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Title:
COPOLYMERS BASED ON UNSATURATED MONO- OR DICARBOXYLIC ACID DERIVATIVES AND OXYALKYLENE GLYCOL ALKENYL ETHERS, METHOD FOR THE PRODUCTION AND USE THEREOF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/077058
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to copolymers which are based on mono or dicarboxylic acid derivatives, oxyalkylene glycol alkenyl ethers, vinyl polyalkylene glycol-, polysiloxane- or ester compounds in addition to the use thereof as additives for aqueous suspensions based on mineral or bituminous binding agents. The copolymers provide aqueous building material suspensions with excellent processing properties even in the smallest of doses without inhibiting resistance. The drastic reduction of the water/binding agent content achieved by the use of the inventive copolymers results in highly flowable building materials without any segregation of individual constituents in said building material mixture.

Inventors:
Albrecht, Gerhard (Jägerweg 7a Tacherting, 83342, DE)
Hübsch, Christian (Dorfstrasse 14 Gmund, 83703, DE)
Leitner, Hubert (Oberhauserstrasse 67 Haus/Ennstal, 149 89, AT)
Grassl, Harald (Untersteiner Strasse 18 Schönau, 83471, DE)
Kern, Alfred (Ringstrasse 24 Kirchweidach, 84558, DE)
Application Number:
PCT/EP2000/002251
Publication Date:
December 21, 2000
Filing Date:
March 14, 2000
Export Citation:
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Assignee:
DEGUSSA CONSTRUCTION CHEMICALS GMBH (Dr.-Albert-Frank-Strasse 32 Trostberg, 83308, DE)
Albrecht, Gerhard (Jägerweg 7a Tacherting, 83342, DE)
Hübsch, Christian (Dorfstrasse 14 Gmund, 83703, DE)
Leitner, Hubert (Oberhauserstrasse 67 Haus/Ennstal, 149 89, AT)
Grassl, Harald (Untersteiner Strasse 18 Schönau, 83471, DE)
Kern, Alfred (Ringstrasse 24 Kirchweidach, 84558, DE)
International Classes:
C04B24/26; C04B24/32; C04B24/42; C08F2/04; C08F216/14; C08F220/00; C08F222/40; C08F290/06; C08F299/02; C08K3/00; C08L55/00; C08L95/00; C04B103/40; (IPC1-7): C08F220/04; C04B24/26; C08F216/14
Foreign References:
EP0736553A21996-10-09
EP0894811A11999-02-03
Attorney, Agent or Firm:
Weickmann H. (Kopernikusstrasse 9 München, 81679, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Copolymeres auf Basis der Reste von ungesättigten Monooder DicarbonsäureDerivaten und OxyalkylenglykolAlkenylethern, dadurch gekennzeichnet, dass sie a) 51 bis 95 Mol.% Baugruppen der Formel la und/oder lb und/oder Ic worin R'Wasserstoff oder einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 CAtomen, O(CmH2mO)nR2,NH(CmH2mO)nR2,X=OaM, M = Wasserstoff, ein einoder zweiwertiges Metalikation, ein Ammoniumion oder einen organischen Aminrest, a oder1,½ Wasserstoff,einenaliphatischenR2= Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 CAtomen, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 CAtomen, einen gegebenenfalls substituierten Arylrest mit 6 bis 14 CAtomen, Y NR2,O, m = 2 bis 4 und n = 0 bis 200 bedeuten, b) 1 bis 48,9 Mol% Baugruppen der allgemeinen Formel II worin R3 Wasserstoff oder einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 5 CAtomen P 3bis bedeuten und R, m und n die oben genannte Bedeutung besitzen, c) 0,1 bis 5 Mol% Baugruppen der Formel Illa oder Illb worin S=H,COOR5 CO[NH(CH2)3]sWR7 CO0(CH2),WR' (CH2)zV(CH2)zCH=CHR2 COOR'im Falle von S = COOR5 oder COOaM U'=CONH,O,CH20 U2 O,OCH2 NHCO, R4= H, CH3 R5 = aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 3 bis 20 Catomen,cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 CAtomen, Arylrest mit 6 bis 14 CAtomen r = 2 bis 100 s = 1,2 z = 0 bis 4 x = 1 bis 150 y = 0 bis 15 bedeuten sowie d) 0 bis 47,9 Mol Baugruppen der allgemeinen Formel IVa und/oderenthalten worin a, M, X und Y die oben angegebene Bedeutung besitzen.
2. Copolymeres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R'einen Methylrest darstellt.
3. Copolymeres nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass M ein einoder zweiwertiges metallkation, ausgewählt aus der Gruppe Natrium, Kalium, Calciumoder Magnesiumionen, ist.
4. Copolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle von R2 = Phenyl der Phenylrest durch eine oder mehrere Hydroxyl, Carboxyloder SulfonsäureGruppe substituiert ist.
5. Copolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel II p = 0 und m = 2 bedeuten.
6. Copolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es 55 bis 75 Mol% Baugruppen der Formel la und/oder lb und/oder Ic, 19,5 bis 39,5 Mol% Baugruppen der Formel ll, 0,5 bis 2 Mol% Baugruppen der Formel Illa und/oder Illb sowie 5 bis 20 Mol% Baugruppen der Formel IVa und/oder IVb enthält.
7. Copolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich bis zu 50 Mol.%, insbesondere bis zu 20 Mol.%, bezogen auf die Summe der Baugruppen der Formel l, ll, lll und IV Baugruppen enthält, deren Monomere ein Vinyloder (Meth) AcrylsäureDerivat ist.
8. Copolymeres nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Baugruppen aus monomerem Vinyiderivat Styrol, aMethylstyrol, Vinylacetat, Vinylpropionat, Ethylen, Propylen, Isobuten, NVinylpyrrolidon, Allylsulfonsäure, Methallylsulfonsäure, Vinylsulfonsäure oder Vinylphosphonsäure gebildet sind.
9. Copolymeres nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Baugruppen aus monomerem (Meth) Acrylsäureserivat Hydroxyalkyl (meth) acrylat, Acrylamid, Methacrylamid, AMPS, Methylmethacrylat, Methylacrylat, Butylacrylat oder Cyclohexylacrylat gebildet sind.
10. Copolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es ein mittleres Molekulargewicht von 1000 bis 100.000 g/Mol aufweist.
11. Verfahren zur Herstellung eines Copolymeren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass man 51 bis 95 Mol% eines ungesättigten Monooder DicarbonsäureDerivats, 1 bis 48,9 Mol% eines Oxyalkylenglykol Alkenylethers, 0,1 bis 5 Mol% einer vinylischen Polyalkylenglykol, Polysiloxanoder EsterVerbindung sowie 0 bis 55 Mol% eines DicarbonsäureDerivats mit Hilfe eines radikalischen Starters polymerisiert.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man 55 bis 75 Mol% eines ungesättigten Monooder DicarbonsäureDerivats, 39,5Mol%einesOxyalkylenlykolbis Alkenylethers, 0,5 bis 2 Mol% einer vinylischen Polyalkylenglykol, Polysiloxanoder EsterVerbindung und 5 bis 20 Mol% eines DicarbonsäureDerivats einsetzt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass man noch zusätzlich bis zu 50 Mol%, insbesondere bis zu 20 Mol%, bezogen auf die Monomeren mit den Baugruppen gemäß den Formeln lllundIVeinesVinyloder(Meth)AcrylsäureDerivatsll, copolymerisiert.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation in wässriger Lösung bei einer Temperatur von 20 bis 100 °C durchführt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration der wässrigen Lösung 30 bis 50 Gew.% beträgt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation ohne Lösemittel mit Hilfe eines radikalischen Starters bei Temperaturen von 20 bis 150 °C durchführt.
17. Verwendung eines Copolymeren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 als Zusatzmittel für wässrige Suspensionen auf Basis von mineralischen oder bituminösen Bindemitteln, insbesondere Zement, Gips, Kalk, Anhydrit, oder sonstige auf Calciumsulfatbasierende Bindemittel sowie auf Basis von pulverförmigen Dispersionsbindemitteln.
18. Verwendung eines Copolymeren nach Anspruch 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass es in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des mineralischen Bindemittels, eingesetzt wird.
Description:
Copolymere auf Basis von ungesättigten Mono-oder Dicarbon- säure-Derivaten und Oxyalkylenglykol-Alkenylethern, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung Beschreibung Die vorliegende Erfindung betrifft Copolymere auf Basis von ungesättigten Mono-oder Dicarbonsäure-Derivaten und Oxyalkylenglykol-Alkenylethern, Verfahren zu deren Herstellung sowie die Verwendung dieser Copolymere als Zusatzmittel für wässirge Suspensionen anorganischer oder organischer Feststoffe.

