PFEIFER, Clemens (Unterm Hohen Rain 1, Imst, A-6460, AT)
| PATENTANSPRÜCHE Trenneinrichtung für intermittierend vorgeschobene Stränge (3), wobei die Trenneinrichtung (1) ein längs des Strangs (3) bewegliches Trennmittel (13) aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) einen steuerbaren Fahrantrieb (25) für das Trennmittel (13) und eine Detektionseinrichtung (14) zur Erfassung des vorderen Strangendes (4) sowie eine mit dem Fahrantrieb (25) zusammenwirkende Positioniereinrichtung (15) zur Positionierung des Trennmittels (13) mit Bezug zum Strangende (4) aufweist . Trenneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) an den Vorschubtakt des Strangs (3) angepasst ist und den Strang (3) bei dessen Stillstand trennt. 3. ) Trenneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Detektionseinrichtung (14) dem Trennmittel (13) zugeordnet und mit diesem zusammen längs des Strangs (3) beweglich ist. 4. ) Trenneinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Detektionseinrichtung (14) einen Abstandmesser (22) aufweist . Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Abstandsmesser (22) als berührungsloser Sensor ausgebildet ist. 6. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Abstandsmesser (22) einen auf das vordere Strangende (4) gerichteten Messstrahl (23) emittiert . 7. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Abstandsmesser (22) mit Abstand vor dem vorderen Strangende (4) angeordnet ist. 8. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Positioniereinrichtung (15) mit der Detektionseinrichtung (14) verbunden ist. 9. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Positioniereinrichtung (15) eine Steuerung (27) aufweist . 10. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Positioniereinrichtung (15) eine Erfassungseinrichtung (26) für die Position und/oder den Weg des Trennmittels (13) in Strangrichtung (10) aufweist . 11. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) eine steuerbare Fixiereinrichtung (16) für den Strang (3) aufweist. 12. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) ein Gestell (11) mit einem darauf längs des Strangs (3) beweglich gelagerten Träger (12) aufweist, auf dem das Trennmittel (13) angeordnet ist. 13. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Fahrbereich des Trägers (12) größer als die Hublänge des Strangs (3) ist. 14. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fixiereinrichtung (16) auf dem Träger (12) angeordnet ist. 15. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Detektionseinrichtung (14) auf dem Träger (12) angeordnet ist. 16. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Träger (12) einen steuerbaren Antrieb (20) aufweist . 17. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Träger (12) mit der Positioniereinrichtung (15) verbunden ist. 18. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fixiereinrichtung (16) im Bereich des Trennmittels (13) ein an den Strang (3) zustellbares Fixierelement (28) und einen Gegenhalter (31) aufweist . 19.) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das Fixierelement (28) als heb- und senkbare Sägewanne und der Gegenhalter (31) als vom Trennmittel (13) durchdringbarer Bügel ausgebildet ist . 20.) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fixiereinrichtung (16) im Bereich vor dem Trennmittel (13) ein an den Strang (3) zustellbares Fixierelement (29) aufweist. 21.) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das Fixierelement (29) als Hubstempel ausgebildet ist . 22. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) unterschiedliche Höhenniveaus für den Strang (3) und die abgetrennten Klötze (5) aufweist. 23.) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Zuführstrecke (33) des Strangs (3) höher als die Abführstrecke (34) der Klötze (5) ist. 24.) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Träger (12) an der Zuführ- und/oder Abführseite ein Führungsmittel (13) für den Strang (3) und/oder die Klötze (5) aufweist. 25. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Detektionseinrichtung (14) an einem Halter (24) oberhalb der Abführstrecke (34) angeordnet ist. 26. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das Trennmittel (13) ein oder mehrere Trennwerkzeuge (17,18) mit einem Antrieb (20) aufweist. 27. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das Trennmittel (13) eine ZuStelleinrichtung (21) aufweist . 28. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das Trennmittel (13) als Säge mit mehreren rotierend angetrieben Sägeblättern ausgebildet ist. 29. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass einer Strangpresseinrichtung (2) für mit Bindemittel versehene pflanzliche Kleinteile, insbesondere Holzkleinteile, zugeordnet ist. 30. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) hinter einer Behandlungsstrecke (7) zum Erwärmen und Aushärten des Strangs (3) angeordnet ist. 31. ) Trenneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) mit dem Strangerzeuger (6) signal- oder steuertechnisch verbunden ist. 32.) Strangpresseinrichtung für mit Bindemittel versehene pflanzliche Kleinteile, insbesondere Holzkleinteile, wobei die Strangpresseinrichtung (2) einen Strangerzeuger (6), eine Behandlungsstrecke (7) und eine Trenneinrichtung (1) aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Trenneinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 28 ausgebildet ist. 33.) Verfahren zum Trennen von intermittierend vorgeschobenen Strängen (3) , wobei das Trennen mit einem längs des Strangs (3) beweglichen Trennmittel (13) durchgeführt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das vordere Strangende (4) detektiert wird, wobei das Trennmittel (13) mit einem Fahrantrieb (25) längs des Strangs (3) gesteuert bewegt und mit Bezug zum detektierten Strangende (4) positioniert wird. 34.) Verfahren nach Anspruch 33, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das vordere Strangende (4) berührungslos detektiert wird. 35.) Verfahren nach Anspruch 33 oder 34, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das vordere Strangende (4) mit einem auf den Strang (3), insbesondere auf dessen Frontende (4), gerichteten Messstrahl (23) detektiert wird. 36.) Verfahren nach Anspruch 33, 34 oder 35, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Detektion aus einer veränderlichen Stellung, insbesondere vom beweglichen Trennmittel (13) aus erfolgt. 37.) Verfahren nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strang (3) bei seinem Stillstand getrennt wird. 38. ) Verfahren nach einem der Ansprüche 33 bis 37, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass am stehenden Strang mehrere, insbesondere zwei oder drei, Trennvorgänge nacheinander mit zwischenzeitlichen Verfahrbewegungen des Trennmittels (13) längs des Strangs (3) durchgeführt werden . 39.) Verfahren nach Anspruch 38, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das Trennmittel (13) entgegen der Förderrichtung (10) des Strangs (3) bewegt wird. 40.) Verfahren nach einem der Ansprüche 33 bis 39, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass während einem oder mehrerer Strangpresshübe kein Trennen des Strangs (3) erfolgt. |
Trenneinrichtung und Trennverfahren Die Erfindung betrifft eine Trenneinrichtung und ein
Trennverfahren für intermittierend vorgeschobene Stränge mit den Merkmalen im Oberbegriff der selbstständigen
Ansprüche . Eine solche Trenneinrichtung ist aus der DE 101 01 823 AI bekannt. Sie ist als Säge mit einem Sägeschlitten und einem Festanschlag für den Strang ausgebildet. Über den Anschlagkontakt wird der Sägeschlitten am Ende des Strang ¬ hubs positioniert. Der Sägeschlitten wird dabei einerseits von einer gestellfesten Feder oder einem Zylinder gegen den ankommenden Strang gedrückt und andererseits vom
Strang mitgenommen, wobei am Sägeschlitten ein zweiter Zylinder angeordnet ist, dessen Kolbenstange gegen das vordere Strangende ausfährt und den Kontakt des vorderen Strangendes am Festanschlag dämpft. Die vorbekannte
Trenneinrichtung dient zum Ablängen und Unterteilen des Strangs in mehrere Klötze. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Sägeergebnisse, die Klotzabmessungen und die Klotzqualität nicht konstant sind.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine bessere Trenntechnik aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen in den selbstständigen Ansprüchen.
Die beanspruchte Trenntechnik sorgt für eine höhere
Trenngenauigkeit und bessere Maßhaltigkeit der
abgetrennten Strangabschnitte bzw. Klötze. Außerdem ist die Klotzqualität gleichbleibend hoch. Beim Trennvorgang steht der Strang vorzugsweise und kann mit hoher Präzision abgelängt werden. Mit der Erfindung wurde erkannt, dass die Klotzmängel bei der vorbekannten Säge auf die Strangbelastung durch die gegen den Strangvorschub arbeitenden Zylinder und den Festanschlag hervorgerufen wurden. Der vorgeschobene
Strang muss außerdem gegen diese rückstellenden
Zylinderkräfte die Masse des Sägeschlittens mitnehmen und bewegen. Dies führte zu Stauchungen am vorderen
Strangbereich, die sich nach dem Sägen wieder entspannen und zu einer Klotzveränderung führen.
Bei der beanspruchten Trenntechnik sind derartige
Strangbelastungen und Stauchungen an Festanschlägen nicht mehr erforderlich. Durch den gesteuerten Antrieb und die Positioniereinrichtung wird das Trennmittel aktiv und eigenständig bewegt und gegenüber dem detektierten
vorderen Strangende positioniert. Durch den eigenständigen Antrieb des Trennmittels braucht der Strang das
Trennmittel nicht mehr mitzunehmen. Die Positionierung des Trennmittels erfolgt über eine Steuerung des Fahrantriebs in Abhängigkeit von der Lage des detektierten vorderen Strangendes. Hierbei wird eine Bezugslage zwischen
Strangende und Trennmittelposition berechnet und
eingestellt . Das vordere Strangende kann kraftarm oder berührungslos, z.B. mit einem Messstrahl, detektiert werden. Hierbei kann seine Absolutlage oder seine Relativlage, insbesondere der Abstand zwischen dem vorderen Strangende und einem
Bezugspunkt des Trennmittels detektiert werden. Letzteres kann über eine bevorzugt berührungslose Abstandsmessung erfolgen. Negative Auswirkungen auf den Strang und sein Frontende werden vermieden. Die Detektion kann aus veränderlichen Positionen, z.B. auch on the fly und insbesondere vom Trennmittel aus erfolgen. Die beanspruchte Trenntechnik hat den Vorteil, dass sie schneller und genauer eingerichtet bzw. einjustiert werden kann. Auch eine Nachjustierung ist wegen der
Relativmessung des Abstands auf einfache Weise möglich. Der Einrichtaufwand und der Ausschuss werden minimiert.
