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Title:
COPOLYMERS AND THEIR USE IN DETERGENT COMPOSITIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/095916
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to copolymers and their use in detergent compositions. Disclosed are copolymers which contain cationic structural units and macromonomer structural units. The copolymers can advantageously be used in detergent compositions and are advantageously suitable in particular for cleaning cotton-containing textiles or for reducing the tendency of resoiling of cotton-containing textiles, on which the copolymers or the detergent compositions have been applied.

Inventors:
MUTCH, Kevin (Mainkurstrasse 32, Frankfurt, 60385, DE)
SAHL, Mike (Erzgebirgstr. 14, Bad Camberg, 65520, DE)
SCHELERO, Natascha (Krifteler Strasse 21, Hattersheim, 65795, DE)
BORCHMANN, Dorothee (Weidenstr. 6, Wiesbaden, Wiesbaden, DE)
Application Number:
EP2017/079944
Publication Date:
May 31, 2018
Filing Date:
November 21, 2017
Export Citation:
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Assignee:
CLARIANT INTERNATIONAL LTD (Rothausstr. 61, 4132 Muttenz, 4132, CH)
International Classes:
C11D3/00; C08F220/34; C08F226/04; C11D3/37
Domestic Patent References:
WO1997042293A11997-11-13
WO2001088075A12001-11-22
WO2015078736A12015-06-04
WO2013060708A12013-05-02
WO2012076365A12012-06-14
WO2008049549A22008-05-02
WO2008141844A12008-11-27
WO2008046652A12008-04-24
WO2007138054A12007-12-06
Foreign References:
US20160185888A12016-06-30
US5858948A1999-01-12
EP0936224A11999-08-18
EP1972683A12008-09-24
US7160947B22007-01-09
US20110144264A12011-06-16
JP2008056711A2008-03-13
US2182306A1939-12-05
US3033746A1962-05-08
US2208095A1940-07-16
US2806839A1957-09-17
US2553696A1951-05-22
US4702857A1987-10-27
US4664839A1987-05-12
US3985669A1976-10-12
US4605509A1986-08-12
EP0384070A21990-08-29
US3128287A1964-04-07
US3635830A1972-01-18
US4663071A1987-05-05
US4566984A1986-01-28
US3159581A1964-12-01
US3213030A1965-10-19
US3422021A1969-01-14
US3400148A1968-09-03
US3422137A1969-01-14
Other References:
E.P. GOSSELINK: "Soil Release Agents in Powdered Detergents", SURFACTANT SCIENCE SERIES, vol. 71, pages 205 - 239
Attorney, Agent or Firm:
PACZKOWSKI, DR., Marcus (Industriepark Höchst / G 860, Frankfurt, 65926, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Copolymer enthaltend

a) 0,1 bis 15,4 Mol-%, vorzugsweise 5,0 bis 15,2 Mol-% und besonders bevorzugt 7,0 bis 15,0 Mol-%, einer oder mehrerer kationischer

Struktureinheiten (A) und

b) 0,1 bis 99,9 Mol-%, vorzugsweise 20,0 bis 80,0 Mol-% und besonders bevorzugt 25,0 bis 75,0 Mol-%, einer oder mehrerer makromonomerer Struktureinheiten (B),

dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder mehreren kationischen

Struktureinheiten (A) durch die folgenden allgemeinen Formeln (I) und/oder (II) repräsentiert werden:

worin

R1 und R1 a jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils für Wasserstoff und/oder einen Methylrest stehen,

R1 b, R3, R4 und R5 jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils durch Wasserstoff, einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis

4 C-Atomen, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 20, vorzugsweise 5 bis 8, C-Atomen, einen Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen und/oder Polyethylenglykol (PEG) repräsentiert werden, vorzugsweise jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander jeweils durch Wasserstoff und/oder Methyl repräsentiert werden und besonders bevorzugt jeweils Methyl bedeuten,

gleich oder verschieden ist und durch Sauerstoff, NH und/oder

NR3 repräsentiert wird,

gleich oder verschieden ist und durch -(CH2)x-, repräsentiert wird,

x gleich oder verschieden ist und durch eine ganze Zahl von 1 bis

6 repräsentiert wird,

X und Xi jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils durch ein Halogenatom, Ci- bis

C4-Alkylsulfat und/oder Ci- bis C4-Alkylsulfonat repräsentiert werden, und die eine oder die mehreren makromonomeren Struktureinheiten (B) durch die allgemeine Formel (III) repräsentiert werden:

Z O (C3H6O), (CH2CH2O)p H

gleich oder verschieden ist und durch H und/oder Methyl repräsentiert wird, gleich oder verschieden ist und durch C=O und/oder O(CH2)4 repräsentiert wird,

im molaren Mittel, eine Zahl von 0 bis 6 und vorzugsweise von 0 bis 5 ist, und

im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50 ist.

2. Copolymer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder die mehreren kationischen Struktureinheiten (A) das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [2-(Acryloyloxy)-ethyl]-trimethylammoniumchlorid, [2-(Acryloylamino)-ethyl]- trimethylammoniumchlorid, [2-(Acryloyloxy)-ethyl]-trimethylammonium- methosulfat, [2-(Methacryloyloxy)-ethyl]-trimethylammonium-chlorid

bzw. -methosulfat, [3-(Acryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid,

[3-(Methacryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid und

Diallyldimethylammoniumchlorid (DADMAC) darstellen, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [3-(Acryloylamino)-propyl]- trimethylammoniumchlorid, [3-(Methacryloylamino)-propyl]- trimethylammoniumchlorid und Diallyldimethylammoniumchlorid darstellen und besonders bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus

[3-(Methacryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid und [3-(Acryloylamino)- propyl]-trimethylammoniumchlorid darstellen.

3. Copolymer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder die mehreren makromonomeren Struktureinheiten (B) der Formel (III) das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyethylenglykol-vinyloxy-butylether, Polyethylenglykol- co-polypropylenglykol-vinyloxybutylether (worin I, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise von 1 bis 5 und besonders bevorzugt von 2 bis 5 bedeutet), Polyethylenglykol(meth)acrylat und Polyethylenglykol-co-polypropylenglykol- (meth)acrylat (worin I, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise von 1 bis 5 und besonders bevorzugt von 2 bis 5 bedeutet) darstellen.

4. Copolymer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen oder den mehreren makromonomeren

Struktureinheiten (B) der Formel (III)

i) Rx H ist, I = 0 ist und p, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150,

vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50 ist, wenn Z O(CH2)4 bedeutet oder

ii) Rx gleich oder verschieden ist und durch H und/oder Methyl repräsentiert wird, I, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise von 1 bis 5 und besonders bevorzugt von 2 bis 5 ist, und p, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50 ist, wenn Z C=O bedeutet. 5. Copolymer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich zu den Struktureinheiten (A) und (B) eine oder mehrere Struktureinheiten (C) enthalten, die sich von den Struktureinheiten (A) und (B) unterscheiden und wobei es

vorzugsweise 0,1 bis 15,4 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (A), 0,1 bis 99,8 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (B) und 0,1 bis 99,8 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (C) enthält, besonders bevorzugt 5,0 bis 15,2 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 20,0 bis 80,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (B) und 10,0 bis 64,8 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (C) enthält, und

insbesondere bevorzugt 7,0 bis 15,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 25,0 bis 75,0 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (B) und 15,0 bis 60,0 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (C) enthält.

6. Copolymer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder die mehreren Struktureinheiten (C) das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus nicht-kationischen Acrylamiden, nicht-kationischen Methacrylamiden und N-Vinyl-substituierten Lactamen mit 5 bis 7 Ringatomen darstellen.

7. Copolymer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder die mehreren Struktureinheiten (C) ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus dem Polymerisationsprodukt mindestens eines N-Vinyl- substituierten Lactams mit 5 bis 7 Ringatomen und den Struktureinheiten der folgenden allgemeinen Formeln (IV) und (V):

NR3R4 worin

R1 gleich oder verschieden ist und Wasserstoff und/oder Methyl

bedeutet, und

R3 und R4 jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander jeweils durch Wasserstoff, einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, C-Atomen, einen

cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 20, vorzugsweise 5 bis 8, C-Atomen, einen Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen, einen Alkylarylrest mit 7 bis 14 C-Atomen, eine verzweigte oder unverzweigte Ci-Cs-Monohydroxyalkylgruppe und/oder Polyethylenglykol (PEG) repräsentiert werden

H C O

X worin

R11 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder Methyl; X gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch NH-(CnH2n) mit n = 1 , 2, 3 oder 4; und

R13 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch OH, N(CH3)2,

SOsH, PO3H2, O-PO3H2 und/oder para-substituiertes C6H4-SO3H. 8. Copolymer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder die mehreren Struktureinheiten (C) ausgewählt werden aus den Struktureinheiten der Formel (IV).

9. Copolymer nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder die mehreren Struktureinheiten (C) das

Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylamid, Methacrylamid, N-Methylacrylamid,

Ν,Ν-Dimethylacrylamid, N-Ethylacrylamid, N-Cyclohexylacrylamid,

N-Benzylacrylamid, N-Methylolacrylamid, N-Isopropylacrylamid und N-tertiär Butylacrylamid darstellen und vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ν,Ν-Dimethylacrylamid und N-Isopropylacrylamid darstellen.

10. Copolymer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich zu den Struktureinheiten (A), (B) und (C) eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthält, die sich von den Struktureinheiten (A), (B) und (C) unterscheiden und wobei es

vorzugsweise 0,1 bis 15,4 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (A), 0,1 bis 99,7 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (B), 0,1 bis 99,7 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (C) und 0,1 bis

99,7 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (D) enthält,

besonders bevorzugt 5,0 bis 15,2 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 20,0 bis 50,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (B), 10,0 bis 60,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (C) und 0,1 bis 35,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (D) enthält, und

insbesondere bevorzugt 7,0 bis 15,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 25,0 bis 40,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (B), 15,0 bis 50,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (C) und 5,0 bis 30,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (D) enthält.

1 1 . Copolymer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es eine oder mehrere Struktureinheiten (D) ausgewählt aus den Struktureinheiten der folgenden allgemeinen Formel (VII) enthält:

gleich oder verschieden ist und durch -COOMk repräsentiert wird, gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder eine unverzweigte oder verzweigte Ci-C4-Alkylgruppe und vorzugsweise repräsentiert wird durch H oder Methyl; und

ein Kation ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoffion, Alkaliion und Erdalkaliion ist, mit k = Wertigkeit.

12. Copolymer nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass es eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthält, die das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylsäure, Natriumacrylat, Kaliumacrylat, Methacrylsäure, Natriummethacrylat und

Kaliummethacrylat darstellen.

13. Copolymer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktureinheiten (A), (B) und gegebenenfalls (C) und (D) in statistischer, blockförmiger, alternierender oder gradientenartiger Verteilung im Copolymer vorliegen.

14. Copolymer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sein gewichtsmittleres Molekulargewicht Mw von 10 000 bis 400 000 g/mol, vorzugsweise von 15 000 bis 350 000 g/mol und besonders bevorzugt von 50 000 bis 330 000 g/mol beträgt.

15. Waschmittel-Zusammensetzung enthaltend ein oder mehrere Copolymere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14. 16. Verwendung eines Copolymers nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 oder einer Waschmittel-Zusammensetzung nach Anspruch 15 zur Reinigung von Textilien und vorzugsweise zur Reinigung baumwollhaltiger Textilien. 17. Verwendung eines Copolymers nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 oder einer Waschmittel-Zusammensetzung nach Anspruch 15 zur Reduktion der Wiederanschmutzung der Textilien und vorzugsweise der

Wiederanschmutzung baumwollhaltiger Textilien, auf denen das Copolymer oder die Waschmittel-Zusammensetzung angewendet wurden.

