Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
CUTTING BLADE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/003716
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cutting blade (1) of an adhesive film dispenser, tape dispenser or the like, comprising a plurality of teeth (4, 5, 6). Cutting blades (1) of said type are used for tearing off adhesive film or tapes. In order to allow the adhesive film to be cleanly separated, the cutting blade (1) has a plurality of teeth (4, 5, 6), some teeth (6) having a cut-out section (7) at their free end.

Inventors:
BOEGLE MATTHIAS (DE)
Application Number:
EP2007/056747
Publication Date:
January 10, 2008
Filing Date:
July 04, 2007
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
HENKEL KGAA (DE)
BOEGLE MATTHIAS (DE)
International Classes:
B26F3/02; B65H35/00
Foreign References:
US6375058B12002-04-23
US20060266784A12006-11-30
Download PDF:
Claims:

Ansprüche

1 . Abreißmesser (1 ) eines Klebefilmabrollers, Bandspenders oder dergleichen, mit mehreren Zähnen (4, 5, 6), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige Zähne (6) an ihrem freien Ende eine Ausnehmung (7) aufweisen.

2. Abreißmesser nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (7) in etwa U-förmig ausgebildet ist.

3. Abreißmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausnehmungsgrund (8) gegenüber einer Zahnebene geneigt ist.

4. Abreißmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsflächen (1 1 ) der Zahnzwischenräume (12) gegenüber einer Zahnebene geneigt sind.

5. Abreißmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausnehmungsgrund (8) und/oder die Begrenzungsflächen (1 1 ) einen spitzen Winkel, insbesondere etwa 45°, zur Zahnebene aufweisen.

6. Abreißmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der geneigte Ausnehmungsgrund (8) und/oder die geneigten Begrenzungsflächen (1 1 ) durch schräges Stanzen mit einem Formstempel hergestellt sind.

7. Abreißmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Zähne (4, 5) ohne Ausnehmung ausgebildet sind.

8. Abreißmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Zähne (4, 5) höher sind als zumindest einige dazwischen liegende Zähne (6).

9. Abreißmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem vernickelten Material hergestellt ist.

Description:

Abrei ßmesser

Die Erfindung betrifft ein Abreißmesser eines Klebefilmabrollers, Bandspenders oder dergleichen mit mehreren Zähnen.

Beispielsweise für Klebefilmabroller sind Abreißmesser bekannt, die mehrere Zähne aufweisen, wobei die Zähne in der Regel gleichartig ausgebildet sind. Insbesondere weisen die Zähne in der Regel eine dreieckige Form auf. Beim Verwenden derartiger Abreißmesser kommt es häufig nicht zu einem einwandfreien Abtrennen des Klebefilms. Häufig wird der Klebefilm über eine gewisse Distanz über das Abreißmesser gezogen, ehe der Klebefilm abreißt. Außerdem ist es häufig nicht möglich, eine gerade Schnittkante zu erzeugen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben beschriebenen Nachteile zu vermeiden.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Abreißmesser der eingangs genannten Art, bei dem zumindest einige Zähne an ihrem freien Ende eine Ausnehmung aufweisen. Die Ausnehmung der Zähne weist dabei vorzugsweise eine geringere Tiefe auf als die Zwischenräume zwischen den Zähnen. Ein derart gestaltetes Abreißmesser weist bessere Schneideigenschaften auf. Die oben genannten Nachteile können dadurch vermieden werden.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmung in etwa U-förmig ausgebildet ist. Durch diese Maßnahme lassen sich besondere gute Abtrennergebnisse erzeugen.

