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Title:
COVER FOR A HOUSING, BATTERY SENSOR AND METHOD FOR PRODUCING A BATTERY SENSOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/162382
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cover (4) for a housing (7), comprising a number of press-fit pins (3, 5) which have at least two different press-fit zones (3a, 3b). The invention also relates to a battery sensor having a cover of this type, and to a method for producing a battery sensor.

Inventors:
SCHRAMME, Martin (St.-Johannes-Straße 1, Königsbrunn, 86343, DE)
Application Number:
EP2017/053776
Publication Date:
September 28, 2017
Filing Date:
February 20, 2017
Export Citation:
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Assignee:
CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH (Vahrenwalder Straße 9, Hannover, 30165, DE)
International Classes:
H01M10/48; G01R1/20; G01R31/36; H01R11/28; H01R12/58
Domestic Patent References:
WO2014203465A12014-12-24
Foreign References:
DE102012223940A12014-06-26
JP2005011587A2005-01-13
US6305949B12001-10-23
DE202004012466U12005-01-05
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1. Deckel (4) für ein Gehäuse (7), welcher folgendes aufweist: eine Trägerstruktur (8), und

- eine Anzahl von Pressfitpins (3, 5) , welche von der Trägerstruktur (8) abstehen,

wobei die Trägerstruktur (8) von einem Deckelmaterial ummantelt ist, und

wobei jeder Pressfitpin (3) einer ersten Gruppe von Pressfitpins j eweils eine erste Pressfitzone (3a) und eine zweite Pressfitzone (3b) aufweist, wobei die erste Pressfitzone (3a) näher an der Trägerstruktur (8) angeordnet ist als die zweite Pressfitzone (3b) , und wobei die erste Pressfitzone (3a) eine größere maximale Querschnittsfläche aufweist als die zweite Pressfitzone (3b) .

2. Deckel (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressfitpins (3) der ersten Gruppe von Pressfitpins materialschlüssig mit der Trägerstruktur (8) ausgebildet sind.

3. Deckel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

jeder Pressfitpin (5) einer zweiten Gruppe von Pressfitpins eine Querschnittsfläche aufweist, welche durchgehend kleiner ist als die maximale Querschnittsfläche der ersten Pressfitzone (3a) ;

wobei bevorzugt die zweite Gruppe ein Paar von nebeneinander angeordneten Pressfitpins (5) umfasst. 4. Deckel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Pressfitzone (3a) und die zweite Pressfitzone (3b) jeweils beabstandet voneinander sind;

oder

- die erste Pressfitzone (3a) an die jeweilige zweite Pressfitzone (3b) unmittelbar angrenzt.

5. Deckel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Gruppe vier Pressfitpins (3) umfasst, welche in einem ersten Paar und einem zweiten Paar hintereinander an- geordnet sind.

6. Deckel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der Deckel (4) ferner einen integrierten Stecker (6) aufweist.

7. Deckel (4) nach Anspruch 6 sowie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass

die Pressfitpins (5) der zweiten Gruppe mit elektrischen Leitern des Steckers (6) verbunden sind.

8. Deckel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Trägerstruktur (8) eine Anzahl von Pressfitpins (3, 5) mit anderen Pins und/oder anderen elektrischen Leitern verbindet .

9. Deckel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

- der Deckel (4) mit einem ersten Fügepartner (1) und einem zweiten Fügepartner (2) verbunden ist,

wobei die ersten Pressfitzonen (3a) in den ersten Fügepartner (la) eingepresst sind und die zweiten Pressfitzonen (3b) sowie vorzugsweise auch Pressfitzonen (5a) der Pressfitpins (5) der zweiten Gruppe in den zweiten Fügepartner (2) eingepresst sind .

10. Deckel (4) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Fügepartner (1) ein Messwiderstand (1) ist; und/oder

der zweite Fügepartner (2) eine Leiterplatte (2) ist.

11. Deckel (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der Deckel (4) Teil eines Gehäuses (7) ist, welches einen Innenraum umschließt.

12. Batteriesensor, aufweisend

einen Messwiderstand (1), und

eine Messschaltung, welche dazu konfiguriert ist, eine über zumindest einem Teil des Messwiderstands (1) abfallende Spannung zu messen,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Messwiderstand (1) als Teil eines die Messschaltung umschließenden Gehäuses (7) ausgebildet ist,

wobei der Batteriesensor einen unteren und/oder einen oberen Deckel (4, 11) aufweist, wobei der Messwiderstand und der oder die Deckel (4, 11) zusammen das Gehäuse (7) bilden, und wobei zumindest einer der Deckel (4) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet ist, die ersten Pressfitzonen (3a) in den Messwiderstand (1) eingepresst sind und die Messschaltung auf einer Leiterplatte (2) aufgebracht ist, in welche die zweiten Pressfitzonen (3b) eingepresst sind.

