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Patent Searching and Data


Title:
CUTTING HEAD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/204837
Kind Code:
A1
Abstract:
In a cutting head (1) for hair clippers having an upper cutter (5) formed by a plurality of bars (6, 7) and slots (13) between the bars (6, 7), said bars (6, 7) forming a contact face (8) for contact with the skin and a shear face opposite the contact face (8), and having a lower cutter (21) that has a multiplicity of cutting blades (20), is able to be driven in an oscillating movement relative to the upper cutter (5) and is guided in abutment with the shear face of the upper cutter (5), wherein at least one of the bars (6, 7) of the upper cutter (5) is formed with a free end (9) in the plane of the contact face (8), and a tooth (11) different from the upper cutter (5) adjoins the at least one bar (6) having a free end (9).

Inventors:
OSWALD, Mathias (Ringstraße 10, 8410 Neudorf ob Wildon, 8410, AT)
HENDLER, René (Pflanzengasse 19, 8020 Graz, 8020, AT)
Application Number:
AT2019/000014
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
April 25, 2019
Export Citation:
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Assignee:
PAYER INTERNATIONAL TECHNOLOGIES GMBH (Reiteregg 6, 8151 Bartholomä, 8151, AT)
International Classes:
B26B19/04
Foreign References:
DE19822094A11999-11-25
US2223205A1940-11-26
US2262388A1941-11-11
DE102005002896A12006-07-27
DE19633824C11997-06-05
DE10344566A12005-04-28
EP0693988A11996-01-31
Attorney, Agent or Firm:
KESCHMANN, Marc (Haffner und Keschmann, Patentanwälte GmbhSchottengasse 3a, 1010 Wien, 1010, AT)
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Claims:
Patentansprüche :

1. Schneidkopf (1) für einen Haarschneider mit einem von einer Mehrzahl von Stegen (6, 7) und Schlitzen (13) zwischen den Stegen (6, 7) gebildeten Obermesser (5), welche Stege (6,

7) eine Anlagefläche (8) zur Hautberührung und eine der

Anlagefläche (8) gegenüberliegende Scherfläche ausbilden, sowie mit einem eine Vielzahl von Schneidklingen (20) aufweisenden, zu oszillierender Bewegung relativ zum Obermesser (5)

antreibbaren und an der Scherflache des Obermessers (5)

anliegend geführten Untermesser (21) , wobei zumindest einer der Stege (6, 7) des Obermessers (5) mit einem in der Ebene der Anlagefläche (8) freistehenden Ende (9) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den zumindest einen Steg (6)mit freistehendem Ende (9) eine vom Obermesser (5) verschiedene Zinke (11) anschließt.

2. Schneidkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Zinke (11) an ihrem vom freistehenden Ende (9) eines Stegs (6) des Obermessers (5) abgewandten Ende eine sich verjüngende Spitze aufweist.

3. Schneidkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die zumindest eine Zinke (11) aus einem vom Material des Obermessers (5) verschiedenen Material, insbesondere aus einem Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Thermoplasten, Elastomeren, Keramik, insbesondere spritzgegossene Keramik und Metallen, insbesondere

spritzgegossenes Metall gebildet ist.

4. Schneidkopf nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch

gekennzeichnet, dass sich die zumindest eine Zinke (11) über die Ebene der Anlagefläche (8) erhebt.

5. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Steg (6) mit in der Ebene der Anlagefläche (8) freistehendem Ende (9) im Vergleich zu einem Steg (7) mit in der Ebene der Anlagefläche (8) nicht freistehendem Ende in Richtung der Ebene der Anlagefläche (8) verkürzt ist, insbesondere um die Länge der Erstreckung der Zinke (11).

6. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Zinke (11) in

Längsrichtung des Obermessers (5) beweglich geführt ist.

7. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Zinke (11) mit dem Untermesser (21) zu gleichsinniger oder gegensinniger Bewegung gekoppelt ist, insbesondere einer kurvenförmigen Bewegung, insbesondere zumindest kreissegmentförmigen Bewegung quer zur Ebene der Anlagefläche (8).

8. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Zinke (11) mit dem Untermesser (21) zur Untersetzung über einen Kipphebel mit dem Untermesser (21) gekoppelt ist.

9. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Zinken (11) auf einem gemeinsamen Zinkenträger (12) angeordnet ist.

10. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Stege (7) mit in der Ebene der

Anlagefläche nicht freistehendem Ende in einer von der Ebene der Anlagefläche (8) verschiedenen Ebene durch einen einstückig mit dem Obermesser (5) ausgebildeten Längsverbinder (25) miteinander verbunden sind.

Description:
Schneidkopf

Die Erfindung betrifft einen Schneidkopf für einen

Haarschneider mit einem von einer Mehrzahl von Stegen und Schlitzen zwischen den Stegen gebildeten Obermesser, welche Stege eine Anlagefläche zur Hautberührung und eine der

Anlagefläche gegenüberliegende Scherfläche ausbilden, sowie mit einem eine Vielzahl von Schneidklingen aufweisenden, zu

oszillierender Bewegung relativ zum Obermesser antreibbaren und an der Scherfläche des Obermessers anliegend geführten

Untermesser, wobei zumindest einer der Stege des Obermessers mit einem in der Ebene der Anlagefläche freistehenden Ende ausgebildet ist.

Ein derartiger Schneidkopf ist beispielsweise aus der EP 693 988 Bl bekannt geworden und stellt eine Abwandlung der

bekannten flachen Schneideinheiten dar, die insbesondere als Bart S chneider verbreitet Anwendung finden. Bei diesen

Schneidköpfen wird ein Untermesser mit einer Vielzahl von

Schneidklingen oszillierend gegen ein Obermesser mit einer Vielzahl von Stegen und zwischen den Stegen gebildeten

Schlitzen bewegt. Obermesser und Untermesser können hierbei als gestanzte oder geätzte Bleche ausgebildet sein. Die Oberseite des Obermessers bildet mit der Vielzahl der Stege funktional eine Anlagefläche, die beim Rasieren mit der Haut des Anwenders in Kontakt gebracht wird, sodass Barthaare durch die Schlitze zwischen den Stegen hindurchragen und durch die oszillierende Bewegung des Untermessers durch die Scherwirkung zwischen der Scherfläche des Obermessers und den Schneidklingen des

Untermessers abgeschnitten werden. Die oszillierende Bewegung des Untermessers relativ zum Obermesser erfolgt mit einem elektrischen Antrieb, der mittels einer geeigneten Mechanik die Rotationsbewegung eines Elektromotors in eine oszillierende Bewegung bzw. eine Hin- und Herbewegung des Untermessers relativ zum Obermesser mit einer relativ hohen Frequenz bewirkt. Auf diese Weise können Haare ohne Verletzungsgefahr für den Anwender geschnitten werden, auch wenn der Anwender bei täglicher Verwendung keine besondere Sorgfalt beim

Rasiervorgang walten lässt.

Um insbesondere auch kurze Barthaare und Barthaare, die flach an der Haut anliegen, erfassen und in einen Schlitz des

Obermessers führen zu können, wird in der genannten EP 693 988 Bl vorgeschlagen, einzelne Stege des Obermessers mit frei stehenden Enden auszubilden, die sich in der Ebene der

Anlagefläche erstrecken. Im Gegensatz zu den Stegen, die in eine von der Ebene der Anlagefläche verschiedene Ebene, also in einen Bereich einer Seitenwand des Obermessers umgelenkt werden, können diese frei stehenden Enden als Aufstell- oder Einfädelelemente für flach liegende oder kurze Haare fungieren, sodass die entsprechenden Haare ebenfalls zuverlässig an der Scherfläche des Obermessers von den Schneidklingen des

Untermessers abgeschnitten werden können. Dies stellt eine Verbesserung der Gründlichkeit der Rasur mit einem

Haarschneider bzw. Trockenrasierapparat mit einer flachen

Schneideinheit gegenüber den zuvor bekannten Obermessern dar, die keine frei stehenden Enden der Stege aufweisen.

