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Patent Searching and Data


Title:
COVER, PARTICULARLY FOR THE ENGINE OF A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/201912
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cover, particularly an engine cover of a motor vehicle, comprising a foam body which defines the contour of the cover with a front side and a rear side, a recess being formed in the rear side of the foam body, which is designed to receive a fastening element such that, when the fastening element is inside the recess, it comes into direct contact with the surface of the foam body.

Inventors:
SYMKENBERG, Gerrit (Ermlandstrasse 8, Isernhagen, 30916, DE)
KLIWER, Carsten (Lavendelweg 32, Braunschweig, 38110, DE)
GRUBE, Ulrich (Hauptstrasse 160, Adelheidsdorf, 29352, DE)
KLEIN, Uwe (Flurweg 15a, Feldkirchen, 85622, DE)
Application Number:
EP2019/059793
Publication Date:
October 24, 2019
Filing Date:
April 16, 2019
Export Citation:
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Assignee:
AURIA SOLUTIONS UK I LTD. (One Fleet Place, London EC4M 7WS, London EC4M 7WS, EC4M 7WS, GB)
International Classes:
F02B77/11; B29C37/00; B29C44/00; B60R13/08
Domestic Patent References:
WO2004090307A12004-10-21
Foreign References:
US20150075482A12015-03-19
DE102005013829A12005-12-22
DE10314220A12004-10-21
EP2084051A12009-08-05
DE102006052901A12007-10-25
Attorney, Agent or Firm:
LIESEGANG, Eva (BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB, Pettenkoferstraße 22, München, 80336, DE)
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Claims:
Ansprüche:

1. Abdeckung, die einen Schaumstoffkörper aufweist, der die Kontur der Abdeckung mit einer Frontseite und einer Rückseite definiert, wobei in die Rückseite des Schaum- stoffkörpers eine Aussparung eingeformt ist, die zur Aufnahme eines Befestigungs- elementes derart ausgestaltet ist, dass das Befestigungselement in der Aussparung in direktem Kontakt mit der Oberfläche des Schaumstoffkörpers zu liegen kommt.

2. Abdeckung nach Anspruch l, wobei der Schaumstoffkörper aus einem Integralsch- aum gebildet ist, dessen Dichte von außen nach innen abnimmt.

3. Abdeckung nach Anspruch 2, wobei der Schaumstoffkörper einen zelligen Kern und eine zu seinem Rand dichter werdende Außenhaut an seiner Frontseite und seiner Rückseite aufweist.

4. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Schaumstoffkörper eine mittlere Dichte im Bereich von 100 bis 500 g/dm3 aufweist.

5. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Schaumstoffkörper eine Stauchhärte im Bereich von 30 bis 350 kPa aufweist.

6. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Aufnahme des Be- festigungselementes nur durch die Aussparung in dem Schaumstoffkörper gebildet ist.

7. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zur Aufnahme des Be- festigungselementes keine weitere Komponente an dem Schaumstoffkörper ange- bracht oder angeformt ist.

8. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei an der Rückseite des Schaumstoffkörpers keine weiteren Oberflächenelemente angebracht oder angeformt sind.

9. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die ferner eine Tiefziehfolie, eine Sprühhaut, eine Gießhaut, eine Farbschicht, eine Lackschicht und/oder eine De- korschicht an der Frontseite des Schaumstoffkörpers aufweist, die die Frontseite des Schaumstoffkörpers vollständig oder teilweise abdeckt.

10. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die ferner ein Kunststoffform- teil an der Frontseite des Schaumstoffkörpers aufweist, das an dem Schaumstoffkör- per angebracht oder angeformt ist.

11. Abdeckung nach einem der Ansprüche l bis 8, wobei die Abdeckung nur aus dem Schaumstoffkörper besteht.

12. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Aussparung einen Nestabschnitt und einen Kanalabschnitt, der den Nestabschnitt mit der Außenseite des Schaumstoffkörpers verbindet, aufweist und wobei der Kanalabschnitt einen ge- ringeren Durchmesser aufweist als der Nestabschnitt.

13. Abdeckung nach Anspruch 11, wobei der Kanalabschnitt sich von der Außenseite des Schaumstoffkörpers zu dem Nestabschnitt hin veijüngt und/oder an dem Übergang zum Nestabschnitt eine Einschnürung aufweist.

14. Abdeckung nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Nestabschnitt einen Hohlraum ein- grenzt, der die Form einer Kugel, eines Ellipsoids oder eines Polyeders aufweist.

15. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, das eine Motorabdeckung, ein Verkleidungsteil, eine Dämmplatte, ein Crash-Pad oder ein Sitzpolster, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, bildet.