13. Batteriesensor nach Anspruch 12, wobei zumindest einer der Deckel (4) ferner die Merkmale des Anspruchs 7 aufweist und Pressfitzonen (5a) der Pressfitpins (5) der zweiten Gruppe in die Leiterplatte (2) eingepresst sind.

14. Batteriesensor nach einem der Ansprüche 12 oder 13, wobei zumindest einer der Deckel (4) ferner die Merkmale des Anspruchs 5 aufweist, das erste Paar in einer Stromrichtung des Batte¬ riesensors gesehen vor dem zweiten Paar angeordnet ist, eine Verbindungslinie zwischen den Pressfitpins (3) des ersten Paars quer zur Stromrichtung ausgerichtet ist und eine Verbindungslinie zwischen den Pressfitpins (3) des zweiten Paars quer zur Stromrichtung ausgerichtet ist.

15. Verfahren zum Herstellen eines Batteriesensors, insbe¬ sondere eines Batteriesensors nach einem der Ansprüche 12 bis 14, welches folgende Schritte aufweist:

Bereitstellen eines Deckels (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

Einpressen der ersten Pressfitzonen (3a) in einen Messwiderstand (1), und

Einpressen der zweiten Pressfitzonen (3b) in eine Leiterplatte (2 ) .

Description:
Deckel für ein Gehäuse, Batteriesensor und Verfahren zum Herstellen eines Batteriesensors

Die Erfindung betrifft einen Deckel für ein Gehäuse, einen Batteriesensor mit einem solchen Deckel und ein Verfahren zum Herstellen eines Batteriesensors.

Batteriesensoren werden in zahlreichen elektrischen Geräten und insbesondere auch in Automobilen beispielsweise verwendet, um Ströme zu messen, mit welchen eine Batterie wie beispielsweise eine Autobatterie geladen oder entladen wird. Beispielsweise kann dabei ein Messwiderstand, auch als Shunt bezeichnet, verwendet werden, durch welchen der jeweilige Strom durchfließt und über welchem eine abfallende Spannung gemessen wird. Über das Ohm' sehe Gesetz kann dann auf den durchfließenden Strom geschlossen werden.

Ein solcher Messwiderstand kann beispielsweise in Form eines massiven metallischen elektrischen Leiters ausgebildet sein. Dabei stellt sich häufig das Problem, dass dieser mit einer Leiterplatte zu verbinden ist, wobei Messwiderstand und Lei ¬ terplatte in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet werden sollen und die Leiterplatte außerdem mit einem in das Gehäuse inte ¬ grierten Stecker kontaktiert werden soll.

Hierzu können beispielsweise bekannte Pressfit-Verbindungen verwendet werden. Ein wichtiges Merkmal von

Pressfit-Verbindungen ist die sogenannte Pressfitzone, die zum Beispiel augenförmig gestaltet sein kann. Es handelt sich um eine in den Pin eingestanzte Struktur, die zum einen in wenigstens einer Richtung dicker ist als der Pin selbst und zum anderen eine elastische Verformung zulässt, über welche die Haltekräfte der Pressfit-Verbindung erreicht werden. Seit einigen Jahren kommen Pressfit-Verbindungen auch in

Batteriesensoren zum Einsatz, und zwar in zwei grundsätzlich verschiedenen Anwendungsarten. Zum einen werden elektrische Verbindungen vom Messwiderstand zur Leiterplatte benötigt, um die am Messwiderstand abfallende Spannung auf die Leiterplatte zu führen und mittels der darauf befindlichen Bauteile zu messen und auszuwerten. Zum anderen werden elektrische Verbindungen von der Leiterplatte zu einem Stecker benötigt, über welche die Leiterplatte mit der Batteriespannung versorgt wird und eine Kommunikationsschnittstelle angeschlossen wird.

Der Stecker ist in der Regel in ein Gehäuse integriert, in dem sich auch die Leiterplatte und der Messwiderstand befinden. Kontaktstifte des Steckers werden typischerweise aus einem Stanzgitter herausgestanzt und an einem Ende mit

Pressfit-Kontakten versehen. In weiteren Arbeitsschritten kann dann der Messwiderstand ebenfalls mit zuvor durch Stanzen hergestellten Pressfit-Kontakten versehen werden, welche beispielsweise auf den Messwiderstand geschweißt werden. An ¬ schließend können das Stanzgitter und der Messwiderstand mit dem Gehäusematerial so umspritzt werden, dass die Pressfitzonen aller Pins ins Innere des Gehäuses ragen und dort auf einer Ebene mit der vorgesehenen Position der Leiterplatte liegen. In späteren Arbeitsschritten kann die Leiterplatte in das Gehäuse mit den Pressfitpins eingepresst und mit einem Deckel ver ¬ schlossen werden.