Mit steigenden Ansprüchen der Anwender gibt es auf dem Gebiet der Haarschneider, Rasierer und BartSchneider dennoch ein ständiges Bestreben, die Gründlichkeit der Rasur weiter zu steigern. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Haarschneider bzw. Bartschneider mit flacher

Schneideinheit hinsichtlich der Gründlichkeit der Rasur

hinsichtlich des Erfassens von problematisch kurzen bzw. flach liegenden Haaren mit einfachen konstruktiven Maßnahmen weiter zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Schneidkopf der eingangs genannten Art daher erfindungsgemäß dahingehend weitergebildet, dass an den zumindest einen Steg mit freistehendem Ende eine vom Obermesser verschiedene Zinke anschließt.

Wie bereits erwähnt, werden Obermesser für Trockenrasierer bzw. Haarschneider mit flacher Schneideinheit aus Blechen gestanzt oder geätzt, was einen für die Massenproduktion leicht zu automatisierenden und daher kostengünstigen Weg der Herstellung von Obermessern und auch Untermessern darstellt. Für das

Aufstellen von besonders kurzen oder flach an der Haut

anliegenden Haaren kann es jedoch nützlich sein, nicht nur flache Einfädelelemente bereitzustellen, wie sie aus einem gestanzten oder geätzten Blech gebildet werden können, sondern die Aufstell- bzw. Einfädelelemente, die durch die in der Ebene der Anlagefläche frei stehenden Enden der Stege gebildet sind, durch Einfädel- bzw. AufStellelemente mit unterschiedlichen Geometrien zu ergänzen. Das gesamte Obermesser auf andere Art herzustellen, um komplexere Geometrien als frei stehende Enden von Stegen zu realisieren, würde jedoch die Herstellungskosten in nicht vertretbarer Weise erhöhen. Gemäß der Erfindung ist es nun aber möglich, vom Obermesser verschiedene Zinken an einen Steg mit frei stehendem Ende anschließend am Schneidkopf anzuordnen, sodass die für die Herstellung des Obermessers bekannten Verfahren weiterhin eingesetzt werden können und verbesserte Einfädel- bzw. AufStellelemente als separate Zinken gemäß irgend einem anderen geeigneten Verfahren hergestellt und zum Schneidkopf hinzugefügt werden können. Insgesamt resultiert ein Schneidkopf mit flacher Schneideinheit, bei dem Stege mit frei stehenden Enden von einem speziell geformten Einfädel- bzw. AufStellelement in Form einer Zinke ergänzt werden, sodass eine gründlichere Rasur bei im Wesentlichen gleichbleibenden Produktionskosten erzielt werden kann.

Zum optimierten Einfädeln und Aufstellen der genannten

problematischen Haare kann es gemäß einer bevorzugten

Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein, dass die zumindest eine Zinke an ihrem vom freistehenden Ende eines Stegs des Obermessers abgewandten Ende eine sich

verjüngende Spitze aufweist. Eine Zinke mit einer solchen sich verjüngenden Spitze wird beim Rasieren mit großer

Wahrscheinlichkeit unter beispielsweise flach anliegende Haare gleiten und diese aufstellen, sodass sie in der Folge von einem Steg mit frei stehendem Ende erfasst werden und auf diese Weise durch das Obermesser hindurch zum Untermesser ragen, wo sie abgeschnitten werden können.

