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Patent Searching and Data


Title:
CRASH BARRIER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/022747
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a crash barrier (1) along a roadway, which comprises a rail (2) which extends in an essentially parallel manner in relation to the roadway and which comprises round wood sections (5) which touch against each other in the end thereof.Each round wood section (5) comprises a vertical groove (7) on the lower side thereof (6). A metal strip (8) is arranged in said groove (7). The round wood sections (5) are detachably fixed to posts (4) on the end sides by integrating spacers (3), which can be anchored next to the roadway. The aim of the invention is to improve the assembly of said type of crash barrier (1) by ensuring the required stop level. Said aim is achieved by virtue of the fact that the round wood sections (5) comprise slots (13) on the end sides and which run parallel in relation to the groove (7).Locking tongues (14), which are coupled to the metal strips (8), are inserted into said slots (13). The locking tongues (14), the metal strips (8), the round wood sections (5) and the spacers (3) comprise volatile bores and are connected together via the screw bolts (15, 16) through the bores.

Inventors:
LASS, Horst (Wilhelm-Leithe-Weg 24, Bochum, 44867, DE)
SCHLIESING, Axel (Biedersberg Weg 3, Neunkirchen, 66538, DE)
KLEIN, Walter (Knappenstrasse 95, Katzwinkel, 57581, DE)
HEIMANN, Werner (Ruhbachstrasse 10a, Spiesen-Elversberg, 66583, DE)
Application Number:
DE2006/001337
Publication Date:
March 01, 2007
Filing Date:
August 01, 2006
Export Citation:
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Assignee:
HEINTZMANN SICHERHEITSSYSTEME GMBH & CO. KG (Bessemerstr. 80, Bochum, 44793, DE)
LASS, Horst (Wilhelm-Leithe-Weg 24, Bochum, 44867, DE)
SCHLIESING, Axel (Biedersberg Weg 3, Neunkirchen, 66538, DE)
KLEIN, Walter (Knappenstrasse 95, Katzwinkel, 57581, DE)
HEIMANN, Werner (Ruhbachstrasse 10a, Spiesen-Elversberg, 66583, DE)
International Classes:
E01F15/04; E01F15/02
Attorney, Agent or Firm:
BOCKERMANN KSOLL GRIEPENSTROH (Bergstrasse 159, Bochum, 44791, DE)
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Claims:

Schutzansprüche

1. Schutzplankenstrang entlang einer Fahrbahn, der einen im wesentlichen parallel zur Fahrbahn verlaufenden Holm (2) aus endseitig aneinander stoßenden Rundholzabschnitten (5) aufweist, wobei jeder Rundholzabschnitt (5) an seiner Unterseite (6) eine vertikale Nut (7) aufweist, in der ein Metallband (8) angeordnet ist, wobei die Rundholzabschnitte (5) endseitig unter Eingliederung von Abstandshaltern (3) an neben der Fahrbahn verankerten Pfosten (4) lösbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundholzabschnitte (5) endseitig parallel zur Nut (7) verlaufende Schlitze (13) aufweisen, in welche die Metallbänder (8) koppelnde Riegellaschen (14) eingesetzt sind, wobei die Riegellaschen (14), die Metallbänder (8), die Rundholzabschnitte (5) und die Abstandshalter (3) fluchtende Bohrungen aufweisen und über die Bohrungen (17-20) durchsetzende Schraubbolzen (15, 16) miteinander verbunden sind.

2. Schutzplankenstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (19, 19a, 20) in den Riegellaschen (14) und/oder Abstandshaltern (3) als in Richtung des Holms (2) weisende Langlöcher ausgeführt sind.

3. Schutzplankenstrang nach Anspruch 1 oder 2, d ad u rch gekennzeichnet, dass die Riegellaschen (14) über Querschlitze (34) an den äußeren Bohrungen (19a) quer auf die Schraubbolzen (16) aufsteckbar sind.

4. Schutzplankenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (3) einen C-förmigen Mittelteil (23) aufweisen, wobei die Schenkel (25) des C-förmigen Mittelteils (23) über ein Schließblech (26) miteinander verbunden sind.

5. Schutzplankenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (3) einen rohrförmigen Mittelteil (23a) aufweisen.

6. Schutzplankenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (3) einen wabenförmigen Mittelteil (23b) aufweisen.

Description:

Schutzplankenstrang

Die Erfindung betrifft einen Schutzplankenstrang entlang einer Fahrbahn gemäß den Merkmalen im Oberbegriff von Schutzanspruch 1.