Es hat sich gezeigt, dass die Ausführungen gemäß dem Stand der Technik insbesondere den Nachteil aufweisen, dass die Her ¬ stellung der Pins für den Messwiderstand, die Herstellung der Pins für den Stecker, das Verbinden der Pins des Messwiderstands mit dem Messwiderstand und das Umspritzen von Messwiderstand und Stanzgitter mit dem Gehäuse jeweils in eigenen Arbeitsgängen stattfinden, was insgesamt zu einer besonders aufwändigen Verfahrensführung führt.

Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, einen Deckel vor ¬ zusehen, bei welchem eine einfachere Ausführung und/oder Verfahrensführung möglich ist. Es ist des Weiteren eine Aufgabe der Erfindung, einen Batteriesensor mit einem solchen Deckel vorzusehen. Außerdem ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein zugehöriges Verfahren zur Herstellung eines Batteriesensors vorzusehen .

Dies wird erfindungsgemäß durch einen Deckel nach Anspruch 1, einen Batteriesensor nach Anspruch 12 und ein Verfahren nach Anspruch 15 erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen können beispielsweise den jeweiligen Unteransprüchen entnommen werden. Der Inhalt der Ansprüche wird durch ausdrückliche Inbezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.

Die Erfindung betrifft einen Deckel für ein Gehäuse. Der Deckel weist eine Trägerstruktur und eine Anzahl von Pressfitpins auf, welche von der Trägerstruktur abstehen. Die Trägerstruktur ist von einem Deckelmaterial ummantelt. Jeder Pressfitpin einer ersten Gruppe von Pressfitpins weist jeweils eine erste

Pressfitzone und eine zweite Pressfitzone auf, wobei die erste Pressfitzone näher an der Trägerstruktur angeordnet ist als die zweite Pressfitzone . Die erste Pressfitzone weist eine größere maximale Querschnittsfläche auf als die zweite Pressfitzone .

Mittels des erfindungsgemäßen Deckels ist es in besonders einfacher Weise möglich, zwei benachbarte elektrische Kompo ¬ nenten wie beispielsweise eine Leiterplatte und einen Mess ¬ widerstand gleichzeitig mittels der Pressfitpins zu kontak- tieren. Hierzu kann beispielsweise eine erste Komponente mittels der ersten Pressfitzone kontaktiert werden und eine zweite Komponente kann mittels der zweiten Pressfitzone kontaktiert werden. Dies kann in einem sehr einfachen Fertigungsprozess erfolgen. Hierauf wird weiter unten näher eingegangen werden.

Eine Pressfitzone ist dabei typischerweise eine Zone, welche dazu ausgebildet ist, mit einer anderen Komponente, beispielsweise einer Leiterplatte oder einem Messwiderstand, verbunden zu werden. Hierzu ist eine jeweilige Pressfitzone typischerweise mit einem in Längsrichtung des Pressfitpins gesehen zunächst ansteigenden und dann wieder abfallenden Querschnitt ausgebildet. Der maximale Querschnitt bezieht sich somit typi ¬ scherweise auf eine jeweilige Ebene quer zur Längsrichtung des Pressfitpins. Die Pressfitzonen sind dabei bevorzugt elastisch, so dass ein besonders vorteilhafter Kontakt hergestellt werden kann . Die Pressfitpins der ersten Gruppe sind bevorzugt material ¬ schlüssig mit der Trägerstruktur ausgebildet. Dies erlaubt eine einfache Herstellung und eine zuverlässige elektrische Ver ¬ bindung. Insbesondere können die Trägerstruktur und die

Pressfitpins der ersten Gruppe aus einem gemeinsamen Blech gestanzt bzw. geformt werden. Es kann insbesondere bei der

Verwendung von Ausstanzverfahren auch von einer Stanzgitterstruktur gesprochen werden, welche sowohl die Trägerstruktur wie auch die damit verbundenen Pressfitpins umfasst. Gemäß einer Weiterbildung weist jeder Pressfitpin einer zweiten Gruppe von Pressfitpins eine Querschnittsfläche auf, welche durchgehend kleiner ist als die maximale Querschnittsfläche der ersten Pressfitzone . Dies ermöglicht es, die Pressfitpins der zweiten Gruppe von Pressfitpins dazu zu benutzen, lediglich eine von zwei Komponenten zu kontaktieren, welche von den Pressfitpins der ersten Gruppe kontaktiert wird. Hierzu kann insbesondere ein jeweiliger Pressfitpin der zweiten Gruppe durch entsprechend große Löcher der nicht zu kontaktierenden Komponente

hindurchtreten und mit einer zu kontaktierenden Komponente verbunden sein.

