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Patent Searching and Data


Title:
CRIMPING PLIERS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/105704
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pair of crimping pliers (1) for crimping, in particular for crimp joining, workpieces (W), having two oppositely arranged pressing jaws (6, 7) and two pliers jaws (2, 3), wherein one pliers jaw (2) is stationary and the associated pressing jaw (6) is fastened to this stationary pliers jaw (2) by means of a spring-loadable holder part (23), wherein the holder part (23) is fixedly connected at its end farthest from the pressing jaw (6) to the pliers jaw (2). In order to further improve a pair of crimping pliers of the kind in question, in particular in respect of the aforedescribed force-path compensation, it is proposed that, between the stationary connection (27) and the end of the holder part (23) closest to the first pressing jaw (6), a stop connection (25) is formed between the stationary pliers jaw (2) and the holder part (23) and comes into effect when a predetermined pressing force is exceeded.

More Like This:
Inventors:
WEISHEIT, Benjamin (Schmalkalder Straße 4, Floh-Seligenthal, 98593, DE)
HOLLAND-MORITZ, Georg (Gräfenweg 15b, Steinbach-Hallenberg, 98587, DE)
KÖNIG, Gerhard (Moosbachstraße 44, Steinbach-Hallenberg, 98587, DE)
ENDTER, Marko (Obere Mühlgasse 10, Steinbach-Hallenberg, 98587, DE)
LEGLER, Mathias (Hauptstraße 45, Altersbach, 98587, DE)
Application Number:
EP2018/080470
Publication Date:
June 06, 2019
Filing Date:
November 07, 2018
Export Citation:
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Assignee:
RENNSTEIG WERKZEUGE GMBH (An der Koppel 1, Steinbach-Hallenberg, 98547, DE)
International Classes:
H01R43/042; B25B27/14
Foreign References:
EP3179580A12017-06-14
DE10242345B32004-02-26
EP0732779B11998-09-30
US6176116B12001-01-23
DE19818482C11999-11-11
US6151950A2000-11-28
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Enno et al. (Rieder & Partner mbB, Corneliusstraße 45, Wuppertal, 42329, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Presszange (1) zum Verpressen, insbesondere Crimpverbinden, von

Werkstücken (W), mit zwei gegenüberliegend angeordneten Pressbacken (6, 7) und zwei Zangenbacken (2, 3), wobei eine Zangenbacke (2) festste- hend ist und die zugeordnete Pressbacke (6) an dieser feststehenden Zan- genbacke (2) mittels eines federbaren Halterungsteils (23) befestigt ist, wobei das Halterungsteil (23) an seinem von der Pressbacke (6) abge- wandten Ende mit der Zangenbacke (2) fest verbunden ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen der festen Verbindung (27) und dem der ers- ten Pressbacke (6) zugewandten Ende des Halterungsteils (23) eine An- Schlagverbindung (25) zwischen der feststehenden Zangenbacke (2) und dem Halterungsteil (23) ausgebildet ist, die bei Überschreiten einer vorbe- stimmten Presskraft zur Wirkung kommt.

2. Presszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlag- Verbindung (25) durch einen Anschlagabschnitt (51) der Zangenbacke (2) gebildet ist, der zufolge einer Biegeverformung des Halterungsteils (23) im Zuge einer Aufbringung von Verpresskraft an dem Halterungsteil (23) zur Anlage kommt.

3. Presszange nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagabschnitt (51) als ein in einem Langloch (53) des Halte- rungsteils (23) aufgenommener Zapfen (52) ausgebildet ist.

4. Presszange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein geringster Querschnitt (b1) des Halterungsteils (23) zwi- schen der festen Verbindung (27) und dem Anschlagabschnitt (51) größer ist als zwischen dem Anschlagabschnitt (51) und dem Halterungsbereich des Halterungsteils für die zugeordnete Pressbacke (6).

5. Presszange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass in einem Bereich zwischen 1/3 und 2/3 des Abstandes (c) zwischen dem Anschlagabschnitt (51) und der festen Verbindung (27) bzw. zwischen dem Halterungsbereich und dem Anschlagabschnitt (51) ein wirksamer Biegequerschnitt des Halterungsteiles (23) um 10% oder mehr größer ist als im Bereich des geringsten Querschnitts.

6. Presszange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Halterungsteil (23) als Flachteil ausgebildet ist, mit ei- ner im Vergleich zu dessen Länge (1) geringer Dicke (d).

7. Presszange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Halterungsteil (23) im unbelasteten Zustand hinsicht- lich einer Mittellängslinie (a) einen, gesehen von der beweglichen Zangen- backe (3), konkaven Verlauf aufweist.

8. Presszange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die bewegliche Zangenbacke (3) mittels eines durchgehend materialeinheitlichen Hebelteils (15) an der feststehenden Zangenbacke (2) und an einem beweglichen Griffteil (5) gelagert ist und weiter einen freien Endbereich aufweist, zur Halterungsaufnahme der zweiten Pressbacke (7).

9. Presszange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass sich bzgl. des Hebelteils (15) in einem Bereich zwischen 1/3 und 2/3 des Abstandes zwischen dem Lager des Hebelteils (15) an der feststehenden Zangenbacke (2) und dem Lager des Hebelteils (15) an dem beweglichen Griffteil (5) bzw. zwischen dem Lager des Hebelteils (15) an der feststehenden Zangenbacke (2) und dem freien Endbereich des Hebel- teils bei Aufbringung einer Verpresskraft ein Bereich größter Verformung ergeben kann.

Description:
Beschreibung

Presszange

Gebiet der Technik

[0001] Die Erfindung betrifft eine Presszange zum Verpressen, insbesondere Crimpverbinden, von Werkstücken, mit zwei gegenüberliegend angeordneten Pressbacken und zwei Zangenbacken, wobei eine Zangenbacke feststehend ist und die zugeordnete Pressbacke an dieser feststehenden Zangenbacke mittels eines federbaren Halterungsteils befestigt ist, wobei das Halterungsteil an sei- nem von der Pressbacke abgewandten Ende mit der Zangenbacke fest verbun- den ist.

Stand der Technik

[0002] Presszangen der in Rede stehenden Art sind bekannt, so weiter insbe- sondere in der Ausbildung als handbetätigte Presszangen. Diese finden insbe- sondere Anwendung zum Anbringen und Verbinden von sogenannten Ader- endhülsen an Kabelenden. Derartige Presszangen sind mit fest angeordneten oder austauschbaren Pressbacken versehen, die zangenartig gegeneinander bewegbar sind. Die Pressbacken wirken hierbei in Art eines Kerbgesenks, zur formbildenden Verpressung des zwischen die Pressbacken eingelegten Kör- pers. Es wird beispielhaft auf die EP 732 779 Bl (US 6,176,116 Bl), sowie auf die DE 198 18 482 CI (US 6,151,950 A) verwiesen.

[0003] Weiter sind solche insbesondere handbetätigbaren Presszangen geeig- net zum Verpressen von Presslingen in unterschiedlichen Querschnittsmaßen, bevorzugt unter Nutzung derselben Pressbacken. Da der Arbeitsweg für den Benutzer bei der Verlagerung der Zangenbacken stets zumindest annähernd gleich bleiben soll, ggf. in Abhängigkeit von einer Hebelgeometrie darüber hin- aus gleich sein muss, bedarf es zum Verpressen unterschiedlich großer Quer- schnitte unter Nutzung derselben Pressbacken eines im Zangeninnern herbei- zuführenden Kraft-Weg- Ausgleichs. Dies ist gemäß der EP 732 779 Bl durch Anordnung eines mit einer Zangenbacke einerends festverbundenen Federhe- bels erreicht. Gemäß der DE 198 18 482 CI ist hierzu ein Übertragungshebel vorgesehen, der eine der Pressbacken abstützt.

