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Title:
COUPLING ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/028884
Kind Code:
A1
Abstract:
A coupling assembly (1) is provided with a carrier device (60) which is provided for receiving a rotational non-uniformity reducing means (19) which serves to damp vibrations and/or to absorb excitations, wherein the carrier device has a mounting region (62; 62a; 62b) which is active in the radial direction and in the axial direction and is provided for receiving a contact region (72; 72a; 72b) of the rotational non-uniformity reducing means, which contact region (72; 72a; 72b) is active in the radial direction and in the axial direction, wherein the rotational non-uniformity reducing means is permitted by means of the contact region a relative mobility with respect to the mounting region of the carrier device at least in the circumferential direction and in the axial direction, by at least one mounting section (64; 64a; 64b) of the mounting region of the carrier device and at least one contact section (68; 68a; 68b) of the contact region of the rotational non-uniformity reducing means in each case having a contour which, starting from a central axis of the carrier device and the rotational non-uniformity reducing means, extends with at least one component in the radial direction and with at least one component in the axial direction. An axial clearance portion (80; 80a; 80b) is provided axially between the mounting section of the mounting region of the carrier device and the at least one contact section of the contact region of the rotational non-uniformity reducing means.

Inventors:
WACK, Erwin (Dittelbrunner Weg 10, Niederwerrn, 97464, DE)
Application Number:
EP2017/066586
Publication Date:
February 15, 2018
Filing Date:
July 04, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ZF FRIEDRICHSHAFEN AG (Löwentaler Straße 20, Friedrichshafen, 88046, DE)
International Classes:
F16H45/02; F16F15/12
Foreign References:
DE10319415A12003-12-04
DE3248119A11984-06-28
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Claims:
Patentansprüche

1. Kopplungsanordnung (1) mit einer Trägereinrichtung (60), die zur Aufnahme einer zum Dämpfen von Schwingungen und/oder zum Tilgen von Anregungen dienenden Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19) vorgesehen ist, wobei die

Trägereinrichtung (60) einen in Radialrichtung und in Achsrichtung wirksamen Lagerungsbereich (62; 62a, 62b) aufweist, der zur Aufnahme eines in Radialrichtung und in Achsrichtung wirksamen Kontaktbereiches (72; 72a, 72b) der Drehungleich- förmigkeitsreduzierung (19) vorgesehen ist, wobei der Drehungleichförmigkeitsredu- zierung (19) mittels des Kontaktbereiches (72; 72a, 72b) eine relative Bewegbarkeit gegenüber dem Lagerungsbereich (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) zumindest in Umfangsrichtung und in Achsrichtung zugelassen ist, indem zumindest ein Lagerungsabschnitt (64; 64a, 64b) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) sowie zumindest ein Kontaktabschnitt (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19) jeweils über eine Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) verfügt, die sich, ausgehend von einer Zentralachse von Trägereinrichtung (60) und Drehungleichförmigkeitsreduzierung, mit zumindest einer Komponente in Radialrichtung sowie mit zumindest einer Komponente in Achsrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass axial zwischen dem Lagerungsabschnitt (64; 64a, 64b) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) sowie dem zumindest einen Kontaktabschnitt (68) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung ein axialer Freigang (80; 80a, 80b) vorgesehen ist.

2. Kopplungsanordnung (1) nach Anspruch 1 , bei welcher die Konturen (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) des Lagerungsabschnittes (64; 64a, 64b) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) und des Kontaktabschnittes (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung bezüglich ihrer Formgebung aneinander angepasst sind, indem eine Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) an einem der Abschnitte - Lagerungsabschnitt (64; 64a, 64b) oder Kontaktabschnitt (68; 68a, 68b) - jeweils mit einer entsprechenden, als Gegenkontur wirksamen Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) an dem jeweils anderen Abschnitt in Wirkverbindung gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des axialen Freigangs (80; 80a, 80b) zwischen der jeweiligen Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) und der derselben zugeordneten anderen Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) vorgesehen ist.

3. Kopplungsanordnung (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) des einen Abschnittes, also des Lagerungsabschnittes (64; 64a, 64b) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) oder des Kontaktabschnittes (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19) - zumindest im Wesentlichen konusför- mig ausgebildet ist, und die Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) des jeweils anderen Abschnittes, also des Lagerungsabschnittes (64) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) oder des Kontaktabschnittes (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19), zumindest im Wesentlichen als Gegenkontur an die vorgenannte Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) angepasst ist.

4. Kopplungsanordnung (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) des einen Abschnittes, also des Lagerungsabschnittes (64) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) oder des Kontaktabschnittes (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19) zumindest im Wesentlichen kalottenförmig ausgebildet ist, und die Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) des anderen Abschnittes, also des Lagerungsabschnittes (64) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) oder des Kontaktabschnittes (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19), zumindest im Wesentlichen als Gegenkontur an die vorgenannte Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) angepasst ist,