Es ist bekannt, dass man wässrigen Aufschlämmungen von pulverförmigen anorganischen oder organischen Substanzen wie Tonen, Porzellanschlicker, Silikatmehl, Kreide, Ruß, Gesteinsmehl, Pigmenten, Talkum, Kunststoffpulvern und hydraulischen Bindemitteln zur Verbesserung ihrer Verarbeitbarkeit, d. h. Knetbarkeit, Streichfähigkeit, Spritzbarkeit, Pumpbarkeit oder Fließfähigkeit, oft Zusatzmittel in Form von Dispergiermitteln zusetzt. Diese in der Regel ionische Gruppen enthaltenden Zusatzmittel sind in der Lage, Feststoffagglomerate aufzubrechen, die gebildeten Teilchen zu dispergieren und auf diese Weise die Verarbeitbarkeit speziell von hochkonzentrierten Suspensionen zu verbessern. Dieser Effekt wird gezielt auch bei der Herstellung von Baustoffmischungen auf der Basis von Zement, Kalk sowie calciumsulfatbasierenden hydraulischen Bindemitteln, gegebenenfalls auch im Gemisch mit organischen (z. B. bituminösen) Anteilen und weiterhin für keramische Massen, Feuerfestmassen und Ölfeldbausteine ausgenutzt.

Um diese Baustoffmischungen auf der Basis der genannten Bindemittel in eine gebrauchsfertige, verarbeitbare Form zu überführen, ist in der Regel wesentlich mehr Anmachwasser erforderlich als für den nachfolgenden

Hydratations-bzw. Erhärtungsprozess notwendig wäre. Der durch das überschüssige, später verdunstende Wasser gebildete Hohlraumanteil im Baukörper führt zu signifikant verschlechterten mechanischen Festigkeiten und Beständigkeiten.

Um diesen überschüssigen Wasseranteil bei einer vorgegebenen Verarbeitungskonsistenz zu reduzieren und/oder die Verarbeitbarkeit bei einem vorgegebenen Wasser/Bindemittel-Verhältnis zu verbessern, werden Zusatzmittel eingesetzt, die im Allgemeinen als Wasserreduktions-oder Fließmittel bezeichnet werden. Als derartige Mittel sind vor allem Polykondensationsprodukte auf Basis von Naphthalin-oder Alkylnaphthalinsulfonsäuren (vgl. EP-A-0 214 412) bzw.

Sulfonsäuregruppen enthaltende Melamin-Formaldehydharze (vgl. DE-PS 16 71 017) bekannt.

Nachteilig bei diesen Zusatzmitteln ist die Tatsache, dass ihre ausgezeichnete verflüssigende Wirkung insbesondere im Betonbau nur über eine kurze Zeitspanne bestehen bleibt. Der Abfall der Verarbeitbarkeit von Betonmischungen ("Slump-loss") in kurzer Zeit kann insbesondere dort zu Problemen führen, wo zwischen Herstellung und Einbau des Frischbetons, beispielsweise durch lange Förder-und Transportwege, ein großer Zeitraum liegt.

Ein zusätzliches Problem ergibt sich bei der Anwendung derartiger Fließmittel im Bergbau und im Innenbereich (Gipskartonplattentrocknung, Anhydritfließestrich-Anwendungen, Betonfertigteilherstellung), da es zur Freisetzung des in den Produkten herstellungsbedingt enthaltenen toxischen Formaldehyds und damit zu beträchtlichen arbeitshygienischen Belastungen kommen kann. Aus diesem Grund wurde auch schon versucht, stattdessen formaldehydfreie Betonfließmittel aus Maleinsäuremonoestern und Styrol, beispielsweise entsprechend der EP-A-0 306 449 zu entwickeln. Die Fließwirkung von Betonmischungen kann mit Hilfe dieser Zusatzmittel über

einen ausreichend langen Zeitraum aufrechterhalten werden, jedoch gehtdie ursprünglich vorhandene, sehr hohe Dispergierwirkung nach Lagerung der wässrigen Zubereitung des Fließmittels, bedingt durch die Hydrolyse des polymeren Esters, sehr schnell verloren.

Dieses Problem tritt bei Fließmitteln auf Basis von Alkylpolyethylenglykolallylethern und Maleinsäureanhydrid entsprechend der EP-A-0 373 621 nicht auf. Jedoch handelt es sich bei diesen Produkten, ähnlich wie bei den zuvor beschriebenen, um oberflächenaktive Verbindungen, die unerwünscht hohe Anteile von Luftporen in die Betonmischung einführen, woraus Einbußen bei der Fertigkeit und Beständigkeit des erhärteten Baustoffs resultieren.

Aus diesem Grund ist es erforderlich, den wässrigen Lösungen dieser Polymerverbindungen Antischaummittel, wie z. B. Tributylphosphat, Silikonderivate und verschiedene wasseruniösliche Alkohole im Konzentrationsbereich von 0,1 bis 2 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffgehalt, zuzusetzen. Das Einmischen dieser Komponenten und die Aufrechterhaltung einer lagerstabilen homogenen Form der entsprechenden Formulierungen gestaltet sich auch selbst dann recht schwierig, wenn diese Antischaummittel in Form von Emulsionen zugesetzt werden.