Zusammenfassung der Erfindung

[0004] Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik wird eine Aufgabe der Erfindung darin gesehen, eine Presszange der in Rede stehenden Art insbesondere hinsichtlich des vorbeschriebenen Kraft-Weg- Ausgleichs wei- ter zu verbessern.

[0005] Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungs- gedanken bei einer Presszange gegeben, bei welcher darauf abgestellt ist, dass zwischen der festen Verbindung und dem der ersten Pressbacke zugewandten Ende des Halterungsteils eine Anschlagverbindung zwischen der feststehenden Zangenbacke und dem Halterungsteil ausgebildet ist, die bei Überschreiten ei- ner vorbestimmten Presskraft zur Wirkung kommt.

[0006] Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine Presszange angegeben, mittels welcher Verpressungen von Presslingen unterschiedlicher Querschnitte durch- geführt werden können, so bspw. Querschnitte ausgehend von etwa 0,05 mm 2 bis hin zu etwa 16 mm 2 oder 20 mm 2 . Diese Verpressungen können somit grundsätzlich ohne eine besonders durchzuführende Anpassung der Presszan- ge, nämlich bevorzugt ohne einen Wechsel der Pressbacken und darüber hinaus bevorzugt ohne eine Verstellung, insbesondere manuell durchzuführende Ver- stellung, durchgeführt werden. Bei einer solch großen Querschnitt-Spannbreite ergeben sich unmittelbar im Bereich der Pressbacken bzw. der die Pressbacken halternden Endbereiche der Zangenbacken sehr unterschiedliche Verlagerungs- wege, die unter gewünschter Beibehaltung gleicher Verlagerungswege der durch den Benutzer zu betätigenden Zangenbacken-Griffbereiche ausgeglichen werden müssen. Zufolge der Ausbildung einer Anschlagverbindung zwischen der festen Verbindung des Halterungsteils und der Zangenbacke und dem der zugeordneten Pressbacke zugewandten Ende des Halterungsteils ist bei Über- schreiten einer vorbestimmten Presskraft eine Veränderung des wirksamen Hebelarmes im Bereich des Halterungsteiles erreichbar. So kann das Halte- rungsteil zunächst über seine gesamte Länge zwischen der festen Verbindung und dem pressbackenseitigen Ende zufolge der materialeigenen Elastizität rückstellfähig gebogen werden, ggf. bis hin zu einer Aktivierung der Anschlag- V erbindung, wonach bei weiterer Presskrafteinwirkung insbesondere der zwi- schen der Anschlagverbindung und dem pressbackenseitigen Ende sich erge- bende Halterungsteilabschnitt eine größere Biegung vollzieht als der sich in dieser Anschlagstellung ergebende Halterungsteilabschnitt zwischen der An- schlagverbindung und der festen Verbindung. Dies kann sich ggf. so weit aus- wirken, dass sich allein nur in dem federnd über die Anschlagverbindung sich hinaus erstreckenden Bereich des Halterungsteils (entsprechend zwischen An- schlagverbindung und pressbackenseitigem Ende) eine - weitergehende - Bie- gung ergibt.

[0007] Zufolge der Ausbildung einer Anschlagverbindung ergibt sich im We sentlichen im Zuge einer Überschreitung einer vorbestimmten Presskraft eine Verringerung des wirksamen Hebelarms, ausgehend von einem Hebelarm zwi- schen dem pressbackenseitigen Ende und im Wesentlichen dem Bereich der festen Verbindung des Halterungsteils an der Zangenbacke hin in einen sich zwischen dem pressbackenseitigen Ende und der Anschlagverbindung erge- benden verkürzten Hebelarm. [0008] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figu- renbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruches 1 oder zu Merkmalen weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 1 oder des jeweiligen weiteren Anspruches oder jeweils unabhängig von Bedeu- tung sein.

[0009] So kann gemäß einer möglichen Weiterbildung vorgesehen sein, dass die Anschlagverbindung durch einen Anschlagabschnitt der Zangenbacke ge- bildet ist, der zufolge einer Biegeverformung des Halterungsteils im Zuge einer Aufbringung von Verpresskraft an dem Halterungsteil zur Anlage kommt. Der zangenbackenseitige Anschlagabschnitt erstreckt sich entsprechend bevorzugt im Biegebereich des Halterungsteils, zur möglichen Zusammenwirkung mit einer zugewandten Fläche des Halterungsteils, bspw. einer Randkantenfläche des Halterungsteils. In der Anschlagstellung bietet der Anschlagabschnitt der Zangenbacke dem Halterungsteil eine Abstützung, beabstandet sowohl zu der festen Verbindung mit der Zangenbacke als auch beabstandet zu dem freien, die Pressbacke tragenden Ende des Halterungsteils. So kann der Anschlagab- schnitt mit Bezug auf eine größte Eängserstreckungsrichtung des Halterungs- teils etwa in einem mittleren Drittel zwischen der festen Verbindung mit der Zangenbacke und dem freien, die Pressbacke tragenden Ende des Halterungs- teils gegen das Halterungsteil wirken.

[0010] Der Anschlagabschnitt kann als ein in einem Langloch des Halterungs- teils aufgenommener Zapfen ausgebildet sein. Das diesbezügliche Langloch kann im Falle einer solchen Ausgestaltung, wie auch bevorzugt, in dem Halte- rungsteil ausgebildet sein. Entsprechend kann der dann zangenbackenseitige Zapfen zufolge einer Biegeverformung des Halterungsteiles im Zuge einer Aufbringung von Verpresskraft an einen Begrenzungsabschnitt des Langlochs zur Anlage kommen. Auch kann, wie bevorzugt, das Langloch entsprechend einer ausgehend von dem Zapfen betrachteten Biegerichtung des Halte- rungsteils angepasst ausgerichtet sein. Darüber hinaus kann der Zapfen auch an dem Halterungszapfen ausgebildet sein, zur Zusammenwirkung mit einem zangenbackenartigen Langloch.

[0011] Ein zwischen der festen Verbindung und dem Anschlagabschnitt sich ergebender geringster Querschnitt des Halterungsteils kann, bevorzugt, größer gewählt sein als ein geringster Querschnitt zwischen dem Anschlagabschnitt und dem Halterungsbereich des Halterungsteils für die zugeordnete Pressba- cke. Hierbei ist bzgl. des geringsten Querschnitts ein Maß bzw. eine Fläche be- trachtet, das bzw. die sich in Verlagerungsrichtung des Zapfens oder des Lang- lochs der Anschlagverbindung betrachtet ergibt. So ergibt sich in dem sich über den Anschlagabschnitt bis hin zu dem die Pressbacke halternden Endabschnitt des Halterungsteils erstreckenden Bereich eine querschnittsmäßig, ggf. auch insgesamt, schlankere Ausgestaltung des Halterungsteils im Vergleich zu dem zwischen dem Anschlagabschnitt und dem festen Verbindungsbereich gegebe- nen Halterungsteilabschnitt. So kann sich weiter der jeweils geringste Quer- schnitt insbesondere jeweils etwa mittig der vorbeschriebenen Halterungsteil- Bereiche ergeben, weiter bevorzugt etwa in einem mittleren Drittel des jeweili- gen Halterungsteil-Bereichs, bezogen auf eine größte Längserstreckungsrich- tung des Halterungsteils, darüber hinaus ggf. in einem ausgehend von der fes- ten Verbindung jeweils äußeren Drittel des jeweiligen Halterungsteil-Bereiches, ggf. übergehend in das mittlere Drittel des Halterungsteil-Bereichs.