Description:
Copolymere und deren Verwendung in Waschmittel-Zusammensetzungen

Die vorliegende Erfindung betrifft Copolymere, die eine oder mehrere kationische Struktureinheiten und eine oder mehrere makromonomere Struktureinheiten enthalten, Waschmittel-Zusammensetzungen enthaltend derartige Copolymere, sowie die Verwendung der Copolymere oder der Waschmittel- Zusammensetzungen zur Reinigung von Textilien, vorzugsweise zur Reinigung baumwollhaltiger Textilien, oder zur Reduktion der Wiederanschmutzung der Textilien und vorzugsweise der Wiederanschmutzung baumwollhaltiger Textilien, auf denen die Copolymere oder die Waschmittel-Zusammensetzungen

angewendet wurden. Die erfindungsgemäßen Copolymere können somit als Soil Release Polymere fungieren, insbesondere bei Anwendung auf baumwollhaltigen Textilien. Beim Waschen mit haushaltsüblichen Waschmittel-Zusammensetzungen können bestimmte Verunreinigungen nur schwer von der Faser entfernt werden, weil sie entweder stark auf der Faser haften oder tief in die Faserzwischenräume eindringen. Deshalb ist die Verwendung von Soil Release Polymeren in

Waschmittel-Zusammensetzungen üblich. Es wird angenommen, dass Soil Release Polymere auf der Faser angelagert werden, und deren

Oberflächeneigenschaften derartig ändern, dass Schmutz leichter von der Faser gelöst werden kann. Üblich für vorwiegend Polyester-basierte Textilien sind Derivate von Polymeren aus Terephthalsäure und Polyethylenglykol

(z.B. E.P. Gosselink,„Soil Release Agents in Powdered Detergents", Kap. 7 (S. 205-239) in Surfactant Science Series 71 ,„Powdered Detergents").

Während für die Reinigung Polyester-basierter Textilien eine deutliche

Schmutzablösung durch die Zugabe von Soil Release Polymeren erreicht wird, ist das Ablösen fetthaltiger Anschmutzungen von Baumwolle weniger gut verstanden und somit schwieriger. WO 97/42293 beschreibt eine Waschmittelformulierung mit wasserlöslichen oder wasserdispergierbaren Polyaminen, welche ein funktionalisiertes Polymerrückgrat haben, das Soil Release Eigenschaften auf Baumwolle verleiht. EP 0936224 beschreibt wasserlösliche oder wasserdispergierbare Polymere, welche Polysaccharid-Einheiten tragen. Unter anderem wird die Anwendung in Waschmittel-Zusammensetzungen beschrieben.

WO 01/88075 legt die Verwendung von anionisch-modifizierten Polysacchariden offen, welche in Waschmittel-Zusammensetzungen für eine bessere Ablösung von öligen oder festen Anschmutzungen auf Baumwolle sorgen.

EP 1972683 beschreibt ampholytische wasserlösliche Polymere, welche in Waschmittel-Zusammensetzung die Fasern vor öligen oder fetthaltigen

Schmutzen schützen.

US 7,160,947 beschreibt Graft-Copolymere mit Soil Release Eigenschaften in Waschmittel-Zusammensetzungen. Diese Polymere haben bevorzugt

2-Dimethylaminoethyl (Meth)acrylat-Seitenketten, Polyethylenoxid-(Meth)acrylat- Seitenketten, und werden mittels radikalischer Polymerisation erhalten.

WO 2015/078736 beschreibt Polymere, welche hydrophile Seitenketten auf Polyethylenoxid- und 2-Dimethylaminoethyl (Meth)acrylat-Basis enthalten, und in Waschmittelformulierungen für verbesserte Soil Release-Eigenschaften sorgen.

In WO 2013/060708 werden Kamm- oder Blockcopolymere als

Vergrauungsinhibitoren und Soil Release Polymere eingesetzt, unter anderem auf Baumwolle. Obwohl diese Waschmittel-Systeme bereits zu einer verbesserten

Schmutzablösung führen, bleibt dennoch Raum für Verbesserungen. Oftmals ziehen die Aktivstoffe aus dem Stand der Technik nicht in ausreichender Menge auf Textilfasern und insbesondere auf baumwollhaltige Textilfasern auf, so dass der Soil Release Effekt dieser Aktivstoffe oftmals unbefriedigend ist.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung lag darin, Polymeradditive zu entwickeln, die wasserlöslich oder wasserdispergierbar sind und Waschmittel- Zusammensetzungen zugesetzt werden können mit dem Resultat, dass sie auf Baumwolle aufziehen können, und ein vorteilhafter Soil Release-Effekt auf Baumwolle beobachtet werden kann. Überraschenderweise wurde gefunden, dass diese Aufgabe gelöst werden kann durch Copolymere enthaltend

a) 0,1 bis 15,4 Mol-%, vorzugsweise 5,0 bis 15,2 Mol-% und besonders

bevorzugt 7,0 bis 15,0 Mol-%, einer oder mehrerer kationischer

Struktureinheiten (A) und

b) 0,1 bis 99,9 Mol-%, vorzugsweise 20,0 bis 80,0 Mol-% und besonders

bevorzugt 25,0 bis 75,0 Mol-%, einer oder mehrerer makromonomerer Struktureinheiten (B),

dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder mehreren kationischen

Struktureinheiten (A) durch die folgenden allgemeinen Formeln (I) und/oder (II) repräsentiert werden:

CO

Y (II)

V

worin

R 1 und R 1 a jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils für Wasserstoff und/oder einen Methylrest stehen,

R 1 b , R 3 , R 4 und R 5 jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils durch Wasserstoff, einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, C-Atomen, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit

5 bis 20, vorzugsweise 5 bis 8, C-Atomen, einen Arylrest mit

6 bis 14 C-Atomen und/oder Polyethylenglykol (PEG) repräsentiert werden, vorzugsweise jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander jeweils durch Wasserstoff und/oder Methyl repräsentiert werden und besonders bevorzugt jeweils Methyl bedeuten,

Y gleich oder verschieden ist und durch Sauerstoff, NH und/oder

NR 3 repräsentiert wird,

V gleich oder verschieden ist und durch -(CH2)x-,

repräsentiert wird, gleich oder verschieden ist und durch eine ganze Zahl von 1 bis 6 repräsentiert wird,

jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils durch ein Halogenatom, Ci- bis

C4-Alkylsulfat und/oder Ci- bis C4-Alkylsulfonat repräsentiert werden, und die eine oder die mehreren makromonomeren Struktureinheiten (B) durch die allgemeine Formel (III) repräsentiert werden:

Z O (C 3 H 6 O), (CH 2 CH 2 O) F H

gleich oder verschieden ist und durch H und/oder Methyl repräsentiert wird, gleich oder verschieden ist und durch C=O und/oder O(CH2)4 repräsentiert wird,

im molaren Mittel, eine Zahl von 0 bis 6 und vorzugsweise von 0 bis 5 ist, und

im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50 ist.

Gegenstand der Erfindung sind daher Copolymere enthaltend

a) 0,1 bis 15,4 Mol-%, vorzugsweise 5,0 bis 15,2 Mol-% und besonders

bevorzugt 7,0 bis 15,0 Mol-%, einer oder mehrerer kationischer

Struktureinheiten (A) und

b) 0,1 bis 99,9 Mol-%, vorzugsweise 20,0 bis 80,0 Mol-% und besonders

bevorzugt 25,0 bis 75,0 Mol-%, einer oder mehrerer makromonomerer Struktureinheiten (B), dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder mehreren kationischen Struktureinheiten (A) durch die folgenden allgemeinen Formeln (I) und/oder (II) repräsentiert werden:

CO

Y (II)

V worin

R 1 und R 1 a jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils für Wasserstoff und/oder einen Methylrest stehen,

R 1 b , R 3 , R 4 und R 5 jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils durch Wasserstoff, einen aliphatischen

Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, C-Atomen, einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit

5 bis 20, vorzugsweise 5 bis 8, C-Atomen, einen Arylrest mit

6 bis 14 C-Atomen und/oder Polyethylenglykol (PEG) repräsentiert werden, vorzugsweise jeweils gleich oder

verschieden sind und unabhängig voneinander jeweils durch Wasserstoff und/oder Methyl repräsentiert werden und besonders bevorzugt jeweils Methyl bedeuten, gleich oder verschieden ist und durch Sauerstoff, NH und/oder NR 3 repräsentiert wird,

gleich oder verschieden ist und durch -(CH2)x-, repräsentiert wird,

x gleich oder verschieden ist und durch eine ganze Zahl von 1 bis

6 repräsentiert wird,

X und Xi jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig

voneinander jeweils durch ein Halogenatom, Ci- bis

C4-Alkylsulfat und/oder Ci bis C4-Alkylsulfonat repräsentiert werden, und die eine oder die mehreren makromonomeren Struktureinheiten (B) durch die allgemeine Formel (III) repräsentiert werden:

Z O (C 3 H 6 O), (CH 2 CH 2 O) p H worin

R x gleich oder verschieden ist und durch H und/oder Methyl repräsentiert wird, Z gleich oder verschieden ist und durch C=O und/oder O(CH2)4 repräsentiert wird,

I im molaren Mittel, eine Zahl von 0 bis 6 und vorzugsweise von 0 bis 5 ist, und p im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50 ist.

Ein Vorteil der Erfindung ist, dass die erfindungsgemäßen Copolymere synthetisch leicht und im umweltfreundlichen Lösemittel Wasser hergestellt werden können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass die erfindungsgemäßen Copolymere in gängige Waschmittel-Zusammensetzungen formulierbar sind, weil sie

wasserlöslich sind. Außerdem weisen sie eine hohe Affinität zu Baumwolle auf, ohne aber als Schmutzmagnet zu fungieren. Textilien, die mit den Waschmittel- Zusammensetzungen enthaltend erfindungsgemäße Copolymere vorbehandelt werden, lassen sich leichter von fetthaltigen Anschmutzungen reinigen. Die erfindungsgemäßen Copolymere schützen Textilien und insbesondere

Baumwolltextilien in vorteilhafter Weise vor Schmutz und führen zu einer sehr vorteilhaften Reinigungsleistung.

WO 2012/076365 A1 offenbart kationische Copolymere enthaltend kationische Struktureinheiten und makromonomere Struktureinheiten sowie deren

Verwendung als Zusatzmittel für Baustoffsysteme, insbesondere basierend auf Calciumsulfat.

WO 2008/049549 A2 beschreibt hydrophob modifizierte kationische Copolymere, welche mindestens drei verschiedene Struktureinheiten aufweisen und wovon eine Struktureinheit eine terminale Phenylgruppe oder speziell substituierte

Phenylgruppe aufweist. Mit Hilfe der Copolymere kann insbesondere in

Kombination mit anionischen Tensiden selbst im Falle von hohen Salzfrachten eine erhebliche Verbesserung der Wasserretention in wässrigen

Baustoffsystemen auf der Basis von hydraulischen Bindemitteln, wie Zement, erzielt werden. In WO 2008/141844 A1 werden Dispersionen umfassend anorganische Partikel, Wasser und mindestens ein wasserlösliches Polymer beschrieben. Das

mindestens eine wasserlösliche Polymer weist Wiederholungseinheiten, die von Monomeren mit mindestens einer quartären Ammoniumgruppe abgeleitet sind, Wiederholungseinheiten, die von Monomeren mit mindestens einer Carboxygruppe abgeleitet sind, und Wiederholungseinheiten, die von

Polyalkoxyalkylengruppen-haltigen Estermonomeren mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts im Bereich von 3000 g/mol bis 10 000 g/mol abgeleitet sind, auf. Die Dispersionen können insbesondere zur Herstellung von Beton eingesetzt werden und können über einen sehr langen Zeitraum verarbeitet werden.

WO 2008/046652 A1 beschreibt Propfpolymere erhältlich durch Copolymerisation von zumindest einem spezifischen Makromonomer und zumindest einem weiteren Monomer, welches eine polymerisierbare ethylenisch ungesättigte Doppelbindung aufweist sowie deren Verwendung als Dispergiermittel, beispielsweise in

Pigmentkonzentraten.

In der US 201 1/0144264 A1 wird die Verwendung von Substanzen wie z. B.