16. Abdeckungssystem mit einer Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche und mit einem Befestigungselement, wobei das Befestigungselement einen Kopf auf- weist, der mit der Aussparung in Eingriff bringbar ist, wobei der Kopf einen Durch- messer hat, der größer ist als ein Durchmesser der Aussparung.

17. Abdeckungssystem nach Anspruch 16 mit einer Abdeckung nach Anspruch 11, wobei der Kopf einen Durchmesser hat, der größer ist als der Durchmesser des Kanalab- schnitts.

18. Abdeckungssystem nach Anspruch 17, wobei der Kopf einen Durchmesser hat, der größer ist als ein Durchmesser des Nestabschnitts.

19. Abdeckungssystem nach Anspruch 18, wobei der Durchmesser des Kopfes in einer Ebene, die parallel zur Mündung des Kanalabschnitts angeordnet ist, größer ist als ein Durchmesser des Nestabschnitts, der in dieser Ebene liegt.

20. Abdeckungssystem nach Anspruch 18 oder 19, wobei der Durchmesser des Kopfes um i%-50%, insbesondere um ca. 10%, 20% oder 30% größer ist als der Durchmesser des Nestabschnittes.

21. Abdeckungssystem nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei das Befestigungsele- ment einen Halsabschnitt aufweist, der mit dem Kopf gekoppelt ist, wobei der Hals- abschnitt zu dem Kanalabschnitt komplementär oder ungefähr komplementär ist.

22. Abdeckungssystem nach Anspruch 21, wobei der Halsabschnitt mindestens so lang ist wie der Kanalabschnitt.

23. Abdeckungssystem nach einem der Ansprüche 18 bis 22, wobei der Kopf die Form ei- ner Kugel, eines Ellipsoids oder eines Polyeders aufweist.

24. Verfahren zur Herstellung einer Abdeckung, insbesondere nach einem der vorange- henden Ansprüche, wobei ein formgebendes Werkzeug mit einem Platzhalter-Teil be- reitgestellt wird, Materialkomponenten, insbesondere Polyol und Isocyanat, in das formgebende Werkzeug eingebracht und ausreagiert werden, um einen Schaumstoff- körper zu bilden, wobei das Werkzeug die Kontur der Abdeckung mit einer Frontseite und einer Rückseite definiert, wobei das Platzhalter-Teil in dem Werkzeug so ange- ordnet ist, dass in die Rückseite des Schaumstoffkörpers eine Aussparung eingeformt wird, die zur Aufnahme eines Befestigungselementes ausgestaltet ist.

25. Verfahren nach Anspruch 24, wobei zur Aufnahme des Befestigungselementes keine weitere Komponente an dem Schaumstoffkörper angebracht oder angeformt werden.

Description:
Abdeckung, insbesondere für den Motor eines Kraftfahrzeugs.

GEBIET

[001] Die Erfindung betrifft eine Abdeckung, zum Beispiel eine Abdeckung für den Motor eines Kraftfahrzeuges, die einen Schaumstoffkörper aufweist.

HINTERGRUND

[002] Abdeckungen des Motors oder von Teilen des Motorraums von Kraftfahrzeugen wer- den z.B. zur Absorption des von dem Motor ausgehenden Schalls und zur Dämpfung von Vib- rationen eingesetzt. Zusätzlich können Sie eine dekorative Funktion haben.

[003] Es ist bekannt, Motorabdeckungen aus einem Kunststoffbauteil herzustellen, das an seiner Frontseite oder Sichtseite, die von dem Motorraum abgewandt ist, eine gestaltete Oberfläche aufweist, die beispielsweise lackiert oder beschichtet ist und häufig ein Logo der jeweiligen Kraftfahrzeugmarke trägt. Die Motorabdeckung kann von dem Motor entkoppelt an diesem befestigt werden, beispielsweise mittels Schrauben mit Hülse und Elastomerschei- be oder über einen Kugelkopf mit Elastomeraufnahme. Der Kugelkopf kann dabei an dem Motor oder an der Abdeckung angebracht werden und die Elastomeraufnahme wird jeweils an dem anderen der beiden angebracht.

[004] Die Motorabdeckung kann ein Schall absorbierendes Bauteil aufweisen, beispielswei- se einen Schaumstoffkörper, der mit der Abdeckung zum Beispiel verklebt oder verschweißt oder an diese angeschäumt ist. Der Schaumstoffkörper kann aus einem Schnittschaum oder einem Formschaum, beispielsweise aus Polyurethan als Hauptkomponente, hergestellt sein.