Durch den vollständigen oder zumindest teilweisen Einbau einer entschäumend oder antilufteinführenden Struktureinheit in das Copolymer kann das Problem der Entmischung gemäß der DE 195 13 126 A1 ge) öst werden.

Es hat sich jedoch gezeigt, dass die hohe Wirksamkeit und der geringe "Slump-loss"der hier beschriebenen Copolymere oft zu unzureichenden 24 Stunden-Festigkeiten des Betons führt. Auch weisen derartige Copolymere insbesondere dort nicht die optimalen Eigenschaften auf, wo mit geringstmöglichem Wasseranteil ein besonders dicht gefügter und daher

hochfester und hochbeständiger Beton erzeugt und auf eine Dampfhärtung (Fertigteilindustrie) zur Beschleunigung des Erhärtungsprozesses verzichtet werden soll.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, neue Copolymere bereitzustellen, welche die genannten Nachteile der bekannten Mittel nicht aufweisen, d. h. die schon bei geringer Dosierung die Verarbeitbarkeit hochkonzentrierter Baustoffmischungen praxisgerecht lange aufrecht erhalten und gleichzeitig erhöhte Festigkeit im erhärteten Zustand des Baustoffs durch eine extreme Absenkung des Wasser/Bindemittel- Verhältnisses ergeben.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ge ! öst durch Copolymere auf Basis der Reste von ungesättigten Mono-oder Dicarbonsäure-Derivaten und Oxyalkylenglykol-Alkenylethern, welche dadurch gekennzeichnet sind, dass sie a) 51 bis 95 Mol.-% Baugruppen der Formel la und/oder lb und/oder Ic worin R'= Wasserstoff oder einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 C-Atomen, X -O-(CmH2mO)n-R2,-NH-(CmH2mO)n-R2,OaM, M = Wasserstoff, ein ein-oder zweiwertiges Metallkation, ein Ammoniumion oder einen organischen Aminrest, a = 1/2 oder 1,

R2 = aliphatischeneinen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 C-Atomen, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 C-Atomen, einen gegebenenfalls substituierten Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen, Y 0, NR m = 2 bis 4 und n bis2000 bedeuten, b) 1 bis 48,9 Mol-% Baugruppen der allgemeinen Formel 11 worin R3 Wasserstoff oder einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 5 C-Atomen p 0 bis 3 bedeuten und R, m und n die oben genannte Bedeutung besitzen, c) 0,1 bis 5 Mol-% Baugruppen der Formel Illa oder Illb worin H,-COOaM,-COOR5S=

H,CH3R4= R5 = aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 3 bis 20 C-Atomen,cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 C-Atomen, Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen r = 2 bis 100 s = 1,2 z = 0 bis 4

x = 1 bis 150 y = 0 bis 15 bedeuten sowie d) 0 bis 47,9 Mol Baugruppen der allgemeinen Formel IVa und/oder IVb enthalten worin a, M, X und Y die oben angegebene Bedeutung besitzen.

Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass die erfindungsgemäßen Copolymere auf der Basis von ungesättigten Mono-oder Dicarbonsäure- Derivaten und Oxyalkylenglykol-Alkenylethern in geringster Dosierung wässrigen Baustoffsuspensionen ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften verleihen, ohne die Festigkeitsentwicklung zu verzögern. Besonders überraschend war die Tatsache, dass eine extreme Absenkung des Wasser/Bindemittel-Anteils noch zu hochfließfähigen Baustoffen mit den erfindungsgemäßen Copolymeren führt und es zu keiner Segregation von einzelnen Bestandteilen der Baustoffmischung kommt.

Die Copolymere der Erfindung enthalten mindestens 3, vorzugsweise jedoch 4 Baugruppen a), b), c) und d). Die erste Baugruppe a) stellt ein Mono-oder Dicarbonsäure-Derivat mit der aligemeinen Formel la, lb oder Ic dar.

Beim Monocarbonsäure-Derivat la bedeutet R'Wasserstoff oder einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 C-Atomen, vorzugsweise eine Methylgruppe. X in den Strukturen la und lb steht für-OaM und/oder -O-(CmH2mO)n-R2 bzw. -NH-(CmH2mO)n-R2 mit folgender Bedeutung für M, a, m, n und R2 : M bedeutet Wasserstoff, ein ein-oder zweiwertiges Metallkation, Ammonium, einen organischen Aminrest sowie a = 1/2 oder 1, je nachdem, ob es sich bei M um ein ein-oder zweiwertiges Kation handelt. Organische Aminreste sind vorzugsweise substituierte Ammonium-Gruppen, die sich ableiten von primären, sekundären oder tertiären C1-20-Alkylaminen, C1-20- Alkanolaminen, C58-Cycloalkylaminen und C8_14-Arylaminen. Beispiele für geeignete Amine von denen sich diese Reste ableiten sind Methylamin, <BR> <BR> <BR> <BR> Dimethylamin, Trimethylamin, Ethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, Methyldiethanolamin, Cyclohexylamin, Dicyclohexylamin, Phenylamin, Diphenylamin in der protonierten (Ammonium) Form.

R2 kann sein Wasserstoff, ein aliphatischer Kohlenwasserstoff rest mit. 1 bis 20 C-Atomen, ein cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 C- Atomen, ein Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen, der gegebenenfalls noch substituiert sein kann, m = 2 bis 4 sowie n = 0 bis 200. Die aliphatischen Kohlenwasserstoffe können hierbei linear oder verzweigt sowie gesättigt oder ungesättigt sein. Bevorzugte Cycloalkylreste sind Cyclopentyl-oder Cyclohexylreste, bevorzugte Arylreste Phenyl-oder Naphthylreste, die noch durch Gruppen wie-CN,-COOR',-R',-OR'und vorzugsweise durch Hydroxyl-, Carboxyl-oder Sulfonsäuregruppen substituiert sein können.

Anstelle des oder neben dem Dicarbonsäure-Derivat gemäß Formel Ib kann die Baugruppe a) (Mono-oder Dicarbonsäure-Derivat) auch in cyclischer Form entsprechend Formel Ic vorliegen, worin Y = O (Säureanhydrid) oder NR2 (Säureimid) darstellen mit der oben bezeichneten Bedeutung für R2.

Die zweite Baugruppe b) entspricht Formel II und leitet sich von Oxyalkylenglykol-Alkenylethern ab. m, n und R2 besitzen die oben angegebene Bedeutung. R3 bedeutet Wasserstoff oder einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 5 C-Atomen, der linear oder verzweigt oder auch ungesättigt sein kann. p kann Werte zwischen 0 und 3 annehmen.