Polyethylenglykol- oder Poly(ethylen-co-propylen)glykol-(meth)acrylsäureestern, die während des Prozesses einer Latexherstellung durch Emulsionspolymerisaton mindestens eines polymerisierbaren Monomers zur Stabilisierung beitragen können, beschrieben. In JP 2008-05671 1 A werden Copolymere mit einem zahlenmittleren

Molekulargewicht von 5000 bis 1 000 000 offenbart, die Struktureinheiten enthalten, die durch Polymerisation von bestimmten kationischen Monomeren, Polyoxyalkylen-modifizierten Monomeren und vernetzbaren Monomeren gebildet werden und die zusätzlich weitere Struktureinheiten enthalten können, die durch Polymerisation von weiteren Monomeren, die mit den zuvor genannten

Monomeren copolymerisiert werden können, gebildet werden. Die Copolymere können z. B. als antistatische Mittel für thermoplastische Polymere verwendet werden. Vorzugsweise stellt die eine oder stellen die mehreren kationischen

Struktureinheiten (A) der erfindungsgemäßen Copolymere das

Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [2-(Acryloyloxy)-ethyl]-trimethylammoniumchlorid, [2-(Acryloylamino)-ethyl]-trimethylammoniumchlorid, [2-(Acryloyloxy)-ethyl]- tnmethylammonium-methosulfat, [2-(Methacryloyloxy)-ethyl]-trimethylammonium- chlorid bzw. -methosulfat, [3-(Acryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid, [3-(Methacryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid und

Diallyldimethylammoniumchlorid (DADMAC) dar,

besonders bevorzugt stellt das eine oder stellen die mehreren kationischen Struktureinheiten (A) der erfindungsgemäßen Copolymere das

Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [3-(Acryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid, [3-(Methacryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid und

Diallyldimethylammoniumchlorid dar und

insbesondere bevorzugt stellt das eine oder stellen die mehreren kationischen Struktureinheiten (A) der erfindungsgemäßen Copolymere das

Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [3-(Methacryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid und [3-(Acryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid dar.

Vorzugsweise stellt die eine oder stellen die mehreren makromonomeren

Struktureinheiten (B) der Formel (III) der erfindungsgemäßen Copolymere das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyethylenglykol-vinyloxy-butylether, Polyethylenglykol- co-polypropylenglykol-vinyloxybutylether (worin I, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise von 1 bis 5 und besonders bevorzugt von 2 bis 5, bedeutet), Polyethylenglykol(meth)acrylat und Polyethylenglykol-co-polypropylenglykol- (meth)acrylat (worin I, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise von 1 bis 5 und besonders bevorzugt von 2 bis 5, bedeutet) dar.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung umfasst der Ausdruck„(meth)acrylat" sowohl die entsprechende Acrylat-Verbindung als auch die entsprechende

Methacrylat-Verbindung.

Besonders bevorzugt ist in der einen oder ist in den mehreren makromonomeren Struktureinheiten (B) der Formel (III) der erfindungsgemäßen Copolymere i) R x H, I = 0 und p, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50, wenn Z O(CH2)4 bedeutet oder

ii) R x gleich oder verschieden und wird durch H und/oder Methyl repräsentiert, I, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise von 1 bis 5 und besonders bevorzugt von 2 bis 5, und p, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50, wenn Z C=O bedeutet. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die

erfindungsgemäßen Copolymere

(i) eine oder mehrere makromonomere Struktureinheiten (B) der Formel (III), worin R x H ist, I = 0 ist, p, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50 ist, und Z O(CH2)4 bedeutet (im Folgenden als„Makromonomer-

Struktureinheiten B-1 " bezeichnet) und

(ii) eine oder mehrere makromonomere Struktureinheiten (B) der Formel (III), worin R x gleich oder verschieden ist und durch H und/oder Methyl repräsentiert wird, I, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise von 1 bis 5 und besonders bevorzugt von 2 bis 5 ist, p, im molaren Mittel, eine Zahl von 1 bis 150, vorzugsweise von 1 1 bis 100 und besonders bevorzugt von 12 bis 50 ist, und Z C=O bedeutet (im Folgenden als „Makromonomer-Struktureinheiten B-2" bezeichnet). Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere sowohl eine oder mehrere Makromonomer-Struktureinheiten B-1 als auch eine oder mehrere

Makromonomer-Struktureinheiten B-2 und das molare Verhältnis (Makromonomer- Struktureinheiten B-1 ) : (Makromonomer-Struktureinheiten B-2) in diesen erfindungsgemäßen Copolymeren ist vorzugsweise von 1 : 10 bis 2 : 1 , besonders bevorzugt von 1 : 8 bis 1 ,5 : 2 und insbesondere bevorzugt von 1 : 6 bis 1 : 1 .

Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere zusätzlich zu den Struktureinheiten (A) und (B) eine oder mehrere Struktureinheiten (C), die sich von den Struktureinheiten (A) und (B) unterscheiden und wobei das eine oder die mehreren Copolymere

vorzugsweise 0,1 bis 15,4 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (A), 0,1 bis 99,8 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (B) und 0,1 bis 99,8 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (C) enthalten, besonders bevorzugt 5,0 bis 15,2 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 20,0 bis 80,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (B) und 10,0 bis 64,8 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (C) enthalten, und

insbesondere bevorzugt 7,0 bis 15,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 25,0 bis 75,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (B) und 15,0 bis 60,0 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (C) enthalten. Vorzugsweise stellt die eine oder stellen die mehreren Struktureinheiten (C) der erfindungsgemäßen Copolymere das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus nicht-kationischen Acrylamiden, nicht-kationischen Methacrylamiden und N-Vinyl-substituierten Lactamen mit 5 bis 7 Ringatomen dar.

Besonders bevorzugt ist die eine oder sind die mehreren Struktureinheiten (C) der erfindungsgemäßen Copolymere ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus dem Polymerisationsprodukt mindestens eines N-Vinyl-substituierten Lactams mit 5 bis 7 Ringatomen und den Struktureinheiten der folgenden allgemeinen Formeln (IV) und (V):

NR 3 R 4 worin

R 1 gleich oder verschieden ist und Wasserstoff und/oder Methyl

bedeutet, und

R 3 und jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander jeweils durch Wasserstoff, einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, C-Atomen, einen

cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 20, vorzugsweise 5 bis 8, C-Atomen, einen Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen, einen Alkylarylrest mit 7 bis 14 C-Atomen, eine verzweigte oder unverzweigte Ci-Cs-Monohydroxyalkylgruppe und/oder Polyethylenglykol (PEG) repräsentiert werden

H C = O

X worin

R 11 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder Methyl; X gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch NH-(C n H2n) mit n = 1 , 2, 3 oder 4; und

R 13 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch OH, N(CH3)2,

SOsH, PO3H2, O-PO3H2 und/oder para-substituiertes CehU-SOsH.

Unter dem Polymerisationsprodukt ausgewählt aus N-Vinyl-substituierten

Lactamen mit 5 bis 7 Ringatomen ist das Polymerisationsprodukt von

N-Vinylpyrrolidon bevorzugt. Die Gruppen SO3H, PO3H2, O-PO3H2 und para-substituiertes C6H 4 -SO3H in den Struktureinheiten der Formel (V) können auch in Salzform vorliegen, vorzugsweise als NH 4 + -, Alkali- oder Erdalkali-Salz und besonders bevorzugt als NH 4 + - oder als Na + -Salz.

Unter den Struktureinheiten der Formel (V), in denen R 13 N(CH3)2 ist, sind diejenigen Struktureinheiten bevorzugt, welche das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [3-(Methacryloylamino)-propyl]-dimethylamin (R 11 = Methyl; X = NH-(C n H2n) mit n = 3 und R 13 = N(CH3)2) und [3-(Acryloylamino)-propyl]-dimethylamin (R 11 = H; X = NH-(CnH 2n ) mit n = 3 und R 13 = N(CH 3 ) 2 ) darstellen.

Unter den Struktureinheiten der Formel (V) sind diejenigen bevorzugt, welche das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [3-(Acryloylamino)-propyl]-dimethylamin,

[3-(Methacryloylamino)-propyl]-dimethylamin, 2-Acryloylamino-2- methylpropansulfonsäure und den Salzen der 2-Acryloylamino-2- methylpropansulfonsäure darstellen und besonders bevorzugt diejenigen, welche das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus 2-Acryloylamino-2-methylpropansulfonsäure und den Salzen der 2-Acryloylamino-2-methylpropansulfonsäure darstellen.

Insbesondere bevorzugt wird die eine oder werden die mehreren Struktureinheiten (C) der erfindungsgemäßen Copolymere ausgewählt aus den Struktureinheiten der Formel (IV).

Außerordentlich bevorzugt stellt die eine oder stellen die mehreren

Struktureinheiten (C) der erfindungsgemäßen Copolymere das

Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylamid, Methacrylamid, N-Methylacrylamid,

Ν,Ν-Dimethylacrylamid, N-Ethylacrylamid, N-Cyclohexylacrylamid, N-Benzylacrylamid, N-Methylolacrylamid, N-Isopropylacrylamid und N-tertiär Butylacrylamid dar, und

ganz besonders bevorzugt stellt die eine oder stellen die mehreren

Struktureinheiten (C) der erfindungsgemäßen Copolymere das

Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ν,Ν-Dimethylacrylamid und N-Isopropylacrylamid dar.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere nur Struktureinheiten (A), (B) und (C) als wiederkehrende Struktureinheiten, aber darüber hinaus keine weiteren

wiederkehrenden Struktureinheiten. In dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere die eine oder die mehreren Struktureinheiten (A) vorzugsweise in einer Menge von 5,0 bis

15,2 Mol-% und besonders bevorzugt in einer Menge von 7,0 bis 15,0 Mol-%, die eine oder die mehreren Struktureinheiten (B) vorzugsweise in einer Menge von 20,0 bis 80,0 Mol-% und besonders bevorzugt in einer Menge von 25,0 bis 75,0 Mol-% und die eine oder die mehreren Struktureinheiten (C) vorzugsweise in einer Menge von 10,0 bis 64,8 Mol-% und besonders bevorzugt in einer Menge von 15,0 bis 60,0 Mol-%. In dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weiterhin bevorzugt stellt die eine oder stellen die mehreren Struktureinheiten (A) das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [3-(Methacryloylamino)-propyl]- trimethylammoniumchlorid und [3-(Acryloylamino)-propyl]- trimethylammoniumchlorid dar, enthalten die mehreren Struktureinheiten (B) sowohl Makromonomer-Struktureinheiten B-1 als auch Makromonomer- Struktureinheiten B-2 mit einem molaren Verhältnis (Makromonomer- Struktureinheiten B-1 ) : (Makromonomer-Struktureinheiten B-2) von vorzugsweise 1 : 6 bis 1 : 1 , und stellt die eine oder stellen die mehreren Struktureinheiten (C) das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ν,Ν-Dimethylacrylamid und N-Isopropylacrylamid dar.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere zusätzlich zu den Struktureinheiten (A), (B) und (C) eine oder mehrere Struktureinheiten (D), die sich von den Struktureinheiten (A), (B) und (C) unterscheiden und wobei das eine oder die mehreren Copolymere vorzugsweise 0,1 bis 15,4 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (A), 0,1 bis 99,7 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (B), 0,1 bis 99,7 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (C) und 0,1 bis

99,7 Mol-% der einen oder der mehreren Struktureinheiten (D) enthalten, besonders bevorzugt 5,0 bis 15,2 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 20,0 bis 50,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (B), 10,0 bis 60,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (C) und 0,1 bis 35,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (D) enthalten, und

insbesondere bevorzugt 7,0 bis 15,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (A), 25,0 bis 40,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (B), 15,0 bis 50,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (C) und 5,0 bis 30,0 Mol-% der einen oder der mehreren

Struktureinheiten (D) enthalten.

Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten

(D) enthalten, enthalten sie in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine oder mehrere Struktureinheiten (D) ausgewählt aus den

Struktureinheiten der folgenden allgemeinen Formel (VIII):

NR 3 R 4

gleich oder verschieden ist und durch -CO-O-(CH2)x repräsentiert wird,

eine ganze Zahl von 1 bis 6, bevorzugt 2 oder 3 ist, gleich oder verschieden ist und Wasserstoff und/oder Methyl bedeutet, und

R 3 und R 4 jeweils gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander jeweils durch Wasserstoff, einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, C-Atomen, einen

cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 20, vorzugsweise 5 bis 8, C-Atomen, einen Arylrest mit 6 bis 14 C-Atomen und/oder Polyethylenglykol (PEG) repräsentiert werden. Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthalten, sind diese in einer insbesondere bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ausgewählt aus den Struktureinheiten der Formel (VIII).