Außerdem ist eine Umstellung der Trenneinrichtung auf andere Trenn- oder Klotzmaße einfach, schnell und präzise möglich . Ein weiterer Vorteil liegt in der Erfassungsmöglichkeit kleiner Nachschwingbewegungen des Strangs an seinem
Hubende. Dies erhöht die Trennpräzision. Günstig ist außerdem die schnelle Positionierbarkeit des Trennmittels. Hierdurch ist es möglich, am ruhenden Strang mehrere
Schnitte mit zwischenzeitlicher Verschiebung des
Trennmittels vorzunehmen. Der Strang wird dabei ebenfalls nicht belastet.
Die beanspruchte Trenntechnik hat ferner den Vorteil einer besseren Ausnutzung der Prozesszeiten und der verfügbaren Wege. Am stehenden Strang können in der vorerwähnten Weise mehrere, insbesondere zwei oder drei, Trennvorgänge nacheinander mit zwischenzeitlichen Verfahrbewegungen des Trennmittels längs des Strangs durchgeführt werden. Das Trennmittel kann dabei z.B. entgegen der Förderrichtung des Strangs bewegt werden. Wenn das Ende des verfügbaren Fahrbereichs des Trennmittels erreicht ist, kann das
Trennmittel in eine Ausgangsposition zurückkehren, wobei während einem oder mehrerer nachfolgender Strangpresshübe ein Trennen des Strangs (3) unterbleibt.
In den Ansprüchen sind weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung angegeben. Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft und schematisch dargestellt. Im Einzelnen zeigen:
Figur 1: eine Strangpresseinrichtung mit einer am Ende
angeordneten Trenneinrichtung, insbesondere einer Klotzsäge,
Figur 2: eine schematische Seitenansicht der
Trenneinrichtung von Figur 1 in einer
AnfangsStellung,
Figur 3: eine Seitenansicht der Trenneinrichtung von Figur
1 und 2 in einer Klemm- und Trennstellung und
Figur 4: eine Seitenansicht der Trenneinrichtung von Figur
1 bis 3 in der Senk- und Abführstellung
Die Erfindung betrifft eine Trenneinrichtung (1) für intermittierend vorgeschobene Stränge (3) . Sie betrifft ferner ein Trenn- und Positionierverfahren sowie eine mit einer Trenneinrichtung (1) ausgerüstete
Strangpresseinrichtung (2).
Die Stränge (3) können von unterschiedlicher Art sein. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel handelt es sich um
gepresste Stränge aus pflanzlichen Kleinteilen. Diesen Kleinteilen kann bei Bedarf ein Bindemittel, z.B. ein auf Wärme ansprechender und aushärtender Klebstoff beigegeben sein. Die pflanzlichen Kleinteile können z.B.
Holzkleinteile sein, die z.B. aus Holzspänen, Rindenteilen oder dgl . bestehen. Auch andere Pflanzenteile sind
möglich. Der Strang (3) kann eine beliebige
Querschnittsform, z.B. kreisrund oder prismatisch, insbesondere rechteckig mit ggf. angeschrägten Kanten haben. Er kann massiv ausgebildet sein oder ein oder mehrere Durchgangsöffnungen, insbesondere eine zentrale Bohrung, aufweisen.
Figur 1 zeigt schematisch eine Strangpresseinrichtung (2) zur Herstellung eines solchen Pressstrangs (3) . Die
Strangpresseinrichtung (2) weist einen Strangerzeuger (6) auf, der z.B. als Strangpresse ausgebildet ist und mit einem hydraulisch oder mit Kurbel angetriebenen Kolben ein in den Füll- und Pressraum eingefülltes Kleinteilgemisch vorschiebt und verdichtet, wobei es durch einen
Rezipienten und einen Formkanal an den bereits vorher gebildeten Strang (3) angepresst und angefügt wird. Die Strangpresse (6) schiebt durch die oszillierenden
Kolbenbewegungen den Strang (3) schrittweise vor in
Förderrichtung (10) und schiebt ihn durch eine
anschließende Behandlungsstrecke (7).