[005] In der DE 10 2006 052 901 ist eine Motorabdeckung beschrieben, die zur Verbesse- rung des Fußgängerschutzes auf ein hartes Kunststoffbauteil verzichtet und aus einem be- schichteten Schaumstoffkörper mit eingebetteten Elementen zur Befestigung der Abdeckung an dem Motor besteht. ÜBERBLICK

[006] Die Erfindung sieht eine Abdeckung gemäß Anspruch 1, ein Abdeckungssystem ge- mäß Anspruch 16 und ein Verfahren gemäß Anspruch 24 vor. Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

[007] Die Abdeckung weist einen Schaumstoffkörper auf, der die Kontur der Abdeckung mit einer Frontseite und einer Rückseite definiert. In die Rückseite des Schaumstoffkörpers ist eine Aussparung eingeformt, die zur Aufnahme eines Befestigungselementes derart ausge- staltet ist, dass das Befestigungselement in der Aussparung in direktem Kontakt mit der Oberfläche des Schaumstoffkörpers zu liegen kommt. Dadurch kann die Aufnahme das Be- festigungselement durch nur die Aussparung in dem Schaumstoffkörper gebildet sein, wobei für die Aufnahme des Befestigungselementes keine weitere Komponente an den Schaum- stoffkörper angebracht oder angeformt werden müssen. In einigen Beispielen sind an der Rückseite des Schaumstoffkörpers insgesamt keine weiteren Komponenten angebracht oder angeformt.„Weitere Komponenten“ sind insbesondere Komponenten, die nicht schon bei der Herstellung des Schaumstoffkörpers und aus dem Schaummaterial des Schaumstoffkörpers gebildet werden. Das Befestigungselement kann an einem Motor oder an einer anderen Flä- che fixiert sein, mit dem/der die Abdeckung verbunden werden soll.

[008] Die Erfindung schafft dadurch eine Abdeckung, beispielsweise eine Motorabdeckung, die im Vergleich zum Stand der Technik ein geringeres Gewicht hat und mit geringerem Auf- wand hergestellt werden kann, weil bei der Formung der Abdeckung keine Befestigungsele- mente in ein Formwerkzeug eingelegt, positioniert und gehalten werden müssen. Dadurch verringert sich auch die Zykluszeit in der Herstellung, und die Materialkosten können ge- senkt werden. Ferner hat die erfindungsgemäße Abdeckung den Vorteil, dass sie aus einem einzigen einheitlichen Schaumstoffkörper gebildet sein kann, der keine Durchbrüche an sei- ner Oberfläche aufweist. Dadurch ist die Abdeckung besser gegen Eindringen von Feuchtig- keit und Fremdstoffen geschützt. Auch im Hinblick auf ein mögliches Recycling der Abde- ckung am Ende ihrer Lebenszeit ist es vorteilhaft, dass dies aus einem einheitlichen Schaum- stoffkörper besteht, ohne Befestigungskomponenten aus anderen Materialien.

[009] Der Schaumstoffkörper kann aus einem Integralschaum gebildet sein, dessen Dichte von außen nach innen abnimmt. Dabei kann der Schaumstoffkörper einen zelligen Kern und eine zu seinem Rand dichter werdende Außenhaut an seiner Frontseite und seiner Rückseite aufweisen. Die Verwendung eines Integralschaums für den Schaumstoffkörper hat den Vor- teil, dass dieser inhärent eine dichte, geschlossene Außenfläche bildet, die einerseits den

Schaumstoffkörper gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und sonstigen Fremdstoffen schützt und die andererseits eine stabile Oberfläche zur Ausbildung der Aufnahme für das Befestigungselement bereitstellt.

[0010] In einem Beispiel weist der Schaumstoffkörper eine mittlere Dichte im Bereich von 100 bis 500 g/dm 3 auf. Ferner kann der Schaumstoffkörper eine Stauchhärte im Bereich von 30 bis 350 kPa aufweisen.

[0011] Die Stauchhärte ist ein Maß für die Festigkeit des Schaumstoffkörpers. Zur Ermitt- lung der Stauchhärte kann zum Beispiel ein quadratischer Prüfkörper (Parallelepiped) aus dem Schaumstoff zwischen zwei Platten zusammengedrückt und die Kraft gemessen werden, die notwendig ist, diesen Prüfkörper auf einen bestimmten Betrag seiner ursprünglichen Hö- he (z. B. 40 %) zusammenzudrücken. Der Prüfkörper kann für die Ermittlung der Stauchhär- te zum Beispiel die Abmessungen 100 mm x 100 mm x 50 mm aufweisen. Anschließend kann dieser Wert auf die geprüfte Fläche bezogen werden, und es ergibt sich die Stauchhärte oder der Kompressionswiderstand des Schaumstoffs in kPa.