Unter den Struktureinheiten der Formel (VIII) sind diejenigen bevorzugt, welche das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [2-(Methacryloyloxy)-ethyl]-dimethylamin,

[2-(Acryloyloxy)-ethyl]-dimethylamin, [2-(Methacryloyloxy)-ethyl]-diethylamin und [2-(Acryloyloxy)-ethyl]-diethylamin darstellen. Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthalten, enthalten sie in einer weiteren besonders bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung eine oder mehrere Struktureinheiten (D) ausgewählt aus den Struktureinheiten der folgenden allgemeinen Formeln (IX) und/oder (X):

(IX)

worin

R 11 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder Methyl; Z gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch O und/oder NH;

R 15 worin

R11 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder Methyl;

Q gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch O und/oder NH; und

R 15 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H, (C n H2n)-SO3H mit n = 0, 1 , 2, 3 oder 4; (C n H 2n )-OH mit n = 0, 1 , 2, 3 oder 4; (CnH 2n )-PO3H2 mit n = 0, 1 , 2, 3 oder 4; (CnH 2n )-OPO3H2 mit n = 0, 1 , 2, 3 oder 4;

(C 6 H )-SO 3 H; (C6H )-PO 3 H 2 ; (C 6 H )-OPO 3 H2 und/oder

(CmH2m)e-O-(A'O) u -R 16 mit m = 0, 1 , 2, 3 oder 4, e = 0, 1 , 2, 3 oder 4, A' = Cx'H2x' mit x' = 2, 3, 4 oder 5, u = eine ganze Zahl von 1 bis 350 und R 16 gleich oder verschieden sowie repräsentiert durch eine unverzweigte oder verzweigte Ci-C4-Alkylgruppe. Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthalten, sind diese in einer weiteren insbesondere bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung ausgewählt aus den Struktureinheiten der Formeln (IX) und/oder (X). Die Struktureinheiten der Formel (X) können auch in Salzform vorliegen, vorzugsweise als NH 4 + -, Alkali- oder Erdalkali-Salz und besonders bevorzugt als NH + - oder als Na + -Salz. Unter den Struktureinheiten der Formeln (IX) und (X) sind diejenigen bevorzugt, welche das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Maleinsäureanhydrid, Maleinsäure und den Salzen der Maleinsäure darstellen. Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthalten, enthalten sie in einer weiteren besonders bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung eine oder mehrere Struktureinheiten (D) ausgewählt aus den Struktureinheiten der folgenden allgemeinen Formel (VII):

gleich oder verschieden ist und durch -COOMk repräsentiert wird, gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder eine unverzweigte oder verzweigte Ci-C4-Alkylgruppe und vorzugsweise repräsentiert wird durch H oder Methyl; und

ein Kation ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoffion, Alkaliion und Erdalkaliion ist, mit k = Wertigkeit.

Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthalten, sind diese in einer weiteren insbesondere bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung ausgewählt aus den Struktureinheiten der Formel (VII).

Unter den Struktureinheiten der Formel (VII) sind diejenigen bevorzugt, welche das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylsäure, Natriumacrylat, Kaliumacrylat,

Methacrylsäure, Nathummethacrylat und Kaliummethacrylat darstellen.

Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthalten, enthalten sie in einer weiteren besonders bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung eine oder mehrere Struktureinheiten (D) ausgewählt aus den Struktureinheiten der folgenden allgemeinen Formeln (Va), (Vb) und/oder (Vc):

W

R12 worin

R 11 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder Methyl; W gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch O;

R 12 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch eine verzweigte oder unverzweigte Ci-Cs-Monohydroxyalkylgruppe;

R 13 worin

R 11 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch H und/oder Methyl; X gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch O-(C n H2n) mit n = 1 , 2, 3 oder 4;

R 13 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch OH, SO3H, PO3H2, O-PO3H2 und/oder para-substituiertes C6H 4 -SO3H;

worin

R 14 , R 15 und R 16 jeweils gleich oder verschieden sind und jeweils unabhängig voneinander repräsentiert werden durch H und/oder eine unverzweigte oder verzweigte Ci-C4-Alkylgruppe;

n gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch 0, 1 , 2,

3 und/oder 4;

R 17 gleich oder verschieden ist und repräsentiert wird durch (C6H5),

OH, OR y , wobei R y eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 und vorzugsweise 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, und/oder

-OOCCHs.

Sofern die erfindungsgemäßen Copolymere eine oder mehrere Struktureinheiten (D) enthalten, sind diese in einer weiteren insbesondere bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung ausgewählt aus den Struktureinheiten der Formeln (Va), (Vb) und/oder (Vc).

Die Gruppen SO3H, PO3H2, O-PO3H2 und para-substituiertes C6H 4 -SO3H in den Struktureinheiten der Formel (Vb) können auch in Salzform vorliegen,

vorzugsweise als NH 4 + -, Alkali- oder Erdalkali-Salz und besonders bevorzugt als NH + - oder als Na + -Salz.

Unter den Struktureinheiten der Formel (Vc) sind diejenigen bevorzugt, welche das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Vinylbutylether und Vinylacetat darstellen.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere nur Struktureinheiten (A), (B), (C) und (D) als wiederkehrende Struktureinheiten, aber darüber hinaus keine weiteren

wiederkehrenden Struktureinheiten. In dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere die eine oder die mehreren Struktureinheiten (A) vorzugsweise in einer Menge von 5,0 bis

15,2 Mol-% und besonders bevorzugt in einer Menge von 7,0 bis 15,0 Mol-%, die eine oder die mehreren Struktureinheiten (B) vorzugsweise in einer Menge von 20,0 bis 50,0 Mol-% und besonders bevorzugt in einer Menge von 25,0 bis 40,0 Mol-%, die eine oder die mehreren Struktureinheiten (C) vorzugsweise in einer Menge von 10,0 bis 60,0 Mol-% und besonders bevorzugt in einer Menge von 15,0 bis 50,0 Mol-% und die eine oder die mehreren Struktureinheiten (D) vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 35,0 Mol-% und besonders bevorzugt in einer Menge von 5,0 bis 30,0 Mol-%. In dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weiterhin bevorzugt stellt die eine oder stellen die mehreren Struktureinheiten (A) das

Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus [3-(Methacryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid und [3-(Acryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid dar, enthalten die mehreren Struktureinheiten (B) sowohl Makromonomer-Struktureinheiten B-1 als auch Makromonomer-Struktureinheiten B-2, vorzugsweise mit einem molaren Verhältnis (Makromonomer-Struktureinheiten B-1 ) : (Makromonomer- Struktureinheiten B-2) von 30 : 70 bis 70 : 30, und besonders bevorzugt von 40 : 60 bis 60 : 40, stellt die eine oder stellen die mehreren Struktureinheiten (C) das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ν,Ν-Dimethylacrylamid und N-Isopropylacrylamid, vorzugsweise von N-Isopropylacrylamid, dar und stellt die eine oder stellen die mehreren Struktureinheiten (D) das Polymerisationsprodukt mindestens einer Monomerspezies ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Acrylsäure,

Methacrylsäure, den Salzen der Acrylsäure und den Salzen der Methacrylsäure dar.

Vorzugsweise liegen die Struktureinheiten (A), (B) und gegebenenfalls (C) und (D) der erfindungsgemäßen Copolymere in statistischer, blockformiger, alternierender oder gradientenartiger Verteilung im Copolymer vor.

Vorzugsweise beträgt das gewichtsmittlere Molekulargewicht M w der

erfindungsgemäßen Copolymere von 10 000 bis 400 000 g/mol, besonders bevorzugt von 15 000 bis 350 000 g/mol und insbesondere bevorzugt von

50 000 bis 330 000 g/mol.

Das gewichtsmittlere Molekulargewicht M w der erfindungsgemäßen Copolymere kann durch Gelpermeationschromatographie (GPC) bestimmt werden,

vorzugsweise wie folgt: 10 μΙ_ der Probe werden in eine PSS Novema Max Guard- Säule folgender Dimensionen injiziert: 300 x 8 mm mit einer Durchlässigkeit 1 x30 A und 2x1000 A und Partikelgröße von 10 μιτι. Die Detektion erfolgt durch den Brechungsindex bei 25°C. Der verwendete Eluent ist 79,7 Vol-% 0,1 M NaCI + 0,3 Vol-% TFA (Trifluoressigsäure) + 20,0 Vol-% ACN (Acetonitril). Trennung erfolgt bei einer Durchflussrate von 1 mL/Minute. Die Größenbestimmung erfolgt durch Vergleich mit der Elutionszeit von Standardproben von

Poly(2-Vinylpyridinen) definierter Molekulargewichte im Bereich von 1 1 10 bis 1 060 000 Dalton.

Die erfindungsgemäßen Copolymere enthalten wiederkehrende Struktureinheiten (allgemein -C(R s1 )(R s2 )-C(R s3 )(R s4 )-), die das Polymerisationsprodukt von entsprechenden Monomeren mit polymerisierbaren olefinischen Doppelbindungen (allgemein C(R s1 )(R s2 )=C(R s3 )(R s4 )) darstellen. Die Reste R s1 , R s2 , R s3 und R s4 sind hier nicht näher definiert, sondern nur der Vollständigkeit halber als an die entsprechenden Kohlenstoffatome„C" gebundene Reste angegeben. Die in den erfindungsgemäßen Copolymeren enthaltenen Struktureinheiten (A) und (B) sowie die gegebenenfalls zusätzlich in den erfindungsgemäßen Copolymeren

enthaltenen Struktureinheiten (C) und (D) sind beispielsweise derartige

wiederkehrende Struktureinheiten. Struktureinheiten, die beispielsweise aus Radikalstartern oder aus gegebenenfalls bei der Copolymerisation verwendeten Kettenübertragungsreglern stammen, stellen keine wiederkehrenden

Struktureinheiten dar. Demzufolge werden unter wiederkehrenden

Struktureinheiten beispielsweise keine terminalen Gruppen verstanden. Die für die Struktureinheiten (A), (B), (C) und (D) angegebenen Mengenangaben in Mol-% sind auf die Gesamtmenge der in den jeweiligen erfindungsgemäßen

Copolymeren enthaltenen wiederkehrenden Struktureinheiten bezogen. Die erfindungsgemäßen Copolymere können nach Methoden, die dem Fachmann geläufig sind, hergestellt werden. Besonders bevorzugt können die

erfindungsgemäßen Copolymere durch radikalische Lösemittel-Polymerisation hergestellt werden. Gängige Lösemittel können beispielsweise polare Lösemittel wie Alkohole oder Wasser, sowie Alkohol-Wasser-Gemische sein. Die

Polymerisation wird durch Radikalquellen wie z.B. anorganische Persulfate, organische Azoverbindungen, Peroxide, Hydroperoxide, anorganische

Redoxsysteme, oder UV-Licht gestartet. Außerdem können

Kettenübertragungsregler eingesetzt werden, welche weniger reaktive Radikale bilden, um das Molekulargewicht der Copolymere zu kontrollieren. Solche

Kettenübertragungsregler sind z.B. Phenole, Thiole, beispielsweise

2-Mercaptoethansulfonat-Natrium, oder Natriumhypophosphit. In einer

beispielhaften Durchführung werden die Monomere zur Herstellung der

erfindungsgemäßen Copolymere und gegebenenfalls ein

Kettenübertragungsregler im Lösemittel gelöst, Sauerstoff ausgetrieben, dann die Temperatur erhöht, und der Radikal-Initiator zudosiert. Die Copolymerisation wird dann bei der gewünschten Temperatur für die gewünschte Zeitdauer durchgeführt. Der Reaktionsansatz wird danach gegebenenfalls abgekühlt und das gebildete Copolymer entweder in Lösung weiter verarbeitet oder aufgearbeitet, z. B. kann die das Copolymer enthaltende Lösung durch teilweises Abdampfen des

Lösungsmittels, gegebenenfalls unter vermindertem Druck, aufkonzentriert werden oder das Lösungsmittel durch Abdampfen vollständig entfernt werden oder auch das Copolymer anderweitig isoliert werden, beispielsweise durch Gefriertrocknung oder Präzipitation.