[0012] So kann weiter in einem Bereich zwischen 1/3 und 2/3 des Abstandes zwischen dem Anschlagabschnitt und der festen Verbindung bzw. zwischen dem Halterungsbereich und dem Anschlagabschnitt ein wirksamer Biegequer- schnitt des Halterungsteils um 10% oder mehr, bspw. bis hin zu 50% oder wei- ter bis hin zu 80%, größer sein als im Bereich des geringsten Querschnitts, dies betrachtet bevorzugt über die gesamte Länge des Halterungsteiles zwischen der festen Verbindung und dem die Pressbacke tragenden Endabschnitt und weiter betrachtet in einer Seitenansicht, in der sich bezogen auf eine Horizontale die größte Länge des Halterungsteiles ergibt. Der Biegequerschnitt ergibt sich be- vorzugt entlang einer Vertikalen in Bezug auf eine größte Längserstreckungs- richtung des Halterungsteils.

[0013] In einer möglichen Ausgestaltung kann das Halterungsteil als Flachteil ausgebildet sein, mit einer im Vergleich zu dessen Länge geringeren Dicke. So kann die Länge des Halterungsteils in Längserstreckungsrichtung bspw. dem 10- bis 50-Fachen, weiter etwa dem 25- bis 40-Fachen der senkrecht hierzu be- trachteten Dicke des Flachteils entsprechen. Der geringste Querschnitt des Hal- terungsteiles kann maßlich etwa dem 1- bis 5-Fachen der Halterungsteil-Dicke entsprechen.

[0014] Im unbelasteten Zustand kann das Halterungsteil hinsichtlich einer ge- ometrischen Mittellängslinie einen, gesehen von der beweglichen Zangenbacke, konkaven Verlauf aufweisen. Entsprechend kann das Halterungsteil insgesamt, aber im Wesentlichen bezogen auf die Mittellängslinie, bogenartig gekrümmt verlaufen, ggf. hierbei durchgehend bzgl. der Krümmung einen gleichbleiben- den Radius aufweisend, darüber hinaus aber auch bzgl. der Krümmung über die Länge der Mittellängslinie unterschiedliche Radien aufweisend.

[0015] Die bewegliche Zangenbacke kann mittels eines durchgehend material- einheitlichen Hebelteils an der feststehenden Zangenbacke und an einem be- weglichen Griffteil gelagert sein. Weiter kann die bewegliche Zangenbacke ei- nen freien Endbereich aufweisen, zur Halterungsaufnahme der zweiten Press- backe. Das Hebelteil kann zufolge einer üblichen Griffteil-Schwenkverlagerung um die Drehachse im Bereich der feststehenden Zangenbacke geschwenkt wer- den, zur entsprechenden Schiebeverlagerung der angeordneten zweiten Press- backe in Richtung auf die gegenüberliegende erste Pressbacke der feststehen- den Zangenbacke. Zur günstigen Kraftübertragung kann diesbezüglich ein so- genanntes Kniehebel-Gelenk vorgesehen sein.

[0016] Darüber hinaus kann sich bzgl. des Hebelteils der beweglichen Zangen- backe in einem Bereich zwischen 1/3 und 2/3 des Abstandes zwischen dem Lager des Hebelteils an der feststehenden Zangenbacke und dem Lager des Hebelteils an dem beweglichen Griffteil bzw. zwischen dem Lager des Hebel- teils an der feststehenden Zangenbacke und dem freien Endbereich des Hebel- teils bei Aufbringung einer Verpresskraft ein Bereich größter Verformung erge- ben. Entsprechend kann weiter auch das Hebelteil der beweglichen Zangenba- cke insgesamt bzw. abschnittweise federnd ausgebildet sein, wobei sich in einer bevorzugten Ausgestaltung die Federbarkeit allein aus dem Material-Elastizi- tätswert des Hebelteils ergibt.

[0017] So können gemäß einer möglichen Ausgestaltung beide, jeweils die Halterungs aufnahme für eine Pressbacke bildenden Halterungs- bzw. Hebeltei- le bei Überschreiten einer vorbestimmten Presskraft zum Ausgleich des Kraft- wegs federnd ausbiegen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen [0018] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Presszange in einer Press- maul-Offenstellung; Fig. 2 die Seitenansicht hierzu;

Fig. 3 die Presszange in Draufsicht;

Fig. 4 eine vergrößert dargestellte Stirnansicht gegen die Presszange;

Fig. 5 die Herausvergrößerung des Bereiches V in Fig. 1;

Fig. 6 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittebene VI in Fig. 5;

Fig. 7 die Herausvergrößerung des Bereiches VII in Fig. 6;

Fig. 8 in perspektivischer Detaildarstellung die Pressbackenanord- nung, betreffend die Pressbacken-Offenstellung;

Fig. 9 eine weitere perspektivische Darstellung der Pressbacken- anordnung, betrachtet in Pfeilrichtung IX in Fig. 8;

Fig. 10 eine der Fig. 9 entsprechende Darstellung, jedoch nach Abzie- hen von die Pressbacken an der Presszange festlegenden Steck- teilen;

Fig. 11 die Pressbacken mit zugeordneten Schwenkzapfen und Steck- teilen in einer perspektivischen Explosionsdarstellung;

Fig. 12 den Schnitt gemäß der Linie XII - XII in Fig. 4 durch die Press- backen- Anordnung; Fig. 13 eine der Fig. 12 entsprechende Darstellung, jedoch im Zuge ei- ner gemeinsamen Verdrehung des Pressbacken-Paares;

Fig. 14 in einer Einzeldarstellung einen, zur Halterung einer Pressba- cke ausgebildeten Schwenkzapfen;

Fig. 15 eine weitere Ansichtsdarstellung des Schwenkzapfens;

Fig. 16 den Schwenkzapfen in perspektivischer Darstellung;

Fig. 17 eine im Wesentlichen der Fig. 9 entsprechende Darstellung, je- doch nach Aufhebung der Halterung einer Pressbacke an dem zugehörigen Schwenkzapfen und Abschwenken des Pressba- cken-Paares in eine Entnahmestellung;

Fig. 18 den Schnitt gemäß der Linie XVIII - XVIII in Fig. 3;

Fig. 19 eine Schnittdar S tellung gemäß der Schnittebene XIX in Fig. 8 bei in dem Pressmaul eingelegtem Werkstück, betreffend eine Pressbacken-Offenstellung; Fig. 20 die Ansicht gemäß Pfeil XX in Fig. 19;

Fig. 21 eine der Fig. 18 entsprechende Darstellung, betreffend eine

Zwischenstellung im Zuge eines Verpressvorganges;

Fig. 22 eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung, betreffend die

Press-Zwischenstellung gemäß Fig. 21; Fig. 23 die Ansicht gemäß Pfeil XXIII in Fig. 22;

Fig. 24 eine Folgedarstellung zu Fig. 22 im Zuge einer weiteren Press- backen V erlagerung;

Fig. 25 die Ansicht gemäß Pfeil XXV in Fig. 24 mit weiter einer lupen- artigen V ergrößerungsdarstellung;

Fig. 26 eine Folgedarstellung zu Fig. 21, betreffend eine Zwischenstel- lung unter einer ersten Biegeauslenkung eines auf eine Pressba- cke einwirkenden Halterungsteils;

Fig. 27 das Halterungsteil in einer Einzeldarstellung;

Fig. 28 eine Folgedarstellung zu Fig. 26 im Zuge des weiteren Ver- pressvorganges, bei weiterer federnder Ausbiegung des Halte- rungsteils.