Gemäß einer Ausführung umfasst die zweite Gruppe zumindest ein Paar von nebeneinander angeordneten Pressfitpins. Dies hat sich für typische Anwendungen als zweckmäßig erwiesen. Insbesondere kann eine Verbindungslinie zwischen den Pressfitpins eines Paars quer zu einer Stromrichtung eines Batteriesensors sein. Dies vermeidet die Einführung von Asymmetrien, welche den Stromfluss in schwer vorhersehbarer Weise beeinflussen könnten. Anstelle eines Paars von Pressfitpins kann auch eine Anordnung von mehr als zwei, beispielsweise drei, vier oder mehr Pressfitpins verwendet werden. Auch diese können eine Verbindungslinie haben, welche quer zu einer Stromrichtung eines Batteriesensors ist. Die Pressfitpins der zweiten Gruppe können auch mit der Trä ¬ gerstruktur materialschlüssig verbunden sein.

Die erste Pressfitzone und die zweite Pressfitzone können jeweils voneinander beabstandet sein. Die erste Pressfitzone kann jedoch auch jeweils an die zweite Pressfitzone unmittelbar angrenzen. Es sei verstanden, dass diese Ausführungen auch bei mehreren Pressfitpins miteinander kombinierbar sind. Gemäß einer Ausführung umfasst die erste Gruppe vier Press ¬ fitpins, welche in einem ersten Paar und einem zweiten Paar hintereinander angeordnet sind. Dies hat sich für typische Anwendungen als vorteilhaft erwiesen. Insbesondere können Verbindungslinien zwischen den jeweiligen Pressfitpins jedes Paars quer zu einer Stromrichtung ausgerichtet sein, was eine potentialgleiche Messung ermöglicht. Durch die Verwendung eines Paars von Pressfitpins kann die jeweilige Stromtragfähigkeit erhöht, insbesondere verdoppelt werden, ohne auf eine andere Stärke eines Blechs ausweichen zu müssen. Die Pressfitpins eines jeweiligen Paars können insbesondere zusammengeschaltet sein, beispielsweise durch entsprechende Ausgestaltung der Trägerstruktur, was vorteilhaft ist, wenn sie potentialgleich messen.

Anstelle eines Paars können auch jeweils mehr als zwei, bei- spielsweise drei, vier oder mehr Pressfitpins verwendet werden. Auch diese können eine Verbindungslinie haben, welche quer zu einer Stromrichtung eines Batteriesensors ist und sie können zusammengeschaltet sein. Gemäß einer Weiterbildung weist der Deckel ferner einen integrierten Stecker auf. Dies kann insbesondere dazu dienen, einen elektrischen Anschluss zwischen innerhalb eines Gehäuses be ¬ findlichen Komponenten und dazu externen Komponenten herzustellen .

Insbesondere können die Pressfitpins der zweiten Gruppe mit elektrischen Leitern des Steckers verbunden sein. Dies er- möglicht ein spezifisches Kontaktieren einer der Komponenten mittels des Steckers.

Bevorzugt verbindet die Trägerstruktur eine Anzahl von

Pressfitpins mit anderen Pins und/oder anderen elektrischen Leitern. Dies ermöglicht eine flexible und einfache Herstellung auch komplexerer elektrischer Verbindungen zwischen Pressfitpins und anderen elektrischen Leitern. Gemäß einer vorteilhaften Ausführung ist der Deckel mit einem ersten Fügepartner und einem zweiten Fügepartner verbunden. Vorteilhaft sind dabei die ersten Pressfitzonen in den ersten Fügepartner eingepresst und die zweiten Pressfitzonen sind in den zweiten Fügepartner eingepresst. Sofern Pressfitpins der zweiten Gruppe vorhanden sind, sind diese vorzugsweise in den zweiten Fügepartner eingepresst, können aber beispielsweise alternativ oder zusätzlich dazu auch in den ersten Fügepartner einpresst sein. Dies erlaubt eine vorteilhafte Anordnung, in welcher die beiden Fügepartner über die Pressfitpins der ersten Gruppe miteinander und gegebenenfalls mit anderen Komponenten verbunden sind, und in welcher der zweite Fügepartner mit externen Komponenten separat verbunden werden kann.

Beispielsweise kann der erste Fügepartner ein Messwiderstand sein. Ebenso kann der zweite Fügepartner eine Leiterplatte sein. Dies hat sich gerade für Anwendungen in einem Batteriesensor als vorteilhaft erwiesen.