Wie bereits erwähnt können die erfindungsgemäßen Copolymere in vorteilhafter Weise in Waschmittel-Zusammensetzungen eingesetzt werden. In den

Waschmittel-Zusammensetzungen stellen die erfindungsgemäßen Copolymere die Komponente Z1 ) dar. Diese Waschmittel-Zusammensetzungen werden im Folgenden näher beschrieben.

Vorzugsweise enthalten die Waschmittel-Zusammensetzungen ein oder mehrere Copolymere der Komponente Z1 ) in einer Menge von 0,0005 bis 10,0 Gew.-%, besonders bevorzugt in einer Menge von 0,001 bis 5,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt in einer Menge von 0,1 bis 2,0 Gew.-%, bezogen auf das

Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung.

Komponente Z2)

Die Waschmittel-Zusammensetzungen enthalten als Komponente Z2) ein oder mehrere Tenside. Vorzugsweise ist das eine oder sind die mehreren Tenside der Komponente Z2) der Waschmittel-Zusammensetzungen ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus anionischen, nichtionischen, amphoteren und kationischen Tensiden. Besonders bevorzugt ist das eine oder sind die mehreren Tenside der

Komponente Z2) der Waschmittel-Zusammensetzungen ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fettalkoholpolyglykolethern, Alkylpolyglykosiden,

Alkylbenzolsulfonaten, Alkansulfonaten, Alkylethersulfaten, Alkylsulfaten,

Glucamiden, Aminoxiden, Betainen und quartären Ammoniumverbindungen.

Beispiele für anionische Tenside sind Alkylbenzolsulfonate, Alkylsulfate,

Alkylethersulfate, Alkansulfonate, Alkylethercarbonsäuren, Sulfosuccinate, Isethionate, Taurate, Glycinate und/oder Acylglutamate. Die Alkylketten der genannten Tenside können synthetisch oder natürlichen Ursprungs sein und bestehen vorzugsweise aus 8 bis 30, besonders bevorzugt 8 bis 18 und

insbesondere bevorzugt 12 bis 14 C-Atomen in linearer oder verzweigter

Anordnung.

Anionische Tenside, die erfindungsgemäß eingesetzt werden, sind bevorzugt aliphatische Sulfate wie Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate,

Dialkylethersulfate, Monoglyceridsulfate und aliphatische Sulfonate wie

Alkansulfonate, Olefinsulfonate, Ethersulfonate, n-Alkylethersulfonate,

Estersulfonate und Ligninsulfonate. Ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendbar sind Alkylbenzolsulfonate, Fettsäurecyanamide,

Sulfosuccinate (Sulfobernsteinsäureester), Sulfosuccinamate, Sulfosuccinamide, Fettsäureisethionate, Acylaminoalkansulfonate (Fettsäuretauride),

Fettsäuresarcosinate, Ethercarbonsäuren und Alkyl(ether)phosphate sowie

[alpha]-Sulfofettsäuresalze, Acylglutamate, Monoglyceriddisulfate und Alkylether des Glycerindisulfats.

Bevorzugt davon sind die Fettalkoholsulfate und/oder Fettalkoholethersulfate, insbesondere die Fettalkoholsulfate. Fettalkoholsulfate sind Produkte von

Sulfatierreaktionen an entsprechenden Alkoholen, während Fettal koholethersulfate Produkte von Sulfatierreaktionen an alkoxylierten

Alkoholen sind. Dabei versteht der Fachmann allgemein unter alkoxylierten

Alkoholen die Reaktionsprodukte von Alkylenoxid, bevorzugt Ethylenoxid, mit Alkoholen, im Sinne der vorliegenden Erfindung bevorzugt mit längerkettigen Alkoholen. In der Regel entsteht aus n Molen Ethylenoxid und einem Mol Alkohol, abhängig von den Reaktionsbedingungen, ein komplexes Gemisch von

Additionsprodukten unterschiedlicher Ethoxylierungsgrade. Eine weitere

Ausführungsform der Alkoxylierung besteht im Einsatz von Gemischen der

Alkylenoxide, bevorzugt des Gemisches von Ethylenoxid und Propylenoxid.

Bevorzugte Fettal koholethersulfate sind die Sulfate niederethoxylierter

Fettalkohole mit 1 bis 4 Ethylenoxideinheiten (EO), insbesondere 1 bis 2 EO, beispielsweise 1 ,3 EO.

Besonders bevorzugt sind Alkylbenzolsulfonat, Alkansulfonat, Alkyethersulfat oder Alkylsulfat.

Die anionischen Tenside werden üblicherweise als Salze, aber auch als Säure eingesetzt. Bei den Salzen handelt es sich bevorzugt um Alkalimetallsalze, Erdalkalimetallsalze, Ammoniumsalze sowie Mono-, Di- bzw.

Trialkanolammoniumsalze, beispielsweise Mono-, Di- bzw.

Triethanolammoniumsalze, insbesondere um Lithium-, Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze, besonders bevorzugt Natrium- oder Kaliumsalze, insbesondere bevorzugt Natriumsalze. Weitere Tenside können nichtionische, amphotere und/oder kationische Tenside sein, beispielsweise Betaine, Amidobetaine, Aminoxide, Amidoaminoxide,

Fettal koholpolyglykolether, Alkylpolyglykoside oder auch quartäre

Ammoniumverbindungen. Weitere nichtionische Tenside können beispielsweise Alkoxylate sein wie

Polyglykolether, Fettalkoholpolyglykolether (Fettalkoholalkoxylate),

Alkylphenolpolyglykolether, endgruppenverschlossene Polyglykolether, Mischether und Hydroxymischether und Fettsäurepolyglykolester. Ebenfalls verwendbar sind Ethylenoxid-Propylenoxid-Blockpolymere, und Fettsäurealkanolamide und

Fettsäurepolyglykolether. Eine weitere wichtige Klasse nichtionischer Tenside, die erfindungsgemäß verwendet werden kann, sind die Polyol-Tenside und hier besonders die Glykotenside, wie Alkylpolyglykoside, insbesondere

Alkylpolyglucoside.

Geeignete Fettalkoholpolyglykolether sind mit Ethylenoxid (EO) und/oder

Propylenoxid (PO) alkoxylierte, unverzweigte oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C8-C22-Alkohole mit einem Alkoxylierungsgrad bis zu 30,

vorzugsweise ethoxylierte Cio-Ci8-Fettalkohole mit einem Ethoxylierungsgrad von weniger als 30, besonders bevorzugt 1 bis 20, insbesondere bevorzugt 1 bis 12 und außerordentlich bevorzugt 1 bis 8, beispielsweise Ci2-Ci4-Fettalkohol- ethoxylate mit 8 EO. Alkylpolyglykoside sind Tenside, die durch die Reaktion von Zuckern und

Alkoholen nach den einschlägigen Verfahren der präparativen organischen Chemie erhalten werden können, wobei es je nach Art der Herstellung zu einem Gemisch monoalkylierter, oligomerer oder polymerer Zucker kommt. Bevorzugte Alkylpolyglykoside sind die Alkylpolyglukoside, wobei besonders bevorzugt der Alkohol ein langkettiger Fettalkohol oder ein Gemisch langkettiger Fettalkohole mit verzweigten oder unverzweigten Cs- bis C18-AI kyl ketten ist und der

Oligomerisierungsgrad (DP) der Zucker zwischen 1 und 10, vorzugsweise 1 bis 6, besonders bevorzugt 1 ,1 bis 3 und insbesondere bevorzugt 1 ,1 bis 1 ,7, beträgt, beispielsweise C8-Cio-Alkyl-1 ,5-glucosid (DP von 1 ,5).

Zu den Amphotensiden (zwitterionischen Tensiden), die erfindungsgemäß eingesetzt werden können, zählen Betaine, Aminoxide, Alkylamidoalkylamine, alkylsubstituierte Aminosäuren, acylierte Aminosäuren bzw. Biotenside. Geeignete Betaine sind die Alkylbetaine, die Alkylamidobetaine, die

Imidazoliniumbetaine, die Sulfobetaine (INCI Sultaines) und die Amidosulfobetaine sowie die Phosphobetaine. Beispiele geeigneter Betaine und Sulfobetaine sind die folgenden gemäß INCI benannten Verbindungen: Almondamidopropyl Betaine, Apricotamidopropylbetaine, Avocadamidopropylbetaine,

Babassuamidopropylbetaine, Behenamidopropylbetaine, Behenylbetaine, Betaine, Canolamidopropylbetaine, Capryl/Capramidopropylbetaine, Carnitine,

Cetylbetaine, Cocamidoethylbetaine, Cocamidopropylbetaine,

Cocamidopropylhydroxysultaine, Cocobetaine, Cocohydroxysultaine,

Coco/Oleamidopropylbetaine, Coco-Sultaine, Decylbetaine, Dihydroxyethyl- oleylglycinate, Dihydroxyethyl Soy Glycinate, Dihydroxyethylstearylglycinate, Dihydroxyethyl Tallow Glycinate, Dimethicone Propyl PG-Betaine,

Erucamidopropylhydroxysultaine, Hydrogenated Tallow Betaine,

Isostearamidopropylbetaine, Lauramidopropylbetaine, Laurylbetaine,

Laurylhydroxysultaine, Laurylsultaine, Milkamidopropylbetaine,

Minkamidopropylbetaine, Myristamidopropylbetaine, Myristylbetaine,

Oleamidopropylbetaine, Oleamidopropylhydroxysultaine, Oleylbetaine,

Olivamidopropylbetaine, Palmamidopropylbetaine, Palmitamidopropylbetaine, Palmitoyl Carnitine, Palm Kernelamidopropyl Betaine, Polytetrafluoroethylene Acetoxypropyl Betaine, Ricinoleamidopropylbetaine, Sesamidopropylbetaine, Soyamidopropylbetaine, Stearamidopropylbetaine, Stearylbetaine,

Tallowamidopropylbetaine, Tallowamidopropylhydroxysultaine, Tallowbetaine, Tallowdihydroxyethylbetaine, Undecylenamidopropylbetaine und Wheat

Germamidopropyl Betaine.

Zu den erfindungsgemäß geeigneten Aminoxiden gehören Alkylaminoxide, insbesondere Alkyldimethylaminoxide, Alkylamidoaminoxide und

Alkoxyalkylaminoxide.

