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Patent Searching and Data


Title:
CRASH MODULE FOR A RAIL VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098177
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a crash module for a rail vehicle, comprising at least one crash element (2, 2a), which is arranged in front of the vehicle structure (1), wherein at least one transverse profiled element (3, 4) is provided, which is connected to the at least one crash element (2, 2a) and which has a substantially lower compressive strength in the longitudinal direction of the rail vehicle than in the transverse direction.

Inventors:
GRAF, Richard (Vorgartenstraße 221/6/15, Wien, A-1020, AT)
RITTENSCHOBER, Andreas (Leystr. 6/5/48, Wien, A-1200, AT)
MEISSL, Thomas (Deiserstr. 12, Obersdorf, A-2120, AT)
SEITZBERGER, Markus (Anton-Baumgartner-Straße 125/10/15, Wien, A-1230, AT)
Application Number:
EP2010/069708
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
December 15, 2010
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG ÖSTERREICH (Siemensstraße 92, Wien, A-1210, AT)
GRAF, Richard (Vorgartenstraße 221/6/15, Wien, A-1020, AT)
RITTENSCHOBER, Andreas (Leystr. 6/5/48, Wien, A-1200, AT)
MEISSL, Thomas (Deiserstr. 12, Obersdorf, A-2120, AT)
SEITZBERGER, Markus (Anton-Baumgartner-Straße 125/10/15, Wien, A-1230, AT)
International Classes:
B61D15/06; B61F1/10
Attorney, Agent or Firm:
MAIER, Daniel (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Crashmodul für ein Schienenfahrzeug, umfassend

mindestens ein Crashelement (2, 2a), welches vor der

Fahrzeugstruktur (1) angeordnet ist, dadurch

gekennzeichnet, dass mindestens ein Querprofil (3, 4) vorgesehen ist, welches mit dem mindestens einem

Crashelement (2, 2a) verbunden ist und welches in

Längsrichtung des Schienenfahrzeugs eine wesentlich niedrigere Druckfestigkeit aufweist als in

Querrichtung .

Crashmodul gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Querprofil (3, 4) ein im Wesentlichen

plattenförmiges Bauteil ist.

Crashmodul gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass das Querprofil (3, 4) als

Dreiecksprofil ausgebildet ist.

Crashmodul gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass das Querprofil (3, 4) als

Lochprofil ausgebildet ist.

Crashmodul gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass das Querprofil (3, 4) als

Trapezprofil ausgebildet ist. 6. Crashmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Querprofil (3, 4) mit dem mindestens einem Crashelement (2, 2a) verschweißt ist.

7. Crashmodul nach einem der vorgehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass eine hintere

Anschlussplatte 5 und eine vordere Anschlussplatte 6 vorgesehen sind und die Crashelemente (2, 2a) zwischen der Anschlussplatte 5 und der vorderen Anschlussplatte

6 angeordnet sind.

8. Crashmodul gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stoßstange 8 und ein Aufkletterschut z 7 vorgesehen sind.

9. Crashmodul nach einem der vorgehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Crashmodul Mittel zur lösbare Befestigung an dem Wagenkasten (1) eines

Schienenfahrzeugs umfasst.

10. Crashmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Crashmodul für die Herstellung einer nicht-lösbaren Befestigung mit dem Wagenkasten (1) eines Schienenfahrzeugs ausgebildet ist.

11. Schienenfahrzeug mit einem Crashmodul nach einem der vorgehenden Ansprüche.

Description:
Beschreibung

Crashmodul für ein Schienenfahrzeug

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft ein Crashmodul für ein

Schienenfahrzeug, insbesondere für eine Straßenbahn

Stand der Technik

Zur Verbesserung des Verformungsverhaltens von

Schienenfahrzeugen bei Zusammenstößen werden häufig

Crashzonen eingebaut. Das Ziel dieser Verbesserungsmaßnahmen ist es, die Aufprallenergie so aufzunehmen, dass definiert verformbare Knautschzonen diese Energie in Verformungsenergie wandeln und dabei die Belastungen für die Personen im

Fahrzeug minimiert werden, sowie, dass die Überlebensräume im Fahrzeug nicht zu stark verformt werden, um die

Verletzungswahrscheinlichkeit für die Personen im Fahrzeug zu reduzieren .