Vorzugsweise bedeuten in den Formeln la, Ib und 11 m = 2 und/oder 3, sodass es sich um Polyalkylenoxid-Gruppen handelt, die sich von Polyethylenoxid und/oder Polypropylenoxid ableiten. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform bedeutet p in Formel 11 0 oder 1, d. h. es handelt sich um Vinyl-und/oder Alkylpolyalkoxylate.

Die dritte Baugruppe c) entspricht der Formel Illa oder Illb In Formel Illa kann R4 = H oder CH3 sein, je nachdem es sich um Acryl- oder Methacrylsäure-Derivate handelt. S kann hierbei-H,-COOaM oder -COOR5 bedeuten, wobei a und M die oben erwähnte Bedeutung besitzen und R5 ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 3 bis 20 C-Atomen, ein cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 C-Atomen oder ein Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen ist. Der aliphatische Kohlenwasserstoffrest kann linear oder verzweigt, gesättigt oder ungesättigt sein. Bevorzugte cycloaliphatische Kohlenwasserstoffreste sind Cyclopentyl-oder Cyclohexylreste ; bevorzugte Arylreste sind Phenyl-oder Naphthylreste. Im

Falle von T =-COORS ist S = COOaM oder-COORS. Für den Fall, dass T und S = COOR sind, leiten sich die entsprechenden Baugruppen von den Dicarbonsäureestern ab.

Neben diesen Esterstruktureinheiten können die Baugruppen c) noch andere hydrophobe Strukturelemente enthalten. Hierzu gehören die Polypropylenoxid-bzw. Polypropylenoxid-Polyethylenoxid-Derivate der allgemeinen Formel x bedeutet eine Zahl von 1 bis 150 und y von 0 bis 15. Die Polypropylenoxid (-Polyethylenoxid-)-Derivate können hierbei über eine Gruppierung U'mit dem Ethylrest der Baugruppe c) entsprechend Formel Villa verknüpft sein, wobei U1 = -CO-NH-, -O- oder -CH2-O bedeutet. Es handelt sich also um die entsprechenden Amid-, Vinyl-oder Allylether der Baugruppe der Formel Illa. R6 kann hierbei wiederum R2 (Bedeutung von R2 siehe oben) oder sein, wobei u2 =-NH-CO-,-O-oder-OCH2-bedeutet und S die oben beschriebene Bedeutung besitzt. Diese Verbindungen stellen Polypropylenoxid (-Polyethylenoxid-)-Derivate von den bifunktionellen Alkenylverbindungen entsprechend Formel Illa dar.

Als weiteres hydrophobes Strukturelement können die Verbindungen der Formel Illa Polydimethylsiloxan-Gruppen enthalten, was im Formelschema Illa T=-W-R'entspricht.

W bedeutet

(nachfolgend Polydimethylsiloxan-Gruppierung genannt), R7 kann = R2 sein und r kann hierbei Werte von 2 bis 100 annehmen.

Die Polydimethylsiloxan-Gruppierung kann nicht nur direkt an den Ethylenrest gemäß Formel Illa gebunden sein, sondern auch über die Gruppierungen -CO-O(CH2)z-W-R7,-CO-[NH-(CH2)3]s-W-R7oder wobei R7 vorzugsweise = R2 bedeutet und s = 1 oder 2 und z = 0 bis 2 bedeuten. R7 kann außerdem noch ein Rest der Formel sein.

Dann handelt es sich um die difunktionellen Ethylenverbindungen der Formel überdieentsprechendenAmid-oderEstergruppierungenmiteinander llla,die verknüpft sind und wobei nur eine Ethylengruppe copolymerisiert wurde.

Ahnlich verhäit es sich auch mit den Verbindungen gemäß Formel Illa mit T = (CH2),-V- (CH2),-CH = CH-R, wobei z = 0 bis 4, V entweder ein Polydimethylsiloxan-Rest W oder ein-O-CO-C6H4-CO-O-Rest ist und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzt. Diese Verbindungen leiten sich von den entsprechenden Dialkenyl-phenyl-dicarbonsäureestern oder Dialkenyl- polydimethylsiloxan-Derivaten ab.

Es ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch möglich, dass nicht nur eine, sondern beide Ethylengruppen der difunktionellen Ethylenverbindungen copolymerisiert sind. Dabei ergeben sich Baugruppen entsprechend der Formel Illb wobei R2, V und z die bereits beschriebene Bedeutung besitzen.

Die vierte Baugruppe d) leitet sich ab von einem ungesättigten Dicarbonsäure-Derivat und weist die aligemeine Formel IVa und/oder IVb auf in der a, M, X und Y die oben angegebene Bedeutung haben.

Es ist erfindungswesentlich, dass die Copolymere der Erfindung 51 bis 95 Mol-% Baugruppen der Formel la und/oder lb und/oder Ic, 1 bis 48,9 Mol-% Baugruppen der Formel II, 0,1 bis 5 Mol-% Baugruppen der Formel Illa und/oder Illb und 0 bis 47,9 Mol-% Baugruppen der Formel IVa und/oder IVb enthalten.

Bevorzugt sind Copolymeren, die 55 bis 75 Mol-% Baugruppen der Formel la und/oder Ib, 19,5 bis 39,5 Mol-% Baugruppen der Formel II, 0,5 bis 2 Mol-% Baugruppen der Formel Illa und/oder Illb und 5 bis 20 Mol-% Baugruppen der Formel IVa und/oder IVb enthalten.

Gernäß einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere zusätzlich noch bis zu 50 Mol-%, insbesondere bis zu 20 Mol-%, bezogen auf die Summe der Baugruppen a bis d, Strukturen, die sich von Monomeren auf Basis von Vinyl-oder (Meth-) Acrylsäure-Derivaten wie Styrol, a-Methylstyrol, Vinylacetat, Vinylpropionat, Ethylen, Propylen, Isobuten, Hydroxyalkyl (meth) acrylate, Acrylamid, Methacrylamid, N-Vinylpyrrolidon, Allylsulfonsäure, Methallylsulfonsäure, Vinylsulfonsäure, Vinylphosphonsäure, AMPS, Methylmethacrylat, Methylacrylat, Butylacrylat, Allylhexylacrylat u. a. ableiten.

Die Anzahl der sich wiederholenden Struktureinheiten in den Copolymeren ist nicht eingeschränkt. Als besonders vorteilhaft haben sich jedoch Copolymere mit mittleren Molekulargewichten von 1000 bis 100.000 g/Mol erwiesen.

Die Herstellung dererfindungsgemäßen Copolymere kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Wesentlich ist hierbei, dass man 51 bis 95 Mol-% eines ungesättigten Mono-oder Dicarbonsäure-Derivats, 1 bis 48,9 Mol-% eines Oxyalkylen-Alkenylethers, 0,1 bis 5 Mol-% einer vinylischen Polyalkylenglykol-, Polysiloxan-oder Esterverbindung und 0 bis 55 Mol-% eines Dicarbonsäure-Derivates mit Hilfe eines radikalischen Starters polymerisiert.

