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Title:
CUTTING MILL FOR COMMINUTING PLASTICS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/045847
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to provide a cutting mill with a particularly simple and compact construction. This is achieved if the cutting stator (18) and the screen form a single component. It is advantageous if the cutting stator (18) is substantially tubular and if a large number of screening perforations (22) are provided in the zone which faces towards the material outlet (21).

Inventors:
Funck, Herbert (Im Rehwinkel 9 Heusenstamm, 63150, DE)
Application Number:
PCT/EP2000/012757
Publication Date:
June 28, 2001
Filing Date:
December 14, 2000
Export Citation:
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Assignee:
Getecha, Gesellschaft Für Technische Anlagen Mbh (Am Gemeindegraben 13 Aschaffenburg, 63741, DE)
Funck, Herbert (Im Rehwinkel 9 Heusenstamm, 63150, DE)
International Classes:
B02C23/16; B02C23/00; (IPC1-7): B02C18/44; B02C23/16
Attorney, Agent or Firm:
Berdux, Klaus (Höhenstrasse 17 Krombach, 63829, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. l.
2. Schneidmühle zur Zerkleinerung von Kunststoffen mit einem mit Schneiden versehenen Schneidrotor der innerhalb eines mit mindestens einem Messer besetzten Stators umläuft und die einen Guteintritt sowie einen Gutaustritt aufweist, dadurch gekennzeich net, daß der Stator (18) und das Sieb aus einem Bauteil bestehen.
3. Schneidmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (18) im wesentlichen rohr förmig ausgebildet ist.
4. Schneidmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Stator (18) in dem dem Gutaustritt (21) zugewandten Bereich eine Vielzahl von Sieb löchern (22) aufweist.
5. Schneidmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Stator (18) mindestens eine Guteintrittsöffnung (20) aufweist.
6. Schneidmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Stator (18) vorzugs weise eine Messerbefestigung (28) sowie dieser zugeordneten Schlitz (30) für die Aufnahme des Statormessers (16) aufweist.
7. Schneidmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Messerbefestigungen (28,29) ein trichterförmiger Gutaustritt (21) befestigt ist.
8. Schneidmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Stator (18) Flanschver bindungen (31,32) zur Befestigung des Stators (18) an einer Ge triebeeinheit (32) bzw. zur Befestigung einer Rotorlagerung (34) aufweist. Schneidmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidrotor (15) im wesentlichen aus einer mit der Getriebeeinheit (32) sowie der Rotorlagerung (34) verbundenen Rotorwelle (35) besteht, auf der mindestens ein vorzugs weise als Fräser (36) ausgebildetes Rotormesser befestigt ist. Schneidmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeeinheit (32) als Flachge triebe ausgebildet ist und mit einem Motor (38) in Wirkverbindung steht. Schneidmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmühle (10) vorzugsweise über das Gehäuse (39) der Getriebeeinheit (32) auf einem ver fahrbaren Wagen (41) befestigt ist.
Description:
Schneidmuhle zur Zerkleinerung von Kunststoffen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schneidmühle zur Zerkleinerung von Kunststoffen.

Schneidmühlen (s. a. LUEGER, Band 16,1970, Seite 432/433, Ulmann 4.

Auflage Band 2, Seite 21) bestehen im wesentlichen aus einem mit Schneidmessern versehenen Schneidrotor, der innerhalb eines ebenfalls mit Messern besetzten Stators umläuft, wobei die Messer einander mit engem Spalt passieren. Die Umfangsgeschwindigkeiten des Rotors liegen zwischen etwa 0,2 und 5 m/s. Nach unten ist der Arbeitsraum der Schneidmühle durch ein Sieb begrenzt.

Das zu schneidende Xufgabegut wird über einen Schneidmühleneintritt zugeführt prallt zwischen Rotor-und Statorwände, bis es von den Schneiden getroffen und zerkleinert wird. Das Material verbleibt so lange im Zerkleinerungsraum, bis es eine bestimmte Endfeinheit erreicht hat, die sich nach der Maschenweite des Siebes richtet.

Bei den bisher bekanntgewordenen Schneidmühlen ist das Sieb als dem Rotordurchmesser angepaßtes halbrundes Lochblech ausgebildet, welches am Statorgehäuse befestigt ist. Beim Zerkleinern des Materials wird das Material durch den Schneidrotor auch gegen das Lochblech gepreßt. Damit dabei das Lochblech nicht verbogen wird sind in der Schneidmühle zusätz- liche Abstützungen vorgesehen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine besonders einfach auf- gebaute und damit kostengünstige Schneidmühle zu schaffen bei der auch vorzugsweise keine zusätzlichen Abstützungen für das Sieb erforderlich sind.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Stator (Gehäuse) und das Sieb aus einem Bauteil bestehen.