Beispiele geeigneter Aminoxide sind die folgenden gemäß INCI benannten

Verbindungen: Almondamidopropylamine Oxide, Babassuamidopropylamine Oxide, Behenamine Oxide, Cocamidopropyl Amine Oxide, Cocamidopropylamine Oxide, Cocamine Oxide, Coco-Morpholine Oxide, Decylamine Oxide,

Decyltetradecylamine Oxide, Diaminopyrimidine Oxide, Dihydroxyethyl

C8-C10 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl C9-C11 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl C12-C15 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl Cocamine Oxide, Dihydroxyethyl Lauramine Oxide, Dihydroxyethyl Stearamine Oxide, Dihydroxyethyl Tallowannine Oxide, Hydrogenated Palm Kernel Amine Oxide, Hydrogenated Tallowannine Oxide, Hydroxyethyl Hydroxypropyl

C12-C15 Alkoxypropylamine Oxide, Isostearamidopropylamine Oxide,

Iso-stearamidopropyl Morpholine Oxide, Lauramidopropylamine Oxide, Lauramine Oxide, Methyl Morpholine Oxide, Milkamidopropyl Amine Oxide,

Minkamidopropylamine Oxide, Myristamidopropylamine Oxide, Myristamine Oxide, Myristyl/Cetyl Amine Oxide, Oleamidopropylamine Oxide, Oleamine Oxide, Olivamidopropylamine Oxide, Palmitamidopropylamine Oxide, Palmitamine Oxide, PEG-3 Lauramine Oxide, Potassium Dihydroxyethyl Cocamine Oxide Phosphate, Potassium Trisphosphonomethylamine Oxide, Sesamidopropylamine Oxide,

Soyamidopropylamine Oxide, Stearamidopropylamine Oxide, Stearamine Oxide, Tallowamidopropylamine Oxide, Tallowannine Oxide, Undecylenamidopropylamine Oxide und Wheat Germamidopropylamine Oxide. Beispielhafte Alkylamidoalkylamine sind die folgenden gemäß INCI benannten Verbindungen: Cocoamphodipropionic Acid, Cocobetainamido Amphopropionate, DEA-Cocoamphodipropionate, Disodium Caproamphodiacetate, Disodium

Caproamphodipropionate, Disodium Capryloamphodiacetate, Disodium

Capryloamphodipropionate, Disodium Cocoamphocarboxyethyl- hydroxypropylsulfonate, Disodium Cocoamphodiacetate, Disodium

Cocoamphodipropionate, Disodium Isostearoamphodiacetate, Disodium

Isostearoamphodipropionate, Disodium Laureth-5 Carboxyamphodiacetate, Disodium Lauroamphodiacetate, Disodium Lauroamphodipropionate, Disodium Oleoamphodipropionate, Disodium PPG-2-lsodeceth-7 Carboxyamphodiacetate, Disodium Stearoamphodiacetate, Disodium Tallowamphodiacetate, Disodium Wheatgermamphodiacetate, Lauroamphodipropionic Acid, Quaternium-85, Sodium Caproamphoacetate, Sodium Caproamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Caproamphopropionate, Sodium Capryloamphoacetate, Sodium

Capryloamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Capryloamphopropionate, Sodium Cocoamphoacetate, Sodium Cocoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium

Cocoamphopropionate, Sodium Cornamphopropionate, Sodium Isostearoampho- acetate, Sodium Isostearoamphopropionate, Sodium Lauroamphoacetate, Sodium Lauroamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Lauroampho PG-Acetate Phosphate, Sodium Lauroamphopropionate, Sodium Myristoamphoacetate, Sodium

Oleoamphoacetate, Sodium Oleoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium

Oleoamphopropionate, Sodium Ricinoleoamphoacetate, Sodium

Stearoamphoacetate, Sodium Stearoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Stearoamphopropionate, Sodium Tallamphopropionate, Sodium

Tallowamphoacetate, Sodium Undecylenoamphoacetate, Sodium

Undecylenoamphopropionate, Sodium Wheat Germamphoacetate und Trisodium Lauroampho PG-Acetate Chloride Phosphate. Beispielhafte alkylsubstituierte Aminosäuren sind die folgenden gemäß INCI benannten Verbindungen: Aminopropyl Laurylglutamine, Cocaminobutyric Acid, Cocaminopropionic Acid, DEA-Lauraminopropionate, Disodium Cocaminopropyl Iminodiacetate, Disodium Dicarboxyethyl Cocopropylenediamine, Disodium

Lauriminodipropionate, Disodium Steariminodipropionate, Disodium

Tallowiminodipropionate, Lauraminopropionic Acid, Lauryl Aminopropylglycine, Lauryl Diethylenediaminoglycine, Myristaminopropionic Acid, Sodium

C12-C15 Alkoxypropyl Iminodipropionate, Sodium Cocaminopropionate, Sodium Lauraminopropionate, Sodium Lauriminodipropionate, Sodium Lauroyl

Methylaminopropionate, TEA-Lauraminopropionate und

TEA-Myristaminopropionate.

Vorzugsweise enthalten die Waschmittel-Zusammensetzungen das eine oder die mehreren Tenside der Komponente Z2) in einer Menge von 0,1 bis 60,0 Gew.-% besonders bevorzugt in einer Menge von 0,5 bis 50 Gew.-%, insbesondere bevorzugt in einer Menge von von 1 bis 45 Gew.-% und außerordentlich bevorzugt in einer Menge von 2 bis 40 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung.

Vorzugsweise enthalten die Waschmittel-Zusammensetzungen zusätzlich zu dem einen oder den mehreren Copolymeren der Komponente Z1 ) und dem einen oder den mehreren Tensiden der Komponente Z2) eine oder mehrere weitere

Substanzen ausgewählt aus den Komponenten Z3), Z4), Z5), Z6) und/oder Z7): Z3) einen oder mehrere Komplexbildner als Komponente Z3), Z4) ein oder mehrere von Wasser verschiedene Lösungsmittel als Komponente Z4),

Z5) ein oder mehrere weitere Additive, vorzugsweise ausgewählt aus der

Gruppe bestehend aus Viskositätsreglern, Enzymen, Bleichmitteln,

Bleichmittelaktivatoren, Bleichkatalysatoren, Vergrauungsinhibitoren,

Farbübertragungs-Inhibitoren, Farbfixiermitteln (Dye fixatives), optischen Aufhellern, Konservierungsmitteln, Duftstoffen, Farbstoffen, und

Puffersubstanzen (aber darüber hinaus gegebenenfalls auch weitere Additive wie z. B. weiter unten beschrieben) als Komponente Z5),

Z6) Wasser als Komponente Z6),

Z7) ein oder mehrere Builder als Komponente Z7).

Die Komplexbildner (INCI Chelating Agents) der Komponente Z3), auch

Sequestriermittel genannt, sind Inhaltsstoffe, die Metallionen zu komplexieren und inaktivieren vermögen, um ihre nachteiligen Wirkungen auf die Stabilität oder das Aussehen der Mittel, beispielsweise Trübungen, zu verhindern. Einerseits ist es dabei wichtig, die mit zahlreichen Inhaltsstoffen inkompatiblen Calcium- und Magnesiumionen der Wasserhärte zu komplexieren. Die Komplexierung der Ionen von Schwermetallen wie Eisen oder Kupfer verzögert andererseits die oxidative Zersetzung der fertigen Mittel. Zudem unterstützen die Komplexbildner die

Reinigungswirkung.

Geeignet sind beispielsweise die folgenden gemäß INCI bezeichneten

Komplexbildner: Aminotrimethylene, Phosphonsäure, Beta-Alanine Diacetic Acid, Calcium Disodium EDTA, Citric Acid, Cyclodextrin, Cyclohexanediamine

Tetraacetic Acid, Diammonium Citrate, Diammonium EDTA, Diethylenetriamine Pentamethylene Phosphonic Acid, Dipotassium EDTA, Disodium Azacydoheptane Diphosphonate, Disodium EDTA, Disodium Pyrophosphate, EDTA, Etidronic Acid, Galactaric Acid, Gluconic Acid, Glucuronic Acid, HEDTA, Hydroxypropyl

Cyclodextrin, Methyl Cyclodextrin, Pentapotassium Triphosphate, Pentasodium Aminotrimethylene Phosphonate, Pentasodium Ethylenediamine Tetramethylene Phosphonate, Pentasodium Pentetate, Pentasodium Triphosphate, Pentetic Acid, Phytic Acid, Potassium Citrate, Potassium EDTMP, Potassium Gluconate, Potassium Polyphosphate, Potassium Trisphosphonomethylamine Oxide, Ribonic Acid, Sodium Chitosan Methylene Phosphonate, Sodium Citrate, Sodium

Diethylenetriamine Pentamethylene Phosphonate, Sodium Dihydroxyethyl- glycinate, Sodium EDTMP, Sodium Gluceptate, Sodium Gluconate, Sodium Glycereth-1 Polyphosphate, Sodium Hexametaphosphate, Sodium

Metaphosphate, Sodium Metasilicate, Sodium Phytate, Sodium

Polydimethylglycinophenolsulfonate, Sodium Trimetaphosphate, TEA-EDTA, TEA-Polyphosphate, Tetrahydroxyethyl Ethylenediamine, Tetrahydroxypropyl Ethylenediamine, Tetrapotassium Etidronate, Tetrapotassium Pyrophosphate, Tetrasodium EDTA, Tetrasodium Etidronate, Tetrasodium Pyrophosphate, Tripotassium EDTA, Trisodium Dicarboxymethyl Alaninate, Trisodium EDTA, Trisodium HEDTA, Trisodium NTA und Trisodium Phosphate.

Bevorzugte Komplexbildner sind u.a. organische Phosphonate,

Alkanhydroxyphosphonate und Carboxylate, die unter dem Warenzeichen DEQUEST von Thermphos erhältlich sind. Ein besonders bevorzugter

Komplexbildner ist HEDP (1 -Hydroxyethyliden-1 ,1 -diphosphonsäure), die beispielsweise als Dequest 2010 vertrieben wird. Dequest ® 2066

(Diethylentriaminpenta(methylenphosphonsäure) oder Heptanatrium-DTPMP) ist ebenfalls geeignet, aber weniger bevorzugt, da es schlechtere

Reinigungsergebnisse ergibt.

Der Anteil der Komponente Z3) beträgt, wenn er von 0% verschieden ist, vorzugsweise von 0,001 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,005 bis 7 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,01 bis 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung.

Wenn die Waschmittel-Zusammensetzung flüssig ist, kann sie auch ein oder mehrere nichtwässrige Lösungsmittel oder Hydrotropika als Komponente Z4) enthalten. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist ein Hydrotropikum ein Lösungsmittel, bei dem es sich weder um Wasser noch um ein herkömmliches Tensid handelt, das die Solubilisierung der Tenside und anderer Komponenten, insbesondere Polymer und Komplexbildner, in der Flüssigkeit unterstützt, um sie isotrop zu machen. Unter den geeigneten Hydrotropika seien als bevorzugt genannt: Monopropylenglykol (MPG), Glycerin, Natriumcumolsulfonat, Ethanol, andere Glykole, z.B. Dipropylenglykol, Diether und Harnstoff. Bevorzugte

Hydrotropika sind MPG und Glycerin.

Der Anteil der Komponente Z4) beträgt, wenn er von 0% verschieden ist, vorzugsweise von 0,001 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,01 bis 30 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,1 bis 20 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung.

Neben den bereits als Z1 ), Z2), Z3) und Z4) aufgelisteten Inhaltsstoffen können die Waschmittel-Zusammensetzungen einen oder mehrere fakultative Inhaltsstoffe Z5) enthalten, z.B. herkömmliche Inhaltsstoffe, die in Waschmittel- Zusammensetzungen, insbesondere Textilwaschmittel-Zusammensetzungen, üblicherweise verwendet werden. Beispiele für fakultative Inhaltsstoffe sind u.a. Viskositätsregler, Bleichmittel, bleichaktive Verbindungen, Bleichmittelaktivatoren, Bleichkatalysatoren, Photobleichmittel, Farbübertragungs-Inhibitoren,

Farbfixiermittel, Vergrauungsinhibitoren, Dispergiermittel, Weichspülmittel, Antistatika, optische Aufheller, Enzyme, Enzymstabilisatoren, Schaumregulatoren, Entschäumer, desodorierende Mittel, Konservierungsmitteln, Desinfektionsmittel, Fasergleitmittel, Antieinlaufmittel, Puffersubstanzen, Duftstoffe,

Verarbeitungshilfsmittel, Farbmittel, Farbstoffe, Pigmente, Korrosionsschutzmittel, Füllstoffe, Stabilisatoren und andere herkömmliche Inhaltsstoffe für Waschmittel- Zusammensetzungen.

Neben den als Komponente Z1 ) beschriebenen Copolymeren können die

Waschmittel-Zusammensetzungen weitere Polymere zur Förderung der

Waschleistung enthalten. Beispiele hierfür sind polyalkoxylierte Polyethylenimine, z.B. polyethoxylierte Polyethylenimine (EPEI) und herkömmliche Polyester- basierte Soil-Release-Polymere. Bei Polyethyleniminen handelt es sich um

Substanzen, die aus Ethylenimin-Einheiten -CH2CH2NH- aufgebaut sind, wobei im Fall von Verzweigung der Wasserstoff an dem Stickstoff durch eine weitere Kette von Ethylenimin-Einheiten ersetzt ist. Diese Polyethylenimine können beispielsweise durch Polymerisation von Ethylenimin in Gegenwart eines

Katalysators wie Kohlendioxid, Natriumbisulfit, Schwefelsäure,

Wasserstoffperoxid, Salzsäure, Essigsäure und dergleichen hergestellt werden. Spezifische Methoden zur Herstellung dieser Polyamin-Hauptketten finden sich in US 2,182,306, US 3,033,746, US 2,208,095, US 2,806,839 und US 2,553,696.