Derartige Schutzplankenstränge sind im Stand der Technik beispielsweise durch die FR 2 811 344 bekannt. Sie weisen einen sich im wesentlichen parallel zur Fahrbahn erstreckenden Holm aus Rundholzabschnitten auf, der über Abstandshalter von im Boden verankerten Pfosten getragen wird. Die Stirnseiten zweier aufeinander folgender Rundholzabschnitte stoßen aneinander. Die Rundholzabschnitte weisen an ihrer Unterseite eine vertikale Nut auf, in der ein Stahlband angeordnet ist. Das Stahlband überragt in der Länge die Enden des Rundholzabschnitts. Im eingebauten Zustand überlappen sich daher die Stahlbänder endseitig in den Nuten. Schraubbolzen durchsetzen die Rundholzabschnitte und die Stahlbänder sowie gegebenenfalls die Abstandshalter und koppeln sie miteinander, so dass die gekoppelten Stahlbänder einen Zuggurt bilden.

Ein Schutzplankenstrang der vorbeschriebenen Gestaltung ist insbesondere bestimmt für Fahrbahnen in ländlichen Gebieten, vorrangig Waldgebieten, und soll optisch eine Anpassung an die Umgebung erreichen.

Die Verbindungsstellen zwischen zwei Rundholzabschnitten sind relativ labil gestaltet und können insbesondere schweren Kraftfahrzeugen, wie Personenwagen der Mittel- und Oberklasse und Lastkraftwagen, nur einen geringen Widerstand entgegensetzen. Hierbei ist zu beachten, dass die Rundholzabschnitte zwangsläufig nur einen bestimmten maximalen Durchmesser erhalten können, um den gewünschten optischen Eindruck nicht zu beeinträchtigen.

Unvorteilhaft ist der bekannte Schutzplankenstrang jedoch insbesondere hinsichtlich seiner Montage. Die Stahlbänder müssen sich in den Nuten überlappen. Hierzu müssen die freien Enden der Stahlbänder in das jeweils benachbarte Ende eines

Rundholzes eingefädelt werden, was sich in der Praxis oft als außerordentlich schwer erweist. Dann müssen noch die Schraubbolzen durch die Rundhölzer und die sich überlappenden Enden der Stahlbänder hindurch gesteckt werden, ehe man sie an den Abstandshaltern befestigen kann.

Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, einen Schutzplankenstrang der gattungsgemäßen Art unter Gewährleistung der geforderten Aufhaltestufe montagetechnisch zu verbessern.

Diese Aufgabe wird mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Kerngedanke der Erfindung ist, dass die Rundholzabschnitte endseitig parallel zur Nut verlaufende Schlitze aufweisen, in welche die Metallbänder koppelnde Riegellaschen eingesetzt sind, wobei die Riegellaschen, die Metallbänder, die Rundholzlaschen und die Abstandshalter fluchtende Bohrungen aufweisen und über die Bohrungen durchsetzende Schraubbolzen miteinander verbunden sind.

Durch diese Konstruktion sind die Metallbänder über Riegellaschen gekoppelt, so dass ein durchgehender Zuggurt im Holm ausgebildet ist. Im Falle eines Anpralls eines LKWs hält der Schutzplankenstrang auch sehr hohen Zuglasten stand, wobei der Zuggurt die Schutzfunktion des Schutzplankenstangs gewährleistet, auch wenn einzelne Pfosten beispielsweise infolge eines direkten Anpralls abbrechen sollten.

Insbesondere montagetechnisch erweist sich der erfindungsgemäße Schutzplankenstrang als vorteilhaft. Bei der Montage kann nun zunächst ein Rundholzabschnitt endseitig an einem Abstandshalter unter Eingliederung einer Riegellasche mit einem Schraubbolzen lose befestigt werden. Im nächsten Schritt ist dann der zweite Rundholzabschnitt zu positionieren, wobei die Riegellasche in den benachbarten Schlitz einzuführen ist. Sobald die Bohrungen im zweiten Rundholzabschnitt und im Abstandshalter fluchten kann ein Schraubbolzen eingeschoben und somit eine feste Verbindung hergestellt werden. Abschließend ist der Schraubbolzen am ersten Rundholzabschnitt anzuziehen.

Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 6.