Beschreibung der Ausführungsformen

[0019] Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu Fig. 1, eine Presszange 1, die im Wesentlichen zwei Zangenbacken 2, 3, zwei Griffteile 4, 5, sowie eine erste Pressbacke 6 und eine zweite Pressbacke 7, die als Pressbacken- Paar gegenüberliegend angeordnet sind, aufweist.

[0020] Die Zangenbacke 2 und das zugeordnete Griffteil 4 sind nachstehend weiter jeweils als feststehend bezeichnet, während die Zangenbacke 3 und das dieser zugeordnete Griffteil 5 weiter als beweglich bezeichnet ist. [0021] Die erste Pressbacke 6 ist der feststehenden Zangenbacke 2 zugeordnet, während die bewegliche Zangenbacke 3 die zweite Pressbacke 7 trägt.

[0022] Die feststehende Zangenbacke 2 setzt sich im Wesentlichen zusammen aus zwei im Wesentlichen gleich gestalteten, zueinander quer zur Längserstre- ckung der Zangenbacke 2 beabstandeten Backenteilen 8, die endseitig, in den den Pressbacken 6 und 7 abgewandten Bereichen, übergehen in das starr mit der so gestalteten Zangenbacke 2 verbundene Griffteil 4. Letzteres kann, wie im Übrigen auch das bewegliche Griffteil 5, umfasst sein von einer Griffhülle 9 bzw. 10. [0023] Die bewegliche Zangenbacke 3 ist um eine geometrische Drehachse x an der feststehenden Zangenbacke 2 drehbar gehaltert, wobei eine Dreh-Offen- stellung anschlagbegrenzt ist, zufolge einer Abstützung eines Anschlagab- schnittes 11 der beweglichen Zangenbacke 3 an einem Abschnitt der festste- henden Zangenbacke 2, bspw., wie dargestellt, an einem zwischen den Backen- teilen 8 der feststehenden Zangenbacke 2 sich in Erstreckungsrichtung der Drehachse x erstreckenden Zapfen 12.

[0024] Die Drehachse x verläuft im Wesentlichen quergerichtet zur Längser- streckungsrichtung insbesondere der feststehenden Zangenbacke 2 und des sich hieran anschließenden Griffteils 4. [0025] Weiter ist die bewegliche Zangenbacke 3 in Richtung auf ihre anschlag- begrenzte Dreh-Offenstellung federbeaufschlagt. Hierzu ist in dem dargestell- ten Ausführungsbeispiel eine Feder 13, bevorzugt wie dar gestellt in Form einer Zylinder-Zugfeder, vorgesehen, die an einem der zugeordneten zweiten Press- backe 7 abgewandten Hebelende der beweglichen Zangenbacke 3 angreift. Das der Zangenbacke 3 abgewandte Ende der Feder 13 ist an einem weiteren Zap- fen 14 der feststehenden Zangenbacke 2 angebunden.

[0026] Im Wesentlichen ausgehend von der geometrischen Drehachse x erstre- cken sich voneinander abgewandt Hebelabschnitte, so ein im Wesentlichen in Richtung auf das Griffteil 5 abragender Hebelabschnitt, an dessen Ende die Fe- der 13 angreift, und ein im Wesentlichen von dem Griffteil 5 abgewandter, in Richtung auf eine Stirnseite der Presszange 2 gerichteter Hebelabschnitt, an dessen Endbereich die zugeordnete zweite Pressbacke 7 gehaltert ist.

[0027] Insgesamt ist die bewegliche Zangenbacke 3 in dem dargestellten Aus- führungsbeispiel bevorzugt durch ein durchgehend materialeinheitliches, plat- tenartiges Hebelteil 15 gebildet.

[0028] Darüber hinaus ist im Wesentlichen endseitig des durch die Feder 13 beaufschlagten Hebelabschnitts 17 das bewegliche Griffteil 5 angelenkt. Die diesbezügliche geometrische Drehachse y erstreckt sich in paralleler Ausrich- tung zu der geometrischen Drehachse x der beweglichen Zangenbacke 3. Es ergibt sich in Verbindung mit einem Ratschenarm 18 eine Kniegelenkanord- nung K betreffend die Anlenkung des Griffteiles 5 und die Einwirkung über das Griffteil 5 auf die Zangenbacke 3.

[0029] Hierzu ist der Ratschenarm 18 einerends an der feststehenden Zangen- backe 2 angelenkt und andernends an dem beweglichen Griffteil 5. Die diesbe- züglichen geometrischen Drehachsen verlaufen ebenfalls parallel zu der geo- metrischen Drehachse x, wie auch zu der geometrischen Drehachse y.

[0030] An dem Ratschenarm 18 ist ein verzahnter Ratschenabschnitt 19 ausge- formt, zur Zusammen W irkung bei Betätigung der Presszange 1 mit einer an dem beweglichen Griffteil 5 schwenkbeweglich angelenkten Sperrklinke 20. Letztere ist zufolge Anordnung einer Zugfeder 21 in dem beweglichen Griffteil 5 in eine Grundstellung federvorgespannt.

[0031] In bekannter Weise ist eine Justage der Kniegelenkanordnung K ermög- licht, durch ein von außen an der feststehenden Zangenbacke 2 zugängliches, um die geometrische Drehachse, um die auch der Ratschenarm 18 im Bereich der feststehenden Zangenbacke 2 bewegbar ist, drehbares Stellteil 22 vorgese- hen, das in mehreren Drehstellungen rastfestlegbar ist. Das Stellteil 22 wirkt über einen nicht dargestellten Exzenter auf die festbackenseitige Drehachse des Ratschenarmes 18 ein, so dass hierüber eine entsprechende Linearverlagerung der diesbezüglichen geometrischen Drehachse erreicht werden kann.

[0032] Die erste Pressbacke 6 ist endseitig eines federbaren Halterungsteils 23 befestigt. Hinsichtlich einer sich im Wesentlichen in Längserstreckung der fest- stehenden Zangenbacke 2 und deren Verlängerung in das feststehende Griffteil 4 verlaufenden Mittellinie a des Halterungsteils 23 ergibt sich gesehen von der beweglichen Zangenbacke 3 bzw. dem beweglichen Griffteil 5 ein im Wesentli- chen konkaver Verlauf, insbesondere im Bereich eines Halterungsteil- Abschnitts 24 zwischen dem freien, die erste Pressbacke 6 halternden Ende und einer nachstehend noch näher beschriebenen Anschlagverbindung 25.

[0033] Das Halterungsteil 23 ist bevorzugt beidseitig flankiert durch die Ba- ckenteile 8 der feststehenden Zangenbacke 2, wobei der dem die erste Pressba- cke 6 tragenden Ende abgewandte Halterungsteil- Abschnitt 26 endseitig mit der feststehenden Zangenbacke 2, entsprechend mit den Backenteilen 8, und/ oder dem feststehenden Griffteil 4 verbunden ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diesbezüglich eine feste Verbindung 27 durch zwei in Erstreckungsrichtung der Mittellinie a zueinander beabstandeten Zapfenver- bindungen gegeben.

