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Patent Searching and Data


Title:
DENTAL DRILL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/023429
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dental drill comprising a shaft and an operating section that is connected to the shaft. The shaft has a central continuous first duct, while the operating section has one or more additional continuous spiraling ducts. There is a gap between the shaft and the operating section. The first duct and the additional ducts lead into the gap.

Inventors:
FRIEDRICHS, Arno (Grünbaum 3, Kulmbach, 95326, DE)
Application Number:
EP2010/058696
Publication Date:
March 03, 2011
Filing Date:
June 21, 2010
Export Citation:
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Assignee:
FRIEDRICHS, Arno (Grünbaum 3, Kulmbach, 95326, DE)
International Classes:
A61C1/05; B23B51/06
Attorney, Agent or Firm:
EICHSTÄDT, Alfred (Kuhbergstr. 23, Kronach, 96317, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Dentalbohrer mit einem Schaft (1) und einem mit dem Schaft verbundenen Arbeitsabschnitt (2), wobei der Schaft einen mittig angeordneten, durchgehenden ersten Kanal (3) aufweist, der Arbeitsabschnitt einen oder mehrere durchgehende, spiralförmig verlaufende weitere Kanäle (4a, 4b) aufweist, zwischen dem Schaft und dem Arbeitsabschnitt ein Spalt (5) vorgesehen ist und der erste Kanal und die weiteren Kanäle in den Spalt münden.

2. Dentalbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft und der Arbeitsabschnitt mittels einer Spannhülse (6) miteinander verbunden sind.

3. Dentalbohrer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (dl) des Schaftes mit dem Durchmesser (d2) des Arbeitsabschnitts übereinstimmt und der Durchmesser (d3) der Spannhülse größer ist als der Durchmesser des Schaftes und des Arbeitsabschnitts.

4 . Dentalbohrer nach Anspruch 2 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , das s der Durchmes ser ( dl ) des Schaftes mit dem Durchmesser (d2) des Arbeitsabschnitts übereinstimmt, der Schaft und der Arbeitsabschnitt in ihrem einander zugewandten Endbereich jeweils eine Aussparung (Ia, 2a) aufweisen und die Spannhülse in diese Aussparungen eingesetzt ist.

5. Dentalbohrer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (d3) der Spannhülse mit dem Durchmesser (dl) des Schaftes und dem Durchmesser

(d2) des Arbeitsabschnitts übereinstimmt.

6. Dentalbohrer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (d3) der Spannhülse größer ist als der Durchmesser (dl) des Schaftes und der Durchmesser (d2) des Arbeitsabschnitts.

7. Dentalbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft und der

Arbeitsabschnitt mittels einer Löt- oder einer Klebeverbindung (7) miteinander verbunden sind.

8. Dentalbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (5) scheibenförmig ausgebildet ist.

9. Dentalbohrer nach einem der Ansprüche 1 - 7, da¬ durch gekennzei chnet , dass der Spalt (5) eckig ausgebildet ist.

10. Dentalbohrer nach Anspruch 9, dadurch gekennzei chnet , dass der Spalt (5) dreieckf örmig ausgebildet ist.

11. Dentalbohrer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (5) mäanderförmig ausgebildet ist. 12. Dentalbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Schaft (1) abliegende Endbereich der spiralförmig verlaufenden weiteren Kanäle (4a, 4b) jeweils im Schneidenbereich (2b) des Arbeitsabschnitts (2) mündet.

Description:
Dentalbohrer

Die Erfindung betrifft einen Dentalbohrer mit einem Schaft und einem mit dem Schaft verbundenen Arbeitsabschnitt.