Besondere Vorteile ergeben sich, wenn der Ausnehmungsgrund, d.h. die Begrenzungsfläche der Ausnehmung, gegenüber einer Zahnebene geneigt ist. Durch diese Maßnahme kann eine sehr scharfe Schneidkante erzeugt werden. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Begrenzungsflächen der Zahnzwischenräume gegenüber einer Zahnebene geneigt sind. Vorzugsweise sind die Begrenzungsflächen der

Zahnzwischenräume genauso geneigt wie der Ausnehmungsgrund der Zähne. Die Neigungen bzw. Anschrägungen können dadurch im selben Herstellungsschritt der Abreißmesser ausgebildet werden. In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn der geneigte Ausnehmungsgrund und/oder die geneigten Begrenzungsflächen der Zahnzwischenräume durch schräges Verstanzen mit einem Formstempel hergestellt sind. Durch schräges Stanzen lassen sich die schrägen Begrenzungsflächen der Zahnzwischenräume und die schrägen Flächen eines Ausnehmungsgrunds besonders einfach herstellen. Besonders gute Schneid- und Abtrennergebnisse ergeben sich, wenn der Ausnehmungsgrund und/oder die Begrenzungsflächen der Zahnzwischenräume einen spitzen Winkel, insbesondere etwa 45°, zur Zahnebene aufweisen.

Ein besonders zuverlässiges Abreißen des Randes von Klebefilmen oder Bändern kann sichergestellt werden, wenn die äußeren, insbesondere äußersten Zähne des Abreißmessers ohne Ausnehmungen ausgebildet sind. In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die äußeren, insbesondere äußersten Zähne höher sind als zumindest einige der dazwischen liegenden Zähne. Sowohl der Abreißbeginn als auch das Abreißende können dadurch positiv beeinflusst werden.

Wenn das Abreißmesser aus einem vernickelten Material ist, insbesondere aus einem vernickelten Kaltband als Trägermaterial hergestellt ist, ist es besonders korrosionsbeständig. Die Dicke der Nickelschicht beträgt vorzugsweise etwa 0,5 bis 1 ,5 μm.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Variante der Erfindung verwirklicht sein.

Ein Ausführungsbeispiel ist in der schematischen Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.

Es zeigen:

Figur 1 , eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Abreißmesser;

Figur 2, eine perspektivische Detailansicht eines Zahns eines Abreißmessers.

Das in Figur 1 dargestellte Abreißmesser 1 weist einen Befestigungsabschnitt 2 auf. Mit dem Befestigungsabschnitt 2 kann das Abreißmesser 1 beispielsweise an einem Klebefilmabroller befestigt werden, indem der Befestigungsabschnitt 2 in einen entsprechenden Schlitz des Klebefilmabrollers eingeschoben wird. Das Abreißmesser 1 weist äußere Zähne 4, 5 auf, die keine Ausnehmung aufweisen, sowie dazwischen liegende Zähne 6, die jeweils eine Ausnehmung 7 aufweisen. Die Ausnehmungen 7 sind im Wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei der Ausnehmungsgrund 8 gegenüber einer Zahnebene geneigt ist. Dies bedeutet, dass die hintere Kante 9 der Ausnehmung 7 höher liegt als die vordere Kante 10 der Ausnehmung. Durch die hintere Kante 9 ergibt sich daher eine scharfe Schneidkante.

Die Begrenzungsflächen 1 1 der Zahnzwischenräume 12 sind ebenfalls zur Zahnebene geneigt. Im Ausführungsbeispiel weisen sie dieselbe Neigung auf wie der Ausnehmungsgrund 8. Dies bedeutet, dass die Neigungen durch denselben Bearbeitungsvorgang hergestellt werden können, insbesondere durch schräges Stanzen.

Auch die hintere Kante 13 der Zahnzwischenräume 12 liegt höher als die Vorderkante 14. Die Kanten 9, 13 bilden daher eine durchgehende Schneidkante.

In der Figur 1 ist außerdem zu erkennen, dass die äußeren Zähne 4, 5 höher sind als die dazwischen liegenden Zähne 6. Die Stirnfläche 15 der äußeren Zähne 4, 5 ist ebenfalls zur Zahnebene geneigt.

In der Figur 2 ist ein Zahn 6 perspektivisch in einer Detaildarstellung gezeigt. Deutlich zu erkennen ist, dass der Ausnehmungsgrund 8 der Ausnehmung 7 zur

Zahnebene, die parallel zur Vorderseite 16 des Zahns 6 verläuft, einen spitzen Winkel einnimmt. Durch die Kante 9 wird daher eine Schneidkante gebildet.