[0012] In verschiedenen Beispielen kann die Frontseite des Schaumstoffkörpers eine Ober- flächenschicht aufweisen, wie eine Tiefziehfolie, eine Sprühhaut, eine Gießhaut, eine Farb- schicht, eine Lackschicht und/oder eine Dekorschicht, die die Frontseite des Schaumstoff- körpers vollständig oder teilweise abdeckt. Ferner kann ein Kunststoffformteil an der Front- seite des Schaumstoffkörpers angebracht oder angeformt sein. Dies ermöglicht die optische und funktionale Gestaltung der Oberfläche der Abdeckung.

[0013] Alternativ kann die Abdeckung nur aus dem Schaumstoffkörper bestehen, d.h. es sind keine weiteren Formteile oder andere Komponenten, die nicht aus dem Material des Schaumstoffkörpers bestehen, und optional sogar keine weitere Oberflächenbeschichtung, weder an der Rückseite noch an der Frontseite, an dem Schaumstoffkörper vorgesehen.

[0014] Die Aussparung zur Aufnahme des Befestigungselementes kann einen Nestabschnitt und einen Kanalabschnitt, der den Nestabschnitt mit der Außenseite des Schaumstoffkör- pers verbindet, aufweisen, wobei der Kanalabschnitt einen geringeren Durchmesser aufweist als der Nestabschnitt. Mit der Außenseite des Schaumstoffkörpers ist in diesem Kontext seine Mantelfläche bezeichnet, welche die Aussparung überspannt, während die Oberfläche der Aussparung Teil der Oberfläche des Schaumstoffkörpers ist, die Oberfläche des Schaumstoff- körpers sich also in die Aussparung hinein erstreckt.

[0015] Der Kanalabschnitt kann sich von der Außenseite des Schaumstoffkörpers zu dem

Nestabschnitt hin veijüngen und/oder an dem Übergang zum Nestabschnitt eine Einschnü- rung aufweisen. Dadurch bildet der Übergang zwischen dem Kanalabschnitt und dem Nest- abschnitt einen Sitz, gegen den das Befestigungselement zu liegen kommt, wenn es in die Aufnahme eingefügt ist. Der Nestabschnitt grenzt zum Beispiel einen Hohlraum ein, der die Form einer Kugel, eines Ellipsoids oder eines Polyeders aufweist, wobei die Form des Hohl- raums der Form des Befestigungselementes oder eines Teils Befestigungselementes entspre- chen kann, wie unten erläutert ist.

[0016] In verschiedenen Beispielen kann die Abdeckung eine Motorabdeckung, ein Verklei- dungsteil, eine Dämmplatte, ein Crash-Pad oder ein Sitzpolster, insbesondere in einem Kraft- fahrzeug, bilden. Die Abdeckung ist auf keine bestimmte Anwendung beschränkt. Sie kann die Funktion eines Polsters zum Beispiel zur Dämmung von Vibrationen und Stößen und/oder eine Schall absorbieren Funktion haben. Bei Verwendung eines Integralschaums kann die Abdeckung ein entkopplendes Masse-Feder-System bilden. Die Abdeckung kann im Motorraum, im Innenraum eines Kraftfahrzeuges oder an der Außenseite eines Kraftfahrzeu- ges, aber beispielsweise auch als Sitzpolster eingesetzt werden.

[0017] Die Abdeckung kann Teil eines Abdeckungssystems sein, wobei das Abdeckungssys- tem als Gegenstück zu der Aufnahme ein Befestigungselement aufweist das Befestigungsele- ment hat einen Kopf, der mit der Aussparung in Eingriff bringbar ist, wobei der Kopf einen Durchmesser hat, der größer ist als ein Durchmesser der Aussparung, um einen festen Sitz des Kopfes in der Aufnahme zu gewährleisten, wenn diese in Eingriff gebracht sind. Dabei ist der Kopf des Befestigungselementes so dimensioniert, dass er in der Aufnahme Material des Schaumstoffkörpers zusammen drückt und verdrängt, sodass sich ein fester kraftschlüssiger und/oder formschlüssiger Sitz ergibt.

[0018] Zu diesem Zweck kann der Kopf einen Durchmesser haben, der größer ist als der Durchmesser des Kanalabschnitts. Spezieller kann der Kopf einen Durchmesser haben, der größer ist als ein Durchmesser des Nestabschnitts. In verschiedenen Beispielen kann der Durchmesser des Kopfes in einer Ebene, die parallel zur Mündung des Kanalabschnitts ange- ordnet ist, die an der Außenseite des Schaumstoffkörpers liegt, größer sein als ein Durchmes- ser des Nestabschnitts in dieser Ebene, wenn das Befestigungselement in die Aussparung eingefügt ist. Beispielsweise kann der Durchmesser des Kopfes um i%-50%, insbesondere um ca. 10%, 20% oder 30% größer sein als der Durchmesser des Nestabschnittes. Die genannten Verhältnisse können für die Ebene gelten, in der der Durchmesser des Kopfes am größten ist. Ferner kann der Durchmesser des Kopfes in einer Richtung, die senkrecht zu der Mündung des Kanalabschnitts ist, gleich oder ungefähr gleich groß wie der Durchmesser des Nestab- schnitts sein. Dadurch kann der oben beschriebene kraftschlüssige und formschlüssige Sitz des Kopfes des Befestigungselementes innerhalb des Nestabschnitts der Aufnahme erhalten werden.