Neben den Vorteilen, die mit verschiedenen Geometrien der

Zinke, wie soeben beschrieben, erzielt werden können, bietet die Erfindung darüberhinaus die Möglichkeit, dass die zumindest eine Zinke aus einem vom Material des Obermessers verschiedenen Material, verschiedenen Material, insbesondere aus einem

Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Thermoplasten, Elastomeren, Keramik, insbesondere spritzgegossene Keramik (CIM) und Metallen, insbesondere spritzgegossenes Metall (MIM) gebildet ist, wie dies einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entspricht. Durch die geeignete Wahl des Materials für die Zinken können Haare auch beim bloßen

Überstreichen beispielsweise eines flach anliegenden Haares mit der Zinke besser ergriffen und aufgestellt werden, als dies mit den frei stehenden metallischen Enden der Stege des Obermessers möglich ist.

Zur weiteren Verbesserung der Wirkung der Zinke als Einfädel- bzw. AufStellelement kann es gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein, dass sich die zumindest eine Zinke über die Ebene der

Anlagefläche erhebt. Dies bedeutet, dass die Zinke über das Obermesser vorsteht und dadurch bei Hautberührung der

Anlagefläche des Obermessers ein besonders kräftiger Kontakt der Zinke mit der Haut und den Barthaaren erzielt wird, sodass die Spitze der Zinke leichter unter flach liegende Haare dringen kann und ein ggf. vom Material des Obermessers

verschiedenes Material, insbesondere Kunststoffmaterial der Zinke fest an kurze oder flach liegende Haare gedrückt wird, an diesen dadurch stärker haftet und beim Führen des Schneidkopfes über eine zu rasierende Stelle die genannten problematischen Haare besser aufstellen kann.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden

Erfindung ist der Schneidkopf dergestalt ausgebildet, dass der zumindest eine Steg mit in der Ebene der Anlagefläche

freistehendem Ende im Vergleich zu einem Steg mit in der Ebene der Anlagefläche nicht freistehendem Ende in Richtung der Ebene der Anlagefläche verkürzt ist, insbesondere um die Länge der Erstreckung der Zinke, was die Möglichkeit bietet, die an dem Steg mit frei stehendem Ende anschließende Zinke insgesamt im Wesentlichen innerhalb der gedachten Breite des Obermessers ohne die Zinken unterzubringen, um den erfindungsgemäßen

Schneidkopf ggf. mit weiteren Scherelementen, wie z.B.

Scherfolien, Schneidern, kombinieren zu können, ohne von bereits bestehenden Konstruktionsmaßen abweichen zu müssen.

Dies gestattet es, die vorliegende Erfindung kostengünstig und unmittelbar bei einer Mehrzahl von Produkten innerhalb einer Produktpalette zu verwirklichen, ohne die Produktion dieser Haarschneider bzw. Trockenrasierapparate wesentlich umstellen zu müssen. Mit Vorteil ist beim erfindungsgemäßen Schneidkopf die zumindest eine Zinke in Längsrichtung des Obermessers beweglich geführt, was die Wirkung der Zinke als Einfädel- bzw.

AufStellelement weiter verbessern kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn die zumindest eine Zinke mit dem Untermesser zu gleichsinniger oder gegensinniger Bewegung gekoppelt ist, insbesondere einer kurvenförmigen Bewegung, insbesondere zumindest kreissegmentförmigen Bewegung quer zur Ebene der Anlagefläche, wie dies einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entspricht. Die Kopplung der zumindest einen Zinke mit der Bewegung des Untermessers erfolgt dabei in im Wesentlichen gleicher Weise wie die Kopplung des

Untermessers an den Antrieb, was für den Fachmann auf dem

Gebiet der Herstellung von Haarschneidern,

Trockenrasierapparaten und dgl . eine gängige Maßnahme

darstellt .