Als ungesättigte Mono-oder Dicarbonsäure-Derivate, welche die Baugruppen der Formel la, Ib bzw. Ic bilden, werden vorzugsweise eingesetzt: Itaconsäure,Itaconsäureanhydrid,Methacrylsäure, Itaconsäureimid und Itaconsäuremonoamid.

Anstelle von itaconsäureundMethacrylsäure, Itaconsäuremonoamid können auch deren ein-oder zweiwertige Metallsalze,

vorzugsweise Natrium-, Kalium-, Calcium-oder Ammoniumsalze verwendet werden.

Handelt es sich bei dem Acryl-, Methacryl-oder Itaconsäurederivat um einen Ester, so werden bevorzugt Derivate verwendet, deren alkoholische Komponente ein Polyalkylenglykol der aligemeinen Formel HO-(CmH2mO) n-R2 ist mit R2= H, aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 C-Atomen, cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 C-Atomen, gegebenenfalls substituierter Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen sowie m = 2 bis 4 und n = 0 bis 200.

Die bevorzugten Substituenten am Arylrest sind-OH-,-C0003-oder -S03 9-Gruppen.

Die ungesättigten Monocarbonsäure-Derivate können nur als Monoester vorliegen, während im Falle der Dicarbonsäure Itaconsäure auch Diesterderivate möglich sind.

Die Derivate der Formel la, lb und Ic können auch als Mischung von veresterten und freien Säuren vorliegen und werden vorzugsweise in einer Menge von 55 bis 75 Mol-% verwendet.

Die zweite erfindungswesentliche Komponente zur Herstellung der erfindungsgemäßen Copolymeren stellt ein Oxyalkylenglykol-Alkenylether dar, der vorzugsweise in einer Menge von 19,5 bis 39,5 Mol-% eingesetzt wird. Bei den bevorzugten Oxyalkylenglykol-Alkenylethern entsprechend der Formel V CH2=CR3-(CH2)p-O-(CmH2mO)n-R2 bedeuten R3 = H oder einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 5 C-Atomen und p = 0 bis 3. R, m und n besitzen die bereits oben genannte Bedeutung. Als besonders vorteilhaft hat sich hierbei die

Verwendung von Polyethylenglykolmonovinylether (p = 0 und m = 2) erwiesen, wobei n vorzugsweise Werte zwischen 1 und 50 besitzt.

Als dritte erfindungswesentliche Komponente zur Einführung der Baugruppe c) werden vorzugsweise 0,5 bis 2 Mol-% einer vinylischen Polyalkylenglykol-, Polysiloxan-oder Ester-Verbindung eingesetzt. Als bevorzugte vinylische Polyalkylenglykol-Verbindung werden Derivate entsprechend der Formel VI verwendet, worin S-H, oder COOaM und U' =-CO-NH-,-O-oder-CH2O-bedeutet, d. h. es handelt sich um die Säureamid-, Vinyl-oder Allylether der entsprechenden Polypropylenglykol-bzw. Polypropylenglykol- Polyethylenglykol-Derivate. x kann eine Zahl von 1 bis 150 und y von 0 bis 15 sein. R6 kann entweder = R'sein oder bedeuten, worin U2=-NH-CO-, -O- sowie - OCH2- und S =-COOaM und vorzugsweise-H ist.

Im Falle von R6 = R2 und R2 vorzugsweise H handelt es sich um die Polypropylenglykol (-Polyethylenglykol)-Monamide bzw. Ether der entsprechenden Acryl- (S = H, R4-H), Methacryl- (S = H, R4 = CH3) oder Maleinsäure- (S = COOaM-R4 = H)-Derivate. Beispiele für solche Monomere sind Maleinsäure-N-(methylpolypropylenglykol-) monoamid,

Maleinsäure-N-(methOxy-polypropylenglykol-polyethylenglykol -tnonoamid, Polypropylenglykol-vinylether und Polypropylenglykol-allylether.

Im Falle von R6 R2 handelt es sich um bifunktionelle Vinylverbindungen, deren Polypropylenglykol- (Polyethylenglykol-) Derivate über Amid-oder Ethergruppen (-O-bzw.-OCH2-) miteinander verbunden sind. Beispiele für solche Verbindungen sind Polypropylenglykol-bis-maleinamidsäure, Polypropylenglykoldiacrylamid, Polypropylenglykoldimethacrylamid, Polypropylenglykoldivinylether, Polypropylenglykoldiallylether.

Als vinylische Polysiloxan-Verbindung werden Derivate entsprechend der Formel Vil bevorzugt, wobei R4 =-H oder CH3, und r = 2 bis 100 und R7 = R2 ist. Beispiele für solche Monomere sind Monovinylpolydimethylsiloxan.

Als weitere vinylische Polysiloxan-Verbindung können Derivate der Formel Vlil verwendet werden,

worin s = 1 oder 2 ist, R4 und W die oben genannte Bedeutung besitzen und R7 entweder = R2 oder sein kann und S die oben angegebene Bedeutung aufweist und vorzugsweise Wasserstoff oder-COOR5 darstellt.

Beispiele für solche Monomere mit einer Vinylfunktion (R7 = R2) sind Polydimethylsiloxanpropylmaleinamidsäure oder<BR> FallevonR7#R2Polydimethylsiloxandipropylenaminomaleinamidsä ure.Im handelt es sich um Divinylverbindungen wie z. B. Polydimethylsiloxan-bis- (propylmaleinamidsäure) oder Polydimethylsiloxan-bis-<BR> (dipropylenaminomaleinamidsäure).

Als weitere vinylische Polysiloxan-Verbindung wird vorzugsweise ein Derivat entsprechend der Formel IX verwendet : worin z 0 bis 4 ist und R4 bzw. W die oben genannte Bedeutung besitzen.

R7 kann entweder R oder

sein, wobei S die oben angegebene'Bedeutung aufweist und bevorzugt Wasserstoff bedeutet. Beispiele für solche monovinylischen Verbindungen (R'R') sind Polydimethylsiloxan- (1-propyl-3-acrylat) oder Polydimethylsiloxan- (1-propyl-3-methacrylat).

Im Falle von R7 # R2 handelt es sich um Divinylverbindungen wie z. B.

Polydimethylsiloxan-bis- (1-propyl-3-acrylat) oder Polydimethylsiloxan-bis- (1- propyl-3-methacrylat).

Als vinylische Esterverbindung werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorzugsweise Derivate der Formel X eingesetzt, worin S = COOaM oder-COORS bedeuten und R5 ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 3 bis 20 C-Atomen, ein cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 8 C-Atomen oder ein Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen ist. a und M besitzen die oben genannte Bedeutung. Beispiele für solche Esterverbindungen sind Di-n-butylmaleinat bzw.-fumarat oder Mono- n-butylmaleinat-bzw.-fumarat.

