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Title:
DAM BODY FOR A DAMMING DEVICE AND PRODUCTION METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/084783
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dam body for use in a damming device for holding back water, or a watercourse having a changing water level, comprising a barrier wall (2) that extends at least partially vertically and a buoyancy means (6). The dam body is constructed of several planar profiled elements (2, 3, 4), which can be connected and which each have at least one profiled piece (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b). The profiled pieces of adjacent profiled elements are connected by means of a connection (2a/3a; 3b/4a; 2b/4b) of the profiled elements in such a way that the profiled elements (2, 3, 4) form an interior (5) therebetween. The damming device comprises a shaft (7), which has an upper opening (12) and can be flooded through at least one supply line (9) and can accommodate at least one dam body (1; 1'). The at least one dam body (1, 1') is provided in an initial position in the shaft (7), can be moved vertically and is raised at least partially out of the upper opening (12) to a backwater position when the shaft (7) is flooded.

Inventors:
NIEDERDORFER, Markus (Bad Reute Weg 9b, Feldkirch, FL-6800, LI)
Application Number:
EP2011/073192
Publication Date:
June 28, 2012
Filing Date:
December 19, 2011
Export Citation:
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Assignee:
FLOODPROTECT LIMITED (Carpenter Court, 1 Maple RoadBramhall, Stockport Cheshire SK7 2DH, GB)
NIEDERDORFER, Markus (Bad Reute Weg 9b, Feldkirch, FL-6800, LI)
International Classes:
E02B3/10; E02B7/20; E02B7/26
Attorney, Agent or Firm:
RENTSCH PARTNER AG (Fraumünsterstrasse 9, P.O. Box 2441, Zürich, CH-8022, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Dammkörper fü r eine Dammvorrichtu ng zu r Rückhaltu ng von Wasser, bzw. eines Gewässers oder Wasserlaufs mit veränderlichem Wasserpegel, die wenigstens einen Dammkörper ( 1 , V) vertikal beweglich aufnimmt, wobei ein Dammkörper ( 1 , V) eine zu mindest teilweise vertikal verlaufende Stauwand (2) u nd ein Auftriebsmittel (6) aufweist,

dadu rch gekennzeichnet, dass der Dammkörper ( 1 , l ') aus mehreren miteinander verbindbaren, flächigen Profilelementen (2, 3, 4) mit jeweils wenigstens einem Profilstück (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b) aufgebaut ist u nd Profilstücke benachbarter Profilelemente zu r Ausbildu ng einer Verbindung (2a/3a; 3b/4a; 2b/4b) der Profilelemente derart in einander greifen, dass die Profilelemente (2, 3, 4) in verbu ndenem Zustand zwischen sich einen I nnenrau m (5) ausbilden.

2. Dammkörper nach Anspruch 1 , dadu rch gekennzeichnet, dass der I nnenrau m (5) zumindest teilweise das Auftriebsmittels (6) aufnimmt.

3. Dammkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadu rch gekennzeichnet, dass ein Profilelement (2; 3; 4) an sich gegenü berliegenden Kanten jeweils wenigstens ein Profilstück (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b) aufweist.

4. Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Profilstück (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b) an horizontal verlaufenden Kanten eines Profilelements (2; 3; 4) angeordnet ist. Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass sich ein Profilstück (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b) über zu mindest annähernd die gesamte Länge einer Kante eines Profilelementes (2; 3; 4) erstreckt.

Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass die Profilstücke (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b) im Eingriff eine formschlüssige oder kraftschlüssige Verbindu ng (2a/3a; 3b/4a; 2b/4b), insbesondere eine Steckverbindu ng, der Profilelemente ausbilden.

Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass eines der Profilelemente (2) die Stauwand des Dammkörpers ( 1 ; V) bildet.

Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass eines der Profilelemente (4) derart gewinkelte Flächen aufweist, dass diese Flächen eine zumindest teilweise vertikale Wand und eine Bodenwand des Dammkörpers ( 1 , V) bilden.

Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass der Dammkörper ( 1 ; T), bzw. eine Wandu ng des Dammkörpers, im Bereich der Verbindungen (2a/3a; 3b/4a; 2b/4b) der Profilstücke (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b) mehrlagig ausgebildet ist.

Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass zwischen im Eingriff befindlichen Profilstücken (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b) zusätzliche Verbindu ngsmittel vorgesehen sind.

Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu rch gekennzeichnet, dass der I nnenraum (5) mit einem Auftriebsschau m (6) ausgeschäu mt ist. Dammkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an vertikal verlaufenden Seiten des Dammkörpers eine Verbindungseinrichtung (13; 15), bzw. eine in die Verbindungseinrichtung eingreifende Komplementärverbindungseinrichtung (14; 16), zur Verbindung zweier in horizontaler Richtung angrenzender Dammkörper (1, V) vorgesehen sind.

Dammkörper nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftriebsmittel (6) an einer vertikal verlaufenden Seiten des Dammkörpers (1; V) zugänglich istund die Verbindungseinrichtung durch eine Vertiefung (13) im Auftriebsmittel zwischen zwei sich gegenüberliegenden Profilelementen (2; 4) eines Dammkörpers (1; V) ausgebildet ist.

Dammkörper nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftriebsmittel (6) an einer vertikal verlaufenden Seiten des Dammkörpers (1, V) zugänglich istund die Komplementärverbindungseinrichtung durch einen Vorsprung (14) des Auftriebsmittels gegeben ist, der zwischen zwei sich gegenüberliegenden Profilelementen (2, 4) hervorsteht und in die Vertiefung (13) der Verbindungseinrichtung passt.

Dammkörper nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Komplementärverbindungseinrichtung von einem in die Vertiefung (15) der Verbindungseinrichtung eingreifenden Verbindungsstück (16) gegeben ist, das am Auftriebsmittel (6) befestigt ist.

Verwendung wenigstens eines Dammkörpers nach einem der Ansprüche 1 bis 15 in einer Dammvorrichtung zur Rückhaltung von Wasser, bzw. eines Wasserlaufs mit veränderlichem Wasserpegel, umfassend

- einen Schacht (7) mit einer oberen Öffnung (12), der über wenigstens eine Zuleitung (9) flutbar ist und

- wenigstens einen Dammkörper (1; V) mit einer zumindest teilweise vertikal verlaufenden Stauwand (2) und einem Auftriebsmittel (6),

-wobei der wenigstens eine Dammkörper (1, V) in einer Ausgangsposition innerhalb des Schachts (7) vertikal beweglich vorgesehen ist und bei einem Fluten des Schachts (7) zumindest teilweise aus der oberen Öffnung (12) in eine Rückstau position angehoben ist.

Verwendung wenigstens eines Dammkörpers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Profilelemente (3) in einer Ausgangsposition eine obere Abschlussebene der Öffnung (12) des Schachts (7) bildet.

Verwendung wenigstens eines Dammkörpers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht (7) in einem oberen Bereich wenigstens ein Anschlagmittel (10) und der Dammkörper (1; V) wenigstens eine Anschlagkante (11) aufweist, die in der Rückstau position gegen das Anschlagmittel (10) anschlägt, wobei die Anschlagkante (11) durch wenigstens ein Profilstück (4b) eines Profilelementes (4) gegeben ist.