[0019] In verschiedenen Beispielen kann das Befestigungselement einen Halsabschnitt auf- weisen, der mit dem Kopf gekoppelt ist, wobei der Halsabschnitt zu dem Kanalabschnitt komplementär oder ungefähr komplementär ist. Insbesondere ist der Halsabschnitt genauso oder ungefähr so lang wie der Kanalabschnitt, um den Kopf des Befestigungselementes voll- ständig in den Nestabschnitt einfügen zu können. Der Kopf des Befestigungselementes kann eine zu dem Nestabschnitt komplementäre Form haben, beispielsweise die Form einer Kugel, eines Ellipsoids oder eines Polyeders. Eine eckige Kontur des Kopfes und eine entsprechende Kontur des Nestabschnitts können zusätzlich eine Verdrehsicherung erzeugen, wodurch die Abdeckung nach der Verbindung mit dem Befestigungselement ihre Orientierung relativ zu dem Befestigungselement beibehält.

[0020] An der Abdeckung können auch mehrere Aussparungen zum Aufnehmen mehrerer Befestigungselemente ausgebildet sein, und an der Gegenfläche, an der die Abdeckung ange- bracht werden soll, können entsprechend mehrere Befestigungselemente angeordnet sein.

[0021] Es wird auch ein Verfahren zur Herstellung einer Abdeckung vorgesehen, wobei ein formgebendes Werkzeug mit einem Platzhalter-Teil bereitgestellt wird, reaktionsfähige Komponenten, insbesondere Polyol und Isocyanat, in das formgebende Werkzeug einge- bracht werden und die Komponenten zur Reaktion gebracht werden, um einen Schaumstoff- körper zu bilden, wobei das Werkzeug die Kontur der Abdeckung mit einer Frontseite und einer Rückseite definiert, wobei das Platzhalter-Teil in dem Werkzeug so angeordnet ist, dass in die Rückseite des Schaumstoffkörpers eine Aussparung eingeformt wird, die zur Aufnah- me eines Befestigungselementes ausgestaltet ist. Das Platzhalter-Teil kann als separates Teil in das Werkzeug eingelegt werden oder an einer Wand des Werkzeugs angeformt oder befes- tigt sein. Zur Aufnahme des Befestigungselementes werden keine weiteren Komponente an dem Schaumstoffkörper angebracht oder angeformt. In einigen Beispielen sind an der Rück- seite des Schaumstoffkörpers insgesamt keine weiteren Komponenten angebracht oder ange- formt.„Weitere Komponenten“ sind insbesondere Komponenten, die nicht schon bei der Herstellung des Schaumstoffkörpers in dem Werkzeug gebildet werden und die nicht aus dem Schaummaterial des Schaumstoffkörpers bestehen. Wenn mehrere Aussparungen zur Aufnahme mehrerer Befestigungselemente an der Rückseite des Schaumstoffkörpers ausge- bildet werden sollen, können entsprechend mehrere Platzhalter-Teile in dem Werkzeug an- geordnet werden. [0022] Eine Abdeckung aus Integralschaum kann insbesondere durch Reaktionsspritzguss hergestellt werden. Dabei kann das zu verschäumende Reaktionsgemisch, wie Polyol und Isocyanat, mit einem Treibmittel in flüssiger Form in ein Formwerkzeug eingebracht werden, wobei das Reaktionsgemisch das Formwerkzeug nach Beendigung der Verschäumungsreak- tion vollständig ausfüllt. Der Integralschaum weist als Hauptkomponente beispielsweise Po- lyurethan auf, kann aber auch aus anderen Kunststoffen, wie Polyethylen, Polypropylen und Polystyrol hergestellt werden. Charakteristisch für Polyurethane ist der leichte Schaumkern mit einer kompakten, verdichteten Haut, der so genannten Integralhaut. Beispiele für Treib- mittel sind Wasser, Pentan und/oder HFKWs.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

[0023] Verschiedene Aspekte und Beispiele sind im Folgenden anhand der Figuren erläutert.

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Abdeckung gemäß einem Beispiel;

Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Befestigungselementes gemäß einem Bei- spiel;

Fig. 3A bis 3C zeigen schematische Darstellung verschiedener Beispiele von Befestigungs- elementen relativ zu verschiedenen Aussparungsformen, gemäß verschiedener Bei- spiele und

Fig. 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens gemäß einem Beispiel.