Desweiteren können auch Verbindungen der Formel Xi eingesetzt werden

worin z 0 bis 4 ist und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzt. V kann hierbei W (also eine Polydimethylsiloxan-Gruppierung) sein, was einer Dialkenylpolydimethylsiloxan-Verbindung wie z. B. Divinylpolydimethylsiloxan entspricht. Alternativ hierzu kann V auch-O-CO-C6H4-CO-O-sein. Diese Verbindungen stellen Dialkenylphthalsäure-Derivate dar. Ein typisches Beispiel für solche Phthalsäure-Derivate ist Diallylphthalat.

Die Molekulargewichte der Verbindungen, welche die Baugruppe c) bilden, können in weiten Grenzen variiert werden und liegen vorzugsweise zwischen 150 und 10.000.

Als vierte Komponente zur Herstellung der erfindungsgemäßen Copolymere werden vorzugsweise 5 bis 20 Mol-% eines ungesättigten Dicarbonsäure- Derivats der Formel XII : CHMaOOc- = COXXII- verwendet, a, M und X die oben bereits angegebene Bedeutung haben.

Für den Fall X = OMa leitet sich das ungesättigte Dicarbonsäure-Derivat ab von ein-oderzweiwertigeMetallsalzedieserFumarsäure, Dicarbonsäuren, wie dem Natrium-, Kalium-, Calcium-oder Ammoniumsalz bzw. Salze mit einem organischen Aminrest. Monomere, welche die Einheit la bilden, können weiter Polyalkylenglykolmonoester der oben genannten Säuren mit der aligemeinen Formel XIII : MaOOC-CH = CH-COO- (CHO),-R' aufweisen, worin a, m, n und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen.

Die vierte Komponente kann sich auch ableiten von den ungesättigten Dicarbonsäureanhydriden und Imiden der aligemeinen Formel XIV (5 bis 20 Mol-%) mit der oben angegebenen Bedeutung für Y.

Erfindungsgemäß können nach einer bevorzugten Ausführungsform noch bis zu 50, vorzugsweise bis zu 20 Mol-% auf die Summe der Baugruppen a) bis d) bezogen weitere Monomere wie oben beschrieben eingesetzt werden.

Die Copolymere der Erfindung können nach den üblichen Copolymerisationsmethoden hergestellt werden. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass man erfindungsgemäß ohne Lösemittel oder aber in wässriger Lösung arbeiten kann. In beiden Fällen handelt es sich um drucklose und daher sicherheitstechnisch unbedenkliche Reaktionen.

Wird das Verfahren in wässriger Lösung durchgeführt, so erfolgt die Polymerisation bei 20 bis 100 °C mit Hilfe eines üblichen Radikalstarters, wobei die Konzentration der wässrigen Lösung vorzugsweise auf 30 bis 50 Gew.-% eingestellt wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird die radikalische Polymerisation im sauren pH-Bereich durchgeführt, insbesondere bei einem pH-Wert zwischen 4,0 und 6,5, wobei die herkömmliche Initiatoren wie H202 verwendet werden können, ohne dass es zu einer befürchteten Etherspaltung kommt, wodurch die Ausbeuten sehr stark beeinträchtigt würden.

Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird vorzugsweise so gearbeitet, dass das ungesättigte Dicarbonsäure-Derivat, welches die Strukturgruppe d)

bildet, in teilneutralisierter Form in wässriger Lösung, bevorzugt zusammen mit dem Polymerisationsinitiator vorgelegt wird und die übrigen Monomeren zudosiert werden, sobald die erforderliche Reaktionstemperatur in der Vorlage erreicht ist. Separat können Polymerisations-Hilfsmittel zugegeben werden, welche die Aktivierungsschwelle des vorzugsweise peroxidischen Initiators senken, sodass die Copolymerisation bei relativ niedrigen Temperaturen ablaufen kann. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird das ungesättigte Dicarbonsäure-Derivat als auch der Radikalbildner in separaten oder gemeinsamen Zuläufen der Reaktorvorlage zudosiert. Hierdurch wird das Problem der Wärmeabführung in idealer Weise gelöst.

Es ist aber auch möglich, die die Strukturgruppe b) bildenden Polyoxyalkylenglykol-Alkenylether vorzulegen und das Mono-oder Dicarbonsäure-Derivat (Baugruppe a)) so zuzudosieren, dass eine gleichmäßige Verteilung der Monomereinheiten über die Polymerkette erreicht wird.

Die Art der verwendeten Polymerisationsinitiatoren,-aktivatoren und sonstiger Hilfsmittel, wie z. B. Molekulargewichtsregler, ist nicht kritisch.

Als Initiatoren können die üblichen Radikalspender verwendet werden, wie Wasserstoffperoxid, Natrium-, Kalium-oder Ammoniumperoxodisulfat, tert. Butylhydroperoxid, Dibenzoylperoxid, Natriumperoxid, 2,2'-Azobis- (2- amidinopropan)-dihydrochlorid, Azobis-(isobutyronitril) usw.(isobutyronitril) usw. Kommen Redoxsysteme zum Einsatz, so werden z. B. die oben genannten Initiatoren mit reduzierend wirkenden Aktivatoren kombiniert. Beispiele für derartige Reduktionsmittel sind Fe (Il)-salze, Natriumhydroxymethansulfinat-Dihydrat, Alkalimetallsulfite und-metabisulfite, Natriumhypophosphit, Hydroxylaminhydrochlorid, Thioharnstoff usw.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Copolymere besteht darin, dass sie auch ohne Lösemittel hergestellt werden können, was mit Hilfe der

üblichen radikalischen Starter bei Temperaturen zwischen 60 und 150 °C erfolgen kann. Diese Variante ist aus wirtschaftlichen Gründen insbesondere dann vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäßen Copolymere in wasserfreier Form direkt ihrer Verwendung zugeführt werden sollen, weil dann eine aufwendige Abtrennung des Lösemittels, insbesondere des Wassers (beispielsweise durch Sprühtrocknung) entfällt.

Die erfindungsgemäßen Copolymere eignen sich hervorragend als Zusatzmittel für wässrige Suspensionen anorganischer und organischer Feststoffe, insbesondere solchen auf der Basis von mineralischen oder bituminösen Bindemitteln wie Zement, Gips, Kalk, Anhydrit oder sonstige Calciumsulfat-basierenden Baustoffen, oder auf Basis von pulverförmigen Dispersionsbindemitteln, wobei sie zweckmäßig in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des mineralischen Bindemittels eingesetzt werden. Aber auch in den Bereichen keramische Massen, Feuerfestmassen sowie Ölfeldbaustoffe können die erfindungsgemäßen Copolymere hervorragend eingesetzt werden.

Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern.