Verwendung wenigstens eines Dammkörpers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Dammkörper (1; V) horizontal neben einander mit einander zumindest annähernd flüssigkeitsdicht verbunden oder verbindbar sind.

Verfahren zur Herstellung eines Dammkörpers für eine Dammvorrichtung zur Rückhal- tung von Wasser, bzw. eines Wasserlaufs mit veränderlichem Wasserpegel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, das folgende Schritte umfasst:

-Ausbilden von flächigen Profilelementen (2, 3, 4) mit wenigstens einem Profil- stück(2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b), vorzugsweise im Endlosverfahren,

-Verbinden wenigstens zweier Profilelemente (2, 3, 4) durch in einander Greifen der jeweiligen Profilstücke (2a, 2b; 3a, 3b; 4a, 4b), so dass ein Innenraum (5) zwischen den Profilelementen (2, 3, 4) ausgebildet wird, und

-Auffüllen des Innenraums (5) mit einem Auftriebsmittel (6).

Verfahren nach Anspruch 20, wobei der Dammkörper nach dem Auffüllen des Innenraums (5) an seinen vertikal verlaufenden Seiten abgelängt wird und zur Ausbildung einer Verbindungseinrichtung (13; 15), bzw. einer Komplementärverbindungseinrichtung (14; 16), das Auftriebsmittel (6) zumindest teilweise zwischen zwei sich gegenüberliegenden Profilelementen (2, 4) ausgehöhlt und zu einer Vertiefung ausgeformt wird und/oder die abgelängten Kanten zweier sich gegenüberliegender Profilelemente relativ zum dazwischen liegenden Auftriebsmittel verkürzt werden, so dass das Antriebsmittel über die verkürzten Kanten hervorsteht.

Description:
DAMM KÖRPER FÜR EINE DAMMVORRICHTUNG UND

HERSTELLUNGSVERFAHREN

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dammkörper, die Verwendu ng wenigstens eines Dammkörpers in einer Dammvorrichtu ng zu r Rückhaltu ng von Wasser u nd ein Verfahren zu r Herstellu ng eines Dammkörpers gemäss dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 , 1 6 u nd 20.

STAND DER TECHNIK

Aus dem Stand der Technik sind diverse bau liche Einrichtu ngen bekannt, die zu m Zu rückhalten von ansteigendem Wasser erst bei Bedarf positioniert werden, beispielsweise bei Hochwasser eines Wasserlaufs oder in Cezeitengebieten. Solche Einrichtu ngen sind z. B. versenkt angeordnet und werden bei steigendem Wasser automatisch hoch gefahren.

Aus der EP 0726364 AI ist ein ausfahrbarer Damm bekannt, bei dem eine vertikale Dammwand mit einem u nterseitig angebrachten Schwimmkörper in einer Kammer u ntergebracht ist, die in einem Deichkörper versenkt ist. Die Kammer weist an ihrer Oberseite einen Schlitz auf, ü ber den sie mit der Umgebung in Verbindu ng steht und in dem die vertikale Dammwand aufgenommen ist. Ein Befü llkanal schliesst sich an die Kammer an u nd erstreckt sich zu m Wasserlauf. Bei Niedrigwasser ru ht der Schwimmkörper auf dem Boden der Kammer. I n dieser Stellu ng des Schwimmkörpers befindet sich der obere Rand der Dammwand im Schlitz und somit auf oder u nter dem Niveau der Oberseite des Deichkörpers. I n dieser Stellu ng ist der ausfahrbare Damm weder in Betrieb noch sichtbar. Sobald der Wasserstand eine bestimmte Höhe ü berschreitet, fliesst Wasser du rch den Befü llkanal in die Kammer ein u nd flutet diese. Dadu rch wird der Schwimmkörper in der Kammer nach oben getrieben u nd die Dammwand du rch den Schlitz nach oben aus dem Deichkörper heraus geschoben. Bei Hochwasser wird dadu rch automatisch die wirksame Deichhöhe erzielt. Eine Abdichtu ng zwischen der Kammerinnenwandung u nd dem Schwimmkörper soll verhindern, dass Wasser, das du rch den Befü llkanal in die Kammer eintritt, entlang des Schwimmkörpers und du rch den Schlitz an der Rückseite der Dammwand u nter dem Einfluss des hochwasserbedingten hohen Drucks entweicht.

Die Kammer ist allerdings nach dem Einbau von aussen nicht mehr zugänglich. Der Schwimmkörper ist in der Kammer gefangen u nd kann weder zu Wartu ngsarbeiten noch zu r Reinigu ng der Kammer entfernt werden. Sollten Schwemmmaterial oder Geschiebe, zum Beispiel Steinbrocken oder Äste, in die Kammer eingedru ngen sein, so lassen sich diese nicht ohne grössere bau liche Massnahmen entfernen. Zudem ist der Bau einer solchen Dammeinrichtu ng aufwendig u nd kosten intensiv, da die Schwimmkörper nu r vor Ort mit den Dammwänden verbu nden und in die Kammern eingesetzt werden können. Der Schwimmkörper ist im Vergleich zu r Dammwand eher kleinvolu mig ausgebildet, so dass er einen ausserordentlich starken Auftrieb aufweisen muss.

Die EP 1 950352 A2 zeigt eine Hochwasserschutzvorrichtu ng fü r Uferbereiche eines Gewässers mit veränderlichem Wasserpegel, die mindestens einen Sperrkörper u mfasst, der in einem Schacht versenkbar ist. Der Sperrkörper u mfasst einen Auftriebskörper u nd eine an diesem befestigte Stauwand. Die Stauwand ist an dem Auftriebskörper du rch Verstärku ngsrippen stabil befestigt, wobei die Stauwand u nd die Verstärku ngsrippen mit dem Auftriebskörper verschweisst werden. Dabei sind die Stauwände vorzugsweise nicht mittig, sondern an einem hinteren Bereich an den Auftriebskörpern angeordnet, so dass der Sperrkörper beim Aufschwimmen innerhalb eines Schachts verkippt u nd in der verkippten Position gegen Dichtmittel innerhalb des Schachts gepresst wird u nd somit der Schacht im Bereich der Dichtmittel abgedichtet wird. Die Konstru ktion aus Stauwänden u nd Auftriebskörpern erfordert eine u mfangreiche Montage am Einsatzort der Sperrkörper. Da die Stauwände bei einem Hochwasser starken Kräften ausgesetzt sind, müssen die Stauwände robust ausgebildet sein und weisen somit ein grosses Gewicht auf, das wiederum von dem im Verhältnis zu den Stauwänden eher kleinen Auftriebskörpern angehoben werden muss.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Dammkörper und eine Dammvorrichtung mit wenigstens einem solchen Dammkörper bereit zu stellen, die ein hohes Mass an Hochwasserschutz und Wasserrückhaltung bieten, eine zuverlässige Funktionsweise sicherstellen, eine einfache Wartung und Montage erlauben sowie kostengünstig hergestellt werden können.

Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Dammkörpers vorzustellen, das ohne aufwendige Montage und Verbindungsmassnahmen auskommt, flexibel in der Ausgestaltung des Dammkörpers ist, einen stabilen, widerstandsfähigen Dammkörper schafft und kostengünstig durchgeführt werden kann.

Diese Aufgaben werden von der Erfindung durch einen Dammkörper, die Verwendung des Dammkörpers in einer solchen Dammvorrichtung und ein Verfahren nach den Ansprüchen 1, 16 und 20 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und weitere Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Die vorliegenden Erfindung stellt einen Dammkörper für eine Dammvorrichtung zur Rück- haltung von Wasser, bzw. eines Gewässers oder Wasserlaufs mit veränderlichem Wasserpegel bereit, wobei die Dammvorrichtung wenigstens einen erfindungsgemässen Dammkörper vertikal beweglich aufnehmen kann, beispielsweise in einem Schacht mit einer oberen Öffnung, aus welcher der wenigstens eine Dammkörper austreten kann. Der Dammkörper um- fasst eine zumindest teilweise vertikal verlaufende Stauwand und ein Auftriebsmittel. Das Auftriebsmittel dient dazu, den Dammkörper auf einer Wasseroberfläche aufschwimmen zu lassen, beispielsweise wenn der Schacht mit Wasser geflutet wird, so dass der Dammkörper aus dem Schacht angehoben wird. Die Stauwand stellt dann die Rückhaltefläche für das einzudämmende Wasser dar. Erfindu ngsgemäss ist der Dammkörper aus mehreren flächigen Profilelementen mit jeweils wenigstens einem Profilstück aufgebaut. Die Profilstücke benachbarter Profilelemente greifen zu r Ausbildu ng einer Verbindu ng der Profilelemente in einander. Ferner bilden die Profilelement im verbu ndenen Zustand einen I nnenrau m zwischen sich aus, in dem sich vorzugsweise das Auftriebsmittel befindet.

Nach einem erfindu ngsgemässen Verfahren zu r Herstellu ng eines solchen Dammkörpers fü r eine Dammvorrichtu ng zu r Rückhaltu ng von Wasser, bzw. eines Gewässers oder Wasserlaufs mit veränderlichem Wasserpegel, werden zu nächst flächige Profilelemente mit wenigstens einem Profilstück versehen. Vorzugsweise werden wenigstens zwei dieser Profilelemente du rch ein I neinandergreifen der jeweiligen Profilstücke mit einander verbu nden, so dass ein I nnenrau m zwischen den Profilelementen ausgebildet wird. Dieser I nnenrau m wird anschliessend mit dem Auftriebsmittel ausgefü llt.

Der Dammkörper kann somit in einfacher Weise aus mehreren Profilelementen mit H ilfe der Profilstücke zusammengebaut, vorzugsweise zusammengesteckt werden. Die Profilelemente bilden dabei die Wände des Dammkörpers, insbesondere die Stauwand. Beispielsweise können zwei oder drei Profilelemente derart zusammengesteckt werden, dass dazwischen ein Volu men verbleibt, das ausreichend gross ist, u m mit einem darin untergebrachten Auftriebsmittel den Dammkörper aufschwimmen lassen zu können. Die verbundenen Profilelemente können einen Quader oder auch eine andere geometrische Form bilden. Der I nnenrau m kann sich ü ber die gesamte Fläche eines Profilelements, insbesondere ein die Stauwand bildendes Profilelement, erstrecken. Weitere Profilelemente können einen Boden, einen Deckel u nd/oder eine Rückwand des Dammkörpers bilden.

Ein erfindungsgemässer Dammkörper kann in einfacher Weise vormontiert werden, indem die Profilelemente in einer Montagehalle oder dergleichen verbu nden werden. Dafü r sind keine weiteren Maschinen u nd Verarbeitu ngsgeräte notwendig. Es kann das gesamte Volu- men des Dammkörpers zu r Erzeugu ng der Auftriebskraft mittels des Auftriebsmittels genutzt werden, so dass der Dammkörper zuverlässig auf einer Wasseroberfläche aufschwimmt u nd in eine Rückhalteposition gebracht werden kann.

Fü r die flächigen Profilelemente werden beispielsweise flächige Metallelemente, wie etwa Blechelemente, bereitgestellt. Die Profilelemente sind im Wesentlichen du rch rechteckige Flächen gegeben. Gru ndsätzlich können die Profilelement aber auch eine trapezförmige, dreieckige oder eine andere Form der Basisfläche aufweisen. Die rechteckigen Flächen bilden eine Basisfläche fü r ein Profilelement. Die Flächen können auch gewinkelt ausgebildet sein, so dass zueinander gewinkelte Teilflächen u nterschiedliche Wände des Dammkörpers bilden können. So kann eines der Profilelemente derart gewinkelte Flächen aufweisen, dass diese Flächen eine zu mindest teilweise vertikale Wand u nd eine Bodenwand des Dammkörpers oder eine Rückwand u nd eine Deckenwand bilden.

Ein solches Profilelement kann z. B. an sich gegenüber liegenden Kanten jeweils wenigstens ein Profilstück aufweisen. Somit sind Profilstücke an parallel verlaufenden Kanten eines Profilelements vorgesehen u nd das Profilelement kann an wenigstens zwei Stellen eine Verbindu ng mit einem angrenzenden Profilelement eingehen. Vorzugsweise erstreckt sich ein Profilstück ü ber zu mindest annähernd die gesamte Länge einer Kante eines Profilelementes. Eine Verbindu ng zwischen benachbarten Profilelementen verläuft also ü ber die gesamte Länge der Profilelemente. Es ist vorteilhaft die Profilstücke an horizontal verlaufenden Kanten eines Dammkörpers, bzw. dessen Profilelementen, vorzusehen, d. h. horizontal zu r Stauwand. Somit können die Verbindungen parallel zu einer Wasserfläche verlaufen. Gru ndsätzlich können die Profilelemente aber auch an vertikal verlaufenden Kanten der Profilelemente angeordnet werden.

Die Profilstücke der Profilelemente sind vorzugsweise aus den Profilelementflächen ausgeformt. D. h. die Materialfläche eines ersten Profilelements wird im Bereich eines Profilstücks derart verformt, dass ein Verbindu ngsstück gebildet wird. Die Materialfläche eines angrenzend vorgesehenen zweiten Profilelements wird derart verformt, dass sich ein Verbindungsgegenstück bildet, das mit dem Verbindu ngsstück des ersten Profilelements eine Verbindu ng eingehen kann.

Die Profilelemente werden mit herkömmlichen Umformverfahren mit Profilstücken versehen, beispielweise du rch Biegeverfahren in Kaltu mformweise. I n der Regel werden die verwendeten Metallflächen an ihren gegenüberliegenden Kanten ü ber die gesamte Kantenlänge zu einem Profilstück u mgebogen, umgeknickt oder gerollt. Ein Profilstück u mfasst daher mehrere zueinander gewinkelte oder gewölbte Profilstückflächen. Beispielsweise werden die Kanten eines Profilelements in eine U-Form oder in eine Schneckenform gebracht. Ein U-Ver- bindu ngsstück kann somit ein abgewinkeltes Verbindu ngsgegenstück in sich aufnehmen und somit eine Verbindu ng ausbilden.

