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Patent Searching and Data


Title:
COUPLING COMPRISING A SHAFT INSERTED AT LEAST PARTIALLY INTO A HOLLOW SHAFT AND A RING SLIPPED ONTO THE HOLLOW SHAFT, AND PLANETARY GEARSET
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/233874
Kind Code:
A1
Abstract:
Coupling comprising a shaft inserted at least partially into a hollow shaft and a ring slipped onto the hollow shaft, in particular a clamping ring, wherein the ring is axially delimited by a collar formed on the shaft, in particular a radially protruding collar, and/or the ring abuts a collar or the shaft collar, in particular a collar formed on the shaft, in particular a radially protruding collar, the hollow shaft having slits spaced apart from the collar, in particular axial slits, the ring comprising a chamfer, in particular on its inner face and/or at its annular opening and/or in particular in its axial end region facing the collar, such that the inner diameter of the ring in the axial region covered by the chamfer is greater than the inner diameter in the axial region in which the ring contacts the hollow shaft, and the ring comprises thickened regions, the ring having, in particular, in the region of the periphery angle covered by the thickened regions a greater radial width than in the other periphery angle regions.

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WO2005042989MOUNTING DEVICE
Inventors:
HALLER, Sascha (Hohenzollernstr. 9, Karlsruhe, 76135, DE)
SCHILLINGER, Jens (Pappelweg 3, Rastatt, 76437, DE)
DENKHAUS, Max (Talwiesen 26, Ubstadt-Weiher, 76698, DE)
Application Number:
EP2018/025151
Publication Date:
December 27, 2018
Filing Date:
June 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
SEW-EURODRIVE GMBH & CO. KG (Ernst-Blickle-Str. 42, Bruchsal, 76646, DE)
International Classes:
F16D1/08; F16B7/02; F16B7/18; F16B39/28; F16C3/00; F16C3/02; H02K7/00; H02K7/04; F16D1/06
Foreign References:
DE10311572A12004-09-23
DE10162910A12002-11-28
US6074125A2000-06-13
EP2479447A12012-07-25
DE102014007063A12014-11-27
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche:

1 . Verbindung, aufweisend eine in eine Hohlwelle zumindest teilweise eingesteckte Welle und ein auf die Hohlwelle aufgestecktes Ringteil, insbesondere eines Spannrings, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringteil axial begrenzt ist von einem an der Welle ausgeformten, insbesondere radial hervor stehenden, Bund und/oder das Ringteil an einem oder dem Bund der Welle, insbesondere an einem an der Welle ausgeformten, insbesondere radial hervor stehenden, Bund, anliegt, wobei die Hohlwelle vom Bund beabstandete Schlitze, insbesondere Axialschlitze aufweist, wobei das Ringteil, insbesondere an seiner Innenseite und/oder an seiner Ringöffnung und/oder insbesondere an seinem dem Bund zugewandten axialen Endbereich, eine Fase aufweist, so dass der Innendurchmesser des Ringteils in dem von der Fase überdeckten axialen Bereich größer ist als der Innendurchmesser in demjenigen axialen Bereich, in welchem das Ringteil die Hohlwelle berührt, wobei das Ringteil Verdickungsbereiche aufweist, insbesondere wobei das Ringteil im von den Verdickungsbereichen überdeckten Umfangswinkelbereich eine größere radiale Breite aufweist als in den sonstigen Umfangswinkelbereichen.

2. Verbindung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Ringteil an seinem Umfang einen radial und axial durchgehenden Schlitz aufweist, wobei der Schlitz eine nach radial außen zunehmende Schlitzweite aufweist, wobei eine Schraube durch den Schlitz hindurchgeführt ist und der Schraubenkopf der Schraube ist an einer Fläche abgestützt, wobei der Gewindebereich der Schraube in eine auf der von der Fläche abgewandten Seite des Schlitzes angeordneten Gewindebohrung eingeschraubt ist, insbesondere wobei die Schraubenachse der Schraube einen nicht verschwindenden Winkel zur Normalenrichtung derjenigen Ebene, insbesondere Hilfsebene, aufweist, welche die Ringachse enthält und durch die in Umfangsrichtung gesehene Mitte des Schlitzes, insbesondere durch die auf kleinstem Radialabstand des Schlitzes, in Umfangsrichtung gesehene Mitte des Schlitzes führt.

3. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste der Verdickungsbereiche den von der Gewindebohrung überdeckten

Umfangswinkelbereich überdeckt, wobei der zweite der Verdickungsbereiche einen zwischen Schlitz und Fläche angeordneten Umfangswinkelbereich überdeckt..

4. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Verdickungsbereiche derart ausgeformt sind, dass das Ringteil samt der Schraube ausgewuchtet sind.

5. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die radiale Breite des Ringteils abhängig vom Umfangswinkel ist, insbesondere wobei die radiale Breite in den von den Verdickungsbereichen überdeckten Umfangswinkelbereichen größer ist als in den übrigen Umfangswinkelbereichen.

6. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der vom in die Hohlwelle eingesteckten Bereich der Welle überdeckte axiale Bereich mit dem vom Ringteil überdeckten axialen Bereich zumindest überlappt.

7. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Hohlwelle einen geschlitzten Bereich aufweist, welcher die Schlitze aufweist.

8. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Schlitze der Hohlwelle in Umfangsrichtung regelmäßig voneinander beabstandet sind

9. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Schlitze durch die Hohlwelle, insbesondere durch die Wandung der Hohlwelle, radial durchgehend, axial gerichtet sind,

10. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Anzahl der Schlitze zwei oder größer ist.

1 1 . Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Schraubenachse der Schraube zu einer, insbesondere geraden, Hilfslinie einen Winkel aufweist, wobei der Betrag des Winkels zwischen 5° und 30° beträgt, wobei die Hilfslinie durch den Mittelpunkt des Ringteils und durch die Mitte zwischen den innenliegenden, also auf kleinstem Durchmesser befindlichen Kanten des Schlitzes im Ringteil verläuft.

12. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Hohlwelle in dem von dem Ringteil überdeckten axialen Bereich einen konstanten

Außendurchmesser aufweist, und/oder dass der von der Fase überdeckte axiale Bereich den vom Bund überdeckten axialen Bereich berührt und/oder an diesen angrenzt, und/oder dass die Wandstärke und/oder der Querschnitt des Ringteils abhängig vom Umfangswinkel ist, insbesondere in den von den Verdickungsbereichen überdeckten Umfangswinkelbereichen größer ist als in den übrigen Umfangswinkelbereichen. 13. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Fase als konusförmige Fase (3) ausgeführt ist oder als krümmungskegelförmige Fase (80) oder als Stufenfase (100).

14. Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Ringteil von der Hohlwelle in dem von der Fase überdeckten axialen Bereich beabstandet ist, insbesondere wobei der von der Fase überdeckte axiale Bereich sich anschließt an den geschlitzten Bereich der Hohlwelle, so dass die Schrumpfkraft des Ringteils in den geschlitzten Bereich der Hohlwelle eingetragen wird, nicht aber in den von der Fase überdeckten axialen Bereich.

15. Planetengetriebemotor, wobei die Rotorwelle des das Planetengetriebe antreibenden Elektromotors in eine als Hohlwelle ausgeführte eintreibende Welle eingesteckt ist, wobei ein Ringteil auf die Hohlwelle aufgesteckt ist, so dass die Welle mit der Hohlwelle mittels des Ringteils durch eine Verbindung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche verbunden ist.

Description:
Verbindung, aufweisend eine in eine Hohlwelle zumindest teilweise eingesteckte Welle und ein auf die Hohlwelle aufgestecktes Ringteil und Planetengetriebe

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft eine Verbindung, aufweisend eine in eine Hohlwelle zumindest teilweise eingesteckte Welle und ein auf die Hohlwelle aufgestecktes Ringteil und ein Planetengetriebe.