Beispiele Beispiel 1 In einem 10 I-Doppelwandreaktionsgefäß mit Thermometer, Rührer, Rückflusskühler und zwei Eingängen für separate Zuläufe wurden 3300 g (3,00 Mol) Methylpolyethylenglykol-1 100-monovinylether (mittleres Molekulargewicht 1100 g/Mol) als Schmelze bei 50 °C vorgelegt. Es wurden 3200 g Leitungswasser zugesetzt, wobei eine stark alkalische wässrige Lösung des Vinylethers erhalten wurde. Unter Rühren und Kühlen wurden 58,80 g (0,60 Mol) Maleinsäureanhydrid gelöst in 137,20 g Wasser

(entsprechend einer 30 % igen Lösung) sowie separat 10,86 g 20 %ige wässrige Natronlauge zugesetzt, wobei die Temperatur unter 30 °C gehalten wurde.

Anschließend wurden 33,00 g (0,0165 Mol) eines Umsetzungsproduktes aus einem butanolgestarteten monofunktionellen NH2-terminierten Ethylenoxid/Propylenoxid-Blockpolymerisat (EO 4, PO 27 ; Molekulargewicht 1800 g) mit Maleinsäureanhydrid unter kurzzeitigem intensiven Rühren zugesetzt und nacheinander 930 mg FeSO4 7H20,5,97 g 3- Mercaptopropionsäure und 34, 40 g 50 % iges wässriges Wasserstoffperoxid zugesetzt. Bei einer Temperatur von 30 °C wurden anschließend 281,00 g (3,90 Mol) Acrylsäure ge ! öst in 843 g Leitungswasser (25 % ige Lösung) enthaltend eine zusätzliche Reglermenge von 17,90 g 3- Mercaptopropionsäure über einen Zeitraum von 75 Minuten dem Vorlagegemisch zugesetzt. Separat hierzu erfolgte die Dosierung von 252 ml einer 2 % igen wässrigen Lösung von Natriumhydroxymethan- sulfinatdihydrat über einen Zeitraum von 97 Minuten, wobei die Temperatur auf maximal 35,8 °C anstieg.

Nach beendeter Zugabe wurde noch 15 Minuten gerührt, bei 30 °C und durch Zugabe von 801,70 g 20 % iger wässriger Natronlauge ein pH-Wert von 6,50 eingestellt. Die gelblich gefärbte trübe wässrige Zubereitung enthielt41, 6 Gew.-% Feststoff. Das gewichtsmittlere Molekulargewichtdes Copolymerisates betrug 35 350 g/Mol, Ausbeute : 9220 g.

Beispiel 2 Es wurde-wie unter Beispiel 1 beschrieben-verfahren, jedoch wurde anstelle des dort verwendeten Vinylethers (MW = 1 100) ein Vinylether mit dem mittleren Molekulargewicht 2000 g/Mol verwendet.

Folgende Einsatzmengen der strukturbildenden Komponenten wurden verwendet : 205,60 g (2,853 Mol) Acrylsäure 3156,80 g (1,5784 Mol) Methylpolyethylenglykol-2000- monovinylether 47,35 g (0,025 Mol) Poly (PO-block-EO)-maleinamidsäure (MW 1900 g/Mol) 92,80 g (0,946 Mol) Maleinsäureanhydrid Es wurden 8705,2 g eines trüben, gelblich gefärbten Produktes mit 42,0 Gew.-% Feststofferhalten. DasgewichtsmittlereMolekulargewichtlag bei 32150 g/Mol.

Beispiel 3 Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch wurden anstatt der dort verwendeten Acrylsäure 218,40 g (1,95 Mol) Itaconsäureanhydrid als 25 % ige wässrige Lösung als Zulauf 1 verwendet. Das nach der Neutralisation mit Natronlauge (25 %) erhaltene wässrige Copolymerisat hatte ein gewichtsmittleres Molekulargewicht von 25400 g/Mol (Feststoffgehalt 43,0 Gew.-%).

Beispiel 4 Es wurde verfahren wie unter Beispiel 1 beschrieben, wobei folgende Anderungen vorgenommen wurden : Zusätzlich zu den vorgelegten 58,80 g (0,60 Mol) Maleinsäureanhydrid 3300,00 g (3,00Mol) Methylpolyethylenglykol-1 100- monovinylether 33,00 g (0,0165 Mol) Poly (EO-block-PO)-maleinamidsäure

wurden 175,00 g (0,50 Mol) einesMethylpolyethylenglykolmethacrylates (MW = 350 g/Mol) in das Vorlagegemisch gegeben.

Der Anteil von Acrylsäure im Zulauf 1 blieb unverändert (3,90 Mol). Wie im Beispiel 1 wurde eine gelblich gefärbte trübe lagerstabile wässrige Suspension erhalten mit einem Feststoffgehalt von 42,7 Gew.-% (M = 39900 g/Mol, Ausbeute : 9402 g).

Beispiel 5 Ein Copolymer aus 1,37 Mol Methacrylsäure (Zulauf) 0,68 Mol Ethylenglykolmonovinylether (Vorlage) 0,005 Mol Poly (E04-block-PO27)-maleinsäuremonoamid (Vorlage) 0,55 Mol Methylpolyethylenglykol-1 100-monomaleinat (Vorlage) 0,10 Mol Maleinsäureanhydrid (Zulauf) wurde wie Beispiel 1 beschrieben hergestellt, wobei jedoch anstelle von Acrylsäure, Methacrylsäure als 25 % ige wässrige Lösung zugegeben wurde.

Außerdem wurde ein zusätzlicher Zulauf bestehend aus einer 25 % igen Maleinsäureanhydridlösung in Wasser verwendet. Zusätzlich wurde in der Vorlage Methylpolyethylenglykol-1100-monomaleinat eingesetzt.

Das erhaltene weiße wässrig-trübe Endprodukt enthielt einen Polymergehalt von 43,7 Gew.-% bei einem mittleren Molekulargewicht von 36500 g/Mol.

Beispiel 6 Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch wurden zusätzlich 78,00 g (0,75 Mol)

Styrol in der Vorlage dispergiert. Das geruchlose Endprodukt hatte eine heligelbe Farbe (Feststoffgehalt : 42,0 Gew.-% ; MW = 37000 g/Mol).

Beispiel 7 Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei statt des Umsatzproduktes von Poly (EO- block-PO)-amin mit Maleinsäureanhydrid eine reine Polypropylenglykol-bis- maleinamidsäure (MW = 2000) in einer Menge von 30,00 g (0,150 Mol) verwendet wurde.

