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Patent Searching and Data


Title:
DECK OVEN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/023608
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention specifies an oven for the heat treatment of foodstuffs, in particular in the form of a deck oven (10), having at least one oven chamber (12) which can be closed by means of a door (24), wherein the door (24) can be pivoted about a horizontally arranged pivot axis between a closed position and an open position, wherein the door (24) closes a front opening (15) of the over chamber (12) from the inside in the closed position, and is pivoted into the over chamber (12), in order to open the front opening (15), in the open position.

Inventors:
GOTTWALD, Jens (Bahnhofstr. 8, Landsberg, 06188, DE)
HILDEBRANDT, Volker (Am hohen Gericht, Meißen, 01662, DE)
Application Number:
EP2010/062010
Publication Date:
March 03, 2011
Filing Date:
August 18, 2010
Export Citation:
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Assignee:
WIESHEU GMBH (Daimlerstrasse 10, Affalterbach, 71563, DE)
GOTTWALD, Jens (Bahnhofstr. 8, Landsberg, 06188, DE)
HILDEBRANDT, Volker (Am hohen Gericht, Meißen, 01662, DE)
International Classes:
A21B3/02
Attorney, Agent or Firm:
WITTE, WELLER & PARTNER (Postfach 10 54 62, Stuttgart, 70047, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Ofen zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere Etagenbackofen (10), mit mindestens einer Ofenkammer (12), die mittels einer Tür (24) verschließbar ist, wobei die Tür (24) um eine horizontal angeordnete Schwenkachse (28) zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verschwenkbar ist, wobei die Tür (24) in der Schließstellung eine Frontöffnung (15) der Ofenkammer (12) von innen verschließt, und in der Offenstellung in die Ofenkammer (12) hinein verschwenkt ist, um die Frontöffnung (15) freizugeben.

2. Ofen nach Anspruch 1, bei dem die Schwenkachse (28) der Tür (24) im oberen Bereich der Ofenkammer (12) angeordnet ist.

3. Ofen nach Anspruch 1 oder 2, bei dem an der Schwenkachse (28) ein Ausleger (32) zur Aufnahme einer Türscheibe (38) vorgesehen ist.

4. Ofen nach Anspruch 3, bei dem am Ausleger (32) Verbindungselemente (34, 36) zur lösbaren Befestigung der Türscheibe (38) vorgesehen sind.

5. Ofen nach Anspruch 4, bei dem die Verbindungselemente (34, 36) mit mindestens einem mit der Türscheibe (38) verbundenen Beschlag (39) derart zusammenwirken, dass der Beschlag (39) an mindestens einem Ende von den Verbindungselementen (34, 36) lösbar ist.

6. Ofen nach Anspruch 5, bei dem die Verbindungselemente (34, 36) als Bolzen ausgebildet sind, denen Schlitze (44, 46) an mindestens einem mit der Türscheibe (38) verbundenen Beschlag (39) zugeordnet sind.

7. Ofen nach Anspruch 5 oder 6, bei dem die Türscheibe (38) verschiebbar an den Verbindungselementen (34, 36) gehalten ist.

8. Ofen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, bei dem die Verbindungselemente (34, 36) ein Lösen der Türscheibe (38) an einem Ende erlauben, während das andere Ende verschwenkbar gehalten ist, um ein Verschwenken der Türscheibe (38) in eine Reinigungsstellung zu erlauben.

9. Ofen nach Anspruch 8, bei dem einer der Schlitze (46) als Langloch ausgebildet ist und der andere (44) der beiden Schlitze als Winkelschlitz ausgebildet ist, der ein Lösen des Beschlages (39) in einer Lösestellung und ein Verriegeln des Beschlages (39) in einer Verriegelungsstellung erlaubt.

10. Ofen nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei dem die Türscheibe (38) mittels mindestens einer Rändelschraube oder eines Bajonettverschlusses mindestens an einem Ende lösbar am Ausleger (32) aufgenommen ist.

11. Ofen nach Anspruch 10, bei dem die Türscheibe (38) an ihrem anderen Ende verschwenkbar aus Ausleger (32) gehalten ist.

12. Ofen nach einem der Ansprüche 5 bis 11, bei dem an mindestens einem Ausleger (32) ein Anschlag zur Begrenzung des Schwenkwinkels der Türscheibe (38) in der Reinigungsstellung vorgesehen ist.