Es sind bereits einteilig ausgebildete Dentalbohrer bekannt, die einen Schaft und einen daran anschließenden, eine oder mehrere Schneiden aufweisenden Arbeitsabschnitt enthalten und die im Inneren des Schaftes mit einem zentralen Kühlmittelka- nal ausgestattet sind. Diese Kühlmittelkanäle dienen im Arbeitsbetrieb des Dentalbohrers dazu, ein Kühlmittel, insbesondere eine Kühlflüssigkeit, in den Bereich des Arbeitsabschnittes zu transportieren und dort zur Kühlung des Arbeitsabschnittes und des momentan behandelten Zahnes eines Patien- ten zu verwenden.

Bei derartigen bekannten Dentalbohrern mündet der genannte Kühlmittelkanal im Übergangsbereich zwischen dem Schaft und dem Arbeitsbereich, so dass Kühlmittel bereits im Bereich des hinteren Endes des Arbeitsabschnittes austritt und somit lediglich den hinteren Teil des Arbeitsabschnittes direkt kühlt. Ein Nachteil derartiger Bohrer besteht darin, dass nur eine unzulängliche Kühlung des Schneidenbereiches des Dental ¬ bohrers und auch eine unzulängliche Kühlung des momentan be- handelten Zahnes des Patienten erfolgt.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Dentalbohrer anzugeben, bei dem die Kühlung des Schneidenbereiches des Dentalbohrers verbessert ist.

Diese Aufgabe wird durch einen Dentalbohrer mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Ein Dentalbohrer gemäß der Erfindung weist einen Schaft und einen mit dem Schaft verbundenen Arbeitsabschnitt auf, wobei der Schaft einen mittig angeordneten, durchgehenden ersten Kanal aufweist, der Arbeitsabschnitt einen oder mehrere durchgehende, spiralförmig verlaufende weitere Kanäle aufweist, der Schaft und der Arbeitsabschnitt durch einen Spalt voneinander beabstandet sind und der erste Kanal und die weiteren Kanäle in den Spalt münden .

Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass durch den im Schaft vorgesehenen und mittig angeordneten, durchgehenden ersten Kanal ausreichend Kühlmittel in Richtung des Arbeitsabschnittes transportiert werden kann, dass durch den einen oder die mehreren spiralförmig verlaufenden weiteren Kanäle das Kühlmittel bis in den Schneidenbereich des Dentalbohrers transportiert wird und dass durch den zwischen dem Schaft und dem Arbeitsabschnitt vorgesehenen Spalt sichergestellt ist, dass in jedem der weiteren Kanäle ausreichend Kühlmittel in den Schneidenbereich des Dentalbohrers transportiert werden kann.

Ein Dentalbohrer gemäß der Erfindung ist in vorteilhafter Weise kompatibel mit bestehenden Werkzeugspann- und Kühlmittelzufuhrsystemen . Die Verbindung des Arbeitsabschnittes mit dem Schaft erfolgt vorzugsweise entweder unter Verwendung einer Spannhülse oder mittels einer Verlötung und ist damit in einfacher Weise herstellbar . Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren beispielhafter Erläuterung anhand der Figuren. Es zeigt

Figur 1 eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Den- talbohrers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel für die Erfindung, Figur 2 eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Dentalbohrers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für die Erfindung, Figur 3 eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Dentalbohrers gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel für die Erfindung,

Figur 4 eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Den- talbohrers gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel für die Erfindung,

Figur 5 eine Skizze zur Veranschaulichung eines fünften Ausführungsbeispiels für die Erfindung,

Figur 6 eine Skizze zur Veranschaulichung eines sechsten Ausführungsbeispiels für die Erfindung,

Figur 7 eine Skizze zur Veranschaulichung eines siebten Aus- führungsbeispiels für die Erfindung und

