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Title:
CUTTING DEVICE FOR A GRANULATOR FOR OBTAINING GRANULES BY CUTTING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/107609
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cutting device for a granulator for obtaining granules from cutting plastic strands which are discharged from nozzles, said cutting device comprising a cutting rotor which is connected to the drive shaft by means of a Cardan joint piece comprising a driven part and a drive part. Said drive part and the driven part comprise a force transfer piece, respectively having a prong like shape such that the prongs rotate about the force transfer piece when they are pivoted at about 90 degrees in relation to each other. Each prong supports the axis which extends through the force transfer piece and both axes are offset in relation to each other essentially about 90 degrees.

Inventors:
DAHLHEIMER, Stefan (Maria-Probst-Strasse 18, Kleinostheim, 63801, DE)
Application Number:
EP2011/053369
Publication Date:
September 09, 2011
Filing Date:
March 07, 2011
Export Citation:
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Assignee:
AUTOMATIK PLASTICS MACHINERY GMBH (Ostring 19, Grossostheim, 63762, DE)
DAHLHEIMER, Stefan (Maria-Probst-Strasse 18, Kleinostheim, 63801, DE)
International Classes:
B29B9/06
Attorney, Agent or Firm:
BARDEHLE, Heinz et al. (Bajuwarenring 21, Oberhaching, 82041, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

Schneidvorrichtung für einen Granulator zum Schneiden von Granulat von aus Düsen austretenden Kunststoffsträngen mit einem Messerrotor (6, 28), der über ein kardanisch wirkendes Gelenkstück mit Antriebsteil und Abtriebsteil mit einer Antriebswelle verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Antriebsteil als auch das Abtriebsteil ein Kraftübertragungsstück (2, 15) jeweils mit einer Art Gabel (5, 7; 18, 22) derart umfassen, dass die Gabeln (5, 7; 18, 22) gegeneinander um 90 Grad verdreht das Kraftübertragungsstück (2, 15) einfassen, wobei jede Gabel (5, 7; 18, 22) eine das Kraftübertragungsstück (2, 15) durchsetzende Achse trägt und beide Achsen gegeneinander im wesentlichen um 90 Grad versetzt sind.

Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das

Kraftübertragungsstück (2, 15) die Form eines Würfels aufweist.

Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei gegenüberliegende Seiten des Würfels von den beiden Gabelzinken (8, 9; 12, 13; 23, 24; 19, 20) einer Gabel (5, 7; 18, 22) eingefasst sind.

Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gabel (5, 18) Bestandteil des Messerrotors (6, 28) ist.

Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Achsen (3, 4 ; 16, 17) in einer Ebene liegen.

6. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das

Kraftübertragungsstück (2, 15) mit seinen beiden Gabeln (5, 7, 18,22) in den Messerrotor (6, 28) eingebaut ist, wobei die den Düsen zugewandte Seite des Messerrotors (6, 28) geschlossen ausgeführt ist.

Description:
Schneidvorrichtung für einen Granulator zum Schneiden von Granulat

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidvorrichtung für einen Granulator zum Schneiden von Granulat von aus Düsen austretenden Kunststoffsträngen mit einem Messerrotor, der über ein kardanisch wirkendes Gelenkstück mit Antriebsteil und Abtriebsteil mit einer Antriebswelle verbunden ist. Eine derartige Schneidvorrichtung ist in der DE 103 21 723 A1 beschrieben. Gemäß der in Figur 5 dieser Druckschrift dargestellten Schneidvorrichtung sind drei einzelne zusammengesetzte Teile erforderlich, um ausgehend von einem Antriebsteil über ein kardanisch wirkendes Gelenkstück einen Messerrotor anzutreiben, wobei die Kraftübertragung über das Gelenkstück erfolgt, bei dem ein Antriebsteil über eine senkrecht zur Antriebsrichtung verlaufende Achse einen mit zwei Achsen ausgestatteten Rahmen betätigt, der die Antriebskraft über eine Achse aufnimmt und über eine senkrecht dazu verlaufende zweite Achse an ein Abtriebsteil abgibt, welch letzteres den Messerträger für eine Schneidvorrichtung bildet. Es liegt daher eine relativ kompliziert aufgebaute Einrichtung vor, durch die beim Betrieb der Schneidvorrichtung auftretende Achsrichtungsänderungen von einer Antriebswelle auf den Messerrotor durch das Gelenkstück ausgeglichen werden. Es ergibt sich damit eine relativ aufwendige Konstruktion, deren Zusammenbau durch das Einschachteln der einzelnen Teile ineinander erheblich erschwert ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneidvorrichtung zu bauen, bei der ebenfalls ein kardanisch wirkendes Gelenkstück verwendet werden kann, das sich durch einen besonders einfachen Aufbau auszeichnet. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, dass sowohl das Antriebsteil als auch das Abtriebsteil ein Kraftübertragungsstück jeweils mit einer Gabel derart umfassen, dass die Gabeln gegeneinander um 90 Grad verdreht das Kraftübertragungsstück einfassen, wobei jede Gabel eine das Kraftübertragungsstück durchsetzende Achse trägt und beide Achsen gegeneinander um 90 Grad versetzt sind. Aufgrund der Verwendung zweier gewissermaßen einsteckbarer Gabeln ergibt sich die Möglichkeit, den von den beiden zusammengeführten Gabeln umfassten Innenraum mit einem einfachen