[0034] Die Pressbacken 6, 7 sind zur gegenüberliegenden Anordnung in der Presszange 1 ausgebildet. Eine bzw. beide Pressbacken 6, 7 weisen Rippen 29, 31 auf. Die Rippen 29, 31 weisen entsprechend einem Verlauf ihrer freien En- den, projiziert auf eine Grundfläche, eine Rippenlängsrichtung R auf, vgl.

bspw. Fig. 11. Bei einem Verpressen können die Rippen 29, 31, in der Regel über einen Teil ihrer Höhe H, vgl. ebenfalls Fig. 11, ineinanderfahren. Hierzu wird auch auf die Figuren 6, 7 verwiesen. Der Bereich der Rippen 29, 31, der üblicherweise bei einer Verpressung in Eingriff mit einem Pressling kommt, ist als Arbeitsbereich bezeichnet. Außerhalb des Arbeitsbereiches der Rippen 29,

31 weisen die Rippen 29, 31 eine Führungsfläche F auf, die mit einem von der gegenüberliegenden Pressbacke 6, 7 ausgehenden Führungsvorsprung 38 zu- sammenwirkt. Es ergibt sich also eine Zusammenwirkung und damit auch Ver- S chiebungshinderung bzw. Verschiebungsbegrenzung in der Rippenlängsrich- tung. Zusätzlich oder alternativ kann die Führungsfläche auch in Querrichtung hierzu gegeben sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dies durch eine entsprechende in diese Richtung weisende Stirnfläche S, ggf. beidseitig gegenüberliegend, eines Führungs vor sprungs 38 gegeben, vgl. auch hierzu et- wa Fig. 5. Die in der Querrichtung ggf. gegebene Führungsfläche dient weniger einer Verschiebungsbegrenzung als vielmehr ggf. einer zusätzlichen Führung im Sinne einer Finearführung der Pressbacken zueinander. Eine diesbezügliche Verschiebungsbegrenzung ist vorzugsweise bereits durch die ineinandergrei- fenden Rippen erreicht. [0035] Die Pressbacken 6 und 7 sind vorzugsweise gleich gestaltet, hierbei weiter bevorzugt zunächst einen Grundkörper 28 aufweisend, auf welchem, zunächst mit Bezug zu der Pressbacke 6, die Rippen 29 angeordnet sind. Die Rippen 29 und der Grundkörper 28 sind, wie bevorzugt, materialeinheitlich einstückig gebildet.

[0036] Die Rippen 29 der Pressbacke 6 weisen die Rippenlängsrichtung R auf. Mit Bezug auf eine senkrecht zu dieser Rippenlängsrichtung R gegebene Blick- richtung ergeben sich grundrissmäßig im Wesentlichen dreieckförmige Rippen 29, mit einer im Wesentlichen senkrecht zum Grundkörper 28 bzw. senkrecht zu der Rippenlängsrichtung R verlaufenden äußeren Rippenstirnfläche 30. Von dieser Rippenstirnfläche 30 ausgehend fällt die in der Rippenlängsrichtung R sich erstreckende, der gegenüberliegenden Pressbacke zugewandte Stirnfläche in Richtung auf den Grundkörper 28 ab.

[0037] Gleichgerichtete Rippen einer Pressbacke 6 bzw. 7 sind quer zur Rip- penlängsrichtung R zueinander beabstandet angeordnet, insbesondere mit ei- nem Abstand, der im Wesentlichen der in Abstandsrichtung betrachteten Rip- penstärke entspricht.

[0038] In diese Abstandsbereiche einer Pressbacke 6 bzw. 7 tauchen partiell weitere Rippen derselben Pressbacke 6 bzw. 7 ein. Mit Bezug auf eine Stirnan- sicht auf die Pressbacke 6, in welcher Stirnansicht sich die dreieckige Grundriss- form einer Rippe 29 darstellt, sind die weiteren, in die Zwischenräume der vor- beschriebenen Rippen 29 eingreifenden weiteren Rippen 29 im Wesentlichen spiegelbildlich, aber um vorzugsweise eine Rippenbreite versetzt, angeordnet, entsprechend ebenfalls eine im Wesentlichen vertikal zum Grundkörper 28 ver- laufende äußere Rippenstirnfläche 30 aufweisend, die den Rippenstirnflächen 30 der vorbeschriebenen Rippen 29 gegenüberliegen. Auch diese weiteren Rip- pen 29 fallen in Rippenlängsrichtung ab in Richtung auf den Grundkörper 28. [0039] Die gegenüberliegende Pressbacke 7 ist bzgl. der Ausgestaltung und Anordnung der Rippen gleichgestaltet, entsprechend mit Bezug auf einen von der Stirnseite betrachteten Grundriss dreieckförmige Rippen 31 mit äußeren Rippenstirnflächen 32 aufweisend.

[0040] Die Rippen 29 und 31 der Pressbacken 6 und 7 greifen kammartig in- einander, wobei sich durch die vorbeschriebene dreieckförmige Grundrissge- staltung der Rippen 29 und 31, sowie die spiegelbildliche Anordnung innerhalb einer Pressbacke 6 und 7 sich unabhängig von der Beabstandung der Pressba- cken 6 und 7 zueinander eine, wie bspw. in Fig. 1 ersichtlich, Pressbackenöff- nung 33 mit bevorzugt viereckigem, weiter bevorzugt quadratischem Grundriss einstellt. Die Kantenlänge der Pressbackenöffnung 33 ist im Zuge einer sich än- dernden linearen Beabstandung der Pressbacken 6 und 7 zueinander gleichmä- ßig veränderbar.

[0041] Zugewandt der anderen Pressbacke weist jede Rippe 29, 31 eine freie Stirnfläche 34 auf, mit einer im Querschnitt gemäß der Darstellung in Fig. 7 quer zur Rippenlängsrichtung sich ergebenden, mittig am weitesten vorstehend gerundeten Konturlinie 35. Diese gerundete bzw. gekrümmt verlaufende Kon- turlinie 35 erstreckt sich zwischen der mit Bezug auf eine Zusammenfahrrich- tung r der Pressbacken 6 und 7 bevorzugt geradlinig sich erstreckende Flan- kenkontur 36 der Rippe 29, 31, wobei weiter bzgl. einer Rippe 29, 31 beidseitig eine parallel verlaufende Flankenkontur 36 bevorzugt vorgesehen ist. In Rich- tung auf die gegenüberliegende Pressbacke betrachtet, ergibt sich bevorzugt eine insgesamt konkav gekrümmte Konturlinie 35.

[0042] Die gekrümmte Konturlinie 35 kann sich stetig über die gesamte, quer zur Rippenlängsrichtung betrachtete Rippendicke erstrecken, hierbei bspw. ei- nen (gleichbleibenden) Krümmungsradius aufweisend, der dem halben Rip- pendickenmaß entsprechen kann.

[0043] Wie weiter dargestellt, kann die stetige Krümmung der Konturlinie 35 ggf. unterbrochen sein von einer den weitest vorstehenden Bereich der Rippe 29, 31 mitbildenden, mit Bezug auf den Querschnitt etwa mittigen Abflachung

37. Diese kann mit Bezug auf den Querschnitt quergerichtet und ggf. geradlinig verlaufen zu der Flankenkontur 36.

[0044] Quer zur Rippenlängsrichtung kann sich bei Betätigung der Presszange 1, insbesondere im Zuge einer durchzuführenden Verpressung, eine Abstüt- zung der Rippen 29 und 31 und somit entsprechend eine Führung der Pressba- cken 6 und 7 ergeben.

[0045] Vorgesehen ist weiter eine Führung insbesondere in Rippenlängsrich- tung. Hierzu weist jede Pressbacke 6, 7 angebunden an den jeweiligen Grund- körper zumindest einen Führungsvorsprung 38 auf, mit einer in Zusammen- fahrrichtung r betrachteten Länge, die im Wesentlichen der der in derselben Richtung betrachteten Länge am selben Grundkörper 28 angeordneten Rippen 29 bzw. 31 entsprechen kann. Quergerichtet zur Rippenlängsrichtung erstreckt sich der Führungsvorsprung 38 über ein Maß, das in dem dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel die Anordnung von zwei oder drei Rippen 29, 31 abdeckt. [0046] Weiter erstreckt sich der Führungsvorsprung 38 entlang der zugeordne- ten Rippenstirnfläche 30 bzw. 32.