Zu diesem Zweck können einerseits großflächige Bereiche der Schienenfahrzeugstruktur so gestaltet werden, dass sie die Verformungsenergie gezielt aufnehmen können oder es werden spezielle Crashmodule auf die Front- und Heckstruktur des Schienenfahrzeugs aufgesetzt. Letzteres ist vorteilhaft, da eine Reparatur nach einem Zusammenstoß durch die leichte Zugänglichkeit dieser Crashmodule vereinfacht wird.

Zusammenstöße zwischen Schienenfahrzeugen erfolgen im

Wesentlichen in Richtung der Fahrzeuglängsachse, allenfalls kann ein Niveauunterschied, beispielsweise durch unterschiedliche Beladungszustände der kollidierenden

Fahrzeuge zu einem sogenannten Aufreiten führen. Um diesen Effekt zu verhindern, ist meist ein Aufreitschut z vorgesehen, wobei typischerweise mit einer Zahnstruktur versehene Platten an jedem Fahrzeug angebracht sind, welche sich im

Kollisionsfall untereinander verhaken und das Aufreiten verhindern .

Bei Schienenfahrzeugen, bei welchen ein erhöhtes Risiko eines Zusammenstoßes mit einem anderen Hindernis als einem weiteren Schienenfahrzeug besteht (insbesondere Straßenbahnen) , stellt sich ein weiteres Problem. Es ist ein wesentlich breiteres Spektrum von Kollisionsszenarien abzudecken, wobei einseitig versetzte und schräge Kollisionen von herkömmlichen

Knautschzonen bzw. Crashmodulen, die im Wesentlichen auf Kollisionen in Längsrichtung hin ausgelegt sind, nur

unbefriedigend beherrscht werden. Beispielsweise fordert die Norm EN 15277 für Straßenbahnfahrzeuge den Nachweis eines Zusammenstoßes mit einem baugleichen Fahrzeug mit 15km/h bei 40mm vertikalen Versatz und einen Zusammenstoß mit einem unter 45 Grad schräggestellten Hindernis von 3 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 25km/h (Kollisions-Szenario Zug gegen Leicht-LKW an einer Straßenkreuzung) .

Konventionelle, für longitudinale Zusammenstöße ausgelegte Crashmodule können diese schräge Belastung oft nicht

zufriedenstellend aufnehmen, da dabei eine Biege- und

Schubbeanspruchung an diesen Crashmodulen auftritt, unter der das betroffene Crashelement ohne Vorkehrungen zur

Querabstützung seitlich wegknicken wird. Beispielhaft sei WO 2009/040309 erwähnt. Das darin offenbarte Crashmodul

verhindert zwar das Aufreiten der Schienenfahrzeuge,

allerdings bietet es keine für die Aufnahme von schrägen Kollisionen geeigneten Verformungsbedingungen. Eine

entsprechende Auslegung der bekannten Crashelemente in einer Art, dass sie sowohl longitudinale als auch schräge

Kollisionen gleichermaßen gut verarbeiten können, würde zu extrem aufwendigen, komplizierten und schweren Crashelementen führen, welche für den Einsatz an Schienenfahrzeugen nicht geeignet sind.

Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein

Crashmodul für ein Schienenfahrzeug anzugeben, welches auch bei schrägen Kollisionen die Aufprallenergie zu dissipieren vermag und dabei einfach und ohne wesentlichen

Gewichtsnachteil aufzubauen ist.

Die Aufgabe wird durch ein Crashmodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind

Gegenstand untergeordneter Ansprüche.