In der Behandlungsstrecke (7) wird der Strang (3) in seiner Form fixiert und in seiner Konsistenz verfestigt. Hierfür kann die Behandlungsstrecke (7) z.B. eine
Heizeinrichtung (8) aufweisen, mit der dem Strang (3) und dem darin ggf. enthaltenen Bindemittel Wärme in Form von Kontaktwärme von außen über beheizte Wände oder ggf. auch von innen über einen beheizten Dorn zugeführt wird.
Alternativ oder zusätzlich ist eine Wärmezufuhr über Dampf oder auf andere Weise möglich. Diese
Erhitzungsmöglichkeiten können auch kombiniert werden.
Vorzugsweise weist die Heizeinrichtung (8) eine
Bedampfungseinrichtung für Innen- und/oder Außenbedampfung auf. Diese kann sich in Förderrichtung (10) direkt an einen strangformgebenden und ggf. gekühlten Rezipienten der Strangpresse (6) anschließen. Die Bedampfung kann mit Dampfsteuerung erfolgen, um die Wärme größtenteils oder vollständig durch Phasenwechsel und Kondensation in den Strang (3) einzubringen. An die Heizeinrichtung (8) kann sich die
Aushärteeinrichtung (9) anschließen, in der ggf. zur
Unterstützung der Aushärtung dem Strang (3) Wärme bis zum Prozessende zugeführt wird. Ggf. kann auch eine
nachfolgende Abkühlung in einem Abkühlkanal stattfinden.
Die Behandlungsstrecke (7) kann gemäß der EP 1 925 413 A2 oder in anderer Weise ausgestaltet sein. Sie kann weitere Komponenten beinhalten, z.B. einen Entdampfungsreaktor für den Strang (3) oder dgl . Die Behandlungsstrecke (7) kann bei Anordnung einer Bedampfungseinrichtung
Am Ende der Behandlungsstrecke (7) schließt sich die
Trenneinrichtung (1) an. Sie dient dazu, den geformten und verfestigten Strang (3) in mehrere Abschnitte zu trennen und abzulängen. Hierbei können mehrere Trennungen
gleichzeitig vorgenommen werden. Die abgetrennten
Abschnitte können z.B. sog. Strangpressklötze (5) sein, die als Palettenfüße oder zu anderen Zwecken eingesetzt werden. Der Trennvorgang findet bei Stillstand des Strangs (3) statt.
Das Ablängen und Trennen des Strangs (3) kann in beliebig geeigneter Weise erfolgen. Die Trenneinrichtung (1) hat hierfür ein Trennmittel (13) mit ein oder mehreren
Trennwerkzeugen (17,18), die von einem Antrieb (20) betätigt werden und mittels einer ZuStelleinrichtung (21) an den Strang (3) zugestellt und wieder entfernt werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Trennmittel (13) als Säge ausgebildet, wobei die Trennwerkzeuge (17,18) rotierend von einem Antrieb (20), z.B. einem Elektromotor, bewegte kreisrunde Sägeblätter sind. Wenn mehrere
Trennschnitte in einem Vorgang gesetzt werden sollen, ist eine entsprechende Zahl von Sägeblättern (17,18)
vorhanden, die auf einer gemeinsamen Aufnahme (19), z.B. einem Dorn, in Axialrichtung hintereinander mit
Distanzhülsen aufgezogen sind. Die Distanzhülsen bestimmen den Sägeblattabstand und damit das Klotzmaß in Längs- und Strangrichtung (10). Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Trennmittel (13) als Hubsäge ausgebildet und kann mit einer hydraulischen ZuStelleinrichtung (21) in einer Hebe- und Senkbewegung oder alternativ in einer Schwenkbewegung zum Strang (3) zugestellt werden.
Das gegen die Förderrichtung (10) gesehen erste
Trennwerkzeug bzw. Sägeblatt (17) wird mit einem der
Klotzlänge entsprechenden Abstand gegenüber dem vorderen Ende (4) des Strangs (3) positioniert. Die Abstände der Folgeblätter (18) ergeben sich durch die Distanzhülsen. In der gezeigten Ausführungsform sind vier Sägeblätter
(17,18) auf einem Dorn gehalten. Ihre Zahl kann jedoch kleiner oder größer sein. Bei einem Wechsel des
Klotzformats wird der Dorn (19) mit dem Sägeblattsatz komplett ausgetauscht. Alternativ ist ein Einzelaustausch der Sägeblätter (17,18) und der Distanzhülsen möglich. Das Trennmittel (13) ist längs des Strangs (3) beweglich.