[0047] In der Nutzungsstellung der Pressbacken 6 und 7, in welcher die Rip- pen 29 und 31 ineinandergreifen, wirkt der Führungsvorsprung 38 mit den eine Führungsfläche bildenden Rippenstirnflächen 30 bzw. 32 zusammen. [0048] Eine solche Abstützung über einen Führungsvorsprung 38 ist in Rip- penlängsrichtung betrachtet gegenüberliegend vorgesehen, wobei die gegen- überliegenden Führungsvorsprünge 38 auf einer Seite zweifach unter Freistel- lung einer dazwischen verbleibenden mittigen Einfahröffnung 39 und auf der gegenüberliegenden Seite bevorzugt nur einfach, zum Einfahren in die mittige Einfahröffnung der anderen Pressbacke 6, 7 gegeben ist.

[0049] Auch ist hierdurch zusätzlich eine Führung gegeben zufolge Anlage der aufeinander zuweisenden Längsrandflächen der kammartig zusammen- wirkenden Führungs vor S prünge 38 beider Pressbacken.

[0050] Um die Presszange 1 insbesondere handhabungstechnisch weiter zu verbessern, sind die Pressbacken 6 und 7 in der zwischen der feststehenden Zangenbacke 2 und der beweglichen Zangenbacke 3 gefassten Nutzungsstel- lung gemeinsam um eine Verdrehachse z drehbar, die in Zusammenfahrrich- tung r und quer zu den geometrischen Drehachsen x und y der beweglichen Zangenbacke 3 bzw. des beweglichen Griffteils 5 gerichtet ist.

[0051] Diese mögliche Verdrehung ist unabhängig von der Zusammenfahrstel- lung der Pressbacken 6 und 7, d.h. sowohl in der Pressbacken-Grundstellung, bspw. gemäß der Darstellung in Fig. 2, wie weiter auch in einer Presszangen- Endstellung, bspw. gemäß der Darstellung in Fig. 28, wie darüber hinaus auch in jeder Zwischenstellung zwischen der Grundstellung und der Endstellung.

[0052] Diese Verdrehbarkeit um die Verdrehachse z auch in einer Zusammen fahrstellung, in welcher die Pressbacken 6 und 7 vollständig ineinandergefah- ren sind, was theoretisch nur möglich ist, wenn in der Pressbackenöffnung 33 kein zu verpressendes Werkstück einliegt, ist im Wesentlichen dadurch er- reicht, dass die der gegenüberliegenden Zangenbacke zugewandte Oberfläche 40 eines Führungs vor S prunges der an der gegenüberliegenden Zangenbacke angeordneten Pressbacke in dieser Zusammenfahrstellung nicht über eine Un- terfläche 41 des Grundkörpers 28 der gegenüberliegenden Pressbacke hinaus- fährt. Entsprechend ergibt sich stets ein Abstand zwischen der Oberfläche 40 des Führungs vor S prunges 38 und der zugewandten Oberfläche 42 der Zangen- backe, auf welche der Führungs vor sprung 38 zufährt.

[0053] Zur Erreichung der Verdrehbar keit ist zunächst jeweils zugeordnet ei- ner Pressbacke 6 bzw. 7 ein Drehzapfen 43 vorgesehen. Dieser sitzt, die Unter- fläche 41 durchsetzend, in einer formangepassten Vertiefung 44 des Grundkör- pers 28 der Pressbacke 6, 7 ein. Die Pressbacke 6, 7 ist relativ zu dem Drehzap- fen 43 um die Verdrehachse z drehbar, während der Drehzapfen 43 bzgl. der Verdrehachse z bevorzugt nicht verlagerbar in dem jeweils zugeordneten Ende der Zangenbacke 2, 3 bzw. des Hebelteils 15 oder Halterungsteil 23 aufgenom- men ist. [0054] Die Pressbacke 6 bzw. 7 kann an dem jeweiligen Drehzapfen 43 demon- tierbar gehaltert sein. Hierzu ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein U-förmig gestaltetes Steckteil 45 vorgesehen, das ggf. von der auch die Pressba- ckenöffnung 33 formenden Stirnseite her quer zur Verdrehachse z einsteckbar bzw. entnehmbar ist. Hierzu sind in dem Grundkörper 28 der Pressbacke 6, 7 zwei parallel und quer zur Verdrehachse z verlaufende Kanäle 46 vorgesehen, durch die die im unbelasteten Zustand bevorzugt parallel zueinander verlau- fenden U-Schenkel des Steckteils 45 einführbar sind. Die Kanäle 46 queren hier- bei die den Drehzapfen 43 im Wesentlichen aufnehmende Vertiefung 44 (vgl. Fig. 11). [0055] Der Drehzapfen 43 kann zumindest in dem mit dem Steckteil 45 zu- sammenwirkenden Abschnitt mit einem Mehrkant-Querschnitt versehen sein, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines Acht-Kants. An zwei mit Bezug zur Verdrehachse z gegenüberliegenden Flachseiten des hier mehr- kantförmig gebildeten Drehzapfens 43 liegen die U-Schenkel des Steckteiles 45 an. Es ist so eine formschlüssige Aufnahme des Steckteiles 45 sowohl in der Pressbacke 6, 7 als auch an dem Drehzapfen 43 gegeben, da die vorbeschriebene Mehrkantausbildung insbesondere in einem durchmessermäßig eingeschnürten Bereich des Drehzapfens 43 ausgebildet ist, demnach die U-Schenkel in der hierdurch gebildeten umlaufenden Ringnut einliegen (vgl. auch Fig. 6). Es kann so entsprechend eine Dreh-Rastfestlegung in mehreren Drehstellungen gegeben sein.

[0056] Durch Herausziehen des Steckteiles 45, das in weiterer Ausgestaltung bevorzugt federnd ausgebildet ist, kann die Pressbacke 6, 7 von dem Drehzap- fen 43 gelöst werden, zur Entnahme der Pressbacke 6, 7.

[0057] Jeder Drehzapfen 43 kann darüber hinaus über ein Schwenkgelenk 47 an der zugeordneten Zangenbacke 2, 3 bzw. an dem zugeordneten Hebelteil 15 oder Halterungsteil 23 befestigt sein. Die geometrische Schwenkachse u ist quergerichtet zur Verdrehachse z, ggf., wie auch bevorzugt, parallel ausgerich- tet zu den geometrischen Drehachsen x und y der beweglichen Zangenbacke 3 und/ oder des beweglichen Griffteils 5.

[0058] Hierzu ist an dem Drehzapfen 43 in Verlängerung des in dem Grund- körper 28 der Pressbacke 6, 7 aufgenommenen Abschnitts ein Schwenkzapfen 48 angeformt, der beidseitig endseitig abgedeckt sein kann von gegenüber dem Zapfendurchmesser vergrößerten Führungsbacken 49.

[0059] Der jeweilige Schwenkzapfen 48 ist in einer formangepassten Höhlung 50 der zugeordneten Zangenbacke 2, 3 bzw. dem zugeordneten Hebelteil 15 oder Halterungsteil 23 aufgenommen, welche Höhlung 50 sich bevorzugt im Querschnitt gemäß der Darstellung in Fig. 15 über das halbe Umfangserstre- ckungsmaß des Schwenkzapfens 48 hinaus erstreckt, um so eine unverlierbare Halterung des Drehzapfens 43 anzubieten.