Die Ausgestaltu ng der Profilstücke eines Profilelements oder verschiedener Profilelemente kann u nterschiedlich sein u nd wird individuell auf die gewünschte Verbindu ng abgestimmt. Das heisst, u nterschiedliche Profilstücke können unterschiedlich viele Profilstückflächen u nd unterschiedliche Winkel zwischen den Flächen aufweisen. Dabei entstehen Profil stückflächen mit u nterschiedlicher Orientieru ng bezüglich der Fläche des Profilelements, bzw. der Wandu ng des Dammkörpers.

Derartig ausgeformte Profilstücke haben den Vorteil, dass die Dammkörper im Bereich der Verbindungen mehrlagige Materialschichten aufweisen. D. h. mehrere Lagen von Profilelementflächen liegen ü bereinander u nd verleihen dem Dammkörper Stabilität.

Zusätzlich zu m Ausbilden der Profilstücke können die Profilelemente auch entsprechend einer gewünschten Form des Dammkörpers vorbereitet werden. Die Metallflächen können beispielsweise u mgebogen werden, so dass ein Profilelement zwei zu einander gewinkelte Wandflächen eines Dammkörpers bilden kann, wie vorher beschrieben. I n jedem Fall werden die Profilelemente derart vorbereitet, dass in zusammengesetztem Zustand ein I nnenrau m zwischen den Flächen der Profilelemente entsteht.

Alternativ können die Profilstücke auch als separates Teil an den Profilelementen angebracht werden. Es können auch mehrere separate Profilstückteile entlang einer Kante oder einer Fläche eines Profilelements angeordnet werden. Auch können an einer Kante oder Fläche eines Profilelements u nterschiedliche Profilstücke ausgeformt werden. Wesentlich ist, dass die Profilstück eine Verbindung der Profilelemente ermöglichen, ohne, dass weitere Massnahmen zu r Herstellu ng der Verbindung zwingend erforderlich sind, wie etwa ein Ver- schweissen der Profilelemente zu r Formgebung des Dammkörpers, bzw. des I nnenrau ms im Dammkörper.

Das Verbinden der Profilstücke benachbarter Profilelement erfolgt du rch ineinander, bzw. hintereinander, Greifen der jeweiligen Profilstückflächen. Dabei kann eine lösbare oder feste Verbindung hergestellt werden. Je nach Ausgestaltu ng der Profilstücke werden die Profilstücke in Längsrichtu ng eines Profilstückverlaufs, bzw. in Längsrichtu ng einer Biege- oder Knickkante des Profilstücks, oder senkrecht dazu ineinander gesteckt oder geschoben. Damit gehen die Profilstücke eine formschlüssige oder kraftschlüssige Verbindung ein u nd bilden beispielsweise eine Steck- oder Schnappverbindung.

Eine sichere Verbindu ng entsteht beispielsweise, wenn sich zwei Profilstücke im Eingriff derart hintergreifen, dass die Profilelement in jeglicher Richtu ng senkrecht zu m Verlauf der Profilstück nicht lösbar ist. I n diesem Fall sollen die Profilstücke der angrenzenden Profilelemente parallel zu m Verlauf der Profilstücke in einander geschoben werden. Dies ist z. B. bei zwei Profilstücke mit aufgerollten Profilstückflächen möglich, deren Rollflächen ineinander geschoben werden. Die Rollen können natü rlich auch eckig ausgebildet sein. Gru ndsätzlich kann auch ein blosses Einschieben einer Profilelementkante in ein U-förmiges Profilstück senkrecht zur Kante eine Verbindung ausbilden.

Die Profilelemente werden vorzugsweise in bekannten Endlos-Verfahren hergestellt und auf die gewünschten Längen abgelängt.

In verbundenem Zustand bilden die Profilelemente zumindest in einer Richtung eine geschlossene Umfangswand um den Innenraum des Dammkörpers. Bereiche in einer anderen Richtung können auch offen bleiben oder durch weitere Profilelemente verschlossen werden. Wie bereits beschrieben, kann der Innenraum zwischen den Profilelementen zumindest teilweise das Auftriebsmittel aufnehmen. Vorteilhafterweise wird der gesamte Innenraum mit Auftriebsmittel ausgefüllt, um eine maximale Auftriebskraft zu erhalten. Der Innenraum kann aber auch nur teilweise befüllt werden

Als Auftriebsmittel werden beispielsweise Feststoffe, bzw. Materialien, die nach dem Einfüllen einen Feststoff bilden, verwendet, beispielsweise synthetische Schaumkunststoffe, Polyurethan oder dergleichen. Das Schaumkunststoffmaterial dehnt sich im Inneren des Dammkörpers aus und bewirkt gemäss vorteilhafter Ausführungsformen einen Druck von Innen auf die Profilelemente. Der Dammkörper muss daher vorteilhafter Weise seitlich nicht - wie vorher erwähnt - verschlossen werden, respektive die Profilelemente müssen nicht zusätzlich miteinander verbunden werden. Der Innendruck der Schaummasse bringt die Formschlüssigen Verbindungen zwischen den Profilelementen zum sichern, stabilen und nicht mehr lösbaren Eingriff. Der Auftriebsschaum dient also nicht nur als Auftriebsmittel, sondern auch zur Fixierung der Profilelemente innerhalb der Profilstückverbindungen zueinander und zur Stabilisierung des Dammkörpers. Somit bietet das Auftriebsmittel ein zusätzliches Verbindungsmittel zwischen im Eingriff stehenden Profilstücken. Ferner kann der Dammkörper mit Hilfe des Auftriebsmittels abgedichtet werden. Gemäss bevorzugter Ausfü hru ngsformen werden im Endlos-Verfahren hergestellte Profilelemente miteinander verbunden u nd vor dem Ablängen ausgeschäumt. Die Dammkörper werden erst nach dem Aushärten der Schau mku nststoffe auf die gewü nschte Länge zugeschnitten.

I m I nnenrau m können Verstrebu ngselemente vorgesehen werden, u m die Stabilität des Dammkörpers weiter zu verstärken. Die Verstrebu ngselemente können beispielweise diagonal du rch den I nnenraum verlaufen oder als Zwischenwände, ggf. mit Öffnungen, vorgesehen sein. Wesentlich ist, dass das Auftriebsmittel u m die Verstrebu ngselemente heru m oder daran vorbei eingebracht werden kann. Die Verstrebu ngselemente können ebenfalls Profilstücke aufweisen u nd mit den Profilstücken der Profilelemente des Dammkörpers verbu nden werden. Beispielsweise können zwei Profilelement und ein Verstrebu ngselement gemeinsam in einer Profilverbindu ng gehalten werden.

