| JP2004050317 | TOOL FOR CHAMFERING SMALL DIAMETER HOLE |
| JP04315513 | HOLE CHAMFERING DEVICE |
| JP2005034911 | TOOL FOR COUNTERSINKING, DEBURRING, AND/OR SPINDLING HOLE |
Dvir, Shmuel (10 Goma Street, Kfar Vradim, Kfar Vradim, 25147, IL)
| 1. | Entgrater mit einer Entgraterklinge (19), die wenigstens eine Entgraterschneide (30) aufweist und in einem Werkzeughalter (16) aufgenommen ist, der seinerseits in einem Handgriff (12) aufzu nehmen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeughalter (16) ein SchraubendreherAnschlussprofil (17) nach Art eines Bits aufweist. Entgrader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgraderklinge (19) in dem Werkzeughalter zumindest in axialer Richtung festgelegt ist. Entgrater nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgraterklinge (19) auswechselbar in dem Werkzeughalter (16) aufgenommen ist. Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgraterklinge (19) drehbar in dem Werkzeughalter (16) aufgenommen ist. Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeughalter (16) eine axiale und ei ne radiale Aufnahme (22, 28) für die Entgraterklinge (19) aufweist. Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgraterklinge (19) mittels eines Schnellverschlusses (24) in dem Werkzeughalter (16) aufgenom men ist, der vorzugsweise eine in eine umlaufende Nut (21) der Entgraterklinge (19) eingreifende Kugel (23) enthält, die in einer Wandausnehmung (25) des Werkzeughalters (16) liegt und unter Einwirkung einer manuell bewegbaren Hülse (26) zur axialen Fest legung bzw. Entnahme der Entgraterklinge (19) eine Sperrstellung und eine Freigabestellung einnehmen kann. |
| 2. | 7 Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgraterklinge (19) eine kurbelartige Form mit einer vorzugsweise konkaven Entgraterschneide (30) an einer Innenbeuge aufweist. |
| 3. | 8 Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgraterklinge (19) drei Schneiden (30) hat, vorzugsweise in Form eines gleichschenkligen Dreiecks. |
| 4. | 9 Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgraterklinge (19) aus einem Hart stoff, wie Hartmetall oder Keramik, besteht oder damit bestückt ist. |
| 5. | 10 Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (17) ein zu handelsübli chen SchraubendreherBitAufnahmen passendes Sechskantprofil ist. |
| 6. | 11 Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn zeichnet durch Halterungsmittel (18) für den Werkzeughalter (16) in der Aufnahme (14) des Handgriffs (12) bzw. seines Schaftes (13), insbesondere Klemmoder Magnethalterungsmittel, wobei vorzugsweise der Werkzeughalter (16) ferromagnetischen Werk stoff zum Zusammenwirken mit einem Magnethalterungsmittel (18) enthält. |
| 7. | 12 Entgrater nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Länge des Werkzeughalters (16) gering ist, insbesondere nicht mehr als Fünffache, vorzugsweise zwischen dem Dreiund Vierfachen, der Abmessungen des An schlussprofils (17) in Durchmesserrichtung, beträgt oder zwischen 20mm und 150mm beträgt. |
Derartige Entgrater sind beispielsweise aus der US 3 787 972 bekannt.
Dabei ist in einem Handgriff über eine Rastmechanik längenverstellbar ein Werkzeughalter aufgenommen. In diesem sind zwei Aufnahmen für eine kurbelartig ausgebildete Entgraterklinge vorgesehen, von denen die eine axial und die andere radial verläuft. Sie kreuzen sich derart, dass beide von einer Kugel eines Schnellverschlusses gegen Abziehen gesi- chert, jedoch drehbar sind. Diese Entgrater werden mit großem Erfolg seit Langem eingesetzt.
Aufgabe und Lösung Aufgabe der Erfindung ist es, einen Entgrater zu schaffen, der noch uni- verseller und auch in Verbindung mit anderen Werkzeugen einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Werk- zeughalter ein Schraubendreher-Anschlussprofil nach Art eines Bits aufweist.