Die Bohrungen in den Riegellaschen und/oder Abstandshaltern können als in Richtung des Holms weisende Langlöcher ausgeführt sein. Die Langiöcher erleichtern die Montage, weil sie einen Längenausgleich ermöglichen. Auch das Nachgiebigkeitsverhalten eines Schutzplankenstrangs können die Langlöcher unterstützen, da innerhalb der Verbindung im Falle eines Anpralls das Spiel ausgenutzt wird, bevor die volle Last im Verbindungsbereich wirkt. Die Möglichkeit des Längenausgleichs ist auch während der Standzeit von Vorteil, weil die Materialien der verwendeten Bauteile unterschiedliche Temperaturausdehnungskoeffizienten aufweisen. Möglicherweise auftretenden nachteiligen Spannungen kann so entgegengewirkt werden.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Riegellaschen über Querschlitze an den äußeren Bohrungen quer auf die Schraubbolzen aufsteckbar sind. Dieses Merkmal erlaubt es, zunächst die Rundholzabschnitte an den Abstandshaltern über die äußeren Bohrungen lose zu befestigen, um dann die koppelnden Riegellaschen von oben durch die Schlitze einzusetzen und danach die inneren Schraubbolzen einzuführen. Anschließend werden dann alle Schraubbolzen angezogen und die Verbindung verspannt. Mithin wird die Montage durch diese Ausführung nochmals wesentlich vereinfacht.

Ais Abstandshalter kommen mehrere Ausführungsformen in Frage. Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Abstandshalter einen C-förmigen Mittelteil aufweisen, wobei die Schenkel des C-förmigen Mittelteils über ein Schließblech miteinander verbunden sind. Durch derartige Abstandshalter wird ein Hohlraum zwischen dem Pfosten und dem Holm geschaffen, so dass der Abstandshalter selbst als Feder/Dämpfer-Kombination wirkt und in begrenztem Umfang eine Dämpfung des Anpralls ermöglicht. Durch das Schließblech wird verhindert, dass die Schenkel sich aufspreizen können, wodurch die Wirksamkeit der Abstandshalter und das Aufhaltevermögen nochmals erhöht werden. Vorzugsweise ist das Schließblech mit den Schenkeln verschweißt. Grundsätzlich kann das Schließblech den Schenkeln des Abstandshalters aber auch lösbar zugeordnet sein.

In einer weiteren Ausführungsform kann der Abstandshalter einen rohrförmigen Mittelteil aufweisen. Rohrförmige Abstandshalter haben insbesondere herstellungstechnische und damit auch wirtschaftliche Vorteile. Auch hinsichtlich des Dämpfungsver-

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mögens bringen Rohrabschnitte für die Praxis Vorteile mit sich. Vorstellbar ist ferner, dass der Abstandshalter einen wabenförmigen Mittelteil aufweist.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 einen Ausschnitt aus einem Schutzplankenstrang in einer perspektivischen Darstellung von der Rückseite;

Figur 2 den Schutzplankenstrang in einer Seitenansicht;

Figur 3 den Schutzplankenstrang in der Draufsicht;

Figur 4 den Schutzplankenstrang in einer perspektivischen Ansicht von vorne;

Figur 5 den Ausschnitt eines Schutzplankenstrangs in einer Explosionsdarstellung;

Figuren 6-8 Ausführungsformen des Abstandshalters aus drei Perspektiven;

Figur 9 der Holm im Querschnitt entlang der Linie lila in Figur 3 in einer ersten Ausführungsform;

Figur 10 der Holm im Querschnitt entlang der Linie MIb in Figur 3 in einer ersten Ausführungsform;

Figur 11 der Holm im Querschnitt entlang der Linie lila in Figur 3 in einer zweiten Ausführungsform und

Figur 12 der Holm im Querschnitt entlang der Linie NIb in in einer zweiten Ausführungsform Figur 3;

Gleiche Merkmale des Schutzplankenstrangs haben in allen Figuren identische Bezugszeichen.

In den Figuren 1 bis 4 ist der erfindungsgemäße Schutzplankenstrang 1 in mehreren Ansichten ausschnittweise dargestellt. Derartige Schutzplankenstränge 1 sind in der

Regel entlang von Fahrbahnen angeordnet. Sie weisen einen Holm 2 auf, der unter Eingliederung von Abstandshaltern 3 an Pfosten 4 montiert ist.

Der Holm 2 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zur Fahrbahn und weist schussweise, endseitig im Bereich der Pfosten 4 aneinander stoßende Rundholzabschnitte 5 auf. Jeder Rundholzabschnitt 5 hat an seiner Unterseite 6 eine vertikale Nut 7. In der Nut 7 ist ein Metallband 8 angeordnet, das sich zwischen den Endseiten 9 des Rundholzabschnitts 5 erstreckt. Das Metallband 8 aus Stahl ist üblicherweise 5 mm stark. Pfostenseitig sind die Rundholzabschnitte 5 umfangsseitig abgeflacht. An diesen Abflachungen 10 ist jeweils im Verbindungsbereich zwischen zwei Rundholzabschnitten 5 und einem Pfosten 4 ein Abstandshalter 3 eingegliedert.