Feststoffgehalt des Endproduktes : 41,3 Gew.-% Gewichtsmittleres Molekulargewicht : 36400 g/Mol Beispiele 8 bis 10 In den Beispielen 8,9 und 10 wurden folgende antilufteinführenden Komponenten verwendet (sonst wie Beispiel 1) : Beispiel 8 : 0,010 Mol Polydimethylsiloxan-bis- (1-propyl-3- methacrylat) (MW 1100) Beispiel 9 : 0,350 Mol Di-n-Butylmaleinat Beispiel 10 : 0,0075 Mol Polydimethylsiloxan-bis- (dipropylen- aminomaleinamidsäure) (MW 5400) In den nachfolgend beschriebenen Anwendungsbeispielen 1 und 2 werden erfindungsgemäße Copolymere der Beispiele 1 bis 10 mit den bekannten Betonzusatzmitteln der Vergleichsbeispiele 1 bis 3 verglichen.

Beispiel 11 In einem 500 ml Doppelwandreaktionsgefäß wurden vorgelegt :

24,2 g Methylpolyethylenglykol-1100-monovinylether (0,022 Mol), mit N2 inertisiert und auf 85 °C aufgeheizt.

Aus drei verschiedenen Zuläufen wurden über einen Zeitraum von 120 min zugesetzt : 1.25,48 g (0,26 Mol) MSA gelöst in 217,8 g (0,198 Mol) Methylpolyethylenglykol-1100-monovinylether sowie 2,68 g (0,01 Mol) Dibutylmaleinat (Temperatur des Zulaufs : 50 °C) 2.36,72 g (0,51 Mol) Acrylsäure 3.6,14 g Azo-bis-isobutyronitril in 50 ml Aceton Nach vollständiger Zugabe erfolgte eine 2-stündige Nachreaktion unter gleichzeitiger Entfernung des Acetons.

Das Produkt (braun) wurde mit der gleichen Menge (ca. 307 g) Wasser verdünnt und mit 20 %-iger Natronlauge auf pH 7,0 neutralisiert.

# Feststoffgehalt des Endprodukts : 38,0 Gew.-% # Molekulargewicht (Gewichtsmittel) : 30 200 g/Mol trüb,braun3Aussehen: Vergleichsbeispiel 1 Käufliches Betonfließmittel"Melment L 10"auf der Basis eines sulfonierten Melamin-Formaldehyd-Polykondensates.

Vergleichsbeispiel 2 Maleinsäuremonoester-Styrol-Copolymerisat mit der Handelsbezeichnung POZZOLITH 330 N.

Verqleichsbeispiel 3 Beispiel 1 der DE 195 13 126 A 1 wurde nachvoilzogen und das erhaltene Produkt als Vergleich herangezogen.

Die wässrigen Copolymerisat-Zubereitungen der Erfindung und die Mittel der drei Vergleichsbeispiele wurden vergleichend getestet als Fließmittel in zementhaltigen Suspensionen.

Hierbei werden die überragenden Verarbeitungseigenschaften (Slump loss- Verfahren) der Gruppe wässriger Produkte der Erfindung in einer Transportbetonrezeptur belegt, während ihre Tendenz sehr hohe Frühfestigkeiten auszubilden infolge einer extrem hohen Reduktion des Wasser : Zement-Anteils in einer Rezeptur zur Herstellung von Betonfertigteilen belegt wird.

Anwendungsbeispiel 1 (Transportbetonherstellung) Normgemäß wurden in einem Betonzwangsmischer 4,5 kg Portlandzement (CEM I 42,5 R Kiefersfelden) mit 33,0 kg Zuschlägen (Sieblinie 0 bis 32 mm) und 2,7 kg Wasser (einschließlich des Wassers aus dem Zusatzmittel) vermischt.

Die wässrigen Lösungen der erfindungsgemäßen bzw. der Vergleichsprodukte wurden zugesetzt und 10 bzw. 40 Minuten nach Zugabe des Additives erfolgte die Bestimmung der Ausbreitmasse nach DIN 1048 (Doppelbestimmung).

Im Anschluss an die Messung der Ausbreitmasse nach 10 Minuten wurden Prüfkörper mit 15 x 15 x 15 cm Kantenlänge hergestellt und die Druckfestigkeit nach 24 h sowie der Luftporenanteil (aus dem Raumgewicht der erhärteten Prüfkörper) bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt : Tabelle 1 : Transportbeton-Prüfergebnisse Zusatz-Feststoff Dosierung"Ausbreitmaß in cm nach Luft 24 h-Druckf. mittel [% w/w] [% w/w] 10 min. 40 min. [% v/v] [MPa] Bsp. 1 41, 6 0, 20 67, 00 58, 50 2, 1 14, 4 Bsp. 2 42, 0 0, 25 65, 50 59, 00 2, 4 14,8 Bsp. 3 43, 0 0, 20 63, 25 56, 50 1, 9 15,0 Bsp. 4 42, 7 0, 20 62, 75 57, 00 2, 3 14,0 Bsp. 5 43, 7 0, 20 65, 00 56, 00 2, 6 14,2 Bsp. 6 42, 0 0, 20 62, 75 55, 75 2, 9 15,3 Bsp. 7 41, 3 0, 20 67, 25 57, 00 1, 7 14,9 Bsp. 8 41, 5 0, 20 65, 75 56, 25 1, 4 15, 1 Bsp. 9 42, 3 0, 20 67, 75 60, 00 3, 0 14,0 Bsp. 10 42, 0 0, 20 66, 50 59, 00 1, 3 15,2 Vgl. 0,5857,2541,001,615,045,3 Vgl. 2 34, 9 0, 25 53, 75 44, 75 2, 5 13,7 Vgl. 0,2558,5048,501,911,337,0 1) Polymerfeststoff bezogen auf das Zementgewicht 280 kg CEM I/m3 Beton Anwendungsbeispiel 2 (Fertigteilbetonrezeptur) Die Durchführung erfolgte wie im Anwendungsbeispiel 1 beschrieben, jedoch mit 5,75 kg Zement, 2,3 kg Wasser (einschl. Wasser aus dem Additiv) und 33,0 kg Zuschlag mit leicht veränderter Sieblinie.

Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 zusammengefasst :

Tabelle 2 : Prüfergebnisse ausgewäh ! ter Produkte in Fertigteilbeton

Zusatz-Feststoff Dosierungl'Ausbreitrnaß in cm nach Luft 24 h-Druckf. mittel [% w/w] [% w/w] 10 min. 40 min. [% v/v] [MPa] Bsp. 0,3056,5053,251,839,641,6 Bsp. 0,25607556,501,440,442,0 Bsp. 3 43, 0 0, 30 59, 25 55, 00 1, 9 38,9 Bsp. 6 42, 0 0, 30 56, 75 54, 75 2, 4 40,1 Bsp. 7 41, 3 0, 30 60, 00 54, 25 1, 3 39,9 Vgl. 0,9237,50-1,438,745,3 Vgl. 2 34, 9 0, 30 48, 50 40, 00 1, 9 34,6 Vgl. 3 37, 0 0, 30 49, 75 43, 25 1, 7 19,4 autdasZementgewichtPolymerteststottbezogen 350 kg CEM !/mu Beton