Gru ndsätzlich ist es auch denkbar, Luft oder Gas als Auftriebsmittel im I nnenrau m zu verwenden, sofern die Verbindu ngen zwischen den Profilelementen gasdicht sind.

Zusätzlich zu m Ausbilden der Profilstücke können die Profilelemente auch entsprechend einer gewü nschten Form des Dammkörpers vorbereitet werden. Die Metallelemente können beispielsweise u mgebogen werden, so dass ein Profilelement zwei zu einander gewinkelte Wandflächen eines Dammkörpers bilden kann. I n jedem Fall werden die Profilelemente derart vorbereitet, dass in zusammengesetztem Zustand ein I nnenrau m zwischen den Flächen der Profilelemente entsteht.

Um mehrere Dammkörper zu einer horizontal ausgedehnten Dammwand verbinden zu können, werden die Dammkörper mit wenigstens einer Verbindu ngseinrichtung, bzw. wenigstens einer in die Verbindu ngseinrichtung eingreifenden Komplementärverbindungseinrichtu ng, versehen. Die Verbindu ngseinrichtu ngen werden vorteilhafter Weise an sich gegenü- beiliegenden vertikal verlaufenden Seiten eines Dammkörpers ausgebildet, an welchen keine Profilstücke vorgesehen sind. Somit können zwei in horizontaler Richtung angrenzende Dammkörper miteinander verbunden werden.

Eine Verbindungseinrichtung kann z. B. durch eine Vertiefung im Auftriebsmittel zwischen zwei sich gegenüberliegenden Profilelementen eines Dammkörpers ausgebildet sein. Zur Herstellung der Vertiefung kann der Dammkörper nach dem Auffüllen des Innenraums an seinen vertikal verlaufenden Seiten abgelängt werden. Anschliessend kann das Auftriebsmittel zumindest teilweise zwischen den sich gegenüberliegenden Profilelementen ausgehöhlt werden, so dass die Vertiefung entsteht. Dabei kann das Auftriebsmittel, das sich zwischen den Innenflächen der Profilelemente befindet, vollständig zwischen den Innenflächen entfernt werden oder auch nur als eine Art Auskehlung in der durch das Ablängen entstandenen Auftriebsmittelfläche vorgesehen werden. Vorzugsweise erstreckt sich die Vertiefung über die gesamte Länge der vertikal verlaufenden Seite des Dammkörpers.

Die Komplementärverbindungseinrichtung kann durch einen Vorsprung des Auftriebsmittels an der abgelängten Seite des Dammkörpers gegeben sein, der zwischen zwei sich gegenüberliegenden Profilelementen hervorsteht und in die Vertiefung der Verbindungseinrichtung passt. Hierfür können die abgelängten Kanten zweier sich gegenüberliegender Profilelemente relativ zum dazwischen liegenden Auftriebsmittel verkürzt werden, so dass das Auftriebsmittel über die verkürzten Kanten hervorsteht und den Vorsprung bildet. Alternativ kann an einer abgelängten Seite eines Dammkörpers ein zusätzliches Verbindungsstück in der seitlichen Fläche des Auftriebsmittels angeordnet werden. Beispielweise kann die Komplementärverbindungseinrichtung durch eine Verbindungsleiste oder Verbindungsstifte vorgesehen werden, die zum Eingreifen in die Vertiefung der Verbindungseinrichtung geeignet sind.

Grundsätzlich kann auch die Komplementärverbindungseinrichtung als Vertiefung und die Verbindungseinrichtung als Vorsprung ausgestaltet werden. Am Einsatzort der Dammkörper werden die mehreren Dammkörper zu einer Dammwand zusammengefügt, indem die seitlich hervorstehenden Vorsprü nge des Auftriebsmittels oder die hervorstehenden Verbindu ngsstücke eines ersten Dammkörpers in die gegenü berliegende Vertiefu ng eines angrenzenden zweiten Dammkörpers eingreifen. Dabei können die Verbindu ngseinrichtu ng u nd die Komplementärverbindu ngseinrichtu ng einen Passsitz bilden, der vorzugsweise zu mindest annährend flüssigkeitsdicht ist. Zu r Abdichtung des Passsitzes können Dichtmittel verwendet werden. Beispielweise können in die Vertiefu ngen vor dem Einsetzen der Vorsprü nge Dichtmittel eingefügt werden oder es können nach dem Zusammensetzen die Übergänge zwischen dem ersten und dem zweiten Dammkörper abgedichtet werden.

Alternativ können mehrere Dammkörper auch mittels länglichen doppel-T-förmigen Zwischenelementen, vorzugsweise Cu mmielementen, verbu nden werden. Die doppel-T-förmigen Zwischenelemente weisen zwei parallel verlaufende T-Balken u nd einen diese Balken verbindenden Verbindu ngsbalken auf. Die Dammkörper werden nach dem Einfü llen des Auftriebsmittels seitlich abgelängt, so dass eine ebene Seitenfläche entsteht. Jeweils eine Seitenfläche eines Dammkörpers kann an einer Seite des Zwischenelements zwischen die T- Balken eingeschoben werden, so dass die T-Balken die Profilelemente aussen überlappen und von einem mittleren Verbindu ngsbalken gehalten werden. Dabei kann eine formschlüssige oder reibschlüssige Verbindu ng der Dammkörper mit dem Zwischenelement entstehen.

Erfindungsgemäss werden ein oder mehrere Dammkörper oder eine Dammwand aus Dammkörpern, wie sie oben beschrieben wu rden, in einer Dammvorrichtu ng zu r Rückhal- tu ng von Wasser, bzw. eines Wasserlaufs mit veränderlichem Wasserpegel verwendet. Die Dammvorrichtung u mfasst einen Schacht mit einer oberen Öffnu ng, der ü ber wenigstens eine Zu leitung flutbar ist, u nd wenigstens einen Dammkörper mit einer zu mindest teilweise vertikal verlaufenden Stauwand u nd mit einem Auftriebsmittel. Der wenigstens eine Dammkörper ist in einer Ausgangsposition innerhalb des Schachts vertikal beweglich vorgesehen. Beim Fluten des Schachts wird der wenigstens eine Dammkörper zu mindest teilweise aus dem Schacht du rch die obere Öffnu ng in eine Rückstau position angehoben. Der Schacht kann ein Anschlagmittel aufweisen, an dem ein Cegenanschlag am Dammkörper in der Rückstau position anschlägt, so dass die vertikale Bewegu ng beim Aufschwimmen begrenzt wird. Du rch die Auftriebskraft des Auftriebsmittels wird der Dammkörper gegen das Anschlagmittel gepresst. H ierfü r ist wenigstens ein Anschlagmittel vorzugsweise lösbar in einem oberen Bereich des Schachts angebracht. Die wenigstens eine Anschlagkante am Dammkörper kann vorteilhafter Weise du rch wenigstens ein Profilstück eines Profilelementes des Dammkörpers gegeben sein, bzw. die Anschlagkante wird du rch zwei ineinander Greifende Profilstücke gebildet. Da die Wandu ng des Dammkörpers im Bereich der Profilstücke vorzugsweise mehrlagig ist, wird damit eine stabile Anschlagkante zu r Verfügu ng gestellt.

