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Patent Searching and Data


Title:
COVERING ASSEMBLY FOR A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/034392
Kind Code:
A1
Abstract:
A covering assembly according to the invention for a motor vehicle has a cover (1) and a cover box lid (3, 4, 5) for closing a cover box (7). The cover (1) has a clamping bracket (9) which is pretensioned in the direction of the cover box lid in the closed state of the cover. A clamping bracket seal (11) is arranged on the cover in the region of the clamping bracket (9) in order to seal a gap between the cover and the cover box lid. A sealing surface (13) is formed directly by the surface of the cover box lid (3, 4, 5).

Inventors:
GEISSLER, Andreas (Senserstr. 10, Muenchen, 81371, DE)
Application Number:
EP2018/070456
Publication Date:
February 21, 2019
Filing Date:
July 27, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AKTIENGESELLSCHAFT (Petuelring 130, München, 80809, DE)
International Classes:
B60J7/12; B60J7/20
Foreign References:
EP1695855A22006-08-30
DE102009040609A12011-03-10
DE4136895C11992-11-26
DE4120474C11992-10-22
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1 . Verdeckanordnung für ein Kraftfahrzeug mit einem Verdeck (1 ) und einer Verdeckkastenklappe (3, 4, 5) zum Verschließen eines Verdeckkastens (7), wobei das Verdeck (1 ) einen Spannbügel (9) aufweist, der im geschlossenen Zustand des Verdecks (1 ) in Richtung der Verdeckkastenklappe (3, 4, 5) vorgespannt ist, wobei eine Spannbügeldichtung (1 1 ) zur Dichtung eines Spaltes zwischen dem Verdeck (1 ) und der Verdeckkastenklappe (3, 4, 5) an dem Verdeck (1 ) im Bereich des Spannbügels (9) angeordnet ist, und wobei eine Dichtfläche (13) unmittelbar durch die Oberfläche der Verdeckkastenklappe (3, 4, 5) ausgebildet ist.

2. Verdeckanordnung nach Patentanspruch 1 , wobei die Oberfläche der Verdeckkastenklappe (3, 4, 5) unlackiert und/oder nicht oberflächenbehandelt ist.

3. Verdeckanordnung nach Patentanspruch 1 oder 2, wobei die Oberfläche der Verdeckkastenklappe (3, 4, 5) eine Kunststoffoberfläche, insbesondere eine Kunststoffoberfläche aus Polyurethan, ist.

4. Verdeckanordnung nach Patentanspruch 3, wobei die Kunststoffoberfläche eine Narbung aufweist.

5. Verdeckanordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, wobei die Narbung in dem Bereich der Dichtfläche eine geringere Tiefe aufweist oder der Bereich der Dichtfläche ohne Narbung ausgebildet ist.

6. Verdeckanordnung nach einem der Patentansprüche 3 bis 5, wobei die Kunststoffoberfläche in einem Sprühhautverfahren oder einem

Umromungsverfahren hergestellt ist.

7. Verdeckanordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, wobei die Verdeckkastenklappe (3, 4, 5) einen Karosserieaussenhautabschnitt (5) und einen Fahrzeuginnenraumabschnitt (4) aufweist und die Dichtfläche (13) an dem

Fahrzeuginnenraumabschnitt (4) ausgebildet ist.

8. Verdeckanordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, wobei an dem Bereich zwischen dem Karosserieaußenhautabschnitt (4) und dem

Fahrzeuginnenraumabschnitt (5) eine Zierleiste (13) angeordnet ist und die Spannbügeldichtung (1 1 ) an der Oberfläche des Fahrzeuginnenraumabschnitts (5) unmittelbar benachbart zu der Zierleiste (13) anliegt.

9. Verdeckanordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 8, wobei die Spannbügeldichtung (1 1 ) im Wesentlichen über eine gesamte Länge des

Spannbügels (9) verläuft.

10. Verdeckanordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 9, wobei die Dichtfläche durch eine nach oben gerichtete Oberfläche der Verdeckkasten klappe gebildet ist.

Description:
Verdeckanordnung für ein Kraftfahrzeug

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verdeckanordnung für ein Kraftfahrzeug.

Ein bekanntes Personenkraftfahrzeug der Cabriolet-Bauart weist ein

Spannbügelverdeck auf, das zwischen einer offenen Stellung und einer

geschlossenen Stellung überführbar ist. In der offenen Stellung ist das

Spannbügelverdeck in einem zusammengefalteten Zustand in einem Verdeckkasten untergebracht. Der Verdeckkasten ist mit einer Verdeckkastenklappe verschließbar. Die Verdeckkastenklappe besteht aus einem Rohbauteil und einer Blende, die in einem Innenraum des Personenkraftfahrzeugs eine sogenannte Hutablage ausbildet und an dem Rohbauteil montiert ist. Das Rohbauteil ist mehrschalig aufgebaut, d.h. mit einer Außenschale und einer Innenschale, und gibt der Verdeckkastenklappe die erforderliche Stabilität. Der außenseitige Übergangsbereich zwischen der Blende und dem Rohbauteil ist mit einer montieren Zierleiste abgedeckt. Beim Schließen des Verdecks wird die Verdeckkastenklappe aufgeschwenkt und das Verdeck ausgeklappt. Dann wird die Verdeckkastenklappe geschlossen und ein Spannbügel, der einen hinteren unteren Rand des Verdecks ausbildet, wird auf der

Verdeckkastenklappe abgelegt. 'Die Zierleiste bildet eine Dichtfläche für eine Spannbügeldichtung aus, die an dem Spannbügel des Verdecks befestigt ist.

Zugleich bildet die Zierleiste einen von außen sichtbaren optischen Übergang zwischen einem dann sichtbaren Teil der Verdeckkastenklappe und dem Verdeck aus. Der bei geschlossenem Verdeck von außen sichtbare Teil der

Verdeckkastenklappe ist die Au ßenschale des Rohbauteils, die wiederum Teil einer Karosserieau ßenhaut des Personenkraftfahrzeugs bildet. Durch die Doppelfunktion der Zierleiste als Dichtfläche für die Spannbügeldichtung und als optischer Übergang zwischen dem Verdeck und der Karosserieau ßenhaut ist es erforderlich, dass die Zierleiste hinreichend breit ausgeführt ist.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verdeckanordnung zu schaffen, bei der eine Anordnung einer Spannbügeldichtung vereinfacht ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Verdeckanordnung gelöst, die die Merkmale von Patentanspruch 1 aufweist. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen aufgeführt.

Eine erfindungsgemäße Verdeckanordnung für ein Kraftfahrzeug hat einen Verdeck und eine Verdeckkastenklappe zum Verschließen eines Verdeckkastens. Das Verdeck weist einen Spannbügel auf, der im geschlossenen Zustand des Verdecks in Richtung der Verdeckkastenklappe vorgespannt ist. Eine Spannbügeldichtung ist zur Dichtung eines Spaltes zwischen dem Verdeck und der Verdeckkastenklappe an dem Verdeck im Bereich des Spannbügels angeordnet. Eine Dichtfläche ist unmittelbar durch die Oberfläche der Verdeckkastenklappe ausgebildet.

Die Spannbügeldichtung liegt nicht auf einem getrennt ausgebildeten

Montageelement, insbesondere einer Zierleiste auf. D.h., dass die Dichtfläche nicht durch ein zusätzliches Montageelement ausgebildet ist, sondern unmittelbar auf der Oberfläche der Verdeckkastenklappe ausgebildet ist.

Bevorzugt ist die Oberfläche der Verdeckkastenklappe unlackiert. Die Oberfläche kann ferner frei von jeglicher anderer Oberflächenbehandlung sein.

