumen des Speicherraums des Trays etwa von 1 ,5 bis 7 1, insbesondere 2 bis 5 1, was letztendlich von der Größe des Kastens abhängig ist.

In einer zweckmäßigen Ausbildung des Kühlsystems ist der Flaschenkasten in das Tray über einen Teil seiner Höhe einstellbar und zwar insbesondere mit Stecksitz. Diese Ausbildung ist sehr vorteilhaft, weil sie zu einem doppelten Kühleffekt führt, da einerseits eine Kühlung von in den Kasten eingesetzten Eiswürfeln erfolgt, jedoch auch das Tray mit Eis bzw. Eiswasser gefüllt ist und dadurch auch die Traywände gekühlt sind, die den eingesteckten Kasten seit lich übergreifen, so dass ein lang dauernder Kühleffekt gewährleistet wird.

In einer alternativen vorteilhaften Weiterbildung des Kühlsystems ist der Flaschenkasten auf den oberen Trayrand aufsetzbar, wobei es gerade für eine Stapelung zweckmäßig ist, dass der Kasten in üblicher Weise mit einer Stapelschulter versehen ist, die von oben in den oberen Trayrand eintaucht. Dadurch kann erreicht werden, dass die Außenfläche des Kastens bündig mit der Außenfläche der Seitenwände des Trays ist, was eine gute und platzsparende Stape lung auf einer Palette ermöglicht. Zudem wird durch die in das Tray eintauchende Stapel schulter eine vorteilhafte Fixierung des auf das Tray aufgestellten Kastens erreicht, was in folge der Gebrauchszwecke zweckdienlich ist.

Ferner ist es zweckmäßig, dass der Stapelrand des Trays der Kontur des oberen Rands des Flaschenkastens entspricht, was die Stapelung der Gebinde aus Tray mit aufgesetztem Kasten erleichtert. Derartige Stapelränder sind allgemein bekannt, die zumeist als Stapelschultern vorliegen, so dass eine weitergehende Beschreibung entbehrlich ist.

Zur Bildung des Speicherraums ist es zweckmäßig, im Tray zusätzlich oder alternativ zur Stapelschulter Stützglieder vorzusehen, die entweder vom Boden nach oben abstehen können und insbesondere an der Innenwand der Trayseitenwände ausgebildet sind, etwa in Form von Hohlprofilsäulen oder Pinolen, die von den Seitenwänden nach innen und/oder vom Boden nach oben vorstehen. Diese Stützglieder können von der Höhe her so bemessen sein, dass dadurch die Einstelltiefe des Flaschenkastens in das Tray entsprechend begrenzt wird und zwar i.w. entsprechend der Eintauchtiefe einer Stapelschulter am Boden des Flaschenkastens und damit das Volumen des Speicherraums unterhalb des Kastenbodens des aufgesetzten Kastens bestimmt und festgelegt werden kann.

Völlig unabhängig von der vorher beschriebenen Funktion der Stützglieder ist es nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, für die auch unabhängig Schutz begehrt wird, allerdings auch zweckmäßig, Stützglieder zur Kompatibilität des Trays mit jeweils nur einem bestimmten Kastentyp vorzusehen, dergestalt, dass nicht beliebige Kästen erfindungsgemäß mit dem Tray koppelbar sind, sondern nur bestimmte Kastentypen, die in Konformität mit der Anordnung und/oder Ausbildung der Stützglieder am Kasten vorgesehen sind. Hierbei ist es insbesondere zweckmäßig, dass die Stützglieder mit einem geringeren Abstand zur jeweiligen Traywand angeordnet sind und in Elemente eingreifen können, die am Kasten vorgesehen sind. Dies erlaubt das Aufsetzen des Kastens mit Übergreifen der Stützglieder, die dann in entsprechende Elemente eintauchen können, wobei vorzugsweise diese Elemente am Kasten an sich bekannte nach innen von der Innenwand der Kastenseitenwände vorspringende Hohl profile sein können, die zumeist dreieckförmigen Querschnitt aufweisen und sich vom oberen Rand der Kastenseitenwände bis zum Kastenboden erstrecken. Als Stützglieder eignen sich säulen- oder pinolenartige Vorsprünge, wobei die Stirnseite der Vorsprünge etwas unterhalb des oberen Rands der Traywände angeordnet ist, um die Ein tauchtiefe des Kastens zu begrenzen und als Stützauflage für den Kasten zu dienen.