Vorzugsweise sind Dichtmittel vorgesehen, welche in der Rückstau position den Schachtinnerrau m relativ zu m Dammkörper abdichten, so dass kein Wasser aus dem Schachtinnenrau m austreten kann. Der Dammkörper wird in der Rückstau position du rch die Auftriebskraft des Auftriebsmittels im Dammkörper sicher gegen die Dichtmittel gedrückt.

Die Fu nktionsweise der Dammvorrichtung ist aus den eingangs beschriebenen herkömmlichen Dammvorrichtungen bekannt. Du rch die Zu leitu ng kann Wasser in den Schacht fliessen. Der Dammkörper schwimmt auf dem einströmenden Wasser auf. Mit steigendem Wasserstand wird der Dammkörper im Schacht nach oben bewegt und er tritt aus der oberen Öffnu ng heraus. Dabei kann der Schacht als Fü hru ng fü r die Vertikalbewegu ng des Dammkörpers dienen. Der herausragende Teil des Dammkörpers bildet eine Rückstaufläche fü r Wasser. Das Wasser kann der Zu leitu ng beispielsweise zugefü hrt werden, indem ein Wasserpegel eines Wasserlaufs bis zu m Einlauf der Zu leitu ng steigt.

I n einer Ausgestaltu ng der Dammvorrichtung können die Profilelemente in einer Ausgangsposition eine obere Abschlussebene der Öffnu ng des Schachts bildet. Das heisst, die obere Fläche des Dammkörpers liegt auf gleicher Höhe wie der Schachtrand. Der Dammkörper sollte derart bemasst werden, dass er die Öffnung im Wesentlichen ausfüllt und höchstens ein kleiner Spalt zwischen Schachtrand und Dammkörper bleibt. Die Dammvorrichtung kann somit vollständig im Boden versenkt werden, wobei der Dammkörper den oberen Abschluss bildet und betreten oder sogar befahren werden kann. Alternativ kann der Dammkörper aus dem Schacht hervorstehen und beispielsweise mit seitlich überstehenden Profilstücken auf einem Schachtrand aufstehen, wodurch die Öffnung des Schachts verschlossen wird.

Eine Dammvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung weist einen leicht zugänglichen Schacht auf, so dass auch der Dammkörper in einfacher Weise eingebaut werden kann. Zur Kontrolle der Dammvorrichtung kann der Dammkörper problemlos angehoben oder entfernt werden. Durch die Vormontage der Dammkörper, bzw. das Verbinden der Profilelement und Ausschäumen deren Innenraums, kann eine Dammvorrichtung schnell im Gelände installiert werden.

Eine Dammvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann durch einen natürlichen Wasseranstieg über die Zuleitung befüllt werden. Es kann aber auch Wasser aus einem Wasserreservoir abgelassen oder aktiv Wasser durch die Zuleitung gepumpt werden. In diesem Fall kann der Dammkörper oder die Dammwand in der Dammvorrichtung kontrolliert angehoben und in eine Rückstauposition gebracht werden. Die Dammvorrichtung kann somit nicht nur zur Rückhaltung bei auf natürliche Weise steigenden Wasserpegeln genutzt, sondern auch gezielt zur Errichtung von Barrieren eingesetzt werden. Es bleibt vorbehalten hierauf einen Patentschutz unabhängig von einem Wasserrückstau bei natürlich steigenden Pegeln zu richten.

In einer weiteren Ausführungsform eines Dammkörpers oder einer Dammwand aus mehreren Dammkörpern für eine Dammvorrichtung können die Dammkörper ein Leitungssystem zur Durchleitung eines Fluids, insbesondere Wasser, umfassen. Da zwischen einer weiter unten gelegenen Schachtebene und einer weiter oben gelegenen Schachtebene oder der Umgebung ausserhalb des Schachts ein Temperaturunterschied herrschen kann, kann das Fluid im Leitungssystem um diesen Temperaturunterschied erwärmt werden. Dadurch kann der Temperaturunterschied in bekannter Weise zur Energiegewinnung genutzt werden. Das Leitungssystem ist innerhalb des Innenraums des Dammkörpers beispielsweise mäanderartig oder zickzack-förmig über verschiedene Ebenen geführt. Vorzugsweise wird in einem Dammkörper ein Leitungsteil mit einem Zugang an einer vertikal verlaufenden Seite und einem Ausgang an der gegenüberliegenden vertikal verlaufenden Seite ausgebildet, wobei die Leitung zwischen Zugang und Ausgang in Schleifen durch den Dammkörper geführt ist und im Auftriebsmittel eingebettet sein kann. Auf diese Weise können Leitungsteile horizontal angrenzender Dammkörper mit ihrem jeweiligen Zugang und Ausgang verbunden werden, so dass sich das Leitungssystem über mehrere Dammkörper erstreckt.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen dargestellt, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. Aus den Zeichnungen offenbar werdende Merkmale der Erfindung sollen einzeln und in jeder Kombination als zur Offenbarung der Erfindung gehörend betrachtet werden. In den Zeichnungen zeigen:

Fig.1 schematischer Querschnitt durch eine Dammvorrichtung mit einem

Dammkörper in einer Ausgangsposition nach der vorliegenden Erfindung,

Fig.2 schematischer Querschnitt durch eine Dammvorrichtung mit einem

Dammkörper in einer Rückstau position nach der vorliegenden Erfindung,

Fig.3a schematische Darstellung einer ersten Variante einer Verbindung zweier horizontal angrenzender Dammkörper, Fig.3b schematische Darstellung einer zweiten Variante einer Verbindung zweier horizontal angrenzender Dammkörper

Fig.3c schematische Darstellung einer dritten Variante einer Verbindung zweier horizontal angrenzender Dammkörper und

Fig.4 schematischer Querschnitt durch eine Dammvorrichtung gemäss einer weiteren

Ausführungsform mit einem Dammkörper in einer Ausgangsposition nach der vorliegenden Erfindung.

Die Verwendung von Positionsangaben zur Beschreibung eines Dammkörpers und einer Dammvorrichtung nach der Erfindung bezieht sich auf die funktionsgemässe geographische Ausrichtung. Demnach entspricht eine horizontale Ausrichtung einem Verlauf entlang einer Bodenfläche und einem Wasserspiegel und eine vertikale Ausrichtung entspricht einem Verlaufsenkrecht dazu.