5. Kopplungsanordnung (1 ) nach Anspruch 1 mit einer den Lagerungsabschnitt (64) des Lagerungsbereichs (62; 62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) aufweisenden Nabe (17) und einer Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19), die wenigstens eine Nabenscheibe (37, 51 ) und wenigstens ein den Kontaktabschnitt (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72; 72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19) aufweisendes, mit Axialversatz gegenüber der wenigstens einen Nabenscheibe (37, 51 ) angeordnetes Deckelement (45, 47) aufweist, wobei die Nabe (17) ebenso wie das wenigstens eine Deckelement (45, 47) mit jeweils wenigstens einer Kontur (75, 77; 75a, 77a, 75b, 77b) versehen ist, wobei die Konturen von Nabe (17) und Deckelement (45, 47) jeweils einander zugewandt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Freigang (80; 80a, 80b) oder zumindest jeweils ein Teil desselben in dem Bereich axial zwischen der wenigstens einen Kontur (75; 75a, 75b) der Nabe (17) und der jeweils entsprechenden Kontur (77; 77a, 77b) des wenigstens einen Deckelementes (45, 47) vorgesehen ist.

6. Kopplungsanordnung (1) nach Anspruch 1 mit einer den Lagerungsabschnitt (64) des Lagerungsbereichs (62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) aufweisenden

Nabe (17) und einer Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19), die wenigstens eine Nabenscheibe (37,51) und wenigstens zwei axial beidseits der wenigstens einen Nabenscheibe (37,51) jeweils mit Axialversatz gegenüber der wenigstens einen Nabenscheibe (37,51) angeordnete Deckelemente (45, 47) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelemente (45, 47) jeweils über einen Kontaktabschnitt (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72a, 72b) der Drehungleichförmigkeits-reduzierung (19) verfügen, und die Nabe (17) mit einer der Anzahl der Kontaktabschnitte (68; 68a, 68b) des Kontaktbereichs (72a, 72b) der Drehungleichförmigkeitsreduzierung (19) entsprechenden Anzahl an Lagerungsabschnitten (64; 64a, 64b) des

Lagerungsbereichs (62a, 62b) der Trägereinrichtung (60) versehen ist, wobei jedes Deckelement (45, 47) und der entsprechende Bereich (86, 88) der Nabe jeweils mit einander zugewandten Konturen (75a, 77a, 75b, 77b) versehen ist, und der axiale Freigang (80a, 80b) oder zumindest jeweils ein Teil desselben zwischen wenigstens jeweils einer der Konturen (75a, 75b) der Nabe (17) und der dieser jeweiligen Kontur (75a, 75b) jeweils zugeordneten Kontur (77a, 77b) des entsprechenden Deckelementes (45, 47) vorgesehen ist.

Description:
Kopplunqsanordnunq

Eine Kopplungsanordnung ist mit einer Trägereinrichtung versehen, die zur Aufnahme einer zum Dämpfen von Schwingungen und/oder zum Tilgen von Anregungen dienenden Drehungleichförmigkeitsreduzierung vorgesehen ist, wobei die Trägereinrichtung einen in Radialrichtung und in Achsrichtung wirksamen Lagerungsbereich aufweist, der zur Aufnahme eines in Radialrichtung und in Achsrichtung wirksamen Kontaktbereiches der Drehungleichförmigkeitsreduzierung vorgesehen ist, wobei der Drehungleichförmigkeitsreduzierung mittels des Kontaktbereiches eine relative Bewegbarkeit gegenüber dem Lagerungsbereich der Trägereinrichtung zumindest in Umfangsrichtung und in Achsrichtung zugelassen ist, indem zumindest ein Lagerungsabschnitt des Lagerungsbereichs der Trägereinrichtung sowie zumindest ein Kontaktabschnitt des Kontaktbereichs der Drehungleichförmigkeitsreduzierung jeweils über eine Kontur verfügt, die sich, ausgehend von einer Zentralachse von Trägereinrichtung und Drehungleichförmigkeitsreduzierung, mit zumindest einer Komponente in Radialrichtung sowie mit zumindest einer Komponente in Achsrichtung erstreckt.

Eine derartige Kopplungsanordnung ist aus der DE 32 48 1 19 A1 bekannt. Die Kopplungsanordnung wird bei dieser Veröffentlichung durch eine Kupplungsscheibe gebildet, welche bei Anordnung in einem Kraftfahrzeug in üblicher Weise dazu befähigt ist, einen Antrieb, wie eine Brennkraftmaschine, und ein Wechselgetriebe miteinander in Wirkverbindung zu bringen, oder voneinander zu trennen. Als Trägereinrichtung weist die Kupplungsscheibe eine Nabe auf, welche zur Aufnahme von Deckelementen dient, die beidseits einer an dieser Nabe befestigten Nabenscheibe vorgesehen sind. Zwischen den Deckelementen und der Nabenscheibe sind in Umfangsrichtung wirkende Energiespeicher vorgesehen, die gemeinsam mit der Nabenscheibe und den Deckelementen zur Bildung einer Drehungleichförmigkeitsreduzie- rung beitragen. Die Nabe verfügt zur Aufnahme der Deckelemente über einen Lagerungsbereich in Form einer Kontur, während eines der beiden Deckelemente an seinem der Nabe zugewandten Ende mit einem Kontaktbereich, ebenfalls in Form einer Kontur, versehen ist. Mittels der am Kontaktbereich des Deckelementes vorgesehenen Kontur erhält das Deckelement eine Zentrierung gegenüber der am Lagerungsbereich der Nabe vorgesehenen Kontur, und zwar dann, wenn das

Deckelement durch eine Axialkraft gegenüber der Nabe verspannt ist. Diese Kontur kann beispielsweise konus- oder kalottenförmig ausgebildet sein.