Hierfür weist die Trenneinrichtung (1) ein stationäres und z.B. flurgebundenes Gestell (11) mit einem darauf längs des Strangs (3) beweglich gelagerten Träger (12) auf, der z.B. als Schlitten mit einer entsprechenden
Schlittenführung ausgebildet ist. Der Träger (12) wird von einem steuerbaren Fahrantrieb (25) beaufschlagt und bewegt. Der Fahrantrieb (25) kann dafür auf dem Träger (12) oder am Gestell (11) angeordnet sein. Er kann in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein, z.B. als Gewindespindeltrieb mit einem steuerbaren Elektromotor, als positionssteuerbarer Zylinder, als umlaufender
Bandantrieb mit einem Zahnriemen oder dgl . oder in
beliebiger anderer Weise. Der Fahrbereich des Trägers (12) ist größer und
vorzugsweise wesentlich größer als die Hublänge des
Strangs (3) bei jedem Strangpresshub des Kolbens in der Strangpresse (6) . Der Fahrbereich kann ein Mehrfaches der Hublänge, z.B. das Zwei- bis Fünffache betragen.
Die Trenneinrichtung (1) besitzt ferner eine
Detektionseinrichtung (14) zur Erfassung des vorderen
Strangendes (4) und eine Positioniereinrichtung (15).
Diese wirkt mit dem Fahrantrieb (25) zusammen und
positioniert das Trennmittel (13) mit einem vorgegebenen
Bezug zum Strangende (4) . Hierbei wird das erste
Trennwerkzeug oder Sägeblatt (17) in einem der vorgebenen
Klotzlänge entsprechenden Abstand vom vorderen Strangende
(4) positioniert.
Die Trenneinrichtung (1) ist an den Vorschubtakt des Strangs (3) angepasst und führt den Trennvorgang in den Standpausen des Strangs (3) aus. Dabei kann eine Signal ¬ oder Steuerverbindung zum Strangerzeuger (6) oder zur Behandlungsstrecke (7) bzw. zu deren Steuerung bestehen. Der Stillstand des Strangs (3) kann auch durch die
Detektionseinrichtung (14) festgestellt werden.
Die Detektionseinrichtung (14) kann unterschiedlich ausgebildet und angeordnet sein. Sie kann das vordere Strangende (4) auch auf unterschiedliche Weise
detektieren. Vorzugsweise ist die Detektionseinrichtung (14) dem Trennmittel (13) zugeordnet bzw. auf dem Träger (12) angeordnet und kann mit diesem zusammen längs des Strangs (3) bewegt werden. Sie kann alternativ stationär an der Trenneinrichtung (1) oder an anderer Stelle angeordnet sein.
Die Detektionseinrichtung (14) ist in Förder- oder
Strangrichtung (10) mit Abstand vor dem vorderen
Strangende (4) angeordnet und ist vorzugsweise am
Trennmittel (13) an einem vorgegebenen Bezugspunkt mit fester Lage installiert. Die Detektionseinrichtung (14) weist hierfür einen Abstandsmesser (22) auf, der mittels eines Halters (24) am Träger (12) angeordnet ist.
Der Abstandsmesser (22) ermittelt den Abstand in
Axialrichtung zum vorderen Strangende (4) . Er kann hierfür in der bevorzugten Ausführungsform als berührungsloser
Sensor ausgebildet sein.
Die Abstandsmessung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Beispielsweise emittiert der Abstandsmesser (22) einen auf das Strangende (4) und dessen Stirnfläche gerichteten Messstrahl (23) . Dies kann z.B. ein
Lichtstrahl sein. Alternativ kommt ein gerichteter
Ultraschallstrahl oder dgl . in Betracht. Ggf. können mehrere Messstrahlen (23) vorhanden sein, wobei die hierüber ermittelten Abstände untereinander verglichen und auf Plausibilität kontrolliert werden. Der Messstrahl (23) kann im wesentlichen längs der Strangrichtung (10)
ausgerichtet sein. Er kann mit dieser Richtung (10) fluchten oder auch leicht schräg dazu angeordnet sein. Vorzugsweise zielt der Messstrahl (23) auf das obere Ende des Strangs. Durch ein Absenken der Klötze (5) nach erfolgtem Trennschnitt kann der Messstrahl (23) sofort das nächste vordere Strangende (4) detektieren. Der
Abstandsmesser (22) ist hierzu am oberen Ende eines bügeiförmigen oder portalförmigen Halters (24) angeordnet.
Alternativ kann der Abstandsmesser (22) einen axial ausfahrbaren Fühler aufweisen, der in Berührungskontakt mit dem vorderen Strangende (4) treten kann und dabei nur eine sehr geringe Anpresskraft durch eine Feder, einen Vorschubantrieb oder dgl. entwickelt. Der Abstand wird durch die Ausfahrlänge bzw. Relativbewegung des Fühlers gegenüber einem Messhalter bestimmt. in einer weiteren Abwandlung kann das vordere Strangende (4) auf andere Weise detektiert werden, wobei seine
Bewegung bzw. Position gegenüber einem externen Messmittel erfasst wird, das z.B. des Randkante am vorderen
Strangende (4) mit einer seitlichen Blickrichtung
detektiert. Ferner kann ein massearmer Messfühler an das vordere Strangende (4) mit geringer Kraft angelegt und beim Strangvorschub mitgeschleppt werden.