Dem Grundgedanken der Erfindung nach wird ein Crashmodul für Schienenfahrzeuge aus mindestens einem Crashelement

aufgebaut, welches mit einem Querprofil verbunden ist. Dieses Querprofil weist als wesentliche Eigenschaft eine

unterschiedliche Druckfestigkeit in der Richtung der

Fahrzeuglängsachse in Verhältnis zur Druck- und

Schubfestigkeit in Querrichtung auf, wobei die Druck- und Schubfestigkeit in Querrichtung wesentlich größer als die Druckfestigkeit in Längsrichtung ist. Wird solcherart ein bekanntes Crashelement (beispielsweise aus Aluminium- oder Stahlprofilen oder Aluminiumschaum) mit einem Querprofil zu einem erfindungsgemäßen Crashmodul erweitert, so bleibt die energieaufnehmende Wirkung des Crashelements für

Zusammenstöße in Fahrzeuglängsrichtung praktisch unverändert (wegen der geringen Druckfestigkeit des Querprofils in

Längsrichtung des Fahrzeugs entstehen kaum zusätzliche Kräfte auf das Fahrzeug) .

Für schräge Zusammenstöße (Zusammenstöße mit zusätzlicher lateraler Krafteinwirkung) , wie sie etwa bei Unfällen von Straßenbahnen mit Kraftfahrzeugen auftreten können, stellt sich die vorteilhafte Wirkung gegenständlicher Erfindung ein. Eine solche laterale Kraft wird durch das Querprofil

aufgenommen und in bestimmte Punkte des Wagenkastens

eingeleitet, wobei das Querprofil das seitlich angeordnete Crashelement so stützt, dass dieses die Kollisionsenergie durch plastische Verformung dissipieren kann. Das im

Wesentlichen für longitudinale Energieaufnahmen ausgelegte Crashelement wird damit von der Weiterleitung der lateralen Kräfte in die Wagenkastenstruktur befreit und es tritt kein Knicken dieses Crashelements auf.

Das erfindungsgemäße Querprofil ist besonders vorteilhaft durch ein im Wesentlichen plattenförmiges Material

aufzubauen, welches durch bestimmte Modifikationen eine unterschiedliche Festigkeit in verschiedenen Richtungen aufweist .

Beispielsweise eignen sich dafür Bleche mit vielfach

trapezförmigen Querschnitt, Bleche mit aufgesetzten

dreieckförmigen Verstärkungen oder Profile mit Ausnehmungen.

Die Querprofile werden bevorzugterweise aus Metall,

beispielsweise Stahl oder Aluminium, bzw.

Aluminiumlegierungen gefertigt. Eine wesentliche vorteilhafte Eigenschaft der Erfindung ist es, dass nur sehr geringe konstruktive Änderungen bekannter Crashmodule erforderlich sind und dabei weder ein wesentlich vergrößerter Bauraum erforderlich ist, noch ein wesentlich erhöhtes Gewicht des Crashmoduls entsteht.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Erfindung ist es, dass Schienenfahrzeuge durch den Einsatz des hier

beschriebenen Crashmoduls nach schrägen Zusammenstößen in den meisten Fällen (wenn die Aufprallenergie nicht zu groß war) sehr schnell, einfach und preisgünstig repariert werden können, da das Crashmodul die Aufprallenergie aufnimmt und die Wagenkastenstruktur somit vor Beschädigungen geschützt ist. Bei bekannten Crashmodulen führen schräge Zusammenstöße in den meisten Fällen hingegen zu Beschädigungen der

Wagenkastenstruktur .

Bei nur geringen Aufprallenergien ist es sogar möglich, das Crashmodul mittels Austausch einzelner betroffener Bauteile des Crashmoduls zu reparieren.

Weiters ist es besonders vorteilhaft, das Crashmodul aus mehreren Crashelementen (typischerweise je eines links und rechts der Fahrzeuglängsachse) , einer hinteren

Anschlussplatte, einer vorderen Anschlussplatte und einem oder zwei Querprofilen auszustatten. Solcherart lässt sich ein einfach zu montierendes und zu tauschendes Crashmodul aufbauen. Dabei wird der Wagenkasten mit Mitteln zur Aufnahme eines solchen Crashmoduls (z.B. Anschlussplatte mit festen Anschlusspunkten, sogenannte „Schnittstelle") ausgestattet und das Crashelement lösbar (beispielweise mittels

Schraubverbindungen) oder unlösbar (z.B. durch Schweißen) daran befestigt.