Anstelle eines langen VVerkzeughalters wird also ein relativ kurzer Werkzeughalter geschaffen, der in einen normalen Schraubendreher mit einem Bit-Anschluss hineingesteckt werden kann. Dort kann er über Magnetkraft oder Klemmung gehalten werden. Statt eines gesonderten
Entgraterwerkzeugs kann also die Entgratung eines Werkzeugs durch einfaches Einsetzen eines Bits in einen Schraubendreher vorgenommen werden.
Die Entgraterklinge kann auswechselbar in dem Werkzeughalter aufge- nommen sein. Sie kann vom drehbaren Typ sein, wie sie in der US 3 787 972, auf die hier Bezug genommen wird, eingehend gezeigt und beschrieben ist. Auch die Halterung mittels eines Schnellverschlusses und die mögliche Anordnung mit axialer oder radialer Drehachse kann auf die Weise vorgenommen werden, die in der US 3 787 972 beschrie- ben ist.
Es sind aber auch andere Entgraterklingen verwendbar, beispielsweise eine Klinge, die ähnlich wie eine Messerklinge aussieht, jedoch ein weit- gehend gleichschenkliges Dreiecksprofil hat. Diese Klinge ist in den Werkzeughalter fest eingesetzt, könnte aber auch so eingesteckt sein, dass die Klinge auswechselbar ist.
Vorzugsweise ist die Klinge jedoch in diesem Falle durch Schrauben oder Verpressen festge) egt. Dies kann auch bei einer kurbeiartigen Entgraterktinge vorgesehen sein.
Das Anschlussprofil ist vorzugsweise ein zu handelsüblichen Schrau- bendreher-Bit-Aufnahmen passendes Sechskantprofil.
Die vorstehenden und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprü- chen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz bean- sprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte
sowie Zwischenüberschriften beschränkt die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 und 2 teilgeschnittene Seitenansichten eines Entgraters und eines vergrößerten Details davon, Fig. 3 und 4 Darstellungen entsprechend Fig. 1 und 2 von einer Variante und Fig. 5 bis 7 eine weitere Variante in entsprechender Darstel- lungsweise.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels Fig. 1 zeigt einen Schraubendreher 11 mit einem Handgriff 12 und einem dazu gehörigen Schaft 13, an dessen äußerem Ende eine Auf- nahme 14 für ein ein Werkzeug tragendes Bit vorgesehen ist. In diese Aufnahme ist ein Entgrater 15 eingesetzt, der einen Werkzeughalter 16 aufweist. Der Werkzeughalter hat ein Anschlussprofil 17 in Sechskant- form, das in das entsprechende Innensechskantprofil der Aufnahme 14 einsteckbar ist. Der Werkzeughalter in Form eines Bits ist darin durch Halterungsmittel festgehalten, jedoch durch Abziehen lösbar. Die Halte- rungsmittel bestehen beim Ausführungsbeispiel aus einem Magneten 18, der an den Grund der Sechskantaufnahme 14 anschließt und der mit dem aus ferromagnetischem Material, z. B. Stahl, bestehenden Werk- zeughalter zusammenwirkt.
Im Werkzeughalter ist eine Entgraterklinge 19 aufgenommen. Bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 4 ist sie kurbelartig ausgebildet, d. h. sie hat eine S-Form. An einer Seite hat sie einen im wesentlichen geraden Aufnahmeabschnitt 20, indem sich eine flach gerundete umlaufende Nut 21 befindet. Dieser Aufnahmeabschnitt 20 ist in eine in axialer Richtung, jedoch, wie Fig. 2 zeigt, etwas außermittig versetzte Bohrung 22 im Werkzeughalter eingesetzt und darin drehbar. Die Entgraterklinge wird in der Aufnahmebohrung 22 in axialer Richtung dadurch gesichert, dass eine Kugel 23, die zu einem Schnellverschluss 24 gehört, als Sperrkör- per in die Nut 21 eingreift. Die Kugel ist in einer Ausnehmung 25 des Werkzeughalters 16 geführt und wird in dieser in die Nut 21 eingreifen- den Lage durch eine Hülse 26 gehalten, die entgegen der Kraft einer Feder 27 in Richtung auf das werkzeugseitige Ende des Werkzeughal- ters belastet ist. In dieser Lage hält die Hülse die Kugel in einer Sperr- stellung. Wird jedoch die Hülse 26 manuell vom Entgrater hinweg axial verschoben, dann wird die Kugel soweit freigegeben, dass sie aus der Nut 21 freikommen und die Entgraterklinge 19 freigeben kann. Die Kugel ist gegen Herausfallen gesichert.