Hierdurch kann die Dichtfläche kostengünstig bzw. kostenneutral hergestellt werden, da sie integraler Bestandteil der ohnehin vorhandenen Oberfläche der Verdeckkastenklappe ist. Wie bereits vorstehend erwähnt ist, können zusätzliche Fertigungsschritte, wie ein Oberflächenbehandlungsprozess oder eine Montage eines Montageteils, entfallen. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Oberfläche der Verdeckkastenklappe eine Kunststoffoberfläche. Die Kunststoffoberfläche kann insbesondere aus Polyurethan ausgebildet sein.

Mit Oberfläche der Verdeckkastenklappe ist eine äußerste, integrale Schicht der Verdeckkastenklappe gemeint.

Bevorzugt weist die Kunststoff Oberfläche der Verdeckkastenklappe eine Narbung auf. Eine derartige Narbung ist von Oberflächen anderer Innenraumteile von Kraftfahrzeugen bekannt und gibt der Verdeckkastenklappe ein hochwertiges Aussehen. Die Narbung wird üblicherweise bei Herstellung der Kunstoff Oberfläche durch eine entsprechend ausgebildete Werkzeugoberfläche ausgebildet.

Vorteilhaft kann die Narbung in dem Bereich der Dichtfläche eine geringere Tiefe aufweisen. Die Oberfläche kann auch derart ausgebildet sein, dass diese im Bereich der Dichtfläche ohne Narbung ausgebildet ist.

Vorteilhaft ist die Kunststoffoberfläche in einem Sprühhautverfahren oder einem Umromungsverfahren hergestellt.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen

Verdeckanordnung weist die Verdeckkastenklappe einen

Karosserieaussenhautabschnitt und einen Fahrzeuginnenraumabschnitt auf. Die Dichtfläche ist auf dem Fahrzeuginnenraumabschnitt ausgebildet.

Der Karosserieaußenhautabschnitt und der Fahrzeuginnenraumabschnitt können getrennt voneinander hergestellte Teile sein, die durch eine Montage miteinander verbunden sind. Der Fahrzeuginnenraumabschnitt, der auch Blende oder

Innenraumblende genannt werden kann, kann ein Element sein, das an einen Grundkörper, insbesondere an ein Rohbauteil, der Verdeckkastenklappe montiert ist. Der Karosserieau ßenhautabschnitt kann ein mehrschaliges Rohbauteil mit beispielsweise einer Außenschale und einer Innenschale sein. Das Rohbauteil kann derart ausgebildet sein, dass es der Verdeckkastenklappe eine erforderliche Stabilität verleiht. Das Rohbauteil kann aus einem metallischen Werkstoff, beispielsweise Stahl oder Aluminium, oder einem Kunststoff oder einem

Faserverbundwerkstoff, beispielsweise einem faserverstärktem Kunststoff, oder in Mischbauweise ausgebildet sein.

Bevorzugt ist an dem Bereich, d.h. einem Übergangsbereich, zwischen dem Karosserieau ßenhautabschnitt und dem Fahrzeuginnenraumabschnitt eine

Zierleiste angeordnet. Vorteilhaft liegt die Spannbügeldichtung an der Oberfläche des Fahrzeuginnenraumabschnitts unmittelbar benachbart zu der Zierleiste an.

Die Zierleiste verdeckt vorteilhaft einen Übergang zwischen dem

Karosserieau ßenhautabschnitt und dem Fahrzeuginnenraumabschnitt der

Verdeckkastenklappe. Ferner bildet sie einen optischen Übergang zwischen dem Verdeck und der Karosserie.

Bevorzugt verläuft die Spannbügeldichtung im Wesentlichen über eine gesamte Länge des Spannbügels.

Dies bedeutet, dass die Dichtung zwischen einem linken, unteren Ende angrenzend zu einem linken, hinteren Fahrzeugseitenfenster und einem rechten unteren Ende angrenzend zu einem rechten, hinteren Fahrzeugseitenfenster des Verdecks verlaufen kann.