Es ist allgemein bekannt, dass bei einem Spannring, eine kraftschlüssige Verbindung mittels eines Ringteils herstellbar ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung weiterzubilden, wobei die Verbindung auf der schnell drehenden, also eintreibenden, Seite eines Planetengetriebes verwendbar ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Verbindung nach den in Anspruch 1 und bei dem Planetengetriebe nach den in Anspruch 15 angegebenen Merkmalen gelöst.

Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Verbindung sind, dass sie eine in eine Hohlwelle zumindest teilweise eingesteckte Welle und ein auf die Hohlwelle aufgestecktes Ringteil, insbesondere eines Spannrings, aufweist, wobei das Ringteil axial begrenzt ist von einem an der Welle ausgeformten, insbesondere radial hervor stehenden, Bund und/oder das Ringteil an einem oder dem Bund der Welle, insbesondere an einem an der Welle ausgeformten, insbesondere radial hervor stehenden, Bund, anliegt, wobei die Hohlwelle vom Bund beabstandete Schlitze, insbesondere Axialschlitze aufweist, wobei das Ringteil, insbesondere an seiner Innenseite und/oder an seiner Ringöffnung und/oder insbesondere an seinem dem Bund zugewandten axialen Endbereich, eine Fase aufweist, so dass der Innendurchmesser des Ringteils in dem von der Fase überdeckten axialen Bereich größer ist als der Innendurchmesser in demjenigen axialen Bereich, in welchem das Ringteil die Hohlwelle berührt, wobei das Ringteil Verdickungsbereiche aufweist, insbesondere wobei das Ringteil im von den Verdickungsbereichen überdeckten Umfangswinkelbereich eine größere radiale Breite aufweist als in den sonstigen Umfangswinkelbereichen.

Von Vorteil ist dabei, dass die Verbindung auswuchtbar und mit geringem

Massenträgheitsmoment ausführbar ist. Dabei ist die kraftschlüssige Verbindung mittels

Anziehen der Schraube und somit bewirktem Aufschrumpfen des Ringteils auf die Hohlwelle effektiv ausführbar. Also ist mit geringem Aufwand an Masse ein hohes Verbindungsmoment erreichbar. Das Auswuchten ist mittels der Formgebung der Verdickungsbereiche ausführbar. Dabei ist sogar das Material und die Form der Schraube berücksichtigbar. Insbesondere ist das in dem Schlitz des Ringteils fehlende Material mittels der Verdickungsbereiche

ausgleichbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Ringteil an seinem Umfang einen radial und axial durchgehenden Schlitz auf, wobei eine Schraube durch den Schlitz hindurchgeführt ist und der Schraubenkopf der Schraube ist an einer Fläche, insbesondere Schraubenkopfanlagefläche, abgestützt, wobei der Gewindebereich der Schraube in eine auf der von der Fläche abgewandten Seite des Schlitzes angeordneten Gewindebohrung eingeschraubt ist, insbesondere wobei die Schraubenachse der Schraube einen nicht verschwindenden Winkel zur Normalenrichtung derjenigen Ebene, insbesondere Hilfsebene, aufweist, welche die Ringachse enthält und durch die in Umfangsrichtung gesehene Mitte des Schlitzes, insbesondere durch die auf kleinstem Radialabstand des Schlitzes, in Umfangsrichtung gesehene Mitte des Schlitzes führt. Von Vorteil ist dabei, dass mittels der Schraube beim

Einschrauben der Schraube in den Gewindebereich die Schlitzbreite verringerbar ist und somit das Ringteil auf die Hohlwelle aufschrumpfbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung überdeckt der erste der Verdickungsbereiche den von der Gewindebohrung überdeckten Umfangswinkelbereich, wobei der zweite der Verdickungsbereiche einen zwischen Schlitz und Fläche, insbesondere Schraubenkopfanlagefläche, angeordneten Umfangswinkelbereich überdeckt. Somit ist das infolge des Schlitzes fehlende Material des Ringteils mittels geeigneter Formgebung der Verdickungsbereiche ausgleichbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Verdickungsbereiche derart ausgeformt, dass der gesamte Spannring, also das Ringteil samt der Schraube, ausgewuchtet ist. Insbesondere ist auch die Materialsorte der Schraube berücksichtigbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die radiale Breite des Ringteils abhängig vom