Der Anteil der polyalkoxylierte Polyethylenimine beträgt, wenn er von 0%

verschieden ist, vorzugsweise von 0,05 bis 10 Gew.-% und besonders bevorzugt von 0,1 bis 6 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel- Zusammensetzung.

Polyester-basierte Soil-Release-Polymere umfassen im Allgemeinen Polymere aus aromatischen Dicarbonsäuren und Alkylenglykolen (einschließlich von

Polymeren, die zusätzlich Polyalkylenglykole enthalten). Zu den hier

verwendbaren polymeren Soil-Release-Mitteln gehören insbesondere diejenigen Soil-Release-Mittel mit (a) einer oder mehreren nichtionischen hydrophilen

Komponenten, die im Wesentlichen aus (i) Polyoxyethylen-Segmenten mit einem Polymerisationsgrad von mindestens 2 oder (ii) Oxypropylen- oder

Polyoxypropylen-Segmenten mit einem Polymerisationsgrad von 2 bis 10, wobei das hydrophile Segment keine Oxypropylen-Einheit umfasst, außer wenn sie über Ether-Bindungen an benachbarte Gruppierungen an jedem Ende gebunden ist, oder (iii) einer Mischung von Oxyalkylen-Einheiten, die Oxyethylen- und 1 bis etwa 30 Oxypropylen-Einheiten umfassen, wobei die Mischung eine so große Menge von Oxyethylen-Einheiten enthält, dass die hydrophile Komponente hydrophil genug ist, um die Hydrophilie von herkömmlichen Polyesterkunstfaseroberflächen bei Abscheidung des Soil-Release-Mittels auf einer derartigen Oberfläche zu erhöhen, wobei die hydrophilen Segmente vorzugsweise mindestens etwa 25% Oxyethylen-Einheiten und besonders bevorzugt, insbesondere für solche

Komponenten mit etwa 20 bis 30 Oxypropylen-Einheiten, mindestens etwa 50% Oxyethylen-Einheiten enthalten, bestehen; oder (b) einer oder mehreren

hydrophoben Komponenten, umfassend: (i) C3-Oxyalkylenterephthalat-Segmente, wobei dann, wenn die hydrophoben Komponenten auch Oxyethylenterephthalat umfassen, das Verhältnis von Oxyethylenterephthalat- zu C3-Oxyalkylenterephthalat-Einheiten etwa 2:1 oder weniger beträgt,

(ii) C4-C6-Alkylen- oder Oxy-C4-C6-alkylen-Segmente oder Mischungen davon,

(iii) Poly(vinylester)-Segmente, vorzugsweise Polyvinylacetat, mit einem

Polymerisationsgrad von mindestens 2 oder (iv) C1 -C4-Alkylether- oder

C4-Hydroxyalkylether-Substituenten oder Mischungen davon, wobei die

Substituenten in Form von C1 -C4-Alkylether- oder

C4-Hydroxyalkylethercellulosederivaten oder Mischungen davon vorliegen und derartige Cellulosederivate amphiphil sind, wobei sie einen ausreichenden Gehalt an C1 -C4-Alkylether- und/oder C4-Hydroxyalkylether-Einheiten aufweisen, um sich auf herkömmlichen Polyesterkunstfaseroberflächen abzuscheiden und nach dem Anhaften auf einer derartigen herkömmlichen Kunstfaseroberfläche einen ausreichenden Gehalt an Hydroxylgruppen zu behalten, um die Hydrophilie der Faseroberfläche zu erhöhen, oder einer Kombination von (a) und (b) . Typischerweise haben die Polyoxyethylen-Segmente von (a) (i) einen

Polymerisationsgrad von etwa 1 bis etwa 200, wenngleich auch höhere Grade verwendet werden können, vorzugsweise von 3 bis etwa 150 und besonders bevorzugt von 6 bis etwa 100. Ein bevorzugtes polymeres Soil-Release-Mittel ist ein Polyester mit

Wiederholungseinheiten aus Alkylenterephthalat-Einheiten, der 10-30 Gew.-% Alkylenterephthalat-Einheiten zusammen mit 90-70 Gew.-%

Polyoxyethylenterephthalat-Einheiten, die sich von einem Polyoxyethylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht von 300-8000 ableiten, enthält. Beispiele für dieses Polymer sind die im Handel erhältlichen Substanzen TexCare ® SRN170 und TexCare ® SRN260 von Clariant. Siehe auch US 4,702,857.

Der Anteil der Polyester-basierten Soil-Release-Polymere beträgt, wenn er von 0% verschieden ist, vorzugsweise von 0,05 bis 5 Gew.-% und besonders bevorzugt von 0,1 bis 3 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung. Neben den beschriebenen Polyester-basierten Soil-Release-Polymeren und polyalkoxylierte Polyethylenimine können die Waschmittel-Zusammensetzungen andere Polymermaterialien enthalten, beispielsweise:

farbstoffübertragungsinhibierende Polymere oder vergrauungsinhibierende

Polymere. Insbesondere bei Abwesenheit von polyalkoxylierte Polyethylenimine können die flüssigen Waschmittel-Zusammensetzungen ein Polymer von

Polyethylenglykol und Vinylacetat enthalten, beispielsweise die leicht gepfropften Copolymere gemäß der WO 2007/138054. Derartige amphiphile Pfropfpolymere auf Basis von wasserlöslichen Polyalkylenoxiden als Pfropfgrundlage und durch Polymerisation einer Vinylester-Komponente gebildeten Seitenketten sind dazu befähigt, eine Verringerung der Tensidgehalte unter Beibehaltung hoher Niveaus der Entfernung von öligen Anschmutzungen zu ermöglichen.

Im Fall von flüssigen Waschmittel-Zusammensetzungen wird vorzugsweise auch eine Puffersubstanz mitverwendet. Neben Mitteln, die gegebenenfalls zur

Erzeugung von anionischen Tensiden, z.B. aus LAS oder Fettsäuren,

mitverwendet werden, ist das Vorliegen von Puffersubstanzen zur Regulierung des pH-Werts bevorzugt. Als Puffersubstanz kommen ein oder mehrere

Ethanolamine, z.B. Monoethanolamin (MEA) oder Triethanolamin (TEA), in

Betracht. Andere geeignete Aminoalkohol-Puffersubstanzen können aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen mit einem Molekulargewicht von mehr als 61 g/mol, zu denen MEA gehört, ausgewählt werden. Geeignet sind neben den bereits erwähnten Substanzen auch: Monoisopropanolamin, Diisopropanolamin, Triisopropanolamin, Monoaminohexanol, 2-[(2-Methoxyethyl)methylamino]ethanol, Propanolamin, N-Methylethanolamin, Diethanolamin, Monobutanolamin,

Isobutanolamin, Monopentanolamin, 1 -Amino-3-(2-methoxyethoxy)-2-propanol, 2-Methyl-4-(methylamino)-2-butanol und Mischungen davon. Mögliche

Alternativen zu Aminoethanol-Puffern sind Alkalihydroxide wie Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid.

Der Anteil der Puffersubstanzen beträgt, wenn er von 0% verschieden ist, vorzugsweise von 0,01 bis 10 Gew.-% und besonders bevorzugt von 0,1 bis 8 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel- Zusammensetzung.

Die Waschmittel-Zusammensetzungen können ein oder mehrere Enzyme enthalten. Vorzugsweise ist das eine oder sind die mehreren Enzyme aus der Gruppe bestehend aus Protease, Mannanase, Pectatlyase, Cutinase, Esterase, Lipase, Amylase und Cellulase ausgewählt. Weniger bevorzugte zusätzliche Enzyme können aus Peroxidase und Oxidase ausgewählt werden. Die Enzyme liegen vorzugsweise mit entsprechenden Enzymstabilisatoren vor.

Der Anteil der Enzyme beträgt, wenn er von 0% verschieden ist, vorzugsweise von 0,01 bis 8 Gew.-% und besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung. Es kann vorteilhaft sein, in den Waschmittel-Zusammensetzungen optischen Aufheller und/oder Bleichkatalysator als weitere hocheffiziente Performance- Additive mit zu verwenden. Wünschenswerterweise werden auch Parfüm und Farbmittel mitverwendet. Die Waschmittel-Zusammensetzungen können zusätzlich schaumverstärkende Mittel, Polyelektrolyte, Antieinlaufmittel,

Antifalten mittel, Antioxidantien, Sonnenschutzmittel, Korrosionsschutzmittel,

Antistatika und Bügelhilfen enthalten. Flüssige Waschmittel-Zusammensetzungen können ferner Viskositätsmodifikatoren, Perlglanzmittel und/oder Trübungsmittel oder andere Substanzen, die visuelle Effekte hervorrufen, enthalten. Neben den Komponenten Z1 ), Z2), Z3), Z4) und Z5) kann in den Waschmittel- Zusammensetzungen auch Wasser als Komponente Z6) mitverwendet werden. Wenn die Waschmittel-Zusammensetzung flüssig ist, kann die Menge an Wasser in der flüssigen Waschmittel-Zusammensetzung von 1 bis 95 Gew.-% betragen, bezogen auf das Gesamtgewicht der flüssigen Waschmittel-Zusammensetzung. Zusammensetzungen mit sehr niedrigem Wassergehalt sind am besten für wasserlösliche Portionsbeutel und Kapseln geeignet. Im Fall von pul verförmigen Waschmittel-Zusammensetzungen ist die Wassermenge vorzugsweise kleiner als 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der pulverförmigen Waschmittel- Zusammensetzung.

Die Waschmittel-Zusammensetzungen enthalten gegebenenfalls auch Builder als Komponente Z7). Builder umfassen anorganische und/oder organische

Gerüststoffe, um den Härtegrad des Wassers zu mindern. Sie können mit Gewichtsanteilen von etwa 5 bis etwa 80 % in den Waschmittel- Zusammensetzungen enthalten sein. Anorganische Komplexbildner umfassen beispielsweise Alkali-, Ammonium- und Alkanolammoniumsalze von

Polyphosphaten wie etwa Tripolyphosphate, Pyrophosphate und glasartige polymere Metaphosphate, Phosphonaten, Silikaten, Carbonaten einschließlich Bicarbonate und Sesquicarbonate, Sulfaten und Aluminosilikaten.

Beispiele für Silikatgerüststoffe sind die Alkalimetallsilikate, insbesondere diejenigen mit einem SiO2:Na2O Verhältnis zwischen 1 ,6:1 und 3,2:1 sowie Schichtsilikate, beispielsweise Natriumschichtsilikate, wie beschrieben in

US 4,664,839. Aluminosilikatgerüststoffe sind für die vorliegende Erfindung besonders bevorzugt. Es handelt sich dabei insbesondere um Zeolithe mit der Formel Na z [(AIO2) z (SiO2) y ] xH2O, worin z und y ganze Zahlen von mindestens 6 bedeuten, das Verhältnis von z zu y zwischen 1 ,0 bis etwa 0,5 liegt, und x eine ganze Zahl von etwa 15 bis etwa 264 bedeutet.

Geeignete lonentauscher auf Aluminosilikatbasis sind im Handel erhältlich. Diese Aluminosilikate können von kristalliner oder amorpher Struktur sein, und können natürlich vorkommend oder auch synthetisch hergestellt sein. Verfahren für die Herstellung von lonentauschern auf Aluminosilikatbasis werden beschrieben in US 3,985,669 und US 4,605,509. Bevorzugte lonentauscher auf der Basis synthetischer kristalliner Aluminosilikate sind erhältlich unter der Bezeichnung Zeolith A, Zeolith P(B) (einschließlich der in EP-A-0 384 070 offenbarten) und Zeolith X. Bevorzugt sind

Aluminosilikate mit einem Partikeldurchmesser zwischen 0,1 und 10 μιτι. Geeignete organische Gerüststoffe umfassen Polycarboxylverbindungen, wie beispielsweise Etherpolycarboxylate und Oxydisuccinate, wie beispielsweise in US 3,128,287 und US 3,635,830 beschrieben. Ebenfalls soll auf "TMS/TDS"- Gerüststoffe aus US 4,663,071 verwiesen werden.