In Figur 1 ist ein Dammkörper 1 gemäss der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Dammkörper 1 ist aus drei flächigen Profilelementen 2, 3 und 4 zusammengesetzt. Jedes der Profilelemente 2, 3 und 4 besteht im Wesentlichen aus einer rechteckigen Materialfläche. Beispielsweise wird eine Blechfläche verwendet. Die Profilelemente können vorteilhafter Weise aus nicht korrosivem Material hergestellt werden. An ihren horizontal verlaufenden Kanten sind die Profilelemente 2, 3 und 4 umgeformt und weisen jeweils ein Profilstück 2a, 2b, 3a, 3b und 4a, 4b auf. Die Profilelemente sind derart geformt und ineinander gesteckt, dass sich zwischen ihnen ein Innenraum 5 bildet, der mit einem Auftriebsmittel 6 in Form eines Auftriebsschaums, beispielsweise eines PU-Schaums, ausgefüllt ist. Hierfür weisen die Profilstücke 2a, 4a und 4b beispielsweise eine U-Form auf. Die Profilstücke 3a und 3b sind dreimal umgebogen, so dass sich ein Aufnahmeraum 3c und 3d zur Aufnahme anderer Profilstücke bildet. Das Profilstück 2b steht als Winkelstück rechtwinklig vom Profilelement 2 ab. In der gezeigten Ausführungsform greifen folgende Profilstücke in einander und verbinden die jeweiligen Profilelemente: 2a und 3a, 2b und 4b sowie 3b und 4a. Dabei hintergreifen sich die einzelnen Profilflächen der Profilstücke 2a und 3a sowie 3b und 4a derart, dass sie in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Profilelementkanten auf Anschlag zu liegen kommen und somit die Profilelemente 2 und 4 in dieser Richtung nicht vom Profilelement 3 lösbar sind. Zur Herstellung dieser Verbindung werden die U- Profilstücke 2a und 4a der Profilelement 2 und 4 in die Aufnahmeräume 3c und 3d der Profilstücke 3a und 3b des Profilelements 3 entlang der Längsrichtung der Profilelementkanten eingeschoben. Die Herstellung der Verbindung zwischen den Profilelementen 2 und 4 kann durch einfaches Einschieben des Winkelstücks 2b in das U-Profilstück 4b senkrecht zur Profilkante erfolgen.

Das Profilelement 2 bildet eine Stauwand und das Profilelement 3 bildet eine obere Abdeckung des Dammkörpers 1. Das Profilelement 4 ist gewinkelt geformt und bildet eine Rückwand, die parallel zur Stauwand verläuft, und eine Bodenwand des Dammkörpers 1. In verbundenem Zustand umschliessen daher die Profilelemente 2, 3 und 4 den Innenraum 5 in einer Umfangsrichtung. Die Seiten dieses Umfangs können offen bleiben. In der Regel werden diese durch weitere Bearbeitungsschritte in eine gewünschte Form gebracht, wie oben beschrieben. Die Profilstücke sind derart an den Profilelementen vorgesehen, dass die Profilverbindungen 2a/3a, 3b/4a und 2b/4b von der Aussenseite der Wandflächen des Dammkörpers vorzugsweise zumindest teilweise abstehen. Das Auftriebsmittel 6 kann beispielsweise durch die seitlichen Öffnungen in den Innenraum 5 eingebracht, z. B. eingeschäumt, werden. Das Auftriebsmittel füllt den gesamten Innenraum 5 aus kann und somit auch die Profilstücke in ihrem jeweiligen Verbindungssitz halten, beispielsweise kann das Profilstück 2b nicht mehr aus dem Profilstück 4b herausrutschen sobald das Auftriebsmittel 6 den Innen- räu m 5 ausfü llt. Die Stauwand 2 ist ü ber die gesamte vertikale Länge mit dem Auftriebsmittel ausgeschäumt.

Wie in Figu r 1 ersichtlich, wird der Dammkörper 1 in einer Dammvorrichtu ng zu r Rückhal- tu ng von Wasser, bzw. eines Wasserlaufs mit veränderlichem Wasserpegel, verwendet. Der Dammkörper 1 ist in einen Schacht 7 eingebettet, der z. B. in einer Deicheinrichtu ng 8 in den Boden eingelassen ist. Der Schacht wird z. B. mit Beton oder Stahl ausgekleidet u nd kann Flüssigkeit in sich aufnehmen. Der Schacht 7 weist eine obere Öffnu ng 1 2 auf, die im Wesentlichen der Dicke des Dammkörpers 1 entspricht. Der Dammkörper 1 befindet sich in einer Ausgangsposition, in der er im Schacht 7 versenkt ist. Über einen Zu lauf 9 kann Wasser in den Schacht 7 fluten, so dass der Wasserpegel im Schacht 7 ansteigt.

I n Figu r 2 ist der Dammkörper 1 in einer Rückstau position gezeigt, nachdem er du rch Fluten des Schachts 7 angehoben wu rde. Sobald der Wasserpegel im Schacht steigt, schwimmt der Dammkörper 1 auf Gru nd der Auftriebskraft des Auftriebsmittels 6 auf dem Wasser auf u nd wird aus dem Schacht 7 vertikal ausgefahren, so dass das Profilelement 2 als Stauwand fungieren kann. I n einem oberen Bereich des Schachts 7 ist wenigstens ein vorzugweise abnehmbares Anschlagmittel 10 vorgesehen, an dem der Dammkörper 1 mit einer Anschlagkante 1 1 anstösst, so dass die Auftriebsbewegu ng gestoppt wird. Die Anschlagkante 1 1 wird du rch das Profilstück 4b, bzw. du rch die Profilverbindu ng 2b/4b aus den Profilstücken 4b u nd 2b, gebildet. Dabei steht die Profilverbindung 2b/4b ü ber die Fläche des Profilelements 2 im Wesentlichen senkrecht hervor. Wie ersichtlich, ist die Anschlagkante 1 1 im Bereich der Profilverbindung 2b/4b drei-lagig ausgebildet, weil die einzelnen Profilflächen der Profilstücke 4b u nd 2b einander ü berlappen. I m Anschlagbereich von Anschlagkante 1 1 und Anschlagmittel 10 kann ein Dichtmittel vorgesehen sein, u m den Schacht in der Rückstau position des Dammkörpers 1 abzudichten. Die Dichtmittel können z. B. auf der Oberfläche des oberen Profilstücks 4b vorgesehen werden. I n der Figu r 2 ist schematisch gezeigt, dass der Dammkörper 1 im Einsatz vom anliegenden Wasser W nach hinten gedrückt u nd dadu rch gegen die Oberkante der Gewässer abgewandten Schachtwand gedrückt wird. H ierzu wird auf die bereits vorgängig zitierte EP 1 950352 verwiesen, deren diesbezügliche Offenbaru ng vollu mfänglich aufgenommen gelten soll.

Wie in Figu r 1 zu sehen, kann das Anschlagmittel 1 0 auch als Auflage fü r die oberen Profilverbindu ngen 2a/3a u nd 3b/4a dienen, welche senkrecht zu r Fläche der Profilelemente 2 und 4 horizontal abstehen. Dabei kann ein weiteres Anschlagmittel 1 0 an der gegenü berliegenden Schachtwand vorgesehen werden (nicht gezeigt). Der Dammkörper 1 kann damit im Schacht der Dammvorrichtu ng positioniert werden. Gru ndsätzlich kann der Dammkörper 1 aber auch auf dem Boden des Schachts 7 aufstehen.