Die bekannte Kopplungsanordnung mag für eine Kupplungsscheibe genügen, bei welcher die konstruktive Ausgestaltung im Bedarfsfall eine axiale Auslenkbarkeit des den Kontaktbereich bereitstellenden Deckelementes relativ zur Nabe sowie zur Nabenscheibe zulässt. Für Kopplungsanordnungen anderer konstruktiver Ausgestaltung, bei welcher dem jeweiligen Deckelement eine derartige axiale Relativauslenkbarkeit gegenüber Nabe oder Nabenscheibe nicht zur Verfügung steht, ist eine solche Ausführung dagegen ungeeignet, da ein eventuelles Verklemmen von

Deckelementen gegenüber der Nabe oder der Nabenscheibe nicht verhindert werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an einer Kopplungsanordnung einen Lagerungsabschnitt eines Lagerungsbereichs einer Trägereinrichtung sowie zumindest einen Kontaktabschnitt eines Kontaktbereichs einer Drehungleichförmigkeitsre- duzierung derart auszubilden, dass ungeachtet der konstruktiven Ausgestaltung dieser Kopplungsanordnung ein Verklemmen von Bauteilen der Kopplungsanordnung wirksam verhindert werden kann.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Hierzu ist eine Kopplungsanordnung mit einer Trägereinrichtung versehen, die zur Aufnahme einer zum Dämpfen von Schwingungen und/oder zum Tilgen von Anregungen dienenden Drehungleichförmigkeitsreduzierung vorgesehen ist, wobei die Trägereinrichtung einen in Radialrichtung und in Achsrichtung wirksamen Lagerungsbereich aufweist, der zur Aufnahme eines in Radialrichtung und in Achsrichtung wirksamen Kontaktbereiches der Drehungleichförmigkeitsreduzierung vorgesehen ist, wobei der Drehun- gleichförmigkeitsreduzierung mittels des Kontaktbereiches eine relative Bewegbarkeit gegenüber dem Lagerungsbereich der Trägereinrichtung zumindest in Umfangsrich- tung und in Achsrichtung zugelassen ist, indem zumindest ein Lagerungsabschnitt des Lagerungsbereichs der Trägereinrichtung sowie zumindest ein Kontaktabschnitt des Kontaktbereichs der Drehungleichförmigkeitsreduzierung jeweils über eine Kontur verfügt, die sich, ausgehend von einer Zentralachse von Trägereinrichtung und Drehungleichförmigkeitsreduzierung, mit zumindest einer Komponente in Radialrichtung sowie mit zumindest einer Komponente in Achsrichtung erstreckt.

Von besonderer Bedeutung ist, dass axial zwischen dem Lagerungsabschnitt des Lagerungsbereichs der Trägereinrichtung sowie dem zumindest einen Kontaktabschnitt des Kontaktbereichs der Drehungleichförmigkeitsreduzierung ein axialer Freigang vorgesehen ist.

Insbesondere verbrauchsoptimierte Brennkraftmaschinen bedürfen aufwändiger Drehungleichförmigkeitsreduzierungen, um eventuelle Torsionsschwingungen wirksam zu dämpfen oder um eventuelle Anregungen wirksam zu tilgen. Dieser Aufwand geht allerdings mit einer Zunahme rotierender Massen bei den Drehungleichförmig- keitsreduzierungen einher, so dass Unwuchten an den Drehungleichförmigkeitsredu- zierungen immer präzisere Passungen zwischen dem Lagerungsbereich der jeweiligen Trägereinrichtung und dem Kontaktbereich der Drehungleichförmigkeitsreduzie- rung erforderlich machen. Gleichzeitig kommt der Auswuchtung der Drehungleich- förmigkeitsreduzierungen eine immer höhere Bedeutung zu.

Durch die Ausbildung zumindest eines Lagerungsabschnittes des Lagerungsbereichs der Trägereinrichtung sowie zumindest eines Kontaktabschnittes des Kontaktbereichs der Drehungleichförmigkeitsreduzierung jeweils mit einer Kontur, die sich, ausgehend von einer Zentralachse von Trägereinrichtung und Drehungleichförmig- keitsreduzierung, mit zumindest einer Komponente in Radialrichtung sowie mit zumindest einer Komponente in Achsrichtung erstreckt, wird die Möglichkeit

geschaffen, eine Drehungleichförmigkeitsreduzierung gegenüber der entsprechenden Trägereinrichtung radial zu zentrieren. Diese Zentrierung wird erfolgen, sobald Fliehkräfte eine Reibkraft, die aufgrund einer während der Zentrierung angelegten axialen Anpresskraft entstanden ist, überwunden haben, wobei die Einstellung der Reibkraft entsprechend der vorgenannten Kontur am Lagerungsabschnitt des Lagerungsbereichs der Trägereinrichtung sowie am Kontaktabschnitt des Kontaktbereichs der Drehungleichförmigkeitsreduzierung erfolgt. In besonderer Ausgestaltung kann diese Kontur entweder zumindest im Wesentlichen konusförmig verlaufen, oder aber zumindest im Wesentlichen kalottenförmig ausgebildet sein.