Figur 8 eine Skizze zur Veranschaulichung eines achten Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Dentalbohrer gemäß der Erfindung weisen einen Schaft und einen mit dem Schaft verbundenen Arbeitsabschnitt auf, wobei der Schaft einen mittig angeordneten, durchgehenden ersten Kanal aufweist, der Arbeitsabschnitt einen oder mehrere durchgehende, spiralförmig verlaufende weitere Kanäle auf- weist, der Schaft und der Arbeitsabschnitt durch einen Spalt voneinander beabstandet sind und der erste Kanal und die weiteren Kanäle in den Spalt münden. Eine derartige Gestaltung eines Dentalbohrers schafft die Möglichkeit, während des Arbeitsbetriebes des Dentalbohrers eine ausreichende Menge an Kühlmittel, insbesondere Kühlflüssigkeit, direkt in den

Schneidenbereich des Arbeitsabschnittes des Dentalbohrers zu transportieren, so dass eine im Vergleich zu bekannten Den- talbohrern verbesserte Kühlung des Schneidenbereiches und des momentan behandelten Zahnes des Patienten erreicht wird.

Die Figur 1 zeigt eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Dentalbohrers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Dieser Dentalbohrer weist einen zylindrisch ausgebildeten Schaft 1 und einen mit dem Schaft 1 unter Verwendung einer Spannhülse 6 verbundenen, ebenfalls zylindrisch ausgebildeten Arbeitsabschnitt 2 auf. Im Schaft 1 ist mittig ein in Axialrichtung verlaufender, durchgehender erster Kanal 3 vorgesehen. Der Durchmesser des Schaftes 1 ist mit dl bezeichnet.

Im Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers sind zwei durchgehen- de, spiralförmig verlaufende weitere Kanäle 4a und 4b vorgesehen, die in den Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnittes 2 münden. Der Durchmesser des Arbeitsabschnittes 2 ist mit d2 bezeichnet und stimmt mit dem Durchmesser dl des Schaftes 1 überein. Der Durchmesser d3 der Spannhülse 6 ist größer als der Durchmesser dl des Schaftes 1 und auch größer als der Durchmesser d2 des Arbeitsabschnittes 2.

Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 sind durch einen Spalt 5 voneinander beabstandet, welcher in Radialrichtung von einem Distanzring 8 umgeben ist. Dieser Spalt 5 ist bei dem in der Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel scheibenförmig ausgebildet. Sowohl der erste Kanal 3 als auch die beiden spiralförmigen weiteren Kanäle 4a und 4b münden in den Spalt 5.

Im Arbeitsbetrieb des Dentalbohrers, beispielsweise beim Prä ¬ parieren eines Kiefers zur späteren Aufnahme eines Implantats oder beim Entfernen von Karies aus einem Zahn eines Patienten, wird unter leichtem Druck ein Kühlmittel, insbesondere eine Kühlflüssigkeit, in der Figur 1 von unten in den ersten Kanal 3 eingegeben. Das Kühlmittel durchläuft den geradlinig ausgebildeten ersten Kanal 3, füllt den zwischen dem Schaft 1 und dem Arbeitsabschnitt 2 vorgesehenen Spalt 5, dringt vom Spalt 5 aus in die spiralförmig verlaufenden weiteren Kanäle 4a und 4b ein, durchläuft diese und wird dann im Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 ausgegeben. Folglich wird sowohl der Schneidenbereich, der den Arbeitsbereich des Den- talbohrers bildet, als auch der momentan behandelte Zahn des Patienten von dem aus den Kanälen 4a und 4b austretenden Kühlmittel direkt gekühlt.

Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers können aus demselben Material oder aus verschiedenen Materialien bestehen. Vorzugsweise besteht der Schaft 1 aus Stahl, Keramik, Hartmetall oder Kunststoff und der Arbeitsabschnitt 2 aus Stahl, Keramik oder Hartmetall. Der Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 kann aus demselben Material bestehen wie der restliche Teil des Arbeitsabschnitts 2 oder auch aus einem anderen Material.