Erfindungsgemäß ist die Dichtfläche bevorzugt durch eine nach oben gerichtete Oberfläche der Verdeckkastenklappe gebildet. Die Dichtfläche ist insbesondere eine äußere, also eine nach außen gerichtete Oberfläche der Verdeckkastenklappe. Die Dichtfläche ist beispielsweise eine nach au ßen gerichtete Fläche, die im Falle eines vollständig geöffneten Verdecks eine äu ßere Oberfläche des Kraftfahrzeugs bildet. Die nach oben gerichtete Oberfläche der Verdeckkastenklappe kann auch als Außenfläche der Verdeckkastenklappe bezeichnet werden.

Vorstehend genannte Weiterbildungen der Erfindung sind soweit sinnvoll und möglich beliebig miteinander kombinierbar. Es folgt eine Kurzbeschreibung der Figuren.

Figur 1 ist eine schematische Schnittansicht etwa entlang einer Linie A-A durch eine Verdeckanordnung im Bereich eines Spannbügels eines Verdecks eines

Kraftfahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Figur 2 ist eine schematische Perspektivansicht eines Teils des Kraftfahrzeugs mit der Verdeckanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden

Erfindung.

Es folgt eine detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter

Bezugnahme auf die Figuren.

In Figur 1 ist ein in Fahrtrichtung hinterer Abschnitt einer Verdeckanordnung eines Cabriolet-Kraftfahrzeugs bzw. eines Cabriolet-Personenkraftfahrzeugs gezeigt. Das Kraftfahrzeug weist ein Verdeck 1 auf, das in einem zusammengeklappten und verstauten Zustand in einem Verdeckkasten 7 untergebracht werden kann. In Figur 1 ist der geschlossene Zustand des Verdecks 1 gezeigt, in dem sich das Verdeck 1 außerhalb des Verdeckkastens 7 befindet. Der Verdeckkasten 7 ist mit einer schwenkbaren Verdeckkastenklappe 3 verschlossen. Die Verdeckkastenklappe 3 besteht im Wesentlichen aus zwei Abschnitten - einem ersten Abschnitt, der sich im Wesentlichen unterhalb bzw. innerhalb des geschlossenen Verdecks 1 befindet und als Fahrzeuginnenraumabschnitt 4 bezeichnet ist, und einem zweiten Abschnitt, der sich im Wesentlichen außerhalb des geschlossenen Verdecks 1 befindet und als Karosserieau ßenhautabschnitt 5 bezeichnet ist. Der Fahrzeuginnenraumabschnitt 4 könnte auch als Blende oder Hutablage bezeichnet werden und hat eine

Kunststoffoberfläche aus einer Polyurethanhaut, die in einem Sprühhautverfahren oder alternativ in einem Umromungsverfahren hergestellt ist. Der

Fahrzeuginnenraumabschnitt 4 ist mehrschichtig aufgebaut, wobei die

Polyurethanhaut eine äußere Schicht bildet, die im Verbund mit den anderen Schichten ausgebildet ist. Die Polyurethanhaut weist eine Narbung auf, die ähnlich der Oberfläche eines Armaturenbretts oder der Oberfläche anderer Innenraumteile des Kraftfahrzeugs ausgebildet ist. Der Karosserieaußenhautabschnitt 5 ist ein Karosserierohbauteil bestehend aus zumindest einer Au ßenschale 51 , die Bestandteil einer Karosserieau ßenhaut ist, und einer Innenschale 53. Die

Außenschale 51 und die Innenschale 53 sind miteinander verbunden und verleihen dem Karosserieau ßenhautabschnitt 5 eine tragende Funktion und tragen wesentlich zur Stabilität bzw. Steifigkeit der Verdeckkastenklappe 3 bei.