Da die Bauraumvorgabe für Drehungleichförmigkeitsreduzierungen zumeist eng begrenzt ist, sind Bauteile derselben, wie beispielsweise wenigstens eine Nabenscheibe oder wenigstens ein Deckelement, nicht nur dicht zueinander beabstandet, sondern gegebenenfalls auch bezüglich der Trägereinrichtung. Um zu vermeiden, dass Bauteile der jeweiligen Drehungleichförmigkeitsreduzierung gegenüber der entsprechenden Trägereinrichtung verklemmt werden, ist axial zwischen dem

Lagerungsabschnitt des Lagerungsbereichs der Trägereinrichtung sowie dem zumindest einen Kontaktabschnitt des Kontaktbereichs der Drehungleichförmigkeitsredu- zierung ein axialer Freigang vorgesehen. Dieser axiale Freigang kann an einer Stelle wirksam sein, wie beispielsweise in dem Bereich axial zwischen der Kontur der Trägereinrichtung und der als Gegenkontur ausgebildeten Kontur wenigstens eines Bauteils der Drehungleichförmigkeitsreduzierung, er kann ebenso aber auch an mehreren Stellen wirksam sein, wie beispielsweise zwischen den Konturen zweier Bauteile der Drehungleichförmigkeitsreduzierung und zwei entsprechenden, als Gegenkonturen ausgebildeten Konturen der Trägereinrichtung. Im letztgenannten Fall kann sich somit der axiale Freigang - entsprechend der jeweiligen axialen Ausrichtung der Drehungleichförmigkeitsreduzierung gegenüber der Trägereinrichtung - auf mehrere Teile aufteilen.

Die Ausbildung einer Mehrzahl von Konturen sowohl an der Drehungleichförmigkeits- reduzierung als auch an der Trägereinrichtung kann von besonderem Vorteil sein. Beispielsweise bieten sich die Konturen von Drehungleichförmigkeitsreduzierung und Trägereinrichtung an deren jeweiliger einem Antrieb zugewandter Seite für eine perfekte Auswuchtung der Drehungleichförmigkeitsreduzierung an. Die Kopplungsanordnung wird beispielsweise für die Auswuchtung der Drehungleichförmigkeitsredu- zierung so ausgerichtet, dass eine Zentralachse der Kopplungsanordnung sich zumindest im Wesentlichen senkrecht erstreckt. Durch das Eigengewicht der auf die Trägereinrichtung aufgesetzten Drehungleichförmigkeitsreduzierung wird während des dann folgenden Auswuchtvorganges die notwendige Axialkraft erzeugt, um die Drehungleichförmigkeitsreduzierung über deren entsprechende Kontur gegenüber der zugeordneten Kontur der Trägereinrichtung zu zentrieren. Befindet sich die Zentralachse anschließend während des Betriebs der Drehungleichförmigkeitsredu- zierung nicht mehr in der vertikalen Erstreckung, dann liegt die Axialkraft zur Zentrierung von Drehungleichförmigkeitsreduzierung und Trägereinrichtung zwar nicht mehr an, jedoch ist dann die Drehungleichförmigkeitsreduzierung optimal ausgewuchtet. Wird die Drehungleichförmigkeitsreduzierung während dieses Betriebs unter Schub in vom Antrieb fortweisender Richtung ausgelenkt, dann kommen andere Konturen zur Geltung, und zwar die Konturen an Drehungleichförmigkeitsredu- zierung und Trägereinrichtung, die sich jeweils an der vom Antrieb abgewandten Seite befinden. Damit liegt auch bei Schub eine die Zentrierung der Drehungleich- förmigkeitsreduzierung gegenüber der Trägereinrichtung mittels der Konturen auslösende Axialkraft vor.

Als Trägereinrichtung kann mit Vorzug eine Nabe Anwendung finden, während die besagten Bauteile der Drehungleichförmigkeitsreduzierung mit Vorzug durch Deckelemente gebildet sind, die über Energiespeicher mit zumindest einer Nabenscheibe in Umfangsrichtung relativ bewegbar sind.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen ausführlich erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer durch einen hydrodynamischen Drehmomentwandler gebildeten Kopplungsanordnung, bei welcher eine Nabe als Trägereinrichtung und ein Torsionsschwingungsdämpfer als Drehungleichförmigkeits- reduzierung wirksam ist;

Fig. 2 eine Herauszeichnung von Trägereinrichtung und Drehungleichförmig- keitsreduzierung, mit Darstellung einer Einzelheit Z;