Der Deckel kann insbesondere Teil eines Gehäuses sein, welches einen Innenraum umschließt. Ein solches Gehäuse kann insbe ¬ sondere für einen mechanischen Schutz sorgen und kann des Weiteren abgedichtet sein gegen das Eindringen von Flüssigkeit und/oder schädlichen Substanzen. Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Batteriesensor, welcher einen Messwiderstand und eine Messschaltung aufweist, welche dazu konfiguriert ist, eine über zumindest einem Teil des Messwiderstands abfallende Spannung zu messen. Erfindungsgemäß ist bei dem Batteriesensor vorgesehen, dass der Messwiderstand als Teil eines die Messschaltung umschließenden Gehäuses ausgebildet ist. Der Batteriesensor weist dabei einen unteren und/oder einen oberen Deckel auf, wobei der Messwiderstand und der oder die Deckel zusammen das Gehäuse bilden. Erfindungsgemäß ist zumindest einer der Deckel gemäß der Er ¬ findung ausgebildet. Dabei kann auf alle beschriebenen Aus ¬ führungen und Varianten eines Deckels zurückgegriffen werden. Die ersten Pressfitzonen sind dabei typischerweise in den

Messwiderstand eingepresst und die Messschaltung ist bevorzugt auf einer Leiterplatte aufgebracht, in welche die zweiten Pressfitzonen eingepresst sind. Mittels des erfindungsgemäßen Batteriesensors können die weiter oben beschriebenen Vorteile eines erfindungsgemäßen Deckels für einen Batteriesensor nutzbar gemacht werden. Insbesondere kann die Messschaltung eine über dem Messwiderstand abfallende Spannung messen, so dass auf einen durchfließenden Strom ge- schlössen werden kann. Es kann sich hierbei insbesondere um einen langzeit- und/oder temperaturstabilen Messwiderstand handeln, oder es kann sich um einen weniger stabilen Messwiderstand handeln, welcher laufend kalibriert wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführung sind die Pressfitpins der zweiten Gruppe mit elektrischen Leitern eines Steckers verbunden und Pressfitzonen der Pressfitpins der zweiten Gruppe sind in die Leiterplatte eingepresst. Dies ermöglicht es besonders vor ¬ teilhaft, die Leiterplatte separat vom Messwiderstand mit außerhalb des Batteriesensors liegenden Komponenten zu ver ¬ binden. Beispielsweise kann über die Pressfitpins der zweiten Gruppe die Leiterplatte mit einer Fahrzeugelektronik verbunden werden. Hierbei besteht keine elektrische Verbindung zum Messwiderstand, welche in diesem Fall auch nicht erwünscht ist. Eine paarweise Anordnung der Pressfitpins der zweiten Gruppe mit einer Verbindungslinie quer zu einer Stromrichtung des Batteriesensors kann insbesondere Asymmetrien vermeiden, welche Messungen in schwer zu bestimmender Weise beeinflussen könnten. Gemäß einer bevorzugten Ausführung umfasst die erste Gruppe vier Pressfitpins, welche in einem ersten Paar und einem zweiten Paar hintereinander angeordnet sind. Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass das erste Paar in der Stromrichtung des

Batteriesensors gesehen vor dem zweiten Paar angeordnet ist, eine Verbindungslinie zwischen den Pressfitpins des ersten Paars quer zur Stromrichtung ausgerichtet ist und eine Verbindungslinie zwischen den Pressfitpins des zweiten Paars quer zur Strom- richtung ausgerichtet ist. Damit können die Pressfitpins eines jeweiligen Paars insbesondere potentialgleich messen. Durch die Verwendung von Paaren von Pressfitpins wird die Stromtragfä ¬ higkeit erhöht, ohne auf dickeres Material zurückgreifen zu müssen .

Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zum Herstellen eines Batteriesensors, insbesondere eines Batteriesensors gemäß der Erfindung, wobei auf alle beschriebenen Varianten und Ausführungen zurückgegriffen werden kann. Das Verfahren weist folgende Schritte auf:

Bereitstellung eines erfindungsgemäßen Deckels, wobei auf alle beschriebenen Varianten und Ausführungen zurückgegriffen werden kann,

Einpressen der ersten Pressfitzonen in einen Messwider- stand, und

Einpressen der zweiten Pressfitzonen in eine Leiterplatte.

Dieses Verfahren ermöglicht eine besonders vorteilhafte Her ¬ stellung eines Batteriesensors, insbesondere eines erfin- dungsgemäßen Batteriesensors . Durch die besondere Ausgestaltung des Deckels mit den entsprechend ausgeführten Pressfitpins kann durch einfaches Aufstecken eine Kontaktierung von sowohl dem Messwiderstand wie auch der Leiterplatte erreicht werden. Dabei werden auch gute elektrische Kontakte ausgebildet, welche für eine zuverlässige Funktion über eine typische Nutzungsdauer besonders vorteilhaft sind. Die einzelnen Merkmale der Erfindung ermöglichen insbesondere in einem Arbeitsgang die Herstellung eines Gehäuses mit integrierten Einpresspins für zwei oder mehr Fügepartner, welche miteinander elektrisch verbunden werden sollen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Pressfitpins grundsätzlich auch mehr als zwei Pressfitzonen aufweisen können, welche entsprechend fortgesetzt werden können, wobei typischerweise eine jeweils weiter entfernt vom Deckel bzw. von einer Trä ¬ gerstruktur angeordnete Pressfitzone einen kleineren maximalen Querschnitt hat als die jeweils näher am Deckel bzw. der Trägerstruktur liegenden Pressfitzonen .