[0060] In Verbindung der vorbeschriebenen Verschwenkbarkeit um die hier- bei gegebene Schwenkachse u und der Demontierbarkeit der Pressbacken 6, 7 von dem jeweiligen Drehzapfen 43 ist eine handhabungsgünstige Entnahme der Pressbacken 6, 7 und eine Bestückung mit diesen ermöglicht. So kann bspw. zur Entnahme zunächst das Steckteil 45 der der festen Zangenbacke 2 zugeord- neten ersten Pressbacke 6 entfernt werden, wonach die erste Pressbacke 6 in Richtung der Zusammenfahrrichtung r unter kämmender Zusammenwirkung der Rippen 29 und 31 auf die gegenüberliegende zweite Pressbacke 7 hin verla- gert werden kann. Der Drehzapfen 43 verlässt hierbei die Vertiefung 44, wo nach insgesamt das Pressbacken-Paar um die Schwenkachse u der zweiten, der beweglichen Zangenbacke 3 zugeordneten Pressbacke 7 nach vorne herausge- schwenkt werden kann, bspw. um einen Schwenkwinkel von etwa 15° bis 30°. In dieser Stellung, aber auch schon vorher möglich, kann dann das weitere Steckteil 45 der zweiten Pressbacke 7 entfernt werden, wonach das Pressba- cken-Paar insgesamt von dem Drehzapfen 43 der zweiten Pressbacke 7 abge- nommen werden kann. Die Montage eines Pressbacken-Paares erfolgt in umge- kehrter Reihenfolge.

[0061] Auch kann zunächst die zweite Pressbacke 7 von dem zugehörigen Drehzapfen 43 gelöst und hiernach in Richtung auf die erste Pressbacke 6 ver- lagert werden, wonach das Pressbacken-Paar um die Schwenkachse u der ers- ten Pressbacke 6 nach vorne herausgeschwenkt wird, die erste Pressbacke 7 vom Drehzapfen 43 gelöst und abschließend das so gelöste Pressbacken-Paar entfernt wird. [0062] Bei einer der Zangenbacken, der feststehenden Zangenbacke 2, ist die zugeordnete Pressbacke 6 mittels des schon angesprochenen Halterungsteils 23 mit der feststehenden Zangenbacke 2 verbunden. Das Halterungsteil 23 ist grundsätzlich federbar in dem Sinne, dass es entgegen der Pressrichtung fe- dernd ausweichen kann. In dem Verbindungsbereich der festen Verbindung ergibt sich bei einer Verpressung mit der Presszange keine oder jedenfalls prak- tisch keine Relativbewegung zwischen dem Halterungsteil 23 und der festste- henden Zangenbacke 2.

[0063] Das Halterungsteil 23 kann sich im Übrigen bei einer Verpressung rela- tiv zu der feststehenden Zangenbacke 2 bewegen. Die Bewegung ergibt sich zumindest im Wesentlichen durch eine elastische Verformung im Hinblick auf die auf die Pressbacke 6 bei der Verpressung wirkenden Kräfte, die von dem Halterungsteil 23 aufgenommen werden. Diese Bewegbarkeit ist aber einge- schränkt zufolge eines Anschlags der an dem Halterungsteil 23 und/ oder der feststehenden Zangenbacke 2 ausgebildet ist und bei entsprechender Kraftein- wirkung bzw. Verformung des Halterungs teils 23 zu einer Anschlagverbin- dung zwischen dem Halterungsteil 23 und der feststehenden Zangenbacke 2 führt. Wenn diese Anschlagverbindung erreicht ist, ergibt sich gleichsam eine Verkürzung des federbaren Bereiches des Halterungsteils 23. Bei einer weiteren Krafteinwirkung weicht das Halterungsteil 23 nicht mehr um einen entspre- chenden Betrag elastisch aus, um den es bei einem entsprechenden Kraftbetrag zuvor ausgewichen ist. Gleichwohl ergibt sich aber noch eine weitere Einfeder- barkeit.

[0064] Die im Bereich des der feststehenden Zangenbacke 2 zugordneten Hal- terungsteils 23 vorgesehene Anschlagverbindung 25 ist durch einen Anschlag gegeben, der konkret und bevorzugt durch einen Anschlagabschnitt 51 gebildet ist. Der Anschlag kann gegen eine Randkante des Halterungsteils 23 zur Anlage kommen. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel dargestellt ist, dass das Hal- terungsteil 23 ein Langloch 53 aufweist, in welchem der Anschlag, hier bevor- zugt in Form des Zapfens 52, auf genommen ist. In dem gegebenen Fall, wenn es insoweit vorgesehen ist, erstreckt sich das Langloch 53 mit seiner in Längs- richtung gerichteten Mittelachse im Wesentlichen etwa senkrecht zu der vorbe- schriebenen Mittellinie a des Halterungsteiles 23.

[0065] Das Langloch 53 weist eine an den Durchmesser des Zapfens 52 ange- passte Breite auf, während die senkrecht hierzu betrachtete Länge etwa dem 1,5- bis etwa dem 2-Fachen des Zapfendurchmessers entsprechen kann.

[0066] Das Halterungsteil 23 ist geeignet zur Biegeverformung im Zuge einer Aufbringung von Verpresskraft, insbesondere zu einer Biege V erformung im Wesentlichen entgegen der Zusammenfahrrichtung r und quer zur Mittellinie a. Im Zuge dieser Biegeverformung, die sich zunächst und im Wesentlichen zu- folge der Einspannung im Bereich der festen Verbindung 27 zur festen Zangen- backe 2 ergibt, kann das Langloch 53 im Halterungsteil 23 in Anlage an den An- schlagabschnitt 51 bzw. den Zapfen 52 kommen. Das Halterungsteil 23 erfährt nur in dieser Anlagestellung im Bereich der Anschlagverbindung 25 eine Ab- stützung, die im Zuge einer weiteren Einleitung von Presskraft, bspw. bei ei- nem Verpressen von durchmessergrößeren Werkstücken W, eine überwiegende Biegebeanspruchung des Halterungsteiles 23 ggf. allein im Halterungsteil- Abschnitt 24 bewirkt.

[0067] Das Halterungsteil 23 ist bevorzugt als Flachteil ausgebildet, mit einer im Vergleich zu dessen Länge 1 geringeren Dicke d. Im dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel entspricht die Länge 1 etwa dem 15- bis 30-Fachen, weiter etwa dem 20-Fachen der Dicke d. Das Halterungsteil liegt auch bevorzugt praktisch unmittelbar an einer entsprechenden Flachseite der feststehenden Zangenbacke 2 an.

[0068] Darüber hinaus ergibt sich insbesondere in dem jeweilig mittigen Be- reich, jedenfalls in dem jeweils mittleren Längendrittel, des Halterungsteil- Abschnitts 24 und des Halterungsteil- Abschnittes 26 ein geringster, quer zur Mittellinie a betrachteter Querschnitt b, b 1 . Der geringste Querschnitt (Maß b 1 ) zwischen der festen Verbindung 27 und der Anschlagverbindung 25 ist hierbei bevorzugt größer als der geringste Querschnitt (Maß b) zwischen der An- schlagverbindung 25 und dem Halterungsbereich für die erste Pressbacke 6.

Das Maß des geringsten Querschnitts 6 zwischen der Anschlagverbindung 25 und Pressbacken-Halterung kann dem 0,3- bis 0,8-Fachen des Maßes des ge- ringsten Querschnitts b 1 zwischen der Anschlagverbindung 25 und der festen Verbindung 27 entsprechen.