Fig. 3 eine vergrößerte Abbildung der Einzelheit Z zur Darstellung einer Kontur an einem Bauteil der Drehungleichförmigkeitsreduzierung und einer als Gegenkontur wirksamen Kontur an der Trägereinrichtung, und mit einem den Konturen zugeordneten axialen Freigang; Fig. 4 wie Fig. 3, aber zur Darstellung einer ersten Kontur an einem ersten Bauteil der Drehungleichförmigkeitsreduzierung und einer zweiten Kontur an einem zweiten Bauteil der Drehungleichförmigkeitsreduzierung, sowie mit einer ersten Kontur an der Trägereinrichtung in Zuordnung zur ersten Kontur am ersten Bauteil der Drehungleichförmigkeitsreduzierung als Gegenkontur, und mit einer zweiten Kontur an der Trägereinrichtung in Zuordnung zur zweiten Kontur am zweiten Bauteil der Drehungleichförmigkeitsreduzierung als Gegenkontur, wobei die Kontur ebenso wie die als Gegenkontur dienende Kontur jeweils konusförmig ausgebildet und der axiale Freigang zwischen der zweiten Kontur am zweiten Bauteil der Drehungleich- förmigkeitsreduzierung und der zweiten Kontur an der Trägereinrichtung dargestellt ist,

Fig. 5 wie Fig. 4, aber mit Darstellung des axialen Freigangs zwischen der ersten Kontur am ersten Bauteil der Drehungleichförmigkeitsreduzierung und der ersten Kontur an der Trägereinrichtung;

Fig. 6 wie Fig. 4, aber mit Ausbildung der Konturen jeweils kalottenförmig,

Fig. 7 wie Fig. 5, aber mit Ausbildung der Konturen jeweils kalottenförmig,

Fig. 8 wie Fig. 3, aber mit Ausbildung einer der Konturen mit einer Verrun- dung;

Fig. 9 wie Fig. 8, aber mit scharfkantiger Ausbildung dieser Kontur.

Bei der in Fig. 1 dargestellten Kopplungsanordnung 1 handelt es sich um einen hydrodynamischen Drehmomentwandler 2. Ein nicht gezeigter Antrieb, beispielsweise eine Brennkraftmaschine, ist mittels eines Antriebsflansches 3 mit einem Gehäuse 5 des hydrodynamischen Drehmomentwandlers 2 drehfest verbunden. Der abtriebsseitige Teil dieses Gehäuses ist mit einem Pumpenrad 7 ausgebildet, das mit einem Turbinenrad 9 zusammenwirkt, das relativ zum Pumpenrad 7 drehbar ist. Axial zwischen dem Pumpenrad 7 und dem Turbinenrad 9 ist ein Leitrad 1 1 vorgesehen, das über einen Freilauf 13 drehfest mit einer nicht gezeigten Leitradstützwelle verbunden ist. Das Pumpenrad 7, das Turbinenrad 9 und das Leitrad 1 1 bilden zusammen einen hydrodynamischen Kreis 14.

Das Turbinenrad 9 ist, wie Fig. 2 zeigt, an einem Deckelement 47 einer nachfolgend noch ausführlich zu beschreibenden Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 befestigt. Das Deckelement 47 ist mittels einer Nabe 17 zentriert, die, wie nachfolgend noch gezeigt werden soll, als Trägereinrichtung 60 für die Drehungleichförmigkeits- reduzierung 19 dient. Die Nabe 17 ist mittels eines Anlaufringes 21 (Fig. 1 ) gegenüber einem antriebsseitigen Gehäusedeckel 22 axial gesichert. Dieser

Gehäusedeckel 22 nimmt an seiner vom Antriebsflansch 3 abgewandten Seite einen Kolbenträger 23 für einen Kolben 25 auf, der zwischen sich und dem Gehäusedeckel 22 einen Druckraum 26 begrenzt. An der von diesem Druckraum 26 abgewandten Seite des Kolbens 25 sind in einem Kühlraum 28 radial äußere Kupplungselemente 29 sowie radial innere Kupplungselemente 33 aufgenommen. Die radial äußeren Kupplungselemente 29 sind über eine Verzahnung drehfest, aber axial verlagerbar, an dem als Außenkupplungselemententräger 31 dienenden Gehäuse 5

aufgenommen, während die radial inneren Kupplungselemente 33 über eine Verzahnung drehfest, aber axial verlagerbar an einem Innenkupplungselemententräger 35 aufgenommen sind. Der Kolben 25 ist ebenso wie die radial äußeren Kupplungselemente 29 sowie die radial inneren Kupplungselemente 33 Teil einer Überbrückungs- kupplung 27.

Der Innenkupplungselemententräger 35 steht über eine antriebsseitige Nabenscheibe 37 und eine radial äußere Energiespeichereinheit 41 mit einem antriebsseitigen Deckelement 45 sowie dem bereits genannten Deckelement 47, nachfolgend als abtriebsseitiges Deckelement bezeichnet, in Wirkverbindung. Die beiden Deckelemente 45 und 47 ihrerseits sind mittels einer radial inneren Energiespeichereinheit 49 mit einer abtriebsseitigen Nabenscheibe 51 in Wirkverbindung, wobei die abtriebs- seitige Nabenscheibe 51 mittels einer Vernietung 53 an einem Nabenflansch 52 und damit an der als Trägereinrichtung 60 dienenden Nabe 17 befestigt ist. Durch die antriebsseitige Nabenscheibe 37 wird ein Eingang 39 der Drehungleichförmigkeitsre- duzierung 19 gebildet, durch die Deckelemente 45 und 47 ein Zwischenübertragungselement 43 der Drehungleichförmigkeits-reduzierung 19 und durch die ab- triebsseitige Nabenscheibe 51 ein Ausgang 54 der Drehungleichförmigkeits- reduzierung 19.