Die Figur 2 zeigt eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Dentalbohrers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Dieser Dentalbohrer weist einen zylindrisch ausgebildeten Schaft 1 und einen mit dem Schaft 1 unter Verwendung einer Spannhülse 6 verbundenen, ebenfalls zylindrisch ausgebildeten Arbeitsabschnitt 2 auf. Die Spannhülse 6 ist in Aussparungen Ia des Schaftes 1 und 2a des Arbeitsab- Schnitts 2 eingesetzt, wobei diese Aussparungen in den einander zugewandten Endbereichen des Schaftes 1 und des Arbeitsabschnittes 2 vorgesehen sind. Im Schaft 1 ist mittig in Axialrichtung verlaufend ein durchgehender erster Kanal 3 vorgesehen. Der Durchmesser des Schaftes 1 ist mit dl bezeichnet.

Im Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers sind zwei durchgehende, spiralförmig verlaufende weitere Kanäle 4a und 4b vorgesehen, die in den Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnittes 2 münden. Der Durchmesser des Arbeitsbereiches 2 ist mit d2 bezeichnet und stimmt mit dem Durchmesser dl des Schaftes 1 überein. Der Durchmesser d3 der Spannhülse 6 kann größer als der Durchmesser dl des Schaftes 1 und auch größer als der Durchmesser d2 des Arbeitsabschnittes 2 sein oder - wie es in der Figur 2 gezeichnet ist - mit dem Durchmesser dl des

Schaftes und dem Durchmesser d2 des Arbeitsabschnitts übereinstimmen . Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 sind durch einen

Spalt 5 voneinander beabstandet. Dieser Spalt 5 ist auch bei dem in der Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel scheibenförmig ausgebildet. Sowohl der erste Kanal 3 als auch die beiden spiralförmigen weiteren Kanäle 4a und 4b münden in den Spalt 5.

Im Arbeitsbetrieb des Dentalbohrers, beispielsweise beim Entfernen von Karies aus einem Zahn eines Patienten, wird unter Druck ein Kühlmittel, insbesondere eine Kühlflüssigkeit, in der Figur 2 von unten in den ersten Kanal 3 eingegeben. Das Kühlmittel durchläuft den geradlinig ausgebildeten ersten Kanal 3, füllt den zwischen dem Schaft 1 und dem Arbeitsabschnitt 2 vorgesehenen Spalt 5, dringt vom Spalt 5 aus in die spiralförmig verlaufenden weiteren Kanäle 4a und 4b ein, durchläuft diese und wird dann im Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 ausgegeben. Folglich wird sowohl der

Schneidenbereich, der den Arbeitsbereich des Dentalbohrers bildet, als auch der momentan behandelte Zahn des Patienten von dem aus den Kanälen 4a und 4b austretenden Kühlmittel di- rekt gekühlt.

Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers können aus demselben Material oder aus verschiedenen Materialien bestehen. Vorzugsweise besteht der Schaft 1 aus Stahl, Keramik, Hartmetall oder Kunststoff und der Arbeitsabschnitt 2 aus Stahl, Keramik oder Hartmetall. Der Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 kann aus demselben Material bestehen wie der restliche Teil des Arbeitsabschnitts 2 oder auch aus einem anderen Material.

Die Figur 3 zeigt eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Dentalbohrers gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Dieser Dentalbohrer weist einen zylind- risch ausgebildeten Schaft 1 und einen mit dem Schaft 1 unter Verwendung einer Löt- oder Klebeverbindung 7 verbundenen, e- benfalls zylindrisch ausgebildeten Arbeitsabschnitt 2 auf. Im Schaft 1 ist mittig in Axialrichtung verlaufend ein durchge- hender erster Kanal 3 vorgesehen. Der Durchmesser des Schaftes 1 ist mit dl bezeichnet.