Description:
Etagenbackofen

Die Erfindung betrifft einen Ofen zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere einen Etagenbackofen, mit mindestens einer Ofenkammer, die mittels einer Tür verschließbar ist.

Aus der DE 20 2008 016 182 Ul ist ein solcher Ofen in Form eines Etagenbackofen bekannt, der eine Ofenkammer aufweist, die mittels einer Tür verschließbar ist, die in der Ofenkammer versenkbar ist. Es handelt sich hierbei um eine gewölbte Tür, die um eine horizontale Schwenkachse an der Unterseite der Ofenkammer in die Ofenkammer hinein verschwenkbar ist. Der Nachteil hierbei ist ein relativ großer Platzbedarf in der Höhe und Breite der Ofenkammer. Da Etagenbacköfen vorzugsweise mit mehreren Ebenen bzw. Etagen aufgebaut werden, spielt die Höhe der übereinander stehenden Ofenkammern eine große Rolle. Durch eine möglichst geringe Kammerhöhe soll ein Aufbau von Stationen mit einer möglichst großen Anzahl von Ofenkammern übereinander bzw. mit möglichst geringer Gesamtbauhöhe erreicht werden.

Bei einem aus der DE 196 51 225 Al bekannten Ofen ist die Ofentür seitlich in einen Hohlraum des Ofens hinein verfahrbar. Diese Lösung hat den Nachteil einer sehr aufwändigen Mechanik und einer erheblichen Baugröße.

Aus der EP 0 486 457 Al ist ein weiterer Etagenbackofen bekannt, bei dem die Ofentüren nach außen aufklappbar sind. Hierbei ergibt sich zwar eine einfache Reinigungsmöglichkeit für die Ofentüren, jedoch führen die heißen Ofentüren zu einer gewissen Verletzungsgefahr im aufgeklappten Zustand. Auch wird insgesamt ein größerer Platzbedarf zum Be- und Entladen des Ofens benötigt.

Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Ofen zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere in Form eines Etagenbackofens, zu schaffen, bei dem die Tür einer jeweiligen Ofenkammer in der Ofenkammer versenkbar ist und ein einfacher und platzsparender Aufbau gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird durch einen Ofen zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln gelöst, insbesondere einen Etagenbackofen, mit mindestens einer Ofenkammer, die mittels einer Tür verschließbar ist, wobei die Tür um eine horizontal angeordnete Schwenkachse zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verschwenkbar ist, wobei die Tür in der Schließstellung eine Frontöffnung der Ofenkammer von innen verschließt, und in der Offenstellung in die Ofenkammer hinein verschwenkt ist, um die Frontöffnung freizugeben.

Die Aufgabe der Erfindung wird auf diese Weise vollkommen gelöst. Erfindungsgemäß wird ein einfacher und platzsparender Aufbau gewährleistet. Beim Öffnen der Tür stehen keine heißen Teile nach außen hervor.

Die Schwenkachse ist bevorzugt im oberen Bereich der Ofenkammer angeordnet. Jedoch ist es grundsätzlich auch möglich, diese im unteren Bereich der Ofenkammer anzuordnen.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist an der Schwenkachse ein Ausleger zur Aufnahme einer Türscheibe vorgesehen.

Hierbei sind vorzugsweise am Ausleger Verbindungselemente zur lösbaren Befestigung einer Türscheibe vorgesehen.

Durch diese Maßnahmen lässt sich eine Türscheibe auf einfache und zuverlässige Weise an der Schwenkachse befestigen.

Vorzugsweise sind hierbei die Verbindungselemente als Bolzen ausgebildet, denen Schlitze an mindestens einem mit der Türscheibe verbundenen Beschlag zugeordnet sind.

Auf diese Weise kann die Türscheibe beispielsweise aus Glas bestehen und mittels zweier Beschläge, die am Seitenrand mit der Glasscheibe verbunden sind, in einfacher Weise am Ausleger befestigt werden. So ergibt sich eine einfache und zuverlässige Befestigungsmöglichkeit.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wirken die Verbindungselemente mit mindestens einem mit der Türscheibe verbundenen Beschlag derart zusammen, dass der Beschlag an mindestens einem Ende von den Verbindungselementen lösbar ist. Hierdurch lässt sich die Türscheibe leicht mit dem Ausleger verbinden, andererseits auch leicht in eine Reinigungsstellung zur Reinigung der Türscheibe von innen bringen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Türscheibe verschiebbar an den Verbindungselementen gehalten.