Die Positioniereinrichtung (15) ist mit der
Detektionseinrichtung (14) verbunden und erhält von dieser Detektionssignale für das vordere Strangende (4) . Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind dies die Signale der relativen Abstandsmessung zwischen der Frontfläche des vorderen Strangendes (4) und dem Sensor (22) . Die
Positioniereinrichtung (15) weist eine Steuerung (27) auf, die eigenständig ausgebildet oder in eine
Maschinensteuerung (37) integriert sein kann. Die
Steuerung (27) kann auch ein Softwaremodul sein.
Die Positioniereinrichtung (15) weist ferner eine
Erfassungseinrichtung (26) für die Position und/oder den Weg des Trennmittels (13) in Strangrichtung (10) auf. Die Erfassungseinrichtung (26) kann z.B. ein Weggeber sein, der auch eine Relativposition oder eine Absolutposition erfassen kann. Die Erfassungseinrichtung (26) kann mit dem Träger (12) zusammenwirken und ist mit der Steuerung (27) verbunden. Die Steuerung (27) ist außerdem mit dem Antrieb (25) , insbesondere einem Fahrantrieb, zur Bewegung des Trennmittels (13) bzw. Trägers (12) längs des Strangs (3) verbunden . Aus den von der Detektions- und Erfassungseinrichtung
(4,26) übermittelten Messwerten kann die Steuerung (27) den aktuellen Abstand des Trennmittels (13) vom vorderen Strangende (4) und insbesondere die Lage des ersten
Trennwerkzeugs (17) mit Bezug zum vorderen Strangende (4) in Strangrichtung (10) ermitteln. Durch Ansteuerung des
Fahrantriebs (25) wird das Trennmittel (13) derart relativ zum bewegten Strang (3) verfahren, dass am Ende des Strangpresshubs und bei Stillstand des Strangs (3) das erste Trennwerkzeug (17) im vorgegebenen Abstand exakt gegenüber dem vorderen Strang (4) positioniert ist. Die Trenneinrichtung (1) weist ferner eine
Fixiereinrichtung (16) auf, die z.B. als Klemm- oder Spanneinrichtung ausgebildet sein kann und mit der der Strang (3) für den Trennprozess festgehalten werden kann. Die Fixiereinrichtung (16) ist mit dem Trennmittel (13) gemeinsam am Träger (12) angeordnet und wird mitbewegt. Die Fixiereinrichtung (16) kann ein oder mehrere, z.B. zwei Fixierelemente (28,29) aufweisen, die mittels eigenständiger Antriebe (30), z.B. Zylinder, an den Strang (3) außenseitig zugestellt und wieder entfernt werden können. Zur Abstützung der Spann- oder Klemmkraft kann mindestens ein Gegenhalter (31) vorhanden sein.
Die Fixiereinrichtung (16) weist im Bereich des
Trennmittels (13) und der Trennwerkzeuge (17,18) ein
Fixierelement (28) auf, das z.B. als vertikal heb- und senkbare axial ausgerichtete Sägewanne ausgebildet ist, die einerseits den Strang (3) und die beim Trennen
entstehenden Klötze (5) an der Unterseite zumindest bereichsweise umfasst sowie unterstützt und andererseits ein Eindringen der Trennwerkzeuge (17,18) erlaubt. Der Gegenhalter (31) ist ein am Träger (12) abgestützter Bügel, der ebenfalls vom Trennmittel (13) durchdrungen werden kann und mehrere Schlitze aufweist. Der Gegenhalter (31) bildet eine Art Portal oder Tunnel und übergreift den Strang (3) zwischen den Trennstellen.
Die Fixiereinrichtung (16) weist ferner in Strangrichtung (10) gesehen im Bereich vor den Trennwerkzeugen (17,18) ein weiteres Fixierelement (29) auf, welches z.B. als Hubstempel ausgebildet ist. Der Gegenhalter (31) kann sich bis in den Bereich dieses Fixierelements (29) erstrecken. Das Fixierelement (29) hält den Strang (3) kurz hinter dem vorderen Strangende (4) fest. Die Fixiereinrichtung (16) kann ferner noch eine Strangführung (32) aufweisen. Dies können ein oder mehrere vor dem Trennmittel (13)
angeordnete Niederhalter sein. Im Bereich des Trennmittels (13) und in dem vom Gegenhalter (31) gebildeten Kanal können seitliche, drehbare Walzen oder andere
Führungsmittel für die Seitenführung des Strangs (3) vorhanden sein. wie Figur 2 bis 4 verdeutlichen, sind auf dem Träger (12) die Fixiereinrichtung (16), das Trennmittel (13) und die Detektionseinrichtung (14) angeordnet.