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden

Erfindung ist die zumindest eine Zinke mit dem Untermesser zur Untersetzung über einen Kipphebel mit dem Untermesser

gekoppelt. Durch diese Maßnahme oszilliert die zumindest eine Zinke über einen geringeren Weg als das Untermesser, und es kann bei geeigneter Dimensionierung des Kipphebels und der Anlenkpunkte sichergestellt werden, dass die Zinke nur

innerhalb jener Strecke oszilliert, die zwischen ohne frei stehende Enden ausgebildeten Stegen definiert ist, sodass die zumindest eine Zinke nicht mit dem Obermesser kollidiert. Dies würde zu vorzeitiger Materialermüdung sowohl der zumindest einen Zinke als auch des Obermessers führen und außerdem einen erhöhten Kraftaufwand seitens des Antriebs und damit

einhergehend einen höheren Stromverbrauch des Haarschneiders mit einem erfindungsgemäßen Schneidkopf zur Folge haben. Wenn auf einem Schneidkopf gemäß der vorliegenden Erfindung eine Mehrzahl von Stegen mit frei stehenden Enden vorgesehen sind und dementsprechend auch eine Mehrzahl von Zinken, die an die Stege mit frei stehenden Enden anschließen, ist es

bevorzugt, dass eine Mehrzahl von Zinken auf einem gemeinsamen Zinkenträger angeordnet ist. Bei dieser bevorzugten

Ausführungsform entspringen die Zinken einem gemeinsamen

Bauelement, welches sich entlang der Längserstreckung des Obermessers erstreckt, wobei ein solcher Zinkenträger zu beiden Seiten des Obermessers angeordnet sein kann, wenn das

Obermesser entlang seiner Längsachse symmetrisch aufgebaut ist und daher Stege mit in der Ebene der Anlagefläche frei

stehenden Enden zu beiden Seiten aufweist. Der Zinkenträger kann im Wesentlichen wie das üntermesser zur Kopplung der

Bewegung der Zinken an den Antrieb bzw. das Untermesser

gekoppelt sein, was bei einer Mehrzahl von Zinken einfacher und kostengünstiger zu bewerkstelligen ist, als die einzelnen

Zinken separat zu montieren und anzutreiben.

Um ein Obermesser mit frei stehenden Enden der Stege stabil bereitstellen zu können, ist es wünschenswert, die Stege mit nicht frei stehenden Enden miteinander zu verbinden, wie dies automatisch resultiert, wenn beispielsweise Schlitze aus einem flachen Blech gestanzt werden, sodass Stege und Schlitze im Blech verbleiben, um das Obermesser zu bilden. Die Verbindung der Stege mit den in der Ebene der Anlagefläche nicht frei stehenden Enden würde jedoch die Wirkung der Stege mit frei stehendem Ende zunichte machen, sodass es gemäß einer

bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung

vorgesehen ist, dass Stege mit in der Ebene der Anlagefläche nicht freistehendem Ende in einer von der Ebene der

Anlagefläche verschiedenen Ebene durch einen einstückig mit dem Obermesser ausgebildeten Längsverbinder miteinander verbunden sind. Die Stege mit in der Ebene der Anlagefläche nicht

freistehendem Ende werden demgemäß in eine von der Ebene der Anlagefläche verschiedene Ebene umgebogen und sind in dieser Ebene mit einem Längsverbinder bzw. einem

Längsverbinderelement, welches aus dem Obermesser gebildet ist, miteinander verbunden, um die nötige Stabilität des Obermessers für einen sicheren und dauerhaften Betrieb zu gewährleisten.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In dieser zeigen

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Schneidkopfs, der durch Scherfolienelemente ergänzt ist,

Fig. 2 eine Detailansicht in perspektivischer Darstellung des Obermessers mit Zinken und

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Funktionseinheit des erfindungsgemäßen Schneidkopfs in zusammengebautem Zustand,

Fig. 4 den Schneidkopf gemäß Fig. 2 in einer teilweisen

Explosionsdarstellung,

Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Schneidkopfs gemäß Fig. 3 mit Zinken.