In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist der Boden des einzustel lenden Flaschenkastens an der Unterseite seines Kastenbodens nach unten vorspringende Ste ge oder Rippen auf, die umlaufend oder abschnittsweise ausgebildet sein können und per se an derartigen Kastenböden bekannt sind. Diese vom Kastenboden nach unten vorspringenden Stege oder Rippen sitzen dann bei Einstellung des Flaschenkastens auf dem Trayboden auf, so dass sich zwischen dem Trayboden und dem Kastenboden ein entsprechender Speicher raum bildet. In diesem Zusammenhang ist es insbesondere zweckmäßig, das Tray am Über gang vom Trayboden zu den Trayseitenwänden mit einer umlaufenden und nach innen vor springenden Schulter zu versehen, auf die der Kasten dann mit seinem Kastenboden aufsitzt bzw. aufsitzen kann. Dadurch ist auch möglich, dass die Lastübertragung im Stapel über die Stützschulter und nicht über die nach unten vorspringenden Stege oder Rippen erfolgt, die beispielsweise auch mit geringerem Abstand zum Trayboden beim Einstellen der Flaschen kästen angeordnet sein können, was im Stapel den Trayboden an sich entlastet und die Lastübertragung dann über die Schultern des Trays stattfindet.

Schließlich ist es im Zusammenhang mit den für die Komptabilität vorgesehenen Stützglie dern zweckmäßig, beispielsweise nur zwei Stützglieder auf jeweils einer Längsseite eines Trays in gegenüberliegender Anordnung vorzusehen, was für die gewünschte Komptabilität im Sinne einer Einstellung nur bestimmter Kastentypen ausreicht.

Insbesondere aus Gründen des Transports ist es vorteilhaft, geeignete Halteglieder für die Befestigung von Tray und aufgesetztem oder eingestelltem Kasten vorzusehen, wobei hier verschiedenste geeignete Halteglieder verwendet werden können. In sehr vorteilhafter Weise können aber Haltebügel verwendet werden, die am Tray befestigt sind, etwa über ein Gelenk scharnier, wobei sich insbesondere ein an das Tray über eine Clips-Verbindung ansteckbares Steckgelenkscharnier besonders eignet. Diese Haltebügel können nach dem Aufsetzen des Kastens nach oben geschwenkt und in entsprechende Öffnungen des Kastens oder dgl. Rasten eingehängt bzw. eingerastet werden. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, die Halte bügel als Klammern auszubilden. Da Tray, Kasten und Haltebügel zweckmäßigerweise aus Kunststoff durch Spritzgießen hergestellt sind, ergibt sich hierbei auch ein Federdruck beim Aufrasten des Haltebügels, wozu am Ende des Haltebügels nach innen vorstehende Stege oder Rastnasen genügen, die in Öffnungen des Kastens einrasten können. Hierbei können die in den Flaschenkästen ohnedies in den Kastenwänden vorgesehenen Grifföffnungen für den Eingriff der oberen Enden der Haltebügel verwendet werden. Dadurch lässt sich in einfacher Weise der Kasten auf dem Tray lösbar befestigen, so dass auch jederzeit in einfacher Weise der Kasten vom Tray gelöst werden kann. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, zwei Haltebügel vorzusehen, und zwar gegenüberliegend am Tray angeordnet. Anstelle eines Hal tebügels können aber auch Gummizüge, Halteklammern und dergleichen verwendet werden, insbesondere Halteleisten mit entsprechenden Rastclipsverbindungen.