Im Werkzeughalter ist noch eine zweite Aufnahmebohrung 28 vorgese- hen, die nicht axial, sondern radial, jedoch auch gegenüber der Längs- achse des Werkzeughalters versetzt, angeordnet ist. In sie kann die Entgraterklinge in gleicher Weise drehbar und axial gesichert eingesetzt werden, wo sie von der gleichen Kugel 23 axial zur Entgraterklinge fest- gehalten oder freigegeben wird. Der Schnellverschluss 24 ist also auch für die Quer-Anordnung der Entgraterklinge wirksam.
Die Funktion des Entgraters ist wie folgt : Das Entgraterbit kann in übli- cher Weise am Handgriff 12 oder in diesem aufgenommen oder auf an- dere Weise bereitgehalten werden. Dazu sind häufig an Schraubendre- hergriffen Aufnahmen für die Anschlussprofile 17 eingeformt, in die bei-
spielsweise im Bereich des Schaftüberganges 29 ringsum zahlreiche Bits eingesteckt werden können. Daraus wird der Entgrater entnommen und in die Aufnahme 14 eingesteckt, wo er von dem Magneten 18 so gehalten wird, dass man damit arbeiten kann, ohne dass Herausfallen zu befürchten ist.
Danach wird die Entgraterklinge so an einer zu entgratenden Kante, bei- spielsweise einer Blechkante, entlanggeführt, dass ihre Entgra- terschneide 30, die sich als konkave Kehle in einer Beuge der S- förmigen Entgraterklinge befindet, an dem Grat entlang streichen kann.
Infolge der Kurbelform und des Achsversatzes zwischen der Drehachse 31 der Entgraterklinge und der Schneide bzw. ihrem Angriffspunkt an dem Werkstück zusammen mit der Bewegung des Entgraters entlang dem Grat stellt sich ein geeigneter Schneidwinkel zwischen der Schnei- de 30 und dem Werkstück von selbst ein.
Die Entgraterklinge kann aus einem geeigneten Werkzeugstahl beste- hen, jedoch auch aus Hartmetall oder mit einer Hartmetallbeschichtung oder Bestückung versehen sein. Sie kann auch in dem Werkzeughalter ausgewechselt werden, wenn sie verbraucht ist, oder gegen eine linge anderer Bauart, z. B. zum Innenentgraten oder dergleichen entsprechend Fig. 5 der US 3 787 972, ausgetauscht werden.
Die Ausführung nach Fig. 3 und 4 zeigt einen Entgrater 15, der in einen gleichen Schraubendreher 11 wie in Fig. 1 und 2 eingesetzt werden kann. Der Entgrater ist bezüglich seines Anschlussprofils und der Entgraterklinge gleich ausgebildet wie die Ausführung nach den Fig. 1 und 2, jedoch ist statt des Schnellverschlusses 24 eine dauerhafte Auf- nahme der Klinge 19 in dem Werkzeughalter 16 vorgesehen. Dazu ist in eine zentrale Bohrung an der freien Stirnseite 33 des Werkzeughalters der Aufnahmeabschnitt 20 eingesetzt und durch zwei seitliche Eindrü- ckungen 34 ist Material in die Nut 21 hinein geformt worden, so dass die
Entgraterklinge 19 zumindest in axialer Richtung dauerhaft im Werk- zeughalter festgelegt ist. Entsprechend dem Maß dieser Eindrückung und der Passung des Abschnitts 20 in der Bohrung 22 kann diese Halte- rung drehbar oder drehfest ausgebildet sein.