Das Stanzgitter kann besonders vorteilhaft für alle vorgesehenen elektrischen Verbindungen zugleich gestaltet werden und in das Gehäuse eingespritzt werden. Anschließend kann das Gehäuse mit einem Deckel verschlossen werden. Es entfallen dabei folgende, gemäß dem Stand der Technik typischerweise notwendige Ar ¬ beitsgänge: separate Herstellung eines oder mehrerer Pins zur Verbindung des Messwiderstands mit der Leiterplatte und eines Stanzgitters für Steckkontakte; Montage der Pins auf dem

Messwiderstand; Fixierung des Messwiderstands mit den Kontakten zum Stanzgitter.

Stattdessen wird ein Stanzgitter mit allen benötigten Pins vorteilhaft auf einmal hergestellt und das Gehäuse darum an ¬ gespritzt. In zwei weiteren Arbeitsgängen kann insbesondere zuerst der Messwiderstand und dann die Leiterplatte in das Gehäuse eingepresst werden. Schließlich kann das Gehäuse mit einem Deckel verschlossen werden.

Weitere Merkmale und Vorteile wird der Fachmann den nachfolgend mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen entnehmen. Dabei zeigen:

Fig. 1: eine Querschnittsansicht durch einen erfindungsge- mäßen Deckel,

Fig. 2: eine Draufsicht auf den Deckel von Fig. 1,

Fig. 3: die Ansicht von Fig. 2 mit einem eingezeichneten

Bereich, Fig. 4: den eingezeichneten Bereich von Fig. 3 in vergrößerter Darstellung,

Fig. 5: eine Teilansicht des Deckels, und

Fig. 6: einen Batteriesensor.

Fig. 1 zeigt, wie ein erster Fügepartner in Form eines Messwiderstands 1 und ein zweiter Fügepartner in Form einer Leiterplatte 2 mittels eines erfindungsgemäßen Deckels 4 mitei ¬ nander verbunden werden. In dem erfindungsgemäßen Deckel 4 ist eine Anzahl von Pressfitpins 3 einer ersten Gruppe von

Pressfitpins angeordnet. Jeder Pressfitpin 3 der ersten Gruppe weist eine jeweilige erste Pressfitzone 3a und eine jeweilige zweite Pressfitzone 3b auf. Die jeweilige zweite Pressfitzone 3b ist dabei weiter von einer Bodenplatte des Deckels 4 beabstandet als die jeweilige erste Pressfitzone 3a.

Des Weiteren weist die jeweilige erste Pressfitzone 3a einen höheren maximalen Querschnitt als die jeweilige zweite

Pressfitzone 3b auf. Der Querschnitt ist dabei quer zu einer Längserstreckung des jeweiligen Pressfitpins 3 gesehen.

Die Pressfitpins 3 der ersten Gruppe sind mit einer Träger ¬ struktur 8 elektrisch verbunden und auch mit weiteren Komponenten verbunden, was nicht näher dargestellt ist. Die Trägerstruktur 8 ist in dem Deckel 4 durch Umspritzen aufgenommen. Dies ermöglicht eine flexible Kontaktierung und einen elektrischen und mechanischen Schutz.

Der Deckel 4 weist des Weiteren eine Anzahl von Pressfitpins 5 einer zweiten Gruppe von Pressfitpins auf. Die jeweiligen Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe weisen jeweils nur eine Pressfitzone 5a auf, welche von ihrer Ausgestaltung, d.h. insbesondere in Bezug auf Abstand und maximalen Querschnitt, der jeweiligen zweiten Pressfitzone 3b der Pressfitpins 3 der ersten Gruppe von Pressfitpins entspricht. Der Deckel 4 weist des Weiteren einen Stecker 6 auf, wobei Leiter des Steckers 6 mit den Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe von Pressfitpins verbunden sind. Zusammen mit weiteren, nicht näher beschriebenen Komponenten bildet der Deckel 4 ein Gehäuse 7 aus. Dieses umschließt einen Innenraum, in welchem sich insbesondere die Leiterplatte 2 befindet und über welchen vorliegend der Messwiderstand 1 heraussteht .

Wie gezeigt ist der Messwiderstand 1 mit den jeweiligen ersten Pressfitzonen 3a der Pressfitpins 3 der ersten Gruppe von Pressfitpins verbunden, indem diese ersten Pressfitzonen 3a in den Messwiderstand 1 eingepresst sind. Wie gezeigt wird der Messwiderstand 1 dadurch vorliegend an zwei Stellen entlang seiner Längserstreckung kontaktiert, was insbesondere das Messen einer über einem Teil des Messwiderstands 1 abfallenden Spannung ermöglicht . Die Leiterplatte 2 ist sowohl mit den zweiten Pressfitzonen 3b der Pressfitpins 3 der ersten Gruppen von Pressfitpins wie auch mit den Pressfitzonen 5a der Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe von Pressfitpins verbunden. Ersteres ermöglicht es einer auf der Leiterplatte 2 befindlichen Elektronik, die über dem ent- sprechenden Teil des Messwiderstands 1 abfallende Spannung zu messen. Zweiteres ermöglicht eine Kontaktierung der Leiterplatte 2 von außen.