In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, ein Crashmodul mit Mitteln zur Verhinderung des Aufkletterns (Anticlimber ) auszustatten. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, das Crashmodul mehrstufig aufzubauen, wobei für die erste Stufe reversible Pufferelemente eingesetzt werden, welche kleine Aufprallenergien aufnehmen können, ohne dass dabei eine plastische Verformung (weder der Pufferelemente noch der Crashelemente) auftritt.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Es zeigen beispielhaft:

Fig.l Crashmodul in Explosionsdarstellung

Fig.2 Crashmodul in Schnittdarstellung, Dreiecksprofil

Fig.3 Crashmodul in Schnittdarstellung, Lochprofil

Fig.4 Crashmodul in Schnittdarstellung, Trapezprofil

Fig.5 Crashmodul in Schnittdarstellung, unbelastet

Fig.6 Crashmodul in Schnittdarstellung, longitudinale Last 1

Fig.7 Crashmodul in Schnittdarstellung, longitudinale Last 2 Fig.8 Crashmodul in Schnittdarstellung, longitudinale Last 3 Fig.9 Crashmodul schräge Last, unbelastet

Fig.10 Crashmodul schräge Last 1

Fig.11 Crashmodul schräge Last 2

Fig.12 Crashmodul ohne Querprofil schräge Last Ausführung der Erfindung

Fig.l zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Explosionsdarstellung. Ein Crashmodul umfasst in dem in Fig.l dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Crashelemente 2, 2a, welche zwischen einer hinteren Anschlussplatte 5 und einer vorderen Anschlussplatte 6 angeordnet sind. Ein Querprofil 3 und ein unteres Querprofil 4 sind jeweils in der aus den beiden Crashelementen 2, 2a und den Anschlussplatten 5, 6 umrandeten Fläche angeordnet und können mit den genannten Bauteilen verbunden sein, beispielsweise mittels

Schweißverbindungen. In gezeigtem Ausführungsbeispiel sind als weitere Bauteile zwei Pufferelemente 9 dargestellt, welche an der vorderen Anschlussplatte 6 montiert sind und welche eine Stoßstange 8 aufweisen. Weiters ist die vordere Anschlussplatte 6 mit zwei gezahnten Platten als

Aufkletterschutz 7 versehen. Das solcherart aufgebaute

Crashmodul ist mit dem Wagenkasten 1 verbunden. Der

Wagenkasten 1 weist an dieser Verbindungsstelle eine

entsprechend stabile Aufnahmemöglichkeit auf, an welcher das Crashmodul etwa mittels einer lösbaren Verbindung (z.B.

Schraubverbindung) oder auch fix (z.B. durch Anschweißen) befestigt werden kann. Weiters sind an dem Wagenkasten 1 zwei Führungsrohre 10 vorgesehen, welche der longitudinalen

Führung der Pufferelemente 9 dienen.

Das gezeigte Ausführungsbeispiel umfasst neben dem der

Erfindung zugrundeliegenden Bauteilen Querprofil 3 und unteres Querprofil 4 weitere Bauteile, welche in Abhängigkeit vom jeweiligen Einsatzzweck des Crashmoduls entfallen können. Insbesondere ist auch vorgesehen, nur ein Querprofil

anzuordnen, wobei entweder das Querprofil 3 oder das untere Querprofil 4 entfallen kann. Fig.2 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Schnittdarstellung. Es ist ein in Längsrichtung des

Schienenfahrzeugs geschnittenes Crashmodul dargestellt, wobei das Querprofil 3 und das untere Querprofil 4 als

Dreiecksprofil ausgebildet sind. Ein solches Dreiecksprofil weist die für den Einsatz als Querprofil erforderlichen mechanischen Eigenschaften (unterschiedliche Festigkeit in verschiedenen Richtungen) auf. Fig.3 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Schnittdarstellung. Es ist ein in Längsrichtung des

Schienenfahrzeugs geschnittenes Crashmodul dargestellt, wobei das Querprofil 3 und das untere Querprofil 4 als Lochprofil ausgebildet sind. Fig.3 zeigt beispielhaft eine weitere

Möglichkeit, die erforderlichen mechanischen Eigenschaften der Querprofile 3, 4 mittels eines im Wesentlichen

plattenförmigen Bauteils zu erlangen.

Fig.4 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Schnittdarstellung. Es ist ein in Längsrichtung des

Schienenfahrzeugs geschnittenes Crashmodul dargestellt, wobei das Querprofil 3 und das untere Querprofil 4 als Trapezprofil ausgebildet sind.