Der von links in Richtung (10) intermittierend zugeführte Strang (3) gelangt über eine Zuführstrecke (33) zum
Trennmittel (13) und wird auf diesem Weg ggf. von einem Führungsmittel (35), z.B. einem Stützbalken oder einer Stützwanne unterstützt. Nach dem Trennvorgang verlassen die Klötze (5) die Trenneinrichtung (1) über eine
Abführstrecke (34), die ebenfalls ein geeignetes
Führungsmittel (35) aufweist und im weiteren Verlauf ggf. an einen Förderer zum Weitertransport der Klötze (5) , an eine Waage oder dgl . anschließen kann. wie Figur 2 bis 4 verdeutlichen, hat die Trenneinrichtung (1) unterschiedliche Höhenniveaus für den Strang (3) und die abgetrennten Klötze (5) . Die Zuführstrecke (33) des Strangs (3) bzw. das Zuführniveau liegt höher als die Abführstrecke (44) der Klötze (5) . Wie Figur 4
verdeutlicht, kann die Detektionseinrichtung (14) über die abgesenkten Klötze (5) hinweg das neue vordere Strangende (4) erfassen.
Figur 2 verdeutlicht eine Anfangsposition beim
Strangvorschub, wobei sich der Träger (12) mit dem
Trennmittel (13) in Gegenrichtung zum Strangvorschub (10) bewegen und dabei den anfänglich großen Abstand zum vorderen Strangende (4) verringern kann. Durch laufenden Vergleich der gemessenen Abstände und der Trägerposition kann auch die Fahrgeschwindigkeit verändert und
bedarfsweise angepasst werden, wobei ggf. anfänglich eine schnellere Annäherungsbewegung und gegen Erreichen eines vorgegebenen Abstandsmaßes zu einer Schleichfahrt
umgeschaltet wird.
Für die in Figur 3 gezeigte Trenn- oder Fixierstellung (36) besteht ein vorgegebener Abstand zwischen dem
vorderen Strangende (4) und dem Bezugspunkt des
Abstandsmessers (22). Dieses Vorgabemaß korreliert mit dem gewünschten Abstand des ersten Sägeblatts (17) vom
vorderen Strangende (4) . Das Abstandsmaß kann bei der Einrichtung und Justierung der Trenneinrichtung (1) zumindest grob vorgegeben sein und wird vom
Maschinenführer ggf. fein eingestellt bzw. nachjustiert, wobei die Verstellung anhand einer Vermessung des ersten Klotzes in der Klotzreihe vorgenommen wird. Insbesondere kann eine evtl. Maßabweichung der Klotzlänge unmittelbar als Korrekturwert zur Veränderung des vorgegebenen
Abstands herangezogen und in die Steuerung (27) mittels eines geeigneten Bedientableaus (nicht dargestellt) oder dgl . eingegeben werden. Ferner können während des Press- und Trennbetriebs Kontrollmessungen der Klotzmaße und evtl. Nachjustierungen vorgenommen werden.
In der in Figur 3 gezeigten Fixierstellung (36) ist der vordere Strangbereich von beiden angehobenen Fixiermitteln (28,29) eingespannt, wobei die Trennwerkzeuge (17,18) zugestellt werden und vier Klötze (5) abtrennen.
Figur 4 zeigt den Folgeschritt, wobei das eine
Fixiermittel (28) bis auf das Höhenniveau der
Abführstrecke (34) mit den Klötzen (5) abgesenkt ist. Der restliche Strang (3) wird vom anderen Fixiermittel (29) in der oberen Position festgehalten. Hierbei kann der Abstandsmesser (22) über die Klötze hinweg das neue vordere Strangende (4) detektieren.
Im Folgeschritt kann das Fixiermittel (29) auf das
Höhenniveau der Zuführstrecke (33) mit dem Strang (3) abgesenkt werden. Im nachfolgenden Strangpresshub kann der Strang (3) die abgetrennten Klötze (5) bei stehendem
Träger (12) auf die Abführstrecke (34) und das
Führungsmittel (35) abschieben, wobei sie unter dem
Abstandsmesser (22) hindurchwandern. Alternativ kann der Träger (12) bei noch stehendem Strang (3) nach dem ersten Trennschnitt und Entlastung beider Fixierelemente (28,29) gegen die Förderrichtung (10) fahren und sich gegenüber den abgetrennten Klötzen (5) bewegen. Dabei kann über die Abstandsmessung der Träger (12) mit dem Trennmittel (13) für einen nächsten Trennschnitt positioniert werden.
Während der Standphasen des Strangs (3) im
Strangpressprozess können ggf. zwei oder drei
Trennschnitte gesetzt werden. Hierbei kann der verfügbare Fahrweg gegen die Förderrichtung (10) ausgenutzt werden.