[0069] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist in Erstreckungsrichtung der Mittellinie a betrachtet ausgehend von dem Halterungsbereich für die erste Pressbacke 6 in Richtung auf die Anschlagverbindung 25 über die Hälfte bis hin zu 2/3 der diesbezüglichen Länge des Halterungsteil- Abschnittes 24 durchge- hend ein geringeres Querschnittsmaß b gegeben im Vergleich zu dem Quer- schnittsmaß b 1 über die gesamte Erstreckungslänge des sich zwischen der An- schlagverbindung 25 und der festen Verbindung 27 erstreckenden Halterungs- teil- Abschnittes 26. Entsprechend kann sich in dem Halterungsteil- Abschnitt 24 zwischen der Anschlagverbindung 25 und dem Halterungsbereich für die erste Pressbacke 6 ein Bereich größter Verformung ergeben.

[0070] Hierdurch ist ein günstiger Kraft-Weg- Ausgleich ermöglicht, um ohne Wechsel der Pressbacken 6 und 7 Werkstücke W mit unterschiedlichen Durch- messern verpressen zu können. Der jeweilige Hebelweg insbesondere des Griff- teiles 5 ist unabhängig vom Werkstück-Durchmesser gleich bis hin in eine Stel- lung, in welcher die Sperrklinke 20 den Ratschenabschnitt 19 verlässt. Der hier- nach freigegebene bewegliche Griffteil 5 ist zurückschwenkbar, unter Öffnen bzw. Distanzieren der Pressbacken 6 und 7 zueinander.

[0071] Darüber hinaus ist der Kraft-Weg- Ausgleich unterstützt zufolge einer möglichen Biegeverformung im Bereich des der beweglichen Zangenbacke 3 zugeordneten, bzw. diese Zangenbacke 3 unmittelbar ausbildenden Hebelteils

15, so insbesondere in dem sich zwischen der Drehachse x und dem Schwenk- gelenk 47 der zugeordneten zweiten Pressbacke 7 ergebenden Hebelabschnitt

16, der betrachtet quer zu dessen wesentlichen Längserstreckung ein geringeres minimales Querschnittsmaß aufweist, als der Hebelabschnitt 17 zwischen der Drehachse x und der Schwenkanbindung des beweglichen Griff teiles 5.

[0072] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zu- mindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils auch eigenstän- dig weiterbilden, wobei zwei, mehrere oder alle dieser Merkmalskombinatio- nen auch kombiniert sein können, nämlich:

[0073] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen der festen Verbindung 27 und dem der ersten Pressbacke 6 zugewandten Ende des Halterungsteils 23 eine Anschlagverbindung 25 zwischen der feststehenden Zangenbacke 2 und dem Halterungsteil 23 ausgebildet ist, die bei Überschreiten einer vorbestimmten Presskraft zur Wirkung kommt.

[0074] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Anschlag- V erbindung 25 durch einen Anschlagabschnitt 51 der Zangenbacke 2 gebildet ist, der zufolge einer Biegeverformung des Halterungsteils 23 im Zuge einer Aufbringung von Verpresskraft an dem Halterungsteil 23 zur Anlage kommt.

[0075] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Anschlagab- schnitt 51 als ein in einem Langloch 53 des Halterungsteils 23 aufgenommener Zapfen 52 ausgebildet ist.

[0076] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein geringster Querschnitt b 1 des Halterungsteils 23 zwischen der festen Verbindung 27 und dem Anschlagabschnitt 51 größer ist als zwischen dem Anschlagabschnitt 51 und dem Halterungsbereich des Halterungsteils für die zugeordnete Pressbacke 6.

[0077] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in einem Bereich zwischen 1/3 und 2/3 des Abstandes c zwischen dem Anschlagabschnitt 51 und der festen Verbindung 27 bzw. zwischen dem Halterungsbereich und dem Anschlagabschnitt 51 ein wirksamer Biegequerschnitt des Halterungsteiles 23 um 10% oder mehr größer ist als im Bereich des geringsten Querschnitts.

[0078] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Halterungs- teil 23 als Flachteil ausgebildet ist, mit einer im Vergleich zu dessen Länge 1 ge- ringer Dicke d.

[0079] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Halterungs- teil 23 im unbelasteten Zustand hinsichtlich einer Mittellängslinie a einen, gese- hen von der beweglichen Zangenbacke 3, konkaven Verlauf aufweist.

[0080] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die bewegliche Zangenbacke 3 mittels eines durchgehend materialeinheitlichen Hebelteils 15 an der feststehenden Zangenbacke 2 und an einem beweglichen Griffteil 5 gela- gert ist und weiter einen freien Endbereich aufweist, zur Halterungsaufnahme der zweiten Pressbacke 7.

[0081] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sich bzgl. des Hebelteils 15 in einem Bereich zwischen 1/3 und 2/3 des Abstandes zwischen dem Lager des Hebelteils 15 an der feststehenden Zangenbacke 2 und dem La- ger des Hebelteils 15 an dem beweglichen Griffteil 5 bzw. zwischen dem Lager des Hebelteils 15 an der feststehenden Zangenbacke 2 und dem freien Endbe- reich des Hebel teils bei Aufbringung einer Verpresskraft ein Bereich größter Verformung ergeben kann.

[0082] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritäts- Unterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender An- meldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren, auch ohne die Merkmale eines in Bezug genommenen Anspruchs, mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbe- sondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen. Die in jedem Anspruch angegebene Erfindung kann zusätzlich ein oder mehrere der in der vorstehenden Beschreibung, insbesondere mit Bezugsziffern versehene und/ oder in der Bezugsziffernliste angegebene Merkmale aufweisen. Die Er- findung betrifft auch Gestaltungsformen, bei denen einzelne der in der vorste- henden Beschreibung genannten Merkmale nicht verwirklicht sind, insbeson- dere soweit sie erkennbar für den jeweiligen Verwendungszweck entbehrlich sind oder durch andere technisch gleichwirkende Mittel ersetzt werden kön- nen. Liste der Bezugszeichen

1 Presszange 29 Rippe

2 Zangenbacke 30 Rippenstirnfläche

3 Zangenbacke 31 Rippe

4 Griffteil 32 Rippenstirnfläche

5 Griffteil 33 Pressbackenöffnung

6 Pressbacke 34 Stirnfläche

7 Pressbacke 35 Konturlinie

8 Backenteil 36 Flankenkontur

9 Griffhülle 37 Abflachung

10 Griff hülle 38 Führungs vor sprung

11 Anschlagabschnitt 39 Einfahröffnung

12 Zapfen 40 Oberfläche

13 Feder 41 Unterfläche

14 Zapfen 42 Oberfläche

15 Hebel teil 43 Drehzapfen

16 Hebelabschnitt 44 Vertiefung

17 Hebelabschnitt 45 Steckteil

18 Ratschenarm 46 Kanal

19 Ratschenabschnitt 47 Schwenkgelenk

20 Sperrklinke 48 Schwenkzapfen

21 Zugfeder 49 Führungsbacke

22 Stellteil 50 Höhlung

23 Halterungsteil 51 Anschlagabschnitt

24 Halterungsteilabschnitt 52 Zapfen

25 Anschlagverbindung 53 Langloch

26 Halterungsteilabschnitt

27 feste Verbindung a Mittellinie

28 Grundkörper b Querschnitt b 1 Querschnitt

c Abstand

d Dicke

1 Länge

r Zusammenfahrrichtung u Schwenkachse x Drehachse

y Drehachse

z Verdrehachse

K Kniegelenkanordnung W Werkstück