Umfangswinkel, insbesondere in den von den Verdickungsbereichen überdeckten

Umfangswinkelbereichen größer ist als in den übrigen Umfangswinkelbereichen. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ausführbar ist. Dabei muss für das Auswuchten kein separater Herstellverfahrensschritt ausgeführt werden sondern die bloße Formgebung der Verdickungsbereiche wird geeignet gewählt.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung überlappt der vom in die Hohlwelle eingesteckten Bereich der Welle überdeckte axiale Bereich mit dem vom Ringteil überdeckten axialen Bereich zumindest überlappt. Von Vorteil ist dabei, dass die Hohlwelle auf die in die Hohlwelle eingesteckte Welle aufschrumpfbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Hohlwelle einen geschlitzten Bereich auf, welcher die Schlitze aufweist. Von Vorteil ist dabei, dass die Hohlwelle im geschlitzten Bereich elastischer ist als im sonstigen Bereich.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Schlitze der Hohlwelle in Umfangsrichtung regelmäßig voneinander beabstandet. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Schlitze durch die Hohlwelle, insbesondere durch die Wandung der Hohlwelle, radial durchgehend ausgeführt und/oder axial gerichtet. Von Vorteil ist dabei, dass eine hohe Elastizität erreichbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Anzahl der Schlitze zwei oder größer. Von Vorteil ist dabei, dass eine unwuchtfreie Anordnung der Schlitze ausführbar ist, insbesondere durch regelmäßige Beabstandung der Schlitzte in Umfangsrichtung. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Schraubenachse der Schraube zu einer, insbesondere geraden, Hilfslinie einen Winkel auf, wobei der Betrag des Winkels zwischen 5° und 30° beträgt, wobei die Hilfslinie durch den Mittelpunkt des Ringteils und durch die Mitte zwischen den innenliegenden, also auf kleinstem Durchmesser befindlichen Kanten des Schlitzes im Ringteil verläuft. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Hohlwelle einen konstanten Außendurchmesser auf. Von Vorteil ist dabei, dass das Ringteil mittels einer einfach herstellbaren Fase außerhalb des geschlitzten Bereichs der Hohlwelle von der Hohlwelle beabstandbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung berührt der von der Fase überdeckte axiale Bereich den vom Bund überdeckten axialen Bereich und/oder grenzt an diesen an. Von Vorteil ist dabei, dass der zum Bund benachbarte Bereich keine Berührfläche zwischen Ringteil und Hohlwelle aufweist. Somit ist in diesem Bereich, der an den geschlitzten Bereich angrenzt, ein Abstand zwischen Ringteil und Hohlwelle vorhanden. Auf diese Weise leitet das Ringteil die gesamte Auf schrumpf kraft in den geschlitzten Bereich ein und nicht in den axial zwischen Bund und geschlitztem Bereich angeordneten Bereich.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Wandstärke und/oder der Querschnitt des

Ringteils abhängig vom Umfangswinkel, insbesondere wobei die Wandstärke und/oder der Querschnitt in den von den Verdickungsbereichen überdeckten Umfangswinkelbereichen größer ist als in den übrigen Umfangswinkelbereichen. Von Vorteil ist dabei, dass das