BESCHREIBUNG VON BEISPIELEN

[0024] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Abdeckung gemäß einem Beispiel. Die Abdeckung umfasst einen Schaumstoffkörper 10, der aus einem Integralschaum mit einer Außenhaut oder Integralhaut 16 hergestellt sein kann, die eine höhere Dichte aufweist als der innere Zellkern des Schaumstoffkörpers 10. Die Außenhaut 16 erstreckt sich um den gesam- ten Umfang des Schaumstoffkörpers 10 und in eine Aussparung 18 hinein, die einen Nestab- schnitt 12 und einen Kanalabschnitt 14 aufweist. Die Aussparung 18 dient der Aufnahme ei- nes Befestigungselementes des für die Abdeckung, wobei der Nestabschnitt 12 einen Hohl- raum zur Aufnahme eines Kopfes des Befestigungselementes eingrenzt. Der Hohlraum des Nestabschnitts 18 kann beispielsweise die Form einer Kugel, eines Ellipsoids oder eines Po- lyeders aufweisen, wobei in dem Beispiel der Fig. 1 der Nestabschnitt 16 die Form eines Ellip soids hat, dessen längere Abmessung senkrecht zur Mündung i8‘ der Aussparung 18 an der Mantelfläche des Schaumstoffkörpers 10 ist. Die Mantelfläche des Schaumstoffkörpers be- zeichnet die Außenseite des Schaumstoffkörpers 10, welche die Aussparung 18 überspannt, während die Oberfläche oder Außenhaut 16 des Schaumstoffkörpers die gesamte Oberfläche des Schaumstoffkörpers bezeichnet, einschließlich der sich in die Aussparung 18 hinein er- streckende Oberfläche des entsprechenden Teils der Außenhaut 16.

[0025] Unabhängig von der Form des durch den Nestabschnitt 12 gebildeten Hohlraums kann in verschiedenen Ausgestaltungen der Hohlraum so geformt sein, dass er eine längere Abmessung senkrecht zur Mündung i8‘ der Aussparung 18 an der Mantelfläche des Schaum- stoffkörpers 10 und eine kürzere Abmessung in einer Ebene parallel zur Mündung i8‘ der Aussparung 18 aufweist, wobei diese Abmessungen auch gleich sein können oder das Ver- hältnis umgekehrt sein kann, abhängig von der Form des Befestigungselementes.

[0026] Der Kanalabschnitt 14 kann zum Beispiel zylindrisch oder konisch geformt sein und erstreckt sich von der Mündung i8‘ der Aussparung 18 an der Mantelfläche des Schaumstoff- körpers 10 bis zum Nestabschnitt 16. Der Kanalabschnitt 18 hat einen geringeren Durchmes- ser als der Nestabschnitt 16. In dem gezeigten Beispiel veijüngt sich der Kanalabschnitt 18 von der Außenseite des Schaumstoffkörpers 10 zu dem Nestabschnitt 12 hin und weist an dem Übergang zum Nestabschnitt 12 eine Einschnürung auf. Dadurch kann an dem Über- gang zum Nestabschnitt 12 ein Sitz 30 gebildet werden, gegen den der Kopf des Befestigungs- elementes zu liegen kommt, wenn es in der Aussparung 18 aufgenommen ist.

[0027] Fig. 2 zeigt ein Beispiel eines Befestigungselementes 20, mit einem Kopf 22 und ei- nem Halsabschnitt 24, in schematischer Darstellung. Das Befestigungselement kann bei- spielsweise ein Kunststoff-Spritzgussteil oder ein Elastomerbauteil sein oder aus einer Kom- bination verschiedener Materialien, einschließlich Metall, Kunststoff und Elastomer, herge- stellt sein. Die Form des Halsabschnitts 24 kann komplementär zu den Kanalabschnitt 14 sein. Die Form des Kopfes 22 kann grundsätzlich komplementär zur Form des Nestabschnit- tes 12 sein, beide können zum Beispiel die Form eines Polyeders oder eines Ellipsoids (ein- schließlich einer Kugel) haben, wobei der Durchmesser des Kopfes 22 in einer Ebene, die parallel zur Mündung i8‘ des Kanalabschnitts 18 verläuft, größer ist als ein Durchmesser des Nestabschnitts 12, der in dieser Ebene liegt, wenn das Befestigungselement 20 in die Ausspa- rung 18 eingefügt ist. Der Durchmesser des Kopfes kann z.B. um i%-50%, insbesondere um ca. 10%, ca. 20% oder ca. 30% größer sein als der Durchmesser des Nestabschnittes. Die Fi- guren zeigen einen möglichen Größenunterschied, ohne Beschränkung hierauf. Zur Veran- schaulichung sind die Größenunterschiede größer als notwendig dargestellt, und die Figuren sind nicht notwendig maßstäblich zu verstehen.