Im Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers sind zwei durchgehende, spiralförmig verlaufende weitere Kanäle 4a und 4b vorge- sehen, die in den Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnittes 2 münden. Der Durchmesser des Arbeitsbereiches 2 ist mit d2 bezeichnet und stimmt mit dem Durchmesser dl des Schaftes 1 überein . Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 sind durch einen

Spalt 5 voneinander beabstandet. Dieser Spalt 5 ist bei dem in der Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel dreieckförmig ausgebildet, kann aber auch eine andere Form haben. Sowohl der erste Kanal 3 als auch die beiden spiralförmigen weiteren Kanäle 4a und 4b münden in den Spalt 5. Der Spalt 5 ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel im Schaft 1 vorgesehen. Alternativ dazu kann er auch im Arbeitsabschnitt 2 vorgesehen sein. Eine weitere Alternative besteht darin, sowohl im

Schaft 1 als auch im Arbeitsabschnitt 2 einen derartigen Spalt vorzusehen.

Im Arbeitsbetrieb des Dentalbohrers, beispielsweise beim Entfernen von Karies aus einem Zahn eines Patienten, wird unter Druck ein Kühlmittel, insbesondere eine Kühlflüssigkeit, in der Figur 3 von unten in den ersten Kanal 3 eingegeben. Das Kühlmittel durchläuft den geradlinig ausgebildeten ersten Kanal 3, füllt den zwischen dem Schaft 1 und dem Arbeitsabschnitt 2 vorgesehenen Spalt 5, dringt vom Spalt 5 aus in die spiralförmig verlaufenden weiteren Kanäle 4a und 4b ein, durchläuft diese und wird dann im Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 ausgegeben. Folglich wird sowohl der

Schneidenbereich, der den Arbeitsbereich des Dentalbohrers bildet, als auch der momentan behandelte Zahn des Patienten von dem aus den Kanälen 4a und 4b austretenden Kühlmittel direkt gekühlt.

Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers können aus demselben Material oder aus verschiedenen Materialien bestehen. Vorzugsweise besteht der Schaft 1 aus Stahl, Keramik, Hartmetall oder Kunststoff und der Arbeitsabschnitt 2 aus Stahl, Keramik oder Hartmetall. Der Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 kann aus demselben Material bestehen wie der restliche Teil des Arbeitsabschnitts 2 oder auch aus einem anderen Material.

Die Figur 4 zeigt eine Skizze einer Längsschnittdarstellung eines Dentalbohrers gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Dieser Dentalbohrer weist einen zylindrisch ausgebildeten Schaft 1 und einen mit dem Schaft 1 unter Verwendung einer Löt- oder Klebeverbindung 7 verbundenen, ebenfalls zylindrisch ausgebildeten Arbeitsabschnitt 2 auf. Im Schaft 1 ist mittig in Axialrichtung verlaufend ein durch- gehender erster Kanal 3 vorgesehen. Der Durchmesser des

Schaftes 1 ist mit dl bezeichnet.

Im Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers sind zwei durchgehende, spiralförmig verlaufende weitere Kanäle 4a und 4b vorge- sehen, die in den Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnittes 2 münden. Der Durchmesser des Arbeitsbereiches 2 ist mit d2 bezeichnet und stimmt mit dem Durchmesser dl des Schaftes 1 überein . Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 sind durch einen

Spalt 5 voneinander beabstandet. Dieser Spalt 5 ist bei dem in der Figur 4 gezeigten Ausführungsbeispiel mäanderförmig ausgebildet. Sowohl der erste Kanal 3 als auch die beiden spiralförmigen weiteren Kanäle 4a und 4b münden in den Spalt 5.