In diesem Falle ist die Funktion gleich wie vorher zur Fig. 1 und 2 be- schrieben, jedoch ist der Entgrater nur in Längsrichtung und nicht in Querrichtung nutzbar, wie dies bei Fig. 1 der Fall wäre und wie es in der US 3 787 972 beschrieben ist. Außerdem entfällt eine Auswechslung der Entgraterklinge, was im Hinblick auf den relativ kleinen Werkzeughalter und die relativ große Standzeit der Entgraterklinge sinnvoll ist.
Der Werkzeughalter ist bei der Erfindung relativ kurz und hat maximal eine Länge vom Fünffachen der Durchmesserabmessungen des An- schlussprofils 17, vorzugsweise nur zwischen dem Drei-und Vierfachen dieser Abmessungen. Dies spart einerseits Material und andererseits verbessert es die Handhabbarkeit des Entgraters und verringert entste- hende Kippkräfte auf den Bitanschluss.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen eine Ausführung, bei denen bei gleicher Ausbil- dung des Schraubendrehers und des Ansch ! ussprofi) s 17 des Werk- zeughalters 16 eine Entgraterklinge 19'fest in diesen eingesetzt ist. Dies kann durch Stecken, Schrauben und/oder Verpressen in einer Öffnung des Werkzeughalters geschehen. Die Entgraterklinge 19'hat die Form eines Messers oder Schabers mit einer gerundet zulaufenden Spitze 35.
Sie hat einen im vorliegenden Fall gleichschenklig dreieckigen Quer- schnitt, so dass insgesamt drei Entgraterschneiden 30 entstehen, die somit die Standzeit des Entgraters verdreifachen. Der Dreiecksquer- schnitt ist in Fig. 5 bis 7 im Bereich der Klinge eingezeichnet.
Dargestellt sind zwei verschiedene Größen der Entgraterklinge, die je- doch beide den gleichen Bit-Anschluss haben. Diese Klingen sollten aus
möglichst verschleißfestem und hartem Material sein, beispielsweise aus Hartmetall oder einer entsprechenden Keramik, wie sie für Spezial- messer bereits vielfach eingesetzt wird.
Zu erkennen ist noch eine Einkerbung 36 im Bereich des Anschlusspro- fils, die jeweils die Kanten des Sechskantes anschneidet. Sie ist dafür vorgesehen, bei Schraubendrehern als Haltemittel zu dienen, die mit einem anderen Haltemechanismus als dem Magnethalter ausgebildet sind, beispielsweise durch eine mit diesen Einkerbungen zusammenwir- kende Haltefeder.
Dieser Entgrater wird nach Art eines Dreikantschabers eingesetzt, in- dem man ihn an dem zu entgratenden Gegenstand von Hand entlang- führt.
Es ist zu erkennen, dass damit ein Entgrater geschaffen wurde, der sehr universell unter Verwendung handelsüblicher Schraubendreher oder entsprechender Werkzeugaufnahmen einsetzbar ist. Dies ist ein wesent- licher Vorteil, insbesondere für Monteure und Handwerker im Außen- dienst, weil es nun möglich ist, unter Verwendung des stets mitgeführten Schraubendrehers ein Entgratwerkzeug zur Hand zu haben, das in ei- nem Werkzeugkasten kaum Platz wegnimmt. Da die Länge des Werk- zeughalters in weiten Grenzen variieren kann (z. B. 20mm-150 mm) ist der Erreichbarkeitsbereich der Bearbeitungsstelle sehr groß.
Außer dem beschriebenen Sechskantanschluss können auch andere Anschlussprofile Verwendung finden, die vielfältig bekannt und genormt sind. Auch eine Umkehrung (negative statt positive Aufnahme oder um- gekehrt) ist möglich. Der Werkzeughalter kann aus Sechskant- Stangenmaterial aus mit ferromagnetischen Eigenschaften, also z. B.
Stahl, einfach mit geringem Aufwand gefertigt werden. Auch eine Her- stellung aus Kunststoffen ist möglich.