In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Schneidkopf eines Haarschneiders, wie beispielsweise eines Bartschneiders bzw. Trockenrasierapparates dargestellt. Der Schneidkopf 1 ist ggf. im Sinne der Doppelpfeile 2 und 2' verschwenkbar auf einem Griffstück 3 angebracht, welches Griffstück 3 nicht dargestellte Komponenten, wie Stromversorgung, Antrieb und Bedienelemente aufweist. Mit 4 sind Scherfolienschneidelemente bezeichnet, wie sie im Stand der Technik hinlänglich bekannt und nicht zwingender Bestandteil der vorliegenden Erfindung sind. Der erfindungsgemäße Schneidkopf 1 weist nun ein

Obermesser 5 auf, welches erfindungsgemäß durch Zinken 11 ergänzt wird.

In Fig. 2 ist zu erkennen, dass das Obermesser 5 eine Vielzahl von Stegen 6, 7 aufweist, von denen ein Teil als Stege 6 mit in der Ebene der Anlagefläche 8 frei stehenden Enden 9 ausgebildet sind. Die Stege 6 mit frei stehenden Enden 9 sind durch einen Längsträger 10 an Stege 7 mit nicht frei stehendem Ende

gebunden. An die frei stehenden Enden 9 der Stege 6 schließen vom Obermesser 5 verschiedene Zinken 11 an, die auf einem gemeinsamen Zinkenträger 12 zu beiden Seiten des Obermessers 5 entlang der Längserstreckung des Obermessers 5 verlaufen. Die Zinken 11 weisen eine komplexere Geometrie auf als die einfach ausgebildeten frei stehenden Enden 9 der Stege 6 und können daher für die Zwecke des Aufstellens von kurzen oder flach an der Haut anliegenden Barthaaren und deren Zuführung in die Schlitze 13 zwischen den Stegen 6, 7 optimiert sein, was, wie oben bereits erläutert, nicht nur die Geometrie, sondern auch das Material der Zinken anbelangt. Die Stege 7 mit in der Ebene der Anlagefläche 8 nicht freistehendem Ende sind in einer von der Ebene der Anlagefläche 8 verschiedenen Ebene durch einen einstückig mit dem Obermesser 5 ausgebildeten Längsverbinder 25 miteinander verbunden.

In Fig. 3 ist zu erkennen, dass das Obermesser 5 über

Verbindungselemente 14 mit einem Unterrahmen 15 verbunden ist, in welchem Federn 16 auf einen Träger 17 für ein in Fig. 3 nicht erkennbares Untermesser 21 (siehe Fig. 4) wirken, um das Untermesser 21 gegen das Obermesser 5 zu drücken, sodass das Untermesser 21 am Obermesser 5, genauer gesagt an dessen

Scherfläche anliegend geführt ist, welche Scherfläche der Anlagefläche 8 gegenüberliegend am Obermesser 5 ausgebildet ist. Der nicht dargestellte Antrieb kann mit entsprechenden Mitteln in eine Nut 18 am Träger 17 des Untermessers

eingreifen, sodass dieses zu oszillierender Bewegung im Sinne des Doppelpfeils 19 angetrieben wird.

In Fig. 4 ist nun auch das Untermesser 21 zu erkennen, welches eine Vielzahl von Schneidklingen 20 aufweist, die mit den Stegen 6, 7 des Obermessers 5 zum Schneiden von Haaren

Zusammenwirken .

In Fig. 5 ist wiederum zu erkennen, dass Zinkenträger 12 zu beiden Seiten des Obermessers 5 angeordnet sein können, um die Zinken 11 zu tragen, die an Stege 6 mit frei stehendem Ende 9 anschließen. Die Zinken bzw. der Zinkenträger sind mit einem Mitnehmer 22 an die Bewegung des Untermessers 21 gekoppelt, sodass der Zinkenträger 12 bzw. die Zinken 11 sowie Untermesser 21 im Sinne des Doppelpfeils 23 oszillieren können, wobei es bei geeigneter Ausgestaltung des Mitnehmers 22 und des

Zinkenträgers 12 auch möglich ist, eine kreissegmentförmige oszillierende Bewegung des Zinkenträgers 12 bzw. der Zinken 11 im Sinne des Doppelpfeils 24 zu realisieren.