In Fig. 3 ist die als Nabe 17 ausgebildete Trägereinrichtung 60 vergrößert herausgezeichnet. Erkennbar ist, dass die Trägereinrichtung 60 einen Lagerungsbereich 62 für einen Kontaktbereich 72 des abtriebsseitigen Deckelementes 47 aufweist. Der Lagerungsbereich 62 weist eine Radiallagerungsfläche 65 auf, an welche sich axial in Richtung zur Nabenscheibe 54 ein Lagerungsabschnitt 64 anschließt. Dieser Lagerungsabschnitt 64 verfügt über eine Kontur 75, die sich, ausgehend von einer Zentralachse 82 (Fig. 1 ) von Trägereinrichtung 60 und von Drehungleichförmigkeits- reduzierung 19, mit zumindest einer Komponente in Radialrichtung sowie mit zumindest einer Komponente in Achsrichtung erstreckt, und zwar zumindest im

Wesentlichen konusförmig. Das abtriebsseitige Deckelement 47 weist an seinem Kontaktbereich 72 eine Radiallagerungsfläche 67 auf, an welche sich axial in Richtung zur Nabenscheibe 54 ein Kontaktabschnitt 68 anschließt. Dieser Kontaktabschnitt 68 verfügt über eine Kontur 77, die sich, ausgehend von der Zentralachse 82 von Trägereinrichtung 60 und von Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19, mit zumindest einer Komponente in Radialrichtung sowie mit zumindest einer Komponente in Achsrichtung erstreckt, und zwar zumindest im Wesentlichen konusförmig. In Bezug zueinander wirkt eine der beiden Konturen 75, 77 als Kontur, und die jeweils andere Kontur 75, 77 als Gegenkontur, wobei die beiden Konturen 75, 77 formlich aneinander angepasst sind.

In Richtung zur Nabenscheibe 54 verbleibt axial zwischen einer Axialfläche 71 der Trägereinrichtung 60 und einer benachbarten Axialfläche 73 des abtriebsseitigen Deckelementes 47 und damit der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 ein axialer Freigang 80, dessen Funktion nachfolgend noch ausführlich erläutert werden soll.

Während bei Fig. 3 die beiden Konturen 75, 77, also die Kontur 75 sowie die Gegenkontur 77, formlich aneinander angepasst sind, ist ebenso denkbar, eine dieser beiden Konturen 75, 77 so auszubilden, dass diese sich, bezogen auf die Zentralachse 82 von Trägereinrichtung 60 und von Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19, zumindest im Wesentlichen lediglich mit einer Komponente in Achsrichtung erstreckt. Gemäß der in den Fig. 8 oder 9 gewählten Darstellung handelt es sich beispielsweise um die Kontur 77 am abtriebsseitigen Deckelement 47 der Drehungleichförmigkeits- reduzierung 19. Da sich die jeweils andere Kontur der beiden Konturen 75, 77, bei den vorgenannten Beispielen gemäß den Fig. 8 oder 9 also die Kontur 75 an der Nabe 17 der Trägereinrichtung 60, nach wie vor mit zumindest einer Komponente in Radialrichtung sowie mit zumindest einer Komponente in Achsrichtung erstreckt, kommt es zwischen den beiden Bauteilen, also zwischen der Trägereinrichtung 60 und der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19, im Bereich der Konturen 75, 77 zumindest im Wesentlichen zu einer Linienberührung, indem eine Kante 90, die an der Kontur 75 oder 77 des lediglich mit einer Komponente in Achsrichtung verlaufenden Bauteils 60 oder 19 in Zuwendung zu dem jeweils anderen Bauteil 60 oder 19 vorgesehen ist, an der zumindest im Wesentlichen konischen Kontur 75 oder 77 des anderen Bauteils 60 oder 19 in Anlage gelangt. In diesem Fall bewirkt die eine Linienberührung ermöglichende Kante 90 eine relative Positionierung der beiden Bauteile 60 und 19 zueinander sowohl in Achsrichtung als auch - zur Zentrierung - in Radialrichtung.

Gemäß Fig. 8 ist die als Kontur 77 wirksame Kante 90 im Übergangsbereich zwischen der Axialfläche 73 des abtriebsseitigen Deckelementes 47 und dessen Radi- allagerungsfläche 67 verrundet, und stellt somit, bei konvexer Ausbildung, zumindest im Wesentlichen eine Linienberührung zu der konischen Kontur 75 der Trägereinrichtung 60 her. Gemäß Fig. 9 ist die als Kontur 77 wirksame Kante 90 dagegen im Übergangsbereich zwischen der Axialfläche 73 des abtriebsseitigen Deckelementes 47 und dessen Radiallagerungsfläche 67 scharfkantig ausgebildet, um ebenfalls zumindest im Wesentlichen eine Linienberührung zu der konischen Kontur 75 der Trägereinrichtung 60 herzustellen. Beide Figuren, die lediglich schematisch ausgebildet sind, lassen darüber hinaus jeweils auch einen axialen Freigang 80 zwischen der Nabe 17 der Trägereinrichtung 60 und dem abtriebsseitigen Deckelement 47 der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 erkennen, der nachfolgend noch behandelt ist. Wie Fig. 2 zeigt, bietet sich bei der Montage der Drehungleichförmigkeitsreduzie- rung 19 die Möglichkeit, die Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 in Richtung des Pfeils P aufzuschieben. Wird anschließend in der gleichen Richtung eine Axialkraft erzeugt, so gleitet das abtriebsseitige Deckelement 47 mit der Radiallagerungsfläche 67 seines Kontaktbereiches 72 entlang der Radiallagerungsfläche 65 des