Vorzugsweise wird der Dammkörper 1 derart im Schacht 7 platziert, dass das vertikal verlaufende obere Profilelement 3 mit der Oberfläche der Deicheinrichtu ng 8 zu mindest annährend eben ist. Alternativ dazu kann der Dammkörper 1 auch mit den seitlich abstehenden Profilverbindu ngen 2a/3a u nd 3b/4a auf der Oberfläche der Deicheinrichtung 8 aufstehen, wie dies in der Figu r 4 dargestellt ist. Bei dieser Ausfü hru ngsform ergibt sich eine Stufe zwischen der Oberfläche der Deicheinrichtung 8 u nd der Ebene des Profilelements 3 ergibt. Dabei ist die Öffnu ng 1 2 des Schachts 7 du rch den Dammkörper 1 verschlossen u nd vor Verschmutzu ng geschützt.

Aus der Figu r 4 ist zudem eine weitere bevorzugte Ausfü hru ngsform eines Anschlagmittels in Form eines Winkelstahls 1 0' ersichtlich. I n einem oberen Bereich des Schachts 7 ist der Winkelstahl 1 0' vorgesehen, an dessen vertikalem nach u nten gerichteten Schenkel der Dammkörper 1 mit einer Anschlagkante 1 1 in der oberen Einsatzposition anschlägt. Der Winkelstahl ragt mit dem vertikalen Schenkel vorzugsweise 300 bis 400mm nach u nten u nd ist mit seinem horizontalen Schenkel vorzugsweise mittels einbetonierten Zugankerschrauben am oberen Bereich des Schachts 7 angeschrau bt. Du rch Langlöcher im Horizontalschen- kel lässtsich die Position des Anschlags in Pfeilrichtung vor dem verschrauben nach Bedarf einstellen.

In Figur 3a ist eine erste Variante einer Verbindungseinrichtung in Form einer Vertiefung 13 und einer Komplementärverbindungseinrichtung in Form eines Vorsprungs 14 zur Verbindung zweier benachbarter Dammkörper 1 und V gezeigt. Zur Herstellung der Vertiefung 13 wird der Dammkörper 1 in einer vertikalen Seite, die vorzugsweise senkrecht zu den Profilstücken verläuft, abgeschnitten. Anschliessend wird das zwischen zwei Profilelementen 2 und 4 befindliche Auftriebsmittel 6 entfernt, so dass die Profilelemente 2 und 4 frei liegen und zwischen sich die Vertiefung 13 ausbilden. Zur Herstellung des Vorsprungs 14 wird der Dammkörper V ebenfalls seitlich abgelängt. Dann werden die Profilelemente 2 und 4 relativ zum dazwischen liegenden Auftriebsmittel 6 weiter verkürzt, so dass das Auftriebsmittel 6 als Vorsprung 14 zwischen den Profilelementen 2 und 4 hervortritt. Der Vorsprung 14 wird passgenau in die Vertiefung 13 eingeschoben, um den Dammkörper 1 mit dem Dammkörper V zu verbinden. Zusätzlich können Dicht- oder Haftmittel an den Kontaktstellen zwischen den Dammkörpern 1 und V und Verbindungseinrichtungen vorgesehen werden.

In Figur 3b ist eine zweite Variante einer Verbindungseinrichtung in Form einer vertieften Auskehlung 15 und einer Komplementärverbindungseinrichtung in Form eines zusätzlichen Verbindungsstücks 16 zur Verbindung zweier benachbarter Dammkörper 1 und V gezeigt. Das Verbindungsstück 16 kann nach dem Ablängen des Dammkörpers 1 in der freien Fläche des Auftriebsmittels 6 befestigt werden. Als Verbindungsstück kann z. B. eine Verbindungsleiste, mehrere Bolzen oder Stifte oder dergleichen verwendet werden. Im Dammkörper V wird das freiliegende Auftriebsmittel 6 ausgekehlt, so dass eine Auskehlung 15 entsteht, die mit der Form des Verbindungsstücks 16 korrespondiert. Die Dammkörper 1 und V können, wie vorher beschrieben, verbunden werden, indem das Verbindungsstück 16 in die Auskehlung 15 eingreift. I n Figu r 3c ist eine dritte Variante zu r Verbindu ng zweier benachbarter Dammkörper 1 u nd V gezeigt, bei der ein Doppel-T-Stück 1 7 zu beiden Seiten des Mittelbalkens jeweils einen Dammkörper 1 u nd V zwischen den T-Balken aufnimmt. Bei der Verwendung eines Doppel- T-Stück 1 7 entfällt die Nachbearbeitung der seitlich abgelängten Dammkörper. Die Dammkörper 1 u nd V können z. B. mittels eines Klemmsitzes im Doppel-T-Stück 1 7 befestigt werden. Wiederu m können an den Kontaktflächen Dicht- oder Haftmittel eingebracht werden.

Mit H ilfe der Verbindu ng mehrer horizontal neben einander angeordneter Dammkörper kann eine ausgedehnte Dammwand errichtet werden. Die hierfü r vorgesehenen Dammkörper können in einfacher Weise vormontiert u nd vorbereitet werden, so dass vor Ort ein schnelles Zusammenfügen der Dammwand möglich ist, ohne dass umfangreiche Arbeiten zu r Fertigstellu ng der Dammkörper notwendig sind. Zudem mittels der beschriebenen Verbindu ngen der Dammkörper auch ein Leitu ngsteile eines Leitu ngssystems, das sich du rch eine Dammwand erstreckt, miteinander verbu nden werden. Dabei werden die Zugänge u nd Ausgänge benachbarter Dammkörper flüssigkeitsdicht verbunden, wie oben beschrieben.

Bei der Herstellu ng des Schachts fü r die Dammkörper hat es sich als vorteilhaft erwiesen mit einer Sondermaschine einen Graben zu ziehen u nd eine U-förmige Betonwanne mit einer Schleppschalu ng zu betonieren. Um bei einem allfälligen Ansteigen des Grundwassers das Aufschwimmen der Betonwanne zu verhindern ist diese vorzugsweise mit Erdankern im Boden gesichert oder mit vorgängig eingetriebenen oder einbetonierten Säu len verbu nden. Falls das u ngeregelte Aufschwimmen der Dammkörper zu lässig ist, kann das Aufschwimmen der Betonwanne auch mittels kommu nizierender Verbindu ngen zwischen dem Erdreich u nd dem unteren Bereich der Betonwanne verhindert werden. Beim Ansteigen des Gru ndwassers füllt sich die Wanne automatisch mit Wasser, so dass kein Auftrieb entsteht. Bezugszeichenliste

1 Dammkörper

2 Profilelement

2a, b Profilstück

3 Profilelement

3a, b Profilstück

3c, d Aufnahmeraum

4 Profilelement

4a, b Profilstück

5 Innenraum

6 Auftriebsmittel

7 Schacht

8 Deicheinrichtung

9 Zuleitung

10, 10' Anschlagmittel

1 1 Anschlagkante

1 2 Öffnung

1 3 Vertiefung

14 Vorsprung

1 5 Auskehlung

16 Verbindungsstück

1 7 Doppel-T-Stück