Somit wird die Zugänglichkeit der Türscheibe verbessert.

Weiter bevorzugt erlauben die Verbindungselemente ein Lösen der Türscheibe an einem Ende, während das andere Ende verschwenkbar gehalten ist, um ein Verschwenken der Türscheibe in eine Reinigungsstellung zu erlauben.

Auf diese Weise kann bei geöffneter Tür sowohl eine Reinigung von der Innenseite als auch der Außenseite der Türscheibe erfolgen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist einer der Schlitze als Langloch ausgebildet und der andere der beiden Schlitze als Winkelschlitz ausgebildet, der ein Lösen des Beschlages in einer Lösestellung und ein Verriegeln des Beschlages in einer Verriegelungsstellung erlaubt.

Auf diese Weise wird eine einfache und zuverlässige Befestigung der Türscheibe mittels des Beschlages am Ausleger ermöglicht. Ferner ist gewährleistet, dass in der verriegelten Stellung des Beschlages die Türscheibe sicher befestigt ist und sich nicht unerwartet lösen kann.

Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung ist die Türscheibe mittels mindestens einer Rändelschraube oder eines Bajonettverschlusses mindestens an einem Ende lösbar am Ausleger aufgenommen. Vorzugsweise ist hierbei die Türscheibe an ihrem anderen Ende verschwenkbar am Ausleger gehalten.

Auf diese Weise ist gleichfalls ein leichtes Lösen der Türscheibe zur Reinigung bzw. ein Verschwenken der Türscheibe in eine Reinigungsstellung ermöglicht, um eine Reinigung der Türscheibe von innen zu ermöglichen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist an mindestens einem Ausleger ein Anschlag zur Begrenzung des Schwenkwinkels der Türscheibe in der Reinigungsstellung vorgesehen.

Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, dass sich die Türscheibe bei Überführen in die Reinigungsstellung nicht zu weit nach unten bewegen kann und am Boden der Ofenkammer anschlagen kann. Auf diese Weise wird eine Beschädigung der Türscheibe sicher vermieden.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:

Fig. 1 die oberste Etage eines erfindungsgemäßen Ofens in der Schließstellung der Tür;

Fig. 2 den Ofen gemäß Fig. 1 bei geöffneter Tür; Fig. 3 den Ofen gemäß Fig. 2, bei dem die Tür jedoch in eine Reinigungsstellung verschwenkt ist, in der die Innenseite der Tür gereinigt werden kann und

Fig. 4 eine abgewandelte Ausführung des erfindungsgemäßen Ofens in seiner

Reinigungsstellung .

In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Ofen, der als Etagenbackofen ausgebildet ist, im Bereich seiner obersten Etage dargestellt und insgesamt mit der Ziffer 10 bezeichnet. Der Ofen 10 weist eine Reihe von Ofenkammern 12 auf, die übereinander angeordnet sind. In Fig. 1 ist nur ein Teil der obersten Ofenkammer 12 erkennbar, während die darunter liegende Ofenkammer nur angedeutet ist. Die Ofenkammer 12 ist von einem Gehäuse 13 umschlossen, das mit einer Wärmedämmung 16 versehen ist.

Die Ofenkammer 12 weist an ihrem Boden eine Steinplatte 22 auf, die nach außen hin durch eine Einführschräge 42 aus Edelstahlblech abgeschlossen ist. Zur Beheizung des Ofenraums 14 dienen Oberheizungen 18 im oberen Bereich des Ofenraums 14 und Unterheizungen 20 unterhalb der Steinplatte 22.