Andere geeignete Gerüststoffe umfassen die Etherhydroxypolycarboxylate, Copolymere von Maleinsäureanhydrid mit Ethylen oder Vinylmethylether,

1 ,3,5-Trihydroxybenzol-2,4,6-trisulfonsäure und Carboxymethyloxybernsteinsäure, die Alkali-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze von Polyessigsäuren wie z.B. Ethylendiamintetraessigsäure und Nitrilotriessigsäure, sowie

Polycarbonsäuren, wie Meilithsäure, Bernsteinsäure, Oxydibernsteinsäure, Polymaleinsäure,

Benzol-1 ,3,5-tricarbonsäure, Carboxymethyloxybernsteinsäure, sowie deren lösliche Salze.

Gerüststoffe auf Citratbasis, z.B. Zitronensäure und ihre löslichen Salze, insbesondere das Natriumsalz, sind bevorzugte Polycarbonsäuregerüststoffe, die auch in granulierten Formulierungen, insbesondere zusammen mit Zeolithen und/oder Schichtsilikaten verwendet werden können.

Weitere geeignete Gerüststoffe sind die 3,3-Dicarboxy-4-oxa-1 ,6-hexandioate und die verwandten Verbindungen, die in US 4,566,984 offenbart sind. Wenn

Gerüststoffe auf Phosphorbasis verwendet werden können, und insbesondere wenn Seifenstücke für die Wäsche von Hand formuliert werden sollen, können verschiedene Alkalimetallphosphate wie etwa Natriumtripolyphosphat,

Natriumpyrophosphat und Natriumorthophosphat verwendet werden. Ebenfalls können Phosphonatgerüststoffe,

wie Ethan-1 -hydroxy-1 ,1 -diphosphonat und andere bekannte Phosphonate wie sie beispielsweise in US 3,159,581 , US 3,213,030, US 3,422,021 , US 3,400,148 und US 3,422,137 offenbart sind, verwendet werden.

Der Anteil der Komponente Z7) beträgt, wenn er von 0% verschieden ist, vorzugsweise von 0,1 bis 95 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,5 bis 90 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,5 bis 80 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die Waschmittel- Zusammensetzungen:

(a) 0,0005 bis 10,0 Gew.-% der Komponente Z1 ),

(b) 0,1 bis 60,0 Gew. -% der Komponente Z2),

(c) 0,0 bis 10,0 Gew. -% der Komponente Z3),

(d) 0,0 bis 50,0 Gew. -% der Komponente Z4),

(e) 0,0 bis 10,0 Gew. -% der Komponente Z5),

(f) 0,0 bis 95,0 Gew. -% der Komponente Z6), und

(g) 0,0 bis 95,0 Gew. -% der Komponente Z7),

jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Waschmittel-Zusammensetzung. Die erfindungsgemäßen Waschmittel-Zusammensetzungen können unter

Standardbedingungen (25°C, 1 Atmosphäre (1 atm)) in flüssiger Form oder als Pulver vorliegen.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Waschmittel- Zusammensetzungen flüssig mit einem pH-Wert von 6 bis 14, vorzugsweise von 6 bis 12 und besonders bevorzugt von 7 bis 12.

Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind auch die Waschmittel- Zusammensetzungen, die ein oder mehrere erfindungsgemäße Copolymere enthalten.

Die erfindungsgemäßen Copolymere und die erfindungsgemäßen Waschmittel- Zusammensetzungen sind in vorteilhafter Weise zur Reinigung von Textilien geeignet und vorzugsweise zur Reinigung baumwollhaltiger Textilien.

Weiterer Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung der

erfindungsgemäßen Copolymere oder der erfindungsgemäßen Waschmittel- Zusammensetzungen zur Reinigung von Textilien und vorzugsweise zur

Reinigung baumwollhaltiger Textilien.

Die erfindungsgemäßen Copolymere und die erfindungsgemäßen Waschmittel- Zusammensetzungen sind darüber hinaus in vorteilhafter Weise geeignet, um die Wiederanschmutzung der Textilien und vorzugsweise die Wiederanschmutzung baumwollhaltiger Textilien, auf denen die erfindungsgemäßen Copolymere oder die erfindungsgemäßen Waschmittel-Zusammensetzungen angewendet wurden, zu reduzieren.

Weiterer Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung der

erfindungsgemäßen Copolymere oder der erfindungsgemäßen Waschmittel- Zusammensetzungen zur Reduktion der Wiederanschmutzung der Textilien und vorzugsweise der Wiederanschmutzung baumwollhaltiger Textilien, auf denen die erfindungsgemäßen Copolymere oder die erfindungsgemäßen Waschmittel- Zusammensetzungen angewendet wurden.

Die Erfindung wird im Folgenden durch Beispiele näher erläutert ohne sie darauf einzuschränken. Sofern nicht explizit in den Beispielen anders angegeben, sind die Prozentangaben in den Beispielen als Gewichtsprozent (Gew.-%) zu verstehen.

Beispiele

Es werden folgende Abkürzungen verwendet

AAPTAC [3-(Acryloylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid

(75 Gew.-% aktiv in wässriger Lösung)

DMAA N,N-Dimethylacrylamid

(100% aktiv)

DADMAC Diallyldimethylammoniumchlorid

(65 Gew.-% aktiv in wässriger Lösung) MAPTAC [3-(Methaci loylamino)-propyl]-trimethylammoniumchlorid

(50 Gew.-% aktiv in wässriger Lösung)

NIPAM N-Isopropylacrylamid

(100% aktiv)

PEG MA 1000 Polyethylenglykol-co-polypropylenglykol-methacrylat, 1000 g/mol,

4-5 Propylenglykol-Einheiten (70 Gew.-% aktiv in wässriger

Lösung)

VA-44 2,2'-Azobis[2-(2-imidazolin-2-yl)propan]dihydrochlorid

(100% aktiv)

V-PEG 1 100 Polyethylenglykol-vinyloxy-butylether, 1 100 g/mol

(100% aktiv)

Herstellung erfindungsgemäßer Copolymere

Allgemeine Vorschrift zur Herstellung erfindungsgemäßer Copolymere

In einem Mehrhalskolben bestückt mit einem KPG-Rührer, Rückflusskühler und N2-Anschluss werden unter Stickstoff (5 Liter/Stunde) für die in Tabelle 1 angegebenen Beispiele zur Herstellung erfindungsgemäßer Copolymere die angegebenen Mengen an Chemikalien (den Initiator ausgenommen) in der angegebenen Menge destilliertem Wasser gelöst. Es ist zu beachten, dass einige der zur Herstellung der Copolymere verwendeten Substanzen in wässriger Form eingesetzt werden (siehe die Angaben zu den für die Herstellung der Copolymere verwendeten Substanzen). Das in der Tabelle 1 angegebene destillierte Wasser wird zusätzlich zu dem über diese Substanzen eingebrachten Wasser zugegeben. Im Falle von sauren Monomeren werden diese mit Base wie z. B. Alkalicarbonat, beispielsweise Kaliumcarbonat, vorneutralisiert. Anschließend wird die wässrige Lösung für 30 Minuten mit Stickstoff gespült und auf 60°C erhitzt. Im nächsten Schritt wird die in Tabelle 1 angegebene Menge an Initiator (VA-44) in 10 g destilliertem Wasser gelöst und über einen Zeitraum von 90 Minuten hinzu dosiert. Nach beendeter Dosierung wird für eine weitere Stunde bei einer Innentemperatur von 60°C nachgerührt. Durch eine anschließende Analyse des Feststoffes wird der Umsatz der Reaktion geprüft und eventuell nicht umgesetzte Monomere gegebenenfalls durch geringe Zugabe einer 10 Gew.-%igen wässrigen Lösung des vorher schon eingesetzten Initiators zur Reaktion gebracht, bis ein

vollständiger Umsatz erreicht ist. Danach wird das Reaktionsgemisch auf

Raumtemperatur (20-23 °C) abgekühlt.

In Tabelle 1 sind Synthesebeispiele für erfindungsgemäße Copolymere aufgeführt.

Tabelle 1 : Zur Herstellung von erfindungsgemäßen Copolymeren verwendete Substanzen

Die in Tabelle 1 angegebenen Mengen sind auf den Aktivstoff bezogen

Tabelle 1 a: Relative Mengen gemäß Tabelle 1

Copolymer Gesamtmenge der StrukturStrukturStrukturStrukturNr. eingesetzten Monomere einheiten (A) einheiten (B) einheiten (C) einheiten (D)

[mmol] [Mol-%] [Mol-%] [Mol-%] [Mol-%]

1 42,0 15,0 65,0 20,0 -

2 42,0 8, 1 65,0 26,9 -

3 131 ,1 12,0 33,4 34,5 20, 1

4 65,6 14,0 39,9 46,0 -

5 65,6 15, 1 45,0 39,9 -

Tabelle 2: Gemessene gewichtsmittlere Molekulargewichte M w :

Adsoprtionsversuche an Cellulose-beschichteten Schwingquarzkristallen

Die Versuche erfolgten mit der Quarzkristall-Mikrowaage QCM-D (Englisch Quartz Crystal Microbalance with Dissipation Monitoring, Q-Sense, Västra Frölinda, Schweden). Das Verfahren basiert auf der Eigenfrequenzänderung eines piezoelektrischen Quarzkristalls, sobald dieser mit einer Masse beladen wird. Die Oberfläche des Quarzes kann durch Spin-Coating oder Bedampfen modifiziert sein. Der Schwingquarz befindet sich in einer Messzelle. Als Messzelle dient eine Durchflusszelle, in die aus Vorlagengefäßen die zu untersuchende Lösung gepumpt wird. Die Pumpgeschwindigkeit wird während der Messzeit konstant gehalten. Typische Pumpgeschwindigkeiten liegen zwischen 50-250 μΙ/Minute. Es ist während einer Messung darauf zu achten, dass die Schläuche und Messzelle frei von Luftblasen sind. Jede Messung beginnt mit der Aufnahme der Basislinie, bezüglich derer alle Frequenz- und Dissipationsmesswerte als Nullpunkt gesetzt werden.

In diesem Beispiel wurden Cellulose-beschichtete Schwingquarzkristalle (low charged Nanofibrillar Cellulose, Dicke: 50 -100 nm, Haftvermittler: beliebiges Polykation) verwendet.

Man untersuchte wässrige Lösungen der erfindungsgemäßen Copolymere mit einem Aktivgehalt von 1000 ppm. Als Wasser wurde Leitungswasser mit 14°dH verwendet. Der pH Wert wurde mit NaOH oder Zitronensäure auf pH 8,5 eingestellt. Aus den Messdaten wurde die gebundene Masse an hydratisiertem Copolymer berechnet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 3

zusammengefasst:

Tabelle 3 QCM-D Aufziehverhalten

Die Ergebnisse der Tabelle 3 zeigen, dass die erfindungsgemäßen Copolymere für die Anwendung auf Cellulose-haltigen Textilien, beispielsweise als Soil Release Polymere, geeignet sind, da sie auf der untersuchten Oberfläche adsorbieren.

Waschmittel-Zusammensetzungen mit beispielhaften erfindungsgemäßen Copolymeren

Es wurde eine Reihe beispielhafter Waschmittel-Zusammensetzungen sowohl ohne als auch mit erfindungsgemäßem Copolymer gemäß Tabelle 4 hergestellt. Alle Proben enthalten als Puffer-System Natriumhydroxid.

Schlüssel für die in den Zusammensetzungen von Tabelle 4 verwendeten Inhaltsstoffe

LAS lineares C12-14-Alkylbenzolsulfonat, Natriumsalz SLES 2EO Natriumlaurylethersulfat mit 2 mol EO (Genapol ® LRO,

Clahant)

Nl 7EO nicht ionisches C12-15-Alkoholethoxylat 7EO (Genapol ®

LA070, Clariant)

Fettsäure gestrippte C12-18-Palmkernfettsäure

Tabelle 4 Waschmittel-Zusammensetzungen

Es werden 5 Waschmittel-Zusammensetzungen enthaltend erfindungsgemäßes Copolymer Nr. 1 , 2, 3, 4 oder 5 hergestellt. Alle 5 Waschmittel- Zusammensetzungen sind bei Raumtemperatur klar.