Erfindungsgemäß wird hierzu weiterhin vorgeschlagen, daß der Stator im wesentlichen rohrförmig ausgebildet ist. Bevorzugt weist dabei der rohrförmige Stator in dem dem Gutaustritt zugewandten Bereich eine Vielzahl von Sieblöchern auf. An dem Statorrohr können besonders einfach Guteintrittsstutzen, die Statormesser sowie Gutaustrittstrichter sowie der Schneidrotor befestigt werden.

Durch diese erfindungsgemäße rohrförmige Ausbildung wird somit insgesamt ein Schneidmühlenaufbau möglich der besonders einfach und auch im Sieb- lochbereich besonders stabil ist. Zusätzliche Sieblochabstützungen sind nicht erforderlich.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter- ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnungen angegeben.

Es veranschaulicht Fig. 1 Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Schneidmühle Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1 Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 2 Die Schneidmühle 10 gemäß den Fig. 1-3 weist einen mit Schneiden 11,12, 13,14 versehenen Schneidrotor 15 auf, der innerhalb eines mit Messer 16 besetzten Stators 18 in Pfeilrichtung 19 umläuft. Die Guteintritte sind mit 20 und der Gutaustritt mit 21 bezeichnet. Ferner kann zu Kühl-und/oder Absaugzwecken am Gutaustritt 21 eine nicht näher dargestellte Luftabsauganlage angeschlossen werden.

Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht ist der Stator 18 rohrförmig ausge- bildet und weist in dem dem Gutaustritt 21 zugewandten Bereich eine Vielzahl von Sieblöchern 22 auf. Im Statorrohr 18 sind gegenüber den Sieblöchern 22 zwei Öffnungen 23,24 vorgesehen, die im Winkel 25 ver- setzt zueinander sind und zur Aufnahme der Guteintritte 20 dienen.

Ferner weist das Statorrohr 18 vorzugsweise gegenüberliegende und zur Schneidmühlenachse 26 um die Statormesserbreite 27 versetzte Messerbe- festigungen 28,29 sowie diesen zugeordnete Schlitze 30 für die Aufnahme der Statormesser 16 auf. An den Messerbefestigungen 28,29, ist der trichterförmige Gutaustritt 21 befestigt.

Das Statorrohr 18 ist über die Flanschverbindungen 31 an einer Getriebe- einheit 32 befestigt. An der gegenüberliegenden Seite ist am Statorrohr 18 über eine Flanschverbindung 33 eine Rotorlagerung 34 befestigt. Der Schneidrotor 15 besteht im wesentlichen aus einer mit der Getriebeein- heit 32 sowie der Rotorlagerung 34 verbundenen Rotorwelle 35 auf der ein die Schneiden 11-14 aufweisender Fräser 36 über Spannringe 37 befestigt ist. Die Getriebeeinheit 31 ist als Flachgetriebe ausgebildet und steht mit einem Elektromotor 38 in Wirkverbindung.

Durch die Erfindung wird wie auch insbesondere Fig. 1 veranschaulicht eine besonders einfach und kompakt aufgebaute Schneidmühle erreicht, die vorzugsweise über das Gehäuse 39 der Getriebeeinheit 32 auf einen über vier Rollen 40 verfahrbaren Profilwagen 41 befestigbar ist.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1-3 ist bevorzugt ein Statormesser 16 vorgesehen. Es ist selbstverständlich aber auch möglich mehrere Statormesser z. B. zwei gegenüberliegende Messer vorzusehen, wobei dann das zweite Messer an der Messerbefestigung 29 befestigt wird.

Bei der Erfindung bestehen wie die Fig. 1 bis 3 veranschaulichen der Stator (=Gehäuse) und das Sieb aus einem Bauteil und zwar dem Stator- rohr 18. Dabei werden in das Rohr 18 die Sieblöcher 22 gebohrt.

Dieses Verfahren ist sehr kostengünstig. Es ist aber auch vorteilhaft möglich anstelle des Rohres ein Flachmaterial zu verwenden, in dieses die Siehlöcher zu bohren und anschließend in einem Rundungsvorgang ein u-förmiges oder rohrförmiges Gehäuse herzustellen. Bei beiden Gehäuseformen (rohrförmig oder u-förmig) bestehen Gehäuse und Sieb aus einem Bauteil durch das die der Erfindung zugrundeliegende Auf- gabe besonders vorteilhaft gelöst wird.