Auswuchten in einfacher Weise durch eine Radialbohrung ausführbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Fase als konusförmige Fase ausgeführt oder als krümmungskegelförmige Fase oder als Stufenfase. Von Vorteil ist dabei, dass eine

konusförmige Fase einfach herstellbar ist. Hingegen bewirkt die krümmungskegelige Fase eine höhere Festigkeit, weil der Übergang vom Bereich der Fase zum restlichen Bereich festigkeitsoptimiert ausbildbar ist. Die Stufenfase ist ähnlich einer Stufenbohrung sehr einfach und kostengünstig herstellbar, wobei die Beabstandung des Ringteils von der Hohlwelle im gesamten Bereich zwischen Bund und geschlitztem Bereich der Hohlwelle sicher gewährleistbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Ringteil des Spannrings an seiner Innenseite die Fase auf, so dass das Ringteil von der Hohlwelle in dem von der Fase überdeckten axialen Bereich beabstandet ist, wobei der von der Fase überdeckte axiale Bereich sich anschließt an einen geschlitzten Bereich der Hohlwelle, so dass die Schrumpfkraft des Ringteils in den geschlitzten Bereich der Hohlwelle eingetragen wird, nicht aber in den von der Fase überdeckten axialen Bereich. Von Vorteil ist dabei, dass das Ringteil mit weniger Masse ausführbar und somit einfach auswuchtbar ist.

Wichtige Merkmale bei dem Planetengetriebemotor sind, dass die Rotorwelle des das

Planetengetriebe antreibenden Elektromotors in eine als Hohlwelle ausgeführte eintreibende Welle eingesteckt ist, wobei ein Ringteil auf die Hohlwelle aufgesteckt ist, so dass die Welle mit der Hohlwelle mittels des Ringteils durch eine vorgenannte Verbindung verbunden ist.

Von Vorteil ist dabei, dass der Spannring an der eintreibenden Seite des Planetengetriebes anordenbar ist. Somit ist an der schnell drehenden Seite eine kraftschlüssige Verbindung bewirkbar. Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die

Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen

Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe. Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:

In der Figur 1 ist eine Seitenansicht auf einen ersten Spannring einer erfindungsgemäßen Verbindung, insbesondere Welle-Nabe Verbindung, eines Planetengetriebemotors dargestellt.

In der Figur 2 ist eine zugehörige Schrägansicht dargestellt.

In der Figur 3 ist ein die Ringachse des Spannrings enthaltender Längsschnitt durch den Spannring dargestellt.

In der Figur 4 ist eine Schrägansicht auf einen Bereich einer Hohlwelle 40 dargestellt.

In der Figur 5 ist eine Schrägansicht auf den auf die Hohlwelle 40 aufgeschobenen Spannring dargestellt.

In der Figur 6 ist ein zu Figur 5 zugehöriger Längsschnitt dargestellt.

In der Figur 7 ist ein senkrecht zur Ringachse ausgerichteter Querschnitt durch den Spannring dargestellt.

In der Figur 8 ist eine Schrägansicht auf einen zweiten Spannring dargestellt, der sich nur in einer anstatt der konusförmigen Fase 3 anders ausgeführten Fase 80 unterscheidet vom ersten Spannring.

In der Figur 9 ist ein zur Figur 8 gehöriger, die Ringachse enthaltender Längsschnitt durch den zweiten Spannring dargestellt.

In der Figur 10 ist eine Schrägansicht auf einen dritten Spannring dargestellt, der sich nur in einer anstatt der konusförmigen Fase 3 anders ausgeführten Fase 100 unterscheidet vom ersten Spannring und zweiten Spannring.

In der Figur 1 1 ist ein zur Figur 10 gehöriger, die Ringachse enthaltender Längsschnitt durch den dritten Spannring dargestellt. Wie in Figur 1 bis Figur 7 dargestellt, weist der Spannring ein Ringteil 1 auf, welches an einer Umfangsposition durchgehend geschlitzt ausgeführt ist. Dieser Schlitz weist eine nach radial außen hin zunehmende Schlitzweite auf. Eine schräg ausgerichtete, in das Ringteil 1 eingebrachte Bohrung nimmt eine Schraube 2 auf, deren Schraubenkopf an einer Fläche anliegt, in welche die Bohrung eingebracht ist. Dabei ist die Bohrung zwischen Fläche und Schlitz als Rundbohrung ausgeführt und vom Schlitz bis zum Austrittsbereich der Bohrung ist die Bohrung als Gewindebohrung ausgeführt, in welche der Gewindebereich der Schraube 2 eingeschraubt ist. Somit ist durch Anziehen der Schraube die Schlitzweite verringerbar und eine im Ringteil 1 aufgenommene Hohlwelle 40 auf eine in diese Hohlwelle 40 eingesteckte Vollwelle aufsch rümpf bar.