Konstruktionselement auszufüllen, nämlich einem Würfel, der durch zwei um 90° gegeneinander verdrehte Achsen durchsetzt ist. Diese Gestaltung lässt sich in einfacher Weise bei ihrem

Zusammenbau zusammenstecken, wobei die Gabeln mit ihren jeweils zwei Zinken soweit ineinander gesteckt werden, dass in dem verbleibenden Freiraum zwischen den Zinken ein einfach gestaltetes Kraftübertragungsstück eingefasst werden kann, womit dann nach Einstecken der beiden Achsen die Gesamtkonstruktion praktisch fertig vorliegt.

Zweckmäßigerweise wird das Kraftübertragungsstück in der Form eines Würfels gestaltet. Beim Einbau erfasst dann jeweils eine Gabel den Würfel an zwei gegenüberliegenden Seiten, womit ein nach außen harmonisch aufgebautes Element entsteht, in das nach dem Zusammenstellen problemlos die beiden Achsen eingeführt werden können.

Dabei ist es besonders zweckmäßig, die eine Gabel so zu gestalten, dass sie Bestandteil des Messerrotors ist, womit sich ein besonders kurzer Aufbau ergibt. An die gegenüberliegende Gabel ist dann lediglich eine Antriebswelle anzuschließen, womit sämtliche notwendigen Teile für die

Schneidvorrichtung über das kardanisch wirkende Gelenkstück verbunden sind.

Die beiden den Würfel durchsetzenden Achsen legt man zweckmäßig in eine Ebene.

Das Kraftübertragungsstück mit seinen beiden Gabeln kann man vorteilhaft in den Messerrotor einbauen, wobei die den Düsen zugewandte Seite des Messerrotors geschlossen ausgeführt ist. Damit ergibt sich eine besonders kompakte Ausführung, bei der axial wegen des Einbaus des

Kraftübertragungsstücks mit seinen beiden Gabeln in den Messerrotor an axialer Länge der

Schneidvorrichtung gespart wird.

In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.

Es zeigen:

Figur 1 die Einzelteile der Schneidvorrichtung mit dem Würfel und den zu beiden Seiten

dargestellten Gabeln in einer Lage unmittelbar vor dem Zusammenstecken, Figur 2 die in Figur 1 dargestellten Einzelteile zusammengesteckt zu einer Baugruppe als Schneidvorrichtung für einen Granulator;

Figur 3 die Einzelteile einer Schneidvorrichtung mit zwei ineinander gesteckten Gabeln;

Figur 4 die in Figur 3 dargestellten Einzelteile zu einer Baugruppe zusammen gesteckt.

In der Figur 1 sind die Einzelteile der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung eines ersten

Ausführungsbeispiels dargestellt. Es handelt sich dabei um die Gabel 1 , an die irgend eine

Antriebswelle anzuschließen ist, den als Kraftübertragungsstück wirkenden Würfel 2 mit den beiden Achslöchern 3 und 4, der Gabel 5 und dem an der Gabel in irgend einer bekannten Weise befestigten Messerrotor 6 mit den Messern 29.

Die Gabel 1 weist die Achsaufnahme 7 auf, die in irgendeiner bekannten Weise mit einer Antriebswelle zu verbinden ist. Aus der Gabel 1 wachsen die beiden Gabelzinken 8 und 9 heraus, die einen solchen Abstand voneinander einhalten, dass der Würfel 2 passend zwischen die beiden Gabelzinken 8 und 9 eingesetzt werden kann. Bei diesem Zusammenbau wird der Würfel 2 so weit zwischen die Gabelzinken

8 und 9 eingeschoben, dass sein Achsloch 3 mit den Achslöchern 10 und 1 1 in den Gabelzinken 8 und

9 fluchtet, so dass später nach Zusammensetzung aller Einzelteile in die Bohrungen 3, 10 und 11 passende Achsen eingeschoben werden können. Figur 1 zeigt weiterhin die Gabel 5 mit den beiden Gabelzinken 12 und 13, die ähnlich gestaltet sind wie die Gabelzinken 8 und 9. Die Gabelzinken 12 und 13 weisen einen solchen Abstand voneinander auf, dass der Würfel 2 passend zwischen die beiden Gabelzinken 12 und 13 eingeschoben werden kann, bis die Bohrung 4 im Würfel 2 mit den Achslöchern 14 und 15 in den beiden Gabelzinken 12 und 13 fluchtet, so dass schließlich auch hier eine Achse eingeschoben werden kann. Damit erhält der betreffende Teil einer Schneidvorrichtung seine endgültige Gestalt, wie sie in der Figur 2 dargestellt ist.