In zweckmäßiger Weiterbildung der Haltebügel im Sinne einer Längeneinstellbarkeit, so dass die Haltebügel für unterschiedliche Kastenhöhen einsetzbar sind, kann es zweckmäßig sein, jeden Haltebügel zweiteilig auszubilden, wobei die Teile relativ zueinander in Anpassung an die gewünschte Höhe einstellbar sind. Dies kann zweckmäßigerweise dadurch erfolgen, dass auf einem Haltebügelteil in Abstand vorgesehene Öffnungen ausgebildet sind, die mit kom plementär ausgebildeten Rastgliedern in Form beispielsweise von Einknöpfgliedern, am an deren Haltebügelteil zur Festlegung Zusammenwirken können und/oder die Haltebügel tele skopartig ausgebildet sind.

In weiterer Ausbildung ist es auch möglich, an der Innenseite der Traywände eine Dichtung vorzusehen, etwa eine umlaufende O-Ringdichtung, die in eine entsprechende Nut der Traywände eingelegt ist, was den Vorteil hat, dass damit ein Herausschwappen von sich im Speicherraum sammelndem Wasser während des Transports verhindert ist.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen

Fig. 1 ein Kühlsystem mit einem Tray und einem Flaschenkasten in aufgelöster Dar stellung,

Fig. 2 das in Fig. 1 dargestellte Kühlsystem mit zusammengesetztem Tray und Fla schenkasten,

Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Trays mit abgeklapptem Haltebügel, Fig. 4 eine vergleichbare perspektivische Ansicht wie Fig. 3, jedoch mit aufgeklapp tem Bügel in Befestigungsstellung, jedoch ohne dargestellten Flaschenkasten,

Fig. 5 einen schematischen Teilschnitt durch einen Teil eines Trays zur Darstellung einer Stapelschulter am bodenseitigen Trayrand, sowie

Fig. 6 eine perspektivische Traydarstellung mit teilweise abgenommenen Randab schnitten zur Darstellung des Innenlebens der Traywände,

Fig. 7 eine Darstellung eines Kühlsystems in perspektivischer Darstellung, in wel chem der Flaschenkasten über einen Teil seiner Höhe in das Tray eingesteckt ist, Fig. 8 eine Darstellung einhängbarer Haltebügel für die Befestigung von Tray und Kasten. Fig. 8 bis 10 Varianten von Fig. 7.

Fig. 1 zeigt ein Kühlsystem, welches aus einem Tray 2 und einem darauf aufsetzbaren Fla schenkasten 4 gebildet ist, wobei zur Verbindung von Tray und Flaschenkasten beispielswei se zwei Haltebügel 6 vorgesehen sind.

Fig. 2 zeigt das Kühlsystem in zusammengesetzter Stellung mit Übereinanderanordnung von Tray und Flaschenkasten 2, 4. Gemäß Fig. 1 kann der Flaschenkasten 4 an seinem unteren Kastenrand in der üblichen Weise mit einem Stapelrand, insbesondere einer Stapelschulter 8, versehen sein, die dazu dient, dass Flaschenkästen in Übereinanderstapelung seitlich fixiert sind, indem der die Stapelschulter 8 eines im Stapel oben liegenden Flaschenkastens den obe ren Kastenrand eines darunterliegenden Kastens übergreift und insoweit dann vorteilhaft die Seitenwände der aufeinandergestapelten Kästen im Stapel zueinander bündig sein können.