Neben den gezeigten Ausführungsarten Dreieckprofil,

Lochprofil und Trapezprofil sind alle weiteren

Ausführungsarten von gegenständlicher Erfindung umfasst.

Beispielsweise können die Querprofile durch verrundete

Profile (wellblechartig) die erforderlichen Eigenschaften erzielen. Ebenso sind alle Herstellungsarten der Querprofile 3,4 von gegenständlicher Erfindung umfasst, die Querprofile können etwa mittels eines Gieß- oder Extrusionsverfahrens erlangt werden oder mehrteilig aus einzelnen Teilen gebaut werden . Fig.5 bis Fig.8: Simulation der Verformungsverhaltens bei jeweils ansteigender longitudinaler Last Fig.5 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Schnittdarstellung, in unbelastetem Zustand. Es ist das Crashmodul aus Fig.2 dargestellt, wobei keine Aufprallkräfte auf das Crashmodul wirken. Fig.6 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Schnittdarstellung, in belastetem Zustand. Es ist das

Crashmodul aus Fig.2 dargestellt, wobei Aufprallkräfte in longitudinaler Richtung auf das Crashmodul wirken.

In diesem Belastungszustand wurde die Stoßstange 8 bereits auf den maximalen Verfahrweg der Pufferelemente 9 (in Fig. 6 nicht sichtbar) eingedrückt. Die Struktur des Crashmoduls weist keine plastischen Verformungen auf.

Fig.7 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Schnittdarstellung, in belastetem Zustand. Die Aufprallkräfte in longitudinaler Richtung sind höher als in dem in Fig.6 gezeigtem Zustand. Das Crashelement 2 zeigt plastische

Verformungen, die Querprofile 3, 4 knicken aus und behindern die gewünschten Verformungen der Crashelemente nicht.

Fig.8 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in Schnittdarstellung, in belastetem Zustand. Die Aufprallkräfte in longitudinaler Richtung sind höher als in dem in Fig.7 gezeigtem Zustand. Das Crashelement 2 zeigt massive

plastische Verformungen, die Querprofile 3, 4 sind äußerst stark ausgeknickt. Fig.9 bis Fig.11: Simulation der Verformungsverhaltens bei jeweils steigender schräger Last

Fig.9 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in unbelastetem Zustand. Es ist das Crashmodul aus Fig.l dargestellt, wobei keine Aufprallkräfte auf das Crashmodul wirken .

Fig.10 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in belastetem Zustand. Es ist das Crashmodul aus Fig.l

dargestellt, wobei schräge Aufprallkräfte auf das Crashmodul wirken. Bei dieser Belastung werden die Stoßstange 8 und die Pufferelemente 9 nicht eingedrückt, da die Belastung in diesem Fall direkt in schräger Richtung in die vordere

Anschlussplatte 6 im Bereich des Crashelementes 2 eingeleitet wird. Das Crashelement 2 weist beginnende plastische

Verformungen im Bereich der Krafteinleitungsstelle auf.

Fig.11 zeigt beispielhaft und schematisch ein Crashmodul in belastetem Zustand. Die Aufprallkräfte sind höher als in dem in Fig.10 gezeigtem Zustand. Das Crashelement 2 zeigt massive plastische Verformungen, die Querprofile 3, 4 leiten die laterale Kraftkomponente in die feste Wagenkastenstruktur ein und verhindern ein Ausknicken des Crashelements 2.

Fig.12 zeigt beispielhaft und schematisch die

Simulationsergebnisse eines Crashmoduls ohne Querprofil (e) nach einem Aufprall mit schräger Kraft. Das Crashelement 2 weist massive plastische Verformungen und Ausknickungen auf. Die laterale Kraftkomponente bewirkt auch eine beginnende Ausknickung an dem Crashelement 2a und Zerstörungen der inneren Bauelemente des Crashmoduls. Liste der Bezeichnungen

Wagenkasten

Crashelement

Querprofil

Unteres Querprofil

Hintere Anschlussplatte

Vordere Anschlussplatte

Aufkletterschütz

Stoßstange

Pufferelement

Führungsrohr