Dabei ist insbesondere anzumerken und auch gut in Fig. 1 zu erkennen, dass die Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe von

Pressfitpins nicht mit dem Messwiderstand 1 kontaktiert sind, sondern durch entsprechende Löcher im Messwiderstand 1 hindurchdringen. Dies wird durch den gezeigten vorteilhaften Aufbau in einfacher Weise ermöglicht.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Deckel 4 von Fig. 1. Dabei ist zu erkennen, dass insgesamt vier Pressfitpins 3 der ersten Gruppe von Pressfitpins vorhanden sind, welche in zwei Paaren angeordnet sind. Außerdem ist zu erkennen, dass zwei Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe von Pressfitpins vorhanden sind, welche in einem Paar angeordnet sind. Bezüglich der Details sei auf die Beschreibung von Fig. 1 verwiesen.

Eine typische Stromflussrichtung ist in Fig. 2 durch einen Pfeil eingezeichnet .

Fig. 3 zeigt die gleiche Darstellung wie Fig. 2, jedoch ist in Fig. 3 zusätzlich ein Bereich eingezeichnet, welcher in Fig. 4 vergrößert dargestellt ist.

Fig. 4 zeigt die Anordnung zweier Pressfitpins 3 der ersten Gruppe von Pressfitpins in einer vergrößerten Darstellung. Dabei ist insbesondere zu erkennen, dass die Pressfitpins 3 sowohl mit ersten Pressfit-Löchern 9, welche im Messwiderstand 1 ausge ¬ bildet sind, wie auch mit zweiten Pressfit-Löchern 10, welche in der Leiterplatte 2 ausgebildet sind, in Kontakt stehen. Dies ermöglicht die bereits beschriebene vorteilhafte elektrische Verbindung zum Messen einer Spannung.

Fig. 5 zeigt die Darstellung von Fig. 4 in nochmals vergrößerter Ansicht. Bezüglich der Details sei auf die obige Beschreibung verwiesen. Insbesondere ist dabei zu erkennen, dass die ersten Pressfit-Löcher 9 wesentlich größer sind als die zweiten Pressfit-Löcher 10, was auch den entsprechenden maximalen Querschnitten der ersten und zweiten Pressfitzonen 3a, 3b entspricht. Dies ermöglicht die bereits beschriebene Art der Kontaktierung .

Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Batteriesensors. Dabei ist der Deckel 4 zu erkennen, von welchem die insgesamt vier Pressfitpins 3 der ersten Gruppe von

Pressfitpins und die zwei Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe von Pressfitpins abstehen.

Über dem Deckel 4 ist ein Messwiderstand 1 ausgebildet, in welchem die vier ersten Pressfit-Löcher 9 zur Aufnahme der ersten Pressfitzonen 3a der Pressfitpins 3 der ersten Gruppe ausgebildet sind. Unmittelbar darüber ist die Leiterplatte 2 angeordnet, in welcher insgesamt sechs zweite Pressfit-Löcher 10 angeordnet sind. Diese dienen zur Aufnahme der zweiten Pressfitzonen 3b der Pressfitpins 3 der ersten Gruppe sowie der Pressfitzonen 5a der Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe. Damit kann die oben bereits erwähnte elektrische Kontaktierung hergestellt werden.

Erwähnenswert an der gezeigten Ausführung ist die Tatsache, dass der Messwiderstand 1 einen Teil des Gehäuses 7 darstellt. Dies erlaubt eine vorteilhafte kompakte und dichte Ausführung. Das Gehäuse 7 weist zur Komplettierung ferner noch einen weiteren Deckel 11 auf, welcher von oben auf den Messwiderstand 1 aufgebracht wird. Sowohl der Deckel 4 wie auch der weitere Deckel 11 werden jeweils mit gezeigten Klipsverbindern mit dem

Messwiderstand 1 verklipst. Im zusammengebauten Zustand ergibt sich somit ein kompaktes und dichtes Gehäuse.

Es sei verstanden, dass die Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe von Pressfitpins auch als Steckkontakte bezeichnet werden können. Die beiden Deckel 4, 11 liegen typischerweise auf jeweiligen ebenen Oberflächen des Messwiderstands 1 auf. Die Deckel 4, 11 können beispielsweise wannenförmig ausgeformt sein. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ragt der

Messwiderstand auf mehreren Seiten aus dem Gehäuse 7 heraus. Dies ist speziell für eine Vorrichtung zur Strommessung vorteilhaft, weil an dem aus dem Gehäuse 7 herausragenden Teil des Mess ¬ widerstands vorteilhaft Zuleitungen für den zu messenden Strom angeschlossen werden können. Auch andere elektrische Bauteile als ein Messwiderstand 1 können grundsätzlich verwendet und vorteilhaft mit der Leiterplatte 2 verbunden werden. Diese können sowohl aus dem Gehäuse 7 herausragen wie auch nicht aus dem Gehäuse 7 herausragen.