Lagerungsabschnittes 64 der Trägereinrichtung 60, bis es mit seiner Kontur 77 an der als Gegenkontur ausgebildeten Kontur 75 in Wirkverbindung gelangt, wobei axial zwischen dem abtriebsseitigen Deckelement 47 der

Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 und der Trägereinrichtung 60 ein axialer Freigang 80 verbleibt, der dafür sorgt, dass sich unter Einwirkung der Axialkraft aufgrund der Wirkung der beiden Konturen 75, 77 auf jeden Fall eine Zentrierung der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 gegenüber der Trägereinrichtung 60 einstellen kann. Die auf diese Weise erstellte Zentrierung ist derart präzise, dass die Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 optimal ausgewuchtet werden kann. Auch wenn die Axialkraft im nachfolgenden Betrieb der Kopplungsanordnung 1 nicht mehr vorhanden sein sollte, wird eine perfekt ausgewuchtete Drehungleichförmigkeitsre- duzierung 19 eine geringere Belastung für den Lagerungsbereich 62 bilden, als dies bei unzureichender Auswuchtung der Fall wäre. Die Axialkraft kann beispielsweise dadurch aufgebracht werden, indem die Trägereinrichtung 60 ebenso wie die

Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 während Montage und Auswuchtung derart ausgerichtet sind, dass die Zentralachse 82 (Fig. 1 ) sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu derjenigen Richtung erstreckt, die sie in Einbauposition, beispielsweise bei Anbindung an eine Brennkraftmaschine, einnehmen würde.

In Fig. 4 oder 5 erfolgt die Zentrierung der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 vergleichbar wie zu Fig. 2 oder 3 beschrieben, wobei hier allerdings sowohl das Deckelement 45 an seinem radial inneren Ende 84a mit einer Kontur 77a als auch das Deckelement 47 an seinem radial inneren Ende 84b mit einer Kontur 77b ausgebildet ist. Entsprechend finden sich an der Nabe 17 des Trägerelementes 60 zwei als Gegenkonturen wirkende Konturen, von denen die der Kontur 77a des Deckelementes 45 zugeordnete Kontur 75a am radial äußeren Ende 86 des Nabenflansches 52 der Nabe 17 vorgesehen ist, und die der Kontur 77b des Deckelementes 47 zugeordnete Kontur 75b am radialen Außenbereich 88 der Nabe 17. Um zu vermeiden, dass die Deckelemente 45, 47 sich aufgrund der Mehrzahl an Konturen 75a, 77a, 75b, 77b verklemmen, ist auch hier ein axialer Freigang 80a und/oder 80b vorgesehen. Im Einzelnen wird nachfolgend hierzu Stellung genommen.

Auch gemäß den Fig. 4 oder 5 sind die Konturen 75b, 77b zumindest im

Wesentlichen konusförmig ausgebildet. Demnach ist das abtriebsseitige Deckelement 47 an seinem radial inneren Ende 84b mit einer Kontur 77b ausgebildet, die zumindest im Wesentlichen konusförmig ausgebildet ist, und mit einer zumindest im Wesentlichen ebenfalls konusförmigen, als Gegenkontur wirksamen Kontur 75b an der Nabe 17 in Wirkverbindung gelangt. Der die Kontur 75b aufnehmende Außenbereich 88 der Nabe 17 bildet demnach den Lagerungsbereich 62b der Trägereinrichtung 60 mit der Radiallagerungsfläche 65b und, axial angrenzend an diese

Radiallagerungsfläche 65b in vom Turbinenrad 9 (Fig. 2) abgewandter Richtung, den mit der Kontur 75b versehenen Lagerungsabschnitt 64b. Ebenso bildet der Kontaktbereich 72b der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 mit der

Radiallagerungsfläche 67b und, axial angrenzend an diese Radiallagerungsfläche 67b in vom Turbinenrad 9 abgewandter Richtung, den mit der Kontur 77b

versehenen Kontaktabschnitt 68b.

Ergänzend ist auch das antriebsseitige Deckelement 45 an seinem radial inneren Ende 84a mit einer Kontur 77a ausgebildet, die zumindest im Wesentlichen konusförmig ausgebildet ist, und mit einer zumindest im Wesentlichen ebenfalls konusförmigen, als Gegenkontur wirksamen Kontur 75a am radial äußeren Ende 86 des Nabenflansches 52 in Wirkverbindung gelangt. Das radial äußere Ende 86 des Nabenflansches 52 bildet demnach den Lagerungsbereich 62a der Trägereinrichtung 60 mit der Radiallagerungsfläche 65a und, axial angrenzend an diese