[0028] Eine eckige Kontur des Kopfes und eine entsprechende Kontur des Nestabschnitts können zusätzlich eine Verdrehsicherung erzeugen, wodurch die Abdeckung nach der Ver- bindung mit dem Befestigungselement ihre Orientierung relativ zu dem Befestigungselement beibehält. An der Abdeckung können auch mehrere Aussparungen zum Aufnehmen mehrerer Befestigungselemente ausgebildet sein, und an der Gegenfläche, an der die Abdeckung ange- bracht werden soll, können entsprechend mehrere Befestigungselemente angeordnet sein.

[0029] Durch die konische Ausbildung des Kanalabschnitts 14 und die relativen Abmessun- gen des Kopfes 22 zu dem Hohlraum des Nestabschnitts 12 kann erreicht werden, dass das Befestigungselement 20 ohne größeren Widerstand in die Aussparung 18 eingefügt werden kann und darin gleichwohl mit festem Sitz, formschlüssig und kraftschlüssig, gehalten wird.

[0030] Die Fig. 3A, 3B und 3C zeigen verschiedene Beispiele verschiedener Befestigungsele- mente relativ zu verschiedenen Nestformen 12‘. Das Beispiel der Fig. 3A entspricht den Fig. 1 und 2, wobei der Nestabschnitt 12‘ die Form eines Ellipsoids und der Kopf 22 des Befesti- gungselementes 20 die Form einer Kugel hat, wobei der Durchmesser der Kugel in einer Ebene E, die parallel zur Mündung i8‘ des Kanalabschnitts 18 angeordnet ist, größer ist als ein Durchmesser des Nestabschnitts 12, der in dieser Ebene E liegt. In der zur Mündung i8‘ senkrechten Richtung sind die Abmessungsmengen des kugelförmigen Kopfes 22 und des Nestabschnitts 12‘ gleich oder ungefähr gleich. Das Ellipsoid des Nestabschnitts 12‘ der Fig. 3A ist so angeordnet, dass seine längere Abmessung senkrecht zur Mündung i8‘ der Ausspa- rung verläuft.

[0031] Das Beispiel der Fig. 3B zeigt einen Nestabschnitt 12‘ in der Form einer Kugel, wobei der Kopf 22 des Befestigungselementes 20 die Form eines Ellipsoids hat, wobei wieder der Durchmesser des Kopfes 22 in einer Ebene E, die parallel zur Mündung i8‘ des Kanalab- schnitts 18 angeordnet ist, größer ist als ein Durchmesser des Nestabschnitts 12‘, der in die- ser Ebene E liegt. In der zur Mündung i8‘ senkrechten Richtung sind die Abmessungsmen- gen des kugelförmigen Kopfes 22 und des Nestabschnitts 12‘ gleich oder ungefähr gleich. Das Ellipsoid des Kopfes 22 der Fig. 3B ist so angeordnet, dass seine längere Abmessung parallel zur Mündung i8‘ der Aussparung liegt.

[0032] Das Beispiel der Fig. 3C zeigt einen Nestabschnitt 12‘ in der Form eines Ellipsoid, wo bei auch der Kopf 22 des Befestigungselementes 20 die Form eines Ellipsoid hat, wobei wie- der der Durchmesser des Kopfes 22 in einer Ebene E, die parallel zur Mündung i8‘ des Ka- nalabschnitts 18 angeordnet ist, größer ist als ein Durchmesser des Nestabschnitts 12‘, der in dieser Ebene E liegt. In der zur Mündung i8‘ senkrechten Richtung sind die Abmessungs- mengen des kugelförmigen Kopfes 22 und des Nestabschnitts 12‘ gleich oder ungefähr gleich. Die Ellipsoide des Kopfes 22 und des Nestabschnitts 12‘ der Fig. 3C sind beide so angeordnet, dass ihre längeren Abmessungen parallel zur Mündung 18‘der Aussparung verlaufen. [0033] Zur Verdeutlichung der Grundsätze der verschiedenen Beispiele ist ein beispielhaftes Größenverhältnis dargesteht, ohne Beschränkung hierauf. Beispielsweise kann der Durch- messer des Kopfes um i%-50%, insbesondere um ca. 10%, 20% oder 30% größer sein als der entsprechende Durchmesser des Nestabschnittes in der Ebene E, wobei in diesen Beispielen die Ebene E durch den Teil des Kopfes 22 mit der größten Abmessung verläuft. Der Nestab- schnitt sollte zur Außenseite des Schaumstoffkörpers einen Mindestabstand von z.B. 5 mm einhalten, um eine Mindestdicke des die Aussparung umgebenden Materials des Schaum- stoffkörpers zu gewährleisten.