Bei der Ausführung von Fig. 6 sei insbesondere erwähnt, dass der Deckel 4 mit integriertem Stecker 6 eine Trägerstruktur 8 mit Pressfitpins 3 der ersten Gruppe von Pressfitpins aufweist, welche in einem ersten Arbeitsgang mit einer dickeren Einpresszone bzw. den ersten Pressfitzonen 3a in die vier dafür vorgesehenen ersten Pressfit-Löcher 9 des Messwiderstands 1 eingepresst werden können. Anschließend kann die Leiterplatte 2 mit den dafür vorgesehenen Pressfit-Löchern 10 in die dünneren Einpress-Zonen bzw. zweiten Pressfitzonen 3b am Ende der jeweiligen Pressfitpins 3 eingepresst werden. Zugleich können die Pressfitpins 5 der zweiten Gruppe von Pressfitpins, welche mit elektrischen Leitern des Steckers 6 verbunden sind, in die Leiterplatte 2 eingepresst werden. Schließlich wird die An ¬ ordnung mit dem weiteren Deckel 11 verschlossen.

Es ist in Figur 6 gut zu erkennen, dass die Pressfitpins 3 der ersten Gruppe in zwei Paaren hintereinander angeordnet sind, wobei die Pressfitpins jedes Paars elektrisch über die Trä ¬ gerstruktur 8 miteinander verbunden sind. Eine Stromrichtung verläuft in der gezeigten Ausführung quer zu jeweiligen Verbindungslinien zwischen Pressfitpins 3 eines jeweiligen Paars. Damit werden die weiter oben erwähnten Vorteile erreicht.

Es sei verstanden, dass anstelle von Pressfitpins mit zwei Pressfitzonen oder einer Pressfitzone auch mehr als zwei Pressfitzonen beispielsweise mit ansteigender Dicke kaskadiert werden können, so dass Mehrfach-Pressfitpins bzw. Mehr- fach-Einpress-Pins für drei oder mehr Fügepartner entstehen.

Erwähnte Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens können in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden. Sie können jedoch auch in einer anderen Reihenfolge ausgeführt werden. Das er- findungsgemäße Verfahren kann in einer seiner Ausführungen, beispielsweise mit einer bestimmten Zusammenstellung von Schritten, in der Weise ausgeführt werden dass keine weiteren Schritte ausgeführt werden. Es können jedoch grundsätzlich auch weitere Schritte ausgeführt werden, auch solche welche nicht erwähnt sind.

Die zur Anmeldung gehörigen Ansprüche stellen keinen Verzicht auf die Erzielung weitergehenden Schutzes dar. Sofern sich im Laufe des Verfahrens herausstellt, dass ein Merkmal oder eine Gruppe von Merkmalen nicht zwingend nötig ist, so wird anmelderseitig bereits jetzt eine Formulierung zumindest eines unabhängigen Anspruchs angestrebt, welcher das Merkmal oder die Gruppe von Merkmalen nicht mehr aufweist. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine Unterkombination eines am Anmeldetag vorliegenden Anspruchs oder um eine durch weitere Merkmale eingeschränkte Unterkombination eines am Anmeldetag vorliegenden Anspruchs handeln. Derartige neu zu formulierende Ansprüche oder Merkmalskombinationen sind als von der Offenbarung dieser Anmeldung mit abgedeckt zu verstehen.

Es sei ferner darauf hingewiesen, dass Ausgestaltungen, Merkmale und Varianten der Erfindung, welche in den verschiedenen

Ausführungen oder Ausführungsbeispielen beschriebenen und/oder in den Figuren gezeigt sind, beliebig untereinander kombinierbar sind. Einzelne oder mehrere Merkmale sind beliebig gegeneinander austauschbar. Hieraus entstehende Merkmalskombinationen sind als von der Offenbarung dieser Anmeldung mit abgedeckt zu verstehen .

Rückbezüge in abhängigen Ansprüchen sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen. Diese Merkmale können auch beliebig mit anderen Merkmalen kombiniert werden.

Merkmale, die lediglich in der Beschreibung offenbart sind oder Merkmale, welche in der Beschreibung oder in einem Anspruch nur in Verbindung mit anderen Merkmalen offenbart sind, können grundsätzlich von eigenständiger erfindungswesentlicher Bedeutung sein. Sie können deshalb auch einzeln zur Abgrenzung vom Stand der Technik in Ansprüche aufgenommen werden.