Die Steuerung (27) kann kalkulieren, ob der restliche Fahrweg für einen Trennvorgang ausreicht. Wenn nicht, kann das Trennmittel (13) mit dem Träger (12) in Förderrichtung (10) zurück in eine Ausgangs- oder Parkposition am rechten Fahrwegende oder in eine Zwischenposition bewegt werden. Dabei ist es möglich, dass während eines oder mehrerer Strangpresshübe kein Trennen und Ablängen erfolgt. Die Steuerung (27) kann insbesondere die Position des vorderen Strangendes (4) beim Trennvorgang feststellen und dessen Folgeposition nach dem nächsten und jedem weiteren Strangpresshub vorausberechnen. Das Trennmittel (13) kann dadurch gleich in eine der Folgeposition entsprechende Wartestellung bewegt werden, aus der heraus die Ermittlung und Einnahme der genauen Trennposition (36) in
Förderrichtung (10) schnell und auf kurzem Wege möglich ist. Ein Optimierungsprogramm in der Steuerung (27) kann vorausschauend die Wahl der günstigsten
Trennmittelpositionen treffen und für eine bestmögliche Abstimmung von Strangpresshub bzw. Vorschub, Länge der abzutrennenden Klotzreihe und Trennmittelbewegung bei der jeweiligen Trennwerkzeug-Konfiguration sorgen. Dies wirkt sich insbesondere positiv aus, wenn die Längen des
Strangpresshubs und der Klotzreihe unterschiedlich sind. Eine Optimierung kann Zeit und Wege sowie Energie sparen und erlaubt eine maximale Ausnutzung der Pressenkapazität und -leistung.
Abwandlungen der gezeigten und beschriebenen
Ausführungsform sind in verschiedener Weise möglich. Das Trennmittel (13) kann in anderer Weise ausgebildet sein und z.B. umlaufende Sägebänder als Trennwerkzeuge (17,18) aufweisen. Mit dem Trennmittel (13) können ggf. mehrere nebeneinander liegende Stränge (3) in einem Schritt durchtrennt werden. Ferner kann die konstruktive
Gestaltung der Detektionseinrichtung (14), der
Positioniereinrichtung (15) und der Fixiereinrichtung (16) variieren. Im Bereich der Zuführstrecke (33) kann der Strang (3) schwebend gehalten werden, wobei auf ein
Führungsmittel (35) verzichtet wird. Die erfindungsgemäße Trenntechnik lässt sich mit Vorteil auch bei einem
kontinuierlichen Strangpressvorschub einsetzen. Außerdem können ein oder mehrere Stränge von der Trenneinrichtung erst in längere Teilstücke oder Stangen abgelängt werden, die zusammengeführt werden und aus denen in einer
Folgestation die relativ kurzen Klötze (5) abgetrennt werden. Die Detektionseinrichtung (4) kann auch für andere Trenntechniken, insbesondere für ein mitfahrendes und den Strang (3) in der Vorschubbewegung schneidendes
Trennmittel (13) eingesetzt werden. Die
Detektionseinrichtung (4) kann ferner mit mehreren
parallelen und z.B. aus bekannter stationärer Position quer auf den Strang gerichteten Messstrahlen, beispielsweise Reflexlichttastern, die Stranglage und das Frontende des Strangs detektieren.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Trenneinrichtung, Säge
2 Strangpresseinrichtung
3 Strang, Pressstrang
4 Frontende Strang
5 Klotz
6 Strangerzeuger, Strangpresse
7 Behandlungsstrecke
8 Heizeinrichtung
9 Aushärteeinrichtung
10 Zuführrichtung, Strangrichtung
11 Gestell
12 Träger, Schlitten
13 Trennmittel
14 Detektionseinrichtung
15 Positioniereinrichtung
16 Fixiereinrichtung, Klemmeinrichtung
17 Trennwerkzeug, Sägeblatt, erstes Blatt
18 Trennwerkzeug, Sägeblatt, Folgeblatt
19 Aufnahme, Dorn
20 Antrieb, Sägeantrieb
21 ZuStelleinrichtung
22 Abstandsmesser
23 Messstrahl
24 Halter, Bügel
25 Antrieb, Fahrantrieb
26 Erfassungseinrichtung, Weggeber
27 Steuerung
28 Fixierelement, Sägewanne
29 Fixierelement, Hubstempel
30 Antrieb, Fixierantrieb
31 Gegenhalter, Bügel
32 Strangführung, Niederhalter
33 Zuführstrecke, Zuführniveau
34 Abführstrecke, Abführniveau
35 Führungsmittel, Stützbalken Fixierstellung, Klemmstellung, Trennstellung MaschinenSteuerung
Next Patent: MANAGEMENT OF APPLICATION SERVER-RELATED USER DATA