Das Verdeck 1 weist einen Spannbügel 9 auf, der sich entlang einer hinteren unteren Kante des Verdecks 1 erstreckt. In dem gezeigten geschlossenen Zustand des Verdecks 1 ist der Spannbügel 9 durch eine Verdeckkinematik in Richtung des Verdeckkastendeckels 3 vorgespannt. An dem Spannbügel 9 ist eine

Spannbügeldichtung 1 1 umlaufend befestigt, die einen Spalt zwischen dem Verdeck 1 , d.h. dem Spannbügel 9, und dem Verdeckkastendeckel 3 derart abdichtet, dass kein Wasser, Staubpartikel oder dergleichen von außerhalb durch den genannten Spalt in den Fahrzeuginnenraum des Cabriolet-Kraftfahrzeugs eindringen kann. Die Spannbügeldichtung 1 1 ist wie an anderen Fahrzeugklappenelementen auf bekannte Weise mit einem Hohlprofil elastisch verformbar ausgebildet. In der Fig. 1 ist die Spannbügeldichtung 1 1 zur Vereinfachung in einer nicht

zusammengedrückten Stellung gezeigt. Tatsächlich ist die Spannbügeldichtung 1 1 bei geschlossenem Verdeck 1 in Anlage zu dem Verdeckkastendeckel 3 und entsprechend komprimiert. Insbesondere liegt die Spannbügeldichtung 1 1 an einer Dichtfläche 13 an, die unmittelbar auf der Oberfläche der Polyurethanhaut des Fahrzeuginnenraumabschnitts 4 des Verdeckkastendeckels 3 ausgebildet. Genauer gesagt ist die Dichtfläche 13 durch die Oberfläche der Polyurethanhaut des

Fahrzeuginnenraumabschnitts 4 ausgebildet. Angrenzend zu der Dichtfläche 13 ist eine von außerhalb sichtbare Zierleiste 15 ausgebildet, die einen Übergang zwischen dem Fahrzeuginnenraumabschnitt 4 und dem

Karosserieau ßenhautabschnitt 5 verdeckt. Der Karosserieaußenhautabschnitt 5, d.h. die Au ßenschale 51 , ist ein lackiertes Blech oder Kunststoff teil, das optisch einen Bestandteil der Außenhaut der Karosserie des Cabriolet-Kraftfahrzeugs bildet. Der Karosserieaußenhautabschnitt ist üblicherweise in der Farbe der umgebenden Karosserie lackiert. Die Zierleiste kann ebenso in der Farbe der umgebenden Karosserie lackiert sein oder kann verchromt oder als Kontrast in einer anderen Farbe, beispielsweise schwarz, ausgeführt sein. Die Spannbügeldichtung 1 1 liegt nicht auf einer Oberfläche der Zierleiste 15 auf, d.h. die Zierleiste 15 bildet gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung keine Dichtfläche für die Spannbügeldichtung 1 1 aus. Somit kann die Zierleiste 15 weniger breit ausgeführt werden, was zum Einen ästhetische Vorteile, insbesondere wenn das Verdeck 1 geöffnet ist, hat und zum Anderen Kostenvorteile mit sich bringt, da die Zierleiste aus einer geringeren Menge an Material hergestellt ist. Letzteres hat auch Gewichtsvorteile. Ferner kann auch eine entsprechende

Oberflächenbehandlung der Zierleiste 15 entfallen, wenn diese nicht als Dichtfläche benötigt wird.

In Figur 2 ist eine schematische Perspektivansicht eines Teils des Kraftfahrzeugs mit dem Verdeck 1 gezeigt. Das Verdeck 1 ist geschlossen, so dass der darunter liegende Fahrzeuginnenraumabschnitt 4 des Verdeckkastendeckels 3 nicht zu sehen ist. Die Zierleiste 15 ist jedoch gezeigt, die an das untere Ende des Verdecks 1 , d.h. den Bereich des Spannbügels 9, angrenzt. Ferner ist in Fig. 2 ungefähr eine Schnittlinie A-A der Schnittansicht von Fig. 1 dargestellt.