Bei einer Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist es zweckmäßig, auch den bodenseitigen Rand des Trays mit einer entsprechenden Stapelschulter zu versehen, so dass auch ein Stapelver bund aus Kühlsystemen gemäß Fig. 2 ohne Weiteres möglich ist, wobei hierbei der Stapel rand des Trays, hier in Ausbildung einer üblichen Stapelschulter 10, der Kontur des Kasteno berrandes nachgebildet ist, mit dem er zusammenwirkt. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Kühl system sind die Außenseiten von Kasten 4 und Tray 2 im zusammengesetzten Zustand mitei nander bündig, was eine platzsparende Stapelung auf einer Palette ermöglicht. Dies ist eine zweckmäßige Variante, jedoch könnte der Kasten auch mit Stecksitz in das Tray eingestellt werden, mit der Folge, dass die Seitenwände von Tray und Kasten nicht bündig, sondern um die Dicke der Tragwände zueinander versetzt wären. Gemäß Fig. 3 weist das Tray 2 einen Trayboden 12 sowie umlaufend angeordnete Seitenwän de 14, 16, 18 und 20 auf. Das Tray nach Fig. 3 kann bodenseitig im Inneren mit einer umlau fenden Stützschwelle 22 insbesondere in Form einer Stützschulter bodenseitig versehen sein, die zu Verstärkungszwecken dient und die Verwindungssteifigkeit des Trays erhöht. In dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel sind Stützglieder 24 vorgesehen, die beispielsweise als Hohlprofilsäulen 26 ausgebildet sein können. Die obere Stirnseite 28 ist mit Abstand unterhalb des oberen Rands des Trays angeordnet, dergestalt, dass damit die Einstecktiefe eines auf das Tray gesetzten Kastens etwa über seine Stapelschulter begrenzt ist und damit unterhalb des Kastenbodens des aufgestellten Kastens in der in Fig. 2 dargestellten Stellung eines solchen Kühlsystems ein Speicherraum verbleibt, in dem sich Schmelzwasser sammeln kann, welches davon herrührt, dass beispielsweise Eis in einen mit Getränkefla schen gefüllten Flaschenkasten zwischen die Getränkeflaschen in der Stellung gemäß Fig. 2 des Kühlsystems eingesteckt bzw. eingepackt wird, welches dann der Wärme ausgesetzt nach und nach schmilzt und so die Getränke über einen Zeitraum von einigen Stunden kühlhalten kann.

In einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist der Kasten an seiner Einterseite mit vom Boden nach unten vorspringenden Stegen oder Rippen, beispielsweise Stapelrippen oder dergleichen, versehen, was per se bei Flaschenkästen bekannt ist, jedoch im Rahmen der Erfindung den Vorteil hat, dass der Kasten entweder so in das Tray einge stellt sein kann, dass die Stege oder Rippen, die von der Einterseite des Kastenbodens nach unten vorspringen, auf dem Trayboden aufliegen, so dass der Kastenboden mit Abstand zum Trayboden angeordnet ist und einen freibleibenden Raum zum Trayboden bildet. Alternativ wäre es hier aber auch zweckmäßig, dass der Kasten so in das Tray eingestellt ist, dass der Kastenboden auf den Stützschwellen, bzw. Stützschultern 22 aufliegt, was für die Lastüber tragung im Stapel von Vorteil ist, weil hierdurch eine gute Lastübertragung möglich ist.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung können die aus den Fig. 3 bis 5 hervorgehenden Stützglieder 24 in sehr vorteilhafter Weise auch eine andere Funktion erfüllen, nämlich der gestalt, dass sie zur Komptabilität mit jeweils nur einem eingestellten Flaschenkastentyp die nen und vorgesehen sind. Dadurch kann gewährleistet werden, dass nicht jeder beliebige Kas tentyp mit dem Tray verwendet werden kann, sondern nur bestimmt Kastentypen einer Braue rei. Hierzu ist der Kasten mit Elementen ausgebildet, die dann mit den Stützgliedern Zusam menwirken, sodass eine entsprechende Komptabilität gewahrt wird. Hierzu eignen sich insbe- sondere die für sich bekannten nach innen von den Innenwänden der Kästen vorspringenden Hohlprofile, die zumeist vom oberen Rand der Seitenwände bis zum Boden des Kastens ver laufen und als Hohlprofile, zumeist mit dreieckförmigen Querschnitt, ausgebildet sind. In diese Hohlprofile können dann die Stützglieder greifen, so dass über die Lage und Position der Hohlprofile und der Stützglieder die Komptabilität erreicht werden kann. In diesem Zu sammenhang ist es zweckmäßig, dass zwischen den Stützgliedern und den Traywänden ein Abstand vorhanden ist, was insbesondere Fig. 5 zeigt, so dass die Kastenseitenwände die nach innen gerückten Stützprofile übergreifen können. Diese nach innen vorspringenden Hohlprofile an der Innenseite der Kastenseitenwände sind für sich bekannt und beispielsweis aus Figur 7 ersichtlich.