Radiallagerungsfläche 65a in zum Turbinenrad 9 gewandter Richtung, den mit der Kontur 75a versehenen Lagerungsabschnitt 64a. Ebenso bildet der Kontaktbereich 72a der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 mit der Radiallagerungsfläche 67a und, axial angrenzend an diese Radiallagerungsfläche 67a in zum Turbinenrad 9 gewandter Richtung, den mit der Kontur 77a versehenen Kontaktabschnitt 68a. Aufgrund der Konturen 75a, 77a und 75b, 77b wird die Drehungleichförmigkeitsre- duzierung 19 in bereits beschriebener Weise gegenüber der Trägereinrichtung 60 zentriert. Tragen hierbei, wie Fig. 4 zeigt, allein die Konturen 75a, 77a, dann verbleibt zwischen der Kontur 75b der Trägereinrichtung 60 und der als Gegenkontur wirksamen Kontur 77b des abtriebsseitigen Deckelementes 47 der komplette axiale Freigang 80b, so dass ein Verklemmen der Deckelemente 45, 47 gegenüber der Nabe 17 und damit der Trägereinrichtung 60 wirksam verhindert wird.

Alternativ kann der axiale Freigang 80a aber auch, wie Fig. 5 zeigt, zwischen den Konturen 75a und 77a von antriebsseitigem Deckelement 45 und Nabe 17 der Trägereirichtung 60 vorliegen, wenn die Konturen 75b und 77b von abtriebsseitigem Deckelement 47 und Nabe 17 der Trägereirichtung 60 in unmittelbarer Anlage aneinander gelangt sind, und somit alleine tragen.

Nochmals alternativ kann der axiale Freigang mit einem ersten Teil 80a zwischen den Konturen 75a und 77a von antriebsseitigem Deckelement 45 und Nabenflansch 17 der Nabe 17 der Trägereirichtung 60 vorliegen, wie diese in Fig. 5 gezeigt ist, und mit einem zweiten Teil 80b zwischen den Konturen 75a und 77a von antriebsseitigem Deckelement 45 und Nabe 17 der Trägereinrichtung 60, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Diese Variante ist zeichnerisch nicht dargestellt, da sie bei Betrachtung der Fig. 4 und 5 in Kombination miteinander problemlos vorstellbar ist.

Die gleichen, zu Fig. 4 und 5 erläuterten Möglichkeiten bestehen auch bei der Ausführung von Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 und Trägereinrichtung 60 gemäß den Fig. 6 und 7, allerdings sind hier, abweichend von den Ausführungen in Fig. 4 und 5, die Konturen 75a, 77a, 75b, 77b nicht konusförmig, sondern stattdessen kalottenförmig ausgebildet. Auch mit dieser Bauform sind die Konturen 75a, 77a, 75b, 77b befähigt, die Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 problemlos gegenüber der Trägereinrichtung 60 zu zentrieren.

Für die Ausführungen gemäß Fig. 4 bis 7 gilt folgendes gleichermaßen: Die Kontur 77a der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 am antriebsseitigen Deckelement 45 sowie die zugeordnete Kontur 75a der Trägereinrichtung 60 dienen, wie zuvor bereits anhand Fig. 2 beschrieben, für eine optimale Auswuchtung der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19. Im Gegensatz dazu wird die Kontur 77b am abtriebsseitigen Deckelement 47 der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 in Verbindung mit der Kontur 75b der Trägereinrichtung 60 während des Betriebs der Kopplungsanordnung 1 wirksam, wenn das Turbinenrad 9 unter dem Einfluss von Schub in Richtung zum Pumpenrad 7 ausgelenkt wird. Es liegt dann die für eine Zentrierung der Drehungleichförmigkeitsreduzierung 19 gegenüber der Trägereinrichtung 60 notwendige Axialkraft vor, so dass die Lagerung der Drehungleichförmig- keitsreduzierung 19 gegenüber der Trägereinrichtung 60 deutlich verbessert wird.

Bezugszeichen Kopplungsanordnung

hydrodynamischer Drehmomentwandler

Antriebsflansch

Gehäuse

Pumpenrad

Turbinenrad

Leitrad

Freilauf

hydrodynamischer Kreis

Nabe

Drehungleichförmigkeitsreduzierung

Anlaufring

Gehäusedeckel

Kolbenträger

Kolben

Druckraum

Überbrückungskupplung

Kühlraum

radial äußere Kupplungselemente

Außenkupplungselemententräger

radial innere Kupplungselemente

Innenkupplungselemententräger

radial äußere Nabenscheibe

Eingang der Drehungleichförmigkeitsreduzierung

radial äußere Energiespeichereinheit

Zwischenübertragungselement der Drehungleichförmigkeitsreduzierung antriebsseitiges Deckelement

abtriebsseitiges Deckelement

radial innere Energiespeichereinheit

radial innere Nabenscheibe

Nabenflansch Vernietung

Ausgang der Drehungleichförmigkeitsreduzierung Axiallagerung

Trägereinrichtung

Lagerungsbereich

Lagerungsabschnitt

Radiallagerungsfläche an der Nabe

Radiallagerungsfläche an dem Deckelement Kontaktabschnitt

Axialfläche der Nabe

Kontaktbereich

Axialfläche des Deckelementes

Kontur an Nabe

Kontur an Deckelement

axialer Freigang

Zentralachse

radial inneres Ende des Deckelementes radial äußeres Ende des Nabenflansches Außenbereich der Nabe

Kante