Figur 2 zeigt die Zusammenstellung der in der Figur 1 dargestellten Einzelteile. Dargestellt ist die Gabel 1 , die mit ihren beiden Zinken 8 und 9 den Würfel 2 erfasst. Dabei ist die Gabel 1 um eine gestrichelt gezeichnete Achse schwenkbar, die in die Achslöcher 10 und 1 1 eingeschoben ist.

Figur 2 zeigt weiterhin den Messerrotor 6, der mit der Gabel 5 fest verbunden ist. Bei Antrieb über die Gabel 1 ergibt sich somit unter Einbeziehung des Würfels 2 und der Gabel 5 ein Antrieb des

Messerrotors 6, der dabei im Rahmen der kardanisch gelenkigen Verbindung gegebenenfalls winkelmäßig etwas gegenüber der Gabel 1 versetzt sein kann. In den Figuren 3 und 4 ist eine gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 abgewandelte Gestaltung dargestellt, bei der die das Kraftübertragungsstück 15 erfassenden

Gabelzinken 19 und 20 von der gleichen Seite her über das Kraftübertragungsstück 15 geschoben sind wie die Gabelzinken 23 und 24. Das Kraftübertragungsstück 15 ist prinzipiell in gleicher Weise gestaltet wie das Kraftübertragungsstück 2 gemäß Figur 1. Es ist mit den beiden sich kreuzenden Bohrungen 16 und 17 versehen, die der Aufnahme von Achsen für die Verdrehung einerseits der einen Gabel 18 und andererseits der anderen Gabel 22 dienen. Die Gabel 18 wird mit ihren beiden Gabelzinken 19 und 20 über das Kraftübertragungsstück 15 geschoben, wobei die Achslöcher 21 und 21 ' miteinander fluchten. In die Gabel 18 ist, wie die Figur 4 zeigt, die Gabel 22 mit den Gabelzinken 23 und 24 eingeschoben, die dabei das Kraftübertragungsstück 15 entsprechend umfassen, wobei die Bohrung 16 und die Bohrungen 25, 26 miteinander fluchten. Die Gabel 18 besitzt in ihrem Raum zwischen den Gabelzinken 19, 20 einen genügend großen Freiraum, der eine entsprechende Schwenkbewegung der Gabelzinken 23 und 24 der anderen Gabel 22 erlaubt. Demgemäß können also die Gabeln 18 und 22 jeweils gegenüber dem Kraftübertragungsstück 15 schwenken, womit die kardanische Beweglichkeit dieser Teile zueinander gewährleistet ist. Die Gabel 22 geht in das Antriebsteil 27 über, das dann an irgendeinen Antrieb angeschlossen werden kann. Die Gabel 18 ist in eine entsprechend gestaltete Aufnahme an dem Messerrotor 28 eingesetzt, so dass also mit der entsprechenden Beweglichkeit der Gabel 18 deren Drehung auf den Messerrotor 28 übertragen wird.

In der Figur 4 ist die Zusammenstellung der in Figur 3 auseinandergezogen dargestellten Teile widergegeben. Hieraus ist ersichtlich, dass durch die in der Figur 4 wiedergegebene Zusammenstellung eine kardangelenkmäßige Verbindung zwischen dem Antriebsteil 27 und dem Messerrotor 28 geschaffen ist. Innerhalb des Messerrotors 28 ist das Kraftübertragungsstück 15 untergebracht, von dem die Bohrung 16 dargestellt ist, die von einer in den Gabelzinken 23, 24 verankerten Achse 29 durchsetzt ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass wegen der Kreuzung der Bohrungen 3/4 bzw. 16/17 diese Bohrungen von nur einer durchgehenden Achse durchsetzt sind, die dann entweder im Messerrotor oder im Antriebsteil gelagert ist, während die kreuzende andere Achse durch die betreffenden rechtwinklig dazu gelegte Bohrungen aus jeweils zwei Achsstummeln besteht, die in dem betreffenden äußeren Teil, also entweder Antriebsteil oder Messerrotor, eingesetzt sind, und von dort aus den betreffenden

Gabelzinken in das betreffende Antriebsteil hineinragen.