Im Rahmen einer zweckmäßigen Weiterbildung sind auch die Haltebügel (6) in der Länge einstellbar, was beispielsweise dadurch erfolgen kann, dass die Haltebügel zweigeteilt sind, wobei an einem Teil beabstandete Öffnungen einreihig oder mehrreihig vorgesehen sein kön nen, im anderen Teil ein Rastglied oder entsprechende Rastglieder, die komplementär zu den Öffnungen ausgebildet sind, sodass ein Verrasten in entsprechenden Öffnungsabständen mög lich ist. Hierfür eignet sich auch eine Teleskop-Ausbildung.

Vorzugsweise ist das Innere des Trays wasserhaltend ausgebildet, was in einfacher Weise durch geschlossenwandige Ausbildung der Traywändel4-20 und des Traybodens 12 erfolgt oder durch eine entsprechende Beschichtung oder ein separates Inlet.

Gemäß Fig. 3 und 4 sind an gegenüberliegenden Seitenwänden des Trays, hier an den gegen überliegenden schmalen Seitenwänden 16, 20, zwei Haltebügel angeordnet, über die der Kas ten auf dem Tray festgesetzt werden kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Haltebügel 6 vorzugsweise über ein Gelenkscharnier mit der entsprechenden Seitenwand ver bunden. Hierbei ist es zweckmäßig, die Gelenkteile des Scharniergelenks als Steckscharnier gelenk auszubilden, so dass der Haltebügel bedarfsweise einfach auf die Seitenwand aufge- clipst werden kann, um das Scharniergelenk zu bilden. Da derartige Scharniergelenke, insbe sondere Steckscharniergelenke, allgemeiner Stand der Technik sind, bedarf es hier keiner näheren Beschreibung.

Fig. 4 zeigt das Tray gemäß Fig. 3 mit aufgeklappten Haltebügeln 6. Die in den Fig. 3 und 4 dargestellten Haltebügel 6 sind an ihrem oberen Rand beispielsweise L-förmig ausgebildet, das heißt mit einem nach innen abkragenden Schenkel 30 versehen, dieser ist lagemäßig so positioniert, dass er in eine Öffnung, beispielsweise eine Griff- oder Displayöffnung, eines einzustellenden bzw. aufsetzbaren Flaschenkastens greift. Hierbei ist zweckmäßigerweise der Haltebügel 6 klammerartig ausgebildet, und zwar federnd flexibel, so dass der vorspringende L-Schenkel 30 sozusagen in die Öffnung des Kastens eingeclipst werden kann und dadurch ein federnd vorgespannter, jedoch jederzeit lösbarer Rastverbund zwischen Kasten und Tray erzielt wird. Insoweit ist das Kühlsystem aus Tray und Kasten sehr schnell zusammensetzbar und wieder voneinander lösbar. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, sind die Trays im Leerzustand stapelbar und können sozusagen an der Verkaufsstelle, etwa Getränkemarkt, im Stapel für die Verwendung mit entsprechenden Flaschenkästen bereitgehalten werden.

Fig. 5 zeigt einen Teilschnitt des in den Fig. 3 und 4 dargestellten Trays mit einer von einer Seitenwand nach innen vorspringenden Profilsäule 26, wobei deutlich die Ausbildung einer Stapelschulter im bodenseitigen Traybereich ersichtlich ist. Dieser Stapelrand ist hierbei an den oberen Rand des aufzusetzenden Kastens konturmäßig angepasst.