Im Arbeitsbetrieb des Dentalbohrers, beispielsweise beim Prä ¬ parieren eines Kiefers zur späteren Aufnahme eines Implantats oder beim Entfernen von Karies aus einem Zahn eines Patienten, wird unter leichtem Druck ein Kühlmittel, insbesondere eine Kühlflüssigkeit, in der Figur 4 von unten in den ersten Kanal 3 eingegeben. Das Kühlmittel durchläuft den geradlinig ausgebildeten ersten Kanal 3, füllt den zwischen dem Schaft 1 und dem Arbeitsabschnitt 2 vorgesehenen Spalt 5, dringt vom Spalt 5 aus in die spiralförmig verlaufenden weiteren Kanäle 4a und 4b ein, durchläuft diese und wird dann im Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 ausgegeben. Folglich wird sowohl der Schneidenbereich, der den Arbeitsbereich des Dentalbohrers bildet, als auch der momentan behandelte Zahn des Patienten von dem aus den Kanälen 4a und 4b austretenden Kühlmittel direkt gekühlt. Die Figur 5 zeigt eine Skizze zur Veranschaulichung eines fünften Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Bei diesem fünften Ausführungsbeispiel sind der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 direkt miteinander kontaktiert und beispielsweise miteinander verlötet, verklebt oder verspannt, wie es durch die beiden Doppelpfeile veranschaulicht ist. Der zwischen dem Schaft 1 und dem Arbeitsabschnitt 2 vorgesehene Spalt 5 ist in Form eines Schlitzes ausreichender Abmessungen in den Arbeitsabschnitt 2 eingebracht. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel münden der erste Kanal 3 und die weiteren Kanäle 4a und 4b in den Spalt 5.

Die Figur 6 zeigt eine Skizze zur Veranschaulichung eines sechsten Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Bei diesem sechsten Ausführungsbeispiel hat der hintere Bereich des Schaftes 1 einen kleineren Durchmesser dl als der vordere Bereich des Schaftes 1, wobei der hintere Bereich des Schaftes derjenige Bereich ist, in welchem im Betrieb das Kühlmittel in den Schaft 1 eingebracht wird, und der vordere Bereich des Schaftes 1 der dem Arbeitsabschnitt 2 zugewandte Bereich des Schaftes 1 ist. Der Durchmesser des Schaftes 1 in dessen dem Arbeitsabschnitt 2 zugewandten Bereich stimmt mit dem Durchmesser d2 des Arbeitsabschnitts 2 überein. Die Figur 7 zeigt eine Skizze zur Veranschaulichung eines siebten Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Bei diesem siebten Ausführungsbeispiel sind die einander zugewandten Bereiche von Schaft 1 und Arbeitsabschnitt 2 jeweils zapfenför- mig ausgebildet und weisen in diesen Bereichen unterschiedliche Durchmesser auf. Die den Spalt 5 umschließende Spannhülse 6 ist an ihrer radialen Innenseite stufenförmig ausgebildet.

Die Figur 8 zeigt eine Skizze zur Veranschaulichung eines achten Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Bei diesem achten Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Schaft 1 und dem Arbeitsabschnitt 2 ein Distanzring 8 vorgesehen, der beim Fü- gungsprozess als Abstandshalter dient, um den gewünschten Spalt 5 zwischen dem Schaft 1 und dem Arbeitsabschnitt 2 zu schaffen. Der Innendurchmesser des Distanzringes 8 ist so groß gewählt, dass der erste Kanal 3 und die weiteren Kanäle 4a und 4b in den Spalt 5 münden können.

Der Schaft 1 und der Arbeitsabschnitt 2 des Dentalbohrers können aus demselben Material oder aus verschiedenen Materialien bestehen. Vorzugsweise besteht der Schaft 1 aus Stahl, Keramik, Hartmetall oder Kunststoff und der Arbeitsabschnitt 2 aus Stahl, Keramik oder Hartmetall. Der Schneidenbereich 2b des Arbeitsabschnitts 2 kann aus demselben Material bestehen wie der restliche Teil des Arbeitsabschnitts 2 oder auch aus einem anderen Material.

Bezugszeichenliste

1 Schaft

Ia Aussparung des Schaftes

2 Arbeitsabschnitt

2a Aussparung des Arbeitsabschnitts

2b Schneidenbereich des Arbeitsabschnitts

3 erster Kanal

4a, 4b weitere Kanäle

5 Spalt

6 Spannhülse

7 Lötverbindung

8 Distanzring dl Durchmesser des Schaftes

d2 Durchmesser des Arbeitsabschnitts d3 Durchmesser der Spannhülse




 
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