Dabei weist die die Schraube 2 aufnehmende Bohrung eine Bohrungsachse auf, welche einen nicht verschwindenden Winkel zur Normalenrichtung derjenigen Ebene, insbesondere

Hilfsebene, aufweist, welche die Ringachse enthält und durch die in Umfangsrichtung gesehene Mitte des Schlitzes, insbesondere durch die auf kleinstem Radialabstand des Schlitzes, in Umfangsrichtung gesehene Mitte des Schlitzes führt.

Der am Ringteil 1 ausgeführte Schlitz ist durch am Ringteil 1 ausgebildete ebene Flächen begrenzt, wobei die zu den beiden Flächen gehörenden Ebenen die Ringachse nicht enthalten und wobei die Schnittgerade der beiden Ebenen beabstandet ist von der Ringachse. Die beiden Ebenen sind somit nicht parallel. Daher wächst die Schlitzweite nach radial außen hin an. Des Weiteren ist der Bereich des Ringteils 1 zwischen Fläche und Schlitz verdickt ausgeführt. Hierzu ist in der Figur 1 , 2, 5 und 7 ein Verdickungsbereich 4 am Ringteil 1 ausgeführt. Dieser Verdickungsbereich 4 grenzt an den Schlitz an und erstreckt sich in Umfangsrichtung mindestens bis zu dem von der Fläche überdeckten Umfangswinkelbereich. Der Bereich des Ringteils 1 zwischen Schlitz und Gewindebereich weist ebenfalls einen Verdickungsbereich 5 auf. Somit ist auch in dem vom Gewindebereich überdeckten

Umfangswinkelbereich das Ringteil 1 verdickt ausgeführt, also in radialer Richtung

ausgeweitet. ln axialer Richtung hingegen weist das Ringteil 1 , insbesondere auch in den

Verdickungsbereichen 4 und 5, eine konstante Breite auf.

Einerseits ist unter geringem Materialaufwand somit eine genügend hohe Festigkeit zur Aufnahme der Schraube 2 erreichbar, andererseits ist mittels der in dem Verdickungsbereich 4 und in dem Verdickungsbereich 5 aufgenommenen Schraube eine vorgesehene

Massenverteilung erreichbar.

Der Verdickungsbereich 4 und der Verdickungsbereich 5 sind derart geformt, dass das Ringteil 1 zusammen mit der Schraube 2 ausgewuchtet ist

Am Außenumfang der Hohlwelle 40 ist in einem axialen Bereich ein Bund 41 an der Hohlwelle 40 angeformt. Somit steht dieser Bund 41 , insbesondere Bundkragen, radial hervor. Das Ringteil 1 liegt am Bund 41 an und ist somit axial zum Bund 41 hin begrenzt.

Das Ringteil 1 ist in demjenigen axialen Bereich auf die Hohlwelle 40 aufgesteckt, welcher sich vom Bund 41 bis zum ersten axialen Endbereich erstreckt. Die Hohlwelle 40 weist axial sich erstreckende, radial durch die Wandung durchgehende

Schlitze auf. Dabei sind die Schlitze in Umfangsrichtung regelmäßig voneinander beabstandet. In Figur 4 sind hierzu zwei Schlitze vorgesehen, welche einen Umfangswinkelabstand von 180° zueinander aufweisen. Die Schlitze erstrecken sich vom ersten axialen Endbereich der Hohlwelle 40 bis zu einer axialen Position, welche einen nicht verschwindenden Abstand zum Bund 41 aufweist.