Fig. 6 zeigt das Tray 2 mit abgenommenen Innenwandabschnitten. In dem dargestellten Aus führungsbeispiel ist hier die Traywand zweiwandig aufgebaut, wobei Innenwand und Außen wand über Rippen miteinander verbunden sind. Dadurch ergibt sich eine Verwindungssteifig keit des Trays, dessen Speichervolumen so ausgelegt ist, dass einige Liter, nämlich insbeson dere bis zu 6 oder bis 7 1, Schmelzwasser aufgenommen werden kann.

Das Kühlsystem in der Ausbildung gemäß den Fig. 7 und 8 unterscheidet sich von dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kühlsystem dadurch, dass dort der Kasten 4 jeweils in einen Tray über einen Teil seiner Höhe eingesteckt ist, wobei die Seitenwände des Kastens sozusagen um die Dicke der Seitenwände des Trays jeweils nach innen gesetzt sind und insoweit in der Stellung gemäß Fig. 7 die Außenseiten von Tray und Kasten nicht mehr bündig, vielmehr die Außenfläche des Kastens gegenüber der Außenfläche des Trays nach innen gesetzt ist. Hier bei herrscht ein entsprechendes Untermaß, so dass die Kästen jeweils leicht lösbar in die Trays eingesteckt werden können. Die Einstelltiefe des Kastens wird dabei über die Stütz glieder bestimmt, auf deren Stirnfläche der eingestellte Kasten aufliegt.

Zweckmäßigerweise ist hierbei das Tray wiederum mit einer Stapelschulter ausgebildet, die in der Kontur dem oberen Kastenrand entsprechend gestaltet ist, so dass sich ein stabiler Sta- pelverbund solcher Kühlsysteme gemäß Fig. 7 mit in das Tray eingestellten Kästen ergibt. Im Übrigen ist auch bei dem Kühlsystem 7 durch entsprechende Stützglieder analog der vorher beschriebenen Ausführungsform sichergestellt, dass unterhalb des Kastenbodens ein entspre chender Speicherraum für das Auffangen von Schmelzwasser verbleibt.

Fig. 8 zeigt unterschiedliche Haltebügelausgestaltungen 6, und zwar hier mit verschiedenen Längen, wobei jeder Haltebügel 6 an seinen Enden mit entgegengesetzt gerichteten U- Profilen zur Bildung von Einhängeschenkeln 32 versehen ist. Insoweit können die Haltebügel in entsprechende Öffnungen in den Seitenwänden des Kastens 4 und des Trays 2 eingreifen bzw. eingehängt werden, wobei entsprechend Fig. 7 der Haltebügel 6 an seinem unteren Ende von innen her durch die Öffnung der Trayseitenwand greift und der obere Einhängeschenkel von außen her in eine entsprechende Öffnung des Kastens 4 greift, was aber nur beispielhaft und keinesfalls zwingend ist.

Nach Fig. 7 ist der Haltebügel 6 bezüglich des Trays 2 in eine Öffnung 34 in der Traywand von innen her eingehängt und greift mit seinem oberen abgewinkelten Ende in eine übliche Grifföffnung in einer Seitenwand des Kastens 4.

Fig. 9 zeigt eine weitere Variante, wobei im Tray 2 übereinander angeordnete Öffnungen 34 für den Eingriff des Haltbügels 6 vorgesehen sind.

In der Variante nach Fig. 10 wird ein Haltebügel 6 verwendet, der an seinem unteren Ende mit einem flexiblen Haltestreifen 36 versehen ist, der durch die Öffnung 34 in der Traywand geführt wird und mit entsprechenden Rastnasen 38 über Rastöffnungen 40 am Streifen 36 verklipst werden kann. Dadurch ist eine sichere Befestigung von Tray und Kasten gewähr leistet, die aber auch einfach lösbar ist. Diese Befestigung lässt sich auch auf Kästen unter schiedlicher Höhe anwenden.