Erfindungsgemäß sind an den Enden 11 , 12 der Rundholzabschnitte 5 parallel zur Nut 7 verlaufende Schlitze 13 vorgesehen, in die eine Riegellasche 14 eingesetzt ist. Die Riegellasche 14 stellt die Verbindung zwischen den Metallbändern 8 in aneinander stoßenden Rundholzabschnitten 5 her, so dass im Schutzplankenstrang 1 ein durchgehender Zuggurt realisiert ist. An jedem Ende 12, 13 der Rundholzabschnitte 5 im Bereich des Schlitzes 13 verbinden zwei Schraubbolzen 15, 16 den Rundholzabschnitt 5, das Metallband 8, die Riegellasche 14 und den Abstandshalter 3. Um die Schraubbolzen 15, 16 einführen zu können, weisen die genannten Bauteile 5, 8, 14, 3 fluchtende Bohrungen 17 bis 20 auf (siehe hierzu Figuren 9 bis 12). Die Schraubbolzen 15, 16 sind parallel und horizontalem Abstand zueinander auf gleicher Höhe angeordnet. Pfostenseitig sind die Schraubbolzen 15, 16 unter Eingliederung von Unterlegscheiben 21 durch Muttern 22 verspannt.

Der Abstandshalter 3 hat einen C-förmigen Mittelteil 23. Dieser ist in der Draufsicht im Wesentlichen trapezförmig konfiguriert. Der Mittelteil 23 besteht aus einem Steg 24, von dem sich zwei Schenkel 25 flügelartig erstrecken. Die Schenkel 25 sind nach außen in Längsrichtung des Holms 2 abgekantet. Die Schenkel 25 sind darüber hinaus über ein Schließblech 26 miteinander verbunden. Das Schließblech 26 ist mit den Schenkeln 25 verschweißt und schließt an seinen Seitenkanten bündig mit den Seitenkanten der abgekanteten Abschnitte der Schenkel 25 ab. An jedem Schenkel 25 und im Schließblech 26 sind zwei Bohrungen in Form von Langlöchern 20 an den Stellen vorgesehen, wo der Abstandshalter 3 von den Schraubbolzen 15, 16 des

Holms 2 durchsetzt ist. Ein weiteres Langloch 27 im Steg 24 dient zur lösbaren Befestigung des Abstandshalters 3 am Pfosten 4.

Der Pfosten 4 weist ein Innenprofil 28 aus Stahl mit einem C-förmigen Querschnitt auf, das im Boden festgelegt ist. Auf der der Fahrbahn zugewandten Seite 29 und auf den in Längsrichtung des Holms 2 weisenden Seiten ist das Innenprofil 28 mit einer Holzummantelung 30 versehen. Am oberen Ende 31 ist die Holzummantelung 30 ausgespart. In diesem Bereich ist der Steg 24 des Abstandshalters 3 schraubbefestigt. Ein Schraubbolzen 32 durchdringt dabei den Abstandshalter 3, die Holzummantelung 30 und das Innenprofil 28.

Der Schutzplankenstrang 1 ist in Figur 5 in einer Explosionsdarstellung dargestellt. An den Enden 11 , 12 der Rundholzabschnitte 5 sind jeweils zwei Bohrungen 17 für die Schraubbolzen 15, 16 vorgesehen. Die Schaubbolzen 15, 16 sind Schlossschrauben mit Vierkantansatz. Der Schraubbolzen 32, durch den der Abstandshalter 3 am Pfosten 4 befestigt ist, ist mit einer Mutter 33 verschraubt.

Die Riegellasche 14 ist hochkant in die Schlitze 13 einsetzbar und besteht aus Stahl. Sie weist an ihren Enden jeweils zwei Bohrungen in Form von in Richtung des Holms 2 weisenden Langlöchern 19, 19a auf. An den äußeren Langlöchern 19a sind Querschlitze 34 vorgesehen, deren Breite so groß ist, dass die Riegellasche 14 auf die äußeren Schraubbolzen 16 aufsteckbar ist.