Wie oben beschrieben, zieht sich das Ringteil 1 bei Anziehen der Schraube 3 zusammen, insbesondere wobei die Schlitzweite verringert wird, und drückt somit auf die Hohlwelle 40.

Da die axial sich erstreckenden Schlitze in der Hohlwelle 40 vom Bund beabstandet sind, wird die Hohlwelle 40 in dem von den Schlitzen überdeckten axialen Bereich stärker verformt als in dem zwischen dem Bund 41 und dem von den Schlitzen überdeckten axialen Bereich angeordneten axialen Bereich. Das Ringteil 1 weist eine konische Fase 3 auf, welche an der dem Bund 41 und der Hohlwelle 40 zugewandten Innenkante des Ringteils 1 angeordnet ist. Somit ist die Schrumpfwirkung im von den Schlitzen der Hohlwelle 40 überdeckten axialen Bereich ungestört. Denn in dem axialen Bereich zwischen Bund 41 und dem von den Schlitzen überdeckten axialen Bereich berührt das Ringteil 1 die Hohlwelle 40 nicht.

Es ist also ein Freiraum zwischen Hohlwelle 40 und Ringteil 1 mittels der Fase 3 gebildet. Somit ist beim Aufschrumpfen des Ringteils 1 auf die Hohlwelle 40 der Druck auf den geschlitzten axialen Bereich der Hohlwelle 40 aufgebracht, nicht aber auf den ungeschlitzten Bereich, insbesondere welcher an den Bund 41 angrenzt.

Wie in Figur 7 gezeigt, weist das Ringteil 1 der Schraube 2 gegenüberliegend keine

Auswuchtbohrung auf, da die Auswuchtung mittels der Formgebung der Verdickungsbereiche 4 und 5 erfolgt.

Wie in Figur 8 und Figur 9 dargestellt, ist bei einem zweiten erfindungsgemäßen

Ausführungsbeispiel statt der konusförmigen Fase 3, welche als Querschnitt einen

Geradenabschnitt aufweist und durch Rotation dieses Geradenabschnitts um die Ringachse des Ringteils 1 darstellbar ist, eine krümmungskegelförmige Fase 80 auf, welche durch Rotation eines gekrümmten Kurvenabschnitts entsteht. Der gekrümmte Kurvenabschnitt ist entweder ein Kreisabschnitt, so dass eine einfache Herstellung ausführbar ist, oder ein Ellipsenabschnitt, so dass eine erhöhte Festigkeit im Übergangsbereich des Ringteils 1 zur Fase 80 hin erreicht ist. In jedem Fall geht die Fase 80 glatt über in den Bereich des Ringteils 1 mit kleinstem Innendurchmesser, also Berührbereich zur Hohlwelle 40 hin.

Wie in Figur 10 und Figur 1 1 dargestellt, ist bei einem dritten erfindungsgemäßen

Ausführungsbeispiel statt der konusförmigen Fase 3 des ersten Ausführungsbeispiels und statt der Fase 80 des zweiten Ausführungsbeispiels eine Stufenfase 100, also einem zylindrischem Absatz, ausgeführt. Somit weist das Ringteil 1 im von der Stufenfase 100 überdeckten axialen Bereich einen insbesondere konstanten Innendurchmesser auf, welcher größer ist als der kleinste Innendurchmesser des Ringteils 1 . Wichtig ist dabei, dass der im von der Stufenfase 100 überdeckten axialen Bereich vorhandene Innendurchmesser

unterschiedlich ist von dem kleinsten Innendurchmesser des Ringteils 1 , welchen dieses im Berührbereich zur Hohlwelle 40 hin, also im geschlitzten Bereich der Hohlwelle 40 aufweist. Bezugszeichenliste

1 Ringteil

2 Schraube

3 konusförmige Fase

4 erster Verdickungsbereich

5 zweiter Verdickungsbereich 40 Hohlwelle

41 Bund, insbesondere Bundkragen 80 krümmungskegelförmige Fase 100 Stufenfase