[0034] In jedem der Beispiele wird durch die relativen Abmessungen zwischen Kopf 22 und Nestabschnitt 12, nach dem Einfügen des Befestigungselementes 20 in die Aussparung 18 ein fester Sitz erreicht, der form- und kraftschlüssig sein kann.

[0035] Hinsichtlich der Materialien, chemischen und physikalischen Eigenschaften des Schaumstoffkörpers, Abmessungen, Ausgestaltungen und Herstellungsverfahren sowie in Bezug auf mögliche Anwendungen der Abdeckung wird auf die einleitende Beschreibung Be- zug genommen.

[0036] Beispielsweise kann der Schaumstoffkörper eine mittlere Dichte im Bereich von 100 bis 500 g/dm 3 aufweisen. Ferner kann der Schaumstoffkörper eine Stauchhärte im Bereich von 30 bis 350 kPa aufweisen.

[0037] Ferner kann die Frontseite des Schaumstoffkörpers eine Oberflächenschicht aufwei- sen, wie eine Tiefziehfolie, eine Sprühhaut, eine Gießhaut, eine Farbschicht, eine Lackschicht und/oder eine Dekorschicht, die die Frontseite des Schaumstoffkörpers vollständig oder teil- weise abdeckt. Ferner kann ein Kunststoffformteil an der Frontseite des Schaumstoffkörpers angebracht oder angeformt sein. Dies ermöglicht die optische und funktionale Gestaltung der Oberfläche der Abdeckung.

[0038] Alternativ kann die Abdeckung nur aus dem Schaumstoffkörper bestehen, d.h. es sind keine weiteren Formteile oder andere Komponenten, die nicht aus dem Material des Schaumstoffkörpers bestehen, und optional sogar keine weitere Oberflächenbeschichtung, weder an der Rückseite noch an der Frontseite, an dem Schaumstoffkörper vorgesehen.

[0039] Fig. 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Herstellung einer Abdeckung gemäß einem Beispiel. Das Verfahren verwendet ein formgebendes Werkzeug, das die Kontur der Abdeckung mit ihrer Frontseite und ihrer Rückseite definiert. Zusätzlich verwendet das Verfahren für jede Aussparung, die in der Rückseite der Abdeckung ausgebildet werden soll, ein Platzhalter-Teil, das als separates Teil in das Werkzeug eingelegt oder an einer Innen- wand des Werkzeugs angeformt oder befestigt sein kann. Ein oder mehrere Platzhalter-Teile werden an der Innenwand des Werkzeugs dort angeordnet, wo die Aussparungen ausgebildet werden sollen.

[0040] Das Verfahren beginnt mit der Bereitstellung des formgebenden Werkzeugs, bei 40. Materialkomponenten, zum Beispiel ein Polyol und Isocyanat und ein Treibmittel, werden, bei 42, in das formgebende Werkzeug eingebracht, das Werkzeug wird geschlossen und die Materialkomponenten werden ausreagiert, bei 44, um den Schaumstoffkörper zu bilden, wo bei das Werkzeug die Kontur der Abdeckung mit einer Frontseite und einer Rückseite defi- niert und wobei das Platzhalter-Teil in dem Werkzeug so angeordnet ist, dass in die Rücksei- te des Schaumstoffkörpers eine Aussparung dort eingeformt wird, wo eine Aufnahme für ein Befestigungselemente vorgesehen sein soll. Bei 46 wird das Werkzeug geöffnet und die Abde- ckung entnommen. Es kann vorgesehen sein, dass zur Aufnahme des Befestigungselementes keine weiteren Komponenten an dem Schaumstoffkörper angebracht oder angeformt wer- den.

[0041] Zur Herstellung einer Abdeckung aus einem Integralschaum kann insbesondere ein Reaktionsspritzguss-Prozess zum Einsatz kommen. Dabei kann ein zu verschäumendes Re- aktionsgemisch, wie Polyol und Isocyanat, mit einem Treibmittel in flüssiger Form in ein Formwerkzeug eingebracht werden, wobei das Reaktionsgemisch das Formwerkzeug nach Beendigung der Verschäumungsreaktion vollständig ausfüllt. Der Integralschaum weist als Hauptkomponente beispielsweise Polyurethan auf, kann aber auch aus anderen Kunststoffen hergestellt werden. Charakteristisch für Polyurethane ist der leichte Schaumkern mit einer kompakten, verdichteten Haut, der so genannten Integralhaut. Beispiele für Treibmittel sind Wasser, Pentan und/oder HFKWs.