In den Figuren 6 bis 8 sind drei Ausführungsformen des Abstandshalters 3 dargestellt. In Zeile a) sind Ansichten von vorne, in Zeile b) Draufsichten und in Zeile c) perspektivische Ansichten dargestellt. Der Mittelteil 23 ist in Figur 6 C-förmig konfiguriert, während der Mittelteil 23a in Figur 7 rohrförmig gestaltet ist. In Figur 8 schließlich ist der Mittelteil 23b wabenförmig konfiguriert.

In den Figur 9 und 11 sind Querschnitte durch den Rundholzabschnitt entlang der Linie HIa in Figur 3 dargestellt. Die Querschnitte der Figuren 10 und 12 verlaufen entlang der Linie INb in Figur 3.

In den Figuren 9 bis 12 sind die Schraubbolzen 15, 16 als Schlossschrauben mit Vierkantansatz dargestellt, welche Bohrungen 17 bis 20 im Rundholzabschnitt 5, im

Metallband 8, in der Riegellasche 14 und im Abstandshalter 3 durchsetzen. Die Köpfe 35 der Schraubbolzen 15, 16 sind fahrbahnseitig des Schutzplankenstrangs 1 in Senkbohrungen 36 angeordnet. Die Schraubbolzen 15, 16 weisen pfostenseitig ein Gewinde 37 auf, auf das die Muttern 22 unter Eingliederung von Unterlegscheiben 21 geschraubt sind.

In der ersten Ausführungsform der Figuren 9 und 10 sind die Nut 7 und der Schlitz 13 zentrisch und ohne Abstand zueinander angeordnet. Die Nut 7 und der Schlitz 13 sind gleich breit, wobei die Breite so gewählt ist, dass das Metallband 8 und die Riegellasche 14 im Schlitz 13 nebeneinander angeordnet werden können.

In der zweiten Ausführungsform der Figuren 11 und 12 hingegen weisen die Nut 7 und der Schlitz 13 einen Abstand zueinander auf. Die Nut 7 ist von der Unterseite 6 her in den Rundholzabschnitt 5 gesägt, während der Schlitz 13 von der Oberseite 38 her in den Rundholzabschnitt 5 gesägt ist.

In den Figuren 10 und 12 ist der Querschlitz 34 in der Riegellasche 14 deutlich erkennbar.

Der erfindungsgemäße Schutzplankenstrang 1 lässt sich besonders einfach montieren. Zunächst werden die Pfosten 4 im Boden verankert. Anschließend werden die Abstandshalter 3 an den Pfosten 4 montiert. Die Rundholzabschnitte 2 werden samt der darin angeordneten Metallbänder 8 montagefertig an die Baustelle geliefert. Die Rundholzabschnitte 5 werden dann mit den äußeren Schraubbolzen 16 lose an den äußeren Langlöchern 20 der Abstandshalter 3 befestigt. Anschließend wird die Riegellasche 14 von oben in den Schlitz 13 eingesetzt, so dass sie auf die äußeren Schraubbolzen 16 fällt oder geschoben werden kann. Abschließend werden die inneren Schraubbolzen 15 eingesetzt und alle Schraubbolzen 15, 16 angezogen.

Durch die Koppelung der Metallbänder 8 mittels der Riegellaschen 14 und durch die Abstandshalter 3 erfüllt der erfindungsgemäße Schutzplankenstrang 1 die Anforderungen, die an die Schutzfunktion von Stahlleitplanken gestellt werden.

Bezugszeichen:

1 - Schutzplankenstrang 21 - Unterlegscheibe

2 - Holm 22 - Mutter

3 - Abstandshalter 23 - C-förmiger Mittelteil v. 3

4 - Pfosten 23a - rohrförmiger Mittelteil v. 3

5 - Rundholzabschnitt 23b - wabenförmiger Mittelteil v. 3

6 - Unterseite v. 5 24 - Steg v. 3 7 - Nut 25 - Schenkel v. 3

8 - Metallband 26 - Schließblech

9 - Endseiten v. 5 27 - Langloch in 24 10 - Abflachung an 5 28 - Innenprofil 11 - Ende v. 5 29 - der Fahrbahn zugewandte Seite v. 4

12 - Ende v. 5 30 - Holzummantelung

13 - Schlitz 31 - oberes Ende v. 23

14 - Riegellasche 32 - Schraubbolzen

15 - innerer Schraubbolzen 33 - Mutter

16 - äußerer Schraubbolzen 34 - Querschlitz in 14

17 - Bohrung in 5 35 - Kopf

18 - Bohrung in 8 36 - Senkbohrung

19 - innere Bohrung in 14 37 - Gewinde 19a - äußere Bohrung in 14 38 - Oberseite v. 5

20 - Bohrung in 3