Der Ofenraum 14 ist über eine rechteckförmige Frontöffnung 15 zugänglich. Die Frontöffnung 15 ist durch eine insgesamt mit 24 bezeichnete Tür verschließbar. Die Tür weist eine Türscheibe 38 auf, die in der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung von innen an einer um den Rand der Frontöffnung 15 umlaufenden Dichtung 40 anliegt. Die Tür 24 ist an einer horizontal oberhalb der Frontöffnung 15 angeordneten Schwenkachse 28 an einem Schwenklager 26 verschwenkbar gelagert. Zur Überführung der Tür 24 von der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung in eine Offenstellung ist ein Türgriff 30 mit der Schwenkachse 28 entweder starr verbunden oder über ein Übersetzungsgetriebe gekoppelt. Bei der hier dargestellten starren Verbindung bewirkt eine Verschwenkung des Türgriffs 30 um 90° nach unten in eine Stellung 30' gemäß Fig. 2, dass sich die Tür 24 aus der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung in eine in Fig. 2 gezeigte Offenstellung um 90° nach oben verschwenkt, so dass die Tür 24' in dieser Stellung etwa parallel zur Oberseite des Ofenraums 14 anliegt. Um nun auch eine Reinigung der Türscheibe 38 nicht nur von der Außenseite, sondern auch von der Innenseite her zu ermöglichen, kann die Tür in eine in Fig. 3 gezeigte Reinigungsstellung 24" gebracht werden.

Zur Festlegung der Türscheibe 38 an den mit der Schwenkachse 28 starr verbundenen Auslegern 32 ist die Türscheibe 38 an beiden seitlichen Enden mit je einem Beschlag 39 versehen. An jedem Beschlag 39 ist an seinem hinteren Ende ein Schlitz 46 in Form eines Langloches vorgesehen, sowie etwa im Bereich des vorderen Drittels ein weiterer Schlitz 44 in Form eines Winkelschlitzes, der nach außen hin offen ist. Diese beiden Schlitze 44, 46 wirken mit Verbindungselementen 34, 36 an jedem Ausleger 32 zusammen. Die Verbindungselemente 34, 36 sind als Bolzen ausgebildet, die in die Schlitze 44, 46 eingreifen. In der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Verriegelungsstellung sind die Beschläge 39 sicher mit den Verbindungselementen bzw. Bolzen 34, 36 verriegelt. Befindet sich die Tür 24 in der in Fig. 2 gezeigten Offenstellung 24', so kann sie an den Beschlägen 39 nach vorne gezogen werden, bis der Bolzen 34 von dem Schlitz 44 freigegeben wird und die Türscheibe 38 somit nach unten verschwenkt werden kann, bis sich die in Fig. 3 gezeigte Reinigungsstellung 24" ergibt. Hierbei ist die Türscheibe 38 im hinteren Ende des Schlitzes 46 mit den jeweiligen Verbindungselementen bzw. Bolzen 36 gehalten. Zusätzlich ist ein (nicht dargestellter) Anschlag vorgesehen, durch den der Schwenkwinkel der Türscheibe 38 derart nach unten begrenzt ist, dass die Türscheibe 38 mit einem ausreichenden Abstand vom Boden bzw. der Einführschräge 42 gehalten ist. Auf diese Weise ist eine Beschädigung der Türscheibe 38 beim Verschwenken in die Reinigungsstellung 24" sicher vermieden.

In der Reinigungsstellung 24" kann die Türscheibe 38 nunmehr von ihrer Innenseite her gereinigt werden.

Nach erfolgter Reinigung wird die Türscheibe 38 wieder mit dem Schlitz 44 am Verbindungselement bzw. Bolzen 34 befestigt und wieder nach hinten gedrückt, bis sie in der Endstellung verriegelt ist. Eine abgewandelte Ausführung der erfindungsgemäßen Ofenkammer ist in Fig. 4 in ihrer Reinigungsdarstellung dargestellt und insgesamt mit 12a bezeichnet.

Im Unterschied zu der Ausführung gemäß der Fig. 1 bis 3 ist hierbei die Tür 24" an ihrem einen Ende an beiden Seiten mittels der Beschläge 39 an den Bolzen 36 verschwenkbar gehalten, ohne hierbei eine Verschiebbarkeit in einem Schlitz vorzusehen. Um das andere Ende der Tür 24" vom Ausleger 32 lösbar zu machen, ist an der Türscheibe 38 eine Rändelschraube 50 gehalten, die mit ihrem Gewinde 52 in ein zugeordnetes Gewinde 48 an einem Ausleger 32 einschraubbar ist. Es versteht sich, dass stattdessen auch eine Verbindung mittels eines Bajonettverschlusses oder dergleichen vorgesehen sein könnte.